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Dokumentenidentifikation DE10050149A1 19.04.2001
Titel Farbbandpositionierungssystem für einen Farbdrucker
Anmelder Acer Communications and Multimedia Inc., Kweishan, Taoyuan, TW
Erfinder Sung, Li-Fu, Kweishan, Taoyuan, TW;
Li, Yung-Yi, Kweishan, Taoyuan, TW
Vertreter Patentanwälte Dr. Boeters, Bauer, Dr. Forstmeyer, 81541 München
DE-Anmeldedatum 11.10.2000
DE-Aktenzeichen 10050149
Offenlegungstag 19.04.2001
Veröffentlichungstag im Patentblatt 19.04.2001
IPC-Hauptklasse B41J 33/14
Zusammenfassung Die Erfindung bezieht sich auf ein Farbbandpositionierungssystem (40) für einen Farbdrucker (54) zur Ermittlung der verschiedenen Positionen des Farbbandes (42; 78; 90; 104). Das Farbband enthält eine Mehrzahl aufeinanderfolgender Farbrahmen (46, 48, 50; 80, 82, 84, 86; 92, 94, 96, 98; 106, 108, 110, 112) zum Speichern verschiedener Druckfarben. Der Farbdrucker enthält einen Druckkopf (74) sowie einen Antrieb (72) zum Bewegen des Farbbandes relativ zu dem Druckkopf. Das Farbbandpositionierungssystem enthält mindestens eine Lichtquelle (62, 64; 62, 102; 122, 124) zum Hindurchsenden unterschiedlicher Lichtstrahlen (63, 65) durch das Farbband, einen Photosensor (66) zum Erkennen des durch das Farbband hindurchgetretenen Lichts und eine Erkennungseinrichtung (68) in Steuerverbindung mit der Lichtquelle. Wird das Farbband gegenüber dem Druckkopf bewegt, so steuer die Erkennungseinrichtung die Lichtquelle und identifiziert die Position eines jeden Farbrahmens auf dem Farbband aufgrund der wechselnden Ausgangsspannung des Photosensors.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Farbbandpositionierungssystem gemäß Gattungsbegriff des Patentanspruchs 1.

Bei einem entsprechenden herkömmlichen Farbbandpositionierungssystem weist das Farbband eine Mehrzahl transparenter Farbrahmen zum Speichern der Druckfarben sowie nacheinander angeordnete Markierungsstreifen neben den einzelnen Farbrahmen auf. Das Farbbandpositionierungssystem besitzt zwei Lichtquellen auf einer Seite der Bahn des Farbbandes und zwei entsprechende Photosensoren auf der anderen Seite desselben. Die jeweilige Position des Farbbandes wird über die Markierungsstreifen durch die beiden Lichtquellen und die beiden Sensoren ermittelt. Obgleich dieses Positionierungssystem einwandfrei arbeitet, ist es doch verhältnismäßig kompliziert und teuer.

Davon ausgehend liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Farbbandpositionierungssystem nach Gattungsbegriff so auszubilden, daß es einfacher und preiswerter herstellbar ist.

Dies wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1 erreicht. Die Unteransprüche geben dazu vorteilhafte Weiterbildungen und Ausgestaltungsmöglichkeiten an.

Wie sich genauer aus der nachfolgenden detaillierten Beschreibung ergibt, verwendet das beanspruchte Farbbandpositionierungssystem einen einzigen Photosensor zur Ermittlung der Positionen des Farbbandes. Dementsprechend ist die Anzahl der Komponenten des Farbdruckers geringer, was wiederum verringerte Kosten mit sich bringt.

Nachfolgend wird die Erfindung anhand der Figuren und darin wiedergegebener Ausführungsbeispiele genauer erläutert. Dabei zeigt:

Fig. 1 ein Schema eines herkömmlichen Farbbandpositionierungssystems gemäß Gattungsbegriff,

Fig. 2 ein Schema eines erfindungsgemäßen Farbbandpositionierungssystems,

Fig. 3 ein Blockdiagramm eines Farbdruckers mit dem erfindungsgemäßen Farbbandpositionierungssystem,

Fig. 4 ein Zeitdiagramm in Verbindung mit dem erfindungsgemäßen Farbbandpositionierungssystem nach Fig. 2,

Fig. 5 ein Zeitdiagramm in Verbindung mit einem erfindungsgemäßen Farbbandpositionierungssystem in einer anderen Ausführungsform,

Fig. 6 ein Zeitdiagramm in Verbindung mit einem erfindungsgemäßen Farbbandpositionierungssystem in einer dritten Ausführungsform,

Fig. 7 ein Zeitdiagramm in Verbindung mit einem erfindungsgemäßen Farbbandpositionierungssystem in einer vierten Ausführungsform,

Fig. 8 ein Zeitdiagramm in Verbindung mit einem erfindungsgemäßen Farbbandpositionierungssystem in einer fünften Ausführungsform, und

Fig. 9 ein Zeitdiagramm in Verbindung mit einem erfindungsgemäßen Farbbandpositionierungssystem in einer sechsten Ausführungsform.

Das herkömmliche Farbbandpositionierungssystem 10 nach Fig. 1 dient zur Ermittlung der jeweiligen Position eines Farbbandes 11 in einem (nicht gezeigten) Farbdrucker. Das Farbband 11 enthält eine Mehrzahl aufeinanderfolgender transparenter Farbrahmen 14, 16 und 18 zum Speichern gelber, fuchsinroter und cyanblauer Druckfarben. Des weiteren enthält das Farbband 11 eine Mehrzahl aufeinanderfolgender Markierungsstreifen 20, 22 und 24, je einen neben einem jeden der Farbrahmen 14, 16 und 18. Der Markierungsstreifen 20 besteht aus einem einzigen dunklen Bereich zwischen den gelben und cyanblauen Farbrahmen 14 bzw. 18. Der Markierungsstreifen 22 weist einen lichtdurchlässigen oberen Bereich und einen dunklen unteren Bereich auf und befindet sich zwischen dem gelben und dem fuchsinroten Farbrahmen 14 bzw. 16. Der Markierungsstreifen 24 besitzt gleichfalls einen lichtdurchlässigen oberen Bereich und einen dunklen unteren Bereich. Er befindet sich zwischen dem fuchsinroten und dem cyanblauen Farbrahmen 16 bzw. 18.

Des weiteren enthält das herkömmliche Farbbandpositionierungssystem 10 zwei Lichtquellen 26 und 28 auf einer Seite der Bahn des Farbbandes 11 und zwei entsprechende Photosensoren 30 und 32 gegenüberliegend auf der anderen Seite des Farbbandes 11. Wie gesagt, wird die Position des Farbbandes 11 mit Hilfe der Markierungsstreifen 20, 22 und 24 ermittelt. Die Erkennung des Markierungsstreifens 20 durch die Sensoren 30 und 32 entspricht dem Anfang eines neuen gelben Farbrahmens 14 des Farbbandes 11.

