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Dokumentenidentifikation DE19501545C2 31.05.2001
Titel Verfahren zum Andrehen eines Garnes in einer Spinnmaschine
Anmelder Murata Kikai K.K., Kyoto, JP
Erfinder Banba, Susumu, Kyoto, JP
Vertreter Herrmann-Trentepohl und Kollegen, 81476 München
DE-Anmeldedatum 19.01.1995
DE-Aktenzeichen 19501545
Offenlegungstag 27.07.1995
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 31.05.2001
Veröffentlichungstag im Patentblatt 31.05.2001
IPC-Hauptklasse D01H 15/00
IPC-Nebenklasse D01H 1/115   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Andrehen eines Garnes in einer Spinnmaschine gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

In herkömmlichen Spinnmaschinen, zur Herstellung von gesponnenem Garn mit Hilfe eines sich drehenden Luftstromes, ist ein Verfahren zum Andrehen von Garn bekannt, bei dem, im Falle daß ein gesponnenes Garn geschnitten oder gebrochen ist, das Garn angedreht wird, indem auf der Spinnseite ein Spinngarn herausgezogen wird sowie ein Spulgarn auf der Aufwickelseite, wobei das Spinngarn und das Spulgarn in einen Knoter eingeführt werden.

Bei Spinnmaschinen zur Herstellung von gesponnenem Garn mit Hilfe eines sich drehenden Luftstromes ist ein Garnandrehverfahren bekannt, bei dem im Falle, daß ein gesponnenes Garn aufgrund eines Defektes des gesponnenen Garnes selbst oder eines Defektes der Vorrichtung abgeschnitten ist, oder in dem Falle, daß ein Verdickungsmelder, der in der Spinnmaschine angeordnet ist, während des Spinnens eine Verdickung entdeckt, so daß das gesponnene Garn zwangsweise abgeschnitten wird, auf der Spinnseite ein Spinngarn und auf der Wickelseite ein Spulengarn herausgezogen werden, um das Spinngarn und das Spulengarn in einen Knoter einzuführen, um diese aneinander anzudrehen. Andererseits wird bei einer Spinnmaschine, die einen sich drehenden Luftstrom nutzt, z. B. eine Spinnmaschine, wie sie in der japanischen Offenlegungsschrift Nummer 161525/1991 offenbart ist, ein gesponnenes Garn nicht einfach dadurch erzeugt, indem ein Faserband, welches aus einem Streckbereich herausgezogen wird, einem Spindelteil zugeführt wird, sondern es ist notwendig, ein sogenanntes Leitgarn (ein Garn, welches aus dem Garnpaket herausgezogen wird) durch eine Spindelöffnung in den Spindelteil einzuführen. Es ist daher manchmal unmöglich, ein Garn von der Spinnseite mit einem Garn von der Aufwickelspule anzudrehen.

Schließlich offenbart das Dokument DE 43 08 392 A1 ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Fadenverbinden in einer Spinnmaschine, die einen Spinnbereich und einen Düsenbereich zum Aufstrahlen eines drehenden Luftstromes auf ein aus einem Streckwerk auslaufendes Faserband aufweist, wobei das Einführen eines Endteils eines Fadens an der Seite einer Auflaufspule vom Spindelbereich in eine zweite Düse, um den Fadenendteil zu öffnen, das Drehen des Fadenendteiles um die Spindel durch Aufblasen eines Luftstromes mit geringem Druck aus der ersten Düse und das Zuführen des verstreckten Faserbandes aus dem Düsenbereich zum Durchführen einer Fadenverbindung vorgesehen sind. Zur Durchführung des Verfahrens zum Fadenverbinden werden der Spindelbereich und der Düsenbereich voneinander getrennt, woraufhin ein auflaufspulenseitiges Fadenendteil abgezogen wird, das der Einwirkung eines drehenden Luftstromes ausgesetzt ist, wonach ein verstrecktes Faserband zugeführt wird und der Wickelbetrieb aufgenommen wird, wenn die Fadenspannung zunimmt.

Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren zum Andrehen von Garn vorzusehen, das dann eingesetzt wird, wenn ein Leitgarn benutzt wird, um den Spinnvorgang erneut zu starten, und welches in der Lage ist, das Andrehen des Garnes so auszuführen, daß eine hervorragend angedrehter Verbindungsbereich entsteht.

