PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE69132151T2 21.09.2000
EP-Veröffentlichungsnummer 0713780
Titel Bidirektionales Serienaufzeichnungsgerät
Anmelder Canon K.K., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Masumoto, Kazuyuki, Ohta-ku, Tokyo, JP;
Arakawa, Junichi, Ohta-ku, Tokyo, JP
Vertreter Tiedtke, Bühling, Kinne & Partner, 80336 München
DE-Aktenzeichen 69132151
Vertragsstaaten DE, ES, FR, GB, IT, NL
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 30.01.1991
EP-Aktenzeichen 962002093
EP-Offenlegungsdatum 29.05.1996
EP date of grant 26.04.2000
Veröffentlichungstag im Patentblatt 21.09.2000
IPC-Hauptklasse B41J 19/14

Beschreibung[de]
Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Serienaufzeichnungsgerät, das eine bidirektionale Aufzeichnung nach Hin- und Herbewegen eines Aufzeichnungskopfes ausführt.

Zum Stand der Technik

In einem herkömmlichen Serienaufzeichnungsgerät wird ein Aufzeichnungskopf hin- und herbewegt, um eine birektionale Hochgeschwindigkeitsaufzeichnung auszuführen. Wenn bei diesem seriellen Aufzeichnungsgerät ein zur Bewegung eines Aufzeichnungskopfes erforderliches Steuersignal (das heißt, ein Ansteuerimpuls zum Bewegen eines Aufzeichnungskopfes mit einen Impulsmotor) angelegt wird, tritt eine Verzögerungszeit auf, bis der Aufzeichnungskopf seine Zielposition erreicht hat. Während der birektionalen Aufzeichnung treten Druckfehler aufgrund verschiedener Arten von elektrischen und mechanischen Schwingungen auf.

Um die Lagefehler in beiden Richtungen bei einem herkömmlichen Gerät zu korrigieren, werden, wie in der japanischen Patentveröffentlichung Nr. 61-27194 beschrieben, Impulse und Zeit unter Verwendung eines DIP-Schalters oder Verbindungsdrahtes verschoben, während eine Bedienperson das aktuelle Druckergebnis betrachtet, wodurch ein solcher Fehler in jedem Gerät ausgeglichen werden kann.

Das obige herkömmliche Aufzeichnungsgerät hat die folgenden Probleme.

(1) Extraschaltungsteile, wie DIP-Schalter oder Verbindungsdraht sind erforderlich.

(2) Der Ausgleichvorgang bedeutet Zeitverlust, da er ausgeführt wird, während die Bedienperson das Druckergebnis beobachtet.

(3) Wenn eine Belastung aufgrund Verschleiß mit der Zeit variiert, ändert sich der ursprünglich eingestellte Wert, wodurch ein instabiler Zustand eintritt.

Andererseits ist in den letzten Jahren ein Tintenstrahl- Aufzeichnungsgerät entwickelt worden, das eine Änderung des Aggregatzustands (das heißt, Filmsieden) von Tinte durch Wärmeenergie verursacht, um die Tinte unter Verwendung von durch die Zustandsänderung der Tinte herbeigeführten Blasen zur Aufzeichnung eines Zeichens oder eines grafischen Bildes auf einen Aufzeichnungsträger auszustoßen. Die Größe eines in jeder Ausstoßöffnung vorgesehenen Heizwiderstandes (Heizelementes) ist bemerkenswert kleiner als dasjenige eines in einem herkömmlichen Tintenstrahl-Aufzeichnungsgerät verwendeten piezoelektrisches Elements. Aus diesem Grund kann eine hochdichte Vielfachanordnung von Ausstoßöffnungen erzielt werden, ein hochqualitatives Aufzeichnungsbild kann gewonnen werden, und Eigenschaften, wie Hochgeschwindigkeitsbetrieb und geringe Geräuschentwicklung lassen sich erzielen.

Unter den verschiedenen Arten von Tintenstrahl- Aufzeichnungsgeräten gibt es ein Gerät, das einen Aufzeichnungskopf mit einem vom Schlitten abnehmbaren Tintentank verwendet. Wenn bei diesem Tintenstrahl-Aufzeichnungsgerät zur Aufzeichnung mit höherer Geschwindigkeit eine bidirektionale Aufzeichnung ausgeführt wird, stellen sich die folgenden Probleme.

Da sich das Gewicht der Tinte im Tintentank durch die Verwendung der Tinte ändert (abnimmt), variiert die Antriebsbelastung des Schlittenmotors weitestgehend. Aus diesem Grund werden die Probleme (3) auffälliger.

Das Dokument JP-A-58-62084 beschreibt eine Korrektureinrichtung für einen inversen Schrägstrich für einen Aufzeichnungskopf eines seriellen Druckers, bei dem ein Lagefehler bei der bidirektionalen Aufzeichnung auf der Grundlage eines durch Feststellung vom Feststellungsmittel des Durchgangs vom Aufzeichnungskopf in Vorwärts- und Rückwärtsabtastrichtung bestimmt wird.

Die Dokumente JP-A-63-15775 und JP-A-1-281973 beschreiben bidirektionale Drucker, bei denen ein Lagefehler bei der Hin- und Herbewegung auf der Grundlage der Zeit vom Start der Ansteuerung des Druckkopfes bis zum Start des Druckens errechnet wird.

Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein bidirektionales Serienaufzeichnungsgerät zu schaffen, das in der Lage ist, einen Aufzeichnungskopf mit hoher Genauigkeit hin- und herzubewegen.

Eine andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Serienaufzeichnungsgerät zu schaffen, das in der Lage ist, eine bidirektionale Aufzeichnung mit hoher Genauigkeit auszuführen. Nach einem Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein Serienaufzeichnungsgerät vorgesehen, wie es im Patentanspruch 1 angegeben ist.

Die vorliegende Erfindung sieht auch ein Serienaufzeichnungsverfahren vor, wie es im Patentanspruch 18 angegeben ist.

Ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung sieht ein Serienaufzeichnungsgerät vor, das in der Lage ist, eine bidirektionale Aufzeichnung mit hoher Genauigkeit auszuführen, ohne Rücksicht auf Laständerungen in einem Schlittenmotor.

Ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung sieht ein Serienaufzeichnungsgerät vor, das in der Lage ist, einen Aufzeichnungsfehler bei der bidirektionalen Aufzeichnung automatisch auszugleichen.

Bei der Verwendung eines Gerätes nach der vorliegenden Erfindung werden nach einer Einschaltoperation oder nach Umschalten von einem Off-Line-Betrieb zu einem On-Line-Betrieb die Unterschiede zwischen Bezugspositionen errechnet, die vom Positionsfeststellmittel in Vorwärts- und Rückwärtsrichtung festgestellt werden, und ein Druckpositionsfehler bei der bidirektionalen Aufzeichnung kann automatisch unter Verwendung dieser Differenz ausgeglichen werden.

Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung werden nun beispielhaft anhand der beiliegenden Zeichnung beschrieben.