Die Erkennung der teilweise dunklen Markierungsstreifen 22 und 24 durch die Sensoren 30 und 32 entspricht dem Anfang eines fuchsinroten bzw. cyanblauen Farbrahmens 16 bzw. 18 des Farbbandes 11. Da das Farbbandpositionierungssystem 10 vor allem zwei Sensoren, 30 bzw. 32, aufweist, sind seine Herstellungskosten verhältnismäßig hoch. Hinzu kommt, daß die beiden Lichtquellen 26 und 28 stets gleichzeitig betrieben werden müssen, um die jeweilige Position des Farbbandes 11 ermitteln zu können. Damit ist das System nicht sehr flexibel.

In Fig. 2 ist ein erfindungsgemäßes Farbbandpositionierungssystem 40 gezeigt. Fig. 3 zeigt ein Blockdiagramm eines Farbdruckers 54 unter Verwendung desselben. Das Farbbandpositionierungssystem 40 dient zur Ermittlung der Positionen eines entsprechenden Farbbandes 42, welches eine Mehrzahl aneinanderschließender Farbrahmen 46, 48 und 50 zur Speicherung gelber, fuchsinroter und cyanblauer Druckfarbe enthält.

Der Farbdrucker 54 weist einen Thermo-Druckkopf 74 auf, der die in den Farbrahmen 46, 48 und 50 gespeicherten Druckfarben zur Herstellung farbiger Bilder auf einem Substrat verwendet. Ferner enthält der Farbdrucker 54 einen Antrieb 72 zum Fortbewegen des Farbbandes 42 gegenüber dem Druckkopf 74.

Das Farbbandpositionierungssystem 40 enthält eine grüne Lichtquelle 62 und eine rote Lichtquelle 64 auf einer Seite des Farbbandes 42, einen einzigen Photosensor, 66, auf der gegenüberliegenden Seite des Farbbandes 42 sowie eine Erkennungseinrichtung 68 in elektrischer Verbindung mit den beiden Lichtquellen 62 und 64 sowie dem Photosensor 66. Die beiden Lichtquellen 62 und 64 senden zwei Lichtstrahlen, 63 und 65, verschiedener Farbe gegen das Farbband 42 aus. Der Photosensor 66 ermittelt die beiden durch das Farbband 42 hindurchgetretenen Lichtstrahlen 63 und 65 und liefert eine entsprechende Ausgangsspannung. Die Erkennungseinrichtung 68 ermittelt den Zustand (vorhanden oder nicht vorhanden) der beiden Lichtstrahlen 63 und 65, um daraus die gegenwärtige Position der Farbrahmen auf dem Farbband 42 über die von dem Photosensor 66 erhaltene Ausgangsspannung zu erkennen. Daraufhin liefert sie ein entsprechendes Positionssignal.

Die beiden Lichtstrahlen 63 und 65 besitzen unterschiedliche Durchtrittsfähigkeiten für die drei Farbrahmen 46, 48 und 50. Daher erzeugt der Photosensor 66 unterschiedliche Ausgangsspannungen, je nach der Farbe des gerade vor ihm befindlichen Farbrahmens wie auch dem Einschaltzustand der beiden Lichtquellen 62 und 64. Die Erkennungseinrichtung 68 enthält einen Vergleicher 70, welcher die Ausgangsspannungen des Photosensors 66 mit einer Referenzspannung vergleicht, die entsprechend gewählt ist, um bei der Farbbandpositionierung den Zustand zu identifizieren und entsprechende Vergleichssignale zu erzeugen. Die Erkennungseinrichtung 68 identifiziert die Position der Farbrahmen auf dem Farbband 42 entsprechend diesen Vergleichssignalen und erzeugt die entsprechenden Positionssignale für den Steuerschaltkreis 75 des Farbdruckers 54.

Fig. 4 zeigt ein Zeitablaufdiagramm für das Farbbandpositionierungssystem 40 nach Fig. 2. Wird das Farbband 42 von dem Antrieb 72 in einer vorbestimmten Richtung bewegt, so vergleicht die Erkennungseinrichtung 68 die Ausgangsspannung aus dem Photosensor 66 mit der vorgenannten Referenzspannung, um die Position der Farbrahmen des Farbbandes 42 zu identifizieren. Grünes Licht hat eine höhere Durchdringungsfähigkeit für den gelben Farbrahmen 46 und eine geringere für die fuchsinfarbenen und cyanblauen Farbrahmen 48 und 50. Daher kann der von der grünen Lichtquelle 62 durch das Farbband 42 hindurchgesandte Lichtstrahl 63 in der Erkennungseinrichtung 68 dazu dienen, die Position des gelben Farbrahmens 46 und des darauffolgenden fuchsinroten Farbrahmens 48 zu identifizieren. Ebenso kann der von der roten Lichtquelle 64 durch das Farbband 42 hindurchgesandte Lichtstrahl 65, da rotes Licht eine höhere Durchtrittsfähigkeit für die gelben und fuchsinroten Farbrahmen 46 und 48 sowie eine geringere für den cyanblauen Farbrahmen 50 besitzt, in der Erkennungseinrichtung 68 zur Identifizierung der Position des fuchsinroten Farbrahmens 48 und des darauffolgenden cyanblauen Farbrahmens 50 dienen. Hat die Erkennungseinrichtung 68 die Position des gelben Farbrahmens 48 identifiziert, so hält sie die grüne Lichtquelle 62 in Betrieb, während sie die rote Lichtquelle 64 ausschaltet. Somit tritt nun nur noch der grüne Lichtstrahl 63 durch das Farbband 42 hindurch, und die Erkennungseinrichtung 68 kann die Position des auf den gelben Farbrahmen 46 folgenden fuchsinroten Farbrahmens 48 durch Vergleich der Ausgangsspannung des Photosensors 66 mit der Referenzspannung ermitteln. Aus diesem Vergleich gewinnt die Erkennungseinrichtung 68 das entsprechende Positionssignal. Ermittelt die Erkennungseinrichtung 68 die Anwesenheit des fuchsinroten Farbrahmens 48, so schaltet sie die grüne Lichtquelle 62 aus und die rote Lichtquelle 64 ein. Auf diese Weise tritt nun nur der rote Lichtstrahl 65 durch das Farbband 42 hindurch, so daß die Erkennungseinrichtung 68 durch Vergleich der Ausgangsspannung aus dem Photosensor 66 mit der Referenzspannung die Position des auf den fuchsinroten Farbrahmen 48 folgenden cyanblauen Farbrahmens 50 erkennen kann. Aus diesem Vergleich werden die entsprechenden Positionssignale erhalten. Nachfolgend wird der zeitliche Ablauf dieser Vorgänge beschrieben.

