PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE69426098T2 01.03.2001
EP-Veröffentlichungsnummer 0635969
Titel Benutzung eines Bildmusters als Zugangsschlüssel zu Funktionen einer Maschine
Anmelder Xerox Corp., Rochester, N.Y., US
Erfinder Johnson, Walter A.L., Santa Clara, US;
Henderson, Jr., D. Austin, La Honda, California 94020, US
Vertreter Grünecker, Kinkeldey, Stockmair & Schwanhäusser, 80538 München
DE-Aktenzeichen 69426098
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 19.07.1994
EP-Aktenzeichen 943052936
EP-Offenlegungsdatum 25.01.1995
EP date of grant 11.10.2000
Veröffentlichungstag im Patentblatt 01.03.2001
IPC-Hauptklasse H04N 1/44

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft Techniken zum Verifizieren der Quelle eines Signals, wie eines einen Betriebsvorgang anfordernden Signals.

Die von Xerox Corporation 1992 herausgegebene Schrift Using PaperWorksTM on a PC, beschreibt auf Seiten 1-4 und 71-121 Merkmale der PaperWorksTM-Software. Seite 2 bezeichnet, dass die Software ein Dokument als ein elektronisches Bild speichert, und dass ein Dokument von einem Personalcomputer (PC) an eine Faxmaschine geliefert werden kann, ob es nun ein zu dem PC gefaxtes Dokument oder eine Version eines an dem PC geschaffenen Dokuments ist. Seite 3 bezeichnet, dass ein Nutzer einen Sicherheitskode festsetzen und es erforderlich machen kann, dass dieser an Formularen für PaperWorks eingegeben wird, um diese zu bearbeiten.

Die Schrift Using PaperWorksTM from a Fax Machine, Xerox Corporation, 1992, beschreibt ebenfalls Merkmale der PaperWorksTM-Software. Seiten 1 und 4 bezeichnen, dass Information an einem PC sicher ist, da die eigene Version von PaperWorks nur mit an dem eigenen PC geschaffenen Formularen arbeitet; PaperWorks druckt einen speziellen Kode an jedem Formular, so dass auf ein Dokument an dem eigenen PC nur mit einem Formular von dem eigenen PC zugegriffen werden kann. Auch kann man zur Vervollständigung der Sicherheit einen Sicherheitskode einrichten, um einen ungenehmigten Gebrauch von PaperWorks zu verhindern; dieser Kode muss an einem Formular markiert sein, bevor PaperWorks es verarbeitet.

Ein Aspekt der Erfindung beruht auf der Beobachtung von Problemen mit herkömmlichen Quellenverifizierungs-Techniken für Datenverarbeitungs-Systeme. Herkömmlicherweise verifiziert ein Datenverarbeitungs-System die Quelle eines Signals mit Benutzung eines Quellenverifizierers, der einen Satz von ASCII-Kodes oder andere Zeichenkodes wie ein Paßwort enthält.

Herkömmliche Techniken zum Schaffen von ASCII-Kodes oder andere Zeichenkodes für ein Datenverarbeitungs-System können in gewissen Situationen problematisch werden. Wenn die Kodes direkt erhalten werden, wie durch Drücken von Tasten einer Tastatur, muss das System Nutzereingabeschaltungen zum Empfangen von solchen Kodes besitzen, und in diesem Falle hätte ein Fern-Nutzer, der nur z. B. durch eine Faksimilemaschine kommunizieren kann, Schwierigkeiten, einen Quellenverifizierer zu schaffen. Wenn andererseits die Kodes indirekt durch Handschrifterkennung oder andere Erkennungstechniken erhalten werden, erschweren es Erkennungsfehler, eine genaue Quellen-Verifizierung zu erhalten. Derartige Fehler können infolge unzureichender Erkennungs-Software oder wegen unzureichender Auflösung bei der Faksimile-Übertragung auftreten.

Selbst wenn ein Nutzer fähig ist, einen Satz von ASCII-Kodes oder anderen Zeichenkodes als einen Quellenverifizierer zu schaffen, kann der mit derartigen Kodes erhaltene Sicherheitspegel begrenzt sein. Es ist möglich, dass nicht zugelassene Nutzer den Kodesatz beobachten oder entdecken und ihn benutzen, um ungenehmigte Maschinenbetriebsvorgänge zu erlangen.

EP-A-506 469 betrifft eine in einer Kopiermaschine enthaltene Bildverarbeitungsvorrichtung. Das in diesem Dokument angesprochene Problem ist die Tatsache, dass gegenwärtige Kopiermaschinen kopierte Bilder mit extrem hoher Qualität erzeugen können, so dass ein Bedarf besteht, eine Fälschung von Rechnungen, Wertpapieren oder anderen wertvollen Unterlagen zu verhindern. Gemäß diesem Dokument wird das Vorhandensein eines Originalbildes, das mit einem vorher gespeicherten bestimmten Original übereinstimmt, durch eine Entscheidungsschaltung erfasst und Kopieren des Originalbildes verhindert.

JP-A-5048649 beschreibt eine Postservice-Verarbeitungsmaschine, die fähig ist, eine Entscheidung zu treffen, ob ein ankommendes Informationsblatt ein Optikmarkenerkennungs- (OMR)Blatt enthält. Falls kein OMR-Blatt vorhanden ist wird die Lieferbedingungsinformation von einer Lieferbedingungstabelle ausgelesen, und das Postfunktions-Verarbeitungsmittel wird entsprechend der ausgelesenen Lieferbedingungsinformation ausgeführt.

Das Ziel der vorliegenden Erfindung ist, eine Maschine und ein Verfahren mit einer verbesserten Sicherheit gegen unberechtigten Betrieb zu schaffen.

Dementsprechend schafft die vorliegende Erfindung ein Verfahren und eine Maschine gemäß den angefügten Ansprüchen.

Wenn der Nutzer das erste Mal das Quellenverifizierungsbild herstellt, kann es als ein originales Quellenverifizierungsbild gespeichert werden. Wenn der Nutzer daraufhin das gleiche Quellenverifizierungsbild eingibt, kann es mit dem vorher gespeicherten Quellenverifizierungsbild verglichen und, wenn es das gleiche ist, kann ein entsprechender Vorgang ausgeführt werden, der nicht ausgeführt wird, wenn die Bilder nicht gleich sind.

Diese Technik kann beispielsweise mit einer Maschine realisiert werden, die Bilder definierende Daten speichern und empfangen kann. Die Maschine kann in einem Speicher-Original Quellenverifizierungsdaten speichern, welche ein erstes Quellenverifizierungsbild definieren. Die Maschine kann die originalen Quellenverifizierungsdaten zum Verifizieren der Quelle benutzen. Beispielsweise kann die Maschine auf einen Empfang von Daten hin, welche ein ein zweites Quellenverifizierungsbild enthaltendes Bild definieren, diese Daten und die originalen Verifizierungsdaten benutzen, um Daten abzuleiten, welche ein Maß für die Gleichartigkeit der beiden Bilder bezeichnen. Die Maschine kann dann ein Kriterium, wie z. B. einen Schwellenwert, an das Gleichartigkeitsmaß anlegen, um Daten zu erhalten, die bezeichnen, ob das zweite Quellenverifizierungsbild das gleiche wie das erste Quellenverifizierungsbild ist. Ist das der Fall, kann die Maschine den entsprechenden Vorgang ausführen.

Ein Nutzer kann ein Quellenverifizierungsbild beispielsweise durch Markieren eines Feldes eines Formulars von Hand erzeugen. Der Nutzer kann dann Daten schaffen, welche ein Bild des markierten Formblatts definieren, indem er beispielsweise einen Scanner oder eine Faksimile-Maschine benutzt. Die Maschine kann die Daten benutzen, um das Quellenverifizierungsbild definierende originale Quellenverifizierungsdaten zu erhalten. Oder die Maschine kann die Daten auch benutzen, um zu bestimmen, ob das Quellenverifizierungsbild das glei che wie ein durch die originalen Quellenverifizierungsdaten definiertes Quellenverifizierungsbild ist.

Ein mit einem Quellenverifizierungsbild markiertes Formblatt liefert eine einem Schlüssel analoge Funktion: eine Person, die das markierte Formblatt oder eine qualitativ genügend hochwertige Kopie desselben besitzt, kann es benutzen, um Maschinenvorgänge zu erhalten. Der Besitzer des markierten Formblattes kann es einer anderen Person abgeben, um zuzulassen, dass diese andere Person Maschinenvorgänge ableiten kann. Das markierte Formblatt schafft größere Sicherheit bei der Quellenverifizierung als es ein Satz von Kodes könnte, da ein nicht zugelassener Nutzer das Quellenverifizierungsbild nicht besorgen kann, wenn er nicht im Besitz des Originals oder einer qualitativ hochwertigen Kopie desselben ist.

