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Dokumentenidentifikation DE19912671C1 14.09.2000
Titel Vorrichtung zur lösbaren Halterung von rohrförmigen Körpern, wie Gasflaschen, Rohre, rohrförmige Behälter oder dergleichen
Anmelder Fleck, Oskar, 45711 Datteln, DE
Erfinder Fleck, Oskar, 45711 Datteln, DE
Vertreter Eichelbaum, L., Dipl.-Ing., Pat.-Anw., 45659 Recklinghausen
DE-Anmeldedatum 20.03.1999
DE-Aktenzeichen 19912671
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 14.09.2000
Veröffentlichungstag im Patentblatt 14.09.2000
IPC-Hauptklasse B60P 7/08
IPC-Nebenklasse B60R 5/04   B60R 7/02   
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung (1) zur lösbaren Halterung von rohrförmigen Körpern, wie Gasflaschen (2), Rohre, rohrförmige Behälter oder dergleichen, auf oder an den Ladeflächen (3) von Kraftfahrzeugen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung dieser Art zu schaffen, mit welcher rohrförmige Körper (2) werkzeuglos sicher und unverrückbar auf oder an den Ladeflächen (3) von Kraftfahrzeugen rasch gehaltert und ebenso rasch bei Bedarf wieder gelöst werden können.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß sie (1) aus einem brettförmigen Grundkörper (4) besteht, an dem mindestens ein Gurt (5) mit Klett- (5a), Schnallen- (5b) oder Spannverschluß (5c) zur festen, jedoch lösbaren Umschlingung des rohrförmigen Körpers (2) auf dessen Oberseite (4a) befestigt ist und dessen Unterseite (4b) ganz oder teilweise mit einem rutschfesten Belag (6) versehen ist.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur lösbaren Halterung von rohrförmigen Körpern, wie Gasflaschen, Rohre, rohrförmige Behälter oder dergleichen, auf oder an den Ladeflächen von Kraftfahrzeugen.

Bislang werden rohrförmige Körper in der vorgenannten Art im Dachdeckergewerbe, wozu nicht nur Rohre sondern auch Butangasbehälter gehören, auf den Ladeflächen von LKWs oder den Kofferräumen von PKWs zwischen den anderen Werkzeugen und Materialien verstaut. Sowohl bei den Entladevorgängen als auch Fahrbetrieb bei Bremsvorgängen und bei Auffahrunfällen haben ungesicherte rohrförmige Körper erheblichen Verletzungen mit Gasflaschen zur Explosion geführt.

Die einzige bekannte Befestigung für Gasflaschen auf den Ladeflächen von Kraftfahrzeugen besteht in einem die Gasflaschen umschlingenden Seil oder Strick, der an einem senkrecht aufragenden Holm befestigt ist, was sich umständlich und zeitraubend gestaltet.

Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Gattung zu schaffen, mit welcher rohrförmige Körper werkzeuglos sicher und unverrückbar auf oder an den Ladeflächen von Kraftfahrzeugen rasch gehaltert und ebenso rasch bei Bedarf wieder gelöst werden können.

Diese Aufgabe wird nach einer ersten Alternative dadurch gelöst, daß die Vorrichtung aus einem brettförmigen Grundkörper besteht, auf dessen Oberseite mindestens ein Gurt mit Klett-, Schnallen- oder Spannverschluß zur festen, jedoch lösbaren Umschlingung des rohrförmigen Körpers befestigt ist und dessen Unterseite ganz oder teilweise mit einem rutschfesten Belag versehen ist. Dadurch wird der rohrförmige Körper, Gasflasche, Rohre oder rohrförmige Behälter, mit einfachen Mitteln unverrückbar, insbesondere roll- und rutschfest auf der Ladefläche eines Kraftfahrzeuges gehaltert, ohne daß es sich nennenswert bewegen kann. Bei einer glatten Ladefläche besteht der rutschfeste Belag an der Unterseite aus einem aufgeklebten Mossgummi, einem offenzelligen Schaumstoff, Kautschuk, Silikon oder einem damit äquivalenten Werkstoff mit hohem Reibungskoeffizienten.

