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Dokumentenidentifikation DE10046061A1 19.04.2001
Titel Induktor und Herstellungsverfahren für einen Induktor
Anmelder Murata Mfg. Co., Ltd., Nagaokakyo, Kyoto, JP
Erfinder Shikama, Takashi, Nagaokakyo, Kyoto, JP;
Fukutani, Iwao, Nagaokakyo, Kyoto, JP;
Hamatani, Junichi, Nagaokakyo, Kyoto, JP;
Saito, Kenichi, Nagaokakyo, Kyoto, JP;
Oshima, Hisato, Nagaokakyo, Kyoto, JP
Vertreter Schoppe, Zimmermann, Stöckeler & Zinkler, 81479 München
DE-Anmeldedatum 18.09.2000
DE-Aktenzeichen 10046061
Offenlegungstag 19.04.2001
Veröffentlichungstag im Patentblatt 19.04.2001
IPC-Hauptklasse H01F 41/04
IPC-Nebenklasse H01F 17/04   
Zusammenfassung Ein Induktor und ein Herstellungsverfahren für einen Induktor, bei dem ein geformtes magnetisches Material, auf dessen Oberfläche ein Teil eines inneren Leiters freiliegt, unter Verwendung eines harzbasierten magnetischen Materials gebildet wird, in das eine Komponente, die als ein Keim zum Anwenden einer Autokatalyse-Plattierung dient, gemischt ist, und danach ein selektiv bedeckter geformter Körper gebildet wird, so daß der Bereich, der nicht mit äußeren Elektroden auf der Oberfläche des geformten magnetischen Materials versehen ist, mit einem isolierenden Harz bedeckt ist, und eine Autokatalyse-Plattierung an dem geformten magnetischen Material (an dem selektiv bedeckten geformten Körper) angewendet wird, wodurch die Verwendung eines Harzmittels, das bei einem herkömmlichen Herstellungsverfahren erforderlich ist, beseitigt wird, sowie ein Entfernungsschritt für das Harzmittel mit einem Alkali und einem Lösungsmittel und ein Entfernungsschritt des Autokatalyse-Plattierung-Films mit einer Säure beseitigt werden, indem der Autokatalyse-Plattierung-Film als die äußeren Elektroden auf dem gewünschten Bereich gebildet wird.

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Induktor und ein Verfahren zum Herstellen desselben. Die vorliegende Erfindung bezieht sich genauer gesagt auf einen Induktor, der einen Aufbau aufweist, bei dem äußere Elektroden in einem vorgeschriebenen Bereich eines geformten magnetischen Materials angeordnet sind, das durch Formen eines harzbasierten Materials, das eine Mischung aus einem magnetischen Pulver und einem Harz aufweist, erhalten wird, um mit den inneren Elektroden elektrisch verbunden zu sein, die innerhalb des geformten magnetischen Materials eingebettet sind.

Wie in Fig. 12 gezeigt weist einer der Induktoren des Oberflächenbefestigungstyps eine Struktur auf, bei der eine Spule (ein innerer Leiter) 52, die als ein Induktanzelement bzw. als ein Element mit induktiven Widerstand wirkt, in einem harzbasierten magnetischen Material 51 eingebettet ist, das durch Mischen eines magnetischen Pulvers und eines Harzes gebildet ist, um ein geformtes magnetisches Material 53 zu bilden, das eine Struktur an beiden Anschlußflächen aufweist, an denen Anschlüsse 52a und 52b der Spule 52 freiliegen. Außerdem ist ein Paar von äußeren Elektroden 54a und 54b angeordnet, um eine elektrische Verbindung mit den Anschlüssen 52a und 52b der Spule 52 zu bilden.

Dieser Induktor kann durch lediglich Bilden der äußeren Elektroden 54a und 54b auf dem geformten magnetischen Material 53 hergestellt werden, das durch Formen des harzbasierten magnetischen Materials 51, das durch Mischen eines magnetischen Pulvers und eines Harzes erhalten wird, gebildet ist. Dieser Induktor erfordert kein Brennverfahren bei einer hohen Temperatur, wie es bei Keramikinduktoren verwendet wird, die eine herkömmliche magnetische Keramik verwenden, und verleiht daher dem Induktor eine ausgezeichnete Produktivität.

Der Induktor, der das harzbasierte magnetische Material, wie im vorhergehenden beschreiben, verwendet, wird beispielsweise durch die folgenden Schritte hergestellt.

  • 1. Zuerst werden ein Ferrit-Pulver (ein magnetisches Pulver), Ferrit-Harz-Pellets bzw. Ferrit-Harz-Kügelchen (ein magnetisches Material), die durch Kneten des Ferrit-Pulvers mit einem Harz vorbereitet werden, und eine Spule (ein innerer Leiter), die durch Formen eines Kupferdrahts (eines AIW-Drahts), der mit einem isolierenden Harz (ein Polyamid- Imid-Harz) bedeckt ist, in eine Spule gebildet wird, vorbereitet.
  • 2. Dann wird ein Ferrit-Harz-geformter Körper (ein geformtes magnetisches Material) 53 gebildet, wobei die Spule (der innerer Leiter) 52, die als ein Induktorelement wirkt, in dem magnetischen Material 51, wie in Fig. 6 gezeigt, durch Spritzgießen des Ferrit-enthaltenden Harzes um die Spule eingebettet ist, nach dem ermöglicht wird, daß die Ferrit- Harz-Pellets durch Wärmen schmilzen.
  • 3. Anschließend wird ein Sandstrahlbearbeiten in dem Bereich (den Anschlußflächen des geformten magnetischen Materials 53), in dem äußere Elektroden 54a und 54b (siehe Fig. 12) auf der Oberfläche des geformten magnetischen Materials 53, wie in Fig. 7 gezeigt, gebildet werden sollen, angewendet, um zu ermöglichen, daß beide Anschlüße 52a und 52b (siehe Fig. 12) der Spule 52 von dem geformten magnetischen Material 53 freiliegen, und um außerdem einen isolierenden Bedeckungsfilm bzw. Beschichtungsfilm (ein Polyamid-Imid- Harz) von der Spule 52 zu entfernen.
  • 4. Anschließend wird ein autokatalytische Plattierung bzw. eine Autokatalyse-Plattierung bzw. stromloses Plattierung nach dem Anwenden einer Keimbildungsbehandlung für die Autokatalyse-Plattierung auf dem geformten magnetischen Material 53 angewendet, und ein Ni-Autokatalyse-Plattierung-Film 54 wird auf der gesamten Oberfläche des geformten magnetischen Materials 53, wie in Fig. 8 gezeigt, gebildet.
  • 5. Bei dem nächsten Schritt wird ein Harzmittel 56 auf den Bereich, wie in Fig. 9 gezeigt, beschichtet, in dem die äußeren Elektroden 54a und 54b (siehe Fig. 12) auf dem geformten magnetischen Material 53 gebildet werden sollen, wobei die gesamte Oberfläche desselben mit dem Ni-Autokatalyse-Plattierung-Film bedeckt wird, und der Harzfilm getrocknet wird.
  • 6. Dann wird der Ni-Autokatalyse-Plattierung-Film 55 an den nicht notwendigen Abschnitt auf der Oberfläche des geformten magnetischen Materials 53 durch Ätzen mit einer Säure, wie in Fig. 10 gezeigt, beseitigt.
  • 7. Anschließend wird das Harzmittel 56 mit einem Alkali entfernt (Fig. 11).
  • 8. Dann wird ein Ni-Elektroplattierung-Film 57 auf dem Ni- Autokatalyse-Plattierung-Film 55, wie in Fig. 12 gezeigt, durch Anwenden einer Ni-Elektroplattierung auf das geformte magnetische Material 53 gebildet. Schließlich wird ferner ein Sn-Elektroplattierung-Film 58 auf den vorhergehenden Plattierungsfilmen gebildet, um die dreischichtigen äußeren Elektroden 54a und 54b zu bilden, die den Ni-Autokatalyse- Plattierung-Film 55, den Ni-Elektroplattierung-Film 57 und den Sn-Elektroplattierung-Film 58 aufweisen.

