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Dokumentenidentifikation DE19939229A1 22.02.2001
Titel Kühlelement
Anmelder KM Europa Metal AG, 49074 Osnabrück, DE
Erfinder Rolf, Thomas, Dipl.-Ing., 49086 Osnabrück, DE
DE-Anmeldedatum 18.08.1999
DE-Aktenzeichen 19939229
Offenlegungstag 22.02.2001
Veröffentlichungstag im Patentblatt 22.02.2001
IPC-Hauptklasse C21B 7/10
IPC-Nebenklasse F27B 1/24   
Zusammenfassung Die Erfindung bezieht sich auf ein Kühlelement (1a) für Schacht- und Schmelzöfen sowie für eine Elektrodenfassung einer eine Elektrode haltenden Tragvorrichtung für einen Elektroschmelzofen. Im Inneren des Kühlelements (1a) verlaufen in einer Kühlplatte (3a) aus Kupfer oder einer Kupferlegierung Kühlmittelkanäle (6a), die zur Bildung eines durchgehenden Kanalstrangs (9a) mit einem Kühlmittelzulauf (10a) und einem Kühlmittelablauf (11a) versehen sind. Eine Abdeckplatte (5a) aus Stahl oder einer Stahllegierung ist durch Einwirkung von Druck unlösbar mit der Kühlplatte (3a) verbunden. Zusätzlich kann eine Halteplatte (20) aus Stahl oder einer Stahllegierung mit der Abdeckplatte (5a) verschweißt sein und die Kühlmittelkanäle (6a) abdecken.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Kühlelement für Schacht- und Schmelzöfen sowie ein Kühlelement für einen Elektroschmelzofen als integrierter Bestandteil einer Elektrodenfassung einer eine Elektrode haltenden Tragvorrichtung.

Schacht- und Schmelzöfen sind zur thermischen Isolation mit einer austauschbaren inneren metallischen Verkleidung versehen, an der isolierende Stoffe wie z. B. Schamotte befestigt sein können. Die innerhalb von Schacht- und Schmelzöfen herrschenden Temperaturen sind allerdings so hoch, daß eine zusätzliche Kühlung der Verkleidung erforderlich ist, um ein Erweichen der Kühlelemente zu verhindern.

Es zählt zum Stand der Technik, Kühlrohre in gußeiserne, plattenartige Kühlelemente einzugießen. Hiermit ist der Nachteil verbunden, daß eine die Kühlrohre umgebende Oxidschicht oder ein Luftspalt den Wärmeübergang auf das Kühlmittel erschweren kann. Zudem besitzen gußeiserne Kühlelemente eine relativ geringe Wärmeleitfähigkeit.

Wesentlich bessere Wärmeleitfähigkeiten als Grauguß besitzen Kupfer und Kupferlegierungen. In diesem Zusammenhang offenbart die DE 29 07 511 C2 ein Kühlelement für Schachtöfen, das aus Kupfer oder einer niedrig legierten Kupferlegierung besteht und aus einem geschmiedeten oder gewalzten Kupferblock gefertigt ist. Bei dieser Bauart befinden sich durch mechanisches Tiefbohren erzeugte Kühlmittelkanäle im Innern des Kühlelements. Die in das Kühlelement eingebrachten Sackbohrungen werden durch Einlöten oder Einschweißen von Gewindestopfen abgedichtet. Auf der Rückseite des Kühlelements befinden sich Zulaufbohrungen zu den Kühlmittelkanälen, in die für die Kühlmittelzufuhr bzw. Kühlmittelabfuhr erforderliche Stutzen geschweißt bzw. gelötet sind.

Insbesondere Kühlelemente für elektrische Schmelzöfen weisen verschiedenartige Ausnehmungen auf, durch die Zusatzbrenner oder Lanzen oberhalb der Schmelze in die Schmelzöfen eingeführt werden können. Die Kühlmittelkanäle müssen folglich an diesen Öffnungen vorbei geleitet werden, was einen zusätzlichen Fertigungsaufwand mit sich bringt. Jede Abweichung eines Kühlmittelkanals von einer Geraden kann nur mit diversen Querbohrungen oder auch Fräsungen erreicht werden, die dann ihrerseits durch Stopfen oder Deckel verschlossen werden müssen. Der Herstellungsaufwand solcher Kühlelemente ist daher hoch.

