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Dokumentenidentifikation DE10046328A1 12.04.2001
Titel Verfahren zur Herstellung eines Farbabzuges
Anmelder Eastman Kodak Co., Rochester, N.Y., US
Erfinder Niemeyer, David Alan, Rochester, N.Y., US
Vertreter WUESTHOFF & WUESTHOFF Patent- und Rechtsanwälte, 81541 München
DE-Anmeldedatum 19.09.2000
DE-Aktenzeichen 10046328
Offenlegungstag 12.04.2001
Veröffentlichungstag im Patentblatt 12.04.2001
IPC-Hauptklasse B41M 5/34
Zusammenfassung Beschrieben wird ein Verfahren zur Herstellung eines Farbabzuges, bei dem ein Färbemittel-Donorelement bildweise mittels eines Lasers exponiert wird, das auf einem Träger enthält:
(1) eine Treibmittel-Schicht mit einem ein Gas erzeugenden Polymeren, dem ein infrarote Strahlung absorbierendes Material zugeordnet ist, wobei das ein Gas erzeugende Polymer durch Erhitzen mit dem Laser ein Gas zu erzeugen vermag, und
(2) eine Färbemittel-Übertragungsschicht mit einem Färbemittel, das in einem Bindemittel dispergiert ist, wobei mindestens 50 Gew.-% des Bindemittels aus einem monomeren oder oligomeren Harz bestehen, mit einem Molekulargewicht von weniger als 4000, und wobei der Rest ein polymeres Harz mit einem Molekulargewicht von 15000 bis 100000 ist.

Beschreibung[de]

Diese Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Farbabzuges, bei dem man durch bildweise Exponierung eines einen Farbstoff enthaltenden Donors, mittels eines Lasers, einen Farbstoff auf ein Empfangselement überträgt. Insbesondere betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Herstellung eines Farbabzuges, bei dem die Farbstoff-Übertragungsschicht eines Laser-induzierten Übertragungs-Donors mit einem Antriebsmittel ein bestimmtes Bindemittel-System aufweist.

Um sich dem Aussehen von fotografischen Bildern eines kontinuierlichen Tones, durch Aufdrucken von Tinten auf Papier, zu nähern, verläßt sich die Druck-Industrie auf ein Verfahren, das als Halbton-Druck bekannt geworden ist. Beim Halbton-Druck werden Farbdichte-Gradationen erzeugt, durch Drucken von Mustern von Punkten oder Flächen verschiedener Größe, jedoch der gleichen Farbdichte, anstatt die Farbdichte kontinuierlich zu variieren, wie es im Falle des fotografischen Kopierens geschieht.

Es besteht ein bedeutendes kommerzielles Bedürfnis zur Herstellung eines Farbabzugs-Bildes, bevor die Druckpresse in Betrieb genommen wird. Erwünscht ist, daß der Farbabzug genau mindestens die Details und die Farbton-Skala der auf der Druckpresse erhaltenen Drucke wiedergibt. In vielen Fällen ist es ferner erwünscht, daß der Farbabzug genau die Bild-Qualität und das Halbton-Muster der Drucke wiedergibt, die auf der Druckpresse hergestellt werden. In der Folge von Verfahrensstufen, die erforderlich sind, um ein mit Tinte gedrucktes, vollfarbiges Bild zu erhalten, wird ein Abzug ferner benötigt, um die Genauigkeit der Farb-Trennungs-Daten zu überprüfen, von denen die endgültigen drei oder mehr Druckplatten oder Druck- Zylinder hergestellt werden. Verfahren zur Herstellung derartiger Abzüge mittels einer Laser-induzierten Übertragung von Farbstoffen von geeigneten Donorelementen, sind aus dem Stande der Technik allgemein bekannt.

Aus der US-A-Patentschrift 5 126 760 ist ein Verfahren zur Herstellung eines direkten, digitalen Halbton-Farbabzuges eines Original-Bildes auf einem Farbstoff-Empfangselement bekannt. Der Abzug kann dann dazu verwendet werden, um ein gedrucktes Farbbild wiederzugeben, das mittels einer Druckpresse hergestellt worden ist. Das in der Patentschrift beschriebene Verfahren umfaßt die folgenden Verfahrensstufen:

  • a) Erzeugung eines Satzes von elektrischen Signalen, die repräsentativ sind für die Form und die Farb-Skala eines Original-Bildes;
  • b) Kontaktieren eines Farbstoff-Donorelementes mit einem Träger, auf dem sich eine Farbstoffschicht und ein infrarote Strahlung absorbierendes Material befinden, mit einem ersten Farbstoff-Empfangselement mit einem Träger, auf dem eine polymere Farbbild-Empfangsschicht angeordnet ist;
  • c) Verwendung der Signale zur bildweisen Erhitzung des Farbstoff-Donorelementes mittels eines Dioden-Lasers, unter Übertragung eines Farbstoff-Bildes auf das erste Farbstoff-Empfangselement; und
  • d) Rück-Übertragung des Farbstoff-Bildes auf ein zweites Farbbild-Empfangselement, das das gleiche Substrat wie das gedruckte Farbbild aufweist.

