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Dokumentenidentifikation DE69702758T2 12.04.2001
EP-Veröffentlichungsnummer 0903984
Titel SCHUHWERK MIT LÜFTUNG
Anmelder BRUE` S.p.A., Monte San Pietrangeli, IT
Erfinder BRUE', Aldo, I-63010 Monte S. Pietrangeli, IT
Vertreter BOEHMERT & BOEHMERT, 28209 Bremen
DE-Aktenzeichen 69702758
Vertragsstaaten AT, BE, CH, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 21.05.1997
EP-Aktenzeichen 979249919
WO-Anmeldetag 21.05.1997
PCT-Aktenzeichen EP9702725
WO-Veröffentlichungsnummer 9743918
WO-Veröffentlichungsdatum 27.11.1997
EP-Offenlegungsdatum 31.03.1999
EP date of grant 09.08.2000
Veröffentlichungstag im Patentblatt 12.04.2001
IPC-Hauptklasse A43B 7/06
IPC-Nebenklasse A43B 7/08   A43B 17/08   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Schuhwerk mit Lüftung und insbesondere einen Schuh diesen Typs, bei dem verbesserte Mittel zum Steuern der Luftströmung innerhalb des Schuhwerks selbst, in dem Grenzflächengebiet zwischen dem inneren Teil des Schuhwerks und der Luftkammer zum Sammeln und Pumpen der schmutzigen Luft vorgesehen sind.

Während der letzten Jahre ist ein ziemlich großes Interesse von einem auf dem Markt eingeführtem neuen Typ von Schuh, das heißt einem sogenannten belüfteten Schuh geweckt worden, bei dem die Lüftung des Fußes nicht länger nur durch die innewohnende Atmungsfähigkeit des Materials, das die Sohle oder das Obere bildet, oder allgemeine Lüftung des Schuhs sichergestellt wird, die durch variierend angeordnete Lüftungslöcher erhalten wird, sondern stattdessen durch ein echtes Pumpsystem bereitgestellt wird, das durch Ausnutzung der von dem Fuß während der Gehbewegung ausgeführten Druckarbeit über unterschiedliche Techniken die schmutzige Luft von der Innenseite zur Außenseite des Schuhes fördert und frische Luft über einen Füllstutzen oder andere Öffnungen in dem Schuh selbst neu einführt.

Dieser neue Typ von Schuh wurde zu Beginn als erstes in Verbindung mit für sportliche Aktivitäten verwendete Schuhe eingeführt. Diese Schuhe sind in der Tat oft aus Materialien mit geringer Durchlässigkeit hergestellt und verursachen somit beträchtliche Atmungsfähigkeitsprobleme, die durch das erhöhte Schwitzen des Fußes während der sportlichen Aktivität verschlimmert werden. In dem von diesem Sportschuhen verwendeten Belüftungssystem sind komprimierbare Kammern in der Dicke der Sohle, in der Ferse oder in dem Sohlengebiet des Schuhs ausgebildet, wobei die Kammern als eine Lunge zum Einsaugen und Ausstoßen der schmutzigen Luft von der Innenseite des Schuhs unter Ausnutzung der mechanischen Energie des Fußes während der Gehbewegung wirken. Die Lunge wird in der Tat abwechselnd während der jeweiligen Drück- und Anhebebewegungen des Schuhs auf/von dem Boden komprimiert und freigegeben, so daß ein Ansaugen der Luft von der Innenseite des Schuhs und eine Abgabe derselben nach außen durch spezielle in dem Schuh ausgebildete Kanäle oder Löcher resultiert.

Lüftungssysteme diesen Typs sind z. B. in US-A-4,860,463, GB-A-2,247,391, US-A- 4,438,573 und US-A-4,654,982 offenbart. Diese Lüftungssysteme fassen auch die Verwendung eines in die vorangehend genannten Kanäle oder Löcher eingesetzten Einwegventils ins Auge, um eine einzige Richtung für die Luftströmung und insbesondere von der Innenseite zur Außenseite des Schuhs zu erlauben. Die Anwesenheit der komprimierbaren Lunge weist auch die Wirkung auf, daß Stöße, denen der Schuh selbst während der sportlichen Tätigkeit ausgesetzt ist, abgefedert werden, während ein maximaler Komfort des Fußes sichergestellt wird.

Derselbe Anmelder hat bereits die Anmeldung eines Lüftungssystems für Fußbekleidung, auch für klassische Schuhe mit starrer Sohle für den täglichen Gebrauch, vorgeschlagen, bei dem das Einführen von komprimierbaren Elementen zur Bildung der Lunge nicht erwünscht ist. Die Abfederwirkung, die die Lunge unvermeidlich aufweist, wird nicht von allen Benutzern dieses Schuhtyps gemocht, da sie die Gehbewegung mit einer übermäßigen "Feder"- Wirkung versieht, die für offizielle Arbeit bzw. Geselligkeiten nicht geeignet ist.

