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Kassentisch - Dokument DE19904601A1
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE19904601A1 10.08.2000
Titel Kassentisch
Anmelder Wanzl Metallwarenfabrik GmbH, 89340 Leipheim, DE
Erfinder Eckert, Rainer, Dr., 73230 Kirchheim, DE
DE-Anmeldedatum 05.02.1999
DE-Aktenzeichen 19904601
Offenlegungstag 10.08.2000
Veröffentlichungstag im Patentblatt 10.08.2000
IPC-Hauptklasse A47F 9/04
IPC-Nebenklasse G07G 1/00   
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft einen Kassentisch (1) für SB-Märkte, mit einer Abrechnungseinrichtung (7) zum Abrechnen der eingekauften Ware, die sich in Tragebehältern befindet, mit einer Förderanordnung (3), um die gefüllten Tragebehälter (10) zur Abrechnungseinrichtung (7) zu fördern und mit wenigstens einer weiteren Einrichtung, die zum Beendigen des Einkaufsvorganges dient.
Die Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß die Fördereinrichtung (3) mit einem zur Abrechnungseinrichtung (7) hin geneigt angeordneten Abschnitt (5) vor der Abrechnungseinrichtung (7) endet.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Kassentisch für SB-Märkte, mit einer Abrechnungseinrichtung zum Abrechnen der eingekauften Ware, die sich in Tragebehältern befindet, mit einer Förderanordnung, um die gefüllten Tragebehälter zur Abrechnungseinrichtung zu fördern und mit wenigstens einer weiteren Einrichtung, die zum Beendigen des Einkaufsvorganges dient.

Zum nächstliegenden Stand der Technik zählt ein Kassentisch in Form einer "Kaufhaus-Wareneingang-Kassenstation", die in der DE 43 00 755 A1 beschrieben ist. Diese Kassentischanordnung dient zum Abrechnen von Ware, die sich in Tragebehältern befindet. Dabei werden die mit Ware gefüllten Tragebehälter von den Kunden auf eine Förderanordnung gegeben, durch welche die Tragebehälter zu einer Abrechnungseinrichtung befördert werden, wo eine Kassierperson die Ware den angekommenen Tragebehältern entnimmt, die Ware abrechnet und diese dann erneut in Tragebehältern ablegt. Nach dem Bezahlen der Ware werden den Kunden die gefüllten Tragebehälter auf geeignete Weise bereitgestellt oder diesen übergeben. Die dazu erforderliche mindestens eine Einrichtung dient zum Beendigen des Einkaufsvorganges. Die DE 43 00 755 A1 läßt offen, wie gut eine Kassierperson in einen Tragebehälter hineinsieht. Muß sich die Kassierperson jedesmal zur Seite beugen, um auch kleine Ware, die sich am Boden des Tragebehälters befindet, zu erkennen, so ist dies aus ergonomischer Sicht betrachtet mangelhaft.

Es ist deshalb Aufgabe der Erfindung, einen derartigen Mangel erst gar nicht entstehen zu lassen und daher einen gattungsgemäßen Kassentisch auf einfache und geeignete Weise weiterzuentwickeln.

Die Lösung der Aufgabe besteht darin, daß die Fördereinrichtung mit einem zur Abrechnungseinrichtung hin geneigt angeordneten Abschnitt vor der Abrechnungseinrichtung endet.

Durch diese Maßnahme nimmt ein vor der Abrechnungseinrichtung angekommener, mit Ware gefüllter Tragebehälter eine zur Kassierperson hin geneigte Lage ein, so daß von Hand die Ware dem Tragebehälter leicht und schnell entnommen werden kann.