In dem oben beschriebenen Verfahren werden mehrere Farbstoff-Donoren dazu verwendet, um einen Bereich von Farben in dem Abzug zu erhalten. Beispielsweise werden für einen vollfarbigen Abzug vier Farben verwendet: nämlich blaugrün, purpurrot, gelb und schwarz.

Bei Anwendung des im Vorstehenden beschriebenen Verfahrens wird der Bild-Farbstoff durch Erhitzen des Farbstoff-Donors übertragen, der das infrarote Strahlung absorbierende Material enthält, unter Verwendung eines Dioden-Lasers, um den Farbstoff zu verflüchtigen, wobei der Dioden-Laserstrahl moduliert wird durch den Satz von Signalen, der repräsentativ für die Form und die Farbe des Original-Bildes ist, so daß der Farbstoff unter Verflüchtigung lediglich in jenen Bereichen erhitzt wird, in denen sein Vorhandensein auf der Farbstoff-Empfangsschicht erforderlich ist, um das Original-Bild wiederzugeben.

Aus der US-A-Patentschrift 5 278 023 sind Treibmittel enthaltende Donorelemente für die thermische Farbstoff-Übertragung bekannt, die für eine Massen-Übertragung von Farbstoffen auf ein Empfangselement verwendet werden. Nachteilig an diesem Element ist jedoch, daß entweder eine nur schlechte Auflösung erzeugt wird, oder daß eine schlechte Adhäsion an dem Empfangselement zu beobachten ist.

Aus der US-A-Patentschrift 5 089 372 ist ein Verfahren bekannt, bei dem eine Farbstoff-Übertragung aus der Farbstoffschicht durch Schmelz- oder Wachs-Übertragung unterstützt wird, durch gasförmigen Stickstoff, der in einer darunter liegenden Schicht erzeugt wird. Ein derartiger Wachs-Übertragungs-Prozeß erfordert jedoch, daß sich das Donorelement in Kontakt mit dem Empfangselement befindet, so daß dieses Verfahren anfällig für die Ausbildung von Bild-Artifakten ist, aufgrund von Staub, der zwischen dem Donor- und dem Empfänger-Element eingefangen wird.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren zur Herstellung eines Farbabzuges anzugeben, der durch ein besseres Auflösungs-Vermögen und eine bessere Adhäsion, im Vergleich zu vergleichbaren Elementen des Standes der Technik, gekennzeichnet ist. Aufgabe der Erfindung ist ferner die Entwicklung eines Verfahrens zur Herstellung eines Farbabzuges, bei dem das Donorelement von dem Empfänger-Element durch einen Luftspalt getrennt ist, so daß die Ausbildung von Bild- Artifakten in dem endgültigen Druck aufgrund von Staub auf ein Minimum begrenzt wird.

Gelöst wird die gestellte Aufgabe durch ein Verfahren zur Herstellung eines Farbabzuges, durch bildweise Exponierung eines Farbstoff-Donorelementes mittels eines Lasers, wobei das Element auf einem Träger aufweist:

  • 1. eine Schicht mit einem Antriebsmittel mit einem Gas- erzeugenden Polymer, dem ein infrarote Strahlung absorbierendes Material zugeordnet ist, wobei das Gas erzeugende Polymer dazu in der Lage ist, durch Erhitzung durch den Laser ein Gas zu erzeugen, und
  • 2. eine Farbstoff-Übertragungsschicht mit einem Färbemittel, das in einem Bindemittel dispergiert ist, von dem mindestens 50 Gew.-% aus einem monomeren oder oligomeren Harz bestehen, mit einem Molekulargewicht von weniger als 4000, und wobei der Rest aus einem Polymerharz besteht, das ein Molekulargewicht von 15000 bis 100000 aufweist;
wobei die Laser-Exponierung durch die Seite des Trägers des Donorelementes erfolgt, die keine Färbemittel-Übertragungsschicht aufweist, und Übertragung der Färbemittel-Übertragungsschicht auf ein Empfangselement in einer übereinander liegenden Position, getrennt durch einen Luftspalt, unter Gewinnung des Farbabzuges.