Das italienische Gebrauchsmuster Nr. 222,150 offenbart genau ein innovatives System zur Lüftung von Schuhen, bei dem im vorderen Teil des Schuhs, genauer gesagt zwischen der Außensohle und der Innensohle eine geräumige Kammer zum Sammeln der schmutzigen Luft ausgebildet ist, die mittels mehrerer Löcher mit der Innenseite des Schuhs in Verbindung steht, wobei die Kammer durch Elemente ausgebildet ist, die starr und, wenigstens teilweise, flexibel sind. Eine auf diese Weise ausgebildete Luftkammer bietet einen starren und stabilen Halt für den Fuß, der in vollem Umfang demjenigen von traditionellen Schuhen ähnelt, und zur gleichen Zeit fähig, ihr eigenes Volumen während des letzten Teils des Schrittes und des nachfolgenden verstärkten Biegens des vorderen Teils des Schuhs zu variieren, wodurch die gewünschte Pumpwirkung ohne Einsetzen von komprimierbaren Elementen in der Sohlenstruktur erhalten wird.

Um eine maximale Pumpeffizienz zu erhalten und auch einen Teilrückfluß von Luft von der Sammelkammer zur Innenseite des Schuhs zu vermeiden, wenn der Fuß auf besagte Kammer drückt, offenbart das obige Gebrauchsmuster zusätzlich zur Anwesenheit eines Ein-Weg- Lüftungsventils, das die Rückkehr von Außenluft oder auf jeden Fall eine Umkehr der Strö mungsrichtung der Luft innerhalb des Schuhs verhindert, die Verwendung einer Innensohle, die perforiert ist und eine Lüftung nur in der Richtung von oben nach unten erlaubt.

Die Innensohlen von diesem Typ, die bisher bekannt sind, können in zwei Kategorien unterteilt werden, wobei jedoch jede Nachteile aufweist. Eine erste Kategorie umfaßt Innensohlen (oder innere Sohlen, die auf der Innensohle ruhen), die mit einer großen Anzahl von Löchern mit kleinem Durchmesser und einer Konfiguration, um eine Luftströmung in der Richtung von oben nach unten zu erleichtern, und von der Art versehen sind, daß sie vom Fuß - auch aufgrund einer geeigneten Anordnung desselben - während des Drucks des Fußes auf die Sohle leicht geschlossen werden können. Was den gleichmäßigen Betrieb betrifft, weist diese Innensohlenkategorie eine gute Leistung, aber keinen hohen Effizienzgrad wegen der notwendigerweise kleinen Abmessungen der Löcher und der Tatsache auf, daß in jedem Fall ein Teil der Luft, die in der in der Außensohle ausgebildeten Luftkammer gesammelt worden ist, während des Drucks des Fußes auf die Kammer selbst in das Innere des Schuhs zurückgezwungen wird. Eine zweite Kategorie umfaßt andererseits Innensohlen mit einer kleinen Anzahl von Löchern, häufig nur einem, wobei jedes mit einem geeigneten Rückschlagventil versehen ist. Diese Innensohlen weisen den Nachteil von höheren Herstellkosten und darüber hinaus eines geringen Effizienzgrades auf, da die Luft an örtlichen Punkten eingesaugt wird und eine gleichmäßige Lüftung über die gesamte Sohle des Fußes nicht geschaffen wird.

Die Aufgabe des vorliegenden Modells ist genau diejenige, ein Schuhwerk mit Lüftung von oben beschriebenen Typ (siehe beispielsweise GB-A-22 47 391, auf der der Oberbegriff des Anspruches 1 basiert) zu liefern, bei dem die Luftströmung, die in die Sammelkammer oder die Lunge eintritt, über das gesamte Ausmaß der Kammer selbst vollkommen gesteuert wird, wodurch jede unerwünschte Rückkehr von schmutziger Luft von der Sammelkammer zur Innenseite des Schuhs während der Drücktätigkeit des Fußes vermieden wird.

Die vorliegende Erfindung ist somit darauf gerichtet, ein neues Schuhwerk mit Lüftung bereitzustellen, das fähig ist, eine effiziente Art des Durchgangs einer großen Menge von Luft ausschließlich in der gewünschten Richtung sicherzustellen, um die sich aus der Gehbewegung ergebende Pumpenergie vollständig auszunutzen und eine gute Lüftungswirkung zu erzeugen, selbst wenn eine eingeschränkte motorische Tätigkeit vorliegt, wie dies häufig bei der Verwendung von Stadtschuhen auftritt.

Die oben beschriebenen Aufgaben werden entsprechend der vorliegenden Erfindung gelöst durch ein Schuhwerk mit Lüftung vom Typ mit einer zwischen einer mit mehreren Durchgangslöchern versehenen Mittelsohle oder Innensohle und der Außensohle ausgebildeten Luftkammer und elastischen Haltemitteln, die innerhalb besagter Luftkammer angeordnet sind, um dieselbe in einem gewünschten, variablen Volumen und einer vorab ausgewählten Weichheit auszubilden, wobei die Luftkammer über Mittel mit der Umgebung verbunden ist, die gestaltet sind, um jeglichen Rückfluß von Umgebungsluft von der Außenseite zur Innenseite besagter Luftkammer zu verhindern, und mit Mitteln zum Verschließen besagter Löcher, die gestaltet sind, um die Löcher selbst während des Drückens des Fußes auf die Mittelsohle oder Innensohle einzeln abzusperren.

