PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE10033524A1 19.04.2001
Titel Projektor
Anmelder Fujitsu Ltd., Kawasaki, Kanagawa, JP
Erfinder Ishiwa, Masaru, Kawasaki, Kanagawa, JP;
Hayashi, Keiji, Kawasaki, Kanagawa, JP;
Suzuki, Toshihiro, Kawasaki, Kanagawa, JP;
Kobayashi, Tetsuya, Kawasaki, Kanagawa, JP;
Hamada, Tetsuya, Kawasaki, Kanagawa, JP;
Gotoh, Takeshi, Kawasaki, Kanagawa, JP;
Sugawara, Mari, Kawasaki, Kanagawa, JP
Vertreter W. Seeger und Kollegen, 81369 München
DE-Anmeldedatum 11.07.2000
DE-Aktenzeichen 10033524
Offenlegungstag 19.04.2001
Veröffentlichungstag im Patentblatt 19.04.2001
IPC-Hauptklasse G03B 21/14
IPC-Nebenklasse G03B 27/18   H04N 5/74   
Zusammenfassung Ein Projektor enthält ein erstes Gehäuse, ein zweites Gehäuse und ein Schallisolierglied. Das erste Gehäuse ist versehen mit ersten wärmeerzeugenden Elementen, die zum Erzeugen eines Bildes verwendet werden, ersten Ventilatoren, die Kühlluftströme für jedes einzelne der ersten wärmeerzeugenden Elemente erzeugen, und Lüftungsöffnungen, durch die die Kühlluftströme ausgegeben werden, die durch die ersten wärmeerzeugenden Elemente erhitzt wurden. Das zweite Gehäuse, welches das erste Gehäuse umschließt, ist mit zweiten Ventilatoren versehen, die die Kühlluftströme von dem Projektor nach außen ausgeben. Das Schallisolierglied ist auf einem Weg zwischen den Lüftungsöffnungen und den zweiten Ventilatoren vorgesehen, um einen Schall zu isolieren, der durch die ersten Ventilatoren erzeugt wird. Der Projektor kann mit einer Projektionslinse versehen sein, die innerhalb der Öffnung beweglich ist, so daß eine Position eines projizierten Bildes beweglich ist, und einem staubdichten Glied, das einen Spalt versperrt, der zwischen der Projektionslinse und der Öffnung gebildet ist. Das staubdichte Glied ist innerhalb des Gehäuses in Verbindung mit einer Bewegung der Projektionslinse gleitfähig und ist längs der inneren Oberfläche des Gehäuses in einer Bewegungsrichtung der Projektionslinse gekrümmt.

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG 1. Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft im allgemeinen einen Projektor mit wärmeerzeugenden Elementen wie Polarisierungsplatten und Flüssigkristalltafeln, und betrifft im besonderen einen Projektor, der mit Kühlmechanismen zum Kühlen der wärmeerzeugenden Elemente versehen ist.

Ein Projektor wie z. B. ein Flüssigkristallprojektor ist mit einem optischen System versehen, das Elemente wie etwa einen Faltspiegel, dichroitische Farbtrennungsspiegel, Flüssigkristalltafeln, Farbzusammensetzungsspiegel (Prisma) enthält. Da die Flüssigkristalltafeln und Polarisierungsplatten, die angrenzend an die Flüssigkristalltafeln vorgesehen sind, Licht absorbieren und Wärme erzeugen, ist es erforderlich, die Flüssigkristalltafeln und die Polarisierungsplatten zu kühlen. Deshalb ist es notwendig, die Flüssigkristalltafeln und die Polarisierungsplatten effektiv zu kühlen.

Ferner wird der Projektor gewöhnlich für Meetings und Präsentationen in einem Büro verwendet, oder er kann als Heimbildausgabevorrichtung (als Bildschirm für Fernsehen und Spiele) verwendet werden. Deshalb ist es erforderlich, das Rauschen zu reduzieren, das durch den Projektor erzeugt wird.

Da der Projektor des weiteren mit einem feinen optischen System versehen ist, wie oben beschrieben, muß verhindert werden, daß Staub in den Projektor eindringt, um die Qualität des projizierten Bildes zu verbessern und die Zuverlässigkeit des Projektors selbst zu verbessern.

2. Beschreibung der verwandten Technik

Unter Bezugnahme auf Fig. 1 und 2 wird ein Projektor 10 der verwandten Technik beschrieben, um das Verstehen des Projektors der vorliegenden Erfindung zu erleichtern. Fig. 1 ist ein transversaler Querschnitt durch den Projektor 10, und Fig. 2 ist ein vergrößertes Diagramm, das einen Abschnitt des Projektors der verwandten Technik zeigt, der mit Lufteinlaßventilatoren 29 bis 31 versehen ist.

Der Projektor 10 enthält, wie in Fig. 1 gezeigt, ein inneres Gehäuse 11, ein äußeres Gehäuse 12, eine Lichtquelle 13, Flüssigkristallplatteneinheiten 24 bis 26, eine Projektionslinse 27, die Lufteinlaßventilatoren 29 bis 31 und einen Abluftventilator 32.

Das innere Gehäuse 11 ist im Inneren des äußeren Gehäuses 12 vorgesehen, und ein Raum 28 ist zwischen dem inneren Gehäuse 11 und dem äußeren Gehäuse 12 gebildet. Das innere Gehäuse 11 umgibt ein optisches System, das solche Elemente enthält wie etwa Totalreflexionsspiegel 14 bis 16, dichroitische Farbtrennungsspiegel 17 und 18, dichroitische Farbzusammensetzungsspiegel 19 und 20, Kondensorlinsen 21 bis 23 und die Flüssigkristalltafeleinheiten 24 bis 26.

Der Projektor 10 mit dem oben beschriebenen optischen System erzeugt Bilder auf folgende Weise. Wenn Licht, das von der Lichtquelle 13 emittiert wird, das optische System durchläuft, wird es durch die dichroitischen Farbtrennungsspiegel 17 und 18 in Strahlen von zum Beispiel drei Grundfarben getrennt. Dann werden die getrennten Strahlen durch die Flüssigkristallplatteneinheiten 24 bis 26 geleitet, um für jede Farbe einem Bildsignalüberlagerungs- oder -einblendprozeß unterzogen zu werden. Dieser Bildsignaleinblendprozeß kann auch als Bildmodulationsprozeß bezeichnet werden.