Im Falle einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung liegt das Verhältnis von Farbstoff oder Färbemittel zum Bindemittel vorzugsweise bei mindestens 1 : 2,5, auf Volumen-Basis. Dies verbessert die Adhäsion der Färbemittel-Schicht oder Farbstoffschicht gegenüber der Empfangsschicht.

Jedes beliebige Material kann als Träger-Material für das Farbstoff-Donorelement benutzt werden, das im Rahmen der Erfindung verwendet wird, vorausgesetzt, es ist dimensionsstabil und vermag der Wärme des Lasers zu widerstehen. Zu derartigen Materialien gehören Polyester, z. B. Poly(ethylenterephthalat); Polyamide; Polycarbonate; Celluloseester, z. B. Celluloseacetat; Fluorpolymere, z. B. Poly(vinylidenfluorid) oder Poly(tetrafluoroethylen-co-hexafluoropropylen); Polyether, z. B. Polyoxymethylen; Polyacetale; Polyolefine, z. B. Polystyrol, Polyethylen, Polypropylen oder Methylpentenpolymere; sowie Polyimide, z. B. Polyimidamide und Polyetherimide. Der Träger hat im allgemeinen eine Dicke von 5 bis 200 µm. Er kann auch mit einer die Haftung verbessernden Schicht beschichtet sein, falls dies erwünscht ist, z. B. mit einer Schicht, hergestellt aus Materialien, wie sie in den US-A-Patentschriften 4 695 288 und 4 737 486 beschrieben werden. Der Träger kann ferner mit einer der üblichen bekannten antistatisch wirksamen Schichten und/oder Gleitschichten beschichtet sein, die aus dem Stande der Technik bekannt sind.

Zu den Gas-erzeugenden Polymeren, die in der Treibmittel- Schicht verwendet werden können, gehören selbst-oxidierende Bindemittel, wie z. B. Nitrocellulose, sogenannte energetische Polymere, wie sie beispielsweise beschrieben werden in der US- A-Patentschrift 5 308 737, auf thermischem Wege zersetzbare Polycarbonate, wie sie beispielsweise beschrieben werden in der US-A-Patentschrift 5 156 938, und die speziellen Temperaturabhängigen Polymeren, wie sie aus der US-A-Patentschrift 5 576 144 bekannt sind. Im Falle einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird als Gas-erzeugendes Polymer ein Cyanoacrylat verwendet.

Zu infrarote Strahlung absorbierenden Materialien, die in der ein Treibmittel enthaltenden Schicht oder in einer separaten, benachbarten Schichten eingesetzt werden können, gehören infrarote Strahlung absorbierende Cyanin-Farbstoffe, wie sie beispielsweise beschrieben werden in der US-A-Patentschrift 4 973 572, oder andere Materialien, wie sie beispielsweise bekannt sind aus den US-A-Patentschriften 4 948 777; 4 950 640; 4 950 639; 4 948 776; 4 948 778; 4 942 141; 4 952 552; 5 036 040 und 4 912 083. Vorzugsweise liegt die optische Extinktion (absorbance) der Schicht bei der Emissions-Wellenlänge des exponierenden Lasers im Bereich von 0,45 bis 1,0. Die ein Treibmittel enthaltende Schicht kann ferner geringere Mengen von Zusätzen enthalten, wie z. B. Beschichtungs-Hilfsmittel, Antioxidantien, Farb-neutralisierende Farbstoffe, UV-Stabilisatoren, usw. Die Treibmittel-Schicht kann ferner aus geeigneten Lösungsmitteln auf den Träger aufgetragen werden oder durch übliche bekannte Techniken der Beschichtung, wie beispielsweise mittels eines mit einem Draht umwickelten Stabes, durch eine Applikator-Walze, durch Extrusion, durch Vorhang-Beschichtung, usw., oder die Schicht kann nach einer bekannten Druck-Technik, wie dem Gravure-Prozeß, aufgedruckt werden. Vorzugsweise liegt die Dicke der Schicht, trocken gemessen, im Bereich bei 0,1 bis 1,0 µm.

Zu Färbemitteln, die im Rahmen der Erfindung verwendet werden können, gehören die folgenden: organische Pigmente, wie z. B. Metallphthalocyanine, z. B. Kupferphthalocyanin, Chinacridone, Epindolidione, Rubine F6B (C. I, No. Pigment 184); Cromophthal® Yellow 3G (C. I. No. Pigment Yellow 93); Hostaperm® Yellow 3G (C. I. No. Pigment Yellow 154); Monastral® Violet R (C. I. No. Pigment Violet 19); 2,9-Dimethylchinacridon (C. I. No. Pigment Red 122); Indofast® Brilliant Scarlet R6300 (C. I. No. Pigment Red 123); Quindo Magenta RV 6803; Montral® Blue G (C. I. No. Pigment Blue 15); Monstral® Blue BT 383D (C. I. No. Pigment Blue 15); Monstral® Blue G BT 284D (C. I. No. Pigment Blue 15); Montral® Green GT 751D (C. I. No. Pigment Green 7) oder beliebige der Materialien, die beschrieben werden in den US-A- Patentschriften 5 171 650; 5 672 458 oder 5 516 622.

