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Dokumentenidentifikation DE69605345T2 27.07.2000
EP-Veröffentlichungsnummer 0735192
Titel Fräsvorrichtung mit Frästrommel zum Entfernen von Strassendecken
Anmelder Bitelli S.p.A., Minerbio, IT
Erfinder Gelai, Luciano, 36073 Cornedo (VI), IT
Vertreter Gustorf, G., Dipl.-Ing., Pat.-Anw., 84036 Landshut
DE-Aktenzeichen 69605345
Vertragsstaaten AT, DE, ES, FR, GB, SE
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 29.03.1996
EP-Aktenzeichen 961050325
EP-Offenlegungsdatum 02.10.1996
EP date of grant 01.12.1999
Veröffentlichungstag im Patentblatt 27.07.2000
IPC-Hauptklasse E01C 23/088

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Straßenaufreißmaschine für die Entfernung von Straßendecken, wobei eine aus modularen Elementen bestehende Schneidetrommel vorgesehen ist.

Es ist bekannt, daß Straßenaufreißer Maschinen sind, die zur Entfernung der Asphaltoberfläche dienen, die die Fahrbahnen überdecken. Sie besitzen im wesentlichen einen mit Rädern versehenen Rahmen mit einer Antriebseinheit, mit einem Fahrersitz und mit einer Schneidetrommel, die mit der zu entfernenden Straßenoberfläche in Kontakt gebracht wird. Die Schneidetrommel hat eine Vielzahl von vorstehenden Teilen, die während der Drehung der Schneidetrommel die Straßenoberfläche zerkleinern.

Sollte die Maschine auch mit einem Förderband versehen sein, so gibt die Zentrifugalkraft der sich drehenden Schneidetrommel den sich bei der Zerkleinerung ergebenden Schutt auf das Förderband ab, das ihn z. B. zu einem Transportfahrzeug weiterbewegt.

Die Straßenaufreißmaschinen werden in verschiedenen Ausführungsformen hergestellt, die sich voneinander unterscheiden, nicht nur wegen des Vorhandenseins eines Förderbandes oder dessen Abwesenheit sondern auch in der Breite der Schneidetrommel, die die Art der Arbeit bestimmt, bei der die Maschine schließlich eingesetzt werden kann. Es ist daher klar, daß Straßenaufreißmaschinen mit Schneidetrommeln beträchlicher Breite z. B. verwendet werden, die Arbeiten auf Schnellstraßen und Autobahnen durchführen, wohingegen Maschinen mit Schneidetrommeln einer begrenzten Breite zur Durchführung von Arbeiten auf Straßen mit schmäleren Fahrbahnen verwendet werden. Die Produktivität der durchzuführenden Arbeit hängt tatsächlich im wesentlichen von der Breite der Schneidetrommel ab, mit der die Maschine ausgerüstet ist.

Während der Ausführung von Straßenarbeiten tritt häufig der Fall ein, daß es notwendig ist, die Straßenoberfläche auf Abschnitten ziemlich geringer Breite zu entfernen, d. h., wenn es notwendig ist, Gräben für das Legen elektrischer Kabel, Telefonkabel, Rohrleitungen oder dgl., auszuheben. In einem derartigen Fall ist es notwendig, Straßenaufreißmaschinen zu verwenden, die mit einer Schneidetrommel begrenzter Breite ausgestattet sind. Diese Maschinen sind nicht immer für die Unternehmen, die die Arbeiten durchführen, zur Verfügung.

Aus diesem Grund ist es leicht zu verstehen, daß Unternehmen, die derartige Straßenarbeiten durchführen, in eine sehr großen Anzahl von verfügbaren Straßenaufreißmaschinen investieren sollten und so in der Folge die Last hoher Arbeits- und Amortisationskosten zu tragen haben.

