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Dokumentenidentifikation DE69516593T2 21.09.2000
EP-Veröffentlichungsnummer 0694651
Titel Fräsmaschine mit Multi-Weiten-Fräser
Anmelder Wirtgen GmbH, 53578 Windhagen, DE
Erfinder Murray, Stuart, Nashville, TN 37210, US
Vertreter Luderschmidt, Schüler & Partner GbR, 65189 Wiesbaden
DE-Aktenzeichen 69516593
Vertragsstaaten DE, FR, GB, IT
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 28.07.1995
EP-Aktenzeichen 951119130
EP-Offenlegungsdatum 31.01.1996
EP date of grant 03.05.2000
Veröffentlichungstag im Patentblatt 21.09.2000
IPC-Hauptklasse E01C 23/088

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG

Vorliegende Erfindung betrifft allgemein Fräsmaschinen und insbesondere Fräsmaschinen für Asphalt, Beton und andere Straßenoberflächenmaterialien, damit eine abgenutzte Oberfläche entfernt und durch neues Material ersetzt werden kann. Fräsmaschinen dieser Art hatten in der Vergangenheit Fräswerkzeuge mit festgelegter Breite. Meine Erfindung ist eine Verbesserung der bekannten Maschinen durch Bereitstellung eines Fräswerkzeugs, das leicht und bequem von einer Breite in eine andere übergeführt werden kann, insbesondere, eine Fräsbreite von 2', 3' oder 4' [2 feet, 3 feet oder 4 feet] (oder irgendwelche andere ausgewählte Inkremente zwischen 24" und 52" [24 inch und 52 inch] mit minimalen Ausfallzeiten beim Betrieb der Maschine und minimaler Arbeitskraft, die zur Durchführung der Umwandlung erforderlich ist, bereitzustellen. Ferner ist meine Erfindung so gestaltet, dass die Vornahme jedes Einschnittes an der optimalen Außenlage der Maschine vorgenommen werden kann, so dass die Maschine Einschnitte verschiedener Breite in direkter Nachbarschaft von Brückenwiderlagern, Straßendämmen, und steilen Abhängen ausführen kann (derartige Einschnitte werden in der Industrie allgemein als "bündige Einschnitte" ("flush cuts") und in der Praxis als "bündiges Fräsen" ("flush cutting") bezeichnet.

Für den Fachmann liegt es auf der Hand, dass Fernverkehrsstraßen (Highways), Alleen, Landstraßen und Straßen, die als Hauptverkehrsstraßen für den Kraftfahrzeugverkehr in diesem Land dienen, einen enormen Verschleiß und einer Rissbildung und schließlich dem Zerfall unterliegen. Auch gibt es oftmals Gelegenheiten, wenn Landstraßen und Highways verbessert werden müssen, sie zu verbreitern oder ihnen Fahrbahnen hinzuzufügen, um sie an den gestiegenen Kraftfahrzeugverkehr anzupassen. Derartige Landstraßen und Highways haben in der Regel Straßenbeläge aus Beton, so dass man Fräsmaschinen zum Abtragen von Material in Nachbarschaft von Straßendämmen und Abhängen benutzen kann, ohne Handarbeit hierfür einzusetzen.

Bei der Verbesserung vorhandener Highways und Landstraßen müssen, insbesondere wenn Highways und Landstraßen verbreitert werden, Einschnitte in das vorhandene Bankett der alten Straße gemacht werden, um eine Grundlage aus Gestein und anderem verdichtetem Material sowie eine Schicht aus Asphalt oder Beton über dem Grundmaterial bereitzustellen. Bei Arbeitsabschluss muss der verbreiterte Teil der Highway auf gleichem Niveau wie der wiederaufgearbeitete existierende Highway sein. Diese Einschnitte müssen oft in Städten in Nachbarschaft von Bürgersteigen, an vorhandenen Straßen in Nachbarschaft von Brücken und anderen Bereichen vorgenommen werden, wo Dämme, Abhänge und Highway-Ausstattungen es erfordern, dass die Maschine an ihrem äußersten Außenrand fräst, weil es für die Fahrbahnen der Maschine über den Fräspunkt hinaus keinen Platz gibt. An diesem Punkt der Diskussion des Hintergrunds der Erfindung ist es zweckmäßig anzumerken, dass das Getriebe zur Kraftübertragung zum Antrieb des Fräswerkzeugs in der Regel dort lokalisiert ist, was als das "Innere" der Maschine bezeichnet wird, weil, wenn es auf der "Außenseite" der Maschine liegen würde, es sich über die Fräskante hinaus erstrecken und die Fähigkeit der Maschine, bündige Einschnitte vorzunehmen, begrenzen würde. Ferner erfordert der praktische Aspekt der Bauart derartiger Maschinen, dass das Antriebsgetriebe dem Fräser über eine Achse Kraft zuführt, welche durch den Fräser selbst verläuft und diesen vom Innern der Maschine her antreibt.

Bei derzeit auf dem Markt erhältlichen Maschinen, wie z. B. von der Rechtsnachfolgerin des Anmelders, der Wirtgen America, Inc., Nashvill, Tennessee, USA, erhältlichen Maschinen muss, wenn die Fräsmaschine Einschnitte unterschiedlicher Breite machen soll, das ganze Fräswerkzeug entfernt und mit einem Fräswerkzeug verschiedener Größe ersetzt werden. Derartige Vorrichtungen umfassen die Kaltfräsmaschine Wirtgen 1900 DC, die leicht auf dem Markt erhältlich ist.

Kaltfräsmaschinen sind der Typ, den meine Erfindung zu modifizieren vorhat; sie fallen in die Kategorie von Straßenbau- oder Materialhandbungsvorrichtungen. Die Maschinen selbst können soviel wie 750.000 $ kosten, und die Kosten für eine Fräswalze mit Fräselementen können so hoch wie 200.000 $ sein. Während Maschinen bereitgestellt wurden, welche verschiedene Fräsbreiten durch Auswechseln der Fräswalzen ermöglichen, erfordern derartige Vorrichtungen jedoch, dass der Betreiber 2 oder mehrere Fräswalzen zur Hand hat, und wenn der Betreiber mehrere Fräswalzen anschaffen muß, sind die Kosten für jede zusätzliche Walze beträchtlich. Ferner erfordert bei einer vorhandenen Vorrichtung die Umwandlung einer Breite in eine andere durch Austausch einer Fräswalze durch eine andere auf Grund der Größe und des Gewichts der Vorrichtung verschiedene Arbeitskräfte und kann bis zum Abschluss 2 volle Tage erfordern. Eine Ausfallzeit von einem Tag ist schon für eine Maschine dieser Art für den Unternehmer ein beträchtlicher wirtschaftlicher Verlust, weil sie den Abschluss der Arbeit verlangsamt und den Einsatz teuerer Arbeitskräfte verlangt.

Infolgedessen besteht ein Bedürfnis für ein Verfahren zur zweckmäßigen und schnellen Veränderung der Einschnittbreite einer Fräswalze in einer Kaltfräsmaschine, die dazu bestimmt ist, Schnitte einer Tiefe bis zu 12 inch in Beton von Highways, Asphalt und Gesteinsbasis und in Breiten von 2' bis 4' zu machen.

DE A-39 11 947 beschreibt eine Fräsmaschine mit einer teleskopischen Fräswalze zur Verringerung der Fräsbreite. Zur Montage der teleskopischen Fräswalze umfasst die Maschine eine teleskopische Stützkonstruktion. Es ist schwierig, eine derartige Konstruktion als stabile Einheit bezüglich einer hohen Last zu entwerfen.

US-A-4.704.045 betrifft eine Vorrichtung zum Pulverisieren von Asphalt auf Landstraßen. Die bekannte Vorrichtung ist zur Aufnahme einer sich drehenden Fräswalze bestimmt, welche ein zylindrisches Segment umfasst, das an ein anderes zylindrisches Segment Seite an Seite zur Erhöhung der Fräsbreite der Vorrichtung angekuppelt werden kann. Es ist ein Nachteil, dass eine teleskopische Stützkonstruktion zum Einfügen der Segmente verschiedener Breite erforderlich ist. Ferner ist der Austausch der Segmente auf Grund ihres verhältnismässig hohen Gewichts schwierig.