  • 1. Einschalten der grünen Lichtquelle 62, Ermitteln der Ausgangsspannung des Photosensors 66 und Fortbewegen des Farbbandes 42. Steigt die Ausgangsspannung an, so ist der Einleitungsschritt vollendet. Dies ist der Fall zum Zeitpunkt t1.
  • 2. Fortlaufendes Fortbewegen des Farbbandes 42, um die Farbrahmen an dem Photosensor 66 vorbeitreten zu lassen. Erscheint dort nun anstelle des gelben Farbrahmens 46 der fuchsinrote Farbrahmen 48, so sinkt die Ausgangsspannung ab, da grünes Licht eine geringere Durchtrittsfähigkeit bezüglich des fuchsinroten Farbrahmens 48 besitzt. Der Abfall der Ausgangsspannung bildet das Ankunftssignal für den fuchsinroten Farbrahmen 48. Dies ist der Fall zum Zeitpunkt t2.
  • 3. Zum Zeitpunkt t3 wird die rote Lichtquelle 64 eingeschaltet. Da rotes Licht eine höhere Durchdringungsfähigkeit bezüglich des fuchsinroten Farbrahmens 48 besitzt, steigt die Ausgangsspannung des Photosensors 66 an. Nachdem dieser Spannungsanstieg jedoch auf einem Wechsel bei den Lichtquellen anstatt eines Wechsels der Farbrahmen beruht, wird er von der Erkennungseinrichtung 68 nicht als Signal für die Ankunft eines Farbrahmens interpretiert.
  • 4. Zum Zeitpunkt t4 wird die grüne Lichtquelle 62 ausgeschaltet. Dennoch bleibt die Ausgangsspannung des Photosensors 66 hoch.
  • 5. Erscheint vor dem Photosensor 66 bei der Fortbewegung des Farbbandes 42 nun anstelle des fuchsinroten Farbrahmens 48 der cyanblaue Farbrahmen 50, so sinkt die Ausgangsspannung des Photosensors 66 ab, da rotes Licht bezüglich des cyanblauen Farbrahmens eine geringere Durchtrittsfähigkeit besitzt. Dieser Spannungsabfall wird als Ankunftssignal für den cyanblauen Farbrahmen 50 interpretiert. Dies geschieht zum Zeitpunkt t5.
  • 6. Im Zeitpunkt t6 wird die grüne Lichtquelle 62 erneut eingeschaltet. Indessen bleibt die Ausgangsspannung des Photosensors 66 gering, da auch grünes Licht in bezug auf den cyanblauen Farbrahmen eine geringe Durchtrittsfähigkeit besitzt.
  • 7. Im Zeitpunkt t7 wird die rote Lichtquelle 64 ausgeschaltet. Die Ausgangsspannung des Photosensors 66 bleibt weiterhin gering.
  • 8. Erscheint vor dem Photosensor 66 nun anstatt des cyanblauen Farbrahmens 50 wieder ein gelber Farbrahmen 46, so tritt der grüne Lichtstrahl 63 durch diesen hindurch, und die Ausgangsspannung des Photosensors steigt an. Dieser Spannungsanstieg liefert das Ankunftssignal für den gelben Farbrahmen 46, und zwar im Zeitpunkt t8.
  • 9. Damit ist der Identifikationszyklus beendet. Die Schritte 2 bis 8 werden ständig wiederholt.

Bei der vorerwähnten Folge von Ereignissen wird jedesmal beim Eintreffen eines neuen Farbrahmens das betreffende Ankunftssignal mit der Referenzspannung verglichen und entsprechend dem Zustand der Erkennungseinrichtung 68 interpretiert. Auf diese Weise lassen sich alle Positionen des Farbbandes 42 identifizieren.

Fig. 5 ist ein Zeitablaufdiagramm einer zweiten Ausführungsform des in Fig. 2 prinzipiell gezeigten erfindungsgemäßen Farbbandpositionierungssystems 40. Der Hauptunterschied zwischen dieser zweiten Ausführungsform und der vorausgehend beschriebenen besteht in der Anordnung der Farbrahmen auf dem Farbband. Bei dem betreffenden Farbband 78 befinden sich die Druckfarben in den aufeinanderfolgenden Farbrahmen 80, 82, 84 und 86 entsprechend den Farben gelb, fuchsinrot, cyanblau und schwarz. Zusätzlich tritt zwischen dem cyanblauen Farbrahmen 84 und dem schwarzen Farbrahmen 86 ein blankes Feld 88 auf. Auch bei diesem Ausführungsbeispiel finden die grünen und roten Lichtquellen 62 bzw. 64 Verwendung. Das grüne Licht besitzt eine höhere Durchtrittsfähigkeit bezüglich des gelben Farbrahmens 80 und des blanken Feldes 88 sowie eine geringere für die fuchsinroten, cyanblauen und schwarzen Farbrahmen 82, 84 und 86. Das rote Licht hat eine höhere Durchtrittsfähigkeit bezüglich der gelben und fuchsinroten Farbrahmen 80 und 82 sowie des blanken Feldes 88, während es eine geringere für die cyanblauen und schwarzen Farbrahmen 84 und 86 besitzt. Unter diesen Gegebenheiten läuft der Erkennungsprozeß nun folgendermaßen ab:

  • 1. Einschalten der grünen Lichtquelle 62, Vorbewegen des Farbbandes 78 und Ermitteln der Ausgangsspannung aus dem Photosensor 66. Steigt die Ausgangsspannung an und ist die Zeitdauer, während welcher die Ausgangsspannung hoch bleibt, größer als die erforderliche Zeit, um das blanke Feld 88 an dem Photosensor 66 vorbeitreten zu lassen, so wird der Wechsel der Ausgangsspannung als Ankunftssignal für den gelben Farbrahmen 80 gewertet. Damit ist der Einleitungsschritt vollendet. Dies ist der Fall zum Zeitpunkt t11.
  • 2. Nun wird das Farbband 78 weiterbewegt. Tritt anstelle des gelben Farbrahmens 80 der fuchsinrote Farbrahmen 82 vor den Photosensor 66, so sinkt dessen Ausgangsspannung ab, da der fuchsinrote Farbrahmen 82 für grünes Licht weniger durchlässig ist. Dieser Spannungsabfall wird als Ankunftssignal für den fuchsinroten Farbrahmen 82 gewertet, und dies geschieht zum Zeitpunkt t12.
  • 3. Zum Zeitpunkt t13 wird die rote Lichtquelle 64 eingeschaltet. Da rotes Licht durch den fuchsinroten Farbrahmen 82 gut hindurchtritt, steigt die Ausgangsspannung des Photosensors 66 an. Dieser Spannungsanstieg geht jedoch auf eine Änderung bei den Lichtquellen anstatt auf einen Wechsel der Farbrahmen zurück, und deshalb wird die Änderung des Ausgangssignals von der Erkennungseinrichtung 68 nicht zur Kenntnis genommen.
  • 4. Zum Zeitpunkt t14 wird die grüne Lichtquelle 62 ausgeschaltet. Dessen ungeachtet bleibt die Ausgangsspannung des Photosensors 66 hoch.
  • 5. Tritt nun anstelle des fuchsinroten Farbrahmens 82 der cyanblaue Farbrahmen 84 vor den Photosensor 66, so sinkt dessen Ausgangsspannung ab, da der cyanblaue Farbrahmen 84 für rotes Licht weniger durchlässig ist. Der Spannungsabfall wird als Ankunftssignal für den cyanblauen Farbrahmen 84 gewertet, und dies erfolgt im Zeitpunkt t15.
  • 6. Gelangt anstelle des cyanblauen Farbrahmens 84 das blanke Feld 88 vor den Photosensor 66, so steigt dessen Ausgangsspannung an. Dieser Spannungsanstieg zum Zeitpunkt t16 wird von der Erkennungseinrichtung 68 wiederum nicht als Ankunftssignal für einen Farbrahmen gewertet.
  • 7. Tritt anstelle des blanken Feldes 88 der schwarze Farbrahmen 86 vor den Photosensor 66, so sinkt dessen Ausgangsspannung ab, was als Ankunftssignal für den schwarzen Farbrahmen 86 gewertet wird, und dies zum Zeitpunkt t17.
  • 8. Im Zeitpunkt t18 wird die grüne Lichtquelle 62 eingeschaltet. Dennoch bleibt die Ausgangsspannung des Photosensors 66 niedrig.
  • 9. Im Zeitpunkt t19 wird die rote Lichtquelle 64 ausgeschaltet. Die Ausgangsspannung des Photosensors 66 bleibt niedrig.
  • 10. Tritt anstelle des schwarzen Farbrahmens 86 der gelbe Farbrahmen 80 vor den Photosensor 66, so tritt der grüne Lichtstrahl 63 verhältnismäßig ungehindert hindurch, und die Ausgangsspannung des Photosensors steigt an. Dies wird als Ankunftssignal für den gelben Farbrahmen 80 gewertet, was im Zeitpunkt t20 der Fall ist.
  • 11. Ein Identifikationszyklus ist vollendet. Die Schritte 2- 10 werden ständig wiederholt. Auf diese Weise werden sämtliche Ankunftssignale für die in Betracht kommenden Farbrahmen erhalten, um die jeweilige Position des Farbbandes 78 zu erkennen.

Bei dieser zweiten Ausführungsform könnte das blanke Feld 88 durch einen gelben oder fuchsinroten Farbrahmen ersetzt werden, da das rote Licht in bezug auf beide eine höhere Durchtrittsfähigkeit besitzt. Wichtig ist nur, daß auf den cyanblauen Farbrahmen 84 ein Feld folgt, welches das rote Licht zu dem Photosensor 66 gelangen läßt, so daß dessen Ausgangsspannung ansteigt.

Fig. 6 zeigt das Zeitablaufdiagramm einer dritten Ausführungsform der Erfindung. Hiernach findet ein Farbband 90 Verwendung mit einer Mehrzahl aufeinanderfolgender Farbrahmen 92, 94 und 96 zur Speicherung gelber, fuchsinroter und cyanblauer Druckfarben. Indessen tritt hier ein Deckfarbrahmen (overcoating frame) 98 hinzu im Anschluß an den cyanblauen Farbrahmen 96. Bei diesem Ausführungsbeispiel finden eine grüne und eine blaue Lichtquelle 62 bzw. 102 Verwendung. Grünes Licht vermag gut durch den gelben Farbrahmen 92 wie auch den Deckfarbrahmen 98 hindurchzutreten, hingegen schlechter durch den fuchsinroten 94 und den cyanblauen 96. Blaues Licht hat eine hohe Durchtrittsfähigkeit in bezug auf den cyanblauen Farbrahmen 96 und den Deckfarbrahmen 98, jedoch eine geringere in bezug auf den gelben und den fuchsinroten Farbrahmen 92 bzw. 94. Demnach läuft hier der Identifizierungsprozeß wie folgt ab:

  • 1. Einschalten der blauen Lichtquelle 102, Ermitteln der Ausgangsspannung des Photosensors 66 und Vortrieb des Farbbandes 90. Wechselt die Ausgangsspannung von hoch nach niedrig, so wird dies als Ankunftssignal für den gelben Farbrahmen 92 gewertet. Damit ist der Einleitungsschritt vollendet, und zwar zum Zeitpunkt t21.
  • 2. Zum Zeitpunkt t22 wird die grüne Lichtquelle 62 eingeschaltet, worauf die Ausgangsspannung des Photosensors 66 ansteigt. Dieser Spannungsanstieg, der auf eine Änderung bei den Lichtquellen anstatt bei den Farbrahmen zurückgeht, wird von der Erkennungseinrichtung 68 nicht als Ankunftssignal für einen Farbrahmen gewertet.
  • 3. Im Zeitpunkt t23 wird die blaue Lichtquelle 102 ausgeschaltet. Dessen ungeachtet bleibt die Ausgangsspannung des Photosensors 66 hoch.
  • 4. Tritt anstelle des gelben Farbrahmens 92 der fuchsinrote Farbrahmen 94 vor den Photosensor 66, so sinkt dessen Ausgangsspannung ab, da grünes Licht durch den fuchsinroten Farbrahmen 94 schwerer hindurchtritt. Dieser Spannungsabfall gilt als Ankunftssignal für den fuchsinroten Farbrahmen 94 und ereignet sich zum Zeitpunkt t24.
  • 5. Im Zeitpunkt t25 wird die blaue Lichtquelle 102 eingeschaltet, wobei die Ausgangsspannung des Photosensors 66 niedrig bleibt.
  • 6. Im Zeitpunkt t26 wird die grüne Lichtquelle 62 ausgeschaltet, wobei die Ausgangsspannung des Photosensors 66 immer noch niedrig bleibt.
  • 7. Tritt anstelle des fuchsinroten Farbrahmens 94 der cyanblaue Farbrahmen 96 vor den Photosensor 66, so steigt dessen Ausgangsspannung an, da blaues Licht durch den cyanblauen Farbrahmen 96 besser hindurchtritt als durch den fuchsinroten 94. Der betreffende Spannungsanstieg gilt als Ankunftssignal für den cyanblauen Farbrahmen 96 und tritt zum Zeitpunkt t27 auf.
  • 8. Im Zeitpunkt t28 wird die grüne Lichtquelle 62 eingeschaltet, wobei die Ausgangsspannung des Photosensors 66 hoch bleibt.
  • 9. Zum Zeitpunkt t29 wird die blaue Lichtquelle 102 ausgeschaltet, worauf die Ausgangsspannung des Photosensors 66 absinkt. Diese Änderung der Ausgangsspannung, die wiederum einer Änderung bei den Lichtquellen anstatt bei den Farbrahmen zuzuschreiben ist, wird von der Erkennungseinrichtung 68 dementsprechend nicht als Ankunftssignal für einen Farbrahmen gewertet.
  • 10. Gelangt vor den Photosensor 66 anstelle des cyanblauen Farbrahmens 96 der Deckfarbrahmen 98, so steigt die Ausgangsspannung an, da das grüne Licht durch den Deckfarbrahmen 98 besser hindurchtritt als durch den cyanblauen 96. Der Spannungsanstieg, der zum Zeitpunkt t30 erfolgt, wird als Ankunftssignal für den Deckfarbrahmen 98 gewertet.
  • 11. Zum Zeitpunkt t31 wird die blaue Lichtquelle 102 eingeschaltet. Die Ausgangsspannung des Photosensors 66 bleibt hoch.
  • 12. Im Zeitpunkt t32 wird die grüne Lichtquelle 62 ausgeschaltet. Dennoch bleibt die Ausgangsspannung des Photosensors 66 hoch.
  • 13. Tritt anstelle des Deckfarbrahmens 98 der gelbe Farbrahmen 92 vor den Photosensor 66, so sinkt dessen Ausgangsspannung ab, da blaues Licht durch den gelben Farbrahmen 92 schlechter hindurchtritt als durch den Deckfarbrahmen 98. Der betreffende Spannungsabfall zum Zeitpunkt t33 wird als Ankunftssignal für den gelben Farbrahmen 92 gewertet.
  • 14. Damit ist ein Identifikationszyklus beendet. Es wiederholen sich die Schritte 2-13. Auf diese Weise wird ein Ankunftssignal für einen jeden Farbrahmen gewonnen, womit die Positionen des Farbbands 90 identifiziert werden können.