Bei dem Verfahren zum Herstellen des Induktors unter Verwendung des vorhergehenden harzbasierten magnetischen Materials wird der Ni-Autokatalyse-Plattierung-Film 55 auf der gesamten Oberfläche des geformten magnetischen Materials 53 gebildet und das Harzmittel 56 wird auf den Bereich beschichtet, in dem die äußeren Elektroden 54a und 54b (Fig. 12) gebildet werden sollen, gefolgt von einem Entfernen des Harzmittels 56 mit einem Alkali nach dem Entfernen des unnötigen Ni-Autokatalyse-Plattierung-Films 55 durch Ätzen mit einer Säure. Das Herstellungsverfahren ist folglich mit zu vielen Schritten verbunden, was ferner das Verfahren verkompliziert und stellt außerdem ein ökonomisches Problem eines erhöhten Herstellungsaufwands dar. Außerdem wird eine große Anzahl von Arbeitsstunden verbraucht, um unnötige Produkte zu verarbeiten, die bei dem Ätzschritt unter Verwendung einer Säure zum Entfernen des unnötigen Abschnitts des Ni-Autokatalyse-Plattierung-Films und bei dem Schritt zum Entfernen des Harzmittels unter Verwendung eines Alkalis erzeugt werden.

Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein Verfahren zum Herstellen eines Induktors und einen Induktor zu schaffen, die die Herstellung eines Induktors und einen Induktor ermöglichen, der unter Verwendung eines harzbasierten magnetischen Materials effizient hergestellt werden kann, und die einen zuverlässigen Induktor mit einer ausgezeichneten ökonomischen Effizienz liefern.

Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren zum Herstellen eines Induktors gemäß Anspruch 1, 2, 4 oder 5 und einen Induktor gemäß Anspruch 10 oder 11 gelöst.

Bei einem ersten Aspekt sieht die vorliegende Erfindung ein Verfahren zum Herstellen eines Induktors vor, das folgende Schritte aufweist: Formen eines magnetischen Materials, das durch Mischen eines magnetischen Pulvers mit einem Harz erhalten wird, in eine vorgeschriebene Form, so daß ein innerer Leiter, der als ein Induktanzelement wirkt, in den geformten Körper eingebettet ist, wodurch ein geformtes magnetisches Material gebildet wird, auf dessen Oberfläche ein Teil des inneren Leiters freiliegt; Bilden eines selektiv bedeckten geformten Körpers (eines geformten Körpers, dessen wesentlicher Abschnitt selektiv mit einem isolierenden Harz bedeckt ist), so daß der Bereich auf der Oberfläche des geformten magnetischen Materials, mit Ausnahme des Bereichs, der mit äußeren Elektroden versehen werden soll, mit dem isolierenden Harz bedeckt ist; und Bilden der äußeren Elektroden, die einen Autokatalyse-Plattierung-Film aufweisen, auf dem Bereich, der mit den äußeren Elektroden versehen werden soll (der Bereich, in dem das isolierende Harz nicht bedeckt ist), durch Anwenden einer Autokatalyse-Plattierung an dem selektiv bedeckten geformten Körper, derart, daß die äußeren Elektroden elektrisch mit dem inneren Leiter verbunden sind.

Bei dem Verfahren zum Herstellen des Induktors, das im vorgehenden beschrieben ist, wird nach dem Bilden des geformten magnetischen Materials, auf dessen Oberfläche ein Teil des inneren Leiters freiliegt, unter Verwendung eines harzbasierten magnetischen Materials der selektiv bedeckte geformte Körper so gebildet, daß der Bereich, der nicht mit der äußeren Elektrode auf der Oberfläche des geformten magnetischen Materials versehen ist, mit dem isolierenden Harz bedeckt ist. Der Autokatalyse-Plattierung-Film ist als die äußeren Elektroden in einem gewünschten Bereich durch Anwenden einer Autokatalyse-Plattierung an dem geformten magnetischen Material (dem selektiv bedeckten geformten Körper) gebildet. Folglich kann ein Harzmittel, das bei dem herkömmlichen Herstellungsverfahren verwendet wird, bei der vorliegenden Erfindung beseitigt werden. Als ein Resultat werden die Schritte zum Entfernen des Harzmittels mit einem Alkali oder einem Lösungsmittel (auf das im folgenden einfach als flüssige Chemikalie Bezug genommen wird) und die Schritte zum Entfernen der Autokatalyse-Plattierung-Filme durch Ätzen mit Säure weggelassen. Daher wird das Herstellungsverfahren vereinfacht, um den Herstellungsaufwand zu reduzieren und Arbeit zu sparen.

