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Dokumentenidentifikation DE69517296T2 04.01.2001
EP-Veröffentlichungsnummer 0721314
Titel VORRICHTUNG ZUR RESEKTION VON KONDYLEN EINES KNIES ZUM EINZETZEN EINER KNIEPROTHESE
Anmelder Biomicron, Clichy, FR;
Ortho Diffusion & Recherche, Caen, FR
Erfinder DUVILLIER, Eric, F-75016 Paris, FR;
GINESTON, Jean-Marie, F-92200 Neuilly, FR;
DE ROALDES, Olivier, F-91310 Longpont-sur-Orge, FR
Vertreter Einsel, M., Dipl.-Phys., Pat.-Anw., 38102 Braunschweig
DE-Aktenzeichen 69517296
Vertragsstaaten BE, CH, DE, ES, FR, IT, LI, NL
Sprache des Dokument FR
EP-Anmeldetag 11.07.1995
EP-Aktenzeichen 959250341
WO-Anmeldetag 11.07.1995
PCT-Aktenzeichen FR9500923
WO-Veröffentlichungsnummer 9601588
WO-Veröffentlichungsdatum 25.01.1996
EP-Offenlegungsdatum 17.07.1996
EP date of grant 31.05.2000
Veröffentlichungstag im Patentblatt 04.01.2001
IPC-Hauptklasse A61B 17/14

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Resektion von Kondylen eines Knies zum Einsetzen einer Prothese mit einer Einrichtung für Femoralschnitte vom Typ, der Folgendes enthält:

ein Stützelement mit einer unteren Fußplatte, die sich an den Femoral-Kondylen abstützen kann, eine Führung für Messer für Femoralschnitte, bezeichnet mit Vorschnitt, Vor-Seitenschnitt, Nach-Seitenschnitt, Nachschnitt und Distalschnitt, wobei die Führung ortsfest ist und wenigstens einen Block enthält, der in der Höhe relativ zu dem Stützelement einstellbar ist, eine intramedulläre, femorale Stange zur Ausrichtung und Zentrierung der Einrichtung und mit der Führung aus einem Stück bestehende Abtastmittel für den vorderen kortikalen Teil des Femurs.

Die Erfindung findet eine besonders wichtige, wenngleich nicht ausschließliche Anwendung auf dem Gebiet der Knie-Arthroplastik (Gelenkplastik). Diese hat die Wiederherstellung der Gelenkfunktion des Knies zur Aufgabe, dessen Kondylflächen durch eine Arthrose zunehmend verschlechtert sind.

Bekanntlich liefert die Arthroplastik nur dann gute Ergebnisse, wenn die Prothesen mit ausreichender Genauigkeit angebracht werden. Das erfordert eine Vorbereitungsvorrichtung, die einerseits eine genaue Ausrichtung der Schneidführungen, um die mechanische Ausrichtung des behandelten unteren Gliedes zu reproduzieren, und andererseits eine Angleichung der Schnitte der Tibialis- und Schenkelgelenkflächen ermöglicht, um eine einwandfreie Stabilität auf dem ganzen Teil des Kniegelenks zu bewirken.

Um das zu erreichen, ist es notwendig, dass die Prothese genau die mechanische Achse 1 des behandelten unteren Gliedes berücksichtigt (siehe Fig. 1). Diese Achse läuft durch den Mittelpunkt 2 des Femurkopfes oder Schenkelkopfes 3, durch den Mittelpunkt 4 des Kniegelenks 5 und durch den Mittelpunkt 6 des Fersengelenks 7.

Somit bildet die mechanische Achse 1 mit der anatomischen Achse 8 des Femurs 9 einen Winkel zwischen 3º und 9º, abhängig von dem jeweiligen Patienten, und überlagert andererseits nennenswert die anatomische Achse 10 der Tibia oder des Schienbeins 11, außer im Falle einer Deformation.

Die einwandfreie Ausrichtung der Resektionsvorrichtung und ihre einfache und zuverlässige Anbringung in Abhängigkeit von den verschiedenen Achsen ist daher für den Operateur besonders wichtig.

Es sind bereits zahlreiche Vorrichtungen für femorale und /oder tibiale Schnittvorgänge bekannt.

Das Dokument FR A 2 679 766 beschreibt zum Beispiel eine Vorrichtung für einen femoralen Schnitt, die eine genaue Anordnung der Einsatzprothesen in der frontalen und der sagittalen Ebene ermöglicht.

Eine derartige Vorrichtung zeigt indessen verschiedene Nachteile.

Sie benötigt in der Praxis mehrere Schneidmesserführungen mit verschiedenen Abmessungen zur Anpassung an verschiedene Gelenkformen. Daraus ergeben sich Gefahren für Fehler bei der Positionierung der Führung, die meistens durch Ausprobieren ausgewählt wird. Die Zeit für die Anbringung der Führung ist außerdem lang, und die Kosten und der Platzbedarf für sämtliche Teile der Vorrichtung sind außerdem beträchtlich.

Es ist auch eine Resektionsvorrichtung bekannt (FR-A-2 664 157), die eine Schneidmesserführung mit zwei Blöcken enthält, nämlich einem ersten Block, der mit dem Stützelement für die Seitenschnitte und den Nachschnitt ein Teil bildet, und einem zweiten Block, der in der Höhe gegenüber dem ersten einstellbar ist, um den Vorschnitt durchzuführen.

Eine derartige Vorrichtung weist ebenfalls Nachteile auf, insbesondere aufgrund seiner mangelnden Anpassungsfähigkeit an die Abmessungen der Kondyle des Patienten.

Das Dokument FR 2 629 339 beschreibt ein Einbaugerät für ein Tibialelement mit einer externen Führungsstange, die mit der Führung für den Tibialschnitt ein Teil bildet und vorübergehend auf einem Teil der Tibia (Schienenbein) befestigt wird.

Ein derartiges Gerät zeigt ebenfalls Nachteile. Es ist unzuverlässig, da es schwierig einstellbar ist und die Neigung hat, einen Schnitt durchzuführen, der nicht vollständig senkrecht zu der anatomischen Achse der Tibia liegt.

Es sind auch Einsetzvorrichtung für das Tibialelement bekannt, die eine Stange zur intramedullären Positionierung enthalten.

Derartige Vorrichtungen sind nicht vollständig zufriedenstellend, da sie keine Änderung der Ausrichtung der Schnittführung ermöglichen, um zum Beispiel einen Anfangsfehler in der intramedullären Zentrierung der Stange oder eine Deformation auszugleichen.

Zum Ausgleich dieser Nachfeile wird in dem Dokument FR-A-2 681 779 eine Vorrichtung vorgeschlagen, die eine intramedulläre Stange und eine externe Beobachtungsstange enthält, die es dem Operateur ermöglichen, zwei verschiedene Beobachtungen durchzuführen.

Eine derartige Vorrichtung ermöglicht indessen für die Schnittführung keine vollständige Anpassung an das zu schneidende Kniekondyl.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Vorrichtung für die Resektion von Kniekondylen für die Anbringung einer Prothese zu schaffen, die den Anforderungen der Praxis besser entspricht als die bekannten Vorrichtungen, insbesondere dahingehend, dass sie die Anwendung nur einer einzigen Führung für die femuralen Schneidmesser benötigt, und zwar unabhängig von der Größe der zu behandelnden Femure.

Die Erfindung verwendet in einer besonderen Ausführungsform eine tibiale Schneidvorrichtung, die in der frontalen und der sagittalen Ebene schwenkt, ist durch den Operateur einfach und schnell einsetzbar und gewährleistet dabei eine richtige und zuverlässige Positionierung der Schneidführungen.

Die Erfindung ermöglicht es außerdem, als konstante Markierung für die femuralen Schnitte entweder die bi-kondyle Ebene oder die Ebene des vorhergehenden kortikalen Teils des Femurs zu wählen. Das ermöglicht auch die Vermeidung von bandartigen Fehlanpassungen aufgrund einer zu großen Anpassungsfähigkeit vom Typ eines auftreffenden Femurs.

