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Automatische Lautstärkeanpassung in einem schnurlosen Handapparat - Dokument DE69800076T2
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE69800076T2 31.08.2000
EP-Veröffentlichungsnummer 0876040
Titel Automatische Lautstärkeanpassung in einem schnurlosen Handapparat
Anmelder Lucent Technologies Inc., Murray Hill, N.J., US
Erfinder Hardouin, Larry J., Westminster, Colorado 80020, US
Vertreter derzeit kein Vertreter bestellt
DE-Aktenzeichen 69800076
Vertragsstaaten DE, FI, FR, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 21.04.1998
EP-Aktenzeichen 983030339
EP-Offenlegungsdatum 04.11.1998
EP date of grant 09.02.2000
Veröffentlichungstag im Patentblatt 31.08.2000
IPC-Hauptklasse H04M 1/72

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft Verfahren und Vorrichtungen zur Einstellung von Lautstärkepegeln in einem drahtlosen Handapparat.

Benutzer drahtloser Handapparate stehen dem Problem gegenüber, mit Neben- oder Hintergrundgeräuschen zurechtzukommen, während sie ihren physischen Standort wechseln. Verschiedene physische Standorte können schwankende Mengen von Hintergrundgeräuschen aufweisen. Wenn sich ein Benutzer zum Beispiel in einem Konferenzzimmer befindet, stellt der Benutzer die Klingellautstärke und die Lautstärke sowohl gesendeter als auch empfangener Sprache auf dem drahtlosen Handapparat leiser. Wenn der. Benutzer das Konferenzzimmer verläßt und einen Produktionsbereich betritt, kann der Benutzer eventuell Anrufe verpassen, weil er das Klingeln nicht hört. Wenn der Benutzer einen Anruf erhält, muß der Benutzer dann die Lautstärkeregler einstellen. Dieses Problem ist besonders für Benutzer drahtloser Handapparate des persönlichen Kommunikationsdienstes (PCS) schwerwiegend, weil drahtlose PCS-Handapparate in platzarmen Gebieten verwendet werden, in denen sich das Rauschen stark ändern kann.

Aus GB-A-2 280 327 ist ein System zur Bestimmung des Standorts eines Mobilendgeräts bekannt. Das Mobilendgerät sendet ein Standortsignal, das von mindestens drei Basisstationen empfangen wird, die dem Mobilendgerät benachbart sind. Die Basisstationen berechnen die relative Feldstärke des durch die Basisstationen empfangenen Standortsignals. Die Basisstationen senden dann die berechneten Feldstärkewerte zu dem Mobilendgerät, und der Standort des Mobilendgeräts wird durch das Mobilendgerät auf der Grundlage von aus den Feldstärkewerten berechneten Distanzen bestimmt.

Aus US-A-4 928 306 ist ein System bekannt, bei dem dynamisch konfigurierbare Fernsprecher, die mit einem Telekommunikationsvermittlungssystem verbunden sind, Parameter aus dem Telekommunikations vermittlungssystem empfangen, die den Betrieb der Fernsprecher modifizieren.

Gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren nach Anspruch 1 bereitgestellt. Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung wird eine Vorrichtung nach Anspruch 9 bereitgestellt.