Bei einem zweiten Aspekt sieht die vorliegenden Erfindung eine Verfahren zum Herstellen eines Induktors vor, das folgende Schritte aufweist: Formen eines magnetischen Materials, das durch Mischen eines magnetischen Pulvers, eines Harzes und einer Komponente, um als ein Keim zum Anwenden der Autokatalyse-Plattierung zu dienen, vorbereitet wird, in eine vorgeschriebene Form, so daß ein innerer Leiter, der als ein Induktanzelement wirkt, in dem geformten Körper eingebettet ist, wodurch ein geformtes magnetisches Material gebildet wird, auf dessen Oberfläche ein Teil des inneren Leiters freiliegt; Bilden eines selektiv bedeckten geformten Körpers, so daß der Bereich auf der Oberfläche des geformten magnetischen Materials, mit Ausnahme des Bereichs, der mit äußeren Elektroden versehen werden soll, mit einem isolierenden Harz bedeckt ist; und Bilden der äußeren Elektroden, die einen Autokatalyse-Plattierung-Film aufweisen, auf dem Bereich, der mit äußeren Elektroden versehen werden soll, durch Anwenden einer Autokatalyse-Plattierung auf den selektiv bedeckten geformten Körper.

Da das harzbasierte magnetische Material, das durch Mischen einer Komponente vorbereitet wird, die als ein Keim zum Anwenden der Autokatalyse-Plattierung dient, bei dem Verfahren zum Herstellen des oben beschriebenen Induktors verwendet wird, kann die Autokatalyse-Plattierung effizienter auf der Oberfläche des geformten magnetischen Materials angewendet werden, als wenn ein magnetisches Material verwendet wird, das durch lediglich Mischen eines magnetischen Materials mit einem Harz vorbereitet wird.

Die gleichen Vorteile wie bei dem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung können bei dem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung erhalten werden.

Vorzugsweise werden die äußeren Elektroden durch Anwenden einer Autokatalyse-Plattierung nach dem Aufrauhen des Bereichs, der mit den äußeren Elektroden auf dem geformten magnetischen Material versehen werden soll, durch ein Strahlmedium-Blaseverfahren zum Blasen eines Strahlmaterials bzw. eines Schießmaterials, gebildet.

Wenn die Autokatalyse-Plattierung nach dem Aufrauhen des Bereichs, der mit den äußeren Elektroden auf der Oberfläche des geformten magnetischen Materials versehen werden soll, durch ein Strahlmedium-Blaseverfahren zum Blasen eines Strahlmediums (Pulvergranulat bzw. Pulverkörnchen) angewendet wird, kann der Autokatalyse-Plattierung-Film mit einer ausgezeichneten Hafteigenschaft fest auf der Oberfläche des geformten magnetischen Materials gebildet werden. Das Strahlmedium-Blaseverfahren wird durchgeführt, da die Oberfläche des geformten magnetischen Materials die Tendenz zu einer unzureichenden Haftkraft bezüglich des Elektro- Plattierung-Films besitzt.

Das Strahmedium-Verfahren zum Blasen eines Strahlmediums (Pulverkörnchen) zum Aufrauhen der Oberfläche umfaßt beispielsweise ein Trockenstrahlverfahren (ein Sandstrahlverfahren), durch das die Oberfläche des geformten magnetischen Materials durch Blasen eines Strahlmediums, wie zum Beispiel Aluminiumoxid-Pulver und Silika-Pulver, zusammen mit Luft geschliffen wird, und ein Naßstrahlverfahren, durch das die Oberfläche des geformten magnetischen Materials durch Sprühen eines Strahlmediums, wie z. B. Aluminiumoxid-Pulver und Silika-Pulver, zusammen mit einer Flüssigkeit, wie z. B. Wasser, geschliffen wird.

Der Schritt des Aufrauhens der Oberfläche durch das Strahlmedium-Blaseverfahren kann vor dem Schritt des Bedeckens des Bereichs, der nicht mit äußeren Elektroden versehen ist, mit einem isolierendem Harz oder nach dem Bedecken des Bereichs, der nicht mit äußeren Elektroden versehen ist, mit einem isolierendem Harz angewendet werden.

Bei einem dritten Aspekt sieht die vorliegende Erfindung ein Verfahren zum Herstellen eines Induktors vor, das folgende Schritte aufweist: Formen eines magnetischen Materials, das durch Mischen eines magnetischen Pulvers mit einem Harz vorbereitet wird, in eine vorgeschriebene Form, so daß ein innerer Leiter, der als ein Induktanzelement wirkt, in dem geformten Körper eingebettet ist, wodurch ein geformtes magnetisches Material gebildet wird, auf dessen Oberfläche ein Teil des inneren Leiters freiliegt; Bedecken der gesamten Oberfläche des geformten magnetischen Materials mit einem isoliernden Harz; Beseitigen des isolierenden Harzes, das den Bereich bedeckt, der mit den äußeren Elektroden auf der Oberfläche des geformten magnetischen Materials versehen werden soll, durch ein Strahlmedium-Blaseverfahren zum Blasen eines Strahlmediums, gefolgt von einem Aufrauhen der freiliegenden Oberfläche des geformten magnetischen Materials; und Bilden der äußeren Elektroden, die einen Autokatalyse-Plattierung-Film auf dem Bereich aufweisen, der mit den äußeren Elektroden versehen werden soll, durch Anwenden einer Autokatalyse-Plattierung auf das geformte magnetische Material.

Die gesamte Oberfläche des geformten magnetischen Materials, das durch Formen des harzbasierten magnetischen Materials vorbereitet wird, wird mit dem isolierenden Harz bedeckt, und das isolierende Harz auf dem bzw. in dem Bereich, der mit den äußeren Elektroden versehen werden soll, wird durch ein Strahlmedium-Blaseverfahren, wie z. B. ein Sandstrahlverfahren, beseitigt. Die äußeren Elektroden, die Autokatalyse-Plattierung-Filme aufweisen, sind auf dem Bereich, der nicht mit dem isolierenden Harz bedeckt ist, und der mit den äußeren Elektroden versehen werden soll, durch Anwenden einer Autokatalyse-Plattierung auf das geformte magnetisch Material nach dem Aufrauhen der freiliegenden Oberfläche auf dem geformten magnetischen Material gebildet. Ein Harzmittel, das bei dem herkömmlichen Herstellungsverfahren erforderlich ist, kann folglich zusätzlich zu den Schritten zum Entfernen des Harzmittels mit einer flüssigen Chemikalie und den Schritten zum Entfernen der Autokatalyse-Plattierung-Filme durch Ätzen mit einer Säure weggelassen werden. Dementsprechend kann das Herstellungsverfahren vereinfacht werden, um den Herstellungsaufwand zu reduzieren und Arbeit zu sparen.