US-A-5.083.839 betrifft eine Vorrichtung zum Einkerben oder Zerkleinern von Straßenpflaster. Die Vorrichtung umfasst eine Antriebswelle und eine auf dieser Welle angebrachte Walze. Die Walze hat einen Innenkern aus Stahl, eine Zwischenumkleidung aus Neoprenkautschuk und eine Außenumkleidung aus Stahl. Auf der Aussenfläche der Außenumkleidung sind eine Vielzahl von Frässegmenten getrennt beweglich angebracht, so dass abgenutzte Frässegmente einzeln ersetzt werden können.

US-A-4.720.207 beschreibt eine Straßenbearbeitungsmaschine zum Fräsen in eine Straßenoberfläche, die einen motorbetriebenen Rotor mit Fräszähnen umfasst, welcher seinerseits eine Vielzahl von Rotorsegmenten umfasst, welche zur Veränderung der Rotorbreite in an einer Welle entfernbar befestigte Subsegmente unterteilt sind. Die Welle wird durch einen hydraulischen Motor oder dergleichen angetrieben, der auf einer Seite der Welle angebracht ist. Das Dokument legt ferner die Verwendung einer Umlaufgetriebebox zwischen dem hydraulischen Motor und der Welle nahe. Der Hauptnachteil einer im zuvor genannten Dokument offenbarten Straßenbearbeitungsmaschine ist, dass sie keine kompakte Konstruktion zeigt. Ein anderer Nachteil ist, dass die maximale Tiefe des Einschnitts verhältnismässig gering ist.

Ziel vorliegender Erfindung ist die Bereitstellung einer Fräswalze zur Montage an einer mobilen Kaltfräsmaschine, welche verhältnismässig tiefe Einschnitte und einen zweckmäßigen Wechsel der Einschnittbreite ermöglicht.

Das Ziel vorliegender Erfindung wird gemäß den Merkmalen des Anspruchs 1 erreicht.

Nach der allgemeinen Beschreibung des Ziels vorliegender Erfindung wird die Erfindung des Anmelders besser verstanden, wenn sie im Licht der beigefügten Zeichnungen und folgender Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform betrachtet wird.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Es wird eine Modifikation einer Kaltfräsmaschine, die zur Entfernung von Beton und Asphalt von einem vorhandenen Highway benutzt wird, offenbart, umfassend eine Fräswalze, die in 2 oder mehrere Abschnitte segmentiert ist, wobei das Antriebsgetriebe (drive train) für die Fräswalze durch den Kern der Fräswalze geht, und die mittels eines Zapfens oder Lagers zur Außenseite der Maschine gestützt wird. Ein oder mehrere Abschnitte einer Fräswalze können zur Walze hinzugefügt werden, um ihre Länge zu verändern. Die Abschnitte der Fräswalze können durch Verschrauben von Walzensegmenten auf einer angetriebenen Laufbuchse hinzugefügt werden, welche sich teleskopartig über die Antriebswelle der Maschine schiebt. Die Segmente der Fräswalze können durch Lockern weniger Schrauben und Entfernen der Segmente leicht entfernt werden, ohne dass man ein Fräswalzensegment über ein Ende der Antriebswelle hinaus zu verschieben braucht. Es wird auch eine segmentierte Streichplanke offenbart, die in Segmenten eingestellt werden kann, je nach der Fräsbreite der Fräswalze der Maschine. Die segmentierten Streichplanken können miteinander verschraubt und zwischen einer Betriebsstellung und einer Ruhestellung hydraulisch betrieben werden. Die hydraulische Struktur der Streichplanken erlaubt auch, dass die Segmente der Streichplanke auf der Oberfläche der Landstraße oder des Highways in einer Höhe schweben, die davon abhängt, ob die Streichplanke einem Teil des Highways folgt, der gefräst wurde, oder einem Teil des Highways, der belassen wurde, oder nicht.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

- Fig. 1 ist eine schematische Veranschaulichung einer Seitenansicht einer Maschine, welche die Erfindung des Anmelders zu modifizieren beabsichtigt.

Fig. 2 ist eine Draufsicht in schematischer Form der erfindungsgemäßen Vorrichtung und zeigt eine Fräserbreite von 3'.

Fig. 3 ist eine Draufsicht in schematischer Form der Verbesserung gemäß vorliegender Erfindung und zeigt den Fräser in einer 4' Anordnung.

Fig. 4 zeigt eine Ansicht von hinten der Verbesserung gemäß vorliegender Erfindung mit dem Fräser in 4' Anordnung.

Fig. 5 zeigt eine Rückansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung in einer 6' Anordnung.

Fig. 6 ist eine photographische Veranschaulichung der erfindungsgemäßen Vorrichtung mit der eingestellten Höhe der Streichplanke und dem Fräser in einer Breitenanordnung von 2'.

Fig. 7 zeigt eine photographische Veranschaulichung der Verbesserung gemäß vorliegender Erfindung von der Maschinenseite des bündigen Schnitts, wobei die Streichplanke in Ruhestellung angehoben ist, und die Fräswalze in einer 2' Anordnung ist.

Fig. 8 ist eine photographische Veranschaulichung der erfindungsgemäßen Vorrichtung von der Antriebsseite der Maschine und zeigt das Antriebsgetriebe für den Fräser bei einer auf 4' eingestellten Anordnung der Streichplanke.

Fig. 9 zeigt eine perspektivische Ansicht des Gehäuses für die erfindungsgemäße Vorrichtung zusammen mit dem hydraulisch betriebenen Zylinder- und Kolbenhebemechanismus.

Fig. 10 zeigt die aus 3 Stücken bestehende Streichplankenvorrichtung in perspektivischer Ansicht zusammen mit dem Hebemechanismus für das Segment zur Streichplanke.

Fig. 11 zeigt eine perspektivische Ansicht der Fräsvorrichtung und ihre Stützstruktur.

Fig. 12 zeigt eine perspektivische Ansicht der Fräswalze und das Zufügen von Segmenten, um die Fräswalze zu verbreitern.

Fig. 13 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Umlaufgetriebes der bei vorliegender Erfindung benutzten Art.

Fig. 14 zeigt einen Abschnitt des Antriebsgetriebes zum Antreiben der Fräswalze gemäß vorliegender Erfindung.

Fig. 15 zeigt eine schematische Ansicht des Hebemechanismus und der zur Betätigung der hydraulischen Hebestruktur erforderlichen Schalter.

BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM

Die bevorzugte Ausführungsform der Erfindung wird am besten verstanden, wenn sie zusammen mit den beigefügten Zeichnungen in Betracht gezogen wird. In der Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform wird die Kaltfräsmaschine zusammen mit den Zeichnungen, so wie diese ausgerichtet sind, beschrieben. Somit liegt in den Figuren, wie z. B. 1, 2 und 3, die Vorderseite der Kaltfräsmaschine allgemein rechts, und die Rückseite links. In ähnlicher Weise stellen die Fig. 6 bis 7 und 9 bis 12 Ansichten von der rechten Rückseite der Maschine dar. Fig. 8 wird von links hinten der Maschine gesehen, während Fig. 4, 5 und 14 Rückansichten der Maschine sind.

Im Betrieb bewegt sich die Maschine, betrachtet von der in Fig. 1 gezeigten Richtung, von links nach rechts, und, wie aus Fig. 4 und 5 ersichtlich, ist die Maschinenseite, wo der bündige Einschnitt vorgenommen wird, rechts, während der Antrieb des Fräsers der Maschine links liegt, wie den Fig. 4 und 5 zu entnehmen ist.

Vor der Beschreibung vorliegender Erfindung selbst, ist eine kurze Beschreibung einer Kaltfräsmaschine, für die vorliegende Erfindung vorgesehen ist, notwendig.

Folgende Beschreibung der Maschine selbst dient lediglich zu Zwecken des Hintergrunds der Erfindung. Derartige Vorrichtungen sind auf dem Markt erhältlich und wurden schon viele Jahre verkauft und ausgeliefert und sind auch schon viele Jahre im öffentlichen Gebrauch.

