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Dokumentenidentifikation DE19937914A1 15.02.2001
Titel Verfahren und Vorrichtung zum Aufbringen von Drucken im Thermotransferdruck
Anmelder Polyprint, 68526 Ladenburg, DE
Erfinder Lambertson, Michael, 68526 Ladenburg, DE
Vertreter Dahlmann, G., Dipl.-Ing., Pat.-Anw., 69469 Weinheim
DE-Anmeldedatum 11.08.1999
DE-Aktenzeichen 19937914
Offenlegungstag 15.02.2001
Veröffentlichungstag im Patentblatt 15.02.2001
IPC-Hauptklasse B41M 5/26
IPC-Nebenklasse B41F 16/00   
Zusammenfassung Es wird ein Verfahren zum Aufbringen von Drucken auf flache Gegenstände, insbesondere aus textilem Material, unter Verwendung von Transferpapieren im Thermotransferdruck, wobei das mit dem Druckbild versehene Transferpapier auf den zu bedruckenden und auf einer glatten Unterlage liegenden Gegenstand gelegt und das Druckbild durch Anwendung von Hitze und Druck übertragen wird, vorgeschlagen, bei dem die Druckbildübertragung durch eine beheizte Walze erfolgt, die mit Preßdruck über das Transferpapier gerollt wird.

Beschreibung[de]

Die Erfindung befaßt sich mit dem Aufbringen von Drucken auf flache Gegenstände, insbesondere aus textilem Material, unter Verwendung von Transferpapieren im Thermotransferdruck, wobei das mit dem Druckbild versehene Transferpapier auf den zu bedruckenden und auf einer Unterlage liegenden Gegenstand gelegt und das Druckbild durch Anwendung von Hitze und Druck übertragen wird.

Für den Thermotransferdruck sind verschiedene Varianten bekannt. Allen gemeinsam ist, daß von einem Transferpapier, sei es Sublimationspapier oder Tonerpapier, ein Druckbild auf einem Gegenstand durch Anwendung von Hitze und Druck übertragen wird. Je nach Art des eingesetzten Transferpapieres und auch des zu bedruckenden Gegenstandes werden unterschiedliche Temperaturen und Drücke bei den Druckvorrichtungen angewendet. Gegebenenfalls erfolgt nach dem Druckvorgang noch eine Aushärtung des Druckes bei erhöhter Temperatur unter vorheriger Entfernung des verbrauchten Transferpapiers.

Bei ebenen Gegenständen, z. B. bei Textilprodukten, wie T-Shirts und ähnlichem, ist es üblich, das T-Shirt mit dem Transferpapier in eine beheizbare Plattenpresse einzulegen und es bei einer Temperatur von ca. 180°C über einen Zeitraum von 10 bis 20 Sekunden einem Transferprozeß zu unterziehen: Zunächst wird das T-Shirt in die noch kalte Plattenpresse eingelegt. Auf dem T-Shirt wird das Transferpapier ausgerichtet und danach die Plattenpresse geschlossen und die Heizung eingeschaltet. Nach Ablauf einer vorgegebenen Zeitspanne wird der Übertragungsvorgang beendet und die Plattenpresse geöffnet. Das bedruckte T-Shirt kann dann entnommen werden.

Die Plattenpressen sind jedoch ein beträchtlicher Kostenfaktor. Sie sind teuer in der Anschaffung und auf die vorgegebene Arbeitsfläche beschränkt. Größere Gegenstände als solche, die auf die Arbeitsfläche passen, können nicht bedruckt werden. Bei kleineren Gegenständen ist immer die gesamte Fläche zu beheizen. Außerdem ist die Verteilung der Temperatur in der Heizplatte nicht völlig gleichmäßig. Schließlich sind sie von erheblichem Gewicht und deshalb nur schwer zu transportieren.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, hier Abhilfe zu schaffen und eine Übertragungsmöglichkeit zu finden, die obige Nachteile vermeidet und einen guten Druck ergibt.

