PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE69424831T2 11.01.2001
EP-Veröffentlichungsnummer 0637513
Titel MEHRSCHICHTIGES DRUCK- UND WÄRMEEMPFINDLICHES KOPIERPAPIER
Anmelder Naigai Carbon Ink Co., Ltd., Takatsuki, Osaka, JP
Erfinder ODA, Kunio, Takatsuki-shi, Osaka 569, JP;
KITADA, Nobuhiko, Takatsuki-shi, Osaka 569, JP;
TANAKA, Akihiro, Takatsuki-shi, Osaka 569, JP;
FUJIWARA, Kazuho, Takatsuki-shi, Osaka 569, JP;
MATSUMOTO, Shinichi, Takatsuki-shi, Osaka 569, JP
Vertreter Glawe, Delfs, Moll & Partner, Patentanwälte, 80538 München
DE-Aktenzeichen 69424831
Vertragsstaaten DE, FR, GB, IT, NL
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 18.02.1994
EP-Aktenzeichen 949070700
WO-Anmeldetag 18.02.1994
PCT-Aktenzeichen JP9400247
WO-Veröffentlichungsnummer 9419198
WO-Veröffentlichungsdatum 01.09.1994
EP-Offenlegungsdatum 08.02.1995
EP date of grant 07.06.2000
Veröffentlichungstag im Patentblatt 11.01.2001
IPC-Hauptklasse B41M 5/124

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft ein druck- und wärmeempfindliches, mehrschichtiges Kopierpapier.

Hintergrund der Erfindung

Farbloses, wärmeempfindliches Übertragungsaufzeichnungspapier mit Druckempfindlichkeit, bestehend aus einer wärmeempfindlichen Aufzeichungsschicht, die auf einer Vorderfläche des Substratblattes vorgesehen ist, und einer Schicht, die auf der Rückfläche des Substratblattes vorgesehen ist, welche aus einem mikroverkapselten, elektronenliefernden, farblosen Farbbildner, einem Elektronen akzeptierenden Entwickler, der sich mit dem Farbbildner, dem festen Farbbildner und Entwickler und Wachsen entwickelt, ist aus dem Stand der Technik bekannt (japanische Patent-Kokai-Veröffentlichung Nr. 168690/1985). Bei den Aufzeichnungspapieren dieser Klasse können jedoch, da die Schicht, welche auf einer Rückseite des Substratblattes vorgesehen ist, sowohl einen Farbbildner als auch einen Entwickler enthält, selbst wenn ein schwacher Handhabungsdruck auf das Material ausgeübt wird, die Mikrokapseln leicht zerstört werden und es kann eine Verschmutzung infolge von Farbentwicklung erzeugt werden. Da weiterhin eine Anzahl von Zusammensetzungen auf demselben Substratblatt vorzusehen sind, wird das Maß der Beschichtung relativ groß, die Druckempfindlichkeit und Wärmeempfindlichkeit ist merklich reduziert, und es werden keine guten Aufzeichnungen und Kopien erhalten.

Um die Probleme zu überwinden, wurde in der japanischen Kokai-Patentveröffentlichung Nr. 90282/1987, ein druck- und wärmeempfindliches, mehrschichtiges Kopierpapier vorgeschlagen, bestehend aus einer Kombination aus: einem oberen Papierteil, das zusammengesetzt ist aus einem Substrat, einer wärmeempfindlichen Schicht, die auf einer Vorderfläche des Substrats vorgesehen ist, und einer Übertragungsschicht, die auf einer Rückseite des Substrats vorgesehen ist und einen farblosen Farbbildner, einen mikroverkapselten Farbbildner und ein wärmeschmelzbares Material enthält; und einem unteren Papierteil, der eine Bildaufnahmeschicht hat. Zur Verwendung des druck- und wärmeempfindlichen, mehrschichtigen Kopierpapieres wird der obere Papierteil auf den unteren Papierteil gelegt und es wird unter Verwendung von beispielsweise eines Thermokopfes auf dessen Oberfläche Wärme aufgebracht und dadurch kann ein Wärmedruck auf der wärmeempfindlichen Schicht, die auf der Oberfläche des oberen Papierteils erhalten werden, sowie infolge der so aufgebrachten Wärmeenergie kann ein wärmeschmelzbares Material der druck- und wärmeempfindlichen Transferschicht geschmolzen und auf das untere Papier übertragen werden, und das wärmeschmelzbare Material verschmilzt mit einem Entwickler, der an der Vorderseite des unteren Papierteils vorgesehen ist, um einen duplizierten Wärmedruck zu bilden. Wenn kein Druck ausgeübt wird, wird nur der duplizierte Wärmedruck ausgebildet, wenn jedoch gleichzeitig oder unabhängig Druck ausgeübt wird, werden Mikrokapseln, die an der Rückseite vorgesehen sind, infolge des beaufschlagten Druckes zerbrochen, ein verkapselter Farbbildner wird auf eine Vorderseite des unteren Papierteils übertragen, um durch Druck einen Druck zu erzeugen. Das druck- und wärmeempfindliche, mehrschichtige Kopierpapier dieser Klasse ist für die Verwendung in einem tragba ren Anschlußdrucker u. dgl. geeignet. Es werden jedoch keine bevorzugten klaren und tiefen Drucke geschaffen, weil eine Vorderfläche des unteren Papierteils durch leichten Druck, mit welchem das Papier während der Handhabung oder des Transportes beaufschlagt wird, verschmutzt werden kann.