Ein drahtloses Telekommunikationsvermittlungssystem bestimmt die Basisstation, auf der ein drahtloser Handapparat registriert ist, und verwendet Informationen bezüglich der Hintergrundgeräusche am Standort der Basisstation zur automatischen Einstellung der Klingel- und Sprachlautstärken für jeden durch den drahtlosen Handapparat empfangenen Anruf, während dieser auf dieser Basisstation registriert ist. Außerdem stellt das drahtlose Telekommunikationsvermittlungssystem automatisch die Sprachlautstärke ein, wenn eine Verbindung von einer Basisstation zu einer anderen Basisstation weitergereicht wird. Bei einer ersten Ausführungsform bestimmt jede Basisstation automatisch die Menge von Hintergrundgeräuschen und sendet diese Informationen zu der Steuerung des drahtlosen Telekommunikationssystems, in der diese Informationen zur späteren Verwendung gespeichert werden. Bei einer zweiten Ausführungsform werden diese Informationen jedesmal, wenn ein Benutzer eines drahtlosen Handapparats die Lautstärke des Handapparats einstellt, zu der Steuerung des drahtlosen Kommunikationsvermittlungssystems gesendet, die die Informationen als einen Vorzugswert für den Benutzer in dem Gebiet, das durch diese bestimmte Basisstation versorgt wird, speichert. Bei einer dritten Ausführungsform bestimmt der Systemadministrator die Hintergrundgeräusche für jede Basisstation, und zwar für verschiedene Tageszeiten. Bei einer vierten Ausführungsform bestimmt der Systemadministrator den Geräuschpegel für die verschiedenen Gebiete des Gebäudes, und wenn dem drahtlosen Telekommunikationssystem Basisstationen hinzugefügt werden, erben diese die Attribute des Gebiets, in das sie eingesetzt werden.

Andere und weitere Aspekte der vorliegenden Erfindung werden im Verlauf der folgenden Beschreibung und durch Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen offensichtlich.

Kurze Beschreibung der Zeichnung

Fig. 1 zeigt ein drahtloses Telekommunikationsvermittlungssystem, das das erfindungsgemäße Konzept realisiert;

Fig. 2 zeigt ein Blockschaltbild des drahtlosen Telekommunikationsvermittlungssystems von Fig. 1;

Fig. 3 zeigt ein Blockschaltbild eines drahtlosen Handapparats;

Fig. 4 zeigt eine bei der ersten Ausführungsform der Erfindung verwendete Tabelle;

Fig. 5 zeigt ein Flußdiagramm der durch eine Systemsteuerung bei der Implementierung der ersten Ausführungsform der Erfindung durchgeführten Schritte;

Fig. 6 zeigt eine bei der zweiten Ausführungsform verwendete Tabelle;

Fig. 7 zeigt ein Flußdiagramm der durch eine Systemsteuerung bei der Implementierung der zweiten Ausführungsform der Erfindung durchgeführten Schritte;

Fig. 8 zeigt ein Flußdiagramm der durch eine Systemsteuerung bei der Implementierung der dritten und vierten Ausführungsform der Erfindung durchgeführten Schritte;

Fig. 9 zeigt eine bei der dritten und vierten Ausführungsform der Erfindung verendete Tabelle;

Fig. 10 zeigt eine bei der vierten Ausführungsform der Erfindung verwendete Tabelle;

Fig. 11 zeigt ein Flußdiagramm der durch einen Administrationscomputer bei der Implementierung der vierten Ausführungsform der Erfindung durchgeführten Schritte; und

Fig. 12 zeigt ein Gebiet, das durch ein drahtloses Telekommunikationsvermittlungssystem versorgt wird, das in Teilgebiete zur Implementierung der vierten Ausführungsform der Erfindung aufgeteilt wird.

Ausführliche Beschreibung

Fig. 1 zeigt ein drahtloses Telekommunikationssystem mit einer Vielzahl drahtloser Zellen (die auch als Zellenstandorte bezeichnet werden), nämlich die Zellen 101-109. Diese Vielzahl von Zellen versorgen drahtlose Handapparate wie zum Beispiel den drahtlosen Handapparat 111. Jede Zelle besteht aus einer Basisstation, die in Fig. 1 nicht dargestellt ist, in Fig. 2 aber ausführlich dargestellt ist. Die in Fig. 1 dargestellten Zellen werden durch eine Systemsteuerung 112 gesteuert. Das durch die Zellen abgedeckte geographische Gebiet ist als ein Kreis dargestellt; Fachleute können jedoch sofort erkennen, daß das durch jede Zelle abgedeckte geographische Gebiet auch eine andere Konfiguration aufweisen könnte. Die Systemsteuerung 112 steuert den Betrieb der Zellen durch Steuerung der Basisstationen über Kommunikationsstrecken, die in Fig. 1 nicht dargestellt sind.

