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Dokumentenidentifikation DE19915033C2 19.07.2001
Titel Reversibles, wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial
Anmelder Mitsubishi Paper Mills Limited, Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Maruyama, Jun, Tokio/Tokyo, JP;
Sano, Hidekazu, Tokio/Tokyo, JP
Vertreter HOFFMANN · EITLE, 81925 München
DE-Anmeldedatum 01.04.1999
DE-Aktenzeichen 19915033
Offenlegungstag 25.11.1999
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 19.07.2001
Veröffentlichungstag im Patentblatt 19.07.2001
IPC-Hauptklasse B41M 5/28
IPC-Nebenklasse B41M 5/30   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft reversible, wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterialien, in denen die Bildung von Abbildungen und die Entfärbung der Abbildungen durch Steuerung der Wärmeenergie durchgeführt werden kann.

Wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterialien umfassen im allgemeinen einen Träger und eine darauf bereitgestellte wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht, die hauptsächlich aus einem normalerweise elektronenabgebenden, farblosen oder schwachfarbigen Farbstoffvorläufer und einem elektronenaufnehmenden Farbentwickler zusammengesetzt ist. Der Farbstoffvorläufer und der Farbentwickler reagieren sofort bei Einwirkung von Wärme durch einen Thermokopf, Thermostift, Laserstrahlen oder ähnliches und bilden ein Abbild. Derartige wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterialien sind offenbart in JP Kokoku Nrn. 43-4160 und 45-14039.

Im allgemeinen ist es bei diesen wärmeempfindlichen Materialien, sobald einmal eine Abbildung erzeugt wurde, unmöglich, unter Wiederherstellung des Originalzustands des entsprechenden Bereichs die Abbildung zu löschen. Daher ist die weitere Aufzeichnung von Informationen nur in den Bereichen möglich, in denen keine Abbildung ausgebildet wurde. Folglich ist die Fläche für wärmeempfindliche Aufzeichnung beschränkt, und die aufzeichenbare Information begrenzt, und es kann nicht die gesamte notwendige Information aufgezeichnet werden.

In letzter Zeit wurden reversible, wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterialien zur Lösung der obigen Probleme vorgeschlagen, die in der Lage sind, wiederholt Abbildungen auszubilden und die Abbildungen wieder zu entfärben. Beispielsweise offenbaren die JP Kokai Nrn. 54-119377, 63-39377 und 63-41186 ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial, das durch ein Matrixharz und ein in dem Matrixharz dispergiertes organisches, niedermolekulargewichtiges Material gebildet wird. In diesen Aufzeichnungsmaterialien wird jedoch die Transparenz der Aufzeichnungsmaterialien reversibel verändert, wodurch der Kontrast zwischen den Abbildungsteilen und den Nicht- Abbildungsteilen unzureichend ist.

Nach den in JP Kokai Nrn. 50-81157 und 50-105555 beschriebenen Verfahren differiert die Temperatur, bei der der ausgebildete Abbildungszustand aufrechterhalten wird, von der Temperatur, bei der der gelöschte Abbildungszustand aufrechterhalten wird, da die nach diesen Verfahren gebildeten Abbildungen in Abhängigkeit von den Umgebungstemperaturen veränderlich sind, und daher können diese beiden Zustände nicht für einen gewünschten Zeitraum bei Raumtemperatur beibehalten werden.

Ferner nennt die JP Kokai Nr. 59-120492 ein Verfahren zur Aufrechterhaltung des ausgebildeten Abbildungszustands und des gelöschten Abbildungszustands, indem das Aufzeichnungsmaterial im Bereich der Hysteresetemperatur gehalten wird, wobei die Hysteresecharakteristiken der farbbildenden Komponenten ausgenutzt werden. Dieses Verfahren weist jedoch die Nachteile auf, dass eine Wärmequelle zu Bildung und Entfärbung der Abbildungen erforderlich ist, und darüber hinaus der Temperaturbereich, in denen der ausgebildete Abbildungszustand und der gelöschte Abbildungszustand aufrechterhalten werden kann, auf den Bereich der Hysteresetemperatur beschränkt ist. Daher ist dieses Verfahren zur Anwendung der Materialien bei der Umgebungstemperatur des täglichen Lebens nach wie vor nicht ausreichend.

Weiterhin offenbaren JP Kokai Nrn. 2-188293 und 2-188294 und die internationale Patentveröffentlichung WO 90/11898 reversible, wärmeempfindliche Aufzeichnungsmedien, die einen Leukofarbstoff und ein Farbentwicklungs- und Entfärbungsmittel, das die Einfärbung des Leukofarbstoffs durch Erhitzen und die Entfärbung der Farbe hervorruft, umfassen. Die Farbentwicklungs- und Entfärbungsmittel sind amphotere Verbindungen, die eine saure Gruppe besitzen, die die Einfärbung des Leukofarbstoffs hervorrufen, und eine basische Gruppe, die die Entfärbung des Leukofarbstoffs bewirken, und sie bewirken vorzugsweise entweder die farbbildende Wirkung der Säuregruppe oder die entfärbende Wirkung der basischen Gruppe durch Steuerung der Wärmeenergie, wodurch die Einfärbung und Entfärbung bewirkt wird. Nach diesem Verfahren ist es jedoch unmöglich, die Einfärbungsreaktion und die Entfärbungsreaktion ausschließlich durch Steuerung der Wärmeenergie voneinander zu trennen, und da beide Reaktionen in einem gewissen Verhältnis zueinander gleichzeitig stattfinden, kann keine ausreichende Farbdichte erzielt werden, und darüber hinaus kann die Entfärbung nicht vollständig durchgeführt werden. Aus diesem Grund kann kein ausreichend hoher Abbildungskontrast erhalten werden. Da die Entfärbungswirkung der basischen Gruppe darüber hinaus auch im ausgebildeten Farbanteil bei Raumtemperatur einwirkt, nimmt die Dichte des Anteils mit ausgebildeter Farbe unvermeidlich im Laufe der Zeit ab.

Ferner sind in JP Kokai Nr. 5-124360 reversible wärmeempfindliche Aufzeichnungsmedien beschrieben, die durch Erhitzen eines Leukofarbstoffs Abbildungen ausbilden und löschen können, und als elektronenaufnehmende Verbindung (reversibles Farbentwicklungsmittel) ist eine organische Phopshorsäureverbindung, eine α-hydroxyaliphatische Carbonsäure, eine aliphatische Dicarbonsäure und eine spezifische Phenolverbindung wie beispielsweise ein Alkylthiophenol, ein Alkoxyphenol, ein Alkylcarbamoylphenol, ein Alkylgallat mit jeweils 12 oder mehr Kohlenstoffatomen usw. beschrieben. In diesen Aufzeichnungsmedien ist jedoch die Farbdichte gering oder die Entfärbung der Abbildung ist unvollständig, so dass die beiden Probleme nicht gleichzeitig gelöst werden können, und darüber hinaus ist die zeitliche Bildstabilität praktisch nicht zufriedenstellend. Ferner sind in JP Kokai Nr. 5-294063 als entfärbungsförderndes Mittel zur Verbesserung der Entfärbbarkeit der obengenannten reversiblen, wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmedien ein aliphatisches Säurederivat, Wachs, ein höherer Alkohol, entsprechende Ester von Phosphorsäure/Benzoesäure/Phthalsäure oder Oxysäure, Siliconöl, eine Flüssigkristallverbindung, ein Benetzungsmittel und eine gesättigte aliphatische Kohlenwasserstoffsäure mit 10 oder mehr Kohlenstoffatomen oder ähnliche beschrieben, jedoch sind die Effekte klein, so dass von einer praktischen Verwendbarkeit keine Rede sein kann, da die Bilddichte zum Zeitpunkt der Löschung immer noch hoch ist.

Vor kurzem wurde in JP Kokai Nr. 10-67726 als reversibles Farbentwicklungsmittel eine Phenolverbindung mit einer langkettigen Alkylgruppe, worin spezifische Verbindungsgruppen miteinander kombiniert sind, beispielhaft angegeben, und der Kontrast zwischen Farbbildung und Farblöschung wurde verbessert. Jedoch ist auch bei Verwendung des reversiblen Farbentwicklungsmittels die Langzeitstabilität der aufgezeichneten Abbildung nicht zufriedenstellend. Ferner besteht das Problem, dass in Abhängigkeit von dem in Kombination zu verwendenden Leukofarbstoff eine ausreichende Farbbildungsdichte nicht erzielt werden kann.

Andererseits haben die hiesigen Erfinder reversible Farbentwicklungsmittel gefunden, die viele Möglichkeiten für die praktische Anwendung bieten, wie in den JP Kokai Nrn. 6-210954 und 7-179043 vorgeschlagen. Jedoch besteht auch dann, wenn diese Mittel verwendet werden, noch viel Raum zur weiteren Verbesserung hinsichtlich der Erzielung der Stabilität des obigen Aufzeichnungsabbildes im Laufe der Zeit, oder hinsichtlich einer ausreichenden Farbbildungsdichte, unabhängig von der Art der Leukofarbstoffe.

Wie oben erläutert, gab es nach herkömmlichen Techniken keine reversiblen, wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien, die einen guten Abbildungskontrast ergaben, und die Abbildungen ausbilden und löschen können, und die die Abbildungen mit zeitlicher Stabilität unter täglichen Bedingungen aufrechterhalten können.

US-5,955,225 sowie die darin beanspruchte Priorität der japanischen Anmeldung JP-9-161 909 offenbaren eine reversible thermoempfindliche Zusammensetzung, die ein Färbemittel und einen Entwickler einschliesst und in der Lage ist, durch Einwirkung von Wärme von einem farblosen Zustand in einen gefärbten Zustand überzugehen, und umgekehrt. Der Entwickler ist eine Phenolverbindung der Formel





worin R1 und R3 unabhängig voneinander eine gegebenenfalls substituierte Kohlenwasserstoffgruppe darstellen, R2 ist eine gegebenenfalls substituierte aliphatische Wasserstoffgruppe mit mindestens zwei Kohlenstoffatomen, X und Y sind jeweils eine divalente Gruppe mit einem Sauerstoff oder Stickstoffatom und r ist eine ganze Zahl von 1 bis 3, wobei die Gesamtzahl der Kohlenstoffatome von R1, R2 und R3 mindestens 8 beträgt.

EP-A-873 881 (offengelegt am 28.10.1998) offenbart reversible thermochrome Zusammensetzungen, die (a) eine elektronenabgebende, farbentwickelnde organische Verbindung, (b) mindestens ein p-Alkoxyphenol als elektronenannehmende Verbindung und (c) eine als Reaktionsmedium dienende Verbindung, die zur Bewirkung der reversiblen Elektronenabgabe-/-annahmereaktion zwischen den Komponenten (a) und (b) in der Lage ist, umfassen.

Schliesslich offenbart DE-C2-196 80 319 ein reversibles wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial, das u. a. ein Entfärbungshilfsmittel enthält, wie es vorliegend als Entfärbungshilfsmittel in bevorzugten Ausführungsbeispielen der vorliegenden Erfindung beschrieben wird.

Ein erfindungsgemäßes Ziel ist die Bereitstellung reversibler, wärmeempfindlicher Aufzeichnungsmaterialien, die Abbildungen mit gutem Kontrast ausbilden und löschen können, und die zeitlich stabile Abbildungen unter Altagsbedingungen aufrechterhalten können. Genauer ist es ein erfindungsgemäßes Ziel, reversible, wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterialien bereitzustellen, die einen hohen Kontrast bei der Farbbildung und Farblöschung aufweisen, unabhängig von der Art der Leukofarbstoffe, in denen nur wenig Abbildung ohne Entfärbung (oder Löschung) zurückbleibt, und die hinsichtlich der Löschungszeit und Löschungstemperatur in der Lage sind, innerhalb einer kurzen Zeit bei niedriger Temperatur und innerhalb eines breiten Temperaturbereichs eine gleichförmige Löschung zu ermöglichen.

Als Ergebnis intensiver Untersuchungen hinsichtlich eines reversiblen, wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials, das einen Träger und eine reversible, wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht umfasst, die einen Farbstoffvorläufer, der üblicherweise farblos oder von blasser Farbe ist, und ein reversibles Farbentwicklungsmittel, das zur Bewirkung der reversiblen Farbdichteänderung des Farbstoffvorläufers aufgrund der Differenz in der Abkühlgeschwindigkeit nach dem Erhitzen in der Lage ist, enthält, haben die hiesigen Erfinder unter Verwendung einer Verbindung der allgemeinen Formel (I) als reversibles Farbentwicklungsmittel oder durch Zugabe mindestens einer der spezifischen Verbindungen der folgenden Formeln (II) bis (IX) als Entfärbungshilfsmittel herausgefunden, dass reversible, wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterialien, die einen großen Kontrast bei der Farbbildung und Farblöschung unabhängig von der Art der Leukofarbstoffe besitzen, die nur geringe Abbildungsanteile ohne Entfärbung (oder Löschung) beibehalten, und die hinsichtlich der Löschungszeit und Löschungstemperatur in der Lage sind, innerhalb einer kürzeren Zeit bei einer niedrigen Temperatur und innerhalb eines breiten Temperaturbereichs eine gleichförmige Löschung ermöglichen, erhalten werden können, wodurch die vorliegende Erfindung erhalten wurde.

Folglich umfasst das erfindungsgemäße reversible, wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial einen Träger und eine reversible, wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht, die einen Farbstoffvorläufer enthält, der üblicherweise farblos oder schwach farbig ist, und ein reversibles Farbumkehrmittel, das in der Lage ist, die reversible Farbdichteänderung des Farbstoffvorläufers aufgrund der Differenz der Abkühlgeschwindigkeit nach dem Erwärmen zu bewirken, und das reversible Farbentwicklungsmittel ist eine Verbindung der allgemeinen Formel (I)





worin R1 und R2 identisch oder voneinander verschieden sein können, und jeweils eine divalente Kohlenwasserstoffgruppe mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen repräsentieren; R3 repräsentiert eine Kohlenwasserstoffgruppe mit 1 bis 24 Kohlenstoffatomen; X1 repräsentiert eine divalente Verbindungsgruppe mit mindestens einer -CONH-Bindung; X2 repräsentiert ein Sauerstoffatom oder ein Schwefelatom; n ist eine ganze Zahl von 1 bis 3 und m ist 0 oder 1.

In einer bevorzugten Auführungsform der vorliegenden Erfindung enthält die reversible, wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht als Entfärbungshilfsmittel mindestens eine der Verbindungen der folgenden Formeln (II) bis (IX):





worin A einen Substituenen repräsentiert, der mindestens ein Stickstoffatom aufweist; Ra repräsentiert eine divalente Kohlenwasserstoffgruppe mit 1 bis 12 Kohlenatomen; Xa repräsentiert eine divalente Gruppe mit mindestens einer -CONH-Bindung; Rb repräsentiert eine Kohlenwasserstoffgruppe mit 1 bis 24 Kohlenstoffatomen, die ein Sauerstoffatom oder ein Schwefelatom enthalten kann, und h repräsentiert 0 oder 1.



worin Rc und Rd identisch oder voneinander verschieden sein können, und jeweils eine Kohlenwasserstoffgruppe mit 1 bis 24 Kohlenstoffatomen repräsentieren; Re repräsentiert eine divalente Kohlenwasserstoffgruppe mit 1 bis 12 Kohlenstoffatomen; Rf repräsentiert eine Kohlenwasserstoffgruppe mit 1 bis 28 Kohlenstoffatomen, die ein Sauerstoffatom oder ein Schwefelatom enthalten kann, und Xb repräsentiert eine divalente Gruppe mit mindestens einer -CONH- Bindung.



worin Rg und Ri identisch oder voneinander verschieden sein können, und jeweils eine Kohlenwasserstoffgruppe mit 1 bis 24 Kohlenstoffatomen repräsentieren; Rh repräsentiert eine divalente Kohlenwasserstoffgruppe mit 1 bis 12 Kohlenstoffatomen, und Xc repräsentiert eine divalente Gruppe mit mindestens einer -CONH-Bindung.



worin Rj eine divalente Kohlenwasserstoffgruppe mit 1 bis 12 Kohlenstoffatomen repräsentiert; Rk repräsentiert eine Kohlenwasserstoffgruppe mit 1 bis 24 Kohlenstoffatomen; i ist eine ganze Zahl von 1 bis 3 und j ist 0 oder 1.



worin Ri eine divalente Kohlenwasserstoffgruppe mit 1 bis 24 Kohlenstoffatomen ist; Rm repräsentiert eine divalente Kohlenwasserstoffgruppe mit 1 bis 12 Kohlenstoffatomen; Xd repräsentiert eine divalente Gruppe mit mindestens einer -CONH-Bindung und k repräsentiert 0 oder 1, mit der Maßgabe, dass falls k = 0 ist, Xd nicht ausschließlich eine reine Amidobindung enthält.



worin Q einen heterocyclischen aromatischen Ring repräsentiert, Rn repräsentiert eine mono- oder höhervalente Kohlenwasserstoffgruppe mit 6 bis 24 Kohlenstoffatomen; q ist eine ganze Zahl von 1 oder 2; Y repräsentiert ein Anion und r ist eine Zahl, die zur Einstellung der Ladung in dem Molekül auf 0 erforderlich ist.



worin Ro, Rp, Rq und Rr identisch oder voneinander verschieden sein können, und jeweils eine Alkylgruppe mit 1 bis 24 Kohlenstoffatomen, eine Alkenylgruppe, eine Cycloalkylgruppe, eine Aralkylgruppe, eine Arylgruppe oder einen heterocyclischen Rest repräsentieren, und mindestens eine von ihnen ist eine aliphatische Kohlenwasserstoffgruppe mit 10 bis 24 Kohlenstoffatomen, und wahlweise können zwei Gruppen aus Ro bis Rr miteinander unter Bildung einer cyclischen Struktur miteinander kombiniert sein, und Z- repräsentiert ein Anion.



worin Rs, Rt und Ru identisch oder voneinander verschieden sein können, und jeweils eine Alkylgruppe mit 1 bis 24 Kohlenstoffatomen, eine Alkenylgruppe, eine Cycloalkylgruppe, eine Aralkylgruppe, eine Arylgruppe oder einen heterocyclischen Rest repräsentieren, mindestens eine von ihnen ist eine aliphatische Kohlenwasserstoffgruppe mit 10 bis 24 Kohlenstoffatomen, und wahlweise können zwei Gruppen aus Rs bis Ru miteinander unter Bildung einer cyclischen Struktur kombiniert sein und E- repräsentiert ein Anion.

In den Verbindungen der Formel (I) repräsentieren R1 und R2 jeweils eine divalente Kohlenwasserstoffgruppe mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen, R1 ist vorzugsweise eine divalente Kohlenwasserstoffgruppe mit 1 bis 11 Kohlenstoffatomen, und R2 ist vorzugsweise eine divalente Kohlenwasserstoffgruppe mit 2 bis 11 Kohlenstoffatomen. R3 repräsentiert eine Kohlenwasserstoffgruppe mit 1 bis 24 Kohlenstoffatomen, vorzugsweise eine Kohlenwasserstoffgruppe mit 6 bis 11 Kohlenstoffatomen. Darüber hinaus ist es weiter bevorzugt, dass die Gesamtkohlenstoffatomzahl von R1, R2 und R3 11 bis 30 beträgt, und besonders bevorzugt sind sie aliphatische Kohlenwasserstoffgruppen mit einer Gesamtkohlenstoffatomzahl von 11 bis 30. Die Summe der Kohlenstoffatome ist mit den Farbbildungseigenschaften, den Farblöschungseigenschaften und den Abbildungsspeichereigenschaften verknüpft. Wenn die Summe der Kohlenstoffe weniger als 11 beträgt, sind die Farbausbildungseigenschaften gut, jedoch sind die Farblöscheigenschaft und die Abbildungsspeichereigenschaft verschlechtert, wohingegen in dem Fall, dass die Summe der Kohlenstoffatome mehr als 30 beträgt, die Ablöscheigenschaft und die Abbildungsspeichereigenschaft gut sind, aber die Farbbildungseigenschaft dazu neigt, schlecht zu sein. Folglich ist in dem Fall, dass die Gesamtkohlenstoffatomzahl innerhalb des obigen Bereichs liegt, das resultierende Aufzeichnungsmaterial gut ausgeglichen, ohne den Kontrast der Farbbildung oder Farblöschung oder die Abbildungsspeichereigenschaft zu beeinträchtigen. R1, R2 und R3 repräsentieren jeweils insbesondere eine Alkylengruppe oder eine Alkylgruppe, und es kann ein aromatischer Ring in den jeweiligen Gruppen enthalten sein, insbesondere im Fall von R1 und R2, die aromatische Ringe allein umfassen können.

