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Dokumentenidentifikation DE69612234T2 12.07.2001
EP-Veröffentlichungsnummer 0745370
Titel Zusammensetzung in Form eines wasserfreien Gels mit wachsfreier Fettphase, enthaltend organomodifizierten Ton, expandierte hohle thermoplastische Partikel und pyrogene Kieselsäure zur topischen Anwendung
Anmelder L'Oréal S.A., Paris, FR
Erfinder Perrin, Martine, 91600 Savigny sur Orge, FR;
Terren, Nadia, 94550 Chevilly Larue, FR;
Michelet, Jacques, 91160 Champlan, FR
Vertreter Beetz & Partner, 80538 München
DE-Aktenzeichen 69612234
Vertragsstaaten DE, ES, FR, GB, IT
Sprache des Dokument FR
EP-Anmeldetag 18.04.1996
EP-Aktenzeichen 964008346
EP-Offenlegungsdatum 04.12.1996
EP date of grant 28.03.2001
Veröffentlichungstag im Patentblatt 12.07.2001
IPC-Hauptklasse A61K 7/02
IPC-Nebenklasse A61K 7/48   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Zusammensetzung in Form eines wasserfreien Gels mit Fettphase ohne Wachs, die einen organomodifizierten Ton, expandierte thermoplastische Hohlpartikel und pyrogene Kieselsäure enthält, sowie ihre Verwendungen zur topischen Anwendung, insbesondere in der Kosmetik und/oder der Dermatologie. Schminkzusammensetzungen, die eine Fettphase enthalten, werden auf Grund ihrer guten Haftung auf der Epidermis, ihres angenehmen Hautgefühls, ihrer Schutzeigenschaften und ihrer Fähigkeit, einen wasserundurchlässigen Film zu bilden, häufig in der Kosmetik verwendet. Wasserfreie Schminkprodukte liegen im allgemeinen in kompakter fester Form oder in Form einer Creme vor.

Zusammensetzungen, die eine cremige Konsistenz aufweisen, sind insofern erwünschter, als sie bequem mit den Fingern aus der Verpackung in Form eines Tiegels oder einer Tube entnommen und aufgetragen werden können. Sie enthalten im allgemeine Wachse, damit eine langzeitstabile Konsistenz erzielt wird.

Produkte auf Wachsbasis werden durch Schmelzen der Wachse bei höheren Temperaturen, im allgemeinen oberhalb von 80ºC, hergestellt, da es auf diese Weise möglich ist, sie homogen in die Formulierung einzuarbeiten. Es ist nicht möglich, wärmeempfindliche kosmetische oder dermatologische Wirkstoffe in diesen Typ von Zusammensetzungen einzuarbeiten.

Es wird daher versucht, fetthaltige Schminkprodukte ohne Wachs zu erzeugen, die bei Umgebungstemperatur hergestellt werden können, um wärmeempfindliche Wirkstoffe einarbeiten zu können, und deren Textur ausreichend cremig ist, um sie bequem und auf angenehme Weise mit den Fingern verteilen zu können. Wenn jedoch kein Wachs enthalten ist, muß damit gerechnet werden, daß es diesen Produkten an der Langzeitstabilität fehlt, daß sie weich werden oder das Öl ausschwimmt, was dazu führt, daß die Produkte eine fettige und klebrige Textur aufweisen und nur schwer verteilt werden können.

Die Anmelderin hat die überraschende Feststellung gemacht, daß durch die kombinierte Verwendung eines organomodifizierten Tons, von thermoplastischen Hohlpartikeln aus einem expandierten Polymer oder Copolymer, das aus einem Monomer oder einem Gemisch von Monomeren, die ethylenisch ungesättigt sind, hergestellt wird, und von pyrogener Kieselsäure, die in einer Fettphase dispergiert sind, die kein Wachs enthält, Zusammensetzungen in Form von wasserfreien Gelen erhalten werden, die langzeitig stabil sind und eine homogene, nicht fettige, weiche, nicht klebrige, schmelzende und so cremige Textur aufweisen, daß sie in zufriedenstellender Weise mit den Fingern verteilt werden können.

Dies Zusammensetzungen können durch einfaches Vermischen und Homogenisieren bei Umgebungstemperatur hergestellt werden und können daher wärmeempfindliche Wirkstoffe enthalten.

Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen sind dadurch gekennzeichnet, daß sie in einer Fettphase, die kein Wachs enthält, mindestens enthalten:

a) einen organomodifizierten Ton,

b) expandierte thermoplastische Hohlpartikel aus einem Polymer oder Copolymer, das aus einem ethylenisch ungesättigten Monomer oder einem Gemisch von ethylenisch ungesättigten Monomeren hergestellt ist, und

c) eine pyrogene Kieselsäure

Der Anteil der Fettphase, welche die Grundlage oder Basis der erfindungsgemäßen Zusammensetzungen bildet, liegt in einem Bereich von vorzugsweise 60 bis 85 Gew.-%, insbesondere 65 bis 77 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung.

Die Fettphase besteht aus mindestens einem Öl, das ausgewählt ist unter

- Mineralölen, pflanzlichen Ölen und tierischen Ölen, wie Vaselineöl, Sojaöl, Sonnenblumenöl, Sesamöl, Rapsöl, Süßmandelöl, Macadamiaöl, Johannisbeerkemöl, Sheabutter und ihrer flüssigen Fraktion und Perhydrosqualen;

- synthetischen Ölen, wie Fettsäureester und Fettalkohole, wie z. B. Parleam, Isostearylneopentanoat, Isopropylmyristat, Isopropylstearat, 2-Ethylhexylpalmitat, Isopröpyllanolat, Isononylisononanoat, Isotridecylisononanoat, Octylpalmitat, Oleylalkohol, Triglyceride gesättigter Fettsäuren pflanzlicher Herkunft, wie Triglyceride von Caprylsäure und Caprinsäure, wie die von der Firma STEARINERIES DUBOIS oder die unter der Bezeichnung MIGLYOL 810, 812 und 818 von der Firma DYNAMIT NOBEL im Handel erhältlichen Produkte, hydriertes Polyisobuten,

- Siliconölen, wie Cyclometicone, wie z. B. Cyclopentadimethylsiloxan und Cyclohexadimethylsiloxan, und Polydimethylsiloxane

- phenylgruppenhaltigen oder hydroxygruppenhaltigen Silicongummis,

- fluorhaltigen Ölen,

- Gemischen dieser Öle.

Die organomodifizierten Tone werden vorzugsweise ausgewählt unter den Reaktionsprodukten der Umsetzung eines Hectorits oder eines Montmorillonits mit einem quartären Ammoniumsalz, insbesondere Stearyldimethylbenzylammoniumchlorid und quartäre Ammoniumchloriden der Formel

in der R und R' ein Gemisch von Alkylresten mit 4 bis 20 Kohlenstoffatomen darstellt, die von hydriertem Talg abgeleitet sind.

Erfindungsgemäß sind die organomodifizierten Tone in einer Konzentration von vorzugsweise 0,5 bis 6 Gew.-% an Wirkstoff, insbesondere 2 bis 5 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, enthalten.

Die organomodifizierten Hectorite und Montmorillonite werden insbesondere in Form von Gelen verwendet, die aus dem organomodifizierten Ton, einem pflanzlichen Öl, Mineralöl, tierischen Öl oder synthetischen Öl, die wie weiter oben definiert sind, und einem Netzmittel, wie Propylencarbonat, bestehen.

Beispielhaft können die Produkte angegeben werden die unter den Bezeichnungen MIGLYOL GEL B, MIGLYOL GEL T, MIGLYOL 840 GEL B, MIGLYOL 840 Gel T von der Firma DYNAMIT NOBEL im Handel erhältlich sind. Diese Produkte enthalten einen Hectorit oder einen Montmorillonit, der mit einem Stearyldimethylbenzylammoniumchloridsalz modifiziert ist, ein Gemisch von Triglyceriden der Caprinsäure und der Caprylsäure und Propylencarbonat.

Die erfindungsgemäß verwendbaren Partikel können aus ethylenisch ungesättigten Monomeren, die für die Haut nicht toxisch sind und nicht hautreizend wirken, hergestellt werden.

Die erfindungsgemäßen Partikel können beispielsweise nach den Verfahren der Patente und Patentanmeldungen EP-0 056 219, EP-0 348 372, EP-0 486 080, EP-0 320 473, EP-0 112 807 und US-3 615 972 hergestellt werden.