Zum Verständnis des Betriebs des drahtlosen Telekommunikationsvermittlungssystems von Fig. 1 betrachte man das folgende Beispiel. Wenn sich der drahtlose Handapparat 111 aus der Zelle 101 in die Zelle 103 bewegt, untersucht die Systemsteuerung 112 eine interne Tabelle, die den Geräuschpegel für jede Zelle definiert, und sendet über die Basisstation, die die Zelle 103 steuert, die Klingel- und Audio- Lautstärkeinformationen zu dem drahtlosen Handapparat 111. Die Systemsteuerung 112 erkennt, daß sich der drahtlose Handapparat 111 in die Zelle 103 bewegt hat, wenn sich der drahtlose Handapparat 111 auf der Basisstation, die die Zelle 103 steuert, registriert.

Fig. 2 zeigt ein Blockschaltbild des in Fig. 1 dargestellten drahtlosen Telekommunikationssystems. Die Systemsteuerung 112 wird durch einen Prozessor 202 gesteuert, der Programme ausführt und in einem Speicher 201 gespeicherte Daten verwendet. Die Systemsteuerung 112 ist über Schnittstellen 204 an das öffentliche Netz 208 angeschaltet. Die Systemsteuerung 112 ist über Strecken 221-222, die an den Schnittstellen 206-207 enden, mit den Basisstationen 101-109 verbunden. Die Vermittlung von Audio und Daten, die über die Schnittstellen 206-207 empfangen werden, wird durch das Vermittlungsnetz 203 unter der Steuerung des Prozessors 202 durchgeführt. Die Basisstation 101 zeigt die Zusammensetzung einer Basisstation ausführlicher. Jede Basisstation umfaßt eine Vielzahl von Funkeinheiten 218-219, die durch die Basissteuerung 209 gesteuert werden. Die Basissteuerung 209 reagiert auf die Nachricht, die anfordert, daß die Sendesignalstärke eines drahtlosen Handapparats abgefragt werden soll, um die Frequenz des HF-Sender/Empfängers 213 auf den durch den drahtlosen Handapparat verwendeten Kanal einzustellen, indem der Frequenzsynthesizer 212 über den Zeitbereichsduplexer 211 und den Bus 210 gesteuert wird. Der Signalstärkenmonitor 214 meldet die relative Signalstärke des drahtlosen Handapparats über den Bus 210 an die Basissteuerung 209. Die Basissteuerung 209 verwendet eine Geräuschpegelmeßeinheit 220 zur Bestimmung des Geräuschpegels der Umgebung der Basisstation 101. Die Basissteuerung 209 meldet dem Prozessor 202 periodisch über die Strecke 221 und die Schnittstelle 206 den Geräuschpegel. Vorteilhafterweise wird diese Geräuschmeldung alle 15 Minuten durchgeführt.

Der Prozessor 202 reagiert auf diese Geräuschpegelinformationen aus jeder der Basisstationen, indem er Lautstärkeeinstellungsinformationen in dem Speicher 201 speichert. Diese Informationen werden wie in Fig. 4 dargestellt in der Tabelle 1 gespeichert. Wenn sich ein drahtloser Handapparat auf einer neuen Basisstation registriert, greift der Prozessor 202 auf die Tabelle 1 von Fig. 4 zu, um die Einstellungen zu bestimmen, die an der Klingel- und Audiolautstärke des Handapparats vorzunehmen sind.

Der drahtlose Handapparat 111 ist in Fig. 3 ausführlicher dargestellt. Andere drahtlose Handapparate weisen einen identischen Entwurf auf. Der drahtlose Handapparat 111 implementiert ein drahtloses Protokoll, das es dem drahtlosen Handapparat 111 ermöglicht, über die Basisstationen in den Zellen eine drahtlose Signalstrecke zu der Systemsteuerung 112 aufrechtzuerhalten. Eine geeignete Luftschnittstelle ist das japanische PHS-Protokoll, das in "User-Network Interface and Inter-Network Interface Standards for PHS", Telecommunication Technology Committee, 1995, und "Personal Handy Phone System RCR Standard", Version 1, RCR STD-28, 20. Dezember 1993, beschrieben wird. Die Nachrichtenmenge des PHS-Protokolls gleicht der ISDN- Nachrichtenmenge. Die allgemeine Steuerung des drahtlosen Handapparats wird durch die Steuereinheit 301 bereitgestellt.

