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Dokumentenidentifikation DE10034883A1 01.03.2001
Titel Ausrichtung eines Papiers in einem gekrümmten Papierweg
Anmelder Hewlett-Packard Co. (n.d.Ges.d.Staates Delaware), Palo Alto, Calif., US
Erfinder Cruz, Israel, Jalisco, Guad., MX;
Guerrero, Marco A., Jalisco, Guad., MX
Vertreter Schoppe, Zimmermann, Stöckeler & Zinkler, 81479 München
DE-Anmeldedatum 18.07.2000
DE-Aktenzeichen 10034883
Offenlegungstag 01.03.2001
Veröffentlichungstag im Patentblatt 01.03.2001
IPC-Hauptklasse B65H 37/04
IPC-Nebenklasse G03G 15/00   
Zusammenfassung Ein Nachverarbeitungsmechnismus für einen Drucker oder dergleichen umfaßt einen gekrümmten Papierweg. Nachverarbeitungsvorgänge, wie beispielsweise ein Heften oder ein anderes Binden, werden entweder innerhalb des gekrümmten Papierwegs oder während des Zurückziehens eines Dokuments von dem gekrümmten Papierweg durchgeführt. Der gekrümmte Papierweg ermöglicht, daß solche Nachverarbeitungsvorgänge innerhalb eines begrenzten Raums durchgeführt werden können, während die Komplexität des Nachverarbeitungsmechnismus reduziert wird und die Komplexität von Vorgängen, die durch den Nachverarbeitungsmechanismus durchgeführt werden, reduziert wird.

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Papierhandhabung. Spezieller bezieht sich die Erfindung auf ein Falten und ein Manipulieren von Dokumenten zum Falten.

Auf ein Drucken von Dokumenten folgt oft eine Nachverarbeitungspapierhandhabung. In einer einfachen Form umfaßt dies ein Ordnen oder Stapeln. Oft ist das Dokument derart, daß eine Nachverarbeitung ein Stapeln und Falten umfaßt, mit Ausrichtungs- und Papiertrimm-Anforderungen. Eine solche Nachverarbeitung erfordert eine zusätzliche Ausrüstung und erhöht die "Aufstandsfläche" oder den Bodenraum, die oder der für eine solche Maschine erforderlich ist.

Eine Nachverarbeitung folgt im allgemeinen auf den Druckprozeß, bei dem ein Druckmaterial auf ein Papier oder andere Blattmedien aufgebracht wird. Es ist beabsichtigt, durch "Druckmaterial" einen Laser-Toner, eine Drucktinte oder jeden anderen Typ eines Toners oder eines Materials, das zum Liefern eines auf dem Dokument erzeugten Bilds verwendet wird, zu beschreiben. Diese stellen verschiedene Typen von Abbildungsmaterialien dar. Es ist natürlich möglich, daß unter geeigneten Umständen eine Änderung des Materials festgelegt wird, so daß die Pigmentation des Druckmaterials weniger bemerkbar ist. Ein solches Druckmaterial wird auf "Blattmedien" aufgebracht, die Papier oder andere Materialien, die zum Empfangen eines gedruckten Bilds verwendet werden, umfassen können. Typischerweise umfassen gedruckte Dokumente zumindest Blattmedien und ein Druckmaterial.

Es ist beabsichtigt, mit "Dokument" ein Blatt oder mehrere Blätter, die in der Form eines Druckhefts (booklet) sein können, zu beschreiben. Ein "Druckauftrag" kann mehrere Kopien eines Dokumentes umfassen. Ein Dokument kann eine Anzahl von Formen annehmen, es stellt jedoch oft eine Anordnung von Blättern von Papier oder anderen Blattmedien dar. Bei dieser Erfindung werden die Dokumente im allgemeinen durch eine Reihe von Heftklammern gebunden. Dies stellt typischerweise ein "Druckheft" dar, das manchmal als ein "rückstichgeheftet und gefaltet" (saddle stich and fold) bezeichnet wird. Ein Druckheft weist mehr als eine Seite auf, gewöhnlicherweise zwei bis fünf oder mehr Seiten. Es besitzt eine oder mehrere Heftklammer oder Heftklammern, die die Seiten zusammen hält oder halten. Die Heftklammern sind entlang einer Linie annähernd in der Mitte der Seite angeordnet. Die Seiten werden entlang einer Heftlinie, d. h.. einer Linie, die durch die Heftklammern definiert ist, nachdem die Seiten geheftet sind, gefaltet, solange Abschnitte des Druckhefts nicht absichtlich versetzt sind.

