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Dokumentenidentifikation DE69612149T2 19.07.2001
EP-Veröffentlichungsnummer 0755502
Titel ÜBUNGSMINE, PROGRAMMIERVORRICHTUNG UND SIMULATIONSGERÄT FÜR EINE SOLCHE MINE
Anmelder Giat Industries, Versailles, FR
Erfinder ARNAUD, Philippe, F-45100 Orleans, FR;
LAINE, Loic, F-18230 Saint-Doulchard, FR
Vertreter Prinz und Partner GbR, 81241 München
DE-Aktenzeichen 69612149
Vertragsstaaten AT, BE, CH, DE, ES, GB, GR, IT, LI, NL, SE
Sprache des Dokument FR
EP-Anmeldetag 31.01.1996
EP-Aktenzeichen 969023183
WO-Anmeldetag 31.01.1996
PCT-Aktenzeichen FR9600165
WO-Veröffentlichungsnummer 9624818
WO-Veröffentlichungsdatum 15.08.1996
EP-Offenlegungsdatum 29.01.1997
EP date of grant 21.03.2001
Veröffentlichungstag im Patentblatt 19.07.2001
IPC-Hauptklasse F42B 8/28

Beschreibung[de]

Gegenstand der vorliegenden Erfindung sind Übungsminen und Vorrichtungen, mit denen die Wirkungsweise einer Mine simuliert werden kann.

Man kennt Simulationsvorrichtungen, die komplizierte Mittel zur Darstellung der Wirkungsweise einer Mine auf ein Fahrzeug oder eine Person einsetzen.

So ist meistens die Mine selber nicht auf dem Gelände vorhanden, sondern es wird ihr durch einen Kontrollpunkt, der per Funk mit vom Fahrzeug und/oder der Person getragenen Empfängern verbunden ist, eine theoretische Position zugewiesen.

Deren Position wird durch Mittel wie Satellitennavigationssysteme (gemeinhin GPS genannt) oder Trägheitsnavigationsplatinen übertragen. Der Kontrollpunkt vergleicht die reale Position des Fahrzeugs und der Personen mit der der Minen und sendet ihnen ein Signal, wenn einer von ihnen eine Mine auslöst.

Solche Vorrichtungen haben eine komplizierte Anwendung. Sie benötigen Positionierungsmittel, deren Präzision unzureichend sein kann, und enthalten schwere Kalkulationsmittel. In der Praxis können sie nur auf speziell präparierten Geländen mit angemessenen Infrastrukturen eingesetzt werden.

Diese Vorrichtungen sind auch unvollständig, da man mit ihnen nicht die tatsächliche Plazierung eines Minenfelds simulieren kann.

Andererseits kennt man Übungsminen, die inoffensive pyrotechnische Ladungen tragen (rauch-, lärmerzeugend) und durch die Annäherung des Fahrzeugs oder der Person ausgelöst werden. Der Vorteil solcher Minen liegt darin, dass sie auf realistische Art die Funktion einer echten Mine simulieren können. Sie sind allerdings teuer, weil sie eine pyrotechnische Ladung und die Erkennungsmittel einer echten Mine einsetzen.

Ausserdem ist es hier nicht möglich, nicht gezündete Minen auf dem Gelände zu lassen, auch wenn sie prinzipiell unschädlich sind. Ihre Verwendung zieht also eine Zeit- und kostenaufwendige Säuberung des Geländes nach der Übung nach sich.

Das Patent US-5027709, das als Basis der Präambel der Ansprüche 1 und 8 dient, beschreibt ein Minenprogrammierungs- oder Simulationssystem, das einen passiven Schwingkreis einsetzt, der von der Mine getragen wird. Dieser Schwingkreis wird durch induktive Schaltung von einem mit dem Fahrzeug verbundenen System mit Energie versorgt und kann diesem Signale übertragen. Solch eine Vorrichtung ist kompliziert und teuer.

Man kennt auch durch GB-2105952 eine Diebstahlsicherung für den Handel, die ein Etikett zur Anbringung auf einem zum Verkauf bestimmten Artikel enthält. Dieses Etikett trägt einen passiven Schwingkreis und eine Schmelzsicherung. Diese Vorrichtung dient weder zur Simulation von Minen noch von Minensäuberungsaktionen.