Die Kaltfräsmaschine, an die vorliegende Erfindung angepasst ist, ist allgemein bei 10 in Fig. 1 veranschaulicht. Die Maschine 10 hat einen Körper 12, hydraulisch eingestellte Streben 141 auf denen Räder oder Raupenketten 16 angebracht sind. Vorliegende Erfindung wird im Zusammenhang mit einer Maschine 10 beschrieben, welche durch die Bewegung der Ketten 16 angetrieben wird, obgleich einige Veränderungen der Vorrichtung Räder mit Gummireifen benutzen, wenn ihre Anwendung es so verlangt. Die Raupen 16 werden durch irgendein bekanntes Getriebesystem, angetrieben durch einen Dieselmotor 18, hydraulisch betrieben. Ein Steuerungsgestänge (nicht gezeigt) verbindet das Lenkrad 20 mit den Raupen 16 zum Lenken der Maschine 10.

Unterhalb des Körpers 12 ist eine Fräswalze 22. Die Fräswalze 22 ist mit Zähnen 24 versehen, die so angebracht sind, dass sie ein schraubenförmiges Fräswerkzeug bilden, das um die Fräswalze 22 gewunden ist (vgl. Fig. 7). Die Fräswalze 22 befindet sich innerhalb des Walzengehäuses, das allgemein durch die Bezugsziffer 26 bezeichnet wird. Betrachtet in der Richtung der in Fig. 1 gezeigten Ansicht, dreht sich die Fräswalze 22 in Antiuhrzeigerrichtung, was bewirkt, dass die Zähne 24 eine Reihe von Einschnitten in den Straßenbelag unterhalb der Fräswalze erzeugen, wobei jeder Einschnitt ein wenig links vom vorhergehenden Einschnitt liegt und sich in die Oberfläche eines Straßendamms hineinfrißt, in den die Maschine hineinfährt. Die Fräswalze 22 kann aber auch in Uhrzeigerrichtung angetrieben werden, um das zu leisten, was als ein "Gleichlauffräsen" bekannt ist, wobei der Betrieb ansonsten wie gerade beschrieben ist.

Eine üblicherweise als eine Streichplanke bezeichnete Konstruktion ist auf der Unterseite des Körpers 12 der Maschine 10 direkt hinter der Fräswalze angebracht. Die Streichplanke ist allgemein in Fig. 1 bis 3 mit 28 bezeichnet. Die Streichplanke 28 befindet sich in einer solchen Lage, dass sie eine Spur entlang der aufgefrästen Oberfläche unmittelbar hinter der Fräswalze 22 im Eingriff oder nahezu im Eingriff mit dieser Oberfläche einnimmt. Die Streichplanke 28 trägt dazu bei, dass das Fräsmaterial innerhalb eines begrenzten Raums gehalten wird, so dass das Fräsmaterial in Richtung der Vorderseite der Vorrichtung 10 geschoben und auf Grund der schraubenförmigen Anordnung der Zähne 24 in Richtung der linken Seite oder Innenseite der Maschine geschoben wird. Bei einer Fräswalze 22 vollständiger Breite sind die schraubenförmig gewundenen Zähne derart angeordnet, dass die Spiralwirkung dazu neigt, das Abfallmaterial in Richtung des Mittelpunkts der Maschine zu bewegen. Infolgedessen wird das Abfallmaterial von der Außenseite der Maschine nach links, und von links (der Innenseite der Maschine) nach rechts oder dem inneren Teil der Maschine bewegt.

Wenn das Abfallmaterial sich in Richtung des Mittelpunkts der Fräswalze 22 angesammelt hat, wird es in eine Mulde 30 abgeladen. Die Mulde 30 kann mit einem beliebigen herkömmlichen Transportmechanismus versehen sein, im allgemeinen mit einer Förderbandschleife mit Schaufelrädern hierauf um das Material von deren unteren hinteren Teil zum oberen vordersten Teil zu transportieren und das Material auf der Abtransportvorrichtung 32 abzuladen. Die Abtransportvorrichtung 32 ist wiederum mit irgendeinem herkömmlichen Transportmechanismus ausgestattet, im allgemeinen einer sich drehenden Förderbandschleife mit hieran befestigten Schaufelrädern zum Fördern des Abfallmaterials von deren unteren hinteren Teil zu ihrem oberen vordersten Teil. Die Transportvorrichtung 32 hat ein offenes Ende an ihrem oberen vordersten Teil, 34 wo das Abfallmaterial in einen LKW oder ein anderes Fahrzeug, das direkt vor der Maschine 10 fährt, abgeladen wird. Wenn der LKW gefüllt ist, kann das Abfallmaterial weggefahren und auf geeignete Weise entsorgt werden, und ein zweiter LKW nimmt den Platz unterhalb der Transportvorrichtung ein, um die Fortsetzung des Betriebs zu ermöglichen.

Fig. 2 zeigt eine schematische Ansicht einer Maschine 10, die mit einer 3' Fräs walze 22 ausgerüstet ist, während Fig. 3 eine schematische Ansicht einer mit einer 4' Fräswalze 22 ausgerüstete Maschine zeigt. In ähnlicher Weise zeigt Fig. 4 eine Rückansicht einer mit einer 4' Fräswalze ausgestattete Maschine, während Fig. 5 eine Rückansicht einer mit einer 6' Fräswalze 22 ausgerüsteten Maschine zeigt. In den Fig. 4 und 5 ist das spiralförmige Muster der Zähne auf der Fräswalze 22 gut zu sehen.

Die Kraft zum Antrieb der Fräswalze 22 wird vom Dieselmotor 18 durch eine Kupplung und ein Kraftband auf ein Untersetzungsgetriebe für eine maximale Fräswirksamkeit übertragen. Geräte der in Fig. 1 schematisch gezeigten Art sind in der Regel mit unabhängigen hydraulischen Systemen zum Antrieb der Transportvorrichtungen, Kühlgebläse und des Wassersprinklers sowie der Steuerfunktionen versehen. Die hydrostatischen Pumpen für die hydraulischen Systeme werden durch den Dieselmotor über ein Getriebeverteilerkasten (splitter gear box) betrieben. Wenn die Maschine 10 sich in Vorwärtsrichtung (nach rechts in Fig. 1) bewegt, dreht sich die Fräswalze 22 in einer Richtung entgegen dem Uhrzeigersinn, was bewirkt, dass die Zähne 22 den erwünschten Einschnitt machen.

Die Kraftabgabe des Dieselmotors 18 erfolgt bei einer verhältnismäßig hohen Umdrehungsgeschwindigkeit (UpM). Um die hohe UpM-Abgabe in die Kraft überzuführen, welche notwendig ist, um die Fräswalze 22 durch dichtes Gestein, Beton, Asphalt oder andere Straßenoberflächen zu fahren, ist ein Getriebeuntersetzungssystem erforderlich. Die Kraftabgabe des Dieselmotors 18 umfasst ein allgemein in Fig. 4 mit der Ziffer 36 bezeichnetes Kraftgetriebe (power train) mit Riemenantrieb. Das Kraftgetriebe 36 befindet sich innerhalb des in Fig. 8 gezeigten Gehäuses 40, und aufgrund der Begrenzungen der Bauart ragen das Gehäuse 40 und das Antriebsgetriebe (drive train) 36 aus der linken Seite der Maschine 10 heraus. Wären das Antriebsgetriebe und sein Gehäuse auf der rechten Seite der Maschine 10, würden sie über den äußeren Fräsrand der Fräswalze 22 hinaus herausragen und verhindern, dass die Maschine bündige Einschnitte direkt in Nachbarschaft von Straßendämmen, Brückenwiderlagern u. dgl., die rechts von der Maschine liegen, vornimmt. Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, begrenzt ein der artiger Damm 42 das Ausmaß der Reichweite der Fräswalze 22 nur mäßig. Jedoch wäre die Reichweite der Fräswalze 22, wenn das Gehäuse 40 auf der Außenseite der Maschine läge, von dem Damm 42 wesentlich entfernt.

