Warning: fopen(111data/log202007021203.log): failed to open stream: No space left on device in /home/pde321/public_html/header.php on line 107

Warning: flock() expects parameter 1 to be resource, boolean given in /home/pde321/public_html/header.php on line 108

Warning: fclose() expects parameter 1 to be resource, boolean given in /home/pde321/public_html/header.php on line 113
Zigarettenhülse - Dokument DE10044771A1
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE10044771A1 19.04.2001
Titel Zigarettenhülse
Anmelder Schut, Maxim, 22117 Hamburg, DE;
Scharf, Dietrich, 21337 Lüneburg, DE
DE-Anmeldedatum 10.09.2000
DE-Aktenzeichen 10044771
Offenlegungstag 19.04.2001
Veröffentlichungstag im Patentblatt 19.04.2001
IPC-Hauptklasse A24D 1/04
IPC-Nebenklasse A24D 3/00   A24C 5/46   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Zigarettenpapierhülse, welche aus zwei ineinander führbaren Einzelhülsen besteht. Eine der Hülsen dient als Mundstück, die gegebenenfalls auch einen Filter enthalten kann, und die andere Hülse dient als Tabakaufnahmeraum.

Derartige Teleskop-Zigarettenpapierhülsen sind allgemein noch nicht bekannt und nicht im Handel erhältlich. Sie können sowohl in Verbindung mit losem Tabak zur Selbstherstellung von Zigaretten, als auch als industriell vorgefertigte, mit Tabak gefüllte Zigaretten, angeboten werden.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Zigarettenpapierhülsen, bei denen eine konstante unveränderbare Größe des Tabakaufnahmeraumes vorliegt, ist der Tabakaufnahmeraum bei der vorliegenden Erfindung variabel, und zwar mit einfachsten herstellungstechnischen Mitteln.

Sinn und Aufgabe der Erfindung ist es, eine Tabakmenge eigener Wahl zu rauchen.

Insbesondere soll dem Raucher die Möglichkeit eröffnet werden, Tabak zu sparen.

Diese Aufgabe läßt sich durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 und 3 lösen, wobei vorteilhafte Details der erfindungsgemäßen Ausführung in den Unteransprüchen beschrieben sind.

Nachstehend wird eine erfindungsgemäß ausgebildete Teleskop- Zigarettenpapierhülse anhand der beigefügten Zeichnung beschrieben.

Die erfindungsgemäße Teleskop-Zigarettenpapierhülse zeichnet sich also dadurch aus, dass sie aus zwei ineinander verschiebbaren Einzellhülsen besteht, wobei die innere Hülse als Mundstück 1 dient, und die äußere aufgesteckte Hülse 2 nur zwischen ihrem freien Ende bis zum Ende der teleskopartig eingesteckten Mundstückhülse 1 mit Tabak 3 gefüllt ist. Auf diese Weise kann die aufsteckbare äußere Zigarettenhülse 2 von ihrem freien Ende 7 mit einer unterschiedlichen Menge an Tabak gestopft werden und anschließend ihr ungefülltes Ende 8 auf die leere, als Mundstück dienende Hülse 1 aufgeschoben werden.

Die beiden aufeinander gesteckten Hülsen 1+2 erlauben sowohl eine Variation der Größe des Tabakaufnahmeraumes 3 als auch eine Variation des Durchmessers der Mundstückhülse 1. Die Variation des Durchmessers der Mundstückhülse 1 wird dadurch ermöglicht, dass die Mundstückhülse 1 aus einem quadratischen Stück Papier (50 × 55 mm) zusammengerollt ist. Da die Mundstückhülsenränder 1a nicht verklebt sind, kann der Durchmesser dieser Hülse manuell, durch das Rollen zwischen den Fingern, verkleinert Fig. 4a oder vergrößert Fig. 4b werden. Diese Funktion dient zum einen dem leichteren Einbringen eines Einsetzfilters 4 und zum anderen, der Erleichterung, die Tabakhülse auf das Mundstück 1 aufzuschieben Fig. 3 Zif. 8 + Pfeil.

Die als Mundstück dienende Hülse 1 weißt am, zur Tabakhülse 2 zeigenden, Ende 8 sechs, je 2 mm tiefe Einschnitte 6 im Abstand von 3 mm auf, wobei das Papier so eingerollt ist, dass die Einkerbungen 6 im Inneren der Hülse 1 liegen und von dem intakten Rand des Papierstückes umgeben werden. Das hat zur Folge, dass der äußere Durchmesser der Hülse 1 die runde Form behält und sich somit eng an die umgebende Tabakhülse 2 anschmiegen kann und so keine Tabakkrümmel zwischen äußere 2 und innere 1 Hülse gelangen. Im inneren Durchmesser der Mundstückhülse 1 Tüchern sich die eingeschnittenen Papierstreifen 6 nach innen auf und verhindern somit, dass Tabakkrümmel während des Füllens bei der industriellen Produktion und während des Rauchens in das Mundstück 1 gelangen.