Bei einer Unterlage aus einem Teppichboden, wie sie häufig in Kofferräumen von PKWs anzutreffen sind, wird der rutschfeste Belag vorteilhaft aus einer Vielzahl von sich in textilen Stoffen verkrallenden, spitzen Noppen aus Kunststoff, Hartgummi oder Metall gebildet.

Um den rutschfesten Belag in seiner Funktionsfähigkeit nicht zu beeinträchtigen, ist der den rohrförmigen Körper halternde Gurt auf die Oberseite des brettförmigen Grundkörpers genietet, geschraubt, geschweißt oder geklebt. Damit steht die gesamte Unterseite des brettförmigen Grundkörpers einer Rutschsicherung zur Verfügung. Falls es die Ladefläche des Kraftfahrzeuges gestattet, wird nach einer besonders vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung der brettförmige Grundkörper mit Durchgangsbohrungen zur Schraubbefestigung auf einer Boden- oder Wandfläche versehen. Bei der Gestaltung des brettförmigen Grundkörpers gestattet die Erfindung eine vielfältige Ausgestaltung, z. B. in Form eines Mehreckes, eines Kreises oder eines Ovals, welches der jeweiligen zur Verfügung stehenden Ladefläche des betreffenden Kraftfahrzeuges angepaßt werden kann.

Nach einer zweiten vorteilhaften Ausführungsalternative wird die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe in Verbindung mit dem eingangs genannten Gattungsbegriff dadurch gelöst, daß sie aus einem brettförmigen Grundkörper besteht, der auf seiner Vorderseite mit mindestens einem Gurt mit Klett-, Schnallen- oder Spannverschluß und an seiner Rückseite mit einem U-förmigen Hängebügel zum Einhängen an der Seitenwange einer Kraftfahrzeug-Ladefläche versehen ist. Nach dieser Ausführungsform kann der brettförmige Grundkörper form- und kraftschlüssig an einer beliebigen Seitenwange einer Kraftfahrzeug-Ladefläche eingehängt werden. Wenn der überhängende Hängebügel unter eine leichte Federvorspannung gesetzt wird, ist neben der formschlüssigen zusätzlich eine kraftschlüssige Halterung möglich.

Nach einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung weist der brettförmige Grundkörper entweder eine ebene Form oder die Form eines rechten Winkels auf. Die letztgenannte Form gestattet es, den brettförmigen Grundkörper auch in der Ecke einer Ladefläche eines Kraftfahrzeuges einzuhängen und daran die rohrförmigen Körper zu haltern. Die ebene Form des Grundkörpers gestattet die Einhängung von mehreren dieser Grundkörper an der Seitenwange einer Kraftfahrzeug-Ladefläche, um entsprechend lange Rohre darin unverrückbar zu haltern. Dabei kann sich der U-förige Hängebügel etwa über die Länge des Grundkörpers erstrecken oder es werden mehrere, leistenförmige Hängebügel an der Rückseite des Grundkörpers angeordnet.

Dabei kann der vom Grundkörper abgewandte Schenkel unter eine leichte Federvorspanung gesetzt und somit auch eine kraftschlüssige Halterung sichergestellt werden.

Es ist jedoch auch vorteilhaft möglich, daß jeder Hängebügel von mindestens einer von der Vorderseite des Grundkörpers aus in einem Innengewinde drehbaren Spannschraube durchsetzt ist, mit welcher der Grundkörper fest auf die Seitenwange der Kraftfahrzeug-Ladefläche geklemmt wird.

Bei dieser zweiten Ausführungsform der Vorrichtung ist der Grundkörper mit mehreren parallel oder zueinander senkrecht verlaufenden Langlöchern zum Durchschleifen eines Gurtes versehen, so daß die Lage der Gurte zur Halterung den jeweiligen Bedürfnissen leicht werkzeuglos angepaßt werden kann.

Der Grundkörper ist vorteilhaft aus Holz, Kunststoff oder Metall hergestellt.

Mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt. Dabei zeigen:

Fig. 1 die Draufsicht auf die Oberseite eines brettförmigen Grundkörpers, an dem zur lösbaren Umschlingung eines rohrförmigen Körpers zwei Gurte mit Klettverschluß befestigt sind,

Fig. 2 eine Schnittansicht entlang der Linie II-II von Fig. 1 mit dem rutschfesten Belag an der Unterseite des Grundkörpers,

Fig. 3 den brettförmigen Grundkörper von Fig. 1 mit einem in der Längssymmetrieachse verlaufenden Längsgurt,

Fig. 4 den brettförmigen Grundkörper von Fig. 1 mit den beiden Quergurten der Fig. 1 und dem Längsgurt von Fig. 3,

Fig. 5 die Seitenansicht in Richtung des Pfeiles V von Fig. 3 auf zwei brettförmige Grundkörper mit je einem Längsgurt, an welchen eine Gasflasche gehaltert ist,

Fig. 6 die Draufsicht auf einen brettförmigen Grundkörper in Kreisform mit zwei länglichen Durchschlingungsöffnungen zum Durchschleifen eines Gurtes und mit einer Vielzahl von Noppen als rutschfester Belag an seiner Unterseite zur Verkrallung in einem Teppichboden,

Fig. 7 die Teil-Schnittansicht gemäß VII-VII von Fig. 6,

Fig. 8 die Ansicht auf den brettförmigen Grundkörper von Fig. 6 in Richtung des Pfeiles VIII nach Umschlingung einer Gasflasche mit einem durchgeschleiften Gurt und Verkrallung der Noppen in einem Teppichboden,

Fig. 9 die Ansicht von Fig. 8 auf zwei nebeneinanderliegende brettförmige Grundkörper zur Halterung einer längeren Gasflasche,

Fig. 10 eine zweite Ausführungsform eines brettförmigen Körpers mit zwei U-förmigen Hängebügeln an seiner Außenseite zum Einhängen an der Seitenwange einer Kraftfahrzeug-Ladefläche in Richtung des Pfeiles X von Fig. 11 mit mehreren Langlöchern zum Durchschleifen eines Gurtes,

Fig. 11 die Seitenansicht des Grundkörpers von Fig. 10 in Richtung des Pfeiles XI,

Fig. 12 die Draufsicht des brettförmigen Grundkörpers von Fig. 10 in Richtung des Pfeiles XII mit einer gehalterten Gasflasche,

Fig. 13 die Draufsicht auf einen brettförmigen Grundkörper in Form eines rechten Winkels zum Einhängen an den Seitenwangen in einem Eckenbereich einer Kraftfahrzeug-Ladefläche,

Fig. 14 die Ansicht des winkelförmigen Grundkörpers von Fig. 13 in Richtung des Pfeiles XIV von Fig. 13,

Fig. 15 die Ansicht des winkelförmigen Grundkörpers von Fig. 13 in Richtung des Pfeiles XV von Fig. 13,

Fig. 16 die vergrößerte Draufsicht der Vorrichtung von Fig. 13 mit einer gehalterten Gasflasche nach ihrem Einhängen in einem Eckenbereich einer Kraftfahrzeug- Ladefläche und

Fig. 17 die perspektivische Teilansicht einer Kraftfahrzeug-Ladefläche mit einem brettförmigen Grundkörper, einmal in einer ebenen Form gemäß den Fig. 10 und 11 und einmal in einer Winkelform gemäß den Fig. 13 bis 15 jeweils mit einer gehalterten Gasflasche.

Die erfindungsgemäße Vorrichtung 1 gemäß den Fig. 1 und 2 zur lösbaren Halterung von rohrförmigen Körpern, wie Gasflaschen 2, Rohre oder rohrförmige Behälter oder dergleichen, auf oder an den Ladeflächen 3 (s. Fig. 5) von Kraftfahrzeugen besteht nach einer ersten Ausführungsform aus einem brettförmigen Grundkörper 4, an dem mindestens ein Gurt 5 mit Klettverschluß 5a oder Schnallen- 5b oder Spannverschluß 5c (s. Fig. 8 und 12) zur festen, jedoch lösbaren Umschlingung des rohrförmigen Körpers 2 auf dessen Oberseite 4a befestigt ist und an dessen Unterseite 4b ganz oder teilweise ein rutschfester Belag 6 vorgesehen ist.

Im dargestellten Fall ist die gesamte Unterseite 4b des brettförmigen Grundkörpers 4 mit dem rutschfesten Belag 6 versehen und die beiden Gurte 5 mittels Nieten 7 auf der Oberseite 4a befestigt. Es ist jedoch auch möglich, den rutschfesten Belag 6 an der Unterseite entsprechend auszusparen und die Gurte 5 durch entsprechende Langlöcher 4c (s. Fig. 6) durchzuschleifen. Eine Aussparung für den Gurt ist im rutschfesten Belag 6 unbedingt erforderlich, um ein Abheben des Grundkörpers 4von der Ladefläche 3 infolge eines durchgeschleiften Gurtes unter allen Umständen auszuschließen.

