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Dokumentenidentifikation DE69425768T2 04.01.2001
EP-Veröffentlichungsnummer 0612155
Titel Kodierverfahren, Kodierer und Dekodierer für ein Digitalsignal
Anmelder Sony Corp., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Kyoya, Tsutsui, Shinagawa-ku, Tokyo, JP;
Kanagawa, Japan, Shinagawa-ku, Tokyo, JP
Vertreter Mitscherlich & Partner, Patent- und Rechtsanwälte, 80331 München
DE-Aktenzeichen 69425768
Vertragsstaaten DE, ES, GB, IT
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 17.01.1994
EP-Aktenzeichen 941005977
EP-Offenlegungsdatum 24.08.1994
EP date of grant 06.09.2000
Veröffentlichungstag im Patentblatt 04.01.2001
IPC-Hauptklasse G10L 19/00
IPC-Nebenklasse H04L 1/00   H03M 13/00   G11B 20/10   G11B 5/09   G11B 20/24   H03M 7/00   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Kodierverfahren für ein digitales Signal, welches Verfahren auf ein Kodierer/Dekodierer-System angewendet wird, das dazu bestimmt ist, eine Kodierung eines Eingangssignals, wie eines digitalen Audiosignals usw., auszuführen, um ein kodiertes Signal durch ein Kommunikationsmedium zu senden oder zu empfangen oder es durch ein Aufzeichnungsmedium aufzuzeichnen oder wiederzugeben, um ein solches kodiertes Signal zu einem Dekodierer zu senden, um es zu dekodieren, um ein wiedergegebenes Signal zu gewinnen, einen Kodierer, der ein solches Kodierverfahren benutzt, einen Dekodierer zum Dekodieren eines Informationssignals, das durch ein solches Kodierverfahren kodiert ist, und ein Aufzeichnungsmedium, auf dem ein Informationssignal, das durch ein solches Kodierverfahren kodiert ist, aufgezeichnet wird.

Für ein Audiosignal oder ein Sprachsignal usw. gibt es verschiedenartige leistungsfähige Kodiertechniken. Beispielsweise können angeführt werden: eine Teilbandkodierung (SBC), die ein Frequenzbandunterteilungs-System ist, das keine Kodierverarbeitung enthält, die Blöcke (Signalabtast- Blöcke) benutzt, wobei ein Audiosignal usw. auf Zeitbasis in Signalkomponenten in einer Vielzahl von Frequenzbändern ohne Unterteilung eines solchen Signals in Blöcke (Signalabtast-Blöcke) unterteilt wird, um sie zu kodieren, ein Frequenzbandunterteilungs-System, das eine Blöcke (Signalabtast-Blöcke) benutzende Kodierverarbeitung einschließt, die eine sog. Transformierungskodierung ist, welche dazu bestimmt ist, ein Signal auf Zeitbasis in ein Signal auf Frequenzbasis zu transformieren (Spektral-Transformation), um es in Signalkomponenten in einer Vielzahl von Frequenzbändern zu unterteilen, um solche Signalkomponenten in allen jeweiligen Bändern zu kodieren, und dergl. mehr.

Ferner ist eine leistungsfähige Kodiertechnik vorgeschlagen worden, bei der die zuvor beschriebene Teilbandkodierung (SBC) und die Transformierungskodierung kombiniert sind. In diesem Fall wird beispielsweise ein Lösungsweg beschritten, um eine Bandunterteilung durch die Teilbandkodierung (SBC) auszuführen, danach um für alle jeweiligen Bänder Signale in Signale (Signalkomponenten) auf Frequenzbasis spektral zu transformieren, um ein Kodieren der spektraltransformierten Signalkomponenten für alle jeweiligen Bänder auszuführen. Als ein Filter für die Bandunterteilung gibt es z. B. ein sog. QMF-Filter. Dieses QMF-Filter ist in "197 R. E. Crochiere, Digital coding of speech in subbands, Bell Syst. Tech. J., Bd. 55, Nr. 8 1976" beschrieben. Zusätzlich ist in "ICASSP 83, BOSTON, Polyphase Quadrature filters - A new subband coding technique, Joseph H. Rothweiler" eine Technik zum Ausführen einer Bandunterteilung durch Benutzung von Filtern gleicher Bandbreite beschrieben.

Hierbei gibt es als die zuvor beschriebene Spektraltransformierungs-Verarbeitung z. B. eine solche Spektraltransformierungs-Verarbeitung, um ein Eingangs-Audiosignal für jede vorbestimmte Zeiteinheit (Rahmen) in Blöcke (Signalabtast-Blöcke) zu unterteilen, um für jeden Block eine schnelle Fourier Transformation (FFT), eine Diskret-Kosinus-Transformation (DCT), eine modifizierte DCT (MDTC) usw. auszuführen, um dadurch Signalkomponenten auf Zeitbasis in Signalkomponenten auf Frequenzbasis zu transformieren. Unter diesen Arten von Transformierungs-Verarbeitung ist die MDCT in "ICASSP 1987, Subband/Transform Coding Using Filter Bank Designs Based on Time Domain Aliasing Cancellation, J.P. Princen, A. B. Bradley, Univ. of Surrey Royal Melbourne Inst. of fiech." beschrieben.

Durch das Quantisieren von Signalen (Signalkomponenten), die durch ein Filter oder mehrere Filter in Bänder unterteilt sind, oder das Spektraltransformieren in dieser Weise ist es möglich, ein Band zu steuern, in dem ein Quantisie rungsrauschen auftritt. In diesem Fall ist es möglich, vom Standpunkt des Gehörsinns eine leistungsfähigere Kodierung durch Ausnutzung der Eigenschaft des Verdeckungseffekts auszuführen. Ferner kann, wenn vor dem Ausführen der Quantisierung eine Normierung in den jeweiligen Bändern, z. B. durch einen Maximalwert eines absoluten Werts einer Signalkomponente in jedem Frequenzband, ausgeführt wird, eine leistungsfähigere Kodierung ausgeführt werden.

Als eine Frequenzteilungsbreite zum Quantisieren jeweiliger Frequenzkomponenten, die in Frequenzbänder unterteilt sind, wird eine Bandunterteilung ausgeführt, bei der z. B. die Charakteristik des Gehörsinns des Menschen in Betracht gezogen wird. Es gibt Beispiele, in denen ein Audiosignal in eine Vielzahl von Bändern (z. B. 25 Bänder) unterteilt wird, die Bandbreiten haben, welche größer werden, wenn sich die Frequenz zur Seite eines höheren Frequenzbands hin verschiebt, wobei die betreffenden Bänder im allgemeinen kritische Bänder genannt werden. Ferner wird hierbei beim Kodieren von Daten in den jeweiligen Bändern eine Kodierung durch eine vorbestimmte Bitzuordnung in den jeweiligen Bändern oder eine Kodierung durch eine adaptive Bitzuordnung in den jeweiligen Bändern ausgeführt. Beispielsweise wird beim Kodieren von Koeffizientendaten, die gewonnen sind, nachdem sie der MDCT-Verarbeitung durch die zuvor erwähnte Bitzuordnung unterzogen wurden, eine Kodierung durch adaptiv zugeordnete Bitzahlen in bezug auf MDCT-Koeffizientendaten in den jeweiligen Bändern, die durch MDCT-Verarbeitung für die jeweiligen Blöcke gewonnen sind, ausgeführt. Als Bitzuordnungs-Technik sind die folgenden zwei Techniken bekannt.