Der Ausdruck "MOPy" steht für mehrere Originaldrucke (MOPy = Multiple Original Prints). Ein "MOPy" ist eine Reproduktion eines Originals, das in einen Einmal-Auftrag, den ein Benutzer zum Drucken sendet, eingebunden ist. Das Original kann entweder in einer physischen oder elektronischen Form sein, wobei der Druckauftrag aus "n" MOPies bestehen kann. Jeder MOPy kann eine Anzahl "x" von Blättern aufweisen. Sowohl n als auch x können ein oder mehrere MOPy oder MOPies bzw. Blatt oder Blätter aufweisen. Beispielsweise kann ein bestimmter Druckauftrag fünf MOPies ("n" MOPies) aufweisen. Jeder MOPy kann 28 Blätter ("x" Blätter) aufweisen. Der Druckauftrag würde daher 140 Blätter aufweisen. Indem mehrere MOPies gedruckt werden, können Dokumente von dem Schreibtisch des Benutzers aus erzeugt, gesteuert, verwaltet und abgeschlossen werden, wodurch der Extraschritt eines Aufsuchens eines Photokopierers eliminiert wird.

Die Befestigung von mehreren größeren Blättern zur Bildung eines Druckhefts ist gut bekannt, wobei die Buchbindungstechnik sogar übliche Anzahlen von Seiten hat, wobei kleinere Abschnitte, die "Signaturen" oder "Einheiten" genannt werden und 16, 32 oder 64 Seiten aufweisen, zum Zweck des Druckens und Buchbindens zusammengestellt sind. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Technik, die für ein Erzeugen von Signaturen ebenso wie für kleinere Signaturen, Broschüren, und ebenso für andere gefaltete oder gebundene Dokumente hilfreich ist.

Ein gewöhnlich verwendetes Verfahren zur permanenten Befestigung mehrerer Seiten stellt ein Heften der Seiten dar. Wenn Druckaufträge durch ein Laserdrucken, Photokopieren oder andere kurzläufige Prozesse erzeugt werden, kann es wünschenswert sein, angeordnete Dokumente zu falten oder andersweitig zu manipulieren. Im Stand der Technik wurde dies entweder manuell oder durch die Verwendung einer Papierhandhabungsausrüstung, wie beispielsweise Blattfaltvorrichtungen, erledigt.

Eines der Aspekte von Blattfaltvorrichtungen besteht darin, daß es notwendig war, einzelne Dokumente separat auszurichten, zu heften und danach zu falten. Dies erhöhte die Kosten einer Papierfaltausrüstung. Zusätzlich verringerte die Komplexität der Ausrüstung die Verläßlichkeit und erhöhte den für einen Drucker benötigten Raum.

Für den Fall von Dokumenten, die durch die Verwendung von Laserdruckern oder Photokopierern erzeugt werden, machen jede zusätzliche Verfahren, die in das Erzeugen eines Endproduktes einbezogen sind, wie beispielsweise eine Faltausrüstung, die Verwendung einer zusätzlichen Ausrüstung erforderlich. Diese zusätzliche Ausrüstung würde sich entweder innerhalb oder außerhalb des Druckers befinden, wobei aber in jedem Fall zusätzliche Kosten und ein zusätzlicher Umfang erforderlich sind. Dies bedeutet, daß die Fähigkeit, Bürodrucker zu schaffen, die in der Lage sind, angeordnete Druckhefte oder andere Mehrfachseitenbroschüren zu liefern, begrenzt ist. Es wäre daher wünschenswert, eine Druckeranordnung zu schaffen, die eine Anordnung von mehreren Blättern von Papier oder anderen Blattmedien ermöglicht, aber keine wesentlichen Investitionen in eine zusätzliche Ausrüstung für ein Falten und für andere Papierhandhabungszwecke benötigt. Man wünscht sich, daß die zusätzlichen Merkmale geschaffen werden, ohne den Drucker oder Kopierer für einen Betreib wesentlich komplizierter oder weniger ökonomisch zu machen. Man wünscht sich daher eine Schaffung einer vereinfachten automatischen Papierfaltevorrichtung für eine solche Ausrüstung.

Zusätzlich muß der Papierfaltmechanismus vor dem Falten der Dokumente die Dokumente zu einer geeigneten Stelle zum Falten transportieren. Dies bedeutet, daß diese Dokumente erneut gehandhabt werden müssen, oft nachdem die Dokumente angeordnet oder andersweitig bei einem Entnahmeende eines Druckers sortiert sind. Dies kann eine Mißhandlung der Dokumente ergeben und natürlich zu einer erhöhten Komplexität der Ausrüstung führen.