Auf Grund der Beschränkungen von Maschinen wie diese hinsichtlich der Größe, Energie und Bauart ist die Vorrichtung unter Zugrundelegung der Größe der geleisteten Arbeit und der Widerstandsfestigkeit der Fräswalze 22 gegenüber Einschnitten auf Grund der zu leistenden Art der Arbeit in der Regel groß, wuchtig, sperrig, und sie muss innerhalb bestimmter Bauartbegrenzungen gebaut werden. So ist es nicht zweckmäßig, der Fräswalze 22 die Energie von irgend einer anderen Stelle als der Außenseite des Maschinenkörpers 10 zuzuführen, ohne die Maschine noch größer zu machen. Das Kraftgetriebe kann nicht mit der Fräsmaschine innerhalb der Länge derselben verbunden werden, ohne durch die Trümmer und Abfallmaterial überschüttet zu werden, welche durch das Fräsen erzeugt werden. Ferner ist es, um auf die Frästrommel 22 angemessen Kraft zu übertragen, in der Regel erforderlich, ein Umlaufgetriebesystem zu verwenden, welches die Frästrommel von der Innenseite antreibt. Die Merkmale und Begrenzungen eines derartigen Systems werden nachfolgend im Zusammenhang mit der Beschreibung der vom Anmelder vorgeschlagenen Verbesserung bekannter Konstruktionen näher beschrieben. Es ist jedoch bemerkenswert, bei diesem Stadium der Beschreibung der Maschine, auf die sich die Erfindung des Anmelders richtet, darauf hinzuweisen, dass Beschränkungen der Bauart des Kraftgetriebes derartiger Maschinen der Produktion einer Maschine, welche die erwünschten Ergebnisse vorliegender Erfindung erreicht, wesentliche Schranken auferlegt.

Bislang war eine Anzahl von Problemen, dem sich vorliegende Erfindung widmet, dadurch zu lösen, dass man eine Fräswalze einfach durch eine andere ersetzte. Beispielsweise musste man, wenn ein 6' Einschnitt entlang einer Highway unter Verwendung einer Walze des in Fig. 3 dargestellten Typs vorgenommen wurde, und die Maschine einen Punkt erreichte, wo der maximal zulässige Einschnitt 4' betrug, die 6' Walze 22 der Fig. 3 durch eine 4' Walze 22, wie in Fig. 2 gezeigt, ersetzen. Die Kosten, zwei Walzen zur Hand zu haben, waren wesentlich, und die zum Austausch der Walzen notwendige Arbeitskraft und Ausfallzeit waren bedeutend und kostspielig.

Vorliegende Erfindung widmete sich diesen Problemen und löste sie durch Bereitstellung einer Fräswalze, deren Fräsbreite leicht und bequem durch eine Person unter Verwendung einfacher zugänglicher Handwerkzeuge im Verlauf von wenigen Stunden verändert werden kann. Vorliegende Erfindung wird im Zusammenhang mit einem Kombinationsfräswerkzeug beschrieben, das von einem Einschnitt von 2 feet auf einen Einschnitt von 3 feet bis zu einem Einschnitt von 4 feet modifiziert werden kann. Während diese Kombinationen als optimal für die spezielle Absicht vorliegender Erfindung ausgewählt wurden, liegen allerdings andere Bauarten innerhalb des Umfangs vorliegender Erfindung. Es ist einfach eine Angelegenheit der Größenveränderung der 3 oder mehr Abschnitte des Fräsers. Der Fräser kann gegebenenfalls auf lediglich 2 Abschnitte begrenzt werden. Jedoch war zwecks Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform vorliegender Erfindung die Bezugnahme auf die optimale Kombination vorzunehmen, welche ein 2' Fräswerkzeug an der äußersten Rechten der Maschine, ein 1' Fräswerkzeug, das direkt in Nachbarschaft zur linken Seite des 2' Fräswerkzeugs zugefügt werden kann, um die Schneidbreite 3' zu realisieren, und ein drittes Fräswerkzeug mit einer Länge von 1' umfasst, das dem kombinierten ersten und zweiten Schneidwerkzeug hinzugefügt werden kann, um ein Schneidwerkzeug einer Länge von 4' bereitzustellen. Ebenso wird die Streichplanke vorliegender Erfindung, wie im folgenden genauer beschrieben wird, Einstellungen unterzogen; diese umfasst ein erstes, 2' breites Streichplankensegment an der äußersten Rechten der Maschine, ein zweites, 1' breites Streichplankensegment unmittelbar zur Linken des ersten Segments, sowie ein drittes, 1' breites Leitplankensegment unmittelbar zur Linken des zweiten Segments. Durch Zusammenbau der Streichplanke auf diese Weise kann die Streichplanke so eingestellt werden, dass sie die Breite der Fräswalze widerspiegelt.

Fig. 9 veranschaulicht das allgemeine Gehäuse einer Kaltfräsmaschine 10. Der Körper 12 geht über die Kammer 44 hinweg, welche die Ober- und Stirnseite der Frästrommel 22 einkapselt. Seitenbleche 46 und 46' sind an der Kammer 44 befestigt, um die Fräswalze 22 an der Innenseite bzw. Außenseite der Maschine zu umschließen. Mit der Außenseite der Seitenbleche 46, 46' sind einstellbare Platten 48 verbunden. Die einstellbaren Platten 48 können je nach der Tiefe des Einschnitts der Fräswalze gehoben oder gesenkt werden. Wie aus Fig. 5 und 6 zu ersehen ist, sind die Streben 14 der Maschine 10 jeweils in ihrer Höhe einstellbar, so dass die durch die Fräswalze 22 vorgenommene Einschnitttiefe durch Einstellung der Länge der Streben 14, an denen die Raupenketten 16 befestigt sind, verändert werden kann. Die einstellbaren Platten 48 und die Seitenbleche 46, 46' haben Schlitze 50, durch die ein Befestigungsmechanismus 52 eingeschraubt ist. Die Schlitzanordnung ermöglicht die Höheneinstellung der Platten 48 zur Anpassung an die Einschnitttiefe der Fräswalze 22 und stellt ferner einen Schlitz bereit, in den ein Zapfen zur Befestigung der Streichplanke im Verhältnis zur Maschine 10 bei der Betriebsart eingefügt wird.

Um wieder auf Fig. 9 Bezug zu nehmen, sind an der Maschine 10 Hebevorrichtungen 54 vorgesehen. Die Hebevorrichtungen 54 sind vorzugsweise hydraulisch betriebene Kolben/Zylindervorrichtungen, die in Fig. 15 schematisch dargestellt sind. Die Hebevorrichtungen 54 sind an ihrem oberen Ende 56 an der Kammer 44 drehbar angebracht, und ihre unteren Enden an dem abhängigen Teil der Streichplanken 28. Die Stifte an den oberen Teilen 56 der Hebevorrichtungen 54 sind durch Stiftöffnungen 58 in der Kammer 44 so verbunden, dass die Hebevorrichtungen 54 um den Verbindungspunkt zwischen den Stiften und den Stiftöffnungen 58 gedreht werden können.

Die unteren Enden der Hebevorrichtungen 54 sind mit der Streichplanke 28 verbunden. Wie aus Fig. 10 ersichtlich ist, setzt sich die Streichplanke 28 aus einem oberen Teil 60 und einem unteren Teil 62 zusammen. Der obere Teil 60 der Streichplanke 28 ist eine Konstruktion aus einem Stück, während der untere Teil 62 der Streichplanke 28 in Abschnitten ausgebildet ist. Bei der bevorzugten Ausführungsform sind die 3 Abschnitte des unteren Teils 62 der Streichplanke 28 der 2' Abschnitt 64, ein erster 1' Abschnitt 66 und ein zweiter 1' Abschnitt 68. Der obere Teil 60 der Streichplanke 28 wird durch den unteren Teil 62 der Streichplanke 28 überlappt, so dass der obere Teil 60 zwischen den Abschnitten 64, 66 und 68 sowie der Fräswalze 22 liegt.

