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Dokumentenidentifikation DE19934428C1 04.01.2001
Titel Etui für stabförmige Gegenstände
Anmelder J. S. Staedtler GmbH & Co, 90427 Nürnberg, DE
Erfinder Leibeck, Christian, 90439 Nürnberg, DE
DE-Anmeldedatum 22.07.1999
DE-Aktenzeichen 19934428
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 04.01.2001
Veröffentlichungstag im Patentblatt 04.01.2001
IPC-Hauptklasse A45C 11/34
IPC-Nebenklasse A45C 11/36   A45C 11/24   B65D 43/16   
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft ein Etui für stabförmige Gegenstände, insbesondere für Schreib-, Zeichen-, Mal-, Markier- oder Kosmetikstifte oder -Geräte, das mindestens aus einem Köcher (1) und aus einem Verschlußteil (2) besteht und wobei beide Teile (1, 2) gelenkartig miteinander verbunden sind.
Ein solches Etui soll vorschlagsgemäß derart weitergebildet werden, daß das am Köcher (1) schwenkbar befestigte Verschlußteil (2) eine untere Verschlußschale (21) und eine obere Verschlußschale (22) aufweist und geteilt und aufklappbar ausgebildet ist und daß das Verschlußteil (2) zusätzlich als Aufstellhilfe bzw. als Aufsteller für das Etui ausgebildet ist, wodurch das Etui (E) in eine definierte Aufstellposition (A) bzw. in eine übliche Gebrauchsposition gebracht und in dieser gehalten werden kann.
Hierbei soll insbesondere auch das Verschlußteil (2) aus einer unteren Verschlußschale (21) und aus einer oberen Verschlußschale (22) bestehen und beide Verschlußschalen (21, 22) durch ein Verschlußgelenk (23) miteinander klappbar verbunden und gegeneinander verschwenkbar angeordnet und das Verschlußteil (2) außerdem mit dem Köcher (1) durch ein Klappgelenk (14) gelenkartig und klappbar verbunden sein.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Etui für stabförmige Gegenstände, insbesondere für Schreib-, Zeichen-, Mal-, Markier- oder Kosmetikstifte oder -Geräte, das mindestens aus einem Köcher und aus einem Verschlußteil besteht, wobei beide Teile gelenkartig miteinander verbunden sind.

Ein derartiges Etui ist beispielsweise aus [1] DE 39 21 781 C2 (OT: 10.01.1991) bekannt. Das hier gezeigte "Hartplastik- Etui" weist einen umklappbaren Deckel auf, der drehgelagert derart befestigt ist, daß ein Führungszapfen beim Umlegen des Deckels in einer Führungsnut gleitet und dadurch eine unterstützende Positionierung des Deckels ermöglicht wird. Die Entnahmeposition oder die Schräglage des Etuis ergibt sich hierbei durch die Gestaltung der Führungsnut und die Bewegung des Deckellagers hierin. Insgesamt ist dies somit eine relativ teuere Etuigestaltung mit sehr eng begrenzter Positionierungsmöglichkeit.

Aus [2] JP-GM/AS 53-6516 (BT: 18.02.1978) ist es zudem bekannt, bei einem sogenannten "Weichplastik-Etui", im Bereich eines Verschlußteils bzw. einer Abdeckkappe eine Versteifung anzubringen, um dadurch bei nach unten geklapptem Verschlußteil eine Stütze zu erhalten, die eine Schrägstellung des Etuis in einer bevorzugten Entnahmeposition ermöglicht. Ein Tragband soll hierbei zusätzlich zur Fixierung der Entnahmeposition beitragen. Auch hier liegt - bei einem zwar grundsätzlich billigen Etui - eine relativ teuere Lösung vor, die außerdem instabil ist und keine sichere Fixierung in der Entnahmeposition ergibt bzw. erkennen läßt.

Bei beiden Etuis ist auch nicht ersichtlich, ob und wie sie ggf. maschinell, bzw. automatisch befüllt werden können.