Die vorstehend beschriebenen Techniken sind deswegen vorteilhaft, weil sie die Verwendung eines Satzes von ASCII-Kodes oder anderer Zeichenkodes als Quellenverifizierer unnötig machen. Stattdessen können handmarkierte Bilder als Quellenverifizierer analog zu Schlüsseln verwendet werden. Die Techniken sind auch deswegen vorteilhaft, weil sie es dem Nutzer ermöglichen, ein Quellenverifizierungsbild zu schaffen, das eine Aufgabe oder den Inhalt einer Dateneinheit vorschlägt, auf die es sich bezieht, und das kann in gleicher Weise durch die Maschine benutzt werden, um die Aufgaben oder die Datenmenge zu identifizieren, für welchen ein Vorgang angefordert wird.

Die vorliegende Erfindung wird weiter beispielsweise mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben, in welchen:

Fig. 1 eine schematische Ansicht eines Formblattes ist, das ein Quellenverifizierungsbild enthält,

Fig. 2 ein Flussdiagramm ist, das allgemeine Maßnahmen bei der Benutzung eines Quellenverifizierungsbildes zeigt,

Fig. 3 ein schematisches Blockschaltbild ist, das allgemeine Komponenten eines Software-Produkts und eine Maschine zeigt, in der das Software-Produkt zum Realisieren der allgemeinen Schritte nach Fig. 2 benutzt werden kann,

Fig. 4 ein schematisches Blockschaltbild ist, das Wege zeigt, auf denen ein Mensch ein Quellenverifizierungsbild durch einen Handmarkierungsvorgang erzeugen kann,

Fig. 5 ein Flussdiagramm ist, das allgemeine Maßnahmen beim Speichern von ein originales Quellenverifizierungsbild definierenden Daten zeigt,

Fig. 6 ein schematisches Blockschaltbild ist, das einen Datenposten und ein Quellenverifizierungsbild in einer Datenbasis gespeichert zeigt.

Fig. 7 ein schematisches Blockschaltbild ist, das einen Gegenstand und ein Quellenverifizierungsbild in einem Dateisystem gespeichert zeigt,

Fig. 8 ein Flussdiagramm ist, das Maßnahmen bei der Reaktion auf Daten zeigt, welche ein angebliches Quellenverifizierungsbild definieren,

Fig. 9 ein Flussdiagramm ist, das Maßnahmen beim Ableiten eines Gleichartigkeitmaßes zeigt mit Benutzung von Pixeldaten, die ein originales Quellenverifizierungsbild und ein angebliches Quellenverifizierungsbild definieren,

Fig. 10 ein schematisches Flussdiagramm der Verwendung eines Formblattes mit einem Quellenverifizierungsbild zum Speichern und Abrufen eines Dokumentes ist,

Fig. 11 ein schematisches Flussdiagramm der Verwendung eines Formblattes mit einem Quellenverifizierungsbild zum Steuern einer Kopieraufgabe ist,

Fig. 12 ein schematisches Blockschaltbild einer Anwendung von Quellenverifizierungsbildern in einem Personalcomputersystem ist, und

Fig. 13 ein schematisches Blockschaltbild einer Anwendung von Quellenverifizierungsbildern in einem Kopierer ist.

A. Definitionen

Die nachstehend definierten Bezeichnungen haben die angezeigten Bedeutungen in dieser ganzen Beschreibung, einschließlich der Ansprüche.

Ein Datenposten bezeichnet ein "Gleichartigkeitsmaß" bei zwei Bildern, falls der Datenposten einen Wert besitzt, der einen Grad oder ein Ausmaß bezeichnet, in dem die beiden Bilder gleichartig sind.

Ein erster Datenposten wird erzeugt durch "Anwenden eines Kriteriums" auf einen zweiten Datenposten, wenn der erste Posten bezeichnet, ob der zweite Posten das Kriterium erfüllt. Ein Ablauf, der ein Kriterium anwendet, erzeugt einen solchen Datenposten.

Ein "Gleichheitskriterium" ist ein Kriterium, das auf einen Datenposten angewendet werden kann und ein Gleichartigkeitsmaß von zwei Bildern bezeichnet, um einen Datenposten zu erhalten, der bezeichnet, ob die beiden Bilder gleich sind. Daten, die ein Gleichheitskriterium bezeichnen, können beispielsweise ein minimaler oder ein maximaler Wert des Gleichartigkeitsmaßes sein, der das Kriterium erfüllt, oder ein Bereich, in welchem oder außerhalb welchem das Gleichartigkeitsmaß das Kriterium erfüllt.

Ein "Quellenverifizierungsbild" ist ein Bild, das zum Verifizieren einer Quelle von Signalen benutzt werden kann, wie Signalen, welche Vorgänge anfordern. Eine Signalquelle kann verifiziert werden durch Benutzen von Daten, welche zwei als ein "originales Quellenverifizierungsbild" und ein "angebliches Quellenverifizierungsbild" bezeichnete Quellenverifizierungsbilder definieren, um zu bestimmen, ob die beiden Quellenverifizierungsbilder gleich sind. Ein Maß der Gleichartigkeit des angeblichen Quellenverifizierungsbildes zu dem originalen Quellenverifizierungsbild muss ein Gleichheitskriterium erfüllen, um eine Signalquelle zu verifizieren.

B. Allgemeine Merkmale

Fig. 1-3 stellen allgemeine Merkmale der Erfindung dar. Fig. 1 zeigt ein Formblatt mit einem Quellenverifizierungsbild. Fig. 2 zeigt allgemeine Aktionen beim Benutzen eines Quellenverifizierungsbildes zum Erzielen eines Maschinenablaufs. Fig. 3 zeigt allgemeine Bestandteile eines Software-Produkts, und einer Maschine, in welcher dieses benutzt werden kann.

Fig. 1 zeigt ein Formblatt 10 mit einem Feld 12 für ein angezeigtes Quellenverifizierungsbild. Das Formblatt 10 wird Schlüssel genannt, da seine Funktion der eines Schlüssels analog ist. Wie gezeigt, enthält das Feld 12 Markierungen 14, die durch einen Menschen von Hand gezeichnet wurden. Eine Maschine, die Daten empfängt, welche das Formblatt 10 definieren, kann durch automatisches Speichern originaler Quellenverifizierungsdaten reagieren, welche ein Bild des Feldes 12 bestimmen, oder durch Benutzen von Daten, die ein Bild des Feldes 12 bestimmen, um dieses mit originalen Quellenverifizierungsdaten zu vergleichen und zu bestimmen, ob ein Ablauf auszuführen ist.

Die allgemeinen Maßnahmen in Fig. 2 beginnen im Kasten 20 mit Speichern von Gleichartigkeits-Kriteriumdaten, die ein Gleichartigkeits-Kriterium bezeichnen. Zu einem etwas späteren Zeitpunkt, wie durch die erste gestrichelte Linie angezeigt, speichert der Vorgang im Kasten 22 originale Quellenverifizierungs- (Source verifiying S.V) Daten, die ein erstes Quellenverifizierungsbild definieren, z. B. Daten, die ein Bild des Feldes 12 in dem Vordruck 10 definieren. Zu einem noch späteren Zeitpunkt, wie durch die zweite gestrichelte Linie angezeigt, empfängt die Maßnahme im Kasten 30 Daten, die ein Bild definieren, das ein zweites Quellenverifizierungsbild zeigt.

Die Maßnahme im Kasten 32 benutzt die das Bild definierenden Daten vom Kasten 30 und die Originalquellen-Verifizierungsdaten vom Kasten 22, um Daten zu erhalten, die ein Gleichartigkeitsmaß des ersten Quellenverifizierungsbildes mit dem zweiten Quellenverifizierungsbild bezeichnen. Dann benutzt der Vorgang im Kasten 34 die Gleichheits-Kriteriumsdaten vom Kasten 20, um das Gleichheits-Kriterium an dem Gleichartigkeitsmaß anzuwenden und so Daten abzuleiten, die bezeichnen, ob die Bilder gleich sind.