Zu diesem Zweck wird durch die Erfindung insbesondere eine Vorrichtung zur Resektion der Kniekondyle für die Anbringung einer Prothese vorgeschlagen, die ein Einrichtung für femurale Schnitte vom obengenannten Typ enthält, und ist dadurch gekennzeichnet, dass die Führung der Schneidmesser wenigstens drei Blöcke enthält, von denen wenigstens zwei Blöcke relativ zu dem Stützelement verstellbar sind, dass die Blöcke in der Höhe gegeneinander verstellbar sind, dass einer der Blöcke Führungsmittel für wenigstens einen Schnitt unter den Vorschnitten, den Nachschnitten, den Vor-Seitenschnitten und den Nach- Seitenschnitten enthält und die anderen Blöcke Führungsmittel für die übrigen Schnitte unter den Vorschnitten, Nachschnitten, Vor-Seitenschnitten und Nach- Seitenschnitten enthält.

Bei vorteilhaften Ausführungsformen wird die eine und/oder die andere der Folgenden Maßnahmen getroffen:

- die drei Blöcke sind gegenüber dem Stützelement verstellbar und enthalten einen unteren Block für den Nachschnitt, einen mittleren Block für die Vor- und Nach-Seitenschnitte und einen oberen Block für den Vorschnitt;

- die Schneidmesserführung enthält vier relativ zu dem Stützelement verstellbare Blöcke, nämlich einen unteren Block für den Nachschnitt, zwei mittlere Blöcke mit einem ersten Block für den Vor-Seitenschnitt und einem zweiten Block für den Nach-Seitenschnitt und einen oberen Block für den Vorschnitt;

- die Vorrichtung für den Femoralschnitt enthält Mittel zur proportionalen Einstellung der Abstände zwischen den Blöcken;

- die Mittel zur proportionalen Einstellung der Abstände zwischen den Blöcken enthalten zwei Seitenteile zu beiden Seiten der Blöcke, die durch Drehung um eine Mittenachse zwischen zwei Lagen verstellbar sind, nämlich einer Lage, bei der die Blöcke maximal voneinander beabstandet sind, und einer Lage, bei der die Blöcke aneinander angenähert sind, und die Seitenteile sind mit Langlöchern in der Form eines Kreisbogens versehen, die symmetrisch zu der Achse liegen und mit Lagerzapfen zusammenarbeiten können, die mit den äußeren Seitenwänden der gegeneinander verstellbaren Blöcke aus einem Stück bestehen;

- die Schneidmesser-Führung enthält einen mittleren Block für die Seitenschnitte, und die Mittenachse besteht mit dem mittleren Block aus einem Stück, und jedes Seitenteil ist mit Langlöchern in der Form eines Kreisbogens versehen, die symmetrisch zu der Mittenachse verlaufen und mit den jeweiligen Lagerzapfen zusammenarbeiten können, die mit den Seitenwänden des unteren und des oberen Blocks aus einem Stück bestehen;

- die Schneidmesser-Führung enthält zwei mittlere Blöcke, und die Mittenachse besteht mit einer oder zwei eingefügten Elementen aus einem Stück, die zwischen den beiden mittleren Blöcken liegen, und jedes Seitenteil ist mit vier Langlöchern in der Form eines Kreisbogens versehen, von denen jeweils zwei zu der Mittenachse symmetrisch sind, nämlich zwei äußere Langlöcher zum Zusammenarbeiten jeweils mit den mit den Seitenwänden des unteren und oberen Blocks aus einem Stück bestehenden Lagerzapfen, und zwei innere Langlöcher, die mit den mit den Seitenwänden der mittleren Blöcke aus einem Stück bestehenden Lagerzapfen zusammenarbeiten können;

- die Langlöcher der genannten Seitenteile sind innen gekerbt, und die Kerben können über eine Verrastung mit den Lagerzapfen zusammenarbeiten;

- die Oberkante der Seitenteile ist gekrümmt, gekerbt, hat dieselbe Form der Krümmung wie die Langlöcher, die Einstellmittel enthalten ein Teil mit einem Winkelprofil, versehen mit zwei seitlichen Endteilen, deren periphere Kanten jeweils eine Lippe enthalten, die mit den Kerben zusammenwirken kann, und das Teil ist um eine Achse drehbar, die mit dem oberen Block aus einem Stück besteht und in eine zurückgezogenen Lage schwenkbar, wo die Lippen von den Kerben freikommen und einer zurückgezogenen Lage, wo die Lippen in die Kerben einrasten;

- die untere Fußplatte des Stützelements enthält wenigstens eine verstellbare Platte, die sich an den Femoral-Kondylen abstützen kann;

- der untere Block ist in der Höhe gegenüber der unteren Fußplatte über einen Abstand einstellbar, der kleiner oder gleich einem vorbestimmten Wert ist;

- das Stützelement enthält zwei Paare von Säulen zur Führung der Blöcke, die durch Endteile miteinander verbunden sind und zu beiden Seiten der Vorrichtung liegen, und die Blöcke enthalten Bohrungen für den Durchtritt der Säulen, um ihre Gleitbewegung mit geringer Reibung entlang den Säulen zwischen den beiden genannten Lagen zu ermöglichen;

- die Abtastmittel des vorderen vertikalen Teils des Femurs sind seitlich zu dem Stützelement verschiebbar;

- die femorale Schneidvorrichtung enthält Mittel zur Einstellung des Winkels zwischen der zu der Schneidmesser-Führung senkrechten Achse und der intramedullären Stange;

- die Mittel zur Einstellung des Winkels mit der intramedullären, femoralen Stange bestehen aus einem Stück;

- die Mittel zur Einstellung des Winkels mit dem oberen Block bestehen aus einem Stück;

- die Schneidmesser-Führung enthält einen mit dem Block für das vordere Schneiden aus einem Stück bestehenden Block für das distale Schneiden, der mit wenigstens zwei Führungsschlitzen für die Messer für das distale Schneiden versehen ist;

- die Vorrichtung enthält eine Einrichtung zum Tibialis-Schneiden, die mit einem Zentrierteil versehen ist, das mit einer intramedullären Tibialis-Stange zusammenarbeiten kann, und die Einrichtung zum Tibialis-Schneiden extern zu der Tibia enthält eine Stange, deren eines Ende mit dem genannten Teil aus einem Stück besteht und einen Schneidblock enthält, der mit einer gekrümmten Fläche für eine Berührung mit der Tibia versehen ist, und deren anderes Ende dafür ausgebildet ist, vorübergehend auf einem Teil der Tibia befestigt zu werden, und die zu der Tibia externe Stange, die mit dem Zentrierteil aus einem Stück besteht, ist über ein Zwischenelement an dem Teil befestigt, um eine Einstellung der Lage des Tibialis-Schneidblocks in der Stirnebene und in der Sagittalebene durch eine Schwenkbewegung um eine Mitte zu ermöglichen, die mit dem Schwerpunkt oder im Wesentlichen mit dem Schwerpunkt der Führung für den Tibialis-Schnitt zusammenfällt;

- das Zwischenelement enthält ein gelochtes Teil in Form eines Teils einer zylindrischen Röhre, das ein Langloch bildet, in das das Ende der äußeren Stange eingreifen kann, und das Ende ist mit zwei halbkugelförmigen oder im Wesentlichen halbkugelförmigen Klötzen versehen, die zu beiden Seiten des genannten Teils liegen, und die Klötze können mit Reibung zusammenarbeiten und unter Druck an der inneren und der äußeren zylindrischen Innenfläche des Teils durch Befestigungsmittel gehalten werden, und der Mittelpunkt der halbkugelförmigen Klötze und die Zylinderachse verlaufen durch den Schwerpunkt oder im Wesentlichen durch den Schwerpunkt des Schneidblocks.

Die Erfindung wird besser verständlich anhand der folgenden Beschreibung und der Ausführungsformen an einem nicht einschränkenden Beispiel.

Die Beschreibung bezieht sich auf die Zeichnung, in der die Figuren Folgendes zeigen:

Fig. 1 von nun an und wie bereits beschrieben, ist eine Vorderansicht eines Skeletts eines menschlichen Beines,

Fig. 2 ist eine perspektivische Explosionsansicht einer Ausführungsform der Vorrichtung für einen femuralen Schnitt für eine Vorrichtung gemäß der Erfindung für ein Zusammenwirken mit einem Femur in gebeugter Lage.