Die Ausführungsform der Fig. 3 unterscheidet sich von der Ausführungsform der Fig. 1 und 2 lediglich dadurch, daß anstelle der beiden quer zur Längsachse 8 angeordneten Gurte 5 nunmehr in Richtung der Längsachse 8 ein einzelner Längsgurt 5 ebenfalls mit Klettverschluß 5a angeordnet ist.

In Fig. 4 ist die Draufsicht auf eine Kombination der Ausführungsformen der Fig. 1 und 3 dargestellt, nämlich mit zwei querverlaufenden und einem längsverlaufenden Gurt 5. Außerdem ist in sämtlichen Ausführungsformen der brettartige Grundkörper 4 vorsorglich an seinen beiden Endbereichen mit je zwei Befestigungsbohrungen 9 für eine mögliche Boden- oder Wandbefestigung versehen.

In Fig. 5 sind mit den Fig. 1 bis 4 übereinstimmende Teile mit gleichen Bezugsziffern bezeichnet. Darin wird eine Gasflasche 2 von zwei Gurten 5 mit Schnallenverschluß 5b gehaltert, von denen ein jeder Gurt 5 auf je einem brettförmigen Körper 4 befestigt ist, an dessen Unterseite bereits ein rutschfester Belag 6, z. B. einem aufgeklebten Moosgummi, einem offenzelligen Schaumstoff, Kautschuk, Silikon oder einem damit äquivalenten Werkstoff mit hohem Reibungskoeffizienten besteht. Dadurch wird die Gasflasche 2 rutschfest auf der Ladefläche 3, beispielsweise eines nicht dargestellten Kraftfahrzeuges, gehaltert, und zwar dergestalt, daß sie weder rollen noch mit dem brettförmigen Grundkörper 4 umkippen kann.

In den Fig. 6 bis 8 ist eine weitere Ausführungsform der neuen Vorrichtung dargestellt, bei welcher der brettförmige Grundkörper eine Kreisform aufweist und der rutschfeste Belag an der Unterseite 4b des brettförmigen Grundkörpers 4 aus einer Vielzahl von sich in textilen Stoffen verkrallenden, spitzen Noppen 10 besteht. Außerdem weist der Grundkörper 4 auf mindestens einer seiner beiden Symmetrieachsen 11, 12 zwei Langlöcher 4c zum Durchschleifen eines Gurtes 5 auf.

Fig. 8 zeigt eine Gasflasche 2, die auf einem Grundkörper gemäß den Fig. 6 und 7 mittels eines Gurtes 5 mit Schnallenverschluß 5b gehaltert ist, wobei sich die spitzen Noppen 10 in einen Teppichboden 13 einer Ladefläche 3 verkrallen.

In Fig. 9 sind auf zwei kreisförmigen Grundkörpern 4 gemäß den Fig. 6 und 7 mit Noppen 10 an deren Unterseiten 4b eine etwas längere Gasflasche 2 mit zwei Gurten 5 gehaltert. Auch hierbei verkrallen sich die Noppen 10 in den Teppichboden 13 einer Ladefläche 3. Diese Noppen 10 können aus Kunststoff, Hartgummi oder Metall bestehen. Auch kann der Gurt 5 auf die Oberseite 4a des Grundkörpers 4 genietet, geschraubt, geschweißt oder geklebt sein oder durch Langlöcher 4c gemäß Fig. 6 durchgeschleift werden. Im letzteren Fall muß allerdings an der Unterseite 4b des Grundkörpers 4 die Fläche frei von Noppen 10 sein, die außerdem länger als die Gurtdicke d gemäß Fig. 8 beschaffen sein müssen, da andernfalls der Gurt 5 den Grundkörper 4 in unerwünschter Weise von der Ladefläche 3 anheben würde.

