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Dokumentenidentifikation DE69514082T2 24.08.2000
EP-Veröffentlichungsnummer 0715054
Titel Element zum Herstellen einer Verdunkelungswand mit Lüftungsschlitzen und daraus hergestellte Verdunkelungswand
Anmelder Gigola, Antonio, Cazzago San Martino, Brescia, IT
Erfinder Gigola, Antonio, Cazzago San Martino, Brescia, IT
Vertreter P. Meissner und Kollegen, 14199 Berlin
DE-Aktenzeichen 69514082
Vertragsstaaten AT, BE, CH, DE, DK, ES, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 03.10.1995
EP-Aktenzeichen 952026516
EP-Offenlegungsdatum 05.06.1996
EP date of grant 22.12.1999
Veröffentlichungstag im Patentblatt 24.08.2000
IPC-Hauptklasse E06B 9/24
IPC-Nebenklasse E04B 2/74   F24F 13/08   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft zusammensetzbare Elemente zur Herstellung von die Luftzirkulation gewährleistenden Verdunkelungswänden bzw. Verdunkelungsabschirmungen sowie aus solchen Elementen bestehende Wände bzw. Abschirmungen.

Die Luftzirkulation gewährleistende Verdunkelungswände bzw. Verdunkelungsabschirmungen werden im allgemeinen zum Abdunkeln von Öffnungen eingesetzt, die der Luftzirkulation, und zwar für den Zwangsluftaustausch oder eine andere Art des Luftaustauschs zwischen der äußeren Umgebung und geschlossenen Räumen, dienen, wenn verhindert werden soll, daß Licht durch die dem Luftaustausch dienenden Öffnungen eindringt.

Typische Einsatzgebiete dafür sind beispielsweise Tierzuchtstationen. Hier muß ein effizienter Luftaustausch zwischen den Räumen, in denen sich die Tiere befinden, und der äußeren Umgebung gewährleistet werden, während es nicht immer wünschenswert ist, daß Licht, das z. B. den künstlichen Schlaf-Wach-Rhythmus stört, von außen in die Zuchtanlagen eindringt.

Entsprechend dem Stand der Technik sind aus Platten- oder Wandelementen bestehende Verdunkelungswände mit mehr oder weniger sinusförmigen Luftkanälen bekannt. Bei diesen kann die Luft durch Kanäle in den Wandelementen strömen, während das Licht durch die Krümmung jedes Kanals abgeschirmt wird.

Die dem Stand der Technik entsprechenden Verdunkelungswände bestehen in der Regel aus einer Anzahl von modularen zusammengesetzten Einheiten, wobei jede dieser Einheiten mit einer zweidimensionalen Matrix von vertikalen und horizontalen Luftkanälen ausgebildet ist, wie dies in der Patentschrift US-A-3628442 beschrieben wird.

Bei einem modularen Aufbau dieser Art treten jedoch einige Nachteile auf wie beispielsweise hohe Kosten aufgrund der relativ komplizierten Herstellung eines jeden Moduls. Des weiteren ist es angesichts der recht großen Breite jedes Moduls nicht ohne weiteres möglich, Wände mit variierbaren Abmessungen und kleinem Abstand von einem Leitblechelement zum anderen herzustellen. Die modularen Konstruktionen entsprechend dem Stand der Technik bereiten zudem an den Verbindungsstellen zwischen den benachbarten Modulen und/oder zum Einbau von seitlich Abstütztungswänden zwischen benachbarten Modulen voraus, so daß kein Licht an den Verbindungsstellen hindurchdringen kann. Dies führt ebenso zu erhöhten Einbaukosten.

Ein weiteres Problem besteht darin, daß es schwierig ist, Zugang ins Innere der einzelnen sich zwischen den gegenüberliegenden Seiten des Moduls erstreckenden Kanäle zu erhalten. Im Falle einer teilweisen oder vollständigen Verstopfung eines der Kanäle der Module durch Fremdkörper, Schmutz oder Staub, die mit der durchströmenden Luft eingetragen wurden, wird das Reinigen der Kanäle der Module ein zeitraubender und mühsamer Prozeß, und sehr häufig ist der Austausch des gesamten Moduls der einzige Ausweg. Die Wartung ist in jedem Falle Zeit- und kostenaufwendig.