Die EP-A-0501112 offenbart eine Sperrschicht, die entweder auf der Vorderseite oder Rückseite des Substratblattes eines Kopierpapiers vom Nichtkohle-Typ angeordnet sein kann. Diese Sperrschicht unterbindet, daß ein Farbbildner und ein Farbentwickler einander durchdringen und bildet auf dem mittleren Blatt eine vor Kopieren geschützte Fläche. Diese Sperrschicht sollte an einem bestimmten Abschnitt vorgesehen sein, an welchem das Kopieren nicht erwünscht ist.

Die JP-Y2 5-3334 zeigt ein druckempfindliches, mehrschichtiges Kopierpapier, das eine Schutzschicht hat, die eine durch Druck übertragbare mikroverkapselte Färbeschicht abdeckt. Die Färbeschicht und die darauf angeordnete Schutzschicht sind beide auf einem Teil der Rückseite des oberen Papierteils angeordnet. Das druckempfindliche Kopierpapier kopiert ein Bild, wie beispielsweise Buchstaben, nur durch Druckwirkung und ein durch Druck entstandenes Bild wird durch den Entwickler entwickelt, der auf dem unteren Papier aufgebracht ist.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Zerstörung der Mikrokapseln zu verhindern, die auf konvexen Teilen der druckübertragbaren mikroverkapselten Farbbildungsschicht vorhanden sind, und eine Abdeckungsverschmutzung des unteren Papiers zu verhindern.

Von den Erfindern der vorliegenden Anmeldung wurden große Anstrengungen unternommen, um diese Probleme bei dem druck- und wärmeempfindlichen, mehrschichtigen Kopierpapier zu überwinden. Als ein Ergebnis wurde entdeckt, daß dieses Problem dadurch gelöst werden kann, daß über der druck- und wärmeempfindlichen Transferschicht, die einen Farbbildner, einen mikroverkapselten Farbbildner und ein wärmeschmelzbares Material enthält, eine Schutzschicht überlagert wird, die ein UV-härtbares Kunstharz enthält, und die vorliegende Erfindung vervollständigt.

Zusammenfassung der Erfindung

Die vorstehenden Probleme und Nachteile des Standes der Technik werden durch ein druck- und wärmeempfindliches, mehrschichtiges Kopierpapier gemäß den Merkmalen des Patentanspruches 1 gelöst.

Vorteilhafte Ausführungsformen sind in den Unteransprüchen angegeben Kurze Beschreibung der Figuren

Es zeigt:

Fig. 1 eine Ansicht im Schnitt zur Erläuterung einer Ausführungsform des vorliegenden druck- und wärmeempfindlichen, mehrschichtigen Papiers für 2P; und

Fig. 2 eine Darstellung im Schnitt zur Erläuterung des vorliegenden druck- und wärmeempfindlichen, mehrschichtigen Kopierpapiers für 3P.

Detaillierte Beschreibung

Ein Farbbildner, der bei dem vorliegenden druck- und wärmeempfindlichen, mehrschichtigen Kopierpapier verwendet wird, kann einer jener Farbbildner sein, die allgemein bei einem wärmeempfindlichen Papier und einem druckempfindlichen Papier verwendet werden, und umfasst Leukofarbstoffe, wie beispielsweise Triphenylmethane, Triphenylmethanphtalide, Fluorane, Phenotiazine, Indolylphtalide, Leuko-Auramine, Rodaminlaktame, Triazene und Spiropyrane, die insbesondere umfassen Kristallviolettlakton, Manachitgrünlakton, 3-Diethylamino-7-Methylfluoran, 3-Diethylamino-6-Methyl-7- Chlorfluoran, 3-Diethylamino-7-Dibenzylaminofluoran, 3-Diethylamino-7-Anilinofluoran, 3-(N-Methylanilino)-7-Anilinofluoran, 3-(N-Methylanilino)-7-Anilinofluoran, 3-Diethylamino-7-(m-Trifluromethylanilino)-Fluoran, 3-Diethylamino- 6-Methyl-7-Anilino-Fluoran, 3-(N-Methylzyklohexylamino)-6- Methyl-7-Anilinofluoran, 3-Pyrolidino-6-Methyl-7-Anilino- Fluoran, 3-Diperidino-6-Methyl-7-Anilino-Fluoran, 3-(N-Methyl-p-Toluidino)-6-Methyl-7-Anilino-Fluoran und Benzo-β- Näphtospiropyran. Diese Farbbildner werden bei Verwendung zum Zweck der Drucketnpfindlichkeit zu Mikrokapseln verkapselt und werden bei der Verwendung zum Zweck der Wärmeempfindlichkeit direkt dispergiert.