Die Hebevorrichtungen 54 sind an der Außenseite des unteren Teils 62 der Streichplanke 28. Zwei sich gegenüberstehende Winkel (gussets) 70 erstrecken sich vom Boden des Abschnitts 64 rückwärts, und die Abschnitte 66 und 68 weisen jeweils einen Winkel 70 auf, der sich von ihnen rückwärts erstreckt. Der unterste Teil 72 der Hebevorrichtungen 54 ist mit Stiften 74 an dem Winkel 70 befestigt. Die Stifte 74 gehen durch die Löcher 76 in den Winkeln hindurch, unter Bindung einer Drehverbindung zwischen dem unteren Teil 72 der Hebevorrichtung und dem unteren Teil der Streichplanke 28.

Auf der Oberfläche des oberen Teils 60 der Streichplanke 28, die der Fräswalze gegenüber liegt, gibt es 4 vertikal ausgefluchtete Leitschienen 78. Die Leitschienen 78 haben einen t-förmigen Querschnitt und besitzen einen rechteckigen Kopf sowie einen länglichen Hals, der den rechteckigen Kopf von der Stirnseite des oberen Teils 60 des Streichblechs 28 trennt. Die Leitschienen 78 passen in die Aussparungen 80 des unteren Teils 62 des Streichblechs 28. Die Aussparungen 80 haben eine Querschnittsform, welche mit der Querschnittsform der Leitschienen 78 zusammenpasst, so dass der untere Teil 62 der Streichplanke im Verhältnis zum oberen Teil 60 der Streichplanke 28 teleskopartig nach oben und nach unten gleiten kann. Ferner ist jeder Abschnitt 64, 66 und 68 des unteren Teils 62 der Streichplanke 28 unabhängig von den restlichen Abschnitten des unteren Teils 62 der Streichplanke 28 bewegungsfrei. Die in die Aussparungen 80 passenden Führungsschienen 78 halten den unteren Teil 62 des Streichblechs 28 in Ausfluchtung mit dem oberen Teil 60 derselben und erlauben die Veränderung der wirksamen Länge der Abschnitte 64, 66 und 68 der Leitplanke 28 je nach der besonderen Arbeit, welche zu leisten ist.

Das oberste Ende des oberen Teils 60 der Streichplanke 28 umfasst Lochträgerstabilisatoren (eye beam stabilizers) 82, welche der Streichplanke zusätzliche Festigkeit verleihen. Die Stabilisatoren besitzen auch Öffnungen 84, welche die Verbindung des oberen Teils 60 der Streichplanke 28 mit der Kammer 44 über Zapfen 86 ermöglichen, die durch die Öffnungen 84 und durch in der Kammer 44 vorhandene ausgefluchtete Zapfenöffnungen (nicht gezeigt) hindurchgehen.

Die Leitplanke 28 kann bezüglich der Kammer 44 und der Seitenbleche 46, 46' über die massiven Rohre 88 fixiert werden, welche durch die Öffnungen 90 in den Stabilisatoren 82 und die Öffnung 50 in den Seitenblechen 46, 46' hindurchgehen.

Beim Betrieb, wenn die Rohre 88 in eine Lage gebracht sind, um den oberen Teil 60 der Streichplanke 28 in einem festgelegten Verhältnis zu den Seitenblechen 46, 46' und der Kammer 44 zu arretieren, werden auch die Abschnitte 64, 66 und 68 des unteren Teils 62 des Streichblechs 28 in einem festgelegten Verhältnis bezüglich der Seitenbleche 46, 46' und der Kammer 44 arretiert, und zwar über die Verbindung zwischen den Abschnitten 64, 66 und 68 mit den Leitschienen 78 des oberen Teils 60, welche in die Aussparungen 80 der Abschnitte des unteren Teils 62 passen. In Abwesenheit einer weiteren Beschränkung können die Abschnitte 64, 66 und 68 in einer Auf- und Abwärtsbewegung bezüglich des oberen Teils 60 der Streichplanke 28 frei schweben, jedoch ist ihre Bewegung ansonsten beschränkt.

Wenn die Maschine 10 gemäß der Erfindung für einen 2' Einschnitt ausgebildet ist, wird der Abschnitt 64 bis zu einem Punkt abwärts sinken gelassen, so dass das untere Ende des Abschnitts 64 im wesentlichen auf dem gleichen Niveau wie die durch das 2' Fräswerkzeug erzeugte Schnitttiefe ist. Die Höhe des Abschnitts 64 wird durch den hydraulischen Druck gesteuert, der an die beiden Hebevorrichtungen 54 auf der rechten Seite der Maschine angelegt wird. Bei dieser Anordnung werden der Abschnitt 66 und 68 miteinander durch Schrauben verschraubt, welche durch die Öffnungen in den Platten 92 verlaufen, womit die Abschnitte 66 und 68 als eine Einheit fungieren, und ihre Höhe wird durch den an die beiden Hebevorrichtungen 54 an der linken Seite der Maschine angelegten hydrauli schen Druck gesteuert. Wenn die Maschine für einen 3' Einschnitt angeordnet ist, werden die Abschnitte 64 und 66 miteinander bei den Platten 92' verschraubt, und ihre Höhe wird durch den an die 3 Hebevorrichtungen 54 an der rechten Seite der Maschine angelegten hydraulischen Druck gesteuert, und der Abschnitt 68 schwebt unabhängig von den Abschnitten 64 und 66 und kann durch den Druck gesteuert werden, der an die hydraulische Hebevorrichtung 54 an der linken Seite der Maschine angelegt wird.

Wenn die Maschine für einen 4' Einschnitt angeordnet ist, werden alle Abschnitte 64, 66 und 68 miteinander durch Schrauben verschraubt, welche die Platten 92 und 92' verbinden, und die Höhe der Streichplanke wird durch den an die 4 Hebevorrichtungen 54 angelegten hydraulischen Druck gesteuert.

Wenn es notwendig ist, an der Fräswalze 22 zu arbeiten, um die Veränderungen an der Fräswalze vorzunehmen, die weiter unten diskutiert werden, werden die hydraulischen Hebevorrichtungen 54 so betätigt, dass die Abschnitte 64, 66 und 68 bis zu einem Punkt angehoben werden, wo Stoppeinrichtungen 94 in die Unterseite der Stabilisatoren 82 eingreifen. An diesem Punkt wird die Aufwärtsbewegung der Abschnitte 64, 66 und 68 bezüglich des oberen Teils 62 des Streichblechs 28 blockiert, und weiterer hydraulischer Druck auf die Hebevorrichtungen 54 bewirkt, dass die gesamte Streichplanke sich um die Zapfen 86 im Uhrzeigersinn in eine Ruhestellung dreht, wie durch die Pfeile 96 in Fig. 1 veranschaulicht. In der Ruhestellung klinken j-förmige Haken 98 (vgl. Fig. 6) in den Vorsprung 100 ein, um die Streichplanke in Ruhestellung zu halten. Die Streichplanke wird in der Ruhestellung durch den j-förmigen Haken 98 gehalten, auch wenn das hydraulische System abgeschaltet ist; somit braucht die Maschine 10 nicht zu laufen, während die Veränderungen an der Fräswalze vorgenommen werden.

Unter Bezugnahme auf die Fig. 11, 13 und 14 wird nun das Getriebe zum Antrieb der Fräswalze beschrieben. In der Regel besteht das Antriebsgetriebe aus einer Getriebewelle 102, die im wesentlichen horizontal liegt und sich von einem Punkt auf der linken Seite der Maschine jenseits des Seitenblechs 46 erstreckt und an einem Punkt innerhalb der Fräswalze 22 endet. Die Fräswalze 22 ist in 3 Abschnitte unterteilt, nämlich in den Abschnitt 104 von 2 feet (2') an der äußersten Rechten der Maschine 10, einen ersten Abschnitt 106 von 1 foot (1') unmittelbar zur Linken des Abschnitts 104 und einen zweiten Abschnitt 108 von 1 foot (1') unmittelbar zur Linken des ersten 1'-Abschnitts 106.

