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Dokumentenidentifikation DE69033507T2 14.09.2000
EP-Veröffentlichungsnummer 0738499
Titel Vorrichtung zum Anbringen von chirurgischen Klammern bei laparoskopischen oder endoskopischen Eingriffen
Anmelder United States Surgical Corp., Norwalk, Conn., US
Erfinder Green, David T., Westport, US;
Bolanos, Henry, East Norwalk, US;
Young, Wayne P., Brewster, US;
McGarry, Richard A., Norwalk, US;
Heaton, Lisa M., Norwalk, US;
Ratcliff, Keith, Sandy Hook, US
Vertreter HOFFMANN · EITLE, 81925 München
DE-Aktenzeichen 69033507
Vertragsstaaten BE, DE, FR, GB, IT
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 17.07.1990
EP-Aktenzeichen 961113750
EP-Offenlegungsdatum 23.10.1996
EP date of grant 12.04.2000
Veröffentlichungstag im Patentblatt 14.09.2000
IPC-Hauptklasse A61B 17/128

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG 1. Gebiet der Erfindung

Diese Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Anbringen von Operationsklammern, insbesondere hemostatischen Klammern, an Körperzellgewebe wie Blutgefäße. Insbesondere betrifft diese Erfindung ein Anbringgerät für Operationsklammern, das bei laparoskopischen oder endoskopischen Operationen verwendet werden kann. Ein derartiges Instrument ist in dem US-A- 4,027,510 beschrieben, das dem Oberbegriff von Anspruch 1 entspricht.

2. Hintergrund der betreffenden Technik

Bei chirurgischen Operationen ist es oft notwendig, hemostatische Klammern an Blutgefäße anzubringen, und Vorrichtungen zum Anbringen von Klammern sind in der Technik bekannt. Siehe zum Beispiel US-Patent-Nr. 4,616,650, und 4,624,254 und EP-A-0 207 480, die eine Vorrichtung zum Anbringen einer Operationsklammer offenbaren mit einem Paar von ringförmigen Griffen. Diese Griffe werden gedrückt, damit sich Klauen in distaler Richtung relativ zur Vorrichtung bewegen, wo sie dann durch ein Paar von geneigten Oberflächen zusammengedrückt werden. Eine Operationsklammer zwischen den Klauen wird dabei in eine geschlossene Stellung gedrückt.

Bei laparoskopischen Vorgängen wird die Operation durch einen schmalen Einschnitt durchgeführt. Bei endoskopischen Vorgängen wird die Operation durch schmale endoskopische Röhren durchgeführt, die durch schmale Eintrittswunden in der Haut eingeführt werden. Laparoskopische und endoskopische Vorgänge erfordern im allgemeinen, daß jegliche Gerätschaft, die in den Körper eingeführt wird, abgedichtet wird, d. h. Vorkehrungen müssen getroffen werden, um sicherzustellen, daß Gase nicht in den Körper durch den laparoskopischen oder endoskopischen Einschnitt eintreten oder aus diesem austreten wie zum Beispiel bei Operationen, in denen der Operationsbereich aufgeblasen wird. Des weiteren erfordern laparoskopische und endoskopische Operationen oftmals, daß der Chirurg an Organen, Zellgeweben oder Blutgefäßen arbeitet, die weit von dem Einschnitt entfernt sind, wobei erforderlich ist, daß jegliche verwendete Instrumente bei solchen Operationen sowohl lang als auch schmal sind. Bisher gab es keine Instrumente zum Anbringen von Operationsklammern bei laparoskopischen oder endoskopischen Vorgängen.

Da endoskopische Vorgänge gebräuchlicher als laparoskopische Vorgänge sind, wird die vorliegende Erfindung im Zusammenhang mit endoskopischen Vorgängen und einer solchen Vorrichtung diskutiert werden. Jedoch betrifft hierin der Gebrauch von Ausdrücken wie "endoskopisch" und "endoskopischer Bereich" u. a. Geräte mit langgezogenen und relativ schmalen Operationsbereichen zum Einführen in eine Kanüle oder eine kleine Wunde in der Haut und sollten nicht dahingehend ausgelegt werde, die vorliegende Erfindung auf eine Vorrichtung zum Anbringen von Operationsklammern nur im Zusammenhang mit einer endoskopischen Röhre zu beschränken. Im Gegenteil, ist man überzeugt, daß die vorliegende Erfindung Anwendung in jeglichen Operationen finden wird, wo der Zutritt auf einen schmalen Einschnitt einschließlich, aber nicht darauf beschränkt, laparoskopische Operationen, beschränkt ist.

3. Ziele der Erfindung

Demgemäß ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Anbringvorrichtung für Operationsklammern bereitzustellen, um eine Mehrzahl von Klammern nacheinander einzusetzen, und die dazu geeignet ist, um zu verhindern, daß Gase während eines endoskopischen Verfahrens zwischen dem Inneren und der Außenseite in Verbindung treten können.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Gemäß der vorliegenden Erfindung wird eine Vorrichtung gemäß Anspruch 1 unten bereitgestellt. Die Erfindung offenbart eine Vorrichtung zum Anbringen von Operationsklammern an Körpergewebe, die umfaßt ein Rahmenmittel, ein mit dem Rahmenmittel verbundenes endoskopisches Mittel einer im allgemeinen langgezogenen Gestalt, die sich distal von dem Rahmenmittel erstreckt und Mittel umfaßt zum Lagern einer Mehrzahl von Operationsklammern, ein Mittel zum selektiven Vorrücken der Klammern in den distalen Bereich des endoskopischen Mittels zum Anordnen neben dem zu klemmenden Körpergewebe; und Mittel zum zumindest teilweisen Schließen jeder Klammer zumindest ausreichend, um das Körperzellgewebe zu greifen, nachdem die Klammer in distaler Richtung zu dem vorbestimmten Bereich des endoskopischen Mittels vorgerückt wurde.

In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung umfaßt die Vorrichtung zum Anbringen von Operationsklammern an Körperzellgewebe einen Rahmen, und einen langgezogenen endoskopischen Abschnitt, der an dem proximalen Ende desselben mit dem Rahmen verbunden ist und sich distal von dem Rahmen erstreckt. Der endoskopische Abschnitt umfaßt Mittel zum Lagern einer Mehrzahl von Operationsklammern und ein Paar von Klauen, die an einem distalen Bereich des endoskopischen Abschnittes angeordnet sind und dazu geeignet sind, um die Klammern aufzunehmen. Ein Mittel ist vorgesehen, um nacheinander die Klammern in distaler Richtung vorzurücken, um sie innerhalb des Paares von Klauen, das nahe dem zu klemmenden Körpergewebe angeordnet werden muß, anzuordnen; und ein Mittel ist bereitgestellt, um nacheinander zumindest teilweise die Klauen um die Klammer zu schließen, um die Klammern zumindest teilweise um das Körpergewebe zu schließen.

In einer Ausführungsform ist eine vollständig entsorgbare Vorrichtung zum Anbringen von Operationsklammern an Körperzellgewebe offenbart, die umfaßt einen Rahmen, der gestaltet und dimensioniert ist zum manuellen Greifen, einen langgezogenen endoskopischen Abschnitt, der an dem proximalen Ende desselben mit dem Rahmen verbunden ist und sich in distaler Richtung davon erstreckt; wobei der endoskopische Abschnitt Mittel zum Lagern einer Mehrzahl von Operationsklammern in im allgemeinen aufgereihter Beziehung in Richtung auf den distalen Bereich desselben gerichtet umfaßt, ein Klauenmittel, das an dem distalen Ende desselben angeordnet ist und für die sequentielle Aufnahme der Klammern geeignet ist, Mittel zum sequentiellen Vorrücken der Klammern in distaler Richtung, um zwischen dem Klauenmittel zum Anordnen nahe dem zu klemmenden Körperzellgewebe angeordnet zu werden, und Mittel, um nacheinander zumindest teilweise das Klauenmittel um jede Klammer zu schließen, nachdem die Klammer dazwischen vorgerückt worden ist, während gleichzeitig das Klammervorrückmittel zum distalen Vorrücken der nächsten Klammer repositioniert wird.

In einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist der endoskopische Bereich als eine wegwerfbare Einheit gebildet, die von einem wiederverwendbaren Rahmen- und Griffbereich abnehmbar ist.

Vorzugsweise ist ein Gerätekörper vorgesehen und ein Betätigungsgriff an dem Gerätekörper befestigt mit einem ersten Übertragungsmittel zum linearen Übertragen von Bewegung von dem Betätigungsgriff auf das Klammervorrückmittel und Mittel zum Schließen des Klauenmittels. Ein zweites Übertragungsmittel ist vorgesehen, um linear Bewegung von dem Betätigungsgriff auf das Klammerschließmittel zu übertragen, und ein Mittel ist vorgesehen, um den Griff so zu arretieren, daß nach dem Betätigen des Griffes, um die Klauen zu schließen, der Griff nicht betätigt werden kann, wenn nicht das Arretierungsmittel gelöst wird. Der endoskopische Abschnitt ist unabhängig vom Griff drehbar mit Mitteln, die bereitgestellt sind, um selektiv den endoskopischen Abschnitt mit einer vorbestimmten Winkelausrichtung relativ zum Griff zu arretieren. Ein Mittel ist vorgesehen, um das Verriegelungsmittel des endoskopischen Abschnittes so zu lösen, daß eine Drehung relativ zum Handgriff gestattet wird.

Das Griffverriegelungsmittel umfaßt eine erste elastische Arretierung, die in Antwort auf die Betätigung des Griffes von einer entriegelten Position zu einer verriegelten Position bewegbar ist, worin das erste Übertragungsmittel vorgerückt und verriegelt wird. Das Lösemittel kann die erste elastische Arretierung lösen, wobei die erste elastische Arretierung in die entriegelte Position in Antwort auf die Betätigung des Lösemittels rückkehrbar ist. Eine zweite elastische Arretierung ist in Antwort auf die Betätigung des Griffes von einer entriegelten Position zu einer verriegelten Position bewegbar, worin es in Eingriff zu dem zweiten Übertragungsmittel tritt und dieses verriegelt. Die zweite elastische Arretierung ist elastisch in die entriegelte Position in Antwort auf das Lösen der elastischen Arretierung rückkehrbar. Das erste Übertragungsmittel umfaßt Mittel in Antwort auf die Betätigung des Lösemittels, um das zweite Übertragungsmittel zu lösen. Das Klauenmittel umfaßt vorzugsweise ein Paar von Klauen, die in beabstandeter Beziehung angeordnet sind und gestaltet und dimensioniert sind, um eine Operationsklammer dazwischen aufzunehmen. Die Klauen sind elastisch in Richtung aufeinander zu und voneinander weg in Antwort auf eine distale Bewegung eines Kurvenmittels von einer proximalen Position zu einer distalen Position bewegbar. Das Kurvenmittel umfaßt ein Rinnenelement, das verschiebbar innerhalb des endoskopischen Bereiches befestigt ist und in Längsrichtung in Antwort auf die Betätigung des Griffes bewegbar ist. Das Rinnenelement besitzt zumindest zwei distale Kurvenoberflächen zum Vorspannen der Klauen in die geschlossene Position. Ein Mittel zum Lagern von Operationsklammern umfaßt eine Schiene zum Halten einer in Längsrichtung verlaufenden Reihe von Operationsklammern, und ein elastisches Mittel, das proximal der Reihe von Operationsklammern angeordnet ist, spannt die Operationsklammer in Richtung der distalen Richtung vor. Eine Klammerschiene ist zwischen dem Klauenmittel und dem Klammernachführer angeordnet. Das Mittel zum Vorrücken der Operationsklammern umfaßt eine Schiebestange zum Vorrücken der am weitesten distal gelegenen Klammer in den Bereich des Paares von Klauen, wobei die Schiebestange in Längsrichtung in Antwort auf die Betätigung des Griffes verschiebbar ist und ein Hemmittel, das am distalen Ende der Reihe von Klammern angeordnet ist, um zu verhindern, daß mehr als eine Klammer gleichzeitig in das Klauenmittel vorgerückt wird. Das Hemmittel umfaßt eine Vielzahl von Vorsprüngen, die von der Klammerschiene nach oben stehen und sich in den Klammerpfad erstrecken.

Das erste Übertragungsmittel umfaßt eine Schiebestange und eine proximale Schieberöhre, die mit dem proximalen Ende der Schiebestange verbunden ist. Die Schiebestange ist bewegbar zwischen einer ersten Position, worin das distale Ende der Schiebestange proximal der Operationsklammer, die vorgerückt werden muß, angeordnet ist, und einer zweiten Position, worin das distale Ende der Schiebestange die Operationsklammer zu dem Klauenmittel vorrückt. Die erste Schiebestange umfaßt ein Befestigungsmittel zum drehbaren Befestigen der Schiebestange daran. Das Befestigungsmittel der Schiebestange umfaßt einen im allgemeinen kreisförmigen Vorsprung, der dimensioniert ist, um zumindest einen zusammenwirkenden Vorsprung der Schiebestange aufzunehmen und anzustoßen.

Das zweite Übertragungsmittel umfaßt ein Rinnenelement, das innerhalb des endoskopischen Abschnittes positioniert ist, eine proximale Rinnenröhre, die mit dem proximalen Endbereich des Rinnenelements verbunden ist, und eine Rinnenröhre, die drehbar das Rinnenelement damit verbinden kann. Das Rinnenelement ist mit dem Kurvenmittel zum Schließen des Klauenmittels verbunden.

Das Klauenmittel umfaßt vorzugsweise eine an dem endoskopoischen Abschnitt befestigte Klauenklinge und besitzt ein Paar von distal beabstandeten Klauen, die federnd zwischen einer geschlossenen Position zum Schließen einer Operationsklammer und einer offenen Position zur Aufnahme der Positionsklammer bewegbar sind. Das Kurvenmittel umfaßt ein Rinnenelement mit Kurvenoberflächen, das von einer ersten Position proximal der Klauen und einer zweiten distalen Position bewegbar ist, worin die Kurvenoberflächen des Rinnenelements die Klauen in die geschlossene Position bewegen. Das Rinnenelement ist an seinem proximalen Ende mit der Rinnenröhre verbunden.

Das drehbare Befestigungsmittel der Rinnenröhre umfaßt einen in Umfangsrichtung angeordneten Vorsprung, der dimensioniert ist, um zumindest in Eingriff mit einer zusammenwirkenden Nut in dem Kurvenmittel zu treten. Der endoskopische Abschnitt ist um eine Längsachse rotierbar, die sich relativ zu dem Rahmen zwischen einer Mehrzahl von Rasteinstellungen erstreckt. Des weiteren ist der endoskopische Abschnitt vorzugsweise dazu angepaßt, ein Gasabdichtmittel bereitzustellen, optional in der Form von Silikonfett.

Gemäß der Vorrichtung der vorliegenden Erfindung wird der endoskopische Bereich der Vorrichtung in den Körper durch einen schmalen Einschnitt oder wahrscheinlicher, durch eine endoskopische Röhre eingeführt. Das zu klemmende Blutgefäß oder anderes Zellgewebe kann von den Klauen der Vorrichtung gegriffen werden. Eine Klammer kann zwischen den Klauen angeordnet werden und die Klauen dann geschlossen werden, wobei die Klammer an dem Blutgefäß angebracht wird.

Die vorliegende Erfindung erlaubt in vorteilhafter Weise einem Chirurgen, eine innere Klammeranbringung einer Mehrzahl aufeinanderfolgender Klammern ohne vollständigen Zugang zum Operationsort durchzuführen, d. h. ohne eine große Öffnung in dem Körper vorzusehen, die Zugang zum Operationsort gestattet. Der Rahmen und Griffbereich der Vorrichtung werden außerhalb des Körpers des Patienten betätigt. Zusätzlich kann der endoskopische Bereich gedreht werden, um die Anordnung der Klammer zu erleichtern.