Das Hauptziel der vorliegenden Erfindung besteht darin, die vorstehend genannten Probleme zu beseitigen, indem Elemente und Platten mit einer neuen Modularstruktur zur Verfügung gestellt werden, die die Herstellung, Montage und Wartung vereinfachen, wobei gleichzeitig eine ausgezeichnete Lichtabschirmung und gute Luftströmungsverhältnisse gewährleistet werden.

Diese Zielsetzung wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß ein modulares Element für die Herstellung von Verdunkelungswänden mit Lüftungskanälen bereitgestellt wird, bestehend aus einer im wesentlichen ebenen Platte; ersten Leitblechen, die mit einer freien Kante auf mindestens einer Seite der Platte hervorstehen und dabei offene Kanäle umgrenzen und dieser gegenüber angeordnete Enden aufweisen, die auf die wiederum gegenüber befindlichen seitlichen Kanten der Platte ausgerichtet sind, wodurch im Inneren eines jeden Kanals nicht geradlinig verlaufende Abschnitte zwischen den einander gegenüber angeordneten Enden des Kanals entstehen; Verbindungselementen, die den Zusammenbau des Elements mit weiteren Elementen ermöglichen, um eine Verdunkelungswand zu bilden, bei der sich die äußeren Enden der Kanäle aufeinander gegenüberliegenden Seiten befinden, wobei die Platten der Elemente vorzugsweise quer zur Richtung der Verdunkelungswand angeordnet sind.

Diese Zielsetzung wird des weiteren dadurch erreicht, daß erfindungsgemäß eine Wand mit einer Anzahl von nebeneinander und in einer Reihe befindlichen Elementen bereitgestellt wird, so daß die Platten parallel zueinander angeordnet sind und jede Platte die Kanäle eines benachbarten Elements umgrenzt und somit Kanäle bildet, deren Enden auf einander gegenüberliegenden Seiten der Platte nach außen öffnen, sodaß Luft zwischen den einander gegenüberliegenden Seiten der Platte hindurchströmen kann.

Die einzelnen Ausführungsformen sind Gegenstand der abhängigen Patentansprüche.

Zur besseren Verständlichkeit der Neuheitsprinzipien der vorliegenden Erfindung und ihrer Vorteile gegenüber dem Stand der Technik folgt die nachstehende Beschreibung, in der anhand der beigefügten Zeichnungen als Beispiele vorgestellte Ausführungsformen, bei denen diese Prinzipien Anwendung finden, beschrieben werden. Die Zeichnungen zeigen hierin folgendes:

Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines ersten modularen Elements bei Blickrichtung auf dessen Seitenfläche,

Fig. 2 eine Fig. 1 ähnliche Ansicht, jedoch bei Blickrichtung auf die andere Seitenfläche des Elements,

Fig. 3 eine perspektivische Ansicht eines Teils der Gesamtkonstruktion einer durch Zusammensetzen mehrerer modularer Elemente gebildeten Verdunkelungswand,

Fig. 4 eine perspektivische Ansicht eines Teils der Gesamtkonstruktion einer durch Übereinandersetzen von mehreren modularen Elementen vertikal vergrößerten Verdunkelungswand,

Fig. 5 eine schematische Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Verdunkelungswand bei Kombination mit einem bekannten Zwangsbelüftungssystem,

Fig. 6 eine Seitenansicht einer ersten Ausführungsform des Elements von Fig. 1,

Fig. 7 eine Seitenansicht einer zweiten Ausführungsform des Elements von Fig. 1,

Fig. 8 eine Draufsicht als Bildausschnitt einer weiteren Ausführungsform des Elements von Fig. 1, teilweise als Explosivdarstellung,

Fig. 9 eine Draufsicht als Bildausschnitt einer weiteren Ausführungsform des Elements von Fig. 1, teilweise als Explosivdarstellung.

