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Dokumentenidentifikation DE10002529A1 03.08.2000
Titel Reglerkonstruktion für ein ein gasförmiges Medium wie Luftströmung regelndes Ventil
Anmelder Halton Oy, Kausala, FI
Erfinder Aalto, Arvo, Kausala, FI;
Fabritius, Kari, Lahti, FI;
Laurikainen, Jouni, Hinges, FR;
Purtola, Martti, Kontiolahti, FI
Vertreter Tiedtke, Bühling, Kinne & Partner, 80336 München
DE-Anmeldedatum 21.01.2000
DE-Aktenzeichen 10002529
Offenlegungstag 03.08.2000
Veröffentlichungstag im Patentblatt 03.08.2000
IPC-Hauptklasse F24F 13/10
IPC-Nebenklasse F24F 13/15   G05D 7/01   
Zusammenfassung Gegenstand der Erfindung ist eine Reglerkonstruktion (200) für ein ein gasförmiges Medium wie Luftströmung regelndes Ventil (300). Das Ventil (300) weist Jalousien (S1, S2...) oder eine andere luftströmungsregelnde Konstruktion auf, die durch Drehen des Reglerknopfes (11) eines Reglerelements (200) bewegt werden kann. Der Reglerknopf (11) weist eine Verzahnung (F) auf, die mit der Gegenverzahnung (12') einer Achse (J) funktionell verbunden ist, womit eine die innerhalb eines Kanals (100) vorhandene Luftströmung regelnde Konstruktion (S1, S2...) direkt oder über Zwischenteil/-teile bewegt wird.

Beschreibung[de]

Gegenstand der Erfindung ist eine Ventilreglerkonstruktion zur Regelung eines gasförmigen Mediums wie Luftströmung.

Zum Stand der Technik wird auf folgende Schriften hingewiesen: FI-Patentanmeldung 961481, FI-Patentschrift 54 742 und US-Patent 4 163 726.

In vorliegender Anmeldung wird eine Ventilregelungslösung ganz neuer Art vorgestellt, die eine verschiedene Regelstellungen ausführende Regelung zuverlässiger Genauigkeit ermöglicht. In der Anmeldung wird eine neue Reglerkonstruktion für ein luftströmungsregelndes Ventil sog. Irisreglertyps vorgestellt, die in ihrer Regelung genau und ihrer Konstruktion dennoch einfach ist.

Der Regler weist im Regelknopf eine innenseitige Verzahnung auf, zu der eine bezahnte Achse gehört, die durch den Kanalkörper geführt ist und mit der Verzahnung des anderen Endes der Achse weiter ein Kranzteil bewegt wird. Das Kranzteil regelt weiter entweder direkt oder über einen Regeldraht oder Ähnliches eine luftströmungsregelnde Konstruktion wie Jalousien. Der Reglerkörper selbst befindet sich außerhalb des Kanals und ist an diesem befestigt. Über eine Zahnradübersetzung wird die Drehbewegung des Regelknopfes weiter auf das Kranzteil oder Ähnliches übertragen. Über das Kranzteil wird die Regelbewegung weiter auf eine ein gasförmiges Medium, wie Luftströmung, regelnden Konstruktion übertragen, wie sich zu einer kegelstumpfförmigen Konstruktion stellende Jalousien.

Für die erfindungsgemäße Reglerkonstruktion ist charakteristisch, daß der Reglerknopf eine Verzahnung aufweist, mit der die Gegenverzahnung einer Achse funktionell verbunden ist, womit eine die innerhalb eines Kanals vorhandene Luftströmung regelnde Konstruktion direkt oder über Zwischenteil/-teile bewegt wird.

Im folgenden wird die Erfindung unter Hinweis auf einige in den Figuren der beigefügten Zeichnungen dargestellte bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung ausführlich beschrieben, auf welche die Erfindung jedoch nicht eng begrenzt ist.

In Fig. 1A ist eine luftströmungsdrosselnde Jalousiekonstruktion schematisch veranschaulicht.

In Fig. 1B ist die Funktion der erfindungsgemäßen Reglerkonstruktion an dem in Fig. 1A gezeigten sog. Irisregler dargestellt.