Die Fähigkeit, durch einen schmalen Einschnitt oder eine Röhre Operationsklammern anzubringen, verringert in beträchtlicher Weise den Blutverlust, die Verletzung des Zellgewebes und die Wiedergenesungszeit des Patienten, so daß sie einen Betrag leistet zu einer verbesserten Gesundheitsversorgung.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung werden im folgenden mit Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben:

Fig. 1 stellt eine perspektivische Ansicht einer vollständig wegwerfbaren Vorrichtung zum Anbringen von Klammern in laparoskopischen oder endoskopischen Vorgängen, aufgebaut gemäß der vorliegenden Erfindung, dar;

Fig. 2 ist eine perspektivische Ansicht mit getrennten Einzelteilen zur besseren Darstellung des endoskopischen Abschnittes der Vorrichtung aus Fig. 1;

Fig. 3 ist eine perspektivische Ansicht mit getrennten Teilen zur besseren Darstellung des Griffabschnittes der Vorrichtung aus Fig. 1, der zum Betätigen des endoskopischen Abschnittes verwendet wird;

Fig. 4 ist eine Draufsicht des distalen Bereiches des endoskopischen Abschnittes der Vorrichtung in Fig. 1;

Fig. 5 ist eine Querschnittsansicht entlang der Linien 5- 5 in Fig. 4, die den Klammerschieber in Position, um die nachfolgende Klammer in eine Position zwischen die Klauen der Vorrichtung zu schieben, darstellt;

Fig. 5a ist eine Querschnittsansicht des distalen Bereichs des endoskopischen Abschnitts der Vorrichtung in Fig. 4, die die Position des Klammerschiebers darstellt, nachdem die letzte Klammer in die Klauen des endoskopischen Abschnitts vorgerückt worden ist;

Fig. 5b ist eine Querschnittsansicht entlang der Linie 5b- 5b in Fig. 5a;

Fig. 6 ist eine Draufsicht von oben ähnlich zu Fig. 4 des distalen Bereichs des endoskopischen Abschnitts der Vorrichtung mit dem Klammerschieber in der distalen Position mit der in Fig. 5 gezeigten Klammer, nun zwischen den Klauen der Klemme angeordnet;

Fig. 7 ist eine Querschnittsansicht entlang der Linien 7- 7 in Fig. 6;

Fig. 8 ist eine schematische Ansicht der um die zystische Leitung angeordneten Klauen;

Fig. 9 ist eine Querschnittsansicht entlang der Linien 9- 9 in Fig. 6;

Fig. 10 ist eine Querschnittsansicht entlang den Linien 10-10 in Fig. 6;

Fig. 11 ist eine Querschnittsansicht entlang den Linien 11-11 in Fig. 6;

Fig. 12 ist eine Draufsicht von oben des distalen Bereichs des endoskopischen Abschnittes, die eine zwischen die Klemmklauen angeordnete Klammer darstellt, nachdem das Klemmen um eine Arterie abgeschlossen ist;

Fig. 13 ist eine Seitenansicht davon;

Fig. 14 ist eine Querschnittsansicht entlang den Linien 14-14 in Fig. 12;

Fig. 15 ist eine Querschnittsansicht entlang der Linien 15-15 in Fig. 12;

Fig. 16 ist eine Querschnittsansicht im Aufriß des Griffes der Vorrichtung in Fig. 1, welche die Rinnenröhre in der normalen ("Ruhe"-)Position darstellt und die Schieberöhre in der geladenen Position entsprechend einer Position des Klammerschiebers in der proximalen Position vor dem Schieben der nächsten Klammer distal in die Klauen;

Fig. 17 ist eine Querschnittsansicht im Aufriß des Griffs der Vorrichtung in Fig. 1 mit der Schieberöhre in die am weitesten distal gelegene Position ausgefahren entsprechend der Position des Klammerschiebers nach dem Anordnen einer Klammer zwischen den Klauen, und die Rinnenröhre in ihrer proximalen Position entsprechend offenen Klauen an der am weitesten gelegenen Position des endoskopischen Abschnittes;

Fig. 18 ist eine Querschnittsansicht im Aufriß des Griffbereiches der Vorrichtung in Fig. 12, welche die Schieberöhre in ihrer proximalen Position darstellt entsprechend dem Klammerschieber in Position hinter der nächsten vorzurückenden Klammer und die Rinnenröhre in ihrer am weitesten distal gelegenen Position, nachdem die Klauen der Klemme geschlossen worden sind;

Fig. 19 ist eine Querschnittsansicht im Aufriß des Griffs aus Fig. 1, welche die Rinnenröhre in verriegelter Position darstellt, nachdem die letzte Klammer in die Klauen des endoskopischen Abschnittes geschoben worden ist und die Schiebestange in einen distalen Schlitz in dem Klammernachführer eingerückt worden ist, wobei die Schieberöhre in der gezeigten Position arretiert ist;

Fig. 20 ist eine Querschnittsansicht entlang der Linien 20-20 in Fig. 17 und stellt die Rinnenröhre und die Schiebestange dar;

Fig. 21 ist eine Ansicht entlang der Linien 21-21 in Fig. 17 und stellt die Schieberöhre und Rinnenröhre im Querschnitt dar;

Fig. 22 ist eine Querschnittsansicht entlang der Linien 22-22 in Fig. 17 und stellt die Hauptfeder der Schieberöhre und die Verbindung zwischen der Schieberöhre und der Schiebestange dar;

Fig. 23 ist eine Querschnittsansicht entlang der Linien 23-23 in Fig. 17 und stellt die Schieberöhre und den Verbindungsstift der Schieberöhre dar;

Fig. 24 ist eine Querschnittsansicht entlang der Linien 24-24 in Fig. 17 und stellt die Schieberöhre und die Hauptfeder dar;

Fig. 25 ist eine Querschnittsansicht entlang der Linien 25-25 in Fig. 17 und stellt das Lösen der Klinkenplatte der Rinnenröhre durch die Schieberöhre dar; und

Fig. 26 ist eine Querschnittsansicht entlang der Linien 26-26 in Fig. 17 und stellt die Totpunktfeder dar, die ein teilweises Klemmen der Operationsklammern gestattet.

Fig. 27 stellt eine perspektivische Aufbruchsansicht einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dar;

Fig. 28 zeigt eine perspektivische Ansicht des Rahmenbereichs der zweiten Ausführungsform;

Fig. 29 stellt eine perspektivische Explosionsansicht des Betätigungsmechanismus der zweiten Ausführungsform dar;

Fig. 30 zeigt eine perspektivische Ansicht des Griffes;

Fig. 31 zeigt eine Seitenansicht des rechten Kniehebels;

Fig. 32 zeigt eine perspektivische Ansicht des linken Kniehebels;

Fig. 33 zeigt eine Seitenansicht der vorderen Verbindung der Schiebestange;

Fig. 34 zeigt eine Seitenansicht der hinteren Verbindung der Schiebestange;

Fig. 35 zeigt eine perspektivische Ansicht der hinteren Rinne;

Fig. 36 zeigt eine perspektivische Ansicht der hinteren Schiebestange;

Fig. 37 zeigt eine perspektivische Ansicht der Schiebestangenanschlagfeder;

Fig. 38 zeigt eine Vorderansicht des Schiebeläufers;

Fig. 39a und 39b zeigen eine Vorderansicht des Rinnenverriegelungsstiftes in jeweils der entriegelten und verriegelten Position;

Fig. 40 zeigt den Rinnenverriegelungsstift in perspektivischer Ansicht;

Fig. 41 zeigt eine perspektivische Explosionsansicht des Übertragungsmechanismus der zweiten Ausführungsform;

Fig. 42 zeigt eine Draufsicht im Schnitt der Übertragungsverbindung;

Fig. 43 zeigt eine Draufsicht im Schnitt der Hülsenverbindung;

Fig. 44 zeigt eine perspektivische Explosionsansicht des endoskopischen Bereichs der zweiten Ausführungsform;

Fig. 45a und 45b zeigen in perspektivischer Ansicht das Schließen der Klauenklinke zum Anbringen einer Operationsklammer;

Fig. 46 zeigt eine perspektivische Ansicht im Aufbruch einer alternativen Ausführungsform;

Fig. 47 zeigt den Rahmen einer alternativen Ausführungsform;

Fig. 48 zeigt eine perspektivische Explosionsansicht des Betätigungs- und Übertragungsystems einer alternativen Ausführungsform;

Fig. 49 zeigt den Griff einer alternativen Ausführungsform;

Fig. 50a und 50b zeigen jeweils in seitlicher Schnittansicht und unterer Schnittansicht die Schieberöhre einer alternativen Ausführungsform;

Fig. 51 und 51a zeigen jeweils die Rinnenröhre einer alternativen Ausführungsform in perspektivischer und Seitenschnittansicht.

Fig. 52 zeigt die Blattfeder einer alternativen Ausführungsform;

Fig. 53 zeigt den Löseknopf einer alternativen Ausführungsform;

Fig. 54 zeigt eine Seitenschnittansicht der äußeren Röhre einer alternativen Ausführungsform;

Fig. 55 zeigt in Explosionsansicht den endoskopischen Bereich einer alternativen Ausführungsform;

Fig. 56 zeigt eine Draufsicht im Schnitt der Klemmhülse und Hülse einer alternativen Ausführungsform;

Fig. 57 zeigt eine Seitenansicht im Schnitt des oberen Bereichs der Hülse einer alternativen Ausführungsform;

Fig. 58 zeigt eine Seitenansicht im Schnitt des unteren Bereichs der Hülse einer alternativen Ausführungsform;

Fig. 59a und 59b zeigen den proximalen Abschnitt des endoskopischen Bereichs einer alternativen Ausführungsform;

Fig. 60a und 60b zeigen den endoskopischen Bereich der in Verbindung mit der Kanüle eines Trokars verwendeten Vorrichtung in Draufsicht und Seitenansicht jeweils;

Fig. 61 zeigt den Abdichtblock in perspektivischer Ansicht.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG

Die hierin beschriebene chirurgische Vorrichtung ist dazu geeignet, Operationsklammern an Blutgefäße und ähnliches bei endoskopischen oder laparoskopischen Eingriffen anzubringen.

Die Vorrichtung oder das Instrument umfaßt im allgemeinen einen Rahmen, der von einer Größe ist, die bequem ist, um in der Hand gehalten zu werden und die den nichtendoskopischen Körper der Vorrichtung beinhaltet. Ein endoskopischer Bereich, der eine Längsachse definiert, erstreckt sich distal von dem Rahmen und ist um die Längsachse relativ zu dem Rahmen drehbar. Der endoskopische Bereich ist ein langer röhrenartiger Bereich mit einem relativ schmalen Außendurchmesser (z. B. etwa 10 mm) zum Einführen in eine endoskopische Röhre, wie eine Trokarkanüle oder einen schmalen Einschnitt.

Der endoskopische Bereich umfaßt Mittel zum Halten einer Längsreihe von Operationsklammern wie eine Führungsschiene mit einem Federmittel, um die Klammern nach vorne in der distalen Richtung vorzuspannen. Die Klammern sind im allgemeinen U-förmige Stücke eines einstückigen Aufbaus und umfassen zwei voneinander beabstandete Beine, die durch einen Brückenbereich verbunden sind. Der endoskopische Bereich hat ein Klammerschließmittel, umfassend ein Paar biegsamer, gegensinniger Klauen, die in Schließstellung durch eine sich in distaler Richtung bewegende Rinne gedrückt werden, und Mittel, so wie eine federbefestigte Schiebestange, zum einzelnen Vorrücken der Operationsklammern zu den Klauen.

Die Vorrichtung besitzt weiter ein Betätigungsmittel wie ein Schwenkgriff und Verbindungsgelenke und Hebel und ein Übertragungsmittel zum Übertragen der Schwenkbewegung des Betätigungsmittels linear entlang der Instrumentenachse auf sowohl das Klammerschließ- und Klammervorrückmittel. Die Vorrichtung umfaßt ebenfalls röhrenförmige Elemente mit Verbindungsmitteln am Umfang wie Umfangsnuten oder Vorsprüngen, die eine Verbindung des endoskopischen Bereiches an dem Rahmen so gestatten, daß eine lineare Betätigungsbewegung auf diese übertragen werden kann, während sie es dem endoskopischen Bereich gestatten, sich um die Instrumentenachse zu drehen.

Die Vorrichtung umfaßt weiterhin ein Arretiermittel, so daß, wenn einmal das Klauenmittel betätigt und geöffnet worden ist, die Vorrichtung nicht wieder betätigt werden kann, bis das Arretiermittel gelöst wird, gewöhnlich durch einen Freigabeknopf. Das Arretiermittel umfaßt eine elastische Arretierung (wie eine Arretierung in Zusammenwirken mit einer Feder), die in Antwort auf die Betätigung der Vorrichtung, d. h. der Anwendung einer Klammer, von einer entriegelten Position in eine verriegelte Position bewegbar ist. In der verriegelten Position ist das Arretiermittel im Eingriff und verhindert dabei die lineare Übertragung von Bewegung auf das Klammerschließmittel durch das Übertragungsmittel. Vorzugsweise werden zwei Federarretierungen verwendet, eine zum Verriegeln des Übertragungsmittels zum Betätigen des Klammerzuführmechanismus (z. B. Schiebestange) und eine zweite Arretierung zum Verriegeln des Übertrgungsmittels zum Betätigen des Klauenschließmittels (z. B. die Rinne). Das Drücken des Freigabeknopfes löst sowohl die erste als auch die zweite Arretierung. Die erste Arretierung wird dabei direkt gelöst und gestattet es dem ersten Übertragungsmittel, sich nach vorne zu schieben, und die zweite Arretierung wird in Antwort auf die Bewegung nach vorne des ersten Übertragungsmittels gelöst.

Wie oben erwähnt wurde, wird eine endoskopische Instrumentierung gewöhnlich benötigt, um eine Gasabdichtung zu besitzen, um zu verhindern, daß Gase durch den endoskopischen Einschnitt in Verbindung miteinander treten. Diese Gasabdichtung kann in der Vorrichtung der vorliegenden Erfindung durch das Vorsehen enger Toleranzen zwischen dem Außendurchmesser des endoskopischen Bereichs und des Innendurchmessers der Trokarkanüle, durch die er eingeführt wird, und durch das Vorsehen enger Toleranzen für die inneren sich bewegenden Teile des endoskopischen Bereichs erzielt werden. So angepaßt kann die Vorrichtung der vorliegenden Erfindung eine geeignete Gasabdichtung bereitstellen.

Das Instrument der vorliegenden Erfindung besitzt vier grundlegende Tätigkeiten oder Funktionen. Zuerst wird der endoskopische Bereich in den Körper eingeführt und mit den Klauen in Kontakt zu dem zu klemmenden Blutgefäß angeordnet. Dies kann die Drehung des endoskopischen Bereichs relativ zum Körper mit sich bringen, entweder durch das Drehen der Vorrichtung als Ganzes, oder durch Drehen des endoskopischen Bereichs relativ zu dem Rahmen, oder durch eine Kombination beider Handlungen.

Die zweite Handlung ist das Entriegeln des Instruments und das Anordnen einer Klammer zwischen den Klauen.

Drittens besitzt das Instrument ein Mittel zum Anbringen einer Operationsklammer an einem Blutgefäß oder anderem Zellgewebe. Dies kann durch eine Verschiebe- und Klemmhandlung erreicht werden. Mit einer Operationsklammer in Position zwischen den Klauen des Instruments und die Klauen und Klammer ein Blutgefäß umgebend, wird ein Rinnenelement distal bewegt, das die Klauen in Schließstellung verschiebt und dabei die Operationsklammer auf das Blutgefäß klammert.

Die vierte Handlung ist jene des Verriegelns des Instruments, nachdem eine Klammer angebracht worden ist und die Klauen geöffnet worden sind, so daß die Klauen nicht unbeabsichtigt wieder ohne eine weitere Handlung, z. B. das Drücken eines Knopfes zum Zuführen einer neuen Klammer, wieder geschlossen werden können.

Nachdem der Klammervorgang abgeschlossen worden ist, kann das Instrument Von dem Körper entfernt werden. In einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung kann das gesamte Instrument entsorgt werden. In einer anderen Ausführungsform kann der endoskopische Bereich abgetrennt und entsorgt werden, und der Rahmen und der Griffbereich können für eine nachfolgende Wiederverwendung mit einer Ersetzung des endoskopischen Bereichs behalten werden.

Bezugnehmend anfänglich auf die Fig. 1 ist die Vorrichtung zum Anbringen von Klammern in edoskopischen und laparoskopischen Verfahren in perpektivischer Ansicht offenbart. Die Vorrichtung ist vorzugsweise als ein entsorgbares Teil aus verschiedenen Materialien aufgebaut, wie beschrieben werden wird. Im wesentlichen jedoch werden zwei grundlegende Materialien verwendet, d. h. ein Polycarbonatmaterial wie LEXAN-Typ Kunststoffmaterial von General Electric Company und Edelstahl. An andere geeignete Materialien ist gedacht.

In Kürze gesagt, umfaßt die Vorrichtung zwei Hauptabschnitte. Ein Griffabschnitt 12 und ein endoskopischer Abschnitt 14, der distal des Griffabschnittes ist. Ein Klammerschiebesystem, das später beschrieben werden wird, wird durch einen mit einem einzelnen Finger betätigbaren Auslöser 16 betätigt und ein Klammerklemmechanismus wird durch das Drücken des Griffs 18 in Richtung des Handgriffs 20 unter Verwendung mehrerer Finger des Bedieners betätigt.

Bezugnehmend nun auf die Fig. 2 und 4 bis 14 zusammen mit Fig. 1, wird der endoskopische Abschnitt 14 der Vorrichtung 10 nun beschrieben. Der endoskopische Abschnitt 14 ist vorzugsweise in einer nicht entfernbaren Hülse aufgenommen, die aus einem oberen Halbabschnitt 15 und einem unteren Halbabschnitt 17 gebildet ist. Jeder Halbabschnitt ist aus einem Material gebildet, das in der Lage ist, den Spannungen standzuhalten, die durch die inneren Arbeitsabschnitte aufgebracht werden, ohne eine Deformation oder ein Nachlassen der Genauigkeit. Ein Polycarbonatmaterial wie LEXAN-Typ Material, das von General Electric Corporation vermarktet wird, erfüllt, wie gefunden wurde, die erforderliche Festigkeit und die Verformungserfordernisse. Andere geeignete Materialien können verwendet werden. Wenn gewünscht, kann die Hülse von dem Griff entfernbar gestaltet sein.