Ferner repräsentiert X1 in Formel (I) eine divalente Gruppe mit mindestens einer -CONH-Bindung, und spezifische Beispiele hierfür schließen ein Amid (-CONH-, -NHCO-), Harnstoff (-NHCONH-), Urethan (-NHCOO-, -OCONH-), Diacylamin (-CONHCO-), Diacylhydrazin (-CONHNHCO-), Oxalsäurediamid (-NHCOCONH-), Acylharnstoff (-CONHCONH-, -NHCONHCO-), 3-Acylcarbazinsäureester (-CONHNHCOO-), Semicarbazid (-NHCONHNH-, .-NHNHCONH-), Acylsemicarbazid (-CONHNHCONH-, -NHCONHNHCO-), Diacylaminomethan (-CONHCH2NHCO-), 1-Acylamino-1-ureidomethan (-CONHCH2NHCONH-, -NHCONHCH2NHCO-) und Malonamid (-NHCOCH2CONH-) ein. Von diesen sind für X1 Harnstoff, Diacylhydrazid, Oxalsäurediamid, Acylsemicarbazid und Diacylaminomethan bevorzugt. Darüber hinaus repräsentiert X2 ein Sauerstoffatom oder ein Schwefelatom, und aufgrund der einfachen Herstellung ist ein Schwefelatom bevorzugt.

Die Verbindung der Formel (I) ist eine elektronenaufnehmende Verbindung und besitzt die Fähigkeit zur Farbausbildung eines Leukofarbstoffs und besitzt insbesondere eine Farblöschwirkung, d. h. eine reversible Wirkung. Wie es scheint, wurden bei elektronenaufnehmenden Verbindungen, die in herkömmlichen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien verwendet wurden, wie beispielsweise 2,2-Bis(4- hydroxyphenyl)propan, Bis(4-hydroxyphenyl)sulfon, und 4- Hydroxybenzoesäurebenzyl, solche reversiblen Wirkungen nie beobachtet. Nachfolgend werden spezifische Beispiele für reversible Farbentwicklungsmittel der Formel (I) angegeben, jedoch ist die vorliegende Erfindung nicht auf diese Beispiele beschränkt.

Als Beispiele der Verbindung, worin m = 0, sind beispielsweise zu nennen N-n-Dodecyl-2-(p- hydroxyphenoxy)acetamid, N-n-Octadecyl-2-(p- hydroxyphenoxy)acetamid, N-n-Decyl-3-(p- hydroxyphenoxy)propanamid, N-n-Octadecyl-3-(p- hydroxyphenoxy)propanamid, N-n-Octadecyl-6-(p- hydroxyphenoxy)-hexanamid, N-n-Decyl-11-(p- hydroxyphenoxy)undecanamid, N-(p-n-Octylphenyl)-6-(p- hydroxyphenoxy)hexanamid, N-n-Octadecyl-p-(p- hydroxyphenoxy)benzamid, N-(p-Hydroxyphenoxy)-methyl-n- dodecanamid, N-(p-Hydroxyphenoxy)methyl-n-octadecanamid, N-[2-(p-Hydroxyphenoxy)ethyl]-n-octadecanamid, N-[6-(p- Hydroxyphenoxy)hexyl]-n-decanamid, N-[p-(p- Hydroxyphenoxy)phenyl]-n-octadecanamid, N-[2-(p- Hydroxyphenoxy)ethyl]-N'-n-tetradecylharnstoff, N-[2-(p- Hydroxyphenoxy)ethyl]-N'-n-octadecylharnstoff, N-[2-(3,4- Dihydroxyphenoxy)ethyl]-N'-n-octadecylharnstoff, N-[6-(p- Hydroxyphenoxy)hexyl]-N'-n-decylharnstoff, N-[p-(p- Hydroxyphenoxy)phenyl]-N'-n-octadecylharnstoff, N-[10-(p- Hydroxyphenoxy)ethyl]carbaminsäure-n-octadecyl, N-[6-(p- Hydroxyphenoxy)hexyl]carbaminsäure-n-tetradecyl, N-[p-(p- Hydroxyphenoxy)phenyl]carbaminsäure-n-dodecyl, N-n- Octadecylcarbaminsäure-[2-(p-hydroxyphenoxy)-ethyl], N-n- Decylcarbaminsäure-[11-(p-hydroxyphenoxy)undecanyl], N-n- Tetradecylcarbaminsäure-[p-(p-hydroxyphenoxy)phenyl], N-[3- (p-Hydroxyphenoxy)priopionyl]-N-n-octadecanoylamin, N-[6-(p- Hydroxyphenoxy)hexanoyl]-N-n-octadecanoylamin, N-[3-(p- Hydroxyphenoxy) propionyl]-N-(p-n-octylbenzoyl)amin, N-[2-(p- Hydroxyphenoxy)aceto]-N'-n-dodecanhydrazid, N-[2-(p- Hydroxyphenoxy)aceto]-N'-n-octadecanohydrazid, N-[3-(p- Hydroxyphenoxy)propion]-N'-n-octadecanhydrazid, N-[3-(3,4- Dihydroxyphenoxy)propion]-N'-n-octadecanhydrazid, N-[6-(p- Hydroxyphenoxy)hexan]-N'-n-tetradecanhydrazid, N-[6-(p- Hydroxyphenoxy)hexan]-N'-n-octadecanhydrazid, N-[6-(p- Hydroxyphenoxy)hexan]-N'-(p-n-octylbenzo)hydrazid, N-[11-(p- Hydroxyphenoxy)undecan]-N'-n-dodecanhydrazid, N-[11-(p- Hydroxyphenoxy)undecan]-N'-n-tetradecanhydrazid, N-[11-(p- Hydroxyphenoxy)undecan]-N'-n-octadecanhydrazid, N-[11-(p- Hydroxyphenoxy)undecan]-N'-(6-phenyl)hexanhydrazid, N-[11- (3,4,5-Trihydroxyphenoxy)undecan]-N'-n-octadecanhydrazid, N- [p-(p-Hydroxyphenoxy)benzo]-N'-n-octadecanhydrazid, N-[2-(p- Hydroxyphenoxy)ethyl]-N'-n-tetradecyloxamid, N-[3-(p- Hydroxyphenoxy)propyl]-N'-n-octadecyloxamid, N-[3-(3,4- Dihydroxyphenoxy)propyl]-N'-n-octadecyloxamid, N-[11-(p- Hydroxyphenoxy)undecyl]-N'-n-decyloxamid, N-[p-(p-Hydroxyphenoxy)phenyl]-N'-n-octadecyloxamid, N-[2-(p- Hydroxyphenoxy)-acetyl]-N -n-dodecylharnstoff, N-[2-(p- Hydroxyphenoxy)-acetyl]-N'-n-octadecylharnstoff, N-[3-(p- Hydroxyphenoxy)-propionyl]-N'-n-octadecylharnstoff, N-[p-(p- Hydroxyphenoxy)-benzoyl]-N'-n-octadecylharnstoff, N-[2-(p- Hydroxyphenoxy)-ethyl]-N'-n-dodecanoylharnstoff, N-[p-(p- Hydroxyphenoxy)-phenyl]-N'-n-octadecanoylharnstoff, 3-[3-(p- Hydroxyphenoxy)-propionyl]carbazinsäure-n-octadecyl, 3-[11- (p-Hydroxyphenoxy)undecanoyl]carbazinsäure-n-decyl, 4-[2-(p- Hydroxyphenoxy)ethyl]-1-n-tetradecylsemicarbazid, 4-[2-(p- Hydroxyphenoxy)ethyl]-1-n-octadecylsemicarbazid, 4-[2-(p- Hydroxyphenoxy)ethyl]-1-n-octadecylsemicarbazid, 4-[p-(p- Hydroxyphenoxy)phenyl]-1-n-tetradecylsemicarbazid, 1-[2-(p- Hydroxyphenoxy)ethyl]-4-n-tetradecylsemicarbazid, 1-[2-(p- Hydroxyphenoxy)ethyl]-4-n-octadecylsemicarbazid, 1-[p-(p- Hydroxyphenoxy)phenyl]-4-n-tetradecylsemicarbazid, 1-[2-(p- Hydroxyphenoxy)acetyl]-4-n-tetradecylsemicarbazid, 1-[3-(p- Hydroxyphenoxy)propionyl]-4-n-octadecylsemicarbazid, 1-[11- (p-Hydroxyphenoxy)undecanoyl]-4-n-decylsemicarbazid, 1-[p-(p- Hydroxyphenoxy)benzoyl]-4-n-octadecylsemicarbazid, 4-[2-(p- Hydroxyphenoxy)ethyl]-1-n-tetradecanoylsemicarbazid, 4-[2-(p- Hydroxyphenoxy)ethyl]-1-n-octadecanoylsemicarbazid, 4-[p-(p- Hydroxyphenoxy)phenyl]-1-n-octadecanoylsemicarbazid, 1-[2-(p- Hydroxyphenoxy)acetamido]-1-n-dodecanoylaminomethan, 1-[2-(p- Hydroxyphenoxy)acetamido]-1-n-octadecanoylaminomethan, 1-[3- (p-Hydroxyphenoxy)propanamido]-1-n-octadecanoylaminomethan, 1-[11-(p-Hydroxyphenoxy)undecanamido]-N'-n- decanoylaminomethan, 1-[p-(p-Hydroxyphenoxy)benzamido]-1-n- octadecanoylaminomethan, 1-[2-(p-Hydroxyphenoxy)acetamido]-1- (N'-n-dodecylureido)methan, 1-[2-(p-Hydroxyphenoxy)acetamido]-1-(N'-n-octadecylureido)methan, 1-[3-(p- Hydroxyphenoxy)propanamido]-1-(N'-n-octadecylureido)methan, 1-[11-(p-Hydroxyphenoxy)undecanamido]-N'-(N'-n-decylureido)- methan, 1-[p-(p-Hydroxyphenoxy)benzamido]-1-(N'-n- octadecylureido)methan, 1-{N'-[2-(p-Hydroxyphenoxy)ethyl]- ureido}-1-n-octadecanoylaminomethan, 1-{N'-[p-(p- Hydroxyphenoxy)phenyl]ureido}-1-n-octadecanoylaminomethan, N-[2-(p-Hydroxyphenoxy)ethyl]-N'-n-octadecylmalonamid und N-[p- (p-Hydroxyphenoxy)phenyl]-N'-n-octadecylmalonamid.

Des weiteren sind Beispiele für die Verbindung, worin m = 1 ist und X2 ein Schwefelatom darstellt, N-(10-Dodecylthio)decyl-2-(p-hydroxyphenyl)acetamid, N-(2- Octadecylthio)ethyl-2-(p-hydroxyphenoxy)acetamid, N-(10- Dodecylthio)decyl-3-(p-hydroxyphenoxy)propanamid, N-(2- Octadecylthio)ethyl-3-(p-hydroxyphenoxy)propanamid, N-(3- Octadecylthio)propyl-6-(p-hydroxyphenoxy)hexanamid, N-(2- Decylthio)ethyl-11-(p-hydroxyphenoxy)undecanamid, N-(p- Octylthio)phenyl-6-(p-Hydroxyphenoxy)hexanamid, N-(2- Octadecythio)ethyl-p-(p-hydroxyphenoxy)benzamid, N-[11-(p- Hydroxyphenoxy)undecyl]-6-hexylthiohexanamid, N-[11-(p- Hydroxyphenoxy)undecyl]-4-hexylthiobutanamid, N-[2-(p- Hydroxyphenoxy)ethyl]-4-octadecylthiobutanamid, N-[6-(p- Hydroxyphenoxy)hexyl]-6-decylthiohexanamid, N-[p-(p- Hydroxyphenoxy)phenyl]-3-octadecylthiopropionamid, N-[2-(p- Hydroxyphenoxy)ethyl]-N'-(2-tetradecylthio)ethylharnstoff, N- [2-(p-Hydroxyphenoxy)-ethyl]-N'-(2-octadecylthio)- ethylharnstoff, N-[2-(3,4-Dihydroxyphenoxy)ethyl]-N'-(3- octadecylthio)propylharnstoff, N-[6-(p-Hydroxyphenoxy)hexyl]-N'-(2-decylthio)ethylharnstoff, N-[p-(p- Hydroxyphenoxy)phenyl]-N'-(2-octadecylthio)ethylharnstoff, N-[10-(p-Hydroxyphenoxy)decyl]-N'-(6-hexylthio)- hexylharnstoff, N-[2-(p-Hydroxyphenoxy)ethyl]carbaminsäure- (2-octadecylthio)-ethyl, N-[6-Hydroxyphenoxy)ethyl]- carbaminsäure-(3-tetradecylthio)propyl, N-[p-(p- Hydroxyphenoxy)phenyl]carbaminsäure-(6-dodecylthio)hexyl, N-(2-Octadecylthio)ethylcarbaminsäure-[2-(p-hydroxyphenoxy)ethyl], N-(3-Decylthio)propylcarbaminsäure-[1-(p- hydroxyphenoxy)undecyl], N-(3-Tetradecylthio)propylcarbaminsäure-[p-(p-hydroxyphenoxy)phenyl], N-[3-(p- Hydroxyphenoxy)propionyl]-N-(2-octadecylthio)acetylamin, N-[6-(p-Hydroxyphenoxy)-hexanoyl]-N-(3-octadecylthio)- propionylamin, N-[3-(p-Hydroxyphenoxy)propionyl]-N-(p- octylthio)benzoylamin, N-[2-(p-Hydroxyphenoxy)aceto]-N'-(3- dodecylthio)-propionhydrazid, N-[2-(p-Hydroxyphenoxy)aceto]- N'-(2-octadecylthio)acetohydrazid, N-[3-(p-Hydroxyphenoxy)priopion]-N'-(3-octadecylthio)propionhydrazid, N-[6-(p- Hydroxyphenoxy)hexan]-N'-(6-tetradecylthio)hexanhydrazid, N-[6-(p-Hydroxyphenoxy)hexan]-N'-(3-octadecylthio)- propionhydrazid, N-[6-(p-Hydroxyphenoxy)hexan]-N'-(p- octylthio)benzohydrazid, N-[11-(p-Hydroxyphenoxy)undecan]-N'- (6-hexylthio)hexanhydrazid, N-[11-(p-Hydroxyphenoxy)undecan]- N'-(6-decylthio)hexanhydrazid, N-[11-(p-Hydroxyphenoxy)undecan]-N'-(4-hexylthio)butanhydrazid, N-[11-(p- Hydroxyphenoxy)undecan]-N'-(6-phenylthio)hexanhydrazid, N-[11-(3,4,5-Trihydroxyphenoxy)undecan]-N'-(3-octadecylthio)- propionhydrazid, N-[p-(p-Hydroxyphenoxy)benzo]-N'-(3- hexylthio)hexanhydrazid, N-[p-(p-Hydroxyphenoxymethyl)- benzo]-N'-(3-octadecylthio)propionhydrazid, N-[2-(p- Hydroxyphenoxy)ethyl]-N'-(3-tetradecylthio)propyloxamid, N-[3-(p-Hydroxyphenoxy)propyl]-N'-(2-octadecylthio)- ethyloxamid, N-[3-(3,4-dihydroxyphenoxy)propyl]-N'-(2- octadecylthio)ethyloxamid, N-[11-(p-Hydroxyphenoxy)undecyl]- N'-(6-hexylthio)hexyloxamid, N-[p-(p-Hydroxyphenoxy)phenyl]- N'-(2-octadecylthio)ethyloxamid, N-[2-(p-Hydroxyphenoxy)acetyl]-N'-(3-dodecylthio)propylharnstoff, N-[2-(p- Hydroxyphenoxy)acetyl]-N'-(2-octadecylthio)ethylharnstoff, N- [3-(p-Hydroxyphenoxy)propionyl]-N'-(2-octadecylthio)- ethylharnstoff, N-[p-(p-Hydroxyphenoxy)benzoyl]-N'-(2- octadecylthio)ethylharnstoff, N-[2-(p-Hydroxyphenoxy)ethyl]- N'-(6-octylthio)hexanoylharnstoff, N-[2-(p-Hydroxyphenoxy)ethyl]-N'-(4-hexylthio)butanoylharnstoff, N-[p-(p- Hydroxyphenoxy)phenyl]-N'-(3-octadecylthio)propylharnstoff, 3-[3-(p-Hydroxyphenoxy)propionyl]carbazinsäure-(2- octadecylthio)ethyl, 3-[11-(p-Hydroxyphenoxy)undecanoyl]- carbazinsäure-(2-decylthio)ethyl, 4-[2-(p-Hydroxyphenoxy)ethyl]-1-(3-tetradecylthio)propylsemicarbazid, 4-[2-(p- Hydroxyphenoxy)ethyl]-1-(2-octadecylthio)ethylsemicarbazid, 4-[p-(p-Hydroxyphenoxy)phenyl]-1-(2-tetradecylthio)- ethylsemicarbazid, 1-[2-(p-Hydroxyphenoxy)ethyl]-4-(2- tetradecylthio)ethylsemicarbazid, 1-[2-(p-Hydroxyphenoxy)ethyl]-4-(2-octadecylthio)ethylsemicarbazid, 1-[p-(p- Hydroxyphenoxy)phenyl]-4-(3-tetradecylthio)propylsemicarbazid, 1-[2-(p-Hydroxyphenoxy)acetyl]-4-(3-teradecylthio)propylsemicarbazid, 1-[3-(p-Hydroxyphenoxy)propionyl]-4- (2-octadecylthio)ethylsemicarbazid, 1-[11-(p-Hydroxyphenoxy)undecanoyl]-4-(3-decylthio)propylsemicarbazid, 1-[p-(p- Hydroxyphenoxy)benzoyl]-4-(2-octadecylthio)ethylsemicarbazid, 4-[2-(p-Hydroxyphenoxy)ethyl]-1-(6-decylthio)- hexanoylsemicarbazid, 4-[2-(p-Hydroxyphenoxy)ethyl]-1-(4- hexylthio)butanoylsemicarbazid, 4-[p-(p-Hydroxyphenoxy)phenyl]-1-(11-cyclohexylthio)undecanoylsemicarbazid, 1-[2-(p- Hydroxyphenoxy)acetoamido]-1-(4-dodecylthio)butanoylaminomethan, 1-[2-(p-Hydroxyphenoxy)acetamido]-1-(3- octadecylthio)propanoylaminomethan, 1-[3-(p-Hydroxyphenoxy)propanamido]-1-(3-octadecylthio)propanoylaminomethan, 1-[11- (p-Hydroxyphenoxy)undecanamido]-N'-(4-decylthio)butanoylaminomethan, 1-[p-(p-Hydroxyphenoxy)benzamido]-1-(3- octadecylthio)propanoylaminomethan, 1-[2-(p-Hydroxyphenoxy)acetamido]-1-[N'-(6-decylthio)hexylureido]methan, 1-[2-(p- Hydroxyphenoxy)acetamido]-1-[N'-(2-octadecylthio)- ethylureido]methan, 1-[3-(p-Hydroxyphenoxy)propanamido]-1- [N'-(3-octadecylthio)propylureido]methan, 1-[11-(p- Hydroxyphenoxy)undecanamido]-1-[N'-(3-decylthio)propylureido] methan, 1-[p-(p-Hydroxyphenoxy)benzamido]-1-[N'-(6- octylthio)hexylureido]methan, 1-{N'-[2-(p-Hydroxyphenoxy)ethyl]ureido}-1-(2-octadecylthio)acetylaminomethan, 1-{N'-[p- (p-Hydroxyphenoxy)phenyl]ureido}-1-(3-octadecylthio)- propanylaminomethan, N-[2-(p-Hydroxyphenoxy)ethyl]-N'-(3- octadecylthio)propylmalonamid und N-[p-(p-Hydroxyphenoxy)phenyl]-N'-(2-octadecylthio)ethylmalonamid.

