PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE69518424T2 08.03.2001
EP-Veröffentlichungsnummer 0769855
Titel Verschlüsselungsschaltung für dimmbare Leuchtstofflampen
Anmelder Koninklijke Philips Electronics N.V., Eindhoven, NL
Erfinder van Veldhuizen, Robert Henk, NL-5656 AA Eindhoven, NL;
Verhees, Leonardus G.J., NL-5656 AA Eindhoven, NL
Vertreter Volmer, G., Dipl.-Ing., Pat.-Anw., 52064 Aachen
DE-Aktenzeichen 69518424
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 18.10.1995
EP-Aktenzeichen 952028165
EP-Offenlegungsdatum 23.04.1997
EP date of grant 16.08.2000
Veröffentlichungstag im Patentblatt 08.03.2001
IPC-Hauptklasse H04B 1/00
IPC-Nebenklasse H05B 41/292   H02H 11/00   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zum Betreiben einer Entladungslampe, versehen mit

- Eingangsklemmen zum Anschluss an eine Speisespannungsquelle,

- mit den Eingangsklemmen gekoppelten Gleichrichtmitteln zum Gleichrichten einer von der Speisespannungsquelle gelieferten Speisespannung,

- mit den Gleichrichtmitteln gekoppelten kapazitiven Mitteln und

- einem mit den kapazitiven Mitteln gekoppelten und mit Klemmen zum Verbinden mit einer Entladungslampe versehenen Wechselrichter.

Die Erfindung betrifft auch eine Kompaktentladungslampe mit einem Lampensockel, der elektrische Kontakte hat, und mit einer derartigen Schaltungsanordnung.

Eine Schaltungsanordnung der eingangs erwähnten Art ist aus US 4.935.672 bekannt. Die bekannte Schaltungsanordnung wird viel in Kompaktentladungslampen verwendet, wie z. B. Kompaktleuchtstofflampen, die jeweils mit einem Lampensockel versehen sind, der elektrische Kontakte hat, wie sie auch für Glühlampen verwendet werden. Dank der gleichartigen Lampensockel ist die Kompaktleuchtstofflampe zur Verwendung in vielen Anwendungen geeignet, bei denen früher ausschließlich Glühlampen verwendet wurden. Wichtige Vorteile der Kompaktleuchtstofflampe gegenüber der Glühlampe sind die erheblich längere Lebensdauer und die erheblich geringere Leistungsaufnahme. Ein Nachteil der Kompaktleuchtstofflampen im Vergleich zu Glühlampen ist, dass es sehr häufig unmöglich ist, die Kompaktleuchtstofflampen mit einem Dimmer zu dimmen, der für Glühlampen entworfen worden ist. Viele Benutzer derartiger Kompaktentladungslampen sind sich dessen jedoch nicht bewusst. Dimmen wird in den meisten für Glühlampen entworfenen Dimmern dadurch realisiert, dass der Dimmer die Speisespannung während eines Teils jeder Halbperiode der Speisespannung unterbricht. Eine Glühlampe verhält sich weitgehend wie ein ohmscher Widerstand. Wenn eine Glühlampe mit einem solchen Dimmer gedimmt wird, bedeutet das, dass der Glühdraht der Glühlampe während eines Teils jeder Halbperiode der Speisespannung keinen Strom durchlässt. Während des übrigen Teils jeder Halbpe riode lässt der Glühdraht einen Strom durch, der ungefähr gleich dem Strom ist, der durch den Glühdraht einer nicht gedimmten Glühlampe fließt. Eine Schaltungsanordnung zum Betreiben einer Entladungslampe der eingangs erwähnten Art verhält sich wegen des Vorhandenseins der kapazitiven Mittel jedoch häufig wie eine kapazitive Impedanz. Der der Speisespannungsquelle entzogene Strom ist pulsförmig und fließt nur während eines verhältnismäßig kurzen Zeitintervalls jeder Halbperiode der Speisespannung. Wenn ein für Glühlampen entworfener Dimmer in Kombination mit einer solchen Schaltungsanordnung verwendet wird, kann die Schaltungsanordnung je nach dem eingestellten Zeitintervall, in dem der Dimmer die Speisespannung in jeder Halbperiode unterbricht, Stromimpulse mit einer höheren Amplitude aus der Speisespannungsquelle abnehmen, als wenn die Entladungslampe nicht gedimmt wäre. Daher können Komponenten der Schaltungsanordnung beschädigt werden oder ihre Lebensdauer kann drastisch verkürzt werden.