Der untere Gehäusehalbabschnitt 17 umfaßt aufrechtstehende Vorsprünge 17a und der obere Gehäusehalbabschnitt 15 umfaßt entsprechend angeordnete Schlitze (nicht dargestellt), die dimensioniert sind, um Vorsprünge so aufzunehmen, daß die zwei Halbabschnitte durch Ultraschallschweißtechniken zusammengeheftet werden können. Vorzugsweise sind die Schlitze dimensioniert, um die Vorsprünge in einer Preßbeziehung aufzunehmen, um die Befestigung der Halbabschnitte zusammen zu unterstützen. Alternativ können die Halbabschnitte mit Klebstoff zusammengeheftet werden. Des weiteren umfaßt der obere Halbabschnitt 15 sich in Längsrichtung erstreckende Schlitze, die entsprechend dimensionierte Rippen in der Hülse des Griffabschnittes (noch zu beschreiben) aufnehmen, um die Drehung des endoskopischen Abschnittes mit der Hülse zu erleichtern.

Bezugnehmend wieder auf Fig. 2, sind eine Mehrzahl von U- förmigen Klammern 22 innerhalb des Gehäuses zur Bewegung in der distalen Richtung in Vorbereitung der Klemmvorgänge angeordnet. Die Klammern sind vorzugsweise aus Titan zur Verwendung zum Klammern von Blutgefäßen, wie Arterien. Dieses Material vermeidet den "Starburst"-Effekt und erleichtert eine verstärkte CT-Bildaufzeichnung. Die Klammern 22 sind wie gezeigt in einer Reihe ausgerichtet mit den Beinbereichen in distaler Richtung weisend. Eine Klauenklinge 26 ist an dem distalen Ende angeordnet und umfaßt ein Paar von Klauen 24 zur Aufnahme jeder Klammer, wobei die Klammern zusammengebracht werden, um die Klammer um die Arterie zu schließen.

Die grundlegende Aufgabe ist es, die Klammer in Richtung der distalen Richtung vorzuspannen und nach und nach jede Klammer in die Klauen vorzurücken, nachdem die Klauen um eine Arterie angeordnet worden sind. Danach werden die Klauen geschlossen und beide Beine der "U"-förmigen Klammer werden zusammengebracht, um gerade ausreichend die Arterie zu schließen, die in Fig. 12 gezeigt ist.

Die Klauenklinge 26 ist aus einem Material hergestellt mit einer ausreichenden Elastizität, so daß das Klemmen des distalen Paares von Klauen 24 in Richtung aufeinander zu, um eine Klammer dazwischen zu schließen, von einer Rückkehr der Klauen in ihre ursprüngliche Position nach dem Nachlassen der Klemmkräfte gefolgt wird. Edelstahl wurde als ein bevorzugter Stoff gefunden, der nicht nur in der Lage ist, der erforderlichen Anzahl von Klemmzyklen ohne negative Wirkung zu widerstehen, sondern auch geeigneterweise sterilisiert werden kann. Des weiteren umfaßt die Klauenklinge 26 drei quadratisch geformte Öffnungen 28, die dimensioniert sind, um drei entsprechend geformte Stifte 30 aufzunehmen, die in dem unteren Körperhalbabschnitt 16 des Gehäuses gegossen sind, um die Klauenklinge 26 in bezug auf den Körper zu positionieren.

Weiter bezugnehmend auf Fig. 2 ist eine Umbiegerinne 32 dimensioniert und angeordnet zur verschiebenden Bewegung innerhalb des Körpers des Gehäuses und begrenzt einen langgezogenen Schlitz 34 mit einem weiteren Bereich 36 am distalen Ende zur Aufnahme rechteckiger Stifte 30. Die Weite des Schlitzes 34 im distalen Bereich 36 der Umbiegerinne 32 ist gerade ausreichend, um die Stifte 30 aufzunehmen, um eine relative Ausrichtung zwischen der Klauenklinge 26 und den Stiften 30 beizubehalten. Eine Rinnenklammer 38, auch vorzugsweise aus Edelstahl, ist auf der Klauenklinge angeordnet und begrenzt zwei sich nach unten erstreckende Seitenwände 40, 42, die angeordnet sind, um an die distalen Bereiche entsprechend angeordneter und dimensionierter sich nach oben erstreckender Seitenwände 48, 50 der Umbiegerinne 32 geschweißt zu werden. Diese Rinnenklammer 38 ist gerade distal von den nach oben stehenden Vorsprüngen 44, 46 angeordnet. Es wird deutlich, daß die Umbiegerinne 32 mit der Rinnenklammer 38 ein rechteckiges verschiebbares Gehäuse bildet, das die Klauen 24 der Klauenklinge 26 umgibt. Des weiteren wird, weil die Klauenelemente 24 aus nach außen abgeschrägten Seitenwänden 50, 52 gebildet sind, die Bewegung der Umbiegerinne 32 in der distalen Richtung eine nach innen gerichtete Bewegung der Klauenelemente erzeugen, während die Bewegung der Umbiegerinne in der proximalen Richtung entsprechend zu einer proximalen Bewegung der Rinnenklammer 38 führt, wobei die Klauenelemente 24 von den Klammerkräften entlastet werden und es den Klauenelementen gestattet wird, sich zu öffnen.

Bezugnehmend nun auf die Fig. 2 und 15 umfassen die Klauenelemente 24 im allgemeinen Längsnuten 54, 56, die dimensioniert sind, um eine Klammer 22 dazwischen zum Klammern eines Körperbereiches aufzunehmen. Eine in Fig. 2 gezeigte Zellgewebeanschlagplatte 60 ist zwischen der Klauenklinge 26 und der Umbiegerinne 32 angeordnet und umfaßt eine Öffnung 62 am proximalen Endbereich zur Aufnahme eines angemessenen Stiftes (nicht dargestellt), der sich durch die Klauenklinge 26 und Zellgewebeanschlagplatte 60 erstreckt, um eine Ausrichtung der Klauenklinge 26 und der Zellgewebeanschlagplatte 60 beizubehalten, wenn diese Komponenten zusammengeschweißt werden. An dem distalen Bereich der Zellgewebeanschlagplatte ist ein Vorsprung 64 mit in etwa demselben nach unten gerichteten Winkel wie die Klauen 24 zur Ausrichtung mit diesen ausgerichtet und umfaßt einen bogenförmigen ausgeschnittenen Bereich wie dargestellt, der dimensioniert ist, um bequem eine Arterie zum Anordnen und Positionieren der Arterie in dem genauen Bereich innerhalb der Klauenklinge wie erforderlich aufzunehmen, um eine Klammer an der Arterie mit vorbestimmter Genauigkeit anzubringen. Die Zellgewebeanschlagplatte ist vorzugsweise aus einem dünnen Blechmaterial aus Edelstahl hergestellt.

Weiter bezugnehmend auf Fig. 2 ist eine Abdeckplatte 66 angemessen dimensioniert, um auf dem oben beschriebenen Klammerklemmechanismus aufzusitzen und trägt die Reihe von Klammern 22. Proximal der Klammern 22 ist ein Klammernachführer 68 angeordnet, der "U"-förmig an dem distalen Ende ist, um fest die Klammern unter der Wirkung einer Klammerzufuhrfeder 72, die daran an dem distalen Ende verbunden ist und an einem Stift 74 an dem proximalen Ende, zu greifen und vorzurücken. Der Stift 74 ist wiederum an einem Verankerungsvorsprung 66a der Abdeckplatte verbunden, während eine Klammerschiebestange 78 zur verschiebbaren Bewegung darauf zwischen einer proximalen Position und einer am weitesten distal gelegenen Position angeordnet ist. Wenn die nächste Klammer 22 von der distalen Nase 80 des Klammerschiebers 78 berührt wird, rückt eine distale Bewegung des Klammerschiebers 78 die Klammer in die Schlitze 54, 56 der Klauen 24 der Klauenklinge 26 vor.

Bezugnehmend wieder auf Fig. 2 umfaßt der obere Gehäusehalbabschnitt 15 einen Längsschlitz 82 mit Brückenverbindungen 84, 86, 88 wie gezeigt. In Position ist die Klammerschiebestange 78 über der Brücke 88 und unter den distalen Brücken 86 und 84 so eingefädelt, daß die Brücke 88 als ein Anschlagmechanismus wirkt, um das Vorrücken des Klammernachführers 68 zu verhindern, wenn der nach oben stehende Vorsprung 67 an der Brücke 88 wie in Fig. 5a gezeigt anstößt. Dies tritt auf, wenn die letzte Klammer 22 vorgerückt worden ist und dabei umgebogen worden ist, was es dem Klammernachführer gestattet, in seine am weitesten distal gelegene Position unter der Wirkung der Feder 72 vorzurücken.

Somit kann durch das Verschieben der Klammerschiebestange 728 zwischen der proximalen und der distalen Position die Klammerschiebestange wechselweise mit der Nase 80 hinter jeder nachfolgenden Klammer angeordnet werden, und danach wird die Klammer in die Klauen 24 der Klauenklinge 26 durch einen Schiebemechanismus im Griffabschnitt 12, der beschrieben werden wird, vorgerückt. Die Verbindung zwischen dem Mechanismus in dem Griff 12 ist mit dem proximalen Endbereich 90 des Klammerschiebers 78 hergestellt, der sich in den Griffabschnitt erstreckt. Des weiteren ist die Verbindung zwischen dem geeigneten Gelenk des Griffs 12 mit dem Umbiegemechanismus der Klauenklingen 24 mit dem proximalen Endbereich 92 der Umbiegerinne 32 hergestellt, wie beschrieben wird. Die genaue Betätigung des Griffes 12 und seines inneren Mechanismus ist so, daß eine proximale Kraft, die auf der Auslöser 16 angewandt wird, bewirkt, daß der Klammerschieber 78 die nächste Klammer 22 in die Klauen 24 schiebt, während er gleichzeitig die Umbiegerinne 32 in die "Fertig"-Position zum Umbiegen der Klammer freisetzt. Nachfolgend drückt der Bediener den Griff 18 in Richtung des Handgriffes 20, was die Umbiegerinne 32 dazu bringt, sich distal zu bewegen, um die zwischen den Klauen 24 angeordnete Klammer umzubiegen, während sie gleichzeitig den Klammerschieber 78 proximal in Position bewegt, um die nächste Klammer 22 in die Klauen 24 zu schieben. Diese Bewegungen werden wechselweise wiederholt, bis die letzte Klammer 22 verbraucht ist.

Bezugnehmend auf die Fig. 3 ist der Griffabschnitt 12 der Vorrichtung mit dem Übertragungsmechanismus zum manuellen Aktivieren des vorher beschriebenen endoskopischen Abschnittes, d. h. dem Vorrücken von Klammern distal und dem Umbiegen der Klammern um eine Arterie, beschrieben. Zur leichteren Darstellung sind die Teile des Griffabschnittes 12 getrennt. Der Griffabschnitt 12 umfaßt einen linken Körper 100 und einen rechten Körper 102. Die Körperteile sind zusammen durch Befestigungselemente wie Schrauben oder Nieten befestigt, die sich durch geeignete Vorsprünge erstrecken. Wahlweise können die Körperteile mit Ultraschall verschweißt oder mit Klebstoff entlang ihrer Ränder oder mit Ansätzen und quer verlaufenden Stangen oder Stiften in Eingriffsbeziehung zusammengeheftet werden. Die Körperteile 100, 102 sind vorzugsweise aus einem harten Kunststoffmaterial, wie LEXAN-Typ Polycarbonatmaterial, das von General Electric Company vermarktet wird, hergestellt. Andere steife Materialien sind möglich. Stoffe werden bevorzugt, die in der Lage sind, in Form gegossen zu werden, während sie die durch den Übertragungsmechanismus wirkenden Kräfte aufnehmen können.

Das Klammerlade- und -umbiegesystem ist in zwei separate Systeme unterteilt, wie im Zusammenhang mit dem endoskopischen Abschnitt beschrieben ist. Wie festgestellt wurde, drückt ein erstes System die nächstfolgende Klammer von einer Reihe von Klammern in eine Position innerhalb eines Paares von Klemmklauen 24, wie im Zusammenhang mit dem endoskopischen Abschnitt der Vorrichtung beschrieben wurde. Das zweite System schließt das Paar von Klauen 24 um die Klammer, damit die Klammer die beabsichtigte Arterie, das Zellgewebe, oder ein anderes Blutgefäß greift, während gleichzeitig der Klammerschiebermechanismus rückpositioniert wird, um die nächstfolgende Klammer in Position zwischen die Klauen zu schieben. Diese Vorgehensweise wird wechselweise und sequentiell wiederholt, bis alle Klammern verbraucht sind.

Bezugnehmend nun auf die Fig. 16 bis 19 zusammen mit Fig. 3 wird nun der Klammerschieber- und Klammerlademechanismus beschrieben. Der Griff 18 ist schwenkbar über die Öffnung 108 auf dem Stift 104, der sich quer zu den Körperteilen erstreckt, befestigt. Der Griff 18 umfaßt eine Erweiterung 112 nach hinten, die einen bogenförmigen Schlitz 126 begrenzt, durch den sich der Stift 110 erstreckt. Der Stift 113 erstreckt sich durch eine Öffnung 114 und wirkt als ein Drehpunkt für eine linke Rinnenbefestigung 116 und rechte Rinnenbefestigung 118, die sich in einer im allgemeinen vorwärtsgerichteten Richtung erstrecken. Eine nach hinten gerichtete linke Schieberverbindung 120 und rechte Schieberverbindung 122 sind zur Schwenkbewegung auf dem Stift 110, der sich durch den bogenförmigen Schlitz 126 erstreckt, befestigt.

An den entgegengesetzten Enden sind die linke Rinnenverbindung 116 und rechte Rinnenverbindung 118 an der Rinnenröhre 124 mittels Drehstiften 127, 129 schwenkbar befestigt, die einstückig mit dieser gebildet sind und die Schieberverbindungen 120, 122 sind mit quer verlaufenden Stiften 94, 96 verbunden, die für eine verschiebende Bewegung innerhalb des flach vorne gerichteten Ausschnittbereichs 132 der Schieberöhre 134 zum Eingriff mit Schultern 136, 138 der Schieberöhre angeordnet sind, wenn die Verbindungen in der proximalen Richtung bewegt werden. Eine Hauptfeder 140 verbindet die Rinnenröhre 124 mit der Schieberöhre 134 über Stifte 119, 131, so daß die Feder belastet ist, wenn die Röhren durch Drücken des Griffes 18 in Richtung des Handgriffes 20 getrennt werden, was eine distale Bewegung der Rinnenröhre 124 und proximale Bewegung der Schieberöhre 134 erzeugt.

Bezugnehmend nun wieder auf Fig. 3 und 16 zusammen mit Fig. 2, ist zu sehen, daß die Schieberöhre 134 mit der Klammerschiebestange 78 durch proximale Endvorsprünge 90 verbunden ist, die durch Drücken und Loslassen in die distale Öffnung 133 der Schieberöhre 134 mit einem ringförmigen Stahlpuffer 142 als eine Grenzfläche zwischen der Kunststoffschieberöhre und der Stahlschiebestange angeordnet ist. In ähnlicher Weise ist die Umbiegerinne 32 an der Rinnenröhre 124 durch das Einführen der proximalen Beine 92 in die distale Öffnung 123 der Rinnenröhre 124 verbunden mit einem ringförmigen Stahlpuffer 121, der als Grenzfläche zwischen der Kunststoffrinnenröhre 124 und den Stahlbeinen 92 angeordnet ist. Mit den beschriebenen Verbindungen sind die Umbiegerinne und der Klammerschieber frei, um unabhängig von der Rinnenröhre und Schieberöhre zu rotieren, wie durch die Rotation der proximalen Beine 90 und 92 innerhalb der distalen Öffnung 133 der Schieberöhre 134 und Öffnung 123 der Rinnenröhre 124 gestattet ist.

Bezugnehmend wieder auf Fig. 3 ist eine Klinkenplatte 150 schwenkbar befestigt und nach oben in Richtung einer durchlöcherten Platte 146 in der unteren Wand der Rinnenröhre 124 durch eine Feder 148 so vorgespannt, daß eine Zunge 156 in die Öffnung der Platte 146 eintritt, wenn die Rinnenröhre 124 in ihre proximale Position bewegt wird. Dies verhindert eine ungewollte nach vorne gerichtete Bewegung der Rinnenröhre 124 vor dem Vorrücken einer Klammer in Position innerhalb der Klauenelemente 24 der Klauenplatte 26. Das Lösen der Zunge 156 wird durch den Eingriff der Klinkenplatte 150 durch einen Stift 158 erreicht, der sich nach unten von der Schieberöhre 134 erstreckt, wenn sich die Schieberöhre distal unter der Betätigung der Hauptfeder 140 bewegt, wie weiter ausgeführt wird. In ähnlicher Weise ist eine Blattfeder 160 zum Lösen des Schiebers zum Eintritt eines Vorsprunges 162 in einen Schlitz 161 in der unteren Wand der Schieberöhre 134 angeordnet, wenn die Röhre proximal durch Schiebeverbindungen 120, 122 gegen die Kraft der Hauptfeder 140 proximal bewegt wird, was es der Blattfeder 160 gestattet, die Schieberöhre in Position gegen die Kraft der Hauptfeder 140 festzuhalten. Das Lösen der Blattfeder 160 zum Lösen des Schiebers wird durch proximale Bewegung des Lösehebels 164 über den fingerbetätigten Knopf 16 zum Lösen des Schiebers erreicht, der an dem proximalen Ende vom Hebelstützblock 168 gehalten wird, der sich verschiebbar gegen die untere Wand der Schieberöhre 134 bewegt.

