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Dokumentenidentifikation DE69701706T2 28.12.2000
EP-Veröffentlichungsnummer 0785085
Titel Glasdruckverfahren und Fenster, das bei diesem Druckverfahren gedruckt wird
Anmelder Saint-Gobain Vitrage, Courbevoie, FR
Erfinder Beyrle, Andre, 60170 Tracy Le Val, FR
Vertreter Herrmann-Trentepohl und Kollegen, 81476 München
DE-Aktenzeichen 69701706
Vertragsstaaten BE, DE, ES, GB, IT, LU, NL, PT, SE
Sprache des Dokument FR
EP-Anmeldetag 16.01.1997
EP-Aktenzeichen 974000796
EP-Offenlegungsdatum 23.07.1997
EP date of grant 19.04.2000
Veröffentlichungstag im Patentblatt 28.12.2000
IPC-Hauptklasse B41M 1/34
IPC-Nebenklasse C03C 17/00   B60R 13/10   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Bedrucken einer Verglasung. Sie ist insbesondere auf das Drucken bzw. Schreiben eines oder mehrerer Ausdrücke gerichtet, die eine Marke oder auch technische Angaben darstellen können. Dabei kann es sich auch um das Drucken eines beliebigen Typs kennzeichnender Zeichen wie figürlicher Marken, Logos und Zeichnungen handeln. Zur Vereinfachung des Verständnisses der Erfindung wird diese unter Bezugnahme auf eine Autoverglasung beschrieben, die eine solche Beschriftung enthalten soll. Es ist jedoch selbstverständlich, dass die Erfindung nicht auf eine solche Anwendung beschränkt, sondern auch auf andere Anwendungen gerichtet ist, von denen einige weiter unten genannt werden.

Verfahren zum Drucken einer Beschriftung oder Zeichnung sind bereits im Stand der Technik beschrieben. So ist insbesondere aus dem französischen Patent FR 2 331 528 die Herstellung einer Verglasung bekannt, die mit einer Beschriftung versehen ist und zum Verschließen eines Raumes verwendet wird, der eine geringere Helligkeit als die der Umgebung aufweist, wobei die Beschriftung aus einer halbreflektierenden transparenten Schicht besteht. Gemäß diesem Verfahren ist es möglich, eine Beschriftung zu drucken, ohne die Sicht durch die Verglasung zu sehr zu beeinträchtigen. Im Gegenteil zeigt sich, dass diese Beschriftung nur unter bestimmten Helligkeitsbedingungen von außen sichtbar ist.

In GB-A-2 068 834 ist ein Verfahren zum Aufbringen einer Metallschicht auf einem Glas- oder Keramikträger, in welchem eine Maske verwendet wird, beschrieben.

Weitere bekannte Verfahren bestehen darin, die Beschriftung oder Zeichnung durch Aufbringen eines Emails, beispielsweise durch das Siebdruckverfahren, herzustellen. Es ist auch möglich, das Glas durch ähnliche Verfahren mittels einer Paste auf Flusssäurebasis anzuätzen. Noch andere Verfahren ermöglichen die Durchführung des Druckvorgangs mit Druckfarben, die am häufigsten durch Strahlen aufgebracht werden. Diese unterschiedlichen Verfahren sind meist relativ teuer, entweder weil sie in mehreren Stufen durchgeführt werden und meist eine Einbrennstufe erfordern oder die durchzuführenden Verfahren kostenintensiv sind.

Desweiteren betrifft die gegenwärtige Forderung der Automobilbauer Verglasungen, die am Umfang einen emaillierten Bereich besitzen. Dabei erweist es sich als sehr schwierig, einen anderen Druck auf der Verglasung herzustellen, der sich dann im Sichtbereich befindet.

Deshalb liegt der Erfindung als Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Bedrucken einer Verglasung bereitzustellen, wobei das aufgedruckte Muster die Sicht durch diese nicht stört, insbesondere wenn die Verglasung auf wenigstens einem Teil ihrer Fläche eine opake Schicht besitzt.

Eine weitere erfindungsgemäße Aufgabe besteht darin, ein Verfahren bereitzustellen, das keine Stufen erfordert, die schwierig durchzuführen und teuer sind.