Darüber hinaus wird in [3], der nicht vorveröffentlichten DE 198 23 215 A1 (OT: 02.12.1999), ein "Verfahren zur Herstellung eines Behälters für längliche Gegenstände" beschrieben, wobei der Behälter in Form eines Etuis aus einem tiefgezogenen Vorderteil und einem Bodenteil durch Ausstanzen und Verschweißen gebildet wird und wobei eine aufreißbare Stanzschnittlinie das Vorderteil in ein Oberteil und in ein Unterteil trennt. Die Befüllung des Etuis soll hierbei vor dem Verschweißen des Vorderteils mit dem Bodenteil erfolgen. Das Oberteil soll zudem in eine Decklasche und in eine Grifflasche teilbar sein, wobei die Grifflasche ggf. auch als Aufsteller verwendbar ist. Da in der diesbezüglich genannten bildlichen Darstellung die zum Aufstellen erforderliche Decklasche erheblich länger ausgeführt ist, als die verschwenkbare Grifflasche, ist eine sichere Aufstellposition hiermit nicht gegeben. Es muß vielmehr davon ausgegangen werden, daß dieses Etui keinerlei sichere Aufstellposition gewährleistet, so daß ohne nähere Angaben hierzu keine brauchbaren Informationen zur Aufstellhilfe entnehmbar sind. Nachdem derartige Etuis zudem erst nach dem Befüllen noch unter Hitzeeinwirkung oder sonstiger Verschweiß- oder Klebetechnik weiterbehandelt werden müssen, besteht außerdem die Gefahr einer Beschädigung oder zusätzlicher Verschmutzung empfindlicher, mit Tinte gefüllter Schreib- oder Malstifte beim Verschweißungsprozess.

Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein preiswertes, stabiles und dennoch maschinell befüllbares Etui für stabförmige Gegenstände zu schaffen, das die Gegenstände einfach einfüllbar und leicht entnehmbar aufnimmt und dennoch sicher hält und das zudem ein wirksames Hilfsmittel zum entnahmefreundlichen Positionieren bzw. zum Aufstellen des Etuis, z. B. am Arbeitsplatz, aufweist bzw. darstellt.

Diese Aufgabe wird mit der im Anspruch 1 umfaßten und mit den kennzeichnenden Merkmalen umrissenen Erfindung gelöst.

Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der vorgeschlagenen Lösung sind in den ergänzenden Ansprüchen umfaßt.

Anhand einiger Abbildungen wird die Erfindung nachfolgend näher beschrieben.

Hierbei zeigt:

Fig. 1 ein erstes Etui (E1) in Verschlußposition (V),

Fig. 2 ein zweites Etui (E2) geöffnet und leer,

Fig. 3 ein drittes Etui (E3) offen, in Befüllposition (B),

Fig. 4 ein teilweise geöffnetes Etui, ausschnittweise,

Fig. 5 eine Teilansicht eines Etuis mit Inhalt,

Fig. 6 ein Etui (E) in Aufstellposition (A) und

Fig. 7 ein Etui (E) offen, in Entnahmeposition bzw. in Befüllposition (B).

Die in den Fig. 1 und 2 gezeigten Etuis E1 und E2 weisen jeweils einen Köcher 1 auf, der aus einer Bodenschale 11 und einer Abdeckschale 12 gebildet wird, die entlang einer - parallel zur Etuiachse x verlaufenden - Verschlußachse z miteinander verbunden sind. Das Verschlußteil 2 besteht aus einer unteren Verschlußschale 21 und aus einer oberen Verschlußschale 22, die einerseits miteinander durch das Verschlußgelenk 23 und zum anderen mit der Bodenschale 11 durch das Klappgelenk 14 fest aber gegeneinander verschwenkbar verbunden und gelagert sind. Die Stützkanten 221 bzw. die Wellenspitzen 222 bilden die stirnseitigen Konturen der oberen Verschlußschale 22. Das Köchergelenk 13 ist hier parallel zur Etuiachse x entlang einer Längsseite der Bodenschale 11 und der Abdeckschale 12 angeordnet. Alternativ hierzu kann aber auch vorteilhaft am Bodenprofil 15 die scharnierartige Verbindung zwischen der Bodenschale 11 und der Abdeckschale 12 angeordnet werden.

Hierdurch entsteht eine einheitliche gestreckte Anordnung aller Einzelteile 11, 12, 21, 22, die mittels Filmscharnieren 13, 14, 23, miteinander verbunden sind.