Der Erfindung liegt als Aufgabe zugrunde, eine Schaltungsanordnung zum Betreiben einer Entladungslampe zu verschaffen, wobei die Schaltungsanordnung bei Verwendung in Kombination mit einem Dimmer, der für die Schaltungsanordnung ungeeignet ist, nicht beschädigt wird und deren Lebensdauer nicht verkürzt wird. Der Erfindung liegt als weitere Aufgabe zugrunde, eine Kompaktentladungslampe zu verschaffen, die als Ersatz für Glühlampen geeignet ist und die zudem bei Verwendung in Kombination mit einem Dimmer, der für diese Kompaktentladungslampe nicht geeignet ist, nicht defekt wird.

Eine Schaltungsanordnung der eingangs erwähnten Art ist hierzu dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltungsanordnung außerdem mit Mitteln I versehen ist zum Detektieren periodischer Stromimpulse mit einer Amplitude, die größer ist als ein gegebener Wert W1, und mit mit den Mitteln I gekoppelten Mitteln II zum Ändern des Betriebszustandes der Schaltungsanordnung.

Eine Kompaktentladungslampe, wie im zweiten Absatz erwähnt, ist hierzu dadurch gekennzeichnet, dass die Kompaktentladungslampe mit einer erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung versehen ist.

Wenn eine erfindungsgemäße Schaltungsanordnung versehentlich oder aus Unwissenheit in Kombination mit einem für die Schaltungsanordnung ungeeigneten Dimmer verwendet wird, können je nach der Einstellung des Dimmers periodische Stromimpulse durch die Eingangsklemmen fließen, deren Amplitude größer ist als der gegebene Wert W1. Diese periodischen Stromimpulse werden mit den Mitteln I detektiert, die die Mittel II aktivieren. Die Mittel II ändern anschließend den Betriebszustand der Schaltungsanordnung. Diese Änderung des Betriebszustandes wird so gewählt, dass dadurch das weitere Auftreten von Stromimpulsen mit einer Amplitude, die größer ist als der gegebene Wert W1, verhindert wird. Stromimpulse, deren Amplitude höher ist als der gegebene Wert W1, können auch beispielsweise durch Einschaltstöße bewirkt werden. Es ist jedoch äußerst unwahrscheinlich, dass infolge von Einschaltstößen eine verhältnismäßig große Anzahl solcher Stromimpulse innerhalb eines verhältnismäßig kurzen Zeitintervalls auftritt, wie es bei den periodischen Stromimpulsen der Fall ist, die durch Verwendung eines für die Schaltungsanordnung ungeeigneten Dimmers verursacht werden. Das Auftreten von Einschaltstößen führt daher nicht häufig zu der Änderung des Betriebszustandes, wie sie von den Mitteln II bewirkt wird.

Die Mittel I können in einfacher Weise mit einem Stromsensor und einem mit dem Stromsensor gekoppelten Integrierer realisiert werden. Der Stromsensor ist so in der Schaltungsanordnung aufgenommen, dass die von der Speisespannungsquelle abgegebenen Stromimpulse oder ein aus diesen Stromimpulsen abgeleiteter Strom durch den Stromsensor fließen (fließt). Das Signal am Ausgang des Integrierers nimmt einen Wert an, der die Mittel II aktiviert, wenn periodische Stromimpulse mit einer Amplitude auftreten, die höher ist als ein gegebener Wert. Es ist möglich, den Integrierer so zu dimensionieren, dass der Wert des Signals am Ausgang, bei dem die Mittel II aktiviert werden, nur erreicht wird, wenn eine verhältnismäßig große Zahl Stromimpulse mit einer Amplitude, die größer ist als der gegebene Wert W1, in einem verhältnismäßig kurzen Zeitintervall auftritt. Letzteres ist bei periodischen Stromimpulsen der Fall, aber im Allgemeinen nicht bei Einschaltstößen.

