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Dokumentenidentifikation DE69516748T2 21.09.2000
EP-Veröffentlichungsnummer 0674884
Titel Matrizenband und Matrizenbandhalter für eine Schneidezahnmatrize
Anmelder Brorson, Lars, Helsingborg, SE
Erfinder Brorson, Lars, Helsingborg, SE
Vertreter RA u. PA Volkmar Tetzner; PA Michael Tetzner; RA Thomas Tetzner, 81479 München
DE-Aktenzeichen 69516748
Vertragsstaaten CH, DE, FR, GB, IT, LI, NL
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 03.03.1995
EP-Aktenzeichen 958500472
EP-Offenlegungsdatum 04.10.1995
EP date of grant 10.05.2000
Veröffentlichungstag im Patentblatt 21.09.2000
IPC-Hauptklasse A61C 5/12

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft Schneidezahnmatrizen im allgemeinen und insbesondere ein Schneidezahn-Matrizenband und eine Einweg-Schneidezahnmatrize, enthaltend eine Kombination aus biegsamem Kunststoffband, Spannelement und Eingriffsmitteln.

In der Zahnheilkunde werden Dentalmatrizen verwendet um die äußeren Umrisse einer Füllung zu formen, so daß sie auf natürliche Weise mit den benachbarten Oberflächen des vorbereiteten Zahnes verschmilzt.

Die Anforderungen, die für eine solche Matrize an ein Matrizenband gestellt werden, sind in erster Linie, daß es die Herstellung einer Füllung ohne jegliche Materialfehler gewährleisten soll, d. h. wo die Füllung nicht so weit reicht wie die natürlichen Umrisse des Zahns. Sie soll jedoch auch einen übermäßigen Materialüberschuß verhindern, der in einem späteren Stadium wieder entfernt werden muß. Das Matrizenband sollte auch eine Aushärtung mit Licht gestatten, d. h. es muß lichtdurchlässig sein. Es besteht daher im allgemeinen aus Kunststoff.

Ein Beispiel einer bekannten Matrize wird in der EP-A1- 0 227 590 beschrieben, wo ein flaches Matrizenband mit einer Haltevorrichtung in Form von zwei Keilen und einer Hülse kombiniert ist. Die Enden des Matrizenbandes werden zwischen die beiden Keile eingeführt, die wiederum teilweise in die Hülse eingeführt werden. Wurde eine Schleife des Matrizenbandes um einen Zahn herum angebracht, so wird die Hülse zum Zahn hin bewegt, um auf diese Weise die Keile aneinanderzuklemmen, an den Enden des Bandes in der Hülse zu befestigen und so das Band um den Zahn herum zu spannen. Dies resultiert jedoch in einer unzuverlässigen Fixierung des Bandes, und diese Matrize ist überhaupt nicht für die Verwendung an Schneidezähnen geeignet, da das flache Band in diesem Fall die oben beschriebene primäre Anforderung nicht erfüllen kann. Dies ist vor allem so wegen der Keilform der Schneidezähne mit einer teilweise konkaven palatalen Seite und einer konvexen bukkalen Seite.

Ein weiteres Beispiel einer bekannten Matrize wird in der WO85/01434 beschrieben, wo vorgeformte Matrizenblätter verwendet werden. Die WO92/02188 beschreibt ebenfalls eine vorgeformte Dental-Füllvorrichtung, die einen Hohlraum mit einem Boden und zwei Griffen besitzt. Angesichts der beträchtlichen Unterschiede in Form und Größe der Zähne eines Menschen und der Zähnen von verschiedenen Menschen sind solche vorgeformten Matrizenblätter keine brauchbare Alternative.

