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Dokumentenidentifikation DE19911636A1 21.09.2000
Titel Konstruktionsschablone (Grundmodular B)
Anmelder Böll, Vincent, Dipl.-Ing., 53332 Bornheim, DE
Erfinder Böll, Vincent, Dipl.-Ing., 53332 Bornheim, DE
Vertreter Kather, W., Pat.-Anw., 53639 Königswinter
DE-Anmeldedatum 16.03.1999
DE-Aktenzeichen 19911636
Offenlegungstag 21.09.2000
Veröffentlichungstag im Patentblatt 21.09.2000
IPC-Hauptklasse B43L 13/00
IPC-Nebenklasse B63B 9/00   
Zusammenfassung Die Konstruktionsschablone (Grundmodular "B") beruht auf folgenden Grundlagen: gleichschenklig-rechtwinkligen Dreiecken, mit für c den Seitenlängen 1, 3, 5, 7, 9, 11, 13 ect. also ungeraden Zahlen, die sich um ein Quadrat mit der Seitenlänge 1,4142 = 21/2 gruppieren. Vermittels zweier Spiralen, von denen die eine die Konfiguration von aussen umschließt, und die andere die Innenseiten der Dreiecke tangiert, und zweier Kreise, von denen einer das innen liegende Quadrat einmal innen tangiert und der andere es außen umschließt, mit d = 1,4142 = 21/2 und d = 2 = 41/2, erhalten wir die mathematischen Grundlagen, die wir für alle weiteren dargestellten Verwendungsmöglichkeiten der Konstruktionsschablone (Grundmodular "B") benötigen.
1. Das Grundmodular erleichtert das Verständnis von natürlichen Gesetzmäßigkeiten beim Aufbau und Wachstum verschiedener Organismen sowie Konstruktionen. Es eignet sich zur schematischen Darstellung von Computerspielen.
2. Aus diesen Erkenntnissen natürlicher Gesetzmäßigkeiten sind Konstruktionsschemata u. a. für verschiedene Konstruktionen wie Stahlkonstruktionen, Flug-, Schwimm- sowie Tauchkörper möglich. Eventuell können auch Gesetzmäßigkeiten zum Bau von Turbinen abgeleitet werden.

Beschreibung[de]

Der Grundgedanke der Erfindung besteht in der Überlegung, wie in der unter Anmeldenummer 77 24 458 dargestellt, auf der Basis einer nachweisbar naturgegebenen Gesetzmässigkeit für technische Konstruktionen abzuleiten. Im Fall des Grundmodular "B" beschränke ich mich ausschliesslich auf bisher noch nicht bekannte Kombinationen von gleichschenkligrechtwinkligen Dreiecken, mit für c den Seitenlängen 1, 3, 5, 7, 9, 11, 13 ect. also ungeraden Zahlen.

Die hier im Grundriss als Konstruktionsschablone (Grundmodular "B") Fig. 1 dargestellte Kombination besteht aus gleichschenklig - rechtwinkligen Dreiecken, mit für c den Seitenlängen 1, 3, 5, 7, 9, 11, 13 ect. also ungeraden Zahlen, mit den dazugehörenden Seitenlängen der Dreiecke. Durch die Zusammenstellung der Dreiecke, entsteht im Inneren ein Quadrat mit der Seitenlänge 1,4142 = √2, der innen tangierende Kreis hat also den Durchmesser 1,4142 = √2, der dass Quadrat aussen umschliessende den Durchmesser 2 = √4, die Höhen der Dreiecke sind alle beginnend mit 0,5 = 1.sin 30° bis 6,5 = 13.sin 30°, sin 30° oder multiple von sin 30°.

In Fig. 2 werden die Dreiecke so zueinander kombiniert, dass gleichschenklige Trapeze entstehen, die so zueinander angeordnet werden, dass Grundstrukturen für Hochspannungsmasten, Flug-, Schwimm-, Tauchkörper sowie Stahlkonstruktionen entstehen, die alle eine optimale Linienführung aufweisen.

Fig. 3 zeigt die Anwendung des Grundmodular "B" zum Entwurf von geometrischem Lehrmaterial, sowie als Entwurfsgrundlage für Möbel, Stoffdrucke ect.

Fig. 4 zeigt die Anwendung des Grundmodular "B" zum Entwurf von Holz bzw. Metallstrukturen wie z. B. Brücken, Gerüste, Raumplastiken, Flächentragwerke ect.

Fig. 5 zeigt wie Fig. 3 die Anwendung des Grundmodular "B" zum Entwurf von geometrischem Lehrmaterial, Entwurf von Maschinenbauteilen, zum Entwurf von Turbinen und zum Verständnis des Aufbaues verschiedener Ammoniten wie z. B. Tropites Phoebus.

Fig. 6 zeigt die Anwendung des Grundmodular "B" zum Entwurf von geometrischem Lehrmaterial, als Konstruktionsschablone für Flug-, Schwimmkörper, Tauchkörper und anderen Konstruktionen, sowie zum Verständnis verschiedener biologischer Konstruktionen wie z. B. Eiformen.


Anspruch[de]
  1. Konstruktionsschablone (Grundmodular "B")

    In Ergänzung und Erweiterung zur Konstruktionsschablone (Grundmodular) das unter der Anmeldenummer 77 24 438 schon als Patent angemeldet ist, stellt die Konstruktionschablone (Grundmodular "B") eine Erweiterung dar, die gesondert als Patent angemeldet werden soll.

    Konstruktionstechnische Ableitungen aus dem Grundmodular

    Aus dem Grundmodular "B", können Gesetzmässigkeiten abgeleitet werden, durch die sich Konstruktionstechnische Verbesserungen für verschiedene Konstruktionen ableiten lassen. Jede Verbesserung, die auf dem Grundmodular "B" aufbaut, melde ich zum Patent an, insbesondere die in der Beschreibung aufgeführten Möglichkeiten. (siehe Beschreibung zu den Fig. 1, 2, 5, 4, 5, 6).






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