Das Ziel der Erfindung ist es, die bisherigen Probleme zu lösen durch Vorschlag einerseits einer reglosen und kostengünstigen Übungsmine, durch die aber auf realistische Weise die Wirkung einer echten Mine simuliert werden kann, und andererseits einer Simulationsvorrichtung der Wirkungsweise einer Mine, die eine solche Übungsmine einsetzt.

Die Erfindung schlägt ebenfalls eine Programmierungsvorrichtung solch einer Übungsmine vor, durch die einer gegebenen Übungsmine unterschiedliche Erkennungscharakteristika gegeben werden können.

Die Erfindung schlägt letztendlich eine Simulationsvorrichtung einer Minensäuberungsaktion vor, die ebenfalls eine Übungsmine der Erfindung verwendet.

Hierzu schlägt die Erfindung eine Übungsmine vor, die mindestens einen passiven Schwingkreis enthält, der auf einer bestimmten Frequenz eingestellt ist und dazu dient, durch mindestens einen aktiven Schwingkreis erkannt zu werden, der durch eine Person oder ein Fahrzeug getragen wird, die Mine zeichnet sich dadurch aus, dass der passive Schwingkreis mindestens ein schmelzbares oder zerstörbares Teil enthält.

Der passive Schwingkreis könnte mindestens eine Klemmeninduktanz enthalten, an der mindestens zwei Schaltungszweige montiert sind, jeder Zweig wird durch eine Kapazität und ein schmelzbares oder zerstörbares Teil gebildet, die in Reihe geschaltet sind.

Der passive Schwingkreis könnte in Form einer starren gedruckten Schaltung hergestellt werden, die auf der Mine befestigt wird.

Er könnte auch in Form einer biegsamen gedruckten Schaltung hergestellt werden, die auf der Mine befestigt wird.

Der passive Schwingkreis wird vorzugsweise durch Serigraphie einer leitenden Farbe gebildet.

Diese Serigraphie könnte von einem auf die Mine geklebten Etikett getragen werden.

Gegenstand der Erfindung ist auch eine Programmierungsvorrichtung solch einer Mine, die sich dadurch gekennzeichnet, dass sie einen aktiven Schwingkreis enthält, der ein Signal mit regelbarer Frequenz und Intensität erzeugt und durch den die Schwingfrequenz des von der Mine getragenen passiven Schwingkreises erkannt werden kann und der einen Schalter enthält, durch den die Erzeugung eines Leistungssignals auf dieser Schwingfrequenz gesteuert werden kann, das Signal dient dazu, die mit dem passiven Schwingkreis der Mine verbundene Schmelzsicherung zu schmelzen.

Gegenstand der Erfindung ist ausserdem eine Simulationsvorrichtung der Wirkungsweise einer Mine, die Mittel zur Erkennung mindestens eines passiven Schwingkreises enthält, der von einer Übungsmine getragen wird, die Mittel enthalten mindestens einen aktiven Schwingkreis, die Vorrichtung zeichnet sich dadurch aus, dass sie einen Variationsdetektor enthält, der die Ausstrahlung eines Leistungssignals durch den aktiven Schwingkreis steuert, das Signal dient dazu, mindestens ein schmelz- oder zerstörbares Teil, das mit dem von der Mine getragenen passiven Schwingkreis verbunden ist, zu schmelzen.

Nach einem besonderen Herstellungsverfahren der Erfindung tragen die Erkennungsmittel mindestens eine Empfangsspule, die mit Verstärkungsmitteln und einem Passbandfilter gekoppelt ist.

Nach einem anderen Herstellungsverfahren der Erfindung tragen die Erkennungsmittel mindestens zwei aktive Schwingkreise, jeder Schwingkreis ist auf einer anderen eigenen Frequenz eingestellt oder einstellbar und erlaubt es so, mindestens zwei passive Schwingkreise zu erkennen und zu unterscheiden, die von zwei verschiedenen Übungsminen getragen werden.

Nach einem anderen Herstellungsverfahren wird der aktive Schwingkreis so entworfen, dass er ein Wobbelfrequenzsignal in einem solchen Frequenzband liefern kann, das die Erkennung mindestens zweier passiver Schwingkreise ermöglicht, die von zwei verschiedenen Übungsminen getragen werden.