Daher ist die nachfolgend beschriebene Methode die gängigste Methode in der Füllungsbehandlung an Schneidezähnen. Es wird ein flaches, flexibles Matrizenband aus transparentem Kunststoff verwendet und vom Zahnarzt in einer Schleife um den betreffenden Zahn herum angebracht. Wurde das Füllmaterial aufgetragen, so hält der Zahnarzt das Band mit zwei Fingern fest gegen den Zahn, um die Füllung anzupassen, während ein Assistent die Füllung ausleuchtet, beispielsweise mit visiblem Licht, in der Absicht, die Füllung durch Polymerisation auszuhärten. Alternativ wird das Band mehrere Minuten lang in Stellung gehalten, damit das Füllmaterial chemisch aushärten kann. Diese Vorgehensweise weist eindeutige Nachteile auf. So kann zur gleichen Zeit nur eine Fül lung gemacht werden, und das Risiko eines Materialüberschusses oder Materialfehlers ist beträchtlich, da es schwierig ist, die Stelle, an der eine Füllung gemacht werden soll, richtig zu beobachten. Dies hat auch das beträchtliche Risiko einer mangelhaften Polymerisation zur Folge, wenn zu ihrer Herstellung Licht verwendet wird.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Schneidezahnmatrize zu schaffen und insbesondere ein Schneidezahn-Matrizenband und eine Einweg-Schneidezahnmatrize, die die oben beschriebenen primären Anforderungen erfüllen, d. h. eine gut angepaßte Füllung. Darüber hinaus sollten das Matrizenband und die Matrize eine zuverlässige Lichtpolymerisation ermöglichen und während des Aushärtungsprozesses ein sicheres Fixieren des Matrizenbandes relativ zum Zahn gewährleisten. Schließlich sollten das Matrizenband und die Matrize im allgemeinen an den Schneidezähnen verschiedener Menschen verwendet werden können.

Erfindungsgemäß werden diese und andere Aufgaben bei einem Schneidezahn-Matrizenband, das die Merkmale des Anspruches 1 aufweist, gelöst.

Ein solches Matrizenband wird der speziellen Anatomie von Schneidezähnen angepaßt, d. h. ihrer Keilform mit einer konkaven palatalen Seite und einer konvexen bukkalen Seite. Das erfindungsgemäße Matrizenband ist daher dehnbar gegen die konkave Seite und nicht dehnbar außerhalb der in die konkave Seite eingreifenden Übergangsfläche. Auf diese Weise kann das Matrizenband der vorliegenden Erfindung an die individuelle Anatomie jedes Zahns angepaßt werden. Da das Matrizenband außer halb der Übergangsfläche im wesentlichen nicht dehnbar ist, treten in Hohlräumen keine Materialmängel auf, ob sich diese nun approximal oder bukkal öffnen. Die nicht dehnbaren Abschnitte ermöglichen auch eine zuverlässige Fixierung des Matrizenbandes um den betreffenden Zahn herum.

Die Dehnbarkeit in der Übergangsfläche kann dadurch erreicht werden, daß das Matrizenband dort eine verringerte Stärke aufweist oder dadurch, daß das Matrizenband innerhalb und außerhalb der Übergangsfläche aus unterschiedlichen Materialien besteht. Die Übergangsfläche kann plastisch oder elastisch dehnbar sein. Die bequemste Art und Weise, die gewünschte Anpassungsfähigkeit zu erreichen, ist, die Dehnbarkeit mit einem stumpfen Winkel zwischen den beiden Teilen zu kombinieren.

Die oben beschriebenen Aufgaben können auch mit Hilfe einer Einweg-Schneidezahnmatrize gelöst werden, die die Merkmale des Anspruches 8 aufweist.

Eine solche Matrize sorgt für eine zuverlässige Fixierung des Matrizenbandes, insbesondere dadurch, daß sie feststellbar ist. Sie ist auch dadurch besonders vorteilhaft, daß sie vor dem Feststellen in jeder Stellung belassen werden kann.

Die Matrize gemäß der vorliegenden Erfindung enthält eine speziell entwickelte und für das erfindungsgemäße Matrizenband geeignete Haltevorrichtung.

