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Dokumentenidentifikation DE19957044A1 13.06.2001
Titel Überwachungsanlage und Verfahren zu deren Betrieb
Anmelder Wente, Jürgen K., Dr., 85551 Kirchheim, DE
Erfinder Wente, Jürgen K., Dr., 85551 Kirchheim, DE
Vertreter Schweiger, M., Dipl.-Ing. Univ., Pat.-Anw., 80802 München
DE-Anmeldedatum 26.11.1999
DE-Aktenzeichen 19957044
Offenlegungstag 13.06.2001
Veröffentlichungstag im Patentblatt 13.06.2001
IPC-Hauptklasse G08B 25/00
Zusammenfassung Eine Überwachungsanlage (1) hat wenigstens eine Zentraleinheit (2), wenigstens einen Sensor (4) und wenigstens eine Aufnahmeeinrichtung (3) für Bild- oder Toninformationen, die jeweils mit der Zentraleinheit (2) verbunden sind. Eine Datennetzverbindungseinrichtung überträgt beim Ansprechen des Sensors (4) selektiv Daten aus der Zentraleinheit (2) oder von der Aufnahmeeinrichtung (3) auf einen Datenserver (7) eines Datennetzes wie im Internet.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Überwachungsanlage, die für die Überwachung von Räumen, Gebäuden und deren Umgebung eingesetzt werden kann.

Eine Überwachungsanlage weist eine Zentraleinheit und einen oder mehrere mit der Zentraleinheit verbundene Sensoren zur Erfassung von Änderungen von Umgebungszuständen der Sensoren und zur Ausgabe eines Ausgangssignals auf, wobei das Ausgangssignal der Sensoren von der Zentraleinheit auswertbar und verarbeitbar ist. Die Sensoren können dabei als Bewegungsmelder, als Lichtschranken, als Glasbruchsensor, als Gas/Rauchdetektor, als Bodenkontaktschalter oder als Türkontaktschalter ausgebildet sein. Sobald ein beispielsweise ein Bewegungsmelder eine Bewegung eines Lebewesens oder eines Gegenstands in der Nähe des Sensors an die Zentraleinheit meldet, wird dort Alarm ausgelöst, indem eine Sirene oder ein Blinklicht betätigt wird.

Bei diesen Überwachungsanlagen ist von Nachteil, daß nur aufwendig unterschieden werden kann, ob ein Fehlalarm vorliegt oder eine begründete Alarmierung. Hierzu wird Wachpersonal zur Überwachungsanlage entsandt, was im Fall eines Fehlalarms mit unerwünschten Kosten verbunden ist.

Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine Überwachungsanlage bereitzustellen, bei der Fehlalarme auf einfache Weise von berechtigten Alarmen unterschieden werden können.

Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch die unabhängigen Ansprüche gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich aus den jeweiligen Unteransprüchen.

Die Erfindung sieht eine mit der Zentraleinheit verbundene Aufnahmeeinrichtung für Bild- oder Toninformationen vor, die im Bereich des Sensors angeordnet ist. Außerdem ist eine mit der Zentraleinheit betätigbar verbundene Datennetzverbindungseinrichtung vorgesehen, über die Daten aus der Zentraleinheit oder von der Aufnahmeeinrichtung insbesondere auf einen Datenserver eines Datennetzes wie dem Internet übertragbar sind. Die Zentraleinheit ist dabei so ausgebildet, daß beim Abtasten eines eine Veränderung eines Umgebungszustandes des Sensors anzeigenden Ausgangssignals selektiv die Bild- und Toninformationen in das Datennetz übertragbar sind. Über das Datennetz kann dann beim Ansprechen eines Sensors auch ohne Anwesenheit einer Person vor Ort die Umgebung der Überwachungsanlage kontrolliert werden, was die Unterscheidung eines Fehlalarms von einer begründeten Alarmierung erleichtert.

Bei einer ständig bestehenden Verbindung der Zentraleinheit mit dem Datennetz werden somit nur bei einem begründeten Anlaß wie beim Ansprechen eines Sensors Bild- und Toninformationen in das Datennetz übertragen. Gemäß einem weiteren der Erfindung zugrundeliegenden Gedanken wird sogar erst dann eine Verbindung mit dem Datennetz hergestellt. Dabei wird selektiv eine grundsätzlich vom Datennetz getrennte Verbindung der Zentraleinheit oder des Sensors vom Datennetz dann hergestellt, wenn von den Sensoren eine Veränderung eines ihrer Umgebungszustände gemeldet wird.

