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Dokumentenidentifikation DE69520385T2 05.07.2001
EP-Veröffentlichungsnummer 0676300
Titel Methode und Gerät zur Kontrolle eines ihren Phasenzustand änderenden Tinte während eines Transferdruckverfahrens
Anmelder Xerox Corp., Stamford, Conn., US
Erfinder Neal, Meade, Mulino, US;
Reeves, Barry D., Lake Oswego, US;
Crawford, Clark W., Wilsonville, US;
Rise, James D., Lake Oswego, US
Vertreter Grünecker, Kinkeldey, Stockmair & Schwanhäusser, 80538 München
DE-Aktenzeichen 69520385
Vertragsstaaten DE, FR, GB, IT
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 04.04.1995
EP-Aktenzeichen 953022894
EP-Offenlegungsdatum 11.10.1995
EP date of grant 21.03.2001
Veröffentlichungstag im Patentblatt 05.07.2001
IPC-Hauptklasse B41M 5/38
IPC-Nebenklasse B41J 2/38   B41J 2/005   

Beschreibung[de]

Diese Erfindung bezieht sich allgemein auf einen Druckvorgang und insbesondere auf ein Tintenstrahldrucksystem und einen Vorgang, der Mechanismen zum Kontrollieren der Temperatur einer ihren Phasenzustand ändernden Tinte bzw. Druckfarbe während eines Transferdruckverfahrens einsetzt.

Tintenstrahldrucksysteme sind eingesetzt worden, die Zwischenübertragungsflächen verwenden, wie beispielsweise diejenigen, die in dem US-Patent Nr. 4,538,156 für Durkee et al beschrieben sind, bei denen eine Zwischenübertragungstrommel mit einem Druckkopf eingesetzt wird. Eine Endaufnahmefläche aus Papier wird in Kontakt mit der Zwischenübertragungstrommel gebracht, nachdem das Bild darauf durch die Düsen in dem Druckkopf plaziert worden ist. Das Bild wird dann auf die Endaufnahmefläche übertragen. Das US-Patent Nr. 5,099,256 für Anderson beschreibt eine Zwischentrommel mit einer Oberfläche, die Druckfarbtröpfchen von einem Druckkopf aufnimmt. Die Zwischentrommelfläche ist thermisch leitend und aus einem geeigneten, einen Film bildenden Silikonpolymer geformt, das angeblich eine hohe Oberflächenenergie und einen hohen Grad einer Oberflächenrauhigkeit besitzt, um eine Bewegung der Druckfarbtröpfchen nach Aufnahme von den Druckkopfdüsen zu verhindern. Andere Bilderzeugungspatente, wie beispielsweise die US-Patente Nr. 'n 4,731,647 und 4,833,530 für Kohsahi, beschreiben ein Lösungsmittel, das auf einem Färbemittel niedergeschlagen ist, um das Färbemittel aufzulösen und ein übertragbares Tröpfchen zu einem Aufzeichnungsmedium zu bilden. Die Färbemittel werden direkt auf Papier- oder Kunststoff-Farbstoffübertragungsblättern niedergeschlagen. Die übertragbaren Tröpfchen werden dann im Kontakt auf das abschließende, eine Aufnahmefläche aufweisende Medium, wie beispielsweise Papier, übertragen. Das US-Patent Nr. 4,673,303 für Sansone et al beschreibt ein Offset-Tintenstrahl- Portogebühr-Druckverfahren und eine Vorrichtung, bei der eine Tinten- bzw. Farbstoffwalze Farbstoff auf einen ersten Bereich einer Prägeplatte aufbringt. Ein schmierendes, hydrophiles Öl kann auf die äußere Fläche der Drucktrommel oder -walze aufgebracht werden, um die akkurate Übertragung der Bilder von der Trommel oder Walze auf die Aufnahmefläche zu erleichtern.

Die vorstehend beschriebenen Prozesse erreichen keine vollständige Bildübertragung von der Zwischenübertragungsfläche unter normalen Druckbedingungen und erfordern deshalb einen separaten Reinigungsschritt, um irgendwelche verbleibende Druckfarbe von der Zwischenaufnahmeoberfläche zu entfernen. Vor-Zwischen-Übertragungsflächen sind auch nicht erneuerbar gewesen.

Die früheren Prozesse sind auch in dem Grad der Bildqualität begrenzt, die bei unterschiedlichen Typen von Endaufnahmeflächen oder Druckmedien erreichbar ist. Da die Druckfarben Fluide sind, werden sie einem unkontrollierten Auslaufen auf porösen Medien, wie beispielsweise Papier, und einem unkontrollierten Ausbreiten auf Transparentfilmen oder glänzend beschichteten Papieren unterworfen.

Den vorstehend beschriebenen Problemen hat man sich durch Prozesse und Vorrichtungen zugewandt, die in den parallel anhängigen US-Patentanmeldungen Nr. 'n 07/981,646 und 07/981,677 (entsprechend zu den Europäischen Patentveröffentlichungsnummern 0604025 und 0604023) beschrieben sind. Ein Transferdrucker, der ihren Phasenzustand ändernde Druckfarbe einsetzt, ist beschrieben, bei dem eine Flüssigkeitszwischenübertragungsfläche vorgesehen ist, die ein den Phasenzustand änderndes Druckfarbbild auf einer Trommel aufnimmt. Das Bild wird dann von der Trommel mit mindestens einem Bereich der Zwischenübertragungsoberfläche auf ein Endaufnahmemedium, wie beispielsweise Papier, übertragen.

Insbesondere beginnt der den Phasenzustand einer Druckfarbe ändernde Transferdruckprozeß durch zuerst Aufbringen einer dünnen Flüssigkeitszwischenübertragungsfläche auf der Trommel. Dann schlägt ein Tintenstrahldruckkopf geschmolzene Druckfarbe auf die Trommel nieder, wo sie sich verfestigt und auf ungefähr die Temperatur der Trommel abkühlt. Nach Niederschlagen des Bilds wird das Druckmedium durch Führen von diesem durch eine Vorheizeinrichtung und in einen Spalt, der zwischen der Trommel und einer elastomeren Übertragungswalze gebildet ist, erhitzt. Wenn sich die Trommel dreht, wird das erhitzte Druckmedium durch den Spalt gezogen und wird gegen das niedergeschlagene Bild gedrückt, um dadurch die Druckfarbe auf das Druckmedium zu übertragen. Wenn in dem Spalt Wärme von dem Druckmedium die Druckfarbe erwärmt, wird sie ausreichend weich und anhaftend gemacht, um an dem Druckmedium anzuhaften. Wenn das Druckmedium den Spalt verläßt, nehmen Abstreiffinger dieses von der Trommel ab und richten es in den Medienauslaßpfad hinein.

In der Praxis ist festgestellt worden, daß ein Transferdruckprozeß zumindest die folgenden Kriterien erfüllen sollte, um akzeptierbare Drucke zu erzeugen. Um eine Bildauflösung zu optimieren, sollten die übertragenen Druckfarbtröpfchen sich ausbreiten, um einen vorbestimmten Bereich abzudecken, allerdings nicht so stark, daß die Bildauflösung verlorengeht. Die Druckfarbtröpfchen sollten nicht während des Transfervorgangs schmelzen. Um die Haltbarkeit eines gedruckten Bilds zu optimieren, sollten die Druckfarbtröpfchen in das Papier mit einem ausreichenden Druck gepreßt werden, um deren nachteilige Entfernung durch Abrasion zu verhindern. Schließlich sollten die Bildübertragungsbedingungen so sein, daß im wesentlichen alle Druckfarbtröpfchen von der Trommel auf das Papier übertragen werden.

Leider ist die geeignete Einstellung von Bildtransferbedingungen von einer komplex miteinander in Bezug stehenden Einstellungen von Druck-, Temperatur-, Zeit- und Druckfarbparametern abhängig, die nicht ausreichend verstanden worden sind, um dadurch zu verhindern, daß ein den Phasenzustand änderndes Transferdrucken das volle Potential für ein schnelles Herstellen von Drucken mit hoher Qualität erfüllt.

Das, was benötigt wird, ist daher ein Phasenänderungs-Transferdruckvorgang und eine Druckvorrichtung, die sich den Problemen und den Herausforderungen eines Kontrollierens der Bildtransferbedingungen stellt, um schnell mit gleichbleibend hoher Qualität Drucke auf einem breiten Bereich von Druckmedien herzustellen.

Wie anhand der Beschreibung, die unter Bezugnahme auf die Zeichnungen folgt, ersichtlich werden wird, schafft die Erfindung eine verbesserte Vorrichtung und ein Verfahren zum Transferdrucken, die kontrollierte Transferbedingungen haben, die haltbare, gedruckte Bilder mit einer hohen Auflösung erzielen. Wie weiterhin ersichtlich werden wird, erleichtert die Erfindung eine schnelle Herstellung von mit Farbe gedruckten Bildern auf einem breiten Bereich von Typen mit Druckmedien.