Der Hohlraum in den Partikeln enthält prinzipiell ein Gas, bei dem es sich um Luft, Stickstoff oder einen Kohlenwasserstoff, wie Isobutan oder Isopentan, handeln kann. Von den für die Herstellung der erfindungsgemäßen expandierten thermoplastischen Hohlpartikel verwendbaren Monomeren können die Ester von Methacrylsäure und Acrylsäure, wie Methylacrylat oder Methylmethacrylat, Vinylidenchlorid, Acrylnitril, Styrol und seine Derivate, Butadien und seine Derivate, und Gemische dieser Monomere angegeben werden.

Es können beispielsweise Polymere und Copolymere aus Methylacrylat oder Methylmethacrylat, Copolymere, die aus Styrol und Acrylnitril hergestellt werden, Copolymere aus Vinylidenchlorid und Acrylnitril oder Vinylchlorid verwendet werden.

Es wird vorzugsweise ein Polymer oder Copolymer verwendet, das enthält: 0 bis 60% Vinylidenchlorid oder eines seiner Derivate, 20 bis 90% Acrylnitril oder eines seiner Derivate und 0 bis 50% eines (Meth)acryl- oder Styrol-Monomers, wobei die Summe der prozentualen Anteile 100 Gew.-% entspricht. Bei dem (Meth)acryl-Monomer handelt es sich beispielsweise um Methyl(meth)acrylat oder Ethyl(meth)acrylat. Bei dem Styrol- Monomer handelt es sich beispielsweise um Styrol oder α-Methylstyrol.

Noch bevorzugter bestehen die erfindungsgemäß verwendeten Partikel aus Hohlpartikeln aus einem expandierten Copolymer aus Vinylidenchlorid und Acrylnitril oder Vinylidenchlorid, Acrylnitril und Methylmethacrylat. Die Partikel können getrocknet oder hydratisiert sein.

Die erfindungsgemäßen Partikel haben vorteilhaft eine Partikelgröße von 1 bis 100 um, besser 5 bis 60 um und noch besser 10 bis 50 um.

Die Dichte der Partikel liegt vorzugsweise im Bereich von 15 bis 200 kg/m³, besser 40 bis 120 kg/m und noch besser 60 bis 80 kg/m.

Bei den erfindungsgemäß verwendbaren Partikeln handelt es sich beispielsweise um Mikrokügelchen aus einem expandierten Terpolymer aus Vinylidenchlorid, Acrylnitril und Methacrylat, die unter dem Markennamen EXPANCEL von der Firma Nobel Casco unter der Bezeichnung 551 DE 50 (Partikelgröße etwa 40 um), 551 DE 20 (Partikelgröße etwa 30 um und Dichte etwa 65 kg/m³), 551 DE 12 (Partikelgröße etwa 12 um), 551 DE 80 (Partikelgröße etwa 80 um), 461 DE 50 (Partikelgröße etwa 50 um) im Handel erhältlich sind. Es können außerdem Mikrokügelchen verwendet werden, die aus dem gleichen expandierten Terpolymer hergestellt werden und eine Partikelgröße von etwa 18 um und eine Dichte von etwa 70 kg/m³ aufweisen, die im folgenden als EL 23 bezeichnet werden. Die erfindungsgemäßen expandierten thermoplastischen Hohlpartikel sind in einer Konzentration von vorzugsweise 0,1 bis 3 Gew.-%, insbesondere 0,5 bis 2 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, enthalten.

Die in den erfindungsgemäßen Zusammensetzungen enthaltene pyrogene Kieselsäure kann eine hydrophile oder hydrophobe pyrogene Kieselsäure sein. Die pyrogenen Kieselsäuren werden durch Hochtemperaturhydrolyse einer flüchtigen Siliciumverbindung in einer Knallgasflamme hergestellt. Dies führt zur Bildung einer feinkörnigen Kieselsäure.

Die Oberfläche kann durch eine Reaktion unter Reduktion der Silanolgruppen, beispielsweise mit einem Dimethylsiloxan oder einem Trimethylsiloxan, chemisch modifiziert werden, wodurch eine hydrophobe Kieselsäure erhalten wird.

Es werden insbesondere die Produkte verwendet, die von der Firma DEGUSSA unter der Bezeichnung AEROSIL 200, R 972 und R 974 im Handel erhältlich sind.

Die pyrogene Kieselsäure ist in den erfindungsgemäßen Zusammensetzungen vorzugsweise in einer Konzentration von 0,1 bis 3 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, enthalten.