Die Antriebswelle 102 hat an ihrem linken Ende (beim Betrachten der Maschine 10 von hinten) einen Zahnkranz (spleen) und an ihrem rechten Ende einen zweiten Zahnkranz 110'. Der Zahnkranz 110 greift in einen zusammenpassenden Senker in der Rolle 112 ein. Die Rolle 112 hat ein V-förmiges Profil 114, das in die Rippen eines Riemens eingreift, der mit der Antriebsabgabe des Dieselmotors 18 verbunden ist. Infolgedessen versetzt der gereckte Riemen (nicht gezeigt) die Rolle 112 in Umdrehung, welche ihrerseits auf Grund der Verbindung zwischen dem Zahnkranz 110 und dem passenden Zahnkranz der Rolle 112 die Antriebswelle 102 in Umdrehung versetzt. Die Antriebswelle 102 kann infolge des in den Flansch 118 eingesetzten Lagergehäuses 116, der seinerseits mit dem Seitenblech 46 über eine Lagerbüchse 120 verbunden ist, rotieren. Eine Laufbuchse 122 ist mit der Antriebswelle 102 und der Lagerbüchse 120 konzentrisch ausgefluchtet. Die Laufbuchse 122 kann bezüglich der Lagerbüchse 120 rotieren, da sie durch das Lager 124 innerhalb der Lagerbüchse angebracht ist. Die Laufbuchse 122 wird durch die Schraube 124 [siel] am Abschnitt 104 der Fräswalze 22 starr befestigt (vgl. Fig. 11 und 14).

Das rechte Ende der Antriebswelle 102 ist mit einem Umlaufgetriebe 126 verbunden. Ein Umlaufgetriebe der bei vorliegender Erfindung benutzten Art ist allgemein in Fig. 13 veranschaulicht, obgleich das vom Anmelder verwendete spezielle Umlaufgetriebe im Vergleich zu dem in Fig. 13 wiedergegebenen leicht modifiziert ist. Jedoch wird der Zahnkranz 110' der Antriebswelle 102 mit Getrieben wie dem Getriebe 128 verzahnt, um in die auf der Innenseite des Umlaufgetriebes 126 gebildeten Getriebezähne 130 einzugreifen. Infolgedessen wird die durch das soeben beschriebene Antriebsgetriebe gelenkte Antriebskraft hoher Umdre hungszahl auf die wesentlich verminderte Umdrehungszahl des rotierenden Umlaufgetriebes 126 untersetzt.

Das Umlaufgetriebe 126 wird über den Lageraufbau 132 befestigt, um zu ermöglichen, dass es sich bezüglich des Seitenblechs 46', in dem das Gehäuse des Lageraufbaus 132 montiert ist, umdrehen kann. Die Stirnplatte 134 des Umlaufgetriebes 126 dreht sich mit der Rotation des Umlaufgetriebes 126. Die Stirnplatte 134 ist mit Schrauben 136 durch Löcher in der Scheibe 138, gebildet durch Ausfräsen der rechten Seite des Abschnitts 104 der Fräswalze 22, verschraubt. Durch Verschrauben der Stirnplatte 134 mit dem Walzenteil 140 des Abschnitts 104 wird die Rotation des Walzenteils 140 über das soeben beschriebene Kraftgetriebe angetrieben. Durch den Flansch 118, die Lagerbüchse 120, die Laufbuchse 122 und den Walzenteil 140 wird eine Ölwanne 141 gebildet, die zum Schmieren und Kühlen des Antriebsgetriebes und seiner rotierenden Lagereinbauten mit Öl gefüllt wird.

Da sich das Umlaufgetriebe 126 mit einer wesentlich verminderten Umdrehungsgeschwindigkeit bezüglich der Umdrehung der Antriebswelle 102 rotiert, erfolgt der Anschluss und die Stützung zwischen der Antriebswelle 102 und dem Umlaufgetriebe 126 über die Walzenlagerstruktur 142. Die Umdrehung des Abschnitts 104 mit verringerter Umdrehungsgeschwindigkeit wird dank der Verbindung durch die Schrauben 124 [sic!] auf die Laufbuchse 120 [siel] übertragen.

Um nun auf Fig. 12 Bezug zu nehmen: Die segmentierte Struktur der Fräswalze 22 wird im folgenden beschrieben. Wenn die Fräswalze 22 für einen 2' Einschnitt angeordnet ist, ist der 2' Walzenteil 140 der einzige fräsende Teil der Walze. Das spiralförmige Band 144 windet sich um die Walze 140, und die Zähne (nicht gezeigt) werden mit dem spiralförmigen Band 144 verschraubt oder anderweitig befestigt, um die zuvor beschriebene Fräsfunktion zu leisten. Das spiralförmige Band 144 leistet auch die Funktion der Abgabe des Abfallmaterials in Richtung des Mittelpunkts der Maschine, so dass es in den unteren Teil der Mulde 30 fallen kann. Wenn die Fräswalze 22 für einen 2' breiten Einschnitt angeordnet ist, befindet sie sich, von hinten gesehen, außerhalb oder rechts der Maschine. Die Laufbuchse 122 hat Flansche 146, die sich senkrecht längs ihres Außenumfangs parallel zur Achse der Laufbuchse 122 erstrecken. Bei der bevorzugten Ausführungsform gibt es 3 Flansche 146, die sich über die Länge der Laufbuchse 122 von deren Verbindungspunkt mit der Walze 140 auf der rechten Seite bis zu einem Punkt gerade innerhalb des Seitenblechs 46 der Maschine 10 auf der linken Seite erstrecken. Die Flansche 146 haben Löcher 148 für die weiter unten beschriebenen Zwecke. Bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung gibt es 3 Flansche 146 und die Schaufelräder (wie nachfolgend beschrieben), und die Abschnitte 106 und 108 sind jeweils in 3 Teile segmentiert. Jedoch können gewünschtenfalls die Schaufelräder und die Abschnitte 106 und 108 in eine unterschiedliche Anzahl von Segmenten unterteilt werden. Die bevorzugte Ausführungsform wird in Verbindung mit einer dreiteiligen Unterteilung der Schaufelräder und der Abschnitte 106 und 108 beschrieben.

Wenn die Maschine für einen Einschnitt mit einer Breite von 2 feet angeordnet ist, sind ein erstes Schaufelrad 150 und ein zweites Schaufelrad 152 mit den Flanschen 146 verbunden, wobei das erste Schaufelrad 150 so verbunden ist, dass es direkt in Nachbarschaft zum linken Rand der Walze 140 anliegt, und das zweite Schaufelrad 152 so verbunden ist, dass es in direkter Nachbarschaft zum linken Rand des ersten Schaufelrads 150 liegt. Wie aus Fig. 12 zu ersehen ist, sind die beiden Schaufelräder 150 und 152 in die Abschnitte A, B und C segmentiert. Die 3 Abschnitte A, B und C bilden, wenn sie mit den Flanschen 146 durch Schrauben, die durch die Löcher 148 gehen, verschraubt sind, ein ringförmiges Schaufelrad um die Laufbuchse 122 und schiebt das in ihre Bahn gelangte Abfallmaterial dank der spiralförmigen Anordnung der Fräszähne auf dem Band 144 in den unteren Teil der Mulde 30.

Jedes der Schaufelräder 150, 152 ist unabhängig voneinander auf der Laufbuchse 122 befestigt und kann ohne Störung des Rests des Aufbaus entfernt werden. Wenn die Maschine für einen 2' Einschnitt angeordnet ist, sind die Schiebebleche 154 der Schaufelräder 150, 152 direkt über der ungefrästen Oberfläche der Straße unmittelbar nach links (gesehen von der Rückseite der Maschine) mit dem Fräsabschnitt 104 ausgefluchtet.

Wenn es erwünscht ist, einen 3' Einschnitt vorzunehmen, wird das erste Schaufelrad 150 durch Lockern der durch die Löcher 148 verlaufenden Schrauben und Entfernen dieser Schrauben entfernt, so dass die Segmente A, B und C entfernt werden können, ohne ein integrales Schaufelrad über ein oder das andere Ende des Antriebsgetriebes hinaus schieben zu müssen.