Fig. 3 zeigt ein weiteres Etui E3 offen, bzw. in Befüllposition B, wobei hier das Köchergelenk 13 auf der anderen Seite der Etuiachse x angeordnet ist.

Alternativ kann dieses Köchergelenk aber auch vorteilhaft am Profilboden 15 der beiden Köcherschalen 11 und 12 als Filmscharnier angeordnet sein.

Die Bodenschale 11 des Köchers 1 wird axial durch das Klappgelenk 14 begrenzt, an das sich die untere Verschlußschale 21 des Köchers 2 mit Fixierungen 111 zur gerichteten Aufnahme stabförmiger Gegenstände anschließt. Entlang der quer gerichteten Verschlußachse z verläuft das ebenfalls filmscharnierartige Verschlußgelenk 23, an das sich die obere Verschlußschale 22 anschließt, die ihrerseits von Wellenspitzen 222 begrenzt wird. In der Befüllposition B sind beide Verschlußschalen 21, 22 gestreckt geöffnet oder auch noch zusätzlich nach unten abgeklappt, um die stabförmigen Gegenstände leicht parallel zur Etuiachse x einführen zu können. In der ebenfalls aufgeklappten Abdeckschale 12 des Köchers 1 sind Freisparungen 121 zur Fixierung beispielsweise von an Schreibgeräten oft vorhandenen Klipps oder sonstigen überstehenden Teilen und Zentrierungen 31 ersichtlich, in deren äußere Vertiefungen Rastelemente 41 zur sicheren Verriegelung des geschlossenen Etuis einrasten können.

Gemäß Fig. 4 ist ein teilweise geöffnetes Etui ausschnittweise dargestellt, dessen aus einer Bodenschale 11 und einer Abdeckschale 12 bestehender Köcher 1 im Verschlußbereich Zentrierungen 31 zeigt, in die Rastelemente 41 eingreifen, wenn das Etui ganz geschlossen ist. Inder dargestellten, teilweise geöffneten Position ist ebenfalls ersichtlich, daß am filmschrnierartigen Klappgelenk 14 die untere Verschlußschale 21 angeformt ist und daß sich nach dem Verschlußgelenk 23 die obere Verschlußschale 22 des Verschlußteiles 2 anschließt, die mit den Stützkanten 221 endet.

Aus Fig. 5 ist eine Teilansicht eines Etuis mit Inhalt erkennbar, wobei in eine Freisparung 121 einer Abdeckschale 12 der Klipp 92 eines eingesetzten Schreibgerätes fixiert eingesetzt ist.

Nach Fig. 6 ist ein Etui E in Aufstellposition A ersichtlich, wobei in dem aus einer Bodenschale 11 und einer Abdeckschale 12 gebildeten Köcher 1 stabförmige Gegenstände 9 bzw. Schreibgeräte 91 eingesetzt sind, an deren Umfang 90 das Verschlußteil 2 mit den Wellenspitzen 222 anliegt. An jedem eingesetzten Gegenstand 9 liegt hierbei einer Wellenspitze punktförmig an und stützt das Etui E somit in der Aufstellposition A ab, die durch die gegenseitige Verschwenkung des Köchers 1 gegen das Verschlußteil 2 über die Knickstelle des Klappgelenkes 14 eingenommen werden kann. Die hierbei erzielte Neigung a des Aufstellwinkels richtet sich nach den Längenverhältnissen der Bodenschale 11 zur unteren Verschlußschale 21 und zum anderen nach dem Verhältnis der Längen der unteren Verschlußschale 21 zur oberen Verschlußschale 22, die mit dem Verschlußgelenk 23 miteinander verbunden und auch in der gezeigten Gebrauchsposition A form- oder kraftschlüssig lösbar miteinander verbunden sind.

