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Dokumentenidentifikation DE69800306T2 26.04.2001
EP-Veröffentlichungsnummer 0854053
Titel Thermisches Übertragungsblatt und Herstellungsverfahren
Anmelder Dai Nippon Printing Co., Ltd., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Chujo, Shigeki, Tokyo-to, JP;
Hiroi, Junichi, Tokyo-to, JP;
Harada, Nobuyuki, Tokyo-to, JP
Vertreter Kohler Schmid + Partner, 70565 Stuttgart
DE-Aktenzeichen 69800306
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 16.01.1998
EP-Aktenzeichen 983002981
EP-Offenlegungsdatum 22.07.1998
EP date of grant 20.09.2000
Veröffentlichungstag im Patentblatt 26.04.2001
IPC-Hauptklasse B41M 5/40

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG GEBIET DER ERFINDUNG

Die Erfindung betrifft ein Thermo-Transfer-Flachmaterial, insbesondere betrifft sie ein Thermo-Transfer-Flachmaterial unter Einbeziehung einer gegenüber Wärme resistenten Schicht und einer Gleitschicht, die auf dessen Rückseite aufgebracht sind, wobei das Material ein ausgezeichnetes Ansprechvermögen gegenüber einem aufgeheizten Thermo-Kopf bezüglich des Gleitvermögens oder der Fähigkeit zur Freigabe aufweist, und auch dazu befähigt ist, sowohl die Bildung von Schmutz auf dem Kopf bei dem Vorgang des Aufheizens des Thermo-Kopfes und einem nachfolgenden Abkühlungsprozeß als auch das Zerknittern des Thermo- Transfer-Flachmaterials oder eines Bild aufzeichnenden Materials während eines Druckvorganges zu verhindern, wodurch ein Druckbild höchster Qualität geschaffen wird. Ferner betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Herstellung eines derartigen Thermo-Transfer-Flachmaterials.

BESCHREIBUNG DES ZU GRUNDE LIEGENDEN STANDES DER TECHNIK:

Bislang sind als herkömmliche Thermo-Transfer- Flachmaterialien ein Thermo-Transfer-Flachmaterial vom Sublimationstyp sowie vom Wärmeschmelztyp bekannt. Ein typisches Thermo-Transfer-Flachmaterial zur Sublimation besteht aus einem aus Kunststoff, wie zum Beispiel aus Polyester hergestellten Substratfilm, und einer Schicht mit Anfärbematerial in einer bei Wärme transferierbaren Form, wobei letztere auf einer Außenseite des Substratfilms aufgebracht ist und aus Sublimationsfarbstoff und einem Bindemittel aus Harz hergestellt ist. Anderer seits weist das in der Wärme schmelzbare Thermo-Transfer- Flachmaterial eine Schicht mit in der Wärme schmelzbarer Tinte auf, die aus einer in der Wärme schmelzbaren Zusammensetzung mit einem Gehalt an Anfärbematerial an Stelle der Farbstoffschicht hergestellt ist. Ein derartiges Thermo-Transfer- Flachmaterial wird von Abbildung zu Abbildung von seiner Rückseite her mittels einer Aufheizvorrichtung, wie zum Beispiel dem Thermo-Kopf, zur Übertragung des Farbstoffes der Farbstoffschicht oder der in der Wärme schmelzbaren Zusammensetzung der in der Wärme schmelzbaren Tintenschicht auf das Bild aufnehmende Material erwärmt, wobei auf diese Weise eine Abbildung erzeugt wird.

Die Verwendung des herkömmlichen Thermo-Transfer-Flachmaterials mit einem Substratfilm, der aus einem in der Wärme verhältnismäßig (gut) schmelzbaren Material, wie zum Beispiel aus einem Kunststoff, hergestellt ist, hat bislang Probleme bei der Erzeugung einer Abbildung hervorgerufen, beispielsweise eine Verschlechterung der Fähigkeit zur Freigabe und der Gleitfähigkeit in Bezug auf den Thermo-Kopf, wie auch das Zerreißen des Substratfilms. Zur Lösung dieses Problems wurde eine in der Wärme beständige Gleitschicht auf der Außenseite des Substratfilms gebildet, und zwar auf der gegenüberliegenden Seite, auf der die Schicht mit dem Anfärbematerial mittels der Verwendung eines modifizierten Harzes, wie es zum Beispiel ein in der Wärme aushärtendes Harz darstellt, sowie eines Silikonharzes jeweils alleine, oder in Kombination mit einem Vernetzungsmittel, aufgebracht ist. Es besteht jedoch im Hinblick auf die mittlerweile erzielten Verbesserungen der Druckgeschwindigkeit und Druckqualität der Drucker der Wunsch, eine noch ausgezeichnetere Beständigkeit gegenüber Wärme sowie eine entsprechende hervorragende Gleitfähigkeit der gegenüber Wärme beständigen Gleitschicht zu erzielen; dabei ist auch eine Verminderung der nachteiligen Veränderung der Gleitfähigkeit im Vergleich zu jener, die während der Druckpausen verkörpert wird, wünschenswert. Dementsprechend wurde bereits der Versuch unternommen, ein Gleitmittel, wie zum Beispiel ein Tensid, ein Öl, ein orga nometallisches Salz und ein Wachs hinzuzufügen, die jeweils jedes für sich ein gutes Gleitvermögen und ein gutes Freigabevermögen unter den Bedingungen des Erhitzens im Zusammenhang mit der gegenüber Wärme beständigen Gleitschicht aufweisen.

Zum Zeitpunkt der Erzeugung einer Abbildung wird die durch den Thermo-Kopf auf das Thermo-Transfer-Flachmaterial zu beaufschlagende Energie im Einklang mit der jeweiligen Dichtegradation in einem weiten Bereich variiert, wobei es wünschenswert ist, daß das Gleitvermögen und die Fähigkeit zur Freigabe innerhalb des gesamten Bereiches der Druckenergie stabil sind.

Das herkömmliche Gleitmittel verursacht jedoch nach wie vor Probleme.

In speziellerer Weise mag in dem Falle, daß das hinzuzufügende Gleitmittel in Form einer Flüssigkeit vorliegt, das erstere eine nur dürftige Verträglichkeit mit dem Bindemittel aus Harz für die gegenüber Wärme beständige Gleitschicht aufweisen. Ferner kann das flüssige Gleitmittel an eine Stelle transferiert werden, die nicht erwünscht ist. Erstens kann in dem Falle, daß das flüssige Gleitmittel eine niedrige Viskosität besitzt, jenes während des Prozesses der Herstellung oder Verarbeitung auf die gegenüberliegende Außenseite des Substratfilmes oder eine Außenseite der transportierenden Walze befördert werden, wobei im Endergebnis eine Verringerung der Menge an Gleitmittel in der gegenüber Wärme beständigen Gleitschicht des Thermo-Transfer-Flachmaterials verursacht wird. Dementsprechend kann die Verwendung eines flüssigen Gleitmittels eine Verschlechterung der Gleitfähigkeit zur Folge haben. Zweitens kann die Verwendung des flüssigen Gleitmittels in dem Falle, daß das Thermo-Transfer-Flachmaterial aufgewickelt wird, den Transport (Transfer) des Anfärbematerials von der Schicht mit dem Anfärbematerial zu der daneben befindlichen, gegenüber Wärme resistenten Gleitschicht verursachen, was zu einer Verunreinigung der gegenüber Wärme resistenten Gleitschicht führt. Drittens kann in dem Falle, daß ein zwischenzeitliches Produkt des Thermo-Transfer-Flachmaterials aufgewickelt wird, das zwar eine gegenüber Wärme resistente Gleitschicht, aber keine Schicht mit Anfärbematerial aufweist, das flüssige Gleitmaterial von der gegenüber Wärme resistenten Gleitschicht zu einer vorderen Außenseite des daneben befindlichen Substratfilmes transferiert werden, wodurch eine Verschlechterung der Benetzbarkeit des Substratfilms gegenüber einer Lösung zum Beschichten für die Schicht mit dem Anfärbematerial verursacht wird.

Andererseits können das Gleitvermögen und die Fähigkeit zur Freigabe des Gleitmittels in einem anderen Falle, bei dem letzteres in Form eines festen Stoffes oder eines Wachses hinzuzufügen ist, auf Grund seines langsamen Ansprechvermögens auf ein augenblickliches Erhitzen unzureichend sein, wobei weiterhin das Gleitmittel auf der Oberfläche des Thermoelements, wie zum Beispiel auf dem Thermo-Kopf, abgelagert werden kann und somit bei einem Prozeß zur Abkühlung nach dem Erhitzen mit Hilfe des Thermo-Kopfes eine Verschmutzung des Kopfes bewirkt; dies verursacht auf diese Weise einen schädlichen Einfluß auf die gedruckte Fläche. Wie in der Fig. 2 dargestellt ist, steht dann, wenn der Thermo-Kopf 8 entlang der rückwärtigen Außenseite 7 eines herkömmlichen Thermo-Transfer-Flachmaterials 101 gleitet, die Ablagerung des Schmutzes auf einer Fläche des Thermo-Kopfes 8 in Richtung Vorwärtstransport (9) in Zusammenhang mit der Verschmutzung 10 des Thermo-Kopfes 8.