Die Einheiten 302, 303, 306, 307, 308 und 309 stellen die HF-Kommunikationsfähigkeiten für den drahtlosen Handapparat bereit. Die Elemente 304, 310 und 311-314 stellen die Audioinformationen bereit, die empfangen und zu dem Benutzer gesendet werden; dagegen stellen die Elemente 316-318 und 305 die grundlegende Benutzerschnittstelle bereit. Die Steuereinheit 301 reagiert auf Klingel- und Audio-Lautstärkesteuerinformationen, die über die Elemente 303, 306 und 307 aus einer Basisstation empfangen werden, um die Verstärker 313 und 314 zu steuern, um die Audio- Lautstärken und den Audio-Wandler 317 zu steuern.

Fig. 4 zeigt die Tabelle 1 der Systemebene, die durch den Prozessor 202 im Speicher 201 geführt wird. Die Tabelle 1 gibt die Klingel-, Audio-Ausgangs- und Audio-Eingangslautstärke an, die für alle Basisstationen verwendet werden sollen. Die in die Zeilen 401-408 eingefügten Informationen werden periodisch durch den Prozessor 202 aus jeder der Basisstationen empfangen.

Fig. 5 zeigt ein Flußdiagramm der durch den Prozessor 202 bei der ersten Ausführungsform durchgeführten Schritte. Nach dem Start im Block 501 bestimmt der Entscheidungsblock 502, ob eine Registrierungsanforderung aus einem drahtlosen Handapparat empfangen wurde. Wenn eine Registrierungsanforderung aus einem drahtlosen Handapparat empfangen wurde, greift der Block 503 auf die Tabelle 1 der Systemebene von Fig. 4 zu und sendet die Lautstärkeinformationen zu dem sich registrierenden drahtlosen Handapparat für die Basisstation, auf der die Registrierung durchgeführt wird.

Block 504 verarbeitet dann auf normale Weise die Registrierungsanforderung und gibt die Steuerung dann wieder an den Entscheidungsblock 502 zurück Wenn die Antwort im Entscheidungsblock 502 nein ist, wird die Steuerung an den Entscheidungsblock 506 übertragen. Der letztere Entscheidungsblock bestimmt, ob eine Weiterreichungsanforderung aus einem drahtlosen Handapparat empfangen wurde. Wenn die Antwort ja ist, greift der Block 507 auf die Tabelle 1 der Systemebene von Fig. 1 zu und sendet die Lautstärkeinformationen zu dem drahtlosen Handapparat, der die Weiterreichung für die Basisstation durchführt. Block 508 verarbeitet dann auf normale Weise die Weiterreichungsanforderung und gibt die Steuerung wieder an den Entscheidungsblock 502 zurück.

Wenn die Antwort im Entscheidungsblock 506 nein ist, bestimmt der Entscheidungsblock 509, ob Geräuschpegelinformationen aus einer Basisstation empfangen werden. Wenn die Antwort ja ist, speichert der Block 511 Lautstärkeinformationen auf der Grundlage dieser Geräuschpegelinformationen in der Tabelle 1 der Systemebene. Wenn die Antwort im Entscheidungsblock 509 nein ist, überträgt der Entscheidungsblock 509 die Steuerung zum Block 512, der den drahtlosen Handapparat auf normale Weise verarbeitet.

Fig. 7 zeigt ein Flußdiagramm der durch den Prozessor 202 bei der zweiten Ausführungsform durchgeführten Schritte. Nach dem Start im Block 701 bestimmt der Entscheidungsblock 702, ob eine Registrierungsanforderung aus einem drahtlosen Handapparat empfangen wurde. Wenn eine Registrierungsanforderung aus einem drahtlosen Handapparat empfangen wurde, greift der Block 703 auf die Tabelle 2 des drahtlosen Handapparats 111 von Fig. 6 zu und sendet die Lautstärkeinformationen zu dem sich registrierenden Handapparat für die Basisstation, auf der die Registrierung durchgeführt wird. Block 704 verarbeitet dann die Registrierungsanforderung auf normale Weise und gibt die Steuerung wieder an den Entscheidungsblock 702 zurück.