Demgemäß schafft diese Erfindung eine den Phasenzustand einer Druckfarbe ändernde Transferdruckvorrichtung gemäß Anspruch 14 und ein Verfahren gemäß Anspruch 1, das durch Aufbringen einer dünnen Schicht einer Flüssigkeit oder einer anderen Zwischenübertragungsfläche auf einer erhitzten Aufnahmefläche, wie beispielsweise einer Trommel, startet. Dann schlägt ein Tintenstrahldruckkopf ein Bild aus geschmolzener Druckfarbe auf die erhitzte Trommel nieder, wo sie auf die Trommeltemperatur abkühlt und sich verfestigt. Nachdem das Bild niedergeschlagen ist, wird das Druckmedium durch eine Vorheizeinrichtung auf eine vorbestimmte Temperatur erhitzt und in einen Spalt zugeführt, der zwischen der erhitzten Trommel und einer elastomeren Transferwalze gebildet ist, die zu der Trommel hin vorgespannt ist, um einen Spaltdruck zu bilden, der ungefähr zweimal der Dehngrenze der Druckfarbe in dem niedergeschlagenen Bild entspricht. Wenn sich die Trommel dreht, wird das erwärmte Druckmedium durch den Spalt unter einer vorbestimmten Rate gezogen, um das Druckfarbbild auf das Druckmedium zu übertragen und aufzuschmelzen. In dem Spalt vereinigen sich Wärme von der Trommel und dem Druckmedium, um die Druckfarbe entsprechend einem Prozeßfenster zu erwärmen, was die Druckfarbe ausreichend weich und anhaftend gestaltet, um an dem Druckmedium, allerdings nicht an der Trommel, anzuhaften. Wenn das Druckmedium den Spalt verläßt, streifen Abstreiffinger dieses von der Trommel ab und richten es in einen Medienaustrittspfad hinein.

Die vorgegebene Oberflächentemperatur liegt in dem ungefähren Bereich von 30ºC bis 60ºC, zum Beispiel 40ºC bis 56ºC, bevorzugt von 45ºC bis 55ºC.

Die vorgegebene Temperatur der Vorheizeinrichtung liegt in dem ungefähren Bereich von 60ºC bis 150ºC, vorzugsweise von 60ºC bis 130ºC.

Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung wird nun, anhand nur eines Beispiels, beschrieben werden, wobei Bezug auf die beigefügten Zeichnungen genommen wird, in denen:

Fig. 1 zeigt ein bildliches, schematisches Diagramm, das eine Transferdruckvorrichtung darstellt, die eine Aufnahmefläche benachbart einer Flüssigkeitsschicht- Aufbringungseinrichtung und eines Druckkopfs besitzt, der das Bild auf der Flüssigkeitsschicht niederschlägt.

Fig. 2 zeigt ein vergrößertes, bildliches, schematisches Diagramm, das die Flüssigkeitsschicht darstellt, die als eine Zwischentransferoberfläche, die die Druckfarbe trägt, wirkt.

Fig. 3 zeigt ein vergrößertes, bildliches, schematisches Diagramm, das die Übertragung des Druckfarbbilds von der Flüssigkeitszwischenübertragungsfläche auf eine Endaufnahmefläche darstellt.

Fig. 4 zeigt eine graphische Darstellung, die einen Speichermodulus als eine Funktion der Temperatur für eine den Phasenzustand ändernde Druckfarbe, die zur Verwendung bei dieser Erfindung geeignet ist, darstellt.

Fig. 5 zeigt eine graphische Darstellung, die die Dehngrenze als eine Funktion der Temperatur für eine den Phasenzustand ändernde Druckfarbe, die zur Verwendung bei dieser Erfindung geeignet ist, darstellt.

Fig. 6 zeigt eine graphische Darstellung, die einen Schmelzgrad als eine Funktion einer Medienvorheizeinrichtung und einer Trommeltemperatur darstellt, wie dies auf einer Einstellung von Schmelzgradtestdrucken bestimmt ist, die erstellt sind, um ein Prozeßfenster gemäß dieser Erfindung zu bestimmen.

Fig. 7 zeigt eine graphische Darstellung, die einen Pixelaufnahmeprozentsatz als eine Funktion einer Medienvorheizeinrichtung und einer Trommeltemperatur darstellt, wie dies aus einem Satz von Pixelaufnahmetestdrucken bestimmt ist, die vorgenommen wurden, um ein Prozeßfenster gemäß dieser Erfindung zu bestimmen.

Fig. 8 zeigt eine graphische Darstellung, die Punktausbreitungsgruppen als eine Funktion einer Medienvorheizeinrichtung und einer Trommeltemperatur darstellt, wie dies aus einem Satz von Tropfenausbreitungstestdrucken bestimmt ist, die erstellt wurden, um ein Prozeßfenster gemäß dieser Erfindung zu bestimmen.

Fig. 9 zeigt eine graphische Darstellung, die eine Hochtemperaturgrenze als eine Funktion einer Medienvorheizeinrichtung und einer Trommeltemperatur darstellt, wie dies aus einem Satz von Druckfarbkohäsivfehlertestdrucken bestimmt ist, die erstellt werden, um ein Prozeßfenster gemäß dieser Erfindung zu bestimmen.

Fig. 10 zeigt eine graphische Darstellung, die ein Phasenänderungs- Transferdruckprozeßfenster darstellt, das durch die Parametergrenzen, dargestellt in den Fig. 6 bis 9, begrenzt ist.

Fig. 11 zeigt ein isometrisches, schematisches, bildhaftes Diagramm, das eine Medienvorheizeinrichtung, eine Walze, ein Druckmedium, eine Trommel, eine Trommelheizeinrichtung, ein Gebläse und eine Temperatursteuereinrichtung dieser Erfindung darstellt, wobei die Trommel teilweise aufgeschnitten dargestellt ist, um Kühlfinnen, die darin positioniert sind, zu zeigen.

Fig. 1 stellt eine Bilderstellungsvorrichtung 10 dar, die in diesem Prozeß verwendet wird, um ein aus Druckfarbe gebildetes Bild von einer Zwischenübertragungsfläche auf ein Endaufnahmesubstrat zu übertragen. Ein Druckkopf 11 ist durch ein geeignetes Gehäuse und Trageelemente (nicht dargestellt) für entweder eine stationäre oder eine sich bewegende Verwendung getragen, um Druckfarbe in dem Flüssigkeits- oder geschmolzenen Zustand auf einer Unterlagenzwischentransferfläche 12 zu plazieren, die auf einer Tragefläche 14 aufgebracht wird. Die Zwischentransferfläche 12 ist eine Flüssigkeitsschicht, die auf die Aufnahmefläche 14 aufgebracht wird, wie beispielsweise ein Band, eine Trommel, eine Bahn, eine Auflageplatte oder ein anderes geeignetes Design, und zwar durch Kontakt mit einem Applikator, wie beispielsweise einer Dosierrakel, einer Walze, einer Bahn oder einem Dochtkissen 15, das innerhalb einer Applikatoranordnung 16 enthalten ist. Die Aufnahmefläche 14 (nachfolgend "Trommel 14") kann aus irgendeinem geeigneten Material oder einer Oberfläche, die damit beschichtet ist, gebildet sein, wie beispielsweise Metallen, einschließlich, allerdings nicht darauf beschränkt, Aluminium, Nickel oder Eisenphosphat, Elastomeren, einschließlich, allerdings nicht darauf beschränkt, Fluoroelastomeren, Perfluoroelastomeren, Silikongummi und Polybutadien, Kunststoffen, einschließlich, allerdings nicht darauf beschränkt, Polyphenylensulfid, mit Polytretrafluorethylen gefüllt, Thermoplastiken bzw. -kunststoffen, wie beispielsweise Polyethylen, Nylon und FEP, wärmehärtenden Materialien, wie beispielsweise Acetal, und Keramiken. Das bevorzugte Material ist anodisiertes Aluminium.

Die Applikatoranordnung 16 enthält optional ein Reservoir 18 für die Flüssigkeit und enthält bevorzugt ein Gewebe oder einen ein Gewebe vorschiebenden Mechanismus (beide nicht dargestellt), um periodisch neues Gewebe für einen Kontakt mit der Trommel 14 zu präsentieren.

Das Dochtkissen 15 und das Gewebe sind synthetische Textilien. Vorzugsweise ist das Dochtkissen 15 Nadelfilz und das Gewebe ist irgendein geeignetes, nicht gewebtes, synthetisches Textil mit einer relativ glatten Oberfläche. Eine alternative Konfiguration setzt ein glattes Dochtkissen 15 ein, das oberhalb eines porösen Trägermaterials befestigt ist, wie beispielsweise Polyesterfilz. Beide Materialien sind von der BMP Corporation als BMP Produkte NR 90 und PE 1100-UL jeweils erhältlich.

Die Applikatorvorrichtung 16 ist für eine zurückziehbare Bewegung nach oben in Kontakt mit der Oberfläche der Trommel 14 und nach unten aus dem Kontakt mit der Oberfläche der Trommel 14 und deren Zwischenübertragungsfläche 12 mittels eines geeigneten Mechanismus, wie beispielsweise eines Nockens, eines Luftzylinders oder eines elektrisch betätigten Solenoids, befestigt.