Die gleiche Problematik ergibt sich bei Kontaktbacken für Elektroschmelzöfen, bei denen große Strommengen den Elektroden zugeführt werden müssen. Da die Elektroden gleichzeitig hohen Temperaturen ausgesetzt sind, müssen die die Elektroden halternden Kontaktbacken ebenfalls gekühlt werden.

Es zählt ferner bei einem Kühlelement zum Stand der Technik, Kühlmittelkanäle durch mechanisches Abtragen von Material in eine Kühlplatte einzubringen und den so gebildeten Kanalstrang mit einer Abdeckplatte abzudecken. Hierzu muß die Abdeckplatte an der Kühlplatte dicht festgelegt werden. Ein Verschweißen von Kühlplatten und Abdeckplatten aus Kupfer oder Kupferlegierungen zu einem Kühlelement ist aufgrund der hohen Wärmeleitfähigkeit der Materialien schwierig und erfordert entsprechende Fachleute, die insbesondere bei Reparaturen vor Ort nur in den seltensten Fällen zur Verfügung stehen.

Ein weiterer Nachteil ist, daß auch alle Befestigungselemente sowie der Kühlmittelzulauf und der Kühlmittelablauf aus Kupfer oder einer Kupferlegierung bestehen und ebenfalls in derselben komplizierten Art und Weise an dem Kühlelement festgelegt werden müssen. Selbst wenn diese Kühlelemente aus Stahl bestehen, so ist das Verschweißen von Kupfer mit Stahl technisch schwierig, so daß ggf. auftretende Undichtigkeiten in einer Schweißnaht nur von Fachleuten behoben werden können.

Der Erfindung liegt ausgehend vom Stand der Technik die Aufgabe zugrunde, ein Kühlelement für Schacht- und Schmelzöfen sowie für einen Elektroschmelzofen als integrierter Bestandteil einer Elektrodenfassung fertigungstechnisch zu verbessern.

Die Erfindung löst die Aufgabe durch die in den kennzeichnenden Teilen der Ansprüche 1 bzw. 2 angegebenen Merkmale.

Das erfindungsgemäße Kühlelement für Schacht- und Schmelzöfen umfaßt eine Kühlplatte aus Kupfer oder einer Kupferverbindung und eine stoffschlüssig mit der Kühlplatte verbundene Abdeckplatte, wobei in der Kühlplatte Kühlmittelkanäle zur Bildung eines durchgehenden Kanalstrangs mit mindestens einem Kühlmittelzulauf und wenigstens einem Kühlmittelablauf angeordnet sind. Die Abdeckplatte besteht hierbei aus Stahl oder einer Stahllegierung und ist durch Einwirken von Druck unlösbar mit der Kühlplatte verbunden.

Die Kühlelemente in Form sogenannter Kontaktbacken können auch integrierte Bestandteile einer Elektrodenfassung einer eine Elektrode haltenden Tragvorrichtung sein (Anspruch 2). Die die Elektrode kontaktierenden Kühlplatten der Kontaktbacken aus Kupfer oder einer Kupferlegierung sind hierbei ebenfalls stoffschlüssig durch Einwirkung von Druck mit Abdeckplatten aus Stahl oder einer Stahllegierung verbunden.

Bei der Einwirkung von Druck, dem sogenannten Plattieren, wird eine Abdeckplatte mit einer Kühlplatte teils auf mechanischem, teils auf metallurgischem Weg verbunden. Die Weiterbearbeitung kann dann ohne Gefahr der Trennung erfolgen.

Zum Plattieren bietet sich insbesondere das Sprengplattieren an (Anspruch 3). Die Abdeckplatte wird hierbei auf die Kühlplatte gelegt und mit einem Sprengstoff überzogen. Dieser wird so gezündet, daß sich eine über die Oberfläche fortschreitende Detonationsfront ausbildet, die die Abdeckplatte in Richtung auf die Kühlplatte hoch beschleunigt. Durch das Plattieren mit einer aus Stahl bestehenden Abdeckplatte wird auf der Rückseite der Kühlplatte ein erheblich höherer und flächigerer Werkstoffverbund als beim Verschweißen erreicht. Undichtigkeiten während des Betriebs des Kühlelements sind nahezu ausgeschlossen.

Besonders vorteilhaft bei der Erfindung ist, daß der Verlauf der Kühlmittelkanäle beliebig gestaltet werden kann, insbesondere wenn die Kühlmittelkanäle, wie nach Anspruch 4 vorgesehen, durch mechanisches Abtragen von Material in die Kühlplatte eingebracht sind. Aufwendige Tiefbohrungen und Einfräsungen, die mit Stopfen verschlossen werden müssen, entfallen hierdurch.