Wir wollen uns nun den Zeichnungen im einzelnen zuwenden. Fig. 1 zeigt ein modulares Element aus einem allgemein mit 1 bezeichneten Wandelement, das erfindungsgemäß aus einem Stück aus einem Kunststoffmaterial hergestellt wird, was einen Vorteil gegenüber der bekannten Technik darstellt. Das Element 1 besteht aus einem rechteckigen, im wesentlichen ebenen Wandelement oder einer ebenen Platte 3, an deren einer Seite eine Anzahl von Leitblechen 5 hervorsteht, die parallel zueinander angeordnet sind, um so dazwischen befindliche offene Kanäle 2 zu bilden.

Die Leitbleche sind in der Richtung zwischen den zwei einander gegenüberliegenden Kanten des Wandelements 3 vornehmlich in Form eines umgekehrten V, zumindest auf einem bestimmten Abschnitt, ausgeführt, so daß die Öffnung jedes Kanals 2 auf einer Seite der Platte bei Blickrichtung von der anderen, an der gegenüberliegenden Kante der Platte befindlichen Öffnung des Kanals aus nicht direkt sichtbar ist. Mit anderen Worten, im Inneren eines jeden Kanals sind zwischen den Enden des Kanals keine geradlinigen Abschnitte ausgebildet.

Aus nachfolgend darzulegenden Gründen ist, was einen der Vorteile darstellt, oberhalb eines jeden schräg angeordneten Abschnitts des in unmittelbarer Nähe der oberen Kante eingebauten Leitblechs 5 ein zusätzliches schräg angeordnetes Leitblech 19 vorhanden, das eine solche Form aufweist, daß es parallel zu dem darunter schräg angeordneten Abschnitt des Leitblechs 5 verläuft.

Zudem weist das der gegenüberliegenden Kante der Platte 3 am nächsten angeordnete Leitblech 5 Blechenden 20 auf, die um einen kleinen Betrag gegenüber der Leitblechoberfläche versetzt an der unteren Kante der Platte 3 überstehen.

Ein weiterer Vorteil ergibt sich entsprechend Fig. 2 daraus, daß das Element 1 auf der Seite, die der mit den Leitblechen 5 bestückten Seite gegenüberliegt, Sitze aufweisen kann, um die Kanten der Leitbleche 5 eines anderen Elements aufzunehmen, wie aus den nachstehenden Ausführungen verständlich werden wird. Die Sitze lassen sich durch zusätzliche Leitbleche 6 schaffen. Die Leitbleche 6 können in Form einfacher um ein weniges hervorstehender Rippen ausgeführt werden (beispielsweise mit einer Überstehhöhe von einem Zehntel der Überstehhöhe der Leitbleche 5, wie aus den Zeichnungen eindeutig ersichtlich wird).

Die Leitbleche 6 weisen im wesentlichen die gleiche Form und den gleichen Abstand wie die entsprechenden Leitbleche 5 auf der anderen Seite der Platte auf, sind jedoch vertikal zur Kante der Leitbleche 5 um im wesentlichen den gleichen Wert wie die Kantenhöhe dieser Leitbleche 5 versetzt.

Fig. 3 zeigt einen Aufbau einer Verdunkelungswand, die aus mehreren aus den Wandelementen 3 aufgebauten Elementen 1 besteht, wobei die Wandelemente 3 parallel zueinander ausgerichtet sind. Wie der Zeichnung zu entnehmen ist, begrenzen die Platten 3 jedes Elements mit ihren Seiten die Kanäle 2 des benachbarten Elements, so daß Kanäle 15 entstehen, die zu beiden einander gegenüberliegenden Seiten der Konstruktion hin offen sind. Die Leitbleche 6 ergänzen die Verbindungen zwischen der Kante des Leitblechs 5 und der Wand des benachbarten Elements 1. Zudem bildet jedes Leitblech 6 bzw. jede Rippe 6 eines Elements eine seitliche Stützstruktur für die Kante des entsprechenden Leitblechs 5 des benachbarten Elements 1.