Fig. 1 ist eine perspektivische Teilschnittansicht, die eine Anordnung eines Tintenstrahl-Aufzeichnungsgerätes nach dem ersten Ausführungsbeispiel nach der vorliegenden Erfindung zeigt;

Fig. 2 ist eine perspektivische Ansicht, die eine Anordnung eines Aufzeichnungskopfes von Fig. 1 zeigt;

Fig. 3 ist ein Blockdiagramm, das ein Aufzeichnungskopf- Antriebssystem des ersten Ausführungsbeispiels zeigt;

Fig. 4 ist ein Arbeitsablaufplan, der eine Korrekturwert- Feststelloperation des ersten Ausführungsbeispiels darstellt;

Fig. 5 ist eine Ansicht, die die Korrekturwert- Feststelloperation des ersten Ausführungsbeispiels zeigt;

Fig. 6 ist ein Arbeitsablaufplan, der eine Aufzeichnungsoperation des ersten Ausführungsbeispiels darstellt;

Fig. 7 und 8 sind Ansichten, die eine Aufzeichnungsoperation des ersten Ausführungsbeispiels zeigen;

Fig. 9 ist ein Blockdiagramm, das ein Aufzeichnungskopf- Antriebssystem nach dem zweiten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung zeigt;

Fig. 10 ist ein Arbeitsablaufplan, der eine Korrekturwert- Feststelloperation nach dem zweiten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung darstellt;

Fig. 11 ist eine Ansicht, die eine Korrekturwert- Feststelloperation des zweiten Ausführungsbeispiels zeigt;

Fig. 12 ist ein Arbeitsablaufplan, der einen Aufzeichnungsoperation des zweiten Ausführungsbeispiels darstellt;

Fig. 13 ist eine Ansicht, die eine Korrekturwert- Feststelloperation des zweiten Ausführungsbeispiels darstellt;

Fig. 14 ist ein schematisches Blockdiagramm, das eine Anordnung zeigt, die gewonnen wird, wenn die vorliegende Erfindung bei einem Datenaufzeichnungsgerät angewandt wird; und

Fig. 15 und 16 sind perspektivische Ansichten des in Fig. 14 gezeigten Datenverarbeitungsgerätes.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELE

Serielle Aufzeichnungsgeräte gemäß bevorzugten Ausführungsbeispielen nach der vorliegenden Erfindung sind nachstehend anhand der beiliegenden Zeichnung beschrieben.

Fig. 1 zeigt eine Anordnung des ersten Ausführungsbeispiels, wenn die vorliegende Erfindung bei einem Tintenstrahl- Aufzeichnungsgerät angewandt wird, Fig. 2 zeigt eine Anordnung dessen Aufzeichnungskopfes, und Fig. 3 ist ein Blockdiagramm, das eine elektrische Anordnung eines Aufzeichnungskopf- Ansteuersystems zeigt.

Im Tintenstrahl-Aufzeichnungsgerät von Fig. 1 hat ein Schlitten 14 eine integrale Struktur bestehend aus einem Aufzeichnungskopf H, der eine später anhand Fig. 2 zu beschreibende Heizplatine verwendet, und ein Tintentank dient als Tintenlieferquelle. Der Kopfschlitten 14 ist auf einem Schlitten 15 durch ein Andruckglied 41 befestigt. Diese Glieder können entlang einer Achse 21 in ihrer Längsrichtung hin- und herbewegt werden. Vom Tintenkopf ausgestoßene Tinte erreicht einen Aufzeichnungsträger 18, dessen Aufzeichnungsoberfläche durch eine Auflageplatte 19 reguliert ist, durch einen im Aufzeichnungskopf H gebildeten schmalen Spalt, wodurch auf dem Aufzeichnungsträger 18 ein Bild erzeugt wird.

Ein Bilddaten entsprechendes Ausstoßsignal wird aus einer passenden Datenlieferquelle zum Aufzeichnungskopf H durch ein Kabel 16 und einem damit verbundenen Anschluß geliefert. Wenigstens eine Kopfkartusche (im dargestellten Ausführungsbeispiel 2) kann gemäß der Anzahl von Tintenfarben vorgesehen sein.

In Fig. 1 enthält das Tintenstrahl-Aufzeichnungsgerät auch einen Impulsmotor 17, der den Schlitten 15 längs der Achse 21 abtastet, und ein Drahtseil 22, das die Antriebskraft des Motors 17 dem Schlitten 15 vermittelt. Das Gerät enthält des weiteren einen Transportmotor 20, der mit einer Auflageplattenwalze 19 gekuppelt ist, um den Aufzeichnungsträger 18 zuzuführen, und einen HP-Sensor 4 (Ausgangsstellungssensor) zum Feststellen der Ausgangsposition des Schlittens 15. Der HP-Sensor 4 wird abgeschaltet, wenn sich der Schlitten 15 in einer positiven Richtung in Hinsicht auf den HP-Sensor 4 befindet.

Fig. 2 zeigt eine Anordnung des Aufzeichnungskopfes H. Eine Heizplatine 1 enthält eine auf einem Siliziumsubstrat gebildete elektrothermische Wandlereinheit (Ausstoßerhitzer) 5 und eine Verdrahtung 6 aus Al oder dergleichen, um die elektrothermische Wandlereinheit gemäß Filmbildungstechniken mit Strom zu versorgen. An die Heizplatine 1 geklebt ist eine Deckenplatte 30 mit Teilwänden zum Festlegen von Flüssigkeitswegen (Düsen) 25 für einen Aufzeichnungsflüssigkeit, um den Aufzeichnungskopf H in Tintenstrahlart zu bilden.

Eine Aufzeichnungsflüssigkeit (Tinte) wird an eine gemeinschaftliche Flüssigkeitskammer aus einer Lieferöffnung 24 geliefert, die in der Deckenplatte 30 gebildet ist und jede einzelne Düse 25 beliefert. Wenn der Erhitzer 5 nach seiner Aktivierung aufgeheizt ist, tritt ein Blasenbildungsphänomen in der die Düsen 25 ausfüllenden Tinte auf. Von jeder Ausstoßöffnung 26 wird nach Wachsen und Zusammenziehen der Blase ein Tintentröpfchen ausgestoßen.

Wie in Fig. 3 gezeigt, steuert ein Impuls eine Impulsmotor- Ansteuerschaltung 31 für den Impulsmotor 17 an. Eine CPU 32 liefert ein Steuersignal an den Impulsmotor-Ansteuerschaltung 31, um den Impulsmotor 17 anzusteuern, wie später zu beschreiben ist. Ein ROM 33 speichert eine Steuersequenz (ist später zu beschreiben) der CPU 32. Ein RAM 34 verfügt über einen Zähler (ist später zu beschreiben) und Speicherbereiche A und M zur zeitweiligen Datenspeicherung und dergleichen.

Eine Korrekturwert-Feststelloperation (vorläufige Abtastung) des Ausführungsbeispiels mit der oben beschriebenen Anordnung wird nun anhand eines in Fig. 4 dargestellten Arbeitsablaufplans und eines in Fig. 5 gezeigten Aufzeichnungskopf- Bewegungsdiagramms beschrieben.

Wie in Fig. 4 gezeigt, wird eine Initialisierung (101) nach einer Stromeinschaltoperation ausgeführt, und dann wird eine Prozeß der Beschleunigung in Richtung (102) ausgeführt, bei der der Impulsmotor angesteuert wird, um den Schlitten 15 (Aufzeichnungskopf H) in positiver Richtung mit einer Geschwindigkeit anzutreiben, die der Beschleunigung des Aufzeichnungsmodus gleich ist (Punkt A bis Punkt B in Fig. 5).

Der Zähler A im RAM 34 wird auf "1" gesetzt (105). Bei jeder Bewegung des Aufzeichnungskopfes H um einen Impuls mit konstanter Geschwindigkeit (106) wird der Pegel des HP-Sensors 4 festgestellt (107). Wenn der HP-Sensor nicht EIN ist, wird der Zähler A um 1 inkrementiert (108). Wenn der HP-Sensor 4 eingeschaltet ist (Punkt C in Fig. 5), wird der Kopf H um eine willkürliche Anzahl von Impulsen N bewegt (109) (Punkt D in Fig. 5). Zu dieser Zeit hält der Zähler A Impulse zwischen den Punkten B und C. Danach wird die Prozeß der Verlangsamung in positiver Richtung ausgeführt (110), und die Bewegung des Aufzeichnungskopfes H wird gestoppt (Punkt E in Fig. 5).

Im Prozeß der Beschleunigung in negativer Richtung (111) (Punkt E bis F in Fig. 5) wird der Impulsmotor in Rückwärtsrichtung oder in negativer Richtung mit derselben Anzahl von Impulsen wie in Prozeß der Beschleunigung in positiver Richtung angesteuert. Der Zähler M, der sich vom Zähler A im RAM 34 unterscheidet, wird auf "1" gesetzt(112). Immer wenn das Bewegen des Aufzeichnungskopfes H mit einem Impuls erfolgt (113), wird der Pegel des HP-Sensors 4 festgestellt (114). Wenn der HP-Sensor 4 nicht im AUS-Zustand ist, wird der Zähler M um 1 inkrementiert (115).