Nach einem anderen Herstellungsverfahren ist der aktive Schwingkreis oder der Filter mit einem Variationsdetektor verbunden, dessen Sensibilitätsschwelle so bestimmt ist, dass eine Positionierung dieses aktiven Schwingkreises auf einer durch einen mit der Mine verbundenen passiven Schwingkreis gegebenen Entfernung erkannt wird.

Vorzugsweise steuert der Variationsdetektor ein Signalisierungsmittel.

Die Signalisierungsmittel können Trennungsmittel enthalten, die in einem Energieversorgungsstromkreis des Fahrzeugs angebracht sind, der Variationsdetektor bewegt diese Mittel so, dass ein Anhalten des Fahrzeugs gesteuert wird.

Nach einem anderen Herstellungsverfahren der Erfindung enthält die Simulationsvorrichtung eine Kontrollvorrichtung mit mindestens der Aktivitätsdauer einer Übungsmine, die Vorrichtung trägt eine Uhr und mindestens einen Speicher oder ein Verzeichnis zum Empfang mindestens einer repräsentativen Anzahl von Aktivitätsdauern, diese Kontrollvorrichtung steuert Unterbrechungsmittel so, dass die Steuerung der Signalisierungsmittel durch den Variationsdetektor nicht mehr möglich ist, wenn die dieser erkannten Mine zugewiesene Aktivitätsdauer abgelaufen ist.

In einer Variante trägt die Simulationsvorrichtung eine Kontrollvorrichtung mit mindestens zwei Aktivitätsdauern einer Übungsmine, die Vorrichtung enthält Mittel, mit denen die Übereinstimmungsfrequenz des erkannten passiven Schwingkreises bestimmt und dieser Frequenz eine der gespeicherten Aktivitätsdauern zugewiesen werden kann, so dass die Steuerung der Signalisierungsmittel durch den Variationsdetektor nicht mehr möglich ist, wenn die der erkannten Mine zugewiesene Aktivitätsdauer abgelaufen ist. Vorzugsweise trägt der aktive Schwingkreis, wenn die Simulationsvorrichtung einem Fahrzeug angepasst ist, eine Spule, die auf einem vorderen Teil des Fahrzeugs befestigt ist und von diesem durch einen Schirm aus einem Material mit hoher magnetischer Permeabilität und hohem spezifischem Widerstand isoliert ist.

Gegenstand der Erfindung ist auch eine Simulationsvorrichtung einer Minensäuberungsaktion, die sich dadurch auszeichnet, dass sie einen Signalerzeuger mit einer bestimmten Frequenz enthält, dieses Signal hat eine so gewählte Intensität, dass die Schmelzsicherung(en), die mit einem durch eine Übungsmine entsprechend der Erfindung getragenen passiven Schwingkreis verbunden ist (sind), schmilzt (schmelzen).

Andere Charakteristika und Vorteile der Erfindung zeigen sich in der nachfolgenden Beschreibung, die mit Bezug zu den Skizzen gemacht wurde, in denen:

- Fig. 1 eine Mine nach einem besonderen Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt,

- die Fig. 2a und 2b Vorder- und Rückansicht des von der Mine aus Fig. 1 getragenen Etiketts sind,

- die Fig. 3a und 3b die Einsetzung der Simulationsvorrichtung durch ein Fahrzeug entsprechend der Erfindung zeigen,

- Fig. 4 ein vereinfachtes elektrisches Schema der Simulationsvorrichtung nach einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist,

- Fig. 5 eine Ausführungsvariante des passiven Schwingkreises darstellt,

- Fig. 6 ein vereinfachtes elektrisches Schema der Simulationsvorrichtung nach einem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist,

- Fig. 7 ein vereinfachtes elektrisches Schema der Simulationsvorrichtung nach einem dritten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist,

- Fig. 8 ein vereinfachtes elektrisches Schema der Simulationsvorrichtung nach einem vierten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist,

- Fig. 9 ein vereinfachtes elektrisches Schema der Simulationsvorrichtung nach einem fünften Ausführungsbeispiel der Erfindung ist,

- Fig. 10 ein vereinfachtes elektrisches Schema einer Simulationsvorrichtung einer Minenräumaktion ist.

Wie in Fig. 1 dargestellt, stellt eine untätige Übungsmine 1 der Erfindung einen leicht zylindrischen Körper 2 dar. Diese Mine hat eine Form, die der einer Kriegsmine ähnelt, um sie auf realistische Art einsetzen zu können.