In Fig. 1C ist eine prinzipielle Schnittdarstellung des Reglerknopfes gezeigt und aufgrund der Figur ist das Funktionsprinzip der Reglerkonstruktion erläutert.

In Fig. 1D ist das Regelungsprinzip der erfindungsgemäßen Jalousiekonstruktion veranschaulicht. Über die Verzahnung wird ein innerhalb des Kanals befindlicher Kranz und ein mit diesem verbundener Draht bewegt, der die Stellung der Jalousien regelt.

In Fig. 2A ist ein Schnitt durch die erfindungsgemäße Reglerknopfkonstruktion vor dem Zusammenbau gezeigt.

In Fig. 2B ist die Konstruktion nach Fig. 2A in zusammengebautem Zustand gezeigt.

In Fig. 2C ist die Reglerknopfkonstruktion in zusammengebautem Zustand und als Teilschnitt gezeigt.

In Fig. 3 ist der erfindungsgemäße Reglerknopf perspektivisch und vom Kanal getrennt gezeigt.

In Fig. 1A ist ein ein gasförmiges Medium, wie Luftströmung, regelndes Ventil 300 und dessen Reglerelement 200 im Prinzip dargestellt. Das Reglerelement 200 regelt die Jalousiekonstruktion des in den Kanal 100 eingebauten Ventils 300. Das Ventil 300 ist vorzugsweise ein sog. Irisregler. Bei der bevorzugten Jalousiekonstruktion S1, S2. . . lassen sich die sich überlappenden Jalousien S1, S2. . . in verschiedene Regelstellungen drehen. Auf diese Weise wird mit der Jalousiekonstruktion S1, S2. . . ein zu öffnender und zu schließender sog. Irisregler, d. h. ein luftströmungsmengenregelndes Ventil gebildet. Mit den Jalousien S1, S2. . . wird eine kegelstumpfförmige Konstruktion erzielt. Erfindungsgemäß wird die Drehstellung der Jalousien S1, S2. . . mit dem Reglerteil 200 eingestellt, das eine Zahnradübersetzung aufweist, über die die Drehbewegung des Reglerknopfes 11 des Reglerteils 200 weiter auf den innerhalb des Kanals 100 vorhandenen Kranz 13 übertragen wird, mit dem ein oder mehr mit der luftströmungsregelnden Konstruktion S1, S2. . . verbundene Reglerdrähte t1 und/oder t2 wie Seile funktionell verbunden sind. Die Reglerdrähte t1, t2. . . sind vorzugsweise aus steifem Material, wodurch sie ohne zu knicken eine Druckkraft und dementsprechend eine Zugkraft aufnehmen können. Somit kann mit deren Hilfe sowohl die Öffnungs- als auch Schließbewegung der Jalousien S1, S2. . . geregelt werden können, indem kegelstumpfförmige Konstruktionen mit verschiedenen Kegelwinkeln gebildet werden. Der Kranz 13 wird bewegt, indem der Reglerknopf 11 des Reglerteils 200 von Ventil 300 gedreht wird. Die Drehbewegung des Reglerknopfes 13 wird über die Zahnradübersetzung 12a, J, 12b auf den Kranz 13 und weiter durch den/die mit diesem verbundenen Draht/Drähte t1, t2. . . auf die an sich bekannte Jalousiekonstruktion S1, S2. . ., wie sog. Iriskonstruktion übertragen.

Fig. 1B dient ebenfalls zur Darstellung des Pprinzips und zur Veranschaulichung. Der Draht t1, t2. . . ist weiter in durchlaufender Weise mit einer oder mehreren Jalousien S1, S2. . . verbunden. Die Jalousien S1, S2. . . sind an ihren Längskanten überlappt und zur Erzeugung verschiedener Kegelwinkel für die Kegelstumpfkonstruktion S1, S2. . . um ihre Enden gelenkig schwenkbar. Wenn die Luftströmung so wenig wie möglich gedrosselt wird, sind die Jalousieteile in Richtung des Kanals 100 gerichtet und dementsprechend werden sie bei Verstärkung der Drosselung zu einer kegelstumpfförmigen Konstruktion verstellt wie dies in Fig. 1A gezeigt ist. Ein Draht t1 oder mehrere Drähte t2. . . sind an einem Ende mit dem Kranz 13 und am anderen Ende mit dem Kanal 100 an dessen Innenwand verbunden. Die Drähte t1, t2. . . sind frei und beweglich durch die Durchführungslöcher der an der Außenfläche der Jalousien vorhandenen Ösen e1, e2. . . geführt.