Wird die Gebrauchsposition A aufgehoben, indem das Etui E aufgenommen und das Verschlußteil 2 weiter abgewinkelt wird, dann kann das Verschlußteil 2 geöffnet und in offenem Zustand über den Inhalt 9, 91 gelegt und dann wieder verschlossen werden. In verschlossenem Zustand greifen dann die an der oberen Verschlußschale 22 angeordneten Rastelemente 41 in die in der Abdeckschale 12 vorhandenen Zentrierungen 31 und bewirken so eine zusätzliche Querstabilisierung des geschlossenen Etuis, da hierdurch jegliche entlang der Etuiachse x gerichtete axiale Bewegung unterbunden wird.

Fig. 7 zeigt abschließend ein offenes Etui E in Befüllposition B, z. B. bei manueller Befüllung bzw. in Entnahmeposition, wobei dies auch gleichzeitig die Aufstellposition A sein kann. Dem Köcher 1 wird hierbei ein Schreibgerät 91 zugeführt oder ggf. auch entnommen, wobei die Stützkante 221 der oberen Verschlußschale 22 des Verschlußteiles 2 am Umfang 90 des Schreibgerätes anliegt. Die mit dem Verschlußgelenk 23 verbundenen beiden Verschlußschalen 21, 22 sind hierbei ebenfalls mittels formschlüssiger Verbindung fest aber jederzeit, gegeneinander lösbar zusammengefügt.

Das vorschlagsgemäße Etui für stabförmige Gegenstände, insbesondere für Schreib-, Zeichen-, Mal-, Markier- oder Kosmetikstifte oder -Geräte, das mindestens aus einem Köcher (1) und aus einem Verschlußteil (2) besteht und wobei beide Teile (1, 2) gelenkartig miteinander verbunden sind, soll derart gestaltet sein daß das am Köcher (1) schwenkbar befestigte Verschlußteil (2) eine untere Verschlußschale (21) und eine obere Verschlußschale (22) aufweist und geteilt und aufklappbar ausgebildet ist und daß das Verschlußteil (2) zusätzlich als Aufstellhilfe bzw. als Aufsteller für das Etui ausgebildet ist, wodurch das Etui in eine definierte Aufstellposition (A) bzw. in eine übliche Gebrauchsposition gebracht und in dieser gehalten werden kann.

Darüber hinaus kann ein erfindungsgemäßes Etui für stabförmige Gegenstände, insbesondere für Schreib-, Zeichen- oder Malgeräte, bestehend aus mehreren, gelenkartig miteinander verbundenen und gegeneinander beweglichen Teilen (1, 2) aus biegesteifem Material, wobei mindestens ein Köcher (1) und ein Verschlußteil (2) gegeneinander verschwenkbar miteinander verbunden sind und wobei, bei geöffnetem Etui, der Köcher (1) durch das Verschlußteil (2) in einer definierten Schräglage positioniert bzw. gehalten werden kann, nach Anspruch 1, derart gestaltet sein, daß das Verschlußteil (2) aus einer unteren Verschlußschale (21) und aus einer oberen Verschlußschale (22) besteht daß beide Verschlußschalen (21, 22) durch ein Verschlußgelenk (23) miteinander klappbar verbünden und gegeneinander verschwenkbar angeordnet sind und daß das Verschlußteil (2) mit dem Köcher (1) durch ein Klappgelenk (14) gelenkartig und klappbar miteinander verbunden sind.

Weiterbilden läßt sich ein derartiges Etui unter anderem dadurch, daß die Gelenke (13, 14, 23) bzw. die Verbindungen der beiden Teile (1, 2) als Filmscharniere ausgebildet sind und daß beide Teile (1, 2) hierdurch gelenkartig gegeneinander beweglich aber ansonsten fest miteinander verbunden sind.

Vorzugsweise soll hierbei das Klappgelenk (14) und das Verschlußgelenk (23) quer bzw. senkrecht zur Etuiachse (x), parallel zur Querachse (y) verlaufend, angeordnet sein und der Köcher (1) und das Verschlußteil (2) aus biegesteifem aber dennoch dauerelastischem Kunststoff bestehen, insbesondere aus - ggf. transparentem - Polypropylen.

Der Köcher (1) besteht vorteilhaft aus einer Bodenschale (11) und einer Abdeckschale (12) und die Bodenschale (11) und die Abdeckschale (12) sind bevorzugt durch ein Köchergelenk (13) miteinander verbunden.