Gemäß der Erfindung ist also ausdrücklich nicht zwingend vorgesehen, daß die Bild- und Toninformationen zu jeder Zeit von außerhalb der Überwachungsanlage abgerufen werden können. Vielmehr soll auf diese Bild- und Toninformationen insbesondere nur dann zugegriffen werden können, wenn diese beispielsweise auf ein Ausgangssignal wenigstens eines der Sensoren hin in das Datennetz eingespeist werden. Dadurch wird eine ständige Überwachung der Umgebung der Sensoren auf Bild- und Toninformationen hin vermieden, was zum Schutz der Privatsphäre von im Bereich der Überwachungsanlage lebenden oder arbeitenden Personen und zum kostensparenden Betrieb der Überwachungseinrichtung beiträgt.

Die in das Netz übertragenen Daten können von einem an das Datennetz angeschlossenen externen Computer abgerufen werden, wobei dann durch ein Auswerten der übermittelten Bild- und Toninformationen festgestellt werden kann, worauf das Ansprechen der Sensoren beruht. Dadurch können auf einfache Weise berechtigte Alarmierungen von Fehlalarmen unterschieden werden.

In einer Weiterbildung der Erfindung ist wenigstens eine Funk- oder Telefoneinrichtung vorgesehen, wobei beim Abtasten eines eine Veränderung eines Umgebungszustandes anzeigenden Ausgangssignals eine vorbestimmte Funk- oder Telefonverbindung hergestellt bzw. ein vorbestimmtes Funksignal abgesetzt wird. Dadurch lassen sich gezielt Personen benachrichtigen, die darauf aufmerksam gemacht werden, daß in dem Datennetz Bild- oder Toninformationen bereitstehen, die auszuwerten sind. Hierzu ist es denkbar, eine Bewachungsfirma durch eine telefonisch zu übermittelnde Sprachnachricht zu alarmieren und dabei auch Informationen zu übermitteln, die Aufschluß darüber geben, welche der Sensoren der Überwachungsanlage ausgelöst worden sind.

In einer Weiterbildung der Erfindung werden die von der Aufnahmeeinrichtung gelieferten Bild- und Toninformationen wenigstens zeitweise gespeichert. Das Speichern kann dabei in der Zentraleinheit oder auf einem Datenserver des Datennetzes erfolgen. Es kann ein andauerndes oder ein zeitweises Speichern für einen vorbestimmten Zeitraum vorgesehen sein. Ein Speichern empfiehlt sich zumindest ab demjenigen Zeitpunkt, zu dem die Zentraleinheit ein Ausgangssignal wenigstens eines der Sensoren empfängt. Nach einem späteren Herstellen der Verbindung zwischen Zentraleinheit und einem Datenserver in dem Datennetz können dann auch noch nachträglich die Ursachen für das Ansprechen der Sensoren ermittelt werden.

In einer Weiterbildung der Erfindung wird beim Ansprechen eines Sensors die Zentraleinheit oder die Aufnahmeeinrichtung ausgehend von einem ausgeschalteten Zustand oder von einem Stand-By-Zustand eingeschaltet. Dadurch läßt sich eine besonders energiesparende Betriebsweise der Überwachungsanlage erreichen.

Die Zentraleinheit kann auch mit einer Funk- oder Telefoneinrichtung verbunden sein und auf einen Empfang eines von der Funk- oder Telefoneinrichtung empfangenen vorbestimmten Signals hin ausgehend von einem ausgeschalteten Zustand oder von einem Stand-By-Zustand eingeschaltet oder ausgehend von einem eingeschalteten Zustand in einen ausgeschalteten Zustand oder in einen Stand-By-Zustand geschaltet werden. Genauso kann die Zentraleinheit oder die Aufnahmeeinrichtung auf einen Empfang eines von der Datennetzverbindungseinrichtung empfangenen vorbestimmten Signals hin ausgehend von einem ausgeschalteten Zustand oder von einem Stand-By-Zustand eingeschaltet werden oder ausgehend von einem eingeschalteten Zustand in einen ausgeschalteten Zustand oder in einen Stand-By-Zustand geschaltet werden. Dadurch lassen sich wichtige Komponenten der Überwachungsanlage anläßlich einer Kontrolle von außen einschalten und wieder in einen energiesparenden Zustand zurückversetzen.