Eine Schaffung der Fähigkeit, mehrere Nachverarbeitungsvorgänge durchzuführen, erhöht im allgemeinen den Platz oder die "Aufstandsfläche", der oder die durch einen Drucker beansprucht wird. Dies bedeutet, daß Merkmale, die andernfalls kostenwirksam sein können, unerwünscht sein können, da eine Raumbegrenzung vorliegt. Wenn beispielsweise die Nachverarbeitungsvorgänge ein Ordnen, Anordnen, Heften in der Mittei und Falten umfassen, ist es oft notwendig, einen ersten Bereich vorzusehen, in dem ein Stapel von Blättern angehäuft, in eine Ausrichtung gesetzt und geheftet werden kann. Zusätzlich wird Raum für nachfolgende Vorgänge wie beispielsweise ein Falten der gehefteten Dokumente benötigt. Für den Fall von Druckheften wird das Druckheft oft durch ein Papier mit Größe von 432 × 280 mm (Ledger-sized) oder ein A3-Papier gebildet, wobei der Drucker das Papier im allgemeinen längsweise entlädt. Dies bedeutet, daß die erste Empfängerablage sich über 430 mm über die Aufstandsfläche des Druckers hinaus erstrecken würde. Wenn zusätzlich das Dokument nachfolgend auf das Heften zu einem Faltmechanismus übertragen werden muß, kann ein zusätzlicher Raum benötigt werden. Derartige Drucker werden oft für mehrere Zwecke benötigt. Obwohl der Drucker mit der Möglichkeit eines Heftens hinsichtlich dieser Fähigkeit gekauft sein kann, ist es oft der Fall, daß der Drucker Aufgaben durchführen muß, die die zusätzliche Ausrüstung nicht benötigen. In einem solchen Fall kann sich der Drucker als übermäßig groß und für einen täglichen Gebrauch ungeeignet erweisen.

Man würde sich daher wünschen, einen Drucker zu schaffen, bei dem derartige verschiedene Funktionen, jedoch mit einer geringeren Komplexität der Ausrüstung, durchgeführt werden können. Es ist ferner wünschenswert, daß Nachverarbeitungsvorgänge innerhalb einer Aufstandsfläche, die für einen Nachverarbeitungsprozeß erforderlich sein kann, durchgeführt werden können. Es ist ferner wünschenswert, daß der Raum,, der für jeden der Nachverarbeitungsschritte erforderlich ist, klein ist, insbesondere bei einer Ausrüstung, die zum Handhaben größerer Blätter, wie beispielsweise ein Papier einer Größe von 432 × 280 mm, ein A3- oder ein B3-Papier, konzipiert ist.

Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Vorrichtung und ein Verfahren zu schaffen, um zu ermöglichen, daß Papiermedien bei Laserdruckern, Photokopierern und ähnlichen Druckvorrichtungen in Nachverarbeitungsvorgängen auf eine einfache Art und Weise gehandhabt werden können.

Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung gemäß Anspruch 1 und ein Verfahren gemäß Anspruch 10 gelöst.

Typischerweise besteht der Vorgang zum Herstellen eines Druckhefts darin, einen Satz von Heftklammern im allgemeinen in die Mitte des Blatts einzubringen. Sobald das Blatt geheftet ist, wird es an der Mittellinie gefaltet, so daß es eine Bucherscheinung aufweist. Das Falten wird mit Hilfe von Klemmrollen entweder in Verbindung mit einer Zuführungsklinge oder mit einem Drückerstab, der das Dokument knickt, erreicht.

Nachdem ein solches Druckheft gefaltet ist, ergibt sich die Umschlagsseite kürzer als die Mittelfaltseite, wenn alle Blätter auf dem gleich bemaßten Papier gedruckt sind. In manchen Fällen wird dies toleriert und die freien Kanten der. Seiten bilden ein Verjüngungsprofil. In anderen Fällen wird die verjüngte Kante geschnitten, um ein einheitliches Profil zu bilden. Wenn ein Druckheft aus mehreren identischen Blättern, die in der Mitte gefaltet sind, gebildet wird, kann dieses einheitliche Profil durch zwei Techniken erreicht werden:

  • 1. Das Druckheft kann mit dem Verjüngungsprofil gebildet werden und die freien Enden können zurückgeschnitten werden.
  • 2. Das Dokument kann gefaltet werden, so daß eine Seite von jedem Blatt in eine Ausrichtung fällt, wodurch die Fehlausrichtung der anderen Seite verdoppelt wird. Die andere Seite kann entweder zurückgeschnitten werden oder es wird die Beibehaltung der Verjüngung bei derselben erlaubt.

In jedem Fall ist der Grad der Verjüngung von der Natur und der Dicke der Blätter genauso wie von der offenen Länge der Blätter abhängig. Man kann erkennen, daß die Ausrüstung, die zum Bilden derartiger Druckhefte verwendet wird, irgendeine Art einer Anpassung an eine solche Verjüngung aufweisen muß. Wenn ferner Druckhefte oder Signaturen getrimmt werden, ist es oft notwendig, die Papierhandhabungsausrüstung mit einer Möglichkeit zum Einstellen gewünschter Verjüngungscharakteristika vorzusehen.

Während des Druckheftherstellungsprozesses ist man in erster Linie an der Mittellinie des Dokuments interessiert, wo man die Heftklammern unterbringt und das Dokument faltet. Der Rest des Druckhefts verbraucht nur Platz.