Die Maßnahme im Kasten 40 verzweigt aufgrund der im Kasten 34 erhaltenen Daten. Wenn die Daten bezeichnen, dass die beiden Bilder gleich sind, führt die Maschine einen entsprechenden Vorgang im Kasten 42 aus; falls nicht, führt die Maschine im Kasten 44 den Vorgang nicht aus.

Wie in Fig. 2 dargestellt, kann ein Nutzer ohne ein Quellenverifizierungsbild, das dem ersten Quellenverifizierungsbild so ausreichend gleichartig ist, dass es das Gleichheits-Kriterium erfüllt, den Vorgang nicht erreichen. Deshalb bestimmt die Präzision des Gleichheits- Kriteriums den Bereich der Quellenverifizierungsbilder, die als gleichartig angenommen werden. Z. B. könnte ein sehr genaues Gleichheits-Kriterium, wie eine hohe Schwelle oder ein enger Bereich der Gleichartigkeit nur ein Quellenverifizierungsbild annehmen, das in jeder Hinsicht einem originalen Quellenverifizierungsbild gleich ist. Ein weniger genaues Kriterium könnte eine unterschiedlich abgetastete oder unterschiedlich übertragene Version des originalen Quellenverifizierungsbildes annehmen, wobei durch die Faksimile-Übertragung oder das Fotokopieren eingeführtes Rauschen zulässig ist. Ein sehr ungenaues Kriterium könnte auch eine neue geschaffene Version des originalen Quellenverifizierungsbildes annehmen, z. B. eine aus dem Gedächtnis durch einen Nutzer neu gezeichnete Version. Die Auswahl des Gleichheits-Kriteriums hängt deshalb sowohl von dem gewünschten Präzisionspegel, als auch von dem Rauschmaß in den die zu vergleichenden Bilder definierenden Daten ab.

Fig. 3 zeigt ein Software-Produkt 60, einen Fertigungsgegenstand, der in einem System benutzt werden kann, welches Bestandteile, wie die in Fig. 3 gezeigten, enthält. Das Software- Produkt 60 enthält ein Datenspeichermedium 62, auf das durch ein Speichermedium-Zugriffgerät 64 zugegriffen werden kann. Das Datenspeichermedium 62 kann beispielsweise ein Magnetmedium sein, wie ein Satz aus einem Band oder mehreren Bändern, einer oder mehre rer Diskette(n) oder Datenträger(n), ein optisches Medium wie ein Satz aus einer oder mehreren CD-ROM(s), oder irgendein anderes entsprechendes Datenspeichermedium.

Das Datenspeichermedium 62 speichert Daten, die das Speichermedium-Zugriffgerät 64 zum Prozessor 66 schaffen kann. Der Prozessor 66 ist auch für das Zugreifen auf im Speicher 68 gespeicherte Daten angeschlossen.

Der Prozessor 66 ist ebenfalls zum Erhalten von Daten angeschlossen, welche Bilder von der Bildeingabeschaltung 70 definieren. Die Daten können von der Faksimile-Maschine (Faxgerät) 72, vom Scanner 74, vom Editor 76, der ein durch Nutzereingabegeräte wie Tastatur und Maus oder auf Stift oder Griffel beruhende Eingabegeräte gesteuerter Vordruck-Editor oder ein anderer interaktiver Bild-Editor sein kann, oder vom Netz 78, das ein Raumbereichsnetz oder ein anderes zum Übertragen von ein Bild definierenden Daten fähiges Netz sein kann, abgeleitet werden.

Der Prozessor 66 kann auch angeschlossen sein, um Bilder definierende Daten zur Bildausgabeschaltung 80 zu schaffen. Die Daten können wiederum zur Faxmaschine 82, zum Drucker 84, zur Anzeige 86 oder zum Netz 88 weitergegeben werden.

Zusätzlich zum Datenspeichermedium 62 enthält das Software-Produkt 60 auch durch das Speichermedium 62 gespeicherte Daten. Die gespeicherten Daten enthalten Daten, welche Quellenverifizierungsbefehle 90 bezeichnen, die der Prozessor 66 zum Durchführen von Maßnahmen wie den in Fig. 2 bezeichneten ausführen kann. Beim Ausführen von Befehlen 90 empfängt der Prozessor 66 Daten, welche ein zweites Quellenverifizierungsbild von der Bildeingabeschaltung 70 definieren. Der Prozessor 66 benutzt die das zweite Quellenverifizierungsbild definierenden Daten und Originalquellen-Verifizierungsdaten 92 vom Speicher, um Daten abzuleiten, die ein Maß der Gleichartigkeit der Quellenverifizierungsbilder bezeichnen. Der Prozessor 66 benutzt dann Gleichheits-Kriteriumdaten 94, um ein Gleichheits-Kriterium an das Gleichartigkeitsmaß anzulegen und Daten abzuleiten, die bezeichnen, ob die Bilder gleich sind. Ist es so, führt der Prozessor 66 einen entsprechenden Vorgang aus, der nicht ausgeführt wird, falls die Bilder nicht gleich sind.

C. Mögliche Realisierungen

Die allgemeinen vorstehend beschriebenen Merkmale können auf vielfache Weise an verschiedenen Maschinen verwirklicht werden, um eine Quellenverifizierung durchzuführen.

1. Handmarkierte Bilder

Ein Nutzer kann ein handmarkiertes Bild definierende Daten auf viele Weisen schaffen.

Fig. 4 stellt Weisen dar, mit denen ein Nutzer ein handmarkiertes Bild schaffen kann.

In Fig. 4 sind links mehrere Beispiele von handmarkierten Bildern gezeigt. Bild 100 wurde durch Hand-Blockschrift erzeugt, Bild 102 durch Hand-Schreibschrift und Bild 104 durch handgezeichnete Grafik.

Falls das Markierungsmedium ein Blatt ist, kann der Scanner 110 ein Blatt empfangen, das eines der handmarkierten Bilder in Fig. 4 enthält. Der Scanner 110 bearbeitet das Blatt, um Daten zu schaffen, welche ein als ein Quellenverifizierungsbild zu benutzendes handmarkiertes Bild definieren.

Wenn das Markierungsmedium eine Markierungs-Oberfläche eines elektronischen Geräts ist, das Markierungen erfassen kann, kann der Kodierer 112 Signale von dem elektronischen Gerät empfangen und diese Signale zum Ableiten von das handmarkierte Bild definierenden Daten benutzen. Diese Daten können dann dem Drucker 114 zugeleitet werden, um ein Blatt zu erhalten, an welchem die Markierungen gedruckt sind und dieses Blatt kann dann dem Scanner 110 zugeführt werden. Der Scanner 110 bearbeitet das Blatt, um Daten zu schaffen, welche ein als Quellenverifizierungsbild zu benutzendes handmarkiertes Bild definieren.

Fig. 4 zeigt auch, dass die Daten vom Kodierer 112 direkt als das handmarkierte Bild definierende Daten benutzt werden können. Das wäre z.B angemessen, wenn das Gleichheitskriterium sehr ungenau ist, so dass ein Nutzer ein originales Quellenverifizierungsbild aus dem Gedächtnis neu zeichnen kann.

Ein Quellenverifizierungsbild kann in jeder der in Fig. 4 gezeigten Weisen, in einer Kombination der in Fig. 4 gezeigten Weise oder auf jede andere angemessene Weise erzeugt werden.

2. Speichern originaler Quellenverifizierungsbilddaten

Ein Quellenverifizierungsbild definierende Daten und ein zugehöriger Posten derartiger Daten wie ein Dokument oder eine Aufgaben-Statusbeschreibung können auf verschiedene Weise gespeichert werden. Fig. 5 zeigt allgemeine Maßnahmen beim Ablegen solcher Daten.

Fig. 6 zeigt, wie ein originales Quellenverifizierungsbild und ein zugehöriger Datenposten in einer Datenbasis gespeichert werden kann. Fig. 7 zeigt, wie ein originales Quellenverifizierungsbild und ein zugehöriger Datenposten in einem Datei-(Ablage)System gespeichert werden können.

Die Maßnahme in Kasten 130 in Fig. 5 empfängt ein Signal, das Daten enthält, welche ein originales Quellenverifizierungsbild enthalten, und auch eine Anforderung. Die Maßnahme im Kasten 132 reagiert durch Speichern von Daten, welche das originale Quellenverifizierungsbild definieren, in solcher Weise, dass ein angebliches Quellenverifizierungsbild, das das gleiche wie das originale Quellenverifizierungsbild ist, empfangen werden muss, bevor gemäß der Anforderung auf einen zugehörigen Datenposten zugegriffen werden kann.