Ferner kann das wiederholende Überprüfen einer Verbindung mit dem Datennetz vorgesehen sein, wobei eine Alarmvorrichtung beim Feststellen einer mangelnden Verbindung mit dem Datennetz betätigt wird. Dadurch läßt sich eine dauerhafte Verbindung mit dem Datennetz und somit ein sicherer Betrieb der Überwachungsanlage herstellen.

Gemäß der Erfindung wird die im Stand-By-Zustand befindliche Zentraleinheit oder die Aufnahmeeinrichtung mittels eines über eine Funk- oder Telefoneinrichtung oder Datennetz zu übermittelndes Signals aktiviert, und zwar etwa so, wie wenn ein Ausgangssignal eines der Sensoren von der Zentraleinheit empfangen worden wäre.

Weiterhin kann das Verhalten der Zentraleinheit oder der Aufnahmeeinrichtungen ausgehend von einem externen Computer gesteuert werden. Dabei können diese beispielsweise wieder in einen Stand-By-Zustand versetzt werden. Es kann auch gezielt der Erfassungsbereich von bestimmten Aufnahmeeinrichtungen wie beispielsweise Kameras verändert werden. Außerdem können zusätzliche Aufnahmeeinrichtungen beispielsweise im Außenbereich eines Gebäudes aktiviert werden. Diese besondere Steuerung kann ausgehend von einem an das Datennetz angeschlossenen externen Computer nach der Herstellung der Verbindung zu dem Datennetz durch die Zentraleinheit erfolgen.

Beim Vorhandensein mehrerer Sensoren kann noch aus der zeitlichen Abfolge des Ansprechens der Sensoren ein Ausgangssignalmuster identifiziert werden. Beim Identifizieren wenigstens eines vorbestimmten charakteristischen Ausgangssignalmusters wird dann eine vorbestimmte Funk- oder Telefonverbindung hergestellt und die Datennetzverbindungseinrichtung betätigt. Beim Identifizieren wenigstens eines von einem solchen charakteristischen Ausgangssignalmuster abweichenden Ausgangssignalmusters wird dagegen das Herstellen einer Funk- oder Telefonverbindung unterdrückt oder die Datennetzverbindungseinrichtung wird in nicht-betätigtem Zustand gehalten.

Solche Ausgangssignalmuster können beispielsweise darüber Aufschluß geben, ob sich eine Person entlang eines Weges bewegt, der nacheinander an bestimmten Sensoren vorbeiführt, was als Zustand festgelegt werden kann, der zum Auslösen eines Alarms Anlaß gibt. Im Gegensatz dazu können Auslösungen von einzelnen Sensoren wie beispielsweise durch eine sich in einem Luftzug bewegende Pflanze vor einem Sensor als Anlaß für einen Fehlalarm identifiziert werden, so daß eine Auslösung der für einen Alarm vorgesehen Folgen unterdrückt werden kann.

Schließlich können die Daten so in das Datennetz übertragen werden, daß sie dort insbesondere in Echtzeit oder nur gering verzögert abrufbar sind. Dabei ist weiterhin vorgesehen, die übertragenen Daten auf einen Datenserver des Datennetzes zu speichern und damit dauerhaft verfügbar zu machen. Die Freigabe der Daten kann von der Eingabe eines geheimzuhaltenden Paßwortes an das Datennetz abhängig gemacht werden. Durch diese Maßnahme wird sichergestellt, daß nur befugte Personen auf die Daten Zugriff haben. Für einen zusätzlichen Schutz können die Daten auch verschlüsselt in das Datennetz übertragen werden.

Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sehen vor, daß beim Abtasten eines von ansprechenden Sensoren herrührendes Ausgangssignals vorbestimmte externe elektrische Geräte wie Lampen ein- oder ausgeschaltet werden, daß beim Herstellen der vorbestimmten Funk- oder Telefonverbindung bzw. beim Absetzen des vorbestimmten Funksignals eine vorbestimmte Nachricht übermittelt wird, daß die Überwachungsanlage oder deren Teile durch eine Notstromeinrichtung versorgt werden, wenn eine zentrale Stromversorgung ausfällt, oder daß die Zentraleinheit automatisch die Verfügbarkeit der Verbindung zum Datennetz - beispielsweise über das Telefonnetz oder eine Funkverbindung - überprüft und im Fall, daß diese nicht (mehr) vorhanden ist, dies in einer vorbestimmten Weise signalisiert. Durch diese Maßnahmen wird ein zuverlässiger Betrieb und eine einfache Bedienung der erfindungsgemäßen Überwachungsanlage gewährleistet.

