PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE10033056A1 01.03.2001
Titel Verfahren zur Herstellung eines Informations-Aufzeichnungsmaterials
Anmelder Mitsubishi Paper Mills Limited, Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Yokata, Yasuro, Tokio/Tokyo, JP;
Maruyama, Toshihito, Tokio/Tokyo, JP
Vertreter HOFFMANN · EITLE, 81925 München
DE-Anmeldedatum 07.07.2000
DE-Aktenzeichen 10033056
Offenlegungstag 01.03.2001
Veröffentlichungstag im Patentblatt 01.03.2001
IPC-Hauptklasse B41M 5/26
IPC-Nebenklasse B41M 5/00   
Zusammenfassung Offenbart wird ein Verfahren zur Herstellung von Informations-Aufzeichnungsmaterialien, wie z. B. einem thermischen Aufzeichnungsmaterial und einem Tintenstrahl-Aufzeichnungsmaterial, die bezüglich der Beschichtungseigenschaften und verschiedener anderer Eigenschaften hervorragend sind, in guter Produktivität.
Das Verfahren umfasst das Bilden eines Beschichtungszusammensetzungsfilms aus einer Vielzahl von Beschichtungsfarbschichten auf einem Substrat durch Vorhangbeschichten und Trocknen des Beschichtungszusammensetzungsfilms, um einen Teil oder alle Schichten zum Bilden eines Informations-Aufzeichnungsmaterials zu bilden, und entweder (1) Einstellen der Viskosität jeder Beschichtungsfarbe für eine Vielzahl von Beschichtungsfarbschichten auf mindestens 100 mPaZs und Kontrollieren der Oberflächenspannung der Beschichtungsfarbe für die unterste Schicht auf 18 bis 45 mN/m, oder (2) Kontrollieren der Dichte der Beschichtungsfarbe für eine oben zu positionierende Schicht dahingehend, dass sie nicht mehr als 140% der Dichte der Beschichtungsfarbe für eine darunter in Nachbarschaft zu positionierende Schicht beträgt. Die Erfindung wurde auf Grundlage der obigen Erkenntnisse geschaffen.

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG 1. Gebiet der Erfindung

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Informations-Aufzeichnungsmaterials, insbesondere ein Verfahren zur Herstellung eines Informations- Aufzeichnungsmaterials, wie z. B. einem thermischen Aufzeichnungsmaterial und einem Tintenstrahl- Aufzeichnungsmaterial, die bezüglich verschiedener Eigenschaften und insbesondere in bezug auf die Beschichtungsqualitäten hervorragend sind, mit guter Produktivität.

2. Stand der Technik

Informations-Aufzeichnungsmaterialien mit einer Informations-Aufzeichnungsschicht, die auf einem Substrat gebildet wird, werden auf verschiedenen Gebieten verwendet. Eine Vielzahl von Aufzeichnungsmaterialien, wie z. B. druckempfindliche Aufzeichnungsmaterialien, thermische Aufzeichnungsmaterialien, thermische Transfer- Aufzeichnungsmaterialien, Tintenstrahl- Aufzeichnungsmaterialien usw., werden in der Praxis als Informations-Aufzeichnungsmaterialien verwendet. In den letzten Jahren werden auch Informations- Aufzeichnungsmaterialien mit zwei oder mehr Schichten auf einem Substrat aufgrund der Nachfrage nach höheren Funktionen und besseren Leistungen verwendet.

Ein thermisches Aufzeichnungsmaterial ist im allgemeinen ein Material, in dem eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht, enthaltend ein thermisch farbgebendes Material, auf einem Substrat gebildet wird. Ein Bild wird durch Erhitzen mit einem Thermokopf, einem Wärmestift, Laserlicht oder dergleichen gebildet. Thermische Aufzeichnungsmaterialien werden in den japanischen Patentveröffentlichungen Nrn. 43-4160, 45-140139 und dergleichen offenbart.

Das obige thermische Aufzeichnungsmaterial ist vorteilhaft dahingehend, dass eine Aufzeichnung mit einer relativ einfachen Einheit erhalten werden kann, dass die Wartung leicht ist und dass kein Geräusch verursacht wird, so dass es weitverbreitet auf den Gebieten der Messwertaufnehmer, Faxgeräten, Computerterminals, Etiketten- und Fahrkartenautomaten usw. verwendet wird. In den letzten Jahren wurde weiterhin ein thermisches Aufzeichnungsmaterial in der Praxis verwendet, das durch Auftragen einer Schutzschicht, einer Grundschicht und von zwei oder mehreren wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschichten hergestellt wird, zusätzlich zu einem thermischen Aufzeichnungsmaterial mit nur einer wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht, um eine bessere Farbdichte und Empfindlichkeit, Bildstabilität und Töne einer Vielzahl von Farben zu erzielen.

Ein Tintenstrahl-Aufzeichnungsverfahren ist ein Verfahren, in dem feine Tintentröpfchen aus einer Tintenstrahl- Aufzeichnungsvorrichtung ausgestossen werden und an einem Tintenstrahl-Aufzeichnungsmaterial haften, um ein Bild oder einen Buchstaben zu bilden. Als Tintenstrahl- Aufzeichnungsmaterial wird manchmal ein Material ohne Tintenaufnahmeschicht, wie z. B. ein nicht-beschichtetes Papier, verwendet. Jedoch wird ein Material, das durch Bilden einer Tintenaufnahmeschicht auf einem Substrat hergestellt wird, verwendet, wenn der Druck auf einer synthetischen Harzfolie ohne Tintenaufnahmeeigenschaften erfolgt oder wenn man beabsichtigt, ein feineres Bild zu erhalten. Mit einer Änderung in der Verwendung, Farbbildgebung und höheren Leistungen, wie z. B. schnelleres Drucken in den letzten Jahren, wird eine grössere Menge Tinte ausgestossen, und eine höhere Tintenabsorptionsfähigkeit und eine höhere Druckdichte werden benötigt. Da keine ausreichende Leistung für die obigen Anforderungen mit herkömmlichen Einfach- Tintenaufnahmeschichten erhalten werden können, werden in der Praxis Tintenstrahl-Aufzeichnungsmaterialien mit zwei oder mehreren Tintenaufnahmeschichten verwendet.

In einem herkömmlichen Informations-Aufzeichnungsmaterial mit zwei oder mehreren Schichten, die auf einem Substrat laminiert sind, wird jede Schicht unabhängig durch Auftragen und Trocknen gebildet, um die laminierten Schichten zu bilden, und das Auftragen wird durch ein Verfahren, wie z. B. ein Luftmesserbeschichtungsverfahren, ein Klingenbeschichtungsverfahren, ein Stabbeschichtungsverfahren oder ein Umkehrwalzen- Beschichtungsverfahren, durchgeführt. Jedoch weist ein Informations-Aufzeichnungsmaterial, das durch eines der obigen Verfahren hergestellt wird, Probleme dahingehend auf, dass seine Beschichtungsqualität schlecht ist, das die obere Schicht Pinholes aufweist, die durch Eindringen einer Oberschicht-Beschichtungsfarbe in eine untere Schicht und Abstossung während des Auftragens, um die obere Schicht zu bilden, verursacht werden, und dass die Qualität aufgrund des kontinuierlichen Beschichtens über einen langen Zeitraum variiert. Zudem bestehen Probleme hinsichtlich einer Grenze beim Auftragen in einer hohen Geschwindigkeit und einer Verminderung in der Produktivität aufgrund des Auftragsverfahrens, welches mehrfach durchzuführen ist.

Im Vergleich mit diesen Verfahren ist das Vorhangbeschichtungsverfahren, das in den japanischen Patentveröffentlichungen 49-24133 und 49-35447 offenbart ist, ein Auftragverfahren, bei dem ein freifallender Lackvorhang einer Beschichtungsfarbe gebildet wird und mit einem Substrat kollidiert, und es ist bekannt, dass das Vorhangbeschichtungsverfahren für das Auftragen in einer hohen Geschwindigkeit geeignet ist. Zudem kann die Produktivität beim Mehrschichtauftragen in grossem Masse verbessert werden, da eine Mehrzahl von Schichten gleichzeitig durch Bilden eines Beschichtungszusammensetzungsfilms aus einer Mehrzahl von Beschichtungsfarbschichten gebildet werden kann. Bei dem simultanen Mehrschichtauftragen unter Verwendung eines Vorhangbeschichtungsverfahrens wird der Beschichtungszusammensetzungsfilm aus einer Mehrzahl von Beschichtungsfarbschichten auf einem Substrat gebildet, und hiernach ist es erforderlich, den Beschichtungszusammensetzungsfilm zur Feste zu Trocknen, ohne die Schichtstruktur zu stören. Auf dem Gebiet der herkömmlichen fotografischen lichtempfindlichen Materialien, die durch simultanes Mehrschichtauftragen unter Verwendung eines Vorhangbeschichtungsverfahrens hergestellt werden, enthält jede Beschichtungsfarbe Gelatine als Bindemittel, und die Beschichtungszusammensetzungsschichten werden sofort nach dem Transfer der Beschichtungszusammensetzungslösungen auf ein Substrat gekühlt, so dass die Gelatine in den Beschichtungsfarben geliert und die Beschichtungszusammensetzungslösungen immobilisiert werden, wodurch ein Vermischen der Schichten nicht stattfindet.

OFFENBARUNG DER ERFINDUNG

Unter diesen Umständen ist es ein erfindungsgemässes Ziel, ein Verfahren zur Herstellung eines Informations- Aufzeichnungsmaterials mit mindestens zwei auf einem Substrat laminierten Schichten mit guter Produktivität bereitzustellen, bei dem Pinholes in einer oberen Schicht und die Veränderbarkeit der Beschichtungsqualitäten, die durch das Eindringen einer Beschichtungsfarbe von der oberen Schicht in eine untere Schicht und Abstossung während des Auftragens zur Bildung der oberen Schicht bewirkt werden, gehemmt werden, und wobei das Informations-Aufzeichnungsmaterial bezüglich der Beschichtungseigenschaften und verschiedener anderer Eigenschaften hervorragend ist.

Die Erfinder haben daher sorgfältige Untersuchungen durchgeführt, um das obige Ziel zu erreichen, und haben als ein Ergebnis gefunden, dass das obige Ziel erzielt werden kann durch Bilden eines Beschichtungszusammensetzungsfilms aus einer Vielzahl von Beschichtungsfarbschichten auf einem Substrat durch Vorhangbeschichten und Trocknen des Beschichtungszusammensetzungsfilms, um einen Teil oder alle Schichten zum Bilden des Informations- Aufzeichnungsmaterials zu bilden, und entweder (1) durch Einstellen der Viskosität jeder der Beschichtungsfarben für eine Vielzahl der Beschichtungsfarbschichten auf einen bestimmten Wert oder darüber und Kontrollieren der Oberflächenspannung der Beschichtungsfarbe für die unterste Schicht, um sie in einen bestimmten Bereich zu bringen, oder (2) durch Kontrollieren der Dichte der Beschichtungsfarbe jeder Schicht zur Bildung einer Vielzahl von Beschichtungsfarbschichten. Die Erfindung wurde auf Grundlage der obigen Erkenntnisse vervollständigt.

(1) Das heisst, erfindungsgemäss wird ein Verfahren zur Herstellung eines Informations-Aufzeichnungsmaterials mit mindestens zwei auf einem Substrat laminierten Schichten bereitgestellt, das das Bilden eines Beschichtungszusammensetzungsfilms aus einer Vielzahl von Beschichtungsfarbschichten auf einem Substrat durch Vorhangbeschichten und Trocknen des Beschichtungszusammensetzungsfilms, um einen Teil oder alle Schichten zur Bildung des Informations- Aufzeichnungsmaterials zu bilden, wobei die Beschichtungsfarben für eine Vielzahl der Beschichtungsfarbschichten während des Auftragens eine Viskosität von mindestens 100 mPa.s aufweisen und die Beschichtungsfarbe für die unterste Schicht einer Vielzahl von Beschichtungsfarbschichten eine Oberflächenspannung von 18 bis 45 mN/m aufweist, umfasst (hiernach als "erfindungsgemässes Herstellungsverfahren I" bezeichnet).

(2) Erfindungsgemäss wird auch ein Verfahren zur Herstellung eines Informations-Aufzeichnungsmaterials mit mindestens zwei auf einem Substrat laminierten Schichten bereitgestellt, das das Bilden eines Beschichtungszusammensetzungsfilms aus einer Vielzahl von Beschichtungsfarbschichten auf einem Substrat durch Vorhangbeschichten und Trocknen des Beschichtungszusammensetzungsfilms, um einen Teil oder alle Schichten zur Bildung des Informations- Aufzeichnungsmaterials zu bilden, wobei eine Beschichtungsfarbe für eine oben positionierte Schicht eine Dichte aufweist, die nicht mehr als 140% der Dichte einer Beschichtungsfarbe für eine Schicht aufweist, die darunter und in Nachbarschaft dazu positioniert ist, umfasst (hiernach als "erfindungsgemässes Herstellungsverfahren II" bezeichnet).

ERFINDUNGSGEMÄSS BEVORZUGTE AUSFÜHRUNGSFORMEN

Das erfindungsgemässe Verfahren zur Herstellung eines Informations-Aufzeichnungsmaterials schliesst zwei Arten ein. Das erfindungsgemässe Herstellungsverfahren I wird zuerst erklärt werden.

In dem Herstellungsverfahren I werden die Schichten zur Bildung eines Informations-Aufzeichnungsmaterials ganz oder teilweise durch Bilden eines Beschichtungszusammensetzungsfilms aus einer Vielzahl von Beschichtungsfarbschichten auf einem Substrat durch Vorhangbeschichten und Trocknen des Beschichtungszusammensetzungsfilms gebildet.

Herstellungsverfahren I wird geeigneterweise für die Herstellung eines thermischen Aufzeichnungsmaterials als ein Informations-Aufzeichnungsmaterial verwendet. Die durch das Vorhangbeschichten gebildeten Schichten sind in ihrer Art nicht speziell beschränkt, und die Schichten schliessen eine Grundschicht, eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht, eine Schutzschicht usw. ein, und eine Reihe dieser benachbarten Schichten wird gleichzeitig in Form von Mehrfachschichten durch das Vorhangbeschichten aufgetragen. Spezielle Beispiele der durch das simultane Auftragen in Form von Mehrfachschichten zu bildenden Kombination von Schichten schliesst eine Kombination einer Grundschicht und einer wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht, eine Kombination einer wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht und einer Schutzschicht, eine Kombination einer Grundschicht, einer wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht und einer Schutzschicht und weitere Kombinationen ein. Weiterhin schliessen diese Kombinationen eine Kombination von Grundschichten von zwei oder mehr unterschiedlichen Arten, eine Kombination von wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschichten von zwei oder mehr unterschiedlichen Arten, eine Kombination von Schutzschichten von zwei oder mehreren unterschiedlichen Arten usw. ein, obwohl diese Kombinationen nicht kritisch sind.

In dem erfindungsgemässen Herstellungsverfahren I werden die Beschichtungsfarben für die obigen Schichten auf eine Viskosität von mindestens 100 mPa.s eingestellt, um ein Vermischen der Schichten während des Vorhangbeschichtens zu verhindern. Die Viskosität jeder Beschichtungsfarbe bezieht sich auf einen Wert, der mit einem Brookfield- Viskosimeter bei der Temperatur während des Auftragens gemessen wird. Wenn die auf die obige Viskosität eingestellten Beschichtungsfarben gleichzeitig in Form von Mehrfachschichten durch das Vorhangbeschichtungsverfahren aufgetragen werden, wird ein Vermischen der Schichten vermindert, und es können Schichten gebildet werden, die jeweils hervorragende Beschichtungsqualitäten, wie eine gleichförmige Dicke und keine Pinholes, aufweisen, im Vergleich mit einem Fall, bei dem die Schichten nacheinander durch ein herkömmliches Verfahren, wie z. B. mit einem Luftmesserbeschichtungsverfahren, einem Klingenbeschichtungsverfahren, einem Stabbeschichtungsverfahren oder einem Umkehrwalzen- Beschichtungsverfahren, gebildet und getrocknet werden, um ein Laminat zu bilden. Wenn die Viskosität der Beschichtungsfarben weniger als 100 mPa.s beträgt, kann es leicht zu einem Vermischen der Schichten kommen, wenn der Beschichtungszusammensetzungsfilm in Form eines Vorhangs auf ein Substrat trifft oder während des Trocknens des auf das Substrat transferierten Beschichtungszusammensetzungsfilms. Nach dem Trocknen des Beschichtungszusammensetzungsfilms ist die Trennung zwischen den Schichten oder der laminierte Zustand der Schichten schlecht, so dass die Funktionen der Schichten nicht ausreichend gezeigt werden können. Weiterhin nimmt das Eindringen einer Schicht in das Substrat oder einer Schicht, die unter den durch das Vorhangbeschichten zu bildenden Schichten gebildet wird, zu, so dass die Trennung zwischen den Schichten oder der laminierte Zustand der Schichten verschlechtert ist. Mit einer Erhöhung der Viskosität jeder Beschichtungsfarbe vermindert sich das Vermischen der Schichten, so dass die Trennung zwischen den Schichten besser wird. Wenn die Viskosität jeder Beschichtungsfarbe zu hoch ist, ist die viskose Kraft zu gross, ein Punkt an dem der Beschichtungszusammensetzungsfilm auf einem Substrat in Richtung der Bewegungsrichtung des Substrats verläuft, und eine Luftschicht tritt zwischen dem Substrat und dem Beschichtungszusammensetzungsfilm ein, so dass der Auftragszustand in einigen Fällen destabilisiert wird. Insbesondere bevorzugt beträgt die Viskosität jeder Beschichtungsfarbe mindestens 100 mPa.s und überschreitet nicht 2000 mPa.s. Weiterhin wird das Vermischen der Schichten vermindert, wenn der Viskositätsunterschied zwischen/unter den durch das Vorhangbeschichten aufzutragenden Beschichtungsfarben zum Bilden der Schichten vermindert ist, und vorzugsweise beträgt der Viskositätsunterschied zwischen/unter den Beschichtungsfarben 100 mPa.s oder weniger.