Die Eingriffsmittel können insbesondere aufeinanderzubewegt werden, um die beiden nicht dehnbaren Abschnitte des Matrizenbandes arretierbar zu verformen.

Diese erfindungsgemäße Dentalmatrize ist eine Einwegmatrize und sollte daher nach Gebrauch weggeworfen werden, um die Verbreitung von Infektionen zu verhindern. Dies wird dadurch sichergestellt, daß das Matrizenband durch Dehnung in der Übergangsfläche verformt wird und durch andere permanente Verformung, die üblicherweise entsteht, wenn das Matrizenband verschlossen wird.

Das Matrizenband gemäß der vorliegenden Erfindung kann an Schneidezähnen sowohl im Oberkiefer als auch im Unterkiefer verwendet werden und bietet eine Gesamtansicht des ganzen Einführ- und Spannvorganges, sowohl von der bukkalen als auch von der palatalen Seite. Durch die spezielle Kombination aus dehnbarer Übergangsfläche und benachbarten, nichtdehnbaren Abschnitten werden Füllmaterialüberschuß oder Fehler beim Füllmaterial minimiert. Außerdem kann die Polymerisation mehrerer Füllungen gleichzeitig an einem oder mehreren Zähnen durchgeführt werden.

Ein weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung ist, daß der Zahnarzt ohne jegliche Unterstützung arbeiten und zeitweise den Patient sogar verlassen kann. Das Risiko einer unzureichenden Polymerisation existiert kaum, weil sowohl das Matrizenband als auch die Matrizenhaltevorrichtung lichtdurchlässig sind. Die bevorzugte winklige Form des Matrizenbandes liefert in Kombination mit der dehnbaren Übergangsfläche eine maximale Anpassungsfähigkeit an verschiedene Schneidezahn formen und beugt dem Risiko von Zahnfleischverletzungen vor.

Ein Ausführungsbeispiel eines Matrizenbandes und eine Matrize gemäß der vorliegenden Erfindung werden anhand der Zeichnung und der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. In dieser Zeichnung zeigen

Fig. 1 eine Aufsicht auf ein erfindungsgemäßes Matrizenband;

Fig. 2 eine Aufsicht auf eine Matrizenhaltevorrichtung in Verbindung mit dem erfindungsgemäßen Matrizenband in Fig. 1;

Fig. 3 eine Seitenansicht der Matrizenhaltevorrichtung und des Matrizenbandes in Fig. 2;

Fig. 4 eine Ansicht ähnlich der Fig. 2, wobei jedoch das Matrizenband um einen Schneidezahn herum angeordnet ist;

Fig. 5 eine Seitenansicht des Zahnes in Fig. 4 und benachbarter Teile des Matrizenbandes und der Matrizenhaltevorrichtung;

Fig. 6 eine Querschnittsansicht entlang der Linie VI-VI in Fig. 4.

Das in der Aufsicht in Fig. 1 dargestellte, erfindungsgemäße Matrizenband besteht aus einem dehnbaren Kunststoffband 1 mit zwei Teilen 2, 3, die sich, wenn das Band flach in einer Ebene liegt, in der Ebene in einem stumpfen Winkel V voneinander weg erstrecken. Für eine optimale Anpassung an die Form eines durchschnittlichen Schneidezahns sollte der Winkel V etwa 145º betragen. Das Matrizenband 1 kann eine Stärke von ca. 50 um und eine Breite von ca. 8 mm aufweisen.

In dem Abschnitt, in dem der Scheitel des Winkels liegt, befindet sich eine Übergangsfläche 4 mit einer Breite, die kleiner ist als die Breite eines durchschnittlichen Schneidezahns. Das Kunststoffband 1 besteht aus lichtdurchlässigem Kunststoff, um die Lichtpolymerisation eines mit Licht aushärtenden Füllmateriales zu gestatten.