Fig. 6 zeigt Einträge in eine Datenbasis 160, beginnend mit dem nullten Eintrag 162 bis zu einem m-ten Eintrag 164. Fig. 6 zeigt auch gespeicherte Daten, mit welchen der m-te Eintrag 164 verbunden ist.

Wie gezeigt, enthält der m-te Eintrag 164 verschiedene Felder. Das Dokumenten-ID-Feld 170 enthält einen Zeiger zu dem Datenposten 172, Dokument m. Das Quellenverifizierungs- (S.V)Bild-ID-Feld 180 enthält einen Zeiger zu dem Datenposten 182, Daten, welche das originale Quellenverifizierungsbild m definieren, mit dem ein angebliches Quellenverifizierungsbild übereinstimmen muss, bevor auf das Dokument m zugegriffen werden kann. Daraus ergibt sich, dass, wenn Daten wie die vom Feld 180 benutzt werden, um auf originale Quellenverifizierungsbilddaten zuzugreifen, wie auf den Datenposten 182, auch Daten wie die vom Feld 170 verfügbar sind, um auf den darauf bezogenen Datenposten wie den Datenposten 172 zuzugreifen.

Fig. 7 zeigt ein Verzeichnis 200, das ascii-Dateinamen in einem Dateisystem wie Unix auflistet, wobei zur Darstellung der nullte Name "ascii0" und der n-te Name "asccin" gezeigt sind. Die Erweiterung ".doc" kann an den n-ten Dateinamen im Verzeichnis 200 angehängt werden, um auf den Datenposten 202, das Dokument n zuzugreifen. In gleicher Weise kann die Erweiterung ".name" an den n-ten Dateinamen zum Zugriff auf den Datenposten 204 angehängt werden, Daten, die das originale Quellenverifizierungsbild n definieren, zu dem ein angebliches Quellenverifizierungsbild passen muss, bevor auf das Dokument n zugegriffen werden kann. Als Ergebnis ist, wenn ein Dateiname vom Verzeichnis 200 benutzt wird, um auf originale Quellenverifizierungsbilddaten wie auf den Datenposten 204 zuzugreifen, der Dateinamen zum Zugriff auf die zugehörigen Datenposten, wie den Datenposten 202 auch verfügbar.

3. Reagieren auf das angebliche Quellenverifizierungsbild

Eine Maschine mit gespeicherten originalen Quellenverifizierungsbilddaten kann auf ein angebliches Quellenverifizierungsbild in verschiedener Weise reagieren. Fig. 8 zeigt allgemeine Maßnahmen beim Reagieren auf ein angebliches Quellenverifizierungsbild definierende Daten. Fig. 9 zeigt Maßnahmen beim Benutzen von ein originales Quellenverifizierungsbild und ein angebliches Quellenverifizierungsbild definierenden Pixeldaten zum Ableiten eines Gleichartigkeitsmaßes.

Die Maßnahme im Kasten 220 in Fig. 8 empfängt ein angebliches Quellenverifizierungsbild definierende Daten. Die Maßnahme im Kasten 222 beginnt eine Schleife, von der jede Iteration das angebliche Quellenverifizierungsbild mit einem durch gespeicherte Originalquellen-Verifizierungsbilddaten definierten Bild vergleicht. Während jeder Iteration leitet die Maßnahme im Kasten 224 Daten ab, die ein Gleichartigkeitsmaß für das nächste Originalquellen- Verifizierungsbild und das angebliche Quellenverifizierungsbild vom Kasten 220 bezeichnen.

Der Vorgang im Kasten 226 legt ein Gleichheitskriterium an das Gleichartigkeitsmaß vom Kasten 224 an, um Daten abzuleiten, die bezeichnen, ob die zwei Bilder gleich sind. Das Gleichheitskriterium kann, wie vorher besprochen, in angemessener Weise für das im Kasten 224 erhaltene Gleichartigkeitsmaß gewählt werden, z. B. wenn das Gleichartigkeitsmaß ein Hausdorff-Abstand oder eine Bitmap-Korrelation ist, und das Kriterium kann ein Schwellenwert sein, der einen gewünschten Präzisionspegel ableitet. Die Maßnahme im Kasten 230 verzweigt sich aufgrund der im Kasten 226 abgeleiteten Daten. Wenn das Gleichheitskriterium erfüllt ist, greift die Maßnahme im Kasten 232 auf einen Datenposten zu, der mit den originalen Quellenverifizierungsbilddaten in Beziehung steht, die das Gleichheitskriterium erfüllt haben, und es wird ein entsprechender Vorgang ausgeführt.

Wenn eine Iteration der Schleife für eines der originalen Quellenverifizierungsbilder ohne Erfüllen des Gleichheitskriteriums durchgeführt wird, wird der Vorgang nicht durchgeführt, wie im Kasten 234 bezeichnet.

Die Maßnahme im Kasten 224 in Fig. 8 kann mit den in Fig. 9 gezeigten Schritten ausgeführt werden.

Die Maßnahme im Kasten 240 in Fig. 9 leitet Daten ab, die für jedes Pixel des originalen Quellenverifizierungsbildes einen Wert bezeichnen. Diese Maßnahme kann mit Benutzen von Daten durchgeführt werden, die ein Bild definieren, das das Quellenverifizierungsbild z. B. in einem Feld enthält, in welchem Falle die Pixeldaten die Werte von Pixeln in dem Feld bezeichnen. Wie durch die gestrichelte Linie in Fig. 9 vorgeschlagen, kann diese Maßnahme ausgeführt werden, wenn die originalen Quellenverifizierungsbilddaten gespeichert sind, und die Pixeldaten können in den originalen Quellenverifizierungsbilddaten enthalten sein. Diese Maßnahme kann auch eine Normalisierung oder irgendwelche andere notwendige Vorgänge enthalten, so dass die gleiche Gleichartigkeitsmessung an einer Anzahl von Quellenverifizierungsbildern ausgeführt werden kann. Derartige Normalisierungen können notwendig sein, um z. B. durch einen Scanner oder während einer Signalübertragung eingeführte Verzerrungen zu beseitigen.

Die Maßnahme im Kasten 242 wird ausgeführt, wenn ein angebliches Quellenverifizierungsbild definierende Daten empfangen werden. Diese Maßnahme leitet Daten ab, die einen Wert für jedes Pixel des dafür vorgesehenen Quellenverifizierungsbildes bezeichnen. Diese Maßnahme kann mit Benutzung von Daten durchgeführt werden, die ein Bild definieren, das das angebliche Quellenverifizierungsbild z. B. in einem Feld enthält, in welchem Falle die Pixeldaten die Werte der Pixel in dem Feld bezeichnen. Wie im Kasten 240 kann diese Maßnahme auch eine Normalisierung oder irgendwelche andere zur Erleichterung der Gleichartigkeitsmessung mit originalen Quellenverifizierungsbildern notwendige Vorgänge enthalten.

Die Maßnahme im Kasten 244 benutzt dann die Pixeldaten von den Kästen 240 und 242, um Daten abzuleiten, die ein Maß der Gleichartigkeit des originalen mit dem angeblichen Quellenverifizierungsbild bezeichnet. Z. B. kann jeder Pixelwert in dem Original mit dem angeblichen Quellenverifizierungsbild verglichen werden. Oder es kann ein Hausdorff-Abstand oder eine andere Fuzzy-Beziehung zwischen den beiden Bildern abgeleitet werden. Die Verwendung eines Hausdorff-Abstands zum Vergleichen von Bildern ist beschrieben in Huttenlocher, D. P., Klanderman, G. A. und Rucklidge, W. J.: "Comparing Images Using the Hausdorff- Distance", Cornell University Department of Computer Science, CUCS TR 91-1211 (revidiert) 1991, Seiten 1-35.

Das im Kasten 226 der Fig. 8 angelegte Gleichheitskriterium kann ein Schwellenwert oder ein anderes Kriterium sein, der/das für die im Kasten 244 in Fig. 9 abgeleitete Gleichartigkeitsmaß angemessen ist. Für einen gemäßigt hohen Präzisionspegel sollte das Gleichheitskriterium so gewählt werden, dass Durchleitfehler wie während des Scannens eingeführte Verzerrungen zugelassen sind, aber keine Fehler zugelassen sind, die durch Nachziehen oder Rekonstruieren eines Bildes der ursprünglichen Markierungen in einem Quellenverifizierungsbild eingeführt werden.