Ein Entwickler, der in den Schichten der Vorderfläche des vorliegenden oberen Papierteils und unteren Papierteils enthalten ist, kann einer jener Entwickler sein, die allgemein bei einem wärmeempfindlichen Papier und einem druckempfindlichen Papier verwendet werden, und sind beispielsweise Montmorillonit, Attapulgit, Bentonit, Lehm, Kaolin, 4-t-Butylphenol, 4-Phenylphenol, 2,2-bis(p-Hydroxyphenyl)- Propan, 2,2-bis(p-Hydroxyphenyl)-Butan, ein Kondensat von 4-t-Butylphenol und Formaldehyd, α-Naphtol, β-Naphtol, Metallsalze von Salicilsäurederivaten, wie beispielsweise ein Zinksalz von 5-Phenylsalizilsäure, ein Zinksalz von 5-t- Amylsalizilsäure, ein Zinksalz von 3-Methyl-5-Phenylsalizilsäure, ein Zinksalz von 3,3-di-α-Methylbenzylsalizylsäure, ein Zinksalz von 3-Methyl-5-Phenylsalizilsäure, ein Zinksalz eines Kondensats von Salizilsäure und Formaldehyd. Diese Entwickler können allein oder in Kombination verwendet werden. Insbesondere ist vorzuziehen, mehr als zwei Entwickler in Kombination zu verwenden, wenn sie in einer Oberflächenschicht des unteren Papierteils enthalten sind. Eine bevorzugte Kombination desselben umfaßt eine phenolische Verbindung, beispielsweise 2,2-bis(p-Hydroxyphenyl)- Propan) mit einem Zinksalz eines Salizilsäurederivats, insbesondere Zink 3,3-di-α-Methylbenzylsalizilat.

In einer Oberflächenschicht des oberen Papierteils (einer wärmeempfindlichen Schicht) kann ein Sensibilisator enthalten sein. Beispiele für Sensibilisatoren umfassen Amide, wie beispielsweise Stearinamid, Palmitinamid, Ölamid, Laurinamid, Ethylen- bis Stearoamid und Methylolstearoamid. Diese werden allgemein als eine wässrige Dispersion zugesetzt.

Auf einer Rückseite des oberen Papierteils vorgesehene Mikrokapseln enthalten eine nichtflüchtige, flüssige Lösung oder Dispersion des Farbbildners als Kernagens. Beispiele für nichtflüchtige Flüssigkeiten sind beispielsweise Alkylnaphtalin, chloriniertes Paraffin, Diarylethanin, Alkyldiphenylin, aromatische Ester- und alifatische Esterlösungen. Als ein Verfahren zum Herstellen der Mikrokapseln sind ein Koacervationsvorgang, ein Grenzflächenpolymerisationsvorgang, ein In-Situ-Polymerisationsvorgang u. dgl. allgemein bekannt. Es kann irgendeiner dieser Vorgänge in Abhängigkeit von den Anwendungen der vorliegenden Erfindung verwendet werden. Der Koacervationsvorgang ist beispielsweise in der US-PS-2800457, US-PS-2800458 und US-PS-3687865 beschrieben. Der Grenzflächenpolymerisationsvorgang ist beispielsweise in den US-PS-3429,827, 3577515 und 3886085 beschrieben. Der In-Situ-Polymerisationsvorgang ist beispielsweise in den US-PS-3726804 und 3796669 beschrieben. Die durch die vorstehend beschriebenen Verfahren erhaltenen Mikrokapseln werden unter Verwendung eines herkömmlichen Verfahrens, wie beispielsweise Sprühtrocknen, vor der Verwendung pulverisiert. Da die resultierenden Mikrokapseln einen Farbbildner enthalten, kann durch die Verwendung der Mikrokapsel eine druckempfindliche Vervielfältigungseigenschaft geschaffen werden. Ein Farbbildner wird in Form von in Mikrokapseln verkapselt verwendet, um eine Druckempfindlichkeit zu schaffen, aber er wird zum Zweck des Schaffens einer Wärmeempfindlichkeit in Form von direkter Dispersion verwendet. Eine in den Mikrokapseln enthaltener Farbbildner kann der gleiche oder ein anderer sein als jener, der nicht mikroverkapselt ist, aber es ist vorzuziehen, daß beide gleich sind. Ferner wird vorgezogen, daß ein Gewichtsverhältnis von mikroverkapseltem Farbbildner zu nicht-mikroverkapseltem Farbbildner im Bereich von 1 : 1 bis 10 : 1 liegt.

Ein bei der vorliegenden Erfindung verwendetes wärmeschmelzbares Material ist ein wachsartiges Material mit einem Schmelzpunkt von ungefähr 30 bis 110ºC. Beispiele hierfür umfassen, jedoch nicht begrenzend, Karnaubawachs, Montanwachs, Urikuriwachs, Candelillawachs, Kokosnußwachs, Paraffinwachs, mikrokristallines Wachs, Hoechst-Wachs (wie beispielsweise OP und 0), Bareco-Wachs (wie beispielsweise WB-Wachs), NPS-Wachs, Reis-Wachs, Polyethylenwachs mit geringem Molekulargewicht, Stearinsäure, Palmitinsäure, Myristinsäure, einem fetten Säureamid (wie beispielsweise Stearydamid) und ein Ketonwachs (wie beispielsweise Stearon).