Bei einer anderen Problematik des herkömmlichen Thermo- Transfer-Flachmaterials ist die Gleitfähigkeit der gegenüber Wärme resistenten Gleitschicht im Hinblick auf die Mittel zum Aufheizen, das heißt der Reibungskoeffizient, in Übereinstimmung mit der von den Mitteln zum Aufheizen beaufschlagten Energie veränderlich, und zwar in dem Falle, daß jede Drucklinie des Thermo-Transfer-Flachmaterials, das einen Bereich darstellt, der gleichzeitig mit den Mitteln zum Aufheizen, wie zum Beispiel mit dem Thermo-Kopf in Kontakt kommt, sowohl gedruckte Bereiche, die durch Mittel zum Aufheizen erhitzt werden sollen, als auch nicht gedruckte Bereiche, die nicht erhitzt werden sollen, mit einschließt; dabei kann in diesem Zusammenhang in Abhängigkeit von den (einzelnen) Bereichen eine Ungleichförmig keit im Raume stehen, die zu Ausfällen in dem Druck(bild) führen.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG:

In Einklang damit besteht eine Aufgabe der Erfindung darin, ein Thermo-Transfer-Flachmaterial zu schaffen, das ein ausgezeichnetes Ansprechvermögen auf einen erhitzten Thermo-Kopf zeigt, wie zum Beispiel im Hinblick auf die Gleitfähigkeit und die Fähigkeit der Freigabe, sowie die Fähigkeit besitzt, die Bildung einer Verschmutzung des Kopfes während des Aufheizvorganges durch den Thermo-Kopf und in dem danach folgenden Abkühlungsvorgang zu verhindern und auch noch die Fähigkeit aufweist, Knitterstellen des Thermo-Transfer-Flachmaterials oder eines Bild aufzeichnenden Materials während des Druckvorganges zu verhindern, wobei das Thermo-Transfer-Flachmaterial weiterhin die Eigenschaft aufweisen soll, kein Gleitmittel von der rückwärtigen Außenseite des Thermo-Transfer-Flachmaterials zu nicht erwünschten Orten, wie zum Beispiel zu einer vorderen Außenseite eines anderen, daneben befindlichen Thermo-Transfer- Flachmaterials zu transferieren, so daß auf diese Weise eine gedruckte Abbildung in höchster Qualität zur Verfügung gestellt wird. Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein Verfahren zur Herstellung des oben genannten Thermo-Transfer- Flachmaterials zu schaffen.

Ein durch die Erfindung geschaffenes Thermo-Transfer- Flachmaterial weist auf: einen Substratfilm, eine auf einer der beiden Außenseiten des Substratfilms aufgebrachte transferierbare Schicht sowie eine gegenüber Wärme resistente Schicht und eine Gleitschicht, wobei beide Schichten auf der anderen Außenseite des Substratfilms aufgebracht sind, und wobei die genannte gegenüber Wärme resistente Schicht und die genannte Gleitschicht in dieser Reihenfolge nahe an dem Substratfilm gelegen sind, wobei:

die gegenüber Wärme resistente Schicht ein Bindemittel aus Harz enthält, das eine molekulare Struktur aufweist, bei welcher der endständige Bereich in Form einer Endgruppe vorliegt, die aus der aus Hydroxyl-, Amino-, Carboxyl- oder Mercaptangruppen bestehenden Gruppe ausgewählt ist, und

die Gleitschicht ein Silylisocyanat enthält, das der folgenden Formel (1) entspricht:

FORMEL (1): Rn-Si- (NCO)4-n

worin R den Rest Alkyl, Aryl oder Vinyl bedeutet und "n" eine ganze Zahl von 0 bis 3 darstellt.

Die JP-A-62-284 784 offenbart Isocyanatosilane als Komponenten zusammen mit einem, einen Film bildenden Harz mit Hydroxylgruppen in einer Schutzschicht, um das Ankleben eines Filmes in dessen Zustand nach dem Aufgreifen (zum Transport) zu verhindern.

Bei dem Thermo-Transfer-Flachmaterial gemäß der Definition, wie oben stehend beschrieben, wird die Gleitschicht durch die Reaktion einer Isocyanatgruppe des in der Gleitschicht enthaltenen Silylisocyanats mit der obenstehend genannten endständigen Gruppe des Bindemittels aus Harz gehärtet, das in der gegenüber Wärme resistenten Schicht enthalten ist. Vorzugsweise enthält die gegenüber Wärme resistente Schicht ferner noch ein Gleitmittel, insbesondere ein Gleitmittel, das sich bei Raumtemperatur in einem flüssigen Zustand befindet. Weiterhin enthält in bevorzugter Weise die gegenüber Wärme resistente Schicht noch einen organischen Füllstoff, der aus der aus Talkum, Kaolin und Tonerde bestehenden Gruppe ausgewählt ist. Ein bevorzugter, applizierter Mengenanteil an der gegenüber Wärme resistenten Schicht beträgt nicht mehr als 5,0 g pro m² in einer festen Komponente, wobei ein bevorzugter, angewendeter Mengenanteil an der Gleitschicht im Bereich von 0,1 bis 1,0 g pro m² in einer festen Komponente liegt. Vorzugsweise ist zusätzlich noch eine Primerschicht zwischen der Substratschicht und der gegenüber Wärme resistenten Schicht aufgebracht. Die auf einer vorderen Außenseite des Thermo-Transfer-Flachmaterials vorzusehende transferierbare Schicht kann in Form einer Schicht aus färbendem Material vorliegen, das aus der Gruppe ausgewählt ist, die aus einer Schicht mit einem Farbstoff zum Sublimieren und einer Schicht aus in der Wärme schmelzbarer Tinte besteht.

Ein durch die Erfindung geschaffenes Herstellungsverfahren besteht in der Erzeugung eines derartigen Thermo-Transfer- Flachmaterials, wobei das Verfahren die folgenden Schritte umfaßt:

Aufbringen eines Überzugmaterials für die gegenüber Wärme resistente Schicht mit einem Gehalt an einem Bindemittel aus Harz auf dem Substratfilm, wobei das Harz eine molekulare Struktur besitzt, bei der eine endständige Bereich davon eine Endgruppe darstellt, die aus der aus einer Hydroxyl-, Amino-, Carboxyl- oder Mercaptangruppe bestehenden Gruppe ausgewählt ist, und Verfestigen dieses Materials zur Ausbildung der gegenüber Wärme resistenten Schicht, sowie

Aufbringen eines Überzugmaterials auf die gegenüber Wärme resistente Schicht, und zwar für die Gleitschicht, mit einem Gehalt an einem Silylisocyanat, das der folgenden Formel (1) entspricht:

FORMEL (1): Rn-Si-(NCO)4-n

worin R den Rest Alkyl, Aryl oder Vinyl darstellt und "n" eine ganze Zahl von 0 bis 3 bedeutet,

zur Bildung einer Rohgleitschicht sowie

Verfestigen der genannten Rohgleitschicht zur Bildung der Gleitschicht durch die Reaktion einer Isocyanatgruppe des in der Rohgleitschicht enthaltenen Silylisocyanats mit der genannten endständigen Gruppe des in der gegenüber Wärme resistenten Schicht enthaltenen Bindemittels aus Harz.

Bei dem Herstellungsverfahren, das der oben stehend beschriebenen Definition entspricht, kann die auf der vorderen Außenseite des Substratfilmes aufzubringende transferierbare Schicht in jedem beliebigen Stadium während des gesamten Verlaufes des Herstellungsprozesses erzeugt werden.

Das Überzugsmaterial für die gegenüber Wärme resistente Schicht kann in Form einer Flüssigkeit als Überzug vorliegen, wobei letztere durch Auflösen oder Dispergieren eines Bindemittels aus Harz mit einer molekularen Struktur in einem Lösungsmittel hergestellt worden ist, wobei der eine endständige Bereich des Harzes eine Endgruppe darstellt, die aus der aus einer Hydroxyl-, Amino-, Carboxyl- oder Mercaptangruppe auf dem Substratfilm bestehenden Gruppe ausgewählt ist. In dem Falle, daß eine derartige Flüssigkeit zum Überziehen der gegenüber Wärme resistenten Schicht auf den Substratfilm aufgebracht wird, kann eine auf diese Weise erzeugte, gegenüber Wärme resistente Rohschicht durch Trocknen verfestigt werden.

Das Überzugsmaterial für die gegenüber Wärme resistente Schicht kann in Form einer Flüssigkeit zum Überziehen mit einem Gehalt an einem Bindemittel aus Harz mit einer molekularen Struktur vorliegen, wobei deren einer endständige Bereich eine Endgruppe darstellt, die aus der aus einer Hydroxyl-, Amino-, Carboxyl- oder Mercaptangruppe auf dem Substratfilm bestehenden Gruppe ausgewählt ist, und diese Flüssigkeit auch einen Härter aufweist. In dem Falle, daß eine derartige Flüssigkeit zum Überziehen der gegenüber Wärme resistenten Schicht auf den Substratfilm aufgebracht wird, kann eine auf diese Weise erzeugte, gegenüber Wärme resistente Rohschicht durch Trocknen verfestigt werden.

Andererseits kann das Überzugsmaterial für die Gleitschicht in Form einer Flüssigkeit zum Überziehen vorliegen, die dadurch hergestellt wird, daß Silylisocyanat in einem Lösungsmittel aufgelöst oder dispergiert wird. In dem Falle, daß eine derartige Flüssigkeit zum Überziehen für die Gleitschicht auf der gegenüber Wärme resistenten Schicht appliziert wird, läßt sich die auf diese Weise erzeugte Rohgleitschicht durch Trocknen verfestigen.