Eine Endsubstratführung 20, die auch die untere Oberfläche der Vorheizeinrichtung sein kann, führt ein Endaufnahmesubstrat 21, wie beispielsweise Papier, von einer positiven Zuführvorrichtung (nicht dargestellt) hindurch und führt sie durch einen Spalt 22, der zwischen sich gegenüberliegenden, gebogenen Oberflächen einer Walze 23 und der Zwischentransferfläche 12, getragen durch die Trommel 14, gebildet ist. Abstreiffinger 24 (nur einer davon ist dargestellt) können schwenkbar an der Abbildungsvorrichtung 10 befestigt sein, um beim Entfernen des Endaufnahmesubstrats 21 von der Zwischentransferfläche 12 zu unterstützen. Die Walze 23 besitzt einen metallischen Kern, vorzugsweise Stahl, mit einer elastomeren Umhüllung, die eine Shore D Härte und/oder Haltbarkeit von 40 bis 45 haben kann. Geeignete elastomere Abdeckmaterialien umfassen Silikone, Urethane, Nitrile, EPDM und andere geeignete, elastische Materialien. Die elastomere Abdeckung auf der Walze 23 greift in ein Endaufnahmesubstrat 21 ein, wobei auf einer Rückseite davon ein Druckfarbbild 26 von der Zwischenübertragungsfläche 12 übertragen ist. Diese schmilzt und fixiert das Druckfarbbild 96 auf der Endaufnahmefläche 21 so, daß das übertragene Druckfarbbild ausgebreitet, geglättet und angehaftet wird Die Tinte bzw. Druckfarbe, die in dem Prozeß und dem System dieser Erfindung verwendet wird, liegt vorzugsweise zu Anfang in einer festen Form vor und wird dann zu einem geschmolzenen Zustand durch die Aufbringung von Wärmeenergie geändert, um deren Temperatur auf ungefähr 85ºC bis ungefähr 150ºC anzuheben. Erhöhte Temperaturen oberhalb dieses Bereichs werden eine Verschlechterung oder eine chemische Zerstörung der Druckfarbe hervorrufen. Die geschmolzene Druckfarbe wird dann von den Druckfarben- bzw. Tintenstrahldüsen in dem Druckkopf 11 auf die Zwischenübertragungsfläche 12 ausgestoßen, wo sie auf eine Zwischentemperatur gekühlt und zu einem temperbaren bzw. formbaren Zustand verfestigt wird, indem sie auf eine Endaufnahmefläche 21 über eine Kontaktübertragung durch Eintritt in den Spalt 22 zwischen der Walze 23 und der Zwischenübertragungsfläche 12 auf der Trommel 14 geführt wird. Die Zwischentemperatur, wo die Druckfarbe in dem formbaren Zustand gehalten wird, liegt zwischen 20ºC bis 60ºC und vorzugsweise bei ungefähr 50ºC.

Wenn das Druckfarbbild 26 in den Spalt 22 eintritt, wird sie zu deren Endbildstruktur deformiert und haftet an dem Endaufnahmesubstrat 21 durch eine Kombination des Drucks des Spalts 22, ausgeübt durch die Walze 23, und der Wärme, die durch eine Medienvorheizeinrichtung 27 und eine Trommelheizeinrichtung 28 zugeführt wird, an oder wird daran fixiert. Die Trommelheizeinrichtung 28 ist vorzugsweise eine Lampen- und Reflektor- Anordnung, die so orientiert ist, um Wärme auf die Oberfläche der Trommel 14 zu strahlen. Alternativ kann eine zylindrische Heizeinrichtung axial innerhalb der Trommel 14 befestigt sein, so daß Wärme, die darin erzeugt ist, direkt auf die Trommel 14 durch radiale Finnen bzw. Rippen 30 gerichtet und geleitet wird.

Der Druck, der in dem Spalt 22 durch die Walze 23 auf das Druckfarbbild 26 ausgeübt ist, liegt zwischen ungefähr 68,9476 bis ungefähr 6894,76 kPa (ungefähr 10 bis ungefähr 1000 Pounds/Inch² "psi"), noch bevorzugter bei ungefähr 3447,38 kPa (500 psi), was ungefähr zweimal der Tinten- bzw. Druckfarbdehngrenze von 1723,69 kPa (250 psi) bei 50ºC entspricht. Der Spaltdruck muß ausreichend sein, damit das Druckfarbbild 26 an dem Endaufnahmesubstrat 21 anhaftet, und muß ausreichend geglättet sein, um Licht rechtwinklig durch das Druckfarbbild in solchen Fällen zu transmittieren, wenn das Endaufnahmesubstrat 21 ein Transparent ist. Das Druckfarbbild wird, wenn es einmal an dem Endaufnahmesubstrat 21 anhaftet, auf eine Umgebungstemperatur von ungefähr 20ºC bis ungefähr 25ºC gekühlt.

Die Fig. 2 und 3 stellen die Sequenz dar, die eingesetzt wird, wenn das Druckfarbbild 26 von der Zwischenübertragungsfläche 12 auf das Endaufnahmesubstrat 21 übertragen wird. Das Druckfarbbild 26 überträgt sich auf das Endaufnahmesubstrat 21 mit einer kleinen, allerdings meßbaren, Menge der Flüssigkeit, die die Zwischenübertragungsfläche 12 bildet, die daran als eine übertragene Flüssigkeitsschicht 32 haftet. Eine typische Dicke der übertragenen Flüssigkeitsschicht 32 wird so berechnet, daß sie ungefähr 1000 Å oder ungefähr 100 Nanometer beträgt. Alternativ kann die Menge der übertragenen Flüssigkeitsschicht 32 in Form der Masse ausgedrückt werden, die von ungefähr 0,1 bis ungefähr 200 Milligramm, noch bevorzugter von ungefähr 0,5 bis ungefähr 50 Milligramm, und am bevorzugtesten von ungefähr 1 bis ungefähr 10 Milligramm, pro Seite der Größe A-4 des Endaufnahmesubstrats 21 reicht. Dies wird durch Nachvollziehen auf einer Testanordnung des Gewichtsverlusts der Flüssigkeit in der Applikatoranordnung 16 bei dem Start des Abbildungsprozesses und nachdem eine erwünschte Anzahl von Blättern des Endaufnahmesubstrats 21 mit Bild versehen worden ist bestimmt.

Eine geeignet kleine und finite Menge einer Zwischenübertragungsfläche 12 wird auch auf das Endaufnahmesubstrat in Flächenbereichen angrenzend an das übertragene Farbbild 26 übertragen. Diese relativ kleine Übertragung einer Zwischenübertragungsfläche 12 auf das Druckfarbbild 26 und die nicht mit Bild versehenen Bereiche auf dem Endaufnahmesubstrat 21 können ermöglichen, daß bis zu 10 Seiten oder mehr eines Endaufnahmesubstrats 21 bedruckt werden können, bevor es notwendig ist, die sich vermindernde Zwischenübertragungsfläche 12 zu erneuern. Eine Erneuerung kann nach weniger bedruckten Endkopien notwendig sein, und zwar in Abhängigkeit von der Qualität und der Art der Endaufnahmeoberfläche 21, die verwendet wird. Transparentpapiere und Papier sind die in erster Linie vorgesehenen Medien für eine Bildaufnahme. "Weißes bzw. leeres Papier" ist das bevorzugte Medium, wie beispielsweise dasjenige, das durch die Xerox Corporation und viele andere Firmen zur Verwendung in Photokopiermaschinen und Laserdruckern geliefert wird. Viele andere, allgemein erhältliche Büropapiere sind in dieser Kategorie von weißen Papieren umfaßt, einschließlich Papier mit einer Schreibmaschinengüte, Standardbanknotenpapiere und Briefkopfpapier. Xerox® 4024 Papier wird als die repräsentative Güte von weißem Papier für die Zwecke dieser Erfindung angenommen.

Geeignete Flüssigkeiten, die für die Zwischenübertragungsfläche 12 eingesetzt werden können, umfassen Wasser, fluorinierte Öle, Glykol, oberflächenaktive Stoffe, Mineralöl, Silikonöl, funktionale Öle, oder Kombinationen davon. Funktionale Öle können, sind allerdings nicht darauf beschränkt, Mercapto-Silikonöle, fluorinierte Silikonöle, und dergleichen, umfassen.

Die Tinte bzw. Druckfarbe, die verwendet wird, um ein Druckfarbbild 26 zu bilden, muß vorzugsweise geeignete, spezifische Eigenschaften hinsichtlich der Viskosität haben. Dabei muß die Viskosität der geschmolzenen Druckfarbe an die Erfordernisse der Tintenstrahlvorrichtung angepaßt werden, die verwendet wird, um die Zwischenübertragungsfläche 12 aufzubringen, und muß relativ zu anderen physikalischen und rheologischen Eigenschaften der Druckfarbe, wie ein Festkörper, wie beispielsweise Dehngrenze, Härte, elastischer Modulus, Verlust-Modulus, Verhältnis des Verlust-Modulus zu dem elastischen Modulus, und Duktilität, haben. Die Viskosität der den Phasenzustand, ändernden Druckfarbträgerzusammensetzung ist auf einem Ferranti-Shirley Cone Plate Viscometer mit einem großen Kegel gemessen worden. Bei ungefähr 140ºC reicht eine bevorzugte Viskosität der den Phasenzustand ändernden Druckfarbträgerzusammensetzung von ungefähr 0,005 bis ungefähr 0,030 kg/ms (ungefähr 5 bis ungefähr 30 Centipoise), noch bevorzugter von ungefähr 0,01 bis ungefähr 0,02 kg/ms (ungefähr 10 bis ungefähr 20 Centipoise), und am bevorzugtesten von ungefähr 0,011 bis ungefähr 0,015 kg/ms (ungefähr 11 bis ungefähr 15 Centipoise). Die Oberflächenspannung geeigneter Druckfarben liegt zwischen ungefähr 23 und ungefähr 50 Dyne/cm. Eine geeignete Druckfarbzusammensetzung ist in dem US-Patent Nr. 4,889,560, herausgegeben am 26. Dezember 1989, beschrieben, das auf den Inhaber dieser Erfindung übertragen ist.