Schlussendlich sind Beispiele für die Verbindung, worin m = 1 ist und X2 ein Sauerstoffatom darstellt N-(10-Dodecyloxy)decyl-2-(p-hydroxyphenoxy)acetamid, N-(2- Octadecyloxy)ethyl-2-(p-hydroxyphenoxy)acetamid, N-(10- Dodecyloxy)decyl-3-(p-hydroxyphenoxy)propanamid, N-(2- Octadecyloxy)ethyl-3-(p-hydroxyphenoxy)propanamid, N-(3- Octadecyloxy)propyl-6-(p-hydroxyphenoxy)hexanamid, N-(2- Decyloxy)ethyl-11-(p-hydroxyphenoxy)undecanamid, N-(p- Octyloxy)ethyl-6-(p-hydroxyphenoxy)hexanamid, N-(2- Octadecyloxy)ethyl-p-(p-hydroxyphenoxy)benzamid, N-[11-(p- Hydroxyphenoxy)undecyl]-6-hexyloxyhexanamid, N-[11-(p- Hydroxyphenoxy)undecyl]-4-hexyloxybutanamid, N-[2-(p- Hydroxyphenoxy)ethyl]-4-octadecyloxybutanamid, N-[6-(p- Hydroxyphenoxy)hexyl]-6-decyloxyhexanamid, N-[p-(p- Hydroxyphenoxy)phenyl]-3-octadecyloxypropionamid, N-[2-(p- Hydroxyphenoxy)ethyl]-N'-(2-tetradecyloxy)ethylharnstoff, N- [2-(p-Hydroxyphenoxy)ethyl]-N'-(2-octadecyloxy)ethylharnstoff, N-[2-(3,4-Dihydroxyphenoxy)ethyl]-N'-(3- octadecyloxy)propylharnstoff, N-[6-(p-Hydroxyphenoxy)hexyl]- N'-(2-decyloxy)ethylharnstoff, N-[p-(p-Hydroxyphenoxy)phenyl]-N'-(2-octadecyloxy)ethylharnstoff, N-[10-(p- Hydroxyphenoxy)decyl]-N'-(6-hexyloxy)hexylharnstoff, N-[10- (p-Hydroxyphenoxy)ethyl]carbaminsäure-(2-octadecyloxy)ethyl, N-[6-(p-Hydroxyphenoxy)-hexyl]carbaminsäure-(3- tetradecyloxy)propyl, N-[p-(p-Hydroxyphenoxy)phenyl]- carbaminsäure-(6-dodecyloxy)hexyl, N-(2-Octadecyloxy)ethylcarbaminsäure-[2-(p-hydroxyphenoxy)ethyl], N-(3- Decyloxy)propylcarbaminsäure-[11-(p-hydroxyphenoxy)undecyl], N-(3-Tetradecyloxy)propylcarbaminsäure-[p-(p- hydroxyphenoxy)phenyl], N-[3-(p-Hydroxyphenoxy)propionyl]-N- (2-octadecyloxy)acetylamin, N-[6-(p-Hydroxyphenoxy)hexanoyl]- N-(3-octadecyloxy)propionylamin, N-[3-(p-Hydroxyphenoxy)propionyl]-N-(p-octyloxy)benzoylamin, N-[2-(p- Hydroxyphenoxy)aceto]-N'-(3-dodecyloxy)-propionhydrazid, N- [2-(p-Hydroxyphenoxy)aceto]-N'-(2-octadecyloxy)acetohydrazid, N-[3-(p-Hydroxyphenoxy)propion]-N'-(3-octadecyloxy)propionhydrazid, N-[3-(3,4-Dihydroxyphenoxy)propion]-N'-(3- octadecyloxy)propionhydrazid, N-[6-(p-Hydroxyphenoxy)hexan]- N'-(6-tetradecyloxy)hexanhydrazid, N-[6-(p-Hydroxyphenoxy)hexan]-N'-(3-octadecyloxy)propionhydrazid, N-[6-(p- Hydroxyphenoxy)hexan]-N'-(p-octyloxy)benzohydrazid, N-[11-(p- Hydroxyphenoxy)undecan]-N'-(6-hexyloxy)hexanhydrazid, N-[11- (p-Hydroxyphenoxy)undecan]-N'-(6-decyloxy)hexanhydrazid, N-[11-(p-Hydroxyphenoxy)undecan]-N'-(4-hexyloxy)butanhydrazid, N-[11-(p-hydroxyphenoxy)undecan]-N'-(6- phenyloxy)hexanhydrazid, N-[11-(3,4,5-Trihydroxyphenoxy)undecan]-N'-(3-octadecyloxy)propionhydrazid, N-[p-(p- Hydroxyphenoxy)benzo]-N'-(3-hexyloxy)hexanhydrazid, N-[p-(p- Hydroyphenoxymethyl)benzo]-N'-(3-octadecyloxy)propionhydazid, N-[2-(p-Hydroxyphenoxy)ethyl]-N'-(3-tetradecyloxy)propyloxamid, N-[3-(p-Hydroxyphenoxy)propyl]-N'-(2- octadecyloxy)ethyloxamid, N-[3-(3,4-Dihydroxyphenoxy)propyl]- N'-(2-octadecyloxy)ethyloxamid, N-[11-(p-Hydroxyphenoxy)undecyl]-N'-(6-hexyloxy)hexyloxamid, N-[p-(p-Hydroxyphenoxy)phenyl]-N'-(2-octadecyloxy)ethyloxamid, N-[2-(p- Hydroxyphenoxy)acetyl]-N'-(3-dodecyloxy)propylharnstoff, N- [2-(p-Hydroxyphenoxy)-acetyl]-N'-(2-octadecyloxy)ethylharnstoff, N-[3-(p-Hydrophenoxy)propionyl]-N'-(2- octadecyloxy)ethylharnstoff, N-[p-(p-Hydroxyphenoxy)benzoyl]- N'-(2-octadecyloxy)ethylharnstoff, N-[2-(p- Hydroxyphenoxy)ethyl]-N'-(6-octyloxy)hexanoylharnstoff, N-[2- (p-Hydroxyphenoxy)ethyl]-N'-(4-hexyloxy)butanoylharnstoff, N- [p-(p-Hydroxyphenoxy)phenyl]-N'-(3-octadecyloxy)propanoylharnstoff, 3-[3-(p-Hydroxyphenoxy)propionyl]carbazinsäure-(2- octadecyloxy)ethyl, 3-[11-(p-Hydroxyphenoxy)undecanoyl]- carbazinsäure-(2-decycloxy)ethyl, 4-[2-(p-Hydroxyphenoxy)ethyl]-1-(3-tetradecyloxy)propylsemicarbazid, 4-[2-(p- Hydroxyphenoxy)ethyl]-1-(2-octadecyloxy)ethylsemicarbazid, 4- [p-(p-Hydroxyphenoxy)phenyl]-1-(2-tetradecyloxy)ethylsemicarbazid, 1-[2-(p-Hydroxyphenoxy)ethyl]-4-(2- tetradecyloxy)ethylsemicarbazid, 1-[2-(p-Hydroxyphenoxy)ethyl]-4-(2-octadecyloxy)ethylsemicarbazid, 1-[p-(p-Hydroxyphenoxy)phenyl]-4-(3-tetradecyloxy)propylsemicarbazid, 1-[2- (p-Hydroxyphenoxy)acetyl]-4-(3-tetradecyloxy)propylsemicarbazid, 1-[3-(p-Hydroxyphenoxy)propionyl]-4-(2- octadecyloxy)ethylsemicarbazid, 1-[11-(p-Hydroxyphenoxy)undecanoyl]-4-(3-decyloxy)propylsemicarbazid, 1-[p-(p- Hydroxyphenoxy)benzoyl]-4-(2-octadecyloxy)ethylsemicarbazid, 4-[2-(p-Hydroxyphenoxy)ethyl]-1-(6-decyloxy)hexanoylsemicarbazid, 4-[2-(p-hydroxyphenoxy)ethyl]-1-(4-hexyloxy)butanoylsemicarbazid, 4-[p-(p-Hydroxyphenoxy)phenyl]-1-(11- cyclohexyloxy)undecanoylsemicarbazid, 1-[2-(p- Hydroxyphenoxy)acetamido]-1-(4-dodecyloxy)butanoylaminomethan, 1-[2-(p-Hydroxyphenoxy)acetamido]-1-(3-octadecyloxy)propanoylaminomethan, 1-[3-(p-Hydroxyphenoxy)propanamido]-(3-octadecyloxy)propanoylaminomethan, 1-[11-(p- Hydroxyphenoxy)undecanamido]-N'-(4-decyloxy)butanoylaminomethan, 1-[p-(p-Hydroxyphenoxy)benzamido]-1-(3-octadecyloxy)propanoylaminomethan, 1-[2-(p-Hydroxyphenoxy)acetamido]-1- [N'-(6-decyloxy)hexylureido]methan, 1-[2-(p-Hydroxyphenoxy)acetamido]-1-[N'-(2-octadecyloxy)ethylureido] methan, 1-[3-(p- Hydroxyphenoxy)propanamido]-1-[N'-(3-octadecyloxy)propylureido]methan, 1-[11-(p-Hydroxyphenoxy)undecanamido]-1- [N'-(3-decyloxy)propylureido]methan, 1-[p-(p-Hydroxyphenoxy)benzamido]-1-[N'-(6-octyloxy)hexylureido]methan, 1-{N'-[2-(p- Hydroxyphenoxy)ethyl]ureido}-1-(2-octadecyloxy)acetylaminomethan, 1-{N'-[p-(p-Hydroxyphenoxy)phenyl]ureido}-1-(3- octadecyloxy)propanoylaminomethan, N-[2-(p-Hydroxyphenoxy)ethyl-N'-(3-octadecyloxy)propylmalonamid und N-[p-(p- Hydroxyphenoxy)phenyl]-N'-(2-octadecyloxy)ethylmalonamid.

In der Verbindung der Formel (II) ist A ein Substituent mit mindestens einem Stickstoffatom, vorzugsweise eine nichtcyclische Aminogruppe oder ein stickstoffhaltiger 5- oder 6- gliedriger heterocyclischer Ring. Beispiele für den heterocyclischen Ring schließen beispielsweise als 5- gliedrigen Ring einen Pyrolidinring, einen Imidazolidinring, einen Thiazolidinring, einen Pyrrolring, einen Imidazolring, einen Pyrazolring und einen Thiazolring, und als 6-gliedrigen Ring einen Piperidinring, einen Morpholinring, einen Thiomorpholinring, einen Piperazinring, einen Pyridinring und einen Pyrimidinring ein, und das Stickstoff in dem Ring kann direkt an Ra gebunden sein oder auch nicht. Darüber hinaus kann die obengenannte nichtcyclische Aminogruppe und der heterocyclische Ring mit einer Niederalkylgruppe, einer Aralkylgruppe, einer Arylgruppe oder einer Hydroxylgruppe substituiert sein. Ferner ist Ra insbesondere eine divalente Kohlenwasserstoffgruppe mit 1 bis 12 Kohlenstoffatomen, vorzugsweise eine Alkylengruppe, und kann mindestens einen aromatischen Ring in dieser Gruppe enthalten, oder kann ausschließlich einen aromatischen Ring darstellen. Rb ist insbesondere eine Kohlenwasserstoffgruppe mit 1 bis 24 Kohlenstoffatomen und kann ein Sauerstoffatom oder ein Schwefelatom in der Gruppe aufweisen. Vorzugsweise ist Rb eine reine Kohlenwasserstoffgruppe oder eine Gruppe, die ein Schwefelatom enthält, die leicht synthetisiert werden kann.

Ferner repräsentiert Xa eine divalente Gruppe, die mindestens eine -CONH-Bindung enthält, und spezifische Beispiele schließen ein Amid (-CONH-, -NHCO-), Urethan (-NHCOO-, -OCONH-), Diacylamin (-CONHCO-), Diacylhydrazid (-CONHNHCO-), Oxalsäurediamid (-NHCOCONH-), Acylharnstoff (-CONHCONH-, -NHCONHCO-), 3-Acylcarbazinsäureester (-CONHNHCOO-), Semicarbazid (-NHCONHNH-, -NHNHCONH-), Acylsemicarbazid (-CONHNHCONH-, -NHCONHNHCO-), Diacylaminomethan (-CONH- CH2NHCO-), 1-Acylamino-1-ureidomeethan (-CONHCH2NHCONH-, -NHCONHCH2NHCO-), Malonamid (-NHCOCH2CONH-) und Harnstoff (-NHCONH-) ein.

Spezifische Beispiele der Verbindung der Formel (II) schließen die folgenden Verbindungen ein.

Zunächst sind Beispiele für die Verbindung, worin A eine nichtcyclische Aminogruppe ist, N-(3-Diethylaminopropyl)-11- decylthioundecanamid, N-(3-Diethylaminopropyl)carbaminsäure- 11-dodecylthioundecylester, N-(2-octadecylthioethyl)- carbaminsäure-6-diethylaminohexylester, N-6-Dimethylaminocapron-N'-3-dodecylthiopropionhydrazid, 10-(Dodecylthio)decylcarbaminsäure-6-dicyclohexylaminocarpilester, 1-(3-Diethylaminopropion)-4-(10-decylthiodecyl)- semicarbazid, N-4-Aminocyclohexyl-N'-10-decylthiodecyloxamid, 1-(3-Dimethylaminopropionylamino)-1-(11-dodecylthiodecanoylamino)methan, N-3-Diethylaminopropyl-N'-10-dodecylthiodecylharnstoff, N-(3-Diethylaminopropyl)octadecanamid, N-(3- Diethylaminopropyl)carbaminsäurehexyldecylester, N-Tetradecylcarbaminsäure-6-diethylaminohexylester, N-6- Dimethylaminocarpron-N'-3-octadecanhydrazid, 1-(3- Diethylaminopropion)-4-octadecylsemicarbazid, N-4-Aminocyclohexyl-N'-hexadecyloxyamid, 1-(3-Dimethylaminopropionylamino)-1-octadecanoylaminomethan und N-3-Diethylaminopropyl-N'- octadecylharnstoff.

Desweiteren sind Beispiele für die Verbindung, worin A ein heterocyclischer Ring ist, N-Octadecylcarbaminsäure-2-(1- pyrolidinyl)ethylester, N-3-Pyrolidinylpropion-N'-octadecanohydrazid, N-5-1H-Tetrazoyl-N'-10-decylthiodecylharnstoff, N-[1-(4-Methylpiperazino)]-N'-octadecylharnstoff, N-2- Thiazoyl-N'-10-dodecylthiodecyloxyamid, 1-(11-Dodecylthio- undecan)-4-(2-thiazolinyl)semicarbazid, N-Piperidincarbaminsäure-6-octadecylthiohexylester, N-[2-(1-Piperidin)ethyl]-11- cyclohexylthioundecanamid, N-(10-Decylthiodecyl)carbaminsäure-2-(1-piperidin)ethylester, N-[2-(1-Piperidin)propion]- N'-3-dodecylthiopropionhydrazid, 1-[3-(1-Piperidin)propion]- 4-(10-decylthiodecyl)semicarbazid, N-[11-(1-Piperidino)- undecan]-1'-3-dodecylthiopropionhydrazid, N-(4-Piperidinyl)- carbo-N'-11-dodecylthioundecanhydrazid, 1-[4-(1-Methyl)- piperidinylcarbo]-4-(10-dodecylthiodecyl)-semicarbazid, N-[2- (4-Hydroxy-1-piperidinyl)ethyl]-11-dodecylthioundecanamid, N- ((2-Morpholinoethyl)-11-decylthioundecanamid, N-(10- Dodecylthiodecyl)carbaminsäure-6-morpholinohexylester, N-10- Decylthiodecylcarbaminsäure-2-morpholinoethylester, N-11- Morpholinoundecan-N'-3-cyclohexylthiopropionhydrazid, N-3- Morpholinopropyl-N'-10-decylthiodecyloxamid, N-11- Dodecylthioundecyloxycarbo-N'-3-morpholinopropionhydrazid, N-(3-Morpholinopropyl)-3-dodecylthiopropanamid, 1-(3- Morpholinopropionylamino)-1-(11-decylthiopropionylamino)- methan und N-2-Morpholinoethyl-N'-10-decylthiodecylmalonamid.

In der Verbindung der Formel (III) repräsentieren Rc und Rd jeweils eine Kohlenwasserstoffgruppe mit 1 bis 24 Kohlenstoffatomen, die identisch oder voneinander verschieden sein können. Ferner ist Re eine divalente Kohlenwasserstoffgruppe mit 1 bis 12 Kohlenstoffatomen, vorzugsweise einer Alkylengruppe, und sie kann einen aromatischen Ring in der Gruppe enthalten oder ausschließlich einen aromatischen Ring umfassen. Rf repräsentiert eine Kohlenwasserstoffgruppe mit 1 bis 28 Kohlenstoffatomen, vorzugsweise eine aliphatische Kohlenwasserstoffgruppe. Wenn Rf ein Sauerstoffatom oder ein Schwefelatom in der Gruppe einschließt, wird Rf durch -Rf1-O-Rf2 oder -Rf1-S-Rf2 repäsentiert, worin Rf1 und Rf2 eine Alkylengruppe bzw. eine Alkylgruppe repräsentieren, und die Gesamtkohlenstoffatomzahl beider Gruppe beträgt 2 bis 28. Ferner ist es besonders bevorzugt, dass die Gesamtkohlenstoffatomzahl von Rc, Rd, Re und Rf (einschließlich Rf1 und Rf2) 18 bis 64 beträgt.

Xb repräsentiert eine divalente Gruppe mit mindestens einer -CONH-Bindung, und spezifische Beispiele hierfür schließen ein Amid (-CONH-, -NHCO-), Harnstoff (-NHCONH-), Urethan (-NHCOO-, -OCONH-), Diacylamin (-CONHCO-), Diacylhydrazid (-CONHNHCO-), Oxalsäurediamid (-NHCOCONH-), Acylharnstoff (-CONHCONH-, -NHCONHCO-), 3-Acylcarbazinsäureester (-CONHNHCOO-), Semicarbazid (-NHCONHNH-, -NHNHCONH-), Acylsemicarbazid (-CONHNHCONH-, -NHCONHNHCO-), Diacylaminomethan (-CONHCH2)NHCO-), 1-Acylamino-1- ureidomethan (-CONHCH2NHCONH-, -NHCONHCH2NHCO-) und Malonamid (-NHCOCH2CONH-) ein. Ferner ist es besonders bevorzugt, dass Xb Harnstoff, Urethan oder Diacylhydrazid repräsentiert, da dies kostengünstig hergestellt werden kann.

Spezifische Beispiele für die Verbindung der Formel (III) können die folgenden Verbindungen einschließen, jedoch ist die vorliegende Erfindung nicht auf diese beschränkt.

N-[3-(Dimethoxyphosphoryl)propyl]octadecanamid, N-Tetradecyl- 3-(diethoxyphosphoryl)propanamid, N-[2-(Dimethoxyphosphoryl)- ethyl]-N'-tetradecylharnstoff, N-[3-(Diethoxyphosphoryl)- propyl]-N'-octadecylharnstoff, N-[3-(Dibutoxyphosphoryl)- propyl]-N'-octadecylharnstoff, N-[p-(Dibutoxyphosphoryl)- phenyl]-N'-dococylharnstoff, N-[3-(Diethoxyphosphoryl)- propyl]-N'-(10-decyloxydecyl)harnstoff, Hexadecyl-N-[3- (dimethoxyphosphoryl)propyl]carbaminat, Hexydecyl-N-[3- (diethoxyphosphoryl)propyl]carbaminat, [3-(Diethoxyphosphoryl)propyl]-N-octadecylcarbaminat, [3-(Diethoxyphosphoryl)propyl]-N-(3-octadecylthiopropyl)carbaminat, N-Octadecanoyl-3-(diethoxyphosphoryl)propanamid, N-[3- (Dimethoxyphosphoryl)propion]-N'-octadecanhydrazid, N-[3- (Diethoxyphosphoryl)propion]-N'-octadecanhydrazid, N-[11- (Diethoxyphosphoryl)undecan]-N'-octanhydrazid, N-[3- (Dibutoxyphosphoryl)propion]-N'-tetradecanhydrazid, N-[3- (Dioctyloxyphosphoryl)propion]-N'-decanhydrazid, N-[3- (Didodecyloxyphosphoryl)propion]-N'-octanhydrazid, N-[p- (Diethoxyphosphoryl)benzo]-N'-docosanhydrazid, N-[3- (Diethoxyphosphoryl)propion]-N'-(11-decylthioundecan)- hydrazid, N-[3-(Diethyloxyphosphoryl)propionyl]-N'- octadecyloxamid, N-[3-(Dibutoxyphosphoryl)propionyl]-N'- octadecyloxamid, N-[3-(Diethoxyphosphoryl)propionyl]-N'- octadecylharnstoff, N-[3-(Diethoxyphosphoryl)propyl]-N'- octadecanoylharnstoff, N-Carbohexadecyloxy-N'-[3- diethoxyphosphoryl)propion]hydrazid, 1-Tetradecyl-4-[3- (diethoxyphosphoryl)propyl]semicarbazid, 1-[3-(Diethoxyphosphoryl)propion]-4-octadecylsemicarbazid, 1-[11- (Dibutoxyphosphoryl)undecan]-4-octadecylsemicarbazid, 1-[3-(Diethoxyphosphoryl)propionylamino]-1-octadecanoylaminomethan, 1-[3-(Dibutoxyphosphoryl)propionylamino]-1-(N'- octadecylureido)methan und N-[3-(Diethoxyphosphoryl)propionyl]- N'-octadecylmalonamid.

