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Haltegriff-Anordnung für den Fahrgastraum eines Kraftfahrzeuges - Dokument DE10050078A1
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE10050078A1 05.07.2001
Titel Haltegriff-Anordnung für den Fahrgastraum eines Kraftfahrzeuges
Anmelder Ford Global Technologies, Dearborn, Mich., US
Erfinder Deb, Anindya, Dearborn, Mich., US;
Makowski, Matthew B., Dearborn, Mich., US;
Saha, Nripen Kumar, Ann Arbor, Mich., US
Vertreter Müller, Schupfner & Gauger, 80539 München
DE-Anmeldedatum 10.10.2000
DE-Aktenzeichen 10050078
Offenlegungstag 05.07.2001
Veröffentlichungstag im Patentblatt 05.07.2001
IPC-Hauptklasse B60N 3/02
Zusammenfassung Eine Haltegriff-Anordnung (10) für den Fahrgastraum eines Kraftfahrzeuges ist mit einer Kopfleiste (14) und einem Haltegriff (22) ausgebildet, der aus einem inneren Metallband (24) und einer äußeren Kunststoffumhüllung (34) besteht und in einer Mulde der Kopfleiste für eine von dieser beabstandete Anordnung befestigt ist, um bei einer Stoßeinwirkung die Stoßenergie absorbieren zu können.

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf eine Haltegriff-Anordnung für den Fahrgastraum eines Kraftfahrzeuges.

Es ist bekannt, innerhalb des Fahrgastraumes eines Kraftfahrzeuges einen oder mehrere Haltegriffe anzubringen, an welchen sich die Fahrinsassen während der Fahrt halten können. Auch ist es bekannt, Haltegriff-Anordnungen an der Innenseite der Fahrzeugtüren anzubringen, durch deren Ergreifen die Fahrzeugtüren für eine Öffnen des Fahrgastraumes aufgestoßen und für ein Verschließen zugezogen werden können. Besonders für diese Anordnungen findet meistens ein metallischer Griffeinsatz einer passenden Festigkeit und Formgebung Verwendung, um sicherzustellen, daß er die Belastung beim Aufstoßen und Zuziehen der Tür aushält. Der Metalleinsatz ist meistens mit einem Formkörper aus einem mehr oder weniger festen Schaumstoff abgedeckt, um neben einer Anpassung an das Design einen Schutz für die Greifhand zu erhalten.

Für die Innenausstattung des Fahrgastraumes eines Kraftfahrzeuges ist aus der US-PS 5 845 458 eine meistens zur Anordnung an dem Dach des Fahrzeugaufbaus vorgesehene Kopfleiste bekannt, die aus einer relativ steifen Trägerplatte besteht, welche mit einer relativ verformbaren Schaumstoffschicht unterlegt ist. Randseitige Kantenbereiche dieser unterlegten Schaumstoffschicht sind dabei für ein Abdecken der harten Seitenschienen des Fahrzeugdaches vorgesehen und weisen dafür elastisch-nachgiebige verformbare Schaumstoffeinlagen auf, die verhindern sollen, daß die harten Seitenschienen ein Absorptionsvermögen der Schaumstoffschicht hinsichtlich einer einwirkenden Stoßenergie beeinträchtigen.

Die Erfindung befaßt sich mit der Bereitstellung einer Haltegriff-Anordnung, die nicht nur eine Haltefunktion erfüllt, sondern die auch eine Stoßenergie zu absorbieren vermag, wenn ein Fahrzeuginsasse unabsichtlich und mit einer größeren Kraft gegen den Haltegriff gestoßen werden sollte, wenn der Haltegriff wie erwünscht bsp. in Kopfhöhe an den seitlichen Mittelsäulen des Fahrzeugaufbaus befestigt wird.

Gemäß der Erfindung besteht eine Haltegriff-Anordnung für den Fahrgastraum eines Kraftfahrzeuges aus einer Kopfleiste, die eine relativ steife, mit einer Schaumstoffschicht unterlegte Trägerplatte aufweist, welche mit einer Mulde versehen ist, in der beabstandet von der Kopfleiste ein Haltegriff angeordnet ist, welcher aus einem inneren federnden Metallband und einer äußeren Kunststoffumhüllung besteht, die beide an zwei Griffenden gemeinsam mit der Trägerplatte an dem Fahrzeugaufbau befestigt sind.