Wenn der HP-Sensor 4 in den AUS-Zustand versetzt ist (Punkt H in Fig. 5), hat der Zähler M eine Anzahl von Impulsen zwischen den Punkten F und H aufgenommen. Zu dieser Zeit muß die Anzahl von Impulsen, die den Impulsmotor 17 beaufschlagen, gleich der Anzahl von Impulsen im idealen Antriebssystem sein, das heißt, M = N. Da jedoch die Bewegung des Aufzeichnungskopfes H nicht unmittelbar der Anzahl von Impulsen folgt, die den Impulsmotor beaufschlagen, tritt ein Umschaltpositionsfehler des HP-Sensors 4 auf, und dies führt zu M > N. Darüber hinaus variiert der Fehler gemäß der Gewichtsänderung des Tintentanks vom Aufzeichnungskopf H, das heißt, gemäß einer zeitlichen Änderung der Antriebsbelastung.

In der Praxis ist das Antriebssystem kein ideal starrer Körper, sondern ein Körper mit Spiel und mit Fehlerfaktoren, wie die Hysterese des HP-Sensors 4 und eine Schaltungsverzögerung. Diese Fehlerfaktoren werden als charakteristischer Wert B angegeben, und ein Fehlerbetrag wird im RAM 34 als X = M - N - B gespeichert (116). Um den positiven oder negativen Bewegungsbetrag des Aufzeichnungskopfes H zu justieren, wird der Aufzeichnungskopf H um (A + N - N) Impulse bewegt (117), und ein Prozeß zur Verlangsamung (118) wird durch dieselbe Anzahl von Impulsen wie beim Prozeß der Beschleunigung in positiver Richtung ausgeführt (Punkt A in Fig. 5A). Angemerkt sei, daß Eigenschaften in Hinsicht auf den durch Spiel und dergleichen verursachten charakteristischen Wert B durch eine gestrichelte Linie in Fig. 5 gekennzeichnet sind. Der Fehlerbetrag X in Hinsicht auf die Belastung nach der Einschaltoperation wird in der zuvor beschriebenen Weise bestimmt.

Eine aktuelle Aufzeichnungsoperation (Aufzeichnungsabtastung) ist nachstehend anhand eines Arbeitsablaufplans in Fig. 6 und eines Bewegungsdiagramms des Aufzeichnungskopfes in Fig. 5 beschrieben.

Nach Empfang eines Aufzeichnungs- oder Druckbefehls (301) wird eine Prozeß der Beschleunigung in positiver Richtung (302) ausgeführt. Um einen Korrekturbereich sicherzustellen, wird der Aufzeichnungskopf H mit K Impulsen angesteuert (303) (Punkt I in Fig. 7). Die Aufzeichnung (304) wird auf der Grundlage von Daten ausgeführt (Punkt J in Fig. 7). Prozeß der Verlangsamung (305) wird ausgeführt, und dann wird Papier zugeführt (306).

Wenn der Druckbefehl (307) der nächsten Zeile eingegeben wird, wird eine negative Prozeß der Beschleunigung in Richtung (308) ausgeführt (Punkt O in Fig. 7), und der Aufzeichnungskopf H wird mit X Korrekturimpulsen (309) bewegt (Punkt P in Fig. 7). Daten der nächsten Zeile werden aufgezeichnet (310) (Punkt R in Fig. 7). Der Aufzeichnungskopf H wird mit (K - X) Impulsen bewegt (311), und der Prozeß der Verlangsamung wird ausgeführt (312).

Die obigen Operationen werden zur Ausführung einer Einseitenaufzeichnung wiederholt.

Fig. 7 veranschaulicht die obigen Operationen. Die aktuellen Aufzeichnungskopfpositionen sind längs der Abszisse aufgetragen. Der Punkt (das heißt, Punkt O) nach Abschluß des Beschleunigungsprozesses in negativer Richtung wird zur rechten vom Punkt (das heißt, Punkt J) des Endes vom Drucken in positiver Richtung verschoben. Durch Bewegen des Aufzeichnungskopfes H mit X Impulsen stimmt der Druckbereich P - R nach Abschluß der Korrektur fast mit dem Druckbereich I - J in positiver Richtung überein.

Wie schon beschrieben, wird gemäß diesem Ausführungsbeispiel der Aufzeichnungskopf in die positive und negative Richtung unter denselben Bedingungen wie im Aufzeichnungsbetrieb nach der Einschaltoperation bewegt. Die Anzahl von Impulsen wird gezählt, bis daß der Aufzeichnungskopf H bei einer Bewegung den HP-Sensor 4 überquert, und die Druckfehlerkorrektur in beiden Richtungen wird gemäß der errechneten Differenz ausgeführt. Ohne Kostenerhöhung und Justage kann die Druckfehlerkorrektur mit hoher Präzision in beiden Richtungen ausgeführt werden. Da darüber hinaus die obige Korrekturoperation immer nach jeder Einschaltoperation ausgeführt wird, kann eine passende Korrektur gegenüber Variationen der Antriebsbelastung und insbesondere der zeitlichen Änderung im Tintentankgewicht ausgeführt werden.

Zusätzlich zur Differenz in der Anzahl von Impulsen wird die Fehlerkorrektur in Hinsicht auf den charakteristischen Wert, der dem Kopfantriebssystem eigen ist, in diesem Ausführungsbeispiel ausgeführt. Folglich kann die Druckfehlerkorrektur in beiden Richtungen mit hoher Genauigkeit ausgeführt werden.

In diesem Ausführungsbeispiel wird der positive Aufzeichnungsbereich dem negativen Aufzeichnungsbereich gleichgesetzt. Jedoch können diese Bereiche sich voneinander unterscheiden, und das Drucken mit einer Minimaldistanz kann gleichermaßen ausgeführt werden.

Wenn der Zustand vom Off-Line-Zustand zum On-Line-Zustand gewechselt (102) wird, wie in Fig. 4 gezeigt, kann nach der Initialisierung (103) dieselbe Steuerung wie in (104) bis (118) ausgeführt werden, um die Korrekturdaten zu aktualisieren.

In diesem Ausführungsbeispiel wird die Korrektur ausgeführt, wenn der Aufzeichnungskopf in die negative Richtung bewegt wird. Jedoch kann die Korrektur ausgeführt werden, wenn der Kopf in die positive Richtung bewegt wird, wie in Fig. 8 gezeigt.

Genauer gesagt, nachdem der Beschleunigungsprozeß in positiver Richtung ausgeführt ist, wird der Aufzeichnungskopf durch die X Impulse entsprechend dem Korrekturwert bewegt. In diesem Zustand wird die Aufzeichnung ausgeführt, und der Aufzeichnungskopf wird mit (K - X) Impulsen bewegt. Danach wird der Aufzeichnungskopf verlangsamt und letztlich gestoppt. Beim Drucken in negativer Richtung nach Abschluß des Beschleunigungsprozesses wird der Aufzeichnungskopf mit K Impulsen bewegt, um einen Korrekturbereich sicherzustellen. Die Aufzeichnung wird dann ausgeführt, und der Aufzeichnungskopf wird verlangsamt und letztlich gestoppt. Selbst wenn der Aufzeichnungskopf auf diese Weise um Impulse in positiver Richtung bewegt wird, kann dieselbe Wirkung im obigen Ausführungsbeipiel erzielt werden.

Das zweite Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist nachstehend beschrieben.

Dieses Ausführungsbeispiel hat denselben mechanischen Aufbau wie das Ausführungsbeispiel in Fig. 1, und das Blockdiagramm einer elektrischen Anordnung eines Ansteuersystems für einen Aufzeichnungskopf H ist in Fig. 9 gezeigt.

Bezüglich Fig. 9 enthält das Antriebssystem eine Impulsmotoransteuerschaltung 31 zum Antrieb eines Impulsmotors 17, eine CPU 32 zum Liefern eines Steuersignals an die Impulsmotoranteuerschaltung 31 zum Antrieb des Impulsmotors 17, wie später zu beschreiben ist, einen ROM 33 zum Speichern einer Steuersequenz (ist später zu beschreiben), und einen RAM 94 mit Zählern (wird später beschrieben) oder zeitweilige Datenspeicherbereiche P, Q und X und dergleichen.