Dadurch erleichtert sich auch das Weiterführen der Ware zum Zwecke des anschließenden Abrechnens. Diese Arbeiten kann eine Kassierperson bequem im Sitzen erledigen. Da durch die geneigte Lage des Tragebehälters auch dessen Boden gut einsehbar ist, kann auch keine am Boden des Tragebehälters befindliche Ware übersehen werden. Beim Abrechnen der Ware ergeben sich somit für den SB-Markt keine finanziellen Verluste durch mögliche nicht abgerechnete Ware. Wie anschließend ersichtlich, läßt die Erfindung eine einfache technische Lösung zu, so daß die Mehrkosten für einen derartigen Kassentisch unerheblich sind.

Die Erfindung wird anhand zweier schematisch dargestellter Ausführungsbeispiele gemäß den Fig. 1 und 2 näher erläutert.

Die in den Zeichnungen dargestellten Kassentische 1 weisen einen Rahmen 2 der üblichen Bauart auf, der zum Tragen der nachfolgend beschriebenen Einrichtungen bestimmt ist. Ausgehend von der in den Zeichnungen linken Seite ist jeder Kassentisch 1 mit einer Förderanordnung 3 ausgestattet, die dazu dient, auf die Förderanordnung 3 gestellte und mit Ware gefüllte Tragebehälter 10 zu einer Abrechnungseinrichtung 7 zu befördern. Die Förderanordnung 3 ist zweckmäßigerweise ein antreibbares Förderband. Es ist jedoch auch eine leicht geneigte Rollenbahn möglich. Zur Förderanordnung 3 gehört auch ein Abschnitt 5, der zur Abrechnungseinrichtung 7 hin geneigt, d. h. abfallend angeordnet ist. Der Abschnitt 5 ist im Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 ortsfest angeordnet, während er im Beispiel entsprechend Fig. 2 Bestandteil eines Förderbandes 4 ist, das entweder Teil der Förderanordnung 3 ist oder diese bildet. Der Abschnitt 5 und damit auch die beiden gezeigten Förderanordnungen 3 enden vor der Abrechnungseinrichtung 7. In den beiden Zeichnungen sind Tragebehälter 10 dargestellt, wobei sich jeweils ein Tragebehälter 10 auch auf einem geneigten Abschnitt 5 befindet. An die erste Fördereinrichtung 3 schließt die Abrechnungseinrichtung 7 an, die neben einem Platz für die Kassierperson auch sämtliche bekannten Mittel oder Erfassungsgeräte aufweist, die zum Abrechnen der in den Tragbehältern 10 befindlichen Ware notwendig sind. Im Anschluß an die Abrechnungseinrichtung 7 schließt wenigstens eine Einpackstation 8 an, die zur Aufnahme der abgerechneten Ware bestimmt ist, wobei zwischen der Abrechnungseinrichtung 7 und der wenigstens einen Einpackstation 8 durchaus noch eine nicht näher dargestellte Fördereinrichtung, z. B. ein Förderband oder eine schiefe Ebene, zum Weiterbefördern der abgerechneten Ware zur Einpackstation 8 angeordnet sein kann. In den Beispielen führt nahe oder von der Abrechnungseinrichtung 7 ausgehend eine zweite Förderanordnung 9 bevorzugt zur wenigstens einen Einpackstation 8. Die zweite Förderanordnung 9 ist nur wahlweise vorgesehen. Gehören nämlich die Tragebehälter den Kunden, so ist es zweckmäßig, die Kassentische 1 mit einer zweiten Förderanordnung 9 auszustatten. Sind die Tragebehälter 10 hingegen Eigentum des SB-Marktes, kann das Abstellen oder Sammeln leerer Tragebehälter 10 auch auf andere bekannte Weise geschehen.