Nach Anspruch 4 ist es ferner möglich, daß die Kühlmittelkanäle auch in die Abdeckplatte eingebracht sind. Dies kann mit einem geeigneten Werkzeug in einem Arbeitsgang erfolgen. Die Kühlmittelkanäle werden dann nicht von der Abdeckplatte, sondern von einer auf der der Kühlplatte abgewandten Seite der Abdeckplatte angeordneten und mit der Abdeckplatte stoffschlüssig verbundenen Halteplatte verschlossen (Anspruch 5). Die stoffschlüssige Verbindung kann durch Löten aber auch durch Schweißen realisiert sein (Anspruch 6).

Nach den Merkmalen des Anspruchs 7 besteht die Halteplatte ebenso wie die Abdeckplatte aus Stahl oder einer Stahllegierung. Bei dieser Konfiguration ist eine besonders einfache stoffschlüssige Verbindung möglich, da die Stahl-Stahl-Verschweißung gut beherrschbar ist. Weiterhin wird die Gesamtfestigkeit des Kühlelements durch die stählerne Halteplatte sowie die Abdeckplatte erhöht, wodurch insbesondere beim Einsatz in Lichtbogenöfen mit stark schwankender thermischer Belastung durch Kriechen bedingte Verzugserscheinungen des Kühlelements minimiert werden können.

Ein weiterer Vorteil der Stahl-Stahl-Verschweißungen ist, daß das die Schweißstelle umgebende Material nicht sehr stark erhitzt wird und es erfindungsgemäß möglich ist, Dichtungselemente zwischen die Abdeckplatte und die Halteplatte einzugliedern. Dies ist allerdings nur dann zweckmäßig, wenn die Kühlmittelkanäle sowohl die Kühlplatte als auch die Abdeckplatte durchsetzen und schließlich von der Halteplatte abgedeckt sind. Die Abdeckplatte hat hierbei nur die Funktion eines Trägermaterials, das die stoffschlüssige Verbindung mit der Halteplatte erleichtert. Alle Stahl-Stahl- Verschweißungen sind auch besonders einfach vor Ort von dem zur Verfügung stehenden Personal reparierbar.

In der Weiterbildung gemäß den Merkmalen des Anspruchs 9 umfassen der Kühlmittelzulauf und der Kühlmittelablauf Rohrstutzen aus Stahl oder einer Stahllegierung. Rohrstutzen aus diesem Material sind besonders einfach mit der Abdeckplatte oder der Halteplatte zu verbinden.

Nach Anspruch 10 ist vorgesehen, die Rohrstutzen mit der Abdeckplatte oder der Halteplatte zu verschweißen bzw. zu verschrauben (Anspruch 11). Sowohl die Schraub- als auch die Schweißverbindungen sind besonders einfach herstellbar und können wegen ihrer Ausführung in Stahl hohe Kräfte aufnehmen.

Durch eine stählerne Abdeckplatte oder Halteplatte können auch die Aufhängungen zur Fixierung des Kühlelements im Schacht- oder Schmelzofen aus Stahl ausgeführt sein, wodurch eine stabile Befestigung möglich ist.

Die Erfindung ist nachfolgend anhand von in den Zeichnungen schematisch dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:

Fig. 1 eine Ansicht auf eine Kühlplatte eines Kühlelements gemäß dem Schnitt I-I der Fig. 2;

Fig. 2 einen Schnitt durch ein Kühlelement mit einer Kühlplatte gemäß der Fig. 1 entlang der Linie II-II;

Fig. 3 eine Ansicht auf die Rückseite eines Kühlelements gemäß einer weiteren Ausführungsform;

Fig. 4 einen Schnitt durch das Kühlelement gemäß Fig. 3 entlang der Linie IV-IV;

Fig. 5 einen Schnitt durch ein Kühlelement gemäß einer dritten Ausführungsform entlang der Linie V-V der Fig. 6;

Fig. 6 einen Schnitt durch die Darstellung der Fig. 5 entlang der Linie VI-VI;

Fig. 7 in der Vergrößerung den Ausschnitt Z der Fig. 6 und

Fig. 8 eine vereinfachte Darstellung einer eine Elektrode haltenden Tragvorrichtung mit Kühlelementen, teilweise im Schnitt.