Bei der Betätigung führt das Drücken des Griffs 18 in Richtung des Handgriffs 20 dazu, daß Schiebeverbindungen 120, 122 sich schwenken und in proximaler Richtung bewegen, was zur proximalen Bewegung der Schieberöhre 134 durch den Eingriff der Stifte 94, 96 mit den Schultern 136, 138 der Schieberöhre 134 führt. Die proximale Bewegung der Schieberöhre 134 setzt sich fort, wobei die Feder 160 zum Lösen des Schiebers kontinuierlich nach oben vorgespannt wird, bis der Vorsprung 162 in den Schlitz 161 in der unteren Wand der Schieberöhre 134 eintritt und dabei die Schieberöhre 134 in Position gegen die Vorspannkraft der Hauptfeder 140 festhält. Gleichzeitig zieht diese Handlung den Klammerschieber 78 in eine Position zurück, die gerade proximal der nächsten Klammer 22 in Vorbereitung für das Schieben der Klammer distal zwischen die Klauenelemente 24 der Klauenklinge 26 liegt. Das Festhalten der Schieberöhre in dieser proximalen Position durch die Feder 60 zum Lösen hält auch den Klammerschieber 78 in der entsprechenden Position, bis die nächstfolgende Klammer in die Klauen 24 geschoben werden soll. Wenn dies erwünscht ist, führt eine proximale Bewegung des Knopfes 16 zum Lösen des Schiebers zu einer proximalen Bewegung des Lösehebels 164 und einem Eingriff der proximalen Spitze 169 mit der Feder 160 zum Lösen des Schiebers, was zu einer nach unten gerichteten Bewegung der Feder und entsprechend einem Lösen der Schiebersange 134 führt. Diese Handlung bedingt die distale Bewegung der Schieberöhre 134 und des Klammerschiebers 78 mit einem entsprechenden distalen Eingriff der Nase 80 mit der nächsten Klammer 22, wobei die Klammer in den Schlitzen 54, 56 der Klauen 24 positioniert wird.

Wenn einmal die Klammer 22 innerhalb der Klauen 24 der Klauenklinge 26 positioniert ist, bedingt das Drücken des Griffes 18 proximal in Richtung des Handgriffes 20 eine distale und pivotale Bewegung der Rinnenverbindungen 116, 118, was zu einer distalen Bewegung der Rinnenröhre 124 und einer entsprechenden distalen Bewegung der Umbiegerinne 32 führt. Diese Handlung führt dazu, daß die Rinnenklammer 38 zusammen mit der Umbiegerinne 32 in Eingriff zu den Klauenelementen 24 der Klauenschneide 26 treten und diese drücken, wobei die Klammer 22, die dazwischen angeordnet ist, umgebogen wird. Zur selben Zeit setzt die proximale Bewegung der Schieberöhre 134 den Klammerschieber 78 in eine Position zurück, die gerade proximal der nächsten Klammer ist, die für den nächsten Klammervorgang fertig ist. Das Wiedereintreten des Vorsprunges 162 der Feder 160 zum Lösen des Schiebers in den Schlitz 161 der Schieberöhre 134 hält den Schieber 78 in Position hinter der nächsten Klammer 22 fest.

Bezugnehmend weiter auf Fig. 3 zusammen mit Fig. 2, wird das Merkmal betreffend den drehbaren endoskopischen Abschnitt beschrieben. Eine Drehhülse 170 ist aus demselben Material wie der Griff aufgebaut, das heißt vorzugsweise ein Polycarbonatmaterial wie LEXAN-Material. Diese Hülse 170 umfaßt einen distalen zylinderförmigen Nasenabschnitt 172 und einen proximalen Büchsenabschnitt 174. Die proximale Fläche des Büchsenabschnittes 174 umfaßt eine Mehrzahl von sich in proximaler Richtung erstreckenden Zähnen 176, die am Umfang um die proximale Fläche des Büchsenabschnittes angeordnet sind, und der zylinderförmige Nasenabschnitt umfaßt eine sich nach innen erstreckende Rippe 178 am distalen Ende. In dem montierten Zustand ruht der zylinderförmige Nasenabschnitt innerhalb der zylinderförmigen distalen Öffnung 182 des distalen Endes des Griffes und das Nasenstück 184 ist über dem distalen zylinderförmigen Ende 183 des in den Fig. 16 bis 18 gezeigten Griffes eingepaßt. Ein Anschlagring 186 und · Federringe 188, 190 sind zwischen der Schulter 192 der Hülse 170 und der Schulter 194, die in dem Griffkörper gebildet ist, angeordnet, um die drehbare Hülse in der proximalen Richtung vorzuspannen, was dazu führt, daß der Zahn 180 auf dem Griffkörper in Eingriff zu dem Zahn 176 der Hülse 170 tritt, wobei die Drehausrichtung der Hülse festgelegt wird. Wenn der Chirurg wünscht, die Winkelausrichtung des endoskopischen Bereiches zu ändern, wird die Hülse 170 nur distal verschoben, um den Zahn 180 auszurücken, um die Hülse freizusetzen und eine Rotation relativ zu dem Griffkörper zu gestatten. Solch eine Rotation der Hülse ist durch die Tatsache klar ermöglicht, daß der zylinderförmige Nasenabschnitt der Hülse fest innerhalb des entsprechenden zylinderförmigen, distalen Abschnittes 182 des Griffes steckt. Außer wenn der Zahn 180 des Griffkörpers in Eingriff mit dem Zahn 176 der Hülse 170 ist, ist die Hülse ansonsten frei, um innerhalb des Griffes zu rotieren.

Bezugnehmend nun auf Fig. 2 zusammen mit den Fig. 1 und 3 umfaßt der distale zylinderförmigen Abschnitt 172 der Hülse 170 eine distale zylinderförmige Öffnung, die dimensioniert ist, um die endoskopische Hülse aufzunehmen, die aus einer oberen Hälfte 15 und unteren Hälfte 16 gebildet ist, mit dem distal angeordneten Zahn 178 der Hülse 170, der innerhalb der sich in Längsrichtung erstreckenden Nut der oberen Hülsenhälfte 15 angeordnet ist, damit die Hülse mit der Buchse 170 rotiert. In ähnlicher Weise ist es den proximalen Beinen 90 der Klammerschiebestange 78 gestattet, sich innerhalb des distalen Endbereiches 133 der Schieberöhre 134 zu drehen und den proximalen Beinen 92 der Umbiegerinne 32 ist es gestattet, innerhalb des distalen Endbereichs 123 der Rinnenröhre 124 zu rotieren. Somit kann der gesamte endoskopische Abschnitt selektiv durch den Chirurgen gedreht werden, indem einfach die Hülse 170 in der distalen Richtung ausreichend weit geschoben wird, um den Zahn 180 auf dem Griffkörper auszurücken und durch Drehen der Hülse 170, bis der endoskopische Abschnitt die gewünschte Winkelorientierung erreicht. Danach, einfach durch Loslassen der Hülse, läßt die Vorspannkraft der Federringe 190, 188 die Hülse sich proximal bewegen, so daß der Zahn 180 auf dem Griffkörper in Eingriff zu dem angemessenen Zahn 176 auf der Hülse 170 tritt, um die Position der Hülse und des endoskopischen Abschnittes zu verriegeln. Dieses Merkmal stellt einen wesentlichen Fortschritt bei der endoskopischen Chirurgie dar, wenn vollständig verstanden wird, daß die Ausrichtung von menschlichem Zellgewebe oder Arterien, die geklemmt werden sollen, sich in weiten Grenzen ändert und daß eine Auswahl der Ausrichtung der Klammer eine Notwendigkeit darstellt. Ohne das oben beschriebene Merkmal muß die gesamte Vorrichtung ansonsten gedreht werden, bis die richtige Ausrichtung des endoskopischen Abschnittes erreicht ist. Solch eine Rotation der gesamten Vorrichtung während einer schwierigen chirurgischen Operation würde sich verbieten.

Bezugnehmend nun auf Fig. 12, 13, 14 und 15 sind die Klauen des Klemmabschnittes der Vorrichtung dargestellt. Fig. 12 stellt die Klauen 24 der Vorrichtung in Position dar, nachdem sie eine Klammer 22 um eine Arterie 98 oder ein anderes Blutgefäß angebracht haben, um den Blutfluß zu unterbinden, wie graphisch in Fig. 15 dargestellt ist. Wie in Fig. 15 gezeigt ist, umfassen die Klauenelemente 24 sich in Längsrichtung erstreckende Nuten 54, 56, die die Klammer 22 aufnehmen, wenn die Klammer distal durch die Schiebestange 78 vorgerückt wird. Es ist zu sehen, daß zu dem Zeitpunkt, an dem die Klauenelemente 24 zusammengeklemmt werden, die Nase 80 der Schiebestange 78 in Proximalrichtung zu einer Position zurückgezogen worden ist, die proximal der nächsten Klammer 22 ist und es ihr nicht möglich ist, in der distalen Richtung vorzurücken, bis der Chirurg den Knopf 16 zum Lösen des Schiebers in der proximalen Richtung zieht, um den vorher beschriebenen Klammerschiebemechanismus zu lösen. Der Vorsprung 23 verhindert es, daß sich die nächste Klammer in proximaler Richtung mit der Schiebestange bewegt, wenn die Schiebestange in eine Position zurückkehrt, die proximal der nächsten Klammer in der Folge ist. Auch vor dem Lösen der Schiebestange für die distale Bewegung verhindern Finger 21, die von der Schiene 66 nach oben stehen, eine distale Bewegung der nächsten Klammer und verhindern, daß die Klammer durch die Klauen herausfällt. Zusätzlich ist es wichtig festzustellen, daß, wenn einmal die Klauenelemente 24 von ihrer, in Fig. 12 gezeigten, geklemmten Bedingung gelöst sind, durch das Lösen des Griffes 18 das Klemmen der Klauenelemente 24 nicht wiederholt werden kann, bis der Knopf 16 zum Lösen des Schiebers gedrückt worden ist, um die nächste Klammer zwischen die Klauen 24 zu liefern. Solch ein Klemmvorgang wird durch die Position der Zunge 156 innerhalb der Öffnung der Platte 146 in der Bodenwand der Rinnenröhre 124 unter der nach oben gerichteten Vorspannkraft der Feder 148 verhindert. Diese Position verhindert die distale Bewegung der Rinnenröhre 124, bis die Zunge 156 von der Öffnung der Platte 146 durch das Drücken des sich nach unten erstreckenden Fingers 158 der Schieberöhre 134 mit der Klinkenplatte 150 gelöst wird, wenn die Schieberöhre 134 durch das Lösen des Knopfes 16 zum Lösen des Schiebers distal vorgerückt wird.

Die Lösebetätigung auf die Zunge 156 ist deutlicher in Fig. 17 gezeigt, die den Griff mit der Schieberöhre 134 in der am weitesten distal gelegenen Position darstellt, nachdem der Knopf 16 zum Lösen des Schiebers niedergedrückt worden ist, um die nächste Klammer in die Klauenelemente 24 der Klauenklinge 26 vorzurücken. Es ist in Fig. 17 klar zu sehen, daß der Finger 158 an die Klinkenplatte 150 anstößt und die Klinkenplatte nach unten in der Gegenuhrzeigerrichtung gegen die nach oben gerichtete Vorspannkraft der Klinkenfeder 148 schwenkt. Es wird in ähnlicher Weise erkannt, daß die proximale Bewegung der Schieberöhre 134 während des Drückvorganges des Griffes 18 und der Klauenelemente 124 andauern wird, bis der Vorsprung 162 der nach oben vorgespannten Feder 160 zum Lösen des Schiebers in den Schlitz 161 in der unteren Wand des proximalen Abschnittes der Schieberöhre 134 eingreift und dabei die Schieberöhre in Position verriegelt entsprechend der Nase 80 der Schiebestange 78, die gerade proximal der nächsten Klammer 22 für den wie oben beschriebenen Schritt des Vorrückens der nächsten Klammer angeordnet ist. Es kann sofort erkannt werden, daß dieses Sicherheitsmerkmal die Möglichkeit des Drückens der Klauenelemente 24 um eine Arterie oder anderes Zellgewebe vermeidet, wenn keine Klammer dazwischen angeordnet ist. Somit ist der einzige Zeitpunkt in der Abfolge der Betätigung, zu dem die Klauen gedrückt werden können, nach dem Vorrücken einer Klammer 22 dazwischen.

Bezugnehmend nun auf die Fig. 4 bis 11 sind der innere Mechanismus und die Funktion des distalen Bereichs des endoskopischen Abschnittes dargestellt. In Fig. 4 ist eine Draufsicht von oben des distalen Bereichs des endoskopischen Abschnittes gezeigt, der die Klauenelemente 24 und die Nase 80 der Schiebestange 78 in Position darstellt, um die Klammer 22 in die Klauenelemente vorzurücken. Zu diesem Zeitpunkt wird die Reihe von Klammern 22 zu ihrer am weitesten distal gelegenen Position unter der Vorspannwirkung der Klammerzufuhrfeder 72 zwischen dem Verankerungsschaft 74 auf dem Ankerstiftvorsprung 66a auf der Abdeckplatte und dem Stift 71 auf dem Klammernachführer 78, in Fig. 2 gezeigt, vorgerückt. Fig. 5 ist eine Querschnittsansicht entlang der Linie 5-5 in Fig. 4, die die Klammer 22 und die Nase 80 der Schiebestange 78 in Position gerade proximal davon darstellt. Die Ansicht der Nase 80 der Schiebestange 78, die in gepunkteten Linien gezeigt ist, soll die am weitesten distal gelegene Position der Nase 80 der Schiebestange 78 darstellen, wie sie durch den letzten Bereich der Drückbewegung des Griffes 18 in Richtung des Handgriffes 20 sich darstellt, womit mit Sicherheit erreicht wird, daß die Nase 80 des Klammerschiebers 78 in der Tat proximal der nächsten Klammer 22 angeordnet ist, nachdem der Handgriff 18 losgelassen wird und es der Nase 80 der Schiebestange 78 gestattet wird, sich distal einen geringen Abstand zu bewegen, wie hinter der Klammer 22 gezeigt ist, wie durch das Nachlassen des kombinierten Aufbaus von Toleranzen der miteinander in Wechselbeziehung tretenden Komponenten dargestellt ist. Hemmittel in der Form aufrechtstehender Vorsprünge 21 in der Abdeckplatte 66 verhindern es, daß sich die nächste Klammer 22 distal bewegt, bevor sie durch die Schiebestange 78 distal vorgerückt worden ist. Der Bogen 21a unterstützt die richtige Ausrichtung der Klammer, die in die Klauen eintritt. Der Vorsprung 23 verhindert die proximale Bewegung der Klammer 22, wenn sie einmal in distaler Richtung durch die Nase 80 vorgerückt worden ist, d. h. die proximale Rückbewegung der Nase 80 bewegt die Klammer nicht in proximaler Richtung (durch Reibung) zusammen mit der Nase.

Fig. 5a stellt noch ein weiteres wichtiges Merkmal der vorliegenden Erfindung dar, das ein weiteres distales Vorrücken des Klammerschiebers 78 verhindert, nachdem die letzte Klammer 22 in distaler Richtung in die Klauen 24 vorgerückt wurde und um eine Arterie festgeklammert wurde.

Insbesondere umfaßt der proximale Bereich des Klammernachführers 68 einen aufrechtstehenden Vorsprung 67, der angeordnet und dimensioniert ist, um in Eingriff zu der Brücke 88 auf der oberen Hülsenhälfte 15 zu treten, wenn der Klammernachführer 68 seine am weitesten distal gelegene, in Fig. 5a gezeigte Position unter der Vorspannung der Feder 72 annimmt. Diese Position wird durch den Klammernachführer 78 eingenommen, nachdem die letzte Klammer in distaler Richtung in die Klauen 24 vorgerückt worden ist. Somit verhindert der Eingriff des aufrechtstehenden Vorsprunges 67 mit der Brücke 88 eine weitere distale Bewegung des Klammernachführers in diesem Zustand. Des weiteren, wie in Fig. 5a gezeigt ist, verursacht die distale Position des Klammernachführers 78, daß der Schlitz 65 nun eine 1B am weitesten distal gelegene Position annimmt, so daß die Nase 80 der Klammerschiebestange 78 in den Schlitz 65 fallen kann und somit eine weitere distale Bewegung der Schiebestange 78 verhindert, nachdem die letzte Klammer verbraucht worden ist. Dies ist ein weiteres Sicherheitsmerkmal der Erfindung, dahingehend, daß die Vorrichtung inaktiviert ist, nachdem die letzte Klammer verbraucht wurde, womit die Möglichkeit vermieden wird, daß der Chirurg die Klauen 24 um eine Arterie klemmt, wobei keine Klammer in Position ist. Fig. 5b ist eine Querschnittsansicht entlang der Linie 5a-5a in Fig. 5 und stellt den Klammernachführer 68 und die Klammerabdeckplatte 66 in der in Fig. 5a gezeigten Position dar.