In dem Herstellungsverfahren I wird die Oberflächenspannung der Beschichtungsfarbe für die unterste Schicht der durch das Vorhangbeschichten aufzutragenden Schichten auf 18 bis 45 mN/m eingestellt. Die Oberflächenspannung der untersten Schicht hat einen Einfluss auf die Leichtigkeit des Transfers des Beschichtungszusammensetzungsfilms auf ein Substrat. Diese Oberflächenspannung einer Beschichtungsfarbe bezieht sich auf einen Wert, der mit einem Tensitometer unter Verwendung eines Platinrings bei der Temperatur der Beschichtungsfarbe während des Auftragens gemessen wird. Mit einer Verminderung in der Oberflächenspannung der Beschichtungsfarbe der untersten Schicht wird der Beschichtungszusammensetzungsfilm leichter auf ein Substrat transferiert, und der Beschichtungszusammensetzungsfilm kann in einer höheren Geschwindigkeit aufgetragen werden. Wenn die obige Oberflächenspannung kleiner ist als 18 mN/m, steigt das Eindringen in das Substrat und die durch das Vorhangbeschichten aufzutragenden Schichten gebildeten Schicht, wodurch der Schichttrenn- und laminierte Zustand verschlechtert werden kann. Wenn die Oberflächenspannung mehr als 45 mN/m beträgt, ist es schwierig, den Beschichtungszusammensetzungsfilm auf ein Substrat zu transferieren, so dass das Auftragen unmöglich sein kann, oder dass, selbst wenn das Auftragen möglich ist, kein Informations-Aufzeichnungsmaterial mit einer guten Beschichtungsqualität in einigen Fällen erhalten werden kann. Wenn die Oberflächenspannung der Beschichtungsfarbe für die unterste Schicht auf 20 bis 45 mN/m eingestellt wird, was wünschenswert ist, ist die Leichtigkeit des Transfers des Beschichtungszusammensetzungsfilms auf ein Substrat und die Schwierigkeit des Eindringens der untersten Schicht in das Substrat in gutem Gleichgewicht. Diese Oberflächenspannung liegt vorzugsweise im Bereich von 20 bis 40 mN/m.

Es ist besonders bevorzugt, die Oberflächenspannungen der Beschichtungsfarben so anzuordnen, dass die Schicht(en) zum Bilden der oberen Schicht(en) eine geringere Oberflächenspannung aufweist (aufweisen) als die Schicht(en) zum Bilden der unteren Schicht(en), da so ein Informations-Aufzeichnungsmaterial mit einer verbesserten Beschichtungsqualität erhalten werden kann. Wenn eine Beschichtungsfarbe zum Bilden einer unteren Schicht eine geringere Oberflächenspannung aufweist als eine Beschichtungsfarbe zum Bilden einer oberen Schicht, kann das Phänomen auftreten, dass die die obere Schicht bildende Beschichtungsfarbe auf der die untere Schicht bildenden Beschichtungsfarbe abgestossen wird, kein gleichförmiger Beschichtungszusammensetzungsfilm gebildet wird, und das Informations-Aufzeichnungsmaterial bezüglich der Beschichtungsqualität schlecht ist. Wenn drei oder mehr Schichten gleichzeitig aufgetragen werden, ist es bevorzugt, die Oberflächenspannungen der Schichten so anzuordnen, dass die Oberflächenspannungen nach und nach sich von der untersten Schicht, mit anderen Worten der Schicht, die dem Substrat am nächsten ist, zu der obersten Schicht, die von dem Substrat am weitesten entfernt ist, vermindert.

Obwohl nicht besonders begrenzt, schliesst eine Auftragsmaschine zum Bilden des Beschichtungszusammensetzungsfilms aus einer Mehrzahl von Beschichtungsfarbschichten und zum Transferieren desselben auf ein Substrat einen Vorhangbeschichter vom Typ eines Extrudierbehälters und einen Vorhangbeschichter vom Typ eines Gleitbehälters ein. Der Vorhangbeschichter vom Typ eines Gleitbehälters, der in der japanischen Patentveröffentlichung Nr. 49-24133 offenbart ist, der mit einem fotografischen lichtempfindlichen Material usw. verwendet wird, wird besonders bevorzugt verwendet. Dieser Vorhangbeschichter vom Typ eines Gleitbehälters vereinfacht es, das gleichzeitige Mehrschichtauftragen durchzuführen.

Die Viskositäten der Beschichtungsfarben können auf die erfindungsgemäss spezifizierten Bereiche eingestellt werden, z. B. durch ein Verfahren, bei dem ein wasserlösliches Polymer, wie z. B. Polyvinylalkohol, Stärke oder Carboxymethylcellulose, oder ein Verdicker, wie z. B. eine Acrylemulsion mit einer Beschichtungsfarbe gemischt wird, um die Viskosität zu erhöhen, ein Verfahren, bei dem der Feststoffgehalt in einer Beschichtungsfarbe zur Erhöhung seiner Viskosität erhöht wird, oder ein Verfahren, bei dem eine Beschichtungsfarbe verdünnt wird, um ihre Viskosität zu erniedrigen.

Die Oberflächenspannungen der Beschichtungsfarben können auf die erfindungsgemäss spezifizierten Bereiche eingestellt werden, z. B. durch ein Verfahren, in dem eine Beschichtungsfarbe mit einer geeigneten Menge eines anionischen Tensids, wie z. B. eines Carbonsäuresalzes, eines Sulfonsäuresalzes, eines Sulfats oder eines Phosphats, eines nicht-ionischen Tensids, wie z. B. vom Ethertyp, vom Etherestertyp, vom Estertyp oder eines stickstoffhaltigen nicht-ionischen Tensids, oder eines amphoteren Tensids, wie z. B. eines Betains, eines Aminocarbonsäuresalzes oder eines Imidazolderivats, gemischt wird.

In dem Beschichtungszusammensetzungsfilm aus einer Vielzahl von Beschichtungsfarbschichten, der auf ein Substrat mit einem Vorhangbeschichter in dem erfindungsgemässen Herstellungsverfahren I aufgetragen wird, beträgt die Dichte der Beschichtungsfarbe für eine oben liegende Schicht nicht mehr als 140% der Dichte der Beschichtungsfarbe für eine Schicht, die darunter und in Nachbarschaft hierzu liegt, beträgt. Die Dichte bezieht sich auf einen Wert bei einer Temperatur der Beschichtungsfarbe während ihres Auftragens. Die oben liegende Schicht und die unten liegende Schicht sind bei einem Zustand in einem Trockenschritt im Anschluss an das Vorhangbeschichten des Beschichtungszusammensetzungsfilms auf ein Substrat.

Der auf einem Substrat gebildete Beschichtungszusammensetzungsfilm unterliegt nach und nach einem Vermischen der Schichten sofort nach dem Auftragen. Wenn eine Beschichtungsfarbe für eine oben zu positionierende Schicht eine grössere Dichte als eine Beschichtungsfarbe für eine darunter und in Nachbarschaft hierzu zu positionierende Farbe aufweist, dringt die Beschichtungsfarbe für eine oben zu positionierende Schicht in die unten zu positionierende Nachbarschicht ein, so dass ein Vermischen der Schichten gefördert wird. Insbesondere wenn die Dichte der Beschichtungsfarbe für eine oben zu positionierende Schicht nicht mehr als 140% der Dichte der Beschichtungsfarbe einer unten zu positionierenden Nachbarschicht beträgt, findet ein Vermischen der Schichten in grossem Masse statt, und die Funktionen der Schichten, die das Informations- Aufzeichnungsmaterial aufbauen, kann in einigen Fällen verloren gehen.

Wenn die Dichte der Beschichtungsfarbe für eine oben zu positionierende Schicht 100% der Dichte der Beschichtungsfarbe für eine unten zu positionierende Nachbarschicht überschreitet, aber nicht mehr als 140% beträgt, wird das Vermischen der Schicht in gewissem Masse gefördert, aber ausreichende Funktionen der Schichten, die das Informations-Aufzeichnungsmaterial aufbauen, können erhalten werden. Weiterhin, wenn die Dichte der Beschichtungsfarbe für eine oben zu positionierende Schicht 100% der Dichte der Beschichtungsfarbe für eine unten zu positionierende Nachbarschicht beträgt, wird wünschenswerterweise kein Vermischen der Schichten durch einen Dichteunterschied zwischen den Beschichtungsfarben stattfinden. Wenn weiterhin die Dichte der Beschichtungsfarbe für eine oben zu positionierende Schicht weniger als 100% der Dichte der Beschichtungsfarbe für eine unten zu positionierende Nachbarschicht beträgt, wird in besonders wünschenswerter Weise eine Wirkung der Verhinderung des Vermischens der Schichten gezeigt.

Das Verfahren zum Einstellen der Dichte der Beschichtungsfarbe jeder Schicht, wie oben beschrieben, ist nicht besonders beschränkt. Spezielle Beispiele schliessen ein Verfahren ein, in dem die Konzentration der Beschichtungsfarbe eingestellt wird, ein Verfahren, in dem eine Komponente mit einer hohen Dichte in die Beschichtungsfarbe eingebaut wird, und ein Verfahren, in dem eine Flüssigkeitskomponente, die sich in dem Trockenschritt im Anschluss an das Auftragen verflüchtigt, in die Beschichtungsfarbe eingebaut wird.

In bezug auf ein Substrat mit einer oben zu positionierenden Schicht und einer unten zu positionierenden Schicht einer Vielzahl von Beschichtungsfarbschichten wird die Schicht, die näher an dem Substrat liegt, als unten zu positionierende Schicht gewählt, und die Schicht, die weiter von dem Substrat entfernt positioniert wird, wird als die oben zu positionierende Schicht gewählt. In diesem Fall kann der Beschichtungszusammensetzungsfilm in einem Zustand getrocknet werden, in dem der Beschichtungszusammensetzungsfilm auf einer Oberseite des Substrats vorliegt, so dass das Informations- Aufzeichnungsmaterial leichter hergestellt werden kann. Aufgrund einer gewissen Beschränkung der Beschichtungsfarbe einer aufzutragenden Schicht ist es in einigen Fällen schwierig, eine Schicht, die dem Substrat näher liegt als eine unten zu positionierende Schicht, und eine Schicht, die weiter von dem Substrat entfernt liegt, als oben zu positionierende Schicht zu wählen. In einigen Fällen kann der Beschichtungszusammensetzungsfilm in einem Zustand getrocknet werden, in dem der Beschichtungszusammensetzungsfilm auf der unteren Seite des Substrats vorliegt, so dass eine Schicht, die näher an dem Substrat liegt, eine oben zu positionierende Schicht ist, und eine Schicht, die weiter von dem Substrat entfernt ist, eine unten zu positionierende Schicht ist.

In dem erfindungsgemässen Herstellungsverfahren I wird der Beschichtungszusammensetzungsfilm aus einer Mehrzahl von Beschichtungsfarbschichten, der auf einem Substrat mit einem Vorhangbeschichter gebildet wird, vorzugsweise innerhalb von 2 Minuten nach dem Auftragen getrocknet. Der Ausdruck "Trocknen" bedeutet, dass Wasser oder ein organisches Lösungsmittel, das in den Beschichtungsfarben enthalten ist, die den Beschichtungszusammensetzungsfilm bilden, verdampfen, so dass die Fluidität der Beschichtungsfarben im wesentlichen entfernt wird. In dem Beschichtungszusammensetzungsfilm, der auf einem Substrat durch Vorhangbeschichten gebildet wird, schreitet nach und nach das Vermischen der Schichten sofort nach dem Auftragen voran. Wenn längere Zeit vergeht, bis der Beschichtungszusammensetzungsfilm nach dem Auftragen getrocknet wird, findet ein Vermischen der Schichten in grösserem Masse statt, und wenn das Trocknen mehr als 2 in nach dem Auftragen dauert, ist es schwierig, in einigen Fällen ein Informations-Aufzeichnungsmaterial zu erhalten, das bezüglich verschiedener Eigenschaften hervorragend ist. Zum Beispiel werden in einem thermischen Aufzeichnungsmaterial eine Grundschicht und eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht gleichzeitig in Form von Mehrfachschichten durch Vorhangbeschichten aufgetragen, und wenn das Trocknen länger als 2 Minuten dauert, kann es zu einem Zustand kommen, in dem die Grundschicht und die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht vermischt sind, so dass die Farbdichte gering sein kann. Weiterhin werden eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht und eine Schutzschicht gleichzeitig in Form von Mehrfachschichten durch das Vorhangbeschichten aufgetragen, und wenn das Trocknen länger als 2 Minuten dauert, kann es zu einem Zustand kommen, in dem die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht und die Schutzschicht vermischt sind, so dass das Problem auftreten kann, dass die Sperreigenschaften der Schutzschicht gering sind oder dass fehlerhaftes Drucken auftritt. In einem Tintenstrahl- Aufzeichnungsmaterial bewirkt ein Vermischen einer Vielzahl von Aufzeichnungsschichten eine Verminderung in der Farbdichte und eine Verminderung bezüglich der Tintenabsorption und Absorptionsgeschwindigkeit. Wenn das Trocknen länger als 2 Minuten nach dem Auftragen dauert, findet leicht ein Vermischen der Schichten statt, und die Funktion jeder Schicht kann nicht vollständig zutage treten. Wenn das Trocknen innerhalb von 2 Minuten nach dem Auftragen beendet wird, vermischen sich die Schichten kaum, die Funktion jeder Schicht kann vollständig zutage treten, und es kann ein Informations-Aufzeichnungsmaterial erhalten werden, das bezüglich verschiedener Eigenschaften hervorragend ist. Bei Verminderung des Zeitraums, der zur Vollendung des Trocknens benötigt wird, kann ein Informations-Aufzeichnungsmaterial erhalten werden, das bezüglich verschiedener Eigenschaften noch besser ist.

Das Trockenverfahren ist nicht kritisch. Insbesondere schliesst das Trockenverfahren ein Verfahren ein, bei dem heisse Luft geblasen wird, ein Verfahren, bei dem entfeuchtete Luft geblasen wird, ein Verfahren, bei dem Infrarotstrahlen zur Bestrahlung verwendet werden, und ein Verfahren, bei dem Mikrowellen für die Bestrahlung verwendet werden. Einige dieser Verfahren können in Kombination verwendet werden.

Von den obigen Trockenverfahren kann bei dem Verfahren, umfassend das Blasen heisser Luft oder entfeuchteter Luft, die Schichtstruktur der Beschichtungsfarbschichten, die den Beschichtungszusammensetzungsfilm bilden, aufgrund des Anprallens der geblasenen Luft gestört werden, so dass es bevorzugt ist, das Anprallen der geblasenen Luft so gering wie möglich zu halten. Um das Anprallen der geblasenen Luft zu vermindern und das Trocknen innerhalb eines kurzen Zeitraums nach dem Auftragen zu vollenden, wird Luft im wesentlichen auf eine ausreichend hohe Temperatur erhitzt, wenn heisse Luft verwendet wird, und Wasser wird vollständig aus der entfeuchteten Luft entfernt, wenn entfeuchtete Luft verwendet wird.

Das Verfahren unter Verwendung von Infrarotstrahlen zur Bestrahlung und das Verfahren unter Verwendung von Mikrowellen zur Bestrahlung werden unter den obigen Trockenverfahren bevorzugt verwendet, da es zu keinem Anprallen auf einem aufgetragenen Beschichtungszusammensetzungsfilm kommt. Das Verfahren durch Blasen heisser Luft, das Verfahren durch Blasen entfeuchteter Luft und das Verfahren mit Bestrahlung mit Infrarotstrahlen sind zu einem gewissen Mass im Hinblick auf die Beibehaltung der Stabilität der Schichtstruktur der Beschichtungsfarbschichten, die den Beschichtungszusammensetzungsfilm bilden, nachteilig, da das Trocknen der Beschichtungszusammensetzungs- Filmoberfläche früher abläuft als das Trocknen in seinem Inneren. Das Verfahren unter Verwendung von Mikrowellen zum Bestrahlen ist insbesondere bevorzugt, da sowohl die Oberfläche als auch das Innere des Beschichtungszusammensetzungsfilms gänzlich gleichzeitig getrocknet werden kann, so dass die Schichtstruktur der Beschichtungsfarbschichten, die den Beschichtungszusammensetzungsfilm bilden, kaum gestört wird.

In dem erfindungsgemässen Herstellungsverfahren I wird der Beschichtungszusammensetzungsfilm aus einer Mehrzahl von Beschichtungsfarbschichten, der auf einem Substrat mit einem Vorhangbeschichter gebildet wird, vorzugsweise in einem Zustand getrocknet, bei dem der Winkel, der durch das Substrat und eine horizontale Ebene gebildet wird, 45° oder weniger beträgt. Der obige Winkel, der durch das Substrat und eine horizontale Ebene gebildet wird, bezieht sich auf einen Gradienten des Substrats zur horizontalen Ebene. 0° zeigt an, dass das Substrat parallel zu der horizontalen Ebene ist, und 90° zeigt an, dass das Substrat in einer Ebene vorliegt, die zu der horizontalen Ebene senkrecht ist. In diesem Fall ist es nicht entscheidend, ob der Beschichtungszusammensetzungsfilm auf der oberen Seite oder der unteren Seite des Substrats gebildet wird.

In dem Beschichtungszusammensetzungsfilm, der auf dem Substrat durch Vorhangbeschichten gebildet wird, schreitet nach und nach das Vermischen der Schichten gleich nach dem Auftragen voran, bis das Trocknen beendet ist, wie schon beschrieben. Es ist daher erforderlich, das Trocknen in einem Zustand durchzuführen, in dem das Vermischen der Schichten sofort nach dem Auftragen bis zum Beenden des Trocknens kaum voranschreitet. Wenn das Substrat in bezug auf die horizontale Ebene geneigt wird, fliesst der auf das Substrat aufgetragene Beschichtungszusammensetzungsfilm leicht auf die untere Seite entlang des Substrats, parallel zu dem Substrat, aufgrund der Schwerkraft. Wenn der Beschichtungszusammensetzungsfilm aus einer Mehrzahl von Beschichtungsfarbschichten entlang des Substrats fliesst, kann die Fliessgeschwindigkeit sich von einer Schicht zur anderen aufgrund eines Viskositätsunterschieds zwischen den Schichten unterscheiden, die Fliessgeschwindigkeit einer Schicht, die näher an dem Substrat liegt, kann von der Fliessgeschwindigkeit einer Schicht, die weiter von dem Substrat entfernt liegt, aufgrund der Reibung mit dem Substrat sich unterscheiden, und die Schichtstruktur des Beschichtungszusammensetzungsfilms kann daher gestört werden, so das ein Vermischen der Schichten auftreten kann. In dem Trockenverfahren unter Verwendung des Blasens heisser Luft schreitet das Trocknen früher an der Beschichtungszusammensetzungs-Filmoberfläche voran, und daher entsteht ein grosser Unterschied in der Viskositätsverteilung in dem Beschichtungszusammensetzungsfilm, so dass ein grosser Unterschied in den Fliessgeschwindigkeiten bewirkt wird, und das Vermischen der Schichten gefördert wird. Es ist daher schwierig, ein Informations-Aufzeichnungsmaterial, das bezüglich verschiedener Eigenschaften hervorragend ist, zu erhalten. In einem thermischen Aufzeichnungsmaterial werden z. B. eine Grundschicht und eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht gleichzeitig in Form von Mehrfachschichten durch Vorhangbeschichten aufgetragen, und wenn die Grundschicht und die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht sich vermischen, ist die Farbdichte gering. Eine wärmeempfindliche Grundschicht und eine Schutzschicht werden gleichzeitig in Form von Mehrfachschichten durch Vorhangbeschichten aufgetragen, und wenn die wärmeempfindliche Schicht und die Schutzschicht vermischt werden, sind die Sperreigenschaften der Schutzschicht gering oder Druckfehler treten auf. In einem Tintenstrahl- Aufzeichnungsmaterial bewirkt ein Vermischen einer Vielzahl von Tintenaufnahmeschichten eine Verminderung in der Farbdichte und eine Verminderung in der Tintenabsorption und Absorptionsgeschwindigkeit. Wenn die Schichten vermischt werden, wie oben beschrieben, ist es schwierig, dass jede Schicht vollständig ihre Funktion zeigt.