Fig. 7 stellt das Zeitablaufdiagramm einer vierten Ausführungsform des in Fig. 2 gezeigten erfindungsgemäßen Farbbandpositionierungssystems 40 dar. Das betreffende Farbband 104 enthält eine Reihe von Farbrahmen 106, 108 und 110 zur Speicherung gelber, fuchsinroter und cyanblauer Druckfarbe sowie einen Deckfarbrahmen 112 im Anschluß an den cyanblauen Farbrahmen 110. Der Unterschied gegenüber der dritten Ausführungsform besteht darin, daß im Anschluß an den Deckfarbrahmen 112 ein dunkles Feld 114 auftritt. Bei dieser vierten Ausführungsform finden wieder eine grüne Lichtquelle 62 und eine rote Lichtquelle 64 anstelle einer - teueren - blauen Verwendung. Das grüne Licht besitzt eine höhere Durchtrittsfähigkeit für den gelben Farbrahmen 106 und den Deckfarbrahmen 112 und eine geringere für die fuchsinroten und cyanblauen Farbrahmen 108 bzw. 110 sowie das dunkle Feld 114. Das rote Licht besitzt eine höhere Durchtrittsfähigkeit für die gelben und fuchsinroten Farbrahmen 106 bzw. 108 und den Deckfarbrahmen 112, jedoch eine geringere für den cyanblauen Farbrahmen 110 und das dunkle Feld 114. Der betreffende Identifikationsprozeß verläuft wie folgt:

  • 1. Einschalten der grünen Lichtquelle 62, Bewegen des Farbbandes 104 und Erfassen der Ausgangsspannung des Photosensors 66. Steigt die Ausgangsspannung an, so wird die rote Lichtquelle 64 kurzzeitig eingeschaltet. Bleibt die Ausgangsspannung dabei niedrig, so befindet sich das dunkle Feld 114 vor dem Photosensor 66. Dann ist der Einleitungsschritt vollzogen. Steigt die Ausgangsspannung beim kurzzeitigen Einschalten der roten Lichtquelle 64 jedoch an, so befindet sich der fuchsinrote Farbrahmen 108 vor dem Photosensor 66. In diesem Fall muß das Farbband 104 weiterbewegt werden, bis von dem Photosensor 66 das dunkle Feld 114 festgestellt wird.
  • 2. Wird das Farbband 104 nun weiterbewegt, so daß der gelbe Farbrahmen 106 an die Stelle des dunklen Feldes 114 tritt, so steigt die Ausgangsspannung des Photosensors 66 an. Dieser Spannungsanstieg wird als Ankunftssignal für den gelben Farbrahmen 106 gewertet, was zum Zeitpunkt t41 der Fall ist.
  • 3. Tritt bei der Bewegung des Farbbandes 104 anstelle des gelben Farbrahmens 106 der fuchsinrote Farbrahmen 108 vor den Photosensor 66, so fällt dessen Ausgangsspannung ab. Dieser im Zeitpunkt t42 auftretende Spannungsabfall wird als Ankunftssignal für den fuchsinroten Farbrahmen 108 gewertet.
  • 4. Zum Zeitpunkt t43 wird die rote Lichtquelle 64 eingeschaltet. Dabei steigt die Ausgangsspannung des Photosensors 66 an. Da dieser Spannungsanstieg jedoch auf einen Wechsel bei den Lichtquellen anstatt einen solchen bei den Farbrahmen zurückgeht, wird er von der Erkennungseinrichtung 68 nicht als Ankunftssignal für einen Farbrahmen gewertet.
  • 5. Zum Zeitpunkt t44 wird die grüne Lichtquelle 62 ausgeschaltet. Dabei bleibt die Ausgangsspannung des Photosensors 66 hoch.
  • 6. Tritt bei der Bewegung des Farbbandes 104 der cyanblaue Farbrahmen 110 anstelle des fuchsinroten 108 vor den Photosensor 66, so fällt dessen Ausgangsspannung ab. Dieser zum Zeitpunkt t45 auftretende Spannungsabfall gilt als Ankunftssignal für den cyanblauen Farbrahmen 110.
  • 7. Tritt anstelle des cyanblauen Farbrahmens 110 der Deckfarbrahmen 112 vor den Photosensor 66, so steigt dessen Ausgangsspannung an. Der zum Zeitpunkt t46 auftretende Spannungsanstieg wird als Ankunftssignal für den Deckfarbrahmen 112 gewertet.
  • 8. Zum Zeitpunkt t47 wird die grüne Lichtquelle 62 eingeschaltet. Dabei bleibt die Ausgangsspannung des Photosensors 66 weiterhin hoch.
  • 9. Zum Zeitpunkt t48 wird die rote Lichtquelle 64 ausgeschaltet. Dennoch bleibt die Ausgangsspannung des Photosensors 66 hoch.
  • 10. Tritt anstelle des Deckfarbrahmens 112 das dunkle Feld 114 vor den Photosensor 66, so fällt dessen Ausgangsspannung ab. Dieser zum Zeitpunkt t49 auftretende Spannungsabfall gilt als Ankunftssignal für das dunkle Feld 114.
  • 11. Tritt anstelle des dunklen Feldes 114 der gelbe Farbrahmen 106 vor den Photosensor 66, so steigt dessen Ausgangsspannung an, und dieser zum Zeitpunkt t50 auftretende Spannungsanstieg gilt als Ankunftssignal für den gelben Farbrahmen 106.
  • 12. Damit ist ein Identifizierungszyklus beendet. Darauf wiederholen sich die Schritte 2-11. Auf diese Weise wird das Ankunftssignal für einen jeden Farbrahmen erhalten, womit die jeweilige Position des Farbbandes 104 ermittelt werden kann.