Mit einer herkömmlichen Innensohlenstruktur sind die Durchgangslöcher, die verschlossen werden können, in einer Kissenmittelsohle ausgebildet, die in einem speziellen Hohlraum der Außensohle untergebracht ist. Die Struktur, die von dem Aufbau gebildet ist, der aus der Außensohle und der Mittelsohle besteht, ist mittels herkömmlicher Systeme, die Kleben oder Heften umfassen, mit dem Aufbau verbunden, der aus dem Oberen und der entsprechenden Innensohle besteht. Die herkömmliche Innensohle ist in dem Gebiet der Kissenmittelsohle geeignet perforiert, um den Durchtritt von schmutziger Luft von der Innenseite des Schuhs zur Luftkammer zu erlauben.

Die Erfindung hat auch auf eine zweite besonders innovative Ausführungsform gerichtet, bei der es dieselbe Innensohle ist, die mit den verschließbaren Durchgangslöchern versehen ist. In diesem Fall ist die Innensohle aus einem Kunststofflnaterial hergestellt und bildet sie auch die seitliche Kante der Sohle, um sowohl ein korrektes als auch unmittelbares Zentrieren der Durchgangslöcher bezüglich der Verschließmittel als auch ein optimales ästhetisches Finish sicherzustellen.

Weitere charakteristische Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden nichtsdestotrotz anhand der folgenden ausfrhrlichen Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen klarer werden, in denen:

Fig. 1 eine Draufsicht des vorderen Teils einer Außensohle gemäß einer ersten Ausführungsform des Schuhwerks mit Lüftung gemäß der vorliegenden Erfindung ist;

Fig. 2 eine Draufsicht einer Kissenmittelsohle ist, die in die Außensohle gemäß Fig. 1 einzusetzen ist;

Fig. 3 eine Querschnittsansicht der zusammengebauten Einheit, die aus den in den Fig. 1 und 2 dargestellten Außensohlen und Mittelsohlen besteht, entlang der Linie III-III besagter Figuren ist;

Fig. 4 eine Draufsicht der Außensohle einer zweiten Ausführungsform des Schuhwerks mit Lüftung gemäß der vorliegenden Erfindung ist;

Fig. 5 eine Draufsicht einer Innensohle ist, die mit der Außensohle gemäß Fig. 4 zu kombinieren ist;

Fig. 6 eine explosionsartige Querschnittsansicht der Einheit, die aus den in den Fig. 4 und 5 dargestellten Außensohlen und Innensohlen besteht, in Zusammenbauposition entlang der Linien VI-VI besagter Figuren ist; und

Fig. 7 eine Seitenansicht der in den Fig. 4 und 5 dargestellten Außensohle und Innensohle in zusammengebauter Position ist.

Wie anhand einer Gesamtbetrachtung der Zeichnungen klar ersichtlich ist, umfaßt der Schuh mit Lüftung gemäß der vorliegenden Erfindung eine Kombination aus Elementen zum Bilden der Außensohle und für alle Fälle der Innensohle des Schuhs, die derart gestaltet sind, daß sie zusammenpassen, um eine Reihe von Öffnungen zu liefern, die in Abhängigkeit davon, ob der Fuß auf die Innensohle gedrückt wird oder nicht, während der Gehbewegung abwechselnd geschlossen bzw. geöffnet werden können.

Noch genauer wird dieses Ergebnis durch Konstruieren der Kissenmittelsohle der ersten Ausführungsform oder Innensohle der zweiten Ausführungsform mit einer Reihe von darauf gleichförmig verteilten Löchern und durch Konstruieren der darunter liegenden Außensohle mit mehreren Abhebungen in einer Anordnung erhalten, die zu den Löchern paßt und gestaltet ist, um darin eingesetzt zu werden und sie zu verschließen, wenn die Kissenmittelsohle oder die Innensohle durch das Gewicht des Benutzers oder durch Biegen des Schuhs während der Gehbewegung verformt werden. Zwischen der Außensohle und Mittelsohle bzw. zwischen der Außensohle und der Innensohle sind auch mehrere elastische Halter vorgesehen, die gleichermaßen in der Sohle oder in der Mittelsohle oder in der Innensohle ausgebildet sein können, und die die Ausbildung einer Luftkammer mit einem variablen Volumen und deren Instandhaltung zwischen besagten Elementen ermöglichen. Die Komprimierbarkeit der elastischen Halter wird vorab entsprechend dem Schuhtyp ausgewählt; somit werden für Sportschuhe weichere Halter verwendet, die bereits während des Anfangsteils des Schrittes elastisch verformt werden können und somit eine stoßdämpfende Wirkung für den Fuß gegenüber Stößen liefern, denen er während der sportlichen Aktivität ausgesetzt ist; andererseits werden in Stadtschuhen steifere elastische Halter verwendet werden, so daß eine Verformung der Mittelsohle oder der Innensohle nicht während der anfänglichen Drücktätigkeit des Fußes, sondern nur während des Endteils des Schrittes, und zwar wegen des verstärkten Biegens des Schuhs eintritt.