Die Erfindung ist auch in einem Computerprogramm zur Ausführung des erfindungsgemäßen Verfahrens verwirklicht, wobei das Herunterladen eines solchen Computerprogramms aus einem Datennetz beispielsweise zum Betrieb eines Computers gemäß der Erfindung ebenso vorstellbar ist.

Die Raumüberwachung erfolgt beispielsweise über das Internet über große Entfernungen und nur für den Fall des Verdachts auf Einbruch oder Zwischenfall. Ein Eingriff des Verwenders ist nach Aktivierung der Steuereinheit und Signalgeber nicht mehr erforderlich aber zugleich noch möglich. Eine Zeit- und damit kostenintensive Dauerüberwachung durch Kameras erfolgt nicht. Mögliche Fehlalarme wie auch wirkliche Gefahren können sehr schnell identifiziert werden.

In einer besonders einfachen Ausführungsform wird die Zentraleinheit durch einen handelsüblichen Personalcomputer gebildet, an den wenigstens ein Sensor und eine Kamera angeschlossen sind. Die Datenübertragung erfolgt über ein Modem an das Internet.

Ein solches Ausführungsbeispiel ist in der einzigen Figur veranschaulicht. Dort ist eine Überwachungsanlage 1 gezeigt, die eine Zentraleinheit 2, eine Kamera 3, einen Bewegungsmelder 4, ein Funktelefon 5 und eine in dieser Ansicht nicht gezeigte. Datennetzverbindungseinrichtung aufweist.

Die Kamera 3, der Bewegungsmelder 4 und das Funktelefon 5 sind jeweils über Verbindungsleitungen mit der Zentraleinheit 2 verbunden.

Die Datennetzverbindungseinrichtung steht über eine erste Datenleitung 6 mit einem Datenserver 7 eines Datenservers in Verbindung. Auf den Datenserver 7 kann über eine zweite Datenleitung 8 von einem externen Computer 9 aus zugegriffen werden.

Schließlich ist noch ein Funktelefonempfänger 10 zum Empfang von Signalen vorgesehen, die vom Funktelefon 5 ausgesendet werden.

Im Betrieb verhält sich die Überwachungsanlage 1 wie folgt.

Bei einem Ansprechen des Bewegungsmelders 4 wird die Zentraleinheit 2, die Kamera 3, die Datenverbindungseinrichtung und das Funktelefon 5 betätigt, so daß diese von einem Stand- By-Zustand in einem Betriebszustand übergehen. In diesem Betriebszustand werden Bilddaten von der Kamera 3 über die Datenverbindungseinrichtung und die erste Datenleitung 6 zum Datenserver 7 gesendet und dort abgespeichert.

Der Funktelefonempfänger 10 gibt ein akustisches Signal ab, wenn er das aufgrund der Betätigung des Funktelefons 5 abgesendete Funksignal empfängt. Daraufhin kann eine durch den Funktelefonempfänger 10 alarmierte Person über den externen Computer 9 die Daten aus dem Datenserver 7 abrufen. Durch ein Auswerten der von der Kamera 3 aufgenommenen und an den Datenserver 7 übermittelten Bilddaten kann daraufhin festgestellt werden, worauf das Auslösen des Bewegungsmelders 4 zurückzuführen ist. Bezugszeichenliste 1 Überwachungsanlage