In der Verbindung der Formel (IV) repräsentierten Rg und Ri jeweils eine Kohlenwasserstoffgruppe mit 1 bis 24 Kohlenstoffatomen. Rh repräsentiert eine divalente Kohlenwasserstoffgruppe mit 1 bis 12 Kohlenstoffatomen, vorzugsweise eine Alkylengruppe, und kann einen aromatischen Ring in der Gruppe enthalten, oder kann ausschließlich einen aromatischen Ring umfassen. Die Gesamtkohlenstoffatomzahl von Rg, Rh und Ri ist vorzugsweise 20 bis 40. Ferner repräsentiert Xc eine divalente Gruppe mit mindestens einer - CONH-Bindung, und spezifische Beispiele hierfür können ein Amid (-CONH-, -NHCO-), Harnstoff (-NHCONH-), Urethan (-NHCOO-, -OCONH-), Diacylamin (-CONHCO-), Diacylhydrazid (-CONHNHCO-), Oxalsäurediamid (-NHCOCONH-), Acylharnstoff (-CONHCONH-, -NHCONHCO-), 3- Acylcarbazinsäureester (-CONHNHCOO-), Semicarbazid (-NHCONHNH-, NHNHCONH-), Acylsemicarbazid (-CONHNHCONH-, - NHCONHNHCO-), Diacylaminomethan (-CONHCH2NHCO-), 1-Acylamino- 1-ureidomethan (-CONHCH2NHCONH-, -NHCONHCH2NHCO-) und Malonamid (-NHCOCH2CONH-) sein.

Beispiele für die Verbindung der Formel (IV) können die folgenden Verbindungen einschließen, jedoch ist die vorliegende Erfindung nicht auf diese beschränkt.

N-[2-(Propylsulfinylethyl)]octadecanamid, N-Hexadecyl[2- (propylsulfinylethan)]amid, N-[3-(Methylsulfinyl)propyl]-N'- octadecylharnstoff, N-[2-(octylsulfinyl)ethyl]-N'- decylharnstoff, Hexadecyl-N-[2-(methylsulfinyl)ethyl]- carbaminat, [4-(Methylsulfinyl)butyl]-N-hexadecylcarbaminat, N-[2-(Propylsulfinyl)actyl]octadecanamid, N-[3-(Methylsulfinyl)propionyl]-N'-octadecanhydrazid, N-[4-(Hexylsulfinyl)butyryl]-N'-dodecanhydrazid, N-[3-(Methylsulfinyl)- propionyl]-N'-octadecyloxamid, N-[p-(Decylsulfinyl)phenyl]- N'-octadecyloxamid, N-[11-(Methylsulfinyl)undecanoyl]-N'- decylharnstoff, N-Hexadecanoyl-N'-[3-(butylsulfinyl)propyl]- harnstoff, Hexadecyl-3-[3-(methylsulfinyl)propionyl]- carbazinat, 1-[2-(Decylsulfinyl)acetyl]-4-octadecylsemicarbazid, 1-Dodecan-4-[3-dodecylsulfinyl]propyl]- semicarbazid, 1-[3-(Ethylsulfinyl)propionylamino]-1- octadecanoylaminomethan, 1-[p-(Butylsulfinyl)benzoylamino]-1- octadecanoylaminomethan, 1-[p-(Butylsulfinyl)benzoylamino]-1- (N'-octadecylureido)methan und N-[2-(Propylsulfinyl)ethyl]-N'- octadecylmalondiamid.

In den Verbindungen der Formel (V) ist i eine ganze Zahl von 1 bis 3, vorzugsweise eine Verbindung, worin i 1 oder 2 ist, d. h. eine Verbindung, die einen 5- oder 6-gliedrigen Ring bildet. Rj repräsentiert eine divalente Kohlenwasserstoffgruppe mit 1 bis 12 Kohlenstoffatomen, vorzugsweise eine Alkylengruppe, und die Gruppe kann einen aromatischen Ring enthalten, oder ausschließlich einen aromatischen Ring umfassen. j kennzeichnet die Anwesenheit oder Abwesenheit eines Schwefelatoms.

Beispiele für die Verbindung der Formel (V) schließen die folgenden Verbindungen ein, jedoch ist die vorliegende Erfindung nicht auf diese beschränkt.

N-Tetradecylsuccinimid, N-Hexadecylsuccinimid, Octadecylsuccinimid, N-Docosylsuccinimid, N-Dodecylglutarimid, N-(4- Heptylphenyl)glutarimid, N-Tetradecylglutarimid, N-Hexadecylglutarimid, N-Octadecylglutarimid, N-Docosylglutarmid, N-Dodecyladipinimid, N-Octadecyladipinimid, N-(2- Decylthio)ethylsuccinimid, N-(2-Dodecylthio)ethylsuccinimid, N-(2-Octadecylthio)ethylsuccinimid, N-(3-Decylthio)propylsuccinimid, N-(3-Dodecylthio)propylsuccinimid, N-(3- Octadecylthio)propylsuccinimid, N-(5-Octylthio)pentylsuccinimid, N-(5-Decylthio)pentylsuccinimid, N-(5-Dodecylthio)pentylsuccinimid, N-(5-Octadecylthio)pentylsuccinimid, N-(10-Octylthio)decylsuccinimid, N-(10-Decylthio)decylsuccinimid, N-(10-Dodecylthio)decylsuccinimid, N-(10- Octadecylthio)decylsuccinimid, N-(4-Decylthio)phenylsuccinimid, N-(4-Dodecylthio)phenylsuccinimid, N-(4- Octadecylthio)phenylsuccinimid, N-(2-Cyclohexylthio)- ethylsuccinimid, N-(3-Cyclohexylthio)propylsuccinimid, N-(5- Cyclohexylthio)pentylsuccinimid, N-(10-Cyclohexylthio)- decylsuccinimid, N-(4-Cyclohexylthio)phenylsuccinimid, N-(2- Decylthio)ethylglutarimid, N-(2-Dodecylthio)ethylglutarimid, N-(2-Octadecylthio)ethylglutarimid, N-(3-Decylthio)propylglutarimid, N-(3-(Dodecylthio)propylglutarimid, N-(3- Octadecylthio)propylglutarimid, N-(5-Octylthio)pentylglutarimid, N-(5-Decylthio)pentylglutarimid, N-(5- Dodecylthio)pentylglutarimid, N-(5-Octadecylthio)- pentylglutarimid, N-(10-Octylthio)decylglutarimid, N-(10- Decylthio)decylglutarimid, N-(10-Dodecylthio)decylglutarimid, N-(10-Octadecylthio)decylglutarimid, N-(4-Decylthio)phenylglutarimid, N-(4-Dodecylthio)phenylglutarimid, N-(4- Octadecylthio)phenylglutarimid, N-(2-Cyclohexylthio)- ethylglutarimid, N-(3-Cyclohexylthio)propylglutarimid, N-(5- Cyclohexylthio)pentylglutarimid, N-(10-Cyclohexylthio)- decylglutarimid, N-(4-Cyclohexylthio)phenylglutarimid, N-(2- Decylthio)ethyladipinimid, N-(2-Dodecylthio)ethyladipinimid, N-(2-Octadecylthio)ethyladipinimid, N-(3-Decylthio)propyladipinimid, N-(3-Dodecylthio)propyladipinimid, N-(3- Octadecylthio)propyladipinimid, N-(5-Octylthio)pentyladipinimid, N-(5-Decylthio)pentyladipinimid, N-(5-Dodecylthio)- pentyladipinimid, N-(5-Octadecylthio)pentyladipinimid, N-(10- Octylthio)decyladipinimid, N-(10-Decylthio)decyladipinimid, N-(10-Dodecylthio)decyladipinimid, N-(10-Octadecylthio)decyladipinimid, N-(4-Decylthio)phenyladipinimid, N-(4-Dodecylthio)phenyladipinimid, N-(4-octadecylthio)phenyladipinimid, N-(2-Cyclohexylthio)ethyladipinimid, N-(3-Cyclohexylthio)- propyladipinimid, N-(5-Cyclohexylthio)pentyladipinimid, N- (10-Cyclohexylthio)decyladipinimid und N-(4-Cyclohexylthio)- phenyladipinimid.

In den Verbindungen der Formel (VI) repräsentiert Xd eine monovalente Gruppe mit mindestens einer -CONH-Bindung, und spezifische Beispiele hierfür können ein Amid (-CONH2), Harnstoff (-NHCONH2), Urethan (-OCONH2), Acylhydrazid (-CONHNH2), Oxalsäurediamid (-NHCOCONH2), Acylharnstoff (-CONHCONH2) Carbadinsäureester (-OCONHNH2), Semicarbazid (-NHCONHNH2), 1-Acylsemicarbazid (-CONHNHCONH2), 1-Acylamino- 1-ureidomethan (-CONHCH2NHCONH2) und Malonamid (-NHCOCH2CONH2) einschließen. Wenn k = 0 ist, repräsentiert Xd jedoch nicht ausschließlich eine Amidgruppe (-CONH2). Rm repräsentiert eine divalente Kohlenwasserstoffgruppe mit 1 bis 12 Kohlenstoffatomen, vorzugsweise eine Alkylengruppe, und kann einen aromatischen Ring in der Gruppe enthalten, oder ausschließlich einen aromatischen Ring umfassen. Wenn k = 0 ist, ist es ferner besonders bevorzugt, dass die Kohlenstoffzahl von R1 12 oder mehr beträgt, und wenn k = 1 ist, so ist es besonders bevorzugt, dass die Gesamtkohlenstoffzahl von R1 und Rm 16 bis 30 beträgt.

Beispiele für die Verbindung der Formel (VI) schließen die folgenden Verbindungen ein, jedoch ist die vorliegende Erfindung nicht auf diese beschränkt.

Zunächst sind Beispiele für die Verbindung, worin k = 0 ist, Octadecanhydrazid, Docosanhydrazid, Octadecylharnstoff, Hexadecylharnstoff, Dodecylharnstoff, Hexadecylcarbamininat, Dodecylcarbamininat, N-Octadecanharnstoff, N-Tetradecanharnstoff, Hexadecylcarbamizinat, Docosylcarbamizinat, N-Octadecyloxamid, N-Dodecyloxamid, 4-Octadecylsemicarbazid, 4-Hexadecylsemicarbazid, 1-Tetradecansemicarbazid, 1-Octadecansemicarbazid, 1-Docosansemicarbazid, 3-(Octadecylamino)oxalylhydrazin, 3-(Tetradecylamino)oxalylhydrazin, 1-(Octadecylaminocarbonyl)semicarbazid, 1-(Hexadecylaminocarbonyl)semicarbazid, N-Octadecylmalondiamid, N-Docosylmalondiamid, 1-Octadecanamino-1-ureidomethan und 1-Hexadecanamino-1-ureidomethan.

Ferner sind Beispiele für die Verbindung, worin k = 1 ist, 3-(Octadecylthio)propionamid, 11-(Decylthio)undecanamid, 6-(Tetradecylthio)hexanamid, 11-(Octadecylthio)undecanamid, 2-(Hexadecylthio)acetamid, 3-(Docosylthio)propionhydrazid, 11-(Octadecylthio)undecanhydrazid, 6-(Dodecylthio)hexanhydrazid, N-[2-(Octadecylthio)ethyl]harnstoff, N-[2-(Tetradecylthio)ethyl]harnstoff, N-[2-(Hexadecylthio)ethyl]oxamid, N-[4-(Dodecylthio)butyl]oxamid, [1-(Octylthio)decyl]- carbaminat, [12-(Undecylthio)dodecyl]carbaminat, [10- (Hexylthio)decyl]carbadinat, [4-(Docosylthio)butyl]- carbadinat, 4-[3-(Octadecylthio)propyl]semicarbazid, 4-[3- (Decylthio)decyl]semicarbazid, 1-[6-(Dodecylthio)hexan]- semicarbazid, 1-[4-(Hexadecylthio)butan]semicarbazid, 1-[3- (Tetradecylthio)propionylamino]ureid, 1-[8-(Tetradecylthio)- octanoylamino]ureid, N-[11-(Docosylthio)undecanoyl]- malonamid, N-[3-(Hexadecylthio)propionyl]malonamid, p-(Octadecylthio)benzamid, p-[(Hexadecylthio)methyl]benzamid, p- (Tetradecylthio)benzhydrazid und p-(Octadecylthio)phenylacethydrazid.

In der Verbindung der Formel (VII) repräsentiert Q vorzugsweise einen 5- oder 6-gliedrigen heteroaromatischen Ring, und spezifische Beispiele hierfür schließen als 5- gliedrigen Ring einen Pyrazolring, einen Imidazolring, einen Triazolring, einen Oxazolring, einen Thiazolring und einen Thiadiazolring usw., und als 6-gliedrigen Ring einen Pyridinring, einen Pyrimidinring, einen Pyrazinring und einen Triazinring ein. Ferner kann der obengenannte aromatische Ring mit einer Niederalkylgruppe, einer Aralkylgruppe oder einer Arylgruppe substituiert sein, oder kann einen kondensierten Ring wie beispielsweise einen Indolring bilden. Ferner repräsentiert Rn eine monovalente oder divalente Kohlenwasserstoffgruppe mit 6 bis 24 Kohlenstoffatomen, vorzugsweise eine Alkylengruppe mit 8 bis 24 Kohlenstoffatomen. Y repräsentiert ein Gegenanion und Beispiele hierfür schließen Halogen, ein substituiertes Sulfonat, ein substituiertes Borat und ein substituiertes Phosphat ein.

Beispiele für die Verbindung der Formel (VII) schließen die folgenden Verbindungen ein, jedoch ist die vorliegende Erfindung nicht auf diese beschränkt.

Zunächst sind Beispiele für die Verbindung, worin Rn ein monovalentes Alkylen ist, und Q einen 5-gliedrigen heterocyclischen aromatischen Ring oder einen anellierten Ring darstellt, 1-Methyl-2-tetradecylpyrazoliumtosylat, 1- Methyl-2-octadecylpyrazoliumiodid, 1-(11-Decylthioundecyl)-2- ethylpyrazoliumbromid, 1-Hexadecyl-2,5-dimethylpyrazoliummethansulfonat, 1-Methyl-3-octadecylimidazoliumperchlorat, 1- Methyl-3-octadecylimidazoliumtosylat, 1-Methyl-3-octadecylimidazoliumtetrafluorborat, 1,3-Dioctylimidazoliumchlorid, 1- Cyclohexyl-3-octylimidazoliumchlorid, 1-(11-Decylthio- undecyl)-3-phenylimidazoliumbromid, 1-Phenyl-4-octadecyl- 1,2,4-triazoliumtosylat, 1-(2,4,6-Trimethylphenyl)-4- cyclohexylmethyl-1,2,4-triazoliumtosylat, 3-Octadecyloxazoliumchlorid, 2-Phenyl-3-octadecyloxazolium-tosylat, 3-Docosylbenzooxazoliumhexafluorphosphat, 3-(11-Cyclohexylthioundecyl)thiazoliumbromid, 3-Octadecylthiazoliumbromid, 3- octadecylthiazoliumperchlorat und 2-Methyl-3- octadecylbenzthiazoliodid.

Ferner sind Beispiele für eine Verbindung, worin Rn eine monovalente Alkylengruppe, und Q ein 6-gliedriger heterocyclischer aromatischer Ring ist, 1-Cyclohexylmethylpyridiniumbromid, 1-Octadecylpyridiniumtosylat, 1-Hexadecylpyridiniumtosylat, 1-Hexadecylpyridiniumchlorid, 1-Octadecylpyridiniumbromid, 1-Hexadecylpyridiniumiodid, 1-Hexadecylpyridiniumperchlorat, 1-Hexadecylpyridiniumtetrafluorborat, 1-Hexadecylpyridiniumhexafluorphosphat, 1-(11-Cyclohexylthio- undecyl)pyridiniumtosylat, 1-Docosyl-4-methoxypyridiniumtosylat, 1-Octadecyl-2,4,6-trimethylpyrimidiniumiodid, 1- Octa-decylpyradiniumtosylat, 1-octadecyl-2-methylpyradiniumtosylat und 1-Tetradecyl-1,3,5-triaziniumiodid.

Schließlich sind Beispiele für eine Verbindung, worin Rn eine divalente Alkylengruppe ist, 1,10-Bis(3-dimethylimidazolium)- decandibromid, 1,12-Bis(1-oxazolium)dodecandibromid, 1,12- Bis(1-thiazolium)dodecandiperchlorat, 1,12-(1- Pyridinium)dodecandibromid und 1,12-(1-Pyridinium)dodecandihexafluorphosphat.

In der Verbindung der Formel (VIII) besitzt mindestens eines von Ro bis Rr vorzugsweise eine langkettige Alkylgruppe mit 10 bis 24 Kohlenstoffatomen. Ferner ist Z- ein Anion, vorzugweise ein Halogen, ein Sulfonsäureanion, ein substituiertes Borat, ein substituiertes Phosphat, ein substituiertes Arsenat oder ein substituiertes Antimonat.

Beispiele für die Verbindung der Formel (VIII) schließen die folgenden Verbindungen ein, jedoch ist die vorliegende Erfindung nicht auf diese beschränkt.

Zu nennen sind Hexadecyltriphenylphosphoniumbromid, Hexadecyltriphenylphosphoniumtetraphenylborat, Tetramethylphosphoniumtetraphenylborat, 4-Pyridyltriphenylphosphoniumtrifluormethansulfonat, 4-(2-Benzoyl)pyridyltributylphosphoniumtrifluormethansulfonat und Benzyltributylphosphoniumchlorid.

In der Verbindung der Formel (IX) besitzt mindestens eines von Ro bis Rr vorzugsweise eine langkettige Alkylgruppe mit 10 bis 24 Kohlenstoffatomen. Ferner ist E- ein Anion, vorzugsweise ein Halogen, ein Sulfonsäureanion, ein substituiertes Borat, ein substituiertes Phosphat, ein substituiertes Arsenat oder ein substituiertes Antimonat.

Beispiele für die Verbindung der Formel (IX) schließen die folgenden Verbindungen ein, jedoch ist die vorliegende Erfindung nicht auf diese beschränkt.

Zu nennen sind Dimethyloctadecylsulfoniumiodid, p-Methoxyphenylbenzylmethylsulfoniumhexafluorantimonat, Isopropyldiphenylsulfoniumtetrafluorborat und Allyldiphenylsulfoniumtetrafluorborat.

Das erfindungsgemäße reversible Farbentwicklungsmittel der Formel (I) kann allein oder in Kombination von zwei oder mehreren verwendet werden. Die Menge der Verbindung auf Basis des Farbstoffvorläufers, der üblicherweise farblos oder schwach gefärbt ist, ist üblicherweise 5 bis 5000 Gew.-%, vorzugsweise 10 bis 3000 Gew.-%.