Die den Phasenzustand ändernde Druckfarbe, die in dieser Erfindung verwendet ist, ist aus einer den Phasenzustand ändernden Druckfarbträgerzusammensetzung gebildet, die ausgezeichnete, physikalische Eigenschaften zeigt. Zum Beispiel zeigt die in Rede stehende, den Phasenzustand ändernde Druckfarbe, im Gegensatz zu den Phasenzustand ändernde Druckfarben nach dem Stand der Technik, ein hohes Niveau einer Helligkeit, eines Chroma bzw. einer Farbsättigung und einer Transparenz, wenn sie in einem Dünnfilm mit einer im wesentlichen gleichförmigen Dicke verwendet wird. Dies ist besonders wertvoll dann, wenn Farbbilder unter Verwendung von Overhead-Projektionstechniken befördert werden. Weiterhin zeigen die bevorzugten, den Phasenzustand ändernden Druckfarbzusammensetzungen die bevorzugten, mechanischen und fluidischen Eigenschaften, die vorstehend erwähnt sind, wenn sie durch dynamische, mechanische Analysen ("DMA"), Quetschgrenztest und Viskometrie gemessen werden. Noch wichtiger ist, daß diese gut arbeiten, wenn sie in dem Druckprozeß dieser Erfindung verwendet werden, der eine Flüssigkeitsschicht als eine Zwischenübertragungsoberfläche verwendet. Die den Phasenzustand ändernde Druckfarbzusammensetzung und deren physikalische Eigenschaften werden in größerem Detail in der parallel anhängigen Europäischen Patentveröffentlichung 0604023A diskutiert.

Die vorstehend definierten DMA-Eigenschaften der den Phasenzustand ändernden Druckfarbzusammensetzungen wurden experimentell bestimmt. Diese dynamischen Messungen wurden auf einem Rheometrics Solids Analyzer (RSA II), hergestellt durch Rheometrics, Inc., Piscataway, New Jersey, unter Verwendung einer Dual- Tragebalkengeometrie vorgenommen. Die Dimensionen der Probe waren ungefähr 2,0 ± 1,0 mm dick, ungefähr 6,5 ± 0,5 mm breit und ungefähr 54,0 ± 1,0 mm lang. Ein Zeit/Härten-Überstreifen wurde unter einer Oszillation mit erwünschter Kraft oder Testfrequenz von ungefähr 1 KHz und einem Auto-Dehnungs-Bereich von ungefähr 1,0 · 10&supmin;³ Prozent bis ungefähr 1 Prozent durchgeführt. Der Temperaturbereich, der geprüft wurde, war ungefähr -60ºC bis ungefähr 90ºC. Die bevorzugte, den Phasenzustand ändernden Druckfarbzusammensetzungen waren typischerweise (a) flexibel bei einer Temperatur von ungefähr -10ºC bis ungefähr 80ºC, (b) hatten einen Temperaturbereich für den glasigen Bereich von ungefähr -100ºC bis 40ºC, den Wert von E', der von ungefähr 1,5 · 10&sup9; bis 1,5 · 10" Dyne/cm² reichte, (c) besaßen einen Temperaturbereich für den Übergangsbereich von ungefähr -30ºC bis ungefähr 60ºC, (d) hatten einen Temperaturbereich für den gummiartigen Bereich von E' von ungefähr -10ºC bis 100ºC, wobei der Wert von E' von ungefähr 1,0 · 10&sup4; bis 1,0 · 10" Dyne/cm² reichte, und (e) hatten einen Temperaturbereich für den Endbereich von E' von ungefähr 30ºC bis ungefähr 160ºC. Weiterhin war der Glasumwandlungstemperaturbereich der den Phasenzustand ändernden Druckfarbenzusammensetzung von -40ºC bis ungefähr 40ºC, der Temperaturbereich für eine Integration unter dem tan δ Peak der den Phasenzustand ändernden Druckfarbenzusammensetzung reichte von ungefähr -80ºC bis ungefähr 80ºC mit Integrationswerten, die von ungefähr 5 bis ungefähr 40ºC reichten, und der Temperaturbereich für den Peakwert von tan δ der den Phasenzustand ändernden Druckfarbe reichte von ungefähr -40ºC bis ungefähr 40ºC mit einem tan δ von ungefähr 1,0 · 10&supmin;² bis ungefähr 1,0 · 10 am Peak.

Fig. 4 stellt eine repräsentative, graphische Darstellung eines Speichermodulus E' als eine Funktion der Temperatur bei 1 Hz für eine den Phasenzustand ändernde Druckfarbenzusammensetzung, die zur Verwendung in dem Druckvorgang dieser Erfindung geeignet ist, dar. Die graphische Darstellung zeigt an, daß der Speichermodulus E' in einen glasigen Bereich 40, einen Übergangsbereich 42, einen gummiartigen Bereich 44 und einen Endbereich 46 unterteilt ist.

In dem glasigen Bereich 40 verhält sich die Druckfarbe ähnlich zu einem harten, brüchigen Feststoff, d. h. E' ist hoch, ungefähr 1 · 10¹&sup0; Dyne/cm². Dies kommt daher, daß in diesem Bereich nicht genug thermische Energie oder ausreichende Zeit vorhanden ist, damit sich die Moleküle bewegen. Dieser Bereich muß ausreichend unterhalb der Raumtemperatur liegen, so daß die Druckfarbe nicht brüchig werden wird, und deren Raumtemperatureigenschaften auf Papier beeinflußt.

Der Übergangsbereich 42 der Druckfarbe ist durch einen großen Abfall in dem Speichermodulus von ungefähr einer Größenordnung charakterisiert, da die Moleküle genug thermische Energie oder Zeit haben, um anpassenden Änderungen zu unterliegen. In diesem Bereich ändert sich die Druckfarbe von hart und brüchig dahingehend, daß sie zäh und lederartig ist.

In dem gummiartigen Bereich 44 ist die Speichermodulusänderung als ein leicht abnehmendes Plateau dargestellt. In diesem Bereich ist ein kurzzeitiges, elastisches Ansprechen auf die Deformation vorhanden, die der Druckfarbe ihre Flexibilität verleiht. Es ist theoretisch belegt, daß die Impedanz auf eine Bewegung oder Strömung in diesem Bereich aufgrund von Verwicklungen von Molekülen oder physikalischen Quervernetzungen aus kristallinen Domänen folgt. Ein Herstellen der Druckfarbe, um dieses Plateau in dem geeigneten Temperaturbereich für eine gute Übertragung und Fixierung und Raumtemperatureigenschaft zu erhalten, ist wichtig, wenn diese den Phasenzustand ändernde Druckfarbzusammensetzungen gebildet werden. Den gummiartigen Bereich 44 umfaßt die Druckfarbe in sowohl deren formbaren Zustand während der Übertragung und Fixierung oder dem Aufschmelzschritt als auch zu deren abschließendem, duktilen Zustand auf dem Endaufnahmesubstrat.

Schließlich ist in dem Endbereich 46 ein anderer Abfall in dem Speichermodulus vorhanden. Es wird angenommen, daß in diesem Bereich die Moleküle ausreichende Energie oder Zeit haben, um zu fließen und deren Verwicklungen zu beseitigen.

Verschiedene, den Phasenzustand ändernde Druckfarbzusammensetzungen wurden durch Quetschgrenzen-Tests analysiert, um deren kompressives Verhalten zu bestimmen, während sie einer Temperatur und einem Druck in dem Spalt 22 unterworfen werden. Die Quetschgrenzen-Festigkeitsmessungen wurden auf einem mechanischen Tester MTS SINTECH 2/D, hergestellt durch die MTS Sintech, Inc., Cary, North Carolina, unter Verwendung von kleinen, zylindrischen Probeblöcken vorgenommen. Die Dimensionen einer typischen Probe lagen bei ungefähr 19,0 ± 1,0 mm mal ungefähr 19,0 ± 1,0 mm.

Eine isotherme Streckspannung wurde als Funktion der Temperatur (ungefähr 25ºC bis ungefähr 80ºC) und einer Umformgeschwindigkeit gemessen. Das Material wurde auf bis zu 40 Prozent deformiert.

Die bevorzugten Streckspannungen als eine Funktion der Temperatur für geeignete, den Phasenzustand ändernde Druckfarbzusammensetzungen zur Verwendung in einem indirekten Druckprozeß dieser Erfindung werden durch eine Gleichung YS = ml + I beschrieben, wobei YS die Streckspannung als eine Funktion der Temperatur ist, m die Steigung ist, T die Temperatur ist und I der Schnitt ist.

Unter Nicht-Verfahrensbedingungen, d. h. nachdem das abschließend gedruckte Produkt gebildet ist, oder unter Zuständen, unter denen die Druckfarbensticks bevorratet sind und sich die Druckfarbe in einem duktilen Zustand oder einer Bedingung bei einem Temperaturbereich von mindestens 10ºC bis 60ºC befindet, werden die bevorzugten Streckspannungswerte durch m dahingehend beschrieben, daß sie von ungefähr 62,05 ± 13,79 kPa/ºC (ungefähr -9 + 2 psi/ºC) bis ungefähr 248,21 ± 13,79 kPa/ºC (ungefähr -36 ± 2 psi/ºC) reichen, und I von ungefähr 5515,81 ± 689,48 kPa/ (ungefähr 800 ± 100 psi) bis ungefähr 15168,47 ± 689,48 kPa (ungefähr 2200 ± 100 psi) reicht. Noch bevorzugter liegt m bei ungefähr 206,48 ± 13,79 kPa/"C (ungefähr -30 ± 2 psi/ºC) und I liegt bei ungefähr 11721,09 ± 689,48 kPa (ungefähr 1700 ± 100 psi).