Bei der vorliegenden Erfindung wird die gegenüber Wärme resistente Gleitschicht in zwei funktionell unterschiedliche Schichten aufgeteilt, und zwar zu dem Zwecke, die Beständigkeit gegenüber Wärme und die Fähigkeit zum Gleiten der gegenüber Wärme resistenten Gleitschicht zu verbessern, um mit den Verbesserungen der Geschwindigkeit beim Drucken und mit der Druckqualität eines Druckers gleich zu ziehen, und weiter zu dem Zwecke, die Alterierung der Fähigkeit zum Gleiten der gegenüber Wärme resistenten Gleitschicht zwischen einem Zeitraum der Drucktätigkeit und einem Zeitraum, während dessen kein Druck stattfindet oder zwischen einem erhitzten Bereich und einem nicht erhitzten Bereich zu verringern, um Verknitterungen des Thermo-Transfer-Flachmaterials und Ausfälle des Druck(bild)es aufgrund dieser Knitterstellen zu verhindern; dabei stellt die eine dieser zwei funktionell unterschiedlichen gegenüber Wärme resistenten Gleitschichten eine Schicht dar, die auf der rückwärtigen Außenseite des Substratfilms angeordnet ist und in der Hauptsache den Effekt der Beständigkeit gegenüber Wärme zur Verfügung stellt, wobei die andere dieser beiden Schichten eine Gleitschicht darstellt, die auf der gegenüber Wärme resistenten Schicht angeordnet ist, wodurch in der Hauptsache der Gleiteffekt geschaffen wird.

Gemäß dem Stand der Technik wurde bislang ein Gleitmittel, wie zum Beispiel ein Tensid, Öl oder dergleichen auf der rückwärtigen Außenseite des Thermo-Transfer-Flachmaterials aufgrund der Tatsache appliziert, daß jenes ein gutes Ansprechvermögen auf ein momentanes Erhitzen und eine geringe Alterierung der Fähigkeit zum Gleiten zwischen einem Zeitraum der Drucktätigkeit und einem Zeitraum, währenddessen kein Druck stattfindet, zeigt. Ein auf der rückwärtigen Außenseite des Thermo-Transfer- Flachmaterials appliziertes Gleitmittel steht im Zusammenhang damit, daß es zu einem anderen Bereich transferiert wird, wie zum Beispiel eine Schicht mit Material zum Anfärben eines anderen Thermo-Transfer-Flachmaterials, die auf das zuerst genannte Thermo-Transfer-Flachmaterial aufgebracht wurde.

Im Gegensatz dazu wird gemäß der vorliegenden Erfindung die Gleitschicht ausgehärtet und auf der gegenüber Wärme resistenten Schicht durch die Reaktion der Isocyanatgruppe mit der oben stehend beschriebenen Endgruppe fixiert, und zwar aufgrund der Tatsache, daß das Silylisocyanat, das durch die Formel (1) zum Ausdruck gebracht wird, in Form des Gleitmittels in die Gleitschicht zusammen mit dem Bindemittel aus Harz eingetragen wird, worin eine Endgruppe des einen endständigen Bereiches der molekularen Struktur eine Hydroxyl-, Amino-, Carboxyl- oder Mercaptangruppe darstellt, wobei das Bindemittel aus Harz in die gegenüber Wärme resistente Schicht eingebracht ist; durch diese Maßnahme wird auch das Kriechen des Gleitmittels verhindert und darüber hinaus auch eine gute Fähigkeit zum Gleiten der Gleitschicht aufrecht erhalten.

Obschon das durch die Formel (1) zum Ausdruck gebrachte Silylisocyanat eine gute Fähigkeit zum Gleiten für die Gleitschicht zur Verfügung stellen kann, besteht das Erfordernis, jenes sehr gut durch die Reaktion mit einer anderen chemischen Substanz, die eine funktionelle Gruppe aufweist, auszuhärten. Aus diesem Grunde besteht in dem Falle, daß das durch Vermischen des oben genannten Silylisocyanates mit dem gegenüber Wärme resistenten Bindemittel aus Harz hergestellte Material zum Überziehen für eine gegenüber Wärme resistente Gleitschicht hergestellt wurde, die Schwierigkeit, das auf diese Weise auf dem Substratfilm erzeugte Überzugsmaterial zu applizieren, weil es sogar während eines Schrittes zum Überziehen ausgehärtet wird. Somit wird bei der vorliegenden Erfindung die Gleitschicht mit einem Gehalt an dem durch die Formel (1) zum Ausdruck gebrachten, aber nicht durch ein Harz härtbaren Silylisocyanat in separater Weise unabhängig von der gegenüber Wärme resistenten Schicht erzeugt.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN:

In den Zeichnungen ist

Fig. 1 eine schematische Ansicht des Querschnitts eines Beispiels eines Thermo-Transfer-Flachmaterials gemäß der vorliegenden Erfindung und

Fig. 2 eine erläuternde Ansicht zur Darstellung des Vorganges der Bildung einer Verschmutzung des Kopfes.

BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSGESTALTUNG:

Die vorliegende Erfindung soll im folgenden weiter im einzelnen nachstehend unter Bezugnahme auf eine bevorzugte, beispielhafte Ausgestaltung davon beschrieben werden. Die Fig. 1 zeigt eine schematische Ansicht des Querschnitts eines Beispiels für das Thermo-Transfer-Flachmaterial gemäß der vorliegenden Erfindung. In der Fig. 1 weist das Thermo-Transfer- Flachmaterial 1 einen Substratfilm 2 sowie eine Mehrzahl von Arten von transferierbaren Schichten auf, das heißt, es sind Schichten mit einem Farbstoff zum Sublimieren aus Gelb (3Y), Magenta (3M), Cyan (3C) und Schwarz (3B) auf einer vorderen Außenseite des Substratfilms 2 Seite an Seite in dieser Reihenfolge ausgebildet. Weiterhin sind eine Primerschicht 4, eine gegenüber Wärme resistente Schicht 5 sowie eine Gleitschicht 6 auf einer rückwärtigen Außenseite des Substratfilms 2 in dieser Reihenfolge ab einer Position in Nachbarschaft zu der rückwärtigen Außenseite ausgebildet.

Das Thermo-Transfer-Flachmaterial gemäß der vorliegenden Erfindung ist im wesentlichen ausgestattet mit (i) einer oder mehreren Arten Von transferierbarer Schicht, die gewünschtenfalls ausgewählt und an die frontale Außenseite des Substratfilms Seite an Seite angelegt ist, mit (ii) der gegenüber Wärme resistenten Schicht mit einem Gehalt an einem Bindemittel aus Harz mit einer Hydroxyl-, Amino-, Carboxyl- oder Mercaptangruppe an einem Ende seiner molekularen Struktur, wobei jene an der rückwärtigen Außenseite des Substratfilms anliegt, sowie (iii) mit der Gleitschicht mit einem Gehalt an dem durch die folgende Formel (1) zum Ausdruck gebrachten Silylisocyanat, die der gegenüber Wärme resistenten Schicht anliegt.

FORMEL (1): Rn-Si-(NCO)4-n

[wobei in der Formel (1) R den Rest Alkyl, Aryl oder Vinyl darstellt und "n" eine ganze Zahl von 0 bis 3 bedeutet].

Die auf der vorderen Außenseite anzuordnende transferierbare Schicht kann als solche selbst in thermisch transferierbarer Form vorliegen oder eine thermisch transferierbare Komponente aufweisen. Die transferierbare Schicht, die zum Selbst-Transfer befähigt ist, schließt eine Schicht mit einer in der Wärme schmelzbaren Tinte, eine transferierbare Schicht zum Aufzeichnen, eine transferierbare Schutzschicht oder dergleichen mit ein. Die transferierbare Schicht, welche die darin enthaltene Komponente zum Transfer befähigt, schließt die oben stehend beschriebene Schicht mit einem Farbstoff zum Sublimieren mit ein.

Im Folgenden soll eine detaillierte Erläuterung für den Substratfilm und die in vielfacher Weise auf dem Substratfilm zu erzeugenden Schichten beschrieben werden.

[SUBSTRATFILM]:

Gemäß der vorliegenden Erfindung ist der Substratfilm für das Thermo-Transfer-Flachmaterial nicht auf ein spezielles Material beschränkt, sofern der Film die gewünschte Beständigkeit gegenüber Wärme und die gewünschte Festigkeit besitzt, wobei ein bekannter, in herkömmlicher Weise für ein generelles Thermo-Transfer-Flachmaterial verwendeter Film zum Einsatz gebracht werden kann. Ein Beispiel für den Substratfilm schließt die folgenden Filme mit ein, die für gewöhnlich eine Dicke von 0,5 bis 50 um, in bevorzugter Weise eine Dicke von 3 bis 10 um aufweisen: einen Film aus Harz, wie zum Beispiel einen Film aus Polyethylen-Terephthalat, einen Film aus 1,4-Cyclohexylen- Dimethylen-Terephthalat, einen Film aus Polyethylen-Naphthalat, einen Film aus Polyphenylensulfid, einen Film aus Polystyrol, einen Film aus Polypropylen, einen Film aus Polysulfon, einen Film aus einem Aramid, einen Film aus einem Polycarbonat, einen Film aus einem Polyvinylalkohol, Cellophan, einen Film aus Celluloseacetat oder aus einem anderen Derivat der Cellulose, einen Film aus Polyethylen, einen Film aus Polyvinylchlorid, ei nen Film aus Nylon, einen Film aus Polyimid oder einen Film aus einem Ionomer; ein Papier, wie zum Beispiel ein Kondensatorpapier und ein Paraffinpapier; ein nicht gewebtes Textilmaterial; und einen Kompositfilm, der aus diesen Filmen, wie zum Beispiel dem Film aus Harz und dem Papier und dem nicht gewebten Textilmaterial zusammengesetzt ist.