Das obige Vermischen der Schichten, das durch den Fluss des Beschichtungszusammensetzungsfilms bewirkt wird, wird mit einer Erhöhung des Gradienten des Substrats erhöht, so dass das Vermischen der Schichten durch Trocknen des Beschichtungszusammensetzungsfilms in einem Zustand verhindert werden kann, in dem das Substrat so horizontal wie möglich positioniert wird. Wenn der Beschichtungszusammensetzungsfilm in einem Zustand getrocknet wird, in dem der Winkel, der durch das Substrat und die horizontale Ebene gebildet wird, 45° oder weniger beträgt, kann das Vermischen der Schicht in einem Mass verhindert werden, dass die Eigenschaften des Informations-Aufzeichnungsmaterials nicht beeinträchtigt werden. Wenn der Beschichtungszusammensetzungsfilm in einem Zustand getrocknet wird, wenn der Winkel, der von dem Substrat und der horizontalen Ebene gebildet wird, 20° oder weniger beträgt, kann weiterhin besonders bevorzugt ein Informations-Aufzeichnungsmaterial erhalten werden, das fast so hervorragend bezüglich der Eigenschaften ist wie das, das durch Durchführen des Trocknens in einem Zustand, bei dem das Substrat in völlig horizontalem Zustand vorliegt, durchgeführt wird.

Das Verfahren des Trocknens ist nicht kritisch. Insbesondere schliesst das Trockenverfahren ein Verfahren ein, bei dem heisse Luft geblasen wird, ein Verfahren, bei dem entfeuchtete Luft geblasen wird, ein Verfahren, in dem Infrarotstrahlen für die Bestrahlung verwendet werden, und ein Verfahren, in dem Mikrowellen für die Bestrahlung verwendet werden. Einige dieser Verfahren können in Kombination verwendet werden.

Nun wird das erfindungsgemässe Herstellungsverfahren II beschrieben.

In dem erfindungsgemässen Herstellungsverfahren II werden ein Teil der oder alle Schichten zum Bilden eines Informations-Aufzeichnungsmaterials durch Bilden eines Beschichtungszusammensetzungsfilms aus einer Mehrzahl von Beschichtungsfarbschichten auf einem Substrat durch Vorhangbeschichten und Trocknen des Beschichtungszusammensetzungsfilms gebildet.

Das Herstellungsverfahren II wird geeigneterweise für die Herstellung eines thermischen Aufzeichnungsmaterials oder eines Tintenstrahl-Aufzeichnungsmaterials als ein Informations-Aufzeichnungsmaterial verwendet. Die durch Vorhangbeschichten zu bildenden Schichten sind nicht besonders beschränkt. Zum Beispiel schliessen die Schichten für ein thermisches Aufzeichnungsmaterial eine Grundschicht, eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht und eine Schutzschicht ein. Die Schichten für ein Tintenstrahl-Aufzeichnungsmaterial schliessen eine Mehrzahl von Tintenaufnahmeschichten ein. Eine Reihe von diesen benachbarten Schichten wird gleichzeitig in Form von Mehrfachschichten durch Vorhangbeschichten aufgetragen. Spezielle Beispiele der Kombination der durch gleichzeitiges Auftragen in Form von Mehrfachschichten zu bildenden Schichten schliessen eine Kombination einer Grundschicht und einer wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht, eine Kombination einer wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht und einer Schutzschicht, eine Kombination einer Grundschicht, einer wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht und einer Schutzschicht und weitere Kombinationen ein. Weiterhin schliessen diese Kombinationen eine Kombination von Grundschichten von zwei oder mehreren verschiedenen Arten, eine Kombination von wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschichten von zwei oder mehreren verschiedenen Arten, eine Kombination von Schutzschichten von zwei oder mehreren verschiedenen Arten usw. ein. Die Kombination in einem Tintenstrahl-Aufzeichnungsmaterial schliesst eine Kombination einer Mehrzahl von Tintenaufnahmeschichten ein. Diese Kombinationen sind nicht kritisch.

Der Vorhangbeschichter zur Bildung des Beschichtungszusammensetzungsfilms aus einer Mehrzahl von Beschichtungsfarbschichten auf einem Substrat durch Vorhangbeschichten kann aus denen ausgewählt werden, die in bezug auf das erfindungsgemässe Herstellungsverfahren I beschrieben wurden.

In dem Beschichtungszusammensetzungsfilm aus einer Mehrzahl von Beschichtungsfarbschichten, der auf ein Substrat mit einem Vorhangbeschichter in dem erfindungsgemässen Herstellungsverfahren II aufgetragen wird, übersteigt die Dichte der Beschichtungsfarbe für eine oben zu positionierende Schicht nicht 140% der Dichte der Farbschicht für eine unten und in Nachbarschaft hierzu zu positionierende Schicht. Die obige Dichte bezieht sich auf einen Wert bei einer Temperatur der Beschichtungsfarbe während ihres Auftragens. Die oben zu positionierende Schicht und die unten zu positionierende Schicht weisen die gleichen Bedeutungen auf, wie für das Herstellungsverfahren I erklärt.

Der auf einem Substrat durch Vorhangbeschichten gebildete Beschichtungszusammensetzungsfilm unterliegt nach und nach einem Vermischen der Schichten gleich nach dem Auftragen. Wenn eine Beschichtungsfarbe für eine oben zu positionierende Schicht eine grössere Dichte aufweist als eine Beschichtungsfarbe für eine unten zu positionierende Nachbarschicht, dringt die Beschichtungsfarbe für eine oben zu positionierende Schicht in die unten zu positionierende Nachbarschicht ein, so dass ein Vermischen der Schichten gefördert wird. Insbesondere wenn die Dichte der Beschichtungsfarbe für eine oben zu positionierende Schicht 140% der Dichte der Beschichtungsfarbe für eine darunter zu positionierende Nachbarschicht überschreitet, kommt es zu einem Vermischen der Schichten in einem extremen Ausmass, und die Funktionen der Schichten, die das Informations-Aufzeichnungsmaterial aufbauen, können verlorengehen. Wenn die Dichte der Beschichtungsfarbe für eine oben zu positionierende Schicht 100% der Dichte der Beschichtungsfarbe für eine darunter zu positionierende Nachbarschicht überschreitet, aber nicht 140% überschreitet, wird das Vermischen der Schichten in einem gewissen Masse gefördert, aber ausreichende Funktionen der Schichten, die das Informations-Aufzeichnungsmaterial aufbauen, können erhalten werden. Wenn die Dichte der Beschichtungsfarbe für eine oben zu positionierende Schicht 100% der Dichte der Beschichtungsfarbe für eine darunter zu positionierende Nachbarschicht beträgt, findet wünschenswerterweise kein Vermischen der Schichten aufgrund eines Dichteunterschieds zwischen den Beschichtungsfarben statt. Weiterhin, wenn die Dichte der Beschichtungsfarbe für eine oben zu positionierende Schicht weniger als 100% der Dichte der Beschichtungsfarbe für eine darunter zu positionierende Nachbarschicht beträgt, wird besonders wünschenswerterweise die Wirkung der Verhinderung des Vermischens der Schichten gezeigt.

Das Verfahren zum Einstellen der Dichte der Beschichtungsfarbe für jede Schicht, wie oben beschrieben, schliesst die für das Herstellungsverfahren I erklärten Verfahren ein.

In bezug auf ein Substrat mit einer oben zu positionierenden Schicht und einer unten zu positionierenden Schicht einer Vielzahl von Beschichtungsfarbschichten, wird die Schicht, die näher an dem Substrat liegt, als unten zu positionierende Schicht gewählt, und die Schicht, die weiter von dem Substrat entfernt positioniert wird, wird als die oben zu positionierende Schicht gewählt. In diesem Fall kann der Beschichtungszusammensetzungsfilm in einem Zustand getrocknet werden, in dem der Beschichtungszusammensetzungsfilm auf einer Oberseite des Substrats vorliegt, so dass das Informations- Aufzeichnungsmaterial leichter hergestellt werden kann. Aufgrund einer gewissen Beschränkung der Beschichtungsfarbe einer aufzutragenden Schicht ist es in einigen Fällen schwierig, eine Schicht, die dem Substrat näher liegt, als eine unten zu positionierende Schicht, zu wählen, und eine Schicht, die weiter von dem Substrat entfernt liegt, als oben zu positionierende Schicht zu wählen. In einigen Fällen kann der Beschichtungszusammensetzungsfilm in einem Zustand getrocknet werden, in dem der Beschichtungszusammensetzungsfilm auf der unteren Seite des Substrats vorliegt, so dass eine Schicht, die näher an dem Substrat liegt, eine oben zu positionierende Schicht ist, und eine Schicht, die weiter von dem Substrat entfernt ist, eine unten zu positionierende Schicht ist.

In dem erfindungsgemässen Herstellungsverfahren II werden die Beschichtungsfarben für die obigen Schichten auf eine Viskosität von mindestens 100 mPa.s eingestellt, um ein Vermischen der Schichten während des Vorhangbeschichtens zu verhindern. Die Viskosität jeder Beschichtungsfarbe bezieht sich auf einen Wert, der mit einem Brookfield- Viskosimeter bei der Temperatur während des Auftragens gemessen wird. Wenn die auf die obige Viskosität eingestellten Beschichtungsfarben gleichzeitig in Form von Mehrfachschichten durch das Vorhangbeschichtungsverfahren aufgetragen werden, wird ein Vermischen der Schichten vermindert, und es können Schichten gebildet werden, die jeweils hervorragende Beschichtungsqualitäten, wie eine gleichförmige Dicke und keine Pinholes, aufweisen, im Vergleich mit einem Fall, bei dem die Schichten nacheinander durch ein herkömmliches Verfahren gebildet werden, wie z. B. mit einem Luftmesserbeschichtungsverfahren, einem Klingenbeschichtungsverfahren, einem Stabbeschichtungsverfahren oder einem Umkehrwalzen- Beschichtungsverfahren, und getrocknet werden, um ein Laminat zu bilden. Wenn die Viskosität der Beschichtungsfarben weniger als 100 mPa.s beträgt, kann es leicht zu einem Vermischen der Schichten kommen, wenn der Beschichtungszusammensetzungsfilm in Form eines Vorhangs auf ein Substrat trifft oder während des Trocknens des auf das Substrat transferierten Beschichtungszusammensetzungsfilms. Nach dem Trocknen des Beschichtungszusammensetzungsfilms ist die Trennung zwischen den Schichten oder der laminierte Zustand der Schichten schlecht, so dass die Funktionen der Schichten nicht ausreichend gezeigt werden können. Weiterhin nimmt das Eindringen einer Schicht in das Substrat oder einer Schicht, die unter den durch das Vorhangbeschichten zu bildenden Schichten gebildet wird, zu, so dass die Trennung zwischen den Schichten oder der laminierte Zustand der Schichten verschlechtert ist. Mit einer Erhöhung der Viskosität jeder Beschichtungsfarbe vermindert sich das Vermischen der Schichten, so dass die Trennung zwischen den Schichten besser wird. Wenn die Viskosität jeder Beschichtungsfarbe zu hoch ist, ist die viskose Kraft zu gross, ein Punkt an dem der Beschichtungszusammensetzungsfilm auf einem Substrat in Richtung der Bewegungsrichtung des Substrats verläuft und eine Luftschicht tritt zwischen dem Substrat und dem Beschichtungszusammensetzungsfilm ein, so dass der Auftragszustand in einigen Fällen destabilisiert wird. Insbesondere bevorzugt beträgt die Viskosität jeder Beschichtungsfarbe mindestens 100 mPa.s und überschreitet nicht 2000 mPa.s. Weiterhin wird das Vermischen der Schichten vermindert, wenn der Viskositätsunterschied zwischen/unter den durch das Vorhangbeschichten aufzutragenden Beschichtungsfarben zum Bilden der Schichten vermindert ist, und vorzugsweise beträgt der Viskositätsunterschied zwischen/unter den Beschichtungsfarben 100 mPa.s oder weniger.

In dem Herstellungsverfahren II wird die Oberflächenspannung der Beschichtungsfarbe für die unterste Schicht der durch das Vorhangbeschichten aufzutragenden Schichten auf 18 bis 45 mN/m eingestellt. Die Oberflächenspannung der untersten Schicht hat einen Einfluss auf die Leichtigkeit des Transfers des Beschichtungszusammensetzungsfilms auf ein Substrat. Diese Oberflächenspannung einer Beschichtungsfarbe bezieht sich auf einen Wert, der mit einem Tensitometer unter Verwendung eines Platinrings bei der Temperatur der Beschichtungsfarbe während des Auftragens gemessen wird. Mit einer Verminderung in der Oberflächenspannung der Beschichtungsfarbe der untersten Schicht wird der Beschichtungszusammensetzungsfilm leichter auf ein Substrat transferiert, und der Beschichtungszusammensetzungsfilm kann in einer höheren Geschwindigkeit aufgetragen werden. Wenn die obige Oberflächenspannung kleiner ist als 18 mN/m, steigt das Eindringen in ein Substrat oder eine unter der durch das Vorhangbeschichten aufzutragenden Schicht gebildeten Schicht, wodurch der Schichttrenn- und laminierte Zustand verschlechtert werden kann. Wenn die Oberflächenspannung mehr als 45 mN/m beträgt, ist es schwierig, den Beschichtungszusammensetzungsfilm auf ein Substrat zu transferieren, so dass das Auftragen unmöglich sein kann, oder dass, selbst wenn das Auftragen möglich ist, kein Informations-Aufzeichnungsmaterial mit einer guten Beschichtungsqualität in einigen Fällen erhalten werden kann. Wenn die Oberflächenspannung der Beschichtungsfarbe für die unterste Schicht auf 20 bis 45 mN/m eingestellt wird, was wünschenswert ist, ist die Leichtigkeit des Transfers des Beschichtungszusammensetzungsfilms auf ein Substrat und die Schwierigkeit des Eindringens der untersten Schicht in das Substrat in gutem Gleichgewicht. Diese Oberflächenspannung liegt vorzugsweise im Bereich von 20 bis 40 mN/m.

Es ist besonders bevorzugt, die Oberflächenspannungen der Beschichtungsfarben so anzuordnen, dass die Schicht(en) zum Bilden der oberen Schicht(en) eine geringere Oberflächenspannung aufweist (aufweisen) als die Schicht(en) zum Bilden der unteren Schicht(en), da so ein Informations-Aufzeichnungsmaterial mit einer verbesserten Beschichtungsqualität erhalten werden kann. Wenn eine Beschichtungsfarbe zum Bilden einer unteren Schicht eine geringere Oberflächenspannung aufweist als eine Beschichtungsfarbe zum Bilden einer oberen Schicht, kann das Phänomen auftreten, dass die die obere Schicht bildende Beschichtungsfarbe auf der die untere Schicht bildenden Beschichtungsfarbe abgestossen wird, kein gleichförmiger Beschichtungszusammensetzungsfilm gebildet wird, und das Informations-Aufzeichnungsmaterial bezüglich der Beschichtungsqualität schlecht ist. Wenn drei oder mehr Schichten gleichzeitig aufgetragen werden, ist es bevorzugt, die Oberflächenspannungen der Schichten so anzuordnen, dass die Oberflächenspannungen nach und nach sich von der untersten Schicht, mit anderen Worten der Schicht, die dem Substrat am nächsten ist, zu der obersten Schicht, die von dem Substrat am weitesten entfernt ist, vermindern.

Die Viskositäten und Oberflächenspannungen der Beschichtungsfarben werden wie für das Herstellungsverfahren I erklärt eingestellt.

In dem erfindungsgemässen Herstellungsverfahren II wird der Beschichtungszusammensetzungsfilm aus einer Vielzahl von Beschichtungsfarbschichten, der auf einem Substrat mit einem Vorhangbeschichter gebildet wird, innerhalb von 2 Minuten nach dem Auftragen wie im Herstellungsverfahren I getrocknet. Das Trocknen wird durch das für das Herstellungsverfahren I erklärte Verfahren durchgeführt.

In dem erfindungsgemässen Herstellungsverfahren II wird der Beschichtungszusammensetzungsfilm aus einer Vielzahl von Beschichtungsfarbschichten, die auf einem Substrat mit einem Vorhangbeschichter getrocknet wird, vorzugsweise in einem Zustand getrocknet, in dem der Winkel, der durch das Substrat und eine horizontale Ebene gebildet wird, 45° oder weniger beträgt, wie im Herstellungsverfahren I. Das Trocknen wird durch das für das Herstellungsverfahren I erklärte Verfahren durchgeführt.

Die bevorzugteste Ausführungsform des Verfahrens zur Herstellung eines Informations-Aufzeichnungsmaterials, das erfindungsgemäss bereitgestellt wird, genügt den folgenden Anforderungen (1) bis (4), wenn ein Teil der oder alle Schichten zum Bilden eines Informations- Aufzeichnungsmaterials durch Bilden eines Beschichtungszusammensetzungsfilms aus einer Vielzahl von Beschichtungsfarbschichten auf einem Substrat durch Vorhangbeschichten und Trocknen des Beschichtungszusammensetzungsfilms gebildet werden.

(1) Die Beschichtungsfarben für eine Vielzahl der obigen Beschichtungsfarbschichten weisen eine Viskosität von mindestens 100 mPa.s während des Auftragens auf, und die Beschichtungsfarbe für die unterste Schicht einer Vielzahl von Beschichtungsfarbschichten weist eine Oberflächenspannung von 18 bis 45 mN/m auf.