Gemäß der vorliegenden Erfindung ist eine Nachverarbeitungsausrüstung für einen Drucker oder eine andere Papierhandhabungsvorrichtung konfiguriert, um das Papier oder andere - Blattmedien innerhalb einer gekrümmten Aufnahmevorrichtung zu enthalten. Die gekrümmte Aufnahmevorrichtung umfaßt einen Radial-Finger, der einen Endanschlag für die Blattmedien liefert. Der Radial-Finger hält die Blattmedien in einer. Ausrichtung aufrecht und ist eingestellt, um die Blattmedien mit dem Papierhandhabungsmechanismus, der entlang der gekrümmten Aufnahmevorrichtung positioniert ist, zu positionieren. Die gekrümmte Aufnahmevorrichtung weist eine Aufstandsfläche mit einem reduzierten Profil auf und ermöglicht ferner eine Bewegung der Blattmedien innerhalb dieser reduzierten Aufstandsfläche zu verschiedenen Papierhandhabungsmechanismen. Dies liefert den Vorteil einer Verwendung einer gebräuchlichen Ausrüstung für Ausrichtungszwecke, während mehrere Funktionen durchgeführt werden. Ferner liefert dies den Vorteil einer Reduzierung der Gesamtaufstandsfläche der Papierhandhabungsausrüstung.

Gemäß einem Aspekt der Erfindung ist eine gekrümmte Aufnahmevorrichtung bei einem Entladeende eines Druckers oder einer anderen Blattmedienhandhabungsvorrichtung vorgesehen. Bei der gekrümmten Aufnahmevorrichtung ist ein Radial-Finger positioniert, der sich von einer Mittelachse der Aufnahmevorrichtung erstreckt. Der Radial-Finger bildet einen Endhaltepunkt für die Blattmedien, die in die Aufnahmevorrichtung entladen werden, und richtet eine Position aus, bei der die Blattmedien in die Ausrichtung fallen. Um mehrere Vorgänge, wie beispielsweise ein Heften und ein Falten, zu erreichen, hält der Radial-Finger zuerst bei einer Position, die mit einem ersten Mechanismus, wie beispielsweise einem Hefter, ausgerichtet ist. Nachdem das Heften durchgeführt ist, bewegt sich der Radial-Finger, um das Blattmedium in eine Ausrichtung mit einem zweiten Mechanismus zu positionieren. Wenn der zweite Mechanismus eine Faltvorrichtung ist, kann die Faltvorrichtung daher zum Falten des Dokuments entlang einer Heftlinie veranlaßt werden.

Die Krümmung bewirkt eine teilweise Verschiebung der Blattmedien zur Bildung verjüngter Enden. Daher ist ein gewisser Grad einer automatischen Ausrichtung erreicht, durch die die Blattmedien eine gleichmäßige Verjüngung bilden, mit Ausnahme von Schwankungen in der Natur des Papiers. Dies bedeutet, daß eine erforderliche Einstellung zum Erreichen einer gewünschten Verjüngung geringer als diejenige ist, die zum Erreichen einer solchen Verjüngungseigenschaft erforderlich wäre, wenn eine Ausrichtung der Blätter auf einer flachen Oberfläche ausgeführt würde.

Bei einem Ausführungsbeispiel ist ein Heftmechanismus entlang der gekrümmten Aufnahmevorrichtung positioniert, so daß die Blattmedien bei einer gewünschten Stelle, wie beispielsweise entlang einer Mittelfaltlinie, geheftet werden können. Ein Faltmechanismus ist ferner entlang der gekrümmten Aufnahmevorrichtung angeordnet. Der Radial-Finger kann zuerst positioniert werden, um ein Dokument mit einem Heftmechanismus auszurichten, und daraufhin neu positioniert werden, um das Dokument mit einer Papierfaltvorrichtung auszurichten, sogar wenn die Papierfaltvorrichtung bezüglich des Hefters versetzt ist.

Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung verwendet eine Papierhandhabungsvorrichtung einen neuartigen gekrümmten Papierweg. Der Papierweg reduziert die Gesamtgröße einer Druckheftherstellungsvorrichtung beträchtlich und vereinfacht die Positionierungsmechanismen, die bei gegenwärtigen Druckheftherstellungsvorrichtungen anstelle des traditionellen flachen Papierwegs, der bei allen gegenwärtigen Vorrichtungen verwendet wird, verwendet wird.

Vorteile dieses kreisförmigen Ansatzes bestehen darin, daß der Benutzer eine beträchtlich kompaktere Druckheftherstellungsvorrichtung besitzen wird, die ökonomischer und weniger komplex ist. Für den Entwickler sind die meisten Mechanismen durch eine Verwendung von Drehmechanismen stark vereinfacht:

Es besteht daher kein Bedarf, eine Drehbewegung von einen beliebigen Motor in eine lineare Bewegung umzuwandeln.