[DIE GEGENÜBER WÄRME RESISTENTE SCHICHT]:

Die gegenüber Wärme resistente Schicht auf einer der Außenseiten des Substratfilmes ist aus mindestens dem Bindemittel aus Harz mit einer molekularen Struktur erzeugt, wobei der eine endständige Bereich eine Hydroxyl-, Amino-, Carboxyl- oder Mercaptangruppe darstellt und jene Schicht verschiedene Arten von Zusatzstoffen wie zum Beispiel Füllstoffe, Gleitmittel oder dergleichen je nach den erforderlichen Gegebenheiten enthalten kann.

Das Bindemittel aus Harz für die gegenüber Wärme resistente Schicht ist nicht auf ein spezielles Material beschränkt, sofern es an einem Ende seiner molekularen Struktur eine Hydroxyl-, Amino-, Carboxyl- oder Mercaptangruppe aufweist, wobei ein beliebiges Harz aus der Reihe der thermoplastischen und thermisch härtenden Harze alleine für sich oder in Kombination miteinander in Form des Bindemittels aus Harz zum Einsatz gebracht werden können. Es läßt sich als Bindemittel aus Harz auch ein Reaktionsprodukt mit einer verbesserten Beständigkeit gegenüber Wärme zum Einsatz bringen, wobei das Reaktionsprodukt durch die Reaktion des oben bezeichneten Bindemittels aus Harz mit einer Hydroxylgruppe oder dergleichen mit einem Härter, wie zum Beispiel einem solchen aus einem Isocyanat, einem Monomer oder Oligomer mit einem Gehalt an einer ungesättigten Bindung hergestellt wird. Ein Verfahren zur Aushärtung ist nicht auf eine spezielle Methodik beschränkt, wobei das Reaktionsprodukt beispielsweise durch Erwärmen oder die ionisierende Bestrahlung ausgehärtet werden kann. Ferner läßt sich jegliche Art von modifiziertem Harz als das Bindemittel aus Harz für die gegenüber Wärme resistente Schicht zum Einsatz bringen, wobei das Harz durch eine Modifikation des Bindemittels aus Harz mit Silikon, einer langkettigen Verbindung aus einem Alkyl oder dergleichen hergestellt wird.

Als das Bindemittel aus Harz mit einer Hydroxyl-, Amino-, Carboxyl- oder Mercaptangruppe an einem Ende seiner molekularen Struktur lassen sich bevorzugt beispielsweise Harze aus einem Polyester, Harze aus einem Polyacrylester, Harze aus einem Polyvinylacetat, Harze aus einem Styrol-Acrylat, Harze aus einem Polyurethan, Harze aus einem Polyolefin, Harze aus einem Polystyrol, Harze aus Polyvinylchlorid, Harze aus einem Polyether, Harze aus einem Polyamid, Harze aus einem Polycarbonat, Harze aus einem Polyethylen, Harze aus einem Polypropylen, Harze aus einem Polyacrylat, Harze aus einem Polyacrylamid, Harze aus einem Polyvinylbutyral und Harze aus Polyvinyl-Acetoacetal zum Einsatz bringen, wobei in bevorzugterer Weise Harze aus Polyacetal, wie zum Beispiel Harze aus Polyvinyl-Acetoacetal zum Einsatz gebracht werden. Als modifiziertes Harz lassen sich verschiedene Arten von durch Silikon modifizierten Harzen, wie sie auf dem Markt zur Verfügung gestellt werden, zur Anwendung bringen, wobei auch ein Reaktionsprodukt eingesetzt werden kann, das durch die Reaktion eines Harzes, das eine Hydroxylgruppe, wie zum Beispiel bei einem Acryl-Polyol oder einem Acetalharz, zusammen mit einem Derivat eines einwertigen höheren Alkohols, der mit einem Isocyanat modifiziert wurde, dargestellt worden ist.

Zum Zwecke der Verbesserung des Thermo-Transfer- Flachmaterials kann im Hinblick auf die Verarbeitbarkeit, die Stabilität seines Transports durch den Drucker hindurch und die Fähigkeit zur Sauberhaltung des Thermo-Kopfes ein Zusatz eines organischen oder anorganischen Füllstoffes in der gegenüber Wärme resistenten Schicht erfolgen. Der Füllstoff der gegenüber Wärme resistenten Schicht weist eine solche Größe der Teilchen und eine solche Form auf, daß einerseits eine ausgesprochen unebene Oberfläche im Hinblick auf die Gleitschicht erzeugt wird, und andererseits der Thermo-Kopf nicht so stark abgenutzt wird. Als Füllstoffe lassen sich in beispielhafter Weise die folgen den nennen: anorganische Füllstoffe, wie zum Beispiel Talkum, Kaolin, Tonerde, Calciumcarbonat, Magnesiumhydroxid, Magnesiumcarbonat, Magnesiumoxid, gefälltes Bariumsulfat, Silika- Hydrotalcit oder dergleichen sowie organische Füllstoffe, wie zum Beispiel ein Acrylharz, ein Benzoguanamin-Harz, ein Silikon, Fasern aus Polyfluorethylen oder dergleichen. Ein zu bevorzugender Füllstoff stellt einen solchen dar, der eine Spaltbarkeit, eine verhältnismäßig geringe Härte, aber die Fähigkeit zur Reinhaltung des Thermo-Kopfes, wie zum Beispiel Talkum, Kaolin oder Tonerde besitzt. Eine zu bevorzugende Talkumsorte weist einen Abriebeffekt im Bereich von 15 bis 200 mg im Sinne des Tests auf Abriebsverluste vom Schrot-Typ ("shot"-type) auf, wobei die Abriebverluste durch die Zugabe von aus Blei gefertigten Kügelchen in das Wasser zusammen mit einer zuvor bemessenen Probenmenge an Talkum festgestellt werden, und das Ganze eine zuvor festgelegte Zeit lang gerührt und das nach dem Rühren gemessene Gewicht vom anfänglichen Gewicht, das vor dem Rühren gemessen wurde, subtrahiert wird. In dem Falle, daß der Füllstoff einen weit unter dem Durchschnitt niedrigen Abriebeffekt zeigt, wird zwangsläufig eine Verschmutzung des Kopfes eintreten. Andererseits beschleunigt ein weit über dem Durchschnitt liegender starker Abriebeffekt die Abnutzung oder die Abtragung der Schutzschicht des Thermo-Kopfes.

In der gegenüber Wärme resistenten Schicht kann die Zugabe eines Gleitmittels erfolgen, um eine weitere Verbesserung und Stabilisierung der Eigenschaften des Thermo-Transfer- Flachmaterials zu erzielen. Aufgrund der Tatsache, daß das (erfindungsgemäße) Thermo-Transfer-Flachmaterial eine verhältnismäßig dünne Gleitschicht aufweist, wie unten stehend noch beschrieben wird, besteht die Wahrscheinlichkeit, daß die gegenüber Wärme resistente Schicht einer teilweisen Exposition von der Unterseite der Gleitschicht her unterliegt. Auf diese Weise vermag das Gleitmittel in der gegenüber Wärme resistenten Schicht den Mangel an Gleitfähigkeit in einem Bereich zu kompensieren, in dem die Gleitschicht fehlt. Als Gleitmittel für die gegenüber Wärme resistente Schicht können sich die folgen den zum Einsatz gebracht werden: beispielsweise Wachse, wie zum Beispiel ein Polyethylenwachs oder ein Paraffinwachs, ein höherer aliphatischer Alkohol, ein Organopolysiloxan, ein anionisches Tensid, ein kationisches Tensid, ein ampho-ionisches Tensid, ein nichtionisches Tensid, ein fluoriertes Tensid, eine organische Carbonsäure oder deren Derivate sowie eine langkettige aliphatische Verbindung. Ein zu bevorzugendes Gleitmittel stellt ein solches dar, das bei Raumtemperatur in einem flüssigen Zustande vorliegt und zwar in Form eines Phosphorsäure- Esters aus der Reihe der Tenside oder dergleichen. In dem Falle, daß die Zugabe des Gleitmittels in einem, flüssigen Zustande in der gegenüber Wärme resistenten Schicht erfolgt, spricht jenes Gleitmittel auf ein momentanes Erwärmen während eines Druckvorganges an, wodurch eine Alterierung der Fähigkeit zum Gleiten zwischen einem Zeitraum der Drucktätigkeit und einem Zeitraum, während dessen kein Druck stattfindet, vermindert wird, und dies sogar auch dann, wenn in einem (bestimmten) Bereich die Gleitschicht fehlt.

Bei einem Verfahren läßt sich die gegenüber Wärme resistente Schicht in folgender Weise erzeugen: durch vorherige Auswahl eines passenden Lösungsmittels aus einem organischen Lösungsmittel, wie zum Beispiel Aceton, Methylethylketon, Toluol, Xylol oder dergleichen und Wasser, um die Eignung zum Beschichten zu steuern; Auflösen oder Dispergieren des Rohmaterials in dem ausgewählten Lösungsmittel, wie oben stehend beschrieben; um eine Überzugsflüssigkeit herzustellen; Aufbringen der Überzugsflüssigkeit auf die rückwärtige Außenseite des Substratfilmes mittels des bekannten Beschichtungsverfahrens oder anhand von Mitteln, wie zum Beispiel einem Tiefdruck-(Gravur)- Beschichtungsgerät, einem Walzen-Beschichtungsgerät, einem Siebdruck-(wire)-Beschichtungsgerät oder dergleichen, sowie im Anschluß daran das Trocknen und Verfestigen dieser Schicht. Die applizierte Menge an der Flüssigkeit zum Beschichten, das heißt, eine Dicke der gegenüber Wärme resistenten Schicht beträgt für gewöhnlich bis zu 5,0 g pro m², und liegt in bevor zugter Weise in dem Bereich von 0,1 bis 2,0 g pro m² und zwar auf der Basis eines Gehalts an einer festen Komponente, wobei die gegenüber Wärme resistente Schicht mit zufriedenstellenden Eigenschaften innerhalb des Bereichs einer derartigen Menge erzeugt werden kann. In einem solchen Falle, daß fakultative Zusatzstoffe, wie zum Beispiel der Füllstoff oder das Gleitmittel zusammen zum Einsatz gebracht werden, liegt die hinzu gegebene Menge eines jeglichen Zusatzstoffes für gewöhnlich im Bereich von 1 bis 150 Gewichtsteilen, vorzugsweise im Bereich von 40 bis 120 Gewichtsteilen auf 100 Gewichtsteile an dem Bindemittel aus Harz für die gegenüber Wärme resistente Schicht.