Sowohl die Bodenschale (11) und die Abdeckschale (12) als auch die beiden Verschlußschalen (21, 22) sind vorzugsweise durch form-, reib- oder stoffschlüssige Verbindungsmittel fest, aber bedarfsweise lösbar und gegeneinander verschließbar ausgestaltet. Hierfür können Nut- und Feder-Verbindungen, Rastnoppen oder sonstige Verkrallungen vorgesehen werden

Ein weiterer Vorteil ist es, wenn mindestens in einem Köcher (1) und/oder in einem Verschlußteil (2) Fixierungen (111) vorhanden sind, zur lagerichtigen Positionierung der im Etui aufzunehmenden stabförmigen Gegenstände (9, 91) und wenn der Köcher (1) und das Verschlußteil (2) mittels formschlüssiger Rastelemente (41) und entsprechender Zentrierungen (31) in Verschlußposition (V) gegeneinander fixierbar gehalten werden können.

Die hierfür verwendeten formschlüssigen Rastelemente (41) und die komplementären Zentrierungen (31) sollen derart gestaltet und angeordnet sein, daß der Köcher (1) und das Verschlußteil (2) in Verschlußposition (V) zueinander stabilisiert sind und auch gegen längs und quer zur Etuiachse (x) gerichtete Bewegungen und Verschiebungen fixiert sind.

Außerdem ist es von Vorteil, wenn die untere Verschlußschale(21) und die obere Verschlußschale (22) ebenfalls mit form- und/oder kraftschlüssigen Verbindungsmitteln versehen sind und leicht lösbar gegeneinander verschlossen werden können. Beide Schalen (21, 22) sollen zudem unterschiedliche Längen aufweisen, wobei vom Verschlußgelenk (23) ausgehend die obere Verschlußschale (22) kürzer ausgebildet ist als die untere Verschlußschale (21). Die unterschiedlichen Längen der beiden Verschlußhalbschalen (21, 22) sollen derart bemessen sein, daß das Etui in Aufstellposition (A) eine Neigung (a) aufweist, die zwischen 10 und 50, vorzugsweise zwischen 20 und 30 Grad beträgt.

Zur leichten Entnahme der stabförmigen Gegenstände ist es besonders vorteilhaft, wenn die Stützkante (221) der oberen Verschlußschale (22) derart gestaltet ist, daß sie in Aufstellposition (A) des Etuis lediglich eine punktförmige Anlage an den eingesetzten stabförmigen Gegenständen (9, 91) bildet. Dies kann insbesondere auch dadurch erreicht werden, daß die Stützkante (221) der oberen Verschlußschale (22) derart wellenförmig gestaltet ist, daß in Aufstellposition (A) des Etuis, jeweils eine Wellenspitze (222) direkt am Umfang (90) eines eingesetzten stabförmigen Gegenstandes anliegt.

Positionen Etui für stabförmige Gegenstände insbesondere für Schreib-, Zeichen- oder Malgeräte 1 Köcher

11 Bodenschale,

111 Fixierung(en),

12 Abdeckschale,

121 Freisparungen,

13 Köchergelenk,

14 Klappgelenk,

15 Profilboden;

2 Verschlußteil

21 untere Verschlußschale,

22 obere Verschlußschale,

221 Stützkante,

222 Wellenspitze,

23 Verschlußgelenk

24 Aufstellkante;

31 Zentrierung(en);

41 Rastelement(e);

9 stabförmige Gegenstände

90 Umfang (von 9 bzw. 91)

91 Schreibgerät/Schreib-, Zeichen- oder Malgerät,

92 Klipp;

a Neigung,

x Etuiachse,

y Querachse,

z Verschlußachse;