Ein Radial-Finger wird als der mechanische Anschlag verwendet, der benötigt wird, um die Seiten longitudinal auszurichten, wobei derselbe für die gewünschte Papierlänge unter Verwendung eines Schrittmotors leicht eingestellt werden kann. Es besteht kein Bedarf für einen Mechanismus zum Umwandeln einer Drehbewegung in eine lineare Bewegung, um diese Papiergrößeneinstellung vorzunehmen. Die Seiten werden nach und nach zugeführt und gegen den Radial-Finger unter Verwendung von zwei oder drei Sätzen von flexiblen Fingern ausgerichtet. Dies wird jede Seite ausrichten und dieselben dazu treiben, der Oberfläche eines äußeren Zylinders, die die Außenseite des Papierwegs bildet, zu folgen.

Eine transversale Ausrichtung wird benötigt und diese könnte unter Verwendung der gleichen flexiblen Finger bei einem gewissen Winkel zum Ausrichten der Seiten gegen eine "stationäre" Wand erreicht werden. Diese transversale Ausrichtung könnte ferner unter Verwendung eines Satzes von Glattstoßvorrichtungen (Joggers) erreicht werden.

Wenn das Dokument vollständig und perfekt ausgerichtet ist, findet der Heftprozeß unter Verwendung von zwei stationären elektrischen Heftern statt.

Sobald der Auftrag geheftet ist, wird das Dokument von der Heftposition zu der Faltposition transportiert. Es wird der gleiche Radial-Finger verwendet, der das geheftete Dokument von der Heftposition zu der Faltposition unterhalb des Klemmpunktes der Faltrollen drückt. Im typischen Fall drückt der Radial-Finger das geheftete Dokument von der Heftposition an der Mittellinie des Dokuments unterhalb des Hefterkopfs zu der Faltposition ebenso an der Mittellinie des Dokuments. Ferner könnte eine Zuführungsklinge das Dokument durch einen Schlitz direkt in die Faltrollen ausstoßen.

Bevorzugte Ausführungsbeispiele werden nachfolgend unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen näher erläutert.

Es zeigen:

Fig. 1 eine Seitenansicht über den Papierweg eines Druckers, der seine Blätter entlang eines kreisförmigen Papierwegs entlädt;

Fig. 2 ein Beispiel eines gehefteten, gefalteten Dokuments; und

Fig. 3 Details einer Faltstation der Fig. 1 und 2.

In Fig. 1 entlädt ein Drucker 11, wie beispielsweise ein Laserdrucker, nach und nach Papierblätter 13-16. Die entladenen Blätter 13-16 durchlaufen zuerst einen Entladungsmechanismus, der durch Austrittsrollen 20 repräsentiert ist. Nachdem die Blätter 13-16 die Austrittsrollen 20 durchlaufen haben, treten dieselben in einen Entladeweg 23 ein, der eine Aufnahmevorrichtung 27 umfaßt.

Die Aufnahmevorrichtung 27 umfaßt eine äußere und innere Wand 31, 32, die positioniert sind, so daß die aufeinanderfolgenden Blätter 13-16 zwischen die Wände 31, 32 eingeführt werden, wenn dieselben von dem Drucker 11 entladen werden. Die Aufnahmevorrichtung 27 ist ferner positioniert, so daß die Blätter 13-16 in der Aufnahmevorrichtung 27 auf einen Endanschlag fallen, der durch einen Radial-Finger 35 festgelegt ist, nachdem die Blätter von dem Drucker 11 entladen sind. Bei dem gezeigten Beispiel sind die Blätter 13 und 14 bereits in eine Ineingriffnahme mit einer Oberfläche 37 gefallen, die eine Endplatte des Radial-Fingers 35 bildet. Bei diesem Beispiel haben die Blätter 15 und 16 diesen Punkt noch nicht erreicht. Blatt 15 fällt zu dem Radial-Finger 35 hin. Blatt 16 wird durch die Austrittsrollen 20 bewegt. Wenn das Blatt 16 die Austrittsrollen 20 durchlaufen hat, wird dieses Blatt entlang der Aufnahmevorrichtung 27 positioniert, so daß das Blatt 16 in die Aufnahmevorrichtung 27 fällt und dem Blatt 15 zu dem Radial-Finger 35 folgt. Jedes der Blätter 13-16 wird schließlich gegen den Radial-Finger 35 zum liegen kommen und dadurch in eine Ausrichtung fallen. Da die Blätter 13-16 entlang eines gekrümmten Wegs, der durch die Wände 31, 32 gebildet ist, liegen, besteht ein Unterschied in der Entfernung des Umfangs, über die sich jedes einzelne Blatt 13-16 erstreckt. Das innerste Blatt 16 (das noch nicht in die Aufnahmevorrichtung gefallen ist) wird sich daher umfangsmäßig entlang einer größeren Gradanzahl um die Aufnahmevorrichtung 27 erstrecken. Das erste Blatt 13 weist einen größeren mittleren radialen Abstand von dem Mittelpunkt der Aufnahmevorrichtung 27 auf. Es wird daher eine Verjüngung in dem Ausrichtungsprofil der Blätter 13-16 auftreten. Diese Verjüngung ist vorweggenommen, um einer Verjüngung zu entsprechen, die auftreten wird, nachdem die Blätter 13-16 gefaltet sind.