(2) Die Beschichtungsfarbe für eine Schicht zum Bilden einer oberen Schicht einer Vielzahl von Beschichtungsfarbschichten weist eine Dichte auf, die 140% der Dichte der Beschichtungsfarbe für eine Schicht zum Bilden einer benachbarten unteren Schicht nicht überschreitet.

(3) Der Beschichtungszusammensetzungsfilm aus einer Vielzahl von Beschichtungsfarbschichten wird innerhalb von 2 Minuten nach Bilden desselben auf einem Substrat getrocknet.

(4) Der Beschichtungszusammensetzungsfilm aus einer Vielzahl von Beschichtungsfarbschichten wird in einem Zustand getrocknet, in dem der Winkel, der durch das Substrat und eine horizontale Ebene gebildet wird, 45° oder weniger beträgt.

In den erfindungsgemässen Herstellungsverfahren (I und II) können die Beschichtungsfarben einer Vielzahl von Beschichtungsfarbschichten, die den Beschichtungszusammensetzungsfilm aufbauen, der auf einem Substrat gebildet wird, bei Bedarf Additive enthalten. Die Additive schliessen ein Pigmentdispergiermittel, einen Verdicker, ein Fliessmittel, ein Antischaummittel, einen Schaumverhinderer, ein Trennmittel, ein Schaummittel, ein Penetriermittel, einen Farbstoff, ein Pigment, einen fluoreszierenden optischen Aufheller, ein Antioxidans, ein Antiseptikum, ein Konservierungsmittel, ein wasserfestigkeitsverleihendes Mittel, ein Nassfestigkeitsmittel und ein Trockenfestigkeitsmittel ein.

Jede der Schichten des Informations- Aufzeichnungsmaterials, das durch das erfindungsgemässe Herstellungsverfahren hergestellt wird, kann bei Bedarf ein Bindemittel enthalten. Spezielle Beispiele des Bindemittels schliessen Stärke, Hydroxyethylcellulose, Methylcellulose, Ethylcellulose, Carboxymethylcellulose, Gelatine, Kasein, Polyvinylalkohol, modifizierten Polyvinylalkohol, Polyacrylsäure, Polymethacrylsäure, Polyacrylsäureester, Polymethacrylsäureester, Natriumpolyacrylat, Polyethylenterephthalat, Polybutylenterephthalat, chlorierten Polyether, ein Allylharz, ein Furanharz, ein Ketonharz, Oxybenzoylpolyester, Polyacetal, Polyetheretherketon, Polyethersulfon, Polyimid, Polyamid, Polyamidimid, Polyaminobismaleimid, Polymethylpenten, Polyphenylenether, Polyphenylensulfid, Polyphenylensulfon, Polysulfon, Polyallylat, Polyallylsulfon, Polybutadien, Polycarbonat, Polyethylen, Polypropylen, Polystyrol, Polyvinylchlorid, Polyvinylidenchlorid, Polyvinylacetat, Polyurethan, ein phenolisches Harz, ein Harnstoffharz, ein Melaminharz, ein Melamin-Formalin-Harz, ein Benzoguanaminharz, ein Bismaleimidtriazinharz, ein Alkydharz, ein Aminoharz, ein Epoxyharz, ein ungesättigtes Polyesterharz, ein Styrol/Butadien-Copolyner, ein Acrylnitril/Butadien- Copolymer, ein Methylacrylat/Butadien-Copolymer, ein Ethylen/Vinylacetat-Copolymer, ein Acrylamid/Acrylester- Copolymer, ein Acrylamid/Acrylester/ Methacrylsäure- Terpolymer, ein Alkalisalz eines Styrol/Maleinsäureanhydrid-Copolymers, ein Alkalisalz oder Ammoniumsalz eines Ethylen/Maleinsäureanhydrid-Copolymers, und andere polyolefinhaltige Harze ein. Diese Bindemittel können allein oder in Kombination verwendet werden.

Das Substrat für das durch das erfindungsgemässe Verfahren zur Herstellung eines Informations-Aufzeichnungsmaterials herzustellende Informations-Aufzeichnungsmaterial kann transparent, halbtransparent oder nicht-transparent sein. Das Substrat schliesst Papier, verschiedene nicht-gewebte Stoffe, gewebte Stoffe, eine synthetische Harzfolie, ein mit synthetischem Harz laminiertes Papier, ein synthetisches Papier, eine Metallfolie, ein keramisches Papier, eine Glasscheibe oder Verbundscheiben, die durch Kombination von diesen hergestellt werden, ein, obwohl das Substrat nicht hierauf beschränkt sein soll. Diese Substrate werden in Abhängigkeit von dem Zweck verwendet.

In dem durch dass erfindungsgemäss bereitgestellte Verfahren zur Herstellung eines Informations- Aufzeichnungsmaterials hergestellten Informations- Aufzeichnungsmaterial kann jede Schicht anorganische und organische Pigmente, wie z. B. Diatomeenerde, Talk, Kaolin, calciniertes Kaolin, Calciumcarbonat, Magnesiumcarbonat, Titanoxid, Zinkoxid, Siliciumoxid, Aluminiumhydroxid und ein Harnstoff-Formalin-Harz; höhere Fettsäure-Metallsalze, wie z. B. Zinkstearat und Calciumstearat; Wachse, wie z. B. Paraffin, Paraffinoxid, Polyethylen, Polyethylenoxid, Stearinsäureamid und Castorwachs, Dispergiermittel, wie z. B. Natriumdioctylsulfosuccinat; ein Tensid, und einen Fluoreszenzfarbstoff enthalten.

Um die Lichtfestigkeit des Informations- Aufzeichnungsmaterials zu verbessern, kann ein Antioxidans oder ein Ultraviolettabsorber eingebaut werden. Beispiele für das Antioxidans schliessen ein Antioxidans, enthaltend ein gehindertes Amin, ein Antioxidans, enthaltend ein gehindertes Phenol und ein sulfidhaltiges Antioxidans ein, obwohl das Antioxidans nicht hierauf beschränkt sein soll. Beispiele des Ultraviolettabsorbers schliessen organische Ultraviolettabsorber, wie z. B. einen benzotriazolhaltigen Ultraviolettabsorber, einen salicylsäurehaltigen Ultraviolettabsorber und einen benzophenonhaltigen Ultraviolettabsorber, und anorganische Ultraviolettabsorber, wie z. B. Zinkoxid, Titanoxid und Ceroxid, ein, obwohl der Ultraviolettabsorber nicht hierauf beschränkt sein soll.

Ein gemäss dem erfindungsgemässen Verfahren zur Herstellung eines Informations-Aufzeichnungsmaterials hergestelltes thermisches Aufzeichnungsmaterial enthält Komponenten, die eine Farbe bei Erwärmung bilden. Diese Komponenten sind nicht kritisch. Zum Beispiel schliessen die Komponenten eine Kombination einer im allgemeinen farblosen oder leicht gefärbten Elektronendonor- Farbstoffvorstufe mit einer Elektronenakzeptorverbindung, eine Kombination einer aromatischen Isocyanatverbindung mit einer Iminoverbindung, eine Kombination einer im allgemeinen farblosen oder leicht gefärbten Elektronendonor-Farbstoffvorstufe mit einer aromatischen Isocyanatverbindung, eine Kombination einer metallischen Verbindung mit einer Koordinationsverbindung und eine Kombination eines Diazoniumsalzes mit einem Kuppler ein. Im Hinblick auf die hervorragende Qualität verschiedener Eigenschaften, wie z. B. Farbformbarkeit und Bildstabilität, ist es besonders bevorzugt, eine Kombination einer im allgemeinen farblosen oder leicht gefärbten Elektronendonor-Farbstoffvorstufe mit einer Elektronenakzeptorverbindung, eine Kombination einer aromatischen Isocyanatverbindung mit einer Iminoverbindung oder eine Kombination einer im allgemeinen farblosen oder leicht gefärbten Elektronendonor-Farbstoffverbindung mit einer aromatischen Isocyanatverbindung zu verwenden.

In dem durch das erfindungsgemässe Verfahren zur Herstellung eines Informations-Aufzeichnungsmaterials hergestellten thermischen Aufzeichnungsmaterial kann jede Schicht des thermischen Aufzeichnungsmaterials ein Material enthalten, das elektrisch, magnetisch oder optisch Information aufnehmen kann. Einer Oberfläche, die mit einer wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht ausgestattet ist, oder einer hierzu gegenüberliegenden Oberfläche kann die Fähigkeit zur Aufnahme einer Tintenstrahl-Aufzeichnungstinte verliehen werden. Weiterhin kann eine Oberfläche, die einer Oberfläche mit einer wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht gegenüberliegt, mit einer rückseitigen Schicht zur Verhinderung des Aufrollens oder der elektrostatischen Aufladung versehen werden, und weiterhin kann diese Oberfläche verarbeitet werden, um sie klebend zu machen. Weiterhin kann das Drucken mit einer UV-Tinte usw. auf der Oberfläche des wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials durchgeführt werden.

In dem durch das erfindungsgemässe Verfahren zur Herstellung eines Informations-Aufzeichnungsmaterials hergestellten thermischen Aufzeichnungsmaterial kann jede Schicht des thermischen Aufzeichnungsmaterials und das Substrat ein Lichtwärme-Umwandlungsmaterial zum Drucken mit Laserlicht enthalten.

In einem durch das erfindungsgemässe Verfahren zur Herstellung eines Informations-Aufzeichnungsmaterials hergestellten Tintenstrahl-Aufzeichnungsmaterial kann jede Schicht des Tintenstrahl-Aufzeichnungsmaterials ein Material enthalten, das elektrisch, magnetisch oder optisch Information aufnehmen kann. Weiterhin kann eine Oberfläche, die der mit einer Tintenaufnahmeschicht ausgestatteten Oberfläche gegenüberliegt, mit einer rückseitigen Beschichtung zur Verhinderung des Aufrollens oder der elektrostatischen Aufladung ausgestattet werden, und weiterhin kann diese Oberfläche verarbeitet werden, um sie klebrig zu machen.

Erfindungsgemäss werden ein Eindringen einer Beschichtungsfarbe von einer oberen Schicht in eine untere Schicht, ein Pinhole, das in einer oberen Schicht aufgrund der Abstossung während des Auftragens einer Beschichtungsfarbe für die obere Schicht bewirkt wird, und die Variabilität der Beschichtungsqualitäten verhindert, wenn ein Informations-Aufzeichnungsmaterial mit mindestens zwei auf einem Substrat laminierten Schichten hergestellt wird. Ein Informations-Aufzeichnungsmaterial, wie z. B. ein thermisches Aufzeichnungsmaterial oder ein Tintenstrahl- Aufzeichnungsmaterial, das bezüglich der Beschichtungsqualitäten und verschiedenen Eigenschaften hervorragend ist, kann hergestellt werden.

Die Erfindung wird hiernach unter Bezugnahme auf Beispiele beschrieben, wobei die Erfindung nicht auf diese Beispiele beschränkt werden soll. In den Beispielen steht "Teile" für "Gew.-Teile" und "%" steht für "Gew.-%", wenn nicht anders angegeben.

BEISPIEL 1 (A) Herstellung der Beschichtungsfarbe für die Grundschicht

Eine Mischlösung mit der folgenden Zusammensetzung wurde mit einem Homomischer gemischt, wobei eine Grundschicht- Beschichtungsfarbe mit einer Viskosität von 1000 mPa.s und einer Oberflächenspannung von 30 mN/m erhalten wurde.





(B) Herstellung der Beschichtungsfarbe für eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht

Eine Mischlösung mit der folgenden Zusammensetzung wurde mit einer Kugelmühle dispergiert, wobei die Dispersionen B1, B2 und B3 mit einem volumengemittelten Teilchendurchmesser von 1 µm und eine Dispersion B4 mit einem volumengemittelten Teilchendurchmesser von 2 µm erhalten wurde.









Die oben erhaltenen Dispersionen B1, B2, B3 und B4, 800 Teile einer 10%-igen wässrigen Polyvinylalkohollösung, 105 Teile Wasser, 0,67 Teile eines fluorhaltigen Tensids (Surflon S-111, geliefert von Asahi Glass Co., Ltd.) und 6,7 Teile einer 30%-igen wässrigen Polyacrylamidlösung (Polymine AE70, geliefert von BASF) wurden gemischt, wobei eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht-Beschichtungsfarbe mit einer Viskosität von 1000 mPa.s und einer Oberflächenspannung von 30 mN/m erhalten wurde.

(C) Herstellung des thermischen Aufzeichnungsmaterials

Mit einem Vorhangbeschichter vom Gleitbehältertyp wurden die Grundschicht-Beschichtungsfarbe und die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht-Beschichtungsfarbe, die oben in (A) und (B) hergestellt wurden, zu einem Beschichtungszusammensetzungsfilm mit einer Grundschicht- Beschichtungsfarbe als untere Schicht und einer wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht-Beschichtungsfarbe als obere Schicht in dieser Reihenfolge von der unteren Schichtseite her gebildet, und der Beschichtungszusammensetzungsfilm wurde auf ein holzfreies Papier mit einem Grundgewicht von 60 g/m2 aufgetragen, so dass die Feststoffauftragsmenge für die Grundschicht 8 g/m2 und die Feststoffauftragsmenge für die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht 6 g/m2 betrug, wodurch ein thermisches Aufzeichnungsmaterial erhalten wurde.

BEISPIEL 2

Ein thermisches Aufzeichnungsmaterial wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 1 erhalten, nur dass die in Beispiel 1(A) verwendete 30%-ige wässrige Polyacrylamidlösung (Polymine AE70, geliefert von BASF) nicht zugefügt wurde, wodurch eine Grundschicht- Beschichtungsfarbe mit einer Viskosität von 100 mPa.s und einer Oberflächenspannung von 30 mN/m hergestellt wurde, und dass die 30%-ige wässrige Polyacrylamidlösung (Polymine AE70, geliefert von BASF), das in Beispiel 1(B) verwendet wurde, nicht hinzugefügt wurde, wodurch eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht-Beschichtungsfarbe mit einer Viskosität von 100 mPa.s und einer Oberflächenspannung von 30 mN/m hergestellt wurde.

BEISPIEL 3

Ein thermisches Aufzeichnungsmaterial wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 1 erhalten, nur dass die Menge der 30%-igen wässrigen Polyacrylamidlösung (Polymine AE70, geliefert von BASF), die in Beispiel 1(A) verwendet wurde, auf 3 Teile geändert wurde, wodurch eine Grundschicht-Beschichtungsfarbe mit einer Viskosität von 2000 mPa.s und einer Oberflächenspannung von 30 mN/m hergestellt wurde, und dass die Menge der 30%-igen wässrigen Polyacrylamidlösung (Polymine AE70, geliefert von BASF), die in Beispiel 1(B) verwendet wurde, auf 14 Teile geändert wurde, wodurch eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht-Beschichtungsfarbe mit einer Viskosität von 2000 mPa.s und einer Oberflächenspannung von 30 mN/m hergestellt wurde.

BEISPIEL 4

Ein thermisches Aufzeichnungsmaterial wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 1 erhalten, nur dass die 30%-ige wässrige Polyacrylamidlösung (Polymine AE70, geliefert von BASF), die in Beispiel 1(B) verwendet wurde, nicht hinzugefügt wurde, wodurch eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht-Beschichtungsfarbe mit einer Viskosität von 100 mPa.s und einer Oberflächenspannung von 30 mN/m hergestellt wurde.

BEISPIEL 5

Ein thermisches Aufzeichnungsmaterial wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 1 erhalten, nur dass die Menge der 30%-igen wässrigen Polyacrylamidlösung (Polymine AE70, geliefert von BASF), die in Beispiel 1(B) verwendet wurde, auf 14 Teile geändert wurde, wodurch eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht-Beschichtungsfarbe mit einer Viskosität von 2000 mPa.s und einer Oberflächenspannung von 30 mN/m hergestellt wurde.

BEISPIEL 6

Ein thermisches Aufzeichnungsmaterial wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 1 erhalten, nur dass die 30%-ige wässrige Polyacrylamidlösung (Polymine AE70, geliefert von BASF), die in Beispiel 1(A) verwendet wurde, nicht hinzugefügt wurde, wodurch eine Grundschicht- Beschichtungsfarbe mit einer Viskosität von 100 mPa.s und einer Oberflächenspannung von 30 mN/m hergestellt wurde.

BEISPIEL 7

Ein thermisches Aufzeichnungsmaterial wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 1 erhalten, nur dass die Menge der 30%-igen wässrigen Polyacrylamidlösung (Polymine AE70, geliefert von BASF), die in Beispiel 1(A) verwendet wurde, auf 3 Teile geändert wurde, wodurch eine Grundschicht-Beschichtungsfarbe mit einer Viskosität von 2000 mPa.s und einer Oberflächenspannung von 30 mN/m hergestellt wurde.

BEISPIEL 8

Ein thermisches Aufzeichnungsmaterial wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 1 erhalten, nur dass die Menge der 30%-igen wässrigen Polyacrylamidlösung (Polymine AE70, geliefert von BASF), die in Beispiel 1(B) verwendet wurde, auf 6,3 Teile geändert wurde, wodurch eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht- Beschichtungsfarbe mit einer Viskosität von 900 mPa.s und einer Oberflächenspannung von 30 mN/m hergestellt wurde.

BEISPIEL 9

Ein thermisches Aufzeichnungsmaterial wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 1 erhalten, nur dass die Menge der 30%-igen wässrigen Polyacrylamidlösung (Polymine AE70, geliefert von BASF), die in Beispiel 1(A) verwendet wurde, auf 2,2 Teile geändert wurde, wodurch eine Grundschicht-Beschichtungsfarbe mit einer Viskosität von 900 mPa.s und einer Oberflächenspannung von 30 mN/m hergestellt wurde.

BEISPIEL 10

Ein thermisches Aufzeichnungsmaterial wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 1 erhalten, nur dass die 30%-ige wässrige Polyacrylamidlösung (Polymine AE70, geliefert von BASF), die in Beispiel 1 verwendet wurde, nicht hinzugefügt wurde, wodurch eine Grundschicht- Beschichtungsfarbe mit einer Viskosität von 100 mPa.s und einer Oberflächenspannung von 30 mN/m hergestellt wurde, und dass die Menge der 30%-igen wässrigen Polyacrylamidlösung (Polymine AE70, geliefert von BASF), die in Beispiel 1(B) verwendet wurde, auf 0,94 Teile verändert wurde, wodurch eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht-Beschichtungsfarbe mit einer Viskosität von 200 mPa.s und einer Oberflächenspannung von 30 mN/m hergestellt wurde.