Fig. 1C zeigt einen Schnitt durch den Reglerknopf 11. Das Endstück 10c ist in eine gewünschte Drehstellung drehbar und danach mit Hilfe der Schraube R1 zum Spindelteil 10b verriegelbar. Der Regelknopf 11 ist eine Hohlkonstruktion, innerhalb von deren Hohlraum D1 sich am Innenumfang des Reglerknopfes 11 eine Verzahnung F befindet. Die Verzahnung F ist funktionell mit dem an der Außenseite des Kanals 100 vorhandenen Zahnrad 12a verbunden, welches Zahnrad 12a vorgesehen ist, ein zweites mit der Achse J verbundenes Zahnrad 12b zu drehen, das sich wiederum innerhalb des Kanals 100 befindet und den bezahnten Kranz 13 bewegt, an dem die die Jalousiebleche bewegenden Reglerdrähte t1, t2. . . mit einem Ende befestigt sind. Zwischen dem Vorsprung 11b von Reglerknopfteil 11 und dem oberen Vorsprung 10a' der festen Spindel 10a befindet sich eine Feder 14, die durch die Federkraft das Teil 11 mit seiner Verzahnung 11c gegen die Verzahnung 10d des Endstücks 10c von Spindel 10 preßt. Die Verzahnungen 12a und 12b konnten an der Achse J auch als einheitliche Verzahnung auf der ganzen Achse J ausgestaltet werden.

Gegebenenfalls kann Teil 10c mit der Schraube R2 an Teil 11 verriegelt werden. Bei normalem Betrieb ist die Schraube R2 nicht erforderlich und braucht nicht eingesetzt zu werden. In diesem Fall ist die Regelung des Ventils 300 nicht möglich. An dem zu Teil 10c gehörenden Teil 50 befindet sich ein Ablesezeiger I. An der Stelle des Ablesezeigers I kann an der Skala E des mit dem drehbaren Teil 11 verbundenen Abdeckflansches 15 die Drehstellung von Teil 11 und die Regelstellung der Luftströmung abgelesen werden. Durch die Einstellbarkeit von Abdeckflansch 15 bezüglich des Regelknopfes 11 wird die Kalibrierung des Ventils vor dessen Inbetriebnahme ermöglicht. Die Teile 15 und 11 sind über die Verzahnungen C1, C2 miteinander verbunden jedoch in der Weise, daß Teil 15 gegebenenfalls zu Teil 11 drehbar ist, z. B. für das Kalibrieren von Ventil 300.

In der Kreisnut U der oberen Fläche von Teil 15 befindet sich ein beweglicher sog. Reinigungsspeicher 16. Sollen die Jalousien S1, S2. . . des Regelventils durch Bewegung des Kranzes 13 bewegt werden, muß Teil 11 drehbar sein. Das erfolgt durch Versetzen von Teil 11 in Richtung des Pfeils L1 gemäß Fig. 1C nach unten, womit sich die Verzahnung 11c des Teils 11 von der Gegenverzahnung 10d entfernt und der Regelknopf 11 bezüglich der Spindel 10 frei drehbar ist, womit die Luftströmungsregelung durchgeführt wird. Auf diese Weise wird durch Drehen des Regelknopfes das Zahnrad 12a und weiter das Zahnrad 12b gedreht und der Kranz 13 bewegt, der mit den Jalousien S1, S2. . . funktionell verbunden ist und mit denen die Reglerdrähte t1, t2. . . verbunden sind. Damit lassen sich die Reglerdrähte t1, t2. . . bewegen und kann die Luftströmung im Kanal 100 durch Änderung des Kegelwinkels des von den Jalousien S1, S2. . . gebildeten Kegelstumpfs regeln.