Um einen Heftvorgang zu erreichen, ist ein Hefter 51 vorgesehen. Der Hefter 51 umfaßt einen Amboß 53 und einen Hammer 55. In diesem Fall befindet sich der Amboß 53 auf der Innenseite der Aufnahmevorrichtung 27, so daß die Heftklammern von dem Hammer 55 zu dem Amboß 53 in eine Richtung von der Außenseite zu der Innenseite der Aufnahmevorrichtung 27 entlassen werden. Um die Heftklammern an einer gewünschten Stelle ordnungsgemäß zu positionieren, ist der Radial-Finger 35 positioniert, so daß die Blätter 13-16 mit dem Hefter 51 ausgerichtet sind. Dies kann erreicht werden, indem entweder der Radial-Finger 35 in einem gewünschten Abstand zu dem Hefter 51 positioniert wird oder indem der Radial-Finger 35 zu dem Hefter 51 so lange gedreht wird, bis sich die Blätter 13-16 in einer gewünschten Position befinden. Bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel dreht sich der Radial-Finger 35. Dies ermöglicht, daß sich der Hefter 51 und andere Vorrichtungen in einer stationären Position entlang des Umfangs befinden.

Gemäß Fig. 2 werden die Blätter 13-16 entlang einer Mittellinie 59 geheftet und gefaltet, so daß der Radial-Finger 35 (Fig. 1) die Blätter 13-16 positionieren wird, so daß der Hefter 51 mit einer Heftlinie (Mittellinie 59) auf einem halbem Weg entlang der Länge der Blätter 13-16 ausgerichtet ist. Der Hefter 51 erreicht seinen Heftbetrieb während sich die Blätter 13-16 innerhalb der Aufnahmevorrichtung 27 befinden.

Nachfolgend auf das Heften bewegt der Radial-Finger 35 gemäß Fig. 3 die Blätter 13-16 zurück zu einer Klemmrollenstation 61 hin. Bei der Klemmrollenstation 61 wird ein Paar vors Klemmrollen 63, 64 verwendet, um die gehefteten Blätter 13-16 zu falten. Eine der Klemmrollen 63 umfaßt Magneten (die nicht gezeigt sind), so daß die Klemmrolle 63 das Dokument anzieht, indem die Heftklammer angezogen wird, wenn diese Klemmrolle 63 benachbart zu der Mittellinie 59 positioniert ist. Diese magnetische Anziehung trat während des vorhergehend erwähnten Entladezyklus nicht auf, da sich vor dem Heftbetrieb keine Heftklammer in den Blättern 13-16 befand, die durch die Klemmrolle 63 angezogen werden kann. Es ist ferner möglich, eine unbeabsichtigte magnetische Anziehung durch ein Drehen der Klemmrollen 63-64 zu verhindern, so daß der Magnet in einem wesentlichen Abstand von der äußeren Wand 31 angeordnet ist. Es ist ferner möglich, eine Unterstützung zum Annähern der gehefteten Blätter 13-16 zu den Klemmrollen 63-64 hin zu liefern. Dies kann durch eine Verwendung einer Klinge 71 oder eines zweiten Radial- Fingers 73 oder durch beides erreicht werden. Die Klinge 71 biegt die Blätter 13-16 aufwärts zu den Klemmrollen 63-64 hin. Der zweite Radial-Finger 73 wirkt mit dem Radial-Finger 35 zusammen, um die Seiten durch ein Begrenzen der Umfangslänge zwischen den Radial-Fingern 35, 73 zu knicken. Dieses Knicken treibt die Seiten zu einer Ineingriffnahme durch die Klemmrollen 63-64. Wenn die Seiten 13-16 durch die Klemmrollen 63-64 in Eingriff genommen werden, ziehen die Klemmrollen 63-64 die Seiten aufwärts durch die Klemmrollen 63-64, wodurch das geheftete Dokument gefaltet wird.

Wie man sehen kann, ist es möglich, eine Anzahl von verschiedenen Vorgängen innerhalb der Begrenzungen eines kleinen Raums zu erreichen. Es ist ferner möglich, die physischen Orte der Komponenten, wie beispielsweise des Hefter 51 und der Klemmstation 61, zu verändern. Es ist möglich, den Hefter 51 und die Klemmstation 61 zu verschieben, so daß eine gemeinsame Stelle auf dem Umfang verwendet wird, um sowohl den Heftvorgang als auch den Faltvorgang durchzuführen. Es ist ferner möglich, Einstellungen bezüglich der Position der Heftklammern entlang der Länge der Blätter 13-16 zu erreichen. Wenn beispielsweise der Radial-Finger 35 in die Nähe des Hefters 51 bewegt würde, würden die Blätter 13-16 nahe an einer Kante der Blätter 13-16 geheftet. Obwohl dies nicht die normale Konfiguration für ein gefaltetes Dokument ist, ermöglicht dies, daß der gleiche Mechanismus ein geheftetes Dokument eines unterschiedlichen Typs erzeugt.