Aus diesem Grund werden bei der Entfernung kleiner Breiten Traktoren, mechanische Schaufeln und dgl. häufig verwendet. Diese sind mit einigen Schneidaggregaten geringer Abmessungen ausgerüstet, die geeignet sind, eine Straßenoberfläche über die gewünschte Breite zu entfernen.

Es ist leicht zu verstehen, daß derartige Lösungen jedoch Notlösungen sind, die keine hohe Produktion gestatten und daher den Benutzer zwingen, unter Bedingungen zu arbeiten, die häufig kaum finanziell profitabel und nicht sehr sicher im Betrieb sind.

Mit der Absicht, einen derartigen Nachteil zu beseitigen, sind sogenannte "Universal"-Straßenaufreißmaschinen geschaffen worden und gegenwärtig in Verwendung, bei denen der Benutzer die Möglichkeit hat, die Breite der Schneidetrommeln zu ändern, um so eine Anpassung an die Breite der Straßenoberfläche, die entfernt werden muß, bei die sen Universalmaschinen zu erreichen. Bei diesen Universalmaschinen besteht die Schneidetrommel in der Tat aus einem testen Teil, der fest mit der Antriebswelle, welche die Schneidetrommel selbst dreht, verbunden ist, und einem entfernbaren Teil, der aus einem Paar Abschnitten besteht, die ein im wesentlichen kreisförmiges äußeres Profil haben und mit vorstehenden Elementen versehen sind, die mit der Antriebswelle verbunden sind, die einander gegenüberliegen und auf beiden Seiten des festen Teiles plaziert sind.

Die US-A 2 155 889 offenbart eine Straßenoberflächeneinrichtung, die eine Reihe von Schneidklingen nebeneinander aufweist. Auch die DE-U 87 07 786 und die DE-A 25 28 418 beschreiben Straßenmaschinen mit einer Rotorwelle, die mehrere ringförmige modulare Elemente hat, die zum Aufreißen der Straße geeignet sind.

Die EP-A 617 170 offenbart ein bewegbares Gerät mit einer Trommel, die eine Rotorwelle mit Diamanttrennscheiben und Abstandsringe hat, die abwechselnd in einer Reihe angeordnet sind.

Die Universalstraßenaufreißmaschinen des erwähnten Typs lösen das Problem nur teilweise. Die zur Verfügung stehenden Extraabschnitte stellen üblicherweise eine ziemlich ausgedehnte Breite dar (einige wenige Dutzend Zentimeter) und gestatten somit eine begrenzte Anzahl von Breiten der Schneidetrommel, die sich auch beträchtlich voneinander unterscheiden. Es besteht daher der Nachteil, daß die Universalmaschinen nicht immer die Entfernung über die benötigte Breite ermöglichen können.

Ein weiterer Nachteil liegt darin, daß derartige runde Extraabschnitte ein beträchtliches Gewicht ergeben, das Dutzende von Kilogramm für jeden Abschnitt ergibt, was einige Schwierigkeiten für das Zusammenfügen an und das Entfernen von der Drehwelle der Schneidetrommel nach sich zieht, insbesondere wenn man berücksichtigt, daß die Drehwelle unterhalb des Rahmens der Maschine angeordnet ist und daher die Bedienungspersonen unter sehr widrigen Arbeitsbedingungen eingreifen müssen.

Ein weiterer Nachteil liegt darin, daß wenigstens zwei Bedienungspersonen ständig notwendig sind, da einer am Boden arbeitet und die Abschnitte an der Welle der Schneidetrommel zusammenfügt, wohingegen der andere mittels einer Winde ihm die kreisförmigen Abschnitte übergibt, die miteinander und mit der Übertragungswelle gekoppelt werden müssen. Dieser Vorgang ist daher arbeitsintensiv, lang in der Ausführung und stellt auch eine gewisse Gefahr dar.

Die vorliegende Erfindung schlägt vor, alle die erwähnten Nachteile zu beseitigen.