Die Lösung der gestellten Aufgabe wird dadurch erreicht, daß die Druckbildübertragung durch eine beheizte Walze erfolgt, die mit Preßdruck über das Transferpapier gerollt wird. Damit wird ein völlig neues Prinzip der Druckbildübertragung eingeführt und viele Gestaltungs- und Anwendungsmöglichkeiten eröffnet. So kann in der bevorzugten Form die Walze über den ortsfest angeordneten Gegenstand mit dem Transferpapier gerollt werden. Die Oberfläche des zu bedruckenden Gegenstandes kann dann beliebig groß sein, weil die Walze in jede Richtung geführt werden kann. Gegebenenfalls können immer neue Flächen des zu bedruckenden Gegenstands der Walze unterlegt werden. Möglich ist auch die Walze ortsfest anzuordnen und den Gegenstand mit dem Transferpapier unter der Walze durchzuführen.

Um eine eventuelle Verlagerung von Gegenstand und Transferpapier zu vermeiden, ist es günstig, wenn bei Beginn der Rollbewegung die Walze auf das Transferpapier aufgesetzt wird. Dadurch haftet das Transferpapier an der Oberfläche des zu bedruckenden Gegenstandes und eine Verrückung der beiden zueinander kann nicht stattfinden. Vorzugsweise wird die Walze etwa in der Mitte des Druckbildes aufgesetzt.

Ein gesonderter Antrieb für die Walze ist in der Regel nicht erforderlich, weil die zwischen der Walze und dem Transferpapier bestehende Reibkraft die Rollbewegung kraftschlüssig bewirkt. Dabei wird die Reibkraft durch das Gewicht der Walze bestimmt. Es wird angemerkt, daß das Gewicht der Walze vorzugsweise so ausgelegt wird, daß es den erforderlichen Anpreßdruck für die Druckbildübertragung ergibt. D. h., die Walze braucht lediglich von Hand über das Transferpapier gerollt zu werden ohne zusätzlichen Druck.

Bei einem langsamen Rollen der Walze kann ein einzelner Rollvorgang für den Übertragungsdruck ausreichend sein. In den meisten Fällen ist jedoch ein mehrfaches Rollen der Walze über das Druckbild erforderlich, um eine vollständige Übertragung zu erreichen. Dabei wird die Walze hin und her gerollt.

Die Temperatur der Walze wird auf das einzusetzende Transferpapier und das Material des zu bedruckenden Gegenstandes eingestellt und zwar in einem Temperaturbereich von 100° bis 300°C, vorzugsweise von 180° bis 240°C. Die Aufheizung erfolgt elektrisch.

Es ist besonders günstig, wenn für den Transfervorgang die Unterlage für den zu bedruckenden Gegenstand beheizt wird. Die dabei zu erreichende Temperatur sollte unterhalb der Übertragungstemperatur liegen.

Beim Bedrucken von sehr harten Gegenständen, beispielsweise von Glas oder Keramik ist es günstig, wenn zwischen der Walze und dem Transferpapier ein Silikontuch zwischengelegt ist. Dadurch wird eine Beschädigung des Gegenstandes vermieden.

Die Vorrichtung zur Durchführung des Druckverfahrens besteht in ihrer einfachsten Ausführung aus einer beheizbaren Walze mit glatter Oberfläche und mit zwei seitlichen Halterungen. Der zu bedruckende Gegenstand wird auf einem Tisch oder dgl. ausgebreitet, mit dem Transferpapier bedeckt und dann mit der Walze überrollt. Günstiger ist es, wenn neben der Walze noch eine glatte Untertage als Ergänzung vorhanden ist, deren seitliche Ausdehnung das Ein- oder Mehrfache der Walzenlänge beträgt. Der Gegenstand wird auf die Unterlage gelegt, mit dem Transferpapier bedeckt und die Walze darübergerollt. Dieses kann von Hand geschehen. Hierfür sind die Halterungen an der Walze als Handgriffe ausgebildet.

Die Unterlage ist aus einem wärmeisolierenden Material und/oder mit einer Wärmeisolierschicht bedeckt. Wenigstens ihre Oberfläche ist aus einem elastischen Material. Dadurch werden geringfügige Unebenheiten ausgeglichen und eine gute Übertragung erreicht. Eine kostengünstige Unterlage besteht aus einer Holzplatte und einer darauf aufgebrachten Silikonmatte.