Der Radial-Finger 35 kann ferner mit einem bevorzugten Profil versehen sein. Dies ist durch eine Endplattenoberfläche 37 gezeigt. Die Endplattenoberfläche ist bezüglich der radialen Richtung des Fingers 35 gekippt, wodurch sich eine vorbestimmte Verjüngung für die Blätter 13-16 ergibt, nachdem dieselben gefaltet wurden. Davon abhängig, ob es gewünscht ist, eine gleichmäßige Verjüngung auf der linken und rechten Seite des abgeschlossenen Druckhefts zu liefern oder ob es gewünscht ist, die Erfordernis für ein Schneiden der verjüngten Enden des gehefteten Dokuments nach einer Anordnung zu begrenzen, kann diese Verjüngung innerhalb der Aufnahmevorrichtung 27 positiv oder negativ sein.

Verschiedene Modifikationen können durch Fachleute mit Hilfe dieser Offenbarung durchgeführt werden, ohne von dem Schutzbereich der Erfindung abzuweichen. Beispielsweise ist es möglich, Einstellungen bezüglich der Positionen des Heftens entlang der Blätter 13-16 durch ein Bewegen des Hefters 51 zu erreichen. Es ist ferner möglich, eine Schneidevorrichtung oder eine andere Nachverarbeitungsvorrichtung, die durch die Aufnahmevorrichtung 27 und den Radial-Finger 35 ausgerichtet wird, zu umfassen.