Erfindungsgemäß ist die Übergangsfläche 4 elastisch oder plastisch dehnbar, wenn sie Ziehkräften unterworfen wird, wie sie von einem Zahnarzt manuell angelegt werden können, wenn er das Matrizenband, wie weiter unten beschrieben, um einen Schneidezahn herum anbringt. Die Teile 2 und 3 sind im wesentlichen nicht dehnbar, zumindest in bestimmten Abschnitten auf jeder Seite der Übergangsfläche 4, d. h. im Vergleich zur Übergangsfläche 4.

Die Dehnbarkeit bzw. Verformbarkeit der Übergangsfläche 4 kann entweder dadurch erreicht werden, daß diese Fläche dünner ausgebildet wird als das übrige Matrizenband 1, oder dadurch, daß diese Fläche aus einem anderen Kunststoff hergestellt wird als das übrige Matrizenband 1.

Die Fig. 2 und 3 zeigen das Matrizenband in Fig. 1 in Verbindung mit einer Matrizenhaltevorrichtung 5 gemäß der vorliegenden Erfindung. Genauer gesagt besteht die Matrizenhaltevorrichtung 5 aus drei Teilen, nämlich ei nem Spannelement 6, einem Verschlußelement 7 und einem Verbindungselement 8, welches jedoch nicht zwingend vorgeschrieben ist. Jedes dieser Elemente kann aus zwei im wesentlichen identischen Hälften bestehen. Daher kann eine Hälfte der Elemente 6 bis 8 ein Streifen 9 sein, während die andere Hälfte der Elemente 6 bis 8 ein im wesentlichen identischer Streifen 10 sein kann. Die Matrizenhaltevorrichtung 5 besteht auch aus lichtdurchlässigem Kunststoff.

Mit Hilfe der beiden Hälften des Verbindungselements 8 können die ansonsten freien Enden des Bandes 1 miteinander verbunden werden. Die Streifen 9, 10 können auf einer Seite mit Hilfe einer Längsgelenkverbindung und auf der anderen Seite mit Hilfe von Haken 11 zusammengehalten werden. Die Haken 11 sind in Fig. 4 dargestellt. Alternativ hierzu können die Streifen 9 und 10 auf beiden Seiten durch Haken 11 miteinander verbunden werden, wie in Fig. 6 dargestellt. Die Verbindung der Streifen 9, 10 miteinander ist derart gestaltet, daß zwischen ihnen ein Durchgangskanal begrenzt wird, der innerhalb des Spannelements 6 so bemessen ist, daß ein ständiger Reibungseingriff mit den beiden nicht dehnbaren Teilen des Bandes 1 hergestellt wird, welche sich direkt durch den Kanal im Spannelement 6 hindurch erstrecken.

Das Verschlußelement 7 ist wiederum mit Hilfe einer Gelenkverbindung 12 in jedem Streifen 9, 10 an das Spannelement 6 angelenkt. In der Ausgangsstellung sind die beiden Teile des Verschlußelements 7 leicht getrennt, wie in Fig. 2 dargestellt, so daß Spitzen 13 und mit diesen zusammenwirkende Aussparungen 14 in den gegenüberliegenden Oberflächen der beiden Teile des Ver schlußelements 7 den beiden Teilen 2, 3 des Matrizenbandes 1 eine freie Bewegung gestatten.

Bei Verwendung der oben beschriebenen, erfindungsgemäßen Dentalmatrize wird die Schleife des in Fig. 2 dargestellten Matrizenbandes 1 zunächt über einem zu behandelnden Schneidezahn angeordnet und wird dann mit einer sägenden Bewegung auf jeder Seite des Zahnes T nach unten bewegt und gedehnt, so daß die Übergangsfläche 4 in der Mitte des palatalen Teils der Zahnoberfläche angeordnet wird, wobei alle palatalen Teile der Hohlräume gut abgedichtet sind. Das Verbindungselement 8 kann dann vom Verschlußelement 7 abgebrochen werden.