Gemäß "IEEE Transactions of Accoustics, Speech, and Signal Processing, Bd. ASSP-25, Nr. 4, August 1977n wird eine Bitzuordnung auf der Grundlage der Größen von Signalen in allen jeweiligen Bändern ausgeführt. In Übereinstimmung mit diesem System wird das Spektrum des Quantisierungsrauschens flach, und die Rauschenergie wird minimal. Da jedoch der Verdeckungseffekt vom Standpunkt des Gehörsinnis nicht ausgenutzt wird, ist das tatsächliche Rauschempfinden nicht optimal. Zusätzlich ist in ICASSP 1980, "The critical band coder - digital encoding of the perceptual requirements of the auditory system", M. A. Kransner, MIT, eine Technik beschrieben, bei welcher der Verdeckungseffekt des Gehörsinns ausgenutzt wird, um dadurch notwendige Signal/Rausch- Verhältnisse für alle jeweiligen Bänder zu gewinnen, um eine feste Bitzuordnung auszuführen.

Mit dieser Technik würde jedoch selbst im Falle des Messens der Charakteristik mittels eines Sinuswellen-Eingangssignals, da die Bitzuordnung fest ist, der charakteristische Wert einen Wert annehmen, der nicht gut ist. Um ein solches Problem zu lösen, wurde ein leistungsfähiger Kodierer, in dem alle Bits, die für die Bitzuordnung benutzt werden können, in einer Weise benutzt werden, dass sie unterteilt werden in Bits für das feste Bitzuordnungs-Muster, die vorab für alle jeweiligen kleinen Blöcke bestimmt werden, und Bits für die Bitzuordnung abhängig von den Größen von Signalen jeweiliger Blöcke, um zu ermöglichen, dass das Teilungsverhältnis abhängig von einem Signal gemacht wird, das für ein Eingangssignal relevant ist, und um zu ermöglichen, dass das Teilungsverhältnis in bezug auf Bits für das feste Bitzuordnung-Muster entsprechend größer gemacht werden kann, wenn das Spektrum des Signals glatter wird, z. B. in der US-Patentanmeldung SN 07/924298 (eingereicht am 3. August 1992 durch die Anmelderin der vorliegenden Erfindung) oder in der US-PS 5,222,189 (Fielder) vorgeschlagen.

In Übereinstimmung mit diesem Verfahren werden in dem Fall, in dem sich die Energie wie im Falle eines Sinuswellen-Eingangssignals auf ein spezifisches Spektrum konzentriert, einem Block, der dieses Spektrum enthält, viele Bits zugeordnet, um es dadurch möglich zu machen, die gesamte Signal/Rausch-Charakteristik merklich zu verbessern. Im allgemeinen führt eine Verbesserung der Signal/Rausch-Charakteristik durch Benutzung eines solchen Verfahrens, da der Gehörsinn des Menschen extrem empfindlich für ein Signal ist, das eine scharfe Spektralkomponente hat, nicht nur zu einer Verbesserung numerischer Werte bei der Messung, sondern ist auch vom Standpunkt des Gehörsinns wirksam für die Verbesserung der Tonqualität.

Als das Bitzuordnungs-Verfahren wurden zusätzlich zu dem vorstehend genannten eine große Anzahl von Verfahren vorgeschlagen, siehe z. B. US-A-5142656. Wenn das Modell, welches sich auf den Gehörsinn bezieht, verfeinert und die Fähigkeit des Kodierers gesteigert wird, kann vom Standpunkt des Gehörsinns eine leistungsfähigere Kodierung ausgeführt werden.

In dem System, das zum Ausführen der festen Bitzuordnung bestimmt ist, besteht keine Notwendigkeit zum Senden von Bitzuordnungs-Information von dem Kodierer zu dem Dekodierer. Ferner besteht außerdem in dem System, in dem sich die Bitzuordnung abhängig von der Frequenzverteilung eines Signals ändert, wenn eine Normierung in jeweiligen Bändern ausgeführt wird, um deren Normierungs-Koeffizienten zu dem Dekodierer zu senden, um die Fähigkeit zu erhalten, eindeutig eine Bitzuordnung aus solchen Normierungs-Koeffizienten zu bestimmen, keine Notwendigkeit, dass die Bitzuordnungs- Information zu dem Dekodierer gesendet wird.

Mit diesen Verfahren war es jedoch auch in dem Fall, in dem das Modell, welches sich auf den Gehörsinn bezieht, in Zukunft verfeinert würde, so dass die Fähigkeit des Kodierers gesteigert würde, oder dgl. unmöglich, das Bitzuordnungs- Verfahren zu ändern. Als Ergebnis war es unmöglich, die Tonqualität zu verbessern oder eine leistungsfähigere Kodierung auszuführen.

Andererseits können mit dem Verfahren zum Senden von Bitzu ordnungs-Information zu dem Dekodierer zukünftige Verbesserungen frei ausgeführt werden, jedoch wären viele Bits zum Senden von Bitzuordnungs-Information selbst erforderlich, was das Ausführen einer leistungsfähigen Kodierung scheiten lassen würde.

Die vorliegende Erfindung ist im Hinblick auf diese tatsächlichen Umstände, wie sie zuvor angegeben wurden, gemacht worden, und ihre Aufgabe besteht darin, ein Kodierverfahren für ein digitales Signal, das ein leistungsfähigeres Kodieren verwirklichen kann, während der Freiheitsgrad bei der Auswahl des Verfahrens zur Bitzuordnung erhalten bleibt, einen Kodierer, der ein solches Kodierverfahren benutzt, einen Dekodierer zum Dekodieren eines InformationsSignale, das durch ein solches Kodierverfahren kodiert ist, und ein Aufzeichnungsmedium zu schaffen, auf dem ein Informationssignal aufgezeichnet wird, das durch ein solches Kodierverfahren kodiert ist.

Die vorliegende Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass Differenzen zwischen Bitzuordnungs-Information (im allgemeinen Quantisierungsgenauigkeits-Information), die durch den Dekodierer selbst berechnet werden kann, und tatsächlicher Bitzuordnungs-Information leistungsfähig gesendet oder aufgezeichnet werden können, um dadurch eine leistungsfähigere Kodierung zu verwirklichen, während der Freiheitsgrad bei der Auswahl des Bitzuordnungs-Verfahrens erhalten bleibt.

Gemäß der Erfindung ist ein Kodierverfahren vorgesehen, wie es in Anspruch 1 angegeben ist, und es sind ein Kodierer und ein Dekodierer vorgesehen, wie sie in Anspruch 9 bzw. 17 angegeben sind.

An dieser Stelle wird als ein tatsächliches Beispiel für die Quantisierungsgenauigkeits-Information eine Bitzuordnungs-Information für die Quantisierung angeführt. Ferner schließt das Senden eines kodierten Informationssignals, das durch Kodieren gewonnen ist, zu dem Dekodierer nicht nur das Senden/Empfangen durch ein Kommunikationsmedium, sondern auch das Aufzeichnen/Wiedergeben durch ein Aufzeichnungsmedium oder dgl. ein.

Es ist vorzuziehen, dass die zuvor erwähnte zweite Quantisierungsgenauigkeits-Information eine Quantisierungsgenauigkeits-Differenzinformation ist, die durch Heranziehen der Differenz zwischen der Quantisierungsgenauigkeits-Information, welche von einem Quantisierungsgenauigkeits-Bestimmungsmittel ausgegeben wird, und der ersten Quantisierungsgenauigkeits-Information gewonnen wird. Ferner kann die erste Quantisierungsgenauigkeits-Information eine feste Quantisierungsgenauigkeits-Information sein.