Das hier verwendete "wachsartige Material" bezieht sich auf ein Material, das bei Erwärmen zu einer flüssigen Form schmilzt, die eine geringe Viskosität hat, und bei Abkühlen wieder in einen kristallinen Festzustand gelangt. Der Wortlaut begrenzt sich nicht auf eine akademische Definition, die sich nur auf ein Ester einer höheren Fettsäure und eines höheren Alkohols bezieht.

Ein Material, das eine überlagerte Schutzschicht bei der vorliegenden Erfindung bildet, ist eine Tinte, die ein UV- härtbares Kunstharz enthält, das durch die Wirkung von Fotoenergie trocknet und aushärtet. Derartige Tinten umfassen allgemein ein fotoadditionspolymerisierbares Monomer, Vorpolymer und Polymer, einen Fotopolymerisationsinitiator, einen Sensibilisator, ein ausdehnbares Pigment und umfassen typischerweise jedoch nicht einschränkend:

Acrylate von Polyolen: ein enthaltenes Monomer und Vorpolymer ist eine einzelne Substanz oder ein Gemisch aus einem Ester oder einer Copolymerverbindung eines Polyols mit einer ethylenisch ungesättigten Säure. Die ungesättigte Säure enthält primär Acrylsäure, Metacrylsäure und Itacon-Säure. Beispiele für diese umfassen eine Zusammensetzung bestehend aus verschiedenen Glycolen oder Trimethylolpropan; ethylenisch ungesättigten Monomeren, bestehend aus Diacrylat und Polyacrylat von Acrylsäure oder Metacrylsäure; einer filmbildenden Zusammensetzung bestehend aus einem Gemisch aus einem ungesättigten Polyesterharz, einem konjugierten trockenen Öl, einem Epoxydharz, einem Ureaharz u. dgl.; und einem Polypolymerisationsinitiator oder einem Sensibilisator, wie beispielsweise Benzoinether und Decylamin; oder einer Zusammensetzung bestehend aus einem Acrylat von Pentaerithritol; einem Allylsulfonamid-Formaldehydharz; und einem Halogen-Fotopolymerisationsinitiator.

Acrylatderivate von Polyesterharzen: Diese Gruppe umfaßt ein Acryloidderivat mit einer solchen Struktur, die durch Einleiten einer Acryloilgruppe in ein Öl erhalten wird, ein modifiziertes Alcydharz und ein modifiziertes Polyesterharz und die dann urethanisiert werden. Als Beispiel einer Zusammensetzung, bestehend aus einem Reaktionsprodukt von trockenem, fettem Öl, Glyzidyl(Meth)Acrylat und Polyisocyanat und einem Benzoinether; oder einem Reaktionsprodukt aus einem Acrylat von epoxyliertem Sojabohnenöl, Methylisozyanat und Toluol-Diisozyanat; einem Reaktionsprodukt von Trimethylolpropan, einem Alkyd bestehend aus Tallöl, fettiger Säure und Adipinsäure, Toluol-Diisozyanat, und 2-Hydroxyethylacrylat.

Epoxydacrylate: Diese Gruppe umfaßt eine esterisierte Verbindung einer Epoxydverbindung mit Acrylsäure, Metacryhsäure und Itaconinsäure und Derivaten derselben. Dies ist eine relativ weit reichende Gruppe von Vorpolymer und Polymer aus dem Bereich von Flüssigkeit zu Harz. Wie typisch bei einem Acrylat von einem Epoxydharz von Bisphenol-A-Epichlorohydrin gezeigt, hat ein Acrylat dieser Klasse eine ausgezeichnete Fotoaushärteigenschaft, und bildet einen bemerkenswert harten Film mit Wärme- und Lösungsbeständigkeit. Typische Beispiele umfassen eine Zusammensetzung bestehend aus einem Reaktionsprodukt von Bisphenol-A-Epichlorohydrin von Epoxyd mit Acrylsäure oder Metacrylsäure und Ketonsensibilisator; eine gemischte Verbindung, bestehend aus einem Produkt aus einem Halogen enthaltenden Epoxyd-Verbund- Acrylsäure, einem Polyolacrylat und einem Fotopolymerisations-Initiator.

Trocknende Öle und modifizierte Alkyde: Diese Gruppe umfaßt hauptsächlich ein Polymerisationsreaktionsprodukt von Ölen, die konjugierte Doppelbindungen haben. Da diese Klasse primär ein Rohmaterial einer konventionellen, auf Lösungsmittel basierenden Tinte umfassen, hat diese Klasse Vorteile bezüglich Kosten und Druckverhalten. Beispielsweise können enthalten sein eine Zusammensetzung, bei der ein schwefelhaltiger Sensibilisator wie beispielsweise Mercaptan und Thiophenol, einem Lack zugesetzt ist, der durch Kochen von Tungöl und einem in Lösungsmittel löslichen Harz (beispielsweise Ketonharz) bei einer Temperatur von nicht höher als 260ºC erhalten worden ist, oder eine Lack-Zusammensetzung, die durch Mischen oder Kochen von α-mono- oder α- Poly-Halogenketon erhalten worden ist, wobei dehydriertes Castoröl, eine wahlweise Iozyanat-modifizierte Verbindung desselben, Tungöl und ein Hartharz enthalten sein können.