Die Plazierung kann manuell erfolgen oder durch einen Minenstreuer oder Minenleger. Man könnte z. B. einen Minenstreuer verwenden, der aus einer Granate oder einer Frachterrakete besteht, oder auch einen Minenstreuer mit auf einem Fahrzeug montierten Wurfröhren.

Um die Verschmutzung des Übungsgeländes zu begrenzen, wird die Mine möglichst durch einen Block aus biologisch abbaubarem Material gebildet, z. B. aus gepresstem, getrocknetem Torf oder auch aus einem Zement, der sich bei Feuchtigkeit zersetzt.

Eine Seite 3 der Mine trägt ein angeklebtes Etikett 4. Das Etikett 4 ist im Detail in den Fig. 2a und 2b erkennbar. Es wird aus einem weichen Plastik hergestellt, z. B. aus Nylon (oder auch aus Papier) und trägt auf jeder Seite ein Depot aus leitender Tinte (z. B. auf Basis von Graphit). Das Depot wird möglichst durch Serigraphie gebildet. Die Gruppe der Depots der leitenden Tinte bildet einen elektrischen Schwingkreis 5, der eine Klemmen-Induktanz 6 trägt, auf der eine Kapazität 7 montiert ist.

Ein Beschlag 7a der Kapazität befindet sich auf der einen Seite des Etiketts 4, der andere Beschlag 7b auf der anderen Seite des Etiketts. Das Material des Etiketts bildet die Dieelektrizität dieser Kapazität.

Die Induktanz wird nur von einer Seite des Etiketts getragen und durch eine Leiterbahn in Form einer Spirale gebildet. Der Beschlag 7b der Kapazität wird mit der Induktanz durch eine Verbindung 8 verbunden, die das Etikett durchquert.

Man könnte z. B. die Verbindung durch ein Loch herstellen, das das Etikett durchquert und nach der Serigraphie mit einem leitenden Material ausgefüllt wird. Man könnte das Loch auch metallisieren.

Der Schwingkreis 5 ist völlig passiv. Es ist keinerlei Energiequelle vorgesehen, wodurch die Mine extrem widerstandsfähig und kostengünstig wird. Man sollte die Werte der Kapazität und der Induktanz so wählen, dass dieser Schwingkreis auf einer bestimmten Frequenz eingestellt ist, die von den Charakteristika eines von einem Fahrzeug oder einer Person getragenen aktiven Schwingkreises abhängt.

Die Kapazität kann leicht durch Spiel mit den Beschlägen 7a, 7b variiert werden und die Induktanz durch Spiel mit der Länge und dem maximalen Durchmesser der Spirale.

So ist es möglich, unterschiedliche Charakteristika für eine Mine auszuwählen, mit der eine Panzermine oder eine Tretmine simuliert werden können.

Die Fig. 3a und 3b zeigen ein Fahrzeug 9 (hier einen Panzer), dessen vorderer Teil ein Gehäuse 10 trägt, das einen Teil einer Simulationsvorrichtung der Erfindung bildet.

Das Gehäuse ist in einer deutlichen mittleren Position zwischen den Ketten des Fahrzeugs angebracht (siehe Fig. 3b).

Dieses Gehäuse enthält einen aktiven Schwingkreis, der so angebracht ist, dass er ein elektromagnetisches Feld zum vorderen Teil des Fahrzeugs 9 ausstrahlt.

Der aktive Schwingkreis dient dazu, die Rolle des Detektors für den von der Übungsmine 1 getragenen passiven Schwingkreis 5 zu spielen.

Fig. 4 zeigt ein vereinfachtes elektrisches Schema der Simulationsvorrichtung der Erfindung.

Das Gehäuse enthält Detektionsmittel mit einem aktiven Schwingkreis, der eine Induktanz 11, eine Kapazität 12 und einen Generator 13 enthält und mit einem Variationsdetektor 14 verbunden ist. Der aktive Schwingkreis ist auf der gleichen Frequenz wie der von der Mine 1 getragene passive Schwingkreis 5 eingestellt.