Diese erfindungsgemäßen Aufgaben werden gelöst durch ein Verfahren zum Bedrucken einer Verglasung wie einer Verglasung, welche auf mindestens einem Teil der Oberfläche einer Seite eine opake Schicht, beispielsweise eine Emailschicht, umfasst, gemäß welchem in der opaken Schicht ein Fenster mit gewünschter Form erzeugt und dieses Fenster durch Aufbringen einer dünnen Metallschicht verschlossen wird. Unter Fenster ist ein nicht von Email bedeckter Bereich der Verglasung zu verstehen, wobei ein solches Fenster beispielsweise durch das Vorhandensein einer Maske während der Herstellung der opaken Schicht auf der Verglasung erhalten wird. Die Form dieses Fensters kann deshalb durch die der verwendeten Maske festgelegt werden und entspricht vorteilhafterweise dem Zeichen, das auf die Verglasung gedruckt werden soll. Dieser Bereich oder dieses Fenster wird anschließend mit einer dünnen Metallschicht bedeckt. Die Betrachtung von der anderen Seite der Verglasung erlaubt es, das geschriebene Zeichen zu erkennen, das einen Spiegeleffekt aufweist. Durch den Spiegeleffekt wird das Zeichen sehr sichtbar und wird ein origineller ästhetischer Eindruck erzeugt. Außerdem befindet sich die Beschriftung in einem bereits von der opaken Schicht bedeckten Bereich; sie beeinträchtigt die Sicht durch die Verglasung nicht, da dieser Bereich von Anfang an nicht für eine solche Durchsicht vorgesehen ist.

Entsprechend einer bevorzugten erfindungsgemäßen Ausführungsform wird die dünne Metallschicht durch aufeinander folgende Reibungsvorgänge einer Metallübertragungseinrichtung auf einem festen Teil, das aus dem aufzubringenden Metall gebildet ist, und anschließend auf dem Bereich der Verglasung, der sich im Fensters befindet, aufgebracht. Es zeigt sich, dass ein solches Abscheideverfahren erlaubt, eine dünne Metallschicht zu erhalten, die eine zufriedenstellende Haftung aufweist. Das gewählte Metall ist beispielsweise Zinn, Blei, Aluminium, Silicium, eine Legierung aus diesen Metallen oder Messing.

Weiterhin ist die Übertragungseinrichtung aus Metall vorzugsweise eine Metallbürste, die mit einer Drehbewegung angetrieben wird. Gemäß dieser Ausführungsform kommt bei der Bewegung der Bürste diese mit dem festen Teil, beispielsweise einem Stab, in Kontakt, wobei aus ihm durch Reibung Teilchen herausgelöst werden, die in einem zweiten Schritt, ebenfalls durch Reibung der Bürste, wieder auf dem Glas abgeschieden werden.

Erfindungsgemäß ist vorteilhafterweise eine Relativbewegung zwischen dem Fenster, und damit der Glasscheibe, und der Übertragungseinrichtung aus Metall vorgesehen. Vorzugsweise wird eine feste Bürste verwendet, unter welcher die das Fenster enthaltende Glasscheibe durchläuft. Eine solche Ausführungsform ist einfach zu realisieren, wenn sie in der Produktionslinie für die Glasscheibe und insbesondere nach dem Einbrennofen angeordnet wird, in welchem beispielsweise das Einbrennen des Emails erfolgt.

Erfindungsgemäß ist auch vorzugsweise vorgesehen, dass die Reibung zwischen der Metallübertragungseinrichtung und dem festen Teil mit einem Druck erfolgt, der ausreicht, Metallteilchen aus dem festen Teil herauszulösen.

Ebenfalls vorzugsweise wird der Reibungsvorgang zwischen Übertragungseinrichtung und Glasscheibe mit einem Druck durchgeführt, der ausreicht, die von der Übertragungseinrichtung transportierten Metallteilchen abzuscheiden, ohne dass die Gefahr besteht, dass die Glasscheibe und/oder die schon aufgebrachte opake Schicht beschädigt wird.