Die Unterlage ist in vorteilhafter Weise mit einer Walzenablage versehen, in die die Walze bei Unterbrechungen in der Arbeit oder auch für längere Zeit abgelegt werden kann. (Die Walzenablage hat die Form einer Halbschale und ist vorzugsweise am vorderen Ende der Unterlage befestigt. In der Halbschale ist die Walze sicher und geschützt untergebracht.).

Die Walze wird mit einer Schutzhaube versehen, die sowohl die Walze selbst als auch die sie handhabende Person schützt. Die Oberfläche der Walze kann nicht beschädigt werden und ein Berührungsschutz der heißen Walze ist gegeben.

Zusätzlich ist es vorteilhaft, wenn zwischen den Frontseiten der Walze und ihren seitlichen Halterungen Wärmeschutzscheiben angeordnet sind Hiermit kann die Schutzhaube verbunden sein. Die Wärmeschutzscheiben sind ihrerseits starr mit den Halterungen verbunden, wodurch sichergestellt wird, daß die Schutzhaube während des Walzeneinsatzes sich nicht ungewollt verdreht.

Eine gute Ausbildung der Schutzhaube wird dann erreicht, wenn sie aus einem Aluminiumblech mit einer Innenisolierung, vorzugsweise aus Glasfasern besteht.

Eine rinnenförmige Gestaltung der Schutzhaube ergibt in Verbindung mit der halbschalenförmigen Ausbildung der Ablage einen die Walze vollständig umfassenden Schutz.

Die Walze ist mit einer zentrischen Bohrung versehen, in die das Heizelement eingesetzt ist. Letzteres ist mit den Halterungen verbunden. Das Heizelement ist von einem zylinderförmigen Gleitlager umgeben, das bevorzugt aus dem gleichen Material wie die Walze ist. Durch den gleichen Wärmeausdehnungskoeffizienten wird bewirkt, daß der Abstand zwischen der Innenfläche der Walzenbohrung und der Außenfläche des Gleitlagers sich nicht verändert und eine gleichbleibend gute Wärmeübertragung gewährleistet bleibt. Ein günstiges Material für Walze und Gleitlager ist Aluminium, da es zwar das nötige Gewicht besitzt, um genügend Reibungskraft sowie Gewichtsdruck aufzubringen, jedoch die Walze für den Bediener nicht zu schwer werden läßt.

Zur guten Wärmeübertragung trägt bei, wenn als Heizelement eine in das Gleitlager unverdrehbar eingefügte Heizpatrone mit innenliegenden Heizwendeln verwendet wird.

Um zu vermeiden, daß die Wärme vom Heizelement auf die Halterungen oder Handgriffe übertragen wird, ist das Gleitlager über isolierende, starre Kupplungseinsätze mit den Halterungen verbunden.

Die Steuerung und Regelung des Heizelementes erfolgt über eine Steuereinheit. Insbesondere für kleinere, tragbare Vorrichtungen ist es günstig, wenn eine gesonderte elektrische Steuereinheit zwischen der Stromquelle und dem Heizelement eingefügt wird. Die Steuereinheit wird über Kontaktstecker mit der Stromquelle und dem Heizelement verbunden. Sie ist in der Grundausführung mit einem Ein-/Aus-Schalter, einer Temperaturregelung und einer Zeitschaltung versehen. Außerdem hat sie eine Betriebsanzeige.

Im Rahmen des Erfindungsgedanken sind verschiedene Abwandlungen der Vorrichtung möglich. So können beispielsweise die Walze und die Unterlage über ein Gestell miteinander verbunden sein. Das Gestell wird dabei mit Führungen so ausgebildet, daß entweder die Walze über die Unterlage geführt oder die Unterlage unter der Walze hindurchgeschoben werden kann.

Eine besonders leicht zu handhabende Vorrichtung wird erreicht, wenn die seitlichen Halterungen der Walze über eine die Walze übergreifende Gabel, die mit einem Handgriff versehen ist, erfaßt werden. Die Gabelzinken greifen an den Halterungen an und über den Handgriff wird die Walze abrollend bewegt. Es besteht dadurch die Möglichkeit die Walze mit einer Hand zu rollen.

Anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels wird die Erfindung näher erläutert.

Es zeigt:

Fig. 1 eine von Hand betätigbare Vorrichtung in der Ansicht schräg von oben,

Fig. 2 in schematischer Darstellung die Walze mit Unterlage in der Seitenansicht,

Fig. 3 die Walze mit Handgriffen im Längsschnitt und

Fig. 4 eine feststehende Walze mit beweglicher Unterlage.

Das Verfahren zum Thermotransferdruck und die bevorzugte, von Hand betätigbare Vorrichtung dazu wird in Fig. 1 gezeigt. Die beheizbare Walze 1 ist seitlich mit zwei Handgriffen 2 versehen. Auf einer Unterlage 3 ist ein gestrichelt eingezeichnetes T-Shirt 4 ausgebreitet, auf das ein Transferpapier 5 gelegt wurde. Zur Übertragung des nicht näher gezeigten Druckbildes vom Transferpapier 5 auf das T-Shirt 4 wird die Walze 1 aufgeheizt und über das Transferpapier 5 gerollt. Dabei wird die Walze 1 mit den Händen an den Handgriffen 2 gehalten. Die Walze 1 ist aus massivem Aluminium und ihr Gewicht reicht aus, um den zur Übertragung angestrebten Preßdruck zu erreichen. Ein mehrmaliges Hin- und Herbewegen der Walze 1 verbessert die Übertragung des Druckes. Von Vorteil ist auch, wenn die Walze 1 für den ersten Rollvorgang etwa in der Mitte des Transferpapiers 5 aufgesetzt wird, um dadurch eine erste genaue Plazierung des Druckes zu erreichen.

Die als Arbeitsfläche dienende Unterlage 3 besteht aus einer Holzplatte 7 und einer darauf befindlichen Silikonmatte 6. Letztere erlaubt eine gute Führung der Walze 1. Die Holzplatte 7 isoliert die Unterlage 3 nach unten. Für den Fall, daß ein zerbrechlicher Gegenstand anstelle des T-Shirts 4 bedruckt werden soll, ist es günstig, wenn das Transferpapier 5 zusätzlich mit einem Silikontuch überdeckt wird.

Am vorderen Ende der Unterlage 3 ist eine Walzenablage 8 angebracht, in die die Walze 1 abgelegt werden kann. Die Walzenablage 8 hat die Form einer Halbschale.

Die Walze 1 ist mit einer Schutzhaube 9 versehen, die vor einer unbeabsichtigten Berührung schützt. Die Haube 9 ist über die seitlichen Wärmeschutzscheiben 10 mit den Handgriffen 2 starr verbunden.

Ein Handgriff 2 ist mit einer siebenpoligen Buchse 11 versehen, in die der Stecker 12 der elektrischen Steuereinheit 13 eingesteckt wird. Das Kabel 14 ist lang genug, um der Walze 1 genügend Bewegungsfreiheit für den Rollvorgang zu lassen.

Die Steuereinheit 13 hat einen Netzschalter 15, eine Temperatureinstellung 16 und eine Zeiteinstellung 17. Eine Lampe 18 zeigt an, ob die Steuereinheit in Betrieb ist. Über das Kabel 19 mit einem nicht eingezeichneten Anschlußstecker ist die Steuereinheit 13 mit einer Stromquelle verbunden.

Die Fig. 2 zeigt den prinzipiellen Aufbau von Walze 1 und Unterlage 3 in der Seitenansicht. Die Unterlage 3 besteht aus der Holzplatte 7 mit der Silikonmatte 6. Am vorderen Ende 20 der Unterlage 3 ist die Halbschale 8 als Walzenablage angeschraubt. Standbeine 21 und 22 halten die Unterlage 3 in ebener Lage.

Auf die Silikonmatte 6 ist der zu bedruckende Gegenstand 4 gelegt, der mit dem Transferpapier 5 bedeckt ist. Die Walze 1 hat zwei seitliche Handgriffe 2, mit denen sie über das Transferpapier 5 hin und her bewegt wird und dabei auf dem Transferpapier 5 abrollt. Die Schutzhaube 9 und die Wärmeschutzscheiben 10 an jeder Walzenseite schützen die Bedienungsperson vor einem ungewollten Berühren der heißen Walze 1.

