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Dokumentenidentifikation DE19952039A1 03.05.2001
Titel Spitzer
Anmelder Möbius & Ruppert KG, 91056 Erlangen, DE
Erfinder Fischer, Ernst, 91094 Langensendelbach, DE
Vertreter Wallinger, M., Dipl.-Ing. Dr.-Ing., Pat.-Anw., 80331 München
DE-Anmeldedatum 28.10.1999
DE-Aktenzeichen 19952039
Offenlegungstag 03.05.2001
Veröffentlichungstag im Patentblatt 03.05.2001
IPC-Hauptklasse B43L 23/00
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft einen Spitzer (10) für Stifte (78) mit einer Mine, wie Kosmetikstifte und dergleichen, welcher ein Gehäuse (12) aufweist sowie eine Halterungseinrichtung, welche einen Stift unterstützt, und einem gegenüber dem Gehäuse (12) fixierten Messer (14), welches unter einem Winkel zur Längsachse des in der Halterungseinrichtung unterstützten Stifts (78) in wenigstens einen Teilbereich eines Stiftendes zum Spitzen des Stifts (78) eingreift.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Spitzer für Weichminenstifte, wie z. B. Kosmetikstifte oder dergleichen.

Spitzer für Stifte weisen üblicherweise ein Gehäuse auf sowie eine Halterungseinrichtung, von welcher der Stift unterstützt bzw. geführt wird. Bei diesen Spitzern ist am Gehäuse ein Messer fixiert, welches unter einem Winkel geneigt zu einem Kanal angeordnet ist, in welchen der Stift zum Spitzen eingeführt wird, so daß ein vorderes Ende des Stiftes mittels des Messers konisch gespitzt bzw. geformt werden kann. Einige bekannte Spitzer weisen ferner ein Fassonmesser auf, welches das außen liegende Ende der Spitze des Stiftes formt.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Spitzer zu schaffen, welcher andersartig gestaltet ist.

Die Aufgabe wird gelöst durch die Merkmale des Anspruchs 1. Bevorzugte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.

Erfindungsgemäß wird ein Spitzer vorgeschlagen, welcher ein Gehäuse, eine Halterungseinrichtung, ein gegenüber dem Gehäuse fixiertes Messer sowie eine gegenüber dem Gehäuse beweglich angeordnete Einstelleinrichtung aufweist.

Die Halterungseinrichtung ist gegenüber dem Gehäuse beweglich angeordnet oder mit dem Gehäuse fest verbunden und kann den Stift unterstützen. Hierzu berührt die Halterungseinrichtung den Stift insbesondere an verschiedenen Stellen oder flächenmäßig zusammenhängend.

Das Messer ist unter einem Winkel zur Längsachse eines Kanals angeordnet, in welchen der Stift zum Spitzen eingeführt wird. Dieser Kanal ist vorzugsweise von der Halterungseinrichtung umfaßt.

Zum Spitzen des Stiftes greift das Messer in ein Ende des Stiftes ein. Das Messer spitzt das gesamte Ende des Stiftes oder einen dem anderen Ende des Stiftes zugewandten Teilbereich dieses Stiftendes konusartig.

An der Einstelleinrichtung sind mehrere Fasson-Schneidelemente gelagert, die ebenfalls beweglich gegenüber dem Gehäuse angeordnet sind. Die Fasson-Schneidelemente können fest mit der Einstelleinrichtung verbunden sein oder beweglich gegenüber dieser angeordnet sein. Vorzugsweise sind die Fasson- Schneidelemente lösbar an der Einstelleinrichtung befestigt, so daß sie gegebenenfalls gegen andere Fasson-Schneidelemente ausgetauscht werden können. Die Fasson-Schneidelemente dienen insbesondere zum Spitzen bzw. Formen der Mine des Stiftes, welcher gegebenenfalls einen die Mine umhüllenden Trägerkörper, der aus Kunststoff, Holz oder dergleichen gefertigt ist, aufweist.