Die Aufgabe wird durch die im Patentanspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst.

Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Verfahrens sind in den Unteransprüchen 2 bis 5 angegeben.

Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren wird das Leitgarn in gestrecktem und stabilem Zustand gehalten und werden die von dem Faserband abgetrennten Fasern sicher um das Leitgarn gewickelt, wodurch die Erfolgsrate des Andrehens des Garns erhöht wird.

Es ist daher möglich zu verhindern, daß Verdrehkontraktionen, Fadenschlaufen oder Schleifen in dem angedrehten Garnteil des gesponnenen Garnes Y verbleiben, welches schon angedreht wurde, und wobei ebenfalls verhindert werden kann, daß das gesponnene Garn aufgrund einer Verdickungsmeldung oder ähnliches ein weiteres mal abgeschnitten wird.

Im Folgenden wird anhand der Zeichnung ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung beschrieben, darin zeigt

Fig. 1 eine Seitenansicht, einschließlich eines Teiles einer Spinnmaschine,

Fig. 2 eine teilweise vergrößerte Schnittansicht eines Düsenteiles und eines Spinnteiles der Spinnmaschine, wobei das Spinnprinzip für die Herstellung von gesponnenem Garn gezeigt ist,

Fig. 3 eine Seitenansicht einschließlich einer Teilsektion der Spinnmaschine nach Fig. 1,

Fig. 4 ebenfalls eine Seitenansicht, einschließlich einer Teilsektion der Spinnmaschine nach Fig. 1,

Fig. 5 ebenfalls eine Seitenansicht, einschließlich einer Teilsektion der Spinnmaschine nach Fig. 1.

Die Spinnmaschine, bei der das Verfahren zum Andrehen von Garn der vorliegenden Erfindung angewendet wird, wird bezüglich der Fig. 1, die eine Seitenansicht, einschließlich einer Sektion eines Teiles der Spinnmaschine darstellt und Fig. 2, die eine vergrößerte Schnittansicht eines Düsenteiles und eines Spindelteiles der Spinnmaschine ist, die das Spinnprinzip der Herstellung von gesponnenem Garn mit Hilfe eines sich drehenden Luftstromes zeigt, beschrieben.

Das Bezugszeichen L in Fig. 1 bezeichnet ein Faserband, welches über eine Faserbandführung T an eine Verzugeinrichtung D (Streckwerk) übergeben wird. Die Verzugeinrichtung D umfaßt ein Zuführwalzenpaar Rb, ein Zwischenwalzenpaar Rt, ein Riemchenwalzenpaar Rs und ein Ausgangswalzenpaar Rf. Das Faserband L, welches in die Verzugeinrichtung D gestreckt wird, wird in eine Spinnsektion Sp eingeführt, die ein Düsenteil N sowie ein Spindelteil S umfaßt, und wird in der Spinnsektion Sp in ein gesponnenes Garn Y geformt.

Das Spindelteil S wird von einem Halteteil h am Ende eines Pleuls r eines Zylinders Cs gehalten und kann von dem Düsenteil N getrennt oder mit diesem verbunden sein.

Die Fig. 2 ist eine schematische, teilweise vergrößerte Schnittansicht einer Düse n des Düsenteiles N aus Fig. 1 sowie einer hohlen Spindel s Spindelteiles S. Die Düse n ist mit einer Vielzahl von (z. B. vier) Luftstromöffnungen 3 durchbohrt, die in Richtung eines konischen Endes 2 der hohlen Spindel s in tangentialer Richtung der peripheren Wandung eines zylindrischen Hohlraumes 1 geneigt sind. In dem zylindrischen Hohlraum 1 ist ein nadelähnliches Führungsteil 5 mit einem Durchmesser, der kleiner ist, als der Durchmesser eines Einlaßteiles eines hohlen Durchlaßes 4 der hohlen Spindel s, dessen freies Ende so angeordnet ist, daß es einem Einlaßteil des hohlen Durchlaßes 4 der hohlen Spindel s gegenüberliegt, an einer Innenwand 6 auf der Seite am Ausgangswalzenpaar Rf der Düse n angebracht.