Anstelle der Benutzung der zuvor erwähnten festen Quantisierungsgenauigkeits-Information als die erste Quantisierungsgenauigkeits-Information, kann diese erste Quantisierungsgenauigkeits-Information durch Berechnung auf der Grundlage der Normierungskoeffizienten bestimmt werden. Ferner kann im Falle des Ausführens einer Kodierung von Signalkomponenten eines Eingangs-Digitalsignals, das auf Zeitbasis in Blöcke unterteilt ist, die Quantisierungsgenauigkeit in irgendeinem anderen Zeitblock als die erste Quantisierungsgenauigkeits-Information benutzt werden. In diesem Fall kann z. B. ein früherer Zeitblock als der andere Zeitblock benutzt werden.

Die zuvor erwähnte Quantisierungsgenauigkeits-Information kann gesendet (gesendet oder aufgezeichnet) werden, nachdem sie einer Variabellängen-Kodierung unterzogen ist, oder sie kann gesendet werden, während die feste Länge aufrechterhalten bleibt.

Da die tatsächliche Quantisierungsgenauigkeits-Information beim Quantisieren durch die erste Quantisierungsgenauig keits-Information bestimmt wird, die nicht zu dem Dekodierer gesendet (gesendet/empfangen oder aufgezeichnet/wiedergegeben) werden muss, und tatsächlich die zweite Quantisierungsgenauigkeits-Information zu dem Dekodierer gesendet wird, kann die zu sendende Quantisierungsgenauigkeits-Information verringert werden, so dass eine leistungsfähigere Kodierung verwirklicht werden kann, während der Freiheitsgrad bei der Auswahl des Verfahrens zum Bereitstellen der Quantisierungsgenauigkeit, wie eines Bitzuordnungs-Verfahrens usw., aufrechterhalten wird.

In Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung ist es, da die Quantisierung mit einer Quantisierungsgenauigkeit ausgeführt wird, welche durch eine erste Quantisierungsgenauigkeits-Information, die von einem Quantisierungsgenauigkeits-Informationserzeugungsmittel ausgegeben wird, und eine zweite Quantisierungsgenauigkeits-Information, die von dem Kodierer zu dem Dekodierer gesendet (gesendet/empfangen oder aufgezeichnet/wiedergegeben) wird, bestimmt wird, ist es verglichen mit dem Fall, in dem Quantisierungsgenauigkeits-Information zum Ausführen einer Quantisierung direkt gesendet wird, ausreichend, nur die zweite Quantisierungsgenauigkeits-Information zu senden. Aus diesem Grund kann der Freiheitsgrad für das Angeben der Quantisierungsgenauigkeit durch eine geringere Anzahl von Bits verbessert werden. Auf diese Weise kann eine leistungsfähigere Kodierung erreicht werden, während für die Zukunft Raum für Verbesserungen des Verfahrens zum Angeben der Quantisierungsgenauigkeit, wie die Bitzuordnung usw., gelassen wird.

Fig. 1 zeigt ein Blockschaltbild, das ein Ausführungsbeispiel eines Kodierers gemäß der vorliegenden Erfindung darstellt.

Fig. 2 zeigt ein Blockschaltbild, das ein Ausführungsbeispiel eines Dekodierers gemäß der vorliegenden Erfindung darstellt.

Fig. 3 zeigt ein Blockschaltbild, das ein Vergleichsbeispiel eines Kodierers zum Vergleich mit der vorliegenden Erfindung darstellt.

Fig. 4 zeigt ein Blockschaltbild, das ein Vergleichsbeispiel eines Dekodierers zum Vergleich mit der vorliegenden Erfindung darstellt.

Fig. 5 zeigt ein Blockschaltbild, das ein tatsächliches Beispiel für die Konfiguration einer Quantisierungsgenauigkeits-Kodiereinheit in dem Ausführungsbeispiel des Kodierers gemäß der vorliegenden Erfindung darstellt.

Fig. 6 zeigt ein Blockschaltbild, das ein tatsächliches Beispiel für die Konfiguration einer Quantisierungsgenauigkeits-Dekodiereinheit in dem Ausführungsbeispiel des Dekodierers gemäß der vorliegenden Erfindung darstellt.

Fig. 7 zeigt ein Blockschaltbild, das ein anderes Beispiel für die Quantisierungsgenauigkeits-Kodiereinheit in dem Ausführungsbeispiel des Kodierers gemäß der vorliegenden Erfindung darstellt.

Fig. 8 zeigt ein Blockschaltbild, das ein anderes Beispiel für die Quantisierungsgenauigkeits-Dekodiereinheit in dem Ausführungsbeispiel des Dekodierers gemäß der vorliegenden Erfindung darstellt.

Im folgenden werden bevorzugte Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die vorliegenden Figuren beschrieben.

Fig. 1 zeigt ein Blockschaltbild, das einen Kodierer für ein digitales Audiosignal als ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung darstellt.

In dem Kodierer, der in Fig. 1 gezeigt ist, wird ein Audio- Eingangssignal SX, das über einen Eingangsanschluss 11 eingegeben ist, bandmäßig durch eine Bandunterteilungseinheit 12 in Signale SBa, SBb, SBc, SBd unterteilt. Als die Bandunterteilungseinheit 12 kann ein Mittel zum Filtern, wie ein sog. QMF usw., benutzt werden, oder es kann ein Mittel zum Gruppieren eines Spektrums, das durch eine Spektraltransformierungs-Verarbeitung, wie eine sog. MOCT usw., gewonnen ist, in Spektralkomponenten in jedem der Bänder benutzt werden. Ferner kann ein Mittel zum Ausführen einer Spektaltransformierungs-Verarbeitung von Signalkomponenten, die erst einmal durch ein Filter oder durch Filter in mehrere Bänder unterteilt sind, benutzt werden, um die Spektralkomponenten, die auf diese Weise in den Bändern gewonnen sind, zu gruppieren. Zusätzlich können die Breiten jeweiliger Bänder gleichförmig sein, oder sie können ungleich sein, so dass sie z. B. einer kritischen Bandbreite entsprechen. Obwohl das Band in dem Beispiel gemäß Fig. 1 in vier Bänder unterteilt wird, ist ersichtlich, dass die Teilungszahl größer oder kleiner als 4 sein kann.

An den Bandteilungs-Signalen SBa, SBb, SBc, SBd wird durch Normierungseinheiten 13a, 13b, 13c, 13d in den jeweiligen Bändern für vorbestimmte Zeitblöcke eine Normierung ausgeführt, so dass sie in Normierungs-Koeffizienten KNa, KNb, Knc, KNd und normierte Ausgangssignale SNa, SNb, SNc SNd zerlegt (getrennt) werden. In den Normierungseinheiten 13a, 13b, 13c, 13d wird die Normierung für die jeweiligen Bänder, z. B. durch den maximalen Wert von Absolutwerten von Signalkomponenten in solchen Bändern, ausgeführt. Diese normierten Ausgangssignale SNa, SNb, SNc, SNd werden durch Quantisierungseinheiten 14a, 14b, 14c, 14d auf der Grundlage von Signalen der Quantisierungsgenauigkeits-Information Qa, Qb, Qc, Qd, die jeweils von einer Quantisierungsgenauigkeits-Bestimmungseinheit 17 ausgegeben werden, quantisiert, so dass sie in normierte/quantisierte Ausgangssignale SQa, SQb, SQc, SQd umgewandelt werden. Als Quantisie rungsgenauigkeits-Information Qa, Qb, Qc, Qd, wie eine Quantisierungs-Bitzuordnungsinformation zum Anzeigen von Quantisierungsbitzahlen beim Quantisieren, sind die jeweiligen Bänder im tatsächlichen Sinne vorstelbar.

