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Dokumentenidentifikation DE69517815T2 01.02.2001
EP-Veröffentlichungsnummer 0779161
Titel Wärmeempfindliches Aufzeichnungselement und Verfahren zur Herstellung von Flachdruckformen damit
Anmelder Agfa-Gevaert N.V., Mortsel, BE
Erfinder Van Damme, Marc, 2640 Mortsel, BE;
Vermeersch, Joan, 2640 Mortsel, BE
Vertreter `a a a Va a a ba a
DE-Aktenzeichen 69517815
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 14.12.1995
EP-Aktenzeichen 952034940
EP-Offenlegungsdatum 18.06.1997
EP date of grant 05.07.2000
Veröffentlichungstag im Patentblatt 01.02.2001
IPC-Hauptklasse B41M 5/34
IPC-Nebenklasse B41C 1/10   B41M 5/40   B41M 5/36   

Beschreibung[de]
1. Technisches Gebiet der Erfindung.

Die vorliegende Erfindung betrifft ein wärmeempfindliches Material zur Herstellung einer lithografischen Druckplatte. Die vorliegende Erfindung betrifft weiterhin ein Verfahren zur Herstellung einer Druckplatte mit diesem wärmeempfindlichen Material.

2. Allgemeiner Stand der Technik.

Lithografischer Druck ist das Verfahren, bei dem das Drucken von speziell hergestellten Oberflächen her erfolgt, von denen bestimmte Bereiche lithografische Farbe anziehen und andere Bereiche nach Benetzung mit Wasser die Farbe abstoßen werden. Die farbanziehenden Bereiche bilden die Druckbereiche, die farbabstoßenden Bereiche die Hintergrundbereiche.

Im Bereich der Fotolithografie wird ein fotografisches Material in den fotobelichteten Bereichen (negativarbeitend) oder in den nicht-belichteten Bereichen (positivarbeitend) auf einem hydrophilen Hintergrund bildmäßig ölige oder fette Farben anziehend gemacht.

Bei der Herstellung von üblichen lithografischen Druckplatten, ebenfalls als Oberflächenlithoplatten oder Flachdruckplatten bezeichnet, wird eine Unterlage, die eine Affinität zu Wasser aufweist oder solche Affinität durch eine chemische Verarbeitung erhalten hat, mit einer dünnen Schicht mit einer lichtempfindlichen Zusammensetzung überzogen. Als Schichten mit einer lichtempfindlichen Zusammensetzung eignen sich lichtempfindliche polymere Schichten, die Diazoverbindungen, dichromatsensibilisierte hydrophile Kolloide und eine Vielzahl von synthetischen Fotopolymeren enthalten. Insbesondere diazosensibilisierte Schichtverbände werden weitverbreitet eingesetzt.

Während der bildmäßigen Belichtung der lichtempfindlichen Schicht werden die belichteten Bildbereiche wasserunlöslich und bleiben die nicht-belichteten Bereiche wasserlöslich. Die Druckplatte wird anschließend mit einer geeigneten Flüssigkeit entwickelt, um das in den nicht-belichteten Bereichen enthaltene Diazoniumsalz oder Diazoharz zu entfernen.

Andererseits beschreibt die (am 24.04.96 veröffentlichte) EP-A 708 373 ein negativarbeitendes lichtempfindliches bilderzeugendes Element, das auf einer hydrophilen Oberfläche eines Trägers der angegebenen Reihe nach (i) eine hydrophobe fotopolymerisierbare Zusammensetzung, die durch den Träger und/oder die Vorderseite mit aktinischer Strahlung bestrahlt werden kann und wenigstens eine ungesättigte Verbindung mit wenigstens einer polymerisierbaren ethylenisch ungesättigten Gruppe, wenigstens ein hydrophobes thermoplastisches Polymeres und wenigstens einen Fotoinitiator enthält, und (ii) gegebenenfalls eine Empfangsschicht enthält, dadurch gekennzeichnet, daß die hydrophobe fotopolymerisierbare Zusammensetzung der angegebenen Reihe nach (i) eine an die hydrophile Oberfläche grenzende polymerisierbare Schicht, die wenigstens einen Teil der ungesättigten Verbindung(en) enthält, und (ii) eine hydrophobe lichtempfindliche Schicht enthält, die an die polymerisierbare Schicht grenzt und wenigstens einen Teil des (der) hydrophoben thermoplastischen Polymeren und des (der) Fotoinitiators (Fotoinitiatoren) enthält, und die Schälkraft der fotopolymerisierbaren Zusammensetzung zwischen 0,1 N/m und 12 N/m liegt.

Mit den obenbeschriebenen lichtempfindlichen bilderzeugenden, zur Herstellung einer Druckplatte eingesetzten Elementen ist der besondere Nachteil verbunden, daß sie vor Licht geschützt werden müssen.

Andererseits sind Verfahren zur Herstellung von Druckplatten bekannt, die vielmehr wärmeempfindlich als lichtempfindlich sind. So beschreibt zum Beispiel die Research Disclosure Nr. 33303, Januar 1992, ein wärmeempfindliches bilderzeugendes Element, das auf einem Träger eine vernetzte hydrophile Schicht mit thermoplastischen polymeren Teilchen und einem infrarotabsorbierenden Pigment wie z. B. Gasruß enthält. Bei bildmäßiger Belichtung mit einem Infrarotlaser koagulieren die thermoplastischen polymeren Teilchen bildmäßig, wodurch die Oberfläche des bilderzeugenden Elements an diesen Bereichen ohne weitere Entwicklung farbanziehend gemacht wird. Als Nachteil dieses Verfahrens gilt die hohe Beschädigungsanfälligkeit der erhaltenen Druckplatte, denn die nicht-druckenden Bereiche können bei Ausübung eines leichten Drucks auf diese Bereiche farbanziehend werden. Ansonsten kann die lithografische Leistung einer solchen Druckplatte unter kritischen Bedingungen schwach sein und wird die Druckplatte demnach einen beschränkten lithografischen Druckspielraum aufweisen.

3. Zusammenfassung der Erfindung.

Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein wärmeempfindliches bilderzeugendes Element zur praktischen und umweltfreundlichen Herstellung einer lithografischen Druckplatte mit hervorragenden Druckeigenschaften.

Ein weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zur praktischen und umweltfreundlichen Herstellung einer hochqualitativen negativarbeitenden lithografischen Druckplatte mit diesem bilderzeugenden Element.

Weitere Gegenstände der vorliegenden Erfindung werden aus der nachstehenden Beschreibung ersichtlich.

Die vorliegende Erfindung verschafft ein wärmeempfindliches bilderzeugendes Element, das folgende Bestandteile umfaßt:

- einen Träger mit einer hydrophilen Oberfläche,

- angrenzend an die hydrophile Oberfläche eines Trägers eine hydrophobe wärmeempfindliche Zusammensetzung mit einem hydrophoben polymeren Bindemittel, einer Verbindung, die Licht in Wärme umzuwandeln vermag, und einer härtbaren Zusammensetzung, wobei die härtbare Zusammensetzung ein Polyol ist, eine durch Reaktion eines freien Radikals härtbare Verbindung, ein Monomeres, das unter Einwirkung einer Säure eine kationische Polymerisation eingehen kann, eine Verbindung mit wenigstens zwei Hydroxylgruppen, eine Verbindung mit wenigstens zwei latenten oder maskierten elektrophilen Gruppen, die bei Reaktion mit einer Säure in elektrophile Gruppen umgewandelt werden, eine Verbindung mit einem aromatischen Anteil, bei der eine aromatische Substitution auftreten kann, oder mehrfunktionelle Epoxyverbindungen, die unter Einwirkung eines Alkalis und eines Initiators oder eines Säurevorläufers oder Alkalivorläufers härtbar sind, wobei die Menge der härtbaren Zusammensetzung das Absorptionsvermögen des hydrophoben polymeren Bindemittels übersteigt und dadurch eine separate Phase bildet,

- eine oder mehrere beim Erwärmen klebrig werdende Schichten mit einer Stärke zwischen 0,1 und 0,50 um, wobei wenigstens eine der beim Erwärmen klebrig werdenden Schichten an die hydrophobe wärmeempfindliche Zusammensetzung grenzt.

Die vorliegende Erfindung verschafft weiterhin ein Verfahren zur Herstellung einer lithografischen Druckplatte, mit folgenden Stufen:

(a) die bildmäßige oder informationsmäßige Belichtung eines obenbeschriebenen bilderzeugenden Elements,

(b) die Entwicklung des belichteten bilderzeugenden Elements, wobei die Entwicklung der angegebenen Reihe nach folgende Stufen umfaßt:

(i) die vor oder nach der Belichtung vorgenommene Laminierung der beim Erwärmen klebrig werdenden Schicht auf einer Empfangsschicht oder, wenn das bilderzeugende Element keine selbsthaftende Schicht enthält, die vor oder nach der Belichtung vorgenommene Laminierung der beim Erwärmen klebrig werdenden Schicht auf einer Empfangsschicht oder einer selbsthaftenden Schicht, und

(ii) das Abziehen der Empfangsschicht von der hydrophilen Oberfläche des Trägers, wodurch die hydrophobe lichtempfindliche Zusammensetzung mustermäßig auf die Empfangsschicht übertragen wird.