BEISPIEL 11

Ein thermisches Aufzeichnungsmaterial wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 1 erhalten, nur dass die Menge der 30%-igen wässrigen Polyacrylamidlösung (Polymine AE70, geliefert von BASF), die in Beispiel 1(A) verwendet wurde, auf 0,61 Teile verändert wurde, wodurch eine Grundschicht-Beschichtungsfarbe mit einer Viskosität von 200 mPa.s und einer Oberflächenspannung von 30 mN/m hergestellt wurde, und dass die 30%-ige wässrige Polyacrylamidlösung (Polymine AE70, geliefert von BASF), die in Beispiel 1(B) verwendet wurde, nicht hinzugefügt wurde, wodurch eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht-Beschichtungsfarbe mit einer Viskosität von 100 mPa.s und einer Oberflächenspannung von 30 mN/m hergestellt wurde.

BEISPIEL 12

Ein thermisches Aufzeichnungsmaterial wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 1 hergestellt, nur dass die Menge des fluorhaltigen Tensids (Surflon S-111, geliefert von Asahi Glass Co., Ltd.), das in Beispiel 1(A) verwendet wurde, auf 1,2 Teile geändert wurde, wodurch eine Grundschicht-Beschichtungsfarbe mit einer Viskosität von 1000 mPa.s und einer Oberflächenspannung von 18 mN/m hergestellt wurde, und dass die Menge des fluorhaltigen Tensids (Surflon S-111, geliefert von Asahi Glass Co. Ltd.), das in Beispiel 1(B) verwendet wurde, auf 11,7 Teile verändert wurde, wodurch eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht-Beschichtungsfarbe mit einer Viskosität von 1000 mPa.s und einer Oberflächenspannung von 18 mN/m hergestellt wurde.

BEISPIEL 13

Ein thermisches Aufzeichnungsmaterial wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 1 hergestellt, nur dass die Menge des fluorhaltigen Tensids (Surflon S-111, geliefert von Asahi Glass Co., Ltd.), das in Beispiel 1(A) verwendet wurde, auf 1,03 Teile geändert wurde, wodurch eine Grundschicht-Beschichtungsfarbe mit einer Viskosität von 1000 mPa.s und einer Oberflächenspannung von 20 mN/m hergestellt wurde, und dass die Menge des fluorhaltigen Tensids (Surflon S-111, geliefert von Asahi Glass Co. Ltd.), das in Beispiel 1(B) verwendet wurde, auf 7,5 Teile verändert wurde, wodurch eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht-Beschichtungsfarbe mit einer Viskosität von 1000 mPa.s und einer Oberflächenspannung von 20 mN/m hergestellt wurde.

BEISPIEL 14

Ein thermisches Aufzeichnungsmaterial wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 1 hergestellt, nur dass die Menge des fluorhaltigen Tensids (Surflon S-111, geliefert von Asahi Glass Co., Ltd.), das in Beispiel 1(A) verwendet wurde, auf 0,006 Teile geändert wurde, wodurch eine Grundschicht-Beschichtungsfarbe mit einer Viskosität von 1000 mPa.s und einer Oberflächenspannung von 45 mN/m hergestellt wurde, und dass die Menge des fluorhaltigen Tensids (Surflon S-111, geliefert von Asahi Glass Co. Ltd.), das in Beispiel 1(B) verwendet wurde, auf 0,02 Teile verändert wurde, wodurch eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht-Beschichtungsfarbe mit einer Viskosität von 1000 mPa.s und einer Oberflächenspannung von 45 mN/m hergestellt wurde.

BEISPIEL 15

Ein thermisches Aufzeichnungsmaterial wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 1 erhalten, nur dass die Menge des fluorhaltigen Tensids (Surflon S-111, geliefert von Asahi Glass Co., Ltd.), das in Beispiel 1(B) verwendet wurde, auf 1,4 Teile verändert wurde, wodurch eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht-Beschichtungsfarbe mit einer Viskosität von 1000 mPa.s und einer Oberflächenspannung von 27 mN/m erhalten wurde.

BEISPIEL 16

Ein thermisches Aufzeichnungsmaterial wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 1 erhalten, nur dass die Menge des fluorhaltigen Tensids (Surflon S-111, geliefert von Asahi Glass Co., Ltd.), das in Beispiel 1(A) verwendet wurde, auf 0,64 Teile verändert wurde, wodurch eine Grundschicht-Beschichtungsfarbe mit einer Viskosität von 1000 mPa.s und einer Oberflächenspannung von 27 mN/m erhalten wurde.

BEISPIEL 17 (D) Herstellung einer Grundschicht-Beschichtungsfarbe

Eine Grundschicht-Beschichtungsfarbe mit einer Viskosität von 1000 mPa.s und einer Oberflächenspannung von 30 mN/m wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 1(A) hergestellt.

(E) Herstellung einer Beschichtungsfarbe für eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht

Eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht- Beschichtungsfarbe mit einer Viskosität von 1000 mPa.s und einer Oberflächenspannung von 27 mN/m wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 1(B) hergestellt, nur dass die Menge des fluorhaltigen Tensids (Surflon S-111, geliefert von Asahi Glass Co., Ltd.), das in Beispiel 1(B) verwendet wurde, auf 1,4 Teile verändert wurde.

(F) Herstellung einer Schutzschicht-Beschichtungsfarbe

Eine Mischlösung mit der folgenden Zusammensetzung wurde mit einer Kugelmühle dispergiert, um eine Dispersion (F) mit einem volumengemittelten Teilchendurchmesser von 1 µm herzustellen.





Die oben erhaltene Dispersion (F), 25 Teile einer 40%-igen Zinkstearatdispersion, 1000 Teile einer 10%-igen wässrigen Polyvinylalkohollösung, 244 Teile Wasser, 0,90 Teile eines fluorhaltigen Tensids (Surflon S-111, geliefert von Asahi Glass Co., Ltd.) und 4 Teile einer 30%-igen wässrigen Polyacrylamidlösung (Polymine AE70, geliefert von BASF) wurden gemischt, um eine Schutzschicht-Beschichtungsfarbe mit einer Viskosität von 1000 mPa.s und einer Oberflächenspannung von 25 mN/m herzustellen.

(G) Herstellung des thermischen Aufzeichnungsmaterials

Mit einem Vorhangbeschichter vom Gleitbehältertyp wurden die Grundschicht-Beschichtungsfarbe, die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht-Beschichtungsfarbe und die Schutzschicht-Beschichtungsfarbe, die oben als (D), (E) und (F) hergestellt wurden, zu einem Beschichtungszusammensetzungsfilm aus einer Grundschicht- Beschichtungsfarbe, einer wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht-Beschichtungsfarbe und einer Schutzschicht in dieser Reihenfolge von der Seite der unteren Schicht her gebildet, und der Beschichtungszusammensetzungsfilm wurde auf ein holzfreies Papier mit einem Grundgewicht von 60 g/m2 aufgetragen, so dass die Feststoffauftragsmenge der Grundschicht 8 g/m2 betrug, dass die Feststoffauftragsmenge der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht 6 g/m2 betrug, und dass die Feststoffauftragsmenge der Schutzschicht 2 g/m2betrug, wodurch ein thermisches Aufzeichnungsmaterial erhalten wurde.

VERGLEICHSBEISPIEL 1

Ein thermisches Aufzeichnungsmaterial wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 1 erhalten, nur dass die 30%-ige wässrige Polyacrylamidlösung (Polymine AE70, geliefert von BASF), die in Beispiel 1(A) verwendet wurde, nicht hinzugefügt wurde, und dass die Menge Wasser auf 124 Teile verändert wurde, wodurch eine Grundschicht- Beschichtungsfarbe mit einer Viskosität von 80 mPa.s und einer Oberflächenspannung von 30 mN/m hergestellt wurde, und weiterhin mit der Änderung, dass die 30%-ige wässrige Polyacrylamidlösung (Polymine AE70, geliefert von BASF), die in Beispiel 1(B) verwendet wurde, nicht hinzugefügt wurde, und dass die Menge Wasser auf 254 Teile verändert wurde, wodurch eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht-Beschichtungsfarbe mit einer Viskosität von 80 mPa.s und einer Oberflächenspannung von 30 mN/m hergestellt wurde.

VERGLEICHSBEISPIEL 2

Ein thermisches Aufzeichnungsmaterial wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 1 erhalten, nur dass die Menge des fluorhaltigen Tensids, Surflon S-111, geliefert von Asahi Glass Co., Ltd.), das in Beispiel 1(A) verwendet wurde, auf 1,3 Teile verändert wurde, wodurch eine Grundschicht-Beschichtungsfarbe mit einer Viskosität von 1000 mPa.s und einer Oberflächenspannung von 16 mN/m hergestellt wurde, und dass die Menge des fluorhaltigen Tensids (Surflon S-11, geliefert von Asahi Glass Co., Ltd.), das in Beispiel 1(B) verwendet wurde, auf 19,6 Teile verändert wurde, wodurch eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht-Beschichtungsfarbe mit einer Viskosität von 1000 mPa.s und einer Oberflächenspannung von 16 mN/m hergestellt wurde.

VERGLEICHSBEISPIEL 3

Versuche wurden unternommen, ein thermisches Aufzeichnungsmaterial in der gleichen Weise wie in Beispiel 1 zu erhalten, nur dass das fluorhaltige Tensid (Surflon S-111, geliefert von Asahi Glass Co., Ltd.), das in Beispiel 1(A) verwendet wurde, nicht hinzugefügt wurde, wodurch eine Grundschicht-Beschichtungsfarbe mit einer Viskosität von 1000 mPa.s und einer Oberflächenspannung von 47 mN/m hergestellt wurde, und dass das fluorhaltige Tensid (Surflon S-111, geliefert von Asahi Glass Co., Ltd.),das in Beispiel 1(B) verwendet wurde, nicht hinzugefügt wurde, wodurch eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht-Beschichtungsfarbe mit einer Viskosität von 1000 mPa.s und einer Oberflächenspannung von 47 mN/m hergestellt wurde. Jedoch wurde keine Beschichtung aufgrund der hohen Oberflächenspannungen gebildet und es wurde kein thermisches Aufzeichnungsmaterial erhalten.

VERGLEICHSBEISPIEL 4 (H) Herstellung einer Grundschicht-Beschichtungsfarbe

Eine Grundschicht-Beschichtungsfarbe mit einer Viskosität von 100 mPa.s und einer Oberflächenspannung von 30 mN/m wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 1(A) hergestellt, nur dass die 30%-ige wässrige Polyacrylamidlösung (Polymine AE70, geliefert von BASF), die in Beispiel 1(A) verwendet wurde, nicht hinzugefügt wurde.

(I) Herstellung einer Beschichtungsfarbe für die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht

Eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht- Beschichtungsfarbe mit einer Viskosität von 100 mPa.s und einer Oberflächenspannung von 30 mN/m wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 1(B) hergestellt, nur dass die 30%-ige wässrige Polyacrylamidlösung (Polymine AE70, geliefert von BASF), die in Beispiel 1(B) verwendet wurde, nicht hinzugefügt wurde.

(J) Herstellung des thermischen Aufzeichnungsmaterials

Die in (H) hergestellte Grundschicht-Beschichtungsfarbe wurde auf ein holzfreies Papier mit einem Grundgewicht von 60 g/m2 mit einem Stabbeschichter aufgetragen, so dass die Feststoffauftragsmenge der Grundschicht 8 g/m2 betrug. Dann wurde die in (I) hergestellte wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht-Beschichtungsfarbe auf die Grundschicht auf dem holzfreien Papier mit einem Stabbeschichter aufgetragen, so dass die Feststoffauftragsmenge der wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht 6 g/m2 betrug.

VERGLEICHSBEISPIEL 5

Ein thermisches Aufzeichnungsmaterial wurde in der gleichen Weise wie in Vergleichsbeispiel 4 hergestellt, nur dass der als Auftragsvorrichtung verwendete Stabbeschichter für die Grundschicht-Beschichtungsfarbe und die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht- Beschichtungsfarbe in Vergleichsbeispiel 4(J) durch einen Luftmesserbeschichter ersetzt wurde.

VERGLEICHSBEISPIEL 6 (K) Herstellung der Grundschicht-Beschichtungsfarbe

Eine Grundschicht-Beschichtungsfarbe mit einer Viskosität von 100 mPa.s und einer Oberflächenspannung von 30 mN/m wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 1(A) hergestellt, nur dass die 30%-ige wässrige Polyacrylamidlösung (Polymine AE70, geliefert von BASF), die in Beispiel 1(A) verwendet wurde, nicht hinzugefügt wurde.

(L) Herstellung einer Beschichtungsfarbe für die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht

Eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht- Beschichtungsfarbe mit einer Viskosität von 100 mPa.s und einer Oberflächenspannung von 30 mN/m wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 1(B) hergestellt, nur dass die 30%-ige wässrige Polyacrylamidlösung (Polymine AE70, geliefert von BASF), die in Beispiel 1(B) verwendet wurde, nicht hinzugefügt wurde.

(M) Herstellung der Schutzschicht-Beschichtungsfarbe

Eine Schutzschicht-Beschichtungsfarbe mit einer Viskosität von 100 mPa.s und einer Oberflächenspannung von 30 mN/m wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 17(F) hergestellt, nur dass die 30%-ige wässrige Polyacrylamidlösung (Polymine AE70, geliefert von BASF), die in Beispiel 17(F) verwendet wurde, nicht hinzugefügt wurde, und dass die Menge des fluorhaltigen Tensids (Surflon S-111, geliefert von Asahi Glass Co., Ltd.), das in Beispiel 17(F) verwendet wurde, auf 0,26 Teile verändert wurde.

(N) Herstellung des thermischen Aufzeichnungsmaterials

Die in (K) hergestellte Grundschicht-Beschichtungsfarbe wurde auf ein holzfreies Papier mit einem Grundgewicht von 60 g/m2 mit einem Luftmesserbeschichter aufgetragen, so dass die Feststoffauftragsmenge der Grundschicht 8 g/m2 betrug. Dann wurde die in (L) hergestellte wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht-Beschichtungsfarbe auf die Grundschicht auf dem holzfreien Papier mit einem Luftmesserbeschichter aufgetragen, so dass die Feststoffauftragsmenge der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht 6 g/m2 betrug. Weiterhin wurde die in (M) hergestellte Schutzschicht-Beschichtungsfarbe auf die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht auf dem holzfreien Papier, das schon mit einer Grundschicht und einer wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht beschichtet worden war, mit einem Luftmesser aufgetragen, so dass die Feststoffauftragsmenge der Schutzschicht 2 g/m2 betrug, wodurch ein thermisches Aufzeichnungsmaterial erhalten wurde.

Test 1 Drucken mit einem Thermokopf

Ein Druck mit einer Breite von 5 cm und einer Länge von 5 cm wurde jeweils auf den in den Beispielen 1 bis 17 und den Vergleichsbeispielen 1, 2 und 4 bis 6 erhaltenen thermischen Aufzeichnungsmaterialien mit einer thermischen Faxdruck-Testmaschine (TH-PMD, geliefert von Okura Denki K. K.), die mit einem Druckkopf (LH4409, geliefert von TDK) ausgestattet war, bei einem Anwendungspuls von 1,1 msek und einer angelegten Spannung von 20 V hergestellt. Jeder gedruckte Teil wurde bezüglich der Dichte mit einem Densitometer vermessen (Macbeth RD918). Weiterhin wurden die gedruckten Teile bezüglich der Ungleichförmigkeit der Farbbildung beobachtet. Die Tabellen 1 und 2 zeigen die Ergebnisse. TABELLE 1



TABELLE 2



Wie in den Beispielen 1 bis 17 in den Tabellen 1 und 2 gezeigt, kann ein thermisches Aufnahmematerial, das bezüglich der Beschichtungsqualitäten und bezüglich der Farbbildbarkeit und der Farbbildungsgleichförmigkeit hervorragend ist, durch Einstellen der Viskosität der Beschichtungsfarben auf mindestens 100 mPa.s, durch Einstellung der Oberflächenspannung der Beschichtungsfarben für die untersten Schichten von 18 bis 45 mN/m und durch Anwendung des Vorhangbeschichtens erhalten werden.

In Vergleichsbeispiel 1 dringen die Beschichtungsfarben in starkem Masse aufgrund einer extrem geringen Viskosität der Beschichtungsfarben in das Substrat ein, und es wurde nur eine geringe Farbdichte erhalten. In Vergleichsbeispiel 2 drang die Beschichtungsfarbe in einem starken Masse aufgrund einer extrem geringen Oberflächenspannung der Beschichtungsfarbe der untersten Schicht in das Substrat ein, und nur eine geringe Farbdichte wurden erhalten. In Vergleichsbeispiel 3 trat ein Benetzen der Beschichtungsfarbe aufgrund einer extrem hohen Oberflächenspannung nicht auf, und es war kein Auftragen der Beschichtungsfarben möglich. In Vergleichsbeispiel 4 wurde eine Ungleichförmigkeit der Farbbildung, die durch das Stabauftragen bewirkt wurde, auf der gesamten Oberfläche beobachtet, und die Beschichtungsfarbe für die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht drang in die Grundschicht ein, so dass nur eine geringe Farbdichte erhalten wurde. In Vergleichsbeispiel 5 wurde eine Ungleichförmigkeit der Farbbildung, die durch den Luftmesserbeschichter bewirkt wurde, auf der ganzen Oberfläche beobachtet, und die Beschichtungsfarbe für die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht drang in die Grundschicht ein, so dass nur eine geringe Farbdichte erhalten wurde. In Vergleichsbeispiel 6 wurde eine Ungleichförmigkeit der Farbbildung, die durch den Luftmesserbeschichter bewirkt wurde, auf der ganzen Oberfläche beobachtet, und die Beschichtungsfarbe für die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht drang in die Grundschicht ein, und die Beschichtungsfarbe für die Schutzschicht drang in die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht ein, so das nur eine geringe Farbdichte erhalten wurde.

BEISPIEL 18 (A) Herstellung der Grundschicht-Beschichtungsfarbe

Eine Mischlösung mit der folgenden Zusammensetzung wurde mit einem Homomischer gemischt, und weiterhin wurde die Oberflächenspannung der Mischlösung durch Zugabe eines fluorhaltigen Tensids (Surflon S-111, geliefert von Asahi Glass Co., Ltd.) eingestellt, um eine Grundschicht- Beschichtungsfarbe mit einer Viskosität von 100 mpas, einer Oberflächenspannung von 30 mN/m und einer Dichte von 1,44 g/cm3 herzustellen.





(B) Herstellung der Beschichtungsfarbe für die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht

Eine Mischlösung mit der folgenden Zusammensetzung wurde mit einer Kugelmühle dispergiert, wobei die Dispersionen B1, B2 und B3 mit einem volumengemittelten Teilchendurchmesser von 1 µm und eine Dispersion B4 mit einem volumengemittelten Teilchendurchmesser von 2 µm erhalten wurde.