Unter Prozeßbedingungen, d. h. während des indirekten Druckens der Druckfarbe von einer Zwischenübertragungsfläche auf ein Substrat, während sich die Druckfarbe in einem verformbaren, festen Zustand befindet, oder einem Zustand bei einer Temperatur von mindestens 20ºC bis 80ºC, sind die bevorzugten Streckspannungswerte durch m so beschrieben, daß sie von ungefähr -41,37 ± 13,79 kPa/ºC (ungefähr -6 + 2 psi/ºC) bis ungefähr -248,21 ± 13,79 kPa/ºC (ungefähr -36 + 2 psi/ºC) reichen, und I von ungefähr 5515,81 ± 689,47 kPa (ungefähr 800 ± 100 psi) bis ungefähr 11031,62 ± 689,47 kPa (ungefähr 1600 ± 100 psi) reicht. Noch bevorzugter liegt m bei ungefähr -62,05 ± 13,79 kPa/ºC (ungefähr -9 + 2 psi/ºC) und I beträgt ungefähr 6550,02 ± 689,47 kPa (ungefähr 950 ± 100 psi).

Fig. 5 stellt die Streckspannung einer geeigneten, den Phasenzustand ändernden Druckfarbe als eine Funktion der Temperatur dar. Wenn die Druckfarbe einem Temperaturbereich von ungefähr 35ºC bis ungefähr 55ºC unterworfen wird, wird die Druckfarbe damit beginnen, sich zu strecken (komprimieren), wenn sie einem entsprechenden Druck in einem Bereich von ungefähr 1378,95 kPa (ungefähr 200 psi) bis ungefähr 2757,90 kPa (ungefähr 400 psi) unterworfen wird. Ein optimaler Spaltdruck ist ungefähr zweimal so groß wie der Streckspannungsdruck der Druckfarbe bei irgendeiner bestimmten Spalttemperatur. Zum Beispiel sollte, für eine Streckspannung bei 50ºC von 1723,69 kPa (250 psi), der Spaltdruck ungefähr 3447,38 kPa (ungefähr 500 psi) betragen. Allerdings hängt, wie unter Bezugnahme auf die Fig. 6-10 beschrieben ist, die Druckqualität mehr von verschiedenen, mit der Temperatur in Bezug stehenden Parametern als von dem Spaltdruck ab.

Wie wiederum Fig. 1 zeigt, besitzt, während des Druckens, die Trommel 14 eine Schicht einer Flüssigkeitszwischenübertragungsfläche, die auf deren Oberfläche durch die Wirkung einer Applikatoranordnung 16 aufgebracht ist. Die Anordnung 16 wird durch einen geeigneten Mechanismus (nicht dargestellt) angehoben, wie beispielsweise einen Nocken oder einen Luftzylinder, bis das Dochtkissen 15 in Kontakt mit der Oberfläche der Trommel 14 steht. Die Flüssigkeit wird innerhalb eines Reservoirs 18 gehalten und führt durch das poröse Tragematerial hindurch, bis es das Dochtkissen 15 sättigt, um zu ermöglichen, daß eine gleichförmige Schicht einer erwünschten Dicke der Flüssigkeit auf der Oberfläche der Trommel 14 niedergeschlagen wird. Die Trommel 14 dreht sich um eine gelagerte Welle in der Richtung, die in Fig. 1 dargestellt ist, während die Trommelheizeinrichtung 28 die Flüssigkeitsschicht und die Oberfläche der Trommel 14 auf die erwünschte Temperatur aufheizt. Wenn der gesamte Umfang der Trommel 14 beschichtet worden ist, wird die Applikatoranordnung 16 auf eine nicht kontaktierende Position mit der Zwischenübertragungsoberfläche 12 auf der Trommel 14 erniedrigt. Alternativ kann die Trommel 14 mit der Flüssigkeitszwischenübertragungsoberfläche 12 durch ein Gewebe beschichtet werden, über das die Flüssigkeit durch Kontakt mit einem Docht übertragen wird. Der Docht wird von einem Reservoir, das die Flüssigkeit enthält, getränkt.

Das Druckfarbbild 26 wird auf die Zwischenübertragungsfläche 12 durch den Druckkopf 11 aufgebracht. Die Druckfarbe wird in einer geschmolzenen Form aufgebracht, die von der festen Zustandsform aus durch eine geeignete Heizeinrichtung (nicht dargestellt) geschmolzen worden ist. Das Druckfarbbild 26 verfestigt sich auf der Zwischenübertragungsfläche 12 durch Kühlen zu einem verformbaren, festen Zwischenzustand, wenn die Trommel 14 damit fortfährt, sich zu drehen, wobei es in dem Spalt 22, der zwischen der Walze 23 und der gekrümmten Fläche der Zwischenübertragungsoberfläche 12, getragen durch die Trommel 14, eindrückt. In dem Spalt 22 wird das Druckfarbbild 26 zu seiner Endbildkonfiguration deformiert und an die Endaufnahmeoberfläche 21 angehaftet, indem es dagegen gepreßt wird. Das Druckfarbbild 26 wird so übertragen und an der Endaufnahmefläche 21 durch den Spaltdruck fixiert, der darauf durch die elastische oder elastomere Oberfläche der Walze 23 ausgeübt wird. Abstreiffinger 24 helfen dabei, die mit Bild versehene Endaufnahmeoberfläche 21 von der Zwischenübertragungsoberfläche 12 zu entfernen, wenn sich die Trommel 14 dreht. Das Druckfarbbild 26 kühlt dann auf Umgebungstemperatur ab, wo es eine ausreichende Festigkeit und Duktilität besitzt, um dessen Haltbarkeit sicherzustellen.

Die Applikatoranordnung 16 ist betätigbar, um sie nach oben in Kontakt mit der Trommel 12 anzuheben, um die die Flüssigkeit bildende, sich verbrauchende Zwischenübertragungsoberfläche 14 zu erneuern. Die Applikatoranordnung 16 kann auch als eine Reinigungsanordnung funktionieren, wenn erforderlich ist, Lint, Papierstaub oder, zum Beispiel, Druckfarbe, zu entfernen, sollte eine abnormale Druckoperation auftreten.

Ein geeigneter Satz von Bildübertragungsbedingungen ist von einem Komplex zueinander in Bezug gesetzten Satz von Parametern abhängig, der zu einem Spaltdruck, einer Vorheizeinrichtungs- und Trommeltemperatur, einer Medienzeit im Spalt 22 und Druckfarbparametern in Bezug steht. Irgendein bestimmter Satz von Übertragungsbedingungen, der akzeptable Drucke liefert, wird als ein Prozeßfenster bezeichnet.

Das Prozeßfenster wird experimentell durch Testdruckläufe unter Einstellungen von kontrollierten Übertragungsbedingungen bestimmt. Die Testdrucke wurden unter Verwendung einiger festgelegter Steuerparameter hergestellt. Zum Beispiel wurde eine diamantgedrehte, nicht gedichtete, anodisierte Aluminiumtrommel verwendet, die die bevorzugte Trommel 14 ist. Eine Walze 23 war eine Schreibmaschinenplatte, die eine elastomere Oberfläche mit einer Shore D Härte und/oder einem Härtegrad von 40 bis 45 besaß. Jedes Ende der Walze 23 war zu der Trommel 14 hin mit einer Kraft von 1556,88 N (einer Kraft von 350 Pound) vorgespannt, was zu einem durchschnittlichen Spaltdruck von ungefähr 3192,24 kPa (ungefähr 463 psi) führt. Das Endaufnahmesubstrat 21 war Hammermill Laser Print Papier. Xerox-Papier vom Typ 4024 kann auch verwendet werden, ist allerdings nicht für Testdrucke bevorzugt. Die Flüssigkeit, die eine Zwischenübertragungsfläche 12 bildet, war 0,001 m²/s (1000cSt) Silikonöl. Das Endaufnahmemedium 21 wurde durch den Spalt 22 unter einer Geschwindigkeit von ungefähr 13 cm/Sekunde bewegt. Die Wichtigkeit der Geschwindigkeit, die durch die Drehgeschwindigkeit der Trommel 14 bestimmt ist, wird nicht vollständig verstanden. Allerdings erreicht die Druckfarbtemperatur in dem Spalt 22 im wesentlichen ein Gleichgewicht in ungefähr 2 bis ungefähr 6 Millisekunden.

Der Vorgang zum Bilden der Zwischenübertragungsfläche 12 auf der Trommel 14 umfaßt ein manuelles Halten eines Ölkissens gegen die sich schnell drehende Trommel 14, bis Linien von Öl auf der Trommel 14 gesehen werden können. Das Öl wird dann von der Trommel 14 durch Anwenden eines Kaydray-Wischlappens für 2 Sekunden gegen die Trommel 14 und dann für 5 Sekunden über die Trommel abgewischt oder abgeschwabbelt. Dieses Verfahren eines Aufbringens einer Zwischenübertragungsfläche 12 wird sehr nahe durch die Applikatoranordnung 16 dupliziert.

Sätze von Testdrucken wurden für verschiedene Kombinationen der Temperatur der Medienvorheizeinrichtung 27 und der Temperatur der Trommel 14 hergestellt.