4. Detaillierte Beschreibung der vorliegenden Erfindung.

Wir haben festgestellt, daß nach dem erfindungsgemäßen Verfahren unter Verwendung eines obenbeschriebenen bilderzeugenden Elements hochqualitative lithografische Druckplatten erhalten werden können. Wir haben insbesondere festgestellt, daß die Druckplatten eine hohe Qualität aufweisen und in praktischer Weise bereitgestellt werden, was wirtschaftliche und ökologische Vorteile bietet.

Erfindungsgemäß nutzbare beim Erwärmen klebrig werdende Schichten (TALs) weisen bei Messung mit dem 1090 THERMOANALYZER von Du Pont Co einen Einfrierpunkt Tg zwischen 10ºC und 100ºC auf. Während der Laminierungs- und Delaminierungsstufe soll das Material einer minimalen thermischen Belastung unterliegen, um Energie einzusparen und das Risiko auf Änderung oder Verformung des Materials zu verringern. Aus diesen Gründen liegt der Tg der TAL vorzugsweise unter 60ºC. Der Tg-Wert der TAL kann auf Basis des Tg-Werts des (der) benutzten Polymeren und/oder durch Zugabe polymerer oder niedermolekularer Weichmacher oder Thermolösungsmittel ermittelt werden.

Die Haftung der TAL an der Empfangsschicht wird ebenfalls auf Basis der Fließeigenschaften der TAL durch Erhitzung auf eine Temperatur über dem Tg-Wert ermittelt. Ein diese Eigenschaft beschreibender Parameter ist die Schmelzviskosität. Bei Messung mit dem VISCOELASTIC MELT TESTER von Rheometrics Co., Surrey, Großbritannien, weist eine erfindungsgemäß nutzbare TAL eine Schmelzviskosität von mehr als 3.000 Poise bei 120ºC auf.

Zwecks einer problemlosen Bilderzeugung ohne unerwünschte Haftung der TAL an der Rückseite des bilderzeugenden Elements oder an anderen Materialien wird vorzugsweise eine TAL mit einem Tg-Wert zwischen 20ºC und 45ºC, einer Schmelzviskosität von mehr als 7.000 Poise und einer Elastizität entsprechend einem bei 120ºC mit dem VISCOELASTIC MELT TESTER von Rheometrics Co., Surrey, Großbritannien, gemessenen (tg δ)&supmin;¹-Wert von mehr als 1,30 benutzt. Der (tg δ)&supmin;¹-Wert ist ein Maß für die Elastizität, wie beschrieben in "Polymer Chemistry. the Basic Concept" von P. C. Hiemenz, 1984, herausgegeben von M. Dekker Inc., New York.

Aus ökologischen und praktischen Gründen wird die TAL vorzugsweise aus einem wäßrigen Medium aufgetragen. Deshalb werden die Polymeren vorzugsweise als Latices eingearbeitet.

Bevorzugte Latices sind Latices von Styrol, Styrolbutadien, Styrol(meth)acrylat und n.Butylacrylatmethylmethacrylatacrylnitril. Diese Latices können andere, die Stabilität des Latex verbessernde Comonomere wie Acrylsäure, Methacrylsäure und Acrylamid enthalten. Als weitere mögliche Latices kommen Polyvinylacetat, Polyethylenvinylacetat, Polyacrylnitrilbutadienacrylsäure, Polymethylmethacrylatbutylmethacrylat, Polymethylmethacrylatethylacrylat, Polystyrolbutylacrylat, Polymethylmethacrylatbutadien, Polyester von Terephthalsäure- Sulfoisophthalsäure-Ethylenglycol und Copolyester von Terephthalsäure-Sulfoisophthalsäure-Hexandiol-Ethylenglycol in Frage.

Besonders geeignete Polymere für den Gebrauch in der TAL-Schicht sind die von Bayer AG, Deutschland, vertriebenen BAYSTALTM-Polymer-Typen auf Basis von Styrol-Butadien- Copolymeren mit einem Gewichtsverhältnis zwischen 40/60 und 80/20. Wenn verlangt kann ein niedriges Gew.-% (bis zu etwa 10 Gew.-%) an Acrylamid und/oder Acrylsäure eingebettet werden. Andere nutzbare Polymere sind die ebenfalls von Bayer AG vertriebenen EUDERMTM-Polymeren, die Copolymere mit n.Butylacrylat, Methylmethacrylat, Acrylnitril und geringen Mengen Methacrylsäure sind.

Es können der TAL-Schicht verschiedene Zutaten zugesetzt werden, um die Schichtbildung oder die Schichteigenschaften zu verbessern, z. B. Verdickungsmittel, Tenside, Egalisiermittel, thermische Lösungsmittel und Pigmente.

Außer der beim Erwärmen klebrig werdenden Schicht, auf der die Empfangsschicht laminiert wird und die den obenbeschriebenen Anforderungen genügen soll, kann das Material zwischen der oberen TAL-Schicht und der hydrophoben lichtempfindlichen Zusammensetzung eine oder mehrere zusätzliche, beim Erwärmen klebrig werdende Schichten enthalten, z. B. um die Haftung an der hydrophoben wärmeempfindlichen Zusammensetzung zu verbessern und somit nach der Delaminierungsstufe eine bessere Bildqualität zu erhalten. Die Zusammensetzung und/oder die physikalischen Eigenschaften dieser anderen TAL-Schicht(en) kann zu denen der oberen TAL-Schicht unterschiedlich sein. Diese Schicht(en) kann (können) ein Polymeres oder eine Mischung aus Polymeren, gegebenenfalls in Kombination mit niedermolekularen Zutaten wie Weichmachern oder Thermolösungsmitteln, enthalten. Der (den) TAL-Schicht(en) können weiterhin andere Ingredienzen wie Wachse, Füllstoffe, polymere Perlen, Glasperlen, Kieselerde usw. zugesetzt werden.

Die Stärke der beim Erwärmen klebrig werdenden Schicht bestimmt in weitgehendem Maße die Haftung während der Laminierungs/Delaminierungsstufe. Die Stärke der beim Erwärmen klebrig werdenden Schicht liegt vorzugsweise zwischen 0,1 und 50 um, noch besser wäre zwischen 0,1 und 15 um.

Der Träger des erfindungsgemäßen bilderzeugenden Elements hat eine hydrophile Oberfläche und muß stabil bei den Verarbeitungsbedingungen sein.

Beim Träger mit einer hydrophilen Oberfläche kann es sich um einen hydrophilen Metallträger, vorzugsweise einen aufgerauhten und eloxierten Aluminiumträger handeln. Erfindungsgemäß kann ein eloxierter Aluminiumträger einer Verarbeitung zur Verbesserung der hydrophilen Eigenschaften der Trägeroberfläche unterzogen werden.

In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform enthält der Träger mit einer hydrophilen Oberfläche eine auf einen biegsamen Träger vergossene gehärtete hydrophile Oberfläche, die ein hydrophiles Bindemittel und einen Härter enthält.

Solche hydrophilen Bindemittel sind z. B. in der EP-A 450 199 beschrieben. Bevorzugte gehärtete hydrophile Schichten enthalten teilweise modifizierte Dextrane oder Pullulan, die (das) mit einem Aldehyd gehärtet ist (sind), wie z. B. in der EP-A 514 990 beschrieben. Besonders bevorzugte hydrophile Schichten sind Schichten aus mit einem Tetraalkylorthosilikat gehärtetem Polyvinylalkohol, die vorzugsweise SiO&sub2; und/oder TiO&sub2; enthalten und ein Gewichtsverhältnis des Polyvinylalkohols zum Tetraalkylorthosilikat zwischen 0,5 und 5 aufweisen, wie z. B. in den GB-P 1 419 512, FR-P 2 300 354, US-P 3 971 660, US-P 4 284 705, EP-A 405 016 und EP-A 450 199 beschrieben.

Die gehärtete hydrophile Schicht in einem erfindungsgemäß verwendeten bilderzeugenden Element enthält vorzugsweise auch Substanzen, die die mechanische Festigkeit und Porosität der Schichten verbessern. Zu diesem Zweck kann kolloidale Kieselerde benutzt werden. Die kolloidale Kieselerde kann in Form einer beliebigen handelsüblichen Wasserdispersion von kolloidaler Kieselerde mit zum Beispiel einer mittleren Teilchengröße bis zu 40 nm, z. B. 20 nm, benutzt werden. Daneben können inerte Teilchen mit einer größeren Korngröße als die kolloidale Kieselerde zugesetzt werden, z. B. Kieselerde, die wie in J. Colloid and Interface Sci., Band 26, 1968, Seiten 62 bis 69, von Stöber beschrieben hergestellt ist, oder Tonerdeteilchen oder Teilchen mit einem mittleren Durchmesser von wenigstens 100 nm, wobei es sich um Teilchen von Titandioxid oder anderen Schwermetalloxiden handelt. Durch Einbettung dieser Teilchen erhält die Oberfläche der gehärteten hydrophilen Schicht eine gleichmäßige rauhe Beschaffenheit mit mikroskopischen Spitzen und Tälern, die als Lagerstellen für Wasser in Hintergrundbereichen dienen.

Die Stärke einer gehärteten hydrophilen Schicht in einem erfindungsgemäßen Material liegt zwischen 0,2 und 25 um, vorzugsweise zwischen 1 und 10 um.