Die Mine ist vorzugsweise relativ weich ausgebildet. Die Fasson-Schneidelemente können aus Metall oder einem Kunststoff oder dergleichen gefertigt sein und werden zum Spitzen des Stiftes in den Endbereich des kanalartigen Bereichs, von welchem der Stift aufgenommen wird, bewegt, so daß sie zum Spitzen in einen Stift eingreifen können. Erfindungsgemäß können gleichzeitig mehrere Fasson-Schneidelemente oder nur ein Fasson-Schneidelement in den Endbereich des kanalartigen Bereichs bewegt werden. Wenn ein Fasson-Schneidelement im Endbereich des kanalartigen Bereichs, welcher einen Stift aufnehmen kann, angeordnet ist, ist wenigstens ein weiteres Fasson-Schneidelement in einer von diesem kanalartigen Bereich entfernten Position angeordnet. Die Fasson-Schneidelemente können somit alternativ in den Endbereich des kanalartigen Bereichs bewegt werden, so daß ein jeweiliges Fasson-Schneidelement zum Spitzen bzw. Formen bzw. Fassonieren der Mine des Stiftes verwendet werden kann.

Vorzugsweise ist das Fasson-Schneidelement, welches jeweils im Endbereich des kanalartigen Bereiches angeordnet ist, in welchem der Stift zum Spitzen des Stiftes angeordnet ist, in Umfangsrichtung dieses kanalartigen Bereiches bzw. in Umfangsrichtung des Stiftes unter einem Winkel versetzt zum Messer angeordnet. Die Fasson-Schneidelemente der Einstelleinrichtung können unterschiedlich oder gleich gestaltet sein und als aktive Fasson-Schneidelemente eine unterschiedliche oder gleiche Relativlage zum Stift aufweisen.

Vorzugsweise weist die Einstelleinrichtung ein Magazin auf, in welchem die verschiedenen Fasson-Schneidelemente positioniert sind. Dieses Magazin weist insbesondere den jeweiligen Fasson- Schneidelementen benachbarte offene Bereiche bzw. Freiräume auf, in welchen die zu formende Stiftspitze beim Spitzen eingeführt wird. Vorzugsweise ist zusätzlich wenigstens ein offener Bereich bzw. ein Freiraum vorgesehen, in welchen die Stiftspitze eingeführt wird, wenn kein Fasson-Schneidelement beim Spitzen wirken soll und die Stiftspitze nur mittels des Messers gespitzt werden soll.

Im Sinne der Erfindung ist eine Aktivposition eine Position der Einstelleinrichtung, in welcher ein Fasson-Schneidelement gegenüber dem kanalartigen Bereich, in welchem der Stift aufgenommen werden kann, derart angeordnet ist, daß dieses Fasson- Schneidelement den Stift spitzen kann oder eine Position, in der ein Freiraum der Einstelleinrichtung relativ zum Stiftende derart angeordnet ist, daß der Stift lediglich mittels des Messers gespitzt wird. Ein in einer Aktivposition der Einstelleinrichtung an den kanalartigen Bereich grenzendes Fasson- Schneidelement wird im Sinne dieser Erfindung als aktives Fasson-Schneidelement bezeichnet.

Die aktiven Fasson-Schneidelemente können jeweils mit dem Messer in Richtung der Längsachse des Stiftes in Reihe oder überlappend angeordnet sein.

Das Magazin ist vorzugsweise scheibenförmig ausgebildet und um eine Drehachse drehbar gelagert, so daß durch eine Drehbewegung dieses Magazins die jeweiligen Fasson-Schneidelemente in eine Aktivposition bewegt werden können. Dabei sind insbesondere die Fasson-Schneidelemente in Umfangsrichtung verteilt auf bzw. in diesem Magazin angeordnet.

Besonders bevorzugt ist eine Arretiereinrichtung vorgesehen, mittels welcher die Einstelleinrichtung arretiert werden kann, wenn ein jeweiliges Fasson-Schneidelement in einer Aktivposition ist oder ein gegebenenfalls innerhalb der Einstelleinrichtung vorgesehener Freiraum, an welchen sich kein Fasson- Schneidelement anschließt, der Stiftspitze zugewandt ist, so daß der Stift nur mittels des Messers geformt wird. Die Arretiereinrichtung fixiert insbesondere das Fassonmesser gegenüber dem Gehäuse.