Der Impulsmotor 17 hat eine Auflösung pro Impuls entsprechend eines Antriebsbetrags von 0,42 mm (1/60") des Aufzeichnungskopfes H. Ein Druckbereich entspricht 480 Impulsen (20,32 cm (8")).

Eine Korrekturwertfeststelloperation (vorläufige Abtastung) dieses Ausführungsbeispiels ist nachstehend anhand eines Arbeitsablaufplans in Fig. 10 und eines Bewegungsdiagramms des Aufzeichnungskopfes in Fig. 11 beschrieben.

Wie in Fig. 10 gezeigt, wird die Initialisierung (401) nach einer Stromeinschaltoperation ausgeführt, und der Prozeß (402; Punkt A bis B in Fig. 11) der Beschleunigung in positiver Richtung wird ausgeführt, wobei der Impulsmotor 17 zum Antrieb eines Schlittens 15 (Aufzeichnungskopf H) in positiver Richtung mit einer Geschwindigkeit gleich derjenigen beim Aufzeichnungsbetrieb angetrieben wird.

Ein Bewegungsimpulszählwert V ( = 180; das heißt, 1/3 von 480 Impulsen entsprechend dem Druckbereich) in positiver Richtung wird in einem Bewegungsimpulszähler U im RAM 94 eingestellt (403). In diesem Falle ist die Zählung V ein im ROM 33 gespeicherter Wert und entspricht einer Impulszählung, die eine Entfernung hinreichend weit weg vom Punkt E von Punkt B in Fig. 11 beim Durchlaufen des HP-Sensors 4 darstellt. Der Zähler wird auf "0" gestellt (404). Immer wenn der Aufzeichnungskopf mit konstanter Geschwindigkeit von einem Impuls bewegt wird (405), erfolgt die Feststellung (406) des Pegels vom HP-Sensor 4. Wenn der HP-Sensor 4 in den AUS-Zustand versetzt ist, wird der Zähler P um Eins inkrementiert (407). ZU dieser Zeit stellt der Zähler P eine Impulszählung vom Punkt D zum Punkt E in Fig. 11 dar, das heißt, eine Periode, während der sich der Sensorpegel vom EIN- Zustand zum AUS-Zustand ändert. Nach Abschluß der Bewegung mit V Impulsen wird eine Prozeß der Verlangsamung in positiver Richtung ausgeführt (410), und die Bewegung des Aufzeichnungskopfes H wird gestoppt (Punkt E und Punkt F in Fig. 11).

Der Impulsmotor 17 wird in negativer oder Rückwärtsrichtung angesteuert, und eine Prozeß (411; Punkt G zu Punkt H in Fig. 11) der Verlangsamung in negativer Richtung wird mit derselben Impulszählung wie diejenige bei der positiven Prozeß der Verlangsamung in Richtung ausgeführt. Derselbe Wert V wie bei der positiven Bewegung wird als Bewegungsimpulszählung in negativer Richtung in dem Bewegungimpulszähler U eingestellt (412). Der Zähler Q wird auf "0" gesetzt (413). Jedesmal beim Bewegen des Aufzeichnungskopfes H mit einem Impuls bei konstanter Geschwindigkeit (414) wird der Pegel des HP-Sensors festgestellt (415). Wenn der Pegel des HP-Sensors im AUS-Zustand ist, wird der Zähler Q um 1 inkrementiert (461). Diese Verarbeitung wird mit V Impulsen wiederholt (417 und 418). Zu dieser Zeit speichert der Zähler Q eine Impulszählung aus Punkt H zu Punkt J in Fig. 11, während der der Pegel des Sensors vom AUS-Zustand zum EIN-Zustand geändert wird. Nach Abschluß der Bewegung des Aufzeichnungskopfes durch V Impulse, wird ein Prozeß der Verlangsamung in negativer Richtung durch dieselbe Impulszählung wie beim Prozeß der Beschleunigung in positiver Richtung ausgeführt (419), und die Bewegung des Aufzeichnungskopfes wird gestoppt (Punkt K bis Punkt L in Fig. 11).

Wenn die Bewegungsverarbeitung abgeschlossen ist, muß bei einem idealen Antriebssystem die Bedingung P = Q erzielt werden. Da in der Praxis das Antriebssystem jedoch kein idealer starrer Körper ist, hat das Antriebssystem einen charakteristischen Wert Y (Punkte A bis L und Punkt F bis 6 in Fig. 11), wie ein Spiel. Da darüber hinaus der Aufzeichnungskopf H nicht unmittelbar den an den Impulsmotoir 17 angelegten Impulsen folgen kann, wird eine Pegelumkehrposition des HP-Sensors 4 vom Punkt C zu Punkt D in positiver Richtung und vom Punkt I zum Punkt J in negativer Richtung verschoben, wodurch die Bedingung Q > P gewonnen wird. Wenn man diesen Fehlerwert mit X angibt, wird der Wert X in positiver Richtung als gleich demjenigen in negativer Richtung angesehen, so daß der Fehlerwert aus X = (Q - P - Q)/Y errechnet werden kann. Dieser Wert ist im RAM 94 als Korrekturwert gespeichert (420). Der Fehlerbetrag X für die Belastung nach der Einschaltoperation kann somit gewonnen werden.

Da in diesem Ausführungsbeispiel P = 145, Q = 150 und Y = 1 ist, wird dann X = 2. In alternativer Weise können die obigen Operationen vielfach wiederholt werden, um eine Vielzahl von Korrekturwerten zu bekommen, ein Durchschnittswert der Vielzahl von Korrekturwerten wird errechnet, und der Durchschnittswert kann im RAM 94 als Korrekturwert gespeichert werden.

Eine Korrektursequenz (Aufzeichnungsabtastung) während der aktuellen Aufzeichnung ist nachstehend anhand eines in Fig. 12 dargestellten Arbeitsablaufplans und einer in Fig. 13 gezeigten Aufzeichnungskopf-Bewegungstafel beschrieben.

Während der aktuellen Aufzeichnung, wie sie in Fig. 12 gezeigt ist, wird nach Empfang eines Druckbefehls (501) ein Prozeß der Beschleunigung in positiver Richtung durchgeführt (502; Punkt A nach Punkt B in Fig. 13). Der Aufzeichnungskopf wird mit Z Impulsen bewegt, um einen Bereich zur Sicherstellung eines Korrekturbereichs zu gewinnen, und der Aufzeichnungskopf wird durch den Korrekturwert entsprechend X Impulsen bewegt (503; von Punkt B zu den Punkten C und D in Fig. 13). Zu dieser Zeit wird der Bereich Z auf einen größeren Wert als eine Summe aus einem Maximalwert des angenommenen Korrekturwertes X und dem durch Spiel verursachten charakteristischen Wert Y eingestellt.

Die Aufzeichnung wird dann gemäß Aufzeichnungsdaten ausgeführt (504, Punkt D nach E in Fig. 13), und der Aufzeichnungskopf wird mit (Z - X) Impulsen zur Einstellung des Korrekturbereichs nach Aufzeichnung bewegt (505; Punkt E nach F in Fig. 13). Nach dem Prozeß der Beschleunigung in positiver Richtung (506; Punkt F nach Punkt G in Fig. 13) wird das Papier zugeführt (507).

Wenn ein Druckbefehl der nächsten Zeile empfangen ist (508), wird Prozeß der Beschleunigung in negativer Richtung durch dieselbe Impulszählung wie bei der Prozeß der Verlangsamung in positiver Richtung ausgeführt (509; Punkt H nach Punkt I in Fig. 13). Der Aufzeichnungskopf wird mit Z Impulsen bewegt, um einen Bereich zur Sicherstellung des Korrekturbereichs zu gewinnen, und dann wird der Aufzeichnungskopf mit Y Impulsen, wie dem durch Spiel oder dergleichen verursachten charakteristischen Wert Y bewegt. Darüber hinaus wird der Aufzeichnungskopf mit X Impulsen als Korrekturwert bewegt (510; von Punkt I nach Punkten J, K und L in Fig. 13).