Die obengenannten biegsamen Träger können lichtundurchlässig oder lichtdurchlässig sein, wobei es sich z. B. um einen Träger aus Papier oder Harz handeln kann. Bei Verwendung eines Trägers aus Papier ist ein auf einer oder beiden Seiten mit einem α-Olefinpolymeren beschichteter Träger bevorzugt, z. B. ein mit einer gegebenenfalls einen Lichthofschutzfarbstoff oder ein Lichthofschutzpigment enthaltenden Polyethylenschicht überzogener Träger. Es ist ebenfalls möglich, einen Träger aus organischem Harz zu verwenden, wie z. B. Träger aus Celluloseestern wie eine Celluloseacetatfolie, eine Cellulosepropionatfolie und eine Cellulosebutyratfolie, Träger aus einem Polyester wie eine Poly(ethylenterephthalat)folie, Träger aus einem Polyvinylacetal, eine Polystyrolfolie, Träger aus einem Polycarbonat, eine Polyvinylchloridfolie oder Träger aus Poly-α-olefinen wie eine Polyethylen- oder Polypropylenfolie.

Zwischen dem erfindungsgemäßen Träger und der erfindungsgemäßen gehärteten hydrophilen Schicht können eine oder mehrere Haftschichten angebracht werden, um die Haftung zwischen diesen zwei Schichten zu verbessern.

Eine erfindungsgemäß bevorzugte Haftschicht ist eine ein hydrophiles Bindemittel und Kieselerde enthaltende Haftschicht.

Als hydrophiles Bindemittel in der Haftschicht verwendet man in der Regel ein Protein, vorzugsweise Gelatine. Gelatine kann aber teilweise oder völlig durch synthetische, halbsynthetische oder natürliche Polymere ersetzt werden. Synthetische Ersatzstoffe für Gelatine sind z. B. Polyvinylalkohol, Poly-N- vinylpyrrolidon, Polyvinylimidazol, Polyvinylpyrazol, Polyacrylamid, Polyacrylsäure und deren Derivate, insbesondere deren Copolymere. Natürliche Ersatzstoffe für Gelatine sind z. B. andere Proteine wie Zein, Albumin und Casein, Cellulose, Saccharide, Stärke und Alginate. Halbsynthetische Ersatzstoffe für Gelatine sind in der Regel modifizierte natürliche Produkte wie z. B. Gelatine-Derivate, die durch Umwandlung von Gelatine mit Alkylierungs- oder Acylierungsmitteln oder durch Pfropfung von polymerisierbaren Monomeren auf Gelatine erhalten werden, und Cellulose-Derivate wie Hydroxyalkylcellulose, Carboxymethylcellulose, Phthaloylcellulose und Cellulosesulfate.

Als Kieselerde zur Verwendung in der Haftschicht wird ein Siliciumdioxid des anionischen Typs bevorzugt. Die kolloidale Kieselerde hat vorzugsweise eine spezifische Oberfläche von wenigstens 100 m²/g, besonders bevorzugt von 300 m²/g.

Die Ermittlung der spezifischen Oberfläche der kolloidalen Kieselerde erfolgt nach der von S. Brunauer, P. H. Emmett und E. Teller, J. Amer, Chem. Soc. 60, 309-312 (1938) beschriebenen BET-Wert-Methode.

Die Kieselerdedispersion kann ebenfalls andere Substanzen wie z. B. Aluminiumsalze, Stabilisatoren, Biozide usw. enthalten.

Solche Kieselerde-Typen werden unter den Handelsnamen KIESELSOL 300 und KIESELSOL 500 vertrieben (KIESELSOL ist ein eingetragenes Warenzeichen der Farbenfabriken Bayer AG, Leverkusen, Deutschland), wobei die Ziffer auf die spezifische Oberfläche in m²/g deutet.

Das Gewichtsverhältnis des hydrophilen Bindemittels zur Kieselerde in der Haftschicht liegt vorzugsweise unter 1. Die untere Grenze ist zwar nicht sehr wichtig, beträgt jedoch vorzugsweise wenigstens 0,2. Das Gewichtsverhältnis des hydrophilen Bindemittels zur Kieselerde liegt besonders bevorzugt zwischen 0,25 und 0,5.

Das Auftragverhältnis der Haftschicht liegt zwischen 200 mg/m² und 750 mg/m², besonders bevorzugt zwischen 250 mg/m² und 500 mg/m².

Der Auftrag der obendefinierten Haftschichtzusammensetzung erfolgt vorzugsweise aus einer wäßrigen kolloidalen Dispersion, gegebenenfalls in Gegenwart eines Tensids.

Erfindungsgemäß nutzbare hydrophobe polymere Bindemittel sind:

(A) Copolyester, z. B. Copolyester aus dem Reaktionsprodukt eines Alkylenglycols, z. B. Polymethylenglycol nach der Formel HO(CH&sub2;)vOH, in der v eine ganze Zahl von 2 bis 10 bedeutet, und

(1) Hexahydroterephthalsäure, Sebacinsäure und Terephthalsäure,

(2) Terephthalsäure, Isophthalsäure und Sebacinsäure, (3) Terephthalsäure und Sebacinsäure, (4) Terephthalsäure und Isophthalsäure, und (5) Mischungen aus Copolyestern, die aus den genannten Glycolen und (i) Terephthalsäure, Isophthalsäure und Sebacinsäure und (ii) Terephthalsäure, Isophthalsäure, Sebacinsäure und Adipinsäure hergestellt sind,

(B) Nylone oder Polyamide, z. B. N-Methoxymethylpolyhexamethylenadipamid,

(C) Vinylidenchloridcopolymere, z. B. ein Vinylidenchloridacrylnitril-Copolymeres, ein Vinylidenchlorid-methylacrylat- Copolymeres und ein Vinylidenchlorid-vinylacetat-Copolymeres,

(D) ein Ethylen-vinylacetat-Copolymeres,

(E) Celluloseether, z. B. Methylcellulose, Ethylcellulose und Benzylcellulose,

(F) Polyethylen,

(G) synthetische Gummis, z. B. Butadien-acrylnitril- Copolymere und Chlor-2-butadien-1,3-Polymere,

(H) Celluloseester, z. B. Celluloseacetat, Celluloseacetatsuccinat, Celluloseacetatbutyrat und Cellulosenitrat,

(I) Polyvinylester, z. B. Polyvinylacetatacrylat, Polyvinylacetatmethacrylat und Polyvinylacetat,

(J) Polyacrylat und α-Alkylpolyacrylatester und Copolymere, z. B. Polymethylmethacrylat und Polyvinylacetat,

(K) hochmolekulare Polyethylenoxide von Polyglycolen mit einem mittleren Molekulargewicht zwischen etwa 4.000 und 1.000.000,

(L) Polyvinylchlorid und Copolymere, z. B. ein Polyvinylchloridacetat-Copolymeres und ein Polyvinylchloridacetat-alkohol-Copolymeres,

(M) Polyvinylacetale, z. B. Polyvinylbutyral und Polyvinylformal,

(N) Polyformaldehyde,

(O) Polyurethane und Copolymere,

(P) Polycarbonate und Copolymere, und

(Q) Polystyrole und Copolymere, z. B. ein Polystyrol- acrylnitril-Copolymeres und ein Polystyrol-acrylnitril-butadien- Copolymeres.

Vorzugsweise handelt es sich bei den erfindungsgemäß verwendeten hydrophoben Bindemitteln um Copolymere von Styrol oder Vinyltoluol, besonders bevorzugt Copolymere von Styrol und (Meth)acrylaten oder Vinyltoluol und Butadien-Derivaten, ganz besonders bevorzugt Copolymere von Styrol und Butylmethacrylat oder von Vinyltoluol und Butadien.

Als Verbindungen, die in der Lage sind, Licht in Wärme umzuwandeln, verwendet man vorzugsweise infrarotabsorbierende Verbindungen, obgleich die Absorptionswellenlänge nicht von großer Bedeutung ist, insofern, als daß die Absorption der benutzten Verbindung innerhalb des Wellenlängenbereichs der zur bildmäßigen Belichtung eingesetzten Lichtquelle fällt. Besonders nutzbare Verbindungen sind zum Beispiel Farbstoffe und insbesondere Infrarotfarbstoffe, Gasruß, Metallcarbide, Boride, Nitride, Carbonitride, Oxide mit einer Bronzestruktur und Oxide mit einer der Bronzefamilie verwandten Struktur, doch ohne den A-Bestandteil, z. B. WO2,9. Es können gleichfalls leitfähige polymere Dispersionen benutzt werden, wie leitfähige polymere Dispersionen auf Basis von Polypyrrol oder Polyanilin. Die lithografische Leistung und insbesondere die erzielte Auflagenfestigkeit hängt von der Wärmeempfindlichkeit des bilderzeugenden Elements ab. In dieser Hinsicht haben wir gefunden, daß mit Gasruß sehr gute und günstige Ergebnisse erzielbar sind. Die Menge der Licht in Wärme umwandelnden Verbindungen in der hydrophoben wärmeempfindlichen Zusammensetzung liegt vorzugsweise zwischen 0,01 und 2 g/m², besonders bevorzugt zwischen 0,1 und 1,5 g/m².

Geeignete reaktionsfähige Verbindungen können Verbindungen sein, die unter Einwirkung von Hitze miteinander reagieren, z. B. Polyole wie Ditrimethylolpropan.