Bezugnehmend nun auf Fig. 6 ist eine Draufsicht von oben ähnlich zu Fig. 4 gezeigt des distalen Bereichs des endoskopischen Abschnittes mit der in Fig. 5 gezeigten Klammer 22 nun distal in eine Position innerhalb der Klauen 24 durch die Nase 80 des Klammerschiebers 78 vorgerückt.

Fig. 7 ist eine Querschnittsansicht entlang der Linie 7-7 in Fig. 6, die die Klammer 22 und Klammerschiebestange 78 in der distal vorgerückten Position darstellt, nachdem die Klammer 22 in die Klauen 24 vorgerückt wurden.

Fig. 8 ist eine schematische Ansicht des distalen Endes des vollständig entsorgbaren Instruments der vorliegenden Erfindung, die in der Körperhöhle angeordnet ist. Die Klauen der Vorrichtung sind um eine Blasenleitung 202 angeordnet, wo zwei Klammern bereits geschlossen worden sind und eine dritte zum Schließen angeordnet wird.

Fig. 9 ist eine Querschnittsansicht entlang der Linien 9-9 in Fig. 6, die den Umbiegekanal 32, den Zellgewebeanschlag 64, die Klammer 22, Schiebestange 78 und Klauen 24, und die Abdeckplatte (oder Klammerschiene) 66 darstellt.

Fig. 10 ist eine ähnliche Querschnittsansicht aufgenommen entlang der Linien 10-10 in Fig. 6 und stellt die Klammervorrückkomponenten dar. Fig. 11 ist eine Querschnittsansicht ähnlich zu Fig. 10, die den Klammervorrückmechanismus distal des in Fig. 10 gezeigten Querschnittes zeigt.

Bezugnehmend nun auf Fig. 16 bis 19 ist der innere Klammervorrück- und Klauendrückmechanismus in verschiedenen Abschnitten der Betätigung gezeigt. Fig. 16 ist eine Aufrißansicht im Querschnitt des Griffes 18 der Vorrichtung, die die Schieberöhre 134 in der am weitesten proximal gelegenen Position entsprechend zu der Position der in Fig. 5 gezeigten Schiebestange, d. h. mit der Nase 18 gerade proximal der nächsten Klammer 22 fertig zum Aktivieren der Klammer distal in die Klauen 24 darstellt. Zusätzlich mit der Schieberöhre in der proximalen Position hat sich der nach unten erstreckende Finger 158 aus der Berührung mit der Klinke 150 bewegt, wobei er es der Zunge 156 gestattet, in die Öffnung der Rinnenklinkenplatte 146 einzutreten, wobei er jegliche distale Bewegung der Rinnenröhre 124 verhindert. Diese Bedingung verriegelt den Griff 18 in der distalen Position, wobei das Drücken des Griffes in Richtung des Handgriffes 20 verhindert wird.

Bezugnehmend nun auf Fig. 17 ist eine Querschnittsansicht des Griffes 18 der Vorrichtung gezeigt mit der Schieberöhre in der am weitesten distal gelegenen Position entsprechend zu der Position der Schiebestange 78, wie sie in Fig. 7 gezeigt ist, d. h. mit der Klammer 22 distal in die Klauen 24 der Klauenklinge 26 vorgerückt. Wie weiterhin in Fig. 17 zu sehen ist, hat die distale Position der Schieberöhre 134 nun zu einem Lösen der Zunge 156 der Klinkenplatte 150 von der Öffnung der Rinnenklinkenplatte 156 in der unteren Wand der Rinnenröhre 124 geführt, wobei dies das Vorrücken der Rinnenröhre 124 und des Umbiegekanals 32 distal gestattet, um die Klauen 24 zusammen mit der Rinnenklammer 38 zu drücken.

Bezugnehmend nun auf Fig. 18 ist eine Querschnittsansicht des Griffes 18 gezeigt, nach dem der Umbiegevorgang der Klammer 22, die innerhalb der in Fig. 16 und 7 gezeigten Klauen 24 angeordnet ist, stattgefunden hat.

Die Position der in Fig. 18 gezeigten Komponenten entspricht der Position der in den Fig. 12 bis 15 gezeigten Klauen, d. h. in der geklemmten Position um die Klammer 22. In dem in Fig. 18 gezeigten Querschnitt ist die Schieberöhre 134 in der am weitesten proximal gelegenen Position und die Rinnenröhre ist in der am weitesten distal gelegenen Position, so daß die Umbiegerinne 32 und Rinnenklammer 40 in der am weitesten distal gelegenen Position in Fig. 12 bis 15 gezeigt sind.

Bezugnehmend auf Fig. 19 ist eine Querschnittsansicht des Griffs 18 gezeigt, nachdem die letzte Klammer 22 verbraucht worden ist, d. h. korrespondierend zu der Position des Klammernachführers 68 in Fig. 5a gezeigt. Wie oben festgestellt wurde, wird der Klammernachführer 68 des endoskopischen Abschnittes daran gehindert, sich weiter distal zu bewegen, durch die Wechselwirkung mit der Brücke 88, die im oberen Hülsenhalbabschnitt 15 gebildet ist. Zusätzlich, wie festgestellt, ist in Fig. 5a zu sehen, daß der Klammernachführer 68 einen Schlitz 65 am distalen Bereich begrenzt, der auf dem distalen Ende durch eine Brücke 63 begrenzt ist, die angeordnet ist, um an die Nase 80 der Schiebestange 78 zu stoßen, wenn der Klammernachführer 68 in die in Fig. 5a gezeigte, am weitesten distal gelegene Position vorgerückt ist, d. h. nachdem die letzte Klammer verbraucht worden ist. In dieser Position ist der Klammernachführer nun ausreichend distal, um in Kontakt mit der Nase 80 der Klammerschiebestange 78 zu treten, die nach unten durch die Gestaltung der Schiebestange 78 und durch die elastischen Eigenschaften des Materials, aus dem die Schiebestange hergestellt ist, d. h. Edelstahl, vorgespannt ist. Dieser Eingriff mit der Brücke 63 verhindert eine weitere distale Bewegung der Klammerschiebestange 78 und entsprechend der Schieberöhre 134. Indem verhindert wird, daß sich die Schieberöhre 134 distal mit der Rinnenröhre 124 bewegt, die in ihrer proximalen Position durch die Zunge 156 der Klinkenplatte 150 verriegelt ist, wird ebenfalls ein weiteres Drücken des Griffes 18 in Richtung des Handgriffes 20 verhindert. Dieser Verschlußvorgang verhindert entsprechend die distale Bewegung der Umbiegerinne 32. Wie in Fig. 19 gezeigt ist, wird der Knopf zum Lösen des Schiebers niedergedrückt, jedoch wird eine vollständige distale Bewegung der Schieberöhre 134 durch den Eingriff der Nase 80 der Schiebestange 78 mit der Brücke 63 des Klammernachführers verhindert. Nur eine geringe distale Bewegung ist gestattet, wie durch die Position des Schlitzes 161 in der Schieberöhre 134 relativ zu der Position der Feder 160 zum Lösen des Schiebers zu sehen ist. Diese verriegelte Position der Schieberöhre 134 dient ebenfalls dazu, den nach unten herabhängenden Finger 158 der Schieberöhre 134 an einer ausreichenden distalen Bewegung zu hindern, um die Zunge 156 der Klinkenplatte 150 von der Rinnenröhre 124 wie gezeigt zu lösen. Somit ist der Umbiegemechanismus aus Sicherheitsgründen deaktiviert.

Dieses Merkmal ist extrem wichtig dahingehend, daß die Vorrichtung außerstande gesetzt wird, die Klauen 24 der Klauenschneide 26 alleine auf eine Arterie zu drücken, d. h. mit keiner Klammer, die dazwischen angeordnet ist. Des weiteren wird jegliche Bewegung des Klammervorrückmechanismus nun verhindert, nachdem die letzte Klammer verbraucht worden ist. An diesem Punkt ist das gesamte Instrument als zu entsorgen anzusehen und kann gemäß den korrekten, genehmigten Entsorgungsvorgängen entsorgt werden.

Bezugnehmend wiederum auf Fig. 3 zusammen mit den Fig. 16 bis 19 ist eine Totpunktfeder 210 mit Querarmen 212 und einem Vorsprung 214 gezeigt. Die Feder 210 stellt eine Vorspannkraft auf die Schiebeverbindungen 120 und 122 bereit, so daß der Drückvorgang des Griffes 18 die proximale Bewegung der Schieberöhre 134 maximiert. Somit wird das teilweise Schließen der Klauen 24 der Klauenklinge 26 verursachen, daß sich die Schieberöhre 134 ausreichend proximal bewegt, um sicherzustellen, daß die Schiebestange 78 sich proximal der nächsten Klammer 22 bewegt hat. Ohne solch eine Bewegung kann es für den Chirurgen möglich sein, die Klauen zu drücken, ohne vollständig zu bemerken, daß sich die Schiebestange 78 nicht in eine Position proximal der nächsten Klammer 22 bewegt hat. Diese proximale Bewegung der Schiebestangenübertragung wird somit durch die Totpunktfeder 210 unterstützt, welche die Rückführbewegung der Schiebestange 78 hinter die nächste Klammer maximiert, ob die Klauen vollständig oder teilweise gedrückt werden. Insbesondere maximiert die proximale Vorspannung, die durch die Feder 210 auf die Schiebeverbindungen 120, 122 vorgesehen ist, die Bewegung der Schieberöhre 134 in bezug auf die Bewegung des Griffes 18, indem die Schiebeverbindungen 120, 122 in ihrer am weitesten proximal gelegenen Position vor dem Drücken des Griffs 18 gehalten werden. Diese maximale proximale Bewegung der Schiebeverbindungen 120, 122 wiederum führt zu einer proximalen Bewegung der Schieberöhre, die ausreichend ist, um die Zunge 162 der Lösefeder 160 anzustoßen, wobei sichergestellt wird, daß die Schiebestange 178 ausreichend proximal rückpositioniert worden ist, um die nächste Klammer 22 in die Klauenelemente 24 vorzurücken.

Fig. 27 zeigt eine perspektivische Bruchansicht einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung 100', die allgemein einen Betätigungskörper 100a' umfaßt, der einen nicht abnehmbaren endoskopischen Bereich 100b' trägt.

Eingeschlossen sind Mittel zum Betätigen des Instruments, Übertragungsmittel, Mittel zum Anbringen einer Operationsklammer an einem Blutgefäß oder ähnlichem, Mittel zum Verriegeln des Instruments, und Mittel zum Entriegeln des Instruments und Repositionieren einer anderen Klammer. Der Klammeranbringer 100' soll vollständig entsorgbar sein.

Insbesondere, bezugnehmend nun auf die Fig. 27 und 28, umfaßt der Rahmen 102' einen linken Bereich 102L' und einen rechten Bereich 102R'. Diese Bereiche werden in optimaler Weise zusammen mittels Befestigungsschrauben verbunden, obwohl Nieten, Schweißnähte, Klebstoffe oder andere Mittel zum Verbinden der Rahmenbereiche verwendet werden können. Der Rahmen 102' ist langgezogen und besitzt eine Innenoberfläche, die eine distale Öffnung 102c' begrenzt, ein proximales Ende 102h', eine innere distale Kammer 102a', eine in Umfangsrichtung verlaufende Nut 102b', eine obere Führung 102e', um Stifte 107' und 103' (siehe unten) aufzunehmen, einen Befestigungsschlitz 102f' (um eine Feder 116' aufzunehmen), langgezogene Zutrittsöffnung 102g', und Stiftbefestigungslöcher 102i', j', k', m' und n' zum Aufnehmen der Stifte 101', 119', 105', 118' und 101' jeweils. Der Rahmen ist von seiner Gesamtgröße und Form bequem, um in der Hand gehalten zu werden.

Bezugnehmend zusätzlich nun auf die Fig. 29, 30, 31, 32, 33 und 34, ist der Griff 112' schwenkbar an dem Rahmen 102' mittels des Griffstiftes 101' befestigt, der durch Löcher 102n' und 102i' in dem Rahmen, und das Loch 112b' in dem distalen Bereich des Griffes 112' eingeführt ist. Der Griff 112' besitzt ebenfalls einen langgezogenen Hohlraum 112a' zur Aufnahme der Kniehebel 110' und 113'. Das Loch 112c' nimmt den Griffstift 145' auf. Der Griff 112' dient als ein Mittel zum Aktivieren des Instruments, wenn der Griff in Uhrzeigerrichtung von dem Benutzer des Instruments geschwenkt wird.

Die Kniehebel 113' und 110' sind T-förmige Hebel, die schwenkbar an dem Griff 112' befestigt sind. Der Hebel 113' besitzt eine proximale Öffnung 113b' zum Aufnehmen des Stifts 145', eine distale Öffnung 113d' zur Aufnahme des Stifts 101', wobei die Stifte jeweils durch Löcher 112c' und 112b' in dem Griff 112' angeordnet sind. Der Hebel 113' besitzt ebenfalls einen langgezogenen Schlitz 113a' zum Aufnehmen des Stiftes 111', und einen unteren Schlitz 113c' zum Aufnehmen des Stiftes 103'.

Der Kniehebel 110' ist ähnlich zu dem Kniehebel 113', außer daß der untere Bereich nach links durch die Biegung 110e' abgebogen ist. Der Schlitz 110c' im unteren Bereich ist zur Aufnahme des Stiftes 103'. Der Schlitz 110a' im oberen Bereich nimmt den Stift 111' auf und die Öffnungen 110b' und 110d' nehmen Stifte 145' und 101' jeweils auf. Die unteren Beine der Kniehebel 113' und 110' übertragen die Bewegung des Griffes 112' auf die hintere Rinne 121' über den Stift 103'.

Die hintere Verbindung 109' der Schiebestange ist ein flaches, langgestrecktes Stück mit einer Öffnung 109a' zur Aufnahme des Stiftes 111', einer Öffnung 109b' zur Aufnahme des Stiftes 107' und einer gekrümmten Aussparung 109c' zur Aufnahme des Stiftes 145', wenn der Griff 112 in eine geschlossene Position hinuntergedrückt wird. Die hintere Verbindung 109' der Schiebestange überträgt die Bewegung vom Griff 112' zur hinteren Schiebestange 108'.

Die vordere Verbindung 114' der Schiebestange ist ein langgezogenes, flaches Stück mit einer Biegung 114c', Öffnung 114a' zur Aufnahme des Stiftes 111', und Öffnung 114b' zur Aufnahme des Stiftes 119'.

Bezugnehmend zusätzlich nun auf die Fig. 35 und 36 ist die hintere Rinne 121' in Längsrichtung bewegbar und besitzt eine distale Öffnung 121a' zur Aufnahme einer Schraube 122' zur Befestigung der hinteren Rinnenröhre 123' (siehe Fig. 41). Die hintere Rinne 121' besitzt ebenfalls eine proximale Öffnung 121b' zur Aufnahme des Stiftes 103'. Der Schlitz 121g' nimmt einen Stift 119' auf und eine Öffnung 121c' nimmt einen Rinnenverriegelungsstift 105' auf. Die hintere Rinne 121' besitzt einen Überhang 121d', und einen unteren abgebogenen Flügel 121e' mit einer Aussparung 121f' zum Halten des distalen Endes der Feder 106'. Die hintere Rinne 121' nimmt die pivotale Bewegung der Kniehebel 110' und 113' auf und überträgt die Bewegung linear auf die hintere Rinnenröhre 123'.

Die hintere Schiebestange 108' ist in Längsrichtung bewegbar und besitzt eine distale Öffnung 108a' zur Aufnahme eines Stiftes 124' zum Befestigen des distalen Endes an der hinteren Schiebestangenröhre 124' (siehe unten). Die hintere Schiebestange 108' umfaßt ebenfalls einen oberen Schlitz 108b' zur Aufnahme eines Stiftes 119', einen unteren Schlitz 108d' zur Aufnahme des Rinnenverriegelungsstiftes 105', eine Kurvenoberfläche 108c' und einen abgebogenen Flügel 108e' mit einer proximalen Aussparung 108f' zur Aufnahme des proximalen Endes der Feder 106'. Die hintere Schiebestange 108' besitzt weiterhin eine Anschlagkante 108g', die ein Auffangmittel zum Anstoßen des Verriegelungsflügels der Anschlagfeder 116' der Schiebestange (siehe unten), vorsieht. Die hintere Schiebestange 108' sieht ein Mittel zum Übertragen der Schwenkbewegung von der Verbindung 109' linear auf die hintere Schiebestangenröhre 125' vor.