Dann erfolgt eine Farbzusammensetzung der Strahlen durch die dichroitischen Farbzusammensetzungsspiegel 19 und 20. Die Strahlen werden dann durch die Projektionslinse 27 hin zu einem Schirm (nicht gezeigt) projiziert.

Die oben beschriebenen Flüssigkristalltafeleinheiten 24 bis 26 enthalten jeweils eine Flüssigkristalltafel und ein Paar von Polarisierungsplatten, die auf jeder Seite der Flüssigkristalltafel vorgesehen sind. Die Flüssigkristalltafel und die Polarisierungsplatten absorbieren Licht und erzeugen Wärme. Da für die Polarisierungsplatten normalerweise Polarisierungsfilm aus organischem Material verwendet wird, werden die Flüssigkristalltafeleinheiten 24 bis 26 in der Qualität gemindert, wenn sie auf eine Temperatur erhitzt werden, die 70°C übersteigt.

Um zu verhindern, daß die Flüssigkristalltafeleinheiten 24 bis 26 überhitzt werden, sind die Lufteinlaßventilatoren 29 bis 31 auf einer unteren Oberfläche des inneren Gehäuses 11 an einer Position vorgesehen, die den Flüssigkristalltafeleinheiten 24 bis 26 gegenüberliegt. Die Lufteinlaßventilatoren 29 bis 31 erzeugen Kühlluftströme, die auf Polarisierungsplatten der Flüssigkristalltafeleinheiten 24 bis 26 gerichtet sind. Somit wird jede der Polarisierungsplatten luftgekühlt.

Die Temperatur der Kühlluftströme wird angehoben, wenn sie die Polarisierungsplatten der Flüssigkristalltafeleinheiten 24 bis 26 passieren. Solche erwärmten Luftströme werden an das äußere Gehäuse 12 durch Lüftungsöffnungen 33, 34, 35 ausgegeben, die in einer oberen Platte des inneren Gehäuses 11 vorgesehen sind. Ferner werden die erwärmten Luftströme durch eine externe Lüftungsöffnung 36 mittels des Ausgabeventilators 32 von der Vorrichtung nach außen ausgegeben.

Der Raum 28 enthält außer dem inneren Gehäuse 11 ferner verschiedene Vorrichtungen 39a. Es sind einige Vorrichtungen 39a vorhanden, die Wärme erzeugen können. Die Lichtquelle 13 erzeugt auch Wärme. Um die wärmeerzeugenden Vorrichtungen 39a und die Lichtquelle 13 zu kühlen, ist der Projektor 10 mit internen Kühlventilatoren 39 für jede der Vorrichtungen 39a und die Lichtquelle 13 versehen.

In Fig. 2 sind drei Lufteinlaßventilatoren 29 bis 31 vorgesehen, um der Anzahl von Flüssigkristalltafeleinheiten 24 bis 26 zu entsprechen, die in dem Projektor 10 vorgesehen sind. Die Flüssigkristalltafeleinheiten 24 bis 26 können jedoch, wie in Fig. 3 gezeigt, durch einen einzelnen Lufteinlaßventilator 37 über einen Luftleitungskanal 38 gekühlt werden.

Somit kann die Qualitätsminderung der Polarisierungsplatten und der Flüssigkristalltafeln auf Grund von Wärme durch die Lufteinlaßventilatoren 29 bis 31 verhindert werden, die an Positionen vorgesehen sind, die den Flüssigkristalltafeleinheiten 24 bis 26 gegenüberliegen. So wird die Zuverlässigkeit des Projektors 10 verbessert.

Da jedoch jeder der Lufteinlaßventilatoren 29 bis 31 Kühlluftströme durch die Rotation seiner Blätter erzeugt, ist der Nachteil vorhanden, daß Pfeiftöne erzeugt werden, wenn die Blätter der Ventilatoren die Luft durchschneiden. Diese Pfeiftöne ergeben während der Operation des Projektors 10 ein Rauschen. Da bei der Struktur von Fig. 2 jeder Ventilator 29 bis 31 Pfeiftöne erzeugt, wird das Rauschen vergrößert. Obwohl bei der in Fig. 3 gezeigten Struktur nur ein Lufteinlaßventilator 37 vorhanden ist, nimmt das Rauschen zu, da die Luftleitungsplatten den Luftstrom innerhalb des Luftleitungskanals 38 durchschneiden.

Das so erzeugte Rauschen dringt durch das innere Gehäuse 11 und wird über die Lüftungsöffnungen 33 bis 35, die in dem inneren Gehäuse 11 gebildet sind, in den Raum 28 zwischen dem inneren Gehäuse 11 und dem äußeren Gehäuse 12 übertragen. Dann wird das Rauschen von den Wänden des äußeren Gehäuses 12 reflektiert und zu der externen Lüftungsöffnung 36 übertragen. Schließlich breitet sich das Rauschen durch die externe Lüftungsöffnung 36 außerhalb des Projektors 10 aus.

Fig. 4 ist ein Diagramm, das eine Tabelle mit Rauschwerten zeigt, die in dem Projektor 10 der verwandten Technik erzeugt werden. Die Tabelle enthält Spalten mit der Bezeichnung, der Anzahl, dem Typ, der angewendeten Spannung und dem Rauschwert von jedem Ventilator, der in dem Projektor 10 vorgesehen ist. Der Rauschwert stellt einen Wert dar, der unter Verwendung einer Meßvorrichtung gemessen wurde, die an der externen Lüftungsöffnung 36 vorgesehen war.

Aus Fig. 4 geht hervor, daß der Rauschwert 40,0 dB betrug, als nur drei Lufteinlaßventilatoren 29 bis 31 betrieben wurden. Als nur der Abluftventilator 32 betrieben wurde, betrug der Rauschwert 41,8 dB. Als nur drei interne Kühlventilatoren 39 betrieben wurden, betrug der Rauschwert 39,5 dB.

Ferner belief sich der Rauschwert auf 46,1 dB, als alle Ventilatoren, das heißt, die Lufteinlaßventilatoren 29 bis 31, der Abluftventilator 32 und die internen Kühlventilatoren 39 betrieben wurden. Daher hat der Projektor 10 der verwandten Technik den Nachteil, daß ein starkes Rauschens erzeugt wird.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Daher ist es eine allgemeine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Projektor vorzusehen, durch den die oben beschriebenen Nachteile beseitigt werden können.