Eine sehr zuverlässige Ausführungsform der Mittel I umfasst einen Stromsensor, einen Komparator, einen Zähler und eine Timerschaltung. Wie in der Ausführungsform der oben erwähnten Mittel I lässt der Stromsensor während des Lampenbetriebs die von der Speisespannungsquelle abgegebenen Stromimpulse oder einen daraus abgeleiteten Strom durch. Der Stromsensor ist mit einem ersten Eingang des Komparators gekoppelt. Ein Signal, das ein Maß für den gegebenen Wert W1 ist, liegt im Lampenbetrieb am zweiten Eingang des Komparators an. Ein Ausgang des Komparators ist mit einem Eingang des Zählers verbunden. Immer wenn ein Stromimpuls mit einer Amplitude auftritt, die höher ist als der gegebene Wert W1, schaltet das Signal am Ausgang des Komparators von niedrig auf hoch oder umgekehrt. Der Zähler zählt somit die Anzahl Stromimpulse mit einer Am plitude, die höher ist als der gegebene Wert W1. Die Timerschaltung setzt den Zähler jedesmal zurück, wenn ein gegebenes Zeitintervall Δt1 verstrichen ist. Wenn die von dem Zähler im gegebenen Zeitintervall Δt1 gezählte Anzahl Stromimpulse höher ist als ein gegebener Bezugswert, aktiviert der Zähler die Mittel II.

In der Praxis wurden gute Resultate erhalten, wenn die Mittel II Mittel zum Unterbrechen der Speisespannung umfassen. Beschädigung von Komponenten der Schaltungsanordnung infolge von Stromimpulsen, die eine zu hohe Amplitude haben, werden auf diese Weise wirksam verhindert.

Es zeigte sich auch, dass eine verhältnismäßig preiswerte und sehr effiziente Ausführungsform der Mittel II realisiert werden kann, wenn der Wechselrichter mit einem oder mehreren Schaltelementen versehen ist, die im Lampenbetrieb abwechselnd leitend und nichtleitend gemacht werden, während die Mittel II Mittel umfassen, um die Schaltelemente nichtleitend zu machen.

Ausführungsbeispiele einer Schaltungsanordnung und einer Kompaktentladungslampe gemäß der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden in Weiteren näher beschrieben. Es zeigen:

Fig. 1 ein Schaltbild einer ersten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung mit einer daran angeschlossenen Entladungslampe;

Fig. 2 ein Schaltbild einer zweiten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung mit einer daran angeschlossenen Entladungslampe und

Fig. 3 schematisch eine Ausführungsform einer Kompaktleuchtstofflampe, die mit einem Lampensockel mit elektrischen Kontakten und einer erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung versehen ist, in Seitenansicht und teilweise im Querschnitt.

In Fig. 1 sind K1 und K2 Eingangsklemmen zum Anschluss an eine Speisespannungsquelle. R7 ist ein Schmelzwiderstand. Die Dioden D1-D4 bilden eine Diodenbrücke, die in dieser Ausführungsform Gleichrichtmittel zum Gleichrichten einer von der Speisespannungsquelle gelieferten Speisespannung bilden. Der Kondensator C2 bildet mit den Gleichrichtmitteln gekoppelte kapazitive Mittel. Der Schaltungsabschnitt III ist ein mit Klemmen versehener Wechselrichter, an den eine Entladungslampe LA angeschlossen ist. Die Klemme K3, Transistoren T1 und T2, ohmsche Widerstände R1-R6 und der Kondensator C1 bilden zusammen Mittel I zum Detektieren von periodischen Stromimpulsen mit einer Amplitude, die größer ist als ein gegebener Wert W1. Der ohmsche Widerstand R6 ist ein Stromsensor. Die übrigen Komponenten der Mittel I bilden zusammen einen Integrierer. Der gegebene Wert W1 wird durch die Dimensionierung dieses Integrierers definiert. Mit Hilfe der Dimensionierung wird auch festgelegt, dass der Wert des Ausgangssignals, bei dem die Mittel II aktiviert werden, nur erreicht wird, wenn eine verhältnismäßig große Zahl Stromimpulse mit einer Amplitude, die größer ist als der gegebene Wert W1, in einem verhältnismäßig kurzen Zeitintervall auftritt. Der Schaltungsabschnitt IIa und das Schaltelement S1 bilden zusammen Mittel II zum Ändern des Betriebszustandes der Schaltungsanordnung.