Fig. 4 zeigt mehrere Strukturelemente oder Einheiten gleich denen von Fig. 3 übereinandergesetzt. Hier ist deutlich zu sehen, wie die Verlängerungen 20 des oberen Strukturelements oder der oberen Einheit sich auf den Leitblechen 19 des unteren Strukturelements oder der unteren Einheit abstützen und an diesen anliegen, so daß sie die Funktion der Ausrichtung der Strukturelemente bzw. Einheiten und praktisch der Fortsetzung der Kanäle 15 erfüllen. Somit können die Elemente 1 nebeneinander oder übereinander angeordnet werden, wie in den Fig. 3 und 4 dargestellt ist, um eine zusammengesetzte Verdunkelungswand oder -konstruktion mit den erforderlichen Abmessungen zu bilden.

Fig. 5 zeigt einen Querschnitt eines Zwangsbelüftungssystems, bei dem eine gleichartige zusammengesetzte Konstruktion, die mit 9 bezeichnet wird, Anwendung findet, bei dem die übrigen Bestandteile aber entsprechend dem Stand der Technik ausgeführt sind. Das System besteht aus einem Gehäuse 10, das in eine Wandöffnung des zu belüftenden Raums eingesetzt wird. Ein Lüfter 11 fördert die Luft durch Kanäle 15 in der Verdunkelungskonstruktion in den Raum hinein oder aus ihm heraus. Das System kann des weiteren eine bekannte automatische Einrichtung 13 zum Öffnen der Klappen 12 während des Betriebs des Lüfters umfassen.

Wenden wir uns erneut den Fig. 1 und 2 zu. Die Elemente 1 können auf recht vorteilhafte Weise mit Hilfe von Steckverbindungselementen miteinander verbünden werden, so daß die Elemente 1 schnell ohne Klebstoff und/oder zusätzliches Werkzeug zusammengesetzt und jederzeit schnell wieder auseinandergenommen werden können. Zu diesem Zweck können für jedes Element 1 ineinander passende Verbindungselemente auf gegenüberliegenden Seiten vorgesehen sein. So kann die Seite mit den Leitblechen 5 mit Steckelementen oder Stiften 4 und die Seite mit den Leitblechen 6 mit Sitzen oder Öffnungen 7 als Gegenstück ausgestattet sein, wobei die Steckelemente 4 eines Elements 1 so konstruiert sein müssen, daß sie in die Sitze 7 eines benachbarten Elements 1 passen.

Es hat sich herausgestellt, daß es vorteilhaft ist, die Sitze und Steckelemente auf der Mittellinie in Längsrichtung der Leitbleche jeweils bei jedem zweiten Leitblech vorzusehen.

Die Elemente lassen sich so von Hand und ohne Werkzeug zusammenbauen und auseinandernehmen, wobei sie eine äußerst stabile und biegesteife Konstruktion ergeben. Die einzelnen Elemente können trotz ihres einfachen Aufbaus dank ihrer Form mit einer relativ hohen Biegesteifigkeit ausgeführt werden, so daß sie sich aufgrund ihrer guten Handhabbarkeit auf einfache Weise zu der Konstruktion zusammenbauen lassen.

Aus den bisherigen Ausführungen ist verständlich geworden, daß die beabsichtigten Zielsetzungen dadurch erreicht worden sind, daß modulare Elemente bereitgestellt werden, die eine einfache Herstellung, ein einfaches Zusammenbauen und im Falle einer erforderlichen Demontage von aus einzelnen Plattenelementen bestehenden Elementen 1, beispielsweise mit dem Ziel, Zugang zu den einzelnen Kanälen 15 zu erlangen und diese leicht und gründlich reinigen zu können, ein unkompliziertes Auseinandernehmen gewährleisten. Die erfindungsgemäße Verdunkelungswand ermöglicht trotz ihrer einfachen Konstruktion eine optimale Luftströmung zwischen den beiden Seiten, ohne daß dabei Licht durch sie hindurchdringt.

Um keinerlei Reflexion innerhalb der Kanäle 15 zuzulassen, können die Elemente 1 mit lichtundurchlässigen, vorzugsweise schwarzen Flächen ausgeführt werden. Die Flächen können leicht angerauht und entspiegelt werden, wozu beispielsweise bei der Herstellung der Formen, mit denen die Elemente gefertigt werden, das Sandstrahlen oder bestimmte andere bekannte Verfahren angewendet werden.