Ein solches Druckverfahren erlaubt deshalb die Erzeugung eines Zeichens, das bei Durchsicht durch die Verglasung sichtbar ist und einen Spiegeleffekt aufweist. Insbesondere im Fall einer Autoverglasung ermöglicht es ein derartiges Verfahren beispielsweise, die Marke oder das Modell eines Fahrzeugs auf den Umfang der Verglasung, der ein schwarzes Email enthält, zu schreiben. Dieses Email ist einerseits für das ästhetische Aussehen, welches es sicherstellt, und andererseits für den Schutz der Klebeverbindungen der Glasscheibe vor Ultraviolettstrahlung vorhanden. Nach Einbau der Glasscheibe in ein Kraftfahrzeug befinden sich Email und dünne Metallschicht auf der ins Fahrzeuginnere zeigenden Seite der Verglasung.

Insbesondere um die Ästhetik innen im Fahrzeug nicht zu beeinträchtigen, sieht die Erfindung vorteilhafter vor, die dünne Metallschicht mit einem geeigneten Mittel zu bedecken, das sie unsichtbar macht. Ein solches Mittel ist beispielsweise die Beschichtung mit einem Primer, der eine schwarze Farbe besitzt, wobei dieser Primer auf der dünnen Metallschicht, beispielsweise durch Auftragen, aufgebracht wird und deshalb diese vor dem Gesehenwerden durch die Fahrzeuginsassen abdeckt, wobei er mit der opaken Schicht verschmilzt. In bestimmten Fällen kann es sein, dass das weitere Aufbringen einer Schicht wie eines Primers unnötig ist, wenn die dünne Metallschicht durch die Innenausgleidung des Kraftfahrzeugs verdeckt werden kann.

Die Tatsache, dass die dünne Metallschicht maskiert wird, ermöglicht es weiterhin, dass man sich nicht auf den Bereich der Verglasung, der zum Fenster gehört, zu beschränken braucht, um diese Schicht aufzubringen. Es ist möglich, dass die opake Schicht überlappt, wodurch das Beschichtungsverfahren, das somit keine besonderen Vorkehrungen erfordert, enorm vereinfacht wird.

Die Erfindung ist auch auf eine gemäß dem bisher beschriebenen Verfahren erhaltene Verglasung gerichtet. Erfindungsgemäß umfasst die Verglasung eine opake Schicht wie ein Email, beispielsweise ein schwarzes Email, in wenigstens einem Teil der Oberfläche einer Seite, wobei das Email ein Fenster besitzt, das von einer dünnen Metallschicht verschlossen wird.

Entsprechend einer erfindungsgemäßen Abwandlung ist die dünne Metallschicht von der Seite der Fläche, auf welcher sie aufgebracht worden ist, nicht zu sehen und weist bei Durchsicht von der Seite der anderen Fläche der Verglasung einen Spiegeleffekt auf.

Entsprechend einer vorteilhaften Ausführungsform besitzt das Fenster die Gestalt eines bestimmten Zeichens.

Weitere vorteilhafte erfindungsgemäße Einzelheiten und Merkmale werden anschließend anhand der Beschreibung eines erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Figur beschrieben, die ein Beispiel einer Vorrichtung für die Durchführung der Erfindung zeigt.

In der Figur ist eine erfindungsgemäße Vorrichtung 1 dargestellt. Diese Vorrichtung 1 besteht aus einem Halteelement 2, in welchem eine Metallbürste 3 angebracht ist. Diese Bürste 3 ist an einer Welle 4 angebracht, die ihrerseits mit nicht dargestellten Mitteln wie einem Motor verbunden ist, welcher es erlaubt, die Bürste 3 mit einer Drehbewegung anzutreiben, beispielsweise in der durch den Pfeil 5 angegebenen Richtung. Die Bürste 3 enthält Metallborsten 6, deren Länge und Härte vom Fachmann in Abhängigkeit vom aufzubringenden Metall, für welches er sich entschieden hat, ausgewählt und festgelegt werden können. Im oberen Teil des Haltelements 2 ist eine Stelle 7 vorgesehen, die für die Aufnahme eines Stabes 8 bestimmt ist, der aus dem aufzubringendem Metall besteht. In der Stelle 7 sind Mittel 9 wie eine Feder derart vorgesehen, dass in der durch den Pfeil 10 angegebenen Richtung eine Kraft ausgeübt wird. Diese Kraft erlaubt es, den Stab 8 in Kontakt mit den Borsten 6 der Metallbürste 3 entsprechend dem gewünschten Druck zu halten. Dieser Druck kann selbstverständlich in Abhängigkeit von dem den Stab 8 bildenden Metall und dem Charakter der Borsten 6 festgelegt werden.