Während in der vorliegenden Ausführungsform die eingesetzte hohle Spindel s durch eine geeignete Antriebseinrichtung drehbar gehalten ist, ist darauf hinzuweisen, daß die hohle Spindel s ebenso von stationären Einrichtungen gehalten sein kann.

Das verstreckte Faserband L, welches von der vorderen Rolle R dem Streckwerk D zugeführt wird, wird durch einen Saugluftstrom in den zylindrischen Hohlraum 1 innerhalb der Düse n in die Nähe einer Faserbandeinführung 7 der Düse n gesaugt, wobei der Saugluftstrom durch Luftstrahlen von den Luftstrahlenöffnungen 3 erzeugt wird.

Die Fasern f, aus denen das Faserband L besteht, welches in den zylindrischen Hohlraum eingesaugt wird, werden entlang der Peripherie des nadelartigen Leitteiles 5 geführt und in die Nähe des konischen Endes der hohlen Spindel s geleitet, wobei die Fasern f1 einem sich drehenden Luftstrom unterworfen werden, der aus den Luftstrahlöffnungen 3 gepreßt wird, wobei sie in der äußeren Peripherie der hohlen Spindel s in der Richtung des sich drehenden Luftstromes verdreht werden, während sie von dem Faserband L getrennt werden.

Zu dieser Zeit sind die Fasern f1 von dem Faserband L getrennt, da das nadelartige Leitteil 5 die Bildung von Kernfasern verhindert und da die hohle Spindel s rotiert, so daß die Fasern in der äußeren Peripherie des Endteiles 2 der hohlen Spindel s gleichmäßig verteilt werden, wodurch kaum Fasern vorhanden sind, die einen Kern bilden können, wodurch schließlich die Mehrzahl der Fasern verdreht werden, um ein verdrehtes, gesponnenes Garn Y zu bilden. Weiterhin neigt die Verdrehung, die durch den sich drehenden Luftstrom erreicht wird, dazu, sich in Richtung des vorderen Walzenpaares R fortzusetzen, was jedoch durch das nadelartige Leitteil 5 verhindert wird. Wie oben beschrieben, werden die Fasern f1, die verdreht werden, erfolgreich in gesponnenes Garn Y geformt, daß durch den hohlen Durchlaß 4 der hohlen Spindel s hindurchgeht und in die Richtung der Aufwickelsektion für gesponnenes Garn weitergegeben wird. Es ist darauf hinzuweisen, daß die Vorrichtung zur Bildung eines gesponnenen Garnes wie oben beschrieben, z. B. in dem japanischen Patentdokument 161525/1991 offenbart ist.

Im Folgenden wird bezüglich der Fig. 1 und Fig. 3 bis 5 das Verfahren zum Andrehen von Garnen beschrieben, das in Spinnmaschinen zur Herstellung von gesponnenen Garnen mit Hilfe eines sich drehenden Luftstromes wie oben beschrieben auftritt, bei denen es sich um Seitenansichten, einschließlich einer Teilsektion der Spinnmaschine nach Fig. 1 handelt.

Das Bezugszeichen 8 bezeichnet eine Luftkammer, die zwischen dem Düsenteil N und dem Spindelteil S gebildet ist. Die Luftkammer 8 ist mit einer Luftsaugquelle verbunden, um Luft mit einem leichten Saugdruck durch eine Saugbohrung 9 zu saugen, die als Austrittsbohrung für Luft dient, die während des Spinnens aus den Luftstrahlöffnungen 3 der Düse n gedrückt wird, wobei sie die Funktion hat, schwebende Fasern, die während des Spinnens innerhalb der Luftkammer 8 erzeugt werden, anzusaugen und zu entfernen. Die Luftkammer 8 ist während des Spinnens oder des Andrehens des Garns immer einem leichten Luftsaugdruck unterworfen.

Das Bezugszeichen 10 bezeichnet eine Druckluftversorgungsbohrung, deren eines Ende mit einer nicht gezeigten Druckluftquelle verbunden ist und deren anderes Ende mit der Luftkammer 8 verbunden ist. Die Druckluftversorgungsbohrung 10 ist im wesentlichen gegenüber der obengenannten Saugbohrung 9 angeordnet. Während des Spinnens wird keine Druckluft von der Druckluftquelle in die Druckluftkammer 8 geführt, wird aber während des weiter unten beschriebenen Andrehens des Garns eingeleitet.