Die Fig. 3 zeigt die Walze im Längsschnitt. Die Walze 1 besteht aus einem massiven Aluminiumzylinder. In die zentrische Bohrung 23 ist ein zylinderförmiges Gleitlager 24 eingesetzt, um das die Walze 1 dreht. Im Gleitlager 24 befindet sich die Heizpatrone 25, die über die elektrischen Leitungen 26 mit der Buchse 11 verbunden ist.

Die Schutzhaube 9 der Walze 1 besteht aus Aluminiumblech und besitzt auf ihrer Inmenseite eine Isolierung aus Glasfasern. Die Schutzhaube 9 ist an den Wärmeschutzscheiben 10 befestigt, die ihrerseits mit den Handgriffen 2 unverdrehbar verbunden sind. Über die Kupplungseinsätze 27 sind die Handgriffe 2 mit dem Gleitlager 24 verbunden.

Die Vorrichtung hat im Gebrauch gute Ergebnisse erbracht. Durch die gleichmäßige Beheizung der massiven Walze 1 wurde eine an allen Stellen des zu bedruckenden Gegenstandes gute Übertragung des Drucks erreicht.

Die Fig. 4 zeigt eine andere Möglichkeit, das Verfahren durchzuführen. Die Walze 1 wird in einem Rahmen 30 ortsfest gehalten und die Unterlage 3 wird unter der Walze 1 hindurchbewegt. Dabei wird die Unterlage 3 auf den Schienen 31 geführt. Ein Schwenkhebel 32 dient zum Anheben und Andrücken der Unterlage 3 an die Walze 1. Über den am Hebel 32 angebrachten Griff 33 kann die Unterlage 3 hin und her bewegt werden. Die Unterlage 3 ist mit einer Silikonmatte 6 belegt. Die Steuerung wie in den Fig. 1 bis 3 beschrieben.

Eine besonders günstige Ausführung des Verfahrens wird dann erreicht, wenn die auf der Unterlage 3 liegende Silikonmatte 6 beheizbar ausgebildet ist. Hierfür kann die Silikonmatte 6 in ihrem Inneren mit einer Heizwendel ausgestattet sein. Die Verwendung einer solchen Heizmatte ist in allen obigen Beispielen möglich. Bei der Temperatursteuerung für die Heizmatte ist jedoch eine Temperatur einzustellen, die deutlich unterhalb der Übertragungstemperatur für den Thermotransfervorgang liegt. Auch sollen Verbrennungen ausgeschlossen sein. Hieraus ergibt sich, daß die maximale einstellbare Temperatur 50°C nicht überschreiten sollte.