Ein anderes und spezifischeres Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, einen Projektor vorzusehen, der den Kühlprozeß wirklich implementieren kann, während das Rauschen reduziert wird, das sich von ihm ausbreitet.

Um die obigen Ziele gemäß der vorliegenden Erfindung zu erreichen, enthält ein Projektor:

ein erstes Gehäuse, das versehen ist mit ersten wärmeerzeugenden Elementen, die zum Erzeugen eines Bildes verwendet werden, ersten Ventilatoren, die Kühlluftströme für jedes einzelne der ersten wärmeerzeugenden Elemente erzeugen, und Lüftungsöffnungen, über die die Kühlluftströme ausgegeben werden, die durch die ersten wärmeerzeugenden Elemente erhitzt wurden;

ein zweites Gehäuse, in dem das erste Gehäuse installiert ist, welches zweite Gehäuse mit zweiten Ventilatoren versehen ist, die die Kühlluftströme von dem Projektor nach außen ausgeben; und

ein Schallisolierglied, das auf einem Weg zwischen den Lüftungsöffnungen und den zweiten Ventilatoren vorgesehen ist, um einen Schall zu isolieren, der durch die ersten Ventilatoren erzeugt wird.

Bei dem oben beschriebenen Projektor wird verhindert, daß sich ein Rauschen durch Öffnungen, die mit den zweiten Ventilatoren versehen sind, außerhalb des Projektors ausbreitet.

Andere Ziele und weitere Merkmale der vorliegenden Erfindung gehen aus der folgenden eingehenden Beschreibung in Verbindung mit den beiliegenden Zeichnungen hervor.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Fig. 1 ist ein Diagramm, das einen transversalen Querschnitt durch einen Projektor der verwandten Technik zeigt.

Fig. 2 ist eine vergrößerte Ansicht, die einen Abschnitt des Projektors der verwandten Technik zeigt, der mit Lufteinlaßventilatoren versehen ist.

Fig. 3 ist eine vergrößerte Ansicht, die einen Abschnitt des Projektors der verwandten Technik zeigt, der mit einem einzelnen Lufteinlaßventilator versehen ist.

Fig. 4 ist ein Diagramm, das eine Tabelle mit Rauschwerten zeigt, die in dem Projektor 10 der verwandten Technik erzeugt werden.

Fig. 5 ist ein Diagramm, das einen transversalen Querschnitt durch einen Projektor einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt.

Fig. 6 ist ein Diagramm, das einen vertikalen Querschnitt durch den Projektor der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt.

Fig. 7 ist eine perspektivische Ansicht, die den Projektor der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt.

Fig. 8 ist ein Diagramm, das eine Tabelle mit Rauschwerten zeigt, die in dem Projektor 40A einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung erzeugt werden.

Fig. 9 ist ein Diagramm, das einen transversalen Querschnitt durch einen Projektor einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt.

Fig. 10 ist ein Diagramm, das einen vertikalen Querschnitt durch den Projektor der zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt.

Fig. 11 ist ein Diagramm, das eine Tabelle mit Rauschwerten zeigt, die in dem Projektor erzeugt werden, der eine Struktur hat, die dem Projektor einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ähnlich ist, aber nicht die Schallisolierplatte hat.

Fig. 12 ist ein Diagramm, das eine Tabelle mit Rauschwerten zeigt, die in dem Projektor einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung erzeugt werden.

Fig. 13 ist ein Querschnittsdiagramm, das einen staubdichten Mechanismus eines ersten Beispiels der verwandten Technik zeigt.

Fig. 14A und 14B sind ein Querschnittsdiagramm bzw. ein auseinandergezogenes Diagramm, die einen staubdichten Mechanismus eines zweiten Beispiels der verwandten Technik zeigen.

Fig. 15 ist ein Querschnittsdiagramm, das einen staubdichten Mechanismus einer ersten Ausführungsform zeigt, der an dem Projektor der vorliegenden Erfindung vorgesehen werden kann.

Fig. 16A bis 16C sind perspektivische Diagramme, die Varianten des staubdichten Mechanismus von Fig. 15 zeigen.

EINGEHENDE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN

Im folgenden werden unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen Prinzipien und Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung beschrieben.

Der Projektor 40A enthält, wie in Fig. 5 und 6 gezeigt, ein inneres Gehäuse 41, ein äußeres Gehäuse 42, eine Lichtquelle 43, Flüssigkristalltafeleinheiten 54 bis 56, eine Projektionslinse 57, die Lufteinlaßventilatoren 59 bis 61, einen Abluftventilator 62A, einen staubdichten Mechanismus 67 und eine Schallisolierplatte 95A.

Das innere Gehäuse 41 ist im Inneren des äußeren Gehäuses 42 vorgesehen. Da die Größe des inneren Gehäuses 41 kleiner als die Größe des äußeren Gehäuses 42 ist, ist zwischen dem inneren Gehäuse 41 und dem äußeren Gehäuse 42 ein Raum 58 gebildet. Das innere Gehäuse 41 umgibt ein optisches System, das solche Elemente enthält wie etwa eine Lichtquelle 43, Spiegel 44 bis 46, dichroitische Farbtrennungsspiegel 47 und 48, dichroitische Farbzusammensetzungsspiegel 49 und 50, Kondensorlinsen 51 bis 53, Flüssigkristalltafeleinheiten 54 bis 56 und eine Projektionslinse 57.

Die Lichtquelle 43 ist zum Beispiel eine Metallhalogenidlampe, die mittels des Reflektors 79 parallele Strahlen in einer einzelnen Richtung emittiert. Die Lichtquelle 43 ist mit einer Energiezufuhreinheit 72 verbunden, die der Lichtquelle 43 Energie zuführt. Um eine feststehende Lichtmenge zu emittieren, wird die Lichtquelle 43 durch einen Lampenstabilisator 73 gesteuert. Die Energiezufuhreinheit 72 und der Lampenstabilisator 73 sind in dem Raum 58 zwischen dem inneren Gehäuse 41 und dem äußeren Gehäuse 42 vorgesehen.

