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Dokumentenidentifikation DE19957752A1 07.06.2001
Titel Fadenführerhalter
Anmelder W. Schlafhorst AG & Co, 41061 Mönchengladbach, DE
Erfinder Engelhardt, Dietmar, 41061 Mönchengladbach, DE
DE-Anmeldedatum 01.12.1999
DE-Aktenzeichen 19957752
Offenlegungstag 07.06.2001
Veröffentlichungstag im Patentblatt 07.06.2001
IPC-Hauptklasse D01H 13/04
IPC-Nebenklasse B65H 57/28   
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft einen Fadenführerhalter (6) zum auswechselbaren Befestigen eines Fadenführers (5) an einer changierbaren Fadenführerstange (7). Der Fadenführerhalter (6) besteht dabei aus einem Basiselement (8), das die Fadenführerstange (7) wenigstens teilweise umgreift und eine Einrichtung zum Festlegen des Fadenführers aufweist sowie einem Klemmkörper (9), der gegen die Fadenführerstange (7) anstellbar ist.
Erfindungsgemäß sind wenigstens das Basiselement (8) und der Klemmkörper (9) aus Kunststoff gefertigt und über einen Exzenterbolzen (10) verbunden.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Fadenführerhalter gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.

Derartige Fadenführerhalter sind im Zusammenhang mit Kreuzspulen herstellenden Textilmaschinen, insbesondere Offenend-Spinnmaschinen, in verschiedenen Ausführungsformen bekannt.

In der DE 42 38 475 A1 ist beispielsweise ein Fadenführerhalter dargestellt, dessen Klemmkörper nach Art einer Schelle ausgebildet ist. Das heißt, der Fadenführerhalter wird durch einen Schraubenbolzen, der zwei Befestigungslaschen beaufschlagt, kraftschlüssig an einer Fadenführerstange festgelegt.

Nachteilig bei diesen bekannten Fadenführerhaltern ist allerdings, daß der Schellenkörper, um eine ausreichend hohe Klemmkraft übertragen zu können, recht stabil und damit relativ schwer ausgebildet sein muß.

Da auf einer Maschinenseite einer Offenend-Spinnmaschine bis zu 156 dieser Fadenführerhalter an einer changierenden Fadenführerstange angeordnet sind, die ständig beschleunigt und abgebremst wird, wirkt sich das relativ hohe Gewicht dieser bekannten Fadenführerhalter, insbesondere in Bezug auf die mit vertretbaren Verschleiß erzielbare Changiergeschwindigkeit, sehr negativ aus.

Eine andere Ausführungsform eines Fadenführerhalters ist im deutschen Gebrauchsmuster 18 77 928 gezeigt und beschrieben.

Dieser bekannte Fadenführerhalter verfügt über einen J-förmig ausgebildeten Grundkörper, der mit seinem hakenartigen Ansatz die Fadenführerstange teilweise umfaßt, sowie über einen gegen die Fadenführerstange anpreßbaren Spannschuh. Der Spannschuh wird dabei durch einen Schraubenbolzen beaufschlagt, der in einer entsprechenden Gewindebohrung des abgewinkelten Abschnittes des Grundkörpers angeordnet ist.

Auch der Basiskörper des Fadenführerhalters gemäß DE-GM 18 77 928 muß, damit eine ausreichend hohe Klemmkraft erzielt werden kann, entsprechend stabil und damit schwer ausgelegt sein und weist damit ebenfalls die vorstehend bereits dargelegten Nachteile auf.

Ausgehend vom vorgenannten Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, die bekannten Fadenführerhalter zu verbessern.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen Fadenführerhalter gelöst, wie er im Anspruch 1 beschrieben ist.

Vorteilhafte Ausgestaltungen des Fadenführerhalters sind Gegenstand der Unteransprüche.

Die erfindungsgemäße Ausbildung des Fadenführerhalters hat dabei insbesondere den Vorteil, daß durch die Verwendung von Kunststoff das Gewicht des Fadenführerhalters gegenüber vergleichbaren Fadenführerhaltern aus Metall deutlich gesenkt werden kann, ohne daß die mit der erfindungsgemäßen Einrichtung erzielbare Klemmkraft negativ beeinflußt wird.