Das Verbindungselement 8 ist immer noch mit den Enden des Plastikbandes verbunden, auch nachdem es vom Verschlußelement 7 abgebrochen wurde. Daher wird das Band festgezogen, wenn das Spannelement vom Verbindungselement 8 wegbewegt wird.

Anschließend wird Füllmaterial in die Hohlräume eingebracht, und die Matrizenhaltevorrichtung 5 wird zur bukkalen Oberfläche des Zahns hin bewegt, indem das Spannelement 6 vom Verbindungselement 8 wegbewegt wird. Während dieser Bewegung kommt das Spannelement 6 in ständigen Reibungseingriff mit den Abschnitten der Teile 2, 3 des Matrizenbandes 1, die im Durchgangskanal des Spannelements 6 angeordnet sind. So kann die Dentalmatrize während dieser Bewegung jederzeit verlassen werden, um ein Inspizieren der Hohlraumfüllung zu gestatten.

Wird die Schleife abschließend um den Zahn T herum gespannt, wie in den Fig. 4 und 5 dargestellt, so wird eine solche Ausdehnung der Übergangsfläche 4 erzielt, daß sich das Matrizenband 1 mit sicherer Fixierung in den horizontalen und vertikalen Richtungen relativ zum Zahn vollständig an die Umrisse des Zahnes T angepaßt hat. Dies wird auch durch die vertiefte Form der Vorderfläche 15 des Spannelements 6 sichergestellt, dessen Vorderseite 15 sowohl in der vertikalen als auch in der horizontalen Richtung konkav ist, um für eine gute Anpassung an die bukkale Oberfläche eines Schneidezahns zu sorgen.

Wurde eine solche optimale Anpassung erreicht, wird das Matrizenband festgehalten, indem die beiden Teile des Verriegelungselements 7 gegeneinandergedrückt werden, so daß die Spitzen 13 in die Aussparungen 14 eindringen, während Material in das Matrizenband 1 eingelagert wird. Dadurch werden die beiden nicht dehnbaren Teile des Matrizenbandes 1 relativ zum Spannelement 6 fixiert. Selbstverständlich können auch andere bewegliche Eingriffsmittel als die Spitzen 13 und die Aussparungen 14 verwendet werden, um die verschließende Verformung der beiden nicht dehnbaren Teile des Matrizenbandes zu erreichen. Die nicht dehnbaren Teile des Matrizenbandes 1 müssen sich daher wenigstens von der Übergangsfläche 4 bis zum und durch das Verschlußelement 7 hindurch erstrecken.

Ist das Matrizenband fixiert und um den Zahn herum festgemacht, so kann der Zahnarzt die Füllung mit Licht polymerisieren oder eine andere. Arbeit verrichten, wenn die Füllung auf chemische Weise aushärtet. Der Zahnarzt kann so mehrere Matrizen auf verschiedenen Zähnen anbringen, um mehrere Zähne gleichzeitig zu sanieren.

Ist die Aushärtung bzw. Polymerisation abgeschlossen, so kann das Verriegelungselement 7 mit einem Nagel oder einem flachen Instrument geöffnet werden, woraufhin das Spannelement 6 vom Zahn weggedrückt und das Matrizenband 1 vom Zahn abgehoben werden kann, um diesen für eine abschließende Behandlung der Füllung bereitzustellen. Die gesamte Dentalmatrize wird zum Recycling weggeworfen.

Das oben beschriebene Matrizenband und die Matrizenhaltevorrichtung können selbstverständlich in vielfacher Hinsicht im Rahmen der vorliegenden Erfindung modifiziert werden, wie in den nachfolgenden Ansprüchen beschrieben.