Die Eingangsklemme K1 ist mit einem ersten Ende des Schmelzwiderstandes R7 verbunden. Ein weiteres Ende des Schmelzwiderstandes R7 ist mit einem ersten Eingang der von den Dioden D1-D4 gebildeten Diodenbrücke verbunden. Die Eingangsklemme K2 ist mit einem weiteren Eingang der Diodenbrücke über das Schaltelement S1 verbunden. Ein erster Ausgang der Diodenbrücke ist mit einem zweiten Ausgang der Diodenbrücke über eine Reihenschaltung aus dem Kondensator C2 und dem ohmschen Widerstand R6 verbunden. Eine erste und eine weitere Seite des Kondensators C2 sind mit jeweiligen Eingängen des Schaltungsabschnitts III verbunden. Ein erstes Ende des ohmschen Widerstandes R6 ist mit einem ersten Ende des ohmschen Widerstandes R5 verbunden. Ein weiteres Ende des ohmschen Widerstandes R5 ist mit einer Basiselektrode des Transistors T2 verbunden. Eine Emitterelektrode des Transistors T2 ist mit einem weiteren Ende des ohmschen Widerstandes R6 verbunden. Der ohmsche Widerstand R2 verbindet eine Kollektorelektrode des Transistors T2 mit einer Basiselektrode des Transistors T1. Die Basiselektrode des Transistors T1 ist über eine Reihenschaltung aus dem ohmschen Widerstand R1 und dem ohmschen Widerstand R3 mit einer Emitterelektrode des Transistors T1 verbunden. Ein gemeinsamer Verbindungspunkt des ohmschen Widerstandes R1 und des ohmschen Widerstandes R3 ist mit der Klemme K3 verbunden. Im Lampenbetrieb liegt an Klemme K3 eine Hilfsspeisespannung an, die aus der Speisespannung mit in Fig. 1 nicht abgebildeten Mitteln erzeugt wird. Eine Kollektorelektrode des Transistors T1 ist mit Hilfe eines ohmschen Widerstandes R4 mit dem zweiten Ausgang der Diodenbrücke verbunden. Der ohmsche Widerstand R4 wird vom Kondensator C1 überbrückt. Ein gemeinsamer Verbindungspunkt des Transistors T1 und des ohmschen Widerstandes R4 ist mit einem Eingang des Schaltungsabschnittes IIa verbunden. Ein Ausgang des Schaltungsabschnittes IIa ist mit dem Schaltelement S1 gekoppelt. Diese Kopplung wird in Fig. 1 mit einer gestrichelten Linie angedeutet.

Die Funktionsweise der Ausführungsform von Fig. 1 ist folgendermaßen. Wenn die Schaltungsanordnung eingeschaltet wird, macht der Schaltungsabschnitt IIa das Schaltelement S1 leitend. Wenn eine Speisespannungsquelle, die eine Speisespannung abgibt, beispielsweise eine sinusförmige Wechselspannung, mit den Eingangsklemmen K1 und K2 verbunden wird, wird der Kondensator C2 durch Stromimpulse mit einer Frequenz geladen, die zweimal die Frequenz der sinusförmigen Wechselspannung ist. Der Kondensator C2 speist den Schaltungsabschnitt III und wird dadurch entladen. Wenn die Eingangsklemmen K1 und K2 mit der Speisespannungsquelle über einen Dimmer verbunden werden, der für die Schaltungsanordnung ungeeignet ist, wird die Speisespannung jedoch durch Verwendung dieses Dimmers unterbrochen, beispielsweise während eines Abschnittes jeder Halbperiode der Speisespannung. In Abhängigkeit von der Dauer des Zeitintervalls, in dem der Dimmer die Speisespannung in jeder Halbperiode unterbricht, nimmt die Amplitude der Stromimpulse zu. Da die Amplitude der Stromimpulse zunimmt, nimmt auch die Amplitude der dadurch bewirkten Spannungsimpulse am ohmschen Widerstand R6 bis auf den Punkt zu, wo der Transistor T2 während eines Abschnittes jedes Stromimpulses den leitenden Zustand annimmt. Dies macht den Transistor T1 auch leitend, und der Kondensator C1 wird von der Hilfsspeisespannung über den ohmschen Widerstand R3 und Transistor T1 geladen. Der Kondensator C1 wird durch den Widerstand R4 entladen. Wenn die Stromimpulse mit einer Amplitude, die höher ist als der gegebene Wert W1, periodisch sind, erreicht die Spannung am Kondensator C 1 einen Wert, bei dem der Schaltungsabschnitt IIa nach einem verhältnismäßig kurzen Zeitintervall aktiviert wird. Der Schaltungsabschnitt IIa macht dann das Schaltelement S1 nichtleitend, so dass die Speisespannung unterbrochen wird. Bei beispielsweise von Einschaltstößen verursachten, nichtperiodischen Stromimpulsen mit einer Amplitude, die höher ist als der gegebene Wert, wird im Allgemeinen zwischen zwei aufeinanderfolgenden nichtperiodischen Stromimpulsen ein verhältnismäßig langes Zeitintervall verstreichen, in welchem der Kondensator C1 durch den ohmschen Widerstand R4 entladen wird. Daher erreicht die Spannung am Kondensator C1 den Wert nicht, bei dem der Schaltungsabschnitt IIa aktiviert wird.