Die Fig. 1 und, 2 zeigen ein Kühlelement 1, das austauschbarer Bestandteil eines nicht näher dargestellen Schacht- oder Schmelzofens ist. Aufgrund der leicht trichterförmigen Gestaltung eines Schacht- oder Schmelzofens besitzt das Kühlelement 1 eine in Richtung auf sein unteres Ende 2 hin schmaler werdende Kontur. Das Kühlelement 1 besteht im Prinzip aus zwei metallischen Platten: Einer dem Inneren des Schacht- und Schmelzofens zugewandten Kühlplatte 3 aus Kupfer oder einer Kupferlegierung und einer auf ihrer Rückseite 4 stoffschlüssig mit der Kühlplatte 1 verbundenen Abdeckplatte 5 aus Stahl oder einer Stahllegierung.

In die Rückseite 4 der Kühlplatte 3 sind durch mechanische Bearbeitung mäanderförmig konfigurierte Kühlmittelkanäle 6, 7 eingebracht.

Da die Rückseite 4 der Kühlplatte 3 vollständig von der Abdeckplatte 5 bedeckt ist, begrenzt diese durchgehende Kanalstränge 8, 9 in dem Kühlelement 1.

Zur Speisung mit Kühlmittel und zu dessen Abführung besitzt jeder Kanalstrang 8, 9 an seinen Enden einen Kühlmittelzulauf 10 und einen Kühlmittelablauf 11. Hierzu sind an der der Kühlplatte 3 abgewandten Rückseite 12 der Abdeckplatte 5 Rohrstutzen 13, 14 aus Stahl oder einer Stahllegierung schweißtechnisch befestigt. Die Rohrstutzen 13, 14 können aber auch schraubtechnisch mit dem Kühlelement 1 verbunden sein. Ferner sind auf der Rückseite 12 der Abdeckplatte 5 im mittleren und unteren Höhenbereich Befestigungselemente 15 plaziert.

Auf der dem Inneren des Schacht- oder Schmelzofens zugewandten Seite 16 der Kühlplatte 3 sind sich horizontal erstreckende, parallel zueinander verlaufende Nuten 17 mit schwalbenschwanzförmigem Querschnitt angeordnet. In den Nuten 17 kann feuerfestes Material (vgl. Fig. 6) befestigt werden. Darüber hinaus finden Schlackespritzer in den Nuten 17 sicheren Halt, wodurch das Kühlelement 1 eine zusätzliche Isolierung erfährt.

Die Fig. 3 und 4 zeigen eine weitere Ausführungsform eines Kühlelements 1a. Im Gegensatz zu dem in Fig. 1 dargestellten Kühlelement 1 besitzt das Kühlelement 1a eine rechteckige Ausnehmung 18 an einer Längsseite 19. Die Ausnehmung 18 dient zur Einführung von Lanzen oder Zusatzbrennern in das Innere eines Schacht- oder Schmelzofens.

Wie bei der ersten Ausführungsform verlaufen auch bei dieser Variante Kühlmittelkanäle 6a, 7a mäanderförmig in der Rückseite 4a der Kühlplatte 3a und bilden Kanalstränge 8a, 9a aus. Im Bereich der Ausnehmung 18 weicht der Verlauf des Kühlmittelstrangs 9a von dem Verlauf des ansonsten spiegelbildlich konfigurierten Kühlmittelstrangs 8a ab.

Ein weiterer Unterschied zur ersten Ausführungsform ist, daß auf der Rückseite 12a der Abdeckplatte 5a eine Halteplatte 20 aus Stahl oder einer Stahllegierung angeordnet ist, die umfangsseitig mit der Abdeckplatte 5a verschweißt ist. Die Kühlmittelkanäle 6a, 7a durchsetzen hierbei auch die Abdeckplatte 5a und werden von der Halteplatte 20 rückseitig verschlossen. Als zusätzliche Sicherungen sind im Abstand zu der Schweißnaht 21 Dichtungselemente 22 zwischen der Abdeckplatte 5a und der Halteplatte 20 angeordnet.

Der Kühlmittelzulauf 10a bzw. Kühlmittelablauf 11a sind wiederum durch Rohrstutzen 13a, 14a realisiert, die an der Rückseite 23 der Halteplatte 20 befestigt sind.