4. Nutzerschnittstelle

Viele Nutzerschnittstellen-Techniken können Quellenverifizierungsbilder benutzen. Fig. 10 zeigt Merkmale einer Nutzerschnittstelle zum Ablegen und Rückgewinnen von Dokumenten. Fig. 11 zeigt Merkmale einer Nutzerschnittstelle für Aufgaben-Steuervorgänge.

Die vorstehend beschriebene PaperWorksTM-Software schafft eine Papier-Nutzerschnitt stelle. Mit anderen Worten: ein Nutzer kann Eingabesignale an einem Papier erzeugen und kann Ausgabesignale an Papier erhalten. Ein Dokument und ein Bildbereichs-Dokumentenetikett können mit Benutzung eines Formblattes gespeichert werden, und ein gespeichertes Dokument kann mit Benutzung eines Formblattes mit einer Liste von Dokumenten abgeholt werden. In gleicher Weise kann die Papier-Nutzerschnittstelle Quellenverifizierungsbilder benutzen.

Das Formblatt 260 in Fig. 10 kann als ein Schlüssel zum Anfordern des Speicherns und des Abziehens eines Dokumentes benutzt werden. Die Formblatt-Identifizierungsinformation 262 kann durch eine Maschine benutzt werden, um eine Beschreibung des Formblatts 260 abzuleiten. Die Beschreibung kann anzeigen, dass das Formblatt 260 entweder einen Speichervorgang oder einen Abholvorgang anfordert, wie es auch in normal lesbaren Worten am Formblatt 260 bezeichnet ist. Die Beschreibung kann auch bezeichnen, dass das Feld 264, das mit normal lesbaren Worten als Identifizierungs-(ID)Markierungen enthaltend etikettiert ist, ein Quellenverifizierungsbild enthält, entweder ein originales Quellenverifizierungsbild oder ein angebliches Quellenverifizierungsbild.

Wenn eine Maschine Daten empfängt, die ein Bild des Formblattes 260 mit Markierungen 266 im Feld 264 enthalten, und wenn dem Formblatt 260 Daten folgen, die ein Bild des Dokumentes 270 definieren, kann die Maschine durch automatisches Ausführen eines Ablaufes reagieren, der die ein Bild des Dokumentes 270 definierenden Daten speichert. Zusätzlich kann die Maschine automatisch Daten speichern, die ein Bild der Markierungen 266 definieren, so dass auf das die Daten definierende Dokument 270 nur zugegriffen werden kann, wenn ein angebliches Quellenverifizierungsbild empfangen wird, das gleich dem gespeicherten Bild der Markierung 266 ist. Vor diesen automatischen Abläufen kann die Maschine Maßnahmen wie die in Fig. 8 angegebenen ausführen, um zu bestimmen, ob die Markierungen 266 die gleichen wie die in einem vorher gespeicherten Originalquellen-Verifizierungsbild enthaltenen sind; wenn nicht, behandelt die Maschine die Markierungen 266 als ein originales Quellenverifizierungsbild und reagiert durch Ausführen der vorher beschriebenen automatischen Abläufe.

Zu einem späteren Zeitpunkt, wie durch die gestrichelte Linie in Fig. 10 gezeigt, empfängt die Maschine wiederum Daten, die ein Bild des Formblattes 260 mit Markierungen 266 im Feld 264 definieren. Die Maschine kann reagieren durch Bestimmen, dass die Markierung 266 gleich denen im originalen Quellenverifizierungsbild sind, das beim vorherigen Empfangen des Formblattes 260 gespeichert wurde. Die Maschine kann dann automatisch durch Benutzen der gespeicherten das Dokument 270 definierenden Daten reagieren, um Daten abzuleiten, die das Dokument 272 definieren, das eine Version des Dokumentes 270 ist. Die das Dokument 272 definierenden Daten können dann zu einem Bildausgabegerät geschafft werden.

Die Technik in Fig. 10 kann auf verschiedene Weise abgewandelt werden. Beispielsweise kann ein Nutzer zum Anfordern einer Rückgewinnung Daten schaffen, die einen Satz von Bildern definieren. Der Satz kann ein Bild des Formblattes 260 enthalten, wie in Fig. 10, und kann auch ein anderes Formblatt enthalten, das einen Rückgewinnungsbetrieb angibt, oder ein anderes Formblatt mit einem anderen Quellenverifizierungsbild, in Reaktion auf welches die Maschine einen Rückgewinnungsvorgang durchführt.

Das Formblatt 290 in Fig. 11 kann in gleicher Weise als ein Schlüssel benutzt werden, um Aufgabensteuervorgänge anzufordern. Die Formblatt-Identifizierungsinformation 292 kann durch eine Maschine benutzt werden, um eine Beschreibung des Formblattes 290 zu erhalten. Die Beschreibung kann bezeichnen, dass das Formblatt 290 einen Aufgabensteuervorgang anfordert, wie er ebenfalls in normal lesbaren Worten am Formblatt 290 bezeichnet ist. Die Beschreibung kann auch bezeichnen, dass das Feld 294, das normal lesbar als Identifizierungs- (ID-)Markierungen enthaltend etikettiert ist, ein Quellenverifizierungsbild enthält, entweder ein originales Quellenverifizierungsbild oder ein angebliches Quellenverifizierungsbild.

Wenn eine Maschine zum ersten Mal Daten empfängt, die ein Bild des Formblattes 290 mit Markierungen 296 im Feld 294 enthalten, kann die Maschine durch automatisches Einrichten einer Aufgabe reagieren. Wenn dem Formblatt 290 Daten folgen, die ein Bild des Dokumentes 300 definieren, kann die Maschine durch automatisches Ausführen eines Vorgangs reagieren, der die ein Bild des Dokumentes 300 definierenden Daten als Teil 0, den ersten Teil der Aufgabe, speichert. Wie mit Bezug auf Fig. 10 beschrieben, kann die Maschine vor diesen automatischen Abläufen Maßnahmen wie die in Fig. 8 gezeigten durchführen, um zu bestimmen, ob die Markierungen 296 die gleichen sind, wie in einem vorher gespeicherten originalen Quellenverifizierungsbild.

Wenn die Maschine nach dem Empfang von ein Bild des Dokuments 300 definierenden Daten wiederum ein Bild des Formblatts 290 mit Markierungen 296 im Feld 294 empfängt, kann die Maschine durch automatisches Unterbrechen der Aufgabe reagieren. Mit anderen Worten, die Maschine kann den Aufgabenstrom unterbrechen, so dass die Aufgabe später wieder begonnen werden kann, wo sie verlassen wurde, was es dem Nutzer erlaubt, den Rest der Aufgabe zu späterer Zeit oder von einem oder mehreren anderen Scanner(n) erledigen zu lassen.

Zu einem späteren Zeitpunkt, wie durch die erste gestrichelte Linie in Fig. 11 angezeigt ist, empfängt die Maschine wiederum Daten, die ein Bild des Formblattes 290 mit Markierungen 296 im Feld 294 definieren. Die Maschine kann reagieren, indem sie bestimmt, dass die Markierungen 296 dieselben wie in dem beim ersten Empfangen des Formblatts 290 gespeicherten originalen Quellenverifizierungsbild sind. Die Maschine kann dann bestimmen, dass das Formblatt 290 gefolgt wird von Daten, die ein Bild des Dokuments 302, dem n-ten Teil der Aufgabe, definieren. Jedesmal, wenn die Maschine das Formblatt 290 mit den Markierungen 296 im Feld 294, gefolgt durch ein Dokument, erhält, kann die Maschine automatisch durch Wiederbeginnen der Aufgabe reagieren, mit Speichern der Daten, die ein Bild des Dokuments 302 als Teil n der Aufgabe definieren.

Einige Zeit nach dem Empfang der das Dokument 302 definierenden Daten, wie es durch die zweite gestrichelte Linie in Fig. 11 angezeigt ist, empfängt die Maschine das Signal 304, welches das Ende einer Aufgabe anzeigt. Beispielsweise kann dieses Signal ein Signal von einem Papierzuführer sein, der anzeigt, dass keine Blätter mehr zuzuführen sind; ein Signal, das das Ende einer Faksimile-Übertragung anzeigt, oder irgendein anderes Signal, das das Ende der Aufgabe anzeigt.