Zu anderen Färbemitteln, die für das erfindungsgemäße Verfahren geeignet sind, gehören beispielsweise die folgenden: Anthrachinon-Farbstoffe, z. B. Sumikaron Violet RS® (Produkt der Firma Sumitomo Chemical Co., Ltd.), Dianix Fast Violet 3R-FS® (Produkt der Firma Mitsubishi Chemical Industries, Ltd.) und Kayalon Polyol Brilliant Blue N-BGM® und KST Black 146® (Produkte der Firma Nippon Kayaku Co., Ltd.); Azo-Farbstoffe, z. B. Kayalon Polyol Brilliant Blue BM®, Kayalon Polyol Dark Blue 2BM®, und KST Black KR® (Produkte der Firma Nippon Kayaku Co., Ltd.), Sumikaron Diazo Black 5G® (Produkt der Firma Sumitomo Chemical Co., Ltd.) und Miktazol Black 5GH® (Produkt der Firma Mitsui Toatsu Chemicals, Inc.); Direkt-Farbstoffe, z. B. Direct Dark Green B® (Produkt der Firma Mitsubishi Chemical Industries, Ltd.) und Direct Brown M® und Direct Fast Black D® (Produkte der Firma Nippon Kayaku Co., Ltd.); ferner Säure- Farbstoffe, wie z. B. Kayanol Milling Cyanine 5R® (Produkt der Firma Nippon Kayaku Co., Ltd.); basische Farbstoffe, z. B. Sumiacryl Blue 6G® (Produkt der Firma Sumitomo Chemical Co., Ltd.) und Aizen Malachite Green® (Produkt der Firma Hodogaya Chemical Co., Ltd.) sowie beliebige der Farbstoffe, die beschrieben werden in den US-A-Patentschriften 4 541 830; 4 698 651; 4 695 287; 4 701 439; 4 757 046; 4 743 582; 4 769 360 und 4 753 922. Die angegebenen Farbstoffe oder Pigmente können einzeln oder in Kombination miteinander verwendet werden.

Die Färbemittel-Übertragungsschicht besteht aus mindestens einem Farbstoff, wie oben beschrieben, der in einem Bindemittel dispergiert ist, wobei mindestens 50%, vorzugsweise 75-90%, auf Gewichts-Basis, des Bindemittels aus einem monomeren oder oligomeren Harz bestehen und der Rest ein polymeres Harz ist. Das optimale Verhältnis der Bindemittel-Komponenten hängt von vielen Faktoren ab, wie z. B. der Exponierungs-Art und der Exponierungs-Dauer, dem Grad der Gas-Entwicklung innerhalb der Treibmittel-Schicht, dem Molekulargewicht der Polymer- Komponente und dem Tg-Wert oder Tm-Wert der Bindemittel- Komponenten.

Zu geeigneten Monomer-Harzen, die für die Färbemittel- Übertragungsschicht der Erfindung geeignet sind, gehören hydrierte oder teilweise hydrierte Kolophoniumester und ähnliche Kolophonium-Derivate. Zu im Handel erhältlichen Materialien gehören die Glyzerinester von teilweise hydriertem Holz- Kolophonium, wie z. B. Staybelite® Ester 10 (Hercules Inc.), der Glyzerinester von hydriertem Kolophonium, wie z. B. Foral® 85 (Hercules Inc.) und der Pentaerythritolester von modifiziertem Kolophonium, wie z. B. das Pentalyn® 344 (Hercules Inc.).

Zu geeigneten oligomeren Harzen mit einem Molekulargewicht von weniger als 4000, die für die Färbemittel-Übertragungsschicht der Erfindung geeignet sind, gehören Polyester, wie z. B. Tone P260® (Union Carbide Corp.), Polyacrylate, Polymethacrylate, α-Methylstyrole, Polyethylenoxide, usw.

Geeignete Polymere, die für die Färbemittel-Übertragungsschicht der Erfindung geeignet sind, haben vorzugsweise ein Molekulargewicht zwischen 15000 und 50000, und zu ihnen gehören Polyacrylate, Polymethacrylate, Polyester, Polyvinylacetale, Polyethylen-co-vinylchlorid, Polycarbonate, usw. Im Falle einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung werden Polyester und Polymethacrylate verwendet.