In Fig. 1D ist die Übertragung der erfindungsgemäßen Regelungsbewegung auf die im Kanal 100 befindliche kreisförmige Kranzkonstruktion 13 verdeutlicht. Die Kranzkonstruktion weist an einer Seitenfläche eine Verzahnung 13' auf, die mit der Verzahnung 12b' des Zahnrads 12b der Achse J verkoppelt ist. Das Zahnrad 12b erstreckt sich zumindest zum Teil bis ins Innere des Kanals 100. Damit wird durch Drehen der Achse J der Kranz 13 und der an diesem befestigte Reglerdraht t1 und/oder t2 bewegt, der gleitend durch die Löcher e1', e2'. . . der an der Außenseite der Jalousien S1, S2. . . angebrachten Ösen e1, e2. . . geführt ist und weiter am innenseitigen Körper des Kanals 100 oder einem mit diesem verbundenen Teil befestigt ist. Es können auch ein oder mehr Reglerdrähte t1 vorhanden sein. Der Reglerdraht t1, t2. . . ist eine steife Konstruktion und frei durch die Öffnungen e1', e2'. . . geführt. Der Draht t1, t2. . . ist mit einem Ende am Kanal 100 oder einer mit diesem verbundenen Konstruktion befestigt.

In Fig. 2A ist ein Schnitt durch die erfindungsgemäße Reglerkonstruktion 200 dargestellt. Die erfindungsgemäße Reglerkonstruktion 200 ist bezüglich der Mittelachse (X) rotationssymmetrisch. Das obere Körperteil 15 ist zur besseren Darstellung des Teils 15 von der übrigen Konstruktion getrennt. Das Zahnrad 12a ist zur Verkopplung mit der innenseitigen Umfangsverzahnung F des Hohlraums D1 von Regelknopf 11 ausgeführt. Das Zahnrad 12a dreht das mit der Achse J verbundene Zahnrad 12b, das funktionsmäßig weiter mit Kranz 13, dessen Verzahnung 13' gekoppelt ist. Das Zahnrad 12a weist eine Verzahnung 12a' und das Zahnrad 12b dementsprechend eine Verzahnung 12b' auf. Der Kranz 13 bewegt die Drähte t1 und/oder t2 zur Einstellung der Jalousien S1, S2. . . in die Strömungsdrosselungsstellungen. Zwischen Vorsprung 11b des Reglerknopfteils 11 und dem oberen Vorsprung 10a' der festen Spindel 10a ist eine Feder 14, die durch die Federkraft Teil 11 mit seiner Verzahnung 11c gegen die Verzahnung 10d des Endstücks 10c der Spindel 10 preßt. Teil 10c weist einen Vorsprung 40 auf, mit dem der Ablesepfeil I der Platte 50 verbunden ist. Mit Teil 11 ist der Endflansch 15 verbunden. Die Teile 15 und 11 sind über die Verzahnungen C1, C2 miteinander verbunden jedoch in der Weise, daß Teil 15 gegebenenfalls zum Teil 11 drehbar ist, z. B. für das Kalibrieren des Ventils. Die Spindel 10 ist ein nicht drehbares, fest mit Körper R verbundenes Bauteil, dessen Spindelteile 10a, 10b aus einem Stück entweder im Gießverfahren oder durch Drehen aus einem Rohling hergestellt sind. Teil 10c ist mit Schraube R1 an Teil 10b befestigt.

In Fig. 2B ist die Konstruktion nach Fig. 2A in zusammengebautem Zustand gezeigt. Der sog. Reinigungsspeicher 16 befindet sich in der Kreisnut U in der oberen Fläche von Teil 15. Bevor die Jalousiekonstruktion z. B. zum Fegen oder Reinigen ganz geöffnet wird, wird der Reinigungsspeicher 16 in der Kreisnut U in die Position des Ablesepfeils I gesetzt. Wenn das Ventil geöffnet und nach dem Fegen geschlossen wird, wird Teil 15 so gedreht, daß der Reinigungsspeicher 16 unmittelbar in die Position des Ablesepfeils I kommt und gegen diesen trifft. Damit befindet sich das Ventil wieder in seiner ursprünglichen Regelungsstellung. An der schrägen Umfangsfläche von Teil 15 befindet sich eine Skala E, damit die Öffnungsstellung des Ventils an der Stelle von Ablesepfeil I abgelesen werden kann.