Im Rahmen der Ausführungsform der Fig. 5 bis 7 besitzt ein Kühlelement 1b lediglich einen einzigen durchgehenden Kühlmittelstrang 25, wobei der Kühlmittelzulauf 10b und der Kühlmittelablauf 11b im mittleren Bereich des Kühlelements 1b angeordnet sind. Bei dieser Ausführungsform ist der Kanalstrang 25 strömungstechnisch besonders günstig gestaltet, da gerade Längenabschnitte 24, 26, 27 über kreisbogenförmige Abschnitte 28 miteinander in Verbindung stehen.

Das Kühlelement 1b umfaßt wiederum eine auf die Kühlplatte 3b plattierte Abdeckplatte 5b, die beide von dem Kühlmittelstrang 25 durchzogen sind. Eine Halteplatte 20b verschließt den Kühlmittelstrang 25 rückwärtig und ist wiederum mit Rohrstutzen 13b, 14b für den Kühlmittelzulauf 10b bzw. Kühlmittelablauf 11b versehen. Im mittleren und unteren Höhenbereich der Halteplatte 20b sind auf ihrer Rückseite 23b hakenförmige Befestigungselemente 15b angeschweißt, über die das Kühlelement 1b an der Wandung eines Schacht- oder Schmelzofens festgelegt werden kann.

Fig. 7 zeigt in der Vergrößerung die Einzelheit Z der Fig. 6. Die auf die Kühlplatte 3b plattierte Abdeckplatte 5b ist über eine Schweißnaht 21b randseitig mit der Halteplatte 20b verschweißt. In einer Nute 29 in der Rückseite 12b der Abdeckplatte 5b ist ein die Halteplatte 20b kontaktierendes Dichtungselement 22 angeordnet.

Die Fig. 8 zeigt Kühlelemente 30 in Form sogenannter Kontaktbacken, die integrierte Bestandteile einer eine zylindrische Elektrode 31 haltenden Elektrodenfassung 32 sind. Die Elektrodenfassung 32 sowie die zugehörige Tragvorrichtung 33 sind hierbei nur schematisch angedeutet. Die Kühlelemente 30 sind zylindermantelförmig konfiguriert und kontaktieren die Elektrode 31. Die Kühlelemente 30 sind von Kühlmittelkanälen 34 durchzogen, die von einem Kühlmittelzulauf 35 und einem Kühlmittelablauf 36 (unterbrochene Linienführung) gespeist werden. Die Kühlmittelkanäle 34 sind in eine die Elektrode 31 kontaktierende Kühlplatte 37 eingebracht und von einer Abdeckplatte 38 verschlossen.

Selbstverständlich ist auch bei dieser Ausführungsform die Anordnung einer zusätzlichen Halteplatte 40, wie bei den Ausführungen gemäß der Fig. 3 bis 7 vorgeschlagen, möglich. Ein von Kühlmittelkanälen 34 gebildeter Kanalstrang 39 durchsetzt dann auch die Abdeckplatte 38 und wird von der Halteplatte 40 verschlossen. Bezugszeichenaufstellung 1 Kühlelement