Es sei erwähnt, daß bei jedem von der Lichtquelle 43, der Energiezufuhreinheit 72 und dem Lampenstabilisator 73Wärme erzeugt wird. Für Kühlzwecke ist die Lichtquelle 43 mit einem internen Kühlventilator 74 versehen, die Energiezufuhreinheit 72 mit einem internen Kühlventilator 75 und der Lampenstabilisator 73 mit einem internen Kühlventilator 76. Die internen Kühlventilatoren 74 bis 76 können zwei Axiallüfter mit einer Größe von 50 mm2 und einer angewendeten Spannung von 12 V und einen Schirokko-Lüfter mit einer Größe von 50 mm2 und einer angewendeten Spannung von 12 V enthalten.

Die Spiegel 44 bis 46 sind an Positionen vorgesehen, die in Fig. 5 gezeigt sind, so daß die Richtung eines einfallenden Strahls um 90° verändert wird. Das Licht, das von der Lichtquelle 43 emittiert wird, durchläuft die dichroitischen Farbtrennungsspiegel 47, 48 und wird in drei Grundfarben (R, G, B) getrennt, die verschiedene Frequenzbänder haben. Somit empfängt jede Flüssigkristalltafeleinheit 54 bis 56 Strahlen von verschiedenen Farben (R, G, B), die durch die Kondensorlinsen 51 bis 53 gesammelt wurden.

Die oben beschriebenen Flüssigkristalltafeleinheiten 54 bis 56 enthalten jeweils eine Flüssigkristalltafel 70 und ein Paar von Polarisierungsplatten 68, 69, die auf jeder Seite der Flüssigkristalltafeln 70 vorgesehen sind. Jede der Flüssigkristalltafeln 70 der Flüssigkristalltafeleinheiten 54 bis 56 empfängt Bildsignale, die von einer Bildverarbeitungsschaltung (nicht gezeigt) zugeführt werden. Die Flüssigkristalltafel 70 arbeitet gemäß dem Bildsignal und überlagert Bildinformationen für jede der farbgetrennten Grundfarben ein.

Die dichroitischen Farbzusammensetzungsspiegel 49, 50, setzen jede Grundfarbe zusammen, für die Bildsignale an den Kristalltafeleinheiten 54 bis 56 überlagert wurden. Somit wird ein Farbbild erzeugt. Das Farbbild wird durch die Projektionslinse 57 hin zu einem Schirm (nicht gezeigt) projiziert.

Die Flüssigkristalltafel 70 und die Polarisierungsplatten 68, 69 absorbieren Licht und erzeugen Wärme. Da als Polarisierungsplatten 68, 69 normalerweise Polarisierungsfilm aus organischem Material verwendet wird, werden die Flüssigkristalltafeleinheiten 54 bis 56 in der Qualität gemindert, wenn sie auf eine Temperatur erhitzt werden, die 70°C übersteigt. Somit ist es notwendig, die Flüssigkristalltafeleinheiten 54 bis 56 zu kühlen.

Um zu verhindern, daß die Flüssigkristalltafeleinheiten 54 bis 56 überhitzt werden, sind die Lufteinlaßventilatoren 59 bis 61, wie in Fig. 6 gezeigt, auf einer unteren Oberfläche des inneren Gehäuses 41 an einer Position vorgesehen, die den Flüssigkristalltafeleinheiten 54 bis 56 gegenüberliegt. Die Lufteinlaßventilatoren 59 bis 61 erzeugen Kühlluftströme, die auf Polarisierungsplatten 68, 69 der Flüssigkristalltafeleinheiten 54 bis 56 gerichtet sind.

Die Temperatur der Kühlluftströme wird angehoben, wenn sie die Flüssigkristalltafeleinheiten 54 bis 56 passieren. Solche erhitzten Luftströme werden durch Lüftungsöffnungen 63, 64, 65, die in einer oberen Platte des inneren Gehäuses 41 vorgesehen sind, in das äußere Gehäuse abgeleitet. Ferner werden die erhitzten Luftströme durch eine externe Lüftungsöffnung 66A mittels des Ausgabeventilators 62A, der in dem äußeren Gehäuse 42 vorgesehen ist, von der Vorrichtung nach außen ausgegeben.

Nun wird das Rauschen eingehend beschrieben, das in dem Projektor 40A erzeugt wird. Da jeder von den Lufteinlaßventilatoren 59 bis 61, dem Abluftventilator 62A und den internen Kühlventilatoren 74 bis 76 Kühlluftströme durch die Rotation seiner Blätter erzeugt, ist der Nachteil vorhanden, daß Pfeiftöne erzeugt werden, wenn die Blätter der Ventilatoren die Luft durchschneiden. Durch diese Pfeiftöne entsteht ein Rauschen während der Operation des Projektors 40A.

Das so erzeugte Rauschen durchdringt das innere Gehäuse 41 und wandert durch die Lüftungsöffnungen 63 bis 65, die in dem inneren Gehäuse 41 gebildet sind, in den Raum 58 zwischen dem inneren Gehäuse 41 und dem äußeren Gehäuse 42. Dann dringt das Rauschen durch die externe Lüftungsöffnung 66A von dem Projektor 40A nach außen. Ein Resultat, das von der Rauschmessung des Projektors 40A erhalten wird, gibt an, daß das Rauschen vor dem Abluftventilator 62A oder an der externen Lüftungsöffnung 66A sein Maximum erreicht hatte.

Das Rauschen, das durch jeden der Lufteinlaßventilatoren 59 bis 61 erzeugt wurde, wurde gemessen, um dessen Ausbreitungswege zu bestimmen. Das Rauschen auf Grund der Lufteinlaßventilatoren 59 bis 61 beginnt an den Lüftungsöffnungen 63 bis 65 hin zu dem Raum 58. Dann wurde herausgefunden, daß sich das Rauschen auf einem ersten Ausbreitungsweg bewegt, der direkt zu der externen Lüftungsöffnung 66A führt, oder auf einem zweiten Ausbreitungsweg, auf dem das Rauschen an verschiedenen Positionen innerhalb des Raumes 58 reflektiert wird.

Das Rauschen, das sich auf dem zweiten Ausbreitungsweg bewegt und abgeschwächt wird, indem es reflektiert wird, hat keinen großen Einfluß auf ein Rauschen, das von der Vorrichtung nach außen dringt (im folgenden als nach außen dringendes Rauschen bezeichnet). Im Gegensatz dazu hat das Rauschen, das sich auf dem ersten Ausbreitungsweg bewegt, großen Einfluß auf das nach außen dringende Rauschen, da keine Abschwächung des Rauschens vorhanden ist, das sich auf dem ersten Ausbreitungsweg bewegt.