Wenn das Detektorgehäuse in die Nähe der Mine 1 kommt, befindet sich der aktive Schwingkreis 11, 12, 13 im Ungleichgewicht durch die Kopplung, die zwischen dem aktiven Schwingkreis 11, 12, 13 und dem passiven Schwingkreis 5 entsteht. Dies überträgt sich z. B. durch eine Veränderung seiner Frequenz, seiner Schwingung oder seines Verbrauchs je nach verwendeter Montage (solche Montagen sind klassisch und dem Fachmann bekannt).

Der Variationsdetektor 14 bekannten Typs (beispielsweise ein Synchrondetektor) hat eine bestimmte Schwellensensibilität, so dass die Annäherung des aktiven Schwingkreises 11, 12, 13 bei einer vorgegebenen Entfernung des passiven Schwingkreises 5 erkannt werden kann. Diese Entfernung wird so gewählt, dass sie der Auslösung einer echten Mine durch das Fahrzeug entspricht.

Der Variationsdetektor wird mit einem Steuermittel 15 verbunden, das automatisch ein oder mehrere Signalisierungsmittel auslöst, je nach Wunsch des Benutzers, z. B.:

- die Auslösung einer Sirene 16,

- die Funkübertragung (Antenne 17) der Information, dass das Fahrzeug sich ausserhalb des Kampfes befindet, zu einem Übungsleitzentrum,

- die Unterbrechung der (elektrischen bzw. hydraulischen) Schaltungen 18, die in einem Energieversorgungsstromkreis des Fahrzeugs plaziert sind, die Unterbrechung führt zum Abschalten des Motors 39 bzw. zur Immobilisierung auf dem Gelände.

Das Steuermittel enthält z. B. einen Mikroprozessor, der die Auslösung der Signalisierungsmittel leitet (durch die Vermittlung von statischen Relais) je nach der durch den Verwender vorgenommenen Programmierung. Es könnte auch einen GPS-Empfänger enthalten, der die Koordinaten des Trägers bei seiner Begegnung mit der Mine errechnen kann, und Mittel zur Funkübertragung, die diese Koordinaten senden, und kann auch eine relative Information über die Natur der begegneten Mine senden (z. B. den Wert der Frequenz des passiven Schwingkreises oder einen gespeicherten Code, der dieser Frequenz zugewiesen ist). Das Steuermittel könnte natürlich auch mit konventionellen Mitteln hergestellt werden, z. B. durch elektromagnetische Relais, die durch eine logische verkabelte Schaltung gesteuert werden.

Es ist möglich, auf präzise Weise durch Spiel einerseits mit der Sensibilität des Variationsdetektors 14 und andererseits mit der Stärke des Generators 13 die Aktivierungsentfernung zu regeln.

Das Gehäuse 10 könnte natürlich auch nur einen Teil des Schwingkreises 11, 12, 13 enthalten, meistens enthält es die Induktanz 11.

Im Konkreten wird diese Induktanz in Form einer Spule hergestellt, man isoliert diese von der magnetischen Masse des Fahrzeugs durch einen Schirm aus einem Material mit hoher magnetischer Permeabilität (grösser gleich 1000) und hoher Widerstandsfähigkeit (höher 10&supmin;&sup6; Ω·m). Dieser Schirm wird z. B. hinten im Gehäuse 10 plaziert und könnte aus Mu-Metall hergestellt sein.

Solch eine Anordnung erlaubt es, den Einfluss des Trägers auf den Schwingkreis zu begrenzen.

Zum Beispiel könnte man einen passiven Schwingkreis 5 herstellen, der auf einer Frequenz zwischen 100 kHz und 10 Mhz eingestellt ist. Der vom Fahrzeug getragene aktive Schwingkreis funktioniert auf derselben Frequenz und hat eine Leistung unterhalb von 5 W (z. B.), wodurch der passive Schwingkreis auf einer Entfernung von 500 mm zwischen der Spule und der Mine erkannt werden kann. Man könnte so die Sensibilitätsschwelle derart regeln, dass die Mine nur dann erkannt wird, wenn sie sich unter dem Fahrzeug befindet und dies bei jeder Position der Mine im Verhältnis zum Boden. Man sieht also, dass die Erfindung eine sehr realistische Simulation der Funktionsweise einer Mine ermöglicht. Diese Simulation ist um so realistischer, je mehr das Steuermittel das Anhalten des Fahrzeugs und seine Ausser-Kampf-Setzung auslösen kann.