Bezugnehmend zusätzlich nun auf die Fig. 37 und 38 besitzt die elastische Anschlagfeder 116' ein langgestrecktes distales Ende mit einem Flügel 116a' zum Befestigen in dem Schlitz 102f' im rechten Rahmen 102R'. Die Feder 116' besitzt eine Biegung 116e', und ein proximales Ende, das in eine Schiebestangen-Anschlagklinke 116c' unterteilt ist, die ein Mittel zum Verriegeln der hinteren Schiebestange 108' vorsieht, und eine Kurvenoberfläche 116b', die durch die Abbiegung 116f' wie dargestellt abgewinkelt ist. Das Verschiebeelement 115' besitzt ein Kurvenscheibenelement 115a', einen Verankerungspfosten 115b' zum Eingriff mit dem distalen Hakenende der Feder 117', eine obere Grundplatte 115c', einen Verbindungsbereich 115d', eine untere Grundscheibe 115e' und eine gekrümmte Schiebeoberfläche 115f'. Das Verschiebeelement 115' fährt entlang der in Längsrichtung verlaufenden Zugangsöffnung 102g' und ist in dem Rahmen 102' so befestigt, daß die obere Grundplatte in dem eingeschlossenen Innenraum des Rahmens 102' ist, und die untere Grundplatte 115e' und Schiebeoberfläche 115f' stehen außerhalb des Rahmens hervor. Das Kurvenelement 115a' ist mit der Kurvenoberfläche 116b' der Feder 116' in Kontakt zu bringen. Beim distalen Bewegen drückt das Kurvenelement 115a' die Feder 116' nach unten, wobei die Anschlagklinke 116c' in eine nicht in Eingriff zu bringende Position unter der Anschlagkante 108g' des hinteren Schiebers 108' geschwenkt wird.

Die Feder 117' ist durch einen distalen Haken mit dem Verankerungspfosten 115b' und durch einen proximalen Haken mit der Feder 118' verbunden, die in der Öffnung 102m' im rechten Rahmenbereich 102R' aufgenommen wird.

Bezugnehmend zusätzlich nun zur Fig. 39a, 39b und 40, sieht der Rinnenverriegelungsstift 105' ein Mittel zum Verriegeln der hinteren Rinne 121' vor und umfaßt einen zylinderförmigen Bereich 105a' mit einer Kurvenoberfläche 105b' und einen axialen Schaftbereich mit Enden 105c' und 105d'. Wenn der Rinnenverriegelungsstift 105' in der nicht verriegelten Position ist, ist er wie in Fig. 39a angeordnet. Das Ende 105d' des Schaftes ist axial durch eine Feder 104' und in ein Loch 102p' im linken Rahmenbereich 102L' angeordnet. Das Ende 105c' ist durch einen Schlitz 108d' der hinteren Schiebestange 108' angeordnet. Wenn die Rinne 105' in der verriegelten Position, wie in Fig. 39b gezeigt, ist 105c' durch die Öffnung 121c' in der hinteren Rinne 121', und ein Loch 102k' ist im rechten Rahmenbereich 102R', angeordnet.

Fig. 41 stellt das erste Übertragungsmittel (zum Übertragen einer linearen Bewegung auf das Klammervorrückmittel) dar, umfassend die hintere Schiebestange 108', hintere Schiebestangenröhre 125', und vordere Schiebestangenröhre 126', und das zweite Übertragungsmittel umfassend die hintere Rinne 121', hintere Rinnenröhre 123' und vordere Rinnenröhre 129'. Die hintere Rinne 121' ist mit der hinteren Rinnenröhre 123' mittels einer Schraube 122' verbunden, die durch die Öffnung 121a' angeordnet ist. Wie zusätzlich in Fig. 42 zu sehen ist, besitzt die hintere Rinnenröhre 123' einen proximalen Vorsprung 123b' mit einer Öffnung 123a' zur Aufnahme einer Schraube 122'. Die hintere Rinnenröhre 123' sieht ein Mittel zum Übertragen einer linearen Bewegung von der hinteren Rinne 121' auf die vordere Rinnenröhre 129' vor und ist im allgemeinen zylinderförmig mit einer hohlen Bohrung und einer äußeren Umfangskerbe 123c', um es der vorderen Rinnenröhre zu ermöglichen, sich zu drehen.

Die hintere Rinnenröhre 123' ist verschiebbar innerhalb der Bohrung der vorderen Rinnenröhre 129' befestigt, die ein Mittel zum Übertragen der linearen Bewegung von der hinteren Rinnenröhre 123' zur vorderen Rinne 133' vorsieht. Die vordere Rinnenröhre 129' besitzt einen distalen Vorsprung 129b' mit einer Öffnung 129a' zur Aufnahme einer Schraube 130', die das Befestigungsmittel für die vordere Rinne 133' ist. Die vordere Rinnenröhre ist verschiebbar innerhalb der distalen zylinderförmigen Kammer 102a' des Rahmens 102' befestigt. Die Öffnung 129a' in der vordere Rinnenröhre 129' nimmt einen Stift 128' auf, der in die Nut 123c' in der hinteren Rinnenröhre 123' vorsteht.

Die hintere Schiebestange 108' ist mit dem proximalen Vorsprung 125b' der hinteren Schiebestangenröhre 125' mittels eines Stiftes 124' befestigt, der durch Öffnungen 108a' in der hinteren Schiebestange 108' und 125a' in der hinteren Schiebestangenröhre 125' angeordnet ist. Die hintere Schiebestangenröhre 125' sieht ein Mittel zum Übertragen der linearen Bewegung von der hinteren Schiebestange 108' zu der vorderen Schiebestangenröhre 126' vor, während sie es der vorderen Schiebestangenröhre 126' gestattet, sich zu drehen. Die hintere Schiebestangenröhre 125' ist allgemein zylinderförmig und besitzt eine äußere Nut 125c' in Umfangsrichtung zur Aufnahme eines proximalen Druckringes 126b' in der vorderen Schiebestangenröhre 126'. Die vordere Schiebestangenröhre 126' besitzt einen distalen Vorsprung 126c' mit einer Öffnung 126a' zur Aufnahme der Schraube 127'. Die Schraube 127' ist zur Befestigung des proximalen Endes der vorderen Schiebestange 143' und ist durch die Öffnung 143a' in der vorderen Schiebestange angeordnet.

Die vordere Schiebestangenröhre 126' überträgt die lineare Bewegung auf die Schiebestange 143' von der hinteren Schiebestangenröhre 125'. Das Zusammenwirken des Druckrings 126b' und der zylinderförmigen Nut 125c' sieht ein Mittel vor, um eine Drehung der vorderen Schiebestangenröhre 126' relativ zur hinteren Schiebestangenröhre 125' zu gestatten.

Die hintere Schiebestange 108', hintere Schiebestangenröhre 125', vordere Schiebestangenröhre 126', hintere Rinne 121', vordere Rinnenröhre 129' und hintere Rinnenröhre 123' sind alle in der Längsrichtung verschiebbar. Wenn das Instrument 100' betätigt wird, bewegen sich die hintere Schiebestange 108', Schiebestangenröhre 125' und vordere Schiebestangenröhre 126' proximal, wie durch den Pfeil "P" angezeigt ist, und die hintere Rinne 121', hintere Rinnenröhre 123' und vordere Rinnenröhre 129' bewegen sich distal, wie durch den Pfeil "D" angezeigt ist. Zusätzlich zur Längsbewegung sind die vordere Schiebestangenröhre 126' und vordere Rinnenröhre 129' um die Instrumentenachse drehbar.

Bezugnehmend zusätzlich nun auf Fig. 43, ist die Hülse 132' allgemein zylinderförmig mit einer radialen Öffnung 132a' zur Aufnahme eines Stiftes 131'; einer in Umfangsrichtung verlaufenden Rastnase 132b' zur Befestigung in der in Umfangsrichtung verlaufenden Nut 102b' im Rahmen; einem rechteckigen Schlitz 132c' zur Aufnahme der vorderen Rinne 133', der Klauenklinge 135' und der vorderen Schiebestange 143'; und einem distalen Bereich 132d', der außerhalb des Rahmens angeordnet ist. Die Hülse 132' ist drehbar, bewegt sich aber nicht in Längsrichtung. Das proximale Ende der vorderen Rinne 133' ist an der vorderen Rinnenröhre 129' mittels einer Schraube 130' befestigt, die durch Öffnungen 133a' und 129a' angeordnet ist. Die vordere Rinne 133' besitzt einen Schlitz 133b', um eine Längsbewegung ohne Einwirkung vom Stift 131' zu gestatten. Wenn das Instrument 100' durch Drücken des Griffes 112' betätigt wird, bewegt sich die vordere Rinne 133' in distaler Richtung. Der Schlitz 133b' muß sich daher in Längsrichtung über eine ausreichende Entfernung erstrecken, um eine volle distale Bewegung der vorderen Rinne 133' zu gestatten.

Die vordere Rinne 133', die Mittel zum Schließen der Klauen 135b' vorsieht, besitzt auch obere und untere Führungsschienen 133c', die quer von der Oberseite und Unterseite der vorderen Rinne 133' vorstehen, und die sich in Längsrichtung erstrecken. Führungsschienen 133c' dienen als ein Mittel, um die vordere Schiebestange 143' und Klauenklinge 135' zu halten und auszurichten, wie auch als ein Mittel, um die Klauen 135b' zu schließen.

Die vordere Schiebestange 143' ist an der vorderen Schiebestangenröhre 126' mittels einer Schraube 127' verbunden, die sich durch Öffnungen 143a' und 126a' erstreckt. Die vordere Schiebestange 143' besitzt eine Abbiegung 143b', um den Abstand zwischen sich und der vorderen Rinne 133' zu vergrößern, um die dazwischen angeordnete Klauenklinge 135' aufzunehmen. Die vordere Schiebestange 143' besitzt einen Schlitz 143c', um eine Längsbewegung ohne Beeinflussung durch den Stift 131' zu gestatten. Wenn das Instrument durch Drücken des Griffes 112' betätigt wird, bewegt sich die vordere Schiebestange 133' in proximaler Richtung. Der Schlitz 143c' muß sich daher in Längsrichtung über einen ausreichenden Abstand erstrecken, um eine vollständige proximale Bewegung der vorderen Schiebestange 143' zu gestatten.

Die Klauenklinge 135' besitzt eine Öffnung 135a' zur Aufnahme des Stiftes 131' und besitzt ein proximales ende, das innerhalb der zylinderförmigen Hülse 132' angeordnet ist. Die Klauenklinge 135' sieht ein Klammerschließmittel vor.

Wie aus Fig. 41, 42 und 43 zu sehen ist, werden, wenn die Hülse 132' zum Beispiel durch manuelles Drehen des distalen Bereichs 132d' gedreht wird, die Klauenklinge 135', vordere Rinne 133' und vordere Schiebestange 143' ebenfalls gedreht, wie auch die vordere Rinnenröhre 129' und vordere Schiebestangenröhre 126'. Anders als die vordere Schiebestange 143' und vordere Rinne 133' bewegt sich die Klauenklinge 135' nicht ebenfalls in Längsrichtung.

Bezugnehmend nun auf Fig. 44 umfaßt der endoskopische Bereich des Instruments eine Abdeckröhre 144', die die vordere Schiebestange 143', den Federverankerungsschaft 142', die Feder 141', hintere Schiebeklammer 140', die vordere Schiebeklammer 139', (wahlweise) Klammern 138', den Klammerträger 137', den Sicherheitsanschlag 136', die Klauenklinge 135', den Zellgewebeanschlag 134', die vordere Rinne 133' und den Abdichtblock 401' einschließt.

Die Abdeckung 144' ist eine langgezogene Röhre, die an ihrem proximalen Ende an der Hülse 132' befestigt ist. Die vordere Schiebestange 143' ist ein langgezogenes Stück das in Längsrichtung innerhalb der Abdeckung 144' angeordnet ist.

Zusätzlich zu dem oben diskutierten Merkmal, umfaßt die vordere Schiebestange 143' einen langgestreckten Schlitz 143d' in Längsrichtung, und eine geneigte Schiebespitze 143e'. Der Träger 137' ist in Längsrichtung entlang des Schiebers 143' angeordnet, und sieht ein Mittel zum Transportieren von Operationsklammern 138' vor, die innerhalb der in Längsrichtung verlaufenden Führungsschiene 137a' angeordnet sind. An seinem proximalen Ende besitzt der Träger 137' einen Befestigungspfosten 137b' für den Federverankerungsschaft 142'. Das proximale Ende der Feder 141' ist auf dem Verankerungsschaft 142' befestigt, und das distale Ende der Feder 141' ist am proximalen Ende der hinteren Schiebeklammer 140' befestigt. Die hintere Schiebeklammer 140' besitzt eine Stange 140a', die im Schlitz 143d' der vorderen Schiebestange läuft. Das distale Ende der hinteren Schiebeklammer 140' kontaktiert das proximale Ende der vorderen Schiebeklammer 139', die gegen die Klammern 138' stößt und diese in distaler Richtung schiebt.

Der Sicherheitsanschlag 136' ist eine Hemmung mit Klauenelementen 136a', die in den Pfad der Klammern 138' vorstehen, um das distale Laden der Klammern auf eine Klammer gleichzeitig zu begrenzen. Der Sicherheitsanschlag 136' ist am distalen Ende des Trägers 137' angebracht. Die Klauenklinge 135' ist innerhalb der vorderen Rinne 133' angeordnet und besitzt ein gegabeltes distales Ende mit Klauen 135b', die biegsam aufeinander zu bewegbar sind. Wenn das Instrument betätigt wird, werden die Klauen durch die Verschiebewirkung der Führungsschienen 133c' der sich in distaler Richtung bewegenden vorderen Rinne 133' zusammengedrückt. Der Zellgewebeanschlag 134', der an der Seite der Klauenklinge 135' befestigt ist, verhindert, daß sich das Blutgefäß oder anderes Zellgewebe in proximaler Richtung über die Klauen 135b hinaus bewegt.

Fig. 45a und 45b stellen eine Klammer dar, die zwischen den Klauen 135b' angeordnet ist. Nuten 135c' erleichtern die ordnungsgemäße Ausrichtung und Positionierung der Klammer. Die Klauen 135b' besitzen des weiteren Kurvenoberflächen 135d', die von den sich in distaler Richtung bewegenden Führungsschienen 133c' berührt werden, wobei die Klauen (und die Klammer 138') in eine geschlossene Position gezwungen werden. Die Klauenklinge 135' bewegt sich nicht in Längsrichtung.

Wenn der Griff 112' gedrückt wird, schwenkt er in Uhrzeigerrichtung, wobei die Hebel 110' und 113' und die Verbindung 109' (die im Gegenuhrzeigersinn schwenkt) und die Verbindung 114' (die im Uhrzeigersinn schwenkt) geschwenkt werden. Die Verbindung 109' drückt die hintere Schiebestange 108' in Längsrichtung in der Proximalrichtung, und die Verbindung 114' schiebt die hintere Rinne 121' in Längsrichtung in der distalen Richtung. Die hintere Schiebestange 108' zieht die vordere Schiebestange in der proximalen Richtung über die hinteren und vorderen Schiebestangenröhren 125' und 126' jeweils. Die vorderen und hinteren Schiebestangenröhren 126' und 125' sind so gekoppelt, daß sie eine Drehung der vorderen Schiebestangenröhre 126' relativ zur hinteren Schiebestangenröhre 125' gestatten. Die hintere Rinne 121' schiebt die Rinne 133' in distaler Richtung mittels der hinteren Rinnenröhre 123' und vordere Rinnenröhre 129'. Die vorderen und hinteren Rinnenröhren 129' und 123' sind so verbunden, daß sie eine Rotation der vorderen Rinnenröhre 129' relativ zur hinteren Rinnenröhre 123' gestatten. Wenn die Rinne 133' in distaler Richtung vorgerückt wird, schiebt sie die Klauen der Klauenklinge 135' in die geschlossene Position, wobei sie eine Operationsklammer schließen.

Wenn die hintere Schiebestange 108' in proximaler Richtung zur Rückseite des Instruments geschoben wird, läuft eine Verschiebeklappe 108e' über dem Anschlagklinkenbereich 116c' der Feder 116', und wenn die Verschiebeklappe in proximaler Richtung über die Klinke 116c hinweg passiert, springt die Klinke 116c' nach oben und tritt in Eingriff mit der Kante 108g' der hinteren Schiebestange 108'. Die Schiebestange wird dann verriegelt und daran gehindert, distal nach vorne zu gehen. Des weiteren kann, wenn die hintere Schiebestange in eine proximale Position bewegt wird, sich der Rinnenverriegelungsstift weiter hin Richtung 102R' erstrecken. Wenn der Griff 112' nachfolgend gelöst wird, kann die hintere Rinne 121' proximal in ihre ursprüngliche Position vor dem Abschießen zurückkehren. Wenn sie dies tut, wird die Öffnung 121c' mit der Öffnung 102k' im rechten Rahmen 102R' ausgerichtet, und der Verriegelungsstift gleitet hindurch und verriegelt den Betätigungsmechanismus so, daß der Griff nicht wieder gedrückt werden kann. Der Grund für diesen Sicherheitsverriegelungsmechanismus ist daß, nachdem bereits eine Klammer 138' geschlossen worden ist, die Klauen 135b' noch nicht mit einer anderen Klammer gefüllt werden. Als eine Vorsichtsmaßnahme verhindert der Verriegelungsstift 105', daß der operierende Chirurg irrtümlich die Klauen schließt, wenn diese leer sind.