Insbesondere ist es einer der Zwecke der Erfindung, eine Straßenaufreißmaschine zu schaffen, die mit einer Schneidetrommel mit veränderlicher Breite versehen ist, wobei verglichen mit Maschinen des universalen Typs, die dazu äquivalent sind, die Breite der Schneidetrommel rascher geändert werden kann.

Eine andere Aufgabe liegt darin, daß der Vorgang zur Änderung der Breite der Schneidetrommel von einer einzigen Person durchgeführt werden kann.

Eine weitere Aufgabe liegt darin, daß, eine derartige Schneidetrommel in einem weiteren Bereich von Breiten gebildet werden kann, verglichen zu jenen, die unter Verwendung einer Universalstraßenaufreißmaschine mit einer Schneidetrommel erreicht werden können, die aus Abschnit ten besteht.

Die beschriebenen Aufgaben werden durch eine Straßenaufreißmaschine zum Entfernen der Straßenbeläge erreicht, deren Merkmale dem Anspruch 1 entsprechen.

Nach einer bevorzugten Ausführungsform haben die ringförmigen Elemente eine mittige Öffnung, deren Profil mit dem entsprechenden Profil der Antriebswelle übereinstimmt, die mit dem Rahmen der Straßenaufreißmaschine verbunden ist und von diesem absteht, um ein leichtes Zusammenfügen und Entfernen der ringsförmigen Elemente selbst zu gestatten. Diese ringförmigen Elemente sind in einer engen Folge nacheinander gekoppelt und jedes ist winkelmäßig zu dem benachbarten ringförmigen Element versetzt. Überdies sind sie voneinander mit Hilfe eines Abstandshalters getrennt, der zwischen zwei einander gegenüberliegenden Flächen angeordnet ist, die zu zwe i benachbarten ringförmigen Elementen gehören.

In vorteilhafter Weise erlaubt die Straßenaufreißmaschine nach der Erfindung, die mit einer modularen Schneidetrommel versehen ist, die ringförmige Elemente hat, eine höhere Vielseitigkeit der Verwendung, verglichen mit äquivalenten Maschinen, da die Breite der Schneidetrommel mit großer Präzision auf die benötigte Breite der Straßenoberfläche, die entfernt werden muß, eingestellt werden kann. Dies ist sehr vorteilhaft, da jedes dieser ringförmigen Elemente eine relativ begrenzte Breite hat und infolgedessen ein begrenztes Gewicht aufweist, so daß eine einzige Bedienungsperson sie leicht handhaben kann.

Die Bedienungsperson kann sie dann auf der Antriebswelle der Schneidetrommel in kürzeren Arbeitszeiten zusammensetzen und davon entfernen, verglichen mit den Zeiten, die bei Universalmaschinen des bekannten Typs für das Zu sammenfügen und Entfernen der kreisförmigen Abschnitte benötigt werden.

Überdies kann die Bedienungsperson unter weit sichereren Bedingungen arbeiten, es ist weniger Anstrengung notwendig und er kann alleine arbeiten. Ein weiterer Umfang der Verwendbarkeit der vorliegenden Erfindung ergibt sich aus der detaillierten Beschreibung, die folgt. Es sollte jedoch klar sein, daß die detaillierte Beschreibung und das besondere Ausführungsbeispiel, da sie eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung beschreiben, nur zu Zwecken der Erläuterung gegeben sind, da verschiedenste Änderungen und Abänderungen im Umfang der Ansprüche für den Fachmann aus dieser detaillierten Beschreibung und den Zeichnungen klar werden, in denen

Fig. 1 eine schematische Seitenansicht der Straßenaufreißmaschine gemäß der Erfindung zeigt,

Fig. 2 in einer axonometrischen Darstellung die Einzelheit der Schneidetrommel der Maschine von Fig. 1 zeigt,

Fig. 3 das Detail dreier ringförmiger Elemente zeigt, die die Schneidetrommel bilden, das in einer axonometrischen Ansicht dargestellt ist,

Fig. 4 eine Vorderansicht zweier ringförmiger Elemente gemäß Fig. 3, die einander gegenüberliegen, zeigt,

Fig. 5 bis 8 vier verschiedene Ausbildungen der Schneidetrommel zeigen, die jeweils durch Zusammenfügen einer verschiedenen Anzahl von Ringen erhalten werden, um eine andere Schneidbreite zu erreichen,

Fig. 9 bis 11 die Straßenaufreißmaschine gemäß der Erfindung versehen mit einem seitlichen Förderband darstellen.