Ganz Entsprechendes gilt bei einer Durchschleifung der Gurte 5 beim Ausführungsbeispiel der Fig. 1 bis 5, da in diesem Fall der rutschfeste Belag 6 entsprechend der Breite des Gurtes 5 ausgespart und mit einer größeren Dicke als der Gurt versehen werden müßte.

In den Fig. 10 bis 12 ist eine weitere Ausführungsform der neuen Vorrichtung 1 dargestellt. Diese besteht aus einem brettförmigen Grundkörper 14 mit Vorderseite 14a und Rückseite 14b sowie mit mindestens einem Gurt 5 mit Klett- 5a, Schnallen- 5b oder - wie im dargestellten Fall der Fig. 12 - mit Spannverschluß 5c. An seiner Rückseite 14b befindet sich ein U-förmiger Hängebügel 15 zum Einhängen an der Seitenwange 16 einer Kraftfahrzeug-Ladefläche 3 (s. Fig. 17). Außerdem ist der brettförmige Grundkörper 14 mit Langlöchern 14c zum Durchschleifen des Gurtes 5 versehen. Im vorliegenden Fall weist der Grundkörper 14 eine ebene Form auf, kann jedoch auch gemäß den Fig. 13 bis 16 mit einer Winkelform versehen sein.

Der U-förmige Hängebügel 15 kann sich entweder über die gesamte Länge oder einen Teil der Länge des Grundkörpers 14 erstrecken. Im letzteren Fall ist an beiden Endbereichen des Grundkörpers 14 je ein Hängebügel 15 angeordnet. Die Hängebügel 15 sind von der Vorderseite 14a des brettförmigen Grundkörpers 14 aus in einem Innengewinde von einer Spannschraube 17 durchsetzt, mit welcher der Grundkörper 14 fest gegen die Innenseite 16a der Seitenwange 16 klemmbar ist. Dadurch wird ein schubfreier Sitz des Grundkörpers 14 auf der Seitenwange 16 gewährleistet.

Im Ausführungsbeispiel der Fig. 13 bis 16 weist der Grundkörper 14 eine Winkelform auf. Ansonsten sind mit den Fig. 10 bis 12 übereinstimmende Teile mit gleichen Bezugsziffern bezeichnet. In diesem Fall ist an jedem Schenkelende des Grundkörpers 14 je ein Hängebügel 15 angeordnet. Die Hängebügel 15 der Ausführungsformen der Fig. 10 bis 16 sind grundsätzlich fest mit dem Grundkörper 14 verbunden, z. B. - wenn dieser aus Metall besteht - durch Schweißen. Die Spannschrauben 15 dienen zur Befestigung durch Klemmung. Die Klemmbefestigung kann auch dadurch verstärkt werden, indem der freie Schenkel 15a der Hängebügel 15 gemäß der strichpunktierten Linie der Fig. 11 einwärts gebogen und somit beim Überklemmen über die Seitenwange 16 unter einer Federvorspannung an deren Außenseite 16b anliegt. In diesem Fall wäre der freie Schenkel 15a der Hängebügel 15 als Blattfeder ausgebildet.

In Fig. 17 ist in der rechten Bildhälfte das Ausführungsbeispiel des Grundkörpers gemäß den Fig. 10 bis 12 und in der linken Bildhälfte das Ausführungsbeispiel gemäß den Fig. 13 bis 16 der Halterungsvorrichtung 1 dargestellt. Wie aus dieser Figur entnommen werden kann, ist es mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung möglich, nicht nur Gasflaschen 2, sondern auch andere rohrförmige Behälter oder auch Rohrbündel an der Vorrichtung 1 zu haltern. Dadurch wird nicht nur die Ladefläche 3 von Rollgütern freigehalten, insbesondere wenn diese ein brennbares oder gar explosives Gemisch enthalten, sondern auch deutlich mehr Platz geschaffen für andere Gegenstände. Die Lösung beispielsweise der Gasflaschen 2 kann stets sehr rasch erfolgen oder auch mit der jeweiligen Vorrichtung 1 verbunden bleiben, um ein Rollen oder Umkippen an der Baustelle vor Ort zu unterbinden. Bezugszeichenliste 1 Vorrichtung