Zu einem späteren Zeitpunkt, wie durch die dritte gestrichelte Linie in Fig. 11 gezeigt, empfängt die Maschine wieder Daten, weche ein Bild des Formblattes 290 mit Markierungen 296 im Feld 204 definieren. Dieses Mal folgt jedoch dem Formblatt 290 kein Dokument, so dass die Maschine bestimmt, dass dieses eine Anforderung für Abziehen der Aufgabe ist. Die Maschine kann dann automatisch reagieren, indem sie die gespeicherten Daten benutzt, welche die Dokumente 300 bis einschließlich 302 definieren, um Daten abzuleiten, welche das Dokument 310 definieren, eine Version, die die Teile 0 bis einschließlich n enthält. Die das Dokument 310 definierenden Daten können dann zu einem Bildausgabegerät gegeben werden.

Die Technik in Fig. 11 kann auf veschiedene Weise abgewandelt werden. Wie bei Fig. 10 kann ein Nutzer Daten schaffen, welche einen Satz von Bildern definieren, die einen Abziehbetrieb anfordern, wobei der Satz ein anderes Formblatt enthält, welches einen Abzieh-(Rückgewinnungs-)Betrieb angibt, oder ein anderes Formblatt mit einem anderen Quellenverifizierungsbild enthält, worauf die Maschine mit einem Rückgewinnungsbetrieb reagiert. Es kann auch ein anderer Betrieb als ein Rückgewinnungsbetrieb angefordert werden, wie ein Betrieb, der das Dokument 310 definierende Daten ableitet, durch Zusammenstellen oder Neuordnen der Dokumente 300 bis einschließlich 302 durch Rückgewinnen anderer Information, die in eines der Dokumente 300 bis einschließlich 302 aufzunehmen ist, durch Entfernen von Anmerkungen, von Rauschen oder anderer äußerer Information von einem der Dokumente 300 bis einschließlich 302 usw. Es kann auch ein Parameter eines Vorgangs angezeigt werden.

Fig. 11 stellt verschiedene unterschiedliche Verwendungen eines Formblatts mit einem Quellenverifizierungsbild dar. Das Formblatt 290 geht zuerst dem Dokument 300 voran, um den Beginn einer neuen Aufgabe zu bezeichnen. Dann folgt das Formblatt 290 dem Dokument 300, um eine Unterbrechung der Aufgabe anzuzeigen. Das Formblatt 290 geht dann dem Dokument 302 voran, um einen Zusatz zur Aufgabe anzuzeigen. Das Formblatt 290 kann im Kasten 304 als Aufgabenende-Signal vorgesehen sein. Schließlich kann das Formblatt 290 allein oder in einem Satz von Bildern vorgesehen werden, um die Ausführung eines Betriebs bei der Aufgabe anzufordern, wie eines Rückgewinnungsbetriebs. Die Bedeutung des Formblatts 290 hängt dann sowohl von dem Status der Aufgabe als auch von anderer Information ab, die in einem Bildsatz vorgesehen ist, der es enthält. Z. B. kann in manchen Fällen das Formblatt 290 einfach die Aufgabe darstellen, in anderen kann es einen Vorgang darstellen, der bei der Aufgabe ausgeführt wird, und in anderen kann es einen Übergang zwischen zwei Zuständen der Aufgabe darstellen, in welchem das Formblatt 290 unterschiedliche Bedeutungen hat.

Die Schlüsselformblätter 260 und 290 können geschaffen und viele Kopien angefertigt werden, bei denen die ID-(Identitäts)Markierungsfelder 264 oder 294 leer sind. Wenn dann ein Nutzer einen Ablauf wünscht, kann der Nutzer das ID-Markierungsfeld eines Formblattes markieren, um ein originales Quellenverifizierungsbild zu schaffen. Sobald das markierte Form blatt benutzt wurde, kann es darauffolgend als ein Schlüssel neu benutzt werden, um einen Maschinenablauf wie ein Abziehen eines Dokuments oder einen Aufgabensteuerbetrieb für eine Aufgabe anzufordern. Wenn das markierte Formblatt verloren wird, ist der Maschinenbetrieb nicht verfügbar.

D. Mögliche Anwendungen

Fig. 12 stellt dar, wie die Erfindung bei einem Personalcomputer in einer Weise angewendet werden kann, die ähnlich dem vorher beschriebenen PaperWorksTM Software-Produkt ist.

Fig. 13 stellt dar, wie die Erfindung bei einem Kopierer angewendet werden kann. System 380 in Fig. 12 enthält eine CPU 382, die die CPU eines Personalcomputers, wie eines IBM-kompatiblen PC sein kann. Die CPU 382 ist zum Empfang von Nutzereingabesignalen von einer Tastatur 384 und einer Maus 386 angeschlossen, und kann einem Nutzer Bilder über eine Anzeige 388 darstellen. Die CPU 382 ist auch mit einer Anzahl anderer Peripheriegeräte verbunden, für die als Darstellung ein Festplattenantrieb 390, ein Modem 392, ein Scanner 394 und ein Drucker 396 gezeigt sind.

Der Programmspeicher 400 speichert Betriebssystem-(OS)Befehle 402, die in einer Version von DOS bestehen können; Datenbasis-Befehle 404 und Quellenverifizierungs- (S.V.)Bildbefehle 406. Die Datenbasis-Befehle 404 und die S.V.-Bildbefehle 406 können in Form eines in einer Diskette gespeicherten Software-Produkts, einer Diskette oder einer CD- ROM abgeleitet werden, und es kann darauf zugegriffen werden, um sie durch den Diskettenantrieb 390 im Programmspeicher 400 zu speichern. Der Datenspeicher 420 speichert Dokumentendaten 422, welche Dokumente bestimmen, Original-S.V.-Bilddaten 424, welche Originalquellen-Verifizierungsbilder von Dokumenten darstellen; OS-Dateinamen 426 für Dokumente und Gleichheits-Kriteriumsdaten 428.

Das System 380 kann Posten zum Speichern in den Dokumentendaten 422 auf mancherlei Weise ableiten: Daten, die ein Dokument definieren, können interaktiv durch Ausführen von (nicht gezeigten) Editierbefehlen, wie einem Bildeditor oder einem herkömmlichen Wortprozessor, erzeugt werden. Daten, die ein vorher erzeugtes Dokument definieren, können von einem Speichermedium wie einem Diskettenantrieb 390 abgezogen werden. Daten, die ein Bild eines Dokumentes definieren, können vom Scanner 394 erhalten werden. Daten, die ein Dokument in Bildform oder in einer Seitenbeschreibungssprache definieren, können von einem fernliegenden Ort über ein Modem 392 empfangen werden.

Ebenso kann das System 380 ein Quellenverifizierungsbild definierende Daten für einen Posten Dokumentendaten 422 auf verschiedene Weise ableiten. Ein Nutzer kann den Scanner 394 benutzen, um Daten abzuleiten, die ein Bild definieren, bei dem eine Person Markierungen angebracht hat, die ein Quellenverifizierungsbild sind. Es kann auch ein Nutzer Daten erzeugen, die irgendwo ein Quellenverifizierungsbild definieren, und sie dem System 380 durch das Modem 392 zuleiten, wie durch Herstellen einer Faxüberragung zum Modem 392. Das Quellenverifizierungsbild kann an einem Formblatt vorgesehen werden, das zum Anfordern von Vorgängen benutzt werden kann, die sich auf ein Dokument definierende Daten beziehen.

Gleichartigkeits-Kriteriumsdaten 428 können von einem entsprechend autorisierten Nutzer entweder interaktiv oder durch Abziehen von einem Speichermedium abgeleitet werden.

S.V.-Bildbefehle 406 können ausgeführt werden, um ein Maß der Gleichartigkeit abzuleiten, und Gleichheits-Kriteriumsdaten 428 können benutzt werden, um Daten abzuleiten, welche bezeichnen, ob das Quellenverifizierungsbild das gleiche wie eines der durch die Original- S.V.-Bilddaten 424 angezeigten originalen Quellenverifizierungsbilder ist. Falls nicht, könnten Datenbasis-Befehle 404 ausgeführt werden, um Daten zu speichern, welche das Quellenverifizierungsbild in originalen S.V.-Bilddaten 424 definieren, so dass ein Vorgang an Daten, die ein zugehöriges Dokument definieren, in den Dokumentdaten 422 nur ausgeführt werden kann, wenn das Quellenverifizierungsbild überein stimmt.

Wenn S.V.-Bildbefehle 406 statt Ableitungsdaten bezeichnen, dass das Quellenverifizierungsbild das gleiche wie eines der originalen Quellenverifizierungsbilder ist, können Datenbasis-Befehle 402 ausgeführt werden, um auf Daten zuzugreifen, welche das betreffende Dokument in den Dokumentendaten 422 definieren. Ein entsprechender Vorgang kann dann ausgeführt werden.