Daher ist in der vorliegenden Erfindung die Schallisolierplatte 95A auf den ersten Ausbreitungswegen vorgesehen (in Fig. 5 durch eine Strichpunktlinie gezeigt), die sich von den Lüftungsöffnungen 63 bis 65 direkt zu der externen Lüftungsöffnung 66A erstrecken. Im einzelnen ist bei der vorliegenden Ausführungsform die Schallisolierplatte 95A so vorgesehen, um gerade Linien zu überqueren, die sich von jeder der Lüftungsöffnungen 63 bis 65 zu der externen Lüftungsöffnung 66A erstrecken. Der Klarheit halber ist die Schallisolierplatte 95A als gepunkteter Bereich gezeigt.

Die Schallisolierplatte 95A ist auf der oberen Platte 71 des inneren Gehäuses 41 an einer Position längs der Seite der oberen Platte 71 vorgesehen, die der Projektionslinse 57 näher ist. Die Breite (in Fig. 5 die Länge in einer vertikalen Richtung) der Schallisolierplatte 95A ist etwa gleich der Breite des äußeren Gehäuses 42. Daher ist die Breite der Schallisolierplatte 95A größer als die Breite des inneren Gehäuses 41.

Die Schallisolierplatte 95A hat einen unteren Rand 97A, der mit der oberen Platte 71 des inneren Gehäuses 41 verbunden ist, und einen oberen Rand 98A, der mit der Innenwand des äußeren Gehäuses 42 verbunden ist. Somit wird der Raum 58 zwischen dem inneren Gehäuse 41 und dem äußeren Gehäuse 42 durch die Schallisolierplatte 95A definiert.

Bei der oben beschriebenen Struktur wird sich das Rauschen nicht mehr längs des ersten Ausbreitungsweges (Strichpunktlinien, die in Fig. 5 gezeigt sind) bewegen, da es durch die Schallisolierplatte 95A reflektiert wird. Das Rauschen, das von der Schallisolierplatte 95A reflektiert wird, wird ferner an verschiedenen Positionen innerhalb des Raumes 58 reflektiert und bewegt sich hin zu der externen Lüftungsöffnung 66A. Daher wird das Rauschen durch Reflexionen innerhalb des Raumes 58 abgeschwächt. Demzufolge wird das nach außen dringende Rauschen des Projektors 40A reduziert.

Fig. 8 ist ein Diagramm, das eine Tabelle mit Rauschwerten zeigt, die in dem Projektor 40A einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung erzeugt werden. Die Tabelle von Fig. 8 ist der Tabelle von Fig. 4 bezüglich der gemessenen Elemente und eines Meßverfahrens ähnlich.

Bei dem Projektor 40A der vorliegenden Ausführungsform betrug der Rauschwert 38,6 dB, wie in Fig. 8 gezeigt, als nur drei Lufteinlaßventilatoren 59 bis 61 betrieben wurden.

Als nur der Abluftventilator 62A betrieben wurde, betrug der Rauschwert 41,8 dB. Als nur drei interne Kühlventilatoren 74 bis 76 betrieben wurden, belief sich der Rauschwert auf 39,5 dB. Als alle Ventilatoren betrieben wurden, d. h., die Lufteinlaßventilatoren 59 bis 61, der Abluftventilator 62A und die internen Kühlventilatoren 74 bis 76, betrug der Rauschwert (im folgenden als nach außen dringender Rauschwert bezeichnet) 44,7 dB.

Durch einen Vergleich der Messungen des Projektors 40A der vorliegenden Erfindung (Fig. 8) und der Messungen des Projektors 10 der verwandten Technik (Fig. 4) ist ersichtlich, daß der Rauschwert, der bei den Lufteinlaßventilatoren 59 bis 61 erzeugt wird, durch das Vorsehen der Schallisolierplatte 95A spürbar reduziert wird (von 40,0 dB auf 38,6 dB). Daher wird der nach außen dringende Rauschwert von 46,1 dB auf 44,7 dB auch beträchtlich reduziert. Deshalb geht aus den Tabellen auch hervor, daß das nach außen dringende Rauschen durch Vorsehen der Schallisolierplatte 95A reduziert wird.

Um das nach außen dringende Rauschen zu reduzieren, wie oben beschrieben, reicht es aus, eine Schallisolierplatte in einer Zone vorzusehen, die in Fig. 5 durch das Bezugszeichen B gekennzeichnet ist. In der vorliegenden Ausführungsform ist die Breite der Schallisolierplatte 95A jedoch der Breite des äußeren Gehäuses 42 gleich. Dies hat den folgenden Grund.

Die Schallisolierplatte 95A hat, wie in Fig. 6 gezeigt, eine gekrümmte Form. Daher werden die Kühlluftströme, die von den Lüftungsöffnungen 63 bis 65 des inneren Gehäuses 41 ausgegeben werden, zu der Energiezufuhreinheit 72 und dem Lampenstabilisator 73 geführt, die in dem Raum 58 vorgesehen sind (durchgehende Pfeile, die in Fig. 6 gezeigt sind).

Deshalb kann die Schallisolierplatte 95A, die eine große Breite und eine geeignete Form hat, als Luftleitungsplatte dienen, die die Kühlluftströme führt. Demzufolge kühlen die Kühlluftströme, die an den Lufteinlaßventilatoren 59 bis 61 erzeugt werden, die Flüssigkristalltafeleinheiten 54 bis 56 und auch andere Vorrichtungen, Einheiten und Substrate, z. B. die Energiezufuhreinheit 72 und den Lampenstabilisator 73, die innerhalb des Raumes 58 installiert sind. Somit kann der Kühlprozeß auf effektive Weise implementiert werden.

Im folgenden wird ein Projektor 40B einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beschrieben.

Fig. 9 und 10 sind Diagramme, die einen Projektor 40B einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigen. Elemente, die denen von Fig. 5 bis 7 ähnlich sind, sind mit den gleichen Bezugszeichen versehen und nicht eingehend beschrieben.

Der Projektor 40A der ersten Ausführungsform hat eine Struktur, bei der der Abluftventilator 62A und die externen Lüftungsöffnungen 66A an der Seitenoberfläche des äußeren Gehäuses 42 vorgesehen sind. Dagegen hat der Projektor 40B der vorliegenden Ausführungsform die Struktur, bei der der Abluftventilator 62B und die externen Lüftungsöffnungen 66B auf einer oberen Platte 66B des äußeren Gehäuses 42 vorgesehen sind.