Die Färbemittel-Übertragungsschicht des Färbemittel- Donorelementes kann auf den Träger aufgetragen oder aufgedruckt werden, unter Anwendung einer Druck-Technik, wie z. B. einem Gravure-Prozeß. Geeignete Lösungsmittel sind solche, die die Bindemittel-Komponenten und Farbstoffe lösen, wenn sie als Färbemittel verwendet werden, jedoch die darunter liegende Treibmittel-Schicht nicht angreifen. Vorzugsweise hat die Schicht eine Dicke von 0,3 bis 4,0 µm.

Das Empfangselement, das mit den Donorelementen verwendet wird, die im Rahmen der Erfindung verwendet werden, weist normaler Weise einen Träger auf, auf dem sich eine Bild- Empfangsschicht befindet. Der Träger kann aus einem transparenten Film bestehen, beispielsweise aus einem Poly(ethersulfon), einem Polyimid, einem Celluloseester, z. B. Celluloseacetat, einem Poly(vinylalkohol-co-acetal) oder einem Poly(ethylenterephthalat). Der Träger für das Empfangselement kann ferner reflektierend sein, wie z. B. im Falle eines mit einer Baryth- Schicht beschichteten Papiers, eines mit einer Polyethylenschicht beschichteten Papiers, einem Elfenbein-Papier, einem Kondensor-Papier oder einem synthetischen Papier, wie beispielsweise einem Papier vom Typ DuPont Tyvek®. Auch können pigmentierte Träger verwendet werden, wie z. B. weiße Polyester- Träger (transparenter Polyester mit einem hierin dispergierten weißen Pigment).

Die Bild-Empfangsschicht kann beispielsweise aufweisen ein Polycarbonat, ein Polyurethan, einen Polyester, Poly(vinylchlorid) Poly(styrol-co-acrylonitril), Polycaprolacton, ein Poly(vinylacetal), z. B. Poly(vinylalkohol-co-butyral), Poly(vinylalkohol-co-benzal), Poly(vinylalkohol-co-acetal) oder Mischungen hiervon. Die Bild-Empfangsschicht kann in jeder beliebigen Menge vorliegen, die effektiv für den beabsichtigten Zweck ist. Im allgemeinen werden gute Ergebnisse mit einer Beschichtungs-Stärke von etwa 1 bis 5 g/m2 erzielt.

Das Verfahren zur Herstellung eines Farbbildes mit den Farbmittel-Donorelementen, die im Rahmen dieser Erfindung verwendet werden, wird beschrieben in der US-A-Patentschrift 5 126 760 und wird ganz allgemein durchgeführt im Rahmen der aus der Praxis bekannten thermischen Laser-Abzugs-Systeme, wie z. B. dem Kodak Approval® system oder dem Creo Trendsetter® Spectrum system. In typischer Weise wird ein Empfängerblatt auf eine rotierende Trommel gebracht, mit anschließender sukzessiver Anordnung der einzelnen blaugrünen, purpurroten, gelben und schwarzen Donorelemente, wobei das Bild für jede Farbe durch bildweise Exponierung des Laserstrahls durch die Rückseite des Donorelementes übertragen wird.

Wie im Vorstehenden angegeben, wird ein Laser dazu verwendet, um die Färbemittel von den Färbemittel-Übertragungselementen, die im Rahmen dieser Erfindung verwendet werden, zu übertragen. Als besonders vorteilhaft hat es sich erwiesen, einen Dioden-Laser zu verwenden, da dieser wesentliche Vorteile bietet, aufgrund seiner geringen Größe, geringen Kosten, Stabilität, Zuverlässigkeit, Robustheit und Leichtigkeit der Modulation. In der Praxis muß, bevor ein Laser dazu verwendet werden kann, um ein Donorelement aufzuheizen, Sorge dafür getragen werden, daß das Element ein absorbierendes Material enthält, das bei der emittierenden Wellenlänge des Lasers absorbiert.

Laser, die dazu verwendet werden können, um den Farbstoff oder das Pigment von den Donoren zu übertragen, sind im Handel erhältlich. Beispielsweise können verwendet werden die Modelle: das Laser-Modell SDL-2420-H2 von der Firma Spectra Diode Labs oder das Laser-Modell SLD 304 V/W von der Firma Sony Corp.

Ein Thermo-Drucker, der einen derartigen Laser verwendet, um ein Bild auf einem thermalen Print-Medium zu erzeugen, ist beispielsweise aus der US-A-Patentschrift 5 268 708 bekannt.