Bei Selbstherstellung der Zigaretten wird zuerst das Mundstück 1, an dem zur Tabakhülse 2 liegenden Ende durch Eindrücken mit dem Finger von außen Fig. 3 Zif. 9, verschlossen. Anschließend wird die Tabakhülse 2 vom anzuzündenden Ende Fig. 2 Zif. 7 her mit Tabak aufgefüllt, und dort zu gefaltet Fig. 3 Zif. 10 Jetzt kann durch Zusammenschieben Fig. 3 Zif. 8 + Pfeil der Mundstückhülse 1 gegen die verschlossene Tabakhülse 2 der Tabak 3 mit der als Schiebekolben dienenden Einknickung 9 der Mundstückhülse Fig. 3 Zif. 9 je nach gewünschter Festigkeit gestopft werden. Auf dieser Weise wird erreicht, dass die Festigkeit und damit das Abrauchverhalten einer derart durch den Verbraucher selbst gestopften Zigarettenhülse weitgehend dem der gewohnten, industriell hergestellten Konsumfertigzigarette entspricht, und dies alles bei einfacher leichter Füllbarkeit der Teleskop-Zigarettenpapierhülse, wodurch sich die Akzeptanz dieses Systems erhöht. Zu der höheren Akzeptanz trägt auch bei, dass für die Herstellung einer festgestopften erfindungsgemäßen Zigarette, keine "Rollgeräte" bzw. "Stopfgeräte" notwendig sind.

Nach Einstellung der gewünschten Länge der Zigarette und Festigkeit des Tabaks, kann die Mundstückhülse 1 in ihrem Durchmesser noch geringfügig erweitert werden Fig. 4b, dass sie dichtschließend an der Tabakhülse 2 anliegt, um die Bildung von Nebenluftwegen, etwa durch einen Ringspalt oder Teilringspalt zwischen den beiden Hülsen 1 + 2 zu verhindern.

Das mit Tabak gefüllte Ende 10 kann angezündet werden und der Tabak vollständig aufgeraucht werden. Um den Tabak vollständig auftauchen zu können wird der zwischen Knick 9 der Mundstückhülse 1 und Wand der Tabakhülse 1 befindliche Tabak durch Zurückziehen Fig. 5 Zif. 8 + Pfeil der Mundstückhülse 1 aus der Tabakhülse 2 dem Tabakaufnahmeraum 3 wieder zugeführt und steht damit zum Rauchen zur Verfügung. Um die notwendige Festigkeit des Tabaks zu erhalten, muß die äußere Tabakhülse 2 danach ebenfalls eingeknickt werden Fig. 5 Zif. 11, unmittelbar unterhalb des Tabaks 3 und wenige mm oberhalb des Knickes 9 der Mundstückhülse 1.

Da für die Herstellung der Mundstückhülse 1 festeres Papier verwendet wird, kann diese nach Einknickung 9 am zur Tabakhülse 2 zeigenden Ende als oben beschriebenes Stopfinstrument benutzt werden. Zudem fuhrt die Festigkeit des Materials insofern zu einer vorteilhaften Ausgestaltung dass der Umfangsrand der Mündungsöffnung 12 der Mundstückhülse 1 versteift ausgebildet ist und während des Rauchens, wenn ohne Filter geraucht wird, nicht kollabiert. Die Konsumenten, die das Rauchen mit Filter 4 bevorzugen, können für die Teleskop-Zigarettenpapierhülse sämtliche, im Handel erhältliche Zigarettenfilter benutzen. Dies ist durch einfaches Einführen des Filters 4 in die Mündungsöffnung 12 der Mundstückhülse 1 möglich. Auch sind die aufsteckbaren Filter zur Verwendung denkbar, da das Material der Mundstückhülse 1 dafür ausreichende Festigkeit aufweist.

Angesichts der nach wie vor großen Anzahl von Selbstdrehern und der erhöhten Gesundheitsgefährdung durch das Rauchen filterloser Zigaretten, kommt der Ausgestaltung dieser Erfindung eine besondere Bedeutung zu, die ebenfalls zu hoher Akzeptanz bei den Konsumenten fuhrt.

Dagegen besitzt das Zigarettenpapier der Tabakhülse 2 nur eine geringe Eigensteife, wie, materialbedingt, auch bei im Handel erhältlichem Zigarettenpapier (Blättchen).


Anspruch[de]
  1. 1. Zigarettenhülse insbesondere zur Selbstanfertigung von Zigaretten durch den Verbraucher, umfassend einen Mundstück (1) und einen Tabakaufnahmeraum (2) von vorzugsweise kreiszylindrischem Querschnitt, wobei die Teleskop-Zigarettenhülse sowohl an ihrem zum Mund gerichteten Ende eine offene Mündungsöffnung (12) zur Einführung eines Filters, als auch an ihrem davon entfernten Ende, eine offene Mündungsöffnung (7) zur Aufnahme eines rauchbaren Erzeugnisses bzw. einer Tabakfüllung (3) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Zigarettenhülsen (1+2) teleskopartig ineinander gesteckt sind.
  2. 2. Zigarettenhülse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die als Mundstück dienende Hülse (1) aus einem stärkeren Material als die mit Tabak zu befüllende Hülse (2) besteht.
  3. 3. Zigarettenhülse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die mit Tabak zu befüllende Hülse (2) die als Mundstück dienende Hülse (1) außen umhüllt und beliebig gekürzt werden kann.
  4. 4. Zigarettenhülse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die als Mundstück dienende Hülse (1) aus einem quadratischen Stück Papier zusammengerollt ist, deren Ränder (1a) nicht verklebt sind.
  5. 5. Zigarettenhülse nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die als Mundstück dienende Hülse (1) an dem zur Tabakhülse zeigenden Ende (6) mehrere 2 mm tiefe Einkerbungen im Abstand von 3 mm aufweist, die sich beim Rollen in das Innere der Hülse (1) vor wölben.
  6. 6. Zigarettenhülse nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Mundstückhülse (1) an dem zur Tabakhülse zeigenden Ende (6) eine perforierte ovale Linie (6a) aufweist, an der eine Einknickung (9) zu machen ist.
  7. 7. Zigarettenhülse nach Ansprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass die mit Tabak zu befüllende Hülse (2) eine Länge von maximal 100 mm aufweist und aus rauchbarem Zigarettenpapier besteht.






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com