Die Funkübertragung des Fahrzeugzustands erlaubt eine Überprüfung auf Distanz des Übungsablaufs. Keines der verwendeten Mittel benötigt komplizierte Kalkulationsmittel. Man könnte das Fahrzeug mit komplexen Navigationsmitteln ausstatten, die mit den Funkübertragungsmitteln gekoppelt sind, um die Koordinaten des immobilisierten Fahrzeugs zum Übungsleitzentrum zu übertragen.

Die Erfindung wurde hier in ihrer Anwendung zur Simulation von Fahrzeugminen beschrieben. Es ist auch möglich, eine Tretminen-Übungsmine zu bestimmen, die mit einem der Erfindung entsprechenden passiven Schwingkreis ausgestattet ist. So wählt man eine andere Nutzungsfrequenz als die den Fahrzeugminen zugewiesene(n).

Jede an der Übung beteiligte Person wird mit einem individuell angepassten Detektor ausgestattet, der dem oberhalb beschriebenen entspricht und dessen Frequenz und Reichweite so gewählt werden, dass sie die Tretmine entdecken und ihre Auslösung simulieren (z. B. durch einen von der Person getragenen Alarm, der vielleicht an eine Farbpatrone gekoppelt ist, die die Kleidung markiert).

Man sieht, dass es durch die Erfindung nicht mehr nötig ist, den genauen Standort der verschiedenen Minen zu kennen, um die Übung realistisch durchzuführen. So ist es möglich, diese Minen durch alle bekannten Mittel zu verstreuen (Granate, Geschoss, Werfer).

Man bemerkt, dass durch eine angepasste Wahl der Funktionsfrequenzen eine Fahrzeugmine nicht durch eine Person entdeckt wird, wodurch die Übung realistischer wird.

Die verwendeten Minen sind vollkommen untätig und ihr Verlassen auf dem Gelände zieht keinerlei Risiko für die Zivilbevölkerung oder Tiere nach sich. Sie können sogar aus biologisch abbaubarem Material hergestellt werden, was ihre automatische Eliminierung erleichtert. Der passive Schwingkreis ist nicht toxisch und von geringen Abmessungen, er verschmutzt nicht das Gelände. Es ist dafür möglich, den Schwingkreis auf einem biologisch abbaubaren Etikett herzustellen (z. B. aus Papier).

Fig. 5 stellt eine Ausführungsvariante des passiven Schwingkreises 5 dar, der hier in Form einer von einem Etikett 4 getragenen Serigraphie dargestellt wird. Der Schwingkreis dieser Variante trägt eine Schmelzsicherung 19, die durch eine Verschlankung der serigraphierten Leiterbahn hergestellt wird.

In dieser Variante werden bei der Detektion des passiven Schwingkreises durch den Variationsdetektor 14 Mittel vorgesehen (z. B. ein Leistungsschalter), die den Generator 13 so steuern, dass dieser ein ausreichend starkes Signal aussendet, damit der von ihm in den passiven Schwingkreis 5 geleitete Strom die Schmelzsicherung 19 schmilzt.

Der Sinn dieser Variante liegt darin, den passiven Schwingkreis 5 in der Folge unwirksam zu machen. So wird die Übung noch realistischer, eine Übungsmine kann nur ein einziges Mal entdeckt werden.

Verschiedene Varianten sind möglich, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen.

So kann der von der Mine getragene passive Schwingkreis in Form einer starren, auf der Mine befestigten gedruckten Schaltung hergestellt werden oder im Inneren der Mine plaziert werden.

Diese Schaltung kann klassische elektronische Komponenten tragen (Kapazitäten, Widerstände, Induktanzen, Schmelzsicherungen), die auf die Bahnen der gedruckten Schaltung geschweisst werden.

Der passive Schwingkreis kann auch in Form einer biegsamen oder relativ flexiblen auf der Mine befestigten gedruckten Schaltung hergestellt werden, z. B. eine Glas/Epoxy-Schaltung oder eine Schaltung, die metallische Bahnen trägt, die durch ein Plastik verbunden werden.

Fig. 6 zeigt ein vereinfachtes elektrisches Schema einer Simulationsvorrichtung nach einem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung.

Dieses Beispiel unterscheidet sich vom vorherigen dadurch, dass das Steuermittel 15 eine Aktivitätsdauer- Kontrollvorrichtung 20 enthält.

