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Dokumentenidentifikation DE4013932C2 30.11.2000
Titel 1 x 1 - Lernspiel
Anmelder Kroeber, Lutz, 80805 München, DE
Erfinder Kroeber, Lutz, 80805 München, DE
DE-Anmeldedatum 30.04.1990
DE-Aktenzeichen 4013932
Offenlegungstag 17.01.1991
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 30.11.2000
Veröffentlichungstag im Patentblatt 30.11.2000
IPC-Hauptklasse G09B 3/00
IPC-Nebenklasse A63F 9/18   

Beschreibung[de]

Für auswendig zu lernende Frage-Antwort-Komplexe, insbesondere, wenn jede Frage aus zwei verknüpften Teilen besteht oder sich in solche zerlegen läßt, bieten sich Sätze von Objekten an, wie eines US-A-2 054 309 beschreibt. Man kann damit schön augenfällig fortschreitend "Durchgänge" machen, die Einzelstücke wandern von einem "Topf" in einen zweiten. Aber, - bislang ist solches nicht auf dem Markt.

Selten bedingen sich Idee und fertigungstechnische Ausformung so wie hier, und zwar nicht nur, weil das Produkt nicht zu teuer werden darf.

Es stellt sich die Frage des Bedruckens noch vor oder mit der Frage des Verschlusses, denn die Möglichkeiten der Drucktechnik bedingen sowohl das Herstellungsverfahren als auch letztlich die Art des Verschlusses. Für das Produkt bietet sich Kunststoff als der wohl einzig akzeptable Werkstoff an. Als Spritzteile könnten Stücke gem. Fig. 1 gestaltet sein, Figuren also etwa der Art, wie sie schon FR-A-384 991 mit dortiger Fig. 3 vorschlägt. Solche Spritzteile mit Zapfen könnten aber wegen ihrer Form nicht bedruckt werden, sondern müßten einzeln verschieden beispielsweise beklebt werden, was viel zu teuer käme; und die verschiedenen Informationen etwa zu prägen, erforderte für jedes Teiltypus eine eigene Werkzeugform - ein unnötiger Aufwand. Besser ist es, die Teile aus Platten bzw. Folien zu stanzen, denn dünne Kunststoffplatten lassen sich bedrucken. Jetzt muß sich aber die Verschlußgestaltung auf zwei Dimensionen beschränken. Auch FR-A-384 991 zeigt mit Fig. 1 eine nur zweidimensionale Gestaltung. Der dortige Anwendungszweck erfordert jedoch lediglich ein Zuklappen, und es genügt dafür der dort gezeigt Steckverschluß. Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, nun jedoch auch ein gewendetes Schließen der beiden Hälften zu ermöglichen, wobei auch dabei die beiden Hälften plan aufeinander anliegen.

Gelöst wird diese Aufgabe durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale. Ein Ausführungsbeispiel wird nun anhand der Fig. 2 und 3 erläutert.

Fig. 2a zeigt die zweidimensionale Formgebung eines verschließbaren (Fig. 2b) Teiles, dessen Gestalt auch das gewendete Verschließen (Fig. 2c) gewährleistet, um im Falle eines 1 × 1-Lernspiels auch Divisionsaufgaben entstehen zu lassen. Fig. 3 ist die Maßzeichnung für ein Stanzwerkzeug.

Zu beachten ist, daß der Stärkeverlauf des Steges und die Materialsteifigkeit aufeinander abgestimmt sein müssen, so daß die Verschränkung nach Fig. 2b bei Hantieren und Werfen stabil bleibt, und das Einhaken nach Fig. 2c die beiden Hälften zur Deckung bringt. Das Material muß zum einen elastisch sein und sich nicht etwa knicken und zum zweiten sich eben auch bedrucken lassen. Es eignet sich hierfür Nylon, also PA.


Anspruch[de]
  1. 1. Frage-Antwort-Lernspiel des Prinzips Schließen-Öffnen eines vornehmlich platten Gegenstandes, dadurch gekennzeichnet, daß der Mittelpunktsabstand zweier Teller (1) etwa das Fünffache und die Breite eines diese verbindenden Steges (2) ein Viertel bis ein Drittel ihrer Radien mißt, und die Scheiben (1) mit den Informationen in Kehlen in den Steg übergehen, in welchen Bereichen einander hüben wie drüben korrespondierende Einschnitte (3) einen Schränkverschluß ergeben.
  2. 2. Lernspiel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schränkverschluß auch ein gewendetes Schließen durch Einhaken (4) ermöglicht.






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