Die Lackzusammensetzung kann selbst als UV-aushärtbare Tinte verwendet werden, aber sie kann weiterhin enthalten ein organisches oder anorganisches Pigment, ein Streckmittelpigment und ein Metallpulver u. dgl., und kann einen Hilfsstoff für eine herkömmliche Tinte, wie beispielsweise Vaseline, ein Mattierungsagens, ein Gleitagens und ein Antischäumagens enthalten und kann ein Spezialhilfsmittel für ein UV-aushärtendes System, das ein Kettentransferagens, wie beispielsweise Acrylmonomer und Vorpolymer enthält, enthalten.

Ein Verfahren zum Herstellen der UV-aushärtbaren Tinte kann das gleiche wie dasjenige sein, das für eine herkömmliche Drucktinte verwendet wird, mit Ausnahme daß darauf achtgegeben werden muß, daß eine partielle Reaktion der Tintenverbindung unter hoher Temperatur, verursacht durch eine partielle hohe Scherfestigkeit, die beim Knetvorgang erzeugt wird, verhindert wird. Das heißt, eine Dreiwalzenmühle, eine Sandmühle, eine KD-Mühle und eine Kugelmühle können für das Kneten und Dispergieren jedes der Ingredienzien verwendet werden, um eine Tinte herzustellen.

Ein verwendetes Trägerblatt umfaßt einen Polyesterfilm, einen Karbonatfilm, ein Basispapier. Vorzugsweise hat ein derartiges Trägerblatt ein Gewicht von 15 bis 40 g/m². Wenn das Gewicht des Substratblattes geringer als 15 g/m² ist, wird die Bearbeitbarkeit beim Beschichtungsvorgang extrem schlecht, und wenn das Gewicht über 40 g/m² liegt, wird das Wärmeübertragungsvermögen vom Thermokopf des Thermodruckers schlecht und die Entwicklungsdichte des resultierenden Übertragungsdruckes wird ungenügend.

In einem Verfahren zum Herstellen des oberen Papierteils (I) wird eine wärmeempfindliche Schicht auf einer Vorderfläche des Trägerblattes 1 vorgesehen, wie dies in der Fig. 1 gezeigt ist. Durch Kombinieren der Flüssigkeit A, die durch Vermischen, Malen und feines Dispergieren des Farbbildners 2 in wasserlöslichem Bindemittel (beispielsweise einer wässrigen Lösung von Polyvinlyalkohol, Polyacrylamid oder Stärke) unter Verwendung der Kugelmühle oder der Sandmahlvorrichtung, mit der Flüssigkeit B, die durch Mahlen und feines Dispergieren des Entwicklers 3 in wasserlöslichem Bindemittel wird eine wärmeempfindliche Lösung gebildet. Wenn eine ausgezeichnete Empfindlichkeit gewünscht wird, ist es vorzuziehen, daß ein Sensibilisator zugesetzt wird, und der Sensibilisator kann wahlweise in eine der vorstehend beschriebenen Lösungen gemischt oder fein dispergiert sein. Die wärmeempfindliche Lösung, die durch das Kombinieren der Flüssigkeit A und B hergestellt worden ist, wird dann auf eine Vorderfläche des Trägerblattes 1 in einer Menge von ungefähr 2 bis 8 g/m² aufgebracht und getrocknet, um eine wärmeempfindliche Schicht zu bilden. Ein wärmeschmelzbares Material 4, ein farbbildendes feines Pulver 2 und ein mikroverkapselter Farbbildner 2³/&sub4; der gemäß dem vorstehend beschriebenen Verfahren pulverisiert worden ist, wurden vermischt und gleichförmig durch Erhitzen und Schmelzen dispergiert und das resultierende Gemisch wurde auf die Rückseite des Trägerblattes 1 mit einer Beschichtungsmenge von 2 bis 5 g/m² aufgebracht, um eine druck- und wärmeempfindliche Transferschicht zu erzeugen. Ein Kombinationsverhältnis von Farbbildner und dem wärmeschmelzbaren Material ist nicht besonders begrenzt, jedoch sind 3 bis 15 Gewichtsteile des Farbbildners basierend auf 100 Gewichtsteilen wärmeschmelzbarem Material vorzuziehen. Auf die resultierende druck- und wärmeempfindliche Transferschicht wird eine UV-härtbare Tinte mit einer Beschichtungsmenge von ungefähr 0,2 bis 1,0 g/m² durch ein Lithographie-Buchdruck-, Siebdruck-, Gravur- und Flexographie-Druckverfahren aufgebracht und dann wird die resultierende Tintenschicht mit UV-Licht bestrahlt, um eine überlagerte Schutzschicht 5 zu bilden.