Wenn die Antwort im Entscheidungsblock 702 nein ist, wird die Steuerung an den Entscheidungsblock 706 übertragen. Der letztere Entscheidungsblock bestimmt, ob eine Weiterreichungsanforderung aus einem drahtlosen Handapparat empfangen wurde. Wenn die Antwort ja ist, greift der Block 707 auf die Tabelle 2 des drahtlosen Handapparats 111 von Fig. 6 zu und sendet die Lautstärkeinformationen zu dem drahtlosen Handapparat, der die Weiterreichung für die Basisstation durchführt. Block 708 verarbeitet dann auf normale Weise die Weiterreichungsanforderung und gibt die Steuerung wieder an den Entscheidungsblock 702 zurück.

Wenn die Antwort im Entscheidungsblock 706 nein ist, bestimmt der Entscheidungsblock 709, ob Lautstärkeinformationen aus einem drahtlosen Handapparat empfangen werden. Wenn die Antwort ja ist, speichert Block 711 die Lautstärkeinformationen in einer Tabelle für einen drahtlosen Handapparat, wie zum Beispiel Tabelle 2 des drahtlosen Handapparats 111 von Fig. 6, und überträgt die Steuerung dann wieder zurück an den Entscheidungsblock 702. Wenn die Antwort im Entscheidungsblock 709 nein ist, überträgt der Entscheidungsblock 709 die Steuerung an den Block 712, der den drahtlosen Handapparat auf normale Weise verarbeitet.

Fig. 8 zeigt ein Flußdiagramm der durch den Prozessor 202 bei der dritten und vierten Ausführungsform durchgeführten Schritte. Nach dem Start in Block 801 bestimmt der Entscheidungsblock 802, ob eine Registrierungsanforderung aus einem drahtlosen Handapparat empfangen wurde. Wenn eine Registrierungsanforderung aus einem drahtlosen Handapparat empfangen wurde, greift der Block 803 auf die Tabelle 3 der Systemebene von Fig. 9 zu und sendet die Lautstärkeinformationen zu dem sich registrierenden drahtlosen Handapparat für die Basisstation, auf dem die Registrierung durchgeführt wird. Die Tabelle 3 der Systemebene wird durch den Systemadministrator geführt, der unter Verwendung des Administrationscomputers 228 Lautstärkepegel für jede Schicht des Tages festlegt. Block 804 verarbeitet dann auf normale Weise die Registrierungsanforderung und gibt die Steuerung dann wieder an den Entscheidungsblock 802 zurück.

Wenn die Antwort im Entscheidungsblock 802 nein ist, wird die Steuerung an den Entscheidungsblock 806 übertragen. Der letztere Entscheidungsblock bestimmt, ob eine Weiterreichungsanforderung aus einem drahtlosen Handapparat empfangen wurde. Wenn die Antwort ja ist, greift der Block 807 auf die Tabelle 3 der Systemebene von Fig. 9 zu und sendet die Lautstärkeinformationen zu dem drahtlosen Handapparat, der die Weiterreichung für die Basisstation durchführt. Block 808 verarbeitet die Weiterreichungsanforderung dann auf normale Weise und gibt die Steuerung wieder an den Entscheidungsblock 802 zurück.