A Aufstellposition = Gebrauchsposition

B Befüllposition,

V Verschlußposition


Anspruch[de]
  1. 1. Etui für stabförmige Gegenstände, insbesondere für Schreib-, Zeichen-, Mal-, Markier- oder Kosmetikstifte oder -Geräte, das mindestens aus einem Köcher und aus einem Verschlußteil besteht, wobei beide Teile gelenkartig miteinander verbunden sind und wobei das Verschlußteil zusätzlich als Aufstellhilfe bzw. als Aufsteller für das Etui ausgebildet ist, wodurch das Etui in eine definierte Aufstellposition bzw. in eine übliche Gebrauchsposition gebracht und in dieser gehalten werden kann, dadurch gekennzeichnet,

    daß das Verschlußteil (2) mit dem Köcher (1) durch ein definiertes Klappgelenk (14) gelenkartig und klappbar miteinander verbunden sind,

    daß das Verschlußteil (2) geteilt und aufklappbar ausgebildet ist und aus einer unteren Verschlußschale (21) und aus einer oberen Verschlußschale (22) besteht,

    und daß beide Verschlußschalen (21, 22) durch ein definiertes Verschlußgelenk (23) klappbar miteinander verbunden und gegeneinander verschwenkbar angeordnet sind.
  2. 2. Etui nach Ansprüch 1, dadurch gekennzeichnet,

    daß die Gelenke (13, 14, 23) bzw. die Verbindungen der beiden Teile (Köcher 1, Verschlußteil 2) als Filmscharniere ausgebildet sind und

    daß beide Teile (1, 2) hierdurch gelenkartig gegeneinander beweglich aber ansonsten fest miteinander verbunden sind.
  3. 3. Etui nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Klappgelenk (14) und das Verschlußgelenk (23) quer bzw. senkrecht zur Etuiachse (x), parallel zur Querachse (y) verlaufend, angeordnet sind.
  4. 4. Etui nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Köcher (1) und das Verschlußteil (2) aus biegesteifem aber dennoch dauerelastischem Kunststoff bestehen.
  5. 5. Etui nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß es aus - ggf. transparentem - Polypropylen besteht.
  6. 6. Etui nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Köcher (1) aus einer Bodenschale (11) und einer Abdeckschale (12) besteht und daß die Bodenschale (11) und die Abdeckschale (12) durch ein Köchergelenk (13) miteinander verbunden sind.
  7. 7. Etui nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Bodenschale (11) und die Abdeckschale (12) als auch die beiden Verschlußschalen (21, 22) durch form-, reib- oder stoffschlüssige Verbindungsmittel fest aber bedarfsweise lösbar, gegeneinander verschließbar ausgestaltet sind.
  8. 8. Etui nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens in einem Köcher (1) und/oder in einem Verschlußteil (2) Fixierungen (111) vorhanden sind, zur lagerichtigen Positionierung der im Etui aufzunehmenden stabförmigen Gegenstände (9, 91).
  9. 9. Etui nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Köcher (1) und das Verschlußteil (2) mittels formschlüssiger Rastelemente (41) und entsprechender Zentrierungen (31) in Verschlußposition (V) gegeneinander fixierbar sind.
  10. 10. Etui nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die formschlüssigen Rastelemente (41) und die komplementären Zentrierungen (31) derart gestaltet und angeordnet sind, daß der Köcher (1) und das Verschlußteil (2) in Verschlußposition (V) zueinander stabilisiert sind und auch gegen längs und quer zur Etuiachse (x) gerichtete Bewegungen und Verschiebungen fixiert sind.
  11. 11. Etui nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die untere Verschlußschale(21) und die obere Verschlußschale (22) unterschiedliche Längen aufweisen, wobei vom Verschlußgelenk (23) ausgehend die obere Verschlußschale (22) kürzer ausgebildet ist als die untere Verschlußschale (21).
  12. 12. Etui nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die unterschiedlichen Längen der beiden Verschlußhalbschalen (21, 22) derart bemessen sind, daß das Etui in Aufstellposition (A) eine Neigung (a) aufweist, die zwischen 10 und 50, vorzugsweise zwischen 20 und 30 Grad beträgt.
  13. 13. Etui nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützkante (221) der oberen Verschlußschale (22) derart gestaltet ist, daß sie in Aufstellposition (A) des Etuis lediglich eine punktförmige Anlage an den eingesetzten stabförmigen Gegenständen (9, 91) bildet.
  14. 14. Etui nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützkante (221) der oberen Verschlußschale (22) derart wellenförmig gestaltet ist, daß in Aufstellposition (A) des Etuis, jeweils eine Wellenspitze (222) direkt am Umfang (90) eines eingesetzten stabförmigen Gegenstandes anliegt.






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