In einer erfindungsgemäßen Ausführungsform erfolgt die Härtung der reaktionsfähigen Verbindungen durch Reaktion mit einem freien Radikal, z. B. Monomeren mit wenigstens einer polymerisierbaren ethylenisch ungesättigten Gruppe. Das Monomere kann ein Monomeres mit einer polymerisierbaren ethylenisch ungesättigten Gruppe sein. Besonders bevorzugt verwendet man Monomere mit wenigstens zwei polymerisierbaren ethylenisch ungesättigten Gruppen. Ganz besonders bevorzugt sind Monomere des Urethan-Typs wie die in Tabelle I und in der EP-A 502562 aufgelisteten sowie ungesättigte Ester von Polyolen, insbesondere Ester von Polyolen und einer α-Methylencarbonsäure.

Beispiele für Monomere des Urethan-Typs sind in der nachstehenden Tabelle I aufgelistet.

Tabelle I

Beispiele für Ester eines Polyols und einer α-Methylencarbonsäure sind Ethylendiacrylat, Glycerintri(meth)acrylat, Ethylendimethacrylat, 1,3-Propandioldi(meth)acrylat, 1,2,4- Butantrioltri(meth)acrylat, 1,4-Cyclohexandioldi(meth)acrylat, 1,4-Benzoldioldi(meth)acrylat, Pentaerythritoltetra(meth)acrylat, Dipentaerythritolpentaacrylat, 1,5-Pentandioldi(meth)acrylat, die Bisacrylate und Methacrylate von Polyethylenglycolen mit einem Molekulargewicht zwischen 200 und 500 und dergleichen.

Weitere Typen von zur Verwendung in der hydrophoben wärmeempfindlichen Zusammensetzung geeigneten Monomeren sind z. B. die in den EP-A 502562, DEOS 41 09 239, 4 005 231, 3 643 216, 3 625 203, 3 516 257, 3 516 256 und 3 632 657 beschriebenen Monomeren. Weitere Monomer-Typen, die sich zum Einsatz in der hydrophoben fotopolymerisierbaren Zusammensetzung eignen, sind in der EP-A 522 616 beschrieben. Es ist deutlich, daß sich diese Monomeren einander zugemischt benutzen lassen.

Anstelle von oder in Kombination mit den Monomeren mit wenigstens einer polymerisierbaren ethylenisch ungesättigten Gruppe kann ein Prepolymeres mit wenigstens einer polymerisierbaren ethylenisch ungesättigten Gruppe, vorzugsweise mit zwei oder mehr polymerisierbaren ethylenisch ungesättigten Gruppen, benutzt werden. Das Prepolymere hat vorzugsweise ein numerisches mittleres Molekulargewicht von nicht mehr als 25.000, besonders bevorzugt von nicht mehr als 10.000.

In einer weiteren Ausführungsform kann die säureempfindliche Verbindung ein Monomeres sein, das in der Lage ist, sich einer den Fachleuten allgemein bekannten kationischen Polymerisation zu unterziehen. Als Alternative enthält das Gemisch von Verbindungen eine Verbindung mit wenigstens zwei Hydroxylgruppen und ein Reagens, das in der Lage ist, unter der Einwirkung einer Säure die Verbindung mit wenigstens zwei Hydroxylgruppen zu vernetzen. In einer weiteren Alternative enthält das Gemisch von Verbindungen eine Verbindung mit wenigstens zwei latenten oder maskierten elektrophilen Gruppen, die bei Reaktion mit einer Säure in elektrophile Gruppen umgewandelt werden, und eine Verbindung mit einem aromatischen Anteil, bei der eine elektrophile aromatische Substitution auftreten kann.

Monomere, die in der Lage sind, sich einer kationischen Polymerisation zu unterziehen, sind vorzugsweise Verbindungen mit wenigstens einer Vinylether-, Propenylether- oder Epoxyfunktion. Besonders bevorzugt enthalten diese Verbindungen wenigstens zwei dieser Funktionen. Ganz besonders bevorzugt benutzt man mehrfunktionelle Epoxyverbindungen auf Basis von z. B. dem Reaktionsprodukt von Bisphenol A (2,2-Bis(4- hydroxyphenyl)-propan) und Epichlorhydrin, zum Beispiel die unter dem eingetragenen Warenzeichen DER von Dow Chemicals vertriebenen Harze.

Verbindungen mit wenigstens zwei Hydroxylgruppen können niedermolekulare Verbindungen sein, jedoch ebenfalls Polymere. Reagenzien, die in der Lage sind, unter der Einwirkung einer Säure die Verbindungen mit wenigstens zwei Hydroxylgruppen zu vernetzen, sind z. B. Verbindungen mit wenigstens zwei Isocyanatgruppen, zum Beispiel die unter dem eingetragenen Warenzeichen DESMODUR von Bayer vertriebenen Verbindungen, Tetraalkoxymethylglycolurile, zum Beispiel die unter dem eingetragenen Warenzeichen CYMEL 1170 von Dyno Cyanamid vertriebene Verbindung, und Verbindungen der folgenden Formel:

in der Z -NRR' oder eine Phenylgruppe und R, R' und R¹ bis R&sup4; jeweils unabhängig voneinander ein Wasserstoffatom, CH&sub2;OH oder CH&sub2;OR&sup5; bedeuten, wobei R&sup5; eine Alkylgruppe bedeutet.

Verbindungen mit wenigstens zwei latenten oder maskierten elektrophilen Gruppen können alifatische Verbindungen mit wenigstens zwei Hydroxylfunktionen sein, Verbindungen mit einem aromatischen Ring, der durch wenigstens zwei latente oder maskierte elektrophile Gruppen substituiert ist, oder Verbindungen mit wenigstens zwei aromatischen Ringen mit wenigstens einer latenten oder maskierten elektrophilen Gruppe. Die latente oder maskierte elektrophile Gruppe ist vorzugsweise -CH²OR&sup6;, wobei R&sup6; ein Wasserstoffatom oder einen Acylrückstand bedeutet. Vorzugsweise sind die aromatischen Ringe ebenfalls substituierte Phenole.

Verbindungen mit einem aromatischen Anteil, bei denen eine elektrophile aromatische Substitution auftreten kann, können niedermolekulare Verbindungen sein, sind jedoch vorzugsweise Polymere, besonders bevorzugt Polymere mit einem Phenolanteil, ganz besonders bevorzugt Polyvinyl-4-hydroxystyrol oder Novolak- Harze.

In noch einer weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsform handelt es sich bei Verbindungen, die unter der Einwirkung eines Alkalis eine Härtungsreaktion aufweisen, um mehrfunktionelle Epoxyverbindungen. Besonders bevorzugt sind mehrfunktionelle Epoxyverbindungen auf Basis vom Reaktionsprodukt von Bisphenol A (2,2-Bis(4-hydroxyphenyl)-propan) und Epichlorhydrin, zum Beispiel die unter dem eingetragenen Warenzeichen DER von Dow Chemicals vertriebenen Harze.

Die reaktionsfähige Verbindung oder das Gemisch von reaktionsfähigen Verbindungen verwendet man in einer das Absorptionsvermögen des hydrophoben polymeren Bindemittels für die Verbindung oder das Gemisch von Verbindungen übersteigenden Menge. Dies bedeutet, daß die Verbindungen oder wenigstens eine Verbindung des Gemisches von Verbindungen nicht völlig im hydrophoben polymeren Bindemittel gelöst ist und die hydrophobe wärmeempfindliche Zusammensetzung also wenigstens zwei Phasen enthält, so daß auf wenigstens einer Oberfläche der hydrophoben wärmeempfindlichen Zusammensetzung, besonders bevorzugt an der Grenzfläche zwischen der hydrophoben wärmeempfindlichen Zusammensetzung und der hydrophilen Oberfläche, vorzugsweise eine dünne Schicht aus wesentlich freier reaktionsfähiger Verbindung vorliegt.

Die Anwesenheit in einem bilderzeugenden Element einer solchen, an die hydrophile Oberfläche des Trägers grenzenden Schicht kann dadurch nachgewiesen werden, daß zuerst die wärmeempfindliche Zusammensetzung und die beim Erwärmen klebrig werdende(n) Schicht(en) von der hydrophilen Oberfläche des Trägers abgetrennt werden und anschließend mit ESCA oder TOF- SIMS in der freigelegten hydrophilen Oberfläche die Anwesenheit von Signalen geprüft wird, die durch eine reaktionsfähige Verbindung oder ein Gemisch von reaktionsfähigen Verbindungen, die (das) in der Lage ist, unter der Einwirkung von Wärme oder eines durch Abbau einer wärmeempfindlichen Verbindung erhältlichen Reagens zu reagieren, erzeugt sind.

Die reaktionsfähige Verbindung hat vorzugsweise einen Siedepunkt oberhalb 100ºC bei normalem Luftdruck.

Als wärmeempfindliche Verbindung, bei deren Zersetzung Radikale erhalten werden, benutzt man meist Azo- und Peroxid- Verbindungen, z. B. 2,2'-Azobisisobutyronitril und Benzoylperoxid. Diese Verbindungen verwendet man vorzugsweise in einer Menge zwischen 0,001 und 1 g/m², besonders bevorzugt in einer Menge zwischen 0,01 und 0,25 g/m².