Die vorstehende Beschreibung einer die Neuheitsprinzipien der Erfindung anwendenden Ausführungsform ist allein als ein Beispiel aufzufassen, anhand dessen solche Neuheitsprinzipien erläutert werden sollen, und deshalb nicht als eine Einschränkung des Gebiets der Erfindung zu verstehen, für das in dieser Schrift #Anspruch erhoben wird. Beispielsweise kann entsprechend bestimmten Anforderungen die genaue Gestaltung der Luftkanäle verändert werden, sei es, um in einigen Fällen einen freien Durchgang der Luft ohne übermäßige Geschwindigkeitsverluste zu gewährleisten oder dem aus der Verdunkelungswand austretenden Luftstrom eine gewünschte Richtung zu verleihen. Die Fig. 6 und 7 zeigen z. B. mögliche Varianten der Ausführungsform des Elements mit einer einzelnen Wand, das mit 14 bzw. 18 bezeichnet ist. Bei den Varianten 14 und 18, die hinsichtlich der übrigen Gestaltung im wesentlichen dem vorstehend beschriebenen Element 1 gleichen, sind die Enden (16 bzw. 17) der Leitbleche so geformt, daß sie Eintritts- und Austrittsöffnungen der Kanäle bilden, die dem Luftstrom eine gewünschte Richtung verleihen. Die gemäß Fig. 7 konstruierten Elemente leiten den Luftstrom in eine Richtung, die im wesentlichen einen rechten Winkel zur Verdunkelungswand bildet.

Die Verbindungselemente zwischen den Elementen können sich auch von den gezeigten unterscheiden. Sollte es beispielsweise in bestimmten Fällen nicht erforderlich sein, daß eine Konstruktion oder auch ein Teil davon auseinandernehmbar konstruiert ist, können die Verbindungselemente durch Flächen der Elemente gebildet werden, die sich zum Kleben oder Schweißen der Elemente eignen. Bei diesen Flächen kann es sich ebenso gut um die freien Kanten der Leitbleche wie auch um die Wandfläche handeln, auf der sie sich abstützen, wenn zwei Elemente zusammengebaut sind. Elemente gleicher Form lassen sich auch mit Elementen einer anderen Form unmittelbar verbinden, bzw. Elemente der einen Form und der anderen können einander abwechseln.

Fig. 8 zeigt eine weitere Ausführungsform. Den Teilen von Fig. 1 gleichende Teile werden mit den Zahlen wie in Fig. 1, jedoch um 100 erhöht, bezeichnet.

Demzufolge kann eine Anzahl von Elementen 101 gemäß Fig. 1 mit Hilfe von Zapfen 104 miteinander verbunden werden, die paßfähig mit den Sitzen 107 sind. Zu dem Element 101 gehören ein rechteckiges Wandelement oder eine Platte 103, von deren einer Seite aus sich eine Anzahl von Leitblechen 105 erstreckt, die parallel zueinander angeordnet sind, so daß sie in dem Zwischenraum zwischen ihnen Kanäle bilden. Die aridere Seite der Wand 103 ist mit Sitzen 106 versehen, um die Kanten der entsprechenden Leitbleche 105 aufzunehmen. Die Leitbleche sind vornehmlich V-förmig ausgeführt, wie dies für die Leitbleche von Fig. 1 gezeigt ist.

Im Unterschied zur Ausführungsform von Fig. 1 ist die Wand 103 zwischen den einander gegenüberliegenden Kanten der Platte, zwischen denen sich die Leitbleche 119 erstrecken, abweichend von der Geraden ausgeführt.

Wie in Fig. 8 dargestellt, kann der von der Geraden abweichende Verlauf der Form zweier zueinander entgegengerichteter Kurven, also einer S-Kurve, entsprechen. Die den seitlichen Kanten am nächsten liegenden Abschnitte können parallel zueinander angeordnet sein, so daß sie aufeinander ausgerichtete Kanalabschnitte bilden.

In Fig. 9 ist eine Ausführungsform mit geknickter Platte dargestellt, bei der die Platte eine V-Form bildet.