In bevorzugter Ausführungsform ist der Exzenterbolzen dabei, wie im Anspruch 2 dargelegt, aus einem metallenen Werkstoff, beispielsweise einem legierten Stahl gefertigt. Ein aus einem solchen Material gefertigter Exzenterbolzen ist äußerst biegesteif und kann daher relativ klein und damit leicht gebaut werden. Außerdem können mit derartigen Exzenterbolzen, insbesondere wenn deren Exzentrizität gering ist, problemlos große Klemmkräfte ausgeübt werden.

Vorteilhafterweise weist das Basiselement, wie im Anspruch 3 beschrieben ist, unter anderem zwei parallel angeordnete Zuglaschen auf, in denen jeweils eine Bohrung zur drehbaren Lagerung des Exzenterbolzens angeordnet ist.

Durch entsprechende Dimensionierung der Zuglaschen ist es dabei auf einfache Weise möglich, sicherzustellen, daß beim Einstellen des Exzenterbolzens eine relativ große Klemmkraft erzeugt werden kann, ohne daß die im Bereich der Lagerbohrungen auftretende Flächenpressung oder die an den Laschen wirksamen Zugspannungen, die für das verwendete Kunststoffmaterial kritischen Werte erreichen oder übersteigen.

Die im Anspruch 4 beschriebene Ausführungsform ermöglicht es, den Klemmkörper durch einfaches Verschwenken des Exzenterbolzens definiert in Längsrichtung der Zuglaschen des Basiselementes zu verlagern. Auf diese Weise wird die zwischen dem Basiselement und dem Klemmkörper verlaufende Fadenführerstange kraftschlüssig beaufschlagt und der Fadenführerhalter zuverlässig an der Fadenführerstange festgelegt.

In vorteilhafter Ausführungsform ist am Basiselement eine Zentriereinrichtung, beispielsweise in Form eines zylindrischen Nockens oder dgl., angeordnet. Dieser zylindrische Nocken korrespondiert im Einbauzustand des Fadenführerhalters mit einer entsprechenden Bohrung in der Fadenführerstange (Anspruch 5).

Eine solche Zentriereinrichtung erleichtert einerseits die exakte Positionierung des Fadenführerhalters an der Fadenführerstange und bietet aufgrund des Formschlusses eine zusätzliche Sicherheit gegen Relativbewegungen zwischen Fadenführerhalter und Fadenführerstange.

In bevorzugter Ausbildung weist der Klemmkörper, wie im Anspruch 6 beschrieben, eine konkave Anlagefläche auf, deren Radius auf den Durchmesser der Fadenführerstange abgestimmt ist. Durch eine relativ große Kontaktfläche wird dabei sichergestellt, daß auch mit einer relativ geringen Flächenpressung eine hohe Klemmkraft des Exzenterbolzen erzielt werden kann.

Aufgrund der relativ geringen Flächenpressung ist dabei zuverlässig gewährleistet, daß schädliche plastische Verformungen an der Fadenführerstange aufgrund zu hoher Klemmkraft ausgeschlossen werden.

Wie im Anspruch 7 dargestellt, weist der Exzenterbolzen einen Schlüsselkopf zum Ansetzen eines Werkzeuges, zwei Lagerabschnitte, einen dazwischenliegenden Exzenterabschnitt sowie endseitig eine Nut auf.

In dieser Nut ist ein Sicherungsring festlegbar, der den Exzenterbolzen im Einbauzustand in den Bohrungen des Basiselementes drehbar fixiert.

Am Schlüsselkopf, der vorzugsweise einen Vierkant aufweist, kann ein Werkzeug angesetzt und dadurch der Exzenter verdreht werden. Der exzentrisch angeordnete Mittelabschnitt des Bolzens beaufschlagt dabei den Klemmkörper und verlagert diesen zum Beispiel in Richtung der Fadenführerstange.

Das heißt, durch Verdrehen des Exzenterbolzens kann der Fadenführerhalter kraftschlüssig an der Fadenführerstange festgelegt werden.