2 Zentraleinheit

3 Kamera

4 Bewegungsmelder

5 Funktelefon

6 Erste Datenleitung

7 Datenserver

8 Zweite Datenleitung

9 Externer Computer

10 Funktelefonempfänger


Anspruch[de]
  1. 1. Überwachungsanlage (1) insbesondere für die Überwachung von Räumen, Gebäuden und ihrer Umgebung, die die folgenden Merkmale aufweist:
    1. - wenigstens eine Zentraleinheit (2),
    2. - wenigstens einen mit der Zentraleinheit (2) verbundenen Sensor (4) zur Erfassung von Änderungen mindestens eines Umgebungszustandes des Sensors (4) und zur Ausgabe eines Ausgangssignals, wobei das Ausgangssignal des Sensors (4) von der Zentraleinheit (2) auswertbar, speicherbar und/oder verarbeitbar ist,
    3. - wenigstens eine vorzugsweise mit der Zentraleinheit (2) verbundene Aufnahmeeinrichtung (3) für Bild- und/oder Toninformationen, die vorzugsweise im Bereich des Sensors (4) angeordnet ist,
    4. - wenigstens eine mit der Zentraleinheit (2) betätigbar verbundene Datennetzverbindungseinrichtung, über die Daten aus der Zentraleinheit (2) und/oder von der Aufnahmeeinheit (3) insbesondere auf einen Datenserver (7) eines Datennetzes wie dem Internet übertragbar sind,
    wobei die Zentraleinheit (2) so ausgebildet ist, daß beim Abtasten eines eine Veränderung eines Umgebungszustandes des Sensors (4) anzeigenden Ausgangssignals die Bild- und/oder Toninformationen selektiv in das Datennetz übertragbar sind.
  2. 2. Überwachungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beim Abtasten eines eine Veränderung eines Umgebungszustandes des Sensors (4) anzeigenden Ausgangssignals eine Verbindung mit dem Datennetz selektiv herstellbar ist.
  3. 3. Überwachungsanlage (1) nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine Funk- oder Telefoneinrichtung (5) vorgesehen ist, die so mit der Zentraleinheit (2) verbunden ist, daß beim Abtasten eines eine Veränderung eines Umgebungszustandes anzeigenden Ausgangssignals insbesondere auf Anforderung der Zentraleinheit (2) wenigstens eine vorbestimmte Funk- oder Telefonverbindung herstellbar ist.
  4. 4. Überwachungsanlage (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Sensor (4), die Zentraleinheit (2) und/oder die Aufnahmeeinrichtung (3) so ausgebildet sind, daß die Zentraleinheit (2) und/oder Aufnahmeeinrichtung (3) bei einer Erfassung einer Änderung eines Umgebungszustandes des Sensors (4) ausgehend von einem ausgeschalteten Zustand oder von einem Stand-By-Zustand einschaltbar sind.
  5. 5. Überwachungsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine Funk- oder Telefoneinrichtung vorgesehen ist, die so mit der Zentraleinheit und/oder mit der Aufnahmeeinrichtung verbunden ist, wobei die Zentraleinheit und/oder die Aufnahmeeinrichtung auf einen Empfang eines von der Funk- oder Telefoneinrichtung empfangenen vorbestimmten Signals hin ausgehend von einem ausgeschalteten Zustand oder von einem Stand-By-Zustand einschaltbar und/oder ausgehend von einem eingeschalteten Zustand in einen ausgeschalteten Zustand oder in einen Stand-By- Zustand schaltbar sind.
  6. 6. Überwachungsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Zentraleinheit und/oder die Aufnahmeeinrichtung so ausgebildet sind, daß diese auf einen Empfang eines von der Datennetzverbindungseinrichtung empfangenen vorbestimmten Signals hin ausgehend von einem ausgeschalteten Zustand oder von einem Stand-By-Zustand einschaltbar und/oder ausgehend von einem eingeschalteten Zustand in einen ausgeschalteten Zustand oder in einen Stand-By- Zustand schaltbar sind.
  7. 7. Überwachungsanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Alarmvorrichtung zum Abgeben eines Alarmsignals vorgesehen ist, wobei die Zentraleinheit so ausgebildet ist, daß die Verfügbarkeit einer Verbindung mit dem Datennetz überprüfbar ist, und daß die Alarmvorrichtung beim Feststellen einer mangelnden Verbindung mit dem Datennetz betätigbar ist.
  8. 8. Überwachungsanlage (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Sensor (4) als Bewegungsmelder (4), Lichtschranke, Glasbruchsensor, Gas/Rauchdetektor, Bodenkontaktschalter und/oder als Türkontaktschalter ausgebildet ist.
