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Verfahren und Vorrichtung zur Fernprogrammierung eines Aufzeichnungsgerätes - Dokument DE10061452A1
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE10061452A1 19.04.2001
Titel Verfahren und Vorrichtung zur Fernprogrammierung eines Aufzeichnungsgerätes
Anmelder GRUNDIG AG, 90471 Nürnberg, DE
Erfinder Braig, Rudolf, 90408 Nürnberg, DE;
Silverberg, Michael, Dr., 90425 Nürnberg, DE
DE-Anmeldedatum 09.12.2000
DE-Aktenzeichen 10061452
Offenlegungstag 19.04.2001
Veröffentlichungstag im Patentblatt 19.04.2001
IPC-Hauptklasse H04N 5/761
IPC-Nebenklasse H04Q 7/06   H04Q 9/00   
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Fernprogrammierung eines Aufzeichnungsgerätes und ein zugehöriges Aufzeichnungsgerät. Zur Fernprogrammierung des Aufzeichnungsgerätes werden mittels einer SMS-Sendeeinheit einem aufzuzeichnenden Rundfunksendebeitrag zugehörige Aufzeichnungsdaten generiert, zu einem SMS-Server übertragen, vom SMS-Server zu einer SMS-Empfangseinheit übertragen und von dort aus in den Programmwunschspeicher des Aufzeichnungsgerätes übertragen und dort abgespeichert.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Fernprogrammierung eines Aufzeichnungsgerätes. Weiterhin betrifft die Erfindung ein Aufzeichnungsgerät zur Verwendung bei einem Verfahren zur Fernprogrammierung eines Aufzeichnungsgerätes.

Es ist bereits bekannt, Aufzeichnungsgeräte unter Verwendung der Bedientastatur des jeweiligen Aufzeichnungsgerätes zur Aufzeichnung eines gewünschten Fernsehrundfunkbeitrages zu programmieren. Im Rahmen dieser Aufzeichnungsprogrammierung werden dem jeweiligen Fernsehrundfunkbeitrag zugehörige Aufzeichnungsdaten in einem Programmwunschspeicher des Aufzeichnungsgerätes abgespeichert. Zu den Aufzeichnungsdaten gehören beispielsweise Informationen über den Sendetag, die Anfangszeit der gewünschten Sendung, deren Dauer, die jeweilige Sendeanstalt und gegebenenfalls die Stationstastennummer desjenigen Kanals, in welchem die gewünschte Sendung übertragen wird.

Weiterhin ist es bereits bekannt, eine derartige Aufzeichnungsprogrammierung unter Verwendung von Teletext-Programmvorschauseiten durchzuführen. Bei diesem bekannten Verfahren erfolgt mittels der Bedientastatur des Aufzeichnungsgerätes eine Anwahl derjenigen Teletextseite, auf welcher die Aufzeichnungsdaten der jeweils gewünschten Sendung enthalten sind. Auf dieser Teletextseite wird dann mittels eines Cursors die gewünschte Sendung markiert. Anschließend wird eine Bestätigungstaste gedrückt. Als Folge davon werden die zur gewünschten Sendung gehörigen Aufzeichnungsdaten der Teletextseite entnommen und in den Programmwunschspeicher des Aufzeichnungsgerätes übertragen.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Weg aufzuzeigen, wie die Programmiermöglichkeiten eines Aufzeichnungsgerätes erweitert werden können.

Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren mit den im Anspruch 1 angegebenen Merkmalen gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen 2-8 angegeben. Die Ansprüche 9-15 betreffen eine Vorrichtung zur Fernprogrammierung eines Aufzeichnungsgerätes. Gegenstand des Anspruchs 16 ist ein Aufzeichnungsgerät zur Verwendung bei einem Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-8.

Die Vorteile der Erfindung bestehen insbesondere darin, dass das Aufzeichnungsgerät, bei welchem es sich beispielsweise um einen Videokassettenrecorder oder um einen Hard-Disc-Recorder handeln kann, auch aus der Ferne programmiert werden kann. Dies geschieht mittels einer SMS- Sendeeinheit, bei welcher es sich um ein Handy oder um einen Computer handeln kann, beispielsweise ein Laptop. Da der Prozentsatz der Bevölkerung, welcher ohnehin ein Handy und/oder einen Laptop hat, ständig größer wird, ist der zur Realisierung der Erfindung zu treibenden Aufwand gering. Es muss lediglich dem Aufzeichnungsgerät ein SMS-Empfänger beigestellt oder in dieses integriert werden, um die per SMS-Nachricht übertragenen Aufzeichnungsdaten in den Programmwunschspeicher des Aufzeichnungsgerätes übernehmen zu können. Die Erstellung und Versendung einer derartigen SMS-Nachricht ist insbesondere für die heutige jüngere Generation problemlos. Die SMS-Empfangseinheit braucht lediglich zum Empfang von SMS-Nachrichten einsetzbar zu sein. Die Fähigkeit, auch Telefonanrufe entgegennehmen oder abgeben zu können, ist nicht notwendig.