Nachdem das rote wie auch das grüne Licht eine geringere Durchtrittsfähigkeit bezüglich des cyanblauen Farbrahmens 110 besitzt, kann das dunkle Feld 114 auch durch einen cyanblauen Farbrahmen ersetzt werden. Auf diese Weise lassen sich die Herstellung des Farbbandes 104 vereinfachen und seine Herstellungskosten senken. Im Grunde kann zum Ersatz des dunklen Feldes 114 nicht nur ein cyanblauer Farbrahmen, sondern ein solcher jeder anderen Farbe oder jeden anderen Materials benutzt werden, wenn das Licht beider Lichtquellen bezüglich der betreffenden Farbe eine geringere Durchtrittsfähigkeit besitzen.

Fig. 8 zeigt das Zeitablaufdiagramm einer fünften Ausführungsform der Erfindung. Das bei dieser fünften Ausführungsform verwendete Farbband 42 ist das gleiche wie das in Fig. 3 gezeigte der ersten Ausführungsform, ebenso wie auch die grünen und roten Lichtquellen 62 bzw. 64 der ersten Ausführungsform Verwendung finden. Der Hauptunterschied der fünften Ausführungsform gegenüber den vorausgehend beschriebenen Ausführungsformen besteht in der Durchführung des Einleitungsschrittes. Der Einleitungsschritt bei den vorausgehend beschriebenen Ausführungsformen dient dazu, den gelben Farbrahmen 46 zu ermitteln. Demgegenüber dient der Einleitungsschritt der fünften Ausführungsform dazu, den cyanblauen Farbrahmen 50 zu finden. Beim Ingangsetzen des Farbbandpositionierungssystems kann es vorkommen, daß sich gerade der gelbe Farbrahmen 46 vor dem Photosensor 66 befindet, und in diesem Fall kann bei den vorausgehend beschriebenen Ausführungsformen ein unvollständiger gelber Farbrahmen ermittelt werden. Die Ausführungsform nach Fig. 8 stellt sicher, daß der gelbe Farbrahmen 46 vollständig ermittelt wird. Hinzu kommt, daß bei dieser Ausführungsform die beiden Lichtquellen 62 und 64 in nichtüberlappender Weise eingeschaltet werden, um Energie zu sparen und ihre Lebensdauer zu verlängern. Das grüne Licht besitzt eine höhere Durchtrittsfähigkeit bezüglich des gelben Farbrahmens 46 und eine geringere für den fuchsinroten Farbrahmen 48 und den cyanblauen 50. Das rote Licht hat eine höhere Durchtrittsfähigkeit bezüglich des gelben und des fuchsinroten Farbrahmens 46 bzw. 48, jedoch eine geringere bezüglich des cyanblauen Farbrahmens 50. Damit kann der Identifikationsprozeß wie folgt ablaufen:

  • 1. Einschalten der roten Lichtquelle 64, Bewegen des Farbbandes 42 und Ermitteln der Ausgangsspannung des Photosensors 66. Ist die Ausgangsspannung zu Beginn niedrig, so befindet sich der cyanblaue Farbrahmen 50 vor dem Photosensor 66. Die Bewegung des Farbbandes 42 geht weiter. Wechselt die Ausgangsspannung von niedrig zu hoch, so befindet sich der gelbe Farbrahmen 46 vor dem Photosensor 66, womit der Einleitungsschritt vollendet ist. Ist die Ausgangsspannung des Photosensors 66 jedoch zu Beginn hoch, so wird das Farbband 42 weiterbewegt, und fällt sie dann ab, worauf sie wieder ansteigt, so befindet sich nun der gelbe Farbrahmen 46 vor dem Photosensor 66. Dies ist beim Zeitpunkt t51 der Fall.
  • 2. Zum Zeitpunkt t52 wird die rote Lichtquelle 64 ausgeschaltet, worauf die Ausgangsspannung des Photosensors 66 abfällt. Nachdem diese Spannungsänderung jedoch auf eine Änderung bei den Lichtquellen anstatt bei den Farbrahmen zurückzuführen ist, wird sie von der Erkennungseinrichtung 68nicht als Ankunftssignal für einen Farbrahmen interpretiert.
  • 3. Zum Zeitpunkt t53 wird die grüne Lichtquelle 62 eingeschaltet, worauf die Ausgangsspannung des Photosensors 66 ansteigt. Da auch diese Spannungsänderung wiederum auf eine Änderung bei den Lichtquellen anstatt eine solche bei den Farbrahmen zurückzuführen ist, wird sie von der Erkennungseinrichtung 68 gleichfalls nicht als Ankunftssignal für einen Farbrahmen zur Kenntnis genommen.
  • 4. Tritt nun anstelle des gelben Farbrahmens 46 der fuchsinrote Farbrahmen 48 vor den Photosensor 66, so fällt dessen Ausgangsspannung ab, und dieser zum Zeitpunkt t54 eintretende Spannungsabfall bildet das Ankunftssignal für den fuchsinroten Farbrahmen 48.
  • 5. Zum Zeitpunkt t55 wird die grüne Lichtquelle 62 ausgeschaltet, wobei die Ausgangsspannung des Photosensors 66 niedrig bleibt.
  • 6. Zum Zeitpunkt t56 wird die rote Lichtquelle 64 eingeschaltet, worauf die Ausgangsspannung des Photosensors 66 ansteigt, jedoch wird der Spannungsanstieg von der Erkennungseinrichtung 68 nicht als Ankunftssignal für einen Farbrahmen gewertet.
  • 7. Tritt anstelle des fuchsinroten Farbrahmens 48 der cyanblaue Farbrahmen 50 vor den Photosensor 66, so fällt dessen Ausgangsspannung ab. Der zum Zeitpunkt t57 eintretende Spannungsabfall wird als Ankunftssignal für den cyanblauen Farbrahmen 50 gewertet.
  • 8. Zum Zeitpunkt t58 wird die rote Lichtquelle 64 ausgeschaltet, wobei die Ausgangsspannung des Photosensors 66 niedrig bleibt.
  • 9. Zum Zeitpunkt t59 wird die rote Lichtquelle 64 wieder eingeschaltet. Weiterhin bleibt die Ausgangsspannung des Photosensors 66 niedrig.
  • 10. Tritt nun anstelle des cyanblauen Farbrahmens 50 der gelbe Farbrahmen 46 vor den Photosensor 66, so steigt dessen Ausgangsspannung an. Der zum Zeitpunkt t60 auftretende Spannungsanstieg gilt als Ankunftssignal für den gelben Farbrahmen 46.
  • 11. Damit ist ein Identifizierungszyklus beendet. Es folgen darauf wiederholt die Schritte 2-10. Auf diese Weise wird das Ankunftssignal für einen jeden Farbrahmen erhalten, um die jeweilige Position des Farbbandes 42 zu ermitteln.