Wenn die Segmente A, B und C des Schaufelrads 150 entfernt wurden, wird die Walzenbasis 156 an ihrer Stelle montiert. Die Walzenbasis 156 umfasst Segmente A, B und C, wobei jedes Segment im wesentlichen identisch ist. Die Segmente weisen einen gebogenen Außenumfang mit sich radial erstreckenden, hierin eingebohrten Löchern 158 auf. Jedes Segment A, B und C hat eine zentrale gebogene Aussparung 160 mit Stirnplatten 162 an ihren Enden. Schrauben 164 gehen durch den Aussparungsteil der Platten 162 und durch die Löcher 148 in den Flanschen 146 der Laufbuchse 122, um die Walzenbasissegmente A, B und C in direkter Nachbarschaft zum linken Rand des Abschnitts 104 der Walze 140 zu verbinden. Nachdem die Walzenbasis 156 mit den Flanschen 146 und somit der Laufbuchse 122 fest verbunden ist, wird der Walzenabschnitt 106, der in die Abschnitte A, B und C unterteilt wurde, mit der Walzenbasis 156 durch die Schrauben 166 verschraubt, welche durch die in radialer Richtung durch die Segmente A, B und C des Abschnitts 106 gebohrte Löcher gehen, verschraubt. Die Schrauben 166 durchlaufen die radial gebohrten Löcher 168 und die radial gebohrten Löcher 158 in der Walzenbasis 156 zur Befestigung der Segmente A, B und C des Abschnitts 106 der Fräswalze 22 an der Walzenbasis 156. Am Umfang der Segmente A, B und C des Abschnitts 106 sind Abschnitte des spiralförmigen Bandes 170 mit Zähnen versehen, welche angeschraubt oder sonst hieran befestigt sind, um die Fräsfunktion der Maschine zu leisten, wenn sie mit einer Breite von 3 feet angeordnet ist. Ebenfalls fährt das spiralförmige Band 170 fort, Abfallmaterial nach der linken Seite der Maschine zu leiten, so dass das zweite Schaufelrad 152 das Abfallmaterial in die Mulde 30 zum Transport in einen LKW zur Endentsorgung schiebt.

Wenn ein Einschnitt von 4 feet (4') erwünscht ist, wird das zweite Schaufelrad 152 auf die gleiche Weise wie das Schaufelrad 150 von den Flanschen 146 und der zweiten Walzenbasis 174 entfernt, welche ähnlich den Abschnitten der ersten Walzenbase 156 in 3 Abschnitte A, B und C unterteilt ist, die in direkter Nachbarschaft zum Abschnitt 106 mit den Flanschen 146 verschraubt sind. Sodann werden die 3 Segmente des Abschnitts 108 an die Walzenbasis 174 angeschraubt, um wie gewünscht ein Fräswerkzeug mit einer Breite von 4' zu schaffen. Wenn die Abschnitte 104, 106 und 108 in der Maschine zusammengebaut sind, wird die Streichplanke mit einer 4 feet breiten Anordnung verbunden und liegt direkt hinter der 4 feet breiten Fräswalze. Wenn der Abschnitt 108 der Walze entfernt wird, wird der Abschnitt 68 der Streichplanke angehoben, während die Abschnitte 64 und 66 miteinander verschraubt und direkt hinter der 3' breiten Fräsbreite der Fräswalze 22 abgesenkt werden.

Die Streichplanke kann in der zuvor beschriebenen Ruhestellung gehalten werden, während die Veränderungen der Fräsbreite der Fräswalze 22 vorgenommen werden. Weil jedoch die Abschnitte 106 und 108 der Fräswalze in Segmente A, B und C unterteilt sind, besitzen sie ein Gewicht und eine Größe, welche durch eine Person gehandhabt werden können, und die Verbindung und Entfernung dieser Segmente kann mit einfachen Handwerkzeugen in insgesamt etwa einer Stunde durchgeführt werden.

Fig. 15 veranschaulicht allgemein die hydraulische Struktur für die Hebevorrichtungen 54 und den elektrischen Schaltmechanismus für den Betrieb dieser Hebevorrichtungen. Der Schaltmechanismus kann als 2' Schnittwerkzeug, 3' Schnittwerkzeug oder 4' Schnittwerkzeug bezeichnet werden, und wenn Schalter für ein 2' Werkzeug abgeglichen werden, werden die Abschnitte 66 und 68 der Streichplanke verbunden, und die 2 Hebevorrichtungen 54 auf der linken Seite der Maschine (gesehen von der Rückseite) werden so verbunden, dass der hydraulische Druck auf diese beiden Hebevorrichtungen ausgeglichen wird, und der an die beide Hebevorrichtungen angelegte Druck bewirkt, dass die Abschnitte 66 und 68 auf einen Punkt angehoben werden, der im wesentlichen parallel zur nicht gefrästen Straßenoberfläche ist, je nach der Einschnitttiefe, die vom Abschnitt 104 der Fräswalze 22 vorgenommen wird, bestimmt durch die Länge der Erstreckung der Streben 14 auf der linken Seite der Maschine 10.

Wenn ein 3' breiter Einschnitt gemacht wird, wird der Schaltmechanismus auf einen 3' breiten Einschnitt eingestellt. Die 3 Hebevorrichtungen 54 auf der rechten Seite der Maschine werden dann miteinander verbunden, so dass ihr Druck sich ausgleicht und sie sich auf dem gleichen Niveau fortbewegen, während der Teil 68 der Streichplanke sich unabhängig von den miteinander verbundenen Teilen 64 und 66 fortbewegt; all das wird durch den an die Hebevorrichtungen 54 angelegten hydraulischen Druck in direktem Zusammenhang mit der Einschnitttiefe der 3' breiten Fräswalze, festgelegt durch den Erstreckungsgrad der Streben 14 an der linken Seite der Maschine, bestimmt.

Schließlich werden, wenn ein 4' breiter Einschnitt erwünscht ist, alle 4 Hebevorrichtungen 54 miteinander verbunden, so dass sie jeweils die gleiche Menge hydraulischen Drucks erhalten, und ihre Höhe wird so eingestellt, dass sie längs der gefrästen Oberfläche verläuft, wobei der Grad der Erstreckung der Streichplanke durch die Einschnitttiefe bestimmt ist, die durch den Grad der Erstreckung der Streben 154 der Maschine festgelegt ist.

Obgleich besondere Ausführungsformen vorliegender Erfindung betreffend eine neue und brauchbare Fräsmaschine mit Multi-Weiten-Fräser beschrieben wurden, ist es nicht beabsichtigt, dass derartige Bezugnahmen als Begrenzungen des Umfangs der in den folgenden Patentansprüchen dargelegten Erfindungen ausgelegt werden. Ferner ist es nicht beabsichtigt, obgleich bestimmte Abmessungen bei der bevorzugten Ausführungsform beschrieben wurden, dass derartige Abmessungen als Begrenzungen des Umfangs der in folgenden Patentansprüchen dargelegten Erfindung ausgelegt werden.


Anspruch[de]

1. Fräswalze (22) zur Befestigung an einer fahrbaren Fräsmaschine, umfassend

ein Antriebgetriebe (102, 122), das sich durch die Breite der Fräswalze erstreckt, wobei das Antriebgetriebe (102, 122) auf einer Seite der Fräswalze (22) ein Energieeingabeende und ein entgegengesetztes Energieabgabeende aufweist,

einen ersten Abschnitt (104) der Fräswalze, der mit dem Energieabgabeende des Antriebgetriebes (102, 122) verbunden und im wesentlichen bündig mit der Seite der Walze angebracht ist, die dem Energieeingabeende des Antriebgetriebes (102, 122) gegenüberliegt, und ein oder mehrere zusätzliche segmentierte Abschnitte (106, 108),

Vorrichtungen (146) zur Befestigung der Segmente (A, B, C) eines oder mehrerer zusätzlicher segmentierter Abschnitte (106, 108) an dem ersten Abschnitt (104), wodurch der eine oder die mehreren zusätzlichen segmentierten Abschnitte (106, 108) zwischen dem ersten Abschnitt (104) und dem Energieeingabeende des Antriebgetriebes (102; 122) liegen, und

ein Umlaufgetriebe (126), dass an dem Energieabgabeende der Fräswalze angebracht ist, eine Antriebswelle (102), die vom Energieeingabeende der Fräswalze durch die mit dem Umlaufgetriebe (126) verbundene Fräswalze verläuft, sowie eine Fräsvorrichtung, welche das Umlaufgetriebe (126) umgibt.