In Fig. 2 haben Komponenten, die Komponenten der Ausführungsform von Fig. 1 entsprechen und die gleiche Aufgabe haben, gleiche Bezugszeichen erhalten. Mittel I in der Ausführungsform von Fig. 2 werden von Schaltungsabschnitten V, VI und VII und dem ohmschen Widerstand R6 gebildet. Der Schaltungsabschnitt V ist ein Komparator, Schaltungsabschnitt VI ein Zähler und Schaltungsabschnitt VII ist eine Timerschaltung. Der ohmsche Widerstand R6 ist ein Stromsensor. Die Mittel II werden vom Schaltungsabschnitt IIa und UND-Gattern A1 und A2 gebildet. Der Wechselrichter wird in dieser Ausführungsform vom Schaltungsabschnitt SC, Schaltelementen S2 und S3, einer Ballastspule L, Kondensator C3 und in Fig. 2 nicht abgebildeten Klemmen zum Festhalten einer Entladungslampe gebildet. An die genannten Klemmen ist eine Entladungslampe LA angeschlossen. Der Schaltungsabschnitt SC ist eine Steuerschaltung, um die Schaltelemente S2 und S3 abwechselnd leitend und nichtleitend zu machen.

In der Ausführungsform von Fig. 2 sind die Eingangsklemmen K1 und K2, die Dioden D1-D4, der Widerstand R6 und der Kondensator C2 in gleicher Weise miteinander verbunden wie in der Ausführungsform von Fig. 1. Das erste Ende des ohmschen Widerstandes R6 ist mit einem ersten Eingang des Schaltungsabschnittes V verbunden. Eine mit in Fig. 2 nicht abgebildeten Mitteln erzeugte Bezugsspannung liegt im Lampenbetrieb an einem zweiten Eingang des Schaltungsabschnittes V an. Ein Ausgang des Schaltungsabschnittes V ist mit einem ersten Eingang des Schaltungsabschnittes VI verbunden. Ein weiterer Eingang des Schaltungsabschnittes VI ist mit einem Ausgang des Schaltungsabschnittes VII verbunden. Ein Ausgang des Schaltungsabschnittes VI ist mit einem Eingang des Schaltungsabschnittes IIa verbunden. Ein Ausgang des Schaltungsabschnittes IIa ist mit einem ersten Eingang des UND-Gatters A1 und einem ersten Eingang des UND-Gatters A2 verbunden. Jeweilige Ausgänge des Schaltungsabschnittes SC sind mit einem zweiten Eingang des UND-Gatters A1 und einem zweiten Eingang des UND- Gatters A2 verbunden. Ein Ausgang des UND-Gatters A1 ist mit einer Steuerelektrode des Schaltelementes S2 verbunden. Ein Ausgang des UND-Gatters A2 ist mit einer Steuerelektrode des Schaltelementes S3 verbunden. Der Kondensator C2 wird von einer Reihenschaltung der Schaltelemente S2 und S3 überbrückt. Ein gemeinsamer Verbindungspunkt des Schaltelementes S2 und des Schaltelementes S3 ist mit dem ersten Ende des ohmschen Widerstandes R6 über eine Reihenschaltung der Spule L, der Entladungslampe LA und des Kondensators C3 verbunden.