Folglich ist das beanspruchte Verfahren sehr preisgünstig realisierbar. Dies gilt erst recht dann, wenn die vom SMS-Sender ausgestrahlten SMS-Telegramme im SMS-Server zwischengespeichert und von dort aus zyklisch abgefragt bzw. abgerufen werden. In diesem Fall verbraucht die SMS-Empfangseinheit nicht ständig Energie, sondern lediglich zu den genannten Abfragen.

Weitere vorteilhafte Eigenschaften der Erfindung ergeben sich aus der Erläuterung eines Ausführungsbeispiels anhand der Figur. Diese zeigt ein Blockschaltbild mit den zum Verständnis der Erfindung notwendigen Baugruppen einer Vorrichtung zur Fernprogrammierung eines Aufzeichnungsgerätes.

Die dargestellte Vorrichtung weist SMS-Sender 1 und 2 auf. Mittels jedes dieser Sender 1 und 2 kann eine SMS-Nachricht erzeugt und an einen SMS-Server 3 abgestrahlt werden. Die Erzeugung der SMS-Nachricht erfolgt unter Verwendung der Bedientastatur des SMS-Senders 1 bzw. 2. Die SMS- Nachricht enthält die Aufzeichnungsdaten eines gewünschten Rundfunk- Sendebeitrages, beispielsweise dessen Sendetag, die Anfangszeit, die Dauer der Sendung, eine Bezeichnung der Sendeanstalt und die Nummer der Stationstaste des Aufzeichnungsgerätes, unter welcher die aufzuzeichnende Wunschsendung empfangen werden kann. Sind alle diese Daten mittels der Tastatur des SMS-Senders 1 bzw. 2 eingegeben, dann kann die die Aufzeichnungsdaten enthaltende SMS-Nachricht vom SMS-Sender an den SMS-Server 3 abgestrahlt und in dessen Zwischenspeicher 3a übernommen werden.

Beim SMS-Sender 1 handelt es sich um ein Handy, welches zur Versendung von SMS-Nachrichten geeignet ist.

Der SMS-Sender 2 ist Bestandteil eines Personal-Computers, beispielsweise eines Laptops. Bei diesem geschieht die Eingabe der Aufzeichnungsdaten unter Verwendung einer vorgegebenen Internetseite, die mittels der Tastatur des Personal-Computers angewählt wurde und die auf dem Bildschirm des Personal-Computers dargestellt wird. Sind die Aufzeichnungsdaten der aufzuzeichnenden Sendung eingegeben, dann werden sie in Form einer SMS- Nachricht vom SMS-Sender 2 an den SMS-Server 3 ausgestrahlt und dort im Zwischenspeicher 3a abgespeichert.

Empfangsseitig ist ein SMS-Empfänger 4 angeordnet, welcher entweder integrierter Bestandteil des Aufzeichnungsgerätes 5 ist oder welcher dem Aufzeichnungsgerät 5 beigestellt ist. Das Aufzeichnungsgerät 5 weist eine als Mikrocomputer realisierte Steuereinheit 6 und einen Programmwunschspeicher 7 auf. Die Steuereinheit 6 des Aufzeichnungsgerätes 5 aktiviert den SMS- Empfänger 4 zyklisch zur Aussendung eines Abruf- bzw. Abfragesignals an den SMS-Server 3. Mittels dieses Abrufsignals wird regelmäßig - beispielsweise in zeitlichen Abständen von jeweils einer Stunde - überprüft, ob dem Aufzeichnungsgerät 5 zugehörige Aufzeichnungsdaten im Zwischenspeicher 3a des SMS-Servers abgespeichert sind oder nicht. Ist dies nicht der Fall, dann wird der SMS-Empfänger von der Steuereinheit wieder deaktiviert. Sind hingegen im Zwischenspeicher 3a des SMS-Servers 3 dem Aufzeichnungsgerät 5 zugehörige Aufzeichnungsdaten abgespeichert, dann werden diese als Reaktion auf das Abrufsignal an den SMS-Empfänger 4 übertragen und von dort aus über die Steuereinheit 6 in den Programmwunschspeicher 7 des Aufzeichnungsgerätes übertragen.