Fig. 9 zeigt das Zeitablaufdiagramm einer sechsten Ausführungsform. In diesem Fall sind die verschiedenfarbigen Lichtquellen der vorausgehend beschriebenen Ausführungsbeispiele durch zwei Lichtquellen der gleichen Farbe ersetzt. Das zur Verwendung kommende Farbband 42 ist das gleiche wie bei der ersten Ausführungsform nach Fig. 3. Genauer gesagt tritt an die Stelle der verschiedenfarbigen Lichtquellen nach den vorausgehend beschriebenen Ausführungsformen eine erste und eine zweite weiße Lichtquelle 122 bzw. 124. In einem ersten Modus ist nur eine dieser weißen Lichtquellen in Betrieb, während in einem zweiten Modus beide eingeschaltet sind. Infolgedessen besitzt das Licht in dem ersten Modus eine geringere Intensität als in dem zweiten. Auf diese Weise tritt das weiße Licht in dem ersten Modus durch den gelben Farbrahmen 46 mit einer bestimmten Intensität hindurch, nicht jedoch durch den fuchsinroten und den cyanblauen 48 bzw. 50. Das Licht in dem zweiten Modus tritt jedoch mit der betreffenden Mindestintensität durch den gelben und den fuchsinroten Farbrahmen 46 bzw. 48, nicht jedoch durch den cyanblauen Farbrahmen 50 hindurch. Der betreffende Identifikationsprozeß läßt sich wie folgt beschreiben:

  • 1. Einschalten der ersten weißen Lichtquelle, 122, Bewegen des Farbbandes 42 und Ermitteln der Ausgangsspannung des Photosensors 66, Steigt die Ausgangsspannung des Photosensors 66 an, so gilt dieser zum Zeitpunkt t61 auftretende Spannungsanstieg als Ankunftssignal für den gelben Farbrahmen 46. Damit ist der Einleitungsschritt vollendet.
  • 2. Tritt nun bei der Bewegung des Farbbandes 42 anstelle des gelben Farbrahmens 46 der fuchsinrote Farbrahmen 48 vor den Photosensor 66, so fällt dessen Ausgangsspannung ab, weil das durch den fuchsinroten Farbrahmen 48 hindurchgetretene Licht in dem ersten Modus nicht genügend Intensität besitzt, um den Photosensor 66 auszusteuern. Der betreffende zum Zeitpunkt t62 auftretende Spannungsabfall wird als Ankunftssignal für den fuchsinroten Farbrahmen 48 gewertet.
  • 3. Zum Zeitpunkt t63 wird die zweite weiße Lichtquelle, 124, eingeschaltet. Damit hat das durch den fuchsinroten Farbrahmen 48 hindurchtretende Licht nun eine höhere Intensität, wodurch die Ausgangsspannung des Photosensors 66 ansteigt. Weil dieser Spannungsanstieg jedoch auf eine Änderung bei den Lichtquellen anstatt eine solche bei den Farbrahmen zurückgeht, wird er von der Erkennungseinrichtung 68 nicht als Ankunftssignal für einen Farbrahmen gewertet.
  • 4. Tritt anstelle des fuchsinroten Farbrahmens 48 der cyanblaue Farbrahmen 50 vor den Photosensor 66, so fällt dessen Ausgangsspannung ab, und der betreffende zum Zeitpunkt t64 auftretende Spannungsabfall gilt als Ankunftssignal für den cyanblauen Farbrahmen 50.
  • 5. Zum Zeitpunkt t65 wird die erste weiße Lichtquelle 122 ausgeschaltet, wobei die Ausgangsspannung des Photosensors 66 niedrig bleibt.
  • 6. Tritt nun anstelle des cyanblauen Farbrahmens 50 der gelbe Farbrahmen 64 vor den Photosensor 66, so steigt dessen Ausgangsspannung an, und der zum Zeitpunkt t66 auftretende Spannungsanstieg wird als Ankunftssignal für den gelben Farbrahmen 46 gewertet.
  • 7. Damit ist ein Identifikationszyklus beendet, und es folgen wiederum die Schritte 2-6. Auf diese Weise werden Ankunftssignale für sämtliche Farbrahmen gewonnen, um die jeweilige Position des Farbbandes 42 zu identifizieren.

Wie vorausgehend beschrieben, finden hier zwei weiße Lichtquellen, 122 und 124, Anwendung. Indessen kann zum gleichen Zweck Licht einer jeden Farbe verwendet werden, sofern nur seine Intensität veränderbar ist. Beispielsweise könnte auch eine einzige, in ihrer Intensität steuerbare rote Lichtquelle Verwendung finden, wenn ihr Licht beim Hindurchtritt durch den gelben Farbrahmen 46 bereits bei niedriger Intensität ausreicht, um den Photosensor 66 auszusteuern, nicht jedoch beim Hindurchtritt durch den fuchsinroten und den cyanblauen Farbrahmen 48 bzw. 50, während das Licht unter der höheren Intensität auch bei Hindurchtritt durch den fuchsinroten Farbrahmen 46, nicht jedoch beim Hindurchtritt durch den cyanblauen Farbrahmen 50 genügt, um den Photosensor 66 auszusteuern, so daß dessen Ausgangsspannung ansteigt.

Bereits die Vielzahl der vorausgehend beschriebenen Ausführungsformen macht deutlich, daß es sich dabei nur um Ausführungsbeispiele handelt. Während sich bei sämtlichen die Lichtquelle bzw. Lichtquellen und der Photosensor auf unterschiedlichen Seiten des Farbbandes befanden, könnten sich bei Anordnung eines Reflektors auf der gegenüberliegenden Seite des Farbbandes die Lichtquelle(n) und der Photosensor auf der gleichen Seite des Farbbandes befinden. Das Farbband kann, muß aber nicht in einer Kassette angeordnet sein. Beide Arten sind bei gegenwärtig auf dem Markt befindlichen Farbdruckern gebräuchlich.