Die Signale der Quantisierungsgenauigkeits-Information Qa, Qb, Qc, Qd aus der Quantisierungsgenauigkeits-Bestimmungseinheit 17 werden durch eine Quantisierungsgenauigkeits-Informationskodiereinheit 18 zu einer Quantisierungsgenauigkeits-Information Q&sub2; kodiert. In der Quantisierungsgenauigkeits-Informationskodiereinheit 18 ist ein Mittel zum Erzeugen einer ersten Quantisierungsgenauigkeits-Information, wie sie im folgenden beschrieben wird, vorgesehen. Durch diese erste Quantisierungsgenauigkeits-Information und eine zweite Quantisierungsgenauigkeits-Information (die im wesentlichen der Quantisierungsgenauigkeits-Information Q&sub2; entspricht), welche zu einem Dekodierer gesendet wird, werden Quantisierungs-Genauigkeiten (entsprechend den Signalen der Quantisierungsgenauigkeits-Information Qa, Qb, Qc, Qd) beim Ausführen einer Quantisierung in den Quantisierungseinheiten 14a, 14b, 14c, 14d bestimmt.

Die normierten/quantisierten Ausgangssignale SQa, SQb, SQc, SQd, die Normierungs-Koeffizienten KNa, KNb,, KNc, KNd und die Quantisierungsgenauigkeits-Information Q&sub2;, welche auf diese Weise gewonnen sind, werden durch einen Multiplexer 15 sequentiell als ein Kode-Reihensignal Sy ausgegeben und dann aufgezeichnet und gesendet.

In dem Beispiel gemäß Fig. 1 werden die Signale der Quantisierungsgenauigkeits-Information Qa, Qb, Qc, Qd aus der Quantisierungsgenauigkeits-Bestimmungseinheit 17 auf der Grundlage der Bandteilungs-Signale SBa, SBb, SBc, SBd berechnet. Als diese Informationen kann Information, die aus dem Eingangssignal Sx berechnet ist, oder Information, die auf der Grundlage der Normierungs-Koeffizienten KNa, KNb, KNC, KNd berechnet ist, benutzt werden. Während die Berech nung in der Quantisierungsgenauigkeits-Bestimmungseinheit 17 auf der Grundlage eines Gehörsinn-Phänomens, wie des sog. Verdeckungseffekts usw., ausgeführt werden kann, kann ein Gehörsinn-Modell, das in dem Dekodierer benutzt wird, da die schließliche Quantisierungsgenauigkeits-Information zu dem Dekodierer gesendet wird, beliebig eingestellt werden.

Fig. 2 zeigt ein Blockschaltbild, das ein Ausführungsbeispiel eines Dekodierers darstellt, der dem in Fig. 1 gezeigten Kodierer entspricht.

Gemäß Fig. 2 ist ein Signal Sy, das einem Eingangsanschluss 21 des Dekodierers zugeführt wird, ein Signal mit kodierter Information, die als Ergebnis der Tatsache gewonnen ist, dass das Kode-Reihenausgangssignal Sy, welches von dem Kodierer gemäß Fig. 1 ausgegeben wird, z. B. durch ein Aufzeichnungsmedium aufgezeichnet oder wiedergegeben oder durch ein Kommunikationsmedium gesendet oder empfangen wird. Wenn kein Fehler usw. während der Übertragung (während der Zeit des Sendens oder Empfangens oder während der Zeit des Aufzeichnens oder Wiedergebens) auftritt, hat das Signal Sy den gleichen Wert wie das Signal Sy.

Dieses eingegebene kodierte Informationssignal Sy wird zu einem Demultiplexer 22 gesendet, in dem Normierungs-Koeffizienten kNa, kNb, kNc, kNd, die jeweils den Normierungs-Koeffizienten kNa, kNb, kNc, kNd entsprechen, Signale sQa, sQb, sQc, sQd, die jeweils den normierten/quantisierten Ausgangssignalen SQa, SQb, SQC, SQd entsprechen, und Quantisierungsgenauigkeits-Införmation q&sub2;, die der Quantisierungsgenauigkeits-Information Q&sub2; entspricht, wiedergewonnen und getrennt werden. Diese Koeffizienten kNa, kNb, kNc, kNd, diese Signale sQa, sQb, sQc, sQd und diese Quantisierungsgenauigkeits-Information q&sub2; nehmen jeweils ebenfalls die gleichen Werte der Normierungs-Koeffizienten KNa, KNb,, KNc, KNd, der normierten/quantisierten Ausgangssignale SQa, SQb, SQc, SQd und der Quantisierungsgenauigkeits-Information Q&sub2; auf der Seite des Kodierers an, wenn kein Übertragungsfehler usw. auftritt, wie dies zuvor beschrieben wurde.

Die Quantisierungsgenauigkeits-Information q&sub2;, die von dem Demultiplexer 22 gewonnen ist, wird zu einer Quantisierungsgenauigkeits-Informationsdekodiereinheit 26 eines im folgenden zu beschreibenden Aufbaus gesendet, in der sie in Signale einer Quantisierungsgenauigkeits-Information qa, qb, qc, qd umgewandelt wird, die jeweils den Signalen der Quantisierungsgenauigkeits-Information Qa, Qb, Qc, Qd entsprechen. Diese Signale der Quantisierungsgenauigkeits-Information qa, qb, qc, qd nehmen ebenfalls die gleichen Werte wie die Signale der Quantisierungsgenauigkeits-Information Qa, Qb, Qc, Qd auf der Seite des Kodierers an, es sei denn, dass irgendein Übertragungsfehler usw. auftritt.

Die Quantisierungsgenauigkeits-Information qa, qb, qc, qd, die Normierungs-Koeffizienten kNa, kNb, kNC, kNd und die normierten/quantisierten Ausgangssignale sQa, sQb, sQc, sQd in den jeweiligen Bändern, die auf diese Weise gewonnen sind, werden für alle jeweiligen Bänder zu Signalkomponenten-Zusammensetzungseinheiten 23a, 23b, 23c, 23d gesendet. In diesen Signalkomponenten-Zusammensetzungseinheiten 23a, 23b, 23c, 23d werden Signalkomponenten, die jeweils den Bandteilungs-Signalen SBa, SBb, SBc, SBd gemäß Fig. 1 entsprechen, zusammengesetzt. Diese Signalkomponenten SBa, SBb, SBc, SBd werden durch eine Bandzusammensetzungseinheit 24 zusammengesetzt, wodurch ein Audiosignal sx, das dem Eingangssignal Sx gemäß Fig. 1 entspricht, über einen Ausgangsanschluss 25 ausgegeben wird.