Um zu vermeiden, daß sich der Exzenterbolzen während des Spinnbetriebes selbsttätig löst, was zu einer Verringerung bzw. zu einem Verlust des Kraftschlusses führen würde, kann zum Beispiel im Bereich des Schlüsselkopfes eine Sicherungseinrichtung vorgesehen sein (Anspruch 8).

Eine solche Sicherungseinrichtung könnte beispielsweise aus einer am Schlüsselkopf angeordneten einseitigen Raste bestehen, die sich beim Einstellen des Exzentersbolzens etwas in das Kunststoffmaterial der betreffenden Zuglasche eingräbt und damit ein ungewolltes Lösen des Exzenterbolzens verhindert.

Die maschinenlange, mit bis zu 156 Fadenführer bestückte Fadenführerstange wird während des Spinnbetriebes mit nicht unerheblichen Torsionskräften beaufschlagt. Daher ist wenigstens ein Teil der Fadenführerhalter, wie im Anspruch 9 dargelegt, mit Führungslaschen ausgerüstet, die in einer entsprechenden Führungsnut einer stationären Führungseinrichtung gleiten. Diese als Verdrehsicherungen fungierenden Führungseinrichtungen sind vorzugsweise im Bereich jeder zweiten Spinnstelle angeordnet, so daß die auftretenden Torsionskräfte auf einfache Weise und äußerst materialschonend auf eine Vielzahl von Verdrehsicherungen abgesetzt werden können.

Wie im Anspruch 10 beschrieben, sind die Führungslaschen dabei mit einem Gleit- und Verschleißschutz, beispielsweise in Form eines aufgedampften Metallfilms oder dgl., ausgerüstet. Durch einen solchen Gleitschutz kann nicht nur der Verschleiß an den Führungslaschen deutlich reduziert, sondern auch die Reibung zwischen den betroffenen Bauteilen positiv beeinflußt werden.

Ein derartiger Gleit- und Verschleißschutz kann selbstverständlich auch im Bereich der Führungsnuten der Führungseinrichtungen angeordnet sein.

Weitere Einzelheiten der Erfindung sind einem nachfolgend anhand der Zeichnungen erläuterten Ausführungsbeispiel entnehmbar.

Es zeigt:

Fig. 1 in Seitenansicht eine Spuleinrichtung einer Kreuzspulen herstellenden Textilmaschine, mit einem erfindungsgemäßen Fadenführerhalter,

Fig. 2 in einem größeren Maßstab das Basiselement des Fadenführerhalters, in Seitenansicht,

Fig. 3 das Basiselement gemäß Fig. 2, in Vorderansicht,

Fig. 4 in vergrößertem Maßstab den Exzenterbolzen, in Seitenansicht,

Fig. 5 den Exzenterbolzen gemäß Fig. 4, in Vorderansicht,

Fig. 6 in vergrößertem Maßstab den Klemmkörper, in Seitenansicht.

Die in der Fig. 1 insgesamt mit der Bezugszahl 1 gekennzeichnete Spuleinrichtung verfügt, wie üblich, über eine Spultrommel 2, die über Reibschluß eine Kreuzspule 3 antreibt. Die Kreuzspule 3 ist dabei in einem schwenkbar gelagerten Spulenrahmen 4 gehalten.

In einem zwischen Spultrommel 2 und Kreuzspule 3 befindlichen Bereich changiert ein Fadenführer 5, der dafür sorgt, daß ein zum Beispiel in einer Offenend-Spinneinheit gesponnener Faden 12 in sich kreuzenden Lagen auf eine im Spulenrahmen 4 gehaltene Hülse aufgewickelt wird. Der vorzugsweise aus Hartkeramik gefertigte Fadenführer 5 ist dabei mittels eines Fadenführerhalters 6 an eine maschinenlange Fadenführerstange 7 angeschlossen, die von einem zentralen (nicht dargestellten) Fadenführergetriebe ständig hin- und herbewegt wird.