Das untere Papierteil, das bei der vorliegenden Erfindung verwendet wird, kann durch feines Dispergieren des Entwicklers 3 in wässriger Lösung von Latex (wie beispielsweise SBR-Latex) und/oder einem wasserlöslichen Bindemittel (wie beispielsweise Stärke und Polyvinylalkohöl) unter Verwendung einer Kugelmühle und einer Sandmahlvorrichtung, Aufbringen des resultierenden Gemisches auf eine Vorderfläche des Trägerteils 1' und Trocknen desselben hergestellt werden.

Wenn eine Mehrblatt-Aufzeichnung erforderlich ist - wie dies in der Fig. 2 gezeigt ist, besteht ein mittlerer Papierteil III aus einem Trägerblatt 1", einer einen Entwickler enthaltenden Schicht 3, die auf der Vorderseite des Trägerblattes aufgebracht ist, einer einen Farbbildner enthaltenden Schicht 2, einem mikroverkapselten Farbbildner 2' und einer überlagerten Schutzschicht 5, die auf der Schicht, welche auf einer Rückseite des Substratblattes vorgesehen ist, zwischen dem oberen Papierteil 1 und dem unteren Papierteil II vorgesehen sein kann.

Beispiele

Die folgenden Beispiele beschreiben weiterhin die vorliegende Erfindung und sollten für den Schutzumfang der Erfindung nicht als begrenzend interpretiert werden.

Präparatives Beispiel 1

Bestandteile Gewichtsteile

3,3-bis(p-Dimethylaminophenyl)-6-Dimethylaminophthalid 5,0

Benzoyl-Leukomethylenblau 2,5

Paraffinwachs 45,0

Armid HT 15,0

Hoechst®-Wachs OP 8,0

Kandelillawachs 7,0

Mikrokapselpulver 3,3-bis-(Dimethylaminophenyl)-6-Dimethylaminophthalid 17,5

Die vorstehenden Bestandteile wurden bei einer Temperatur von 120 bis 130ºC geschmolzen und dispergiert und dann wurde das resultierende Dispergiermittel durch Heißschmel zen auf die Rückseite eines wärmeempfindlichen Aufzeichnungspapiers bei einer Temperatur von 70 bis 80ºC und einer Beschichtungsmenge von 2,0 bis 5,0 g/m² aufgebracht. Auf der resultierenden Schicht wurde eine UV-härtbare Tinte, die gemäß der folgenden Formulierung hergestellt worden war, durch ein Offset-Druckverfahren mit einer Beschichtungsmenge von 0,8 g/m² aufgebracht, die Tintenschicht wurde durch UV-Bestrahlung ausgehärtet und es resultierte ein oberer Papierteil zum Ausbilden von blauer Farbe.

Bestandteile Gewichtsteile

Pentaerythritoltriacrylat 5,0

Hydroquinon-Monomethylether 0,01

Ketonharz 25,0

Benzophenon 10,0

p-Dimethylamino-Acetophenon 2,0

Präparatives Beispiel 2

Bestandteile Gewichtsteile

2-(N-(3'-Trifluoromethylphenyl)-Amino)-6- Diethylamino-Fluoran-Paraffinwachs 115º 50,0

Armid HT 5,0

Karnaubawachs 15,0

Mikrokapselpulver 2-(N-(3'-Trifluoromethylphenyl)-Amino)-6-Diethyl-Aminofluoran 23,0

Im wesentlichen auf die gleiche Art und Weise wie beim Beispiel 1 beschrieben, wurde ein Gemisch der vorstehenden Bestandteile auf die Rückseite eines wärmeempfindlichen Aufzeichnungspapiers aufgebracht. Auf die resultierende Schicht wurde eine UV-härtbare Tinte, die in der folgenden Formulierung hergestellt worden war, durch ein Offset- Druckverfahren mit einer Beschichtungsmenge von 0,8 g/m² aufgebracht, die Tintenschicht wurde mit UV-Bestrahlung ausgehärtet und es resultierte ein oberer Papierteil zur Ausbildung von schwarzer Farbe.

Bestandteile Gewichtsteile

Reaktionsprodukt von Hexamethylen-Diisocyanat und Hydroxypropylacrylat 84,0

Butanediolglycidyletherdiacrylat 10,0

p-Dimethylaminobenzaldehyd 3,0

Phenotiazin 0,15

Präparatives Beispiel 3

Bestandteile Gewichtsteile

2,2-bis(P-Hydroxyphenyl)-Propan 60,0

Zinksalz von 3,3-di-α-Methylbenzylsalicylsäure 15,0

Kalziumkarbonat 120,0

Zinkoxid 20,0

Polyvinylalkohol 15,0

SBR-Latex 10,0

Wasser 200,0

Die vorstehenden Bestandteile wurden gleichförmig in einer Sandmahlvorrichtung gemischt, um eine Beschichtungsflüssigkeit herzustellen, die eine mittlere Teilchengröße von 3 um hat, und die resultierende Flüssigkeit wurde in einer Menge von 2,0 bis 6,0 g/m² festen Teilen als Schicht aufgebracht, getrocknet und satiniert, um den unteren Papierteil mit ei ner Oberflächenglätte von nicht weniger als 80 sec zu erhalten.