Ein Benutzer steht normalerweise neben dem Projektor. Deshalb kann der Projektor 40A der ersten Ausführungsform unbeliebt sein, da der Kühlluftstrom und das nach außen dringende Rauschen hin zu dem Benutzer ausgegeben werden.

Bei dem Projektor 40B der zweiten Ausführungsform, bei dem der Abluftventilator 62B und die externen Lüftungsöffnungen 66B auf einer oberen Platte 66B des äußeren Gehäuses 42 vorgesehen sind, werden der Kühlluftstrom und das nach außen dringende Rauschen nicht hin zu dem Benutzer ausgegeben. Somit wird die Benutzbarkeit des Projektors verbessert.

Bei der vorliegenden Ausführungsform ist eine Schallisolierplatte 95B auf den ersten Ausbreitungswegen (die in Fig. 9 und 10 durch eine Strichpunktlinie gekennzeichnet sind) vorgesehen, die sich von den Lüftungsöffnungen 63 bis 65 direkt zu der externen Lüftungsöffnung 66B erstrecken. Im einzelnen ist bei der vorliegenden Ausführungsform die Schallisolierplatte 95A so vorgesehen, um gerade Linien zu kreuzen, die sich von jeder der Lüftungsöffnungen 63 bis 65 zu der externen Lüftungsöffnung 66B erstrecken. Der Klarheit halber ist die Schallisolierplatte 95B als gepunkteter Bereich dargestellt.

Ferner bewegt sich bei der Struktur der zweiten Ausführungsform das Rauschen nicht mehr längs des ersten Ausbreitungsweges, da es durch die Schallisolierplatte 95A reflektiert wird. Demzufolge wird das nach außen dringende Rauschen des Projektors 40B reduziert.

Fig. 11 ist ein Diagramm, das eine Tabelle mit Rauschwerten zeigt, die in dem Projektor erzeugt werden, der eine Struktur hat, die dem Projektor 40B einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ähnlich ist, aber nicht die Schallisolierplatte 95B hat. Mit anderen Worten, der Abluftventilator 62B und die externen Lüftungsöffnungen 66B sind auf einer oberen Platte 66B des äußeren Gehäuses 42 vorgesehen, aber eine Schallisolierplatte ist nicht vorhanden. Fig. 12 ist ein Diagramm, das eine Tabelle mit Rauschwerten zeigt, die in dem Projektor 40B einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung erzeugt werden. Die Tabellen, die in Fig. 11 und 12 gezeigt sind, sind der Tabelle von Fig. 4 bezüglich der gemessenen Elemente und eines Meßverfahrens ähnlich.

Nun wird die Tabelle von Fig. 12 mit der Tabelle von Fig. 11 verglichen. Daraus geht hervor, daß mit der Schallisolierplatte 95B der Rauschwert, der mit drei Lufteinlaßventilatoren 59 bis 61 erzeugt wird, von 40,6 dB auf 39,0 dB reduziert wurde. Demzufolge wurde der Rauschwert des nach außen dringenden Rauschens von 46,7 dB auf 44,5 dB auch beträchtlich reduziert. Somit wird mit der Struktur der vorliegenden Ausführungsform auch das nach außen dringende Rauschen verringert.

Bei der vorliegenden Ausführungsform ist die Schallisolierplatte 95B nur auf den ersten Ausbreitungswegen vorgesehen, die sich von jeder Lüftungsöffnung 63 bis 65 zu der externen Lüftungsöffnung 66B erstrecken. Ferner sei erwähnt, daß der untere Rand 97B der Schallisolierplatte 95B mit dem inneren Gehäuse 41 verbunden ist, aber der obere Rand 98B ist von dem äußeren Gehäuse 42 getrennt angeordnet. Daher kann die Schallisolierplatte 95B in Abhängigkeit von den Wegen der Kühlluftströme jede Position oder Form einnehmen, vorausgesetzt, daß die oben beschriebenen Bedingungen erfüllt werden. (Die Bedingung ist die, daß die Schallisolierplatte 95B nur auf den ersten Ausbreitungswegen vorgesehen ist, die sich von jeder Lüftungsöffnung 63 bis 65 zu der externen Lüftungsöffnung 66B erstrecken.)

Bei den oben beschriebenen Ausführungsformen sind die Schallisolierplatten 95A, 95B so vorgesehen, um das Rauschen von den Lüftungsöffnungen 63 bis 65 zu reflektieren. Das Rauschen kann jedoch durch schallabsorbierendes Gewebe absorbiert werden, das auf den Schallisolierplatten 95A, 95B vorgesehen ist.

Bei der folgenden Beschreibung wird ein staubdichter Mechanismus der vorliegenden Erfindung erläutert. Unter erneuter Bezugnahme auf Fig. 6 und 7 ist ersichtlich, daß der Projektor 40A der vorliegenden Ausführungsform so konfiguriert sein kann, daß die Projektionslinse 57 bezüglich des äußeren Gehäuses 42 über eine vorbestimmte vertikale Distanz in Richtungen, die durch Pfeile A1 und A2 gezeigt sind, beweglich ist. Bei solch einer Konfiguration kann eine Projektionsposition gegenüber der Position des Schirmes leicht eingestellt werden. Somit wird die Nutzbarkeit des Projektors 40A verbessert.

Das äußere Gehäuse 42 ist mit einer länglichen Öffnung 78 versehen, die sich in den Richtungen A1, A2 erstreckt.

Die Projektionslinse 57 ragt aus dem äußeren Gehäuse 42 durch die längliche Öffnung 78 heraus und ist in der vertikalen Richtung durch einen Schwingmechanismus (nicht gezeigt) beweglich. Bei dieser Konfiguration ist es erforderlich, einen staubdichten Mechanismus vorzusehen, um zu verhindern, daß Staub durch einen Spalt zwischen der länglichen Öffnung 78 und der Projektionslinse 57 in den Projektor 40A eindringt.

Fig. 13 ist ein Querschnittsdiagramm, das einen staubdichten Mechanismus eines ersten Beispiels der verwandten Technik zeigt. Der staubdichte Mechanismus von Fig. 13 enthält ein schwammartiges Glied 87, das den Spalt zwischen der länglichen Öffnung 78 und der Projektionslinse 57 füllt. Solch ein staubdichter Mechanismus hat jedoch den Nachteil, daß die Projektionslinse 57 nur über eine kleine Distanz in einer vertikalen Richtung bewegt werden kann.