[Gleitschicht]

Die Gleitschicht wird auf der gegenüber Wärme resistenten Schicht erzeugt, die auf der rückwärtigen Außenseite des Substratfilms gebildet wird, wobei dieser mindestens ein Silylisocyanat enthält, das durch die folgende Formel zum Ausdruck gebracht wird:

FORMEL (1): Rn-Si-(NCO)4-n

[wobei in der Formel (1) R den Rest Alkyl, Aryl oder Vinyl darstellt und "n" eine ganze Zahl von 0 bis 3 bedeutet].

Das oben genannte Silylisocyanat fungiert als ein Gleitmittel. Der Einsatz des durch die Formel (1) zum Ausdruck gebrachten Silylisocyanats verbessert die Produktivität auf Grund der Tatsache, daß es bei einer verhältnismäßig niedrigen Temperatur eine hinreichend genügende Reaktionsgeschwindigkeit und eine ausreichende Bereitschaft zum Reagieren besitzt, um den Vorgang des Alterns zu vermeiden. Weiterhin läßt sich die Gleitschicht mit einem Gehalt an dem oben genannten Silylisocyanat aushärten und auf der gegenüber Wärme resistenten Schicht durch die Reaktion der Isocyanatgruppen des Silylisocyanats der Gleitschicht zusammen mit den in das Bindemittel aus Harz der gegenüber Wärme resistenten Schicht mit einbezogenen Endgruppen, wie zum Beispiel der Hydroxylgruppe, der Aminogruppe, der Carboxylgruppe oder der Mercaptangruppe fixieren, wodurch das Auswandern des Silylisocyanats verhindert wie auch eine gute Fähigkeit zum Gleiten der Gleitschicht beibehalten wird.

Bei der Gleitschicht kann auch ein Zusatz an jedem anderen beliebigen Füllstoff wie auch an jedem anderen beliebigen Gleitmittel im Vergleich zu dem Silylisocyanat erfolgen, das durch die Formel (1) zum Ausdruck gebracht und für die gegenüber Wärme resistente Schicht verwendet wird, und zwar unter der Voraussetzung, daß keine Reaktion mit dem Silylisocyanat eintritt.

Gemäß einem Verfahren läßt sich die Gleitschicht in folgender Weise erzeugen: durch vorheriges Auswählen des passenden Lösungsmittels unter solchen organischen Lösungsmitteln wie zum Beispiel Aceton, Ethylacetat, Methylethylketon, Toluol, Xylol oder dergleichen sowie Wasser, um die Beschichtung (Überzug) im Hinblick auf ihre Eignung zu steuern; Auflösen oder Dispergieren des Rohmaterials in dem ausgewählten Lösungsmittel, wie oben stehend beschrieben, um eine Flüssigkeit zum Überziehen herzustellen; Aufbringen der Flüssigkeit zum Überziehen auf die gegenüber Wärme resistente Schicht mittels des bekannten Beschichtungsverfahrens oder anhand von Mitteln, wie zum Beispiel einem Tiefdruck-Beschichtungsgerät, einem Walzen- Beschichtungsgerät, einem Siebdruck-Beschichtungsgerät oder dergleichen, sowie im Anschluß daran das Trocknen und Verfestigen dieser Schicht. Die applizierte Menge an Flüssigkeit zum Beschichten (Überziehen), das heißt, im Hinblick auf die Dicke der gegenüber Wärme resistenten Schicht, liegt in bevorzugter Weise in dem Bereich von 0,1 bis 1,0 g pro m² und zwar auf der Basis eines Gehalts an einer festen Komponente.

[SCHICHT MIT DEM MATERIAL ZUM ANFÄRBEN]

Eine transferierbare Thermo-Schicht mit dem Material zum Anfärben läßt sich auf der frontalen Außenseite erzeugen. In dem Falle, daß das Thermo-Transfer-Flachmaterial zum Sublimieren zur Anwendung gelangt, wird auf dem Substratfilm eine Schicht mit dem Farbstoff mittels eines Sublimationsfarbstoffs erzeugt, wobei in dem Falle des Einsatzes eines Thermo-Transfer- Flachmaterials vom Typ der Wärmeschmelze darauf eine Schicht mit in der Wärme schmelzbarer Tinte aufgebracht wird. Das Thermo-Transfer-Flachmaterial zum Sublimieren soll nachstehend in aller Ausführlichkeit beschrieben werden. Obschon Einzelheiten von anderen Schichten mit Anfärbematerial weggelassen wurden, ist die Schicht mit Anfärbematerial nicht allein auf die Schicht mit Farbstoff vom Typ Sublimation beschränkt.

Ein Farbstoff für die Schicht vom Typ des Sublimationsfarbstoffes ist nicht auf einen speziellen Farbstoff beschränkt, wobei ein Farbstoff, wie er in herkömmlicher Weise für das bekannte Thermo-Transfer-Flachmaterial zum Einsatz gelangt, auch im Zusammenhang mit der vorliegenden Erfindung verwendet werden kann. Beispielsweise schließt ein bevorzugter roter Farbstoff das MS Rot G, das Macrolex Rotviolett R, das Ceres Rot 7B, das Samaron Rot HBSL sowie das Resolin Rot F3BS mit ein, wobei ein gelber Farbstoff das Phorone Brilliant Gelb 6 GL, PTY-52 und das Macrolex Gelb 6 G mit einschließt und ein zu bevorzugender blauer Farbstoff das Kayaset Blau 714, das Waxoline Blau AP-FW, das Phorone Brilliant Blau S-R sowie das MS Blau 100 mit einschließt.

Im Hinblick auf ein Bindemittel aus Harz, das als Träger des Farbstoffes fungiert und diesen festhalten soll, kann eine jegliche Art eines bekannten Bindemittels aus Harz zum Einsatz gebracht werden. Ein zu bevorzugendes Bindemittel aus Harz schließt die folgenden mit ein: beispielsweise Harze aus Cellulose, wie zum Beispiel Ethylcellulose, Hydroxyethylcellulose, Ethylhydroxycellulose, Hydroxypropylcellulose, Methylcellulose, Cellulose-Acetat sowie Cellulose-Acetat-Butyrat; sodann Vinylharze, wie zum Beispiel Polyvinylalkohol, Polyvinylacetat, Polyvinylbutyral, Polyvinyl-Acetoacetal und Polyvinylpyrrolidon; weiter Acrylharze, wie zum Beispiel ein Poly(meth)acrylat und ein Poly(meth)acrylamid; Harze aus Polyurethan; Harze aus Polyamid; sowie Polyesterharze. Unter diesen Harzen als Bindemittel lassen sich in bevorzugter Weise solche aus der Reihe der Cellulosen, aus der Reihe der Vinyl(polymere), aus der Reihe der Acrylsäuren, aus der Reihe der Polyurethane und der Reihe der Polyesterharze im Hinblick auf die Beständigkeit gegenüber Wärme und die Transportfähigkeit des Farbstoffes oder dergeichen zum Einsatz bringen.

Die Farbstoffschicht läßt sich auf einer der Außenseiten des Substratfilms auf die folgende Art und Weise erzeugen. Das heißt, daß zur Herstellung der Überzugsflüssigkeit ein Gemisch aus dem Farbstoff, dem Bindemittel aus Harz und ein je nach Wunsch hinzugefügter Zusatzstoff, wie zum Beispiel ein Mittel zur Freigabe, oder organische oder anorganische Teilchen in einem passenden Lösungsmittel, wie zum Beispiel Toluol, Methylethylketon, Ethanol, Isopropanol, Cyclohexanon oder DMF aufgelöst oder in dem oben genannten organischen Lösungsmittel oder Wasser dispergiert werden; sodann wird die auf diese Art und Weise hergestellte Flüssigkeit zum Überziehen auf den Substratfilm aufgebracht und vermittels eines beliebigen Beschichtungsverfahrens, wie zum Beispiel mittels Tiefdruck (Gravurdruck), Siebdruck und einem Beschichten mit Umkehrwalzen unter Einsatz einer Tiefdruck-(Gravur)-Platte.

Der applizierte Mengenanteil an der Farbstoffschicht liegt für gewöhnlich in einem Bereich von 0,2 bis 5,0 g pro m², und liegt in bevorzugter Weise indem Bereich von 0,4 bis 2,0 g pro m² und zwar auf der Basis eines Gehalts an einer festen Komponente. Darüber hinaus liegt der Mengenanteil an dem Sublimationsfarbstoff in der Farbstoffschicht für gewöhnlich in dem Bereich von 5 bis 90 Gew.-%, und vorzugsweise in dem Bereich von 10 bis 70 Gew.-% in Bezug auf das Gewicht der Schicht mit dem Farbstoff.