Zu erfindungsgemäß nutzbaren wärmeempfindlichen Säurevorläufern zählen Sulfoniumverbindungen, insbesondere Benzylsulfoniumverbindungen, wie z. B. in den EP 612065, EP 615233 und US 5 326 677 beschrieben, anorganische Nitrate, wie z. B. Mg(NO&sub3;)&sub2;·6H&sub2;O, oder organische Nitrate wie Guanidiniumnitrat, Ammoniumnitrat, Pyridiniumnitrat usw., wie in den EP 462763, WO 81/1755 und US 4 370 401 beschrieben, eine Sulfonsäure freisetzende Verbindungen wie 3-Sulfolene, z. B. 2,5-Dihydrothiothiophen-1,1-dioxide, wie in der US 5 312 721 beschrieben, thermolytische Verbindungen, wie in der GB 1 204 495 beschrieben, gemeinsam auskristallisierte Addukte eines Amins und einer flüchtigen organischen Säure, wie in der US 3 669 747 beschrieben, Aralkylcyanoformen, wie in der US 3 166 583 beschrieben, Benzointosylat, 2-Nitrobenzyltosylat und Alkylester von organischen Sulfonsäuren, wie in der EP 542008 beschrieben, Thermosäuren, wie in den EP 159725 und DE 35 15 176 beschrieben, Quadratsäure erzeugende Verbindungen, wie in der US 5 278 031 beschrieben, und Säure erzeugende Verbindungen, wie die in den US 5 225 314 und US 5 227 277 und in Research Disclosure 11511 von November 1973 beschrieben sind.

Die wärmeempfindlichen Säurevorläufer verwendet man vorzugsweise in einer Menge zwischen 0,01 und 1 g/m².

Wärmeempfindliche Alkalivorläufer enthalten mit t.-Butyloxycarbonyl maskierte Amine und Dicyandiamide, wie von G. Eastmond et al. in Comprehensive Polymer Science, Band 6, Pergamon Press, beschrieben.

Der hydrophoben wärmeempfindlichen Zusammensetzung können ebenfalls nicht-thermoplastische polymere Verbindungen zugesetzt werden, um der Zusammensetzung bestimmte erwünschte Eigenschaften zu verleihen, z. B. um die Haftung an der hydrophilen Oberfläche des erfindungsgemäß verwendeten Trägers zu verbessern, um Verschleißeigenschaften und chemische Reaktionsträgheit zu verbessern, usw. Geeignete nicht- thermoplastische polymere Verbindungen sind Cellulose, Phenolharze, Melamin-Formaldehydharze, usw. Wenn verlangt kann die hydrophobe wärmeempfindliche Zusammensetzung ebenfalls unmischbare polymere oder nicht-polymere, organische oder anorganische Füllstoffe oder Verstärkungsmittel enthalten, die bei den für die Belichtung des bilderzeugenden Elements benutzten Wellenlängen wesentlich durchlässig sind, z. B. organophile Kieselerden, Bentonite, Kieselerde, Glaspulver, kolloidalen Gasruß, sowie verschiedene Typen von Farbstoffen und Pigmenten, die in je nach den erwünschten Eigenschaften der hydrophoben wärmeempfindlichen Zusammensetzung variierenden Mengen verwendet werden. Die Füllstoffe sind nutzbar zum Verbessern der Stärke der Zusammensetzung, zum Verringern von Klebrigkeit und zusätzlich als Farbstoff.

Es können Mittel zum Verbessern der Benetzung und/oder zum Steuern der Haftung der hydrophoben wärmeempfindlichen Zusammensetzung zugesetzt werden. Geeignete Mittel sind z. B. Silicium, siliciumhaltige Polymere, z. B. ein Poly(dimethylsiloxan)polyether-Copolymeres, ein Poly(dimethylsiloxan)-polyester, siliciumhaltige Tenside, fluorhaltige Copolymere und fluorhaltige Tenside usw.

Verschiedene Farbstoffe, Pigmente, thermografische Verbindungen, UV-Absorptionsmittel, Antioxidantien und farbstoffbildende Komponenten, wie in der EP-A 522 616 beschrieben, können der hydrophoben wärmeempfindlichen Zusammensetzung zugesetzt werden, um nach der Verarbeitung eine Verschiedenheit von Bildern zu erhalten. Diese Zutaten dürfen aber vorzugsweise keine übermäßigen Mengen des Lichts der Belichtungswellenlänge absorbieren oder die thermisch induzierte Reaktion verhindern.

Die wärmeempfindliche Verbindung kann ebenfalls zusätzlich eine reaktionsfähige Verbindung enthalten, die in der Lage ist, unter der Einwirkung von Wärme oder eines durch Abbau einer wärmeempfindlichen Verbindung erhältlichen Reagens zu reagieren, und in einer das Absorptionsvermögen des hydrophoben polymeren Bindemittels nicht übersteigenden Menge verwendet wird.

Die hydrophobe wärmeempfindliche Zusammensetzung weist vorzugsweise eine Trockenstärke zwischen 0,3 und 5 g/m², besonders bevorzugt zwischen 0,5 und 3,5 /m², ganz besonders bevorzugt zwischen 0,75 und 2,5 g/m² auf.

Das bilderzeugende Element kann durch ein aufeinander Auftragen der Schichten und/oder durch das aneinander Laminieren von Schichten oder Schichtverbänden hergestellt werden.

In einer praktischen Ausführungsform wird das bilderzeugende Element dadurch hergestellt, daß auf die hydrophile Oberfläche des erfindungsgemäßen Trägers (i) eine obenbeschriebene hydrophobe wärmeempfindliche Zusammensetzung und (ii) eine beim Erwärmen klebrig werdende Schicht aufgetragen werden.

In einer weiteren praktischen Ausführungsform wird das bilderzeugende Element dadurch hergestellt, indem man das obenbeschriebene bilderzeugende Element mit seiner beim Erwärmen klebrig werdenden Schicht auf einer Empfangsschicht oder vorzugsweise auf einer selbsthaftenden, auf einer Empfangsschicht aufgetragenen Schicht laminiert.

In noch einer anderen praktischen Ausführungsform wird das bilderzeugende Element dadurch hergestellt, daß auf die hydrophile Oberfläche eines erfindungsgemäßen Trägers eine obenbeschriebene hydrophobe wärmeempfindliche Zusammensetzung vergossen und das obenbeschriebene bilderzeugende Element mit seiner hydrophoben lichtempfindlichen Zusammensetzung auf einer beim Erwärmen klebrig werdenden, auf einer Empfangsschicht vergossenen Schicht laminiert wird.

In noch einer anderen bevorzugten Ausführungsform wird das bilderzeugende Element dadurch hergestellt, daß auf die hydrophile Oberfläche eines erfindungsgemäßen Trägers eine obenbeschriebene hydrophobe wärmeempfindliche Zusammensetzung vergossen, das obenbeschriebene bilderzeugende Element mit seiner hydrophoben lichtempfindlichen Zusammensetzung auf einer beim Erwärmen klebrig werdenden Schicht laminiert und das obenbeschriebene Laminat mit seiner beim Erwärmen klebrig werdenden Schicht auf einer selbsthaftenden, auf einer Empfangsschicht vergossenen Schicht laminiert wird.

Zur erfindungsgemäßen Verwendung geeignete selbsthaftende Schichten (PAL-Schichten) enthalten ein oder mehrere selbsthaftende Klebemittel. Die selbsthaftenden Klebemittel sind vorzugsweise klebrige Elastomere, z. B. Blockcopolymere von Styrol/Isopren, Styrol-Butadien-Gummis, Butylgummis, Polymere von Isobutylen und Silikone. Besonders bevorzugt sind natürliche Gummis und Acrylatcopolymere, wie in der US-P 3 857 731 beschrieben.

Die erfindungsgemäße selbsthaftende Schicht, die ein selbsthaftendes Klebemittel enthält, kann ein Bindemittel enthalten. Für den Gebrauch in Kombination mit den selbsthaftenden Klebemitteln geeignete Bindemittel sind Bindemittel, die gegenüber den selbsthaftenden Klebemitteln inert sind, d. h. sie wirken nicht chemisch auf die selbsthaftenden Klebemittel ein und lösen die Klebemittel nicht. Beispiele für solche Bindemittel sind Nitrocellulose, Urethane, Gelatine, Polyvinylalkohol usw.

Die Menge Bindemittel soll so bemessen werden, daß die selbsthaftenden Klebemittel gut an der hydrophoben lichtempfindlichen Zusammensetzung haften. Die Menge Bindemittel ist vorzugsweise niedriger als 2,5 Gewichtsteile, besonders bevorzugt niedriger als 0,6 Gewichtsteile bezogen auf die selbsthaftenden Klebemittel.

Die erfindungsgemäße selbsthaftende, ein selbsthaftendes Klebemittel enthaltende Schicht kann ebenfalls einen Klebrigmacher, z. B. Harzseife oder ein Terpen, enthalten.

Das erfindungsgemäße bilderzeugende, eine selbsthaftende Schicht enthaltende Element enthält vorzugsweise ebenfalls ein Empfangselement auf der selbsthaftenden Schicht. Im allgemeinen handelt es sich beim Empfangselement um eine oder mehrere, lichtdurchlässige, an die selbsthaftende Schicht grenzende Schichten, z. B. eine lichtdurchlässige Schicht aus organischem Harz.

Die Stärke der selbsthaftenden Schicht bestimmt in hohem Maße die Haftung während der Laminierungs/Delaminierungsstufe.

Die Stärke dieser selbsthaftenden Schicht liegt vorzugsweise zwischen 0,1 und 50 um, noch besser wäre zwischen 0,1 und 15 um.