Beispiel 1

Ein gemäß dem präparativen Beispiel 1 hergestellter oberer Papierteil und ein gemäß dem präparativen Beispiel 3 hergestellter unterer Papierteil wurden kombiniert und unter Verwendung eines tragbaren Terminals N6994-44B (hergestellt von der Firma Nippon Denki K. K.) bedruckt, um ein blaues Druckbild zu erhalten. Die Ergebnisse sind in der Tabelle 1 gezeigt.

Beispiel 2

Ein gemäß dem präparativen Beispiel 2 hergestellter oberer Papierteil und ein gemäß dem präparativen Beispiel 3 hergestellter unterer Papierteil wurden kombiniert und unter Verwendung eines tragbaren Terminals N6994-44B (hergestellt von der Firma Nippon Denki K. K.) bedruckt, um ein schwarzes Druckbild zu erhalten. Die Ergebnisse sind in der Tabelle 1 gezeigt.

Vergleichsbeispiel 1

Es wurde im wesentlichen auf die gleiche Art und Weise wie beim Beispiel 1, mit Ausnahme daß ein oberer Papierteil verwendet wurde, der keine überlagerte Schutzschicht hatte, ein Druckvorgang durchgeführt, um ein blaues Druckbild zu erhalten. Die erzielten Ergebnisse sind in der Tabelle 1 gezeigt.

Vergleichsbeispiel 2

Es wurde im wesentlichen auf die gleiche Art und Weise wie beim Beispiel 2 beschrieben, jedoch mit der Ausnahme, daß ein oberer Papierteil verwendet wurde, der keine überlager te Schutzschicht hatte, ein Druckvorgang durchgeführt, um ein schwarzes Druckbild zu erhalten. Die erzielten Ergebnisse sind in der Tabelle 1 gezeigt.

Tabelle 1

Bewertungskriterien:

A: ausgezeichnet

B: gut

C: schlecht, bei Verwendung können Probleme auftreten

Die vorstehend beschriebenen Ergebnisse zeigen, daß die vorliegende Erfindung Druckbilder schafft, welche eine ausgezeichnete Farbdichte und einen verminderten Grad an Verschmutzung haben.


Anspruch[de]

1. Druck- und wärmeempfindliches, mehrschichtiges Kopierpapier mit:

einem oberen Papierteil (I), das zusammengesetzt ist aus: einem Trägerblatt (I); einer Schicht, die auf der Vorderfläche des Trägerblattes vorgesehen ist, welche eine farblose, elektronenliefernde und farbbildende organische Verbindung (2) aufweist und eine organische Säureverbindung (3), die die Verbindung (2) entwickelt, im Falle, daß Hitze auf die Schicht aufgebracht wird, um sie zu schmelzen;

einer Schicht, die auf der Rückfläche der Trägerschicht vorgesehen ist und eine farblose, elektronenliefernde, farbbildende organische Verbindung (2) aufweist, eine Mikrokapsel (2'), die die farblose, elektronenbildende, farbformende organische Verbindung einkapselt und ein hitzeschmelzbares Material (4); und

einem unteren Papierteil (II), mit einer Oberflächenflachheit von nicht weniger als 80 sec, die besteht aus:

einem Trägerblatt (1'); einer Schicht, die auf der Vorderfläche des Trägerblattes vorgesehen ist und mindestens eine organische Säureverbindung (3) aufweist, die Farbe ausbildet in dem Fall, daß sie mit der farblosen, elektronenliefernden, farbbildenden, organischen Verbindung (2) reagiert,

gekennzeichnet durch

eine überlagerte Schutzschicht (5), die über der Schicht plaziert ist, die auf der Rückfläche des Trägerblattes vorgesehen ist.

2. Druck- und wärmeempfindliches, mehrschichtiges Kopierpapier mit:

einem mittlerem Papierteil (III), das eingefügt ist zwischen dem oberen Papierteil (I) und dem unteren Papierteil (II), wobei das mittlere Papierteil (III) zusammengesetzt ist aus: einem Substrat (1"); einer Schicht, die auf der Vorderfläche des Substrats vorgesehen ist und einen Entwickler (3) aufweist; einer Schicht, die auf der Rückfläche des Substrats vorgesehen ist und einen Farbbildner (2) aufweist, eine Mikrokapsel (2'), die den Farbbildner einkapselt und ein hitzeschmelzbares Material (4); und eine darübergeschichteten Schutzschicht (5), die über der Schicht plaziert ist, die auf der Rückfläche der Substratschicht vorgesehen ist.

3. Druck- und wärmeempfindliches, mehrschichtiges Kopierpapier nach 1 oder 2, wobei die elektronenliefernde, farbbildende, organische Verbindung ausgewählt ist aus einer Gruppe aus Triphenylmethan, Triphenylmethan-Phthalid, Fluoran, Phenothiazin, Indolylphthalid, Leuco Auramin, Rhodamin Lactam, Triazin und Spiropyran.