Wie aus Fig. 1 ersehen werden kann, umfaßt die Straßenaufreißmaschine gemäß der Erfindung, die als Ganzes mit 1 bezeichnet ist, einen Rahmen 2 auf Rädern 3, der eine Antriebseinheit 4 und einen Fahrersitz, der als Ganzes mit 5 bezeichnet ist, trägt. Im unteren Teil des Rahmens 2 findet sich eine Schneidetrommel 6, die mit dem Rahmen 2 verbunden ist und in Kontakt mit der Straßenoberfläche 9 gebracht ist, die entfernt werden soll und in die sie in eine Tiefe 8 eindringt, die im wesentlichen der Dicke des zu entfernenden Asphaltes entspricht.

Die beschriebene Straßenaufreißmaschine 1 ist auch mit einem Förderband 21, wie man feststellen kann, versehen, das das zerkleinerte Material unmittelbar vom Arbeitsbereich der Schneidetrommel wegbewegt.

Es wird jedoch darauf hingewiesen, daß alle weiteren Überlegungen, die die erfindungsgemäße Straßenaufreißmaschine betreffen, auch bei einer Straßenaufreißmaschine ohne einem Förderband anwendbar sind.

Diese Schneidetrommel 6 ist in der axonometrischen Darstellung der Fig. 2 detaillierter dargestellt, wo festgestellt werden kann, daß sie aus mehreren ringförmigen Elementen 61 zusammengesetzt ist, die jeweils prismenförmig, vorzugsweise ein Parallelepiped, sind. Jedes dieser ringförmigen Elemente 61 ist mit einer Durchtrittsöffnung 62 versehen und hat mit Bezug zur Schnittebene quer zur Achse 63 dieses Durchtrittes 62 ein im wesentlichen quadratisches äußeres Profil. Insbesondere hat der Durchtritt 62 jedes dieser ringförmigen Elemente 61 ein oktogonales Profil, das der Antriebswelle 7 angepaßt ist, die, wie detaillierter den Fig. 5 bis 8 entnommen werden kann, sich vom Rahmen 2 erstreckt und damit durch Zwischenlage von Motoreinrichtungen verbunden ist, die z. B. aus einer Geschwindigkeitsverringerungseinrichtung 18 bestehen, die kinematisch mit der Antriebseinheit 4 verbunden ist, die zur Straßenaufreißmaschine gehört.

Was das Profil des Durchtrittes 62 und der Antriebswelle 7 betrifft, so ist die oktogonale Form nur eine der mög lichen geometrischen Ausbildungen, die geeignet ist, die gegenläufige Leerdrehung der ringförmigen Elemente 61 auf der Antriebswelle 7 zu verhindern. Es ist daher klar, daß diese Profile von irgendeiner Type sein können, einschließlich der Kreisform. In diesem Fall müssen sie mit einem oder mehreren Gegenelementen, wie Bolzen, Nasen oder dgl., versehen sein, die geeignet sind, die Drehung gegeneinander zu verhindern. Die oktogonale Ausbildung, die beschrieben ist, erfolgt nur zu Zwecken der Illustration.

Insbesondere kann auch in den Einzelheiten der Fig. 3 und 4 festgestellt werden, daß jedes der ringförmigen Elemente 61 mit Schneidelementen 64 versehen ist, die in Übereinstimmung mit den Ecken des ringförmigen Elementes selbst angeordnet sind. Zwischen je zwei benachbarten Ringen befindet sich ein Abstandshalter 65, der verwendet wird, um die benötigte Schneidbreite zu erreichen, um die ringförmigen Elemente 61 in geeigneter Weise voneinander zu trennen. Das Vorhandensein derartiger Abstandshalter 65 ist jedoch wahlweise.