Fig. 2A ist eine schematische Ansicht in Perspektive einer anderen Ausführungsform für die Mittel zur Einstellung des Abstandes zwischen den Blöcken gemäß der Erfindung.

Fig. 3 ist eine schematische Ansicht in Perspektive einer anderen Ausführungsform der Vorrichtung gemäß der Erfindung.

Fig. 3A, 3B und 3C sind schematische Schnittansichten und zeigen die Wirkungsweise und die Schnitte, die durch die Vorrichtung gemäß Fig. 3 erfolgen, mit Femuren verschiedener Größe.

Fig. 4 ist eine Seitenansicht einer anderen Ausführungsform der Vorrichtung für einen femoralen Schnitt gemäß der Erfindung.

Fig. 4A ist eine Draufsicht auf das Teil der Vorrichtung der Fig. 4, das die Einstellung in Drehrichtung der Führung für den femoralen Schnitt relativ zu der anatomischen Achse ermöglicht.

Fig. 5 bis 7 sind eine Draufsicht, eine Seitenansicht und eine Vorderansicht des oberen Blocks der Führung für die femoralen Schneidmesser gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung, die die Einstellung in Drehrichtung der Führung für den femoralen Schnitt zum Ausgleich des unterschiedlichen Winkels zwischen der anatomischen Achse und der mechanischen Achse ermöglichen.

Fig. 8 ist eine Seitenansicht der Vorrichtung für einen Tibialschnitt gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung.

Fig. 9 ist eine schematische Ansicht in Perspektive der Vorrichtung von Fig. 8.

Fig. 10 und 11 sind eine Seitenansicht und eine Draufsicht des oberen Teils der Vorrichtung der Fig. 8 und 9.

Fig. 12 ist eine perspektivische Ansicht in Explosionsdarstellung des oberen Teils einer Ausführungsform der Vorrichtung für einen Tibialschnitt, der ähnlich ist zu der in den Fig. 8 bis 11 beschriebenen Vorrichtung.

Fig. 13, 14 und 15 sind eine Seiten-, eine Drauf- beziehungsweise eine Vorderansicht des durchbrochenen Teils der Vorrichtung der Fig. 10 und 11.

Fig. 16, 17 und 18 sind eine Vorder-, eine Seiten- beziehungsweise eine Draufsicht der tibialen Schneidführung der Fig. 10 und 11.

Gemäß der Erfindung enthält die Vorrichtung zur Resektion der Kniekondylen für den Einbau einer (nicht dargestellten) Prothese mit einer Vorrichtung für einen Femoralschnitt und in vorteilhafter Weise eine Vorrichtung für einen Tibialschnitt.

Fig. 2 zeigt in einer Perspektive und einer Explosionsdarstellung eine Vorrichtung 12 für einen Femoralschnitt aus einem rostfreien Stahl, die zum Schneiden der Kondylen 13 des Femurs 9 der Fig. 1 geeignet ist, gemäß einer ersten Ausführungsform.

Die Vorrichtung 12 enthält ein Stützelement 14 mit einem unteren Fußteil 15 in Form einer rechteckförmigen Platte, die an einer Seite mit zwei seitlichen Laschen 16 versehen ist, senkrecht zu der Fußplatte, Platten, symmetrisch, von denen jede sich an die untere Oberfläche 17 einer Kondyle 13 abstützen kann. Das Stützelement 14 enthält zwei seitliche vertikale Pfosten 18 in Form länglicher Platten, von denen jede über den größten Teil ihrer Höhe mit einem Langloch 19 versehen ist.

Die Vorrichtung 12 enthält außerdem eine Führung 20 für (nicht dargestellte) femorale Schneidmesser mit drei Blöcken aus einem massiven Stahl, die in Vertikalrichtung einerseits gegenüber den Stützteil 14 und andererseits gegeneinander verschiebbar sind.

Es handelt sich zunächst um einen quaderförmigen unteren Block 21 mit einem den Block von einer Seite zur anderen quer durchlaufenden Schlitz 22, der im Wesentlichen parallel zu den seitlichen Laschen 16 verläuft und zur Durchführung eines Horizontalschnitts des unteren Teils der Kondyle dient, bezeichnet mit Nachschnitt, parallel zu der unteren Kondyllinie 23 (der Femur liegt in bekannter Weise bei einem Dekubitus auf dem Operationstisch).

Es handelt sich weiterhin um einen quaderförmigen mittleren Block 24 aus einem Stück mit einem im Wesentlichen rechteckförmigen Querschnitt mit zwei Längsschlitzen 25 und 26, von denen der eine (25) dem Block quer vom unteren Teil zum oberen Teil durchläuft und der andere (26) vom oberen zum unteren Teil verläuft und zwischen sich einen Winkel von 90º bilden. Die Schlitze dienen zum Durchtritt der Schneidmesser für die Kondylschnitte, bezeichnet mit Seiten- Nachschnitt für den Schlitz 26 und mit Seiten-Vorschnitt für den Schlitz 25.

Der Block 24 enthält außerdem einer konische Öffnung 27 für den Durchtritt einer intramedullären Stange 28 in Querrichtung (in Fig. 2 strichpunktiert dargestellt) quer durch den Block zur Ausrichtung und Zentrierung der Vorrichtung.

Die konische Öffnung 27 ermöglicht eine Winkeldrehung der gesamten Vorrichtung um die Achse der Stange 28, um den Winkel zwischen den Achsen 1 und 8 des Femurs auszugleichen.

Die Stange 28 wird ihrerseits über eine Öffnung 29, die vorher beim Mittelpunkt des Gelenkes eingebracht wurde, in den Medular (Knochenmark)-Kanal des Femurs eingeführt, der auf die anatomische Achse 8 des letzteren zentriert ist.

Schließlich enthält die Vorrichtung 12 einen quaderförmigen oberen Block 30 mit einem Schlitz 31 im Wesentlichen parallel zu dem Schlitz 22 des Blocks 21, der den Block 30 in Querrichtung von einer Seite zur andern Seite durchläuft und einen horizontalen oder im Wesentlichen horizontalen Schnitt des oberen Teils der Kondyle des Femurs beim Dekubitus bewirkt, der nach oben leicht geneigt ist, zum Beispiel um 3º Morsekonus, ("cône morse"), bezeichnet mit Vorschnitt.

Der Block 30 ist außerdem mit einer seitlichen Stange 32 versehen, die senkrecht zu der Längsachse 33 des Blocks 30 verläuft und zu diesem Block zentriert ist.

Die Stange 32 trägt einen vierten verschiebbaren Block 34 für den mit Distalschnitt bezeichneten Vertikalschnitt der Kondyle, senkrecht zu der mechanischen Achse 1 des Femurs.

Der Block 34 enthält zwei symmetrische, vertikale Schlitze 35, die von einer Seite zur anderen Seite des Blocks verlaufen und aus den Enden des Blocks von einer Seite zur anderen bei einem Längsabstand durchdringen, der der Größe der beiden Kondylenden entspricht.

Die Blöcke 21, 24 und 30 enthalten außerdem auf jeder ihrer Quer-Seitenflächen einen zylinderförmigen, axialen Zapfen, die Zapfen 36, 37 bzw. 38, die einander gegenüber gleitend mit dem Langloch 19 des Pfostens 18 zusammenarbeiten. Das Langloch dient somit als vertikale Führungsbahn zu beiden Seiten der Blöcke.

Vorspringende Seitenteile 39, die die vertikalen Längsflächen jedes Blockes verlängern und zu beiden Seiten der Blöcke liegen und deren Innenflächen 40 Reibungsflächen für das Zusammenarbeiten mit den vertikalen Seitenflächen 41 des entsprechenden Pfostens 18 zusammenarbeiten, vervollständigen die Führung, indem sie die Schwenkbewegung der Blöcke nach vorne oder nach hinten verhindern.