Ist der geneigt angeordnete Abschnitt 5, wie in Fig. 2 gezeigt, Bestandteil eines Förderbandes 4 der ersten Förderanordnung 3, so ist es zweckmäßig, am Ende der Förderanordnung 3 eine Kontakteinrichtung 6 vorzusehen, um das Weiterbefördern eines Tragebehälters 10 dann zu stoppen, wenn sich der Tragebehälter 10 in der für eine Kassierperson günstigen Lage befindet. Die Kontakteinrichtung 6 ist dann mit dem Antriebsmotor des Förderbandes 4 elektrisch geschaltet. Stößt ein Tragebehälter 10, am geneigten Abschnitt 5 angekommen, an der Kontakteinrichtung 6 an, stoppt die Förderanordnung 3. Wird der Tragebehälter 10 nach seinem Entleeren vom geneigten Abschnitt 5 entfernt und liegt nicht mehr an der Kontakteinrichtung 6 an, beginnt die Förderanordnung 3 wieder sich zu bewegen. Der geneigte Abschnitt ist winkel- und/oder höhenverstellbar gestaltet. Der in Fig. 2 gezeigte Abschnitt schwenkt dabei um den Drehpunkt D.

Die wenigstens eine Einpackstation 8 und die zweite Förderanordnung 9 sind Bestandteil oder können Bestandteil einer Einrichtung 11 sein, die den Einkaufsvorgang beendet. Die Einrichtung 11 ist variabel gestaltbar.

Abschließend wird kurz das Abrechnen der Ware und das anschießende Beenden eines Einkaufsvorganges beschrieben. Der Kunde kommt zum Kassentisch 1 und stellt seine mit Ware gefüllten Tragebehälter 10 auf die Förderanordnung 3. Die Kassierperson setzt die Förderanordnung 3 so lange in Bewegung, bis sich der erste Tragebehälter auf dem geneigten Abschnitt 5 befindet. Aus diesem Tragebehälter 10 entnimmt die Kassierperson nun die Ware und rechnet diese, etwa durch Scannen, ab. Die abgerechnete Ware wird dabei von der Kassierperson Stück für Stück zur Einpackstation 8 weitergegeben. Ist der erste Tragebehälter 10 leer, stellt sie diesen auf die zweite Förderanordnung 9, zu der auch eine kurze Bahn, etwa in Form einer Rutsche oder einer kleinen Rollenbahn, führen kann. Die zweite Förderanordnung 9 befördert den ersten Tragebehälter 10 zur Einpackstation 8, so daß der inzwischen an der Einpackstation 8 angekommene Kunde mit dem Einpacken seiner Ware beginnen kann. Währenddessen hat die Kassierperson den zweiten Tragebehälter 10 zum geneigten Abschnitt 5 fördern lassen und mit dem Abrechnen der weiteren Ware begonnen. Gleiches erfolgt mit den restlichen Tragebehältern 10. Anschließend bezahlt der Kunde und nimmt die mit Ware gefüllten Tragebehälter 10 mit, wobei anzumerken ist, daß diese Tragebehälter 10 die gleichen sind, die der Kunde auch in den SB-Markt mitgebracht hat.


Anspruch[de]
  1. 1. Kassentisch (1) für SB-Märkte, mit einer Abrechnungseinrichtung (7) zum Abrechnen der eingekauften Ware, die sich in Tragebehältern befindet, mit einer Förderanordnung (3), um die gefüllten Tragebehälter (10) zur Abrechnungseinrichtung (7) zu fördern und mit wenigstens einer weiteren Einrichtung, die zum Beendigen des Einkaufsvorganges dient, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördereinrichtung (3) mit einem zur Abrechnungseinrichtung (7) hin geneigt angeordneten Abschnitt (5) vor der Abrechnungseinrichtung (7) endet.
  2. 2. Kassentisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abschnitt (5) ortsfest angeordnet ist.
  3. 3. Kassentisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der geneigte Abschnitt (5) Bestandteil eines Förderbandes (4) ist, das zur Förderanordnung (3) gehört.
  4. 4. Kassentisch nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß am Ende der Förderanordnung (3) eine Kontakteinrichtung (6) vorgesehen ist, die auf das Anstoßen eines Tragebehälters (10) reagiert.
  5. 5. Kassentisch nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der geneigte Abschnitt (5) winkel- und/oder höherverstellbar gestaltet ist.






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