Vorzugsweise weist die Einstelleinrichtung ein Bedienelement auf, mittels welchem das Magazin in unterschiedliche Schaltpositionen geschaltet werden kann, und zwar insbesondere in die jeweiligen Aktivpositionen.

Das Bedienelement ist insbesondere als Drehknopf ausgebildet. Dieser Drehknopf ist vorzugsweise fest - und gegebenenfalls lösbar - mit dem Magazin verbunden.

Besonders bevorzugt ist zwischen dem Magazin und dem Bedienelement ein Behältnis angeordnet, welches zur Aufnahme der Späne dient. Dieses Behältnis kann ein separates Behältnis sein oder zumindest teilweise vom Bedienelement und/oder dem Magazin begrenzt werden.

Das Messer ist tangential zu dem von ihr geformten Stiftkonus angeordnet oder unter einem Winkel, wobei das Messer insbesondere mit ihrer Schneidkante zur Stiftachse gekippt ist. Besonders bevorzugt ist der Freiwinkel beim Spitzen zwischen 3° und 5°.

Die Erfindung soll durch die bevorzugten und beispielhaften Ausführungsformen nicht beschränkt werden. Im folgenden wird eine beispielhafte Ausführungsform der Erfindung, die die Erfindung nicht beschränken soll, anhand der Figuren näher erläutert.

Dabei zeigt:

Fig. 1 eine Draufsicht einer beispielhaften Ausführungsform der Erfindung in schematischer, teilgeschnittener Ansicht;

Fig. 2 eine Schnittansicht durch die Längsachse des Spitzers entlang der Linie 2-2 aus Fig. 1;

Fig. 3 die Einzelheit 3 aus Fig. 1 in vergrößerter, teilgeschnittener Ansicht;

Fig. 4 eine teilgeschnittene Ansicht entlang der Linie 4-4 aus Fig. 1 in schematischer Darstellung;

Fig. 5 eine teilgeschnittene Ansicht entlang der Linie 5-5 aus Fig. 1 in schematischer Darstellung;

Fig. 6 eine teilgeschnittene Ansicht der Fig. 1 mit einem Ende eines Stiftes in schematischer Darstellung; und

Fig. 7 eine Schnittdarstellung entlang der Linie 7-7 aus Fig. 6.

Fig. 1 zeigt eine Draufsicht eines erfindungsgemäßen Spitzers 10, welcher ein Gehäuse 12, ein Messer 14 sowie eine Einstelleinrichtung 16 aufweist.

Das Gehäuse 12 ist aus Metall oder Kunststoff oder dergleichen gefertigt und weist eine im wesentlichen dünnwandige Gehäuseaußenwandung 18 auf. Innerhalb des rechteckigen, mit abgerundeten Ecken 20 versehenen Gehäuses 12 ist das Messer 14 angeordnet, das über geeignete Befestigungsmittel, wie eine Schraube 22, gegenüber dem Gehäuse 12 fixiert ist. Zur Aufnahme der Schraube 22 weist das Messer 14 eine Durchgangsöffnung 24 auf, die als kreisförmige Bohrung 24 ausgebildet ist, so daß das Messer 14 über die Schraube 22 in einer bestimmten Position fixiert werden kann. Das Messer 14 weist ferner eine Schneidkante 26 auf, die sich im wesentlichen über die gesamte Länge des Messers 14 erstreckt.

Die Einstelleinrichtung 16 weist ein Magazin 28 auf, welches im Querschnitt rund ausgebildet ist und drehbar um die Drehachse 30 gelagert ist. Die Drehachse 30 ist im wesentlichen auf Höhe des dem Stift abgewandten Endes 32 der Schneidkante 26 des Messers 14 angeordnet. Das Magazin 28 weist in Umfangsrichtung verteilt vier Bereiche 34, 36, 38, 40 auf, in welche sich das vordere Ende eines Stiftes erstrecken kann. Allerdings ist nur jeweils einer dieser Bereiche 34, 36, 38, 40 in einer Aktivposition. In Fig. 1 ist der Bereich 34 in einer Aktivposition.