Diese Vorrichtung 1 erlaubt es deshalb, während der Drehbewegung der Bürste 3 Metallteilchen aus dem Stab 8 durch Reibung der Borsten 6 auf diesem herauszulösen. Dabei zeigt sich, dass die von der Bürste 3 herausgelösten Teilchen an den Borsten 6 haften bleiben.

Desweiteren ist die Vorrichtung 1 derart konzipiert, dass die Bürste in einer Position oberhalb einer Einrichtung 11 bleibt. Diese in der Figur sehr schematisch dargestellte Einrichtung 11 ist vorgesehen, eine Verglasung 13 in der vom Pfeil 12 angegebenen Richtung zu befördern. Die Verglasung 13 kann so unter der Bürste 3 durchlaufen. Die Verglasung 13 stellt eine aus einer einzigen Glasscheibe bestehende einfache Verglasung dar; jedoch kann diese Glasscheibe 13 ein Bestandteil einer Verbundverglasung oder eines anderen Typs einer Verglasung sein. Die Verglasung 13 umfasst an ihrem Umfang ein schwarzes Email 14, das zuvor durch dem Fachmann bekannte Verfahren wie Siebdruck aufgebracht worden ist.

Daher enthält die Verglasung 13 auf der zur Metallbürste 3 gerichteten Seite die schwarze Emailschicht 14. Während der Herstellung der erhaltenen schwarzen Emailschicht, beispielsweise durch Einbrennen einer Suspension aus einem Metall und einer Fritte mit niedrigem Schmelzpunkt in einem organischen Bindemittel, wurde ein nicht in der Figur dargestelltes Fenster, d. h. ein Bereich der Verglasung, der inmitten der umfänglichen Emailschicht nicht mit dem Email bedeckt ist, vorgesehen. Dieses Fenster kann beispielsweise mit einer Maske während des Aufbringens der Suspension im organischen Bindemittel mittels einer Siebdruckgaze erhalten werden. Das Fenster, und somit die verwendete Maske, besitzt vorteilhafterweise die Form der Beschriftung oder Zeichnung, die hergestellt werden soll. Das erhaltene Fenster läuft somit unter der Bürste 3 durch und wird mit einer dünnen Metallschicht bedeckt. Die erfindungsgemäße Aufgabe besteht darin, die Verglasung und genauer das in der Emailschicht erzeugte Fenster mit einer dünnen Metallschicht zu überziehen. Dabei zeigt sich, dass die Dicke der entsprechend dem erfindungsgemäßen Verfahren erhaltenen Metallschicht sehr klein ist. Daher können erfindungsgemäß aufeinander folgende Durchläufe der Verglasung unter mehreren Vorrichtungen 1 vorgesehen werden.

Diese aufeinander folgenden Durchläufe erlauben die Bildung einer dickeren Metallschicht, deren Aussehen bei Durchsicht von der anderen Seite mit Sicherheit das eines Spiegels ist.

Dabei ist es besonders interessant festzustellen, dass die größere Dicke durch aufeinander folgende Beschichtungen des Metalls unter ein und derselben Bürste oder unter mehreren Bürsten erhalten wird, wobei diese Beschichtungen schließlich aber nicht individualisierbar sind.

Was die Bürste betrifft, so ist ihr wesentliches Charakteristikum, dass sie metallisch oder elektrisch leitfähig und genügend hart ist. Dabei handelt es sich beispielsweise um eine Bürste 3 aus Stahl, deren Borsten oder Drähte einen Durchmesser von 0,1 bis 0,5 mm haben. Vor ihrer Verwendung wird die Bürste 3 vorteilhafter so vollständig entfettet, dass ein Gleiten auf dem Stab 8 verhindert wird, das zu einem schlechten Herauslösen von Metallteilchen führen würde.