Vier primäre Faktoren bestimmen das Prozeßfenster: Schmelzgrad, Pixelaufnahme, Punktausbreitung und Hochtemperaturgrenze. Testdrucke wurden so hergestellt, wie dies nachfolgend beschrieben ist, um Temperaturbereiche für jeden Faktor zu bestimmen. Der Schmelzgrad ist eine Zahl proportional zu der Menge von Druckfarbe bzw. Tinte, die in typischer Weise in Papierfasern während des Transferdruckvorgangs gepreßt werden. Der Schmelzgrad wird durch zuerst Abbilden der Trommel 14 mit 4 · 4 cm Quadraten eines blau gefärbten Bilds quantifiziert. Die blau gefärbten Quadrate werden durch Niederschlagen übereinandergelegter Schichten aus Cyan- und Magenta-Druckfarbe auf die Zwischenübertragungsoberfläche 12 der Trommel 14 gebildet. Die blau gefärbten Quadrate werden dann auf das Papierendaufnahmemedium 21 übertragen, wenn es durch den Spalt 22 hindurchführt. Eine Messerkante wird dazu verwendet, die Druckfarbe von einem blau gefärbten Quadrat abzukratzen, das zu jedem Testdruck übertragen ist. Ein ACS Spectro-Sensor II Spektrophotometer mißt die optische Dichte (das Reflexionsvermögen) des abgekratzten Flächenbereichs und vergleicht sie mit einem leeren (weißen) Flächenbereich des Testdrucks. Der Reflexionswert ist der Schmelzgrad, der proportional zu der Menge der Druckfarbe ist, die in dem Testdruck verbleibt (aufgeschmolzen ist). Je höher der Schmelzgrad ist, desto höher ist die optische Dichte des getesteten Flächenbereichs. Ein akzeptierbarer, minimaler Schmelzgrad ist 20.

Schmelzgradtestdruckdaten sind in Fig. 6 dargestellt, die Iso-Schmelzgradlinien als eine Funktion der Trommeltemperatur und der Medienvorheizeinrichtungstemperatur aufträgt. Die relativ vertikale Orientierung der Iso-Schmelzgradlinien zeigt an, daß der Schmelzgrad stärker von der Temperatur der Medienvorheizeinrichtung 27 als von der Temperatur der Trommel 14 abhängt. Eine Iso-Schmelzgradlinie 50 (dargestellt in dicker Linie) begrenzt eine linke Grenze eines Temperaturbereichs, in dem der Schmelzgrad dem minimalen, akzeptierbaren Wert von 20 entspricht oder diesen übersteigt.

Eine Pixelaufnahme ist ein Faktor, der sich auf den Prozentsatz von Druckfarbtröpfchen bezieht, die von der Trommel 14 zu dem Endaufnahmemedium 21 während des Transferdruckprozesses übertragen werden. Ein Pixelaufnahmeprozentsatz wird durch zuerst Abbilden der Trommel 14 mit einem mit blauer Farbe gefüllten Feld, gebildet durch Überdrucken von Cyan- und Magenta-Farbstoffen auf der Trommel 14, und das 475 nicht bedruckte Quadrate besitzt, von denen jedes einen 3 · 3 Pixelquadratbereich mißt, bestimmt. Ein einzelnes, schwarzes Druckfarbtröpfchen oder Pixel wird in der Mitte jedes nicht bedruckten 3 · 3 Pixelquadratbereichs niedergeschlagen. Das sich ergebende Bild wird dann zu dem Endaufnahmemedium 21 überführt, wenn es durch den Spalt 22 hindurchführt. Der gesamte, doppelschichtige, blau gefärbte, gefüllte Feldbereich überträgt sich, allerdings werden die einzeln geschichteten, 475 schwarzen Tröpfchen innerhalb des Felds unterhalb des blau gefüllten Felds ausgenommen und sind besonders schwierig zu übertragen. Der Prozentsatz von schwarzen Tröpfchen, der sich überträgt, ist der Pixelaufnahmeprozentsatz, wobei 80 Prozent ein akzeptierbares Niveau ist. Schwarze Tintentröpfchen, die nicht übertragen sind, wenn der Testdruck durch den Spalt 22 hindurchführt, werden einfach auf ein zweites "Chaser-Blatt" (Eindrück-Blatt) eines Endaufnahmemediums 21, wo sie gezählt werden, um den Pixelaufnahmeprozentsatz zu bestimmen, übertragen.

Pixelaufnahmetestdruck und Chaser-Blattdäten sind in Fig. 7 dargestellt, die Iso- Pixelaufnahmeprozentsatzlinien als eine Funktion der Trommeltemperatur und der Medienvorheizeinrichtungstemperatur angeben. Die Iso-Pixelaufnahmeprozentsatzlinien 60 und 62 (fett dargestellt) begrenzen jeweilige linke und obere Grenzen eines Temperaturbereichs, in dem der Pixelaufnahmeprozentsatz 80 Prozent entspricht oder übersteigt. Die graphische Darstellung zeigt, daß unterhalb von ungefähr 50ºC eine Pixelaufnahme hauptsächlich von der Temperatur der Medienvorheizeinrichtung 27 abhängt, wogegen oberhalb von ungefähr 50ºC die Pixelaufnahme hauptsächlich von der Temperatur der Trommel 14 abhängt.

Ein Punkt- bzw. Fleckausbreiten wird in sechs Gruppen klassifiziert, die zu dem Grad in Bezug gesetzt sind, zu dem sich benachbarte Tintentropfen (Pixel) abflachen und sich miteinander vermischen, um das Endaufnahmemedium 21 während des Transferdruckprozesses abzudecken. Punktausbreitungsgruppen werden durch zuerst Abbilden der Trommel 14 mit 4 · 4 cm Quadraten aus Magenta-Druckfarbe quantifiziert. Die Magenta- Quadrate werden durch Niederschlagen einer einzelnen Schicht aus Magenta-Druckfarbe auf eine Zwischenübertragungsoberfläche 12 der Trommel 14 gebildet. Jedes Quadrat besteht aus Druckfarbtröpfchen, die auf der Trommel 14 unter einer gleichförmigen Beabstandung niedergeschlagen sind, die durch die Adressierbarkeit der 118 Pixel/cm des Testdruckers definiert sind. Die niedergeschlagenen Tintentröpfchen besitzen einen kleineren Durchmesser als die Beabstandung Pixel zu Pixel, bevor sie in dem Spalt 22 komprimiert werden. Die Magenta-Quadrate werden dann auf das Endaufnahmemedium 21 übertragen, wenn es durch den Spalt 22 hindurchführt. Der Prozeß wird unter verschiedenen Kombinationen der Temperaturen der Medienvorheizeinrichtung 27 und der Trommel 14 wiederholt, um einen Satz von Testdrucken zu erhalten, die unter einem Mikroskop begutachtet und in drei subjektive Gruppen sortiert werden, die eine schlechte Ausbreitung, eine mittlere Ausbreitung und eine gute Ausbreitung umfassen. Eine schlechte Ausbreitung (Gruppen 1 und 2) wird als die Fähigkeit definiert, individuelle Pixel und/oder die weißen Linien zwischen benachbarten Reihen der Pixel zu sehen. Eine mittlere Ausbreitung (Gruppen 3 und 4) wird als die Fähigkeit definiert, Teile von weißen Linien zwischen benachbarten Reihen aus Pixeln zu sehen. Eine gute Ausbreitung (Gruppen 5 und 6) wird als das Erkennen eines durchgehenden Blatts aus Druckfarbe mit keinem weißen Papier, das durch das übertragene Bild zu sehen ist, definiert. Jede der drei Druckgruppen wurde dann in die besseren und schlechteren Drucke jeder Gruppe unterteilt. Obwohl Flächenbereiche mit durchgehender Füllung dahingehend erscheinen, daß sie eine höhere Druckqualität mit den höheren Punkt- bzw. Fleckausbreitungsgruppenzahlen haben, wird der Text verschmiert, und zwar aufgrund der verringerten Druckauflösung. Punktausbreitungsgruppen 4 und 5 treffen eine akzeptable Balance zwischen einer guten, durchgehenden Füllung und einer Textqualität.

Fleck- bzw. Punktausbreitungstestdruckdaten sind in Fig. 8 dargestellt, die Punktausbreitungsgruppenbereiche als eine Funktion der Trommeltemperatur und der Medienvorheizeinrichtungstemperatur angibt. Punktausbreitungsgruppen 4 und 5 sind durch jeweilige Umrißlinien 70 und 72 (fett dargestellt) umgeben, wobei der äußere Umfang davon einen Temperaturbereich begrenzt, innerhalb dem die Punktausbreitung akzeptierbar ist. Die relativ horizontale Orientierung der Punktausbreitungsgruppen zeigt an, daß eine Punktausbreitung stärker von der Temperatur der Trommel 14 als von der Temperatur der Medienvorheizeinrichtung 27 abhängig ist. Ein Bereich 74 (quer schraffiert dargestellt) umfaßt den optimierten Temperaturübertragungsbereich, der durch die Punktausbreitungsgruppen 4 und 5 gemeinsam geteilt wird. Die Punktausbreitungsgruppen, dargestellt in Fig. 8, sind Umrißlinien der extremen Datenpunkte von jeder Gruppe. Da die Punktausbreitungsgruppen durch eine subjektive Messung bestimmt sind, besteht eine gewisse Überlappung unter den Gruppen und nur die Extrema sind geeignet.

Die Höhe der Temperaturgrenze ist als die maximale Trommeltemperatur definiert, bei der ein Druckfarbbild 26 von der Trommel 14 übertragen werden kann, ohne daß einige der Druckfarbtröpfchen aufgrund einer fehlenden Kohäsion abreißen, voneinander abreißen aufgrund einer fehlenden Kohäsion oder an der Trommel 14 aufgrund einer niedrigen Streckspannung bzw. Fließspannung anhaften, wie dies in Fig. 5 dargestellt ist. Die hohe Temperaturgrenze wird durch das Fehlen einer Kohäsion dominiert, was durch zuerst Abbilden der Trommel 14 mit 4 · 4 cm gefärbten Quadraten aus Cyan-, Magenta-, gelber, schwarzer, grüner, blauer und roter Druckfarbe quantifiziert ist. Die gefärbten Quadrate werden durch Niederschlagen der geeigneten Anzahl von einzelnen oder überdruckten Schichten auf primären Druckfarben (Cyan, Magenta, gelb und schwarz) auf einer Zwischenübertragungsoberfläche 12 der Trommel 14 gebildet. Die gefärbten Quadrate werden dann auf ein Endaufnahmemedium 21 übertragen, wenn es durch den Spalt 22 hindurchführt. Ein Satz von Testdrucken wird mit verschiedenen Temperaturkombinationen der Medienvorheizeinrichtung 27 und der Trommel 14 übertragen. Das Fehlen einer Kohäsion wird gewöhnlich an Kanten der gefärbten Quadrate beobachtet und wird am einfachsten als Druck-Remanenz beobachtet, die auf einem Chaser- oder reinigenden Blatt beobachtet wird. Akzeptierbare Drucke erfordern im wesentlichen kein Fehlen einer Kohäsion.