Die Blöcke 21, 24 und 30 haben dieselbe Breite und dieselbe Höhe. Sie stellen somit eine Fläche gegenüber den Kniekondylen in einer einzigen selben Ebene dar.

Zur Berücksichtigung des Winkels zwischen der anatomischen Achse 8 des Femurs, die mit derjenigen der Stange 28 zusammenfällt, wenn diese dort eingeführt wird, und der mechanischen Achse 1 sind zusätzlich Mittel 42 für die Winkeleinstellung der Lage der gesamten Vorrichtung 12 relativ zu der Stange 28 vorgesehen.

Die Mittel 42 enthalten vertikale Bohrungen 43 mit kleinem Durchmesser, die in den Block 30 eingebracht sind. Die Bohrungen 43 sind auf zwei von einer Bohrung 44 aus divergierende Linien verteilt. Diese Bohrung 44 ist zylinderförmig, mittig angeordnet, hat einen größeren Durchmesser, liegt vertikal und erstreckt sich entlang der Achse 45 der Vorrichtung.

Die Linien bilden mit der Achse 38 des Blocks 30 jeweils zu beiden Seiten der Bohrung 44 einen Winkel von zum Beispiel 10º.

Die Mittel 42 enthalten außerdem ein Plättchen 46 mit einem mittleren Teil, enthaltend eine axiale Öffnung 47 und zwei Endteile 48 in derselben Linie, die von einer Seite zur anderen von kleinen zylinderförmigen Bohrungen 49 mit einem Durchmesser gleich dem der Bohrungen 43 durchdrungen und auf eine axiale Linie des Plättchens verteilt sind.

Das Plättchen 46 liegt auf der Oberseite des Blocks 30, und die axiale Bohrung 47 ist somit auf die Bohrung 44 des Blocks 30 zentriert.

Die Vorrichtung 12 enthält außerdem ein für sich bekanntes System 50, das auf den Mittelpunkt des Femuralkopfes gerichtet ist und die mechanische Achse 1 bestimmen kann.

Das System 50 dreht sich zusammen mit dem Plättchen 46 und enthält eine Stange 51 mit einen Splint 52, der gegenüber mit einer (nicht dargestellten) seitlichen Aussparung der Öffnung 47 zusammenarbeiten kann.

Ein Bolzen 53, der in die gegenüberliegenden kleinen Bohrungen 43 und 49 eingreift, positioniert die Blöcke und insbesondere den Block 34 für den Distalschnitt, zusammen mit dem Block 30, derart, dass der Distalschnitt aufgrund des Systems 50 senkrecht zu der mechanischen Achse 1 erfolgt.

Der Block 34 enthält außerdem auf seiner Unterseite eine quer verlaufende, zentrale Aussparung 54. Diese Aussparung kann unter Reibung mit der Stange 32 zusammenarbeiten, entlang der sich der Block verschiebt und an der er über eine Rändelschraube 55 befestigt werden kann.

Eine mit einem Abtastkopf 57 versehene Markierung 56 des vordere kortikalen Teils 58 des Femurs gleitet außerdem entlang des Endes 59 der Stange 32 in einem bogenförmigen Führungsausschnitt 60.

Anderenfalls besteht die Markierung 56 mit der Stange 32 für die beiden verbleibenden Freiheitsgrade aus einem Stück.

Eine derartige Anordnung ermöglicht die Anpassung der Lage der Vorrichtung in Abhängigkeit von der Größe der Kondyle. Das Ende 59 stellt eine leichte Neigung in Richtung des Blockes dar.

Die Vorrichtung 12 enthält außerdem Mittel 61 zur Einstellung der Abstände zwischen den Blöcken in proportionaler Form.

Die Mittel 61 enthalten zwei Seitenteile 62 in Form einer Platte mit einem mittleren Teil mit einer geringeren Breite als ihre Endteile.

Die Seitenteile sind zu beiden Seiten des Blocks 24 um Zapfen 37 drehbar angeordnet. Sie sind in Längsrichtung durch seitliche Befestigungsmuttern 63 fixiert und enthalten jeweils auf ihrem Endteil Langlöcher 64 in Kreisform oder Bogenform, die mit inneren Ausschnitten 65 mit der gleichen Anzahl, zum Beispiel sechs, versehen und auf zu den Zapfen 37 konzentrischen Linien angeordnet sind.

Die Langlöcher sind insbesondere symmetrisch zu der durch die Zapfen 37 verlaufenden Achse angeordnet.

Die Ausschnitte 65 arbeiten durch Verrastung mit den beiden Lagerzapfen 38 für die oberen Langlöcher und mit den Lagerzapfen 36 für die unteren Langlöcher zusammen. Die Langlöcher sind gegenüber der Horizontalen geneigt, damit die Blöcke 21 und 24 proportional durch das Verhältnis des Abstandes zwischen den Blöcken 24 und 30 beabstandet sind, zum Beispiel in einem Verhältnis von 1,3.

Durch eine Schwenkbewegung der Seitenteile nach vorne oder nach hinten verschieben sich die Blöcke also in Vertikalrichtung, geführt durch die durch die Pfosten 18 und die Langlöcher 19 gebildeten Bahnen, zwischen einer ersten Lage, wo die drei Blöcke maximal beabstandet sind, und einer Lage, wo sie aneinander anliegen.

Fig. 2A zeigt eine Variante der Einstellmittel gemäß der Erfindung.

Hier enthalten die Seitenteile 62 eine abgerundete, obere Kante 200 mit sechs gleichen, gleichmäßig verteilten Kerben 201, die den verschiedenen Größen des Femurs entsprechen.

Es ist ein schwenkbares Teil 202 vorgesehen. Dieses Teil ist um eine horizontale Achse 203 drehbar, die parallel zu oder in einem Stück besteht mit der langen Seite des oberen Blocks 30. Genauer gesagt: Das Teil 202 hat die Form eines Winkelprofils, dessen oberer Schenkel mit Ausnahme der Seiten ausgespart ist und dadurch zwei seitliche Lappen 205 bildet, die sich in Richtung der Achse 203 über den Block 30 erstrecken. Das Winkelprofil erstreckt sich über die gesamte Länge des Blocks von der anderen Seite des Blocks relativ zu der Lage des Femurs. Die horizontale Achse 203 liegt bei dem Innenwinkel des Winkelprofils, der somit auf dem oberen Winkel 204 des Blocks 30 liegt.

Die seitlichen Lappen 205 erstrecken sich im Wesentlichen parallel und zum Äußeren jeder Seite der Oberseite 206 des Blocks 30, sind beide an ihren Enden durch eine nach unten gerichtete Lippe 207 abgeschlossen, die mit den Kerben 201 zusammenwirkt. Die umlaufende Kante 200 der Seitenteile 62 erstreckt sich bei dieser Ausführungsform unterhalb der Oberseite 206 des Blocks 30.

Der andere Schenkel 208 des Teils 202 erstreckt sich seinerseits nach unten.

Er wird durch Druckmittel in das Äußere des Blocks 30 zurückgestoßen, zum Beispiel durch zwei Schraubenfedern 209, symmetrisch zu dem Mittelpunkt des Schenkels, von der eine Seite sich an dem Block 30 und die andere sich auf der Innenseite des Schenkels 208 abstützt.

Der Winkel des Winkelprofils liegt zwischen 93 und 100º, zum Beispiel bei 95º. Wenn man die Blöcke mit einer Hand erfasst, drückt der Operateur mit seinen Fingern auf den Schenkel 208, drückt die Federn zusammen, die Lippen 207 kommen von den Kerben frei, und die Seitenteile können frei schwenken und entfernen sich und kommen einander näher mit den Blöcken zwischen sich.

Wenn die optimale Lage des Abstands erreicht ist, entsprechend oder im Wesentlichen entsprechend der Größe der Kondyle des Patienten, wird der Druck auf den Schenkel 208 verringert.

Aufgrund der Feder entfernt sich der Schenkel 208 von dem Block 30 und schwenkt um die Achse 203 und senkt die Lappen 205 und die Lippen 207, die dadurch gegenüber mit den Kerben in Eingriff gelangen.