Eine erfindungsgemäße Empfangsschicht ist eine Schicht, die in der Lage ist, an der unterliegenden angrenzenden Schicht zu haften und über die beim Erwärmen klebrig werdende Schicht und die wahlweise vorhandene selbsthaftende Schicht aufgetragen wird. Die Empfangsschicht ist vorzugsweise stabil bei den Verarbeitungsbedingungen. Die Wahl der Schichtzusammensetzung hängt von der Art der Zusammensetzung des bilderzeugenden Elements ab. Zu geeigneten Empfangsschichten zählen Papier, Karton, Metallbogen, Folien und Maschen, z. B. Aluminium, Kupfer, Stahl, Bronze usw., durchsichtige organische Harze, z. B. Celluloseester wie Celluloseacetat, Cellulosepropionat und Cellulosebutyrat, Polyvinylacetale, Polystyrol, Polycarbonat oder Polyvinylchlorid, lichtdichter Schaumpolyester oder Pigmentpolyester, Seide, Baumwolle und Viskoserayongewebe oder - raster. Bevorzugte Empfangsschichten sind handelsübliche Papiermarken, wie in der WO-A 9500342 beschrieben, und Polyesterfolien wie Folien aus Polyethylenterephthalat oder Poly-α-olefinen wie Polyethylen oder Polypropylen.

Ein erfindungsgemäßes Empfangselement enthält wenigstens eine Empfangsschicht. Das Empfangselement kann weiterhin eine dünne zusätzliche Schicht enthalten. Beispiele für solche Empfangselemente sind mit einer dünnen Metallschicht überzogene Träger, z. B. mit einer aufgedampften Metallschicht versehene Polyesterträger und ganz besonders bevorzugt polyethylenbeschichtete Papierträger. Ein Empfangselement kann ebenfalls eine oder mehrere zusätzliche Schichten wie eine oder mehrere Rückschichten enthalten.

Nach dem erfindungsgemäßen Bilderzeugungsverfahren wird ein erfindungsgemäßes bilderzeugendes Element bildmäßig oder informationsmäßig mit aktinischer Strahlung belichtet, um die wärmeempfindliche Zusammensetzung mustermäßig zu härten. Die Belichtung ist vorzugsweise eine Infrarotbelichtung und erfolgt besonders bevorzugt mittels eines Infrarotlicht emittierenden Lasers. Als Laser bevorzugt man Halbleiter-Laser oder YAG-Laser wie z. B. Nd : YAG-Laser. Die Laserleistung kann zwischen 40 und 7.500 mW variieren.

Die Belichtung kann sowohl durch die Vorderseite als auch durch die Rückseite des bilderzeugenden Elements erfolgen. Die Vorderseite des bilderzeugenden Elements ist die Seite, an der die beim Erwärmen klebrig werdende Schicht den Träger bedeckt, wohingegen die Rückseite des bilderzeugenden Elements die Seite ist, an der der Träger die beim Erwärmen klebrig werdende Schicht bedeckt. Selbstverständlich soll der Träger bei einer Belichtung durch die Rückseite durchlässig für die zum Belichten des bilderzeugenden Elements benutzte Strahlung sein. Bei einer Belichtung durch die Vorderseite soll jede gegebenenfalls anwesende Deckschicht für die Strahlung durchlässig sein. Vorzugsweise wird das bilderzeugende Element durch die Vorderseite belichtet.

Das erfindungsgemäße bilderzeugende Element ist ein negativarbeitendes bilderzeugendes Element. Die informationsmäßige Belichtung mit aktinischer Strahlung härtet die hydrophobe wärmeempfindliche Zusammensetzung mustermäßig entsprechend der informationsmäßigen Verteilung der aktinischen Strahlung. Nach der informationsmäßigen Belichtung und mit der Maßgabe, daß das bilderzeugende Element als Deckschicht eine beim Erwärmen klebrig werdende Schicht enthält, wird ein Bild dadurch erhalten, daß (i) vor oder nach der Belichtung das bilderzeugende Element mit seiner beim Erwärmen klebrig werdenden Schicht auf einer Empfangsschicht oder besonders bevorzugt auf einer selbsthaftenden, auf einer Empfangsschicht vergossenen oder laminierten Schicht laminiert und (ii) ein die Empfangsschicht enthaltendes Empfangselement von der hydrophilen Oberfläche des Trägers abgetrennt wird, wodurch die nichtgehärteten oder unzulänglich gehärteten Bereiche der hydrophoben wärmeempfindlichen Zusammensetzung und der eventuellen oberliegenden Schicht(en) auf das Empfangselement übertragen werden und das aus der hydrophilen Trägeroberfläche und den zurückgehaltenen gehärteten Bereichen der hydrophoben wärmeempfindlichen Zusammensetzung bestehende Bild freigelegt wird.

Enthält das bilderzeugende Element als Deckschichten eine auf einer Empfangsschicht vergossene oder laminierte selbsthaftende Schicht, so wird ein Bild nach der informationsmäßigen Belichtung dadurch erhalten, daß ein die Empfangsschicht enthaltendes Empfangselement von der hydrophilen Oberfläche des Trägers abgetrennt wird, wodurch die nichtgehärteten oder unzulänglich gehärteten Bereiche der hydrophoben wärmeempfindlichen Zusammensetzung und der eventuellen oberliegenden Schicht(en) auf das Empfangselement übertragen werden und das aus der hydrophilen Trägeroberfläche und den zurückgehaltenen gehärteten Bereichen der hydrophoben wärmeempfindlichen Zusammensetzung bestehende Bild freigelegt wird.

Die zur Abtrennung der wärmeempfindlichen Zusammensetzung von der hydrophilen Oberfläche des Trägers erforderliche Kraft wird als Schälkraft der wärmeempfindlichen Zusammensetzung bezeichnet. Die Schälkraft richtet sich hauptsächlich nach der Art der benutzten reaktionsfähigen Verbindung oder des benutzten Gemisches von reaktionsfähigen Verbindungen, die (das) in der Lage ist, unter der Einwirkung von Wärme oder eines durch Abbau einer wärmeempfindlichen Verbindung erhältlichen Reagens zu reagieren, der Art der Polymeren und deren relativen Mengen in der wärmeempfindlichen Zusammensetzung und der Art der hydrophilen Oberfläche des Trägers.

Die Schälkraft wird mit einer Zugfestigkeitsprüfmaschine Instron M/C 1122 Serie H 1882 gemessen. Die auf die hydrophile Oberfläche eines Trägers vergossene wärmeempfindliche Zusammensetzung wird, wenn sie keine laminierte Empfangsschicht mit einer Stärke von wenigstens 63 um enthält, gegen einer 6 um starken, aus Baystal P 2000 bestehenden, auf einen substrierten Polyethylenterephthalatträger (mit einer oberen, Gelatine und Kieselerde enthaltenden Haftschicht) von 100 um vergossenen Empfangsschicht laminiert. Die Laminierung erfolgt bei einer Temperatur von 90ºC und einer Durchlaufgeschwindigkeit von 300 mm/Min. in einem Codor Lamipacker LPA 330.

Der Schältest erfolgt bei 25ºC und 50% relativer Feuchtigkeit über eine Führungswalze mit einem Durchmesser von 13 mm und einem Gewicht von 75 g mit einem Schälwinkel von 180º. Der Träger des bilderzeugenden Elements wird derart befestigt, daß er während des ganzen Meßvorgangs eben bleibt. Die Instron- Prüfmaschine wird auf 0 geeicht, nachdem die Führungswalze in einem Falz der Empfangsschicht angeordnet worden ist. Die Empfangsschicht wird dann bei einer Geschwindigkeit von 1 m/Min. abgetrennt, wobei die Schälung auf der Instron-Prüfmaschine auf einen Schälwinkel von 180º eingestellt ist. Die zur Schälung erforderliche Kraft wird auf der Instron-Prüfmaschine abgelesen und aufgezeichnet. Das Zahlenmittel der Ergebnisse von 3 Messungen wird als Schälkraft der wärmeempfindlichen Zusammensetzung genommen.

Die Schälkraft der wärmeempfindlichen fotopolymerisierbaren Zusammensetzung liegt vorzugsweise zwischen 0,1 N/m und 12 N/m, besonders bevorzugt zwischen 0,2 N/m und 10 N/m.

Enthält das bilderzeugende Element keine selbsthaftende Schicht oder ist die Empfangsschicht nicht auf eine selbsthaftende Schicht vergossen oder darauf laminiert, so erfolgt das Laminieren durch eine Erhitzungsstufe, vorzugsweise bei einer Temperatur zwischen 40ºC und 180ºC, besonders bevorzugt bei einer Temperatur zwischen 65ºC und 120ºC. Die Erhitzung kann vor, während oder nach dem Inkontaktbringen der Empfangsschicht mit der beim Erwärmen klebrig werdenden Schicht des bilderzeugenden Elements entweder auf dem bilderzeugenden Element oder dem Empfangselement oder auf beiden erledigt werden.

Enthält das bilderzeugende Element eine selbsthaftende Schicht oder ist die Empfangsschicht auf eine selbsthaftende Schicht vergossen oder darauf laminiert, so ist beim Laminieren eine Druckstufe erforderlich. Dieser Druck wird auf der in Kontakt mit der beim Erwärmen klebrig werdenden Schicht des bilderzeugenden Elements gebrachten Empfangsschicht angewandt.

Ein bilderzeugendes Element und ein Empfangselement können vor der Belichtung miteinander in Kontakt gebracht werden. Bei solch einer Ausführungsform muß entweder die Rückseite des bilderzeugenden Elements und/oder vorzugsweise das Empfangselement durchlässig für die zum Belichten der hydrophoben wärmeempfindlichen Zusammensetzung benutzte Strahlung sein.