In Übereinstimmung mit dem Ausführungsbeispiel, wie es zuvor erwähnt wurde, werden in dem in Fig. 1 gezeigten Kodierer die Signale der Quantisierungsgenauigkeits-Information Qa, Qb, Qc, Qd für die Bänder in der Informationskodier einheit 18 kodiert. Diese Signale der Quantisierungsgenauigkeits-Information Qa, Qb, Qc, Qd werden durch die erste Quantisierungsgenauigkeits-Information aus dem Quantisierungsgenauigkeits-Informationserzeugungsmittel, das in der Informationskodiereinheit 18 vorgesehen ist, und die Information Q&sub2;, die kodiert und zu dem Dekodierer gesendet wird, bestimmt. Demgemäß kann die Anzahl von Bits verglichen mit dem Fall, in dem die Signale der Quantisierungsgenauigkeits-Information Qa, Qb, Qc, Qd für alle jeweiligen Bänder gesendet (gesendet oder empfangen oder aufgezeichnet oder wiedergegeben) werden, wie sie vorliegen, verringert werden. Auf diese Weise kann die gesamte Kodierungs-Leistungsfähigkeit verbessert werden.

Es sei angemerkt, dass Fig. 3 u. Fig. 4 Blockschaltbilder zeigen, die zum Vergleich mit den Ausführungsbeispielen der vorliegenden Erfindung Beispiele (Vergleichsbeispiele) eines Kodierers und eines Dekodierers darstellen, in denen jeweils die Quantisierungsgenauigkeits-Informationskodiereinheit 18 und die Quantisierungsgenauigkeits-Informationsdekodiereinheit 26 nicht vorgesehen sind.

In dem in Fig. 3 gezeigten Kodierer wird einem Eingangsanschluss 111 ein digitales Audiosignal Sx zugeführt. Eine Bandunterteilungseinheit 112, Normierungseinheiten für alle jeweiligen Bänder 113a, 113b, 113c, 113d und Quantisierungseinheiten 114a, 114b, 114c, 114d sind jeweils die gleichen wie die Bandunterteilungseinheit 12, die Normierungseinheiten 13a, 13b, 13c, 13d und die Quantisierungseinheiten 14a, 14b, 14c, 14d gemäß Fig. 1, und deren Beschreibung ist daher fortgelassen. Eine Quantisierungsgenauigkeits-Bestimmungseinheit 117 berechnet Signale für eine Quantisierungsgenauigkeits-Information Qa, Qb, Qc, Qd für alle jeweiligen Bänder auf der Grundlage z. B. der Signale SBa, SBb, SBc, SBd für die jeweiligen Bänder aus der Bandunterteilungseinheit 112. Die Signale der Quantisierungsgenauigkeits-Information Qa, Qb, Qc, Qd für die jeweiligen Bänder, Normierungs-Koeffizienten KNa, KNb, KNc, KNd aus Normierungseinheiten 113a, 113b, 113c, 113d und die normierten/quantisierten Ausgangssignale SQa, SQb, SQc, SQd aus Quantisierungseinheiten 114a, 114b, 114c, 114d werden zu einem Multiplexer 115 gesendet und sequentiell über einen Ausgangsanschluss 116 als ein Signal Sy einer Kode-Reihe ausgegeben.

Fig. 4 zeigt einen Dekodierer, der dem Kodierer gemäß Fig. 3 entspricht. Über einen Eingangsanschluss 121 des Dekodierers wird ein Signal sy eingegeben, das als Ergebnis der Tatsache, dass das Signal Sy, welches von dem Kodierer gemäß Fig. 3 ausgegeben wird, gesendet, z. B. durch ein Kommunikationsmedium gesendet oder empfangen oder durch ein Aufzeichnungsmedium aufgezeichnet oder wiedergegeben wird. In einem Demultiplexer 122 werden Signale einer Quantisierungsgenauigkeits-Information qa, qb, qc, qd, die jeweils den Signalen der Quantisierungsgenauigkeits-Information Qa, Qb, Qc, Qd entsprechen, direkt gewonnen. Diese Informationen werden zusammen mit Normierungs-Koeffizienten kNa, kNb, kNc, kNd, die jeweils den Normierungs-Koeffizienten KNa, KNb, KNc, KNd entsprechen, und Signalen SQa, SQb, SQc, SQd, die jeweils den normierten/quantisierten Ausgangssignalen SQa, SQb, SQc, SQd entsprechen, zu Signalkomponenten-Zusammensetzungseinheiten 123a, 123b, 123c, 123d für die jeweiligen Bänder gesendet. In diesen Signalkomponenten-Zusammensetzungseinheiten 123a, 123b, 123c, 123d werden Signalkomponenten sBa, sBb, sBc, sBd, die jeweils den Bandteilungs-Signalkomponenten SBa, SBb, SBc, SBd gemäß Fig. 3 entsprechen, zusammengesetzt. Diese Signalkomponenten werden durch eine Bandzusammensetzungseinheit 124 zusammengesetzt. Auf diese Weise wird ein Audiosignal sx, das dem Eingangssignal Sx gemäß Fig. 3 entspricht, über einen Ausgangsanschluss 125 ausgegeben.

In dem Kodierer und dem Dekodierer, wie sie in Fig. 3 bzw. Fig. 4 gezeigt sind, ist es, da die Signale der Quantisie rungsgenauigkeits-Information Qa, Qb, Qc, Qd selbst von dem Kodierer zu dem Dekodierer gesendet werden, möglich, in dem Kodierer frei Quantisierungs-Genauigkeiten in den jeweiligen Bändern einzustellen. Dies macht es möglich, ohne Änderung des Dekodierers eine Verbesserung der Tonqualität oder eine Verbesserung des Kompressionsfaktors mit einer Verbesserung der Berechnungsfähigkeit des Kodierers oder einer Realisierung des Gehörsinn-Modells, das verfeinert werden soll, zu bewirken. Die Anzahl von Bits zum Kodieren der Quantisierungsgenauigkeits-Information selbst wird jedoch erhöht, was zu dem Nachteil führt, dass die gesamte Kodierungs-Leistungsfähigkeit nicht hoch sein kann.

Um die zuvor beschriebenen Nachteile zu beseitigen, sind der Kodierer und der Dekodierer gemäß den zuvor beschriebenen Ausführungsbeispielen nach Fig. 1 u. Fig. 2 vorgeschlagen worden.

Ein tatsächliches Beispiel für die Konfiguration der Quantisierungsgenauigkeits-Informationskodiereinheit 18, die in the zuvor beschrieben Kodierer gemäß Fig. 1 benutzt wird, ist in Fig. 5 gezeigt.

Die in Fig. 5 gezeigte Quantisierungsgenauigkeits-Informationskodiereinheit 18 enthält einen Festquantisierungsgenauigkeits-Musterspeicherabschnitt 33. Aus diesem Festquantisierungsgenauigkeits-Musterspeicherabschnitt 33 werden Signale einer ersten Quantisierungsgenauigkeits-Information Q1a, Q1b Q1c, Q1d, die in den jeweiligen Bändern fest bestimmt sind, ausgegeben. Diese Signale der ersten Quantisierungsgenauigkeits-Information Q1a, Q1b, Q1c, Q1d werden zu Subtrahierern 32a, 32b, 32c, 32d gesendet, um Differenzen zwischen den Signalen der Quantisierungsgenauigkeits- Information Qa, Qb, Qc, Qd aus der Quantisierungsgenauigkeits-Bestimmungseinheit 17 gemäß Fig. 1 und den zuvor erwähnten Signalen der ersten Quantisierungsgenauigkeits-Information Q1a, Q1b, Q1c, Q1d, (Qa - Q1a usw.) zu erhalten, um dadurch Signale einer Quantisierungsgenauigkeits-Differenzinformation Q2a, Q2b, Q2c, Q2d zu bestimmen, die eine zweite Quantisierungsgenauigkeits-Information bilden. Diese Signale der Quantisierungsgenauigkeits-Differenzinformation Q2a, Q2b, Q2c, Q2d werden zu einem Kodierabschnitt 34 gesendet, in dem sie kodiert werden. Auf diese Weise wird eine Quantisierungsgenauigkeits-Information Q&sub2; zur Übertragung (Senden oder Empfangen) über einen Ausgangsanschluss 35 ausgegeben.