Bei einem vierten Aspekt sieht die vorliegende Erfindung ein Verfahren zum Herstellen eines Induktors vor, das folgende Schritte aufweist: Formen eines magnetischen Materials, das durch Mischen eines magnetischen Pulvers, eines Harzes und einer Komponente, die als ein Keim zum Anwenden einer Autokatalyse-Plattierung dient, vorbereitet ist, in eine vorgeschriebene Form, so daß ein innerer Leiter, der als ein Induktanzelement funktioniert, in dem geformten Körper eingebettet ist, wodurch ein geformtes magnetisches Material gebildet wird, auf dessen Oberfläche ein Teil des inneren Leiters freiliegt; Bedecken der gesamten Oberfläche des geformten magnetischen Materials mit einem isolierenden Harz; Beseitigen des isolierenden Harzes, das den Bereich bedeckt, der mit den äußeren Elektroden versehen werden soll, auf der Oberfläche des geformten magnetischen Materials durch ein Strahlmedium-Blaseverfahren zum Blasen eines Strahlmediums, gefolgt durch ein Aufrauhen der freiliegenden Oberfläche des geformten magnetischen Materials; und Bilden der äußeren Elektroden, die einen Autokatalyse-Plattierung-Film auf dem Bereich aufweisen, der mit den äußeren Elektroden versehen werden soll, durch Anwenden einer Autokatalyse-Plattierung auf das geformte magnetische Material.

Da das harzbasierte magnetische Material, das durch Mischen einer Komponente, die als ein Keim zum Anweden der Autokatalyse-Plattierung dient, vorbereitet wird, bei dem Verfahren zum Herstellen des oben beschriebenen Induktors verwendet wird, kann eine Autokatalyse-Plattierung effizienter auf der Oberfläche des geformten magnetischen Materials angewendet werden, als wenn ein magnetisches Material verwendet wird, das durch lediglich Mischen eines magnetischen Materials mit einem Harz vorbereitet wird.

Die gleichen Vorteile wie bei dem dritten Aspekt der vorliegenden Erfindung können bei dem vierten Aspekt der vorliegenden Erfindung erhalten werden.

Die äußeren Elektroden, die einen Autokatalyse-Plattierung- Film aufweisen, können auf beiden Endoberflächen des geformten magnetischen Materials und auf Abschnitten, die sich von den beiden Endoberflächen zu der äußeren Umfangsoberfläche desselben erstrecken, durch Anwenden einer Autokatalyse- Plattierung gebildet werden, nachdem das isoliernde Harz beseitigt ist und die freiliegende Oberfläche des geformten magnetischen Materials an den beiden Endoberflächen des geformten magnetischen Materials und in den Abschnitten, die sich von den beiden Endoberflächen zu der äußeren Umfangsoberfläche desselben erstrecken, durch das Strahlmedium- Blaseverfahren aufgerauht ist.

Wenn die äußeren Elektroden auf den beiden Endoberflächen des geformten magnetischen Materials und auf den Abschnitten, die sich von den beiden Endoberflächen zu den äußeren Umfangsoberflächen erstrecken, durch Anweden einer Autokatalyse-Plattierung gebildet sind, können nach dem Aufrauhen beider Endoberflächen des geformten magnetischen Materials und der Abschnitte, die sich von den beiden Endoberflächen zu den äußeren Umfangsoberflächen erstrecken, Induktoren mit einer guten Verarbeitbarkeit für die Oberflächenbefestigung und einer hohen Zuverlässigkeit der elektrischen Verbindung (Oberflächenbefestigung) effizient hergestellt werden, wenn die Induktoren beispielsweise durch ein Aufschmelzlötverfahren befestigt werden.

Pd kann für die Komponente verwendet werden, die als ein Keim zum Anwenden der Autokatalyse-Plattierung dient.

Wenn Pd mit dem harzbasierten magnetischen Material als eine Komponente gemischt wird, die als ein Keim beim Anwenden der Autokatalyse-Plattierung verwendet wird, kann ein Autokatalyse-Plattierung-Film mit einer hohen Haftkraft auf der Oberfläche des magnetischen Materials gebildet werden, das aus einem harzbasierten magnetischen Material hergestellt ist, das dazu neigt, einen Autokatalyse-Plattierung-Film mit einer unzureichenden Haftkraft zu liefern. Der Effekt der vorliegenden Erfindung kann folglich praktischer gezeigt werden.

Vorzugsweise weisen die Autokatalyse-Plattierungs-Filme eine Struktur auf, die eine Mehrzahl von Schichten umfaßt, die durch Anwenden von unterschiedlichen Arten der Autokatalyse-Plattierung zu einer Mehrzahl von Zeitpunkten gebildet werden.

Da die Autokatalyse-Plattierung eine Struktur aufweist, die eine Mehrzahl von Schichten umfaßt, die durch Anwenden unterschiedlicher Arten der Autokatalyse-Plattierung zu einer Mehrzahl von Zeitpunkten bei der vorliegenden Erfindung gebildet werden, können die äußeren Elektroden, die mit den gewünschten Charakteristika versehen sind, fester gebildet werden, um zu ermöglichen, daß die vorliegende Erfindung praktischer ist.

Das Verfahren zum Herstellen des Induktor weist vorzugsweise ferner einen Schritt zum Bilden einer äußeren Elektrode, die einen oberen Elektrolyse-Plattierung-Film mit einer Einzelschicht- oder Mehrschicht-Struktur umfaßt, durch zusätzliches Anwenden einer Art oder mehrerer Arten der Elektrolyse-Plattierung auf die äußeren Elektroden, die die Autokatalyse-Plattierung-Filme aufweisen, auf.

Das Anwenden einer Art oder mehrerer Arten der Elektrolyse- Plattierung bzw. elektrolytischen Plattierung auf die äußere Elektrode, die den Autokatalyse-Plattierung-Film aufweist, ermöglicht, daß eine äußere Elektrode, die einen Elektrolyse-Plattierung-Film einer oberen Schicht auf dem Autokatalyse-Plattierung-Film aufweist, gebildet wird, wodurch ermöglicht wird, daß ein Induktor hergestellt wird, der äußere Elektroden aufweist, die hinsichtlich solcher Charakteristika, wie die Zuverlässigkeit der elektrischen Verbindung und der Löteigenschaften, ausgezeichnet sind.