Eine Haltegriff-Anordnung mit diesen erfindungsgemäßen Merkmalen ist offensichtlich für die Absorption einer Stoßenergie eingerichtet, sodaß die Anordnung ohne Bedenken in Kopfhöhe der Fahrzeuginsassen angebracht werden kann. Bei einer Unfallsituation wird daher der Kopfbereich des Fahrzeuginsassen abgefedert, sollte dessen Kopf gegen die Haltegriff-Anordnung versetzt werden. Die Anordnung ergibt daher eine einfache Maßnahme für einen erhöhten Körperschutz der Fahrzeuginsassen, sodaß sie für entsprechend strategisch wichtige Stellen des Fahrgastinnenraumes vorgemerkt werden kann.

Weitere Merkmale und Vorteile der erfindungsgemäßen Haltegriff-Anordnung sind in den einzelnen Ansprüchen angegeben.

Ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Haltegriff-Anordnung ist in der Zeichnung schematisch dargestellt und wird nachfolgend näher beschrieben. Es zeigt

Fig. 1 eine Perspektivansicht der Haltegriff-Anordnung im Inneren des Fahrgastraumes eine Kraftfahrzeuges,

Fig. 2 eine Perspektivansicht der Haltegriff-Anordnung und

Fig. 3 eine Schnittansicht der Haltegriff-Anordnung.

Die in ihrer Gesamtheit mit der Bezugsziffer 10 bezeichnete Haltegriff-Anordnung ist für eine Befestigung bsp. an dem Dach oder an den Mittelsäulen eines Fahrzeugaufbaus 12 vorgesehen. Für diese Befestigung ist eine Kopfleiste 14 vorgeben, mit welcher die Innenseite des Fahrgastraumes an der Stelle abgedeckt wird, wo der eigentliche Handgriff 22 angeordnet werden soll. Die Kopfleiste 14 weist einen im wesentlichen rechteckigen Umriß auf und besteht aus einer relativ steifen Trägerplatte 16 und einer Schaumstoffschicht 18, die an der Rückseite der Trägerplatte 16 befestigt ist und geringfügig verformbar sein sollte, um sich der Formgebung einer Mulde 20 anzupassen, mit welcher die Trägerplatte 16 ausgebildet ist. Diese Mulde 20 ist nach innen gegen den umgebenden Bereich des Fahrzeugaufbaus 12 ausgerichtet und ist im wesentlichen mit einem ebenfalls rechteckigen Umriß versehen, an welchen der Umriß der Kopfleiste 14 angepaßt ist.

In der Mulde 20 der Kopfleiste 14 ist ein eigentlicher Handgriff 22 angeordnet, der zur Befestigung bsp. an einer Seitenschiene des Fahrzeugdaches vorgesehen ist. Der Haltegriff 22 weist ein inneres federndes Metallband 24 auf, mit welchem eine relative Steifheit des Haltegriffes erhalten wird sowie dessen Fähigkeit zur Absorption einer Stoßenergie. Das Metallband 24 kann eine Dicke von bsp. 3 mm aufweisen und besteht insbesondere aus einem weichen unlegierten Stahl, jedoch können dafür auch andere Legierungen verwendet sein, um für dieses Metallband eine Art energieabsorbierende Federwirkung zu erhalten.

Der Haltegriff 22 ist mittels je einer Schraube 26 an den beiden Griffenden befestigt, wobei die Schrauben durch Öffnungen 28 und 30 des federnden Metallbandes 24 und der Kopfleiste 14 hindurchgeführt sind, um mit einer Öffnung 32 des Fahrzeugaufbaus 12 verschraubt zu werden. Für die Befestigung des Haltegriffes 22 können auch andere Vorkehrungen verwirklicht sein. Das Metallband 24 ist von einer äußeren Kunststoffumhüllung 34 umgeben, die zweckmäßig rohrförmig ausgebildet ist, sodaß das Metallband durch ein solches Kunststoffrohr hindurchgesteckt werden kann, um mit einer beidseits vorstehenden Anordnung an den beiden Griffenden mittels der Schrauben 26 befestigt werden zu können. Durch die Kunststoffumhüllung 34 wird somit ein weiches Halten des Haltegriffes 22 erhalten.