In dem Falle, daß das Spinnen von Garn, z. B. aufgrund der Tatsache, daß die Düse n der Spinnmaschine mit dem Faserband verstopft ist oder das Verunreinigungen in dem Faserband enthalten sind, unmöglich wird, wodurch das gesponnene Garn abgeschnitten wird oder bricht, wird der Antrieb der Verzugseinrichtung D angehalten, um den Transport des Faserbandes L in den Spinnteil Sp anzuhalten, wonach, wie in Fig. 3 gezeigt, ein Zylinder Cs eingesetzt wird, so daß das Spindelteil S, welches auf dem Halteteil a am Ende des Pleuls r gehalten wird, von dem Düsenteil N getrennt wird. Es ist darauf hinzuweisen, daß das Abziehen des gesponnenen Garns und das Aufnehmen des gesponnenen Garns auf eine Anlaufspule mittels einer nicht gezeigten Lieferrolle gleichzeitig mit dem Anhalten des Antriebs der Verzugseinrichtung D gehalten wird.

Wie in Fig. 4 gezeigt, wird das gesponnene Garn oder auch Leitgarn (ein Garn, welches aus dem Garnwickel gezogen wird und das im folgenden als Leitgarn bezeichnet wird) y auf der Wickelseite durch den hohlen Durchlaß 4 der hohlen Spindel s geführt und durch geeignete Mittel, wie z. B. nicht gezeigte Saugeinrichtungen, vom Ende des hohlen Durchlaßes 4 bis zu einer geeigneten Länge herausgezogen. Gleichzeitig wird ein Ende y' des Leitgarnes y durch eine Öffnungseinrichtung oder etwas ähnliches, das einen Luftstrom nutzt, abgewickelt. Die Länge des Leitgarnes y, welches aus dem Ende des hohlen Durchlaßes 4 gezogen wird, ist vorzugsweise so lang, daß das Ende des geöffneten Leitgarnes y einen Einlaß 9 der Saugbohrung 9 erreicht oder etwas in den Einlaß hereinreicht, wenn das Spindelteil S und das Düsenteil N zusammengebracht werden.

Demzufolge wird der Zylinder Cs bewegt, um das Spindelteil S und das Düsenteil N zusammenzubringen, wie in Fig. 5 gezeigt ist.

Die Bewegung des Zylinders Cs veranlaßt Druckluft dazu, nach der Bewegung des Spindelteils S, welches von dem Halteteil h am Ende des Pleuls r in Richtung des Düsenteils N gehalten wird, von der Druckluftversorgungsbohrung 10 in die dann vorhandene Luftkammer 8 zu strömen.

Die Druckluft kann durch die Druckluftversorgungsbohrung 10 auch vor der Bewegung des Spindelteils S in Richtung des Düsenteils N geleitet werden, um dadurch das Spindelteil S und das Düsenteil N mit der Druckluft zu reinigen.

Währenddessen das Spindelteil S und das Düsenteil N zusammengebracht werden, wird das Leitgarn y, welches aus dem Ende des hohlen Durchlasses 4 gezogen wird, mit Hilfe des Druckluftstromes, der ausgehend von der Druckluftversorgungsbohrung 10 in Richtung des Einlaßes 9' der Saugbohrung 9 strömt, in Richtung des Einlaßes 9' der Saugbohrung 9 bewegt, wobei Verdrehungskontraktionen, Fadenschlingen oder ähnliches entfernt werden, so daß das Garn y gestreckt wird.

Bei dem Wiederanfahren, des Antriebes der Verzugseinrichtung D wird das Faserband L von der Düse n unter den oben beschriebenen Bedingungen zu dem Leitgarn y gebracht, wobei die Fasern f1, welche von dem Faserband L abgetrennt sind, erfolgreich an dem Leitgarn y festgesetzt werden und dann durch den Druckluftstrom, der ausgehend von der Druckluftversorgungsbohrung 10 in Richtung des Einlaßes 9' der Saugbohrung 9 strömt, gestreckt werden, wenn das Leitgarn y durch eine nicht gezeigte Lieferrolle in Richtung der Aufwicklung bewegt wird, wodurch das gesponnene Garn Y als kontinuierliche Verlängerung des Leitgarnes y gebildet wird, was das Andrehen des Garnes vervollständigt.