Die Funktionsweise der Ausführungsform von Fig. 2 ist folgendermaßen.

Wie in der Ausführungsform von Fig. 1 wird, wenn eine sinusförmige Speisespannung an die Eingangsklemmen K1 und K2 angeschlossen ist, der Kondensator C2 durch periodische Stromimpulse mit einer Frequenz, die zweimal so groß ist wie die Fre quenz der sinusförmigen Speisespannung, geladen und wird der Wechselrichter vom Kondensator C2 aus gespeist. Schaltelemente S2 und S3 werden vom Schaltungsabschnitt SC abwechselnd leitend und nichtleitend gemacht, wodurch in der aus der Ballastspule L, der Entladungslampe LA und dem Kondensator C3 gebildeten Reihenschaltung ein Strom mit abwechselnder Polarität erzeugt wird.

Wenn jedoch die Eingangsklemmen K1 und K2 über einen Dimmer, der für die Schaltungsanordnung ungeeignet ist, an die Speisespannungsquelle angeschlossen werden, wird bei Verwendung dieses Dimmers die Speisespannung beispielsweise während eines Teils jeder Halbperiode der Speisespannung unterbrochen. Die Amplitude der Stromimpulse steigt in Abhängigkeit von der Zeitdauer, die für das Zeitintervall, in dem der Dimmer die Speisespannung in jeder Halbperiode unterbricht, eingestellt ist. Da die Amplitude der Stromimpulse zunimmt, nimmt auch die Amplitude der dadurch bewirkten Spannungsimpulse am ohmschen Widerstand R6 bis auf den Punkt zu, wo die Spannung am ohmschen Widerstand R6 höher ist als die Bezugsspannung während eines Teils der Dauer eines Stromimpulses. Die Bezugsspannung ist ein Maß für den gegebenen Wert W1. Das Signal am Ausgang des Schaltungsabschnitts V ist während desjenigen Abschnitts jedes Stromimpulses, in dem die Spannung am ohmschen Widerstand R6 höher ist als die Bezugsspannung, hoch und während der übrigen Zeit niedrig. Der Schaltungsabschnitt VI zählt die Anzahl Male, die der Ausgang des Schaltungsabschnittes V hoch ist. Der Schaltungsabschnitt VII setzt den Schaltungsabschnitt 6 jedesmal, wenn ein gegebenes Zeitintervall Δt1 verstrichen ist, zurück. Der Schaltungsabschnitt VI aktiviert den Schaltungsabschnitt IIa, wenn die Anzahl Male, die das Signal am Ausgang des Schaltungsabschnittes V im gegebenen Zeitintervall Δt1 hoch gewesen ist, größer ist als ein gegebener Bezugswert, woraufhin der Schaltungsabschnitt IIa das Signal am ersten Eingang des UND-Gatters A1 und dem ersten Eingang des UND-Gatters A2 niedrig macht. Hierdurch wird auch das an den Ausgängen des UND-Gatters A1 und des UND-Gatters A2 anliegende Signal niedrig, so dass die Schaltelemente S2 und S3 nichtleitend gemacht werden und der Wechselrichter den Strom mit wechselnder Polarität nicht länger mehr erzeugt, so dass auch keine Stromimpulse mehr der Speisespannungsquelle entnommen werden. Ein wichtiger Vorteil der Ausführungsform von Fig. 2 ist, dass die Mittel II keine Komponenten umfassen zu brauchen, die beständig gegen höhere Leistungswerte sind, wie z. B. das Schaltelement S1 in Fig. 1.