Hochtemperaturgrenztest-Druckdaten sind in Fig. 9 dargestellt, die das Fehlen einer Kohäsion als Funktion einer Trommeltemperatur und einer Medienvorheizeinrichtungstemperatur angibt. Eine Hochtemperaturgrenzlinie 80 (fett dargestellt) begrenzt einen oberen Rand eines Temperaturbereichs, unterhalb dem die Druckfarbe nicht einem Fehlen einer Kohäsion unterliegen wird. Die relativ horizontale Orientierung der Linie 80 zeigt, daß die Hochtemperaturgrenze nahezu vollständig von der Temperatur der Trommel 14 abhängig ist.

Allerdings ist die Hochtemperaturgrenze ein ungefährer Wert, da das Fehlen einer Kohäsion von dem Testbild, der Farbe der Druckfarbe, der Druckfarbzusammensetzung und von den Charakteristika der Zwischenübertragungsfläche 12 abhängig ist. Insbesondere hat das Verwenden eines anderen als eines vollständig gefüllten Testbilds ein Fehlen einer Kohäsion bei niedrigeren Temperaturen verursacht, im Gegensatz zu solchen, die sich aus dem Bild mit gelben Quadraten ergeben. Bei Temperaturen, die die Hochtemperaturgrenze annähern, wird die Theorie aufgestellt, daß die Zwischenübertragungsfläche 12 ein Faktor beim Bestimmen eines Fehlens einer Kohäsion wird, falls dort eine unzureichende Menge der Flüssigkeit, die die Oberfläche auf der Trommel 14 bildet, vorhanden ist. Eine Trommeloberflächenrauhigkeit beeinflußt auch das Fehlen einer Kohäsion.

Fig. 10 stellt ein Prozeßfenster 90 dar, das durch Überlegen der Daten der Fig. 6-9 definiert ist. Das Prozeßfenster 90 besitzt einen linken Rand, der durch einen Iso- Schmelzgrad 20 (Linie 50 der Fig. 6) begrenzt ist, einen oberen Rand, der durch eine 80 Prozent Iso-Pixelaufnahme (Linie 62 der Fig. 7) begrenzt ist, einen rechten Rand, der durch Punktausbreitungsgruppen 4 und 5 begrenzt ist (Umrißlinien 70 und 72 der Fig. 8), und einen unteren Rand, der durch eine Punktausbreitungsgruppe 4 (Umrißlinie 70 der Fig. 8) begrenzt ist. Der obere Rand des Prozeßfensters 90 liegt ein paar Grad C unterhalb der Hochtemperaturgrenze (Linie 80 der Fig. 9).

Eine Kenntnis des Prozeßfensters 90 ist zum Ableiten der thermischen Spezifikationen und der Toleranzen nützlich, die zum Erhalten akzeptierbarer Drucke aus einem Phasenänderungstransferdrucker erzielbar sind. Insbesondere können die Medienvorheizeinrichtung 27, die Trommelheizeinrichtung 28, die Energieerfordernisse, die Aufwärmzeiten und die Kühlerfordernisse bestimmt werden. Das Prozeßfenster 90 sollte weit voneinander getrennte Temperaturgrenzen haben, um thermische Massenvariationen und Temperaturungleichförmigkeiten, die der Trommel 14, der Medienvorheizeinrichtung 27 und der Walze 23 zugeordnet sind, zu berücksichtigen.

Wie wiederum Fig. 1 zeigt, reicht für die vorstehend beschriebene Druckfarbe und die Abbildungsvorrichtung 10 ein erwünschter Temperaturbereich der Medienvorheizeinrichtung 27 von 60ºC bis 150ºC und ein erwünschter Temperaturbereich der Trommel 14 reicht von ungefähr 40ºC bis ungefähr 56ºC. Ein Betrieb in dem Fenster der optimierten Temperaturübertragungsbedingungen ist bevorzugt und umfaßt einen Temperaturbereich der Medienvorheizeinrichtung 27 von ungefähr 61ºC bis ungefähr 130ºC und einen Temperaturbereich der Trommel 14 von ungefähr 45ºC bis ungefähr 55ºC.

Ein Beibehalten der Trommel 14 innerhalb der Temperaturgrenzen, die durch das Prozeßfenster 90 definiert sind, erfordert ein Aufheizen der Trommel 14 während Perioden, in denen nicht gedruckt wird, und ein Kühlen der Trommel 14 während Perioden eines Druckens. Ein Kühlen ist während eines Druckens erforderlich, da Wärme durch eine vorgeheizte Medienkontakttrommel 14 in dem Spalt 22, durch den Druckkopf 11, der geschmolzene Druckfarbe auf der Trommel 14 niederschlägt, und durch Strahlung von dem erwärmten Druckkopf 11 übertragen wird.

Die Fig. 11 zeigt, daß Wärme der Trommel 14 durch die Trommelheizeinrichtung 28 zugeführt wird, die vorzugsweise aus einer Heizeinrichtungslampe 92 und einem Reflektor 94 besteht. Die Heizeinrichtungslampe 92 ist vom Typ einer Infrarot-Heizlampe, wie beispielsweise das Modell Nr. QIR100-200TN1, hergestellt durch Ushio Corporation, Newberg, Oregon.

Eine alternative Ausführungsform für die Trommelheizeinrichtung 28 besteht aus einer zylindrischen Patrone oder einer Strahlungslampenheizeinrichtung 96, die axial innerhalb der oder angrenzend an die Welle 98 der hohlen Trommel befestigt ist. In dieser Ausführungsform wird Wärme von der Heizeinrichtung 96 direkt auf die Trommel 14 durch radiale Finnen 30 abgestrahlt und darauf geführt.

Die Trommel 14 wird durch Bewegen von Luft über die radialen Finnen 30 mit einem Gebläse 100 gefüllt. Natürlich kann das Gebläse 100 Luft in irgendeiner Richtung durch die Trommel 14 blasen oder ziehen, um ein Kühlen zu bewirken. Vorzugsweise bläst das Gebläse 100 Luft über die Trommel 14 in eine Richtung, die durch einen Pfeil 102 angezeigt ist. Das Gebläse 100 ist vorzugsweise von einem Typ, wie beispielsweise das Modell Nr. 3610ML-05 W-B50, hergestellt durch N.M.B. Minibea Co. Ltd., Japan.

Die Medienvorheizeinrichtung 27 wird auf eine vorbestimmte Betriebstemperatur durch eine herkömmliche, thermostatische Einrichtung eingestellt. Die Trommeltemperatur wird allerdings durch einen Thermistor 104 gefühlt, der gleitend die Trommel 14 kontaktiert und elektrisch mit einer herkömmlichen, proportionalen Temperaturregeleinrichtung 106 verbunden ist. Beim Drucken wird Wärme der Trommel 14 zugeführt, was bewirkt, daß deren Temperatur eine vorbestimmte Temperatur übersteigt, die durch den Thermistor 104 gefühlt wird. Daraufhin verringert die Temperaturregeleinrichtung die elektrische Versorgungsenergie zu der Trommelheizeinrichtung 28 und schaltet das Gebläse 100 ein, um die Temperatur der Trommel 14 zu deren Sollwert zurückzuführen. Umgekehrt fühlt, wenn nicht gedruckt wird, der Thermistor 104 eine Abnahme in der Temperatur unterhalb des Sollwerts. Daraufhin schaltet die Temperaturregeleinrichtung 104 das Gebläse 100 ab und führt Energie zu der Trommelheizeinrichtung 28 zu. In Abhängigkeit von der Rate eines Kühlens oder Heizens, die erforderlich ist, kann die Temperaturregeleinrichtung 108 proportional entweder die Trommelheizeinrichtung 28 oder das Gebläse 100, oder beide, regeln. Kleine Temperaturänderungen veranlassen primär die Temperaturregeleinrichtung 106 dahingehend, die Menge elektrischer Energie, die zu der Trommelheizeinrichtung 28 geführt wird, zu ändern.

Fachleute werden erkennen, daß Teile dieser Erfindung alternative Ausführungsformen haben können. Zum Beispiel kann die Trommelheizeinrichtung 28 eliminiert werden, wenn ein Prozeßfenster erhalten werden kann, das eine Trommeltemperatur von 30ºC umfaßt. Monochrom- oder Farbdruckausführungsformen der Erfindung sind möglich. Eine andere Tragefläche als ein Trommel-Typ kann verwendet werden, wie beispielsweise eine flache Platte oder ein Band. Diese Erfindung kann bei verschiedenen Medien- Markieranwendungen ausgeführt werden, wie beispielsweise Facsimile-Maschinen, Kopierern und Computerdruckern. Das Prozeßfenster kann sich auch in Abhängigkeit von verschiedenen Kombinationen eines Spaltdrucks, einer Druckfarbzusammensetzung, einer Zusammensetzung der Zwischenübertragungsfläche, einem Oberflächenfinish und einer Zusammensetzung der Trommel und einer Druckmedienzusammensetzung unterscheiden. Die Zwischenübertragungsfläche kann auch bei der Trommel auf verschiedene Arten und Weisen aufgebracht werden, wie beispielsweise durch ein mit Öl gesättigtes Gewebe bzw. Gewirke und eine Dosierrakelanordnung, einen Docht und ein Reservoir mit einem Trockenreinigungsgewebe bzw. -gewirke, gefolgt durch eine Dosierrakel, Schwabbeln mit einem mit Öl vollgesaugten Material, oder durch die Verwendung eines mit Öl vollgesaugten Kissens. Auch könnte eine Walze 23 beheizt werden, um eine Übertragung und eine Aufschmelzung des Bilds 26 auf das Endaufnahmesubstrat 21 zu erleichtern.