In dem Falle, daß eine einfarbige Abbildung zu drucken ist, läßt sich eine Art von Farbstoffschicht dadurch erzeugen, daß lediglich ein passender Farbstoff ausgewählt wird. Andererseits sollten in dem Falle, daß eine Abbildung in mehreren Farben gedruckt werden soll, mindestens zwei Arten der Farbstoffschichten in einer Kombination von beispielsweise Gelb, Magenta und Cyan oder ferner noch mit Schwarz durch eine Auswahl der entsprechenden, passenden Farbstoffe erzeugt werden.

[PRIMERSCHICHT]

Die Haftfähigkeit zwischen dem Substratfilm und der gegenüber Wärme resistenten Schicht läßt sich durch Bildung einer Primerschicht zwischen diesen beiden Schichten verbessern. Es ist erwünscht, daß die Primerschicht eine ausreichende Fähigkeit zur Haftung an dem Substratfilm und der gegenüber Wärme resistenten Schicht aufweist und auch eine ausreichende Beständigkeit gegenüber Wärme sowie eine hinreichend genügende flächenmäßige Stabilität (d. h. eine Stabilität in verschiedenen Richtungen) besitzt, um eine thermische Deformation des Substratfilms zu vermeiden. Die Primerschicht läßt sich aus folgenden Materialien erzeugen: einem ganz beliebigen thermoplastischen Harz, einem thermisch aushärtenden Harz, aus einem Gemisch aus einem Härter und einem Harz mit einer reaktiven Gruppe, wobei die reaktive Gruppe mit dem Härter eine Reaktion eingehen kann, sowie aus einer Zusammensetzung zum Beschichten (Überziehen), die zum Quervernetzen durch die Bestrahlung mit Licht oder durch eine ionisierende Bestrahlung befähigt ist. Die Anteil der Beschichtungsmenge an der Primerschicht beträgt für gewöhnlich bis zu 1,0 g pro m², und liegt vorzugweise in dem Bereich von 0,1 bis 0,5 g pro m², und zwar auf Basis des Gehaltes an der festen Komponente.

Sogar in dem Falle, daß die Primerschicht erzeugt wird, läßt sich die Haftfähigkeit zwischen dem Substratfilm und der gegenüber Wärme beständigen Schicht dadurch verbessern, daß die Oberfläche des Substratfilms unmittelbar einer Behandlung zum Verbessern der Haftung oder einer Behandlung zur Korona-Entladung unterworfen wird.

[HERSTELLUNG DES THERMO-TRANSFER-FLACHMATERIALS]

Gemäß einem Verfahren wird das Thermo-Transfer-Flachmaterial der vorliegenden Erfindung durch die folgende Art und Weise er zeugt. Das bedeutet, daß eine Flüssigkeit zum Überziehen/Beschichten mit einem Gehalt an mindestens einem Bindemittel aus Harz mit einer Hydroxyl-, Amino-, Carboxyl- oder Mercaptangruppe an einem Ende seiner molekularen Struktur auf der rückwärtigen Außenseite des Substratfilms aufgebracht und getrocknet wird, um die gegenüber Wärme resistente Schicht zu verfestigen. Im Anschluß daran wird eine Überzugsschicht mit einem Gehalt an mindestens einem Silylisocyanat, das durch die Formel (1) zum Ausdruck gebracht wird, auf die gegenüber Wärme resistente Schicht appliziert, um eine Rohgleitschicht zu erzeugen. Danach wird die Rohgleitschicht getrocknet, während eine Isocyanatgruppe des Silylisocyanats, die in der Rohgleitschicht enthalten ist, mit der Endgruppe des in der gegenüber Wärme resistenten Schicht enthaltenen Bindemittels aus Harz zur Reaktion gebracht wird, um die Rohgleitschicht zu verfestigen. Die transferierbare Schicht, wie zum Beispiel eine Farbstoffschicht, läßt sich vor oder nach der Ausbildung der gegenüber Wärme resistenten Schicht erzeugen.

Darüber hinaus läßt sich auch ein Reaktionsprodukt zum Einsatz bringen, das durch die Reaktion des oben genannten Bindemittels mit einer Hydroxylgruppe oder dergleichen zusammen mit einem Härter, wie zum Beispiel einem Isocyanat-Härter, einem Monomer oder Oligomer mit einem Gehalt an einer ungesättigten Bindung, dargestellt worden ist, wobei das Reaktionsprodukt als das Bindemittel mit einer verbesserten Beständigkeit gegenüber Wärme dient. Die gegenüber Wärme resistente Schicht mit einem Gehalt an dem oben stehend genannten Reaktionsprodukt in Form des Bindemittels aus Harz wird dadurch erzeugt, daß eine Überzugsflüssigkeit mit einem Gehalt an dem Harz mit einer Hydroxylgruppe, einer Aminogruppe, einer Carboxylgruppe oder Mercaptangruppe an mindestens einem Ende seiner molekularen Struktur sowie der Härter auf den Substratfilm aufgebracht werden, wonach die auf diese Art und Weise applizierte Überzugsflüssigkeit mittels eines Verfahrens zum Aushärten verfestigt wird. Das Verfahren zum Aushärten läßt sich mittels jeglicher bekannten Methode, wie zum Beispiel Erhitzen, Bestrahlung mit ioni sierenden Strahlen oder dergleichen durchführen. In dem Falle, daß die gegenüber Wärme resistente Schicht durch Erhitzen ausgehärtet wird, wird eine Zusammensetzung der Flüssigkeit zum Überziehen für die gegenüber Wärme resistente Schicht so eingestellt, daß dessen Tempo zum Aushärten in der Weise verringert wird und sich auf diese Weise eine Stabilität hinsichtlich der Lagerungsfähigkeit der Flüssigkeit zum Überziehen einstellt. In einem derartigen Falle läßt sich die gegenüber Wärme resistente Schicht recht gut durch Altern in der Wärme aushärten, nachdem die Gleitschicht auf der gegenüber Wärme resistenten Schicht erzeugt worden ist.

[FLACHMATERIAL ZUM AUFZEICHNEN VON ABBILDUNGEN]

Das zusammen mit dem Thermo-Transfer-Flachmaterial zu verwendende Material zum Aufzeichnen von Abbildungen gemäß der vorliegenden Erfindung ist nicht auf ein spezielles Material beschränkt. In einem Fall von Transfer durch Sublimation läßt sich jedes beliebige Flachmaterial zum Aufzeichnen von Abbildungen zum Einsatz bringen, und zwar insoweit als dessen zur Aufzeichnung bestimmte Fläche gegenüber dem oben genannten Farbstoff aufnahmefähig ist, wobei ferner, obwohl das Material zum Aufzeichnen an sich aus einem Material, das keine Aufnahmefähigkeit besitzt, wie zum Beispiel aus Papier, Metall, Glas sowie einem synthetischen Harz gefertigt ist, ein derartiges Material auch ohne die Fähigkeit zur Aufnahme trotzdem ebenso zum Einsatz gelangen kann, und zwar durch die Erzeugung einer Schicht zur Aufzeichnung mit einem Farbstoff auf dessen einer Außenseite. Andererseits besteht in einem Fall des Transfers durch Schmelzen in der Wärme für die Oberfläche des Materials zum Aufzeichnen keine Notwendigkeit der Aufnahmefähigkeit gegenüber dem Farbstoff, wobei ein normales Papier, ein Film aus Kunststoff oder dergleichen ohne eine Aufzeichnungsschicht verwendet werden kann.

Wenn ein Thermo-Transfer-Flachmaterial gemäß der vorliegenden Erfindung dem Thermo-Transfer-Druck unterzogen wird, ist jeder beliebige bekannte Thermo-Transfer-Drucker zum Einsatz befähigt.

In Einklang mit der oben genannten vorliegenden Erfindung läßt sich ein Thermo-Transfer-Flachmaterial zur Verfügung stellen, das ein ausgezeichnetes Ansprechvermögen auf den erhitzten Thermo-Kopf liefert, wie zum Beispiel im Hinblick auf die Gleiteigenschaften oder Fähigkeit zur Freigabe sowie die Befähigung, während des Aufheizvorganges durch den Thermo-Kopf und während des darauf folgenden Abkühlungsvorganges das Verschmutzen, wie auch das Verknittern des Thermo-Transfer-Materials oder eines Materials zur Aufzeichnung von Abbildungen zu vermeiden, was während des Druckvorganges dadurch hervorgerufen wird, daß eine Alterierung eines Reibungskoeffizienten zwischen dem zu druckenden Bereich, der erhitzt werden soll und dem nicht zu druckenden Bereich, der nicht erhitzt werden soll, zustande kommt, und weiter noch die Fähigkeit vermittelt, eine Kontaminierung der Gleitschicht, die in einem Stapelvorrat an dem Thermo-Transfer-Flachmaterial für die Walze aufgrund des Auswanderns von Material zum Anfärben hervorgerufen wird, zu vermeiden; somit wird auf diese Weise eine Abbildung von höchster Qualität zur Verfügung gestellt.

BEISPIEL

Die vorliegende Erfindung soll nachstehend in näheren Einzelheiten beschrieben werden, und zwar auf dem Wege experimenteller Beispiele, in denen ein Ausdruck wie "Teil(e)" oder "%" im allgemeinen Gewichtsteil(e) oder Gewichts-% (Gew.-%) bedeutet, obschon dies nicht in spezieller Weise erwähnt wird.