In der Figur ist eine Ausführungsform der Erfindung gezeigt, bei der die Zahnradübersetzung aus zwei verschiedenen Zahnrädern 12a und 12b gebildet wird. Dies ermöglicht die Wahl der geeigneten Übersetzung. Es ist eine Ausführungsform der Erfindung möglich, bei der die Zahnradübersetzung derart ausgeführt ist, daß ein längliches Zahnrad vorhanden ist, das durch ein Durchführungsloch P des Kanals 100 an die Verzahnung 13' von Kranz 13 geführt wird. Im Rahmen der Erfindung ist auch eine Ausführungsform möglich, bei der der Drehantrieb von einer außenseitigen Umfangsverzahnung F des Reglerknopfes 11 genommen wird. Somit soll die Erfindung nicht nur auf die in den Figuren gezeigte bevorzugte Ausführungsform begrenzt werden.

In Fig. 2C ist die erfindungsgemäße Konstruktion in zusammengebautem Zustand dargestellt. In der Figur ist eine Schraube R1 gezeigt, mit der Teil 10c mit Teil 10b in einer festen Position verbunden ist. Teil 10c weist an seiner innenseitigen Stirnfläche eine ringförmige Umfangsverzahnung 10d auf, die mit der entsprechenden ringförmigen Umfangsverzahnung 11c des Reglerknopfes 11 zusammengekoppelt ist. Bei Bewegung des Reglerknopfes nach unten in der durch Pfeil L1 gekennzeichneten Richtung gegen die Federkraft von Feder 14, werden die Verzahnungen 10d und 11c voneinander getrennt, womit der Regelknopf gedreht und damit die Öffnungsstellung von Ventil 300 geregelt werden kann.

In Fig. 3 ist der Reglerknopf 11 allein perspektivisch dargestellt. Der Reglerknopf 11 wird außerhalb des Kanals 100 angebracht und das mit dem Reglerteil 200 verbundene Zahnrad 12b, das fest gegen die Gegenverzahnung 13' von Kranz 13 gesetzt ist, wird durch das Durchführungsloch P (siehe Fig. 1D) des Kanals 100 ins Innere des Kanals 100 geführt, um den Kranz 13 zu bewegen. Durch die Bewegung des Kranzes 13 wird die mit diesem verbundene Reglerkonstruktion vorzugswiese mit Hilfe der Drähte t1, t2. . . oder zumindest eines Drahtes t1 bewegt.