Wie in Fig. 1 angedeutet, ist, vorzugsweise an jeder zweiten Spulstelle, eine Verdrehsicherung 11 mit einer Führungsnut für die Führungslasche 16 des Fadenführerhalters 6 angeordnet. Die Verdrehsicherung 11 ist dabei so eingestellt, daß der geforderte Abstand der Fadenführer 5 zur Spultrommel 2 stets eingehalten wird. Außerdem kann die Führungsnut der Verdrehsicherung 11 mit einem Gleitschutz 31, beispielsweise mit einer aufgedampften Metallschicht oder dgl., versehen sein.

Der Fadenführerhalter 6 besteht im wesentlichen aus einem Basiselement 8, einem Klemmkörper 9 sowie einem Exzenterbolzen 10. Während der Exzenterbolzen 10 vorzugsweise aus einem metallenen Werkstoff hergestellt ist, sind das Basiselement 8 und der Klemmkörper 9 aus einem festen, aber relativ leichten Kunststoff gefertigt.

Wie aus den Fig. 2 und 3 ersichtlich, weist das Basiselement 8 eine Befestigungslasche 15 sowie zwei etwa gegenüber angeordnete, parallel verlaufende Zuglaschen 13, 14 auf. An der Befestigungslasche 15 ist dabei, zum Beispiel durch Kleben, der vorzugsweise aus Hartkeramik gefertigte Fadenführer 5 festlegbar.

In den Zuglaschen 13, 14 ist jeweils eine Bohrung 17 beziehungsweise 18 angeordnet. Die Bohrungen 17, 18, die vorzugsweise unterschiedliche Durchmesser aufweisen, wobei der Durchmesser der Bohrung 17 in der Zuglasche 13 etwas größer als der Durchmesser der Bohrung 18 in der Zuglasche 14 ist, fluchten miteinander, das heißt, sie haben eine gemeinsame Mittellinie 26.

Wenigstens ein Teil der Basiselemente 8 weist außerdem eine an die Zuglasche 14 angeformte Führungslasche 16 auf, die mit der in Fig. 1 angedeuteten Führungseinrichtung 11 korrespondiert. In bevorzugter Ausbildung weisen diese Führungslaschen 16 eine Gleit- und Verschleißschutz 31 auf, der beispielsweise aus einem aufgedampften Metallfilm oder dgl. besteht.

Wie vorstehend bereits angedeutet, ist eine solche Führungseinrichtung 11 vorzugsweise im Bereich jeder zweiten Spuleinrichtung 1 angeordnet und verhindert, daß die maschinenlange Fadenführungsstange 7, die beispielsweise bis zu 144 dieser Fadenführerhalter 6 trägt, um ihre Mittellängsachse verdreht wird.

Wie in Fig. 2 angedeutet, kann das Basiselement 8 außerdem eine Zentriereinrichtung 19, zum Beispiel in Form eines zylindrischen Nockens, aufweisen, der in eine entsprechende (nicht dargestellte) Bohrung an der Fadenführerstange 7 faßt und damit die exakte Positionierung des Fadenführerhalters 6 an der Fadenführerstange 7 vorgibt.

Der vorzugsweise aus einem metallenen Werkstoff, zum Beispiel einem legierten Stahl, gefertigte Exzenterbolzen 10 ist in drei Längenabschnitte mit jeweils rundem Querschnitt aufgegliedert. An einen, zum Beispiel, vierkantigen Schlüsselkopf 20 schließt sich zunächst ein Lagerabschnitt 27 an, dessen Durchmesser auf den Durchmesser der Bohrung 17 in der Zuglasche 13 abgestimmt ist. Endseitig weist der Exzenterbolzen 10 einen Lagerabschnitt 28 auf, der im Durchmesser auf die Bohrung 18 in der Zuglasche 14 angepaßt ist. Im Bereich des Lagerabschnittes 28 ist dabei außerdem eine Nut 21 angeordnet, die der Aufnahme eines Sicherungsringes 29 dient, durch den der Exzenterbolzen 10 im Basiselement 8 festlegbar ist.

Zwischen den Lagerabschnitten 27, 28 ist ein Exzenterabschnitt 22 angeordnet, dessen Mittelachse 30 gegenüber der Mittelachse 26 der Lagerabschnitte 27, 28 um das Maß e versetzt angeordnet ist. Der Lagerabschnitt 22 liegt im Einbauzustand innerhalb der Zentralbohrung 24 des Klemmkörpers 9.