In einer separaten Schicht über der Färbemittel- Übertragungsschicht des Donorelementes, das in dem oben beschriebenen Laser-Prozeß verwendet wird, können Abstands- Kügelchen verwendet werden, um den Donor von dem Empfänger- Element während der Farbstoff-Übertragung zu trennen, um dadurch die Gleichförmigkeit und Dichte des übertragenen Bildes zu erhöhen. Diese Erfindung wird ausführlicher in der US-A- Patentschrift 4 772 582 beschrieben. Alternativ können die Abstands-Kügelchen in der Empfangsschicht des Empfangselementes untergebracht werden, wie es aus der US-A-Patentschrift 4 876 235 bekannt ist. Die Abstands-Kügelchen können gegebenenfalls mit einem polymeren Bindemittel beschichtet werden.

Im Rahmen der Erfindung kann auch ein Zwischen-Empfänger mit nachfolgender Rück-Übertragung auf ein zweites Empfangselement eingesetzt werden. Eine Vielzahl von unterschiedlichen Substraten kann zur Herstellung des Farbabzuges (des zweiten Empfängers) verwendet werden, wobei es sich vorzugsweise um das gleiche Substrat handelt, das für den Druckpressen-Lauf eingesetzt wird.

Zu Beispielen von Substraten, die für das zweite Empfangselement (Farbabzug) verwendet werden können, gehören die folgenden: Flo Kote Cover® (S. D. Warren Co.), Champion Textweb® (Champion Paper Co.), Quintessence Gloss® (Potlatch Inc.), Vintage Gloss® (Potlatch Inc.), Khrome Kote® (Champion Paper Co.), Consolith Gloss® (Consolidated Papers Co.), Ad-Proof Paper® (Appleton Papers, Inc.) sowie Mountie Matte® (Potlatch Inc.).

Wie oben angegeben, kann, nach dem ein Bild auf einem ersten Empfangselement erzeugt worden ist, dieses auf ein zweites Bild-Empfangselement rück-übertragen werden. Dies kann beispielsweise dadurch geschehen, daß die beiden Empfänger durch den von zwei aufgeheizten Walzen gebildeten Spalt hindurchgeführt werden. Auch können andere Methoden der Rück-Übertragung des Bildes angewandt werden, wie z. B. Methoden, bei denen eine aufgeheizte Druckplatte angewandt wird, bei denen ganz allgemein Druck und Wärme angewandt werden, bei denen eine externe Erhitzung erfolgt, usw.

Wie im Vorstehenden angegeben, wird bei der Herstellung eines Farbabzuges ein Satz elektrischer Signale erzeugt, die repräsentativ für die Form und Farbe eine Original-Bildes sind. Geschehen kann dies beispielsweise durch Abtasten eines Original-Bildes, durch Filtern des Bildes, um es in die gewünschten additiven, primären Farben zu zerlegen, d. h. rot, blau und grün, worauf die Licht-Energie in elektrische Energie umgewandelt wird. Die elektrischen Signale werden dann mittels eines Computers modifiziert, um die Farb-Trennungs-Daten zu erzeugen, die zur Herstellung eines Halbton-Farbabzuges verwendet werden. Anstatt ein originales Objekt abzutasten, um die elektrischen Signale zu erhalten, können die Signale auch mittels eines Computers erzeugt werden. Dieses Verfahren wird ausführlich beschrieben in der Literaturstelle Graphic Arts Manual, Janet Field, Herausgeber, Verlag Arno Press, New York, 1980 (Seite 358ff).

Das folgende Beispiel soll die Erfindung weiter veranschaulichen.

Herstellung der Treibmittel-Schicht

Eine Lösung von 20 Teilen Poly(methylcyanoacrylat-co- ethylcyanoacrylat) (Verhältnis Methyl : Ethyl = 3 : 1) und 3 Teilen 2-(2-(2-Chloro-3-((1,3-dihydro-1,1,3-trimethyl-2H-benz(e)indol- 2-yliden)ethyliden)-1-cyclohexen-1-yl)ethenyl)-1,1,3-trimethyl- 1H-benz(e)indoliumsalz mit Heptafluorobutanoesäure (1 : 1), gelöst in 7,4 Teilen Methanol und 1870 Teilen Cyclopentanon, wurde auf ein Blatt aus einem 100 µm starken Poly- (ethylenterephthalat)-Träger aufgetragen, unter Verwendung eines mit einem Draht umwickelten Stabes #2. Die aufgetragene Schicht wurde bei Raumtemperatur getrocknet.