Der Kopierer 450 in Fig. 13 enthält einen durch den Scanner 452, die Bildeingabeschaltung 454, den Bildspeicher 356, die Bildausgabeschaltung 458 und den Drucker 460 definierten Bildweg. Die Art und Weise, in der Bilder definierende Daten längs dieses Weges übertragen werden, wird in einem Ausmaß durch die CPU 470 gesteuert, wenn auch die Bandbreite längs des Bildweges mit entsprechenden Techniken so anwachsen kann, dass keine gleichlaufenden Betätigungen der CPU 470 erforderlich sind, wie Breitbandbuse, direkter virtueller Speicherzugriff (DVMA) und andere Direktspeicherzugriff-Techniken, und Techniken zum Komprimieren und Dekomprimieren von ein Bild definierenden Daten. Die CPU 470 kann Signale von der Nutzerschnittstellen-Schaltung 472 empfangen, welche Aktionen eines Nutzers bezeichnen, und können Signale zur Nutzerschnittstellen-Schaltung 472 schaffen, um Informationen für einen Nutzer zu ergeben.

Die CPU 470 kann Befehle von dem Programmspeicher 480 ausführen, einschließlich Betriebssystem-(OS)Befehle 482, die eine DOS-Version sein können; Datenbasis-Befehle 484; und Quellenverifizierungs-(S.V)Bildbefehle 486. Bei der Ausführung kann die CPU 470 auf Daten im Datenspeicher 490 zugreifen, einschließlich Aufgabendaten 492, welche eine Schlange von auszuführenden Aufgaben definieren, OS-Dateinamen 494 zum Zugriff auf Dateien im Bildspeicher 456, und Gleichheits-Kriteriumsdaten 496.

Fig. 13 stellt auch dar, wie Quellenverifizierungsbilder zum Steuern des Betriebs des Kopierers 450 benutzt werden können. Die dargestellten Vorgänge enthalten das Speichern und Zurückgewinnen von Daten, welche ein Bild eines Dokuments definieren, um eine Kopie des Dokumentes zu schaffen.

Erstens tastet der Scanner 452 das Formblatt 500 ab, das den Form-Identifizierer 502 und das Quellenverifizierungsbild 504 und das Dokument 506 enthält. Daten definierende Bilder des Formblattes 500 und des Dokumentes 506 werden durch eine Bildeingabeschaltung 454 geschaffen und in einer Aufgabendatei im Bildspeicher 456 abgelegt, und die CPU 470 führt Datenbasis-Befehle 484 aus, um eine Aufgabe in den Aufgabendaten 492 einzurichten und den Namen der Aufgabendatei den OS-Dateinamen 494 hinzuzufügen.

Wenn die Aufgabe den Kopf einer durch Aufgabendaten 492 definierten Aufgabenschlange erreicht hat, führt die CPU 470 S.V.-Bildinstruktionen 486 aus, um eine Bildverarbeitung an der ersten Seite des durch die Aufgabendatei definierten Bildsatzes durchzuführen und zu bestimmen, ob sie ein Formblatt ist. Die CPU 470 benutzt dann den Formblatt-Identifizierer 502, um eine Beschreibung des Formblattes 500 abzuleiten, und benutzt die Beschreibung zum Ableiten von Daten, welche das im Bildspeicher 456 gespeicherte Quellenverifizierungsbild 504 definieren. Nach Ableiten eines Gleichartigkeitsmaßes und Benutzen der Gleichheits- Kriteriumsdaten 496 zum Ableiten von Daten, welche anzeigen, dass das Quellenverifizierungsbild 504 nicht mit irgendeinem der vorher im Bildspeicher 456 gespeicherten originalen Quellenverifizierungsbilder übereinstimmt, registriert die CPU 470 das Quellenverifizierungsbild 504 in den Aufgabendaten 492 als ein originales Quellenverifizierungsbild, so dass weitere Vorgänge an der Aufgabendatei nicht durchgeführt werden können, wenn nicht Daten erhalten werden, die das gleiche Quellenverifizierungsbild definieren.

Zweitens tastet der Scanner 452 wieder das Formblatt 500 ab. Wie vorher richtet die CPU 470 eine Aufgabe ein, und wenn die Aufgabe den Kopf der Aufgabenschlange erreicht, wird die Bildverarbeitung ausgeführt, um das Quellenverifizierungsbild 504 definierende Daten abzuleiten. Da das Quellenverifizierungsbild 504 das gleiche wie das gespeicherte originale Quellenverifizierungsbild ist, so dass das durch das Gleichheitskriterium 496 bezeichnete Kriterium erfüllt wird, vervollständigt die CPU die zweite Aufgabe, indem sie eine Übertragung von Daten, welche das Dokument 506 definieren, vom Bildspeicher 456 zur Bildausgabeschaltung 458 veranlasst, so dass der Drucker 460 das Dokument 510, nämlich eine Kopie des Dokumentes 506, druckt.

E. Vermischtes

Die Erfindung wurde mit Bezug auf Verwirklichungen beschrieben, bei denen ein Betrieb ausgeführt wird, wenn ein für diesen Zweck angegebenes Quellenverifizierungsbild zu einem originalen Quellenverifizierungsbild passt. Die Erfindung kann auch so verwirklicht werden, dass ein zusätzliches Kriterium erfüllt wird, bevor der Betrieb verfügbar wird. Z. B. kann der Betrieb ausgeführt werden, wenn die Quellenverifizierungsbilder passen und der Nutzer auch ein von einem Menschen erzeugtes Bild schafft. Es kann auch der Betrieb ausgeführt werden, wenn mehrere Formblätter empfangen werden, jedes mit einem eindeutigen Formblatt-Identifizierer und jedes mit einem zu diesem Zweck bestimmten eindeutigen Quellenverifizierungsbild, das mit einem originalen Quellenverifizierungsbild für das Formblatt übereinstimmt. Es kann auch der Betrieb nur dann ausgeführt werden, wenn das Quellenverifizierungsbild stimmt und eine kodierte Version des Quellenverifizierungsbildes ebenfalls stimmt, wobei dann die kodierte Version eine Hash-kodierte Version sein kann.

Die Erfindung wurde mit Bezug auf Verwirklichungen beschrieben, welche ein Maß der Gleichartigkeit ableiten, und ein Gleichheitskriterium anlegen. Die Erfindung kann auch so ausgeführt werden, dass sie mehr als ein Gleichartigkeitsmaß ergibt, mit einem Teil-Gleich heitskriterium für jedes Maß und mit einem Gesamt-Gleichheitskriterium, das die Ergebnisse der Teil-Gleichheitskriterien kombiniert, wie durch Anlegen eines ODER-Vorganges oder eines UND-Vorganges, oder mit Zählen der Teil-Gleichheitskriterien, welche Bilder anzeigen, die gleich sind, und Vergleichen der Zählung mit einem Schwellenwert.

Die Erfindung wurde mit Bezug auf Verwirklichungen beschrieben, die Messungen der Gleichartigkeit wie den Hausdorff-Abstand oder andere Korrelationen durchführen. Im allgemeinen kann die Erfindung jedoch mit irgendeiner geeigneten Technik zum Messen der Gleichartigkeit bei den Bildern ausgeführt werden. Z. B. kann die Erfindung mit der in US-A- 5 255 354 beschriebenen Technik ausgeführt werden.

Die Erfindung wurde mit Bezug auf Verwirklichungen beschrieben, bei denen Daten, welche ein Gleichheitskriterium bezeichnen, als getrennte Datenposten in einem Datenspeicher gespeichert werden. Im allgemeinen kann die Erfindung jedoch mit Gleichheitskriteriumsdaten ausgeführt werden, die in einer Datenstruktur oder in einem Vorgang eingebettet sind, ob nun explizit oder implizit.

Die Erfindung wurde mit Bezug auf mögliche Verwirklichungen beschrieben, bei denen Quellenverifizierungsbilddaten und ein gespeicherter Datenposten gleichzeitig in einer Datenbasis in einem Dateisystem oder in einer Datenstruktur wie einer Nachschautabelle registriert werden, so dass dann, wenn auf Quellenverifizierungsbilddaten zugegriffen wird, auch Daten zum Zugriff auf einen darauf bezogenen Datenposten verfügbar sind. Die Erfindung kann auch verwirklicht werden mit Einschließen eines Zeigers zu dem Datenposten in den Quellenverifizierungsbilddaten, oder durch eine andere Technik, die einen Zugriff auf einen Datenposten von den Quellenverifizierungsbilddaten aus ermöglicht.