Weil das erfindungsgemäße bilderzeugende Element eine hydrophobe wärmeempfindliche Zusammensetzung auf einer hydrophilen Oberfläche eines Trägers enthält, läßt sich das erhaltene Bild als lithografische Druckplatte einsetzen. Die mustermäßige Übertragung der hydrophoben wärmeempfindlichen Zusammensetzung auf ein Empfangsmaterial resultiert dann in einer bildmäßigen Differenzierung zwischen hydrophilen und hydrophoben, zum Drucken mit einer öligen oder fetten Farbe benutzten Bereichen. Die hydrophoben Bereiche werden lithografische Farbe anziehen, wohingegen die hydrophilen Bereiche nach Benetzung mit Wasser die Farbe abstoßen werden. Die farbanziehenden Bereiche bilden die druckenden Bildbereiche und die farbabstoßenden Bereiche die Hintergrundbereiche.

Die lithografische Druckplatte kann weiterhin mit Wasser oder einer wäßrigen Lösung gereinigt werden, z. B. durch Wischen mit einem naßen Schwamm, Spülen mit einem Strahl nicht-erhitzten Wassers oder einer wäßrigen Lösung usw.

Die vorliegende Erfindung wird jetzt anhand der folgenden Beispiele veranschaulicht, ohne sie jedoch darauf zu beschränken.

BEISPIEL 1 Herstellung einer Gasrußdispersion CBD-I

Eine Gasrußdispersion wird dadurch hergestellt, daß 60 g PLIOTONE 3015 (ein Handelsname von GOODYEAR für ein Vinyltoluol- Butadien-Copolymeres) in einer Kugelmühle in 900 g Methylethylketon gelöst und anschließend 40 g CORAX L6 (ein Handelsname von DEGUSSA für ein Kohlenstoffpigment) und 0,5 g SOLSPERSE 24000 GR (ein Handelsname von ZENECA RESINS für ein Dispersionsmittel) zugegeben werden. Nach 72stündigem Mahlen ist die Dispersion gebrauchsfertig.

Herstellung der hydrophilen Oberfläche des Trägers

In 440 g einer Dispersion, die 21,5% TiO&sub2; (mittlere Teilchengröße zwischen 0,3 um und 0,5 um) und 2,5% Polyvinylalkohol in entmineralisiertem Wasser enthält, werden nacheinander 250 g einer 5%igen wäßrigen Polyvinylalkohollösung, 105 g einer hydrolysierten wäßrigen 22%igen Tetramethylorthosilikatemulsion und 12 g einer 10%igen Lösung eines Netzmittels eingerührt.

Dieser Mischung werden 193 g entmineralisiertes Wasser zugesetzt und der pH wird auf 4 gebracht.

Die erhaltene Dispersion wird in einer Naßschichtstärke von 50 g/m² auf einen (mit einer hydrophilen Haftschicht überzogenen) Polyethylenterephthalat-Filmträger mit einer Stärke von 175 um vergossen, bei 30ºC getrocknet und anschließend einer 1wöchigen Härtung bei einer Temperatur von 57ºC unterzogen.

Herstellung des bilderzeugenden Elements

Auf die oben erhaltene hydrophile Oberfläche eines Trägers, nachstehend als lithografischer Träger bezeichnet, vergießt man eine wärmeempfindliche Zusammensetzung, die durch Zugabe von 5 g einer 10%igen Lösung von Ditrimethylolpropan in Methylethylketon in 95 g der Gasrußdispersion CBD-I erhalten ist. Das Gemisch wird in einer Naßschichtstärke von 20 um aufgetragen.

Auf das oben erhaltene bilderzeugende Element vergießt man in einer Naßschichtstärke von 30 g/m² eine Lösung bestehend aus einer 20%igen wäßrigen Dispersion von Baystal P2000 (von Bayer AG, Deutschland), das ein Styrol-Butadien-Acrylsäure-Copolymeres mit einem Einfrierpunkt von 34ºC (gemessen mit dem "1090 Thermoanalyser" von Dupont Co.), einer Schmelzviskosität von mehr als 13.420 Poise und einer Elastizität entsprechend einem tg δ&supmin;¹-Wert von 3,54 ist, wobei beide letzten Eigenschaften bei 120ºC (mit dem "Viscoelastic Melt Tester" von Rheometrics Co., Großbritannien) gemessen werden.

Das bilderzeugende Element wird mit einem ND : YLF-Laser bei einer Geschwindigkeit von 8,8 m/s belichtet.

Die Leistung variiert zwischen 0,29 W und 0,80 W. Die Strahlbreite des Laserbündels bei 1/e² beträgt 14,9 um. Es werden einzelne Abtastlinien bebildert.

Das belichtete bilderzeugende Element wird anschließend in schichtseitigem Kontakt mit dem Empfangselement, das ein substrierter Polyethylenterephthalatträger (mit einer oberen, Gelatine und Kieselerde enthaltenden Haftschicht) ist, angeordnet. Die kontaktierenden Elemente werden bei einer Temperatur von 90ºC und einer Durchlaufgeschwindigkeit von 0,3 m/Min. durch ein Walzenlaminiergerät geführt und die Elemente getrennt, wobei die nicht-belichteten Teile der wärmeempfindlichen Zusammensetzung entfernt und die belichteten Teile auf dem lithografischen Träger zurückbleiben, wodurch ein negativarbeitendes System erhalten wird.

Das auf dem lithografischen Träger erhaltene Bild kann unter Verwendung einer üblichen Farbe und eines üblichen Feuchtwassers zum Drucken auf einer herkömmlichen Offsetpresse eingesetzt werden. Es werden gute Kopien erhalten.

BEISPIEL 2

Es wird ein dem bilderzeugenden Element von Beispiel 1 ähnliches bilderzeugendes Element hergestellt, jedoch mit dem Unterschied, daß die wärmeempfindliche Zusammensetzung aus einer Mischung, die durch Zugabe von 2,5 g einer 10%igen Lösung von AIBN (2,2'-Azobisisobutyronitril von AKZO) in Methylethylketon und 2,5 g einer 10%igen Lösung von SARTOMERZTM 399 (Dipentaerythritolpentaacrylat von CRAY VALLEY) in Methylethylketon in 95 g der Gasrußdispersion CBD-I erhalten ist, aufgetragen wird. Die Mischung wird in einer Naßschichtstärke von 20 um aufgetragen.

Die Belichtung und darauffolgende Laminierung des bilderzeugenden Elements erfolgen unter identischen Bedingungen wie in Beispiel 1.

Nach Abziehen der belichteten und laminierten Elemente werden die nicht-belichteten Teile der wärmeempfindlichen Zusammensetzung entfernt und bleiben die belichteten Teile auf dem lithografischen Träger zurück, wodurch ein negativarbeitendes System erhalten wird. Es wird ein gutes Bild erhalten.

Das auf dem lithografischen Träger erhaltene Bild kann unter Verwendung einer üblichen Farbe und eines üblichen Feuchtwassers zum Drucken auf einer herkömmlichen Offsetpresse eingesetzt werden. Es werden gute Kopien erhalten.

BEISPIEL 3

Es wird ein dem bilderzeugenden Element von Beispiel 1 ähnliches bilderzeugendes Element hergestellt, jedoch mit dem Unterschied, daß die wärmeempfindliche Zusammensetzung aus einer Mischung, die durch Zugabe von 3,0 g einer 10%igen Lösung von Ditrimethylolpropan in Methylethylketon, 0,5 g DEGACURETM KI85 (ein Triphenylsulfoniumsalz von DEGUSSA) und 3,0 g einer 10%igen Lösung von CYMELTM 301 (Melaminharz von DYNO CYANAMID) in Methylethylketon in 92,5 g der Gasrußdispersion CBD-I erhalten ist, aufgetragen wird. Die Mischung wird in einer Naßschichtstärke von 20 um aufgetragen.

Die Belichtung und darauffolgende Laminierung des bilderzeugenden Elements erfolgen unter identischen Bedingungen wie in Beispiel 1.

Nach Abziehen der belichteten und laminierten Elemente werden die nicht-belichteten Teile der wärmeempfindlichen Zusammensetzung entfernt und bleiben die belichteten Teile auf dem lithografischen Träger zurück, wodurch ein negativarbeitendes System erhalten wird. Es wird ein gutes Bild erhalten.

Das auf dem lithografischen Träger erhaltene Bild kann unter Verwendung einer üblichen Farbe und eines üblichen Feuchtwassers zum Drucken auf einer herkömmlichen Offsetpresse eingesetzt werden. Es werden gute Kopien erhalten.

BEISPIEL 4

Auf eine gekörnte, eloxierte und abgedichtete Aluminiumfolie mit einer Stärke von 150 um vergießt man eine wärmeempfindliche Zusammensetzung, die durch Zugabe von 5 g einer 10%igen Lösung von AIBN (2,2'-Azobisisobutyronitril von AKZO) in Methylethylketon und 10 g einer 10%igen Lösung von SARTOMERTM 399 (Dipentaerythritolpentaacrylat von CRAY VALLEY) in Methylethylketon in 85 g der Gasrußdispersion CBD-I erhalten ist. Das Gemisch wird in einer Naßschichtstärke von 20 um aufgetragen.