Eine besonders bevorzugte Form der erfindungsgemäßen Zusammensetzung enthält zusätzlich ein Silicongel, das aus einem teilweise vernetzten Polyorganosiloxan mit dreidimensionaler Struktur, das in einem Siliconöl von geringer Viskosität eingeschlossen ist, besteht. Durch die Zugabe dieses Silicongels kann die Geschmeidigkeit und das Schmelzverhalten der erfindungsgemäßen Zusammensetzungen verbessert werden.

Die erfindungsgemäß verwendeten Silicongele sind dadurch gekennzeichnet, daß sie bestehen aus:

(A) einem teilweise vernetzten Polyorganosiloxan mit dreidimensionaler Struktur, das ausgewählt ist unter:

i) Polyorganopolysiloxanen, die Einheiten R&sub2;SiO und RSiO1,5 und gegebenenfalls Einheiten R&sub3;SiO0,5 und/oder SiO&sub2; enthalten, in denen die Reste R unabhängig voneinander Wasserstoff, Alkyl, wie Methyl, Ethyl oder Propyl, Aryl, wie Phenyl oder Tolyl, eine ungesättigte aliphatische Gruppe, wie Vinyl, bedeuten, wobei das Gewichtsverhältnis der Einheiten R&sub2;SiO zu den Einheiten RSiO1,5 im Bereich von 1/1 bis 30/1 liegt,

ii) in dem Siliconöl unlöslichen und quellbaren Polyorganopolysiloxanen, die durch Umsetzung eines Organowasserstoffpolysiloxans (1) mit einem Organopolysiloxan (2), das ungesättigte aliphatische Gruppen aufweist, hergestellt werden, wobei die Menge an Wasserstoff bzw. ungesättigten aliphatischen Gruppen in (1) bzw. (2) im Bereich von 1 bis 20 Mol-% liegt, wenn das Organopolysiloxan nicht cyclisch ist, und im Bereich von 1 bis 50% liegt, wenn das Organopolysiloxan cyclisch ist;

(B) einem Siliconöl mit einer Viskosität kleiner als oder gleich 0,5 Pa·s;

wobei das Gewichtverhältnis des teilweise vernetzten Polyorganosiloxans zu dem Siliconöl im Bereich von 5/95 bis 30/70 liegt.

Die Siliconöle mit geringer Viskosität werden beispielsweise unter geradkettigen Dimethylpolysiloxanen und Methylphenylpolysiloxanen mit niedrigem Polymerisationsgrad, Octamethylcyclopentasiloxan, Decamethylcyclopentasiloxan und Gemischen dieser beiden Verbindungen ausgewählt.

Die erfindungsgemäß verwendeten Silicongele sind bekannt und in dem Patent US 5 266 321 beschrieben. Sie werden nach den in dieser Druckschrift angegebenen Verfahren hergestellt.

Es wird insbesondere das Produkt verwendet das unter der Bezeichnung KSG 16 von der Firma SHIN ETSU im Handel erhältlich ist. Dieses Produkt enthält ein Gemisch, das aus einem geradkettigen Polydimethylsiloxan mit einer niedrigen Viskosität (0,06 Pa·s) und einem teilweise vernetzte Polydimethylsiloxan mit dreidimensionaler Struktur besteht. Die teilweise vernetzten Polyorganosiloxane sind in den erfindungsgemäßen Zusammensetzungen in einer Konzentration an Wirkstoff von vorzugsweise bis zu etwa 8 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, enthalten.

Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen können in Form eines Make-ups oder einer gefärbten Creme vorliegen und anorganische oder organische Pigmente enthalten. Von den organischen Pigmenten können die Lacke angegeben werden, wie die Calciumlacke D und C Red Nr. 7, die Bariumlacke D und C Red Nr. 6 und 9, die Aluminiumlacke D und C Red Nr. 3 und D und C Yellow Nr. 5 und die Zirconiumlacke D und C Orange Nr. 5. Von den anorganischen Pigmenten können angegeben werden: die Eisenoxide (rotes, braunes, schwarzes und gelbes Eisenoxid), Chromoxide, Ultramarine (Aluminosilicatpolysulfide), Titandioxid, Manganpyrophosphat und Berliner Blau (Eisen(III)- hexacyanoferrat(II).

Die Pigmente sind in einer Konzentration von vorzugsweise 0 bis 20 GeW.-% und insbesondere 3 bis 12 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, enthalten.

Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen können außerdem Mattierungsmittel enthalten, wie z. B. Magnesiumcarbonat, Stärke oder modifizierte Stärken, Polyethylenpulver, Zinkpulver, Zinkoxid, Magnesiumstearat oder Zinkstearat, Mikrokügelchen aus einem Siliconharz, wie das unter der Bezeichnung TOSPEARL von der Firma TOSHIBA im Handel erhältliche Produkt, Mikrokügelchen aus Kieselsäure. Sie sind in einer Konzentration von vorzugsweise 2 bis 15 Gew.-% und insbesondere 5 bis 10-Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, enthalten.

Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen können außerdem kosmetische oder dermatologische Wirkstoffe, wie Vitamin A, Vitamin E, Vitamin-A-palmitat und Vitamin F, Zusatzstoffe, wie Konservierungsmittel, Parfüms, Sonnenschutzfilter, Antioxidantien, Bakterizide, Hydratisierungsmitteln, Melanin, Füllstoffe, wie Talk, Kaolin, Glimmer, Nanotitane, enthalten.

Kosmetische und/oder dermatologische Zusammensetzungen, die dadurch gekennzeichnet sind, daß sie aus einer wie weiter oben definierten Zusammensetzung bestehen, stellen einen weiteren erfindungsgemäßen Gegenstand dar.

Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen können als Basis bzw. Grundlage für Schminkprodukte, wie Make-up, Mittel zur Verschönerung des Teints, Mittel zur Korrektur des Schminkergebnisses, getönte Cremes, Lidschatten, oder als Basis bzw. Grundlage für Produkte zur Pflege der Haut und/oder des Gesichts, wie weißer Cremes zur Glättung der Hautoberfläche um die Augen, verwendet werden.

Sie werden vorzugsweise in Tuben oder Tiegeln verpackt und einfach mit den Fingern auf die Haut und/oder das Gesicht aufgetragen.

Der Fachmann achtet selbstverständlich darauf, daß die möglichen ergänzenden Verbindungen und/oder ihre Mengen so ausgewählt werden, daß die vorteilhaften Eigenschaften, die sich durch die erfindungsgemäße Kombination ergeben, durch den oder die in Betracht gezogenen Zusätze nicht oder nicht wesentlich verschlechtert werden. Die folgenden Beispiele dienen der Veranschaulichung der Erfindung, ohne sie jedoch einzuschränken.

Beispiel 1: Make up

- Hectorit, mit Stearyldimethylammoniumchlorid modifiziert, in Gelform (MIGLYOL GEL B von DYNAMIT NOBEL) 30%

- Expandierte Partikel aus einem Vinylidenchlorid/Acrylnitril/Methacrylat-Copolymer, die Isobutan enthalten (EXPANCEL 550 DE 20 von NOBEL CASCO) 1,5%

- hydrophobe pyrogene Kieselsäure, deren Oberfläche mit Trimethylsiloxan modifiziert ist (AEROSIL R 972 von DEGUSSA) 1,0%

- Silicongel, das aus einem Gemisch aus Polydimethylsiloxan (0,06 Pa·s) und vernetztem Polydimethylsiloxan (75/25) besteht, unter der Bezeichnung KSG 16 von SHIN ETSU im Handel 15%

- Pigmente 12,0%

- Sonnenschutzfilter 4,0%

- Talk 8,0%

- Parfüm 0,3%

- Cyclopentadimethylsiloxan 19,5%

- Isostearylneopentanoat 8,7%

Die Zusammensetzung wird folgendermaßen hergestellt:

Man arbeitet bei Umgebungstemperatur: Die Pigmente werden in dem flüchtigen Siliconöl dispergiert. Das Gel auf der Basis des modifizierten Hectorits und das Silicongel werden unter Rühren zugegeben. Dann wird die pyrogene Kieselsäure zugegeben, wonach das Ganze homogenisiert wird. Dann werden das Parfüm, die Wirkstoffe, die expandierten Hohlpartikel eingearbeitet, die zuvor mit dem Isostearylneopentanoat zu einer Paste verarbeitet wurden. Daran anschließend wird der Talk zugegeben. Zum Schluß wird die Dispersion durch Mahlen zu einem feinkörnigen Material verarbeitet.