Herstellung der Pigment-Dispersion

Solsperse® 24000 (ICI America) (2,76 g) wurde gelöst in 85,0 g Toluol, worauf 12,24 g von trockem, vermahlenem LITHOL Rubine D4575GN (BASF) zugegeben wurden, gefolgt von einem gleichen Volumen von 2 mm großen Zirkondioxid-Kügelchen. Die erhaltene Mischung wurde vermahlen, unter Verwendung einer Schüttel- Mühle während 72 h bei Raumtemperatur. Die Kügelchen wurden dann durch Sieben entfernt.

Beschichtung von Elementen

Es wurden die folgenden Elemente hergestellt, durch Überschichten der auf den Träger aufgetragenen Treibmittel-Schicht mit den folgenden Dispersionen, unter Anwendung eines mit einem Draht umwickelten Stabes #2, worauf die aufgetragene Schicht an der Luft bei Raumtemperatur getrocknet wurde.

Vergleichs-Element 1 (lediglich Polymer)

Ein Poly(ethylmethacrylat), Elvacite 2043® (ICI America) (0,52 g), wurde in 8,3 g Toluol gelöst. Die Pigment-Dispersion (1,15 g) wurde dann zugegeben, und die erhaltene Dispersion wurde aufgetragen.

Vergleichs-Element 2 (lediglich Polymer)

Ein Polycaprolacton, Tone 767E® (Union Carbide Corp.) (0,51 g), wurde in 8,3 g Toluol gelöst. Eine Pigment-Dispersion wurde dann zugegeben und wie im Falle des Vergleichs-Elementes 1 aufgetragen.

Vergleichs-Element 3 (lediglich Polymer)

Ein Polyisobutylmethacrylat, Elvacite 2044® (ICI America.) (0,52 g), wurde in 8,3 g Toluol gelöst. Eine Pigment-Dispersion wurde dann zugegeben und wie im Falle des Vergleichs-Elementes 1 aufgetragen.

Vergleichs-Element 4 (lediglich Monomer)

Ein Glyzerinester von partiell hydriertem Holz- Kolophonium, Staybelite®-Ester 10 (Hercules Inc.) (0,52 g), wurde in 8,3 g Toluol gelöst. Eine Pigment-Dispersion wurde dann zugegeben und wie im Falle des Vergleichs-Elementes 1 aufgetragen.

Vergleichs-Element 5 (lediglich Oligomer)

Ein Polyester, Tone P260® (Union Carbide Corp.) (0,52 g), wurde in 8,3 g Toluol gelöst. Eine Pigment-Dispersion wurde dann zugegeben und wie im Falle des Vergleichs-Elementes 1 aufgetragen.

Element 1 der Erfindung

Ein Poly(ethylmethacrylat), Elvacite 2043® (0,26 g), und ein Glyzerinester eines partiell hydrierten Holz-Kolophoniums, Staybelite®-Ester 10 (0,26 g), wurden in 8,3 g Toluol gelöst. Eine Pigment-Dispersion wurde dann zugegeben und wie im Falle des Vergleichs-Elementes 1 aufgetragen.

Element 2 der Erfindung

Dieses Element entsprach dem Element 1, mit der Ausnahme, daß die Elvacite-Menge 0,105 g und die Menge des Staybelite®- Esters 10 0,415 g betrug.

Element 3 der Erfindung

Ein Polycaprolacton, Tone 767E® (Union Carbide Corp.) (0,105 g), und ein Glyzerinester eines partiell hydrierten Holz-Kolophoniums, Staybelite®-Ester 10 (0,415 g), wurden in 8,3 g Toluol gelöst. Eine Pigment-Dispersion wurde dann zugegeben und wie im Falle des Vergleichs-Elementes 1 aufgetragen.

Element 4 der Erfindung

Ein Polycaprolacton, Tone 767E® (0,105 g), und ein Polyester, Tone P260® (0,415 g), wurden in 8,3 g Toluol gelöst. Eine Pigment-Dispersion wurde dann zugegeben und wie im Falle des Vergleichs-Elementes 1 aufgetragen.

Element 5 der Erfindung

Ein Poly(ethylmethacrylat), Elvacite 2044® (0,105 g), sowie ein Glyzerinester eines partiell hydrierten Holz- Kolophoniums, Staybelite®-Ester 10 (0,415 g), wurden in 8,3 g Toluol gelöst. Eine Pigment-Dispersion wurde dann zugegeben und wie im Falle des Vergleichs-Elementes 1 aufgetragen.