Bei einem fünften Aspekt sieht die vorliegende Erfindung einen Induktor mit folgenden Merkmalen vor: einem inneren Leiter, der als ein Induktanzelement wirkt, das in einem geformten magnetischen Material eingebettet ist, das durch Formen eines magnetischen Materials, das durch Mischen eines magnetischen Pulvers mit einem Harz vorbereitet wird, gebildet ist; und äußeren Elektroden mit einer Einzelschicht- oder Mehrschicht-Struktur, die mindestens Autokatalyse- Plattierung-Film-Schichten aufweisen, die auf dem aufgerauhten vorgeschriebenen Bereich auf der Oberfläche des geformten magnetischen Materials gebildet sind, wobei der Bereich, der nicht mit äußeren Elektroden auf der Oberfläche des geformten magnetischen Materials versehen ist, mit einem isolierenden Harz bedeckt ist.

Der Induktor, der mit dem oben beschriebenen Aufbau versehen ist, weist eine gute Hafteigenschaft sowie eine hohe Zuverlässigkeit der elektrischen Verbindung auf, da die äußere Elektrode auf dem aufgerauhten vorgeschriebenen Bereich auf der Oberfläche des geformten magnetischen Materials gebildet ist, das durch Formen des magnetischen Harztyps-Materials gebildet ist. Der Induktor gemäß der vorliegenden Erfindung kann effizient durch Anwenden der Aspekte und anderer Merkmale der vorliegenden Erfindung hergestellt werden.

Bei einem sechsten Aspekt sieht die vorliegende Erfindung ein Induktor mit folgenden Merkmalen vor: einem inneren Leiter, der als ein Induktorelement wirkt, das in einem geformten magnetischen Material eingebettet ist, das durch Formen eines magnetischen Materials gebildet ist, das durch Mischen eines magnetischen Pulvers, eines Harzes und einer Komponente, die als ein Keim zum Anwenden der Autokatalyse-Plattierung dient, vorbereitet ist; und äußeren Elektroden mit einer Einzelschicht- oder Mehrschicht-Struktur, die mindestens Autokatalyse-Plattierung-Schichten aufweisen, die auf dem aufgerauhten vorgeschriebenen Bereich auf der Oberfläche des geformten magnetischen Materials gebildet sind, wobei der Bereich, der nicht mit den äußeren Elektroden auf der Oberfläche des geformten magnetischen Materials versehen ist, mit einem isolierenden Harz bedeckt ist.

Da die äußeren Elektroden auf dem aufgerauhten vorgeschriebenen Bereich auf der Oberfläche des magnetischen Materials gebildet sind, das durch Formen des magnetischen Materials gebildet ist, mit dem die Komponente, die als ein Keim beim Anwenden der Autokatalyse-Plattierung dient, gemischt ist, weist der Induktor, der den oben beschriebenen Aufbau aufweist, eine gute Hafteigenschaft auf der Oberfläche des geformten magnetischen Material sowie eine hohe Zuverlässigkeit der elektrischen Verbindung auf. Der Induktor kann ferner effizient durch Anwenden dieser und weiterer Aspekte gemäß der vorliegenden Erfindung hergestellt werden.

Bevorzugte Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung werden nachfolgend unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:

Fig. 1 das geformte magnetische Material, das bei einem Schritt bei dem Verfahren zum Herstellen des Induktors gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung gebildet wird;

Fig. 2 das geformte magnetische Material, bei dem die gesamte Oberfläche mit einem isolierenden Harz bei einem Schritt bei dem Verfahren zum Herstellen des Induktors gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung bedeckt wird;

Fig. 3 die Oberfläche des geformten magnetischen Materials, wobei eine Sandstrahlbearbeitung auf dem Bereich, der mit den äußeren Elektroden versehen werden soll, bei einem Schritt bei dem Verfahren zum Herstellen des Induktors gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung angewendet wird;

Fig. 4 die Oberfläche des geformten magnetischen Materials, wobei die Autokatalyse-Plattierung auf den bzw. in dem Bereich, der mit den äußeren Elektroden versehen werden soll, bei einem Schritt bei einem Verfahren zum Herstellen des Induktors gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung angewendet wird;

Fig. 5 ein Induktor, der durch das Verfahren zum Bilden des Induktors gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung hergestellt wurde;

Fig. 6 das Verfahren zum Herstellen des herkömmlichen Induktors, wobei das geformte magnetische Material bei einem Schritt des Verfahrens gebildet wird;

Fig. 7 das Verfahren zum Herstellen des herkömmlichen Induktors, wobei ein Sandstrahlbearbeiten auf beide Anschlüsse des geformten magnetischen Materials bei einem Schritt des Herstellungsverfahrens angewendet wird;

Fig. 8 das Verfahren zum Herstellen des herkömmlichen Induktors, wobei eine Autokatalyse-Plattierung auf der gesamten Oberfläche des geformten magnetischen Materials bei einem Schritt des Herstellungsverfahrens angewendet wird;

Fig. 9 das Verfahren zum Herstellen des herkömmlichen Induktors, wobei ein Harzmittel auf beide Anschlüsse des geformten magnetischen Materials bei einem Schritt des Herstellungsverfahren geschichtet wird;

Fig. 10 das Verfahren zum Herstellen des herkömmlichen Induktors, wobei die unnötigen Abschnitte des Autokatalyse- Plattierung-Films auf der Oberfläche des geformten magnetischen Materials bei einem Schritt des Herstellungsverfahrens entfernt werden;

Fig. 11 das Verfahren zum Herstellen des herkömmlichen Induktors, wobei das Harzmittel bei einem Schritt des Herstellungsverfahrens entfernt wird; und

Fig. 12 den Induktor, der durch das Verfahren zum Herstellen des herkömmlichen Induktors hergestellt wurde.

Fig. 1 bis 5 zeigen das Verfahren zum Herstellen des Induktors gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.