In der in den Fig. 1, 2 und 3 gezeigten ersten Ausführungsform ist die Außensohle durch das Bezugszeichen S und die Kissenmittelsohle durch das Bezugszeichen R gekennzeichnet. Zylindrische Abhebungen 1 ragen von der Außensohle S nach oben vor, während die Mittelsohle R eine passende Zahl von Löchern 2 aufweist, die so konstruiert sind, daß die Löcher 2 genau auf den Abhebungen 1 liegen, wenn die Mittelsohle R auf der Außensohle S angebracht ist (siehe Fig. 3). Die Abmessungen der Abhebungen 1 und der Löcher 2 sind so gestaltet, daß der Durchmesser der Basis der Abhebungen 1 größer als der Durchmesser der Löcher 2 ist, und somit wirkt diese Basis als Halte- und Verschließmittel der Löcher selbst, wenn die Mittelsohle aufgrund der von dem Fuß ausgeübten Belastung oder des verstärkten Biegens des Schuhs nach unten verformt wird, und daß die Höhe der Basis der Abhebungen 1 geringer als die Höhe der Luftkammer C (Entfernung zwischen den Innenwänden der Außensohle S und der Mittelsohle R) ist, um eine gute Luftströmung durch die Löcher 2 zu erlauben, wenn die Kissenmittelsohle R nicht verformt ist.

An der Oberseite der Abhebungen 1 ist vorzugsweise ein kleiner zylinderkegeliger Vorsprung 1a mit einer abgerundeten Spitze vorgesehen, der einen maximalen Durchmesser, der etwas geringer als der Durchmesser der Löcher 2 ist, und eine Höhe aufweist, die näherungsweise gleich der Dicke der Mittelsohle R ist, so daß dieser Vorsprung 1a während der Drücktätigkeit des Fußes allmählich den leeren Raum der Löcher 2 "einnimmt", wodurch ein vollkommenes Zentrieren der Löcher 2 auf den Abhebungen 1 während jeden Gehens verursacht und auch ein kontinuierlicher Halt für den Fuß bereitgestellt wird. Die Gesamthöhe der Abhebungen 1 ist in diesem Fall vorzugsweise näherungsweise gleich der Höhe der Luftkammer C.

Die Mittelsohle R und die Außensohle S müssen ersichtlich an deren Grenzen aneinander befestigt werden, um selbst bei Abwesenheit eines Dichtstoffes, der manchmal nicht erwünscht sein kann, eine gute Luftabdichtung zu schaffen. In der in den Zeichnungen gezeigten Ausführungsform wird dieses Ergebnis durch Ausbilden der Mittelsohle mit einer geneigten Randkante 4 und der Außensohle mit einer passenden Kante mit einer ähnlichen Neigung, wie dies in Fig. 3 klar ersichtlich ist, erhalten. Dieser Typ von Verbindung zwischen der Mittelsohle R und der Außensohle S ist per se fähig, eine befriedigende Luftabdichtung während der Komprimierens der Kammer C durch den Fuß bereitzustellen, aber offensichtlich kann diese Abdichtung unter Verwendung von Dichtungs- bzw. Klebemitteln, die entlang der Kante 4 angeordnet sind, weiter verbessert werden.

In der in den Fig. 4, 5, 6 und 7 gezeigten zweiten Ausführungsform ist die Außensohle durch den Buchstaben S gekennzeichnet, während die Innensohle durch den Buchstaben P gekennzeichnet ist. Mit dieser andersartigen Ausführungsform ist es möglich, eine einfache und kompakte Struktur des Schuhs - vom Typ, bei dem das Obere über eine äußere Heftung an der Innensohle befestigt ist - zu erhalten, der zusätzlich dazu, daß als Hauptergebnis eine optimale Lüftung erzielt wird, auch das Erreichen von zahlreichen zusätzlichen Vorteilen ermöglicht.

Wie es in dem in Fig. 6 und Fig. 7 gezeigten Querschnitt klar ersichtlich ist, weist die aus einem geeigneten Kunststofflnaterial geformte Innensohle P (Fig. 5) eine recht komplexe Struktur auf, die insbesondere umfaßt: eine obere flache Fläche 5, die in Form der Fußsohle gestaltet ist; eine Randnut 6, an deren Unterseite vertikale Durchgangslöcher 7 zum Heften des Oberen (nicht gezeigt) an der Innensohle P ausgebildet sind; einer Randkante 8, die die Außenkante der Schuhsohle bildet, eine Lagerung 9 zum Unterbringen der Außensohle 5, wobei sich die Lagerung entlang des gesamten unteren Umfangs der Innensohle P erstreckt; einen Einsatz aus starrem Kunststoffmaterial 12 in dem hinteren Gebiet; zusätzlich offensichtlich Durchgangslöcher 2, die in der Fläche 5 ausgebildet sind, und elastische Halter 3, die davon noch unten vorragen. Die Anordnung und die Funktion der Löcher 2 und der elastischen Halter 3 ist genau dieselbe wie diejenige der entsprechenden Elemente, die bereits im Bezug auf die erste Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beschrieben wurden und somit hier nicht weiter beschrieben werden.