Beispiel 2: Mittel zur Verschönerung des Teints

- Hectorit, mit Stearyldimethylammoniumchlorid modifiziert, in Gelform, das von DYNAMIT NOBELunter der Bezeichnung MIGLYOL GEL B im Handel erhältlich ist 38%

- Expandierte Partikel aus einem Vinylidenchlorid/Acrylnitril/Methacrylat-Copolymer, die Isobutan enthalten (EXPANCEL 550 DE 20 von NOBEL CASCO) 1,5%

- hydrophobe pyrogene Kieselsäure, deren Oberfläche mit Trimethylsiloxan modifiziert ist (AEROSIL R 972 von DEGUSSA) 1,0%

- Silicongel, das aus einem Gemisch aus Polydimethylsiloxan (0,06 Pa·s) und vernetztem Polydimethylsiloxan (75/25) besteht, unter der Bezeichnung KSG16 von SHIN ETSU im Handel 12,0%

- Pigmente 4,5%

- Talk 11,0%

- Parfüm 0,3%

- D,L-α-Tocopherol (Wirkstoff) 0,1%

- Cyclopentadimethylsiloxan 21,6%

- Cyclohexadimethylsiloxan 2,0%

- Isostearylneopentanoat 8,0%

Die Formulierung von Beispiel 2 wird nach dem gleichen Verfahren wie die Formulierung von Beispiel 1 hergestellt.

Beispiel 3: aprikosenfarbenes Mittel zur Verschönerung des Teints

- Hectorit, mit Stearyldimethylammoniumchlorid modifiziert, in Gelform, das unter der Bezeichnung MIGLYOL GEL B von DYNAMIT NOBEL im Handel erhältlich ist 35%

- Expandierte Partikel aus einem Vinylidenchlorid/Acrylnitril/Methacrylat-Copolymer, die Isobutan enthalten (EXPANCEL 550 DE 20 von NOBEL CASCO) 1,5%

- hydrophobe pyrogene Kieselsäure, deren Oberfläche mit Trimethylsiloxan modifiziert ist (AEROSIL R 972 von DEGUSSA) 1,0%

- Silicongel, das aus einem Gemisch aus Polydimethylsiloxan (0,06 Pa·s) und vernetztem Polydimethylsiloxan (75/25) besteht, unter der Bezeichnung KSG 16 von SHIN ETSU im Handel 15,0%

- Pigmente 4,5%

- Talk 8,0%

- Parfüm 0,3%

- D,L-α-Tocopherol (Wirkstoff) 0,2%

- Cyclopentadimethylsiloxan 24,5%

- Isostearylneopentanoat 10,0%

Die Formulierung von Beispiel 3 wird nach dem gleichen Verfahren wie die Formulierung von Beispiel 1 hergestellt.

Beispiel 4: Mittel zur Korrektur des Schminkergebnisses

- Hectorit, mit Stearyldimethylammoniumchlorid modifiziert, in Gelform, unter der Bezeichnung MIGLYOL GEL B von DYNAMIT

NOBEL im Handel 40%

- Expandierte Partikel aus einem VinylidenchloridiAcrylnitril/Methacrylat-Copolymer, die Isobutan enthalten (EXPANCEL 550 DE 20 von NOBEL CASCO) 0,5%

- hydrophile pyrogene Kieselsäure (AEROSIL 200 von DEGUSSA) 1,0%

- Propyl-p-hydroxybenzoat 0,2%

- Pigmente 5,0%

- Glimmer 3,0%

- mit Epichlorhydrin vernetzte Stärke 4,0%

- Talk 3,0%

- Parfüm 0,2%

- Triglyceride von Caprylsäure/Caprinsäure (60/40) 14,1%

- Cyclopentadimethylsiloxan 29,0%

Die Zusammensetzung wird folgendermaßen hergestellt:

Man arbeitet bei Umgebungstemperatur: Die Pigmente werden in dem flüchtigen Siliconöl dispergiert. Das Gel auf der Basis des modifizierten Hectorits wird unter Rühren zugegeben. Dann wird die pyrogene Kieselsäure zugegeben, wonach das Ganze homogenisiert wird. Dann werden das Parfüm, die Wirkstoffe, die expandierten Hohlpartikel eingearbeitet, die zuvor mit den Triglyceriden von Caprylsäure/Caprinsäure zu einer Paste verarbeitet wurden. Daran anschließend werden der Talk und die vernetzte Stärke zugegeben. Zum Schluß wird die Dispersion durch Mahlen zerkleinert.