Fig. 3 zeigt elektrische Kontakte 2 und 1, die auf einem Lampensockel 3 platziert sind, der über der gestrichelten Linie in ein Gehäuse 6 übergeht. Ein Entladungsgefäß 8 ist Teil der Kompaktleuchtstofflampe. Die elektrischen Kontakte sind über leitende Verbindungen E mit einer Schaltungsanordnung verbunden, die schematisch als Printplatte P und Komponenten C1-C4 angedeutet ist. Die Schaltungsanordnung ist in dem vom Gehäuse und dem Lampensockel umgebenen Raum platziert und gemäß der Erfindung mit Mitteln I und Mittel II versehen. Die Schaltungsanordnung ist über Anschlüsse 9 mit Enden des Entladungsgefäßes verbunden. Da der Lampensockel der in Fig. 3 gezeigten Ausführungsform Lampensockeln entspricht, die für Glühlampen verwendet werden, ist es möglich, diese Ausführungsform einer Kompaktleuchtstofflampe mit einer Lampenfassung zu verbinden, die auch für Glühlampen verwendet werden kann. Dies bringt ein relativ hohes Risiko mit sich, dass ein Benutzer unabsichtlich oder aus Unwissenheit versucht, die Ausführungsform der Kompaktleuchtstofflampe mit einem Dimmer zu dimmen, der zur Verwendung in Kombination mit Glühlampen geeignet ist, aber nicht in Kombination mit einer Kompaktleuchtstofflampe gemäß der vorliegenden Ausführungsform. Die Tatsache, dass die Schaltungsanordnung in der Ausführungsform der Lampe mit Mitteln I und Mitteln II versehen ist, verhindert jedoch, dass eine solche Verwendung eines Dimmers in Kombination mit der vorliegenden Ausführungsform einer Kompaktleuchtstofflampe zu Beschädigungen in der Schaltungsanordnung oder einer kürzeren Nutzlebensdauer der Schaltungsanordnung führt.

Bei einer praktischen Realisierung der Schaltungsanordnung von Fig. 2 wurde für die Dauer des gegebenen Zeitintervalls Δt1 ein Wert von 500 ms gewählt, und für den gegebenen Bezugswert wurde 15 gewählt. Die Schaltungsanordnung wurde mit einer sinusförmigen Wechselspannung mit einer Frequenz von 50 Hz gespeist. Die Schaltungsanordnung wurde in Kombination mit einem Dimmer verwendet, der die Speisespannung während eines Abschnittes jeder Halbperiode der Speisespannung unterbricht. Es zeigte sich, dass, wenn infolge der Verwendung des Dimmers Stromimpulse mit verhältnismäßig hoher Amplitude der Speisespannungsquelle entnommen werden, die Mittel I und die Mittel II die Schaltungsanordnung abschalten, bevor diese Stromimpulse eine Beschädigung von Komponenten der Schaltungsanordnung bewirken.


Anspruch[de]

1. Schaltungsanordnung zum Betreiben einer Entladungslampe, versehen mit

- Eingangsklemmen zum Anschluss an eine Speisespannungsquelle,

- mit den Eingangsklemmen gekoppelten Gleichrichtmitteln zum Gleichrichten einer von der Speisespannungsquelle gelieferten Speisespannung,

- mit den Gleichrichtmitteln gekoppelten kapazitiven Mitteln und

- einem mit den kapazitiven Mitteln gekoppelten und mit Klemmen zum Verbinden mit einer Entladungslampe versehenen Wechselrichter, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltungsanordnung außerdem mit Mitteln I versehen ist zum Detektieren periodischer Stromimpulse mit einer Amplitude, die größer ist als ein gegebener Wert W1, und mit mit den Mitteln I gekoppelten Mitteln II zum Ändern des Betriebszustandes der Schaltungsanordnung.

2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, wobei die Mittel I einen Stromsensor und einen mit dem Stromsensor gekoppelten Integrierer umfassen.

3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, wobei die Mittel I einen Stromsensor, einen Komparator, einen Zähler und eine Timerschaltung umfassen.

4. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Mittel II Mittel zum Unterbrechen der Speisespannung umfassen.

5. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Wechselrichter mit einem oder mehreren Schaltelementen versehen ist, die im Lampenbetrieb abwechselnd leitend und nichtleitend gemacht werden, während die Mittel II Mittel umfassen, um die Schaltelemente nichtleitend zu machen.

6. Kompaktentladungslampe mit einem Lampensockel, der elektrische Kontakte hat, und mit einer Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche.







IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com