Die Fig. 3, 3A, 3B und 3C zeigen in dieser Ausführungsform eine Vorrichtung 300 für einen Femuralschnitt mit vier Blöcken 301, 302, 303 und 304 aus einem nichtrostenden Stahl, die gegenüber dem Stützelement 305 verschiebbar sind, nämlich einen unteren Block 301 für den unteren Schnitt X, zwei mittlere Blöcke 302 beziehungsweise 303 für den Vor-Seitenschnitt Y und für den Nach-Seitenschnitt Z und einen oberen Block 304 für den Vorschnitt.

Das Stützelement 305 enthält einen quaderförmigen Sockel 306 mit zwei rechteckförmigen Querschlitzen 307, die parallel zu den Längsseiten des Sockels verlaufen und diesen von einer Seite zur anderen in der Richtung 308 der Bewegung der Blöcke zwischen sich erstrecken.

Das Stützelement trägt zwei Platten 309, die relativ zu dem Sockel bewegbar sind. Sie können mit einer weichen Reibung mit den Schlitzen 307 zusammenarbeiten und sind über ein horizontales Basisteil 310 miteinander verbunden und über eine Stange 311 durch den Operateur manuell zwischen einer vollständig ausgezogenen Lage der Platten und einer maximal eingeschobenen Lage der Platte bedienbar, wo das Basisteil 310 derart gegen den Sockel stößt, dass die Enden 312 der Platten gänzlich an der anderen Seite des Sockels liegen. Dadurch können die unteren Elemente der Fußplatte mit den femoralen Kondylen eng zusammenarbeiten.

Das Stützelement 305 enthält außerdem zwei identische Paare von zum Beispiel zylinderförmigen Säulen 313, die sehr genau quer zu dem Führungsblock 306 und zur seitlichen Halterung der Blöcke angeordnet sind.

Die Säulen sind auf einer Seite an dem Sockel 306 und an der anderen Seite an einem Oberteil 314 befestigt.

Jeder Block ist von zwei zylinderförmigen Bohrungen 315 von einer Seite zu der anderen Seite für den Durchtritt der Säulen 313 durchdrungen und ermöglicht dadurch ihre Gleitbewegung mit geringer Reibung entlang der Säulen.

Genauer gesagt: Die unteren Blöcke 301 und der obere Block 304 sind zum Beispiel jeder durch eine Platte mit Quaderform gebildet, die jeweils mit einem Schlitz 316 (317) versehen ist, der quer durch die Blöcke läuft und parallel zu den Platten 309 liegt. Er bewirkt jeweils einen Horizontalschnitt X des Unterteils der Kondyle und einen zu der Horizontalen W leicht geneigten Schnitt, bezeichnet mit Vorschnitt, des oberen Teils der Kondyle des Femurs.

Die mittleren Blöcke 302 und 303 haben zum Beispiel einen Querschnitt etwa mit der Form eines rechteckigen Trapez, dessen Basis außerhalb der Vorrichtung relativ zu dem Knochen liegt und parallel zu der Richtung 308 verläuft und dessen auf den Knochen gerichtete Kante einen Winkel von 45º zu der Horizontalen, symmetrisch zu der Mittenachse 318 parallel zu den Blöcken bildet.

Die mittleren Blöcke 302 und 303 enthalten jeder einen länglichen Schlitz, 319 beziehungsweise 320, die die Blöcke quer von der Unterseite zu der Oberseite des Blocks 302 und von der Oberseite zu der Unterseite für den Block 303 durchdringen und miteinander einen Winkel von 90º (zweimal 45º) bilden und in der Lage sind, die Kondylschnitte, bezeichnet mit Vor-Seitenschnitt Y für den Schlitz 319 und den Nach-Seitenschnitt Z für den Schlitz 320, durchzuführen.

Genauer gesagt: Der mittlere Block ist zum Beispiel ein Block aus einem Stück und enthält einen Sockel 321 für die Aufnahme des unteren Teils der symbolisch mit 322 bezeichneten Schwenkachse und eine Aussparung 323, die die Führung und den Durchtritt der (nicht dargestellten) intramedullären Positionierungsstange ermöglicht.

Der obere mittlere Block 303 besteht zum Beispiel für sich aus zwei kleinen, identischen, symmetrischen Blöcken, von denen jeder mit einer Führungsfläche 324 mit einer halbkreisförmigen Aussparung der Achse 322 versehen ist. Er kann ebenfalls ein Block aus einem Stück oder ein sogenannter Monoblock sein.

Das Stützelement enthält außerdem zwei eingeschobene Teile 325, die zwischen den beiden mittleren Blöcken liegen und nicht mit diesen Blöcken aus einem Stück bestehen. Diese sind jeweils auf ihrer Außen-Seitenfläche mit einem Endzapfen versehen, der die Achse 318 und die jeweiligen Achsen der Seitenteile 326 bildet.

Die eingeschobenen Teile 325 enthalten Endteile 327, die sich seitlich über die Vorrichtung hinaus erstrecken und die Befestigung der Vorrichtung auf dem Femur durch Nägel 328 ermöglichen.

Die Seitenteile 326 sind von dem Typ, wie er anhand der Fig. 2A beschrieben wurde, das heißt mit Kerben 329 auf den oberen umlaufenden Kanten versehen und vorgesehen für das Zusammenarbeiten mit dem schwenkbaren Teil 330, das zum Beispiel identisch ist mit dem schwenkbaren Teil 202 der Fig. 2A.

Genauer ausgeführt: Jedes Seitenteil 326 enthält vier Langlöcher in der Form eines Kurvenbogens, von denen jeweils zwei symmetrisch zu einer Mittenachse 318 liegen, nämlich zwei äußere Langlöcher 331, jedes geeignet für ein Zusammenarbeiten mit einem entsprechenden Lagerzapfen, der Bestandteil der äußeren Seitenwand des unteren und oberen Blocks bildet, und zwei untere Langlöcher 332, jedes geeignet zum Zusammenarbeiten mit einem entsprechenden Lagerzapfen, der Bestandteil der Seitenwand des mittleren, unteren und oberen Blockes bildet. Dabei haben die Bogenkurven der Langlöcher 332 eine entgegengesetzte Krümmung zu den Bogenkurven 331.

In der Ausführungsform der Fig. 3 ist der untere Block 301 bewegbar und in der Höhe relativ zu dem Sockel 306 über eine begrenzte Strecke einstellbar, die zum Beispiel 2 cm nicht übersteigen kann. Das wird durch einen mechanischen Anschlag 333 erreicht, der durch ein ringförmige Erweiterung auf einer der Säulen 313 gebildet wird.

In vorteilhafter Weise enthalten die Abtastmittel 334 eine Stange 335, an der ein Abtastmesser 336 befestigt ist. Die Stange ist in Seitenrichtung 337 auf einer Querschiene 338 innerhalb des Teils verschiebbar angeordnet. Auf diese Weise sind die Abtastmittel für eine Anpassung an das betroffene Femur seitlich einstellbar.

Im Folgenden wird die Wirkungsweise der Vorrichtung gemäß der Ausführungsform der Fig. 3 anhand der Fig. 3A, 3B und 3C beschrieben.

Jede Figur entspricht einem Femur mit unterschiedlicher Größe, und zwar von dem größten bis zu dem kleinsten.

Es ist ersichtlich, dass aufgrund einer Ausführungsform der Erfindung durch die Tatsache der proportionalen Verschiebung zwischen den Blöcken, die automatisch zwischen der unteren Fußplatte, deren Lage von den unteren Kondylen abhängig ist, und dem oberen Block erfolgt, dessen Lage durch die Abtastmittel einstellbar ist, die Schneidvorgänge X, Y, Z und W entlang der Längen von nicht befestigten Knochen erfolgen, sondern im Gegensatz dazu in einer anpassungsfähigen und optimierten Weise an die jeweiligen Femure angepasst sind.

Somit werden für einen großen Femur 339 die Abstände zwischen den Blöcken 303 und 302 einerseits und zwischen den Blöcken 301 und 304 andererseits erhöht, dann verringert (Fig. 3B, dann Fig. 3C), und zwar in dem Maße, wie sich die Abmessungen des Femurs 340 und 341 verringern. Auf diese Weise werden die Längen der horizontalen oder im Wesentlichen horizontalen Schnitte (X und W) oder bei 45º (Y, Z) an den betroffenen Femur angepasst.