Druck

Die Beschichtungen sämtlicher Beispiele wurden beschriftet auf einer externen Trommel-Vorrichtung, unter Anwendung einer Laser-Dioden-Anordnung einer Wellenlänge von 830 nm mit einem Mittellinien-Abstand von 10 µm zwischen individuellen Laser- Linien. Die Exponierungen wurden variiert, durch Veränderung der Ausgangs-Leistung bei einer linearen Geschwindigkeit von 1550 cm/s. Bilder wurden aufgezeichnet auf KODAK APPROVAL® Digital Color Proofing Film I01/Intermediate/1834, erhältlich von der Firma Kodak Polychrome Graphics. Das Bild, gemeinsam mit der obersten Schicht des Zwischen-Elementes, wurde dann auf einen endgültigen Empfänger vom Typ Champion Textweb® mittels einer Zweiwalzen-Laminator-Vorrichtung auflaminiert, mit einer Geschwindigkeit von 5,08 mm/s und einer mittleren Walzen- Temperatur von 120°C.

Untersuchung

Das aufgezeichnete Testmuster bestand aus quadratischen Patches von 1,27 cm Länge von Halbton-Dots mit einer Flächen- Beschichtung von 2% bis 98% bei 59 Linien/cm. Zu Vergleichs- Zwecken wurden die Patches, die bei einer Exponierung von 275 mJ/cm2 aufgezeichnet wurden, visuell bei einer 60-fachen Vergrößerung untersucht. Sowohl das verwendete Donorelement als auch das Bild auf dem End-Empfänger wurden untersucht. Die Auflösung wurde bestimmt aus der Regularität der 50% Dot-Kanten, d. h., die Abwesenheit von übertragenem Material in den unbeschrifteten Bereichen. Bewertet wurde nach folgenden Kriterien:

Gut = Kein übertragenes Material in den unbeschrifteten Bereichen

Mäßig-gut = Festgestellt wurde einiges übertragenes Material in den unbeschrifteten Bereichen

Schlecht = Wesentliche Übertragung von Material in den unbeschrifteten Bereichen

Die Gleichförmigkeit wurde bestimmt durch Betrachtung der Dichte-Gleichförmigkeit innerhalb der Dots des 50% Dot- Patches. Bewertet wurde nach folgenden Kriterien:

Gut = Gleichförmige Dichte in den Dot-Bereichen

Mäßig-gut = Feststellbare nicht-gleichförmige Dichte in den Dot-Bereichen

Schlecht = Beträchtliche nicht-gleichförmige Dichte in den Dot-Bereichen

Es wurden die folgenden Ergebnisse erhalten:

Tabelle



Die obigen Ergebnisse zeigen, daß die Donorelemente der Erfindung ein besseres Auflösungs-Vermögen und eine bessere Gleichförmigkeit zeigten, im Vergleich zu den Vergleichs- Elementen.


Anspruch[de]
  1. 1. Verfahren zur Herstellung eines Farbabzuges, bei dem man durch bildweise Exponierung eines ein Färbemittel enthaltenden Donors, mittels eines Lasers, ein Färbemittel auf ein Empfangselement überträgt, dadurch gekennzeichnet, daß man mittels eines Lasers ein Farb-Donorelement bildweise exponiert, das auf einem Träger aufweist:
    1. 1. eine Treibmittel-Schicht mit einem ein Gas erzeugenden Polymer, der ein infrarote Strahlung absorbierendes Material zugeordnet ist, wobei das ein Gas erzeugende Polymer dazu in der Lage ist, Gas durch Erhitzung durch den Laser zu erzeugen, und
    2. 2. eine Färbemittel-Übertragungsschicht mit einem Färbemittel, dispergiert in einem Bindemittel, wobei mindestens 50 Gew.-% des Bindemittels aus einem monomeren oder oligomeren Harz bestehen, mit einem Molekulargewicht von weniger als 4000, wobei der Rest ein Polymerharz mit einem Molekulargewicht von 15000 bis 100000 ist;
    und daß die Laser-Exponierung durch die Seite des Trägers erfolgt, die keine Färbemittel-Übertragungsschicht aufweist, und daß man die Färbemittel-Übertragungsschicht auf ein Empfangselement überträgt, das sich in einer benachbarten Position auf dem Empfangselement befindet, getrennt durch einen Luftspalt, unter Gewinnung des Farbabzuges.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das monomere Harz ein hydrierter oder teilweise hydrierter Kolophoniumester oder ein Kolophonium-Derivat ist.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das ein Gas erzeugende Polymer ein Cyanoacrylat ist.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das polymere Harz ein Polyester oder ein Polymethacrylat ist.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Färbemittel ein Pigment ist.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Färbemittel ein Farbstoff ist.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis von Färbemittel zu Bindemittel bei mindestens 1 : 2,5 auf Volumen-Basis liegt.
  8. 8. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Bindemittel 75-90 Gew.-% des monomeren oder oligomeren Harzes enthält.
  9. 9. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Bild auf dem Empfangselement weiter auf ein endgültiges Empfangselement übertragen wird.






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