Die Außensohle S (Fig. 4) ist auch aus einem geeigneten Kunststoffmaterial geformt und weist eine erhabene Randkante 10 auf, die zur obengenannten Lagerung 9 der Innensohle P paßt, wo sie mit einem geeigneten Klebemittel befestigt ist. Die Außensohle S umfaßt an der Rückseite einen weiteren Bereich, der die Ferse 11 des Schuhs bildet. Alternativ kann die Struktur der Ferse 11 mit der Innensohle P verbunden sein. Wenn die Kante 10 der Außensohle S in der jeweiligen Lagerung 9 der Innensohle P befestigt ist, ist die Außenseite der Außensohle S vollkommen zu der Unterseite der äußeren Randkante 8 der Innensohle P ausgerichtet, wodurch somit ein Schuh gebildet wird, der äußerst robust ist und unästhetische Verbindungslinien zwischen der Innensohle und der Außensohle vermeidet, wie es in der Seitenansicht von Fig. 7 klar ersichtlich ist.

Die Innenseite der Außensohle S weist auch davon nach oben vorragende zylindrische Abhebungen 1 mit einem zylinderkegeligen zentralen Vorsprung mit einer abgerundeten Spitze auf, die den bereits in Verbindung mit der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dargestellten vollständig ähneln und somit zum Zusammenwirken mit den Löchern 2 der Innensohle P vorgesehen sind. Als Folge dieser genauen Passung zwischen der Außensohle S und der Innensohle P, die aus dem Miteinanderverbinden der Kante 10 und der Lagerung 9 resultiert, kann ein äußerst genauer Eingriff zwischen jedem Loch 2 und der jeweiligen Abhebung 1 erhalten werden, wodurch eine exzellente Leistung des Schuhwerks mit Lüftung gemäß der vorliegenden Erfindung sichergestellt wird.

Wegen der besonderen Struktur der oben beschriebenen Innensohle/Außensohle ist es möglich, zusätzlich zur Sicherstellung einer hocheffizienten Lüftung des Schuhs weitere wichtige Ergebnisse zu erzielen, wie z. B. insbesondere das Erzielen eines Schuhs, der besonders fest und trocken ist. In der Tat sollte man vor allem bemerken, daß das Obere direkt an die Innensohle P geheftet ist und letztere der einzige Teil der Außensohle ist, der während des Gehens mit irgendwelchen Hindernissen kollidieren kann, da seine Außenkante 8 die Außensohle S vollständig umgibt. Irgendein Stoßen des Schuhs (d. h. der Kante 8 der Innensohle P) gegen ein Hindernis und die nachfolgende auf das Obere des Schuhs ausgeübte Belastung werden somit direkt auf die Heftung des Oberender Innensohle (die sehr stark ist) und nicht auf die geklebte Innensohle/Außensohle-Verbindung übertragen. Es ist möglich, irgendeine zufällige Trennung der Klebeverbindung zwischen der Innensohle und der Außensohle, was manchmal in Schuhen mit einer an die Außensohle geklebten herkömmlichen Innensohle nach einer gewissen Gebrauchsdauer insbesondere bei häufigem Feuchtwerden eintritt, vollständig zu vermeiden. Aus demselben Grund, nämlich aufgrund der Tatsache, daß sie vollständig innerhalb der Innensohle P eingesetzt ist, unterliegt die Außensohle S keinen Zugbelastungen zusätzlich zur normalen Reibung aufgrund der Gehbewegung und wird somit die geklebte Verbindung zwischen der Außensohle S und der Innensohle P niemals übermäßig belastet.

Da das Heften des Oberen an die Innensohle P in dem Gebiet der Nut 6 vorgenommen wird, wird das Obere gefaltet und in diese Nut gezwungen, in der es vollständig untergebracht und festgeklemmt wird, um es Wasser recht schwer zu machen, von außen in das Innere des Schuhs in diesem Verbindungsgebiet zu treten, das - speziell für diese Art von Schuhen mit Außenheftung des Oberen - häufig unter diesem Gesichtspunkt ein kritisches Gebiet ist.