Die Aufzeichnung wird dann gemäß Aufzeichnungsdaten ausgeführt (511; Punkt L nach M in Fig. 13). Um den Korrekturbereich nach der Aufzeichnung zu justieren, wird der Aufzeichnungskopf mit (Z - X - Y) Impulsen bewegt (505; Punkt M nach N in Fig. 13). Der Prozeß der Verlangsamung in negativer Richtung wird mit derselben Impulszählung wie beim Prozeß der Beschleunigung in positiver Richtung (513) ausgeführt.

Die obigen Operationen werden zur Ausführung einer Einseitenaufzeichnung wiederholt.

Fig. 13 stellt die Positionen des Aufzeichnungskopfes H bei den obigen Operationen dar. Diese Verarbeitung wird so ausgeführt, daß der Druckbereich in positiver Richtung zwischen den Punkt D und den Punkt E fällt, und so, daß die negative Richtung zwischen dem Punkt M und dem Punkt L liegt. In der Praxis jedoch tritt ein Fehler gemäß X als Feststellung des Korrekturwertes auf. Der Druckbereich in positiver Richtung fällt zwischen Punkt C und Punkt E', und derjenige in negativer Richtung fällt zwischen Punkt M' und Punkt K.

Eine aktuelle Druckstartposition kann als Punkt C beibehalten werden, selbst wenn der Korrekturwert X nach Feststellung durch Variationen der Belastung, wie beispielsweise durch Unterschiede zwischen Geräten und zeitlichen Verschleiß verändert wird. Dies liegt daran, daß die Korrektur sowohl in positiver als auch in negativer Richtung ausgeführt wird.

In diesem Ausführungsbeispiel wird der positive Aufzeichnungsbereich gleich demjenigen des negativen Aufzeichnungsbereichs eingestellt. Jedoch kann der positive Aufzeichnungsbereich sich in der Größe vom negativen Aufzeichnungsbereich unterscheiden, und das Drucken mit einer Minimaldistanz kann ausgeführt werden.

Wenn vom Off-Line-Zustand zum On-Line-Zustand umgeschaltet wird, wie in den Fig. 10 (421, 402 bis 420) gezeigt, wird dieselbe zuvor beschriebene Steuerung ausgeführt, um den Korrekturwert zu aktualisieren. Zusätzlich zu dem Fall, bei dem das Gerät eingeschaltet oder vom Off-Line-Zustand zum On-Line- Zustand umgeschaltet wird, kann die Korrekturwert- Rechensteuerung in der zuvor beschriebenen Weise vor der Aufzeichnung ausgeführt werden.

In diesem Ausführungsbeispiel wird die Impulszählung (das heißt, Umschaltzählung von Aktivierungsphasen) des Impulsmotors 17 gezählt. Wenn jedoch Tintenausstoß (Punkt) zu Zeiten ausgeführt wird, die jeweils durch Teilen (das heißt, 6 Teilungen) einer Phase des Impulses gewonnen werden, kann die Anzahl von Punkten gezählt werden. In diesem Falle kann die Genauigkeit der Fehlerkorrektur mit 0,07 mm (1/360") angegeben werden, wodurch die Fehlerkorrekturgenauigkeit weiter verbessert ist.

In einem Aufzeichnungsgerät mit einer Vielzahl von Druckgeschwindigkeiten werden Korrekturwerte X1, X2, ... gemäß der jeweiligen Geschwindigkeit gewonnen, wodurch die optimale Fehlerkorrektur bei der jeweiligen Geschwindigkeit ausgeführt wird.

Die vorliegende Erfindung ist nicht auf einen Impulsmotor als Antriebsquelle für den Aufzeichnungskopf (Schlitten) beschränkt, sondern es kann auch beispielsweise ein Gleichstrommotor verwendet werden.

Der HP-Sensor kann außerhalb des Bereichs der Beschleunigungs- oder Verlangsamungsprozesse angeordnet sein.

Ein vorläufiger Abtastbetrag ist nicht auf einen speziellen Wert beschränkt. Jedoch in Hinsicht auf die vorläufige Abtastzeit und Genauigkeit wird dieser Betrag vorzugsweise auf 1/2 bis 1/4, insbesondere auf 1/3 der Aufzeichnungsbreite gesetzt.

Die vorliegende Erfindung kann gleichermaßen beispielsweise bei einem thermischen Übertragungsaufzeichnungssystem unter Verwendung eines thermischen Kopfes, einem heizempfindlichen Aufzeichnungssystem und einem impakten Aufzeichnungssystem unter Verwendung eines Typenrades, eines Drahtes oder dergleichen angewandt werden. Wenn das Tintenstrahlaufzeichnungssystem verwendet wird, kann eine hervorragende Wirkung im Tintenstrahl- Aufzeichnungsgerät bei Verwenden von Heizenergie erzielt werden, wie in den obigen Ausführungsbeispielen beschrieben. Nach diesem System kann eine hochdichte, hochpräzise Aufzeichnung ausgeführt werden.

Hinsichtlich des repräsentativen Aufbaus und Prinzips, das in der Praxis Anwendung gefunden hat, ist das grundlegende Prinzip beispielsweise gemäß den U. S. Patenten 4 723 129 und 4 740 796 zu favorisieren. Dieses System ist sowohl beim sogenannten Bedarfstyp als auch beim kontinuierlichen Typ anwendbar. Insbesondere ist der Fall des Bedarfstyps effektiv, weil durch Anlegen wenigstens eines Ansteuersignals, das einen schnellen Temperaturanstieg erzielt, bei dem das Kernsieden gemäß der Aufzeichnungsinformation an den elektrischen Wärmetauschern überschritten wird, die entsprechend den Seiten oder Flüssigkeitskanälen eingerichtet sind, die die Flüssigkeit (Tinte) führen, wird Wärmeenergie von den elektrischen Wärmetauschern erzeugt, um das Filmsieden auf der beheizten Oberfläche des Aufzeichnungskopfes zu bewirken, und folglich können die Blasen in der Flüssigkeit (Tinte) gemäß einem der Ansteuersignale gebildet werden. Durch Ausstoß der Flüssigkeit (Tinte) durch eine Öffnung zum Ausstoß durch Wachsen und Schrumpfen der Blasen wird wenigstens ein Tröpfchen gebildet. Indem die Ansteuersignale in Impulsform gebracht werden, kann das Wachsen und das Schrumpfen der Blase unmittelbar herbeigeführt werden, um in adäquater Weise einen besseren Ausstoß der Flüssigkeit (Tinte) zu erzielen, der insbesondere für die Ansprecheigenschaften hervorragend ist. Als Ansteuersignale einer derartigen Impulsform sind jene der in den U. S. Patenten 4 463 359 und 4 345 262 offenbarten besonders geeignet. Des weiteren kann eine hervorragende Aufzeichnung durch Anwenden der im U. S. Patent 4 313 124 beschriebenen Voraussetzung der Erfindung betreffs der Temperaturanstiegsrate der zuvor angeführten heizenden Oberfläche ausgeführt werden.

Als Aufbau des Aufzeichnungskopfes zusätzlich zu der Kombination von Ausstoßöffnung, dem Flüssigkeitskanal und dem elektrischen Wärmetauscher (gerader Flüssigkeitskanal oder rechtwinklig gebogener Flüssigkeitskanal), wie in den zuvor angeführten jeweiligen Dokumenten offenbart, ist auch die Bildung unter Anwendung des U. S. Patents 4 558 333 oder 4 459 600 in der vorliegenden Erfindung enthalten, die den Aufbau mit dem im gebogenen Abschnitt angeordneten Heizungsabschnitt offenbart, der ebenfalls in der vorliegenden Erfindung enthalten ist. Darüber hinaus kann die vorliegende Erfindung auch beim Aufbau wirkungsvoll sein, wie er in der Japanischen offengelegten Patentanmeldung Nr. 59-123670 offenbart ist, die den Aufbau unter Verwendung eines Schlittens offenbart, der einer Vielzahl von elektrischen Wärmetauschern gemeinsam ist, wie der Ausstoßabschnitt des elektrischen Wärmetauschers, oder die Japanische offengelegte Patentanmeldung Nr. 59-138461, die einen Aufbau offenbart, bei dem die Öffnung zur Absorption von Druckwellen der Wärmeenergie gemäß dem Ausstoßabschnitt dient.