Fig. 4 ist eine schematische Seitenansicht einer zweiten Ausführungsform einer Vorrichtung 67 für einen Femuralschnitt.

Zur Vereinfachung werden in den Folgenden Beschreibungen dieselben Bezugsziffern wie diejenigen in Fig. 2 für die Bezeichnung derselben Bauteile verwendet.

Die Vorrichtung 67 enthält ein Stützelement 14, vier Schneidblöcke, nämlich einen unteren Block 21 für einen Nachschnitt 68 der Kondylteile 69 des Endes des Femurs 71, einen mittleren Block 24 für einen Nach-Seitenschnitt 72 und einen Vor-Seitenschnitt 73, einen oberen Block 30 für einen Vorschnitt 74 und einen Block 34 für einen Seitenschnitt 75, parallel zu der gemeinsamen Fläche 76 der Blöcke 21, 24 und 30, die sich auf der Außenfläche 77 der Kondylteile abstützen.

Abtastmittel 78 für den Vor-Kortikalteil 79 des Femurs sind für die Anpassung der Vorrichtung an die Abmessungen des Endes 70 des Femurs des behandelten Patienten ebenfalls vorgesehen.

Die Vorrichtung 67 enthält außerdem eine intramedulläre Femoralstange 80, die an ihrem Ende mit einem Block 81 zur Einstellung des Winkels zwischen der Stange 80 einerseits und der Fläche 82 des Blocks andererseits versehen ist. Diese Fläche ist dafür vorgesehen, auf und koplanar mit der vertikalen Außenfläche 83 des mittleren Blocks 24 angewendet zu werden.

Genauer (siehe auch Fig. 4A): Der Block 81 enthält ein Teil 84, das mit einer zylinderförmigen, inneren Längsbohrung versehen und auf das Ende 85 der Stange aufgesetzt ist, an der sie mit einem Ende 86 über einen Keil 87 befestigt ist.

Das Teil 84 enthält zwei ebene Oberflächen 88 und 89, eine obere und eine untere, an der Seite seines anderen Endes, die jeweils entlang und parallel zu ihren beiden Längsumfängen durch eine Reihe von vertikalen Löchern 90 vollständig durchdrungen sind, zum Beispiel sieben Löchern mit einem kleinen Durchmesser von zum Beispiel 3 Millimetern.

Der Block 81 enthält außerdem ein zweites Teil 91 in der Form einer Klemmbacke mit einem U-förmigen Querschnitt, durchdrungen von einer axialen und mittigen Durchtrittsbohrung der Stange 80. Die Grundfläche des Teils enthält die vertikale Fläche 82, die an der Außenfläche 83 des Blocks 24 anliegt und deren Innenflächen der U-Schenkel unter Reibung mit den ebenen Flächen 88 und 89 zusammenarbeiten.

Das Teil 91 ist derart ausgebildet, dass die Fläche 82 gegenüber der Achse der Stange 80 von der einen Seite zur anderen Seite der senkrechten Lage schwenken kann.

Um das zu erreichen, enthält das Teil auf jedem Längs-Umfangsrand der U- förmigen Klemmbacke eine Reihe von Löchern 92, die in der Folge eines nach dem anderen entlang eines Kreisbogens mit einem großen Durchmesser oder entlang einer Linie angeordnet sind, die zur Achse der Bohrung des U-förmigen Teils zum Ende der Löcher 90 leicht geneigt ist (2 bis 3º), wenn die Teile 84 und 91 in derselben Achse liegen.

Ein nicht dargestellter Bolzen, der nach dem Schwenken der Teile 84 und 91 gegeneinander in die gegenüberliegenden Löcher 90 und 92 eingeführt ist, um zwei Löcher 90 und 92 koaxial auszurichten, ermöglicht auf diese Weise eine feste Positionierung der Fläche 82 zu der Stange 80 unter einem bestimmten Winkel.

Ein Langloch 93 in der Form eines Kreisbogens in der Mitte des oberen Schenkels des Teils 91, das mit einem an dem Teil 84 und der Stange 80 angeordneten Lagerzapfen 94 zusammenarbeitet, gewährleistet die Führung des Teüs 91 bei der Drehung um die Achse des Keils 87.

In den Fig. 5, 6 und 7 ist eine andere Ausführungsform des oberen Blocks 95 der erfindungsgemäßen Vorrichtung dargestellt.

In diesem Fall besteht der obere Block aus einem Teil mit dem Block für den Distalschnitt. Er enthält somit einerseits zwei vertikale Schlitze 96 für den Distalschnitt und andererseits einen im Wesentlichen horizontalen Schlitz 97 für den Vorschnitt.

Außerdem sind eine Stange 32 und Bohrungen 43 und 44, wie sie oben beschrieben wurden, vorgesehen.

Die Fig. 8, 9, 10 und 11 zeigen eine Ausführungsform der Vorrichtung 98 für den Tibialschnitt für die erfindungsgemäße Vorrichtung.

Die Vorrichtung 98 enthält ein Zentrierteil 99 aus einem zylinderförmigen Bolzen 100 für den Durchtritt einer intramedullären Tibialstange 101, die in bekannter Weise in ihn eingesetzt wird. Der Bolzen ist an einem Zwischenelement 102 zur Stützung einer äußeren Stange 103 befestigt.

Die Stange 103 enthält am unteren Teil Mittel 104, die in der Höhe einstellbar sind und zur Befestigung auf dem Zapfen oder in Nähe durch ein V-förmiges Teil 105 dienen, das durch ein kurvenförmiges Teil 106 abgeschlossen ist, das an einem Ende 107 drehbar ist und die Tibia in der geschlossenen Lage umfassen kann.

Die Stange 103 besteht aus einem Teil mit einem oberen Teil 108 eines Blocks 109 für den Tibialschnitt, der mit einem Querschlitz 110 für den Schnitt der Kondyle 111 des Knochens der Tibia versehen ist.

Im einzelnen zu den Fig. 12 bis 18: Das Zwischenelement 102 enthält zusätzlich ein Teil 112 in der Form eines Zylinderteils, das ein Langloch 113 bildet, in das eine mit dem Ende 115 der äußeren Stange 103 aus einem Stück bestehende Anordnung 114 eingreifen kann.

Die Endbuchse 100 für den Durchtritt der intramedullären Stange ist an einem Ende des Teils 112 befestigt.

Die Anordnung 114 enthält, befestigt und eingesetzt auf dem Ende 115 der Stange und sukzessiv von unten nach oben:

- die Führung 109 für das Schneidmesser,

- einen ersten Klotz aus einem vertikalen Zylinder 116, bedeckt mit einer Kappe 117, deren Oberseite 118 kugelförmig oder im Wesentlichen kugelförmig ausgebildet ist, mit größeren Querabmessungen als die Breite des Langlochs 113. Auf der Oberseite 118 ist eine Stange 119 befestigt, die axial zu dem Zylinder 116 und senkrecht zu der Oberseite 118 ausgerichtet ist,

- das zusätzliche Teil 112, das um diese Stange drehbar ist,

- einen zweiten Klotz 120 mit einer kugelförmigen oder im Wesentlichen kugelförmigen Unterseite 120' mit größeren Querabmessungen als die Breite des Langlochs 113 zum Zusammenarbeiten mit der Oberseite 121 des Zylinders, (dessen Unterseite 121' mit der Oberseite 118 des ersten Klotzes zusammenarbeiten kann) und

- eine Rändelschraube 122 zum Befestigen der Teile 117 und 120 auf dem zusätzlichen Teil, unter Einhaltung einer vorbestimmten Neigung zwischen der frontalen und der sagittalen Ebene der Schneidführung 109. Der geometrische Mittelpunkt 126 der letzteren ist der Mittelpunkt oder im Wesentlichen der Mittelpunkt der Radien der Wände 118, 120', 121 und 121'.