Die Erfindung wurde mit Bezug auf Quellenverifizierungsbilder beschrieben, die von einem Menschen von Hand hergestellte Markierungen zeigen, jedoch können Quellenverifizierungsbilder auch in anderer Weise erhalten werden. Z. B. kann ein Quellenverifizierungsbild von einem Nutzer erhalten werden durch Ausschneiden und Zusammenkleben von Segmenten von Bildern oder durch irgendeinen anderen Vorgang, der ein eindeutiges Bild erzeugt. Allgemeiner gesagt, kann ein Quellenverifizierungsbild auch ein nicht eindeutiges Bild sein, wie ein Bild, das mit Benutzung einer Schreibmaschine, eines Druckers oder einer anderen Maschine erzeugt wurde, vorausgesetzt, dass ein Nutzer fähig ist, zu verhindern, dass andere Personen das Bild lang genug anschauen können, um es nachzugestalten.

Die Erfindung wurde mit Bezug auf mögliche Verwirklichungen beschrieben, bei welchen Quellenverifizierungsbilddaten so gespeichert werden, dass zum Abziehen oder zu Aufgabensteuervorgängen auf einen darauf bezogenen Datenposten zugegriffen werden kann. Die Erfindung kann auch so ausgeführt werden, dass auf einen darauf bezogenen Datenposten zugegriffen werden kann, um Information über die Zugriffsrechte eines Nutzers abzuleiten oder abzuändern, oder um dasselbe mit anderen Rechten zu tun, die sich auf Maschinenvorgänge beziehen, wie die Rechte, gespeicherte Daten zu lesen, zu schreiben und abzuwandeln, oder die Zugriffsrechte von Nutzern hinzuzufügen, zu beseitigen oder zu ändern.

Die Erfindung wurde mit Bezug auf mögliche Verwirklichungen mit einer Nutzerschnitt stelle unter Verwendung von Formblättern beschrieben. Die Erfindung kann jedoch auch mit einer Nutzerschnittstelle verwirklicht werden, die keine Formblätter oder Masken verwendet. Daten, welche Quellenverifizierungsbilder definieren, können unabhängig von Formblättern beispielsweise doch Abtastvorgänge abgeleitet werden.

Die Erfindung wurde mit Bezug auf mögliche Verwirklichungen beschrieben, bei welchen ein gespeicherter Datenposten ein Bild definiert, wie z. B. ein Bild von Seiten eines Dokumentes. Die gespeicherten Datenposten können stattdessen auch Dokument- oder Verfahrens- Beschreibungen sein.


Anspruch[de]

1. Maschine zum Ausführen von Quellenverifizierung, um so zu bestimmen, ob ein durch einen Nutzer angeforderter Vorgang ausgeführt werden kann, mit:

Mitteln (70, 394, 454) zum Schaffen von ein originales Quellenverifizierungsbild definierenden originalen Quellenverifizierungsdaten (92, 424);

einem Speichergerät (68, 420, 490) zum Speichern der originalen Quellenverifizierungsdaten (92, 424);

Mitteln (70, 394, 454) zum Schaffen von Bildsatzdaten, die ein Bild definieren, das in Hinblick auf seine Gleichartigkeit mit dem originalen Quellenverifizierungsbild verifiziert wird;

Mitteln (66, 382, 470) zum Vergleichen der in dem Speichergerät (68, 420, 490) gespeicherten originalen Quellenverifizierungsdaten mit den Bildsatzdaten, um Gleichartigkeitsmaß-Daten abzuleiten, welche ein Maß der Gleichartigkeit des originalen Quellenverifizierungsbildes mit dem zu verifizierenden Bild bezeichnen;

Mitteln (66, 382, 470) zum Definieren von Gleichheitskriteriums-Daten (94, 428, 496), welche bezeichnen, ob zwei Bilder gleich sind;

Mitteln zum Vergleichen der Gleichheitskriteriums-Daten (94, 428, 496) mit den Gleichartigkeitsmaß-Daten zum Ableiten von Gleichheitsdaten, die bezeichnen, ob das originale Quellenverifizierungsbild und das zu verifizierende Bild gleich sind; wobei

das Mittel (70, 394, 454) zum Schaffen der originalen Quellenverifizierungsdaten ausgelegt ist, ein von dem Nutzer geschaffenes originales Quellenverifizierungsbild zu verarbeiten;

die Bildsatzdaten ein angebliches Quellenverifizierungsbild definieren; und

die Maschine Mittel umfasst zum Ermöglichen eines eindeutigen dem originalen Quellenverifizierungsbild zugeordneten Ablaufes, falls die Gleichheitsdaten bezeichnen, dass das originale Quellenverifizierungsbild und das angebliche Quellenverifizierungsbild gleich sind, wobei der Ablauf nicht freigegeben wird, wenn die Bilder nicht gleich sind.

2. Verfahren zum Bestimmen, ob ein durch einen Nutzer angeforderter Vorgang ausgeführt werden darf aufgrund dessen, ob zwei Bilder gleich sind, mit:

Schaffen von originalen Quellenverifizierungsdaten (92, 424), welche ein originales Quellenverifizierungsbild definieren;

Speichern der originalen Quellenverifizierungsdaten (92, 424);

Schaffen von Bildsatzdaten, die ein Bild definieren, das in Hinblick auf seine Gleichartigkeit mit dem originalen Quellenverifizierungsbild verifiziert wird;

Messen der Gleichartigkeit des originalen Quellenverifizierungsbildes mit dem zu verifizierenden Bild, um Gleichartigkeitsmaß-Daten abzuleiten;

Definieren von Gleichheitskriteriums-Daten (94, 428, 496), die bezeichnen, ob die beiden Bilder gleich sind;

Benutzen der Gleichheitskriteriums-Daten (94, 428, 496) und der Gleichartigkeitsmaß- Daten, um zu bestimmen, ob die originalen Quellenverifizierungsdaten und das zu verifizierende Bild gleich sind; wobei

der Schritt des Schaffens originaler Quellenverifizierungsdaten den Schritt des Verarbeitens eines von dem Nutzer geschaffenen originalen Quellenverifizierungsbildes enthält, und

die Bildsatzdaten ein angebliches Quellenverifizierungsbild definieren; und

Freigeben eines dem originalen Quellenverifizierungsbild zugeordneten eindeutigen Ablaufs, falls das originale Quellenverifizierungsbild und das angebliche Quellenverifizierungsbild gleich sind, wobei der Ablauf nicht freigegeben wird, wenn die Bilder nicht gleich sind.

3. Verfahren nach Anspruch 2, bei dem der Schritt des Ableitens von Gleichartigkeitsmaß- Daten das Vergleichen des originalen Quellenverifizierungsbildes mit dem angeblichen Quellenverifizierungsbild enthält.

4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, bei dem der Schritt des Bestimmens, ob die Bilder gleich sind, das Vergleichen der Gleichartigkeitsmaß-Daten mit den Gleichheitskriteriums- Daten enthält.

5. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 4, bei dem die Gleichheitskriteriums-Daten einen Schwellenwert bezeichnen.

6. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 5, bei dem die originalen Quellenverifizierungsdaten durch einen Menschen von Hand hergestellte Markierungen enthalten.

7. Verfahren nach Anspruch 6, bei dem die Markierungen in einem Feld eines Formblattes hergestellt sind; wobei die originalen Quellenverifizierungsdaten ein Bild des Feldes definieren.

8. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 7, bei dem die Bildsatzdaten Blattbilddaten enthalten, die ein Bild des Blattes definieren, und weiter die Schritte umfasst:

Benutzen der Blattbilddaten zum Ableiten von Segmentbilddaten, die ein Segment des Bildes des Blattes definieren, das das angebliche Quellenverifizierungsbild enthält; und

Benutzen der Segmentbilddaten und der originalen Quellenverifizierungsdaten zum Ableiten der Gleichartigkeitsmaß-Daten.

9. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 8, bei dem die originalen Quellenverifizierungsdaten eine Vielzahl von originalen Quellenverifizierungsbildern definieren, und das weiter die Schritte umfasst: Benutzen der Bildsatzdaten und der originalen Quellenverifizierungsdaten zum Ableiten von Gleichartigkeitsmaß-Daten für jedes der originalen Quellenverifizierungsbilder, wobei die Gleichartigkeitsmaß-Daten jedes originalen Quellenverifizierungsbildes ein Maß der Gleichartigkeit mit dem angeblichen Quellenverifizierungsbild bezeichnen.







IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com