An den beiden Enden des Haltegriffes 22 sind weiterhin Endkappen 36 angeordnet, die an die längliche Form des Metallbandes 24 angepaßt sind und jeweils einen Hohlraum 38 aufweisen, in welchem ein zugeordnetes Ende des Metallbandes 24 und auch der äußeren Kunststoffumhüllung 34 aufgenommen wird. Die Endkappen 36 bestehen vorzugsweise aus einem geeigneten Kunststoff und können entweder gemeinsam mit den Griffenden an dem Fahrzeugaufbau befestigt sein oder es können für ihre Befestigung auch eigene Befestigungsmittel vorgesehen werden. An diesen Endkappen 36 können die beiden Griffenden des Haltegriffes 22 noch mit zusätzlich vorgesehenen Abstandsstücken gegen die Trägerplatte 16 der Kopfleiste 14 abgestützt sein, um mit solchen zusätzlichen Abstandsstücken den Abstand des Haltegriffes von der Kopfleiste noch weiter zu vergrößern.

Die vorbeschriebene Haltegriff-Anordnung weist somit eine Ausbildung auf, bei welcher mit der beabstandeten Anordnung des Haltegriffes 22 von der Kopfleiste 14 eine genügend große Ausweichmöglichkeit für den Haltegriff erhalten wird, wenn bsp. bei einer Unfallsituation der benachbarte Kopf eines Fahrzeuginsassen gegen den Haltegriff gestoßen werden sollte. Es wird somit durch den Haltegriff eine Stoßenergie absorbiert, wobei dieses Absorptionsvermögen noch weiter durch die Schaumstoffschicht 18 erhöht wird, welche der Trägerplatte 16 der Kopfleiste 14 unterlegt ist. Die Ausbildung einer Mulde 20 in der Trägerplatte 16 erfüllt dabei nicht nur den Zweck, den Abstand des Haltegriffes 22 gegenüber der Trägerplatte 16 zu vergrößern, sondern es wird damit auch ein Einlegen des sich unter einer Stoßeinwirkung verformenden Haltegriffes 22 in diese Mulde 20 erhalten, womit eine Bruchgefahr für den Haltegriff verhindert und andererseits erreicht wird, daß der Haltegriff nach der Aufhebung der Stoßeinwirkung wieder weich in seine von der Kopfleiste beabstandete Ausgangslage zurückfedern kann.


Anspruch[de]
  1. 1. Haltegriff-Anordnung für den Fahrgastraum eines Kraftfahrzeuges, mit einer Kopfleiste (14), die aus einer relativ steifen, mit einer Schaumstoffschicht (18) unterlegten Trägerplatte (16) besteht, welche eine Mulde (20) aufweist, in der beabstandet von der Kopfleiste (14) ein Haltegriff (22) angeordnet ist, welcher aus einem inneren federnden Metallband (24) und einer äußeren Kunststoffumhüllung (34) besteht, die beide an zwei Griffenden gemeinsam mit der Trägerplatte (16) an dem Fahrzeugaufbau (12) befestigt sind.
  2. 2. Haltegriff-Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Griffenden des Haltegriffes (22) jeweils mit einer Endkappe (36) abgedeckt sind.
  3. 3. Haltegriff-Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Griffenden des Haltegriffes (22) jeweils mit einem Abstandsstück gegen die Trägerplatte (16) der Kopfleiste (14) abgestützt sind.
  4. 4. Haltegriff-Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kunststoffumhüllung (34) aus einem Rohrstück besteht, in welches das Metallband (24) eingesteckt ist.
  5. 5. Haltegriff-Anordnung nach einem der Ansprüch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Metallband (24) des Haltegriffes (22) aus einem weichen unlegierten Stahl besteht und eine Dicke von etwa 3 mm aufweist.






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