Die Menge der Verbindungen der Formeln (II), (III), (IV), (V), (VI), (VII), (VIII) oder (IX) auf Basis des reversiblen Farbentwicklungsmittels ist vorzugsweise 0,1 bis 1000 Gew.-%, weiter bevorzugt 0,5 bis 200 Gew.-%, besonders bevorzugt 1 bis 100 Gew.-%, unter Berücksichtigung der wärmebeständigen Konservierbarkeit des gedruckten Abbildes. Ferner können die Verbindungen der Formeln (II), (III), (IV), (V), (VI), (VII), (VIII) und (IX) einzeln oder in Kombination aus zwei oder mehreren, ausgewählt aus der gleichen oder aus unterschiedlichen Formel(n) verwendet werden. Der elektronenabgebende Farbstoffvorläufer, der üblicherweise farblos oder schwach gefärbt ist, wie er erfindungsgemäß zu verwenden ist, schließt solche ein, die üblicherweise in druckempfindlichen Aufzeichnungspapieren oder wärmeempfindlichen Aufzeichnungspapieren verwendet werden, ist jedoch nicht sonderlich durch diese Materialien beschränkt. Spezifische Beispiele schließen die unten genannten ein, ohne dass die vorliegende Erfindung auf diese beschränkt wäre.

(1) Triarylmethan-Typ-Verbindungen

3,3-Bis(p-dimethylaminophenyl)-6-dimethylaminophthalid (Kristall-Violett-Lacton), 3,3-Bis(p-dimethylaminophenyl)- phthalid, 3-(p-Dimethylaminophenyl)-3-(1,2-dimethylindol-3- yl)phthalid, 3-(p-Dimethylaminophenyl)-3-(2-methylindol-3- yl)phthalid, 3-(p-Dimethylaminophenyl)-3-(2-phenylindol-3- yl)phthalid, 3-(4-Diethylamino-2-ethoxyphenyl)-3-(1-ethyl-2- methylindol-3-yl)phthalid, 3-(4-Diethylamino-2-ethoxyphenyl)- 3-(1-ethyl-2-methylindol-3-yl)-4-azaphthalid, 3-(4-Diethylamino-2-ethoxyphenyl)-3-(1-ethyl-2-methylindol-3-yl)-4,7- diazaphthalid, 3-(4-Diethylamino-2-ethoxyphenyl)-3-(1-ethyl- 2-methylindol-3-yl)-7-azaphthalid, 3-(p-Dimethylaminophenyl)- 3-(2-phenylindol-3-yl)phthalid, 3,3-Bis(1,2-dimethylindol-3- yl)-5-dimethylaminophthalid, 3,3-Bis(1,2-dimethylindol-3-yl)- 6-dimethylaminophthalid, 3,3-Bis(9-ethylcarbazol-3-yl)-5- dimethylaminophthalid, 3-p-Dimethylaminophenyl-3-(1- methylpyrrol-2-yl)-6-dimethylaminophthalid und 3,3-Bis(p- dimethylaminophenyl)-4-azaphthalid.

(2) Diphenylmethan-Typ-Verbindungen

4,4'-Bis(dimethylaminophenyl)benzydrylbenzylether, N-Chlorphenylleucoauramin und N-2,4,5-Trichlorphenylleucoauramin.

(3) Xanthen-Typ-Verbindungen

Rhodamin B Anilinlactam, Rhodamin B-p-Chloranilinlactam, 3- Diethylamino-7-dibenzylaminofluoran, 3-Diethylamino-7- octylaminofluoran, 3-Diethylamino-7-phenylfluoran, 3- Diethylamino-7-phenoxyfluoran, 3-Diethylamino-7-chlorfluoran, 3-Diethylamino-6-chlor-7-methylfluoran, 3-Diethylamino-7- (3,4-dichloranilin)fluoran, 3-Diethylamino-7-(2- chloranilin)fluoran, 3-Diethylamino-6-methyl-7-anilinfluoran, 3-(N-Ethyl-N-tolyl)amino-6-methyl-7-phenethylfluoran, 3- Diethylamino-7-(4-nitroanilin)fluoran, 3-Dibutylamino-6- methyl-7-anilinfluoran, 3-(N-Methyl-N-propyl)amino-6-methyl- 7-anilinfluoran, 3-(N-Ethyl-N-isoamyl)amino-6-methyl-7- anilinfluoran, 3-(N-Methyl-N-cyclohexyl)amino-6-methyl-7- anilinfluoran und 3-(N-Ethyl-N-tetrahydrofuryl)amino-6-methyl-7- anilinfluoran.

(4) Thiazin-Typ-Verbindungen

Benzoylleucomethylenblau und p-Nitrobenzoylleucomethylenblau,

(5) Spiro-Typ-Verbindungen

3-Methylspirodinaphthopyran, 3-Ethylspirodinaphthopyran, 3,3'-Dichlorspirodinaphthopyran, 3-Benzylspirodinaphthopyran, 3-Methylnaphtho-(3-methoxybenzo)spiropyran und 3-Propylspirobenzopyran.

Die üblicherweise farblosen oder schwach gefärbten Farbstoffvorläufer können alleine oder in Kombination von zwei oder mehreren verwendet werden.

Als spezifisches Verfahren zur Herstellung des erfindungsgemäßen reversiblen, wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials ist ein Verfahren zu nennen, worin der Farbstoffvorläufer und das erfindungsgemäße reversible Farbentwicklungsmittel als Hauptkomponenten vermischt werden, und bei Bedarf ein erfindungsgemäßes entfärbungsförderndes Mittel der obigen Mischung zugegeben wird, und anschließende Beschichtung der Zusammensetzung auf einen Träger, wodurch eine reversible, wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht hergestellt wird.

Als ein Verfahren zur Herstellung einer Beschichtungslösung, die den Farbstoffvorläufer, das reversible Farbentwicklungsmittel und das entfärbungsfördernde Mittel enthält, ist ein Verfahren zu nennen, worin die jeweiligen Verbindungen in einem Lösungsmittel aufgelöst oder in einem Dispergiermittel dispergiert werden, und diese Lösungen und/oder Dispersionen miteinander vermischt werden; ein Verfahren, worin die jeweiligen Verbindungen gemischt und dann in einem Lösungsmittel aufgelöst oder in einem Dispergiermittel dispergiert werden; und ein Verfahren, worin die jeweiligen Verbindungen erwärmt, geschmolzen und in einen gleichförmigen Zustand gebracht und dann abgekühlt und in einem Lösungsmittel aufgelöst oder einem Dispergiermittel dispergiert werden, jedoch ist die vorliegende Erfindung nicht auf diese Verfahren beschränkt. Zum Zeitpunkt der Dispergierung kann, falls erforderlich, ein Dispersionshilfsmittel verwendet werden. Wenn Wasser als Dispersionsmittel verwendet wird, kann als Dispersionshilfsmittel ein wasserlösliches Polymer wie beispielsweise Polyvinylalkohol, oder verschiedene Arten an Tensiden verwendet werden. Im Falle einer wässrigen Dispersion kann ein wasserlösliches organisches Lösungsmittel wie beispielweise Ethanol zugemischt werden. Darüber hinaus können bei Verwendung eines organischen Lösungsmittels wie beispielsweise von Kohlenwasserstoffen als Dispersionsmittel, Lecithin oder Phosphate als Dispersionshilfsmittel verwendet werden.

Zur Verbesserung der Festigkeit der reversiblen, wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht kann ein Bindemittel zu der reversiblen, wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht hinzugegeben werden. Beispiele für das Bindemittel schließen wasserlösliche Polymer wie Stärken, Hydroxyethylcellulose, Methylcellulose, Carboxymethylcellulose, Gelatine, Casein, Polyvinylalkohol, modifizierten Polyvinylalkohol, Natriumpolyacrylat, Acrylamid/Acrylat-Copolymer, Acrylamid/Acrylat/Methacrylat-Terpolymer, ein Alkalisalz eines Styrol/Maleinanhydrid-Copolymers, ein Alkalisalz eines Ethylen/Maleinanhydrid-Copolymers; Latizes wie beispielsweise Polyvinylchlorid, Polyurethan, Polyacrylat, Styrol/Budadien- Copolymer, Acrylnitril/Butadien-Copolymer, Methylacrylat/Budadien-Copolymer, Ethylen/Vinylacetat- Copolymer, Ethylen/Vinylchlorid-Copolymer, Polyvinylchlorid, Ethylen/Vinylidenchlorid-Copolymer, Polyvinylidenchlorid ein. Die Aufgabe dieser Bindemittel ist es, den Zustand, in dem die jeweiligen Materialien der Zusammensetzung gleichförmig dispergiert sind, beizubehalten, ohne sie zu lokalisieren, wenn Wärme zum Drucken und Löschen einer Abbildung oder eines Buchstabens angewandt wird. Folglich ist es bevorzugt, ein Harz mit hoher Wärmebeständigkeit als Bindemittelharz zu verwenden. In den letzten Jahren wurde häufig ein hochwertiges, reversibles, wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial verwendet, und infolgedessen war ein hochbeständiges Produkt mit hoher Wärmebeständigkeit, hoher Wasserbeständigkeit und ferner hoher Haftfähigkeit erforderlich. Für diesen Bedarf ist ein härtbares Harz besonders bevorzugt.

Beispiele für das härtbare Harz schließen beispielsweise ein ein thermisch härtendes Harz, ein elektronenstrahlhärtbares Harz und ein UV-härtbares Harz ein. Als thermisch härtendes Harz ist beispielsweise ein Harz zu nennen, worin Hydroxylgruppen oder Carboxylgruppen mit einem Vernetzungsmittel reagieren und aushärten, wie beispielsweise ein Phenoxyharz, ein Polyvinylbutyralharz und ein Celluloseacetatpropionatharz. Als Vernetzungsmittel hierfür ist beispielsweise eine Isocyanatverbindung, eine Aminverbindung, eine Phenolverbindung und eine Epoxyverbindung zu nennen.

Als elektronenstrahl- und UV-härtendes Monomer ist ein monofunktionales Monomer, ein difunktionales Monomer, ein polyfunktionales Monomer, das durch ein acrylisches Monomer repräsentiert wird, zu nennen. Insbesondere wenn die UV- Vernetzung durchgeführt wird, wird ein Photopolymerisationsinitiator oder ein Photopolymerisationsunterstützer verwendet.

Ferner kann zur Steuerung der Farbbildungsempfindlichkeit und der Entfärbungstemperatur der reversiblen, wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht eine warmschmelzende Substanz mit einem Schmelzpunkt von 60 bis 200°C, vorzugsweise 80 bis 180°C in der reversiblen, wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht als Zusatzstoff enthalten sein. Ferner können auch Sensibilisatoren, die für allgemeines wärmeempfindliches Aufzeichnungspapier verwendet werden, angewandt werden. Beispiele für die warmschmelzbaren Substanzen schließen Wachse ein, wie beispielsweise N- Hydroxymethylstearamid, Behenamid, Stearamid und Palmitamid; Naphtholderivate wie 2-Benzyloxynaphthalin; Biphenylderivate wie p-Benzylbiphenyl und 4-Allyloxybiphenyl; Polyetherverbindungen wie 1,2-Bis(3-methylphenoxy)ethan, 2,2'-Bis(4-methoxyphenoxy)diethylether und Bis(4-methoxyphenyl)ether; und Carbonsäure- oder Oxalsäurediesterderivate wie Diphenylcarbonat, Dibenzyloxalat und Bis(p-methylbenzyl)- oxalat. Diese Materialien können alleine oder in Kombination aus zwei oder mehreren verwendet werden.

Als Träger, der für die erfindungsgemäße reversible, wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht zu verwenden ist, können wahlweise Papier, beschichtetes Papier, verschiedene ungewebte Stoffe, gewebte Stoffe, synthetische Harzfolien wie beispielweise Polyethylenterephthalat oder Polypropylen, laminiertes Papier aus synthetischen Harzen wie beispielsweise Polyethylen und Polypropylen, synthetische Papiere, Metallfolien, Gläser und Kompositblätter, die Kombinationen dieser Materialien umfassen, verwendet werden. Die vorliegende Erfindung ist hierdurch nicht beschränkt, und diese Materialien können entweder opak, halbtransparent oder transparent sein. Ferner kann zur Einstellung der Hintergrundfarbe auf Weiß oder eine beliebige andere Farbe ein Weißpigment, ein farbiger Farbstoff oder ein farbiges Pigment oder ein Schaum in dem Träger oder auf dessen Oberfläche enthalten sein. Insbesondere wenn eine wässrige Beschichtung auf einem Träger wie beispielsweise einem Film durchgeführt wird, und wenn die Oberfläche des Trägers eine niedrige Hydrophilizität besitzt, und es schwierig ist, die Zusammensetzung für die reversible, wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht aufzuschichten, kann die Oberfläche des Trägers einer Koronaentladungsbehandlung unterzogen werden, wodurch die Oberfläche hydrophil wird, oder es kann ein wasserlösliches Polymer aufgeschichtet werden, das mit dem Bindemittel auf der Oberfläche des Trägers identisch ist, wodurch eine leichte Anhaftung bewirkt wird.

In der Schichtstruktur der erfindungsgemäßen reversiblen, wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht kann ausschließlich eine reversible, wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht umfasst sein. Ferner kann zur Verbesserung der Charakteristiken als Aufzeichnungsmedium in Abhängigkeit vom jeweiligen Bedarf eine Schutzschicht auf der reversiblen, wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht bereitgestellt werden; zur Erhöhung der Haftfähigkeit kann eine Unterbeschichtungsschicht, die ein Polymer oder mindestens eines, ausgewählt aus weißgefärbten oder gefärbten Farbstoffen oder Pigmenten, oder Hohlteilchen enthält, zwischen der reversiblen, wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht und dem Träger bereitgestellt werden; oder es kann eine Zwischenschicht zwischen der Schutzschicht und der Aufzeichnungsschicht bereitgestellt werden, damit die Verschlechterung der Aufzeichnungsschicht oder das Eindringen des Zusatzstoffes in die Schutzschicht verhindert wird. In diesem Fall kann die Schutzschicht und/oder die Zwischenschicht aus einer Mehrzahl von Schichten aus zwei Schichten oder drei oder mehr Schichten zusammengesetzt sein. Die reversible, wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht kann durch eine Mehrzahl von Schichten aus zwei oder mehr aufgebaut sein, indem die jeweiligen Komponenten in die entsprechenden Schichten zugegeben werden, oder indem das Zusammensetzungsverhältnis in den jeweiligen Schichten verändert wird.

Ferner kann eine Rückbeschichtungsschicht auf der Seite bereitgestellt werden, die der Seite gegenüberliegt, auf der die reversible, wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht bereitgestellt ist, und dient der Blockierungsverhinderung, der Kräuselinhibierung und antistatischen Zwecken. Darüber hinaus kann eine Aufzeichnungsschicht, die ein Material enthält, in dem Informationen elektrisch, magnetisch oder optisch aufzeichenbar sind, auf der Seite, auf der die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht oder eine andere Schicht als die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht und/oder die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht bereitgestellt ist, bereitgestellt werden, oder auf der gegenüberliegenden Seite davon.

Ein Verfahren zur Laminierung der jeweiligen Schicht, die das erfindungsgemäße reversible, wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial bildet, auf den Träger ist nicht sonderlich beschränkt, und die Schichten können nach herkömmlichen bekannten Verfahren gebildet werden. Beispielsweise können verschiedene Beschichtungsvorrichtungen, wie beispielsweise ein Luftmesserbeschichter, ein Klingenbeschichter, ein Stabbeschichter und ein Vorhangbeschichter verwendet werden, sowie verschiedene Arten an Druckmaschinen vom Lithographie-, Relief-, Intaglio-, Flexographie-, Gravur-, Schirm- oder Heißschmelz-Typ. Ferner können zusätzlich zur üblichen Trocknungsprozedur die jeweiligen Schichten durch UV-Bestrahlung oder Elektronenstrahlbestrahlung zurückgehalten werden.

Die reversible, wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht kann nach einem Verfahren erhalten werden, worin die jeweiligen Dispersionen, die durch feines Pulverisieren der jeweiligen Komponenten erhalten werden, vermischt und auf den Träger aufgeschichtet und anschließend getrocknet werden; sowie nach einem Verfahren, worin die jeweiligen Lösungen, die durch Auflösung der jeweiligen Verbindungen in einem Lösungsmittel erhalten werden, gemischt und auf dem Träger aufgeschichtet und anschließend getrocknet werden. Die Trocknungsbedingungen variieren in Abhängigkeit vom Dispersionsmittel oder Lösungsmittel wie beispielsweise Wasser. Zusätzlich gibt es ein Verfahren, worin die jeweiligen Komponenten gemischt, und die Komponenten, die geschmolzen werden können, geschmolzen werden, und die geschmolzenen Materialien einer Heißbeschichtung unterzogen werden.

Ferner können der reversiblen, wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht, der Schutzschicht und der Zwischenschicht Pigmente oder andere Zusatzstoffe zugegeben werden, wie beispielsweise Diatomeenerde, Talk, Kaolin, gebranntes Kaolin, Calciumcarbonat, Magnesiumcarbonat, Titanoxid, Zinkoxid, Siliciumdioxid, Aluminiumhydroxid und Harnstoff-Formalinharz, und ein höheres aliphatisches Säuremetallsalz, wie beispielsweise Zinkstearat und Calciumstearat, oder Wachse, wie beispielsweise Paraffin, oxidiertes Paraffin, Polyethylen, Polyethylenoxid, Stearinsäureamid und Castorwachs, wodurch die Abnutzung oder Anhaftung des Kopfes verhindert wird; sowie eine Dispersionshilfsmittel wie beispielsweise Natriumdioctylsulfonsuccinat, und ein Tensid, ein Fluoreszenzfarbstoff und ein UV-Absorber.

Als nächstes wird ein Verfahren zur Farbbildung und Farblöschung in dem erfindungsgemäßen reversiblen, wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial beschrieben. Die Farbbildung wird hervorgerufen, wenn anschließend an die Erwärmung eine rasche Abkühlung erfolgt, und ist möglich durch Erwärmung unter Verwendung von beispielsweise einem Thermokopf oder einem Laserstrahl. Ferner kann die Entfärbung erfolgen, wenn die Abkühlgeschwindigkeit nach dem Erwärmen langsam ist. Dies kann durchgeführt werden unter Verwendung von Lichtquellen wie beispielsweise einem Thermokopf, Heißwalzen, Heißpressen, Hochfrequenzerwärmung, mittels Heißluft, einem elektrischen Heizgerät, Strahlungswärme aus einer Lichtquelle wie beispielsweise einer Wolframlampe oder Halogenlampe, heißer Luft oder ähnlichem.

Das Prinzip der Abbildungsbildung und -löschung in dem erfindungsgemäßen reversiblen, wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial ist noch nicht geklärt, jedoch folgendes angenommen werden. Ein Farbstoffvorläufer, der im allgemeinen farblos oder schwach gefärbt ist, wird zusammen mit einer elektronenaufnehmenden Verbindung, wie beispielsweise einer phenolischen Verbindung, erwärmt und es tritt eine Elektronenbewegung vom Farbstoffvorläufer zur elektronenaufnehmenden Verbindung auf, und es wird eine Einfärbung hervorgerufen. Zu diesem Zeitpunkt wird von der elektronenaufnehmenden Verbindung angenommen, dass sie in extremer Nähe zum gefärbten Farbstoffmolekül vorliegt. Wenn die elektronenaufnehmende Verbindung von dem gefärbten Farbstoffmolekül entfernt wird, nimmt das gefärbte Farbstoffmolekül wieder ein Elektron auf, wodurch der Zustand des Farbstoffvorläufers vor der Färbung wieder hergestellt wird. Es wird angenommen, dass die vorliegende Erfindung die Entfernung zwischen dem Molekül der elektronenaufnehmenden Verbindung und dem Farbstoffmolekül durch Erwärmen ändert, wodurch die Farbbildung und Entfärbung hervorgerufen wird.

Genauer beschrieben besitzt eine große Anzahl herkömmlicher bekannter elektronenaufnehmender Verbindungen, die als reversibles Farbentwicklungsmittel bezeichnet werden, eine aliphatische Kette in der Struktur, so dass angenommen werden kann, dass sie mit dem Farbstoffvorläufermolekül und dem gefärbten Farbstoffmolekül weniger kompatibel ist, so dass es kaum im koagulierten Zustand gelöst wird. Auch wenn das Farbstoffvorläufermolekül und das Molekül des reversiblen Farbentwicklungsmittels in einem frei beweglichen Zustand, wie beispielsweise im geschmolzenen Zustand, vorliegen, sind das Farbstoffvorläufermolekül und das Molekül des reversiblen Farbentwicklungsmittels jeweils zu einem bestimmten Anteil gelöst und liegen im gefärbten Zustand vor. Wenn die Mischung daher im gefärbten und geschmolzenen Zustand langsam abgekühlt wird, gehen bei sinkender Temperatur das Molekül des reversiblen Farbentwicklungsmittels und das Farbstoffvorläufermolekül in den Zustand der nicht gemeinsamen Lösung über, wodurch Phasentrennung und Entfärbung hervorgerufen werden.