Diese Vorrichtung enthält einen Speicher 22, in dessen Inneren eine Aktivitätsdauer für die Übungsminen eingegeben ist (z. B. mit einer Tastatur 23).

Sie enthält auch eine Uhr 21, einen Komparator 25 und ein statisches Relais 24.

Die Funktion dieses Ausführungsbeispiels ist die folgende:

Vor der Übung gibt man in den Speicher 22 die Aktivitätsdauer der verwendeten Übungsminen ein. Die Uhr wird zu Beginn der Übung so geregelt, dass der Zeitpunkt 0 der angenommenen Plazierung der Minen entspricht.

Das statische Relais 24 ist in normaler Position geschlossen. Somit werden die Signalisierungsmittel wie vorher gesteuert, wenn eine Mine durch den Variationsdetektor 14 entdeckt wird.

Wenn die durch die Uhr 21 angezeigte Zeit der im Speicher 22 eingegeben entspricht, löst der Komparator 25 die Öffnung des statischen Relais 24 aus.

Nach dieser Öffnung werden die Signalisierungsmittel nicht mehr bewegt, wenn das Fahrzeug (oder die Person) auf eine Übungsmine trifft.

Solch eine Variante kann die Übung noch realistischer machen.

Im Konkreten wird die Aktivitätsdauer-Kontrollvorrichtung 20 mit Hilfe eines Mikroprozessors gebildet, der die Funktion des Steuermittels 15 steuert.

Fig. 7 zeigt ein vereinfachtes elektrisches Schema einer Simulationsvorrichtung nach einem dritten Ausführungsbeispiel der Erfindung.

Die in dieser Vorrichtung enthaltenen Detektionsmittel enthalten zwei Generatoren 13a und 13b, jeder nährt einen anderen aktiven Schwingkreis, der durch eine Induktanz (11a, 11b) und eine Kapazität (12a, 12b) gebildet wird. Jeder aktive Schwingkreis wird auf einer anderen Frequenz eingestellt.

Diese Simulationsvorrichtung wird mit Übungsminen gebildet, die einen passiven Schwingkreis 5 des in Fig. 7 schematisierten Typs enthalten. Dieser Schwingkreis trägt eine Induktanz 6, auf deren Klemmen zwei Stromzweige montiert sind, jeder Zweig wird durch eine Kapazität (7a, 7b) und eine Schmelzsicherung (19a, 19b) gebildet, die in Reihe geschaltet sind.

Dieser passive Schwingkreis ist hier in einem ersten Zustand dargestellt, in dem keine Schmelzsicherung zerstört ist. Er hat also eine eigene Resonanzfrequenz Fr, die

entspricht.

Der aktive Schwingkreis (11a, 12a, 13a) wird so gewählt, dass er auf der Resonanzfrequenz Fr1 eingestellt ist. Mit solch einem passiven Schwingkreis bewirken die Variationen der Strömung, denen die Selbstinduktion ausgesetzt ist, einen Strom I, der sich in jeden Zweig im Verhältnis zum Wert der Kapazität Ca oder Cb dieses Zweigs verteilt. Die Kapazität des höchsten Werts (z. B. Ca) wird durch den stärksten Strom durchquert. Wenn man den Schwingkreis einem intensiven Feld der Frequenz Fr1 aussetzt, kann man einen Strom 11 auslösen, der die Schmelzsicherung 19a in diesem Zweig zum Schmelzen bringt.

Der passive Schwingkreis 5 wird so verändert und hat eine neue Resonanzfrequenz Fr2 = (2ff V LCb).

Der aktive Schwingkreis (11b, 12b, 13b) wird so gewählt, dass er auf dieser Resonanzfrequenz Fr2 eingestellt ist. So verfügt man über ein Mittel, um zwei unterschiedliche Typen von Minen wiederzuerkennen. Beide aktiven Schwingkreise (11a, 12a, 13a) und (11b, 12b, 13b) senden ständig. Wenn einer von beiden sich durch seine Kopplung mit einem passiven Schwingkreis 5 im Ungleichgewicht befindet, wird dieses Ungleichgewicht durch den zugewiesenen Variationsdetektor 14a oder 14b erkannt.

Im Fall von Fig. 7 ist es der Schwingkreis 11a, 12a, 13a, der auf der Frequenz Fr1 eingestellt ist, der die Nähe des passiven Schwingkreises 5 erkennt.

