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Dokumentenidentifikation DE19910921A1 18.01.2001
Titel Einstückiger Spitzer aus Schneidkeramik
Anmelder Reichert, Gerhard Emil, Dipl.-Ing. Dipl.-Ing. (FH), 88213 Ravensburg, DE
Erfinder Reichert, Gerhard Emil, Dipl.-Ing. Dipl.-Ing. (FH), 88213 Ravensburg, DE
DE-Anmeldedatum 12.03.1999
DE-Aktenzeichen 19910921
Offenlegungstag 18.01.2001
Veröffentlichungstag im Patentblatt 18.01.2001
IPC-Hauptklasse B43L 23/08
Zusammenfassung Bei handelsüblichen Spitzern für Bleistifte und ähnlichen Stiften besteht das Problem, dass sie aus mehreren Teilen (unterschiedliche Materialien) hergestellt und montiert werden müssen. Hinzu kommt, dass die Klinge rasch stumpf wird und anschließend der komplette Spitzer weggeworfen wird.
Bei dem neuartigen Spitzer ist die Schneide (15) und der Führungsbereich (14) einstückig, vorzugsweise aus Schneidkeramik oder Hartmetall. Dadurch entfällt die aufwendige Montage, man erfreut sich einer langen Lebensdauer bzw. Nutzung: und falls notwendig, lässt sich der Spitzer sortenrein entsorgen.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen einstueckigen Spitzer zum Spitzen von Stiften mit einem Fuehrungsbereich und einer Klinge fuer den anzuspitzenden Stift, dadurch gekennzeichnet, dass der Fuehrungsbereich und die Klinge einstueckig ist, vorzugsweise aus Schneidkeramik oder Hartmetall besteht. Er wird zum Spitzen von Bleistiften und vergleichbaren Stiften benutzt.

Es sind bereits Spitzer für Bleistifte und andere vergleichbare Stifte aus Holz mit innenliegender Mine bekannt, die meist aus drei Teilen bestehen: erstens dem Gehäuse in dem der Stift geführt wird, zweitens die Klinge bzw. das Messer und drittens der kleinen Schraube mit dem die Klinge gehalten wird.

Zur Herstellung müssen die drei unterschiedlichen Bauteile hergestellt werden und anschliessend montiert werden.

Da sich die Schneidkante der Klinge durch das Spitzen erfahrungsgemäss bei handelsueblichen Spitzern recht rasch abnutzt, wird meist der gesamte Spitzer komplett weggeworfen.

Selten wechselt der Benutzer die stumpfen Klingen aus, da es eine mühsamme Arbeit ist, die Klingen mittels der sehr kleinen Schrauben und dem hierzu notwendigen Schraubendreher auszuwechseln.

Die Erfindung hat sich zur Aufgabe gemacht, die oben aufgeführten Nachteile des handelsüblichen Spitzers zu beseitigen.

Die Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelösst, dass bei dem neuartigen Spitzer der Fuehrungsbereich bzw. das Gehäuse und die Klinge einstueckig sind, welche hoch schneidfest sind, vorzugsweise Schneid-Keramik oder Hartmetall.

Dadurch benötigt man für die Herstellung nur noch ein Bauteil und es entfällt die bisher notwendige Montage.

Da das verwendete Material hoch schneidfest ist, kann der Spitzer weit über die sonst übliche Nutzungsdauer verwendet werden. Wird der neuartige Spitzer dennoch weggeworfen, kann er im Gegensatz zu den handelsüblichen Spitzern sortenrein entsorgt werden.

Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben.

Fig. 1 zeigt die Benutzung des Spitzers mit zwei (An)-Spitzwinkeln

Fig. 2 zeigt die Ansicht und Seitenansicht des Spitzers mit zwei (An)-Spitzwinkeln

Fig. 3 zeigt den Schnitt des Spitzers mit zwei (An)-Spitzwinkeln

Fig. 4 zeigt einen einzelnen Spitzer mit Seitenansicht

Fig. 5 zeigt einen Spitzer mit Tiefenanschlag, Ansicht, Seitenansicht und Schnitt

Fig. 6 zeigt einen Spitzer mit einem Auffangbehaeltnis

Eine besonders vorzugsweise Ausfuehrung der Erfindung wird in den Fig. 1, 2 und 3 dargestellt. In Figur (1, 2 und 3) sind zwei Spitzer (1 und 2) mit unterschiedlichen (An)-Spitzwinkeln (3 und 4) miteinander verbunden.