Die Bereiche 34, 36, 38, 40 verjüngen sich zur Drehachse 30 hin, so daß sich radial nach außen gerichtet der Öffnungsquerschnitt vergrößert. Während innerhalb eines Bereiches 38 kein Fasson-Schneidelement angeordnet ist, ist in den verbleibenden Bereichen 34, 36, 40 jeweils ein Fasson-Schneidelement 42, 44, 46 angeordnet. Die von diesen Fasson-Schneidelementen 42, 44, 46 geformten Stiftspitzen bzw. Minenspitzen sind schematisch durch die gestrichelten Linien 48, 50 angedeutet. Hieraus ist ersichtlich, daß mittels des Fasson-Schneidelements 46 eine abgerundete Stiftspitze geformt werden kann, während mittels des Fasson-Schneidelements 44 eine leicht abgerundete, am Ende jedoch spitz zulaufende Stiftspitze geformt werden kann. Da im Bereich 38 kein Fasson-Schneidelement vorgesehen ist, wird, sofern der Bereich 38 in einer Aktivposition ist, bei Spitzen eines Stiftes dieser Stift lediglich mittels der Messers 14 geformt, so daß ein spitzkegelförmiges Stiftende gebildet wird, wie durch die gestrichelte Linie 52 schematisch angedeutet ist. Die zwischen den Bereichen 34, 36, 38, 40 in Umfangsrichtung angeordneten Bereiche 54, 56, 58 sind tortenstückartig ausgebildet und - mit Ausnahme des Bereichs 58 - jeweils als Fasson- Schneidelement 42, 44, 46 ausgebildet. Diese tortenstückartigen Bereiche 54, 56, 58 können zusammenhängend ausgebildet sein oder Einzelelemente sein. Sofern diese Bereiche 54, 56, 58 Einzelelemente sind, können sie sich gegeneinander oder gegen eine Verbindungseinrichtung abstützen.

Fig. 2 zeigt eine Schnittansicht entlang der Linie 2-2 aus Fig. 1.

Aus Fig. 2 ist ersichtlich, daß das Gehäuse 12 innerhalb seiner Gehäuseaußenwandung 18 einstückig über einen oder mehrere Stege 70 mit einem zylindrischen Element 72 verbunden ist, gegen welches sich die Einstelleinrichtung 16 abstützt. Das Gehäuse weist ferner einen sich von der Gehäuseaußenwandung 18 nach innen erstreckenden kanalartigen Bereich auf, welcher sich durch eine Öffnung 74 in der Gehäuseaußenwandung 18 erstreckt und im Inneren des Gehäuses 12 von einer mit dem Gehäuse 12 fest verbundenen Wandung 76 begrenzt wird, so daß sich ein kanalartiger Bereich bildet, von welchem der Stift 78 zum Spitzen aufgenommen werden kann. Die Wandung 76 dieses kanalartigen Bereiches dient insbesondere zum Unterstützen des Stiftes. Die Wandung 76 weist einen zylindrischen Bereich 80 auf, welcher an die Gehäuseaußenwandung 18 angeformt ist, sowie eine konische Wandung 82, die dem Gehäuseinneren zugewandt an den zylindrischen Bereich 80 angeformt ist und an seinem vorderen Ende 84 offen ist. An dem vorderen Ende der konischen Wandung 82 ist ein Flansch 86 angeformt, welcher von dem zylindrischen Element 72 umfaßt ist.

Die Einstelleinrichtung 16 weist ein Magazin 28 sowie ein Bedienelement 88 auf.