Darüber hinaus ist die vorliegende Erfindung wirkungsvoll bei einem Aufzeichnungskopf des frei austauschbaren Chip-Typs, der die elektrische Verbindung zum Grundgerät oder das Zuführen der Tinte aus dem Grundgerät ermöglicht, indem er auf das Grundgerät aufgesetzt ist, oder ein Aufzeichnungskopf des Kartuschentyps mit einem Tintentank, der im Aufzeichnungskopf selbst integriert ist.

Auch ist das Hinzufügen eines Regeneriermittels für den Aufzeichnungskopf als vorbereitendes zusätzliches Mittel vorteilhaft, weil die Wirkung der vorliegenden Erfindung dadurch stabiler wird. Spezielle Ausführungsbeispiele dieser Mittel für den Aufzeichnungskopf können Verkappungsmittel, Reinigungsmittel, Druck- oder Saugmittel, elektrische Wärmetauscher oder andere Arten von Heizelementen enthalten, oder Vorheizmittel gemäß einer Kombination dieser, und es ist auch wirkungsvoll zur Ausführung einer stabilen Aufzeichnung, einen Vorbereitungsbetrieb auszuführen, der den Ausstoß getrennt von der Aufzeichnung ausführt.

Der Aufzeichnungsbetrieb als Aufzeichnungseinrichtung nach der Erfindung ist des weiteren nicht nur für den Aufzeichnungsbetrieb lediglich einer Primärfarbe äußerst wirksam, wie beispielsweise Schwarz und so weiter, sondern auch bei einer Einrichtung, die wenigstens mit einer von mehreren unterschiedlichen Farben oder Vollfarben durch Mischen ausgestattet ist, wobei der Aufzeichnungskopf entweder kompakt gebaut oder in einer Vielzahl zusammengesetzt sein kann.

Obwohl in den zuvor beschriebenen Beispielen der vorliegenden Erfindung als Flüssigkeit die Tinte angenommen wurde, können auch andere Arten von Tinte zufriedenstellend angewandt werden, die sich unterhalb der Raumtemperatur verfestigen und bei Raumtemperatur weich oder flüssig werden, oder solche, die sich verflüssigen, wenn ein Aufzeichnungsaktivierungssignal ausgegeben wird, wie es generell im Tintenstrahlsystem benutzt wird, um die Viskosität der Tinte in einem gewissen Bereich zum stabilen Ausstoß durch Einstellen der Temperatur der Tinte in einem Bereich zwischen 30ºC und 70ºC beizubehalten. Darüber hinaus ist auch die Tinte, die die Eigenschaft der Verflüssigung nur durch Zuführen von Wärmeenergie hat, ebenfalls auf die vorliegende Erfindung anwendbar, wobei sich die Tinte durch die zugeführte Wärmeenergie gemäß einem Aufzeichnungssignal so verflüssigt, daß die Tinte flüssig ausgestoßen wird, wobei sie sich verfestigt, wenn sie den Aufzeichnungsträger erreicht hat. Aus diesem Grund muß eine Tinte nur dann eine Flüssigphase haben, wenn ein Aufzeichnungssignal anliegt. Durch alternatives Verwenden einer derartigen Tinte, die es gestattet, einen Teil der Wärmeenergie in positiver Weise als Energie zur Änderung des Aggregatzustandes von fest auf flüssig zu verwenden, um die Temperaturerhöhung zu vermeiden, oder im Zustand der Vorratshaltung sich verfestigt, um das Verdampfen der Tinte zu vermeiden, wird der Tinte Wärmeenergie zugeführt und verflüssigte Tinte ausgestoßen. Auch kann eine Tinte verwendet werden, deren Verfestigung vor Erreichen des Aufzeichnungsträgers beginnt. Das heißt, in der vorliegenden Erfindung kann eine Tinte verwendet werden, die sich nach Beaufschlagen mit Wärmeenergie verflüssigt. Darüber hinaus kann, wie in der Japanischen offengelegten Patentanmeldung Nr. 54-56874 und Nr. 60-71260 beschrieben, eine im flüssigen oder festen Zustand in einer Aussparung oder durch Löcher eines porösen Blattes bereitgehaltene Tinte einem elektrischen Wärmetauscher gegenübergestellt werden. Das effektivste Verfahren für Tinten, wie es in der vorliegenden Erfindung beschrieben ist, basiert auf dem oben angeführten Filmsieden.

Des weiteren kann ein Aufzeichnungsgerät gemäß der vorliegenden Erfindung kompakt oder getrennt als Bildausgabegerät in der Datenverarbeitung verwendet werden, wie beim Computer oder Wortprozessor, beim Kopierer in Verbindung mit einem Lesegerät oder in einer Faksimileeinrichtung mit der Sende- und Empfangseigenschaft.

Fig. 14 ist ein Blockdiagramm, das einen schematischen Aufbau zeigt, bei dem ein Aufzeichnungsgerät der vorliegenden Erfindung in einem Datenverarbeitungsgerät mit den Eigenschaften des Wortprozessors, Personal Computers, Faksimileendgerät und Kopierer verwendet wird.

Eine Steuerung 201 zur Steuerung des gesamten Gerätes, die über eine CPU verfügt, wie beispielsweise einen Mikroprozessor, hat verschiedene I/O-Bausteine. Die Steuerung 201 gibt Steuer- oder Datensignalen an jeweilige Schaltungskomponenten ab oder empfängt Steuer- oder Datensignale von diesen Komponenten. Eine Anzeige 202 zeigt verschiedene Menüs, Dokumentinformationen und Bilddatenlesen vom Bildleser 207 auf dem Anzeigeschirm an. Eine transparente druckempfindliche Tasttafel 203 ist auf dem Anzeigeabschnitt 202 vorgesehen. Wenn die Oberfläche der Tasttafel 203 durch Fingerdruck oder dergleichen betätigt wird, können über die Anzeige 202 Punkte, Koordinatenwerte oder dergleichen eingegeben werden.

Eine FM-Tonquelle (frequenzmodulierte Tonquelle) 204 speichert in einem Speicher 210 oder in einer externen Speichereinrichtung 212 mit einem Musikeditor erstellte Musikinformationen in Form digitaler Daten. Die im Speicher 210 oder dergleichen gespeicherten Daten werden ausgelesen und der FM-Modulation unterzogen. Ein elektrisches Signal aus dem FM- Tonquelle 204 wird von einem Lautsprecher 205 in einen hörbaren Ton umgesetzt. Ein Drucker 206 ist als Ausgabegerät für einen Personalcomputer, ein Faksimileendgerät oder einen Kopierer für das Aufzeichnungsgerät nach der vorliegenden Erfindung vorgesehen.

Der Bildleser 207 liest Originaldaten auf photoelektrischem Wege und gibt die gelesenen Daten ein. Der Bildleser 207 ist in der Mitte des Transportweges des Originals zum Lesen von Faksimile- oder Kopieroriginalen und anderen verschiedenen Arten von Originalen angeordnet. Der Faksimile- (FAX-) Sende- Empfänger 208 hat eine Schnittstellenfunktion zu einer externen Einrichtung. Ein Fernsprechapparat 209 verfügt über verschiedene Telefonmerkmale, wie beispielsweise die übliche Telefonfunktion oder eine automatische Anrufbeantwortungsfunktion.

Der Speicher 210 enthält einen ROM zum Speichern von Systemprogrammen, Verwaltungsprogrammen und anderen Anwenderprogrammen, Druckzeichen und ein einem Wörterbuch, und einen Video-RAM und speichert des weiteren aus einer externen Speichereinrichtung 212 geladenen Anwenderprogramme und Dokumentinformationen.

Eine Tastatur 211 wird zur Eingabe von Dokumentinformationen oder verschiedener Befehle benutzt.

Die externe Speichereinrichtung 212 benutzt ein Speichermedium bestehend aus der Diskette oder Festplatte. Dokumentinformationen, Musik- oder Audiodaten und Programme des Anwenders sind in der externen Speichereinrichtung 212 gespeichert.