Das heißt, der Klemmkörper 9 kann durch entsprechendes Verdrehen des Exzenterbolzens 10 derart in Richtung der Fadenführerstange 7 verlagert werden, daß die konkave Anlagefläche 25 des Klemmkörpers 9 kraftschlüssig an die Fadenführerstange 7 angelegt wird. Der Exzenterbolzen 10 stützt sich dabei über die Lagerflächen 27, 28 an den Wandungen der Bohrungen 17 und 18 der Zuglaschen 13, 14 des Basiselementes 8 ab.

Die über den Exzenterbolzen 10 einleitbaren Klemmkräfte sind dabei so hoch, daß jederzeit ein sicherer Kraftschluß zwischen dem Basiselement 8 bzw. dem Klemmkörper 9 des Fadenführerhalters 6 und der Fadenführerstange 7 gegeben ist.

Vorzugsweise weist der Exzenterbolzen 10 außerdem eine Sicherungseinrichtung 23, zum Beispiel in Form einer einseitigen Raste auf, die verhindert, daß sich der Exzenterbolzen 10 während des Betriebes ungewollt lösen kann.


Anspruch[de]
  1. 1. Fadenführerhalter zum auswechselbaren Befestigen eines Fadenführers an einer changierbaren Fadenführerstange, mit einem Basiselement, das die Fadenführerstange wenigstens teilweise umgreift und eine Einrichtung zum Festlegen des Fadenführers aufweist sowie einem Klemmkörper, der gegen die Fadenführerstange anstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens das Basiselement (8) und der Klemmkörper (9) aus Kunststoff gefertigt und über einen Exzenterbolzen (10) verbunden sind.
  2. 2. Fadenführerhalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Exzenterbolzen (10) aus einem metallenen Werkstoff, vorzugsweise einem legierten Stahl gefertigt ist.
  3. 3. Fadenführerhalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Basiselement (8) eine Befestigungslasche (15) zum Festlegen des Fadenführers (5) und zwei parallel angeordnete Zuglaschen (13, 14) besitzt, die jeweils eine Bohrung (17 beziehungsweise 18) mit einer gemeinsamen Mittelachse (26) aufweisen.
  4. 4. Fadenführerhalter nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in den Bohrungen (17, 18) des Basiselementes (8) der Exzenterbolzen (10) drehbar lagerbar ist, der im Funktionszustand außerdem eine Zentralbohrung (24) im Klemmkörper (9) durchfaßt.
  5. 5. Fadenführerhalter nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Basiselement (8) eine Zentriereinrichtung (19) aufweist, die im Einbauzustand des Fadenführerhalters (6) mit einer entsprechenden Einrichtung an der Fadenführerstange (7) korrespondiert.
  6. 6. Fadenführerhalter nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Klemmkörper (9) eine auf den Durchmesser der Fadenführerstange (7) abgestimmte, konkave Anlagefläche (25) aufweist, die orthogonal zur Zentralbohrung (24) des Klemmkörpers (9) angeordnet ist.
  7. 7. Fadenführerhalter nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Exzenterbolzen (10) einen Schlüsselkopf (20) zum Ansetzen eines Werkzeuges, zwei Lagerabschnitte (27, 28), einen zwischen diesen Lagerabschnitten angeordneten Exzenterbereich (22) sowie im Bereich des Lagerabschnittes (28) eine Nut (21) zur Aufnahme eines Sicherungsringes (29) aufweist.
  8. 8. Fadenführerhalter nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß am Exzenterbolzen (10) eine Sicherungseinrichtung (23) vorgesehen ist, die den Exzenterbolzen (10) in seiner Betriebsstellung fixiert.
  9. 9. Fadenführerhalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Teil der Fadenführerhalter (6) ein Basiselement (8) aufweist, das mit einer Führungslasche (16) versehen ist.
  10. 10. Fadenführerhalter nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungslasche (16) mit einem Gleit- und Verschleißschutz (31) ausgestattet ist.






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