Die oben erhaltenen Dispersionen B1, B2, B3 und B4, 800 Teile einer 10%-igen wässrigen Polyvinylalkohollösung und 105 Teile Wasser wurden gemischt und die Oberflächenspannung der Mischung wurde durch Zugabe eines fluorhaltigen Tensids (Surflon S-111, geliefert von Asahi Glass Co., Ltd.) eingestellt, wobei eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht-Beschichtungsfarbe mit einer Viskosität von 100 mPa.s, einer Oberflächenspannung von 30 mN/m und einer Dichte von 1,03 g/cm3 erhalten wurde.

(C) Herstellung des thermischen Aufzeichnungsmaterials

Mit einem Vorhangbeschichter vom Gleitbehältertyp wurden die Grundschicht-Beschichtungsfarbe und die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht-Beschichtungsfarbe, die oben in (A) und (B) hergestellt wurden, zu einem Beschichtungszusammensetzungsfilm mit einer Grundschicht- Beschichtungsfarbe als untere Schicht und einer wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht-Beschichtungsfarbe als obere Schicht in dieser Reihenfolge von der unteren Schichtseite her gebildet, und der Beschichtungszusammensetzungsfilm wurde auf ein holzfreies Papier mit einem Grundgewicht von 60 g/m2 aufgetragen, so dass die Feststoffauftragsmenge für die Grundschicht 8 g/m2 und die Feststoffauftragsmenge für die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht 6 g/m2 betrug, und anschliessend wurde die beschichtete Oberfläche nach oben zeigend getrocknet, wodurch ein thermisches Aufzeichnungsmaterial erhalten wurde.

BEISPIEL 19

Ein thermisches Aufzeichnungsmaterial wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 18 erhalten, nur dass das Trocknen mit der beschichteten Oberfläche nach unten zeigend durchgeführt wurde, und nicht mit der beschichteten Oberfläche nach oben zeigend, wie in Beispiel 18(C).

BEISPIEL 20 (D) Herstellung einer Grundschicht-Beschichtungsfarbe

Eine Mischlösung mit der folgenden Zusammensetzung wurde mit einem Homomischer gemischt, und weiterhin wurde die Oberflächenspannung der Mischlösung durch Zugabe eines fluorhaltigen Tensids (Surflon S-111, geliefert von Asahi Glass Co., Ltd.) eingestellt, um eine Grundschicht- Beschichtungsfarbe mit einer Viskosität von 400 mPa.s, einer Oberflächenspannung von 30 mN/m und einer Dichte von 1,54 g/cm3 herzustellen.





(E) Herstellung der Beschichtungsfarbe für die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht

Eine Mischlösung mit der folgenden Zusammensetzung wurde mit einer Kugelmühle dispergiert, wobei die Dispersionen E1, E2 und E3 mit einem volumengemittelten Teilchendurchmesser von 1 µm und eine Dispersion E4 mit einem volumengemittelten Teilchendurchmesser von 2 µm erhalten wurde.









Die oben erhaltenen Dispersionen E1, E2, E3 und E4, 800 Teile einer 10%-igen wässrigen Polyvinylalkohollösung, 105 Teile Wasser und 2, 3 Teile einer 30%-igen wässrigen Polyacrylamidlösung (Polymine AE70, geliefert von BASF) wurden gemischt und die Oberflächenspannung der Mischung wurde durch Zugabe eines fluorhaltigen Tensids (Surflon S-111, geliefert von Asahi Glass Co., Ltd.) eingestellt, wobei eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht-Beschichtungsfarbe mit einer Viskosität von 400 mPa.s, einer Oberflächenspannung von 30 mN/m und einer Dichte von 1,03 g/cm3 erhalten wurde.

(F) Herstellung des thermischen Aufzeichnungsmaterials

Mit einem Vorhangbeschichter vom Gleitbehältertyp wurden die Grundschicht-Beschichtungsfarbe und die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht-Beschichtungsfarbe, die oben in (D) und (E) hergestellt wurden, zu einem Beschichtungszusammensetzungsfilm mit einer Grundschicht- Beschichtungsfarbe und einer wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht-Beschichtungsfarbe in dieser Reihenfolge von der unteren, mit dem Substrat in Kontakt zu bringenden Schichtseite her gebildet, und der Beschichtungszusammensetzungsfilm wurde auf ein holzfreies Papier mit einem Grundgewicht von 60 g/m2 aufgetragen, so dass die Feststoffauftragsmenge für die Grundschicht 8 g/m2 und die Feststoffauftragsmenge für die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht 6 g/m2 betrug, und anschliessend wurde die beschichtete Oberfläche nach oben zeigend getrocknet, wodurch ein thermisches Aufzeichnungsmaterial erhalten wurde.

BEISPIEL 21 (G) Herstellung einer Beschichtungsfarbe für eine zweite Tintenaufnahmeschicht

Eine Mischlösung mit der folgenden Zusammensetzung wurde mit einem Homomischer gerührt, und die Oberflächenspannung der Lösung wurde durch Zugabe eines fluorhaltigen Tensids (Surflon S-111, geliefert von Asahi Glass Co., Ltd.) eingestellt, wobei eine zweite Tintenaufnahmeschicht- Beschichtungsfarbe mit einer Viskosität von 200 mPa.s, einer Oberflächenspannung von 35 mN/m und einer Dichte von 1,02 g/cm3 erhalten wurde.





(H) Herstellung der Beschichtungsfarbe für die erste Tintenaufnahmeschicht

Eine Mischlösung mit der folgenden Zusammensetzung wurde mit einem Homomischer gerührt, und die Oberflächenspannung der Lösung wurde durch Zugabe eines fluorhaltigen Tensids (Surflon S-111, geliefert von Asahi Glass Co., Ltd.) eingestellt, wobei eine erste Tintenaufnahmeschicht- Beschichtungsfarbe mit einer Viskosität von 200 mPa.s, einer Oberflächenspannung von 35 mN/m und einer Dichte von 1,42 g/cm3 erhalten wurde.





(I) Herstellung des Tintenstrahl-Aufzeichnungsmaterials

Mit einem Vorhangbeschichter vom Gleitbehältertyp wurden die zweite Tintenaufnahmeschicht-Beschichtungsfarbe und die erste Tintenaufnahmeschicht-Beschichtungsfarbe, die oben in (G) und (H) hergestellt wurden, zu einem Beschichtungszusammensetzungsfilm aus einer zweiten Tintenaufnahmeschicht-Beschichtungsfarbe und einer ersten Tintenaufnahmeschicht-Beschichtungsfarbe in dieser Reihenfolge von der unteren Seite, die mit einem Substrat in Kontakt zu bringen ist, gebildet, und der Beschichtungszusammensetzungsfilm wurde auf holzfreies Papier mit einem Grundgewicht von 60 g/m2 aufgetragen, so dass die Feststoffauftragsmenge der zweiten Tintenaufnahmeschicht-Beschichtungsfarbe 30 g/m2 betrug, und dass die Feststoffauftragsmenge der ersten Tintenaufnahmeschicht-Beschichtungsfarbe 9 g/m2 betrug, und anschliessend wurde die beschichtete Oberfläche nach unten zeigend getrocknet, wodurch ein Tintenstrahl- Aufzeichnungsmaterial erhalten wurde.

BEISPIEL 22

Ein Tintenstrahl-Aufzeichnungsmaterial wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 21 erhalten, nur dass das Trocknen mit der beschichteten Oberfläche nach oben zeigend durchgeführt wurde, und nicht mit der beschichteten Oberfläche nach unten zeigend, wie in Beispiel 21(I).

BEISPIEL 23 (J) Herstellung der Beschichtungsfarbe für die zweite Tintenaufnahmeschicht

Eine Mischlösung mit der folgenden Zusammensetzung wurde mit einem Homomischer gerührt, und die Oberflächenspannung der Lösung wurde durch Zugabe eines fluorhaltigen Tensids (Surflon S-111, geliefert von Asahi Glass Co., Ltd.) eingestellt, wobei eine zweite Tintenaufnahmeschicht- Beschichtungsfarbe mit einer Viskosität von 800 mPa.s, einer Oberflächenspannung von 35 mN/m und einer Dichte von 1,03 g/cm3 erhalten wurde.





(K) Herstellung der Beschichtungsfarbe für die erste Tintenaufnahmeschicht

Eine Mischlösung mit der folgenden Zusammensetzung wurde mit einem Homomischer gerührt, und die Oberflächenspannung der Lösung wurde durch Zugabe eines fluorhaltigen Tensids (Surflon S-111, geliefert von Asahi Glass Co., Ltd.) eingestellt, wobei eine erste Tintenaufnahmeschicht- Beschichtungsfarbe mit einer Viskosität von 800 mPa.s, einer Oberflächenspannung von 35 mN/m und einer Dichte von 1,54 g/cm3 erhalten wurde.





(L) Herstellung des Tintenstrahl-Aufzeichnungsmaterials

Mit einem Vorhangbeschichter vom Gleitbehältertyp wurden die zweite Tintenaufnahmeschicht-Beschichtungsfarbe und die erste Tintenaufnahmeschicht-Beschichtungsfarbe, die oben in (J) und (K) hergestellt wurden, zu einem Beschichtungszusammensetzungsfilm aus einer zweiten Tintenaufnahmeschicht-Beschichtungsfarbe und einer ersten Tintenaufnahmeschicht-Beschichtungsfarbe in dieser Reihenfolge von der unteren Seite, die mit einem Substrat in Kontakt zu bringen ist, gebildet, und der Beschichtungszusammensetzungsfilm wurde auf holzfreies Papier mit einem Grundgewicht von 60 g/m2 aufgetragen, so dass die Feststoffauftragsmenge der zweiten Tintenaufnahmeschicht-Beschichtungsfarbe 30 g/m2 betrug, und dass die Feststoffauftragsmenge der ersten Tintenaufnahmeschicht-Beschichtungsfarbe 9 g/m2 betrug, und anschliessend wurde die beschichtete Oberfläche nach unten zeigend getrocknet, wodurch ein Tintenstrahl- Aufzeichnungsmaterial erhalten wurde.

VERGLEICHSBEISPIEL 7

Ein thermisches Aufzeichnungsmaterial wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 20 erhalten, nur dass das Trocknen mit der beschichteten Oberfläche nach unten zeigend durchgeführt wurde, und nicht mit der beschichteten Oberfläche nach oben zeigend, wie in Beispiel 20(F).

VERGLEICHSBEISPIEL 8

Ein Tintenstrahl-Aufzeichnungsmaterial wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 23 erhalten, nur dass das Trocknen mit der beschichteten Oberfläche nach oben zeigend durchgeführt wurde, und nicht mit der beschichteten Oberfläche nach unten zeigend, wie in Beispiel 23(L).

Test 2 Drucken auf thermischem Aufzeichnungsmaterial mit Thermokopf

Ein Druck mit einer Breite von 5 cm und einer Länge von 5 cm wurde jeweils auf den in den Beispielen 18 bis 20 und dem Vergleichsbeispiel 7 erhaltenen thermischen Aufzeichnungsmaterialien mit einer thermischen Faxdruck- Testmaschine (TH-PMD, geliefert von Okura Denki K. K.), die mit einem Druckkopf (LH4409, geliefert von TDK) ausgestattet war, bei einem Anwendungspuls von 1,1 msek und einer angelegten Spannung von 20 V hergestellt. Jeder gedruckte Teil wurde bezüglich der Dichte mit einem Densitometer vermessen (Macbeth RD918). Weiterhin wurden die gedruckten Teile bezüglich der Ungleichförmigkeit der Farbbildung beobachtet. Tabelle 3 zeigt die Ergebnisse.

Test 3 Drucken auf dem Tintenstrahl-Aufzeichnungsmaterial mit einem Tintenstrahldrucker

Ein Druck mit einer Breite von 5 cm und einer Länge von 5 cm wurde jeweils auf den Tintenstrahl- Aufzeichnungsmaterialien, die in den Beispielen 21 bis 23 und dem Vergleichsbeispiel 8 erhalten wurden, mit schwarzer Tinte mit einem Farbtintenstrahldrucker (PM750C, geliefert von Seiko-Epson) hergestellt. Jeder gedruckte Teil wurde bezüglich der Dichte mit einem Densitometer (Macbeth RD918) vermessen. Weiterhin wurden die gedruckten Teile visuell bezüglich des Farbbildungszustands beobachtet. Tabelle 4 zeigt die Ergebnisse. TABELLE 3



TABELLE 4



Wie in den Beispielen 18 bis 23 in den Tabellen 3 und 4 gezeigt, wurden Informations-Aufzeichnungsmaterialien, die bezüglich der Beschichtungseigenschaften und bezüglich verschiedener Eigenschaften hervorragend sind, durch Vorhangbeschichten der Beschichtungszusammensetzungsfilme aus einer Vielzahl von Beschichtungszusammensetzungsschichten und Einstellen der Dichte der Beschichtungsfarbe für eine oben zu positionierende Schicht einer Vielzahl von Beschichtungsfarbschichten derart, dass die Dichte der Schicht nicht 140% der Dichte einer darunter zu positionierenden Schicht überstieg, erhalten.

In Vergleichsbeispiel 7 vermischte sich die Grundschicht mit der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht, und der Farbbildner wurde durch in der Grundschicht enthaltenes Titanoxid maskiert, so dass nur eine geringe Farbdichte erhalten wurde. In dem Vergleichsbeispiel 8 vermischten sich die zweite Tintenaufnahmeschicht und die erste Tintenaufnahmeschicht, und der in der Tintenstrahltinte enthaltene Farbstoff diffundierte tief in die Tintenaufnahmeschicht, so dass nur eine geringe Farbdichte erhalten wurde. Weiterhin blutete Tinte an den Umfang des Druckes und der Rand des Druckes blutete aus.

BEISPIEL 24 (A) Herstellung einer Grundschicht-Beschichtungsfarbe

Eine Mischlösung mit der folgenden Zusammensetzung wurde mit einem Homomischer gerührt, wobei eine Grundschicht- Beschichtungsfarbe mit einer Viskosität von 100 mPa.s und einer Oberflächenspannung von 30 mN/m hergestellt wurde.





(B) Herstellung der Beschichtungsfarbe für die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht

Eine Mischlösung mit der folgenden Zusammensetzung wurde mit einer Kugelmühle dispergiert, wobei die Dispersionen B1, B2 und B3 mit einem volumengemittelten Teilchendurchmesser von 1 µm und eine Dispersion B4 mit einem volumengemittelten Teilchendurchmesser von 2 µm erhalten wurde.





Die oben erhaltenen Dispersionen B1, B2, B3 und B4, 800 Teile einer 10%-igen wässrigen Polyvinylalkohollösung, 105 Teile Wasser und 0,67 Teile eines fluorhaltigen Tensids (Surflon S-111, geliefert von Asahi Glass Co., Ltd.) wurden gemischt, wobei eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht-Beschichtungsfarbe mit einer Viskosität von 100 mPa.s und einer Oberflächenspannung von 30 mN/m erhalten wurde.

(C) Herstellung des thermischen Aufzeichnungsmaterials

Mit einem Vorhangbeschichter vom Gleitbehältertyp wurden die Grundschicht-Beschichtungsfarbe und die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht-Beschichtungsfarbe, die oben in (A) und (B) hergestellt wurden, zu einem Beschichtungszusammensetzungsfilm mit einer Grundschicht- Beschichtungsfarbe als untere Schicht und einer wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht-Beschichtungsfarbe als obere Schicht in dieser Reihenfolge von der unteren, mit dem Substrat in Kontakt zu bringenden Seite her gebildet, und der Beschichtungszusammensetzungsfilm wurde auf ein holzfreies Papier mit einem Grundgewicht von 60 g/m2 aufgetragen, so dass die Feststoffauftragsmenge für die Grundschicht 8 g/m2 und die Feststoffauftragsmenge für die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht 6 g/m2 betrug, und anschliessend wurde durch Blasen von heisser Luft bei 180°C 30 Sekunden lang sofort nach dem Auftragen getrocknet, wodurch ein thermisches Aufzeichnungsmaterial erhalten wurde.

BEISPIEL 25

Ein thermisches Aufzeichnungsmaterial wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 24 erhalten, nur dass das Trocknen durch Blasen heisser Luft bei 120°C über 1 Minute anstelle des Blasens von heisser Luft bei 180°C über 30 Sekunden wie in Beispiel 24(C) durchgeführt wurde.

BEISPIEL 26

Ein thermisches Aufzeichnungsmaterial wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 24 erhalten, nur dass das Trocknen durch Blasen heisser Luft bei 90°C über 2 Minute anstelle des Blasens von heisser Luft bei 180°C über 30 Sekunden wie in Beispiel 24(C) durchgeführt wurde.

BEISPIEL 27

Ein thermisches Aufzeichnungsmaterial wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 24 erhalten, nur dass das Trocknen durch Blasen entfeuchteter Luft mit einer Temperatur von 40°C und einem Taupunkt von -10°C über 2 Minuten anstelle des Blasens mit heisser Luft bei 180°C über 30 Sekunden, wie in Beispiel 24(C) durchgeführt wurde.

BEISPIEL 28

Ein thermisches Aufzeichnungsmaterial wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 24 erhalten, nur dass das Trocknen durch Bestrahlen der beschichteten Oberfläche mit Infrarotstrahlen über 1 Minute anstelle des Blasens vom heisser Luft bei 180°C über 30 Sekunden, wie in Beispiel 24(C) durchgeführt wurde.

BEISPIEL 29

Ein thermisches Aufzeichnungsmaterial wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 24 erhalten, nur dass das Trocknen durch Bestrahlen der beschichteten Oberfläche mit Mikrowellen über 1 Minute anstelle des Blasens vom heisser Luft bei 180°C über 30 Sekunden, wie in Beispiel 24(C) durchgeführt wurde.

BEISPIEL 30 (D) Herstellung der Grundschicht-Beschichtungsfarbe

Eine Grundschicht-Beschichtungsfarbe mit einer Viskosität von 100 mPa.s und einer Oberflächenspannung von 30 mN/m wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 24(A) hergestellt.

(E) Herstellung der Beschichtungsfarbe für die wärmeempfindliche Schicht

Eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht- Beschichtungsfarbe mit einer Viskosität von 100 mPa.s und einer Oberflächenspannung von 30 mN/m wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 24(B) hergestellt.

(F) Herstellung der Schutzschicht-Beschichtungsfarbe

Eine Mischlösung mit der folgenden Zusammensetzung wurde mit einer Kugelmühle dispergiert, wobei eine Dispersion (F) mit einem volumengemittelten Teilchendurchmesser von 1 µm erhalten wurde.