Dies ermöglicht ein besseres Halten des Spitzers mit der Hand (5), d. h. die Finger verdecken nicht die Schneide (6), wenn der Stift (7) eingeführt wird und durch Drehen und Schieben gespitzt wird. Somit können die Spähne ungehindert austreten.

Mit zwei zusammenhängenden Spitzern mit unterschiedlichen An-Spitzwinkeln kann man den Stiften unterschiedlich steile Kegelformen anspitzen.

Alternativ könnten die zwei miteinander verbundenen Spitzer auch für unterschiedlich dicke Stifte ausgelegt sein; hier nicht gezeigt.

Kombinationen von unterschiedlichem Spitzwinkel und unterschiedlicher Stiftdicke ist denkbar; hier nicht gezeigt.

Fig. 4 zeigt einen einzelnen Spitzer (14) mit Schneide bzw. Klinge (15).

Weitere räumliche Anordnungen von mehreren Spitzem mit unterschiedlichen Spitzwinkeln und/oder für unterschiedlich dicken Stiften ausgelegt, sind möglich, z. B. vier Spitzer mit unterschiedlichen (An)-Spitzmoeglichkeiten, sternförmig angeordnet.

Zudem kann der Spitzer auch mit einem Auffangbehältnis kombiniert werden, um die beim Spitzen anfallenden Spähne aufzufangen.

In Fig. 6 dargestellt: Hier ist das Auffangbehaeltnis (13) und der Spitzer (12) einstueckig miteinander verbunden.

Es besteht auch die Moeglichkeit ein seperates Auffangbehaeltnis an dem Spitzer zu befestigen, welches abnehmbar sein kann und seperat entleerbar ist. Alternativ kann auch eine Entleeroeffnung an dem Auffangbehaeltnis angebracht sein

Fig. 5 zeigt einen Spitzer mit Tiefenanschlag, mittels der Stellschraube (11) welche im Spitzer (10) eingeschraubt ist. Jenachdem wie tief die Stellschraube (11) das Eindringen des Stiftes (8) ermöglicht, wird die Spitze (9) des Stiftes (8) mehr oder weniger spitz.


Anspruch[de]
  1. 1. Spitzer zum Spitzen von Stiften mit einem Fuehrungsbereich (14) und einer Klinge (15) fuer den anzuspitzenden Stift, dadurch gekennzeichnet, dass der Fuehrungsbereich (14) und die Klinge (15) einstueckig sind.
  2. 2. Spitzer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das verwendete einstueckige Material hoch schneidfest ist, vorzugsweise Schneidkeramik oder aus Hartmetall ist.
  3. 3. Spitzer nach einem der vorangegangenen Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass zwei oder mehrere Spitzer, die mit unterschiedlichen Spitzwinkeln (4 und 3) und/oder für unterschiedlich dicke Stifte einsetzbar sind; räumlich miteinander verbunden sein können (z. B. siehe Fig. 1, 2 und 3), vorzugsweise einstueckig
  4. 4. Spitzer nach einem der vorangegangen Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass der Spitzer auch mit einem Auffangbehältnis für die anfallenden Spähne ausgestattet sein kann, welches abnehmbar und/oder oeffnenbar sein kann.
  5. 5. Spitzer (10) nach einem der vorangegangen Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass der Spitzer mit einem Tiefenanschlag bzw. Stellschraube (11) ausgestattet sein kann, um die Länge der gespitzen Mine (9) vor zubestimmen.
  6. 6. Spitzer nach einem der vorangegangenen Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass das Auffangbehältnis (13) und der Spitzer (12) einstueckig sind.






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