Die Schneidführung 109 enthält außerdem einen Schlitz 110 für den Durchtritt des Schneidmessers 123 und einen Abtaster 124, der auf der Oberseite des zu schneidenden Kondyls verschiebbar ist, wobei dieser Abtaster für sich bekannt ist.

Eine mittige Öffnung 125 für den Durchtritt des Endes 115 der Stange 103 ist außerdem bei dem geometrischen Mittelpunkt 126 der Führung vorgesehen.

Öffnungen 127 für die Befestigung der Schneidführung auf der Tibia sind ebenfalls in bekannter Weise vorgesehen.

Im Folgenden werden die Anbringung und die Funktion einer Resektionsvorrichtung der Kniekondyle gemäß der Erfindung beschrieben, wobei insbesondere auf die Fig. 2 und 12 Bezug genommen wird.

Nach der Öffnung des Knies durch den Chirurgen, wobei das Knie in Durchbiegung gesetzt ist, wird die intramedulläre Stange 28 eingesetzt. Der Einsetzpunkt liegt beim höchsten Punkt des Interkondyl-Ausschnitts, in der Ausrichtung des Femurs, der Unter-Chondral-Knochen wird vorher mit einem Bohrer durchlocht, zum Beispiel mit einem Durchmesser von 6 mm.

Dann wird das Stützelement 14 auf die Femoralkondylen 13 aufgesetzt, indem die Führung 12 der femoralen Schneidmesser auf die Stange 28 aufgesetzt wird. Die Stange ist an dem Stützelement 14 befestigt, mit dem sie in der Höhe einstellbar ist, und zwar soweit, bis die Ebene der koplanaren Flächen der Blöcke mit dem Ende der Kondyle in Berührung gelangen.

Dann wird die Messerführung in der sagittalen Ebene ausgerichtet, indem diese zur Berücksichtigung des Winkels zwischen der mechanischen Achse 1 des unteren Teils und der anatomischen Achse 8 des Femur dank des Einstellsystems 42 eingestellt werden. Die sogenannte Pinoche 4 (pinoche) 3 wird gegenüber in die Löcher 48 und 49 eingesetzt, entsprechend dem durch die Schraubmittel 50 erkannten Winkel.

Mit Hilfe der Abtastmittel 56, 57 wird außerdem der Block 30 für den Vorschnitt auf die benötigte Stelle positioniert, und zwar durch Einstellung der Abstände zwischen den Schneidmesserführungen, wie oben beschrieben. Dabei werden die Seitenteile 62 um die Achse 66 derart geschwenkt, dass sich die Blöcke 21 und 30 von dem Block 24 entfernen oder annähern. Die Lagerzapfen 38 und 36 sind dabei in den Langlöchern 64 frei verschiebbar.

Dann werden die Seitenwände der Blöcke einander angenähert. Die Lagerzapfen rasten dann manuell oder automatisch durch ein (nicht dargestelltes) Federrückstellsystem in die Ausschnitte 65 der Langlöcher ein.

Die Abstände zwischen dem Loch für den Durchtritt des durch die Achse 66 laufenden Lagerzapfens 37 und den Kerben der beiden Langlöcher, die gegenüber auf derselben durch das Loch verlaufenden Geraden liegen, stehen in demselben Zahlenverhältnis. Der Abstand zwischen den Kerben des oberen Langlochs und dem Loch nimmt übrigens von oben nach unten in Verhältnissen von zum Beispiel 1 bis 0,7 ab.

Unter Berücksichtigung der Lage der Langlöcher ist der Abstand zwischen der Führung 21 der Messer für den Vorschnitt und der Führung 24 der Messer für den Vor-Seitenschnitt und den Nachschnitt einerseits und zwischen der Führung 24 der Messer für den Vor-Seitenschnitt und den Nachschnitt und der Führung 30 des Messers für den Nachschnitt andererseits somit in proportionaler Weise einstellbar.

Sobald die Führungen vollständig positioniert sind, wird das Stützelement über für sich bekannte seitliche Schrauben an dem Femur befestigt, die mit der Vorrichtung aus einem Stück bestehende (nicht dargestellte) Befestigungspunkte durchqueren, und die intramedulläre Stange wird zurückgezogen.

Dann wird in dem Fall, wo der Block für den Distalschnitt relativ zu dem Block 30 verschiebbar ist, die seitliche Lage dieses Blocks für den Distalschnitt eingestellt, und dieser Block wird durch Festziehen der Rändelschraube 55 befestigt.

Dann erfolgen somit die Nachschnitte, der Nach-Seitenschnitt, der Vor-Seitenschnitt, der Vorschnitt und der Distalschnitt in einem Mal, und zwar ohne eine Modifikation der Einstellungen und der Entleerung der Knochenteile zwischen zwei Schnitten, was einen der Vorteile der Erfindung darstellt.

Vor der Durchführung der Femuralschnitte, oder danach, erfolgt die Vorbereitung des Tibiaknochens für die Anbringung einer Tibia-Prothese, die mit der femoralen Prothese zusammenarbeiten kann, die dafür bestimmt ist, auf dem Kondylteil des Femoralkonchens befestigt zu werden, der mit der obigen Vorrichtung geschnitten wird.

Um dieses durchzuführen, wird zunächst die intramedulläre Tibiastange 101 in die Tibia eingeführt, und die Positionierung einer Führung 109 für den Tibialschnitt in der horizontalen und der sagittalen Ebene wird über eine externe Stange 103 über eine externe Nachrüststange 103 eingestellt.

Genauer gesagt: Es wird ein mediolateral zentriertes Loch gebohrt, die Stange 101 wird in den zentromedularen Kanal eingeführt, der Abtaster 124 so platziert, dass er sich auf dem mittleren Teil der inneren Platte des Kondyls der Tibia abstützt. Das Teil 102 wird angebracht, dann wird die extramedulläre Stange angebracht, indem sie mittels einer malleolaren Klammer 104 derart in einem Abstand befestigt wird, dass der Schenkel des V oder des U auf dem zweiten Mittelfuß ausgerichtet ist.

Die Ausrichtung wird dann kontrolliert. In der Frontalebene muss die Stange 103 in der Verlängerung der zweiten Fußplatte distal oder entfernt liegen und zu der Innenkante der tibialen Tuberosität proximal, also in der Nähe.

In der sagittalen Ebene liegt die Stange parallel zu der mechanischen Achse der Tibia und nicht parallel zu dem Tibiascheitel.

Der Wert des Schnittes wird somit bestimmt mit dem Abtaster 124, der ein Plättchen mit einem gezahnten Rand enthält. Die Schnittführung wird durch Losschrauben der Rändelschraube 122 und durch Ausrichtung der Führung durch Schwenkbewegung der Oberflächen 120, 120', 118 und 121 gegeneinander um ihr geometrisches Zentrum verdreht.

Dann wird das Stützelement durch seitliche Schrauben in für sich bekannter Weise an dem Femur befestigt und die intrameduläre Stange zurückgezogen. Dann erfolgt der Tibialschnitt.

Die gesamte Vorrichtung wird dann zurückgezogen, und der Femur und die Tibia des Patienten sind für das Einsetzen der Prothesen bereit.

Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die hier besonders beschriebenen Ausführungsformen beschränkt. Sie umfasst indessen alle Varianten und insbesondere diejenigen, wo:

- das Stützteil 14 zwei seitliche, zum Beispiel zylinderförmige Pfosten enthält, die mit den entsprechenden Öffnungen zu jeder Seite in den Blöcken 21, 24 und 30 zusammenarbeiten, um die Führung und die Halterung der Blöcke zu bewirken.