Anspruch[de]
  1. 1. Papierhandhabungsvorrichtung mit folgenden Merkmalen:
    1. a) einer Primär-Papierhandhabungsvorrichtung (11), die in der Lage ist, einzelne einer Mehrzahl von Blättern (13-16) aufeinanderfolgend zu entladen, wobei die Mehrzahl von Blättern (13-16) ein Dokument aufweist;
    2. b) einer Empfangs-Aufnahmevorrichtung (27) mit einem gekrümmten Blattmedienhalteraum, wobei die einzelnen, von der ersten Papierhandhabungsvorrichtung (11) entladenen Blätter (13-16) in die Aufnahmevorrichtung (27) eintreten;
    3. c) einem Endanschlag (35), der eine Ausrichtung der Blätter (13-16) in einem Stapel innerhalb des gekrümmten Blattmedienhalteraums festlegt; und
    4. d) einer Vorrichtung zum Durchführen einer weiteren Operation bezüglich der Blattmedien innerhalb des gekrümmten Ausrichtungsraums.
  2. 2. Papierverarbeitungsvorrichtung gemäß Anspruch 1, die ferner die Aufnahmevorrichtung (27) mit einer Führung (31, 32) aufweist, derart, daß die einzelnen, von der Primär-Papierhandhabungsvorrichtung (11) in die Aufnahmevorrichtung (27) entladenen Blätter (13-16) in die Führung eintreten, wobei nachfolgende Blätter (15) in die Führung eintreten und gegen vorhergehend entladene Blätter (13, 14) in einer Ordnung als ein Stapel von Blättern (13-16) innerhalb des gekrümmten Halteraums liegen.
  3. 3. Papierverarbeitungsvorrichtung gemäß Anspruch 2, die ferner eine einstellbare Führung aufweist, die eine Einstellung transversal zu einer Bewegungsrichtung der aufeinanderfolgend entladenen Blätter (13-16) in den gekrümmten Blattmedienhalteraum liefert.
  4. 4. Papierverarbeitungsvorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, die ferner den Endanschlag (35) positionierbar aufweist, um den Stapel mit zumindest einer Station selektiv auszurichten.
  5. 5. Papierverarbeitungsvorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, die ferner die Vorrichtung zum Durchführen einer weiteren Operation aufweist, die eine Blattmaterialbindevorrichtung (51) umfaßt, die positioniert ist, um den Stapel in der Aufnahmevorrichtung (27) zu binden, während der Endanschlag (35) die Ausrichtung der Blätter (13-16) in dem Stapel aufrecht erhält.
  6. 6. Papierverarbeitungsvorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5, die ferner folgende Merkmale aufweist:
    1. a) eine Blattmaterialbindevorrichtung (51), die positioniert ist, um den Stapel in der Aufnahmevorrichtung (27) zu binden, während der Endhaltepunkt (35) die Ausrichtung der Blätter (13-16) in dem Stapel aufrecht erhält; und
    2. b) einen Faltmechanismus (61), der in der Lage ist, den Stapel von der Aufnahmevorrichtung (27) zu empfangen, um den Stapel zu falten, und ferner in der Lage ist, den Stapel nach dem Binden des Stapels zu falten.
  7. 7. Papierverarbeitungsvorrichtung gemäß Anspruch 6, bei der der Faltmechanismus (61) ein Paar von Klemmrollen (63, 64) umfaßt, die im wesentlichen außerhalb eines Umfangs des gekrümmten Blattmedienhalteraums angeordnet sind, wobei das Falten durch ein Zurückziehen des Stapels von der Aufnahmevorrichtung (27) zwischen die Klemmrollen (63, 64) bewirkt wird.
  8. 8. Papierhandhabungsvorrichtung gemäß Anspruch 6, bei der der Faltmechanismus (61) benachbart zu der Aufnahmevorrichtung (27) positioniert ist, um den Stapel von der Aufnahmevorrichtung (27) an dem Beginn einer Faltlinie (59) des Stapels zu empfangen und den Stapel an der Faltelinie beginnend von der Aufnahmevorrichtung (27) zurückzuziehen.
  9. 9. Papierverarbeitungsvorrichtung gemäß Anspruch 6, bei der:
    1. a) der Faltmechanismus (61) den Stapel von einer Stelle entlang der Aufnahmevorrichtung (27), die: von der Position der Blattmaterialbindevorrichtung (51) getrennt ist, wiedererlangt; und
    2. b) der Endanschlag (35) sich in seiner Position, entlang der Aufnahmevorrichtung (27) verschiebt, um den Stapel von dort, wo eine Faltlinie (59) mit der Bindevorrichtung (51) ausgerichtet ist, zu einer Position zu verschieben, bei der die Faltlinie (59) mit dem Faltmechanismus (61) ausgerichtet ist.
  10. 10. Verfahren zur Blattmedienhandhabung mit folgenden Schritten:
    1. a) Entladen von Blattmedien von einer Primär-Papierhandhabungsvorrichtung (11) durch aufeinanderfolgendes Entladen einzelner einer Mehrzahl von Blättern (13-16), wobei die Mehrzahl von Blättern. (13-16) ein Dokument aufweist;
    2. b) Empfangen der Blattmedien in einer Aufnahmevorrichtung (27), die einen gekrümmten Blattmedienhalteraum aufweist, wobei die einzelnen, von der Primär-Papierhandhabungsvorrichtung (11) entladenen Blätter in die Aufnahmevorrichtung (27) eintreten;
    3. c) Festlegen einer Ausrichtung der Blätter (13-16) in dem Stapel mit einem Endanschlag (35); und
    4. d) Binden der Blattmedien (13-16) innerhalb des gekrümmten Ausrichtungsraums mit dem Endanschlag (35), der die Ausrichtung der Blätter (13-16) in dem Stapel festlegt.
  11. 11. Verfahren gemäß Anspruch 10, das ein Einstellen des Endanschlags (35) aufweist, um eine gewünschte Position der Blätter (13-16) mit zumindest einer Station innerhalb der Aufnahmevorrichtung (27) zu erreichen.
  12. 12. Verfahren gemäß Anspruch 10 oder 11, mit folgenden Schritten:
    1. a) Auswählen einer Position auf den Blättern (13-16) für das Binden der Blattmedien; und
    2. b) Einstellen des Anschlagpunts (35) um eine gewünschte Position der Blätter (13-16) bezüglich eines Bindemechanismus (51) zu erreichen, um das Binden der Blattmedien an der gewünschten Position zu erreichen.
  13. 13. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 10 bis 12, mit folgenden Schritten:
    1. a) Einstellen des Endanschlags (35) in seine Position entlang der Aufnahmevorrichtung (27), um den Stapel zu einer Faltstation zu schieben, bei der eine vorbestimmte Faltlinie (59) auf den Blättern (13-16) mit einem Faltmechanismus (61) ausgerichtet ist; und
    2. b) Verwenden des Faltmechanismus (61), um den Stapel von der Aufnahmevorrichtung (27) nach der Einstellung des Endanschlags (35) wiederzuerlangen.
  14. 14. Verfahren zur Blattmedienhandhabung mit folgender Schritten:
    1. a) Entladen von Blattmedien von einer Primär-Papierhandhabungsvorrichtung (11) durch ein aufeinanderfolgendes Entladen einzelner einer Mehrzahl von Blättern (13-16), wobei die Mehrzahl von Blätterur (13-16) ein Dokument aufweist;
    2. b) Empfangen der Blattmedien in einer Aufnahmevorrichtung (27), die einen gekrümmten Blattmedienhalteraum aufweist, wobei die einzelnen von der Primär-Papierhandhabungsvorrichtung (11) entladenen Blätter (13-16) in die Aufnahmevorrichtung (27) eintreten;
    3. c) Festlegen einer Ausrichtung der Blätter (13-16) in dem Stapel mit einem Endanschlag (35); und
    4. d) Durchführen einer weiteren Operation bezüglich der Blattmedien innerhalb des gekrümmten Ausrichtungsraums, wobei der Endanschlag (35) die Ausrichtung der Blätter (13-16) in dem Stapel festlegt.
  15. 15. Verfahren gemäß Anspruch 14, das ein Einstellen des Endanschlags (35) aufweist, um eine gewünschte Position der Blätter (13-16) mit zumindest einer Station innerhalb der Aufnahmevorrichtung (27) zu erreichen.






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