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Ventile für Orgeln - Dokument DE19935470A1
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE19935470A1 01.02.2001
Titel Ventile für Orgeln
Anmelder Zacharias, Ernst, 78647 Trossingen, DE
Erfinder Zacharias, Ernst, 78647 Trossingen, DE
DE-Anmeldedatum 28.07.1999
DE-Aktenzeichen 19935470
Offenlegungstag 01.02.2001
Veröffentlichungstag im Patentblatt 01.02.2001
IPC-Hauptklasse G10B 3/06
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft ein Ventil für Orgeln, welches aus einem einfachen, sehr elastischen Schlauch oder einem schlauchartigen elastischen Gebilde besteht, welches von der Taste, die unter Feder- oder Gewichtsdruck steht, zugekniffen gehalten wird. Beim Drücken der Taste wird der Zukniff gelöst.

Beschreibung[de]

In Orgeln verwendet man in der Regel Klappen- oder Kegelventile die durch Drücken von Tasten geöffnet werden. Das Bindeglied zwischen Tasten und Ventilen nennt man Traktur. Man verwendet rein mechanische, elektrische oder pneumatische Trakturen oder Mischungen aus diesen.

In allen Fällen muß man mit einem Stecher oder einem ziehenden Draht in Kanzellen eingreifen die unter Winddruck stehen. Diese Eingriffe machen Dichtungen erforderlich.

Der Erfindungsgegenstand will ein Ventil schaffen welches ganz auf diese Dichtungen verzichtet und sieht deshalb einen Schlauch oder ein ähnliches hohles elastisches Gebilde vor, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Schlauch bzw. dieses Gebilde unmittelbar von der Taste, die unter Feder- oder Gewichtsdruck steht, geschlossen gehalten wird. Der Schlauch bzw. Das elastische Gebilde ist im Ruhezustand zugekniffen. Durch betätigen der Taste wird das Zukneifen gelöst.

Das erfindungsgemäße Ventil für Orgeln wird durch die heute zur Verfügung stehenden Materialien wie z. B. Silikonschläuche äußerst dauerhaft. Bei entsprechender Wahl der Wandung der Schläuche kommt man mit den an der Taste herkömmlichen Kräften aus, um den Schlauch zugekniffen zu halten. Abgesehen von Hochdruckstimmen benötigen die Orgelpfeifen nur Drücke bis ca. 100 mmWS (Wassersäule).

Für mundgeblasene kleine Orgeln ob mit Flöten oder Zungen ist das erfindungsgemäße Ventil besonders vorteilhaft. Lediglich die Innenseite des Schlauches kommt mit Speichel oder Kondenswasser in Berührung.

Bisher mußte man Ventile z. B. Klappen und Stecher speichelfest ausführen. Stecher bleiben durch trocknenden Speichel sogar gelegentlich hängen.

Die Fig. 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel.

Die Feder (1) an der Taste (2) hält in der Ruhelage über den Nebel (3) und dem Gegenlager (4) den Schlauch (5) zugekniffen. Beim betätigen der Taste (2) wird der Hebel (3) vom Schlauch und dem Gegenlager (4) abgehoben und der Luftstrom kann aus der Windlade (6) durch den Schlauch (5) in die Tonkanzelle (7) gelangen. Die Öffnungen (8) für die Pfeifen bekommen Wind.

Damit die Spielschwere der Tasten möglichst klein bleibt wählt man dünne Schlauchwandungen. Dünne Schlauchwandungen entwickeln aber nur geringe Rückstellkräfte beim Öffnen des Schlauchquerschnitts. Das erfindungsgemäße Orgelventil sieht deshalb am Schlauch Fortsätze vor, die beim Drücken der Taste den Schlauchquerschnitt zwangsweise öffnen. Die Fig. 2 zeigt ein Ausführungsbeispiel des Schlauchquerschnitts mit den Fortsätzen. Links in Fig. 2 das geschlossene Ventil.

Rechts in Fig. 2 das geöffnete Ventil.

Kleine Orgeln mit wenig Register auf der Tonkanzelle lassen sich direkt über die Schläuche mit Wind versorgen.

Das erfindungsgemäße Ventil ist sehr einfach und billig herzustellen. Es eignet sich auch gut zur Ansteuerung einer pneumatischen Traktur oder des Barkerhebels.


Anspruch[de]
  1. 1. Orgelventil, dadurch gekennzeichnet, daß ein ausreichend elastischer Schlauch oder ein schlauchartiges elastisches Gebilde unmittelbar von der Tastenfeder oder vom Tastengewicht zugehalten wird.
  2. 2. Orgelventil nach dem Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Schlauch kleine Fortsätze vorgesehen sind die beim Drücken der Taste den Schlauch zwangsweise öffnen.
  3. 3. Orgelventil nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Zukneifen und Öffnen des Schlauches von einem Elektromagneten besorgt wird dessen Anker unter Feder- oder Gewichtsdruck steht.






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