Beim Durchlauf der Verglasung 13 unter der Vorrichtung 1 reibt daher die Bürste 3 an der Oberfläche der Verglasung 13 und insbesondere auf dem Fenster. Dadurch bildet sich eine dünne Metallschicht 15, die das Fenster bedeckt, wodurch ein Muster gebildet wird, das bei Durchsicht durch die Verglasung einen Spiegeleffekt aufweist. Es werden dann weitere, nicht in der Figur dargestellte Mittel angewendet, um einen zufriedenstellenden Druck der Bürste 3 auf der Verglasung 13 sicherzustellen, sodass die von den Borsten 6 transportierten Metallteilchen wieder aufgebracht werden, wobei selbstverständlich die Gefahr einer Beschädigung des Emails 14 und/oder der Verglasung 13 vermieden wird.

Die so erfindungsgemäß erhaltenen Verglasungen besitzen daher eine Beschriftung, die bei Durchsicht durch das Glas einen Spiegeleffekt hat. Somit ist diese Beschriftung völlig sichtbar, und dies umso mehr, je mehr sie sich inmitten eines opaken Bereichs befindet.

Ein weiterer Vorteil der Beschriftung besteht darin, insbesondere bei einer Autoverglasung, dass sie sich in der Fahrgastzelle befindet und daher nicht durch äußere Bedingungen verändert werden kann.

Die Erfindung ist selbstverständlich nicht auf Anwendungen für Kraftfahrzeuge beschränkt, sondern betrifft auch Gebäudeverglasungen, die Beschriftungen, beispielsweise Werbung, enthalten sollen. Sie betrifft auch einen beliebigen Typ von Glasplatten wie Bedienfelder elektrischer Haushaltgeräte oder vitrokeramische Platten, die Beschriftungen wie Zahlen und Marken tragen sollen.


Anspruch[de]

1. Verfahren zum Bedrucken einer Verglasung wie einer Verglasung, welche auf mindestens einem Teil der Oberfläche einer Seite eine opake Schicht umfaßt, dadurch gekennzeichnet, daß in der opaken Schicht ein Fenster mit gewünschter Form erzeugt wird, und daß dieses Fenster durch Aufbringen einer dünnen Metallschicht verschlossen wird.

2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die opake Schicht ein Email, beispielsweise ein schwarzes Email, ist.

3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die dünne Metallschicht durch aufeinander folgende Reibungsvorgänge einer Metallübertragungseinrichtung auf einem festen Teil, das aus dem aufzubringenden Metall gebildet ist, und anschließend auf dem Bereich der Verglasung, der sich im Fenster befindet, aufgebracht wird.

4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallübertragungseinrichtung eine Metallbürste ist, die mit einer Drehbewegung angetrieben wird.

5. Verfahren nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der das Fenster enthaltenden Verglasung und der Metallübertragungseinrichtung eine Relativbewegung erzeugt wird.

6. Verfahren nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Reibungsvorgang zwischen Übertragungseinrichtung und festem Teil mit einem Druck durchgeführt wird, der ausreicht, um Metallteilchen aus dem festen Teil herauszulösen.

7. Verfahren nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Reibungsvorgang zwischen der Übertragungseinrichtung und dem Bereich der Verglasung, der sich im Fenster befindet, mit einem Druck durchgeführt wird, der ausreicht, die von der Übertragungseinrichtung transportierten Metallteilchen abzuscheiden.

8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Aufbringen der dünnen Metallschicht diese mit einem geeigneten Mittel bedeckt wird, das diese Schicht unsichtbar werden läßt.

9. Verglasung, welche auf mindestens einem Teil der Oberfläche einer Seite eine opake Schicht wie ein Email umfaßt, dadurch gekennzeichnet, daß die opake Schicht ein Fenster aufweist, das mit einer dünnen Metallschicht ausgefüllt ist.

10. Verglasung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die dünne Metallschicht auf der Seite der Fläche, auf welcher sie aufgebracht worden ist, nicht sichtbar ist und in Durchsicht auf der Seite der anderen Fläche der Verglasung einen Spiegeleffekt aufweist.

11. Verglasung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Fenster die Form eines bestimmten Zeichens hat.







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