4. Druck- und wärmeempfindliches, mehrschichtiges Kopierpapier nach 1 oder 2, wobei die elektronenliefernde, farbbildende organische Verbindung ausgewählt ist aus der Gruppe aus Kristallviolett-Lacton, Malachit-Grün-Lacton, 3- Diethylamino-7-Methylfluoran, 3-Diethylamino-6-Methyl-7- Chlorofluoran, 3-Diethylamino-7-Dibenzylaminofluoran, 3- Diethylamino-7-Anilinofluoran, 3-(N-Methylanilino)-7- Anilinofluoran, 3-(N-Methylanilino)-7-Anilinofluoran, 3- Diethylamino-7-(m-Triflourmethylanilino)fluoran, 3- Diethylamino-6-Methyl-7-Anilinofluoran, 3-(N-methylcyclohexylamino)-6-Methyl-7-Anilinofluoran, 3-Pyrrolidino- 6-Methyl-7-Anilinofluoran, 3-Piperidino-6-Methyl-7- Anilinofluoran, 3-(N-Methyl-p-Toluidino)-6-Methyl-7- Anilinofluoran und Benzo-β-Naphthospiropyran.

5. Druck- und wärmeempfindliches, mehrschichtiges Kopierpapier nach 1 oder 2, wobei die organische Säureverbindung ausgewählt ist aus der Gruppe aus Montmorillonit, Attapulgit, Bentonit, Lehm, Kaolin, 4-t-Butylphenol, 4-Phenylphenol, 2,2-bis(p-Hydroxyphenyl)Propan, 2,2-bis(p-hydrooxyphenyl)Butan, einem Kondensat aus 4-t-Butylphenol und Formaldehyd, α-Naphtol, β-Naphtol, einem Zinksalz von 5- Phenyl Salicylsäure, einem Zinksalz von 5-t-Amylsalicylsäure, einem Zinksalz von 3-Methyl-5-Phenylsalicylsäure, einem Zinksalz von 3,3-di-α-Methylbenzylsalicylsäure, einem Zinksalz von 3-Methyl-5-Phenylsalicylsäure, einem Zinksalz eines Kondensats aus Salicylsäure und Formaldehyd.

6. Druck- und wärmeempfindliches, mehrschichtiges Kopierpapier nach 1 oder 2 welche ferner aufweist: einen Sensibilisierer in der obersten Schicht des oberen Papierteils (I), der eine farblose, elektronenliefernde, färbformende organische Verbindung enthält und eine organische Säureverbindung, die die Verbindung entwickelt, im Falle, daß Hitze auf die Schicht aufgebracht wird, um sie zu schmelzen.

7. Druck- und wärmeempfindliches, mehrschichtiges Kopierpapier nach 6, wobei der Sensibilisierer ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus Stearinamid, Palmitinamid, Ölamid, Laurinamid, Ethylenbisstearoamid und Methylolstearoamid.

8. Druck- und wärmeempfindliches, mehrschichtiges Kopierpapier nach 1 oder 2, wobei das hitzeschmelzbare Material ein Wachsmaterial ist mit einem Schmelzpunkt von 30-110ºC.

9. Druck- und wärmeempfindliches, mehrschichtiges Kopierpapier nach 1 oder 2, wobei das hitzeschmelzbare Material ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus: Karnaubawachs, Montanwachs, Urikuriwachs, Kandelillawachs, Kokusnußwachs, Paraffinwachs, mikrokristallines Wachs, Hoechst®Wachs, Bareco®Wachs, NPS®Wachs, Reiswachs, Polyethylenwachs mit niedrigem Molekulargewicht, Stearinsäure, Palmitinsäure, Myristinsäure, einem fetten Säureamid und einem Ketonwachs.

10. Druck- und wärmeempfindliches, mehrschichtiges Kopierpapier nach 1 oder 2, wobei die überlagerte Schutzschicht aus einer Tinte besteht, die ein UV-härtbares Harz aufweist, das durch die Einwirkung von Lichtenergie trocknet und aushärtet.

11. Druck- und wärmeempfindliches, mehrschichtiges Kopierpapier nach 1 oder 2, wobei die überlagerte Schutzschicht aus einem UV-härtbarem Harz besteht, welches gewählt ist aus der Gruppe von Polyolacrylat, Polyesterharz- Acrylatderivaten, Epoxydacrylat, Trocknungsöl, modifiziertem Alkyd und Acrylmonomeren und Vor-Polymerisat.

12. Druck- und wärmeempfindliches, mehrschichtiges Kopierpapier nach 1 oder 2, wobei die Trägerschicht ein Gewicht von 15 bis 40 g/m² hat.

13. Druck- und wärmempfindliches, mehrschichtiges Kopierpapier nach 1 oder 2, wobei die Trägerschicht ausgewählt ist aus der Gruppe von Polyesterfilm, Polycarbonatfilm und einem Rohpapier.

14. Druck- und wärmeempfindliches, mehrschichtiges Kopierpapier nach 1 oder 2, wobei der Beschichtungsbetrag der überlagerten Schutzschicht im Bereich von 0,3 bis 1,5 g/m² liegt.







IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com