Fig. 14A und 14B sind ein Querschnittsdiagramm bzw. ein auseinandergezogenes Diagramm, die einen staubdichten Mechanismus eines zweiten Beispiels der verwandten Technik zeigen. Der staubdichte Mechanismus, der in Fig. 14A und 14B gezeigt ist, enthält ein erstes plattenartiges Glied 89, ein zweites plattenartiges Glied 90 und ein drittes plattenartiges Glied 88. Das erste plattenartige Glied 89 ist ein gleitfähiges Glied, das mit einem Montageloch 81 versehen ist, das einen Durchmesser hat, der etwas größer als der Durchmesser der Projektionslinse 57 ist. Das zweite plattenartige Glied 90 ist ein gleitfähiges Glied, das unter einer Spannung, die durch eine Feder 92 ausgeübt wird, in eine Richtung gezogen wird. Das dritte plattenartige Glied 88 ist mit einem länglichen Loch 91 versehen. Das dritte plattenartige Glied 88 ist ferner mit Führungsgliedern zur Gleitführung der ersten und zweiten plattenartigen Glieder 89 und 90 versehen.

Wenn die Projektionslinse 57 nach oben gleitet (d. h., in die Richtung A1), gleitet das erste plattenartige Glied 89 mit der Projektionslinse 57 nach oben. Wenn dann der obere Teil der Projektionslinse 57 gegen den unteren Rand des zweiten plattenartigen Gliedes 90 stößt, werden die ersten und zweiten plattenartigen Glieder 89 und 90 gleichzeitig nach oben gleiten. Somit kann die Projektionslinse 57 nach oben bewegt werden, bis die ersten und zweiten plattenartigen Glieder 89 und 90 mit dem äußeren Gehäuse 42 in Kontakt gelangen.

Bei dem staubdichten Mechanismus, der in Fig. 14A und 14B gezeigt ist, wird der Versetzungsbereich der Projektionslinse 57 durch die Größe des äußeren Gehäuses 42 begrenzt.

Somit ist es notwendig, die Nachteile der staubdichten Mechanismen zu überwinden, die in Fig. 13 bis 14B gezeigt sind. Fig. 15 ist ein Querschnittsdiagramm, das einen staubdichten Mechanismus 67 einer ersten Ausführungsform zeigt, der an dem Projektor der vorliegenden Erfindung vorgesehen werden kann. Der staubdichte Mechanismus 67 enthält ein staubdichtes Glied 80, das an der Projektionslinse 57 vorgesehen ist. Das staubdichte Glied 80 füllt den Spalt zwischen der Projektionslinse 57 und der länglichen Öffnung 78.

Das staubdichte Glied 80 ist mit einem Montageloch 81 versehen, das in dessen Mitte gebildet ist. Die Projektionslinse 57 durchdringt das Montageloch 81. Somit kann das staubdichte Glied 80 dann, wenn sich die Projektionslinse 57 in die Richtungen A1, A2 bewegt, auch in die Richtungen A1, A2 gleiten.

Das staubdichte Glied 80 ist längs der inneren Oberfläche des äußeren Gehäuses 42 in der Bewegungsrichtung der Projektionslinse 57 gekrümmt. Mit solch einer Konfiguration kann verhindert werden, daß das staubdichte Glied 80 gegen das äußere Gehäuse 42 stößt. Somit kann das staubdichte Glied 80, oder die Projektionslinse 57, über eine größere Distanz bewegt werden.

Ferner ist bei der vorliegenden Ausführungsform das staubdichte Glied 80 mit flexiblen Teilen 82 an seinen beiden Enden versehen. Die flexiblen Teile 82 können aus einem leicht deformierbaren filmartigen Glied sein.

Somit gestatten die flexiblen Teile 82 an beiden Enden des staubdichten Gliedes 80 die Bewegung der Projektionslinse 57 selbst dann, wenn das staubdichte Glied 80 mit der inneren Oberfläche des äußeren Gehäuses 42 in Kontakt gelangt. Daher kann die Projektionslinse 57 in dem äußeren Gehäuse 42, das eine kleinere Größe oder kleinere Höhe hat, über eine vergleichsweise größere Distanz bewegt werden. Demzufolge kann ein Projektor 40A mit kleinen Abmessungen erhalten werden.

Fig. 16A bis 16C sind perspektivische Diagramme, die. Varianten des staubdichten Mechanismus 67 von Fig. 15 zeigen.

Ein staubdichter Mechanismus, der in Fig. 16A gezeigt ist, enthält ein Führungsglied 84, das an dem äußeren Gehäuse 42 vorgesehen ist. Das Führungsglied 84 ist mit Schienenteilen 83 zum Führen des staubdichten Gliedes 80 versehen. Mit dieser Konfiguration kann die Gleitoperation des staubdichten Gliedes 80 auf sanfte und sichere Weise implementiert werden. Die vorliegende Variante ist besonders dann von Vorteil, wenn die deformierbaren Teile 82 auf einem großen Bereich vorgesehen sind.

Ein staubdichter Mechanismus, der in Fig. 16B gezeigt ist, enthält ein Verstärkungsglied 85, das angrenzend an das Montageloch 81 vorgesehen ist, welches die Projektionslinse 57 durchdringt. Wenn die Projektionslinse 57 bewegt wird, wird auf das Montageloch 81 eine vergleichsweise starke Kraft ausgeübt. Das Verstärkungsglied 85 ist zum Verhindern einer Qualitätsminderung des Montagelochs 81 des staubdichten Gliedes 80 vorgesehen, die mit der Zeit auftritt. Falls irgendeine Qualitätsminderung wie etwa ein Riß am Montageloch 81 auftritt, dringt von diesem verschlissenen Teil aus Staub in den Projektor ein.

Da das Verstärkungsglied 85 angrenzend an dem Montageloch 81 eine mit der Zeit auftretende Qualitätsminderung des Montagelochs 81 verhindern kann, ist es möglich, sicher zu verhindern, daß Staub in den Projektor eindringt.

Ein staubdichter Mechanismus, der in Fig. 16C gezeigt ist, ist dem staubdichten Mechanismus von Fig. 16B ähnlich, ist aber des weiteren mit einem elastischen Glied 86 versehen, das angrenzend an das Montageloch 81 vorgesehen ist. Das elastische Glied 86 ist ringartig und umgibt das Montageloch 81.