Da die Signale der ersten Quantisierungsgenauigkeits-Information Q1a, Q1b, Q1c, Q1d, die für die jeweiligen Bänder fest bestimmt sind, auf solche Werte eingestellt werden, dass sie sich in vielen Fällen den tatsächlichen Signalen der Quantisierungsgenauigkeits-Information Qa, Qb, Qc, Qd annähern, gibt es viele Beispiele, bei denen die Werte der Quantisierungsgenauigkeits-Differenzinformation Q2a, Q2b, Q2c, Q2d einen Wert nahe Null annehmen. Im Hinblick darauf kann die Quantisierungsgenauigkeits-Information, wenn ein Schema benutzt wird, um eine Kodierung (eine sog. Variabellängen-Kodierung) auf Differenzsignale durch eine kürzere Bitlänge, wenn der absolute Wert eines Differenzsignals klein ist, und durch eine Bitlänge, die entsprechend länger wird, wenn ein Differenzsignal größer wird, anzuwenden, durch eine geringere Anzahl von Bits gesendet werden. Ferner kann die Quantisierungsgenauigkeits-Differenzinformation Q2a, Q2b, Q2c, Q2d durch eine feste Anzahl von Bits kodiert werden. Hierbei ist es möglich, falls die feste Anzahl von Bits auf einen Wert kleiner als die Anzahl von Bits gesetzt ist, die erforderlich ist, wenn die Signale der Quantisierungsgenauigkeits-Information Qa, Qb, Qc, Qd für alle jeweiligen Bänder direkt kodiert werden, Information bezüglich der Quantisierungsgenauigkeit durch eine geringere Menge von Information zu senden. In diesem Fall ist der Freiheitsgrad für die Quantisierungsgenauigkeits-Information begrenzt. Da jedoch die Signale der Quantisierungsgenauigkeits-Information Q1a, Q1b, Q1c, Q1d, die in den jeweiligen Bänder fest bestimmt ist, derart vorab auf eine Information eingestellt werden, dass sie bis zu einem bestimmten Ausmaß eine Tonqualität sicherstellen, bringt dieses Verfahren kein großes Problem mit sich.

Fig. 6 zeigt die Einzelheiten der Quantisierungsgenauigkeits-Dekodiereinheit 26 in dem Dekodierer, der in Fig. 2 gezeigt ist. Diese Figur zeigt ein tatsächliches Beispiel für die Konfiguration der Quantisierungsgenauigkeits-Dekodiereinheit 26, die der Quantisierungsgenauigkeits-Informationskodiereinheit 18 gemäß Fig. 5 entspricht.

Gemäß Fig. 6 wird einem Eingangsanschluss 41 Quantisierungsgenauigkeits-Information q&sub2; (die der Quantisierungsgenauigkeits-Information Q&sub2; entspricht) zugeführt, die in dem Demultiplexer 22 des Dekodierers gemäß Fig. 2 wiedergewonnen und getrennt ist. Diese Quantisierungsgenauigkeits-Information q&sub2; wird zu einem Dekodierabschnitt 42 gesendet, in dem Signale einer Quantisierungsgenauigkeits-Differenzinformation q2a, q2b, q2c, q2d, die der Quantisierungsgenauigkeits-Differenzinformation Q2a, Q2b, Q2c, Q2d entspricht, welche zweite Quantisierungsgenauigkeits-Informationen für die jeweiligen Bänder sind, wiedergewonnen werden. Diese Signale der Quantisierungsgenauigkeits-Differenzinformation q2a, q2b, q2c, q2d werden jeweils zu Addierern 43a, 43b, 43c, 43d gesendet, in denen sie jeweils für die jeweiligen Bänder zu Signalen der Quantisierungsgenauigkeits-Information q1a, q1b, q1c, q1d, die von einem Festquantisierungsgenauigkeits-Musterspeicherabschnitt 45 ausgegeben werden, addiert werden. Diese festen Signale der Quantisierungsgenauigkeits-Information q1a, q1b, q1c, q1d für die jeweiligen Bänder entsprechen sind die gleichen Werte) jeweils den Signalen der ersten Quantisierungsgenauigkeits-Information Q1a, Q1b, Q1c, Q1d, die in den jeweiligen Bändern fest bestimmt sind, aus dem Festquantisierungsgenauigkeits-Musterspeicherabschnitt 33 gemäß Fig. 5. Signale einer Quantisierungsgenauigkeits-Information qa, qb, qc, qd, die Additionsausgangssignale der Addierer 43a, 43b, 43C, 43d für alle jeweiligen Bänder sind, entsprechen den Signalen der Quantisierungsgenauigkeits-Information Qa, Qb, Qc, Qd auf der Seite des Kodierers und nehmen im theoretischen Sinn (wenn kein Übertragungsfehler oder dgl. auftritt) die gleichen Werts wie diese Werte an. Diese Signale der Quantisierungsgenauigkeits-Information qa, qb, qc, qd werden über Ausgangsanschlüsse 49a, 44b, 44c, 44d, ausgegeben und jeweils zu den Signalkomponenten-Zusammensetzungseinheiten 23a, 23b, 23c, 23d gemäß Fig. 2 gesendet.

Fig. 7 zeigt ein Blockschaltbild, das ein weiteres tatsächliches Beispiel für die Quantisierungsgenauigkeits-Informationskodiereinheit 18 darstellt, die in dem Kodierer gemäß Fig. 1 benutzt wird, und Fig. 8 zeigt ein Blockschaltbild, das ein weiteres Beispiel für die Quantisierungsgenauigkeits-Dekodiereinheit 26 in dem in Fig. 2 gezeigten Dekodierer darstellt, wobei ein tatsächliches Beispiel für die Konfiguration der Quantisierungsgenauigkeits-Dekodiereinheit gezeigt ist, die der Quantisierungsgenauigkeits-Informationskodiereinheit gemäß Fig. 7 entspricht.

In der Quantisierungsgenauigkeits-Informationskodiereinheit und der Quantisierungsgenauigkeits-Dekodiereinheit, die jeweils in Fig. 7 bzw. Fig. 8 gezeigt sind, werden Quantisierungsgenauigkeits-Differenzinformationen, welche die zweiten Quantisierungsgenauigkeits-Informationen sind, als Differenzen zwischen der Quantisierungsgenauigkeits-Information, die von der Quantisierungsgenauigkeits-Bestimmungseinheit ausgegeben wird, und der ersten Quantisierungsgenauigkeits-Information bestimmt. Als die erste Quantisierungsgenauigkeits-Information werden in diesem Ausführungsbeispiel Ausgangssignale eines Normalquantisierungsgenauigkeits-Musterberechnungsmittels anstelle der Ausgangssignale des Festquantisierungsgenauigkeits-Informationsmusterspeichermittels benutzt. Bei der Berechnung des Normalquantisierungsgenauigkeits-Musters können in diesem Fall z. B. Werte von Normierungs-Koeffizienten benutzt werden. Durch die Anwendung eines solchen Verfahrens können sich die Werte der Quantisierungsgenauigkeits-Differenzinformation auf einen Wert konzentrieren, der näher bei Null liegt. Demzufolge kann eine leistungsfähigere Kodierung ausgeführt werden.