2 Gasflaschen

3 Ladeflächen

4, 14 brettförmiger Grundkörper

4a Oberseite des Grundkörpers 4

4b Unterseite des Grundkörpers 4

4c Langlöcher

5 Gurte

5a Klettverschluß

5b Schnallenverschluß

5c Spannverschluß

6 rutschfester Belag

7 Nieten

8, 11, 12 Symmetrieachsen

9 Befestigungsbohrungen

10 Noppen

13 Teppichboden

14a Vorderseite des Grundkörpers 14

14b Rückseite des Grundkörpers 14

14c Langlöcher im Grundkörper 14

15 Hängebügel

15a Schenkel des Hängebügels 15

16 Seitenwange einer Ladefläche

16a Innenseite der Seitenwange 16

16b Außenseite der Seitenwange 16

17 Spannschraube

d Gurtdicke


Anspruch[de]
  1. 1. Vorrichtung zur lösbaren Halterung von rohrförmigen Körpern, wie Gasflaschen, Rohre, rohrförmige Behälter oder dergleichen, auf oder an den Ladeflächen von Kraftfahrzeugen, wobei sie aus einem brettförmigen Grundkörper besteht, dadurch gekennzeichnet, daß an dem brettförmigen Grundkörper (4) mindestens ein Gurt (5) mit Klett- (5a), Schnallen- (5b) oder Spannverschluß (5c) zur festen, jedoch lösbaren Umschlingung des rohrförmigen Körpers (2) auf dessen Oberseite (4a) befestigt ist und die Unterseite (4b) des brettförmigen Grundkörpers (4) ganz oder teilweise mit einem von der Ladefläche getrennten, jedoch auf dieser rutschfesten Belag (6) versehen ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der rutschfeste Belag (6) an der Unterseite (4b) bei einer glatten Ladefläche aus einem aufgeklebten Moosgummi, einem offenzelligen Schaumstoff, Kautschuk, Silikon oder einem damit äquivalenten Werkstoff mit hohem Reibungskoeffizienten besteht.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der rutschfeste Belag (6) bei einer Ladefläche mit textilem Belag aus einer Vielzahl von sich in textilen Stoffen verkrallenden, spitzen Noppen (10) aus Kunststoff, Hartgummi oder Metall gebildet ist.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Gurt (5) auf die Oberseite (4a) des brettförmigen Grundkörpers (4) genietet, geschraubt, geschweißt oder geklebt ist.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der ebene brettförmige Grundkörper (4) die Form eines Mehreckes, eines Kreises oder eines Ovals aufweist.
  6. 6. Vorrichtung zur lösbaren Halterung von rohrförmigen Körpern, wie Gasflaschen, Rohre, rohrförmigen Behältern oder dergleichen, auf oder an den Ladeflächen von Kraftfahrzeugen, wobei sie aus einem brettförmigen Grundkörper besteht, dadurch gekennzeichnet, daß der brettförmige Grundkörper (14) auf seiner Vorderseite (14a) mit mindestens einem Gurt (5) mit Klett- (5a), Schnallen- (5b) oder Spannverschluß (5c) und an seiner Rückseite mit einem U-förmigen Hängebügel (15) zum Einhängen an der Seitenwange (16) einer Kraftfahrzeug- Ladefläche (3) versehen ist.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der brettförmige Grundkörper (14) entweder eine ebene Form oder die Form eines rechten Winkels aufweist.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß der U-förmige Hängebügel (15) sich etwa über die Länge des Grundkörpers (14) erstreckt.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere, leistenförmige Hängebügel (15) an der Rückseite (14b) des Grundkörpers (14) angeordnet sind.
  10. 10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Hängebügel (15) von mindestens einer von der Vorderseite (14a) des Grundkörpers (14) aus in einem Innengewinde drehbaren Spannschraube (17) durchsetzt ist, mit welcher der Grundkörper (14) fest auf die Seitenwange (16) klemmbar ist.
  11. 11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der die Seitenwange (16) der Ladefläche (3) übergreifende Schenkel (15a) des Hängebügels (15) als Blattfeder ausgebildet ist und unter einer Vorspannung an der Außenfläche (16b) der Seitenwange (16) anliegt.
  12. 12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Grundkörper (14) mit mehreren parallel oder zueinander senkrecht verlaufenden Langlöchern (14c) zum Durchschleifen des Gurtes (5) versehen ist.
  13. 13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Grundkörper (4; 14) aus Holz, Kunststoff oder Metall hergestellt ist.






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