Um den Verriegelungsmechanismus zu lösen, drückt der Chirurg die freiliegende Druckoberfläche 115f' des Verschiebeelements 115' nach vorne in der distalen Richtung. Das Kurvenelement 115a' drückt dann die Kurvenoberfläche 116b' der Feder 116' nach unten. Diese drückt die Klinke 116' nach unten und löst die hintere Schiebestange 108', die nach vorne gleitet. Wenn die hintere Schiebestange 108' nach vorne gleitet, verkeilt die geneigte Kurvenoberfläche 108c' den Verriegelungsstift 105' aus dem Eingriff mit den Öffnungen 102k' und 121c', wobei der Betätigungsmechanismus entriegelt wird. Weiterhin bewegt sich, wenn die hintere Schiebestange 108' nach vorne springt, die vordere Schiebestange 143' auch nach vorne und schiebt eine andere Klammer 138' in Position zwischen den Klauen 135b'. Das Instrument 100' kann dann wieder betätigt werden, um eine andere Klammer anzubringen.

Ein Merkmal dieser Erfindung ist es, daß das Übertragungssystem eine lineare, Längsbewegung auf den endoskopischen Bereich des Instruments überträgt, während sie es dem endoskopischen Bereich des Instruments gestattet, sich relativ zu dem Rahmen und Betätigungsmittel zu drehen. Dies wird durch Mittel der Verbindungen zwischen den vorderen und hinteren Schiebestangenröhren 126' und 125', zwischen vorderer Rinnenröhre und hinterer Rinnenröhre 129' und 123' und zwischen der Hülse 132' und dem Rahmen 102' erreicht.

In der oben beschriebenen Ausführungsform ist der endoskopische Bereich nicht abnehmbar. Jedoch umfaßt eine weitere alternative Ausführungsform der vorliegenden Erfindung einen abnehmbaren und ersetzbaren endoskopischen Bereich, der von einem wiederverwendbaren Rahmen abnehmbar ist.

Fig. 46 zeigt eine perspektivische Ansicht mit Aufbruch der alternativen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung 200', die im allgemeinen umfaßt einen wiederverwendbaren Betätigungskörper 200b', der einen ersetzbaren und entsorgbaren endoskopischen Bereich 200a' trägt. Eingeschlossen sind Mittel zum Betätigen des Instruments, Übertragungsmittel, Mittel zum Anbringen einer Operationsklammer an einem Blutgefäß oder ähnlichem, Mittel zum Verriegeln des Instruments und Mittel zum Repositionieren einer anderen Klammer und Entriegeln des Mechanismus.

Mehr insbesondere, bezugnehmend auf Fig. 46, 47 und 48, umfaßt der Rahmen 201' einen linken Rahmenbereich 201L' und einen rechten Rahmenbereich 201R'. Diese Bereiche können entweder gegossene oder bearbeitete Stücke aus polymerischem Harz oder Metall sein. Die linken und rechten Bereiche können wahlweise zusammen mittels Befestigungsschrauben befestigt sein, obwohl Nieten, Schweißnähte, Klebstoffe oder andere Mittel zum Verbinden der Rahmenbereiche verwendet werden können. Der Rahmen 201' ist langgezogen und ist von einer Gesamtgröße und Form, die bequem ist, um in der Hand gehalten zu werden. Der Rahmen 201' besitzt eine innere Oberfläche, die eine distale Öffnung 201h' begrenzt, eine proximale Öffnung 201c', eine innere Übertragungsführung 201g', Öffnungen 201a' und 201b' zur Aufnahme von Stiften 224' und 204' jeweils, eine Anschlagkerbe 201d' für die Feder 205', eine untere Kerbe 201e', eine Befestigungskerbe für die Feder 225' und distale Öffnungsanschläge 201i'.

Bezugnehmend zusätzlich auf Fig. 49, 50a, 50b, 51, 51a, 52 und 53, ist der Griff 222' ein langgezogenes Stück, das schwenkbar am distalen Ende des Rahmens 201' mittels eines Stiftes 224' befestigt ist, der durch eine Öffnung 222a' in dem Griff und 201a' in dem Rahmen angeordnet ist. Die Öffnung 222b' kann einen Verbindungsschwenkstift 223' aufnehmen. Ein langgezogener Hohlraum 222c' kann Schiebeverbindungen 216' und 216a', und Rinnenverbindungen 218' und 219' aufnehmen.

Rinnenverbindungen 218a' und 218b' sind vorzugsweise gekrümmte langgezogene Stücke mit oberen Öffnungen zur Aufnahme eines Stiftes 223', und unteren Öffnungen zur Aufnahme von Stiften 217' und 220' jeweils. Rinnenverbindungen 218a' und 218b' sehen Mittel zum Übertragen von Bewegung von dem Griff 222' auf die Rinnenröhre 212' vor und wirken auch als ein Lastbegrenzer.

Schiebeverbindungen 216a' und 216b' sind langgezogene Stücke mit Öffnungen zur Aufnahme eines Stiftes 223' und Öffnungen zur Aufnahme von Stiften 215' und 242' jeweils. Schiebeverbindungen 216a' und 216b' sehen ein Mittel zum Übertragen von Bewegung von dem Griff 222' auf die Schieberöhre 209' vor.

Stifte 215', 217', 220' und 242' umfassen jeweils einen scheibenförmigen Mittelbereich und zwei Schafte, die axial davon hervorstehen. Der nach innen vorstehende Schaft kann in der entsprechenden Öffnung der Rinne oder Schiebeverbindung aufgenommen werden, und der in entgegengesetzter Richtung vorstehende Schaft kann in der axialen Bohrung der entsprechenden Kugellager 241', 240', 221' und 243' aufgenommen werden. Die nach innen vorstehenden Schafte der Stifte 217' und 220' werden in Öffnungen in der Rinnenröhre 212' aufgenommen, wohingegen die nach innen vorstehenden Schafte der Stifte 215' und 242' durch die Seitenschlitze der Schieberöhre 209' angeordnet sind.

Die Kugellager 240', 221', 241', 243' können entlang den Führungen 201g' im Rahmen 201' gleiten.

Die Schieberöhre 209' sieht ein erstes Übertragungsmittel zum Übertragen linearer Bewegung auf die Schiebestange 229' vor und umfaßt ein langgezogenes röhrenförmiges Stück, das innerhalb der Übertragungsführung 201g' angeordnet ist. An ihrem proximalen Ende besitzt die Schieberöhre 209' Öffnungen 209a' zum Aufnehmen eines Querstiftes 208' und eine proximale Endnut 209b'. Die Schieberöhre 209' umfaßt ebenfalls einen unteren Schlitz 209c' zum Inkontaktbringen mit dem Löseknopf 206', eine Öffnung 209d' zur Aufnahme des Nockenstiftes 210' der Schieberöhre, Seitenschlitze 209e' zur Aufnahme von Stiften 215' und 242', und einen inneren Vorsprung 209f' am Umfang an dem distalen Ende der Schieberöhre, um an das proximale Ende des Schiebers 229' (siehe unten) zu stoßen.

Die Rinnenröhre 212' sieht ein zweites Übertragungsmittel zum Übertragen einer linearen Bewegung auf die Rinne 238' vor und umfaßt eine proximale Öffnung 212a' zur Aufnahme eines Stiftes 211', Öffnungen 212b' zur Aufnahme von Stiften 217' und 220', eine untere Öffnung 212c' zum Erfassen einer Federklammer 225' und einen proximalen Schlitz 212d' zur Aufnahme eines Schiebestiftes 210'. Die Schiebröhre 209' ist verschiebbar in der Rinnenröhre 212' befestigt und die beiden sind in Ausrichtung mittels der Feder 207' vorgespannt, die axial innerhalb der Schieberöhre 209' angeordnet ist und die an ihrem proximalen Ende am Stift 208' und an ihrem distalen Ende am Stift 211' angebracht ist. Die Rinnenröhre 212' besitzt weiterhin einen inneren Vorsprung 212e' am Umfang an dem distalen Ende zum Anstoßen an das proximale Ende der Rinne 233'.

Eine Blattfeder oder Federklammer 225' ist ein Arretiermittel zum Verriegeln der Rinnenröhre in der distalen Position, nachdem das Instrument betätigt worden ist. Die Federklammer 225' hat ein distalen Ende mit einem abgewinkelten Bereich 225a', um in der Nut 201f' des Rahmens befestigt zu werden. An ihrem distalen Ende besitzt die elastische Federklammer 225' ein Arretierung 225b', die in Eingriff mit der Öffnung 212c' der Rinnenröhre 212' treten kann. Die Federklammer 225' besitzt eine Kurvenoberfläche 225', die von dem Nockenstift 210' der Schieberöhre berührt wird, wenn sich die Schieberöhre in der distalen Richtung bewegt, wobei sie die Federklammer 225' niederdrückt und die Rinnenröhre 212' löst und entriegelt.

Der Löseknopf 206' ist schwenkbar an dem proximalen Ende des Rahmens 201' mittels des Schwenkstiftes 204' befestigt, der durch die Öffnung 206a' und 201b' angeordnet ist. Der Löseknopf 206' besitzt ein proximales Ende 206b', das durch die Öffnung 201c' in dem Rahmen hervorsteht, und eine Arretierung 206c' an seinem distalen Ende, um in die Öffnung 209c' der Schieberöhre 209' einzurücken.

Bezugnehmend zusätzlich nun auf Fig. 54 kann die äußere Röhre 213' in der distalen Aufnahmeöffnung 201h' des Rahmens aufgenommen werden. Die äußere Röhre 213' besitzt eine proximale Öffnung 213a', eine in Umfangsrichtung angeordnete äußere Nut 213b', die einen Anschlag 201i' in der distalen Öffnung des Rahmens aufnehmen kann, eine Öffnung 213c' zur Aufnahme eines Stiftes 214', und eine in Umfangsrichtung angeordnete innere Nut 213d' am distalen Ende der äußeren Röhre zum Einrücken und Verriegeln mit der Klemmhülse 227'.

Der Stift 214' wird in der Öffnung 213c' der äußeren Röhre aufgenommen und steht eine geringe Entfernung über die äußere Oberfläche derselben hervor. Er sieht eine Kontaktoberfläche vor, um an die inneren Nuten der Hülse 226', wie nachfolgend diskutiert wird, zu stoßen.

Der oben beschriebene Bereich der alternativen Ausführungsform ist der wiederverwendbare Bereich 200b'. Der ersetzbare endoskopische Bereich 200a', der unten beschrieben ist, kann in dem distalen Ende des wiederverwendbaren Bereichs 200b' aufgenommen werden und von diesem nach außen hervorstehen. Der endoskopische Bereich 200a' ist relativ zu dem wiederverwendbaren Bereich 200b' drehbar.

Bezugnehmend zusätzlich nun auf die Fig. 55 und 56 umfaßt der ersetzbare Bereich 200a' eine Verbindung, die umfaßt eine Hülse 226' und eine Klemmhülse 227'. Die Verbindung kann den endoskopischen Bereich mit dem nichtendoskopischen Instrumentenkörperbereich verbinden, während sie eine Drehung des endoskopischen Bereiches gestattet. Die Hülse 226' ist ein röhrenförmiges Stück mit einigen in Längsrichtung verlaufenden Nuten 226a' auf der Innenoberfläche des proximalen Endes zum Einrücken des vorstehenden Bereichs des Stiftes 214'. Der Stift 214' und die Nuten 216a' wirken so zusammen, daß sie eine Rastarretierung bilden, worin die Hülse in eine von verschiedenen Positionen rotieren kann und zeitweilig in der gewählten Position aufgenommen werden kann. Die Hülse 226' bestitzt einen Schlitz 226e' und einen Anschlag 226b', die mit der Klemmhülse 227' zusammenwirken können, um die Klemmhülse 227' innerhalb der Hülse 226' festzuhalten, wenn einmal die Klemmhülse 227' eingeführt worden ist. Der Anschlag 226b' dient als ein Anschlag durch das Anstoßen der distalen Oberfläche des Vorsprunges 227e' in der Klemmhülse. Die Paßfeder 226d' auf der Innenoberfläche der Hülse 226' kann in die längs verlaufende Keilnut 227d' in der Außenoberfläche der Klemmhülse 227' eingepaßt werden. Die Kurvenoberfläche 226c' kann gegen die Oberfläche 227c' in der äußeren Oberfläche der Klemmhülse 227' drücken.

Der proximale Bereich der Klemmhülse 227' umfaßt einige sich in proximaler Richtung erstreckende Zacken 227a', wobei jeder Zacken auf seiner äußeren Oberfläche einen Vorsprung 227b' zum Einrücken und Verriegeln in einer in Längsrichtung verlaufenden Nut 213d' auf der Innenoberfläche der äußeren Röhre 213' besitzt. Wenn sie einmal in die Hülse 226' eingeführt worden ist, verriegelt sich die Klemmhülse 227' an Ort und Stelle mittels einer vorstehenden Oberfläche 227e', die gegen den Absatz 226b' in der Hülse stößt. Vorsprünge 227f' verriegeln sich in zusammenwirkende Nuten in den Hülsenhälften 228', 229'. Wenn die Kurvenoberflächen 227c' auf der Außenoberfläche der Zacken 227b' von der Kurvenoberfläche 227c' in der Hülse berührt werden, zum Beispiel, wenn die Hülse 226' und die Klemmhülse 227' zusammengeschoben werden, werden die Zacken 227b' enger zum axialen Zentrum der Klemmhülse 227' vorgespannt, wobei es ihnen ermöglicht wird, von der äußeren Röhre auszurücken.

Der endoskopische Bereich ist axial durch die Klemmhülse und die Hülse angeordnet und schließt sich an den oben beschriebenen Betätigungs- und Übertragungsmechanismus an. Wie aus Fig. 55 hervorgeht, umfaßt der endoskopische Bereich obere und untere Hülsenbereiche 228' und 239', und innerhalb der Hülsenbereiche sind die Schiebestange 229', der Klammerschieber 232', die Klammerzuführfeder 231', der Federverankerungsschaft 230', die untere Klammerschiene 234', die Abfangplatte 235', die Klauenklinke 236', der Zellgewebeanschlag 237', die Rinne 238', die Klammer 233' und der Abdichtblock 401' angeordnet.

Bezugnehmend nun zusätzlich auf Fig. 57 und 58 umfassen die oberen Hülsenbereiche 228' langgezogene Stücke mit relativ geringem Durchmesser, die, zusätzlich zu dem unteren Hülsenbereich 239', den endoskopischen Bereich des Übertragungs- und Klammeranbringungsmechanismus aufnimmt. Die Hülse kann aus einem Polymer aufgebaut sein, das für chirurgische Vorgänge geeignet ist und eine Breite von etwa 0,3 Inches für praktische Verwendung bei endoskopischen oder laparoskopischen Operationen besitzt. Der obere Hülsenbereich 228' umfaßt ein proximales Ende 228a' mit einem Vorsprung 228b' zum Eingriff in eine entsprechende Nut 239b' in dem unteren Hülsenbereich, Nuten 228e' zum Eingriff in entsprechende Vorsprünge 227f' in der Klemmhülse, eine Anschlagoberfläche 228f' zum Begrenzen der distalen oder in Vorwärtsrichtung gerichteten Bewegung der Schiebestange 229' durch Eingriffsvorsprünge 229f', eine Anschlagoberfläche 228g' zum Begrenzen der nach hinten gerichteten oder proximalen Bewegung der Schiebestange 229' durch die Eingriffskrümmung 229b', rechteckige Vorsprünge 228d' für eine wechselweise Ausrichtung mit Vorsprüngen 239c' im unteren Hülsenbereich 239' und eine Führung 228c' zur Ausrichtung der Schiebestange 229'.

Der untere Hülsenbereich 239' umfaßt einen proximalen Bereich 239a' mit einer Nut 239b' zur Aufnahme eines Vorsprunges 228b', Vorsprünge 239c' und Vorsprünge 239d' zum Ineingrifftreten mit den entsprechenden Öffnungen in der Klauenklinke 236'.

Die Rinne 238' ist ein langgezogenes Stück mit einem distalen Ende mit Kurvenbereichen 238a' zum Inkontakttreten mit den Klauen 236b' und zum Drücken derselben in eine geschlossene Position. Schlitze 238b' sind zur Aufnahme der Abfangplatte 235'. Die Rinne 238' besitzt eine Öffnung 238c' zur Aufnahme von Vorsprüngen 239d' des unteren Bereichs der Hülse 239', eine Abbiegung 238e', und proximale Zacken 238d' mit Nuten 238e' zur Aufnahme des Vorsprunges 212e' in der Rinnenröhre. Die Zacken 238' sind elastisch in Richtung aufeinander zu biegbar. Der Zellgewebeanschlag 237' besitzt ein proximales Ende 237a', um das Blutgefäß oder anderes Zellgewebe davor zu schützen, zu weit zwischen die Klauen 235b' einzutreten.