In der Quantisierungsgenauigkeits-Informationskodiereinheit 18, die in Fig. 7 gezeigt ist, sind Teilen, die den jeweiligen Teilen gemäß Fig. 5 entsprechen, jeweils die gleichen Bezugszeichen zugeordnet, und weil diese Teile die gleichen in der Konfiguration und der Arbeitsweise wie diejenigen in Fig. 5 sind, ist deren Erklärung fortgelassen. In der Quantisierungsgenauigkeits-Informationskodiereinheit 18 gemäß Fig. 7 ist anstelle des Festquantisierungsgenauigkeits-Musterspeicherabschnitts 33 ein Normalquantisierungsgenauigkeits-Musterberechnungsabschnitt 37 vorgesehen. Diesem Normalquantisierungsgenauigkeits-Musterberechnungsabschnitt 37 werden Normierungs-Koeffizienten KNa, KNb, KNc, KNd für alle Bänder gemäß Fig. 1, beispielsweise jeweils über Eingangsanschlüsse 36a, 36b, 36c, 36d, zugeführt. Der Normalquantisierungsgenauigkeits-Musterberechnungsabschnitt 37 bestimmt durch Berechnung unter Benutzung der Werte dieser Normierungs-Koeffizienten KNa, KNb, KNc, KNd die erste Quantisierungsgenauigkeits-Information Q1a, Q1b, Q1c, Q1d- Die Signale dieser ersten Quantisierungsgenauigkeits-Information Q1a, Q1b, Q1c, Q1d werden zu Subtrahierern 32a, 32b, 32c, 32d gesendet, um Differenzen zwischen den Signalen der Quantisierungsgenauigkeits-Information Qa, Qb, Qc, Qd und den Signalen der ersten Quantisierungsgenauigkeits-Information Q1a, Q1b, Q1c, Q1d zu erhalten, um dadurch Signale einer Quantisierungsgenauigkeits-Differenzinformation Q2a, Q2b, Q2c, Q2d zu bestimmen, welche die zweite Quantisierungsgenauigkeits-Information sind.

Ferner sind in der Quantisierungsgenauigkeits-Informationsdekodiereinheit 26, die in Fig. 8 gezeigt ist, Teilen, die den jeweiligen Teilen gemäß Fig. 6 entsprechen, jeweils die gleichen Bezugszeichen zugeordnet, und weil diese Teile die gleichen in der Konfiguration und der Arbeitsweise wie diejenigen gemäß Fig. 6 sind, ist deren Erklärung fortgelassen. Als der Teil, welcher in der Konfiguration von derjenigen gemäß Fig. 6 verschieden ist, ist anstelle des Festquantisierungsgenauigkeits-Musterspeicherabschnitts 45 ein Normalquantisierungsgenauigkeits-Musterberechnungsabschnitt 47 vorgesehen. Dieser Normalquantisierungsgenauigkeits-Musterberechnungsabschnitt 47 berechnet die erste Quantisierungsgenauigkeits-Information q1a, q1b, q1c, q1d auf der Grundlage der Normierungs-Koeffizienten KNa, KNb, KNc, KNd für alle Bänder gemäß Fig. 2, die beispielsweise über Eingangsanschlüsse 46a, 46b, 46c, 46d eingegeben werden. Die Signale der Quantisierungsgenauigkeits-Differenzinformation q2a, q1b, q1c, q1d werden jeweils zu Addierern 43a, 43b, 43c, 43d gesendet. In der gleichen Weise wie im Falle von Fig. 6 werden diese Informationssignale für alle jeweiligen Bänder zu den Signalen der zweiten Quantisierungsgenauigkeits-Information q2a, q2b, q2c, q2d, die von dem Dekodierabschnitt 42 ausgegeben werden, addiert.

Wie zuvor ausgeführt wird eine Näherung benutzt, um durch Berechnung auf der Grundlage der Normierungs-Koeffizienten für alle Bänder eine erste Quantisierungsgenauigkeits-Information zu bestimmen, um sie zu der gesendeten zweiten Quantisierungsgenauigkeits-Information zu addieren, um die Quantisierungsgenauigkeit zu bestimmen, wodurch den Werten der Quantisierungsgenauigkeits-Differenzinformation, welche die zweite Quantisierungsgenauigkeits-Information sind, zu gestatten, sich auf einen Wert zu konzentrieren, der näher bei Null liegt. Auf diese Weise kann eine leistungsfähigere Kodierung ausgeführt werden.

Es sei angemerkt, dass die vorliegende Erfindung nicht auf die zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiel beschränkt ist. Beispielsweise kann als die erste Quantisierungsgenauig keits-Information, die als Referenzinformation zum Bestimmen der Quantisierungsgenauigkeits-Differenzinformation, z. B. der Quantisierungsgenauigkeits-Information in irgendeinem anderen Zeitblock, dient, z. B. ein unmittelbar vorhergehender Block zusätzlich zu der zuvor beschriebenen Information benutzt werden. Ferner ist es, obwohl die Konfiguration durch den Funktionsblock in den Ausführungsbeispielen gezeigt ist, selbstverständlich, dass eine derartige Konfiguration durch Hardware oder Software realisiert werden kann.


Anspruch[de]

1. Kodierverfahren zum Kodieren eines digitalen Signals, das Schritte umfasst zum

Benutzen eines Quantisierungsgenauigkeits-Informationserzeugungsmittels (33, 37), um eine erste Quantisierungsgenauigkeits-Information zu erzeugen,

Verwenden der ersten Quantisierungsgenauigkeits-Information (Q1a bis Q1d) und einer zweiten Quantisierungsgenauigkeits-Information (Q2a bis Q2d), um eine Soll-Quantisierungsgenauigkeit (Q&sub2;) des digitalen Signals zu bestimmen,

Bewirken einer Quantisierung des digitalen Signals mit der Soll-Quantisierungsgenauigkeit (Q&sub2;) und

Senden nur der zweiten Quantisierungsgenauigkeits-Information (Q2a bis Q2d) an einen Dekodierer.

2. Kodierverfahren nach Anspruch 1, bei dem die zweite Quantisierungsgenauigkeits-Information (Q2a bis Q2d) eine Quantisierungsgenauigkeitsdifferenz-Information ist, die durch Benutzung einer Differenz zwischen der Quantisierungsgenauigkeits-Information (Qa bis Qd), welche von einem Quantisierungsgenauigkeits-Bestimmungsmittel (17) ausgegeben ist, und der ersten Quantisierungsgenauigkeits-Information (Q1a bis Q1d) gewonnen wird.

3. Kodierverfahren nach Anspruch 1 oder 2, bei dem die erste Quantisierungsgenauigkeits-Information eine feste Quantisierungsgenauigkeits-Information ist.

4. Kodierverfahren nach Anspruch 1 oder 2, bei dem die erste Quantisierungsgenauigkeits-Information auf der Grundlage von Normierungs-Koeffizienten für eine Normierung berechnet wird, die vor der Quantisierung des digitalen Signals ausgeführt wird.

5. Kodierverfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei dem sich die erste Quantisierungsgenauigkeits-Information, wenn eine Kodierung in bezug auf das digitale Signal, das in gegenwärtige und weitere Zeitblöcke unterteilt wird, ausgeführt wird, auf irgendeinen der weiteren Zeitblöcke bezieht.