Die oben erhaltene Dispersion (F), 25 Teile einer 40%-igen Zinkstearatdispersion, 1000 Teile einer 10%-igen wässrigen Polyvinylalkohollösung, 244 Teile Wasser und 0,90 Teile eines fluorhaltigen Tensids (Surflon S-111, geliefert von Asahi Glass Co., Ltd.) wurden gemischt, um eine Schutzschicht-Beschichtungsfarbe mit einer Viskosität von 100 mPa.s und einer Oberflächenspannung von 25 mN/m herzustellen.

(G) Herstellung des thermischen Aufzeichnungsmaterials

Mit einem Vorhangbeschichter vom Gleitbehältertyp wurden die Grundschicht-Beschichtungsfarbe, die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht-Beschichtungsfarbe und die Schutzschicht-Beschichtungsfarbe, die oben als (D), (E) und (F) hergestellt wurden, zu einem Beschichtungszusammensetzungsfilm aus einer Grundschicht- Beschichtungsfarbe, einer wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht-Beschichtungsfarbe und einer Schutzschicht in dieser Reihenfolge von der Seite der unteren, mit dem Substrat in Kontakt zu bringenden Schicht her gebildet, und der Beschichtungszusammensetzungsfilm wurde auf ein holzfreies Papier mit einem Grundgewicht von 60 g/m2 aufgetragen, so dass die Feststoffauftragsmenge der Grundschicht 8 g/m2 betrug, dass die Feststoffauftragsmenge der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht 6 g/m2 betrug, und dass die Feststoffauftragsmenge der Schutzschicht 2 g/m2 betrug, und anschliessend wurde durch Blasen mit heisser Luft bei 180°C über 45 Sekunden sofort nach dem Auftragen getrocknet, wodurch ein thermisches Aufzeichnungsmaterial erhalten wurde.

BEISPIEL 31 (H) Herstellung der Beschichtungsfarbe für die zweite Tintenaufnahmeschicht

Eine Mischlösung mit der folgenden Zusammensetzung wurde mit einem Homomischer gerührt, wobei eine zweite Tintenaufnahmeschicht-Beschichtungsfarbe mit einer Viskosität von 100 mPa.s und einer Oberflächenspannung von 35 mN/m erhalten wurde.





(I) Herstellung der Beschichtungsfarbe für die erste Tintenaufnahmeschicht

Eine Mischlösung mit der folgenden Zusammensetzung wurde mit einem Homomischer gerührt, wobei eine erste Tintenaufnahmeschicht-Beschichtungsfarbe mit einer Viskosität von 100 mPa.s und einer Oberflächenspannung von 35 mN/m erhalten wurde.





(J) Herstellung des Tintenstrahl-Aufzeichnungsmaterials

Mit einem Vorhangbeschichter vom Gleitbehältertyp wurden die zweite Tintenaufnahmeschicht-Beschichtungsfarbe und die erste Tintenaufnahmeschicht-Beschichtungsfarbe, die oben in (H) und (I) hergestellt wurden, zu einem Beschichtungszusammensetzungsfilm aus einer zweiten Tintenaufnahmeschicht-Beschichtungsfarbe und einer ersten Tintenaufnahmeschicht-Beschichtungsfarbe in dieser Reihenfolge von der unteren Seite, die mit einem Substrat in Kontakt zu bringen ist, gebildet, und der Beschichtungszusammensetzungsfilm wurde auf holzfreies Papier mit einem Grundgewicht von 60 g/m2 aufgetragen, so dass die Feststoffauftragsmenge der zweiten Tintenaufnahmeschicht-Beschichtungsfarbe 30 g/m2 betrug, und dass die Feststoffauftragsmenge der ersten Tintenaufnahmeschicht-Beschichtungsfarbe 9 g/m2 betrug, und anschliessend wurde durch Blasen mit heisser Luft bei 180°C über 2 Minuten sofort nach dem Auftragen getrocknet, wodurch ein Tintenstrahl-Aufzeichnungsmaterial erhalten wurde.

BEISPIEL 32

Ein Tintenstrahl-Aufzeichnungsmaterial wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 31 hergestellt, nur dass das Trocknen sowohl durch Bestrahlen der beschichteten Oberfläche mit Infrarotstrahlen als auch durch Blasen mit heisser Luft bei 180°C über 1 Minute durchgeführt wurde, anstelle des Blasens mit heisser Luft bei 180°C über 2 Minuten, wie in Beispiel 31(J).

BEISPIEL 33

Ein thermisches Aufzeichnungsmaterial wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 24 hergestellt, nur dass das Trocknen durch Blasen heisser Luft bei 80°C über 2 Minuten und 30 Sekunden durchgeführt würde, anstelle des Blasens mit heisser Luft bei 180°C über 30 Sekunden, wie in Beispiel 24(C).

BEISPIEL 34

Ein thermisches Aufzeichnungsmaterial wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 24 hergestellt, nur dass das Trocknen durch Blasen heisser Luft bei 60°C über 4 Minuten durchgeführt wurde, anstelle des Blasens mit heisser Luft bei 180°C über 30 Sekunden, wie in Beispiel 24(C).

BEISPIEL 35

Ein thermisches Aufzeichnungsmaterial wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 24 erhalten, nur dass das Trocknen durch Blasen entfeuchteter Luft bei einer Temperatur von 40°C und einem Taupunkt von 5°C über 3 Minuten durchgeführt wurde, anstelle des Blasens mit heisser Luft bei 180°C über 30 Sekunden, wie in Beispiel 24(C).

BEISPIEL 36

Ein thermisches Aufzeichnungsmaterial wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 30 hergestellt, nur dass das Trocknen durch Blasen heisser Luft bei 80°C über 3 Minuten durchgeführt wurde, anstelle des Blasens mit heisser Luft bei 180°C über 45 Sekunden, wie in Beispiel 30(G).

BEISPIEL 37

Ein Tintenstrahl-Aufzeichnungsmaterial wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 31 erhalten, nur dass das Trocknen durch Blasen heisser Luft bei 80°C über 10 Minuten durchgeführt wurde, anstelle des Blasens mit heisser Luft bei 180°C über 2 Minuten, wie in Beispiel 31(J).

Test 4 Drucken auf thermischem Aufzeichnungsmaterial mit Thermokopf

Ein Druck mit einer Breite von 5 cm und einer Länge von 5 cm wurde jeweils auf den in den Beispielen 24 bis 30 und 33 bis 36 erhaltenen thermischen Aufzeichnungsmaterialien mit einer thermischen Faxdruck-Testmaschine (TH-PMD, geliefert von Okura Denki K. K.), die mit einem Druckkopf (LH4409, geliefert von TDK) ausgestattet war, bei einem Anwendungspuls von 1,1 msek und einer angelegten Spannung von 20 V hergestellt. Jeder gedruckte Teil wurde bezüglich der Dichte mit einem Densitometer vermessen (Macbeth RD918). Weiterhin wurden die gedruckten Teile bezüglich der Ungleichförmigkeit der Farbbildung beobachtet. Tabelle 5 zeigt die Ergebnisse.

Test 5 Test der Schutzschicht des thermischen Aufzeichnungsmaterials bezüglich der Sperreigenschaften

Ein Druck mit einer Breite von 5 cm und einer Länge von 5 cm wurde jeweils auf den in den Beispielen 30 und 36 erhaltenen thermischen Aufzeichnungsmaterialien mit einer thermischen Faxdruck-Testmaschine (TH-PMD, geliefert von Okura Denki K. K.), ausgestattet mit einem Druckkopf (LH4409, geliefert von TDK) bei einem Auftragepuls von 1,1 msek und einer angelegten Spannung von 20 V hergestellt. Dann wurde Castoröl auf den gedruckten Teil aufgetragen, und nach 2 Stunden wurden die gedruckten Teile bezüglich der Dichte mit einem Densitometer (Macbeth RD918) vermessen. Tabelle 6 zeigt die Ergebnisse.

Test 6 Drucken auf dem Tintenstrahl-Aufzeichnungsmaterial mit einem Tintenstrahldrucker

Ein Druck mit einer Breite von 5 cm und einer Länge von 5 cm wurde jeweils auf den Tintenstrahl- Aufzeichnungsmaterialien, die in den Beispielen 31, 32 und 37 erhaltenen wurden, mit schwarzer Tinte mit einem Farbtintenstrahldrucker (PM750C, geliefert von Seiko- Epson) hergestellt. Jeder gedruckte Teil wurde bezüglich der Dichte mit einem Densitometer (Macbeth RD918) vermessen. Weiterhin wurden die gedruckten Teile visuell bezüglich des Farbbildungszustands beobachtet. Tabelle 7 zeigt die Ergebnisse. TABELLE 5



TABELLE 6



TABELLE 7



Wie in den Beispielen 24 bis 32 in den Tabellen 5 bis 7 gezeigt, wurden Informations-Aufzeichnungsmaterialien, die bezüglich der Beschichtungsqualitäten und verschiedener Eigenschaften hervorragend sind, in guter Produktivität durch Vorhangbeschichten von Beschichtungszusammensetzungsfilmen aus einer Vielzahl von Beschichtungsfarbschichten und Trocknen der Beschichtungszusammensetzungsfilme innerhalb von 2 Minuten nach dem Auftragen erhalten. Im Gegensatz hierzu dauerte es in den Beispielen 33 bis 37 länger als 2 Minuten, um die aufgetragenen Beschichtungszusammensetzungsfilme nach dem Auftragen zu trocknen, und als Ergebnis waren die Produkte in den Beispielen 33 bis 37 bezüglich der Beschichtungsqualitäten im Vergleich mit denen der Beispiele 24 bis 32 schlecht.

Die obigen Daten zeigen, dass es bevorzugt ist, das Trocknen des Beschichtungszusammensetzungsfilms innerhalb von 2 Minuten nach dem Auftragen zu beenden.

BEISPIEL 38 (A) Herstellung der Grundschicht-Beschichtungsfarbe

Eine Mischlösung mit der folgenden Zusammensetzung wurde mit einem Homomischer gerührt, wobei eine Grundschicht- Beschichtungsfarbe mit einer Viskosität von 100 mPa.s und einer Oberflächenspannung von 30 mN/m hergestellt wurde.





(B) Herstellung der Beschichtungsfarbe für die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht

Eine Mischlösung mit der folgenden Zusammensetzung wurde mit einer Kugelmühle dispergiert, wobei die Dispersionen B1, B2 und B3 mit einem volumengemittelten Teilchendurchmesser von 1 µm und eine Dispersion B4 mit einem volumengemittelten Teilchendurchmesser von 2 µm erhalten wurde.





Die oben erhaltenen Dispersionen B1, B2, B3 und B4, 800 Teile einer 10%-igen wässrigen Polyvinylalkohollösung, 105 Teile Wasser und 0,67 Teile eines fluorhaltigen Tensids (Surflon S-111, geliefert von Asahi Glass Co., Ltd.) wurden gemischt, wobei eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht-Beschichtungsfarbe mit einer Viskosität von 100 mPa.s und einer Oberflächenspannung von 30 mN/m erhalten wurde.

(C) Herstellung des thermischen Aufzeichnungsmaterials

Mit einem Vorhangbeschichter vom Gleitbehältertyp wurden die Grundschicht-Beschichtungsfarbe und die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht-Beschichtungsfarbe, die oben in (A) und (B) hergestellt wurden, zu einem Beschichtungszusammensetzungsfilm mit einer Grundschicht- Beschichtungsfarbe und einer wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht-Beschichtungsfarbe in dieser Reihenfolge mit einem Substrat in Kontakt zu bringenden Schicht her gebildet, und der Beschichtungszusammensetzungsfilm wurde auf ein holzfreies Papier mit einem Grundgewicht von 60 g/m2 aufgetragen, so dass die Feststoffauftragsmenge für die Grundschicht 8 g/m2 und die Feststoffauftragsmenge für die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht 6 g/m2 betrug, und anschliessend wurde in einem Zustand getrocknet, in dem das Substrat und eine horizontale Ebene einen Winkel von 0° bildeten und der Beschichtungszusammensetzungsfilm auf der oberen Seite des Substrats war, wodurch ein thermisches Aufzeichnungsmaterial erhalten wurde.

BEISPIEL 39

Ein thermisches Aufzeichnungsmaterial wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 38 hergestellt, nur dass das Trocknen in einem Zustand durchgeführt wurde, in dem das Substrat und die horizontale Ebene einen Winkel von 20° bildeten und der Beschichtungszusammensetzungsfilm auf der oberen Seite des Substrats war, anstelle des Durchführens des Trocknens in einem Zustand, in dem das Substrat und die horizontale Ebene einen Winkel von 0° bildeten und der Beschichtungszusammensetzungsfilm auf der oberen Seite des Substrats war, wie in Beispiel 38(C).

BEISPIEL 40

Ein thermisches Aufzeichnungsmaterial wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 38 hergestellt, nur dass das Trocknen in einem Zustand durchgeführt wurde, in dem das Substrat und die horizontale Ebene einen Winkel von 45° bildeten und der Beschichtungszusammensetzungsfilm auf der oberen Seite des Substrats war, anstelle des Durchführens des Trocknens in einem Zustand, in dem das Substrat und die horizontale Ebene einen Winkel von 0° bildeten und der Beschichtungszusammensetzungsfilm auf der oberen Seite des Substrats war, wie in Beispiel 38(C).

BEISPIEL 41 (D) Herstellung der Beschichtungsfarbe für die zweite Tintenaufnahmeschicht

Eine Mischlösung mit der folgenden Zusammensetzung wurde mit einem Homomischer gerührt, wobei eine zweite Tintenaufnahmeschicht-Beschichtungsfarbe mit einer Viskosität von 100 mPa.s und einer Oberflächenspannung von 35 mN/m erhalten wurde.





(E) Herstellung der Beschichtungsfarbe für die erste Tintenaufnahmeschicht

Eine Mischlösung mit der folgenden Zusammensetzung wurde mit einem Homomischer gerührt, wobei eine erste Tintenaufnahmeschicht-Beschichtungsfarbe mit einer Viskosität von 100 mPa.s und einer Oberflächenspannung von 35 mN/m erhalten wurde.





(F) Herstellung eines Tintenstrahl- Aufzeichnungsmaterials

Mit einem Vorhangbeschichter vom Gleitbehältertyp wurden die zweite Tintenaufnahmeschicht-Beschichtungsfarbe und die erste Tintenaufnahmeschicht-Beschichtungsfarbe, die oben in (D) und (E) hergestellt wurden, zu einem Beschichtungszusammensetzungsfilm aus einer zweiten Tintenaufnahmeschicht-Beschichtungsfarbe und einer ersten Tintenaufnahmeschicht-Beschichtungsfarbe in dieser Reihenfolge von der unteren Seite, die mit einem Substrat in Kontakt zu bringen ist, gebildet, und der Beschichtungszusammensetzungsfilm wurde auf holzfreies Papier mit einem Grundgewicht von 60 g/m2 aufgetragen, so dass die Feststoffauftragsmenge der zweiten Tintenaufnahmeschicht-Beschichtungsfarbe 30 g/m2 betrug, und dass die Feststoffauftragsmenge der ersten Tintenaufnahmeschicht-Beschichtungsfarbe 9 g/m2 betrug, und anschliessend wurde in einem Zustand getrocknet, in dem das Substrat und die horizontale Ebene einen Winkel von 0° bildeten und der Beschichtungszusammensetzungsfilm auf der oberen Seite des Substrats war, wodurch ein Tintenstrahl-Aufzeichnungsmaterial erhalten wurde.

BEISPIEL 42

Ein Tintenstrahl-Aufzeichnungsmaterial wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 41 hergestellt, nur dass das Trocknen in einem Zustand durchgeführt wurde, in dem das Substrat und die horizontale Ebene einen Winkel von 20° bildeten und der Beschichtungszusammensetzungsfilm auf der oberen Seite des Substrats war, anstelle des Durchführens des Trocknens in einem Zustand, in dem das Substrat und die horizontale Ebene einen Winkel von 0° bildeten und der Beschichtungszusammensetzungsfilm auf der oberen Seite des Substrats war, wie in Beispiel 41(F).

BEISPIEL 43

Ein Tintenstrahl-Aufzeichnungsmaterial wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 41 hergestellt, nur dass das Trocknen in einem Zustand durchgeführt wurde, in dem das Substrat und die horizontale Ebene einen Winkel von 45° bildeten und der Beschichtungszusammensetzungsfilm auf der oberen Seite des Substrats war, anstelle des Durchführens des Trocknens in einem Zustand, in dem das Substrat und die horizontale Ebene einen Winkel von 0° bildeten und der Beschichtungszusammensetzungsfilm auf der oberen Seite des Substrats war, wie in Beispiel 41(F).

BEISPIEL 44

Ein thermisches Aufzeichnungsmaterial wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 38 hergestellt, nur dass das Trocknen in einem Zustand durchgeführt wurde, in dem das Substrat und die horizontale Ebene einen Winkel von 60° bildeten und der Beschichtungszusammensetzungsfilm auf der oberen Seite des Substrats war, anstelle des Durchführens des Trocknens in einem Zustand, in dem das Substrat und die horizontale Ebene einen Winkel von 0° bildeten und der Beschichtungszusammensetzungsfilm auf der oberen Seite des Substrats war, wie in Beispiel 38(C).

BEISPIEL 45

Ein thermisches Aufzeichnungsmaterial wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 38 hergestellt, nur dass das Trocknen in einem Zustand durchgeführt wurde, in dem das Substrat und die horizontale Ebene einen Winkel von 90° bildeten und der Beschichtungszusammensetzungsfilm auf der oberen Seite des Substrats war, anstelle des Durchführens des Trocknens in einem Zustand, in dem das Substrat und die horizontale Ebene einen Winkel von 0° bildeten, wie in Beispiel 38(C).

BEISPIEL 46

Ein Tintenstrahl-Aufzeichnungsmaterial wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 41 hergestellt, nur dass das Trocknen in einem Zustand durchgeführt wurde, in dem das Substrat und die horizontale Ebene einen Winkel von 60° bildeten und der Beschichtungszusammensetzungsfilm auf der oberen Seite des Substrats war, anstelle des Durchführens des Trocknens in einem Zustand, in dem das Substrat und die horizontale Ebene einen Winkel von 0° bildeten und der Beschichtungszusammensetzungsfilm auf der oberen Seite des Substrats war, wie in Beispiel 41(F).