Das Verfahren zum Herstellen eines Induktors des Oberflächenbefestigungstyps gemäß diesem Ausführungsbeispiel ist im folgenden beschrieben, wobei die äußeren Elektroden 4a und 4b, die eine elektrische Verbindung zu beiden Anschlüssen 2a und 2b einer Spule 2 besitzen, an beiden Anschlußabschnitten eines geformten magnetischen Materials 3 angeordnet sind, das eine Struktur aufweist, in der die Spule (der innere Leiter) 2, die als ein Induktanzelement, wie in Fig. 5 gezeigt, wirkt, eingebettet ist, und der Abschnitt, der nicht mit den äußeren Elektroden 4a und 4b versehen ist, mit einem isolierendem Harz 10 bei dem Induktor des Oberflächenbefestigungstyps, der bei diesem Ausführungsbeispiel hergestellt wird, bedeckt ist.

  • 1. Zuerst werden Ferrit-Harz-Kügelchen (magnetisches Material) durch Kneten eines Ferrit-Pulvers (magnetisches Pulver), das Fe2O3, NiO, CuO und ZnO umfaßt, ein Polyphenylen- Sulfid- (PPS-) Harz, und eine Komponente (Pd bei diesem Ausführungsbeispiel), die als ein Keim zum Anwenden der Autokatalyse-Plattierung dient, und eine Spule (ein innerer Leiter) vorbereitet, bei der ein Kupferdraht (ein AIW-Draht), der mit einem Polyamid-Imid-Harz bedeckt ist, in eine Spulenform gebildet wird.
  • 2. Dann wird ein geformtes Ferrit-Harz (ein geformtes magnetisches Material) 3 mit einer Abmessung von 4,5 mm × 3,2 mm × 3,2 mm, in das eine Spule (ein innerer Leiter) 2, die als ein Induktanzelement wirkt, innerhalb eines magnetischen Materials 1 eingebettet ist, wie es in Fig. 1 gezeigt ist, durch Spritzgießen des Ferrit-Harzes um die Spule nach dem Wärmeschmelzen der Ferrit-Harz-Kügelchen gebildet.
  • 3. Dann wird die Oberfläche des geformten magnetischen Materials 3 mit einem isolierenden Harz 10 durch ein Harzimprägnierungsverfahren, wie in Fig. 2 gezeigt, bedeckt. Ein Epoxidharz wird als das isolierende Harz 10 bei diesem Ausführungsbeispiel verwendet.
  • 4. Dann wird ein Sandstrahlbearbeiten in dem Bereich (der Bereich auf beiden Endoberflächen des geformten magnetischen Materials 3 und der Bereich, der sich von beiden Endoberflächen zu der Umfangsoberfläche erstreckt), der mit äußeren Elektroden 4a und 4b (Fig. 5) versehen werden soll, auf das isolierende Harz 10 angewendet, das auf dem geformten magnetischen Material 3, wie in Fig. 3 gezeigt, vorgesehen ist. Die Anschlüsse 2a und 2b der Spule 2 können durch Entfernen des isolierenden Harzes 10 von dem geformten magnetischen Material 3 freigelegt werden, gefolgt von einem Entfernen des isoliernden Films (des Polyamid-Imid-Harzes) der Spule 2 und durch Aufrauhen des Bereichs, der mit den äußeren Elektroden 4a und 4b (Fig. 5) auf der Oberfläche des geformten magnetischen Materials 3 versehen werden soll. Es wird dadurch ein selektiv bedeckter geformter Körper 3 (3a) gebildet, wobei die Oberflächenregion des geformten magnetischen Materials 3, mit der Ausnahme der Region, die mit den äußeren Elektroden 4a und 4b (Fig. 5) versehen werden soll, mit dem isolierenden Harz 10 bedeckt ist.
  • 5. Dann wird eine Ni-Autokatalyse-Plattierung auf den selektiv bedeckten geformten Körper (3a) angewendet, und ein Ni-Autokatalyse-Plattierung-Film 5 wird auf der freigelegten Oberfläche, die nicht mit dem isolierenden Harz bedeckt ist, an beiden Anschlüssen des geformten magnetischen Materials 3, wie in Fig. 4 gezeigt, gebildet. Auf der Oberfläche des isolierenden Harzes 10 werden keine Autokatalyse-Plattierung-Filme gebildet, da die Komponente, die als ein Keim zum Anwenden der Autokatalyse-Plattierung dient, nicht auf das isoliernde Harz 10 beschichtet ist.

    Die Dicke des Ni-Autokatalyse-Plattierung-Films ist etwa 2 µm bei diesem Ausführungbeispiel. Es ist jedoch wünschenswert, die Dicke des Ni-Autokatalyse-Plattierung-Films auf 0,5 µm oder mehr einzustellen, um den Ni-Autokatalyse- Plattierung-Film ohne Filmzwischenräume zu bilden.
  • 6. Schließlich wird das geformte magnetische Material 3 in einem Faß beziehungsweise in einer Trommel plaziert, um die Ni-Elektrolyse-Plattierung anzuwenden, um einen Ni-Elektrolyse-Plattierung-Film auf dem Ni-Autokatalyse-Plattierung- Film 5, wie in Fig. 5 gezeigt, zu bilden, gefolgt von einem zusätzlichen Anbringen eines Sn-Elektrolyse-Plattierung- Films 7 auf denselben. Ein Induktor des Oberflächenbefestigungstyps wird folglich erhalten, wobei die äußeren Elektroden 4a und 4b, die drei Schichten aus dem Ni-Autokatalyse- Plattierung-Film, dem Ni-Eletrolyse-Plattierung-Film 6 und dem Sn-Elektrolyse-Plattierung-Film 7 aufweisen, an beiden Endoberflächen des geformten magnetischen Materials 3 vorgesehen sind.

Gemäß dem Herstellungsverfahren dieses Ausführungsbeispiels kann die Autokatalyse-Plattierung effizient auf die Oberfläche des geformten magnetischen Materials angewendet werden, da ein harzbasiertes magnetisches Material, in das ein Komponente, die als ein Keim zum Anwenden der Autokatalyse- Plattierung dient, gemischt ist, verwendet wird. Da das Herstellungsverfahren keinen Harzbeschichtungsschritt im Gegensatz zu dem Verfahren zum Herstellen von herkömmlichen Widerständen umfaßt, werden der Schritt zum Entfernen des Harzmittels unter Verwendung eines Alkali oder eines Lösungsmittels sowie der Schritt zum Entfernen von unnötigen Abschnitten an den Elektroden (die Autokatalyse-Plattierung-Filme) durch Ätzen mit einer Säure weggelassen, und die Herstellungseffizienz wird verbessert.