Das Magazin 28 weist einen tellerartigen Bereich 90 auf, auf welchem die Fasson-Schneidelemente 42, 44, 46 montiert sind, sowie einen sich von diesem tellerartigen Bereich 90 nach unten in Richtung des Bedienelements 88 erstreckenden zylindrischen Flansch 92, welcher sich gegenüber einem Ringelement 94 abstützt. Dieses Ringelement 94 weist einen dem Magazin 28 zugewandten zylindrischen Bereich 96 auf, an welchen an dem dem Bedienelement 88 zugewandten Ende ein sich nach außen erstreckender ringförmiger Flansch 98 angeformt ist. Das Ringelement 94 stützt sich am Bedienelement 88 ab und ist mittels einem oder mehreren Stiften 100 mit dem Bedienelement 88 drehfest verbunden. Das Bedienelement 88 ist scheibenartig ausgebildet und weist in seinem unteren, der Gehäuseaußenseite zugewandten Ende eine kreissegmentartige Ausnehmung 102 auf, welche von einem als Griff dienenden Quersteg 104 durchbrochen wird. Der Quersteg 104 dient zum manuellen Verdrehen der Einstelleinrichtung 16 und somit dazu, die einzelnen Fasson- Schneidelemente 42, 44, 46 in eine Aktivposition zu bewegen. Das Bedienelement 88 hat gleichzeitig die Funktion eines abnehmbaren Deckels, der das Behältnis 105 zur Aufnahme von Spänen abdeckt. Das Bedienelement 88 ist kraftschlüssig oder über eine Rastierung am Ringelement 94 angeordnet.

Die Fig. 3 und 4 zeigen den Bereich 3 aus Fig. 1 in vergrößerter Darstellung bzw. sind eine Schnittdarstellung entlang der Linie 4-4 aus Fig. 1. Dargestellt ist jeweils eine Rastierung 106, 108 mittels welcher die Einstelleinrichtung 16, die drehbar im Gehäuse 12 aufgenommen ist, lösbar arretiert werden kann.

Fig. 5 zeigt eine Schnittdarstellung entlang der Linie 5-5 aus Fig. 1 und somit insbesondere ein Fasson-Schneidelement 44 mit seiner Schneidkante 110.

Fig. 6 zeigt die Darstellung gemäß Fig. 1 in teilgeschnittener Ansicht.

Aus Fig. 6 ist insbesondere die Bohrung 24 zu erkennen, die sich in einen ringförmigen Bereich 120 erstreckt, der an dem konischen Gehäusebereich bzw. der konischen Wandung 82, welcher den Stift abstützt, angeformt ist. Ferner ist aus Fig. 6 zu erkennen, wie sich die Stiftspitze bzw. die Minenspitze eines Stiftes 78 an ein Fasson-Schneidelement 42 anlegt, welches in einer Aktivposition ist. Überdies verdeutlicht Fig. 6, wie der konische Gehäusebereich 82, welcher zur Unterstützung des Stiftes 78 dient, mit seinem offenen Ende 84 an den zylindrischen Gehäusebereich 72 angeformt ist, in welchem die Einstelleinrichtung 16 aufgenommen ist.

Fig. 7 zeigt eine Schnittdarstellung entlang der Linie 7-7 aus Fig. 6.

Aus Fig. 7 ist insbesondere zu erkennen, daß das Messer 14 unter einem Winkel 130 zur Tangentialen des beim Spitzen entstehenden kegelförmigen Bereichs des Stiftes angeordnet ist. Bezugszeichen 10 Spitzer