Das reversible Farbentwicklungsmittel der Formel (I), das erfindungsgemäß verwendet wird, enthält insbesondere eine Bindung, die die Fähigkeit besitzt, eine Wasserstoffbindung, wie beispielsweise eine Amidbindung, in dem Molekül zu erzeugen, so dass es rasch durch intramolekulare Wasserstoffbindung kristallisiert. Im kristallinen Zustand sind diese Moleküle durch die Wasserstoffbindungsgruppe, wie beispielsweise die Amidbindungsgruppe stabilisiert, und die phenolische Hydroxylgruppe, die ein Farbausbildungsort ist, bildet ebenfalls eine stabile intramolekulare Wasserstoffbindung aus, so dass ein stabilerer Kristall, d. h. ein farbloser Zustand gebildet wird. Wenn die Mischung im geschmolzenen Zustand andererseits rasch abgekühlt wird, kann die Kristallisation nach der Phasentrennung mit der Temperaturänderung nicht schritthalten, und es erfolgt eine Verfestigung im gefärbten Zustand, so dass der gefärbte Zustand fixiert und nach der Verfestigung, d. h. nach dem Abkühlen, stabil beibehalten wird. In dem erfindungsgemäßen reversiblen Farbentwicklungsmittel ist der Abstand zwischen der phenolischen Hydroxylgruppe, die einen Farbausbildungsort darstellt, und der spezifischen Wasserstoffbindungsgruppe in der Amidbindungsgruppe in einem gewissen Maße voneinander getrennt, so dass am Farbausbildungsort ein erhöhter Freiheitsgrad vorliegt, wodurch die Farbausbildungsfähigkeit groß wird. Als Grund dafür, dass die Färbung innerhalb kurzer Zeit trotz hoher Farbausbildungsfähigkeit beseitigt werden kann, kann angenommen werden, dass die spezifische Wasserstoffbindungsgruppe, wie beispielsweise die Amidbindungsgruppe, auch dann zu einem gewissen Ausmaß eine Wasserstoffbindung ausbildet, wenn sie in gefärbtem Zustand vorliegt.

Die Entfärbungshilfsmittel der Formeln (II) bis (IX), die erfindungsgemäß verwendet werden, besitzen wie im Falle des reversiblen Farbentwicklungsmittels der Formel (I) eine aliphatische Kette im Molekül, so dass sie mit dem reversiblen Farbentwicklungsmittel kompatibel sind. Die Entfärbungshilfsmittel besitzen im allgemeinen einen niedrigeren Schmelzpunkt als das reversible Farbentwicklungsmittel, wodurch das Phänomen der Entfärbung weiter beschleunigt wird.

Nachfolgend werden spezifische Synthesebeispiele für das reversible Farbentwicklungsmittel der Formel (I) angegeben.

Synthesebeispiel 1 Synthese von Ethyl-11-(p-benzyloxyphenoxy)undecanoat

In einen mit einem Rührer und einem Kondensator ausgestatteten 5000 ml Kolben wurden 400,2 g Hydrochinonmonobenzylether, 586,5 g Ethyl-11-bromundecanoat, 331,7 g wasserfreies Kaliumcarbonat, 33,2 g Kaliumiodid und 1500 ml N,N-Dimethylformamid (DMF) eingeführt, und die Mischung wurde für 6 Stunden unter Rückfluss erhitzt. Diese Lösung wurde in 2000 ml Eiswasser gegossen, wodurch weiße Kristalle ausfielen. Die ausgefallenen Kristalle wurden abfiltriert, mit destilliertem Wasser gewaschen und aus Ethanol umkristallisiert, wodurch 535,5 g der Titelverbindung erhalten wurden.

Synthesebeispiel 2 Synthese von Ethyl-11-(p-hydroxyphenoxy)undecanoat

In einen mit einem Rührer ausgerüsteten, druckbeständigen 1000 ml Kolben wurden 100,0 g Ethyl-11-(p-benzyloxyphenoxy)undecanoat aus Synthesebeispiel 1, 3,0 g 10% Palladiumkohlenstoff, 400 ml 1,4-Dioxan und 200 ml Ethanol eingeführt, und die Mischung wurde auf 60°C erhitzt, und es wurde unter einem Druck im Innenraum des Kessels von 245,2 kPa Wasserstoffgas hindurchpassiert und die Mischung für 3 Stunden kräftig gerührt. Unlösliche Bestandteile wurden durch Filtration abgetrennt und das Filtrat unter Ausfällung von Kristallen eingeengt. Die resultierenden Kristalle wurden mit gekühltem n-Hexan gewaschen, wodurch 73,4 g der Titelverbindung erhalten wurden.

Synthesebeispiel 3 Synthese von 11-(p-Hydroxyphenoxy)undecansäurehydrazid

In einen mit einem Rührer und einem Kondensator ausgerüsteten 300 ml Kolben wurden 32,2 g Ethyl-11-(p-hydroxyphenoxy)undecanoat aus Synthesebeispiel 2, 20,0 g Hydrazinhydrat und 200 ml Ethanol eingeführt und die Mischung für 40 Stunden unter Rückfluss erwärmt. Nach Beendigung der Reaktion wurde die Reaktionsmischung auf Raumtemperatur abgekühlt, und die ausgefällten Kristalle wurden durch Filtration abgetrennt. Die resultierenden Kristalle wurden mit Ethanol gewaschen, wodurch 29,0 g der Titelverbindung erhalten wurden.

Synthesebeispiel 4 Synthese von N-[11-(p-Hydroxyphenoxy)undecan]-N-decanhydrazid

In einen mit einem Rührer und einem Kondensator ausgerüsteten 300 ml Kolben wurden 6,1 g 11-(p-Hydroxyphenoxy)undecansäurehydrazid aus Synthesebeispiel 3, 2,2 g Triethylamin und 100 ml N,N-Dimethylacetatamid (DMAc) eingeführt, und 3,8 g n-Decansäurechlorid wurden tropfenweise bei Raumtemperatur unter Rühren zu der Mischung hinzugegeben. Nach Beendigung der tropfenweisen Zugabe wurde die Mischung auf 50°C erhitzt und für 2 Stunden gerührt. Nach Beendigung der Reaktion wurde die Reaktionsmischung in 150 ml einer verdünnten 10%-igen Salzsäure gegossen und die ausgefällten Kristalle wurden durch Filtration abgetrennt. Die resultierenden Kristalle wurden mit destilliertem Wasser gewaschen, bis die Waschlösung neutral wurde, und anschließend aus Isopropanol (IPA) umkristallisiert, wodurch 7,4 g der Titelverbindung erhalten wurden. Schmelzpunkt: 165°C.

Synthesebeispiel 5 Synthese von 11-(p-Hydroxyphenoxy)undecansäure

In einen mit einem Rührer und einem Kondensator ausgerüsteten 500 ml Kolben wurden 32,2 g Ethyl-11-(p-hydroxyphenoxy)undecanoat aus Synthesebeispiel 2, 100 g einer 10%-igen wässrigen Natriumhydroxidlösung und 100 ml Ethanol gegeben und diese Mischung für 2 Stunden unter Rückfluss erhitzt. Nach Beendigung der Reaktion wurde die Reaktionsmischung eingeengt, in 600 ml 2-%ige wässrige Salzsäure gegossen, und die ausgefällten Kristalle wurden durch Filtration abgetrennt. Die resultierenden Kristalle wurden mit destilliertem Wasser gewaschen und aus Acetonitril umkristallisiert, wodurch 20,2 g der Titelverbindung erhalten wurden.

Synthesebeispiel 6 Synthese von Ethyl-3-hexylthiopropionat

In einen mit einem Rührer und einem Kondensator ausgerüsteten 300 ml Kolben wurden 14,1 g Ethyl-3-mercaptopropionat, 16,5 g 1-Bromhexan, 16,6 g wasserfreies Kaliumcarbonat, 1,7 g Kaliumiodid und 80 ml DMAc hinzugegeben, und die Mischung wurde bei 80°C für 2 Stunden gerührt. Nach Beendigung der Reaktion wurde die Reaktionsmischung in 300 ml Eiswasser gegossen und die Mischung zweimal mit Ethylacetat extrahiert. Diese Ethylacetatextrakte wurden vereinigt, mit destilliertem Wasser und dann mit gesättigter wässriger Kochsalzlösung gewaschen und über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet. Anschließend wurd das Ethylacetat durch Destillation entfernt, wodurch 20,0 g der Titelverbindung erhalten wurden.

Synthesebeispiel 7 Synthese von 3-Hexylthiopropionsäurehydrazid

In einen mit einem Rührer und einem Kondensator ausgestatteten 300 ml Kolben wurden 20,0 g Ethyl-3- hexylthiopropionat aus Synthesebeispiel 6, 22,9 g Hydrazinhydrat und 150 ml Ethanol eingeführt, und die Mischung wurde für 12 Stunden unter Rückfluss erhitzt. Nach Beendigung der Reaktion wurde die Reaktionsmischung in 400 ml Eiswasser gegossen, und die ausgefällten Kristalle wurden durch Filtration abgetrennt. Die resultierenden Kristalle wurden mit destilliertem Wasser gewaschen, in Ethylacetat aufgelöst und die Lösung wurde weiterhin mit einer gesättigten Kochsalzlösung gewaschen. Die resultierende Lösung wurde über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet, das Ethylacetat durch Destillation entfernt, der Rückstand aus n- Hexan umkristallisiert, wodurch 17,4 g der Titelverbindung erhalten wurden.

Synthesebeispiel 8 Synthese von N-[11-(p-Hydroxyphenoxy)undecan]-N'- (3-hexylthio)propionhydrazid

In einen mit einem Rührer und einem Kondensator ausgestatteten 300 ml Kolben wurden 5,9 g der im Synthesebeispiel 5 hergestellten Carbonsäure, 4,3 g des Hydrazids aus Synthesebeispiel 7, 2,8 g N,N'-Diisopropylcarbodiimid (DIC), 3,4 g 1-Hydroxybenzotriazol (HOBt) und 100 ml Tetrahydrofuran (THF) eingeführt, und die Mischung wurde für 2 Stunden unter Rückfluss erhitzt. Nach Beendigung der Reaktion wurde die Reaktionsmischung auf Raumtemperatur abgekühlt, und die ausgefällten Kristalle wurden durch Filtration abgetrennt. Die resultierenden Kristalle wurden mit THF gewaschen und aus IPA umkristallisiert, wodurch 7,8 g der Titelverbindung erhalten wurden. Schmelzpunkt: 160°C.

Synthesebeispiel 9 Synthese von Ethyl-4-hexylthiobutyrat

In einen mit einem Rührer und einem Kondensator ausgestatteten 300 ml Kolben wurden 15,6 g Ethyl-6- brombutyrat, 9,4 g n-Hexylmercaptan, 13,3 g wasserfreies Kaliumcarbonat, 1,4 g Kaliumiodid und 80 ml DMAc eingeführt, und die Mischung wurde für 3 Stunden bei 80°C gerührt. Nach Beendigung der Reaktion wurde die Reaktionsmischung in 300 ml Eiswasser gegossen und zweifach mit Ethylacetat extrahiert. Diese Ethylacetatextrakte wurden vereinigt, mit destilliertem Wasser und anschließend mit gesättigter wässriger Kochsalzlösung gewaschen und über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet. Nach Entfernen des Ethylacetats durch Destillation wurden 17,1 g der Titelverbindung erhalten.

Synthesebeispiel 10 Synthese von 4-Hexylthiobuttersäurehydrazid

In einen mit einem Rührer und einem Kondensator ausgestatteten 300 ml Kolben wurden 17,1 g Ethyl-4- hexythiobutyrat aus Synthesebeispiel 9, 20,0 g Hydrazinhydrat und 120 ml Ethanol eingeführt, und die Mischung wurde für 12 Stunden unter Rückfluss erhitzt. Nach Beendigung der Reaktion wurde die Reaktionsmischung in 400 ml Eiswasser gegossen, und die ausgefällten Kristalle wurden durch Filtration abgetrennt. Die resultierenden Kristalle wurden mit destilliertem Wasser gewaschen, in Ethylacetat aufgelöst, und die Lösung wurde dann weiterhin mit einer gesättigten Kochsalzlösung gewaschen. Die resultierende Lösung wurde über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet, das Ethylacetat durch Destillation entfernt und der Rückstand aus n-Hexan umkristallisiert, wodurch 13,8 g der Titelverbindung erhalten wurden.

Synthesebeispiel 11 Synthese von N-[11-(p-Hydroxyphenoxy)undecan]-N'-(4- hexylthio)propionhydrazid

In einen mit einem Rührer und einem Kondensator ausgestatteten 300 ml Kolben wurden 5,9 g der Carbonsäure aus Synthesebeispiel 5, 4,5 g des Hydrazids aus Synthesebeispiel 10, 2,8 g DIC, 3,4 g HOBt und 100 ml THF eingeführt, und die Mischung wurde für 2 Stunden unter Rückfluss erhitzt. Nach Beendigung der Reaktion wurde die Reaktionsmischung auf Raumtemperatur abgekühlt, und die ausgefällten Kristalle wurden durch Filtration abgetrennt. Die resultierenden Kristalle wurden mit THF gewaschen und aus IPA umkristallisiert, wodurch 8,0 g der Titelverbindung erhalten wurden. Schmelzpunkt: 158°C.

Im folgenden werden spezifische Synthesebeispiele für das Entfärbungshilfsmittel der Formeln (II) bis (IX) angegeben.

Synthesebeispiel 12 Synthese von 11-Decylthioundecansäure

In einen mit einem Rührer und einem Kondensator ausgerüsteten 3000 ml Kolben wurden 123 g 11-Bromundecansäure, 91,5 g n-Decantiol, 59,4 g Natriummethoxid (28-%ige Methanollösung) und 1500 ml Methanol eingeführt, und die Mischung wurde für 12 Stunden unter Rückfluss erhitzt. Nach Beendigung der Reaktion wurde die Reaktionsmischung auf Raumtemperatur abgekühlt, die ausgefällten Kristalle wurden durch Filtration unter reduziertem Druck abgetrennt und die resultierenden Kristralle mit Methanol gewaschen. Die resultierenden Kristalle wurden in 500 ml destilliertem Wasser suspendiert und die Suspension wurde mit konzentrierter Salzsäure neutralisiert und die Kristalle erneut durch Filtration unter reduziertem Druck abgetrennt. Die Kristalle wurden mit Wasser gewaschen, bis die Waschlösung neutral wurde, und aus Ethanol umkristallisiert, wodurch 140,5 g der Titelverbindung erhalten wurden.

Synthesebeispiel 13 Synthese von N-(3-Diethylaminopropyl)-11-decylthioundecanamid

In einen mit einem Rührer und einem Kondensator ausgerüsteten 300 ml Kolben wurden 14,3 g der Carbonsäure aus Synthesebeispiel 12, 5,7 g Thionylchlorid, ein Tropfen DMF und 40 ml Chloroform eingeführt, und die Mischung wurde für 2 Stunden unter Rückfluss erhitzt. Nach Beendigung der Reaktion wurde das Chloroform und überschüssiges Thionylchlorid durch Destillation unter reduziertem Druck entfernt, und es wurde ein transparentes, farbloses, öliges Produkt erhalten. Das Produkt wurde durch Zugabe von 10 ml Toluol aufgelöst, und das Toluol wurde unter reduziertem Druck wieder entfernt. 7,5 g Säurechlorid wurden tropfenweise zu 2,6 N,N-Diethylamino-1,3-Diaminopropan, das in 50 ml DMAc-Lösung aufgelöst und zuvor in einen 200 ml Kolben gegeben wurde, zugegeben, und die Mischung wurde bei Raumtemperatur für 2 Stunden gerührt. Nach Beendigung der Reaktion wurde die Reaktionsmischung mit 300 ml Toluol verdünnt und nacheinander mit 5-%iger wässriger Natriumhydrogencarbonatlösung, destilliertem Wasser und gesättigter Kochsalzlösung gewaschen. Die organische Schicht wurde über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet und das Lösungsmittel unter reduziertem Druck entfernt, wodurch Kristalle erhalten wurden. Die resultierenden Kristalle wurden aus n-Hexan umkristallisiert, wodurch 6,9 g der Titelverbindung erhalten wurden. Schmelzpunkt: 61°C.

Synthesebeispiel 14 Synthese von N-(2-Morpholinoethyl)-11-decylthioiundecanamid

In einen mit einem Rührer, einem Kondensator und einem Calciumchlorid-Trockenrohr ausgerüsteten 200 ml Kolben wurden 2,6 g Morpholin und 50 ml DMAc eingeführt, und die Mischung wurde unter Eiskühlung gerührt. Zu der Lösung wurde langsam tropfenweise 7,5 g 11-Decylthioundecansäurechlorid aus Synthesebeispiel 13 hinzugefügt. Nach Beendigung der tropfenweisen Zugabe wurde die Mischung auf Raumtemperatur erwärmt und für weitere 2 Stunden gerührt. Die Reaktionslösung wurde mit 300 ml Toluol verdünnt und nacheinander mit einer 5-%igen wässrigen Natriumhydrogencarbonatlösung, destilliertem Wasser und gesättigter Kochsalzlösung gewaschen. Die organische Schicht wurde über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet und das Lösungsmittel unter reduziertem Druck entfernt, wodurch Kristalle erhalten wurden. Die Kristalle wurden aus n-Hexan umkristallisiert, wodurch 6,9 g der Titelverbindung erhalten wurden. Schmelzpunkt: 61°C.

Synthesebeispiel 15 Synthese von N-10-Decylthiodecylcarbamidsäure-2- morpholinoethyl

In einen mit einem Rührer und einem Kondensator ausgerüsteten konischen 100 ml Kolben wurden 7,5 g 11-Decylthioundecansäurechlorid und 20 ml Aceton eingeführt, und die Mischung wurde unter Eiskühlung gerührt. Zu der Lösung wurden langsam 2,0 g Natriumazid, das in 5 ml Wasser aufgelöst war, tropfenweise hinzugegeben. Nach Beendigung der tropfenweisen Zugabe wurde die Mischung bei der gleichen Temperatur für eine weitere Stunde gerührt. Die Reaktionslösung wurde mit 300 ml Toluol verdünnt und nacheinander mit destilliertem Wasser und einer gesättigten Kochsalzlösung gewaschen. Die organische Schicht wurde über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet und das Filtrat für eine Stunde unter Rückfluss erhitzt. Zu der Reaktionsmischung wurden 2,6 g N-β- Hydroxyethylmorpholin hinzugegeben und die Mischung für weitere 3 Stunden unter Rückfluss erhitzt. Nach Beendigung der Reaktion wurde das Lösungsmittel unter reduziertem Druck entfernt und der Rückstand aus n-Hexan umkristallisiert, wodurch 5,9 g der Titelverbindung erhalten wurden.

Schmelzpunkt: 91°C.

Synthesebeispiel 16 Synthese von N-(3-Morpholinopropyl)-3-dodecylthiopropanamid

In einen mit einem Rührer, einem Kondensator und einem Calciumchlorid-Trockenrohr ausgerüsteten 200 ml Kolben wurden 8,23 g 3-Dodecylthiopropionsäure, 4,6 g Oxalylchlorid und 50 ml Toluol eingeführt, und die Mischung bei Raumtemperatur für 20 Stunden gerührt. Nach Beendigung der Reaktion wurde überschüssiges Oxalylchlorid und Toluol durch Destillation unter reduziertem Druck abgezogen, wodurch das Säurechlorid hergestellt wurde. Die gesamte Menge des resulierenden Säurechlorids wurde langsam tropfenweise zu einer Lösung von 5,2 g N-(3-Aminopropyl)morpholin, 3,7 g Triethylamin und 60 ml DMAc-Lösung, die zuvor in einen Kolben eingeführt wurde, hinzugegeben und nach Beendigung der tropfenweisen Zugabe wurde die Mischung bei Raumtemperatur für 2 Stunden gerührt. Nach Beendigung der Reaktion wurde die Reaktionsmischung in 300 ml destilliertes Wasser gegossen und mit Chloroform extrahiert. Die Chloroformschicht wurde mit einer gesättigten Kochsalzlösung gewaschen, und das Chloroform wurde durch Destillation entfernt. Der Rückstand wurde aus Methanol umkristallisiert, wodurch 6,5 g der Titelverbindung erhalten wurden. Schmelzpunkt: 46°C.