Die Zusammensetzungen der Beispiele 1 bis 4 sind nach einstündigem Zentrifugieren mit einer Beschleunigung von 900 g und nach zweimonatiger Lagerung bei Umgebungstemperatur, 37 und 45ºC stabil. Sie bleiben glatt, und es kommt zu keinem Ausschwitzen von Öl(en).

Sie weisen eine cremige Textur auf, die gekennzeichnet ist durch ihre:

(1) Penetrometrie: mit einer Penetration von 20 bis 40 g, die mit dem Textur- Analysator STEVENS mit einem kegelförmigen Prüfkörper gemessen wird, der sich mit einer Geschwindigkeit von 0,5 mm/s bewegt, für eine Tiefe von 5 mm.

(2) Viskosität: sie liegt bei etwa 10 bis 21 Pa·s nach 10-minütigem Rühren, Messung mit einem CONTRAVES-Viskosimeter, bewegliches Teil 4


Anspruch[de]

1. Zusammensetzung in Form eines wasserfreien Gels mit Fettphase, dadurch gekennzeichnet, daß sie in einer Fettphase, die kein Wachs enthält, mindestens enthält:

a) einen organomodifizierten Ton,

b) expandierte thermoplastische Hohlpartikel aus einem Polymer oder Copolymer, das aus einem ethylenisch ungesättigten Monomer oder einem Gemisch von ethylenisch ungesättigten Monomeren hergestellt ist, und

c) eine pyrogene Kieselsäure.

2. Zusammensetzung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fettphase in einem Anteil von 60 bis 85 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, enthalten ist.

3. Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Fettphase mindestens ein Öl enthält, das unter pflanzlichen Ölen, Mineralölen, synthetischen Ölen, Siliconölen, phenylgruppenhaltigen oder hydroxygruppenhaltigen Silicongummis, fluorhaltigen Ölen und ihren Gemischen ausgewählt ist.

4. Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der organomodifizierte Ton das Produkt der Umsetzung eines Hectorits oder eines Montmorillonits mit einem quartären Ammoniumsalz ist.

5. Zusammensetzung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei dem quartären Ammoniumsalz um Stearyldimethylbenzylammoniumchlörid oder das quartäre Ammoniumchlorid der Formel

handelt, in der R und R' ein Gemisch von Alkylresten mit 14 bis 20 Kohlenstoffatomen darstellen, die von hydriertem Talg abgeleitet sind.

6. Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der organomodifizierte Ton in einer Konzentration von 0,5 bis 6 Gew.-% an Wirkstoff, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, enthalten ist.

7. Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der organomodifizierte Ton in Form eines Gels vorliegt, das aus dem Ton, einem pflanzlichen Öl, Mineralöl, tierischen Öl oder synthetischen Öl und einem Netzmittel besteht.

8. Zusammensetzung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der organomodifizierte Ton in Form eines Gels vorliegt, das aus dem Ton, einem Gemisch von Triglyceriden der Caprinsäure und der Caprylsäure und Propylencarbonat besteht.

9. Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die expandierten thermoplastischen Hohlpartikel Partikel aus einem expandierten Polymer oder Copolymer sind, das aus einem Monomer oder einem Gemisch von Monomeren hergestellt ist, die unter den Estern von Methacrylsäure oder Acrylsäure, Vinylidenchlorid, Acrylnitril, Styrol und seinen Derivaten, Butadien und seinen Derivaten ausgewählt sind.

10. Zusammensetzung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die thermoplastischen Hohlpartikel Partikel aus einem Polymer oder Copolymer von Methacrylat oder Methylmethacrylat, einem Styrol-Acrylnitril-Copolymer oder einem Copolymer aus Vinylidenchlorid und Acrylnitril oder Vinylchlorid sind.

11. Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Polymer oder Copolymer 0 bis 60% Einheiten, die von Vinylidenchlorid abgeleitet sind, 20 bis 90% Einheiten, die von Acrylnitril abgeleitet sind, und 0 bis 50% Einheiten, die von einem Acrylmonomer oder einem Styrolmonomer abgeleitet sind, enthält, wobei die Summe der prozentualen Anteile 100 Gew.-% entspricht.

12. Zusammensetzung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die expandierten thermoplastischen Hohlpartikel Hohlpartikel aus einem expandierten Copolymer aus Vinylidenchlorid und Acrylnitril oder einem expandierten Terpolymer aus Vinylidenchlorid, Acrylnitril und Methylmethacrylat sind.

13. Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Partikel eine Partikelgröße von 1 bis 100 um aufweisen.

14. Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die thermoplastischen Hohlpartikel eine Dichte im Bereich von 15 bis 200 kg/m³ aufweisen.

15. Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die expandierten thermoplastischen Hohlpartikel in einer Konzentration von 0,1 bis 3 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, enthalten sind. 16. Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die pyrogene Kieselsäure hydrophil oder hydrophob ist.

17. Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die pyrogene Kieselsäure in einer Konzentration von 0,1 bis 0,3 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, enthalten ist.

18. Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß sie außerdem ein Silicongel enthält, das besteht aus:

(A) einem teilweise vernetzten Polyorganosiloxan mit dreidimensionaler Struktur, das ausgewählt ist unter:

i) Polyorganopolysiloxanen, die Einheiten R&sub2;SiO und RSiO1,5 und gegebenenfalls Einheiten R&sub3;SiO0,5 und/oder SiO&sub2; enthalten, in denen die Reste R unabhängig voneinander Wasserstoff, Alkyl, Aryl, eine ungesättigte aliphatische Gruppe bedeuten, wobei das Gewichtsverhältnis der Einheiten R&sub2;SiO zu den Einheiten RSiO1,5 im Bereich von 1/1 bis 30/1 liegt,

ii) in dem Siliconöl unlöslichen und quellbaren Polyorganopolysiloxanen, die durch Umsetzung eines Organowasserstoffpolysiloxans (1) mit einem Organopolysiloxan (2), das ungesättigte aliphatische Gruppen aufweist, hergestellt werden, wobei die Menge an Wasserstoff bzw. ungesättigten aliphatischen Gruppen in (1) bzw. (2) im Bereich von 1 bis 20 Mol-% liegt, wenn das Organopolysiloxan nicht cyclisch ist, und im Bereich von 1 bis 50% liegt, wenn das Organopolysiloxan cyclisch ist;

(B) einem Siliconöl mit einer Viskosität kleiner als oder gleich 0,5 Pa·s;

wobei das Gewichtverhältnis des teilweise vernetzten Polyorganosiloxans zu dem Siliconöl im Bereich von 5/95 bis 30/70 liegt.

19. Zusammensetzung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß das Siliconöl unter geradkettigen Dimethylpolysiloxanen und Methylphenylpolysiloxanen mit niedrigem Polymerisationsgrad, Octamethylcyclopentasiloxan, Decamethylcyclopentasiloxan und Gemischen dieser beiden Verbindungen ausgewählt ist.

20. Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 13 und 19, dadurch gekennzeichnet, daß das Silicongel aus einem geradkettigen Polydimethylsiloxan mit einer niedrigen Viskosität und einem teilweise vernetzten Polydimethylsiloxan mit dreidimensionaler Struktur besteht.

21. Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 : 3 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß das teilweise vernetzte Polyorganosiloxan in einer Konzentration von bis zu 8 Gew.-% an Wirkstoff, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, enthalten ist.

22. Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß sie außerdem mindestens ein Pigment und/oder mindestens ein Mattierungsmittel enthält.

23. Zusammensetzung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß sie bis zu 20 Gew.-% Pigment und/oder 2 bis 15 Gew.-% Mattierungsmittel enthält.

24. Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß sie außerdem Hilfsstoffe enthält, die unter kosmetischen oder dermatologischen Wirkstoffen, Antioxidantien, Bakteriziden, Melanin, Hydratisierungsmifteln, Sonnenschutzfiltern, Parfüms, Konservierungsmitteln, Füllstoffen ausgewählt sind.

25. Kosmetische und/oder dermatologische Zusammensetzung, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einer wie in einem der Ansprüche 1 bis 21 definierten Zusammensetzung besteht.

26. Verwendung einer wie in einem der Ansprüche 1 bis 25 definierten Zusammensetzung als Grundlage für Schminkprodukte oder für Produkte zur Pflege der Haut und/oder des Gesichts.

27. Verwendung nach Anspruch 26, wobei die Produkte in einer Tube oder einem Tiegel verpackt sind und dafür vorgesehen sind, unmittelbar mit den Fingern auf die Haut und/oder das Gesicht aufgetragen zu werden.







IPC
A Täglicher Lebensbedarf
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C Chemie; Hüttenwesen
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