2. Fräswalze gemäß Anspruch 1, bei der der erste Abschnitt (104) aus einer integralen Konstruktion besteht.

3. Fräswalze gemäß Anspruch 1 oder 2, bei der das Antriebsgetriebe (102, 122) eine Laufbuchse (122) umfasst, welche mindestens einen Teil der Antriebswelle (102) sowie eine Vorrichtung (124) umfasst, die ermöglicht, dass die Antriebswel le bezüglich der Laufbuchse rotiert.

4. Fräswalze gemäß Anspruch 3, bei der der Teil (140) der Walze in Nachbarschaft zur bündigen Einschnittseite der Fräswalze von integraler Konstruktion ist, und die Laufbuchse (122) mit diesem Walzenteil verbunden ist, um zu bewirken, dass die Laufbuchse sich in festgelegtem Verhältnis zur Umdrehung des integral konstruierten Teils der Walze dreht.

5. Fräswalze gemäß Anspruch 4, bei der die Laufbuchse (122), der Teil (140) der Walze in Nachbarschaft der bündigen Einschnittseite der Fräswalze und das Umlaufgetriebe (126) eine Kammer bilden, und in dieser Kammer Öl bereitgestellt wird, um das Antriebsgetriebe zu schmieren und kühlen.

6. Fräswalze gemäß Anspruch 1, ferner umfassend mindestens ein segmentiertes Schaufelrad (150, 152) zur Befestigung an dem Antriebsgetriebe (102, 122), um jeden segmentierten Abschnitt (A, B, C) der Fräswalze (22), der von der Walze entfernt ist, zu ersetzen, um die Fräsbreite der Maschine zu verringern.

7. Fräswalze gemäß Anspruch 6, bei der die segmentierten Teile (A, B, C) des Schaufelrads (150, 152) eine gebogene Form aufweisen.

8. Fräswalze gemäß Anspruch 3, bei der die Laufbuchse (122) Flansche aufweist, die sich hieraus radial erstrecken und zumindest einen Teil der Länge der Laufbuchse entlang verlaufen, und wobei die segmentierten Abschnitte (A, B, C) der Fräswalze (22) an diesen Flanschen befestigt sind.

9. Fräswalze gemäß Anspruch 8, ferner umfassend einen segmentierten Walzenträger (156), der bewirkt, dass der Durchmesser der Walze dem Durchmesser des integralen Walzenteils gleich ist, wobei die segmentierten Abschnitte des Walzenträgers an den Flanschen (146) der Laufbuchse (122) befestigt sind.

10. Fräswalze gemäß Anspruch 1, bei der die Breite der Fräswalze (22) ohne die Notwendigkeit der Entfernung eines Walzenabschnitts über eines der beiden Enden des Antriebsgetriebes (102, 122) hinweg vergrößert oder verringert werden kann.

11. Fräswalze gemäß Anspruch 1, wobei die Fräswalze so ausgebildet ist, dass die Einstellungen der Breite der Fräswalze (22) an Ort und Stelle gemacht werden können.

12. Fräswalze gemäß Anspruch 1, bei der die Segmente (A, B, C) eines Abschnitts (106) der Fräswalze (22) einen kuchenstückförmigen Querschnitt aufweisen.

13. Fräswalze gemäß Anspruch 1, bei der der bzw. die Abschnitt(e) (106, 108) der segmentierten Fräswalze (22) segmentierte Walzenaufsätze (156), die sich von den Antriebsgetriebe (102, 122) radial erstrecken, und einen Träger für das Fräselement (106) umfasst bzw. umfassen, der an jedem Segment der segmentierten Walzenaufsätze angebracht ist.

14. Fräswalze gemäß Anspruch 13, bei der der Träger für das Fräselement (106) gebogen und in mehrfache Abschnitte (A, B, C) unterteilt ist, die zur Verschraubung mit den segmentierten Walzenaufsätzen (156) angepasst sind.

15. Fräswalze gemäß Anspruch 2, bei der der erste Abschnitt (104) der Fräswalze (22) und das Antriebsgetriebe (102, 122) jeweils einen Außenumfang aufweisen, der im Querschnitt im wesentlichen zylindrisch ist, und der Durchmesser des Außenumfangs des Antriebsgetriebes wesentlich geringer als der Durchmesser des Außenumfangs dieses ersten Abschnitts der Fräswalze ist.

16. Fräswalze gemäß Anspruch 15, umfassend einen segmentierten radialen Adapter (156, 174), angepasst zur Befestigung des Außenumfangs des Antriebgetriebes (102, 122) zur Erhöhung des Durchmessers des einen oder der mehreren zusätzlichen segmentierten Abschnitte (106, 108) der Fräsmaschine (22) auf im wesentlichen den Durchmesser des ersten Abschnitts (104) der Fräswalze und der auf den segmentierten radialen Adaptern angebrachten segmentierten Fräselemente (A, B, C).

17. Fräswalze gemäß Anspruch 16, umfassend eine Vorrichtung (146) zur selektiven Verbindung des segmentierten radialen Adapters (156, 174) mit dem Antriebsgetriebe (102, 122) und zum Entfernen der segmentierten radialen Adapter von dem Antriebsgetriebe, und ferner umfassend ein segmentiertes Schaufelrad (150, 152) zur Befestigung an dem Antriebsgetriebe, wenn ein oder mehrere zusätzliche segmentierte Abschnitte (106, 108) der Walze (22) hiervon entfernt werden, um ein Schaufelrad mit verringertem Durchmesser zur Verfügung zu stellen, um durch das Fräselement erzeugtes Abfallmaterial in ein Abfallentfernungssystem zu schieben.

18. Fahrbare Fräsmaschine, umfassend eine oder mehrere Fräswalzen (22) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 17.

19. Fahrbare Fräsmaschine gemäß Anspruch 18, ferner umfassend ein in Abschnitte (64, 66, 68) unterteilte Streichplanke (28) mit der Anzahl und Breite der Streichplankenabschnitte, welche der Anzahl und Breite der Abschnitte (A, B, C) der Fräswalze (22) entsprechen.

20. Fahrbare Fräsmaschine gemäß Anspruch 19, die ferner Einrichtungen zur Verbindung der Streichplankenabschnitte (64, 66, 68) untereinander bereitstellt.

21. Fahrbare Fräsmaschine gemäß Anspruch 20, bei der die Streichplanke (28) einen länglichen oberen Teil (60) umfasst, und die Abschnitte (64, 66, 68) der Streichplanke auf dem länglichen oberen Teil der Streichplanke befestigt sind.

22. Fahrbare Fräsmaschine gemäß Anspruch 21, bei der die Abschnitte (64, 66, 68) der Streichplanke (28) mit dem länglichen oberen Teil (60) der Streichplanke durch Schienen- und Aussparungsvorrichtungen (78, 80) verbunden sind, welche ermöglichen, dass sich der untere Teil (62) der Streichplanke bezüglich des länglichen oberen Teils der Streichplanke nach oben und nach unten bewegt, wenn die Streichplanke in Betriebsstellung direkt hinter der Fräswalze (22) befestigt ist.

23. Fahrbare Fräsmaschine gemäß Anspruch 22, ferner umfassend eine Vorrichtung (54) zur mechanischen Anhebung der Abschnitte (64, 66, 68) der Streichplanke und zur Regulierung ihrer Höhe.

24. Fahrbare Fräsmaschine gemäß Anspruch 23, bei der die Vorrichtung zur mechanischen Regulierung der Höhe der Streichplanken (28) hydraulische Hebevorrichtungen (54) umfasst.

25. Fahrbare Fräsmaschine gemäß Anspruch 23, bei der die Vorrichtung (54) zum Anheben der Streichplanken auch die Streichplanke (28) in eine Ruhestellung bewegt, um den Zugang zur Fräswalze (22) zu gestatten.







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