Da die äußeren Elektroden auf beiden Endoberflächen und auf dem Bereich gebildet sind, der sich von beiden Endoberflächen zu den äußeren Umfangsoberflächen bei dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel erstreckt, kann ein Induktor, der eine hohe Zuverlässigkeit zum Befestigen an einer Schaltungsplatine aufweist, effizient hergestellt werden.

Der Bereich oder die Struktur zum Bilden der äußeren Elektroden sind jedoch nicht auf die oben beschriebenen Bereiche und Strukturen beschränkt, die äußeren Elektroden können jedoch lediglich auf den beiden Endoberflächen des geformten magnetischen Materials gebildet sein, oder andere Strukturen können verfügbar sein.

Obwohl Pd bei dem magnetischen Material als die Komponente verwendet wird, die als ein Keim zum Anwedenden der Autokatalyse-Plattierung bei diesem Ausführungsbeispiel dient, können ebenfalls andere Substanzen verwendet werden, vorausgesetzt, daß dieselben ähnliche Wirkungen zeigen.

Das geformte magnetische Material kann bei der vorliegenden Erfindung ferner unter Verwendung eines harzbasierten magnetischen Materials gebildet sein, in das keine Substanz, die als ein Keim zum Anwenden der Autokatalyse-Plattierung dient, gemischt ist, indem die Arten des magnetischen Pulvers und des Harzes, die verwendet werden sollen, geeignet ausgewählt werden.

Obwohl Epoxid-Harze für das isolierende Harz bei dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel verwendet werden, können ferner verschiedene andere isolierende Harze, wie zum Beispiel Polyamid-Harze, Polyester-Harze und Phenol-Harze verwendet werden.

Gemäß dem Verfahren des obigen Ausführungsbeispiels sind keine Trocknungsschritte zwischen dem Schritt der Autokatalyse-Plattierung und dem Schritt der Elektroplattierung erforderlich. Die Plattierungsschritte können jedoch kontinuierlich in dem Faß fortgesetzt werden, was insbesondere vorteilhaft ist, wenn ein Elektroplattierungsschritt nach einem Autokatalyse-Plattierungs-Schritt erforderlich ist.

Die vorliegende Erfindung ist in keiner Weise auf die vorher dargelegten Ausführungsbeispiele beschränkt, vielmehr sind verschiedene Anwendungen und Modifikationen innerhalb des Schutzbereichs der vorliegenden Erfindung bezüglich anderer Prozeduren möglich, die die Arten des magnetischen Pulvers und des Harzes, die das magnetische Material bilden, die tatsächlichen Konfigurationen des geformten magnetischen Materials, der bildenden Materialien und die Konfigurationen der äußeren Elektrode und des inneren Leiters (Spule), die tatsächlichen Bedingungen der Autokatalyse-Plattierung, die Art des Autokatalyse-Plattierung-Films und die tatsächlichen Bedingungen des Aufrauhens durch das Strahlmedium-Blaseverfahren umfassen.


Anspruch[de]
  1. 1. Verfahren zum Herstellen eines Induktors mit folgenden Schritten:

    Formen eines magnetischen Materials (1), das durch Mischen eines magnetischen Pulvers mit einem Harz vorbereitet wird, in eine vorgeschriebene Form, derart, daß ein innerer Leiter (2), der als ein Induktanzelement wirkt, in dem geformten Körper eingebettet ist, wodurch ein geformtes magnetisches Material (3) gebildet wird, auf dessen Oberfläche ein Teil des inneren Leiters (2) freiliegt;

    Bilden eines harzbedeckten geformten Körpers (3), dessen wesentlicher Abschnitt selektiv mit einem isolierenden Harz (10) bedeckt ist, derart, daß das isolierende Harz (10) auf einer Oberflächenregion des geformten magnetischen Materials (3) aufgebracht ist, mit der Ausnahme einer Region, in der äußere Elektroden (4a, 4b) vorgesehen werden sollen; und

    Bilden der äußeren Elektroden (4a, 4b), die Autokatalyse-Plattierung-Filme (5) aufweisen, in der Region in der die äußeren Elektroden (4a, 4b) vorgesehen werden sollen, durch Anwenden einer Autokatalyse-Plattierung auf den Harz-bedeckten geformten Körper (3, 3a).
  2. 2. Verfahren zum Herstellen eines Induktors mit folgenden Schritten:

    Formen eines magnetischen Materials (1), das durch Mischen eines magnetischen Pulvers, eines Harzes und einer Komponente, die als ein Keim zum Anwenden einer Autokatalyse-Plattierung dient, vorbereitet wird, in eine vorgeschriebene Form, so daß ein innerer Leiter (2), der als ein Induktanzelement wirkt, in dem geformten Körper eingebettet ist, wodurch ein geformtes magnetisches Material (3) gebildet wird, auf dessen Oberfläche ein Teil eines inneren Leiters (2) freiliegt;

    Bilden eines selektiv bedeckten geformten Körpers (3, 3a), so daß der Bereich außerhalb des Bereichs, der mit äußeren Elektroden (4a, 4b) auf der Oberfläche des geformten magnetischen Materials (3) versehen werden soll, mit einem isolierenden Harz (10) bedeckt ist; und

    Bilden der äußeren Elektroden (4a, 4b), die Autokatalyse-Plattierung-Filme (5) auf dem Bereich aufweisen, der mit den äußeren Elektroden (4a, 4b) versehen werden soll, durch Anwenden einer Autokatalyse-Plattierung auf den selektiv bedeckten geformten Körper (3, 3a).
  3. 3. Verfahren zum Herstellen eines Induktors gemäß Anspruch 1 oder 2, bei dem die äußeren Elektroden (4a, 4b) durch Anwenden einer Autokatalyse-Plattierung nach dem Aufrauhen des Bereichs, der mit den äußeren Elektroden (4a, 4b) auf dem geformten magnetischen Material (3) versehen werden soll, durch ein Strahlmedium-Blaseverfahren zum Blasen eines Strahlmediums, gebildet werden.
  4. 4. Verfahren zum Herstellen eines Induktors mit folgenden Schritten:

    Formen eines magnetischen Materials (1), das durch Mischen eines magnetischen Pulvers mit einem Harz vorbereitet wird, in eine vorgeschriebene Form, so daß ein innerere Leiter (2), der als ein Induktanzelement wirkt, in dem geformten Körper (3) eingebettet ist, wodurch ein geformtes magnetisches Material (3) gebildet wird, auf dessen Oberfläche ein Teil eines inneren Leiters (2) freiliegt;