Wenn die Antwort im Entscheidungsblock 806 nein ist, überträgt der Entscheidungsblock 806 die Steuerung an den Block 812, der den drahtlosen Handapparat auf normale Weise verarbeitet, und gibt die Steuerung dann wieder an den Entscheidungsblock 802 zurück. Fig. 10 zeigt die geographische Tabelle 4, die durch den Administrationscomputer 228 von Fig. 2 geführt wird. Die in Fig. 10 verwendeten Flächenkoordinaten werden durch Fig. 12 definiert. Fig. 11 zeigt die durch den Administrationscomputer 228 durchgeführten Schritte, wenn dem in Fig. 2 dargestellten drahtlosen Telekommunikationsvermittlungssystem eine neue Basisstation hinzugefügt wird. Der Entscheidungsblock 1101 bestimmt, ob eine neue Basisstation hinzugefügt wird. Wenn die Antwort nein ist, führt der Block 1102 eine normale Verarbeitung durch und gibt die Steuerung wieder an den Entscheidungsblock 1101 zurück. Wenn die Antwort im Entscheidungsblock 1101 ja ist, erhält der Block 1103 die Identifikation der Basisstation von dem Systemadministrator, und der Block 1104 erhält den Standort, an dem die neue Basisstation installiert werden soll. Der Entscheidungsblock 1106 greift dann auf die geographische Tabelle 4 von Fig. 10 zu, um zu bestimmen, ob der Standort der neuen Basisstation in dieser Tabelle angegeben ist. Wenn die Antwort nein ist, führt der Block 1112 eine Fehlerverarbeitung durch. Wenn die Antwort ja ist, greift der Block 1107 auf die geographische Tabelle 4 zu, um die Lautstärkeinformationen für die neue Basisstation zu erhalten. Block 1108 fügt dann die neue Basisstation zu der Tabelle 3 der Systemebene von Fig. 9 hinzu. Block 1109 fügt dann die gewonnenen Lautstärkeinformationen aus der geographischen Tabelle 4 in die in der Tabelle 3 der Systemebene bereitgestellte Zeile für die neue Basisstation ein. Block 1111 führt die normale Verarbeitung für eine neue Basisstation durch und gibt die Steuerung dann wieder an den Entscheidungsblock 1101 zurück.


Anspruch[de]

1. Verfahren zur Einstellung von Lautstärkepegeln in einem drahtlosen Handapparat (111) durch ein drahtloses Telekommunikationsvermittlungssystem (101- 109) unter der Steuerung einer Systemsteuerung (112), das über eine Vielzahl von Basisstationen drahtlose Telekommunikationsdienste für eine Vielzahl drahtloser Handapparate bereitstellt, mit den folgenden Schritten:

Erkennen (502, 506), durch die Systemsteuerung, eines Wechsels der Basisstation durch einen der Vielzahl drahtloser Handapparate; und

gekennzeichnet durch:

Senden (503, 507), durch die Systemsteuerung, von Einstellungsinformationen, die Lautstärkepegel für den einen der Vielzahl drahtloser Handapparate angeben, als Reaktion auf die Erkennung des Basisstationswechsels.

2. Verfahren nach Anspruch 1, mit dem Schritt des Speicherns (511), durch die Systemsteuerung, in einer ersten Tabelle, einzelner Einstellungsinformationen für jede der Vielzahl von Basisstationen.

3. Verfahren nach Anspruch 2, mit den folgenden Schritten:

Empfangen (509), durch die Systemsteuerung, von vom Benutzer angegebenen Einstellungsinformationen für jede der Vielzahl von Basisstationen, die durch den einen der Vielzahl drahtloser Handapparate gesendet werden; und

Speichern (511), durch die Systemsteuerung, in einer zweiten Tabelle, der vom Benutzer angegebenen Einstellungsinformationen für jede der Vielzahl von Basisstationen.

4. Verfahren nach Anspruch 3, wobei die einzelnen Einstellungsinformationen möglicherweise keine Lautstärkepegel angeben; und

Auswählen (703, 707) der Benutzer-Einstellungsinformationen für den einen der Vielzahl drahtloser Handapparate, wenn die einzelnen Einstellungsinformationen keine Lautstärkepegel für eine der Vielzahl von Basisstationen angeben, auf der sich der eine der Vielzahl drahtloser Handapparate befindet.

5. Verfahren nach Anspruch 4, wobei die in der ersten Tabelle gespeicherten einzelnen Einstellungsinformationen direkt durch den Systemadministrator für jede der Vielzahl von Basisstationen angegeben werden.