BEISPIEL 47

Ein Tintenstrahl-Aufzeichnungsmaterial wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 41 hergestellt, nur dass das Trocknen in einem Zustand durchgeführt wurde, in dem das Substrat und die horizontale Ebene einen Winkel von 90° bildeten und der Beschichtungszusammensetzungsfilm auf der oberen Seite des Substrats war, anstelle des Durchführens des Trocknens in einem Zustand, in dem das Substrat und die horizontale Ebene einen Winkel von 0° bildeten wie in Beispiel 41(F).

Test 7 Drucken auf dem thermischen Aufzeichnungsmaterial mit einem Thermokopf

Ein Druck mit einer Breite von 5 cm und einer Länge von 5 cm wurde jeweils auf den in den Beispielen 38 bis 40, 44 und 45 erhaltenen thermischen Aufzeichnungsmaterialien mit einer thermischen Faxdruck-Testmaschine (TH-PMD, geliefert von Okura Denki K. K.), die mit einem Druckkopf (LH4409, geliefert von TDK) ausgestattet war, bei einem Anwendungspuls von 1,1 msek und einer angelegten Spannung von 20 V hergestellt. Jeder gedruckte Teil wurde bezüglich der Dichte mit einem Densitometer vermessen (Macbeth RD918). Weiterhin wurden die gedruckten Teile bezüglich der Ungleichförmigkeit der Farbbildung beobachtet. Tabelle 8 zeigt die Ergebnisse.

Test 8 Drucken auf dem Tintenstrahl-Aufzeichnungsmaterial mit einem Tintenstrahldrucker

Ein Druck mit einer Breite von 5 cm und einer Länge von 5 cm wurde jeweils auf den Tintenstrahl- Aufzeichnungsmaterialien, die in den Beispielen 41 bis 43, 46 und 47 erhalten wurden, mit schwarzer Tinte mit einem Farbtintenstrahldrucker (PM750C, geliefert von Seiko- Epson) hergestellt. Jeder gedruckte Teil wurde bezüglich der Dichte mit einem Densitometer (Macbeth RD918) vermessen. Weiterhin wurden die gedruckten Teile visuell bezüglich des Farbbildungszustands beobachtet. Tabelle 9 zeigt die Ergebnisse. TABELLE 8



TABELLE 9



Wie in den Beispielen 38 bis 43 in den Tabellen 8 und 9 gezeigt, wurden Informations-Aufzeichnungsmaterialien, die bezüglich der Beschichtungseigenschaften und bezüglich verschiedener Eigenschaften hervorragend sind, in guter Produktivität durch Vorhangbeschichten der Beschichtungszusammensetzungsfilme aus einer Vielzahl von Beschichtungsfarbschichten und anschliessendem Trocknen der Beschichtungszusammensetzungsfilme in einem Zustand, in dem das Substrat und die horizontale Ebene einen Winkel von 45° oder weniger bildeten, erhalten.

Im Gegensatz hierzu wurde in den Beispielen 44 bis 47 das Trocknen in einem Zustand durchgeführt, in dem das Substrat und die horizontale Ebene einen Winkel von mehr als 45° bildeten, und als ein Ergebnis waren die Produkt ein in den Beispielen 44 bis 47 bezüglich der Beschichtungsqualitäten im Vergleich zu denen der Beispiele 38 bis 43 schlecht.

Es ist daher ersichtlich, dass es wünschenswert ist, den Beschichtungszusammensetzungsfilm in einem Zustand zu trocknen, in dem der durch das Substrat und die horizontale Ebene gebildete Winkel 45° nicht überschreitet.

BEISPIEL 48 (A) Herstellung der Grundschicht-Beschichtungsfarbe

Eine Mischlösung mit der folgenden Zusammensetzung wurde mit einem Homomischer gerührt, wobei eine Grundschicht- Beschichtungsfarbe mit einer Viskosität von 1000 mPa.s, einer Oberflächenspannung von 30 mN/m und einer Dichte von 1,26 g/cm3 hergestellt wurde.





(B) Herstellung der Beschichtungsfarbe für die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht

Eine Mischlösung mit der folgenden Zusammensetzung wurde mit einer Kugelmühle dispergiert, wobei die Dispersionen B1, B2 und B3 mit einem volumengemittelten Teilchendurchmesser von 1 µm und eine Dispersion B4 mit einem volumengemittelten Teilchendurchmesser von 2 µm erhalten wurde.





Die oben erhaltenen Dispersionen B1, B2, B3 und B4, 800 Teile einer 10%-igen wässrigen Polyvinylalkohollösung, 105 Teile Wasser, 0,67 Teile eines fluorhaltigen Tensids (Surflon S-111, geliefert von Asahi Glass Co., Ltd.) und 6,7 Teile einer 30%-igen wässrigen Polyacrylamidlösung (Polymine AE70, geliefert von BASF) wurden gemischt, wobei eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht-Beschichtungsfarbe mit einer Viskosität von 100 mPa.s, einer Oberflächenspannung von 30 mN/m und einer Dichte von 1,03 g/cm3 erhalten wurde.

(C) Herstellung des thermischen Aufzeichnungsmaterials

Mit einem Vorhangbeschichter vom Gleitbehältertyp wurden die Grundschicht-Beschichtungsfarbe und die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht-Beschichtungsfarbe, die oben in (A) und (B) hergestellt wurden, zu einem Beschichtungszusammensetzungsfilm mit einer Grundschicht- Beschichtungsfarbe und einer wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht-Beschichtungsfarbe in dieser Reihenfolge von der unteren, mit dem Substrat in Kontakt zu bringenden Schichtseite her gebildet, und der Beschichtungszusammensetzungsfilm wurde auf ein holzfreies Papier mit einem Grundgewicht von 60 g/m2 aufgetragen, so dass die Feststoffauftragsmenge für die Grundschicht 8 g/m2 und die Feststoffauftragsmenge für die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht 6 g/m2 betrug, und anschliessend wurde durch Blasen mit heisser Luft bei 180°C über 30 Sekunden sofort nach dem Auftragen in einem Zustand getrocknet, in dem das Substrat und eine horizontale Ebene einen Winkel von 0° bildeten und der Beschichtungszusammensetzungsfilm auf der oberen Seite des Substrats war, wodurch ein thermisches Aufzeichnungsmaterial erhalten wurde.

BEISPIEL 49 (G) Herstellung der Beschichtungsfarbe für die zweite Tintenaufnahmeschicht

Eine Mischlösung mit der folgenden Zusammensetzung wurde mit einem Homomischer gerührt und die Oberflächenspannung der Lösung wurde durch Zugabe eines fluorhaltigen Tensids (Surflon S-111, geliefert von Asahi Glass Co., Ltd.) eingestellt, wobei eine zweite Tintenaufnahmeschicht- Beschichtungsfarbe mit einer Viskosität von 100 mPa.s und einer Oberflächenspannung von 35 mN/m und einer Dichte von 1,02 g/cm3 erhalten wurde.





(H) Herstellung der Beschichtungsfarbe für die erste Tintenaufnahmeschicht

Eine Mischlösung mit der folgenden Zusammensetzung wurde mit einem Homomischer gerührt und die Oberflächenspannung der Lösung wurde durch Zugabe eines fluorhaltigen Tensids (Surflon S-111, geliefert von Asahi Glass Co., Ltd.) eingestellt, wobei eine erste Tintenaufnahmeschicht- Beschichtungsfarbe mit einer Viskosität von 100 mPa.s und einer Oberflächenspannung von 35 mN/m und einer Dichte von 1,03 g/cm3 erhalten wurde.









(I) Herstellung eines Tintenstrahl- Aufzeichnungsmaterials

Mit einem Vorhangbeschichter vom Gleitbehältertyp wurden die zweite Tintenaufnahmeschicht-Beschichtungsfarbe und die erste Tintenaufnahmeschicht-Beschichtungsfarbe, die oben in (G) und (H) hergestellt wurden, zu einem Beschichtungszusammensetzungsfilm aus einer zweiten Tintenaufnahmeschicht-Beschichtungsfarbe und einer ersten Tintenaufnahmeschicht-Beschichtungsfarbe in dieser Reihenfolge von der unteren Seite, die mit einem Substrat in Kontakt zu bringen ist, gebildet, und der Beschichtungszusammensetzungsfilm wurde auf holzfreies Papier mit einem Grundgewicht von 60 g/m2 aufgetragen, so dass die Feststoffauftragsmenge der zweiten Tintenaufnahmeschicht-Beschichtungsfarbe 30 g/m2 betrug, und dass die Feststoffauftragsmenge der ersten Tintenaufnahmeschicht-Beschichtungsfarbe 9 g/m2 betrug, und anschliessend wurde durch Blasen mit heisser Luft bei 180°C über 2 Minuten sofort nach dem Auftragen in einem Zustand getrocknet, in dem das Substrat und die horizontale Ebene einen Winkel von 0° bildeten und der Beschichtungszusammensetzungsfilm auf der oberen Seite des Substrats war, wodurch ein Tintenstrahl- Aufzeichnungsmaterial erhalten wurde.

Test 9 Drucken auf dem thermischen Aufzeichnungsmaterial mit einem Thermokopf

Ein Druck mit einer Breite von 5 cm und einer Länge von 5 cm wurde auf das in Beispiel 48 erhaltene thermische Aufzeichnungsmaterial mit einer thermischen Faxdruck- Testmaschine (TH-PMD, geliefert von Okura Denki K. K.), die mit einem Druckkopf (LH4409, geliefert von TDK) ausgestattet war, bei einem Anwendungspuls von 1,1 msek und einer angelegten Spannung von 20 V hergestellt. Jeder gedruckte Teil wurde bezüglich der Dichte mit einem Densitometer vermessen (Macbeth RD918). Weiterhin wurden die gedruckten Teile bezüglich der Ungleichförmigkeit der Farbbildung beobachtet. Tabelle 10 zeigt die Ergebnisse.

Test 10 Drucken auf dem Tintenstrahl- Aufzeichnungsmaterial mit einem Tintenstrahldrucker

Ein Druck mit einer Breite von 5 cm und einer Länge von 5 cm wurde auf das Tintenstrahl-Aufzeichnungsmaterial, das in Beispiel 49 erhaltenen wurde, mit schwarzer Tinte mit einem Farbtintenstrahldrucker (PM750C, geliefert von Seiko-Epson) hergestellt. Jeder gedruckte Teil wurde bezüglich der Dichte mit einem Densitometer (Macbeth RD918) vermessen. Weiterhin wurden die gedruckten Teile visuell bezüglich des Farbbildungszustands beobachtet. Tabelle 10 zeigt die Ergebnisse. TABELLE 10



TABELLE 11



Wie in den Beispielen 48 und 49 in den Tabellen 10 und 11 gezeigt, wurden Informations-Aufzeichnungsmaterialien, die bezüglich der Beschichtungsqualitäten und verschiedener Eigenschaften hervorragend waren, in guter Produktivität durch Vorhangbeschichten der Beschichtungszusammensetzungsfilme aus einer Vielzahl von Beschichtungsfarbschichten und anschliessendes Trocknen der Beschichtungszusammensetzungsfilme innerhalb 2 Minuten in einem Zustand, in dem das Substrat und die horizontale Ebene einen Winkel von 45° oder weniger besitzen, erhalten.

Oben weisen die Beschichtungsfarben eine Viskosität von mindestens 100 mPa.s während des Auftragens auf, die Beschichtungsfarbe für die unterste Schicht einer Vielzahl von Beschichtungsfarbschichten weist eine Oberflächenspannung von 18 bis 45 mN/m auf und die Beschichtungsfarbe für eine oben zu positionierende Schicht weist eine Dichte auf, die nicht mehr als 140% der Dichte der Beschichtungsfarbe für eine unten in Nachbarschaft zu positionierende Schicht aufweist.


Anspruch[de]
  1. 1. Verfahren zur Herstellung eines Informations- Aufzeichnungsmaterials mit mindestens zwei auf einem Substrat laminierten Schichten, welches das Bilden eines Beschichtungszusammensetzungsfilms aus einer Vielzahl von Beschichtungsfarbschichten auf einem Substrat durch Vorhangbeschichten und Trocknen des Beschichtungszusammensetzungsfilms umfasst, um einen Teil oder alle Schichten zum Bilden des Informations- Aufzeichnungsmaterials zu bilden, wobei die Beschichtungsfarben für eine Vielzahl der Beschichtungsfarbschichten während des Auftragens eine Viskosität von mindestens 100 mPa.s aufweisen und die Beschichtungsfarbe für die unterste Schicht einer Vielzahl von Beschichtungsfarbschichten eine Oberflächenspannung von 18 bis 45 mN/m aufweist.
  2. 2. Verfahren gemäss Anspruch 1, wobei von den Beschichtungsfarbschichten eine Schicht zum Bilden einer oberen Schicht eine kleinere Oberflächenspannung aufweist als eine Schicht zum Bilden einer unteren Schicht.
  3. 3. Verfahren gemäss Anspruch 1, wobei das Informations- Aufzeichnungsmaterial ein thermisches Informations- Aufzeichnungsmaterial ist.
  4. 4. Verfahren gemäss Anspruch 1, wobei eine oben zu positionierende Schicht des Beschichtungszusammensetzungsfilms aus einer Vielzahl von Beschichtungsfarbschichten eine Dichte aufweist, die nicht mehr als 140% der Dichte einer unten und in Nachbarschaft zu der oben zu positionierenden Schicht aufweist.
  5. 5. Verfahren gemäss Anspruch 1, wobei der Beschichtungszusammensetzungsfilm innerhalb von 2 Minuten nach dem Bilden des Beschichtungszusammensetzungsfilms einer Vielzahl von Beschichtungsfarbschichten auf dem Substrat getrocknet wird.
  6. 6. Verfahren gemäss Anspruch 5, wobei der Beschichtungszusammensetzungsfilm durch Bestrahlung mit Infrarotstrahlen getrocknet wird.
  7. 7. Verfahren gemäss Anspruch 5, wobei der Beschichtungszusammensetzungsfilm durch Bestrahlung mit Mikrowellen getrocknet wird.
  8. 8. Verfahren gemäss Anspruch 1, wobei der Beschichtungszusammensetzungsfilm aus einer Vielzahl von Beschichtungsfarbschichten in einem Zustand getrocknet wird, in dem das Substrat und die horizontale Ebene einen Winkel von 45° oder weniger bilden.
  9. 9. Verfahren zur Herstellung eines Informations- Aufzeichnungsmaterials mit mindestens zwei auf einem Substrat laminierten Schichten, das das Bilden eines Beschichtungszusammensetzungsfilms aus einer Vielzahl von Beschichtungsfarbschichten auf einem Substrat durch Vorhangbeschichten und Trocknen des Beschichtungszusammensetzungsfilms umfasst, um einen Teil oder alle Schichten zum Bilden des Informations- Aufzeichnungsmaterials zu bilden, wobei die Beschichtungsfarbe für eine oben zu positionierende Schicht einer Vielzahl von Beschichtungsfarbschichten eine Dichte aufweist, die nicht mehr als 140% der Dichte der Beschichtungsfarbe der darunter und in Nachbarschaft hierzu zu positionierenden Schicht beträgt.
  10. 10. Verfahren gemäss Anspruch 9, wobei das Informations- Aufzeichnungsmaterial ein thermisches Aufzeichnungsmaterial ist.
  11. 11. Verfahren gemäss Anspruch 9, wobei das Informations- Aufzeichnungsmaterial ein Tintenstrahl- Aufzeichnungsmaterial ist.
  12. 12. Verfahren gemäss Anspruch 9, wobei eine Vielzahl der Beschichtungsfarbschichten eine Beschichtungsfarbviskosität von mindestens 100 mPa.s während des Auftragens aufweisen, und eine Beschichtungsfarbe für die unterste Schicht einer Vielzahl von Beschichtungsfarbschichten eine Oberflächenspannung von 18 bis 45 mN/m aufweist.
  13. 13. Verfahren gemäss Anspruch 9, wobei von den Beschichtungsfarbschichten eine Schicht zum Bilden einer oberen Schicht eine kleinere Oberflächenspannung aufweist als eine Schicht zum Bilden einer unteren Schicht.
  14. 14. Verfahren gemäss Anspruch 9, wobei der Beschichtungszusammensetzungsfilm innerhalb von 2 Minuten nach dem Bilden des Beschichtungszusammensetzungsfilms einer Vielzahl von Beschichtungsfarbschichten auf dem Substrat getrocknet wird.
  15. 15. Verfahren gemäss Anspruch 14, wobei der Beschichtungszusammensetzungsfilm durch Bestrahlung mit Infrarotstrahlen getrocknet wird.
  16. 16. Verfahren gemäss Anspruch 14, wobei der Beschichtungszusammensetzungsfilm durch Bestrahlung mit Mikrowellen getrocknet wird.
  17. 17. Verfahren gemäss Anspruch 9, wobei der Beschichtungszusammensetzungsfilm aus einer Vielzahl von Beschichtungsfarbschichten in einem Zustand getrocknet wird, in dem das Substrat und die horizontale Ebene einen Winkel von 45° oder weniger bilden.
  18. 18. Kombination von mindestens zwei Beschichtungsfarben für ein Informations-Aufzeichnungsmaterial, das aus mindestens zwei laminierten Beschichtungsfarbschichten gebildet wird, wobei jede Beschichtungsfarbe eine Viskosität von mindestens 100 mPa.s beim Auftragen aufweist und die Beschichtungsfarbe zum Bilden der untersten Schicht des Informations-Aufzeichnungsmaterials eine Oberflächenspannung von 18 bis 45 mN/m aufweist.
  19. 19. Kombination von mindestens zwei Beschichtungsfarben gemäss Anspruch 18, wobei die Beschichtungsfarbe für eine oben zu positionierende Schicht eine Dichte aufweist, die die nicht mehr als 140% der Dichte der Beschichtungsfarbe für eine darunter und in Nachbarschaft hierzu zu positionierenden Schicht beträgt.
  20. 20. Kombination aus mindestens zwei Beschichtungsfarben für ein Informations-Aufzeichnungsmaterial, das aus mindestens zwei laminierten Beschichtungsfarbschichten gebildet wird, wobei die Beschichtungsfarbe für eine oben zu positionierende Schicht eine Dichte aufweist, die nicht mehr als 140% der Dichte der Beschichtungsfarbe für eine darunter und in Nachbarschaft hierzu zu positionierende Schicht beträgt.
  21. 21. Kombination aus mindestens zwei Beschichtungsfarben gemäss Anspruch 20, wobei jede Beschichtungsfarbe eine Viskosität von mindestens 100 mPa.s beim Auftragen aufweist und die Beschichtungsfarbe zum Bilden der untersten Schicht des Informations- Aufzeichnungsmaterials eine Oberflächenspannung von 18 bis 45 mN/m aufweist.






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com