Synthesebeispiel 17 Synthese von N-[3-(Diethoxyphosphoryl)propion]-N'- octadecanhydrazid

In einen mit einem Rührer und einem Kondensator ausgerüsteten 300 ml Kolben wurden 10,0 g N-[3-(Diethoxyphosphoryl)- propion]hydrazid, 5,4 g Triethylamin und 100 ml DMAc eingeführt, und die Mischung wurde unter Eisbadkühlung gerührt. Zu der Lösung wurden langsam tropfenweise 13,5 g Octadecansäurechlorid hinzugegeben, und es wurde für eine weitere Stunde gerührt. Anschließend wurde die Mischung im Wasserbad unter Rühren auf 50°C erhitzt. Die Reaktionsmischung wurde auf Raumtemperatur abgekühlt, und die ausgefällten Kristalle wurden durch Filtration unter reduziertem Druck abgetrennt und mit destilliertem Wasser gewaschen. Der Rückstand wurde aus 2-Methoxyethanol umkristallisiert, wodurch 8,5 g der Titelverbindung erhalten wurden. Schmelzpunkt: 85°C.

Synthesebeispiel 18 Synthese von N-[3-(Methylsulfinyl)propyl]-N'- octadecylharnstoff

In einen mit einem Rührer, einem Kondensator und einem Calciumchlorid-Trockenrohr ausgerüsteten 300 ml Kolben wurden 10,6 g 3-(Methylsulinyl)propylaminhydrobromid, 5,6 g Triethylamin und 100 ml Aceton eingeführt, und die Mischung wurde bei Raumtemperatur gerührt. Zu der Lösung wurden langsam tropfenweise 14,8 g Octadecylisocyanurat hinzugegeben. Nach Beendigung der tropfenweisen Zugabe wurde die Mischung auf Raumtemperatur gebracht und für weitere 2 Stunden unter Rückfluss erhitzt. Nach Abkühlung der Reaktionsmischung auf Raumtemperatur wurden die ausgefällten Kristalle durch Filtration unter reduziertem Druck abgetrennt und mit destilliertem Wasser gewaschen. Der Rückstand wurde aus IPA umkristallisiert, wodurch 14,9 g der Titelverbindung erhalten wurden. Schmelzpunkt: 105°C.

Synthesebeispiel 19 Synthese von N-[3-(Methylsulfinyl)propionyl]-N'- octadecanhydrazid

In einen mit einem Rührer, einem Kondensator und einem Calciumchlorid-Trockenrohr ausgerüsteten 300 ml Kolben wurden 7,5 g 3-(Methylsulfinyl)propionylhydrazid, 6,1 g Triethylamin und 100 ml DMAc eingeführt, und die Mischung wurde unter Eiskühlung gerührt. Zu der Lösung wurden langsam tropfenweise 15,1 g Octadecansäurechlorid hinzugegeben. Nach Beendigung der tropfenweisen Zugabe wurde die Mischung auf Raumtemperatur gebracht und dann in einem Wasserbad bei 60°C für weitere 2 Stunden gerührt. Nach Abkühlung der Reaktionsmischung auf Raumtemperatur wurden die ausgefällten Kristalle durch Filtration unter reduziertem Druck abgetrennt und mit destilliertem Wasser gewaschen. Der Rückstand wurde aus IPA umkristallisiert, wodurch 13,6 g der Titelverbindung erhalten wurden. Schmelzpunkt: 144°C.

Synthesebeispiel 20 Synthese von N-octadecylsuccinimid

In einen mit einem Rührer und einem Kondensator ausgerüsteten 500 ml Kolben wurden 30,6 g 1-Bromoctadecan, 10,0 g Succinimid, 13,9 g Kaliumcarbonat, 0,5 g Kaliumiodid und 60 ml DMF eingeführt, und die Mischung auf einem Ölbad bei 100°C gerührt. Nach Abkühlung der Reaktionsmischung auf Raumtemperatur wurde sie in eine große Menge destilliertes Wasser gegossen, und die ausgefällten Kristalle wurden durch Filtration unter reduziertem Druck abgetrennt und mit destilliertem Wasser gewaschen. Der Rückstand wurde aus IPA umkristallisiert, wodurch 28,5 g der Titelverbindung erhalten wurden. Schmelzpunkt: 76°C.

Synthesebeispiel 21 Synthese von 11-Dodecylthioundecansäure

In einen mit einem Rührer, einem Kondensator und einem Calciumchlorid-Trockenrohr ausgerüsteten 1000 ml Kolben wurden 26,6 g 11-Bromundecansäure, 21,2 g 1-Dodecanthiol, 42,4 ml Natriummethoxid (28-%ige Methanollösung) und 300 ml Methanol eingeführt, und die Mischung wurde für 6 Stunden auf einem Ölbad unter Rückfluss erhitzt. Nach Abkühlung der Reaktionsmischung auf Raumtemperatur wurden die ausgefällten Kristalle durch Filtration unter reduziertem Druck abgetrennt und mit Methanol gewaschen. Die resultierenden Kristalle wurden in 1000 ml destilliertem Wasser suspendiert und die Suspension durch Zugabe von konzentrierter Salzsäure auf einen pH-Wert von 2 eingestellt und auf einem Ölbad bei 60°C für 30 Minuten gerührt, wodurch die Neutralisation durchgeführt wurde. Nach der Neutralisation wurden die Kristalle durch Filtration unter reduziertem Druck abgetrennt und mit destilliertem Wasser gewaschen. Der Rückstand wurde aus Ethanol umkristallisiert, wodurch 35,2 g der Titelverbindung erhalten wurden.

Synthesebeispiel 22 Synthese von 10-Dodecylthiodecylaminhydrobromid

In einen mit einem Rührer, einem Kondensator und einem Calciumchlorid-Trockenrohr ausgerüsteten 1000 ml Kolben wurden 27,0 g der Carbonsäure aus Synthesebeispiel 21, 10,0 g Thionylchlorid, ein Tropfen DMF und 100 ml Chloroform eingeführt, und die Mischung wurde für 2 Stunden auf einem Ölbad unter Rückfluss erhitzt. Nach Beendigung der Reaktion wurden das Chloroform und überschüssiges Thionylchlorid durch Destillation unter reduziertem Druck entfernt, wodurch das Säurechlorid erhalten wurde. Die gesamte Menge des resultierenden Säurechlorids wurde mit 100 ml Aceton verdünnt und tropfenweise unter Eiskühlung zu 5,9 g in 60 ml destilliertem Wasser aufgelöstem Natriumazid, das zuvor in einen 300 ml Kolben gegeben wurde, zugegeben. Nach Beendigung der tropfenweisen Zugabe wurde die Mischung bei der gleichen Temperatur für 1 Stunde gerührt und dann zweimal mit 300 ml Toluol extrahiert. Die organischen Schichten wurden vereinigt und dreimal mit destilliertem Wasser und einmal mit einer gesättigten Kochsalzlösung gewaschen. Die organische Schicht wurde über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet, und das Filtrat wurde für 1 Stunde unter Rückfluss erhitzt. Zu der Mischung wurden 11,3 g Benzylalkohol und 3 Tropfen Triethylamin hinzugegeben, und die resultierende Mischung wurde für weitere 2 Stunden unter Rückfluss erhitzt. Nach Beendigung der Reaktion wurde das Toluol unter reduziertem Druck entfernt, und die zurückbleibenden Kristalle wurden aus Ethanol umkristallisiert, wodurch 26,5 g Benzyl-N-(10- dodecylthio)decylcarbamat erhalten wurden. 24,5 g des resultierenden Benzyl-N-(10-dodecylthio)decylcarbamats, 20 ml 48-%ige Bromwasserstoffsäure und 180 ml Eisessig wurden in einen 300 ml Kolben gegeben, und die Mischung wurde für 2 Stunden unter Rückfluss erhitzt. Nach Beendigung der Reaktion wurde der Eisessig unter reduziertem Druck entfernt und die zurückbleibenden Kristalle wurden aus Ethanol umkristallisiert, wodurch 17,0 g der Titelverbindung erhalten wurden.

Synthesebeispiel 23 Synthese von N-(10-Dodecylthio)decylsuccinimid

In einen mit einem Rührer, einem Kondensator und einem Calciumchlorid-Trockenrohr ausgerüsteten 200 ml Kolben wurden 4,4 g des HBr-Salzes des Amins aus Synthesebeispiel 22, 1,1 g Succinsäureanhydrid, 1,0 g Triethylamin und 50 ml 1,4-Dioxan eingeführt, und die Mischung wurde bei 50°C für 1,5 Stunden auf einem heißen Wasserbad gerührt. Zu der Mischung wurden 1,5 g Acetanhydrid und 0,4 g Natriumacetat hinzugegeben, und die Mischung wurde für weitere 3 Stunden unter Rückfluss erhitzt. Nach Beendigung der Reaktion wurde das 1,4-Dioxan unter reduziertem Druck entfernt, und dann wurde der Rückstand in 50 ml verdünnte 1%-ige Salzsäure gegossen, woraufhin Kristalle ausfielen. Die Kristalle wurden durch Filtration abgetrennt und mit destilliertem Wasser gewaschen, bis die Waschlösung neutral wurde, und aus einem gemischten Lösungsmittel aus Methanol und IPA umkristallisiert, wodurch 3,0 g der Titelverbindung erhalten wurden.

Schmelzpunkt: 86°C.

Synthesebeispiel 24 Synthese von Docosanhydrazid

In einen mit einem Rührer, einem Kondensator und einem Calciumchlorid-Trockenrohr ausgerüsteten 500 ml Kolben wurden 17,0 g Docosansäure, 1,0 g p-Toluolsulfonsäure-monohydrat und 200 ml n-Propanol eingeführt, und die Mischung wurde für 4 unter Rückfluss erhitzt. Anschließend wurden 12,5 g Hydrazinhydrat zu der Lösung hinzugegeben, und die Mischung wurde für weitere 20 Stunden unter Rückfluss erhitzt. Nach Abkühlung der Reaktionsmischung auf Raumtemperatur wurden die ausgefällten Kristalle durch Filtration unter reduziertem Druck abgetrennt und mit destilliertem Wasser gewaschen. Die resultierenden Kristalle wurden aus IPA umkristallisiert, wodurch 14,2 g der Titelverbindung erhalten wurden.

Schmelzpunkt: 117°C.

Synthesebeispiel 25 Synthese von N-Octadecyloxamid

In einen mit einem Rührer, einem Kondensator und einem Calciumchlorid-Trockenrohr ausgerüsteten 500 ml Kolben wurden 13,5 g Octadecylamin, 6,4 g Ethyloxamidat und 200 ml Ethanol eingeführt, und die Mischung wurde für 1 Stunde unter Rückfluss erhitzt. Nach Abkühlung der Reaktionsmischung auf Raumtemperatur wurden die ausgefällten Kristalle durch Filtration unter reduziertem Druck abgetrennt. Die resultierenden Kristalle wurden aus Ethanol umkristallisiert, wodurch 12,8 g der Titelverbindung erhalten wurden.

Schmelzpunkt: 169°C.

Synthesebeispiel 26 Synthese von 4-Octadecylsemicarbazid

In einen mit einem Rührer, einem Kondensator und einem Calciumchlorid-Trockenrohr ausgerüsteten 500 ml Kolben wurden 20,0 g Hydrazinhydrat und 200 ml Ethanol eingeführt, und die Mischung wurde unter Eiskühlung gerührt. Zu der Lösung wurden langsam tropfenweise 14,8 g Octadecylisocyanurat hinzugegeben. Nach Beendigung der tropfenweisen Zugabe wurde die Reaktionsmischung auf Raumtemperatur gebracht und für 1 Stunde gerührt, und die ausgefällten Kristalle wurden durch Filtration unter reduziertem Druck abgetrennt. Die resultierenden Kristalle wurde aus Ethanol umkristallisiert, wodurch 8,2 g der Titelverbindung erhalten wurden.

Schmelzpunkt: 100°C.

Synthesebeispiel 27 Synthese von 6-(Octadecylthio)hexanamid

In einen mit einem Rührer, einem Kondensator und einem Calciumchlorid-Trockenrohr ausgerüsteten 300 ml Kolben wurden 19,3 g Ammoniumacetat und 100 ml DMAc eingeführt, und die Mischung wurde bei Raumtemperatur gerührt. Dann wurden zu der Lösung langsam tropfenweise 21,0 g 6-(Octadecylthio)hexansäurechlorid zugegeben, und die Mischung wurde für weitere 20 Stunden gerührt. Die Mischung wurde auf einem heißen Wasserbad bei 60°C für weitere 2 Stunden gerührt. Nach Abkühlung der Reaktionsmischung auf Raumtemperatur wurden die ausgefällten Kristalle durch Filtration unter reduziertem Druck abgetrennt und mit Aceton gewaschen. Die resultierenden Kristalle wurden durch Filtration unter reduziertem Druck abgetrennt und mit destilliertem Wasser gewaschen und aus IPA umkristallisiert, wodurch 16,0 g der Titelverbindung in Form weißer Kristalle erhalten wurden. Schmelzpunkt: 105°C.

Synthesebeispiel 28 Synthese von 11-(Octadecylthio)undecanamid

In einen mit einem Rührer, einem Kondensator und einem Calciumchlorid-Trockenrohr ausgerüsteten 300 ml Kolben wurden 13,2 g Octadecanthiol, 14,3 g 11-Bromundecanamid, 1,7 g Kaliumiodid, 20,7 g Kaliumcarbonat und 100 ml DMAc eingeführt, und die Mischung wurde bei 100°C für 5 Stunden gerührt. Nach Abkühlung der Reaktionsmischung auf Raumtemperatur wurde die Reaktionsmischung in Eiswasser gegossen, und die ausgefällten Kristalle wurden durch Filtration unter reduziertem Druck abgetrennt und mit destilliertem Wasser gewaschen. Die resultierenden Kristalle wurden aus IPA umkristallisiert, wodurch 16,4 g der Titelverbindung erhalten wurden. Schmelzpunkt: 108°C.

Synthesebeispiel 29 Synthese von 11-(Hexadecylthio)undecanhydrazid

In einen mit einem Rührer, einem Kondensator und einem Calciumchlorid-Trockenrohr ausgerüsteten 500 ml Kolben wurden 22,1 g 11-(Hexadecylthio)undecansäure, 1,0 g p-Toluolsulfonsäure-monohydrat und 100 ml n-Propanol eingeführt, und die Mischung wurde für 4 Stunden unter Rückfluss erhitzt. Anschließend wurde die Lösung mit 12,5 g Hydrazinhydrat versetzt und für weitere 20 Stunden unter Rückfluss erhitzt. Nach Abkühlung der Reaktionsmischung auf Raumtemperatur wurden die ausgefällten Kristalle durch Filtration unter reduziertem Druck abgetrennt und mit destilliertem Wasser gewaschen. Die resultierenden Kristalle wurden aus IPA umkristallisiert, wodurch 16,0 g der Titelverbindung erhalten wurden. Schmelzpunkt: 108°C.

Synthesebeispiel 30 Synthese von 3-(Docosylthio)propionhydrazid

In einen mit einem Rührer, einem Kondensator und einem Calciumchlorid-Trockenrohr ausgerüsteten 300 ml Kolben wurden 22,1 g Ethyl-3-(docosylthio)propionat, 150 ml n-Propanol und 12,5 g Hydrazinhydrat eingeführt, und die Mischung wurde für 20 Stunden unter Rückfluss erhitzt. Nach Abkühlung der Reaktionsmischung auf Raumtemperatur wurden die ausgefällten Kristalle durch Filtration unter reduziertem Druck abgetrennt und mit destilliertem Wasser gewaschen. Die resultierenden Kristalle wurden aus IPA umkristallisiert, wodurch 17,2 g der Titelverbindung erhalten wurden. Schmelzpunkt: 106°C.

Synthesebeispiel 31 Synthese von 1-Methyl-3-octadecylimidazolium-p-toluolsulfonat

In einen mit einem Rührer, einem Kondensator und einem Calciumchlorid-Trockenrohr ausgerüsteten 100 ml Kolben wurden 3,7 g 1-Methylimidazol und 10,0 g Octadecyl-p-Toluolsulfonat eingeführt, und die Mischung wurde für 5 Stunden bei 120°C gerührt. Nach Abkühlung der Reaktionsmischung auf Raumtemperatur wurden die ausgefällten Kristalle durch Filtration unter reduziertem Druck abgetrennt. Die resultierenden Kristalle wurden aus Aceton umkristallisiert, wodurch 10,9 g der Titelverbindung erhalten wurden.

Schmelzpunkt: 71°C.

Synthesebeispiel 32 Synthese von N-Octadecylthiazoliunbromid

In einen mit einem Rührer, einem Kondensator und einem Calciumchlorid-Trockenrohr ausgerüsteten 100 ml Kolben wurden 3,8 g Thiazol und 10,0 g 1-Bromoctadecan eingeführt, und die Mischung wurde für 5 Stunden bei 120°C gerührt. Nach Abkühlung der Reaktionsmischung auf Raumtemperatur wurden die ausgefällten Kristalle durch Filtration unter reduziertem Druck abgetrennt. Die resultierenden Kristalle wurden aus einem gemischten Lösungsmittel aus Aceton und Methanol umkristallisiert, wodurch 9,1 g der Titelverbindung erhalten wurden.

Schmelzpunkt: 83°C.

Synthesebeispiel 33 Synthese von N-Octadecylthiazoliumperchlorat

In einen mit einem Rührer, einem Kondensator und einem Calciumchlorid-Trockenrohr ausgerüsteten 100 ml Kolben wurden 4,2 g N-Octadecylthiazoliumbromid aus Synthesebeispiel 32 und 10,0 g Methanol eingeführt und dann wurden 2,1 g Natriumperchlorat zu der Mischung hinzugegeben. Nach der Zugabe wurde die Mischung für 30 Minuten unter Rückfluss erhitzt. Nach Abkühlung der Reaktionsmischung auf Raumtemperatur wurden die ausgefällten Kristalle durch Filtration unter reduziertem Druck abgetrennt und mit destilliertem Wasser gewaschen. Die resultierenden Kristalle wurden mit Aceton gewaschen, wodurch 3,2 g der Titelverbindung erhalten wurden. Schmelzpunkt: 91°C.

Synthesebeispiel 34 Synthese von N-Octadecylpyridinium-p-toluolsulfonat

In einen mit einem Rührer, einem Kondensator und einem Calciumchlorid-Trockenrohr ausgerüsteten 100 ml Kolben wurden 9,3 g Pyridin und 5,0 g Octadecyl-p-toluolsulfonat eingeführt, und die Mischung wurde für 6 Stunden unter Rückfluss erhitzt. Nach Abkühlung der Reatkionsmischung auf Raumtemperatur wurden die ausgefällten Kristalle durch Filtration unter reduziertem Druck abgetrennt. Die resultierenden Kristalle wurden mit Aceton gewaschen, wodurch 5,9 g der Titelverbindung erhalten wurden.

Schmelzpunkt: 133°C.

Synthesebeispiel 35 Synthese von 1,12-Pyridiniumdodecandibromid

In einen mit einem Rührer, einem Kondensator und einem Calciumchlorid-Trockenrohr ausgerüsteten 100 ml Kolben wurden 9,8 g 1,12-Dibromdodecan und 24,0 g Pyridin eingeführt, und die Mischung wurde für 7 Stunden unter Rückfluss erhitzt. Nach Abkühlung der Reatkionsmischung auf Raumtemperatur wurden die ausgefällten Kristalle durch Filtration unter reduziertem Druck abgetrennt. Die resultierenden Kristalle wurden mit Aceton gewaschen, wodurch 14,9 g der Titelverbindung erhalten wurden.

Schmelzpunkt: 111°C.