Die Versorgung mit Druckluft von der Druckluftversorgungsbohrung 10 zu der Luftkammer 8 wird nach Abschluß des vorgenannten Andrehens des Garnes beendet, wobei die Luftkammer 8 in ihrem schwach negativen Druckzustand zurückkehrt.

Wie oben beschrieben werden die Fasern f1, welche von dem Faserband L abgetrennt sind, um das Leitgarn y gewickelt, da während des Andrehens des Garnes das Leitgarn y durch den Druckluftstrom, der von der Druckluftversorgungsbohrung 10 in Richtung des Einlaßes 9' der Einlaßbohrung 9 strömt, mit Spannung versehen und gestreckt wird, um einen stabilen Zustand aufrechtzuerhalten. Dementsprechend wird die Erfolgsrate des Andrehens des Garns verbessert und es wird verhindert, daß Verdrehkontraktionen, Fadenschlaufen oder Schleifen in dem angedrehten Garnteil des gesponnenen Garnes Y verbleiben, das bereits verbunden wurde und es wird weiterhin verhindert, daß das gesponnene Garn wieder infolge einer Verdickungsmeldung oder ähnlichem abgeschnitten wird.


Anspruch[de]
  1. 1. Verfahren zum Andrehen eines Garnes in einer Spinnmaschine, die ein Spindelteil (S) und ein Düsenteil (N) umfaßt, in dem ein sich drehender Luftstrom erzeugt wird, der auf ein aus einer Verzugseinrichtung (D) in das Düsenteil (N) laufendes Faserband (L) zur Bildung des Garnes aufgestrahlt wird, wobei zum Andrehen des Garnes das Düsenteil (N) vom Spindelteil (S) getrennt wird, ein Leitgarn (Y) vom Garnaustritt her durch die hohle Spindel (s) des Spindelteils (S) geführt und aus dieser herausgezogen wird, wobei das herausgezogene Leitgarnende (Y') durch einen geeigneten Luftstrom geöffnet wird, woraufhin das Spindelteil (s) und das Düsenteil (N) wieder zusammengeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Zusammenführen des Spindelteils (S) und des Düsenteils (N) das Leitgarnende (Y') durch Erzeugen eines Druckluftstromes in einer durch das Spindelteil (S) und das Düsenteil (N) gebildeten Luftkammer (8) gespannt wird, um das Leitgarn (Y) frei von Schlaufen und Knicken zu halten, woraufhin das Faserband (L) zur Vervollständigung des Andrehens des Garnes durch die Düse(n) des Düsenteils (N) zu dem Leitgarn (Y) geführt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckluftstrom in einen Strom geformt wird, der sich ausgehend von einer Druckluftversorgungsbohrung (10) in Richtung einer Saugbohrung (9) bewegt, die dazu dient, Luft unter einem leichten Saugdruck anzusaugen.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Zufuhr der Druckluft bereits vor der Bewegung des Spindelteils (s) in Richtung des Düsenteils (N) zur Einigung des Spindelteils (S) und des Düsenteils (N) durch die Druckluftversorgungsbohrung (10) erfolgt.
  4. 4. Spinnmaschine mit einem sich drehenden Luftstrom mit einem Düsenteil und einem Spindelteil, das in der Lage ist, mit dem Düsenteil verbunden und von diesem getrennt zu werden, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Düsenteil (N) und dem Spindelteil (S) eine Luftkammer (8) gebildet wird und daß in der Luftkammer, in die das obere Ende einer hohlen Spindel (s) des Spindelteils (S) eingeführt wird, eine Druckluftversorgungsbohrung (10) angeordnet ist sowie eine Saugbohrung (9) zum Ansaugen von Luft um die Luftkammer unter einem leichten Saugdruck zu halten.
  5. 5. Spinnmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein nadelartiges Leitteil (5), dessen freies Ende so angeordnet ist, daß es dem oberen Ende der hohlen Spindel (s) gegenüberliegt, an einer inneren Wand des Düsenteiles angebracht ist.






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