Teile, die den in Fig. 1 dargestellten Teilen entsprechen, sind mit den gleichen Zahlen, jedoch um 200 erhöht, bezeichnet. Folglich gibt es hier eine Anzahl von Elementen 201, die mit Hilfe von Zapfen 204, die paßfähig mit den Sitzen 207 ausgeführt sind, zusammengebaut werden können, wie in Fig. 1 gezeigt ist. Zu dem Element 201 gehören ein rechteckiges Wandelement oder eine rechteckige Platte 203, an deren einer Seite eine Anzahl von Leitblechen 205 angeordnet ist, die parallel zueinander und im allgemeinen V-förmig ausgebildet sind. Diese bilden Kanäle in gleicher Weise wie die in Fig. 1 gezeigten Leitbleche. Die gegenüberliegende Seite der Wand 203 weist Sitze 206 auf, die die Kanten der entsprechenden Leitbleche 205 abstützen. Die Sitze werden im wesentlichen durch die Kante der Rippen 206 gebildet, die an der Wand 203 ausgebildet sind und Leitbleche 206 mit Kanten bilden, die praktisch die Kanten der Leitbleche 205 fortsetzen, so daß sie praktisch Fortsetzungen der Leitbleche 205 darstellen, wenn zwei Elemente 201 miteinander verbunden sind.

Bei abweichend von der Geraden ausgeführten Platten, wie sie beispielsweise in den Fig. 8 und 9 dargestellt sind, wird eine noch wirksamere Lichtabschirmung erzielt, da die Kanäle zwischen den Seitenflächen der Platte nicht nur in senkrechter Richtung, sondern auch in horizontaler Richtung abweichend von der Geraden geformt sind.


Anspruch[de]

1. Modulares Element (1, 14, 18, 101, 201) zur Herstellung von Verdunkelungswänden mit Lüftungsschlitzen, bestehend aus einer Platte (3, 103, 203); ersten Leitblechen (5, 105, 205), die mit einer freien Kante auf mindestens einer Seite der Platte hervorstehen und dabei dazwischen offene Kanäle (2) umgrenzen und einander gegenüber angeordnete Enden aufweisen, die auf die einander gegenüber befindlichen, seitlichen Kanten der Platte (3, 103, 203) ausgerichtet sind, wodurch im Inneren eines jeden Kanals nicht geradlinig verlaufenden Abschnitte zwischen den einander gegenüber angeordneten Enden des Kanals entstehen; Verbindungselementen (4, 7, 104, 107, 204, 207), die den Zusammenbau des Elements (1, 14, 18, 101, 201) mit weiteren Elementen ermöglichen, um eine Verdunkelungswand zu bilden, die die äußeren Enden der Kanäle auf einander gegenüberliegenden Seiten aufweist, wobei die Platten der Elemente vorzugsweise quer zur Richtung der Verdunkelungswand angeordnet sind.

2. Element nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitbleche (5, 105, 205) zwischen den beiden gegenüberliegenden Kanten der Platte (3, 103, 203) abweichend von der Geraden verlaufen.

3. Element nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die von der Geraden abweichende Form vorzugsweise einer V-Form entspricht.

4. Element nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten Leitbleche (5, 105, 205) auf einer Seite der Platte hervorstehen und daß auf der gegenüberliegenden Seite Sitze (6, 106206) ausgebildet sind, um die freien Kanten der ersten Leitbleche (5, 105, 205) eines gleichartigen Elements (1, 14, 18, 101, 201), das zur Herstellung einer Verdunkelungswand unmittelbar Angrenzend angeordnet wird, aufzunehmen.

5. Element nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Sitze in Form von Rippen (6, 106, 206) gebildet werden, die an der gegenüberliegenden Seite der Platte (3, 103, 203) in vorzugsweise gleicher Form und mit vorzugsweise gleichem Abstand wie die der ersten Leitbleche (5, 105, 205) hervorstehen, jedoch gegenüber der freien Kante der ersten Leitbleche (5, 105, 205) mindestens um die Dicke der Kante versetzt sind, so daß sie eine Aufnahme bilden und/oder eine seitliche Verbindung mit der freien Kante der ersten Leitbleche (5, 105, 205) eines gleichartigen Elements (1, 14, 18, 101, 102), das für den Zusammenbau der Verdunkelungswand unmittelbar angrenzend angeordnet wird, herstellen.