Fig. 15 ist ein typisches Erscheinungsbild des Datenverarbeitungsgerätes, das in Fig. 14 gezeigt ist.

Eine Kennzeichen-Anzeigetafel 301 zur Anzeige verschiedener Menüs, Graphikdaten oder Dokumentdaten enthält eine Flüssigkristall. Auf der Anzeige 301 ist eine Tasttafel 203 installiert. Durch Niederdrücken einer Oberfläche der Tasttafel 203 mit einem Finger oder dergleichen können Koordinaten oder Punktspezifikationen eingegeben werden. Ein Handapparat 302 wird verwendet, wenn das Gerät als Fernsprechapparat dient. Die Tastatur 303 ist abnehmbar an einer Schnur mit dem Grundgerät befestigt und wird zur Eingabe verschiedener Dokumente oder Daten verwendet. Die Tastatur 303 ist ebenfalls mit verschiedenen Arten von Funktionstasten 304 versehen. Ein Schlitz 305 zum Einstecken der Diskette in die externe Speichereinrichtung 212 ist im Grundgerät zum Zugriff auf Daten der externen Speichereinrichtung 212 vorgesehen.

Ein Original wird auf eine Originalauflageplatte 306 gelegt und von einem Bildleser 207 gelesen. Das gelesene Original wird vom rückwärtigen Abschnitt des Gerätes ausgegeben. Beim Faksimileempfang oder dergleichen werden empfangene Daten vom Tintenstrahldrucker 307 aufgezeichnet.

Die Anzeige 202 kann eine Kathodenstrahlröhre sein. Jedoch wird eine flache Tafel, wie eine Flüssigkristallanzeige vorgezogen, die einen ferroelektrischen Flüssigkristall verwendet, um eine kompaktere, dünnere und leichtere Anzeige zu schaffen.

Wenn das zuvor beschriebenen Datenverarbeitungsgerät als Personalcomputer oder Wortprozessor arbeitet, werden verschiedene über die Tastatur 211 eingegebene Informationen gemäß einem vorbestimmten Programm im Steuerabschnitt 201 verarbeitet. Die verarbeiteten Daten werden vom Drucker 206 als Bild abgegeben.

Wenn das Gerät als Empfänger für ein Faksimileendgerät arbeitet, werden die vom FAX-Sende- und -Empfangsabschnitt 208 eingegebenen Faksimileinformationen über die Übertragungsleitung empfangen und gemäß einem vorbestimmten Programm im Steuerabschnitt 201 gemäß einem vorbestimmten Programm verarbeitet. Die verarbeiteten Daten werden vom Drucker 206 als Empfangsbild abgegeben.

Beim Betrieb als Kopierer wird ein Original vom Bildleseabschnitt 207 gelesen, und gelesene Originaldaten werden über den Steuerabschnitt 201 an den Druckerabschnitt 206 als Kopierbild gesandt. Wenn das Gerät als Sender des Faksimileendgerätes arbeitet, werden die vom Bildleser 207 gelesenen Originaldaten von der Steuerung 201 gemäß einem vorbestimmten Programm gesendet. Die verarbeiteten Daten werden über den Fax-Sende-Empfanger 208 zur Übertragungsleitung gesandt.

Das zuvor beschriebene Verarbeitungsgerät kann vom kompakten Typ sein, der einen Tintenstrahldrucker enthält, wie in. Fig. 16 gezeigt. In diesem Falle kann ein besser transportierbares Gerät geschaffen werden. Dieselben Bezugszeichen wie in Fig. 15 bedeuten dieselben Teile in Fig. 16.

Wie schon beschrieben, wird das Aufzeichnungsgerät nach der vorliegenden Erfindung im zuvor beschriebenen multifunktionellen Datenverarbeitungsgerät verwendet, um höherqualitative Aufzeichnungsbilder bei geringer Geräuschentwicklung mit hoher Geschwindigkeit zu erzielen, wodurch die Funktionen des Datenverarbeitungsgerätes weiter verbessert sind.

Wie der Beschreibung zu entnehmen, können nach der vorliegenden Erfindung die Positionen des Aufzeichnungskopfes in positiver und negativer Richtung trotz wechselnder Antriebsbelastung exakt gesteuert werden.


Anspruch[de]

1. Serienaufzeichnungsgerät zum Hin- und Herbewegen eines Aufzeichnungskopfes (14) relativ zu einem Aufzeichnungsträger (18), um eine bidirektionale Aufzeichnung auszuführen, mit:

einem Ansteuermittel (31) zum Hin- und Herbewegen des Aufzeichnungskopfes innerhalb eines vorbestimmten Bereichs, der eine Bezugsposition enthält;

einem Positionsfeststellmittel (4) zum Feststellen des Durchlaufens einer Bezugsposition vom Aufzeichnungskopf;

einem Rechenmittel (32) zum Errechnen eines Positionsfehlers bei der bidirektionalen Aufzeichnung auf der Grundlage der Zeitvorgaben der Feststellung vom Positionsfeststellmittel des Durchlaufens einer Bezugsposition vom Aufzeichnungskopf während der Bewegung in beiden Richtungen, wenn sich der Aufzeichnungskopf innerhalb des vorbestimmten Bereichs hin- und herbewegt;

einem Korrekturmittel (34) zum Korrigieren des Positionsfehlers bei der bidirektionalen Aufzeichnung auf der Grundlage des vom Rechenmittel errechneten Positionsfehlers; und mit

einem Steuermittel (32) zur automatischen Steuerung der Operationssequenz des Rechenmittels und des Korrekturmittels, so daß das Ansteuermittel den Kopf gemäß korrigierter Kopfpositionsdaten ansteuert,

dadurch gekennzeichnet, daß das Korrekturmittel (34) eingerichtet ist, den Positionsfehler bei der bidirektionalen Aufzeichnung auf der Grundlage des vom Rechenmittel errechneten Positionsfehlers und einem vorbestimmten Korrekturwert zu korrigieren, der wenigstens einen Wert basierend auf einem Faktor enthält, der dem Positionsfeststellmittel (4) eigen ist und der Positionsfehler verursachen kann.

2. Gerät nach Anspruch 1, dessen Positionsfeststellmittel (4) eine elektrische Schaltung enthält, wobei der Korrekturwert einen Wert basierend auf einer Verzögerungszeit enthält, der der elektrischen Schaltung eigen ist.

3. Gerät nach Anspruch 1 oder 2, bei dem der Korrekturwert einen auf einer Hysterese des Positionsfeststellmitteles basierenden Wert enthält.

4. Gerät nach Anspruch 1, 2 oder 3, dessen Korrekturmittel (34) eingerichtet ist, den Positionsfehler zu korrigieren, während sich der Aufzeichnungskopf (14) zur Aufzeichnung in der einen oder anderen Richtung bewegt.

5. Gerät nach Anspruch 1, 2 oder 3, dessen Korrekturmittel (34) eingerichtet ist, den Positionsfehler während der Bewegung des Aufzeichnungskopfes (14) zur Aufzeichnung in beiden Richtungen zu korrigieren.

6. Gerät nach Anspruch 2, dessen Ansteuermittel (31) einen Impulsmotor (17) enthält, und dessen Rechenmittel (32) eingerichtet ist, die Differenz zwischen den Bezugspositionsdurchgängen unter Verwendung der Anzahl von Impulsen zur Ansteuerung des Impulsmotors zu errechnen.

7. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dessen Ansteuermittel (31) eingerichtet ist, den Aufzeichnungskopf (14) hin- und herzubewegen, um das Rechenmittel (32) zu veranlassen, die Differenz zwischen den Bezugspositionsdurchläufen nach einer Einschaltoperation zu errechnen.

8. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dessen Antriebsmittel (31) eingerichtet ist, den Aufzeichnungskopf (14) hin- und herzubewegen, um das Rechenmittel (32) zu veranlassen, die Differenz zwischen den festgestellten Bezugspositionsdurchläufen in einem Echtzeitbetrieb zu errechnen.

9. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dessen Antriebsmittel (31) einen Impulsmotor (17) enthält, und dessen Rechenmittel (32) eingerichtet ist, die Differenz zwischen den festgestellten Bezugspositionsdurchläufen gemäß durch Teilen des Erregungsphasenimpulses zur Ansteuerung des Impulsmotors gewonnenen Einheiten zu errechnen.

10. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dessen Antriebsmittel (31) einen Impulsmotor enthält, der eingerichtet ist zum Ansteuern durch Umschalten einer Erregungsphase, wobei das Positionsfeststellmittel eingerichtet ist, das Durchlaufen einer Bezugsposition vom Aufzeichnungskopf in durch Teilen der Erregungsphase des Impulsmotors gewonnenen Einheiten festzustellen, und dessen Rechenmittel (32) eingerichtet ist, einen Positionsfehler in beiden Richtungen in den Einheiten auf der Grundlage der in den Einheiten der Durchläufe der Bezugsposition vom Aufzeichnungskopf festgestellten Zeitvorgaben zu errechnen, wenn das Hin- und Herbewegen des Aufzeichnungskopfes vom Antriebsmittel innerhalb des vorbestimmten Bereichs erfolgt.

11. Gerät nach Anspruch 10, bei dem die durch Teilen der Erregungsphase gewonnene Einheit einer Aufzeichnungsauflösung gleicht.

12. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dessen Rechenmittel (32) eingerichtet ist, die Differenz zwischen den Bezugspositionsdurchgängen für eine jede einer Vielzahl von Geschwindigkeiten zu errechnen.

13. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 12, das des weiteren ausgestattet ist mit einem Aufzeichnungskopf, der eingerichtet ist, Tintentröpfchen auszustoßen, um die Aufzeichnung auszuführen.

14. Gerät nach Anspruch 13, dessen Aufzeichnungskopf ein Blasenstrahl-Aufzeichnungskopf zum Ausstoßen von Tintentröpfchen zur Aufzeichnung mittels Wachsen und Schrumpfen von Blasen ist.

15. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 12, das des weiteren ausgestattet ist mit einem Aufzeichnungskopf (14) mit einer Vielzahl von Ausstoßöffnungen zum Tintenausstoß und mit einem Wärmeenergieerzeugungsmittel, das jeweils gemäß der Vielzahl von Ausstoßöffnungen eingerichtet ist, die Tinte zu erhitzen, um eine Zustandsänderung zum Ausstoß von Tinte aus den Ausstoßöffnungen hervorzurufen.

16. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 15, mit einem austauschbaren Aufzeichnungskopf.

17. Gerät nach einem der Ansprüche 13 bis 16, dessen Aufzeichnungskopf (14) einen Tank zur Tintenaufnahme enthält.

18. Serienaufzeichnungsverfahren, bei dem ein Aufzeichnungskopf (14) eine Hin- und Herbewegung relativ zu einem Aufzeichnungsträger (18) erfährt, um eine bidirektionale Aufzeichnung auszuführen, mit den Verfahrensschritten:

Hin- und Herbewegen des Aufzeichnungskopfes innerhalb eines vorbestimmten Bereichs, der eine Bezugsposition enthält;

Errechnen eines Positionsfehlers beim bidirektionalen Aufzeichnen auf der Grundlage der Zeitvorgaben der Feststellung durch das Positionsfeststellmittel von Bezugspositionsdurchläufen vom Aufzeichnungskopf während der Hin- und Herbewegungen des Aufzeichnungskopfes innerhalb des vorbestimmten Bereichs;

Korrigieren eines Positionsfehlers beim bidirektionalen Aufzeichnen auf der Grundlage des errechneten Positionsfehlers; und

automatisches Steuern des Rechnens und Korrigierens, so daß das Ansteuern des Kopfes gemäß korrigierter Positionsdaten erfolgt, gekennzeichnet durch

Korrigieren des Positionsfehlers beim bidirektionalen Aufzeichnen auf der Grundlage des errechneten Positionsfehlers und eines vorbestimmten Korrekturwertes, der wenigstens einen Wert basierend auf einem Faktor enthält, der dem Positionsfeststellmittel (4) eigen ist und den Positionsfehler hervorrufen kann.

19. Verfahren nach Anspruch 18, bei dem das Positionsfeststellmittel (4) über eine elektrische Schaltung verfügt, wobei das Errechnen des Positionsfehlers unter Verwenden eines solchen Korrekturwertes erfolgt, der einen Wert enthält, der auf einer der elektrischen Schaltung eigenen Verzögerungszeit basiert.

20. Verfahren nach Anspruch 18 oder 19, bei dem der Korrekturwert einen Wert enthält, der auf einer Hysterese des Positionsfeststellmittels basiert.

21. Verfahren nach Anspruch 18, 19 oder 20, das das Korrigieren des Positionsfehlers umfaßt, während der Aufzeichnungskopf (14) sich zur Aufzeichnung in der einen oder anderen Richtung bewegt.

22. Verfahren nach Anspruch 18, 19 oder 20, das das Korrigieren des Positionsfehlers während der Bewegung des Aufzeichnungskopfes (14) zur Aufzeichnung in beiden Richtungen umfaßt.

23. Verfahren nach einem der Ansprüche 18 bis 22, das den Antrieb des Aufzeichnungskopfes unter Verwendung eines Impulsmotors (17) und das Errechnen der Differenz zwischen den Bezugspositionsdurchläufen unter Verwendung der Anzahl von Impulsen zum Antrieb des Impulsmotors umfaßt.

24. Verfahren nach einem der Ansprüche 18 bis 23, das das Hin- und Herbewegen des Aufzeichnungskopfes (14) und das Errechnen der Differenz zwischen den Bezugspositionsdurchläufen nach einer Einschaltoperation einschließt.

25. Verfahren nach einem der Ansprüche 18 bis 23, das das Hin- und Herbewegen des Aufzeichnungskopfes (14) umfaßt, um das Rechenmittel (32) zu veranlassen, die Differenz zwischen den festgestellten Bezugspositionsdurchläufen in einem Echtzeitbetrieb zu errechnen.

26. Verfahren nach einem der Ansprüche 18 bis 25, das den Antrieb des Kopfes unter Verwendung eines Impulsmotors (17) und Errechnen der Differenz zwischen den festgestellten Bezugspositionsdurchgängen gemäß durch Teilen des Erregungsphasenimpulses zum Antrieb des Impulsmotors gewonnenen Einheiten umfaßt.

27. Verfahren nach einem der Ansprüche 18 bis 25, das den Antrieb des Kopfes unter Verwendung eines Impulsmotors umfaßt, dessen Ansteuerung durch Umschalten einer Erregungsphase und Feststellen der Bezugspositionsdurchgänge unter Verwendung des Positionsfeststellmittels in durch Teilen der Erregungsphase des Impulsmotors gewonnenen Einheiten erfolgt, und bei dem das Errechnen des Positionsfehlers in beiden Richtungen in Einheiten auf der Grundlage der Durchgänge der Bezugsposition vom Aufzeichnungskopf festgestellten Zeitvorgaben erfolgt, wenn sich der Aufzeichnungskopf innerhalb des vorbestimmten Bereichs hin- und herbewegt.

28. Verfahren nach Anspruch 27, das die Erregungsphase durch die Einheit so teilt, daß die Einheit einem Aufzeichnungsauflösungsvermögen gleicht.

29. Verfahren nach einem der Ansprüche 18 bis 28, bei dem die Differenz zwischen den Bezugspositionsdurchgängen für jede einer Vielzahl von Geschwindigkeiten umfaßt.

30. Verfahren nach einem der Ansprüche 18 bis 29, bei dem des weiteren eine Verwendung eines Aufzeichnungskopfes erfolgt, der eingerichtet ist zum Tintentröpfchenausstoß zur Ausführung der Aufzeichnung.

31. Verfahren nach Anspruch 30, bei dem als Aufzeichnungskopf ein Blasenstrahl-Aufzeichnungskopf zum Ausstoß von Tintentröpfchen zur Aufzeichnung mittels Wachsen und Schrumpfen von Blasen Anwendung findet.







IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com