Anspruch[de]
  1. 1. Reglerkonstruktion (200) für ein ein gasförmiges Medium wie Luftströmung regelndes Ventil (300), welches Ventil (300) Jalousien (S1, S2. . .) oder eine andere luftströmungsregelnde Konstruktion aufweist, die durch Drehen des Reglerknopfes (11) eines Reglerelements (200) bewegt werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß der Reglerknopf (11) eine Verzahnung (F) aufweist, mit der die Gegenverzahnung (12') einer Achse (J) funktionell verbunden ist, womit eine die innerhalb eines Kanals (100) vorhandene Luftströmung regelnde Konstruktion (S1, S2. . .) direkt oder über Zwischenteil/ -teile bewegt wird.
  2. 2. Ventil (300) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Reglerknopf (11) eine innenseitige Umfangsverzahnung (F) aufweist, die durch den innenseitigen freien Raum (D1) des Körperteils von Reglerknopf (11) begrenzt ist.
  3. 3. Ventil (300) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Gegenverzahnung (12a') am Zahnrad (12a) der Achse (J) befindet und daß ein zweites Zahnrad (12b) vorhanden ist, dessen Verzahnung (12b') mit der Gegenverzahnung (13') eines innenseitigen Kranzes (13) von Kanal (100) verbunden ist, womit durch Drehen der Achse (J) mit Regelknopf (11) die Achse (J) und die mit ihr verbundenen Verzahnungen gedreht werden und der innenseitige Kranz (13) von Kanal (100) in die durch die Drehbewegung des Regelknopfes bestimmte Richtung und ein mit dem Kranz (13) verbundener Regeldraht (t1) bewegt wird, dessen Konstruktion steif ist und der durch Durchführungslöcher (e1', e2', e3') von Ösen (e1, e2. . .) der Jalousien (S1, S2. . .) geführt ist, wobei ein Ende des Drahtes mit dem Kanal (100) und der damit verbundenen Konstruktion verbunden ist, wobei durch Änderung der Bewegungsrichtung des Kranzes die Regelungsrichtung des Ventils geändert, d. h. das Ventil (300) geöffnet oder geschlossen wird.
  4. 4. Reglerkonstruktion nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Zahnrad (12a) ausgeführt ist, mit der Umfangsverzahnung (F) des innenseitigen Hohlraums (D1) von Reglerknopf (11) funktionell gekoppelt zu werden, wobei durch Drehen des Reglerknopfes (11) die Zahnräder (12a, 12b) gedreht werden, wobei das Zahnrad (12a) außerhalb des Kanals (100) angebracht ist und daß das Zahnrad (12b) sich zumindest zum Teil auf der Innenseite des Kanals (100) befindet, wobei es ausgeführt ist, den auf der Innenseite des Kanals (100) befindlichen Kranz (13) zu bewegen, mit dem die Jalousien (S1, S2. . .) durch den Draht (t1) oder Drähte (t1, t2) verbunden sind.
  5. 5. Reglerventilkonstruktion nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Reglerelement (200) von Ventil (300) im Regelknopf (11) zwischen dem Vorsprung (10a1) der festen Spindel (10a) und dem Vorsprung (10a1) des Reglerknopfteils (11) eine Feder (14) aufweist, die das Teil (11) mit seiner Verzahnung (11c) durch Federkraft gegen die Verzahnung (10d) des Endstücks (10c) von Spindel (10) preßt, wodurch die Feder (14) das Reglerknopfteil (11) in der oberen Stellung hält und verriegelt.
  6. 6. Reglerkonstruktion nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zu Teil (11) ein Endstück (15) gehört, welche Teile durch Verzahnungen (C1, C2) miteinander verbunden sind jedoch derart, daß Teil (15) gegebenenfalls in bezug auf Teil (11) drehbar ist und daß in einer an der oberen Fläche von Teil (15) vorhandenen Kreisnut (U) oder Ähnlichem ein sog. Reinigungsspeicher (16) einstellbar ist und daß ein Ablesepfeil (I) an einem mit Teil (10c) verbundenen Endstück (50) angebracht ist, womit an einer Skala (E) von Teil (15) an der Stelle des Ablesepfeils (I) die Regelstellung des Ventils (300) ablesbar ist.
  7. 7. Reglerkonstruktion nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Teil (10c) eine Verzahnung (10d) und Teil (11) eine Gegenverzahnung (11c) aufweist, womit durch Versetzen von Teil (11) (Pfeil L1) die Verzahnungen (11c, 10d) auseinander gebracht werden und Teil (11) um Spindel (10) frei drehbar ist, wobei über die innenseitige Umfangsverzahnung (F) von Teil (11) das in Raum (D1) vorhandene Zahnrad (12a) und weiter die Achse (J) und über diese das zweite mit der Achse (J) zusammengekoppelte Zahnrad (12b) gedreht wird, das weiter mit dem Kranz (13), vorzugs-Weise dessen Gegenverzahnung(13'), gekoppelt ist und daß mit dem Kranz (13) Reglerdrähte (t1, t2), vorzugsweise träge Seile, verbunden sind, die gleitend durch eine oder mehrere Jalousien (S1, S2) geführt sind und weiter z. B. am Kanal (100) befestigt sind, womit durch Versetzen des Kranzes (13) die Reglerdrähte (t1, t2) und weiter die mit diesen verbundene Jalousiekonstruktion (S1, S2) bewegt werden, wodurch zwecks Regelung des gasförmigen Mediums, wie Luftströmung, durch das Ventil (300) die Jalousien (S1, S2) in verschiedene Kegelwinkel gestellt werden können.






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