Anspruch[de]

1. Vorrichtung zur Resektion von Kondylen eines Knies zum Einsetzen einer Prothese mit einer Einrichtung (12) für Femoralschnitte, enthaltend:

- ein Stützelement (14) mit einer unteren Fußplatte (15, 16), die sich an den Femoral-Kondylen (17) abstützen kann, eine Führung (21, 24, 30) für Messer für Femoralschnitte, bezeichnet mit Vorderschnitt, Vorder-Seitenschnitt, Hinter-Seitenschnitt, Hinterschnitt und Distalschnitt, wobei die Führung ortsfest ist und wenigstens einen Block enthält, der in der Höhe relativ zu dem Stützelement einstellbar ist,

- eine intramodulläre, femorale Stange (28, 80) zur Ausrichtung und Zentrierung der Einrichtung und

- mit der Führung aus einem Stück bestehende Abtastmittel (56, 57, 78) für den vorderen kortikalen Teil (58, 79) des Femurs,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Führung der Schneidmesser wenigstens drei Blöcke enthält, von denen wenigstens zwei Blöcke (21, 24, 30) relativ zu dem Stützelement verstellbar sind, dass die Blöcke in der Höhe gegeneinander verstellbar sind, dass einer der Blöcke Führungsmittel für wenigstens einen Schnitt unter den Vorderschnitten, den Hinterschnitten, den Vorder-Seitenschnitten und den Hinter-Seitenschnitten enthält und die anderen Blöcke Führungsmittel für die übrigen Schnitte unter den Vorderschnitten, Hinterschnitten, Vorder- Seitenschnitten und Hinter-Seitenschnitten enthält.

2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die drei Blöcke (21, 24, 30) gegenüber dem Stützelement verstellbar sind und einen unteren Block (21) für den dem Hinterschnitt, einen mittleren Block (24) für die Vorder- und Hinter-Seitenschnitte und einen oberen Block (30) für den Vorderschnitt enthalten.

3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneidmesser-Führung vier relativ zu dem Stützelement verstellbare Blöcke enthält, nämlich einen unteren Block für den Hinterschnitt, zwei mittlere Blöcke mit einem ersten Block für den Vorder- Seitenschnitt und einem zweiten Block für den Hinter-Seitenschnitt und einen oberen Block für den Vorderschnitt.

4. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung Mittel (61) zur proportionalen Einstellung der Abstände zwischen den Blöcken enthält.

5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel (61) zur proportionalen Einstellung der Abstände zwischen den Blöcken zwei Seitenteile (62) zu beiden Seiten der Blöcke enthalten, die durch Drehung um eine Mittenachse (37) zwischen zwei Lagen verstellbar sind, nämlich einer Lage, bei der die Blöcke maximal voneinander beabstandet sind, und einer Lage, bei der die Blöcke aneinander angenähert sind, dass die Seitenteile mit Langlöchern (64) in der Form eines Kreisbogens versehen sind, die symmetrisch zu der Achse liegen und mit Lagerzapfen (36, 38) zusammenarbeiten können, die mit den äußeren Seitenwänden der gegeneinander verstellbaren Blöcke aus einem Stück bestehen.

6. Vorrichtung nach Anspruch 5, abhängig von Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneidmesser-Führung einen mittleren Block für die Seitenschnitte enthält, dass die Mittenachse mit dem mittleren Block aus einem Stück besteht und jedes Seitenteil mit Langlöchern in der Form eines Kreisbogens versehen ist, die symmetrisch zu der Mittenachse verlaufen und mit den jeweiligen Lagerzapfen zusammenarbeiten können, die mit den Seitenwänden des unteren und des oberen Blocks aus einem Stück bestehen.

7. Vorrichtung nach Anspruch 5, abhängig von Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneidmesser-Führung zwei mittlere Blöcke enthält, dass die Mittenachse mit einer oder zwei eingefügten Elementen aus einem Stück besteht, die zwischen den beiden mittleren Blöcken liegen, und dass jedes Seitenteil mit vier Langlöchern in der Form eines Kreisbogens versehen ist, von denen jeweils zwei zu der Mittenachse symmetrisch sind, nämlich zwei äußere Langlöcher zum Zusammenarbeiten jeweils mit den mit den Seitenwänden des unteren und oberen Blocks aus einem Stück bestehenden Lagerzapfen, und zwei innere Langlöcher, die mit den mit den Seitenwänden der mittleren Blöcke aus einem Stück bestehenden Lagerzapfen zusammenarbeiten können.

8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberkante (200) der Seitenteile (62) gebogen, gekerbt ist, dass die Einstellmittel ein schwenkbares Teil (202) mit Winkelprofil enthalten, das darüber liegt und um eine mit der Außenkante des Blocks (30) aus einem Stück bestehende Achse drehbar ist, dass das schwenkbare Teil zwei seitliche Endteile (205) enthält, deren Umfangskanten jeweils mit einer Umfangslippe (207) versehen sind, die mit den Kerben (201) zusammenarbeiten kann, dass das Teil mit Winkelprofil zwischen einer komprimierten Lage, wo die Lippen aus den Kerben freikommen, und einer unter Federspannung stehenden Lage bewegbar ist, wo die Lippen in die Kerben eingerastet sind.

9. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die untere Fußplatte des Stützelements wenigstens eine verstellbare Platte enthält, die sich an den Femoral-Kondylen abstützen kann.

10. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Block in der Höhe gegenüber der unteren Fußplatte über einen Abstand einstellbar ist, der kleiner oder gleich einem vorbestimmten Wert ist.

11. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet, dass das Stützelement zwei Paare von Säulen zur Führung der Blöcke enthält, die durch Endteile miteinander verbunden sind und zu beiden Seiten der Vorrichtung liegen, dass die Blöcke Bohrungen für den Durchtritt der Säulen enthalten, um ihre Gleitbewegung mit geringer Reibung entlang den Säulen zwischen den beiden genannten Lagen ermöglichen.

12. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abtastmittel des vorderen vertikalen Teils des Femurs seitlich zu dem Stützelement verschiebbar sind.

13. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die femorale Schneidvorrichtung Mittel (50, 81) zur Einstellung des Winkels zwischen der zu der Schneidmesser-Führung senkrechten Achse und der intramedullären Stange (28) enthält.

14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel (81) zur Einstellung des Winkels mit der intramedullären, femoralen Stange aus einem Stück bestehen.

15. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zur Einstellung des Winkels mit dem oberen Block aus einem Stück bestehen.

16. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneidmesser-Führung einen mit dem Block für das vordere Schneiden aus einem Stück bestehenden Block (95) für das distale Schneiden enthält, der mit wenigstens zwei Führungsschlitzen (96) für die Messer für das distale Schneiden versehen ist.

17. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,

dass sie zusätzlich eine Einrichtung (98) zum Tibialis-Schneiden enthält, die mit einem Zentrierteil (91) versehen ist, das mit einer intramedullären Tibialis-Stange (101) zusammenarbeiten kann, dass die Einrichtung zum Tibialis-Schneiden extern zu der Tibia eine Stange (103) enthält, deren eines Ende (115) mit dem genannten Teil aus einem Stück besteht und einen Schneidblock (109) enthält, der mit einer gekrümmten Fläche für eine Berührung mit der Tibia versehen ist, und deren anderes Ende dafür ausgebildet ist, vorübergehend auf einem Teil der Tibia befestigt zu werden, und

dass das genannte Ende der Stange extern zu der Tibia, die mit dem Zentrierteil aus einem Stück besteht, über ein Zwischenelement (102) an dem Teil befestigt ist, um eine Einstellung der Lage des Tibialis- Schneidblocks in der Stirnebene in der Sagittalebene durch eine Schwenkbewegung um eine Mitte zu ermöglichen, die mit dem Schwerpunkt oder im Wesentlichen mit dem Schwerpunkt der Führung für den Tibialis- Schnitt zusammenfällt.

18. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass das Zwischenelement (102) ein gelochtes Teil (112) in Form eines Teils einer zylindrischen Röhre enthält, das ein Langloch (113) bildet, in das das Ende der äußeren Stange eingreifen kann, dass das Ende mit zwei halbkugelförmigen oder im Wesentlichen halbkugelförmigen Klötzen (116, 117; 120) versehen ist, die zu beiden Seiten des genannten Teils liegen, dass die Klötze mit Reibung zusammenarbeiten können und unter Druck an der inneren (121) und der äußeren (121) zylindrischen Innenfläche des Teils durch Befestigungsmittel gehalten werden, dass der Mittelpunkt der halbkugelförmigen Klötze und die Zylinderachse durch den Schwerpunkt oder im Wesentlichen durch den Schwerpunkt (126) des Schneidblocks verlaufen.







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