Die beschriebene Empfangsanordnung ist energiesparend aufgebaut, da die Steuereinheit 6 den SMS-Empfänger nur zyklisch für eine kurze Zeitdauer aktiviert. Diese kurze Zeitdauer muss lediglich dazu ausreichen, ein Abfragesignal an den SMS-Server 3 auszusenden und dann gegebenenfalls die dort zwischengespeicherten und vom SMS-Server 3 wieder ausgestrahlten Aufzeichnungsdaten zu empfangen.

Weiterhin muss es sich bei der SMS-Empfangseinheit 4 nicht um ein komplettes Handy oder einen kompletten Personalcomputer handeln, sondern lediglich um ein Bauteil, welches Abfragesignale an den SMS-Server 3 aussenden kann und welches Aufzeichnungsdaten von dort empfangen kann.

Die Übertragung der SMS-Nachricht vom SMS-Sender 1, 2 an den SMS-Server 3 und von diesem aus an den SMS-Empfänger 4 erfolgt - wie es bei SMS- Nachrichten allgemein üblich ist - jeweils unter Verwendung einer dem SMS- Empfänger 4 zugeordneten individuellen Telefonnummer.


Anspruch[de]
  1. 1. Verfahren zur Fernprogrammierung eines Aufzeichnungsgerätes, bei welchem einem aufzuzeichnenden Rundfunksendebeitrag zugehörige Aufzeichnungsdaten mittels einer SMS-Sendeeinheit (1, 2) generiert, von der SMS-Sendeeinheit zu einem SMS-Server (3) übertragen, vom SMS-Server zu einer SMS-Empfangseinheit (4) übertragen, von der SMS-Empfangseinheit in einen Programmwunschspeicher (7) des Aufzeichnungsgerätes (5) übertragen und im Programmwunschspeicher (7) abgespeichert werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die von der SMS-Sendeeinheit (1, 2) zum SMS-Server (3) übertragenen Aufzeichnungsdaten in einem Speicher (3a) des SMS-Servers (3) zwischengespeichert werden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die im SMS-Server (3) zwischengespeicherten Aufzeichnungsdaten auf Abruf zur SMS-Empfangseinheit (4) übertragen werden.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die SMS-Empfangseinheit (4) zyklisch zur Aussendung von Abrufsignalen aktiviert wird.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die SMS-Empfangseinheit (4) von der Steuereinheit (6) des Aufzeichnungsgerätes (5) zyklisch zur Aussendung von Abrufsignalen aktiviert wird.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussendung von Abrufsignalen zyklisch in Zeitabständen von einer Stunde erfolgt.
  7. 7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die dem aufzuzeichnenden Rundfunksendebeitrag zugehörigen Aufzeichnungsdaten unter Verwendung einer Internetseite eingegeben werden.
  8. 8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die dem aufzuzeichnenden Rundfunksendebeitrag zugehörigen Aufzeichnungsdaten unter Verwendung eines Handys eingegeben werden.
  9. 9. Vorrichtung zur Fernprogrammierung eines Aufzeichnungsgerätes, mit
    1. - einer SMS-Sendeeinheit (1, 2),
    2. - einem SMS-Server (3),
    3. - einer SMS-Empfangseinheit (4) und
    4. - einem mit der SMS-Empfangseinheit verbundenen, einen Programmwunschspeicher (7) aufweisenden Aufzeichnungsgerät (5).
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die SMS-Sendeeinheit Bestandteil eines Computers ist.
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die SMS-Sendeeinheit ein Handy ist.
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die SMS-Sendeeinheit Empfangsmittel zum Empfang von Internetseiten und Eingabemittel zur Eingabe von einem aufzuzeichnenden Rundfunksendebeitrag zugehörigen Aufzeichnungsdaten unter Verwendung einer empfangenen Internetseite aufweist.
  13. 13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9-12, dadurch gekennzeichnet, dass der SMS-Server (3) einen Speicher (3a) zur Zwischenspeicherung von einem aufzuzeichnenden Rundfunksendebeitrag zugehörigen Aufzeichnungsdaten aufweist.
  14. 14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9-13, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufzeichnungsgerät (5) eine Steuereinheit (6) aufweist, die die SMS- Empfangseinheit (4) zur zyklischen Aussendung von Abrufsignalen an den SMS-Server (3) aktiviert.
  15. 15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9-14, dadurch gekennzeichnet, dass die SMS-Empfangseinheit integrierter Bestandteil des Aufzeichnungsgerätes ist.
  16. 16. Aufzeichnungsgerät mit integrierter oder zugeordneter SMS- Empfangseinheit zur Verwendung bei einem Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-8.






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