Anspruch[de]
  1. 1. Verfahren zum Aufbringen von Drucken auf flache Gegenstände, insbesondere aus textilem Material, unter Verwendung von Transferpapieren im Thermotransferdruck, wobei das mit dem Druckbild versehene Transferpapier auf den zu bedruckenden und auf einer glatten Unterlage liegenden Gegenstand gelegt und das Druckbild durch Anwendung von Hitze und Druck übertragen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckbildübertragung durch eine beheizte Walze (1) erfolgt, die mit Preßdruck über das Transferpapier (5) gerollt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Walze (1) über den ortsfesten Gegenstand (4) mit dem Transferpapier (5) gerollt wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Gegenstand (4) mit dem Transferpapier (5) unter einer ortsfesten Walze (1) hindurchgeführt wird.
  4. 4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Walze (1) bei Beginn der Rollbewegung auf dem Transferpapier (5) vorzugsweise etwa in der Mitte des Druckbildes aufgesetzt wird.
  5. 5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollbewegung der Walze (1) kraftschlüssig durch die zwischen der Walze (1) und dem Transferpapier (5) bestehende Reibkraft bewirkt wird.
  6. 6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Reibkraft durch das Gewicht der Walze (1) bestimmt ist.
  7. 7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Walze (1) mehrfach, vorzugsweise in einer Hin- und Herbewegung, über das Druckbild gerollt wird.
  8. 8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Walze (1) auf eine einstellbare Temperatur von 100° bis 300°, vorzugsweise von 180° bis 240° elektrisch aufheizbar ist.
  9. 9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Walze (1) und Transferpapier (5) ein Silikontuch zwischengelegt ist.
  10. 10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterlage (3) beheizt ist, insbesondere auf eine Temperatur, die unterhalb der Übertragungstemperatur für den Thermotransfervorgang, maximal bei 50°C, liegt.
  11. 11. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 10, gekennzeichnet durch eine beheizbare Walze (1) mit glatter Oberfläche und mit zwei seitlichen Halterungen (2).
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch 11, gekennzeichnet durch eine glatte Unterlage (3), deren seitliche Ausdehnung das Ein- oder Mehrfache der Walzenlänge beträgt.
  13. 13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 und 12, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlichen Halterungen (2) Handgriffe (2) sind.
  14. 14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterlage (3) aus einem wärmeisolierendem Material besteht und/oder mit einer Wärmeisolierschicht bedeckt ist.
  15. 15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterlage (3) wenigstens an ihrer Oberfläche aus einem elastischen Material besteht.
  16. 16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterlage (3) aus einer Holzplatte (7) und einer darauf aufgebrachten Silikonmatte (6) besteht.
  17. 17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterlage (3) mit einer Walzenablage (8) versehen ist.
  18. 18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Walzenablage (8) die Form einer Halbschale hat, die vorzugsweise am vorderen Ende der Unterlage (3) befestigt ist.
  19. 19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Walze (1) mit einer Schutzhaube (9) ausgestattet ist.
  20. 20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Frontseiten der Walze (1) und ihren seitlichen Halterungen (2) Wärmeschutzscheiben (10) angeordnet sind.
  21. 21. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzhaube (9) über die Warmeschutzscheiben (10) mit den Halterungen (2) starr verbunden ist.
  22. 22. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzhaube (9) aus einem Aluminiumblech mit einer Innenisolierung vorzugsweise aus Glasfasern besteht.
  23. 23. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Walze (1) eine zentrische Bohrung (23) hat, in die das mit den Halterungen (2) verbundene Heizelement (25) eingesetzt ist.
  24. 24. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß das Heizelement (25) von einem zylinderförmigen Gleitlager (24) umgeben ist.
  25. 25. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß die Walze (1) und das Gleitlager (24) aus Materialien mit gleichem Wärmeausdehnungskoeffizienten, vorzugsweise aus dem gleichen Material bestehen.
  26. 26. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 25, dadurch gekennzeichnet, daß Walze (1) und Gleitlager (24) aus Aluminium sind.
  27. 27. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 26, dadurch gekennzeichnet, daß das Heizelement (25) eine in das Gleitlager (24) unverdrehbar eingefugte Heizpatrone (25) mit innenliegenden Heizwendeln ist.
  28. 28. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 27, dadurch gekennzeichnet, daß das Gleitlager (24) mit Heizelement (25) über isolierende starre Kupplungseinsätze (27) mit den Halterungen (2) verbunden ist.
  29. 29. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 28, gekennzeichnet durch eine zwischen der Stromquelle und dem Heizelement (25) eingefügte elektrische Steuereinheit (13).
  30. 30. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 29, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinheit (13) über Kontaktstecker mit der Stromquelle und dem Heizelement (25) verbunden ist.
  31. 31. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 30, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinheit (13) einen Ein-/Aus-Schalter (15), eine Temperatureinstellung (16) und eine Zeiteinstellung (17) hat.
  32. 32. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 31, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinheit (13) eine Betriebsanzeige (18) hat.
  33. 33. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 32, dadurch gekennzeichnet, daß Walze (1) und Unterlage (3) über ein Gestell miteinander verbunden sind.
  34. 34. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 33, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestell mit Führungen für die Walze (1) oder die Unterlage (3) während ihrer Bewegungen versehen ist.
  35. 35. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 33 oder 34, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterlage (3) mit einer beheizbaren Matte (6) belegt ist.






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