Schließlich gibt es zwei weitere besondere Merkmale des Schuhwerks gemäß der vorliegenden Erfindung, die es Wert sind, betont zu werden. Das erste, das bereits implizit in der vorangehenden Beschreibung der Verfahren zum Miteinanderverbinden der Außensohle S und der Innensohle P enthalten ist, ist die Tatsache, daß die Außensohle S die Löcher 7 von unten vollständig abdichtet, wodurch die Heftung sowohl vor Wassereindringen als auch Abnutzung - zwei Zustände, die beide in herkömmlichen Schuhen eintreten, bei denen das Obere an die Außensohle geheftet ist, geschützt wird. Das zweite Merkmal besteht darin, daß die Innenkante 6i der Nut 6 immer höher als die Außenkante 6e der Nut ist, wie es in den Fig. 6 und 7 klar ersichtlich ist, so daß jede Feuchtigkeit, die, falls sie in die Nut 6 eindringt, auf keinen Fall in das Innere des Schuhs eindringen kann. Es ist somit offensichtlich, daß das Schuhwerk gemäß der zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zusätzlich zu dem Vorteil, daß er vollkommen belüftet wird, den Vorteil aufweist, daß es sehr fest und sogar in sehr nasser Gebrauchsumgebung sehr trocken ist.

In den oben dargestellten zwei Ausführungsformen sind die elastischen Halter zwischen der Außensohle S und der Mittelsohle R oder der Innensohle P einteilig mit der Mittelsohle R oder der Innensohle P ausgebildet; sie könnten alternativ mit der Außensohle S verbunden sein oder einen Teil eines separaten Zwischenelements bilden. Die elastischen Halter 3 sind in Abständen zwischen den Löchern 2 angeordnet, um trotz der Anwesenheit der Abhebungen 1, die von der Oberseite der Außensohle S vorragen, einen durchgehenden und weichen Halt für den Fuß zu liefern und um gleichzeitig eine Luftkammer C zwischen der Mittelsohle R oder der Innensohle P und der Außensohle S zu bilden, die das gewünschte Volumen aufweist. Die elastischen Halter 3 können in Form von in den Zeichnungen gezeigten hohlen Halbkugeln ausgebildet sein; andere Formen können jedoch in Abhängigkeit vom Schuhtyp gleichermaßen zweckmäßig sein. Wenn es beispielsweise erwünscht ist, die Halter 3 mit einem größeren Maß von Komprimierbarkeit zu versehen, können die hohlen Halbkugeln durchaus Bilden von einer oder mehreren ringförmigen Nut(en) in selbigen modifiziert werden, was ein Komprimieren derselben erleichtert. Andererseits können die Halbkugeln mit Versteifungsrippen versehen sein, wenn es erwünscht sein sollte, deren Steifigkeit zu erhöhen. Sollte stattdessen der Wunsch bestehen, die elastischen Halter mit einer besonderen Biegefähigkeit zu versehen - um die Verformbarkeit der Mittelsohle R oder der Innensohle P während des Endteils des Schrittes zu erhöhen, wenn der Schuh in großem Maße gebogen wird - können sie vorteilhafterweise in Form von, vorzugsweise geneigten, rechteckigen oder zylindrischen Balken vorliegen, die von der Oberseite der Mittelsohle bzw. der Innensohle vorragen; falls die Balken geneigt sind - was ein Zustand darstellt, der Biegen begünstigt - wird es vorteilhaft sein, wenn sie in parallelen Reihen mit entgegengesetzten Neigungen angeordnet sind, um zu verhindern, daß die Mittelsohle R bzw. die Innensohle P Verschiebungen während des Biegens der Balken unterliegt. Der Grad und die Orientierung der Neigung der Balken sowie die Größe der Komprimierbarkeit des Materials, das die elastischen Halter 3 bildet, können entsprechend der Federwirkung vorgewählt werden, die dem Schuh verliehen werden soll.

Wie bereits genannt, besteht die Aufgabe des Schuhwerks mit Lüftung gemäß der vorliegenden Erfindung darin, vor allem eine Sammelkammer C für die schmutzige Luft bereitzustellen, die sich innerhalb des Schuhs bildet, und zweitens eine Lunge zum Ausstoßen der Luft außerhalb des Schuhs selbst unter Verwendung irgendeines der im Stand der Technik für diesen Zweck bekannten und in der Einleitung der vorliegenden Beschreibung beschriebenen Systems zu liefern. Diese Aufgabe wird in der unten erläuterten Weise erzielt.

Während des Drückens des Fußes auf die Innensohle, was natürlich zu selben Zeit wie das Drücken des Schuhs auf den Boden eintritt, unterliegt die Mittelsohle R bzw. die Innensohle P einer anfänglichen Verformung, während derer die Mittelsohle bzw. die Innensohle selbst bzw. genauer gesagt die Kante der Löcher 2 mit der oberen Fläche der Basis der Abhebungen 1 entlang eines ringförmigen Streifens mit einer Höhe in Kontakt kommt, die der halben Differenz zwischen dem Durchmesser der Basis der Abhebungen 1 und demjenigen der Löcher 2 entspricht. Es wird somit eine vollkommen abgedichtete Kammer zum Sammeln der schmutzigen Luft C gebildet, die somit geeignet ist, um als eine Lunge für ein Komprimieren in Richtung eines mit der Kammer verbundenen äußeren Auslasses zu fungieren - der vorzugsweise, in einer per se bekannten Weise, mit einem Rückschlagventil versehen ist - wenn der Druck des Fußes auf die Mittelsohle R bzw. die Innensohle P während des Endteils des Schrittes weiter erhöht wird und/oder wenn das Volumen der Kammer C wegen des verstärkten Biegevorgangs, der auf den vorderen Teil des Schuhs ausgeübt wird, verringert wird.