12 Gehäuse von 10

14 Messer

16 Einstelleinrichtung

18 dünnwandige Gehäuseaußenwandung von 12

20 abgerundete Ecke von 18

22 Schraube

24 Durchgangsöffnung von 14

24 Bohrung in 120

26 Schneidkante von 14

28 Magazin von 16

30 Drehachse von 28

32 Ende von 26

34 Bereich von 28

36 Bereich von 28

38 Bereich von 28

40 Bereich von 28

42 Fasson-Schneidelement

44 Fasson-Schneidelement

46 Fasson-Schneidelement

48 gestrichelte Linie

50 gestrichelte Linie

52 gestrichelte Linie

54 Bereich

56 Bereich

58 Bereich

70 Steg 70

72 zylindrisches Element

74 Öffnung

76 Wandung

78 Stift

80 zylindrischer Bereich von 76

82 konische Wandung

84 vorderes Ende

86 Flansch

88 Bedienelement

90 tellerartiger Bereich von 28

92 zylindrischer Flansch von 28

94 Ringelement

96 zylindrischer Bereich von 94

98 ringförmiger Flansch

100 Stift

102 kreissegmentartige Ausnehmung

104 Quersteg

105 Behältnis

106 Rastierung

110 Schneidkante von 44

120 ringförmiger Bereich

130 Winkel


Anspruch[de]
  1. 1. Spitzer für Stifte mit einer Mine, wie Kosmetikstifte und dergleichen, mit
    1. - einem Gehäuse (12);
    2. - einer Halterungseinrichtung, welche einen Stift unterstützt;
    3. - wenigstens einem gegenüber dem Gehäuse (12) fixierten Messer (14), welches unter einem Winkel zur Längsachse des in der Halterungseinrichtung unterstützten Stiftes in wenigstens einen Teilbereich eines Stiftendes zum Spitzen des Stifts eingreift; und
    4. - einer gegenüber dem Gehäuse (12) beweglich angeordneten Einstelleinrichtung (16), in welcher wenigstens zwei unterschiedliche Fasson-Schneidelemente (42, 44, 46) gelagert sind, die ebenfalls beweglich gegenüber dem Gehäuse (12) angeordnet sind, so daß diese unterschiedlichen Fasson-Schneidelemente (42, 44, 46) in unterschiedlichen Schaltpositionen der Einstelleinrichtung (16) zum Fassonieren der Mine des Stifts alternativ mit dem Stift in Eingriff gebracht werden können.
  2. 2. Spitzer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in wenigstens einer Schaltposition der Einstelleinrichtung (16) ein an der Einstelleinrichtung (16) gelagertes Fasson-Schneidelement (42, 44, 46) in Umfangsrichtung des Stiftes unter einem Winkel gegenüber dem Messer (14) versetzt in den Stift eingreift.
  3. 3. Spitzer nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens zwei Fasson-Schneidelemente (42, 44, 46) der Einstelleinrichtung (16) unterschiedlich gestaltet sind.
  4. 4. Spitzer nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens zwei Fasson-Schneidelemente (42, 44, 46) der Einstelleinrichtung (16) beim ihrem jeweiligen Eingriff mit dem Stift eine unterschiedliche Relativlage zum Stift aufweisen.
  5. 5. Spitzer nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstelleinrichtung (16) ein Magazin (28) mit unterschiedlichen Fasson-Schneidelementen (42, 44, 46) aufweist.
  6. 6. Spitzer nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Magazin (28) im wesentlichen scheibenförmig ausgebildet ist und um eine Drehachse drehbar gelagert ist, wobei die Fasson-Schneidelemente (42, 44, 46) bei verschiedenen Drehwinkeln bezüglich dieser Drehachse angeordnet sind.
  7. 7. Spitzer nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine erste Arretiereinrichtung, welche die Einstelleinrichtung (16) in unterschiedlichen Schaltpositionen arretieren kann, so daß unterschiedliche Fasson- Schneidelemente (42, 44, 46) zum Anspitzen des Stiftes in den Stift eingreifen können und in dieser Eingriffsposition gegenüber dem Stift bezüglich der Stiftlängsachse fixiert sind.
  8. 8. Spitzer nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in wenigstens einer Schaltposition der Einstelleinrichtung (16) alle Fasson-Schneidelemente (42, 44, 46) der Einstelleinrichtung (16) mit dem Stift außer Eingriff sind, so daß der Stift in dieser Schaltposition ausschließlich mittels der gegenüber dem Gehäuse (12) fest angeordneten messerartigen Scheide angespitzt werden kann.
  9. 9. Spitzer nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein Bedienelement (88), welches insbesondere als Drehknopf ausgebildet ist, zum Schalten des Magazins (28) in unterschiedliche Schaltpositionen.
  10. 10. Spitzer nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Bedienelement (88) über eine lösbare, drehfeste Verbindung mit dem Magazin (28) verbunden ist.
  11. 11. Spitzer nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sich zwischen dem Magazin (28) und dem Bedienelement (88) ein Behältnis (105) zur Aufnahme von Spänen erstreckt.
  12. 12. Spitzer nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Messer (14) den Trägerkörper des Stiftes beim Spitzen in einem Endbereich kegelstumpfförmig formt und dabei im Kontaktbereich zwischen dem Kegelstumpf und dem Messer (14) unter einem Winkel zur Tangentialen des Kegelstumpfes angeordnet ist.






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