Derartige ringförmige Elemente 61 sind, wie insbesondere aus Fig. 2 entnommen werden kann, koaxial außerhalb der Antriebswelle 7 gekoppelt, und zwar indem sie in dichter Folge hintereinander gegenüberliegen und voneinander durch das Einfügen der möglichen Abstandshalter 65 beabstandet sind. Sie sind auch winkelmäßig zueinander versetzt, so daß zwischen jedem Schneidelemente 64 irgendeines der ringförmigen Elemente 61 und dem Schneidelement, das zum benachbarten ringförmigen Element gehört, eine Stufung 66 vorliegt.

In den die Beschreibung begleitenden Zeichnungen ist zur leichteren Darstellung eine solche Breite mit 45º dargestellt, sie kann jedoch jeglichen Wert haben.

Die Antriebswelle 7 erstreckt sich vom Rahmen 2 der Maschine und ist damit verbunden, um so die Anordnung der ringförmigen Elemente 61 zu erleichtern, die ziemlich einfach von einer einzigen Bedienungsperson angeordnet und entfernt werden können. Man kann feststellen, daß tatsächlich die Dicke jedes ringförmigen Elementes 61 ziemlich begrenzt ist und infolgedessen jeder Ring ein Gewicht hat, das von der Bedienungsperson einfach gehandhabt werden kann.

In den Fig. 5 bis 8 kann man feststellen, daß auf der gleichen Antriebswelle 7, die zur Straßenaufreißmaschine gehört, es möglich ist, jegliche Anzahl von Ringelementen 61 anzuordnen, um so die benötigte Schneidbreite eventuell mit Zwischenlage von Abstandshaltern 65 zu erreichen.

So kann z. B. in Fig. 5 festgestellt werden, daß auf der Antriebswelle 7 dreizehn Ringelemente 61 zusammengesetzt sind, um eine Schneidbreite 91 zu erhalten, die die maximale Breite in bezug auf die Länge der Antriebswelle 7 von der Maschine ist.

In ähnlicher Weise kann durch Kopplung von sieben ringförmigen Elementen 61 in dichter Aufeinanderfolge hintereinander am Rahmen 2 der Maschine, wie in Fig. 6 festgestellt werden kann, eine Schneidbreite 92 erreicht werden, die kleiner ist als die vorhergehende und auf der linken Seite der Maschine angeordnet ist.

Wiederum kann in Fig. 7 festgestellt werden, daß durch Anordnung von sieben ringförmigen Elementen 61 die hintereinander dicht aufeinanderfolgen und am Ende der Antriebswelle 7 liegen, die gleiche Schneidbreite 92 erreicht wird, die jedoch auf der rechten Seite der Stra ßenaufreißmaschine liegt.

Schließlich kann in Fig. 8 festgestellt werden, daß durch Anordnung von fünf ringförmigen Elementen 61, die einander gegenüberliegen und eine dichte Aufeinanderfolge in einer im wesentlichen mittigen Lage hinsichtlich der Antriebswelle 7 angeordnet sind, eine Schneidbreite 93 erreicht wird, die im wesentlichen in der Mitte der Maschine liegt.

Wenn die ringförmigen Elemente 61 nicht über die gesamte Länge der Antriebswelle 7 angeordnet sind, werden sie zentriert und in geeigneter Weise zu den Seiten der Maschine in Abstand gehalten, indem einige Zentrierringe 161 angeordnet werden.

Sind die ringförmigen Elemente mit der tragenden Antriebswelle 7 gekoppelt, so werden sie durch Sperreinrichtungen in ihrer Lage verriegelt, die nicht dargestellt und nicht beschrieben sind, aber es sind Sperreinrichtungen des bekannten Typs und sie können in gleicher Weise aus Flanschen, Haltezapfen und Ähnlichem bestehen.