[Beispiel 1]

Zum Ersten wurde eine Flüssigkeit zum Überziehen für eine gegenüber Wärme resistente Schicht A mit der folgenden Zusammensetzung auf die eine Außenseite des Substratfilmes in Form des Polyethylen-Terephthalat-Films mit einer Dicke von 6 um in einer zum Einsatz gebrachten Menge von etwa 1,0 g pro m² (in getrocknetem Zustande) aufgebracht und im Anschluß daran getrocknet. Zum Zweiten wurde eine Flüssigkeit zum Überziehen für eine gegenüber Wärme resistente Schicht A mit der folgenden Zusammensetzung auf die gegenüber Wärme resistente Schicht in einer zum Einsatz gebrachten Menge von etwa 0,1 g pro m² (in getrocknetem Zustand) aufgebracht und im Anschluß daran getrocknet. Anschließend wurde eine Behandlung zum Aushärten durch einen Alterungsvorgang in der Wärme ausgeführt, um die gegenüber Wärme resistente Schicht und die Gleitschicht zu erzeugen. Andererseits wurde eine Überzugsflüssigkeit für eine Schicht A mit Material zum Anfärben mit der folgenden Zusammensetzung auf die andere Außenseite des Substratfilmes in einer zum Einsatz gebrachten Menge von etwa 1,0 g pro m² (in getrocknetem Zustande) aufgebracht und im Anschluß daran getrocknet, um das Thermo-Transfer-Flachmaterial gemäß dem Beispiel 1 zu erzeugen.

< Überzugsflüssigkeit für die wärmeresistente Schicht A >

Polyvinylbutyral-Harz (ETHLEC BX-1, hergestellt von SEKISUI KAGAKU KOGYO Co., Ltd.): 1,60 Teile

Polyisocyanat (BARNOCK D-750-45, hergestellt von DAINIPPON INK KAGAKU KOGYO Co., Ltd.): 8,46 Teile

Oberflächenaktives Mittel in Form eines Phosphorsäure-Esters (PLYSURF A208S, hergestellt von DAIICHI KOGYO SEIYAKU Co., Ltd.): 1,36 Teile

Talkum (MICRO ACE L-1, hergestellt von NIHON TALC Co., Ltd.): 0,32 Teile Methylethylketon: 38,43 Teile

Toluol: 38,43 Teile <

Überzugsflüssigkeit für die Gleitschicht A >

Silylisocyanat, das durch die Formel (1) zum Ausdruck gebracht wird (ORGATIX SIC-434, hergestellt von MATSUMOTO KOSYO Co., Ltd.): 10,0 Teile

Methylethylketon: 5,0 Teile

Toluol: 5,0 Teile

< Überzugsflüssigkeit für die das Material zum Anfärben enthaltende Schicht A >

MS-RED-G (DISPERSE RED 60, hergestellt von MITSUITOATSU KAGAKU Co., Ltd): 2,00 Teile

Macrolex Red Violet R (DISPERSE VIOLET 26, hergestellt von BAYER Co., Ltd): 1,50 Teile

Polyvinyl-Acetöacetal-Harz (ETHLEC-K5, hergestellt von SEKISUI KAGAKU KOGYO Co., Ltd.): 3,50 Teile

Methylethylketon: 46,50 Teile

Toluol: 46,50 Teile

[Beispiel 2]

Das Thermo-Transfer-Flachmaterial nach dem Beispiel 2 gemäß der vorliegenden Erfindung wurde in der selben Art und Weise erzeugt wie das Material in Beispiel 1, jedoch mit dem Unterschied, daß an Stelle des Überzugsmaterials für die gegenüber Wärme resistente Schicht A das Überzugsmaterial für die gegenüber Wärme resistente Schicht B mit der folgenden Zusammensetzung zum Einsatz gebracht wurde:

< Überzugsflüssigkeit für die gegenüber Wärme resistente Schicht B >

Urethan-Polyol (DF30-55, hergestellt von DAINIPPON INK KAGAKU KOGYO Co., Ltd.): 1,60 Teile

Polyisocyanat (BARNOCK D 750-45, hergestellt von DAINIPPON INK KAGAKU KOGYO Co., Ltd.): 8,46 Teile

Oberflächenaktives Mittel in Form eines Phosphorsäure-Esters (PLYSURF A208S, hergestellt von DAIICHI KOGYO SEIYAKU Co., Ltd.): 1,36 Teile

Talkum (MICRO ACE L-1, hergestellt von NIHON TALC Co., Ltd.): 0,32 Teile

Methylethylketon: 38,43 Teile

Toluol: 38,43 Teile

[Beispiel 3]

Das Thermo-Transfer-Flachmaterial nach dem Beispiel 3 gemäß der vorliegenden Erfindung wurde in der selben Art und Weise erzeugt wie das Material in Beispiel 1, jedoch mit dem Unterschied, daß an Stelle des Überzugsmaterials für die gegenüber Wärme resistente Schicht A das Überzugsmaterial für die gegenüber Wärme resistente Schicht C mit der folgenden Zusammensetzung zum Einsatz gebracht wurde:

< Flüssigkeit zum Überziehen für die gegenüber Wärme resistente Schicht C >

Polyester (VYLON 200, hergestellt von TOYO BOSEKI Co., Ltd.): 1,60 Teile

Polyisocyanat (BARNOCK D-750-45, hergestellt von DAINIPPON INK KAGAKU KOGYO Co., Ltd.): 8,46 Teile

Oberflächenaktives Mittel in Form eines PhQsphorsäure-Esters (PLYSURF A208S, hergestellt von DAIICHI KOGYO SEIYAKU Co., Ltd.): 1,36 Teile

Talkum (MICRO ACE L-1, hergestellt von NIHON TALC Co., Ltd.): 0,32 Teile

Methylethylketon: 38,43 Teile

Toluol: 38,43 Teile

[Beispiel 4]

Das Thermo-Transfer-Flachmaterial nach dem Beispiel 4 gemäß der vorliegenden Erfindung wurde in der selben Art und Weise erzeugt wie das Material in Beispiel 1, jedoch mit dem Unterschied, daß an Stelle des Überzugsmaterials für die gegenüber Wärme resistente Schicht A das Überzugsmaterial für die gegenüber Wärme resistente Schicht D mit der folgenden Zusammensetzung zum Einsatz gebracht wurde:

< Flüssigkeit zum Überziehen für die gegenüber Wärme resistente Schicht D >

Cellulose-Acetat (L20, hergestellt von HERCULES Co., Ltd.): 1,60 Teile

Polyisocyanat (BARNOCK D-750-45, hergestellt von DAINIPPON INK KAGAKU KOGYO Co., Ltd.): 4,23 Teile

Oberflächenaktives Mittel in Form eines Phosphorsäure-Esters (PLYSURF A208S, hergestellt von DAIICHI KOGYO SEIYAKU Co. Ltd.): 1,36 Teile

Talkum (MICRO ACE L-1, hergestellt von NIHON TALC Co., Ltd.): 0,32 Teile

Methylethylketon: 38,43 Teile

Toluol: 38,43 Teile

[Beispiel 5]

Das Thermo-Transfer-Flachmaterial nach dem Beispiel 5 gemäß der vorliegenden Erfindung wurde in der selben Art und Weise erzeugt wie das Material in Beispiel 1, jedoch mit dem Unterschied, daß an Stelle des Überzugsmaterials für die gegenüber Wärme resistente Schicht A das Überzugsmaterial für die gegenüber Wärme resistente Schicht E mit der folgenden Zusammensetzung zum Einsatz gebracht wurde:

< Überzugsflüssigkeit für die gegenüber Wärme resistente Schicht E >

Polyvinyl-Butyral-Harz (ETHLEC BX-1, hergestellt von SEKISUI KAGAKU KOGYO Co., Ltd): 1,60 Teile

Polyisocyanat (BARNOCK D-750-45, hergestellt von DAINIPPON INK KAGAKU KOGYO Co., Ltd.): 8,46 Teile

Talkum (MICRO ACE L-1, hergestellt von NIHON TALC Co., Ltd.): 0,32 Teile

Methylethylketon: 38,43 Teile

Toluol: 38,43 Teile

[Vergleichsbeispiel 1]

Es wurde eine Überzugsflüssigkeit für eine gegenüber Wärme resistente Schicht A gemäß dem Einsatz in Beispiel 1 auf die eine Außenseite des Substratfilmes in Form des Polethylen-Terephthalat-Films mit einer Dicke von 6 um in einer zum Einsatz gebrachten Menge von etwa 1,0 g pro m² (in getrocknetem Zustande) aufgebracht und im Anschluß daran getrocknet. Anschließend wurde eine Behandlung zum Aushärten durch einen Alterungsvorgang in der Wärme ausgeführt, um die gegenüber Wärme resistente Schicht zu erzeugen. Andererseits wurde eine Flüssigkeit zum Überziehen für die Schicht A mit dem Material zum Anfärben gemäß dem Einsatz in Beispiel 1 auf die andere Außenseite des Substratfilms in einer zum Einsatz gebrachten Menge von etwa 1,0 g pro m² (in getrocknetem Zustand) aufgebracht und im Anschluß daran getrocknet, um die Schicht mit dem Material zum Anfärben zu erzeugen, wobei auf diese Art und Weise das Thermo- Transfer-Flachmaterial gemäß dem Vergleichsbeispiel 1 erzeugt wurde. Das Thermo-Transfer-Flachmaterial gemäß dem Vergleichsbeispiel 1 besitzt eine Ähnlichkeit mit dem Material gemäß dem Beispiel 1, weist jedoch keine Gleitschicht auf.