  9. 9. Überwachungsanlage (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Zentraleinheit (2) so ausgebildet ist, daß aus der zeitlichen Abfolge und insbesondere beim Vorhandensein mehrerer Sensoren (4) aus der Reihenfolge der abgetasteten, eine Veränderung eines Umgebungszustandes des Sensors (4) bzw. der Sensoren (4) anzeigenden Ausgangssignale mehrere Ausgangssignalmuster identifizierbar sind, wobei ferner beim Identifizieren wenigstens eines vorbestimmten Ausgangssignalmusters eine Funk- oder Telefonverbindung herstellbar ist und/oder die Datennetzverbindungseinrichtung betätigbar ist, während beim Identifizieren wenigstens eines davon abweichenden vorbestimmten Ausgangssignalmusters das Herstellen einer Funk- oder Telefonverbindung unterdrückbar ist und/oder die Datennetzverbindungseinrichtung in nicht-betätigtem Zustand haltbar ist.
  10. 10. Überwachungsanlage (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Zentraleinheit (2) so ausgebildet ist, daß die in das Datennetz übertragenen Daten von einem an das Datennetz angeschlossenen Computer (9) abrufbar sind, wobei der an das Datennetz angeschlossene Computer (9) vorzugsweise so ausgebildet ist, daß auf die an das Datennetz übertragenen Daten im wesentlichen nur nach Eingabe eines geheim zu haltenden Paßwortes abrufbar sind.
  11. 11. Überwachungsanlage (1) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Zentraleinheit (2) so ausgebildet ist, daß beim Abtasten eines eine Veränderung eines Umgebungszustandes des Sensors (4) anzeigenden Ausgangssignals externe elektrische Geräte insbesondere in der Umgebung der Zentraleinheit (2) ein- und/oder ausschaltbar sind.
  12. 12. Überwachungsanlage (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Zentraleinheit (2) so ausgebildet ist, daß die Daten verschlüsselt in das Datennetz übertragbar sind.
  13. 13. Überwachungsanlage (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Notstromeinrichtung zur Versorgung des Sensors (4), der Zentraleinheit (2) und/oder der Aufnahmeeinrichtung bei einem Ausfall einer zentralen Stromversorgung vorgesehen ist.
  14. 14. Verfahren zum Betreiben einer Überwachungsanlage (1) insbesondere zur Überwachung von Räumen, Gebäuden und deren Umgebung, die die folgenden Merkmale aufweist:
    1. - wenigstens einen Sensor (4) zur Erfassung von Änderungen mindestens eines Umgebungszustandes des Sensors (4) und zur Ausgabe eines Ausgangssignals,
    2. - wenigstens eine Aufnahmeeinrichtung (3) für Bild- und/oder Toninformationen, die vorzugsweise im Bereich des Sensors (4) angeordnet ist,
    3. - wenigstens eine betätigbare Datennetzverbindungseinrichtung, über die Daten insbesondere auf einen Datenserver (7) eines Datennetzes wie dem Internet übertragbar sind,
    wobei das Verfahren das wiederholte Abtasten des Ausgangssignals des Sensors (4) aufweist, wobei ferner beim Abtasten eines eine Veränderung eines Umgebungszustandes anzeigenden Ausgangssignals selektiv Bild- und/oder Toninformationen in das Datennetz übertragen werden.
  15. 15. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß beim Abtasten eines eine Veränderung eines Umgebungszustandes anzeigenden Ausgangssignals selektiv eine Verbindung mit dem Datennetz hergestellt wird.
  16. 16. Verfahren zum Betreiben einer Überwachungsanlage (1) nach Anspruch 14 oder Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß eine Überwachungsanlage (1) vorgesehen wird, die wenigstens eine Funk- oder Telefoneinrichtung (5) aufweist, wobei beim Abtasten eines eine Veränderung eines Umgebungszustandes anzeigenden Ausgangssignals eine vorbestimmte Funk- oder Telefonverbindung hergestellt bzw. ein vorbestimmtes Funksignal abgesetzt wird.
  17. 17. Verfahren zum Betreiben einer Überwachungsanlage (1) nach einem der Ansprüche 14 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer Erfassung einer Änderung eines Umgebungszustandes des Sensors (4) die Zentraleinheit (2) und/oder die Aufnahmeeinrichtung (3) ausgehend von einem ausgeschalteten Zustand oder von einem Stand-By-Zustand eingeschaltet werden.
  18. 18. Verfahren zum Betreiben einer Überwachungsanlage nach einem der Ansprüche 14 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine mit der Zentraleinheit verbundene Funk- oder Telefoneinrichtung vorgesehen ist, wobei die Zentraleinheit und/oder die Aufnahmeeinrichtung auf einen Empfang eines von der Funk- oder Telefoneinrichtung empfangenen vorbestimmten Signals hin ausgehend von einem ausgeschalteten Zustand oder von einem Stand-By-Zustand eingeschaltet und/oder ausgehend von einem eingeschalteten Zustand in einen ausgeschalteten Zustand oder in einen Stand-By-Zustand geschaltet werden.