6. Kodierverfahren nach Anspruch 5, bei dem sich die erste Quantisierungsgenauigkeits-Information auf einen Zeitblock bezieht, der früher als der gegenwärtige Zeitblock liegt.

7. Kodierverfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, bei dem die zweite Quantisierungsgenauigkeits-Information einer Variabellängen-Kodierung unterzogen wird, bevor sie an den Dekodierer gesendet wird.

8. Kodierverfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, bei dem die zweite Quantisierungsgenauigkeits-Information eine feste hänge hat.

9. Kodierer zum Kodieren eines digitalen Signals, der umfasst:

ein Quantisierungsgenauigkeits-Informationserzeugungsmittel (33) zum Erzeugen einer ersten Quantisierungsgenauigkeits-Information (Q1a bis Q1d),

ein Mittel (32) zum Erzeugen einer zweiten Quantisierungsgenauigkeits-Information (Q2a bis Q2d),

ein Mittel zum Ausführen einer Quantisierung (14) des digitalen Signals mit einer Quantisierungsgenauigkeit, die durch die erste Quantisierungsgenauigkeits-Information (Q1a bis Q1d) und die zweite Quantisierungsgenauigkeits-Information (Q2a bis Q2d) bestimmt wird, und

ein Mittel zum Senden der zweiten Quantisierungsgenauigkeits-Information an einen Dekodierer.

10. Kodierer nach Anspruch 9, der ferner ein Quantisierungsgenauigkeits-Bestimmungsmittel und ein Differenz-Berechnungsmittel umfasst, wobei die zweite Quantisierungsgenauigkeits-Information eine Quantisierungsgenauigkeitsdifferenz-Information ist, die von dem Differenz-Berechnungsmittel (32) durch Benutzung einer Differenz zwischen der Quantisierungsgenauigkeits-Information, die von dem Quantisierungsgenauigkeits-Bestimmungsmittel ausgegeben ist (31), und der ersten Quantisierungsgenauigkeits-Information (Q1a bis Q1d) gewonnen wird.

11. Kodierer nach Anspruch 9, wobei die erste Quantisierungsgenauigkeits-Information (Q1a bis Q1d) eine feste Quantisierungsgenauigkeits-Information ist.

12. Kodierer nach einem der Ansprüche 9 bis 11, der ferner ein Koeffizienten-Normierungsmittel (13) umfasst, wobei die erste Quantisierungsgenauigkeits-Information auf der Grundlage von Normierungs-Koeffizienten für eine Normierung berechnet wird, die vor einer Quantisierung des digitalen Signals durch das Normierungsmittel (13) ausgeführt wird.

13. Kodierer nach einem der Ansprüche 9 bis 12, wobei sich die Quantisierungsgenauigkeits-Information, wenn eine Kodierung in bezug auf das digitale Signal, das in gegenwärtige und weitere Zeitblöcke unterteilt wird, ausgeführt wird, auf irgendeinen der weiteren Zeitblöcke bezieht.

14. Kodierer nach Anspruch 13, wobei sich die erste Quantisierungsgenauigkeits-Information auf einen Zeitblock bezieht, der früher als der gegenwärtige Zeitblock liegt.

15. Kodierer nach einem der Ansprüche 9 bis 14, wobei die zweite Quantisierungsgenauigkeits-Information einer Variabellängen-Kodierung unterzogen wird, bevor sie an einen Dekodierer gesendet wird.

16. Kodierer nach einem der Ansprüche 9 bis 14, wobei die zweite Quantisierungsgenauigkeits-Information eine feste Länge hat.

17. Dekodierer zum Dekodieren eines kodierten Informationssignals, das erzeugt wird, wenn ein digitales Signal durch einen Kodierer kodiert wird, der eine kodierererzeugte erste Quantisierungsgenauigkeits-Information (Q1a bis Q1d) und eine kodierererzeugte zweite Quantisierungsgenauigkeits-Information (Q2a bis Q2d) erzeugt, welcher Dekodierer umfasst:

ein Mittel (21) zum Empfangen des kodierten Informationssignals von dem Kodierer,

ein Quantisierungsgenauigkeits-Informationserzeugungsmittel (45), das eine dekodierererzeugte erste Quantisierungsgenauigkeits-Information (q1a bis q1d) erzeugt, und

ein Mittel zum Bestimmen einer Quantisierungsgenauigkeits-Information (q1a bis q1d) des digitalen Signals mit der Quantisierungsgenauigkeit des digitalen Signals, die durch die dekodierererzeugte erste Quantisierungsgenauigkeits-Information (q1a bis q1d), welche von dem Quantisierungsgenauigkeits-Informationserzeugungsmittel (45) ausgegeben ist, und die kodierererzeugte zweite Quantisierungsgenauigkeits-Information (Q2a bis Q2d), welche von dem Kodierer gesendet ist, bestimmt wird.

18. Dekodierer nach Anspruch 17, wobei der Kodierer ein Differenz-Berechnungsmittel (32) enthält und wobei die kodierererzeugte zweite Quantisierungsgenauigkeits-Information eine Quantisierungsgenauigkeitsdifferenz-Information ist, die von dem Differenz-Berechnungsmittel (32) durch Benutzung einer Differenz zwischen der Quantisierungsgenauigkeits-Information, die von dem Quantisierungsgenauigkeits- Bestimmungsmittel in dem Kodierer ausgegeben ist, und der kodierererzeugten ersten Quantisierungsgenauigkeits-Information (Q1a bis Q1d) gewonnen wird.

19. Dekodierer nach Anspruch 17, wobei die kodierererzeugte erste Quantisierungsgenauigkeits-Information (Q1a bis Q1d) und die dekodierererzeugte erste Quantisierungsgenauigkeits-Information (q1a bis q1d) eine feste Quantisierungsgenauigkeit aufweisen.

20. Dekodierer nach einem der Ansprüche 17 bis 19, wobei der Kodierer ein Normierungsmittel (13) enthält und wobei die kodierererzeugte erste Quantisierungsgenauigkeits-Information (Q1a bis Q1d) und die dekodierererzeugte erste Quantisierungsgenauigkeits-Information (q1a bis q1d) auf der Grundlage von Normierungs-Koeffizienten für eine Normierung berechnet werden, die durch das Normierungsmittel (13) vor der Quantisierung des digitalen Signals ausgeführt wird.

21. Dekodierer nach einem der Ansprüche 17 bis 20, wobei der Kodierer ein Unterteilungsmittel (12) enthält und wobei sich die kodierererzeugte erste Quantisierungsgenauigkeits- Information (Q1a bis Q1d) und die dekodierererzeugte erste Quantisierungsgenauigkeits-Information (q1a bis q1d), wenn eine Kodierung in bezug auf das digitale Signal, das in gegenwärtige und weitere Zeitblöcke unterteilt wird, ausgeführt wird, auf irgendeinen der weiteren Zeitblöcke beziehen.

22. Dekodierer nach Anspruch 21, wobei sich die kodierererzeugte erste Quantisierungsgenauigkeits-Information und die dekodierererzeugte erste Quantisierungsgenauigkeits- Information auf einen Zeitblock beziehen, der früher als der gegenwärtige Zeitblock liegt.

23. Dekodierer nach einem der Ansprüche 17 bis 22, wobei die kodierererzeugte zweite Quantisierungsgenauigkeits-Information einer Variabellängen-Kodierung unterzogen wird.

24. Dekodierer nach einem der Ansprüche 17 bis 22, wobei die kodierererzeugte zweite Quantisierungsgenauigkeits-Information eine feste Länge hat.







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