Synthesebeispiel 36 Synthese von 1,12-Pyridiniumdodecandihexafluorphosphat

In einen mit einem Rührer, einem Kondensator und einem Calciumchlorid-Trockenrohr ausgerüsteten 100 ml Kolben wurden 4,9 g 1,12-Pyridiniumdodecandibromid aus Synthesebeispiel 35 und 60,0 g destilliertes Wasser eingeführt, und dann wurden 10 ml einer 60%-igen wässrigen Hexafluorphosphorsäurelösung tropfenweise zu der Mischung hinzugegeben. Nach Beendigung der tropfenweisen Zugabe wurde die Mischung für 15 Minuten bei Raumtemperatur gerührt. Die ausgefällten Kristalle wurden durch Filtration unter reduziertem Druck abgetrennt, und nach ausreichendem Waschen der resultierenden Kristalle mit destilliertem Wasser wurden die resultierenden Kristalle aus Methanol umkristallisiert, wodurch 5,5 g der Titelverbindung erhalten wurden. Schmelzpunkt: 120°C.

Synthesebeispiel 37 Synthese von Hexadecyltriphenylphosphoniumbromid

In einen mit einem Rührer, einem Kondensator und einem Calciumchlorid-Trockenrohr ausgerüsteten 100 ml Kolben wurden 8,6 g Triphenylphosphin und 10 g n-Hexadecylbromid eingeführt, und die Mischung wurde unter einer Stickstoffatmosphäre für 10 Stunden auf einem Ölbad auf 180°C erhitzt. Nach Abkühlung der Reatkionsmischung auf Raumtemperatur wurde das ausgefällte feste Material in Aceton pulverisiert und durch Filtration unter reduziertem Druck abgetrennt. Die resultierenden Kristalle wurden mit Aceton gewaschen, wodurch 8,5 g der Titelverbindung erhalten wurden.

Schmelzpunkt: 128°C.

Synthesebeispiel 38 Synthese von Tetramethylammoniumtetraphenylborat

In einen mit einem Rührer und einem Calciumchlorid- Trockenrohr ausgerüsteten 500 ml Kolben wurden 91,2 g Tetramethylammoniumhydroxid (10%-ige Lösung in Methanol) eingeführt, und unter Eiskühlung und Rühren wurden 12 g konzentrierte Salzsäure zu der Mischung hinzugegeben, und das Rühren wurde für weitere 15 Minuten fortgeführt. Das Methanol wurde unter reduziertem Druck entfernt, und es wurden 200 ml Ethanol zu dem Rückstand hinzugegeben. Die Mischung wurde bei Raumtemperatur für 5 Minuten gerührt, und unlösliche Bestandteile wurden durch Filtration abgetrennt. Das Filtrat wurde unter reduziertem Druck eingeengt, wodurch 11,5 g Tetramethylammoniumchlorid als farbloser Feststoff erhalten wurden.

Zu 7,23 g Natriumtetraphenylborat und 280 ml Acetonitril, die zuvor in einen 500 ml Kolben gegeben wurden, wurden 11,5 g des obengenannten rohen Chlorids, aufgelöst in 70 ml Acetonitril, hinzugegeben und damit vermischt. Die ausgefällten Kristalle wurden durch Filtration unter reduziertem Druck abgetrennt und mit destilliertem Wasser gewaschen, wodurch 8,9 g der Titelverbindung erhalten wurden.

Schmelzpunkt: 290°C oder mehr.

Synthesebeispiel 39 Synthese von Hexadecyltriphenylphosphoniumtetraphenylborat

In einen mit einem Rührer und einem Calciumchlorid- Trockenrohr ausgerüsteten 200 ml Kolben wurden 2,0 g Hexadecyltriphenylphosphoniumbromid aus Synthesebeispiel 37 und 40 ml Ethanol eingeführt, und dann wurden 1,6 g Tetramethylammoniumtetraphenylborat aus Synthesebeispiel 38 zu der Mischung hinzugegeben. Nach Erwärmen der Mischung unter Rückfluss für 14 Minuten wurden 80 ml destilliertes Wasser zu der Reaktionsmischung hinzugegeben, und die ausgefällten Kristalle wurden durch Filtration unter reduziertem Druck abgetrennt. Die resultierenden Kristalle wurden ausreichend mit destilliertem Wasser gewaschen, wodurch 1,6 g der Titelverbindung erhalten wurden.

Schmelzpunkt: 300°C oder mehr.

Synthesebeispiel 40 Synthese von Dimethyloctadecylsulfoniumiodid

In einen mit einem Rührer und einem Calciumchlorid- Trockenrohr ausgerüsteten 200 ml Kolben wurden 5,7 g 1- Octadecanthiol, 1,2 g Natriummethoxid und 30 ml Methanol eingeführt, und die Mischung wurde für 10 Minuten unter Rückfluss erhitzt. Dann wurden 3,0 g Methyliodid tropfenweise zu der Mischung hinzugegeben, und das Erwärmen unter Rückfluss wurde für weitere 30 Minuten fortgeführt. Die resultierende Mischung wurde in 200 ml destilliertes Wasser gegossen, und die resultierende Ausfällung wurde durch Filtration unter reduziertem Druck unter Erhalt von 6,0 g Methyloctadecylsulfid abgetrennt.

In einen mit einem Rührer ausgestatteten Kolben wurden 3,0 g des rohen Methyloctadecylsulfids, 2,1 g Methyliodid und 50 ml Aceton eingeführt, und die Mischung wurde bei Raumtemperatur für 24 Stunden gerührt. Die ausgefällten Kristalle wurden durch Filtration unter reduziertem Druck abgetrennt und aus Aceton umkristallisiert, wodurch 3,4 g der Titelverbindung erhalten wurden. Schmelzpunkt: 82,5°C.

BEISPIELE

Nachfolgend wird die vorliegende Erfindung detaillierter unter Bezugnahme auf Beispiele beschrieben. In den Beispielen bedeuten Angaben von Teilen "Gewichtsteile" und Prozentangaben basieren auf dem Gewicht.

Beispiel 1 (A) Herstellung einer Beschichtungslösung zur Ausbildung einer reversiblen, wärmeempfindlichen Aufzeichnunsschicht

40 Teile eines Farbstoffvorläufers und 100 Teile eines reversiblen Farbentwicklungsmittels wurden mit 9100 Teilen einer THF-Lösung von 8% Polyvinylacetal BL-1®, 63 mol-% Acetalgrad) mit einem Farbkonditionierer pulverisiert, wodurch eine reversible, wärmeempfindliche Beschichtungslösung erhalten wurden (Lösung A).

(B) Herstellung einer Entfärbungshilfsmittel- Beschichtungslösung

5 Teile eines Entfärbungshilfsmittels wurden mit 20 Teilen THF unter Verwendung eines Farbkonditionierers pulverisiert, wodurch eine Entfärbungshilfsmittel-Beschichtungslösung hergestellt wurde (Lösung B).

(C) Vermischung der Entfärbungshilfsmittel- Beschichtungslösung und der Beschichtungslösung zur Ausbildung der reversiblen, wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht

Die obigen beiden Dispersionen, Lösung A und Lösung B, wurden unter Herstellung einer Beschichtungslösung zur Ausbildung einer mit einem Entfärbungshilfsmittel versetzten Beschichtungslösung zur Ausbildung einer reversiblen, wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht vermischt.

(D) Beschichtung mit der Beschichtungslösung zur Ausbildung der reversiblen, wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht

Die Beschichtungslösung zur Ausbildung einer reversiblen, wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht, die in (A) oder (C) hergestellt wurden, wurde mit 29 Teilen Colonate L® versetzt, und die Lösung wurde dann auf ein Polyethylenterephthalat (PET)-Blatt mit einem Beschichtungsgewicht (Feststoffgehalt) von 4,0 g/m2 aufgeschichtet. Das beschichtete Material wurde für 24 Stunden bei 60°c getrocknet und einer Superkalandrierung unterzogen, wodurch ein reversibles, wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial erhalten wurde.

(E) Aufschichtung der Schutzschicht

Auf der Beschichtungsschicht auf dem in (D) erhaltenen beschichteten Blatt wurde ein UV-härtbares Harz, worin 90 Teile Aronix M8030®, 5 Teile N-Vinyl-2-pyrrolidon, 5 Teile Irgacure 500® (Nippon Ciba-Geigy Co.) und 10 Teile Nipseal E220A® miteinander vermischt waren, mit einem Beschichtungsgewicht (Feststoffanteil) von 1,0 g/m2 aufgeschichtet, und anschließend wurde die Härtung mittels eines UV-Bestrahlungsgeräts Rapid Cure® durchgeführt, wodurch ein reversibles, wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial mit einer Schutzschicht erhalten wurde.

Nachfolgend werden reversible Farbentwicklungsmittel, Entfärbungshilfsmittel und Farbstoffvorläufer, die in den Beispielen verwendet werden, als (D-1) bis (D-30), (E-1) bis (E-16) bzw. (BK-1) bis (RD-2) angegeben.























Nachfolgend werden in Tabelle 1 Kombinationen von reversiblen Farbentwicklungsmitteln, Entfärbungshilfsmitteln und Farbstoffvorläufern, die in den Beispielen verwendet wurden, gezeigt. Tabelle 1











Ferner sind die reversiblen Farbentwicklungsmittel, die in den Vergleichsbeispielen verwendet wurden, als (Dst-1) bis (Dst-8) angegeben.



Nachfolgend werden Kombinationen von reversiblen Farbentwicklungsmitteln, Entfärbungshilfsmitteln und Farbstoffvorläufern, die in den Vergleichsbeispielen verwendet wurden, in Tabelle 2 angegeben. Tabelle 2







Test 1 Farbdichte = thermisches Ansprechverhalten (thermal responsibility)

Unter Verwendung der reversiblen, wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien, die in den Beispielen 1 bis 70 und den Vergleichsbeispielen 1 bis 20 hergestellt wurden, wurde unter Verwendung eines Faksimiledruck-Testgeräts TH-PMD® , das mit einem Druckkopf KJT-256-8MGF1® ausgestattet war, unter Bedingungen einer angelegten Pulsbreite von 1,1 msec und einer angelegten Spannung von 26 Volt gedruckt, und die resultierenden gefärbten Abbildungen wurden mittels eines Densitometers Macbeth RD918® auf ihre Farbdichte gemessen.

Test 2 Entfärbung der Abbildung

Unter Verwendung der reversiblen, wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien, die in den Beispielen 1 bis 70 und den Vergleichsbeispielen 1 bis 20 hergestellt wurden, wurde unter Verwendung eines Faksimiledruck-Testgeräts TH-PMD®, das mit einem Druckkopf KJT-256-8MGF1®, ausgestattet war, unter Bedingungen einer angelegten Pulsbreite von 1,1 msec und einer angelegten Spannung von 26 Volt gedruckt, und die Drucke wurden unter Verwendung eines heißen Stempels bei 150°C für eine Sekunde erhitzt, und anschließend wurde die Dichte in der gleichen Weise wie in Test 1 gemessen.

Test 3 Entfärbungsstarttemperatur

Unter Verwendung der reversiblen, wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien, die in den Beispielen 1 bis 70 und den Vergleichsbeispielen 1 bis 20 hergestellt wurden, wurde unter Verwendung eines Faksimiledruck-Testgeräts TH-PMD®, das mit einem Druckkopf KJT-256-8MGF1® ausgestattet war, unter Bedingungen einer angelegten Pulsbreite von 1,1 msec und einer angelegten Spannung von 26 Volt gedruckt, und die Drucke wurden unter Verwendung eines heißen Stempels bei 10 Temperaturen im Bereich von 80°C bis 170°C, die jeweils um 10°C voneinander verschieden waren, für jeweils eine Sekunde erhitzt, und anschließend wurden die Dichten in der gleichen Weise wie in Test 1 gemessen. Die Erwärmungstemperatur, bei der die optische Dichte der gedruckten Abbildung weniger als 0,15 beträgt, wird als Entfärbungsstarttemperatur angesehen.

Test 4 Zeitliche Veränderung der Farbdichte = Abbildungsstabilität

Unter Verwendung der reversiblen, wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien, die in den Beispielen 1 bis 70 und den Vergleichsbeispielen 1 bis 20 hergestellt wurden, wurde unter Verwendung eines Faksimiledruck-Testgeräts TH-PMD (Warenzeichen), das mit einem Druckkopf KJT-256-8MGF1 (Warenzeichen) ausgestattet war, unter Bedingungen einer angelegten Pulsbreite von 1,1 msec und einer angelegten Spannung von 26 Volt gedruckt, und diese Drucke wurden einer Atmosphäre bei einer Temperatur von 50°C und einer relativen Feuchtigkeit von 20% für 24 Stunden aufbewahrt, und anschließend wurden die Dichten in der gleichen Weise wie in Test 1 gemessen. Das verbleibende Abbildungsverhältnis wurde anhand der folgenden Gleichung berechnet:



A = (C/B) × 100



worin A das verbleibende Abbildungsverhältnis (%) repräsentiert; B repräsentiert die Abbildungsdichte vor dem Test und C repräsentiert die Abbildungsdichte nach dem Test.

Die Ergebnisse der Tests 1 bis 4 der reversiblen, wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien der Beispiele 1 bis 70 und der Vergleichsbeispiele 1 bis 20 sind in der folgenden Tabelle 3 angegeben. Tabelle 3















Wie aus Tabelle 3 ersichtlich ist, sind bei einem reversiblen, wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial, das einen im allgemeinen farblosen oder schwach farbigen Farbstoffvorläufer und ein reversibles Farbentwicklungsmittel enthält, das eine reversible Farbveränderung in dem Farbstoffvorläufer durch Erwärmen hervorruft, durch Verwendung der Verbindung der Formel (I) als reversibles Farbentwicklungsmittel, oder unter Verwendung einer beliebigen der Verbindungen der Formeln (II) bis (IX) als Entfärbungshilfsmittel reversible, wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterialien möglich, die einen klaren Kontrast besitzen, und die Bildung und Entfärbung eines Abbildes innerhalb einer kurzen Zeit ermöglichen, und deren Abbildung unter alltäglichen Bedingungen im Laufe der Zeit stabil aufrechterhalten werden können.


Anspruch[de]
  1. 1. Reversibles, wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial, umfassend einen Träger und eine reversible, wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht, die einen Farbstoffvorläufer, der üblicherweise farblos oder schwach farbig ist, und ein reversibles Farbentwicklungsmittel, das in der Lage ist, die reversible Farbdichteänderung des Farbstoffvorläufers aufgrund der Differenz der Abkühlgeschwindigkeit nach dem Erwärmen zu bewirken, enthält, und das reversible Farbentwicklungsmittel ist eine Verbindung der allgemeinen Formel (I)





    worin R1 und R2 identisch oder voneinander verschieden sein können, und jeweils eine divalente Kohlenwasserstoffgruppe mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen repräsentieren; R3 repräsentiert eine Kohlenwasserstoffgruppe mit 1 bis 24 Kohlenstoffatomen; X1 repräsentiert eine divalente Verbindungsgruppe mit mindestens einer -CONH-Bindung; X2 repräsentiert ein Sauerstoffatom oder ein Schwefelatom; n ist eine ganze Zahl von 1 bis 3 und m ist 0 oder 1.
  2. 2. Reversibles, wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial gemäß Anspruch 1, worin R1, R2 und R3 in der Formel (I) des reversiblen Farbentwicklungsmittels jeweils eine Kohlenwasserstoffgruppe mit 1 bis 11 Kohlenstoffatomen darstellen.
  3. 3. Reversibles, wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial gemäß Anspruch 1 oder 2, worin R1 in der Formel (I) des reversiblen Farbentwicklungsmittels eine aliphatische Kohlenwasserstoffgruppe ist.
  4. 4. Reversibles, wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial gemäß mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, worin die reversible, wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht mindestens ein Entfärbungshilfsmittel enthält, das ausgewählt ist aus den Verbindungen der folgenden Formeln (II) bis (IX)





    worin A einen Substituenen repräsentiert, der mindestens ein Stickstoffatom aufweist; Ra repräsentiert eine divalente Kohlenwasserstoffgruppe mit 1 bis 12 Kohlenatomen; Xa repräsentiert eine divalente Gruppe mit mindestens einer -CONH-Bindung; Rb repräsentiert eine Kohlenwasserstoffgruppe mit 1 bis 24 Kohlenstoffatomen, die ein Sauerstoffatom oder ein Schwefelatom enthalten kann, und h repräsentiert 0 oder 1.





    worin Rc und Rd identisch oder voneinander verschieden sein können, und jeweils eine Kohlenwasserstoffgruppe mit 1 bis 24 Kohlenstoffatomen repräsentieren; Re repräsentiert eine divalente Kohlenwasserstoffgruppe mit 1 bis 12 Kohlenstoffatomen; Rf repräsentiert eine Kohlenwasserstoffgruppe mit 1 bis 28 Kohlenstoffatomen, die ein Sauerstoffatom oder ein Schwefelatom enthalten kann, und Xb repräsentiert eine divalente Gruppe mit mindestens einer -CONH- Bindung.





    worin Rg und Ri identisch oder voneinander verschieden sein können, und jeweils eine Kohlenwasserstoffgruppe mit 1 bis 24 Kohlenstoffatomen repräsentieren; Rh repräsentiert eine divalente Kohlenwasserstoffgruppe mit 1 bis 12 Kohlenstoffatomen, und Xc repräsentiert eine divalente Gruppe mit mindestens einer -CONH-Bindung.





    worin Rj eine divalente Kohlenwasserstoffgruppe mit 1 bis 12 Kohlenstoffatomen repräsentiert; Rk repräsentiert eine Kohlenwasserstoffgruppe mit 1 bis 24 Kohlenstoffatomen; i ist eine ganze Zahl von 1 bis 3 und j ist 0 oder 1.





    worin R1 eine divalente Kohlenwasserstoffgruppe mit 1 bis 24 Kohlenstoffatomen ist; Rm repräsentiert eine divalente Kohlenwasserstoffgruppe mit 1 bis 12 Kohlenstoffatomen; Xd repräsentiert eine divalente Gruppe mit mindestens einer -CONH-Bindung und k repräsentiert 0 oder 1, mit der Maßgabe, dass falls k = 0 ist, Xd nicht ausschließlich eine reine Amidobindung enthält.





    worin Q einen heterocyclischen aromatischen Ring repräsentiert, Rn repräsentiert eine mono- oder höhervalente Kohlenwasserstoffgruppe mit 6 bis 24 Kohlenstoffatomen; q ist eine ganze Zahl von 1 oder 2; Y repräsentiert ein Anion und r ist eine Zahl, die zur Einstellung der Ladung in dem Molekül auf 0 erforderlich ist.





    worin Ro, Rp, Rg und Rr identisch oder voneinander verschieden sein können, und jeweils eine Alkygruppe mit 1 bis 24 Kohlenstoffatomen, eine Alkenylgruppe, eine Cycloalkylgruppe, eine Aralkylgruppe, eine Arylgruppe oder einen heterocyclischen Rest repräsentieren, und mindestens eine von ihnen ist eine aliphatische Kohlenwasserstoffgruppe mit 10 bis 24 Kohlenstoffatomen, wahlweise können zwei Gruppen aus Ro bis Rr unter Bildung einer cyclischen Struktur miteinander kombiniert sein, und Z- repräsentiert ein Anion,





    worin Rs, Rt und Ru identisch oder voneinander verschieden sein können, und jeweils eine Alkylgruppe mit 1 bis 24 Kohlenstoffatomen, eine Alkenylgruppe, eine Cycloalkylgruppe, eine Aralkylgruppe, eine Arylgruppe oder einen heterocyclischen Rest repräsentieren, mindestens eine von ihnen ist eine aliphatische Kohlenwasserstoffgruppe mit 10 bis 24 Kohlenstoffatomen, und wahlweise können zwei Gruppen aus Rs bis Ru miteinander unter Bildung einer cyclischen Struktur kombiniert sein, und E- repräsentiert ein Anion.
  5. 5. Reversibles, wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial gemäß mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, worin m in dem reversiblen Farbentwicklungsmittel der Formel (I) 0 ist, n ist 1, R1 und R3 sind jeweils eine aliphatische Kohlenwasserstoffgruppe mit 1 bis 11 Kohlenstoffatomen und X1 ist eine -CONHNHCO-Bindung.
  6. 6. Reversibles, wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial gemäß mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, worin m und n in dem reversiblen Farbentwicklungsmittel in Formel (I) jeweils 1 sind, R1, R2 und R3 repräsentieren jeweils eine aliphatische Kohlenwasserstoffgruppe mit 1 bis 11 Kohlenstoffatomen, X1 ist eine -CONHNHCO-Bindung und X2 ist ein Schwefelatom.






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