  19. 19. Verfahren zum Betreiben einer Überwachungsanlage nach einem der Ansprüche 14 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Zentraleinheit und/oder die Aufnahmeeinrichtung auf einen Empfang eines von der Datennetzverbindungseinrichtung empfangenen vorbestimmten Signals hin ausgehend von einem ausgeschalteten Zustand oder von einem Stand-By- Zustand eingeschaltet werden und/oder ausgehend von einem eingeschalteten Zustand in einen ausgeschalteten Zustand oder in einen Stand-By-Zustand geschaltet werden.
  20. 20. Verfahren zum Betreiben einer Überwachungsanlage nach einem der Ansprüche 14 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß eine Alarmvorrichtung zum Abgeben eines Alarmsignals vorgesehen ist, wobei das wiederholende Überprüfen einer Verbindung mit dem Datennetz vorgesehen ist und wobei die Alarmvorrichtung beim Feststellen einer mangelnden Verbindung mit dem Datennetz betätigt wird.
  21. 21. Verfahren zum Betreiben einer Überwachungsanlage nach einem der Ansprüche 14 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß aus der zeitlichen Abfolge und insbesondere beim Vorhandensein mehrerer Sensoren (4) aus der Reihenfolge der abgetasteten, eine Veränderung eines Umgebungszustandes des Sensors bzw. der Sensoren (4) anzeigenden Ausgangssignale ein Ausgangssignalmuster identifiziert wird, wobei ferner beim Identifizieren wenigstens eines vorbestimmten Ausgangssignalmusters eine Funk- oder Telefonverbindung hergestellt und/oder die Datennetzverbindungseinrichtung betätigt wird, während beim Identifizieren wenigstens eines davon abweichenden vorbestimmten Ausgangssignalmusters das Herstellen einer Funk- oder Telefonverbindung unterdrückt und/oder die Datennetzverbindungseinrichtung in nichtbetätigtem Zustand gehalten wird.
  22. 22. Verfahren zum Betreiben einer Überwachungsanlage nach einem der Ansprüche 14 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Daten so in das Datennetz übertragenen werden, daß sie dort insbesondere in Echtzeit oder nur gering verzögert von einem an das Datennetz angeschlossenen Computer (9) abrufbar sind.
  23. 23. Verfahren zum Betreiben einer Überwachungsanlage nach einem der Ansprüche 14 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß der Schritt des Zwischenspeicherns der von dem Sensor bzw. von den Sensoren ausgegebenen Ausgangssignals und/oder von der Aufnahmeeinrichtung bzw. von den Aufnahmeeinrichtungen aufgenommenen Bild- und/oder Toninformationen auf dem Datenserver vorgesehen ist.
  24. 24. Verfahren zum Betreiben einer Überwachungsanlage (1) nach einem der Ansprüche 14 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß der Schritt des Speicherns der in das Datennetz übertragene Daten auf einem Datenserver (7) des Datennetzes vorgesehen ist.
  25. 25. Verfahren zum Betreiben einer Überwachungsanlage nach einem der Ansprüche 14 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß die an das Datennetz übertragenen Daten im wesentlichen nur zum Abruf durch einen Nutzer freigegeben werden, wenn durch den Nutzer ein geheim zu haltendes Paßwort an das Datennetz übergeben wird.
  26. 26. Verfahren zum Betreiben einer Überwachungsanlage nach einem der Ansprüche 14 bis 25, dadurch gekennzeichnet, daß die Daten verschlüsselt in das Datennetz übertragen werden.
  27. 27. Verfahren zum Betreiben einer Überwachungsanlage nach Anspruch 16 einem der Ansprüche 14, 15 oder 17 bis 26, dadurch gekennzeichnet, daß beim Herstellen der vorbestimmten Funk- oder Telefonverbindung bzw. beim Absetzen des vorbestimmten Funksignals eine vorbestimmte Nachricht übermittelt wird.
  28. 28. Verfahren zum Betreiben einer Überwachungsanlage (1) nach einem der Ansprüche 14 bis 27, dadurch gekennzeichnet, daß beim Abtasten eines eine Veränderung eines Umgebungszustandes des Sensors (4) anzeigenden Ausgangssignals vorbestimmte externe elektrische Geräte ein- oder ausgeschaltet werden.






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