6. Element nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zu den Verbindungselementen Steckverbindungselemente (4, 7, 104, 107, 204, 207) gehören.

7. Element nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß zu den Verbindungselementen mindestens ein Steckelement (4, 104, 204), das an der Oberfläche der Platte im rechten Winkel hervorsteht, und mindestens ein Sitz (7, 107, 207) als Gegenstück, der auf der gegenüberliegenden Seite der Platte vorhanden ist, gehören.

8. Element nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Steckelement (4, 104) an der Kante des einen Leitblechs (5, 105) vornehmlich in der Mitte in bezug auf den Abstand zwischen den gegenüberliegenden Kanten der Platte (3, 103) angeordnet ist.

9. Element nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (3, 103, 203) eine rechtwinklige Form und eine an einem ersten Ende befindlichen Kante aufweist, die sich zwischen den seitlichen Kanten der Platte erstreckt, wobei das Leitblech (5, 105, 205), das unmittelbar an die am ersten Ende befindliche Kante der Platte angrenzt, nahe den seitlichen Kanten der Platte Enden aufweist, die über die Kante der Platte überstehende Abschnitte (20) haben.

10. Element nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (3, 103, 203) zusätzliche Leitbleche (19, 119, 219) hat, die nahe einer Kante an einem dem ersten Ende gegenüber befindlichen zweiten Ende angebracht sind, wobei die zusätzlichen Leitbleche (19, 119, 219) als Aufnahme für die überstehenden Abschnitte (20) eines anderen identischen Elements (1, 14, 18, 101, 201) bestimmt sind, wenn die zweite Kante des anderen identischen Elements unmittelbar an die erste Kante des Elements angerenzend angeordnet ist.

11. Element nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (103, 203) zwischen den einander gegenüberliegenden seitlichen Kanten abweichend von der Geraden verläuft.

12. Element nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die von der Geraden abweichende Form der Platte (103) mindestens zwei Kurven in entgegengesetzte Richtungen umfaßt.

13. Element nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Flächen der Platten (103) im angrenzenden Bereich der einander gegenüberliegenden seitlichen Kanten parallel zueinander verlaufen.

14. Element nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (203) im allgemeinen V-förmig gestaltet ist.

15. Element nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß sich die ersten Leitbleche (205) von einer Seite der Platte (203) ausgehend erstrecken und daß die andere Seite der Platte (203) Sitze (206) aufweist, die so gestaltet sind, daß sie die freie Kante der ersten Leitbleche (205) eines unmittelbar angrenzend angeordneten identischen Elements (201) bei Herstellung einer Verdunkelungswand aufnehmen, wobei die Sitze (206) durch die Enden dar Leitbleche (206) gebildet werden, die von der anderen Seite der Wand (203) hindurchtreten und eine Verlängerung der Leitbleche (205) eines angrenzenden identischen Elements bilden.

16. Verdunkelungswand mit Lüftungsschlitzen, bestehend aus einer Anzahl von entsprechend einem der vorstehenden Ansprüche ausgeführten Elementen, wobei die Elemente nebeneinander in einer Reihe mit den Platten (3, 102, 203) parallel zueinander angeordnet sind, wobei jede Platte (3, 103, 203) eine Einfassung für die Kanäle (2) eines angrenzenden Elements und so Kanäle (15) bildet, deren Enden auf den gegenüberliegenden Seiten der Wand offen sind, so daß Luft zwischen den einander gegenüberliegenden Seiten der Wand strömen kann.

17. Wand nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einer Anzahl von übereinander koplanar angeordneten Platten (3, 103, 203) besteht, deren Kanten in mehreren übereinander angeordneten Reihen aufeinander ausgerichtet sind.

18. Wand nach Anspruch 16 und 17, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Elemente in der Gesamtheit miteinander identisch sind.







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