1a Kühlelement

1b Kühlelement

2 unteres Ende von 1

3 Kühlplatte von 1

3a Kühlplatte von 1a

3b Kühlplatte von 1b

4 Rückseite von 1

4a Rückseite von 1a

5 Abdeckplatte von 1

5a Abdeckplatte von 1a

5b Abdeckplatte von 1b

6 Kühlmittelkanal

6a Kühlmittelkanal von 1a

7 Kühlmittelkanal

7a Kühlmittelkanal von 1a

8 Kanalstrang

8a Kanalstrang

9 Kanalstrang

9a Kanalstrang

10 Kühlmittelzulauf

10a Kühlmittelzulauf von 1a

10b Kühlmittelzulauf von 1b

11 Kühlmittelablauf

11a Kühlmittelablauf von 1a

11b Kühlmittelablauf von 1b

12 Rückseite von 5

12a Rückseite von 5a

12b Rückseite von 5b

13 Rohrstutzen von 10

13a Rohrstutzen von 10a

13b Rohrstutzen von 10b

14 Rohrstutzen von 11

14a Rohrstutzen von 11a

14b Rohrstutzen von 11b

15 Befestigungselement von 1

15b Befestigungselement von 1b

16 Seite von 3

17 Nuten

18 Ausnehmung

19 Längsseite von 1a

20 Halteplatte von 1a

20b Halteplatte von 1b

21 Schweißnaht von 1b

21b Schweißnaht

22 Dichtungselement

23 Rückseite von 20

23b Rückseite von 20b

24 Längenabschnitt von 25

25 Kanalstrang von 1b

26 Längenabschnitt von 25

27 Längenabschnitt von 25

28 bogenförmige Abschnitte von 25

29 Nut

30 Kühlelement

31 Elektrode

32 Elektrodenfassung

33 Tragvorrichtung

34 Kühlmittelkanal

35 Kühlmittelzulauf von 30

36 Kühlmittelablauf von 30

37 Kühlplatte von 30

38 Abdeckplatte von 30

39 Kanalstrang von 30

40 Halteplatte von 30


Anspruch[de]
  1. 1. Kühlelement für Schacht- und Schmelzöfen, welches eine Kühlplatte (3, 3a, 3b) aus Kupfer oder einer Kupferlegierung und eine stoffschlüssig mit der Kühlplatte (3, 3a, 3b) verbundene Abdeckplatte (5, 5a, 5b) umfaßt, wobei Kühlmittelkanäle (6, 7; 6a, 7a; 24) zur Bildung eines durchgehenden Kanalstrangs (8, 9; 8a, 9a; 25) mit mindestens einem Kühlmittelzulauf (10, 10a, 10b) und wenigstens einem Kühlmittelablauf (11, 11a, 11b) in der Kühlplatte (3, 3a, 3b) angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckplatte (5, 5a, 5b) aus Stahl oder einer Stahllegierung besteht und durch Einwirkung von Druck unlösbar mit der Kühlplatte (3, 3a, 3b) verbunden ist.
  2. 2. Kühlelement für einen Elektroschmelzofen als integrierter Bestandteil einer Elektrodenfassung (32) einer eine Elektrode (31) haltenden Tragvorrichtung (33), welche eine die Elektrode (31) kontaktierende Kühlplatte (37) aus Kupfer oder einer Kupferlegierung und eine stoffschlüssig mit der Kühlplatte (37) verbundene Abdeckplatte (38) umfaßt, wobei Kühlmittelkanäle (34) zur Bildung eines durchgehenden Kanalstrangs (39) mit mindestens einem Kühlmittelzulauf (35) und wenigstens einem Kühlmittelablauf (36) in der Kühlplatte (37) angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckplatte (38) aus Stahl oder einer Stahllegierung besteht und durch Einwirken von Druck unlösbar mit der Kühlplatte (37) verbunden ist.
  3. 3. Kühlelement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckplatte (5, 5a, 5b; 38) durch Sprengplattieren mit der Kühlplatte (3, 3a, 3b; 37) verbunden ist.
  4. 4. Kühlelement nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kühlmittelkanäle (6, 7; 6a, 7a; 24; 34) durch mechanisches Abtragen von Material in die Kühlplatte (3, 3a, 3b; 37) und/oder die Abdeckplatte (5, 5a, 5b; 38) eingebracht sind.
  5. 5. Kühlelement nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß auf der der Kühlplatte (3a, 3b, 37) abgewandten Seite (12a, 12b) der Abdeckplatte (5a, 5b, 38) eine Halteplatte (20, 20b, 40) angeordnet ist, die mit der Abdeckplatte (5a, 5b, 37) stoffschlüssig verbunden ist.
  6. 6. Kühlelement nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteplatte (20, 20b, 40) mit der Abdeckplatte (5a, 5b, 38) verschweißt ist.
  7. 7. Kühlelement nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteplatte (20, 20b, 40) aus Stahl oder einer Stahllegierung besteht.
  8. 8. Kühlelement nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die Halteplatte (20, 20b, 40) und die Abdeckplatte (5a, 5b, 38) Dichtungselemente (22) eingegliedert sind.
  9. 9. Kühlelement nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Kühlmittelzulauf (10, 10a, 10b; 35) und der Kühlmittelablauf (11, 11a, 11b; 36) Rohrstutzen (13, 13a, 13b, 14, 14a, 14b) aus Stahl oder einer Stahllegierung umfasst.
  10. 10. Kühlelement nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrstutzen (13, 13a, 13b, 14, 14a, 14b) mit der Abdeckplatte (5, 5a, 5b, 38) oder der Halteplatte (20, 20b, 40) verschweißt sind.
  11. 11. Kühlelement nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrstutzen (13, 13a, 13b, 14, 14a, 14b) mit der Abdeckplatte (5, 5a, 5b, 38) und/oder der Halteplatte (20, 20b, 40) verschraubt sind.






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