Auf das oben erhaltene bilderzeugende Element vergießt man in einer Naßschichtstärke von 30 g/m² eine Lösung bestehend aus einer 20%igen wäßrigen Dispersion von Baystal P2000 (von Bayer AG, Deutschland), das ein Styrol-Butadien-Acrylsäure-Copolymeres mit einem Einfrierpunkt von 34ºC (gemessen mit dem "1090 Thermoanalyser" von Dupont Co.), einer Schmelzviskosität von mehr als 13.420 Poise und einer Elastizität entsprechend einem tg δ&supmin;¹-Wert von 3,54 ist, wobei beide letzten Eigenschaften bei 120ºC (mit dem "Viscoelastic Melt Tester" von Rheometrics Co., Großbritannien) gemessen werden.

Das bilderzeugende Element wird mit einem ND : YLF-Laser bei einer Geschwindigkeit von 8,8 m/s belichtet.

Die Leistung variiert zwischen 0,29 W und 0,80 W. Die Strahlbreite des Laserbündels bei 1/e² beträgt 14,9 um. Es werden einzelne Abtastlinien bebildert.

Das belichtete bilderzeugende Element wird anschließend in schichtseitigem Kontakt mit dem Empfangselement, das ein substrierter Polyethylenterephthalatträger (mit einer oberen, Gelatine und Kieselerde enthaltenden Haftschicht) ist, angeordnet. Die kontaktierenden Elemente werden bei einer Temperatur von 90ºC und einer Durchlaufgeschwindigkeit von 0,3 m/Min. durch ein Walzenlaminiergerät geführt und die Elemente getrennt, wobei die nicht-belichteten Teile der wärmeempfindlichen Zusammensetzung entfernt und die belichteten Teile auf dem lithografischen Träger zurückbleiben, wodurch ein negativarbeitendes System erhalten wird.

Das auf dem lithografischen Träger erhaltene Bild kann unter Verwendung einer üblichen Farbe und eines üblichen Feuchtwassers zum Drucken auf einer herkömmlichen Offsetpresse eingesetzt werden. Es werden gute Kopien erhalten.

BEISPIEL 5

Auf eine gekörnte, eloxierte und abgedichtete Aluminiumfolie mit einer Stärke von 150 um vergießt man eine wärmeempfindliche Zusammensetzung, die durch Zugabe von 5 g einer 10%igen Lösung von AIBN (2,2'-Azobisisobutyronitril von AKZO) in Methylethylketon und 10 g einer 10%igen Lösung von SARTOMERTM 399 (Dipentaerythritolpentaacrylat von CRAY VALLEY) in Methylethylketon in 85 g der Gasrußdispersion CBD-I erhalten ist. Das Gemisch wird in einer Naßschichtstärke von 20 um aufgetragen.

Auf das oben erhaltene bilderzeugende Element vergießt man in einer Naßschichtstärke von 30 g/m² eine Lösung bestehend aus einer 20%igen wäßrigen Dispersion von Baystal P2000 (von Bayer AG, Deutschland), das ein Styrol-Butadien-Acrylsäure-Copolymeres mit einem Einfrierpunkt von 34ºC (gemessen mit dem "1090 Thermoanalyser" von Dupont Co.), einer Schmelzviskosität von mehr als 13.420 Poise und einer Elastizität entsprechend einem tg δ&supmin;¹-Wert von 3,54 ist, wobei beide letzten Eigenschaften bei 120ºC (mit dem "Viscoelastic Melt Tester" von Rheometrics Co., Großbritannien) gemessen werden.

Das bilderzeugende Element wird mit einem ND : YLF-Laser bei einer Geschwindigkeit von 100 m/s belichtet. Die Leistung variiert zwischen 0,6 W und 6,2 W. Die Strahlbreite des Laserbündels bei 1/e² beträgt 13,8 um. Es werden einzelne Abtastlinien bebildert.

Das belichtete bilderzeugende Element wird anschließend in schichtseitigem Kontakt mit einem auf eine Empfangsschicht angebrachten selbsthaftenden Klebemittel (PERMAGARD PG7034 von MACTAC EUROPE S. A.) gebracht. Die kontaktierenden Elemente werden bei Zimmertemperatur und einer Durchlaufgeschwindigkeit von 0,3 m/Min. durch ein Walzenlaminiergerät geführt und die Elemente getrennt, wobei die nicht-belichteten Teile der wärmeempfindlichen Zusammensetzung entfernt und die belichteten Teile auf dem lithografischen Träger zurückbleiben, wodurch ein negativarbeitendes System erhalten wird.

Das auf dem lithografischen Träger erhaltene Bild kann unter Verwendung einer üblichen Farbe und eines üblichen Feuchtwassers zum Drucken auf einer herkömmlichen Offsetpresse eingesetzt werden. Es werden hervorragende Kopien erhalten.


Anspruch[de]

1. Ein wärmeempfindliches bilderzeugendes Element, das folgende Bestandteile umfaßt:

- einen Träger mit einer hydrophilen Oberfläche,

- angrenzend an die hydrophile Oberfläche eines Trägers eine hydrophobe wärmeempfindliche Zusammensetzung mit einem hydrophoben polymeren Bindemittel, einer Verbindung, die Licht in Wärme umzuwandeln vermag, und einer härtbaren Zusammensetzung, wobei die härtbare Zusammensetzung ein Polyol ist, eine durch Reaktion eines freien Radikals härtbare Verbindung, ein Monomeres, das unter Einwirkung einer Säure eine kationische Polymerisation eingehen kann, eine Verbindung mit wenigstens zwei Hydroxylgruppen und ein Reagens, das in der Lage ist, unter der Einwirkung einer Säure die Verbindung mit wenigstens zwei Hydroxylgruppen zu vernetzen, eine Verbindung mit wenigstens zwei latenten oder maskierten elektrophilen Gruppen, die bei Reaktion mit einer Säure in elektrophile Gruppen umgewandelt werden, eine Verbindung mit einem aromatischen Anteil, bei der eine elektrophile aromatische Substitution auftreten kann, oder mehrfunktionelle Epoxyverbindungen, die unter Einwirkung eines Alkalis und eines Initiators oder eines Säurevorläufers oder Alkalivorläufers härtbar sind, wobei die Menge der härtbaren Zusammensetzung das Absorptionsvermögen des hydrophoben polymeren Bindemittels übersteigt und dadurch eine separate Phase bildet,

- eine oder mehrere beim Erwärmen klebrig werdende Schichten mit einer Stärke zwischen 0,1 und 0,50 um, wobei wenigstens eine der beim Erwärmen klebrig werdenden Schichten an die hydrophobe wärmeempfindliche Zusammensetzung grenzt.

2. Wärmeempfindliches bilderzeugendes Element nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beim Erwärmen klebrig werdende, an die hydrophobe wärmeempfindliche Zusammensetzung grenzende Schicht einen Einfrierpunkt Tg zwischen 20ºC und 45ºC, eine Schmelzviskosität von mehr als 7.000 Poise und eine Elastizität entsprechend einem (tg δ)&supmin;¹-Wert von mehr als 1,30 aufweist, wobei beide letzten Werte bei einer Temperatur von 120ºC gemessen sind.

3. Wärmeempfindliches bilderzeugendes Element nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beim Erwärmen klebrig werdende Schicht mit einer Empfangsschicht, die in der Lage ist, an der beim Erwärmen klebrig werdenden Schicht zu haften, überzogen ist.

4. Wärmeempfindliches bilderzeugendes Element nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beim Erwärmen klebrig werdende Schicht mit wenigstens einer selbsthaftenden Schicht überzogen ist.

5. Wärmeempfindliches bilderzeugendes Element nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die selbsthaftende Schicht mit einer Empfangsschicht überzogen ist.

6. Wärmeempfindliches bilderzeugendes Element nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Stärke der selbsthaftenden Schicht zwischen 0,1 und 50 um liegt.

7. Wärmeempfindliches bilderzeugendes Element nach irgendeinem der Ansprüche 3, 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Empfangsschicht eine lichtdurchlässige Schicht aus organischem Harz ist.

8. Wärmeempfindliches bilderzeugendes Element nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die hydrophile Oberfläche eines Trägers ein gekörnter und eloxierter Aluminiumträger ist.

9. Wärmeempfindliches bilderzeugendes Element nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die hydrophile Oberfläche eines Trägers eine Schicht aus mit einem Tetraalkylorthosilikat gehärtetem Polyvinylalkohol ist, wobei das Gewichtsverhältnis des Polyvinylalkohols zum Tetraalkylorthosilikat zwischen 0,5 und 5 liegt.

10. Ein Verfahren zur Herstellung einer lithografischen Druckplatte, mit folgenden Stufen:

(a) die bildmäßige oder informationsmäßige Belichtung eines wie in irgendeinem der Ansprüche 1 bis 9 beschriebenen bilderzeugenden Elements,

(b) die Entwicklung des belichteten bilderzeugenden Elements, wobei die Entwicklung der angegebenen Reihe nach folgende Stufen umfaßt:

(i) die vor oder nach der Belichtung vorgenommene Laminierung der beim Erwärmen klebrig werdenden Schicht auf einer Empfangsschicht oder, wenn das bilderzeugende Element keine selbsthaftende Schicht enthält, die vor oder nach der Belichtung vorgenommene Laminierung der beim Erwärmen klebrig werdenden Schicht auf einer Empfangsschicht oder einer selbsthaftenden Schicht, und

(ii) das Abziehen der Empfangsschicht von der hydrophilen Oberfläche des Trägers, wodurch die hydrophobe lichtempfindliche Zusammensetzung mustermäßig auf die Empfangsschicht übertragen wird.







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