Im Vergleich zu dem erwähnten herkömmlichen Farbbandpositionierungssystem nach Fig. 1 erfordert das erfindungsgemäße nur einen einzigen Photosensor. Auf diese Weise ist die Anzahl Komponenten des Farbdruckers geringer, und entsprechend niedrig sind auch seine Produktionskosten.

Das Grundprinzip der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß nach ihr der Betrieb der Lichtquelle bzw. Lichtquellen gesteuert und die Intensität des durch das Farbband hindurchgetretenen Lichts zu bestimmten Zeiten ermittelt wird. Gewünschtenfalls können dabei auch mehrere Photosensoren Verwendung finden.


Anspruch[de]
  1. 1. Farbbandpositionierungssystem (40) für einen Farbdrucker (54) zur Identifizierung verschiedener Positionen des Farbbandes (42; 78; 90; 104), wobei das Farbband mehrere aufeinanderfolgende Farbrahmen (46, 48, 50; 80, 82, 84, 86; 92, 94, 96, 98; 106, 108, 110, 112) zum Speichern unterschiedlicher Druckfarben und der Farbdrucker einen Druckkopf (74) und einen Antrieb (72) zum Bewegen des Farbbandes relativ zu dem Druckkopf aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß das Farbbandpositionierungssystem (40)
    1. - mindestens eine Lichtquelle (62, 64; 62, 102; 122, 124), die in der Lage ist, zwei unterschiedliche Lichtstrahlen (63, 65) durch das Farbband (42; 78; 90; 104) hindurchzusenden,
    2. - einen Photosensor (66) zur Aufnahme des betreffenden, durch das Farbband hindurchgetretenen Lichts und Lieferung einer davon abhängigen Ausgangsspannung sowie
    3. - eine Erkennungseinrichtung (68) in Steuerverbindung mit der Lichtquelle (62, 64; 62, 102; 122, 124) aufweist, und
    daß die Erkennungseinrichtung (68) in der Lage ist, beim Vorbeibewegen des Farbbandes (42; 78; 90; 104) an dem Photosensor (66) die Lichtquelle (62, 64; 62, 102; 122, 124) zu steuern und aufgrund der wechselnden Ausgangsspannung des Photosensors (66) die Position der einzelnen Farbrahmen (46, 48, 50; 80, 82, 84, 86; 92, 94, 96, 98; 106, 108, 110, 112) auf dem Farbband zu ermitteln.
  2. 2. Farbbandpositionierungssystem (40) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es eine einzige, in ihrer Intensität steuerbare Lichtquelle (122) aufweist.
  3. 3. Farbbandpositionierungssystem (40) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es zwei Lichtquellen (62, 64; 62, 102; 122, 124) zur Hindurchsendung zweier unterschiedlicher Lichtarten durch das Farbband (42; 78; 90; 104) aufweist.
  4. 4. Farbbandpositionierungssystem (40) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich die beiden Lichtarten durch ihre Intensität unterscheiden.
  5. 5. Farbbandpositionierungssystem (40) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich die beiden Lichtarten durch ihre Farbe unterscheiden.
  6. 6. Farbbandpositionierungssystem (40) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Erkennungseinrichtung (68) die Ausgangsspannung des Photosensors (66) mit einer bestimmten Referenzspannung vergleicht, um die Position der einzelnen Farbrahmen (46, 48, 50; 80, 82, 84, 86; 92, 94, 96, 98; 106, 108, 110, 112) auf dem Farbband (42; 78; 90; 104) zu erkennen.
  7. 7. Farbbandpositionierungssystem (40) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Erkennungseinrichtung (68) einen Vergleicher (70) zum Vergleichen der jeweiligen Ausgangsspannung des Photosensors (66) mit der Bezugsspannung und Erzeugen von Vergleichssignalen enthält und die Position eines jeden Farbrahmens (46, 48, 50; 80, 82, 84, 86; 92, 94, 96, 98; 106, 108, 110, 112) auf dem Farbband (42; 78; 90; 104) aus den Vergleichssignalen ermittelt.
  8. 8. Farbbandpositionierungssystem (40) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die in den einzelnen Farbrahmen (46, 48, 50) gespeicherten Druckfarben gelb, fuchsinrot und cyanblau sind.
  9. 9. Farbbandpositionierungssystem (40) nach Anspruch 8 in Verbindung mit Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das von der Lichtquelle (122, 124) ausgehende Licht weiß ist.
  10. 10. Farbbandpositionierungssystem (40) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die in den einzelnen Farbrahmen (80, 82, 84, 86) gespeicherten Druckfarben gelb, fuchsinrot, cyanblau und schwarz sind, daß daneben ein blankes Feld (88) auftritt und daß einer (65) der beiden Lichtstrahlen (63, 65) durch das blanke Feld (88) ziemlich ungehindert hindurchzutreten vermag.
  11. 11. Farbbandpositionierungssystem (40) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die in den aufeinanderfolgenden Farbrahmen (92, 94, 96, 98; 106, 108, 110, 112) gespeicherten Druckfarben gelb, fuchsinrot, cyanblau und eine Deckfarbe sind.
  12. 12. Farbbandpositionierungssystem (40) nach Anspruch 11 in Verbindung mit Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß einer (63) der beiden Lichtstrahlen (63, 65) grünes Licht und der andere (65) blaues Licht aufweist.
  13. 13. Farbandpositioniersystem (40) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Farbband (104) außerdem noch ein dunkles Feld (114) auftritt, durch das die beiden Lichtstrahlen (63, 65) kaum hindurchzutreten vermögen.
  14. 14. Farbbandpositionierungssystem (40) nach Anspruch 8, 10 oder 13 in Verbindung mit Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß einer (63) der beiden Lichtstrahlen (63, 65) grünes Licht und der andere (65) rotes Licht aufweist.
  15. 15. Farbbandpositionierungssystem (40) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der erste durch das Farbband (42; 78; 90; 104) hindurchtretende Lichtstrahl (63) in der Erkennungseinrichtung (68) dazu dient, die Position eines ersten Farbrahmens (46; 80; 92; 106) sowie eines darauffolgenden zweiten Farbrahmens (48; 82; 94; 108) zu ermitteln, und der zweite durch das Farbband hindurchtretende Lichtstrahl dazu, die Position des zweiten und eines folgenden dritten Farbrahmens (50; 84; 96; 110) zu bestimmen.
  16. 16. Farbbandpositionierungssystem (40) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Lichtquelle (62, 64; 62, 102; 122, 124) auf einer Seite des Farbbands (42; 78; 90; 104) und der Photosensor (66) auf der anderen Seite des Farbbandes befindet.






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