Anspruch[de]

1. Schneidezahnmatrizenband, enthaltend ein biegsames Plastikband (1) mit einer zentralen Übergangsfläche (4), wobei die Übergangsfläche dehnbar ist, und zwei im wesentlichen nicht dehnbare Teile (2, 3), die durch die Übergangsfläche (4) miteinander verbunden sind, wobei die nicht dehnbaren Teile - wenn das Band flach in einer Ebene liegt - in dieser Ebene einen stumpfen Winkel bilden, wobei das Matrizenband mit der Außenlinie eines Schneidezahns im wesentlichen vollkommen konform ist, indem das Matrizenband als Schleife um den Zahn herum festgezogen wird, wobei die Übergangsfläche (4) die Mitte der palatalen Seite des Schneidezahns überlappt und in sie eingreift, während Abschnitte der nicht dehnbaren Teile auf jeder Seite der Übergangsfläche in die proximalen und bukkalen Seiten des Zahns eingreifen.

2. Matrizenband nach Anspruch 1, wobei die Breite der Übergangsfläche (4) kleiner ist als die Breite eines durchschnittlichen Schneidezahns.

3. Matrizenband nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Übergangsfläche (4) eine verminderte Dicke besitzt.

4. Matrizenband nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Übergangsfläche (4) ein Material aufweist, welches sich von dem Material der beiden Teile (2, 3) unterscheidet.

5. Matrizenband nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei der stumpfe Winkel etwa 145º beträgt.

6. Matrizenband nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei die Übergangsfläche (4) plastisch dehnbar ist.

7. Matrizenband nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei die Übergangsfläche (4) elastisch dehnbar ist.

8. Einweg-Schneidezahnmatrize, enthaltend in Kombination ein dehnbares Plastikband (1), ein Spannelement (6) und ein Eingriffsmittel (7), wobei das Plastikband eine zentrale und dehnbare Übergangsfläche (4) und zwei im wesentlichen nicht dehnbare Teile (2, 3) aufweist, die durch die Übergangsfläche miteinander verbunden sind, wobei die Teile, wenn das Band flach in einer Ebene liegt, einen stumpfen Winkel in der Ebene bilden, wobei das Spannelement (6) einen Durchgangskanal besitzt, in welchem die beiden im wesentlichen nicht dehnbaren Teile (2, 3) in direktem Kontakt zueinander stehen, so daß das Plastikband außerhalb eines Endes des Kanals eine Schleife bildet, wobei der Durchgangskanal eine Breite besitzt, die im wesentlichen mit der Dicke der beiden im wesentlichen nicht dehnbaren, in direktem Kontakt zueinander stehenden Teile (2, 3) übereinstimmt, wobei die beiden im wesentlichen nicht dehnbaren Teile durch den Kanal in direktem Kontakt miteinander und in Reibungseingriff mit dem Kanal bewegt werden können und wobei das Eingriffsmittel (7) Teile aufweist, die aufeinander zubewegt werden können, um die beiden nicht dehnbaren Teile relativ zum Spannelement verschließen zu können, indem Abschnitte der beiden nicht dehnbaren Teile deformiert werden, wäh rend sie durch die Teile in direktem Kontakt zueinander gehalten werden, wobei das Plastikband (1) im wesentlichen vollkommen konform zu der Außenlinie eines Schneidezahns ist, indem die Schleife um den Zahn herum angeordnet und das Plastikband (1) mit Hilfe des Spannelements (6) festgezogen wird, wobei die Übergangsfläche (4) die Mitte der palatalen Seite des Schneidezahns überlappt und in sie eingreift, während Abschnitte der nicht dehnbaren Teile (2, 3) auf jeder Seite der Übergangsfläche (4) in die proximalen und bukkalen Seiten des Zahnes eingreifen, und wobei die Eingriffsmittel (7) die beiden nicht dehnbaren Teile (2, 3) relativ zum Spannelement (6) verschließen, damit das Matrizenband (1) weiter gegen den Zahn gedrückt gehalten wird.

9. Einweg-Schneidezahnmatrize nach Anspruch 8, wobei das Eingriffsmittel (7) zusammenwirkende Spitzen und Aussparungen aufweist.







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