Am Ende des Schrittes weist somit die Kammer C ein Volumen auf, das etwas kleiner als dasjenige ihrer Ruheposition ist, wobei ein Teil der darin gesammelten schmutzigen Luft nach außen abgegeben worden ist. Sobald der Fuß vom Boden angehoben wird, kehrt die Mittelsohle R bzw. die Innensohle P wegen der Elastizität des Materials, aus dem sie hergestellt sind, in die Ruheposition zurück, wobei die Löcher 2 von den Abhebungen 1 befreit werden. Die Kammer C nimmt somit ihr ursprüngliches Volumen wieder ein, wodurch intern ein gewisses Vakuum geschaffen wird, was zur Folge hat, daß ein zusätzlich Menge der schmutzigen Luft unmittelbar von der Innenseite des Schuhs durch die Löcher 2, die gerade erneut geöffnet worden sind, eingesaugt wird. Während der Wiederholung dieses Zyklus findet somit eine kontinuierliche Verschiebung von Luft von der Innenseite des Schuhs durch die Mittelsohle R bzw. die Innensohle P zur Außenseite des Schuhs selbst (über irgendein bekanntes System von Gängen mit Einwegventilen, die per se bekannt und somit nicht dargestellt sind) ohne irgendeinen "Rückfluß" von Luft, der im Gegensatz dazu immer - in einem größeren oder geringeren Ausmaß - in belüfteten Schuhen bekannten Typs stattfindet, von der Kammer C in den Schuh statt. Die Aufgabe der Erfindung, nämlich das Bereitstellen eines Schuhwerks mit Lüftung, bei dem die Luftströmung effektiv nur eine Richtung aufweist, wird somit voll erfüllt.

In der obigen Beschreibung und in den Zeichnungen wurde ausschließlich auf ein Lüftungssystem Bezug genommen, das in dem vorderen Teil des Schuhs vorgesehen ist. Es ist vollkommen offensichtlich, daß ein System, wie das Dargestellte, in jedem Gebiet des Schuhs, in dem abwechselnd ein Drücken des Fußes vorkommt - und somit auch beispielsweise in dem Fersengebiet - durch geeignetes Anpassen der Form und des Betriebs des Systems zum Ablassen der in der Kammer C gesammelten und daraus zur Außenseite gepumpten schmutzigen Luft vorgesehen sein kann. Die Anordnung in dem vorderen Teil des Schuhs wird jedoch bevorzugt, da in diesem Gebiet viel breitere Variationen im Volumen der Kammer C bei jedem Schritt aufgrund der bereits oben untersuchten Gründe auftreten.

Es ist in gleicher Weise offensichtlich, daß die Erfindung nicht dahingehend verstanden werden darf, daß sie auf die spezielle Form und Anordnung begrenzt ist, bei der die Abhebungen 1, die Löcher 2 und die elastischen Halter 3 vorgesehen sind. Es ist möglich, daß diese in einem weit größeren Ausmaß in Bezug auf das in den Zeichnungen Gezeigte, wie dies außerdem bereits oben erwähnt wurde, variiert werden können, ohne dadurch aus dem Umfang der Erfindung zu gelangen, wie er in den unten angegebenen Ansprüchen definiert ist. Statt daß sie mit der Außensohle ausgebildet sind, können die Verschließabhebungen 1 beispielsweise direkt mit der Mittelsohle R bzw. der Innensohle P ausgebildet sein; in diesem Fall werden sie vorzugsweise aus demselben elastischen Material hergestellt werden, das die Mittelsohle R bzw. die Innensohle P bildet, und werden sie die Form von einfachen Zylindern mit Axiallöchern mit einer Höhe aufweisen, so daß sie von der Außensohle 5 während des Ruhezustands um einen ausreichenden Betrag getrennt sind, um eine gute Luftströmung durch die Löcher 2 sicherzustellen.


Anspruch[de]

1. Schuhwerk mit Lüftung vom Typ mit einer zwischen einer mit mehreren Durchgangslöchern (2) versehenen Mittelsohle oder Innensohle (R, P) und der Außensohle (S) ausgebildeten Luftkammer (C) und elastischen Haltemitteln (3), die innerhalb besagter Luftkammer (C) angeordnet sind, um dieselbe in einem gewünschten, variablen Volumen und einer vorab ausgewählten Weichheit auszubilden, wobei die Luftkammer (C) über Mittel · mit der Umgebung verbunden ist, die gestaltet sind, um jeglichen Rückfluß von Umgebungsluft von der Außenseite zur Innenseite besagter Luftkammer (C) zu verhindern, dadurch gekennzeichnet, daß es außerdem Mittel (1, 1a) zum Verschließen besagter Löcher (2) aufweist, die gestaltet sind, um die Löcher (2) selbst während des Drückens des Fußes · auf die Mittelsohle oder Innensohle (R, P) einzeln abzusperren.