Gemäß der Beschreibung ist es leicht zu verstehen, daß die Straßenaufreißmaschine gemäß der Erfindung, die mit einer Schneidetrommel versehen ist, die modulare ringförmige Elemente 61 hat, alle gestellten Aufgaben erfüllt.

Zuerst einmal wurde bereits darauf hingewiesen, daß infolge der begrenzten Abmessungen jedes der ringförmigen Elemente das Gewicht desselben ziemlich beschränkt ist, so daß es leicht von einer einzigen Bedienungsperson gehandhabt werden kann. Infolgedessen kann die Zusammensetzung der Schneidetrommel 6 leicht von einer einzigen Bedienungsperson durchgeführt werden.

Überdies gestattet es die begrenzte Dicke jedes der ringförmigen Elemente, wie dies anhand einiger Beispiele in den Fig. 5 bis 8 gezeigt ist, eine Schneidetrommel mit veränderlicher Breite zu bilden, und zwar mit einem extrem breiten Bereich der möglichen Breiten, die jeweils durch Zusammenfügen verschiedener Anzahl ringförmiger Elemente erreicht werden können.

In vorteilhafter Weise kann der Benutzer dann unter einer höheren Anzahl möglicher Breiten wählen, über welche Breite das Schneiden am Boden durchgeführt wird, wobei die Anzahl der Möglichkeiten größer ist als jene, die man erreicht bei Verwendung einer Universalstraßenaufreißmaschine des bekannten Typs.

In der Beschreibung des vorliegenden Patentes wird auf eine Straßenaufreißmaschine Bezug genommen, die mit einem Förderband in einer rückwärtigen Lage versehen ist. Es ist jedoch klar, daß die Straßenaufreißmaschine mit einer Schneidetrommel mit ringförmigen Elementen auch von einem Typ sein kann, wo das Förderband in einer vorderen Lage angeordnet oder weggelassen ist.

Besonders vorteilhaft ist es jedoch, eine Schneidetrommel mit modularen ringförmigen Elementen bei einer Straßenaufreißmaschine zu verwenden, die mit einem seitlichen Förderband und mit einer Querschnecke zum Beschicken des Förderbandes selbst versehen ist, wie dies im Patent der gewerblichen Erfindung Nr. VI95A000052 beschrieben worden ist und das im Namen des gleichen Erfinder registriert worden ist. In diesem Falle, wie aus den Fig. 9, 10 und 11 entnommen werden kann, wird die Schneidetrommel, die als Ganzes mit 6 bezeichnet ist, an einer Straßenaufreißmaschine angebracht, die als Ganzes mit 10 bezeichnet ist und mit einem seitlichen Förderband 11 und mit einer querverlaufenden Förderschnecke 12 versehen ist, die ge eignet ist, das Förderband zu beschicken. Eine derartige Maschine kombiniert den Vorteil einer besseren Steuerung und geringerer Gesamtabmessungen aufgrund des Vorhandenseins des seitlichen Förderbandes mit dem Vorteil der Anpassungsfähigkeit bei der Verwendung aufgrund des größeren Weitenbereiches der Schneidetrommel, der erreicht werden kann und daher mit einer höheren Anzahl erreichbarer Schneidbreiten.

Die Schneidtrommel, die zur gegenständlichen erfindungsgemäßen Maschine gehört, ist, wie erwähnt, aus mehreren ringförmigen Elementen zusammengesetzt, die einander gegenüberliegen und auf einer einzigen drehenden Welle aufgesetzt sind. Diese Trommel wird an irgendeiner bekannten Straßenaufreißmaschine bekannten Typs gleichgültig, ob sie mit einem vorderen, hinteren oder seitlichen Förderband versehen ist oder nicht, angeordnet. Eine derartige Maschine wird dann in eine Straßenaufreißmaschine gemäß dem Gegenstand der vorliegenden Erfindung umgewandelt.