[Vergleichsbeispiel 2]

Es wurde eine Überzugsflüssigkeit für eine gegenüber Wärme resistente Schicht B gemäß dem Einsatz in Beispiel 2 auf die eine Außenseite des Substratfilmes in Form des Polethylen- Terephthalat-Films mit einer Dicke von 6 um in einer zum Einsatz gebrachten Menge von etwa 1,0 g pro m² (in getrocknetem Zustande) aufgebracht und im Anschluß daran getrocknet. Danach wurde eine Behandlung zum Aushärten durch einen Alterungsvorgang in der Wärme ausgeführt, um die gegenüber Wärme resistente Schicht zu erzeugen. Andererseits wurde eine Überzugsflüssigkeit für die Schicht A mit dem Material zum Anfärben gemäß dem Einsatz in Beispiel 1 auf die andere Außenseite des Substratfilms in einer zum Einsatz gebrachten Menge von etwa 1,0 g pro m² (in getrocknetem Zustand) aufgetragen und im Anschluß daran getrocknet, um die Anfärbematerialschicht zu bilden, um so das Thermo-Transfer-Flachmaterial gemäß dem Vergleichsbeispiel 2 zu erzeugen. Das Thermo-Transfer-Flachmaterial gemäß dem Vergleichsbeispiel 2 besitzt eine Ähnlichkeit mit dem Material gemäß dem Beispiel 2, weist jedoch keine Gleitschicht auf.

[Test und Ergebnisse]

Ein jedes der Thermo-Transfer-Flachmaterialien wurde nach dessen Erzeugung gemäß den oben genannten Beispielen und Vergleichsbeispielen auf ein in herkömmlicher Weise verwendetes Flachmaterial zur Aufnahme von Abbildungen in der Art gelegt, daß sich eine in der Wärme transferierbare Schicht des zuerst genannten (Flachmaterials) mit Material zum Anfärben gegenüber einer aufnehmenden Fläche des zuletzt genannten befand, und zwischen einen Thermo-Kopf und eine Anpreßwalze verbracht. Ferner wurde durch einen Thermo-Kopf eine Belastung von 2000 kg auf das Thermo-Transfer-Flachmaterial beaufschlagt, wobei das die Abbildung aufzeichnende Flachmaterial fixiert wurde.

Im Anschluß daran wurde bei dem Thermo-Transfer-Druckverfahren eine Reibungskraft F2 (gf) gemessen, die durch das Beaufschlagen des Thermo-Kopfes mit Energie hervorgerufen wurde, währenddessen das Thermo-Transfer-Flachmaterial in eine horizontale Richtung gezogen wurde, das heißt, in die Richtung Seines Transportes während des Druckvorganges, und zwar rechtwinklig in Bezug auf die vorstehend angegebene Richtung der Belastung bei einer konstanten Geschwindigkeit von 500 mm pro Minute unter Einsatz von TENSIRON VCT-1000 (zu beziehen bei ORIENTEC Co., Ltd.). Es wurde auch eine Reibungskraft F1 (gf) bei einem Druckvorgang ohne Thermo-Transfer gemessen, die dadurch herbeigeführt wurde, daß das Thermo-Transfer-Flachmaterial in der selben Weise hindurch gezogen wurde, jedoch ohne den Thermo-Kopf mit Energie zu beaufschlagen. Der Thermo-Transfer-Druckvorgang wurde unter den folgenden Bedingungen ausgeführt:

< Druckbedingungen >

Angelegte Spannung: 13,5 V

Impulsbreite: 22,5 ms

Aufzeichnungszyklen: 11,25 ms pro Zeile

Energie zum Aufzeichnen: 3,0 J pro cm²

Nach der Messung wurden Koeffizienten der dynamischen Reibung in einem Druckvorgang ohne Thermo-Transfer (u 1) und in einem Thermo-Transfer-Druckvorgang (u 2) dadurch ermittelt, daß die Werte F 1 oder F 2 in der folgenden Gleichung berücksichtigt wurden:

u = F / 2000

Die erhaltenen Werte u 1 und u 2 wurden in der Tabelle 1 zusammen mit der Alterierung zwischen diesen Werten dargestellt.

TABELLE 1


Anspruch[de]

1. Thermotransfer-Flachmaterial unter Einbeziehung eines Substratfilms, einer auf einer der beiden Außenseiten des Substratfilms aufgebrachten transferierbaren Schicht sowie einer wärmeresistenten Schicht und einer Gleitschicht, wobei beide Schichten in jener Reihenfolge auf der anderen Außenseite des Substratfilms aufgebracht sind, bei dem

die wärmeresistente Schicht ein Bindemittel aus Harz enthält, das Hydroxyl-, Amino-, Carboxyl- oder Mercaptangruppen aufweist; und

die Gleitschicht ein Silylisocyanat enthält, das der folgenden Formel (1) entspricht:

Rn - Si - (NCO)4-n

FORMEL (1)

worin R den Rest Alkyl, Aryl oder Vinyl und "n" eine ganze Zahl von 0 bis 3 bedeuten.

2. Thermotransfer-Flachmaterial nach Anspruch 1, bei dem die Gleitschicht durch die Reaktion einer Isocyanatgruppe des in der Gleitschicht enthaltenen Silylisocyanats mit den genannten Gruppen des in der wärmeresistenten Schicht enthaltenen Bindemittels aus Harz gehärtet wird.

3. Thermotransfer-Flachmaterial nach Anspruch 1, bei dem die wärmeresistente Schicht zusätzlich noch ein Gleitmittel enthält.

4. Thermotransfer-Flachmaterial nach Anspruch 3, bei dem sich das Gleitmittel bei Raumtemperatur in flüssigem Zustand befindet.

5. Thermotransfer-Flachmaterial nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei dem die wärmeresistente Schicht zusätzlich noch einen organischen Füllstoff oder einen anorganischen Füllstoff enthält.

6. Thermotransfer-Flachmaterial nach Anspruch 5, bei dem die wärmeresistente Schicht mindestens einen anorganischen Füllstoff enthält, der aus der aus Talkum, Kaolin und Ton bestehenden Gruppe ausgewählt ist.

7. Thermotransfer-Flachmaterial nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei dem der aufgebrachte Mengenanteil an der wärmeresistenten Schicht nicht mehr als 5,0 g/m² an Feststoffen beträgt.

8. Thermotransfer-Flachmaterial nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei dem der aufgebrachte Mengenanteil an der Gleitschicht im Bereich von 0,1 bis 1,0 g/m² an Feststoffen beträgt.

9. Thermotransfer-Flachmaterial nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei dem zusätzlich noch eine Primerschicht zwischen der Substratschicht und der wärmeresistenten Schicht aufgebracht ist.

10. Thermotransfer-Flachmaterial nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei dem die transferierbare Schicht eine Farbmaterialschicht darstellt, die aus der, aus einer Schicht mit Sublimationsfarbstoff, und einer Schicht mit in der Wärme schmelzbarer Tinte bestehenden Gruppe ausgewählt ist.

11. Verfahren tut Herstellung eines Thermotransfer- Flachmaterials unter Einbeziehung eines Substratfilms, einer auf einer der beiden Außenseiten des Substratfilms aufgebrachten transferierbaren Schicht sowie einer wärmeresistenten Schicht und einer Gleitschicht, wobei letztere jeweils auf einer anderen Außenseite des Substratfilms aufgebracht sind, wobei das Verfahren die folgenden Schritte umfaßt:

Aufbringen eines Überzugmaterials für die wärmeresistente Schicht mit einem Gehalt an einem Bindemittel aus Harz, das Hydroxyl-, Amino-, Carboxyl- oder Mercaptangruppen aufweist, auf dem Substratfilm und Verfestigen dieses Materials zur Ausbildung der wärmeresistenten Schicht;

Aufbringen eines Überzugmaterials für die Gleitschicht mit einem Gehalt an einem Silylisocyanat, das der folgenden Formel (1) entspricht:

Rn - Si - (NCO)4-n

FORMEL (1)

worin R den Rest Alkyl, Aryl oder Vinyl und "n" eine ganze Zahl von 0 bis 3 bedeuten,

zur Bildung einer Rohgleitschicht sowie

Verfestigen der genannten Rohgleitschicht zur Bildung der Gleitschicht durch die Reaktion einer Isocyanatgruppe des in der Rohgleitschicht enthaltenen Silylisocyanats mit den genannten Gruppen des in der wärmeresistenten Schicht enthaltenen Bindemittels aus Harz.

12. Verfahren zur Herstellung eines Thermotransfer- Flachmaterials nach Anspruch 11, bei dem das Überzugsmaterial für die wärmeresistente Schicht eine Überzugsflüssigkeit darstellt, hergestellt durch Auflösen oder Dispergieren des Bindemittels aus Harz in einem Lösungsmittel, und der Schritt der Verfestigung der wärmeresistenten Schicht durch Trocknen ausgeführt wird.

13. Verfahren zur Herstellung eines Thermotransfer- Flachmaterials nach Anspruch 11, bei dem das Überzugsmaterial für die wärmeresistente Schicht eine Überzugsflüssigkeit mit einem Gehalt an einem Bindemittel aus Harz und einem Härter darstellt, wobei der Schritt der Verfestigung der wärmeresistenten Schicht durch eine Aushärtreaktion unter Einbeziehung des Härters ausgeführt wird.

14. Verfahren zur Herstellung eines Thermotransfer- Flachmaterials nach den Ansprüchen 11-13, bei dem das Überzugsmaterial für die Gleitschicht eine Überzugsflüssigkeit darstellt, hergestellt durch Auflösen oder Dispergieren des Silylisocyanats in einem Lösungsmittel, und der Schritt der Verfestigung der Gleitschicht durch Trocknen ausgeführt wird.







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