Es wird für Fachleute auf dem betreffenden Fachgebiet ersichtlich werden, daß viele Änderungen in Bezug auf die Details der vorstehend beschriebenen Ausführungsformen dieser Erfindung vorgenommen werden können, ohne die dabei zugrundeliegenden Prinzipien zu verlassen. Dementsprechend wird ersichtlich werden, daß diese Erfindung auch bei Druckfarbtemperaturkontrollanwendungen anwendbar ist, die andere sind als solche, die in Tintenstrahltransferdruckern mit Zustandsänderung vorgefunden werden.


Anspruch[de]

1. Verfahren zum Bildtransferdrucken, wobei das Verfahren aufweist:

(i) Bereitstellen einer Tragefläche (14);

(ii) Aufbringen einer Zwischenübertragungsfläche (12) auf der Tragefläche (14);

(iii) Niederschlagen eines den Phasenzustand ändernden Druckfarbbilds (26) auf der Zwischenübertragungsfläche (12);

(iv) Erwärmen eines Druckmediums (21) mit einer Medienvorheizeinrichtung (27), die auf eine vorbestimmte Temperatur eingestellt ist;

(v) Plazieren des erwärmten Druckmediums (21) in Kontakt mit dem Druckfarbbild (26);

(vi) Übertragen des Druckfarbbilds (26) auf das Druckmedium (21); und

gekennzeichnet dadurch, daß die Tragefläche (14) einer Temperatursteuerung unterworfen wird, um die Tragefläche innerhalb vorbestimmter Temperaturgrenzen zu halten, und weiterhin dadurch gekennzeichnet ist, daß die Temperatursteuerung ein Kühlen der Tragefläche aufweist, wenn die Temperatur der Tragefläche eine erste, vorbestimmte Temperatur übersteigt.

2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei die Temperatursteuerung weiterhin ein Erwärmen der Tragefläche aufweist, wenn die Temperatur der Tragefläche unterhalb einer zweiten, vorbestimmten Temperatur abfällt.

3. Verfahren nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, wobei die Tragefläche durch sich bewegende von Luft gekühlt wird.

4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die den Phasenzustand ändernde Druckfarbe eine solche ist, die einen gummiartigen Zustand besitzt, wenn sie sich auf einer Temperatur in dem Bereich von 20ºC bis 60ºC befindet.

5. Verfahren nach einem vorhergehenden Anspruch, wobei ein Prozeßfenster bestimmt wird, das einen Temperaturbereich für die Temperatur der Tragefläche spezifiziert, innerhalb dessen die Übertragung des Druckfarbbilds (26) von der Zwischenfläche (12) auf das Druckmedium (21) einen akzeptierbaren Druck erzeugt.

6. Verfahren nach einem vorhergehenden Anspruch, wobei ein Prozeßfenster bestimmt wird, das einen Temperaturbereich für die Temperatur des Mediums spezifiziert, innerhalb dem die Übertragung des Druckfarbbilds (26) von der Zwischenfläche (12) auf das Druckmedium (21) einen akzeptierbaren Druck erzeugt.

7. Verfahren nach Anspruch 5 oder Anspruch 6, wobei die erste, vorbestimmte Temperatur so bestimmt wird, daß sie eine Temperatur ist, bei der oder unterhalb der sich ein vorbestimmter Prozentsatz des niedergeschlagenen Druckfarbbilds (26) auf das Druckmedium (21) überträgt.

8. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 bis 7, wobei die zweite, vorbestimmte Temperatur dahingehend bestimmt ist, daß sie eine Temperatur ist, bei der oder oberhalb der das übertragene Druckfarbbild (26) ausreichend an dem Druckmedium (21) anhaftet.

9. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 oder 6 bis 8, soweit er von Anspruch 5 abhängig ist, wobei der Trageflächen-Temperaturbereich in dem Bereich von 30ºC bis 60ºC liegt.

10. Verfahren nach einem der Ansprüche 6 oder 7 oder 8, soweit er von Anspruch 6 abhängig ist, wobei die Medientemperatur in dem Bereich von 60ºC bis 150ºC liegt.

11. Verfahren nach einem vorhergehenden Anspruch, wobei das erwärmte Druckmedium (21) gegen das Druckfarbbild (26) mit einer Druckgröße gepreßt wird, die 1, 5 bis 2,5- mal einer Dehnspannung der den Phasenzustand ändernden Druckfarbe beträgt.

12. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 oder 6 jeweils, wobei die Trageflächen- und Medientemperaturbereiche so bestimmt werden, daß sie Bereiche sind, innerhalb denen die Druckfarbtröpfchen, die das niedergeschlagene Druckfarbbild (26) bilden, abgeflacht und um einen vorbestimmten Betrag während der Übertragung des Druckfarbbilds (26) von der Übertragungsfläche (12) auf das Druckmedium (21) ausgebreitet werden.

13. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 oder 6 bis 12, soweit er von Anspruch 5 abhängig ist, wobei eine Hochtemperaturgrenze für die Temperatur der Tragefläche so bestimmt wird, daß sie eine Temperatur ist, oberhalb der das Druckfarbbild (26) einem Fehlen einer Kohäsion während der Übertragung des Druckfarbbilds (26) von der Übertragungsfläche (12) auf das Druckmedium (21) unterliegt und wobei der Bereich der Temperaturen der Tragefläche in dem Prozeßfenster unterhalb der Hochtemperaturgrenze eingestellt wird.

14. Vorrichtung für ein Transferdrucken, wobei die Einrichtung aufweist:

(i) eine erste, zylindrische Fläche (14), die für eine Rotation befestigt ist;

(ii) einen Applikator (15) zum Aufbringen einer Zwischentransferfläche (12) auf die erste, zylindrische Fläche (14);

(iii) einen Tintenstrahldruckkopf (14) zum Niederschlagen eines geschmolzenen Bilds (26) mit der den Phasenzustand ändernden Druckfarbe auf die Zwischenübertragungsfläche (12);

(iv) eine Medienvorheizeinrichtung (27), die auf eine vorbestimmte Vorheizeinrichtungstemperatur zum Vorheizen eines Druckmediums (21) eingestellt ist;

(v) eine Einrichtung (23), die eine weitere, zylindrische Fläche (23) definiert, wobei die Einrichtung (23) zu der ersten, zylindrischen Fläche (14) hin vorgespannt ist, um einen ein Druckmedium aufnehmenden Spalt (22) dazwischen zu bilden, wobei das vorgeheizte Druckmedium im Betrieb durch die Drehung der ersten, zylindrischen Fläche (12) durch den Spalt (22) angezogen wird, um das Druckfarbbild (26) von der Zwischenübertragungsfläche (12) auf das Druckmedium (21) zu übertragen; und

gekennzeichnet dadurch, daß eine Temperatursteuereinrichtung (106) zum Regulieren der Temperatur der ersten, zylindrischen Fläche (14) innerhalb vorbestimmter Oberflächentemperaturgrenzen vorgesehen ist, wobei bei dieser Temperatur sich die den Phasenzustand ändernde Druckfarbe zu einem gummiartigen, festen Zustand hin abkühlt, und weiterhin dadurch gekennzeichnet ist, daß die Temperatursteuereinrichtung die zylindrische Fläche abkühlt, wenn die Temperatur der zylindrischen Fläche eine erste, vorbestimmte Temperatur überschreitet.

15. Vorrichtung nach Anspruch 14, wobei die weitere, zylindrische Fläche (23) zu der ersten, zylindrischen Fläche (14) mit einer Kraft vorgespannt ist, die das vorerwärmte Druckmedium (21) gegen das Druckfarbbild (26) unter einem Spaltdruck drückt, der 1, 5 bis 2,5-mal eines Streckspannungswerts der den Phasenzustand ändernden Druckfarbe beträgt.

16. Vorrichtung nach Anspruch 14 oder 15, wobei die Temperatursteuereinrichtung (106) so angeordnet ist, um die Temperatur der ersten, zylindrischen Fläche in Abhängigkeit eines elektrischen Signals zu regulieren, das von einem Thermistor empfangen ist, der in thermischem Kontakt mit der ersten, zylindrischen Fläche (14) steht.

17. Vorrichtung nach Anspruch 16, wobei die Temperatursteuereinrichtung (106) ein Proportionalsteuertyp ist.

18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 14 bis 17, wobei die Temperatursteuereinrichtung (106) so angeordnet ist, um die Temperatur der ersten, zylindrischen Fläche durch eine Kombination eines Beheizens der ersten, zylindrischen Fläche (14) mit einer Trommelheizeinrichtung (28) und eines Kühlens davon mit einem Gebläse (100) zu regulieren.

19. Vorrichtung nach Anspruch 18, wobei das Gebläse (100) so angeordnet ist, um Luft über Finnen (30) zu bewegen, die innerhalb der Einrichtung befestigt sind, die die erste, zylindrische Fläche (14) definiert.







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