Die Projektionslinse 57 ist so konfiguriert, um mit dem elastischen Glied 86 engen Kontakt zu haben. Da der Spalt zwischen der Projektionslinse 57 und dem Montageloch 81 durch das elastische Glied 86 versperrt wird, ist es möglich, sicher zu verhindern, daß Staub in den Projektor eindringt.

Weiterhin ist die vorliegende Erfindung nicht auf diese Ausführungsformen begrenzt, sondern Veränderungen und Abwandlungen können vorgenommen werden, ohne vom Schutzumfang der vorliegenden Erfindung abzuweichen.

Die vorliegende Anmeldung basiert auf der japanischen Prioritätsanmeldung Nr. 11-262005, eingereicht am 16. September 1999, deren gesamter Inhalt hierin durch Bezugnahme enthalten ist.


Anspruch[de]
  1. 1. Projektor mit:

    einem ersten Gehäuse, das versehen ist mit ersten wärmeerzeugenden Elementen, die zum Erzeugen eines Bildes verwendet werden, ersten Ventilatoren, die Kühlluftströme für jedes einzelne der ersten wärmeerzeugenden Elemente erzeugen, und Lüftungsöffnungen, über die die Kühlluftströme ausgegeben werden, die durch die ersten wärmeerzeugenden Elemente erhitzt wurden;

    einem zweiten Gehäuse, in dem das erste Gehäuse installiert ist, welches zweite Gehäuse mit zweiten Ventilatoren versehen ist, die die Kühlluftströme von dem Projektor nach außen ausgeben; und

    einem Schallisolierglied, das auf einem Weg zwischen den Lüftungsöffnungen und den zweiten Ventilatoren vorgesehen ist, um einen Schall zu isolieren, der durch die ersten Ventilatoren erzeugt wird.
  2. 2. Projektor nach Anspruch 1, ferner mit zweiten wärmeerzeugenden Elementen, die in einem Raum vorgesehen sind, der zwischen dem ersten Gehäuse und dem zweiten Gehäuse gebildet ist, bei dem das Schallisolierglied als plattenartiges Glied konfiguriert ist, das zu einer gekrümmten Form deformiert sein kann, so daß die Kühlluftströme hin zu den zweiten wärmeerzeugenden Elementen gerichtet werden.
  3. 3. Projektor mit:

    einem Gehäuse, das mit einer Öffnung versehen ist;

    einer Projektionslinse, die innerhalb der Öffnung beweglich ist, so daß eine Position eines projizierten Bildes beweglich ist; und

    einem staubdichten Glied, das einen Spalt versperrt, der zwischen der Projektionslinse und der Öffnung gebildet ist, welches staubdichte Glied innerhalb des Gehäuses in Verbindung mit einer Bewegung der Projektionslinse gleitfähig ist, wobei das staubdichte Glied längs der inneren Oberfläche des Gehäuses in einer Bewegungsrichtung der Projektionslinse gekrümmt ist.
  4. 4. Projektor nach Anspruch 3, bei dem vorbestimmte Zonen des staubdichten Gliedes in der Nähe von beiden Endteilen in Gleitrichtungen des staubdichten Gliedes flexibel sind.
  5. 5. Projektor mit einer Lichtquelle, die Lichtstrahlen emittiert, einem Farbtrennungsteil, der die emittierten Lichtstrahlen trennt, einem Farbzusammensetzungsteil, der die getrennten Lichtstrahlen mit Bildsignalen überlagert, und einer Projektionslinse, durch die das farbzusanmengesetzte Licht projiziert wird, welcher Projektor umfaßt:

    ein erstes Gehäuse, das versehen ist mit ersten wärmeerzeugenden Elementen, die zum Erzeugen eines Bildes verwendet werden, ersten Ventilatoren, die Kühlluftströme für jedes einzelne der ersten wärmeerzeugenden Elemente erzeugen, und Lüftungsöffnungen, über die die Kühlluftströme, die durch die ersten wärmeerzeugenden Elemente erhitzt wurden, ausgegeben werden;

    ein zweites Gehäuse, in dem das erste Gehäuse installiert ist, welches zweite Gehäuse mit zweiten Ventilatoren versehen ist, die die Kühlluftströme von dem Projektor nach außen ausgeben; und

    ein Schallisolierglied, das auf einem Weg zwischen den Lüftungsöffnungen und den zweiten Ventilatoren vorgesehen ist, um einen Schall zu isolieren, der durch die ersten Ventilatoren erzeugt wird.
  6. 6. Projektor nach Anspruch 5, ferner mit zweiten wärmeerzeugenden Elementen, die in einem Raum vorgesehen sind, der zwischen dem ersten Gehäuse und dem zweiten Gehäuse gebildet ist, bei dem das Schallisolierglied als plattenartiges Glied konfiguriert ist, das zu einer gekrümmten Form deformiert sein kann, so daß die Kühlluftströme hin zu den zweiten wärmeerzeugenden Elementen gerichtet werden.
  7. 7. Projektor mit einer Lichtquelle, die Lichtstrahlen emittiert, einem Farbtrennungsteil, der die emittierten Lichtstrahlen trennt, einem Farbzusammensetzungsteil, der die getrennten Lichtstrahlen mit Bildsignalen überlagert, und einer Projektionslinse, durch die das farbzusammengesetzte Licht projiziert wird, welcher Projektor umfaßt:

    ein Gehäuse, das mit einer Öffnung versehen ist;

    eine Projektionslinse, die innerhalb der Öffnung beweglich ist, so daß eine Position eines projizierten Bildes beweglich ist; und

    ein staubdichtes Glied, das einen Spalt versperrt, der zwischen der Projektionslinse und der Öffnung gebildet ist, welches staubdichte Glied innerhalb des Gehäuses in Verbindung mit einer Bewegung der Projektionslinse gleitfähig ist, wobei das staubdichte Glied längs der inneren Oberfläche des Gehäuses in einer Bewegungsrichtung der Projektionslinse gekrümmt ist.
  8. 8. Projektor nach Anspruch 7, bei dem vorbestimmte Zonen des staubdichten Gliedes in der Nähe von beiden Endteilen in Gleitrichtungen des staubdichten Gliedes flexibel sind.






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com