    Bedecken der gesamten Oberfläche des geformten magnetischen Materials (3) mit einem isolierenden Harz (10);

    Beseitigen des isolierenden Harzes (10), das eine Region bedeckt, die mit äußeren Elektroden (4a, 4b) auf der Oberfläche des geformten magnetischen Materials (3) versehen werden soll, durch ein Strahlmedium-Blaseverfahren zum Blasen eines Strahlmediums, gefolgt von einem Aufrauhen der freiliegenden Oberfläche des geformten magnetischen Materials (3); und

    Bilden der äußeren Elektroden (4a, 4b), die Autokatalyse-Plattierung-Filme aufweisen, in der Region des geformten magnetischen Materials (3), in der die äußeren Elektroden (4a, 4b) vorgesehen werden sollen, durch Anwenden einer Autokatalyse-Plattierung.
  5. 5. Verfahren zum Herstellen eines Induktors, mit folgenden Schritten:

    Formen eines magnetischen Materials (1), das durch Mischen eines magnetischen Pulvers, eines Harzes und einer Komponente, die als ein Keim zum Anwenden einer Autokatalyse-Plattierung dient, vorbereitet wird, in eine vorgeschriebene Form, so daß ein innerer Leiter (2), der als ein Induktanzelement wirkt, in dem geformten Körper eingebettet ist, wodurch ein geformtes magnetisches Material (3) gebildet wird, auf dessen Oberfläche ein Teil des inneren Leiters (2) freiliegt;

    Bedecken der gesamten Oberfläche des geformten magnetischen Materials (3) mit einem isolierenden Harz (10);

    Beseitigen des isolierenden Harzes (10), das eine Region bedeckt, die mit äußeren Elektroden (4a, 4b) auf der Oberfläche des geformten magnetischen Materials (3) versehen werden soll, durch ein Strahlmedium-Blaseverfahren zum Blasen eines Strahlmediums, gefolgt von einem Aufrauhen der freiliegenden Oberfläche des geformten magnetischen Materials (3); und

    Bilden der äußeren Elektroden (4a, 4b), die Autokatalyse-Plattierung-Filme aufweisen, in der Region des geformten magnetischen Materials (3), in der die äußeren Elektroden (4a, 4b) vorgesehen werden sollen, durch Anwenden einer Autokatalyse-Plattierung.
  6. 6. Verfahren zum Herstellen eines Induktors gemäß Anspruch 4 oder 5, bei dem die äußeren Elektroden (4a, 4b), die Autokatalyse-Plattierung-Filme aufweisen, auf beiden Endoberflächen des geformten magnetischen Materials (3) und auf den Abschnitten, die sich von den beiden Endoberflächen zu der äußeren Umfangsoberfläche erstrecken, durch Anwenden einer Autokatalyse-Plattierung gebildet werden, nachdem das isolierende Harz (10) entfernt wurde, und die freiliegende Oberfläche des geformten magnetischen Materials (3) auf den beiden Endoberflächen des geformten magnetischen Materials (3) und in den Abschnitten, die sich von den beiden Endoberflächen zu der äußeren Umfangsoberfläche erstrecken, durch das Strahlmedium-Blaseverfahren aufgerauht wurde.
  7. 7. Verfahren zum Herstellen eines Induktors gemäß Anspruch 2 oder 5, bei dem Pd für die Komponente verwendet wird, die als ein Keim zum Anwenden der Autokatalyse-Plattierung dient.
  8. 8. Verfahren zum Herstellen eines Induktors gemäß Anspruch 1, bei dem die Elektrokatalyse-Plattierung-Filme (5) eine Struktur aufweisen, die eine Mehrzahl von Schichten aufweist, die durch Anwenden von unterschiedlich Arten der Autokatalyse-Plattierung zu einer Mehrzahl von Zeitpunkten gebildet sind.
  9. 9. Verfahren zum Herstellen eines Induktors gemäß Anspruch 1, das ferner einen Schritt zum Bilden einer äußeren Elektrode (4a, 4b), die einen oberen Elektrolyse- Plattierung-Film mit einer Einzelschicht- oder Mehrschicht-Struktur aufweist, durch zusätzliches Anwenden einer Art oder mehrerer Arten der Elektrolyse-Plattierung auf die äußeren Elektroden (4a, 4b), die die Autokatalyse-Plattierung-Filme aufweisen, aufweist.
  10. 10. Induktor mit folgenden Merkmalen:

    einem inneren Leiter (2), der als ein Induktanzelement wirkt, das in einem geformten magnetischen Material (3) eingebettet ist, das durch Formen eines magnetischen Materials gebildet ist, das durch Mischen eines magnetischen Pulvers mit einem Harz vorbereitet wurde; und

    äußere Elektroden (4a, 4b) mit einer Einzelschicht- oder Mehrschicht-Struktur, die mindestens Autokatalyse- Plattierung-Film-Schichten aufweist, die auf dem aufgerauhten vorgeschriebenen Bereich auf der Oberfläche des geformten magnetischen Materials (3) gebildet sind,

    wobei der Bereich, der nicht mit den äußeren Elektroden (4a, 4b) auf der Oberfläche des geformten magnetischen Materials (3, 3a) versehen ist, mit einem isolierenden Harz (10) bedeckt ist.
  11. 11. Induktor mit folgenden Merkmalen:

    einem inneren Leiter (2), der als ein Induktorelement wirkt, das in einem geformten magnetischen Material (3) eingebettet ist, das durch Formen eines magnetischen Materials gebildet ist, das durch Mischen eines magnetischen Pulvers, eines Harzes und einer Komponente, die als ein Keim zum Anwenden der Autokatalyse-Plattierung dient, vorbereitet ist; und

    äußere Elektroden (4a, 4b) mit einer Einzelschicht- oder Mehrschicht-Struktur, die mindestens Autokatalyse- Plattierung-Schichten aufweist, die auf dem aufgerauhten vorgeschriebenen Bereich auf der Oberfläche des geformten magnetischen Materials (3) gebildet sind,

    wobei der Bereich, der nicht mit den äußeren Elektroden (4a, 4b) auf der Oberfläche des geformten magnetischen Materials (3, 3a) versehen ist, mit einem isolierenden Harz (10) bedeckt ist.






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