6. Verfahren nach Anspruch 4, mit den folgenden Schritten:

Angeben (1102) von Einstellungsinformationen für einzelne geographische Gebiete in einer dritten Tabelle;

Angeben (1104, 1106) des geographischen Gebiets, in dem sich jede der Vielzahl von Basisstationen befindet; und

Bestimmen (1107) der in der ersten Tabelle für jede der Vielzahl von Basisstationen zu speichernden einzelnen Einstellungsinformationen durch Auswählen von Einstellungsinformationen aus der dritten Tabelle unter Verwendung des angegebenen geographischen Gebiets für jede der Vielzahl von Basisstationen.

7. Verfahren nach Anspruch 4, wobei die Lautstärkepegel Rufsignale umfassen.

8. Verfahren nach Anspruch 7, wobei die Lautstärkepegel gesendete und empfangene Sprachsignale umfassen.

9. Vorrichtung zur Einstellung von Lautstärkepegeln in einem drahtlosen Handapparat (111) durch ein drahtloses Telekommunikationsvermittlungssystem (101-109) unter der Steuerung einer Systemsteuerung (112), das über eine Vielzahl von Basisstationen drahtlose Telekommunikationsdienste für eine Vielzahl drahtloser Handapparate bereitstellt, mit:

Mitteln zum Erkennen (502, 506), durch die Systemsteuerung, eines Wechsels der Basisstation durch einen der Vielzahl drahtloser Handapparate; und

gekennzeichnet durch:

Mittel zum Senden (503, 507), durch die Systemsteuerung, von Einstellungsinformationen, die Lautstärkepegel für den einen der Vielzahl drahtloser Handapparate angeben, als Reaktion auf die Erkennung des Basisstationswechsels.

10. Vorrichtung nach Anspruch 9, mit Mitteln zum Speichern (201), durch die Systemsteuerung, in einer ersten Tabelle, einzelner Einstellungsinformationen für jede der Vielzahl von Basisstationen.

11. Vorrichtung nach Anspruch 10, mit Mitteln zum Empfangen (509), durch die Systemsteuerung, von vom Benutzer angegebenen Einstellungsinformationen für jede der Vielzahl von Basisstationen, die durch den einen der Vielzahl drahtloser Handapparate gesendet werden; und

Mitteln zum Speichern (201), durch die Systemsteuerung, in einer zweiten Tabelle, der vom Benutzer angegebenen Einstellungsinformationen für jede der Vielzahl von Basisstationen.

12. Vorrichtung nach Anspruch 11, wobei die einzelnen Einstellungsinformationen möglicherweise keine Lautstärkepegel angeben; und folgendes bereitgestellt ist:

Mittel zum Auswählen (703, 707) der Benutzer- Einstellungsinformationen für den einen der Vielzahl drahtloser Handapparate, wenn die einzelnen Einstellungsinformationen keine Lautstärkepegel für eine der Vielzahl von Basisstationen angeben, auf der sich der eine der Vielzahl drahtloser Handapparate befindet.

13. Vorrichtung nach Anspruch 12, wobei die in der ersten Tabelle gespeicherten einzelnen Einstellungsinformationen direkt durch den Systemadministrator für jede der Vielzahl von Basisstationen angegeben werden.

14. Vorrichtung nach Anspruch 12, mit Mitteln zum Angeben (1102) von Einstellungsinformationen für einzelne geographische Gebiete in einer dritten Tabelle;

Mitteln zum Angeben (1104, 1106) des geographischen Gebiets, in dem sich jede der Vielzahl von Basisstationen befindet; und

Mitteln zum Bestimmen (1107) der in der ersten Tabelle für jede der Vielzahl von Basisstationen zu speichernden einzelnen Einstellungsinformationen durch Auswählen von Einstellungsinformationen aus der dritten Tabelle unter Verwendung des angegebenen geographischen Gebiets für jede der Vielzahl von Basisstationen.

15. Vorrichtung nach Anspruch 12, wobei die Lautstärkepegel Rufsignale umfassen.

16. Vorrichtung nach Anspruch 15, wobei die Lautstärkepegel gesendete und empfangene Sprachsignale umfassen.







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