2. Schuhwerk mit Belüftung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß besagte Mittelsohle (R) in Form eines Kissens aus elastischem Kunststoffmaterial mit kontrollierter Komprimierbarkeit vorliegt und in einem entsprechenden Hohlraum der Außensohle (S) untergebracht ist.

3. Schuhwerk mit Lüftung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß besagte Innensohle (P) aus elastischem Kunststoffmaterial mit kontrollierter Komprimierbarkeit hergestellt ist und eine Oberfläche (5) in Gestalt der Fußsohle, eine obere Randnut (6) mit an dessen Unterseite ausgebildeten Durchgangslöchern (7) zum Heften des Oberen, eine Randkante (8), die den Außenrand der Schuhsohle bildet, und eine untere Randlagerung (9) zum Unterbringen der Außensohle (S) umfaßt.

4. Schuhwerk mit Lüftung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Durchgangslöcher (7) zum Heften des Oberen darunter in dem Gebiet der Randlagerung (9) zum Unterbringen der Außensohle (S) aufweiten.

5. Schuhwerk mit Lüftung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Teil besagter Außensohle (S) in der zusammengesetzten Position vollständig in besagte Randlagerung (9) besagter Innensohle (P) eingesetzt ist.

6. Schuhwerk mit Lüftung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenkante (6i) besagter oberer Randnut (6) höher als die Außenkante (6e) derselben ist.

- 7. Schuhwerk mit Lüftung nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die elastischen Haltemittel (3) als ein Stück mit der Mittelsohle (R) oder mit dtr Innensohle (P) ausgebildet sind.

8. Schuhwerk mit Lüftung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die elastischen Haltemittel (3) in Form von hohlen Halbkugeln vorliegen, die von der Unterseite besagter Mittelsohle oder Innensohle (R, P) vorragen.

9. Schuhwerk mit Lüftung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die hohlen Halbkugeln eine oder mehrere Ringnut(en) aufweisen.

10. Schuhwerk mit Lüftung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die elastischen Haltemittel (3) in Form von rechteckigen oder zylindrischen Stäben vorliegen, die, falls notwendig, geneigt sind und von der Unterseite besagter Mittelsohle oder Innensohle (R, P) vorragen.

11. Schuhwerk mit Lüftung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die geneigten Stäbe in sich abwechselnden Reihen mit entgegengesetzten Neigungen angeordnet sind.

12. Schuhwerk mit Lüftung nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschließmittel aus mehreren Abhebungen (1) bestehen, die von der Oberseite der Außensohle (S) gegenüber den Löchern (2) der Mittelsohle oder Innensohle (R, P) und damit passend vorragen.

13. Schuhwerk mit Lüftung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Abhebungen aus Zylindern (1) mit einem Durchmesser bestehen, der größer als der Durchmesser besagter Löcher (2) ist.

14. Schuhwerk mit Lüftung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Zylinder an der Oberseite in einem zylinderkegeligen Vorsprung (1a) mit einer abgerundeten Spitze enden, einen maximalen Durchmesser, der etwas geringer als der Durchmesser besagter Löcher (2) ist, und eine Höhe aufweisen, die näherungsweise gleich der Dicke besagter Mittelsohle oder Innensohle (R, P) ist.

15. Schuhwerk mit Lüftung nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß besagte Verschließmittel aus mehreren komprimierbaren Abhebungen mit axialen Löchern bestehen, die von der Unterseite der Mittelsohle oder Innensohle (R, P) in Übereinstimmung mit deren Löchern (2) vorragen.

16. Schuhwerk mit Lüftung nach Anspruch 12, 13 oder 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe besagter Abhebungen (1) geringer als die Höhe besagter Luftkammer (C) ist. 17. Schuhwerk mit Lüftung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe besagter Zylinder (1) einschließlich besagten Vorsprungs (1a) näherungsweise gleich der Höhe besagter Luftkammer (C) ist.

18. Schuhwerk mit Lüftung nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftabdichtmittel entlang der Verbindungskante der Außensohle (S) mit der Mittelsohle oder Innensohle (R, P) vorgesehen sind.

19. Schuhwerk mit Lüftung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß besagte Luftabdichtmittel aus einer Verbindung mit geneigten Anschlägen zwischen der Außensohle (S) und der Mittelsohle (R) bestehen.

20. Schuhwerk mit Lüftung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß besagte Luftabdichtmittel aus einer Verbindung zwischen der Außensohle (S) und der Mittelsohle oder Innensohle (R, P) bestehen, die mittels eines Dichtungs- bzw. Klebemittels befestigt ist.







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