Die Klauenklinke 236' besitzt ein proximales Ende mit Öffnungen 236a' für Eingriffsvorsprünge 239d' in der Hülse, wobei sie die Klauenklinke 236' ausrichten und fest aufsitzen lassen. Die Klauen 236b' an dem distalen Ende besitzen Kurvenoberflächen 236c', die durch die Kurvenoberflächen 238a' der Rinne kontaktiert werden. Wenn sich die Rinne in der distalen Richtung bewegt, werden die Klauenklinken 236b' in die geschlossene Position verschoben, wobei sie eine Klammer, die innerhalb der Klaue angeordnet ist, schließen.

Die untere Schiene 234' für die Klammern 233' ist ein langgezogenes flaches Stück mit einem distalen Ende mit Vorsprüngen 234a', die als ein Hemmungsmittel dienen, um das Zuführen der Klammern 233' auf eine Klammer gleichzeitig zu begrenzen. Die untere Schiene 234' besitzt einen Befestigungspfosten 234b' für die Federverankerung 230', und einen flachen Seitenvorsprung 234a' zum Einpassen und zur Ausrichtung in der Hülse 228'.

Der Klammerschieber 232' besitzt ein distales Ende mit Zacken 232b', die dazu angepaßt sind, um irgendwelche distale Schiebeklammern 233' vorwärts herumzupassen. Der Klammerschieber 232a' besitzt einen proximalen Pfosten 232a' zum Befestigen einer Fedet 233'.

Die Feder 231' ist axial an ihrem proximalen Ende an der Verankerung 230' und an ihrem distalen Ende am Klammerschieber 232' befestigt. Die Feder 231' bewegt elastisch den Klammerschieber vorwärts in die distale Richtung.

Die Schiebestange 229c' sieht ein Mittel vor, um die Klammern in die Klauen vorzurücken. Das distale Ende 229c' schiebt die Klammern eine zu einem Zeitpunkt von der Schiene 234' ein Position zwischen den Klauen vor.

Die Schiebestange 229' besitzt eine Abbiegung 229b', die gegen die Anschlagoberfläche 228g' anstößt, um die proximale Bewegung der Schiebestange zu begrenzen, Vorsprünge 229f', die gegen die Anschlagoberfläche 228f' anstoßen, zum Begrenzen der distalen Bewegung der Schiebestange 229', und ein proximales Ende mit elastischen Zacken 229a', wobei jede Zacke eine Nut 229d' besitzt, um in Eingriff zu kommen mit dem Vorsprung 209f' in der Schieberöhre. Die Elastizität der Zacken gestattet es ihnen, sich ausreichend nach innen zu biegen, um es ihnen zu ermöglichen, an Ort und Stelle einzuschnappen, wenn der endoskopische Bereich des Instruments in den wiederverwendbaren Körper eingeführt wird.

Bezugnehmend zusätzlich nun auf Fig. 59a, die eine Querschnittsansicht von oben des proximalen Verbindungsendes des endoskopischen Bereichs 200a' zeigt, und auf Fig. 59b, die denselben Bereich in Seitenansicht zeigt, sind die Hülsenbereiche 228' und 239', die den endoskopischen Bereich des Übertragungsmittels beherbergen, axial durch die Klemmhülse 227' und Hülse 226' angeordnet. Wie aus der Darstellung zu sehen ist, sind die Schiebestange 229' und Rinne 238' zwischen den Hülsenbereichen angeordnet, haben jedoch proximale Enden 229a' und 238d', die, wobei sie geringfügig weiter als der Hülsenbereich 239a' und 228a' sind, geringfügig von den Seiten vorstehen.

Geneigte proximale Kanten der Schiebestange (229e') und der Rinne (238f') gestatten es den jeweiligen Zacken, nach innen vorgespannt zu werden, während der endoskopische Bereich 200a' in den wiederverwendbaren Körper 200b' eingeführt wird. Die proximalen Bereiche 229a' und 238a' werden dann an Ort und Stelle einschnappen, wenn der Rinnenröhrenvorsprung 212e' in Eingriff mit der Nut 238e' kommt und der Schieberöhrenvorsprung 209f' in Eingriff mit der Nut 229d' kommt und daraufhin die Zacken 229a' und 238d' daraufhin sich elastisch in ihre ursprüngliche Position ausweiten. Die proximale Bewegung der Schieberöhre 209' wird die Schiebestange 229' nach rückwärts in der proximalen Richtung ziehen, und die distale Bewegung der Rinnenröhre 212' wird die Rinne 238' nach vorne schieben.

Anfangs ist der Klammeranbringer der vorliegenden Erfindung in der verriegelten Position, d. h. es ist keine Klammer zwischen den Klauen geladen. Die Klauen sind in der offenen Position vorgespannt und können sich frei zwischen der geöffneten und geschlossenen Position verschieben. Dies erleichtert das Einführen des endoskopischen Bereichs in eine endoskopische Röhre oder in den Körper, da sich die Klauen teilweise in die geschlossene Position verschieben können, wobei eine Wechselwirkung mit dem Anordnen des Instruments vermieden wird.

Wenn der Klammerapplikator richtig angeordnet worden ist, kann der Verwender das erste und zweite Übertragungsmittel von der geschlossenen Position lösen, indem er den Löseknopf (206') drückt. Dies rückt das erste Übertragungsmittel (Schiebestange 209') aus, das sich nach vorne verschiebt. Das erste Übertragungsmittel umfaßt Mittel zum Lösen der Arretierung von dem zweiten Übertragungsmittel. Zum Beispiel besitzt in der ersten beschriebenen Ausführungsform die hintere Schiebestange eine geneigte Kurvenoberfläche 108c', um den Rinnenverriegelungsstift 105' auf die Seite zu schieben, der das zweite Übertragungsmittel verriegelt. In der alternativen Ausführungsform besitzt die Schieberöhre 209' (das erste Übertragungsmittel) einen herabhängenden Stift 210', der, wenn er in Vorwärtsrichtung gefahren wird, die Blattfeder 225' niederdrückt und dabei die Arretierung 225b' von der Rinnenröhre 212' (zweites Übertragungsmittel) löst.

Das erste Übertragungsmittel beider Ausführungsformen überträgt die Bewegung auf die Schiebestange (143' und 229'), die ein hinter der am weitesten distal gelegenen Klammer in der Reihe angeordnetes distales Schieberende besitzt. Wenn die Schiebestange (d. h. das Klammervorrückmittel) sich vorwärtsbewegt, wird die am weiteesten distal gelegene Klammer zu den Klauen vorgerückt.

Das zweite Übertragungsmittel kehrt, nachdem es gelöst worden ist, nach hinten zurück, wobei es die Rinne (133' in der ersten beschriebenen Ausführungsform; 238' in der alternativen Ausführungsform) zieht. Das Instrument ist nun bereit, um für die Klammeranbringung betätigt zu werden.

Der endoskopische Bereich des Instruments 200a' kann relativ zu dem wiederverwendbaren Körper 200b' durch manuelles Drehen der Hülse 226' gedreht werden.

Wie in der vorhergehend beschriebenen ersten Ausführungsform, wird der Klammeranbringer der alternativen Ausführungsform durch Drücken des Handgriffes betätigt. Wenn der Handgriff 201' gedrückt wird, bewegen Schieberverbindungen 216a' und 216b' die Schieberöhre 209' proximal zur Rückseite des Instruments, wobei sie die Schiebestange hinter einer anderen Klammer repositionieren und Rinnenverbindungen 218a' und 218b' bewegen die Rinnenröhre 212' nach vorne, was dazu führt, daß die Klauen geschlossen werden, um die Operationsklammer anzubringen. Die sich in distaler Richtung bewegende Rinnenröhre 212' schiebt die Rinne 233' nach vorne, wobei die Klauenklinke 236' in eine geschlossene Position verschoben wird, um die Operationsklammer anzubringen. Die Schieberöhre 209' ist in der proximalen Richtung verriegelt, wenn die Arretierung 206c' des Löseknopfes 206' in Eingriff mit der Öffnung 209c' in der Schieberöhre ist. Die Rinnenröhre 212' ist in der distalen Position verriegelt, wenn die Arretierung 226b' der Blattfeder in die Öffnung 212c' der Rinnenröhre einrückt.

Das Instrument verbleibt verriegelt, bis der Löseknopf 206 gedrückt wird, wobei das Instrument wie oben beschrieben entriegelt wird.

Fig. 60a und 60b stellen die Vorrichtung der vorliegenden Erfindung zusammen mit der Kanüle 300' oder der endoskopischen Führungsröhre eines Trokars zum Anbringen einer Operationsklammer an einem Blugefäß 302' dar. (Trokare umfassen allgemein eine Schneidespitze, Kanüle, und Ventilmittel zum Abdichten der Kanüle). Das Trokar wird verwendet, um die Haut 301' eines Patienten zu durchdringen und wird in den Körper des Patienten eingeführt. Beim Herausziehen der Schneidspitze (nicht dargestellt) des Trokar wird der endoskopische Bereich der Vorrichtung 200a' in axialer Richtung durch die Kanüle 300' eingeführt und zum Operationsort hinbefördert, wo die Klauen 236b' in Kontakt zu einem Blutgefäß 302' treten. Der endoskopische Bereich ist in abdichtendem Kontakt mit dem Ventilmittel, um den Eintritt oder Austritt von Gasen zu verhindern.

Wahlweise umfaßt das Gasabdichtmittel einen Abdichtblock 401', wie in Fig. 61 dargestellt ist. Der Abdichtblock 401' umfaßt U-förmige obere und untere Bereiche 401a' und 401b' jeweils, die so zusammen angeordnet sind, daß sie eine sich in axialer Richtung erstreckende Öffnung 401c' begrenzen, durch die Komponenten wie die Rinne 238' und der Schieber 229' angeordnet sein können. Die innere Oberfläche der Öffnung 401c' ist in engem, anstoßendem Kontakt mit der Oberfläche der dadurch angeordneten Komponenten. Eine Lage aus Silikonfett 402' kann verwendet werden, um Gase daran zu hindern, zwischen den Oberflächen ein Leck zu bilden. Der Abdichtblock 401' kann innerhalb der Abdeckröhre 144' oder der Hülsenbereiche 228' oder 239' der hierin beschriebenen Ausführungsformen angeordnet sein. Siehe zum Beispiel Fig. 44 und 55.

Während die obige Beschreibung viele spezifische Merkmale enthält, sollten diese spezifischen Merkmale nicht als Begrenzungen des Umfanges des Erfindung ausgelegt werden, sondern lediglich als Beispiele oder bevorzugte Ausführungsformen derselben. Der Fachmann wird viele andere mögliche Variationen erkennen, die innerhalb des Schutzumfanges der beigefügten Ansprüche definiert sind.


Anspruch[de]

1. Chirurgische Vorrichtung (10) umfassend:

(a) einen Rahmen und zumindest einen Betätigungsgriff, der bewegbar in bezug auf den Rahmen angebracht ist;

(b) einen langgestreckten endoskopischen Abschnitt (14) mit einem proximalen Ende, das mit dem Rahmen verbunden ist;

(c) biegsame, gegenüberliegende Klemmbacken (24), die am distalen Ende des endoskopischen Abschnittes positioniert sind;

(d) ein Nockenelement (32, 133c) mit einem proximalen Ende, das sich in den Rahmen erstreckt, und einem distalen Ende, das zumindest teilweise die biegsamen, gegenüberliegenden Klemmbacken umgibt; wobei die Vorrichtung gekennzeichnet ist durch:

(e) eine Einrichtung, um eine Mehrzahl von Klammern aufzubewahren;

(f) die bewegbare Anordnung des Nockenelementes innerhalb des langgestreckten Abschnittes zwischen einer proximalen Position und einer distalen Position, wobei die biegsamen, gegenüberliegenden Klemmbacken nockenartig (50, 52, 135d) in eine Schließstellung bewegt werden;

(g) ein Schieberelement (78, 143) mit einem proximalen Ende, das sich in den Rahmen erstreckt, und einem distalen Ende, wobei das Schieberelement bewegbar innerhalb des langgestreckten Abschnittes zwischen einer proximalen Position und einer distalen Position angeordnet ist und eine Klemme innerhalb der biegsamen, gegenüberliegenden Klemmbacken bewegt wird;

(h) eine Feder (140, 207), die innerhalb des Rahmens angeordnet ist und gegen das Nockenelement und das Schieberelement anstößt, wobei die Feder das Nockenelement proximal und das Schieberelement distal vorspannt; und

(i) wobei der endoskopische Abschnitt an dem Rahmen derart (132, 170) angebracht ist, daß eine manuelle Betätigung am Rahmen ermöglicht ist, um die Klemmbacken um die Achse des endoskopischen Abschnittes relativ zum Rahmen zu drehen.

2. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, wobei der Betätigungsgriff betriebsmäßig mit dem Nockenelement und dem Schieberelement innerhalb des Rahmens so verbunden ist, daß eine Bewegung des Betätigungsgriffes in bezug auf den Rahmen das Nockenelement und das Schieberelement gegen die Vorspannung der Feder bewegt.

3. Vorrichtung gemäß Anspruch 1 oder 2, weiter umfassend eine erste Verbindung (120, 122), die am Betätigungsgriff und dem Schieberelement angebracht ist, und eine zweite Verbindung (116, 118), die am Betätigungsgriff und dem Nockenelement angebracht ist.

4. Vorrichtung gemäß Anspruch 3, wobei die erste Verbindung gestaltet ist, um eine bogenförmige Bewegung des Betätigungsgriffes in bezug auf den Rahmen in eine lineare Bewegung des Schieberelementes in bezug auf den Rahmen zu übertragen, und die zweite Verbindung gestaltet ist, um die bogenförmige Bewegung des Betätigungsgriffes in eine lineare Bewegung des Nockenelementes in bezug auf den Rahmen zu übertragen.

5. Vorrichtung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Rahmen einen feststehenden Handgriff (100) definiert und wobei der Betätigungsgriff (18) zwischen einer ersten Position vom stationären Handgriff beabstandet und einer zweiten Position nahe dem feststehenden Griff bewegbar ist.

6. Vorrichtung gemäß Anspruch 5, wobei der Betätigungsgriff betriebsmäßig mit dem Nockenelement und dem Schieberelement innerhalb des Rahmens so verbunden ist, daß eine Bewegung des Betätigungsgriffes von der ersten Position in die zweite Position sich in eine Bewegung des Nockenelementes in distaler Richtung und des Schieberelementes in proximaler Richtung relativ zum Rahmen überträgt.

7. Vorrichtung gemäß Anspruch 5 oder 6, wobei die Feder (140, 207) eine Zugfeder ist und eine Bewegung des Betätigungsgriffes von der ersten Position in die zweite Position die Zugfeder dehnt.

8. Vorrichtung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Schieberelement eine Schieberröhre (209) aufweist, die bewegbar innerhalb des Rahmens angeordnet ist, und das Nockenelement eine Nockenröhre (212) aufweist, die bewegbar innerhalb des Rahmens angeordnet ist, und die Feder (207) auf die Schieberröhre und die Nockenröhre wirkt, wobei sie die Schieberröhre in distaler Richtung und die Nockenröhre in proximaler Richtung vorspannt.

9. Vorrichtung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der endoskopische Abschnitt eine Längsachse definiert und in bezug auf den Rahmen drehbar ist, und weiterhin ungeachtet der Winkelausrichtung des langgestreckten Abschnittes relativ zum Rahmen die Feder eine feststehende Winkelausrichtung in bezug auf den Rahmen aufrechterhält.

10. Vorrichtung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, ' weiter umfassend einen Abdichtblock (401), der innerhalb des langgestreckten Abschnittes angeordnet ist und mit dem Nockenelement und dem Schieberelement zusammenwirkt, um einen Gasfluß durch den langgestreckten Abschnitt zu behindern.

11. Vorrichtung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, weiterhin umfassend eine Klemmenschiene (137), die innerhalb des langgestreckten Abschnittes befindlich ist, und eine Mehrzahl von Klemmen (138), die innerhalb der Klemmenschiene angeordnet sind.

12. Vorrichtung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, weiterhin umfassend

(i) eine Sperrklinke (150), die innerhalb des Rahmens angeordnet ist, wobei die Sperrklinke bewegbar ist zwischen einer gelösten Position und einer verriegelten Position, wobei die Sperrklinke (158) mit dem Schieberelement (134) in Eingriff ist und das Schieberelement in einer proximalen Position gegen die Vorspannung der Feder hält, und

(ii) einen Auslöser (16), der an dem Rahmen angebracht ist und von einer ersten Position in eine zweite Position bewegbar ist, um die Sperrklinke von der verriegelten in die gelöste Position zu bewegen.

13. Vorrichtung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Schieberelement eine Schieberstange und eine Schieberröhre aufweist, und wobei das Nockenelement eine Nockenrinne und eine Nockenröhre aufweist.

14. Vorrichtung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, weiterhin umfassend einen Mechanismus, um lösbar den endoskopischen Abschnitt am Rahmen anzubringen, wobei ein erstes Teil (227) des Mechanismus an dem proximalen Ende des langgestreckten Abschnittes angeordnet ist und ein zweites Teil (226) des Mechanismus innerhalb des Rahmens angeordnet ist.







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