Es ist klar, daß während der Umsetzungsphase die Abmessungen der ringförmigen Elemente, die die Schneidtrommel der Straßenaufreißmaschine gemäß der vorliegenden Erfindung bilden, Änderungen unterworfen werden können. Hinsichtlich der Öffnung für die Kopplung mit der Antriebswelle sowie des Profils der Antriebswelle selbst, die in die Öffnung eingepaßbar ist, kann auch eine Ausbildung erforderlich sein, die zu der in den Zeichnungen dargestellten oktogonalen unterschiedlich ist.

Sie kann nach irgendeinem polygonalen Profil oder nach einem kreisförmigen oder irgendwie gekrümmten Profil geformt sein.

Sollte eine kreisförmige Antriebswelle verwendet werden, so ist es notwendig, geeignete Verbindungsmittel zu ha ben, um eine Verbindung durch gegenseitige Beeinflussung zwischen der Welle und den ringförmigen Elementen zu haben, um eine Leerdrehung dieser auf der Welle selbst während des Arbeitsvorganges zu verhindern.

Es ist klar, daß andere Änderungen, die unterschiedlich zu den beschriebenen sind, jedoch auf der gleichen erfinderischen Idee beruhen, unter den Bereich der Ansprüche fallen.


Anspruch[de]

1. Straßenaufreißmaschine (1; 10) für die Entfernung von Straßendecken, folgendes umfassend:

- einen Rahmen (2) auf Rädern (3), der wenigstens eine Antriebseinheit (4) und wenigstens einen Fahrersitz (5) trägt,

- eine Schneidetrommel (6), die mit der zu entfernenden Straßendecke (9) in Kontakt gebracht wird und durch eine Antriebswelle (7) getragen wird, die mit dem Rahmen (2) verbunden ist und durch Rotationsmittel in Drehung versetzt wird, wobei diese Schneidetrommel (6) aus einer Vielzahl modularer, ringförmiger beweglicher Elemente (61) zusammengesetzt ist, die eng aufeinanderfolgend einander gegenüberliegen und koaxial über der Antriebswelle (7) gekoppelt sind, wobei diese ringförmigen Elemente (61) mit herausragenden Elementen (64) versehen sind, die geeignet sind, die zu entfernende Straßendecke (9) zu kratzen und zu zermalmen, wobei jedes der ringförmigen Elemte (61) im wesentlichen die Form eines Parallelepipeds aufweist mit einem Durchtritt (62) für die Kupplung mit der Antriebswelle (7), dadurch gekennzeichnet, daß das Parallelepiped ein im wesentlichen quadratisches Außenprofil in einer Schnittebene, die quer zur Achse (63) des Durchtrittes (62) aufweist, wobei die herausragenden Elemente (64) in Entsprechung mit den Ecken des im wesentlichen quadratischen Außenprofils angedordnet sind.

2. Straßenaufreißmaschine (1; 10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebswelle (7) am Rahmen (2) der Straßenaufreißmaschine befestigt ist und von diesem wegragt.

3. Straßenaufreißmaschine (1; 10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Querprofile der Antriebs welle (7) und des Durchtrittes (62), der in jedes der ringförmigen Elemente (61) gebohrt ist, konjugierte Profile sind, die geeignet sind, die gegenseitige Drehung zwischen der Welle (7) und den ringförmigen Elementen (61) zu verhindern.

4. Straßenaufreißmaschine (1; 10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die ringförmigen Elemente (61), die die Schneidetrommel (6) bilden, durch Zwischenfügung von Abstandsstücken (65) voneinander entfernt sind.

5. Straßenaufreißmaschine (1; 10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes der ringförmigen Elemente (61) an der entsprechenden Antriebswelle (7) zusammengebaut ist und winklig versetzt ist bezüglich seines angrenzenden ringförmigen Elementes (61).







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