Wenn die Schmelzsicherung 19a geschmolzen ist, ist es der Schwingkreis 11b, 12b, 13b, der auf der Frequenz Fr2 eingestellt ist, der die Nähe des passiven Schwingkreises 5 mit beiden Schmelzsicherungen erkennt.

Die Variationsdetektoren 14a und 14b werden mit dem Steuermittel 15 verbunden, das im Ausführungsbeispiel eine Aktivitätsdauer-Kontrollvorrichtung 20 enthält.

Diese Vorrichtung enthält eine Uhr 21 und zwei Speicher oder Verzeichnisse 22a, 22b.

Jeder Speicher dient dazu, eine repräsentative Zahl von theoretischen Aktivitätsdauern der verwendeten Übungsmine zu empfangen.

Der Speicher 22a empfängt eine Aktivitätsdauer, die einer Übungsmine zugewiesen ist, deren passiver Schwingkreis die Resonanzfrequenz Fr1 hat, der Speicher 22b empfängt eine Aktivitätsdauer, die einer Übungsmine zugewiesen ist, deren passiver Schwingkreis die Resonanzfrequenz Fr2 hat.

Die Speicher werden durch eine Tastatur 23 oder eine Reihenverbindung programmiert.

Unterbrechungsmittel (z. B. statische Relais 26a, 26b) werden zwischen jedem Speicher 22a, 22b und den Signalisierungsmitteln (16, 18) angebracht. Jedes Mittel befindet sich normalerweise in offenem Zustand. Es wird durch den zugewiesenen Variationsdetektor 14a, 14b gesteuert. Die Entdeckung einer Übungsmine eines gewissen Typs löst so das diesem Minentyp zugewiesene Umschalten des Relais 26a, 26b aus.

Ein logischer Port OU 27 gruppiert die Ausgänge des Speichers 22a und 22b unterhalb des statischen Relais 26a, 2Gb. Der Ausgang dieses Ports gibt den Inhalt des Speichers 22a oder 22b, der der durch die aktiven Schwingkreise erkannten Mine entspricht. Dieser Inhalt wird verglichen (Komparator 25) mit dem Wert der durch die Uhr 21 gegebenen Zeit.

Das statische Relais 24 ist hier in seinem normalen Zustand offen. Wenn die Lebensdauer der erkannten Mine (T1 oder T2) nicht überschritten ist, schliesst sich das statische Relais 24 und löst die Bewegung der Signalisierungsmittel 16, 18 aus.

Wenn die Lebensdauer der Mine überschritten ist, ist das Relais 24 normalerweise offen, die Signalisierungsmittel werden nicht ausgelöst.

Als Variante ist es natürlich auch möglich, ein statisches Relais 24 vorzusehen, das in seinem normalen Zustand geschlossen ist. In diesem Fall montiert man den Komparator 25 so, dass das Relais sich öffnet, wenn die Lebensdauer der entdeckten Mine überschritten ist, und die Signalisierungsmittel nicht ausgelöst werden.

So sieht man eine Zeitverzögerung zur Schliessung des statischen Relais 24 vor, damit das Fahrzeug sich von der betrachteten Mine entfernen kann, um die Berücksichtigung einer anderen Mine anderen Typs durch das Fahrzeug zu ermöglichen, deren Aktivitätsdauer noch nicht überschritten ist. Man könnte solch eine Zeitverzögerung durch die Entdeckung der Entfernung des vorher entdeckten Schwingkreises ersetzen (Rückkehr zum Initialzustand des aktiven Schwingkreises)

Im Konkreten wird die Kontrollvorrichtung der Aktivitätsdauer 20 noch mit Hilfe eines Mikroprozessors hergestellt, der die Funktion des Steuermittels 15 steuert. Das Steuermittel könnte wie vorher durch die Antenne 17 relative Parameter an die entdeckte Mine übermitteln, z. B. die Koordinaten des Trägers bei Begegnung mit der Mine, die Natur der begegneten Mine (Frequenz des passiven Schwingkreises oder des dieser Frequenz zugewiesenen Codes) Diese Übermittlung könnte gesteuert werden, egal ob die Aktivitätsdauer der Mine überschritten ist oder nicht. Die relative Information zur Natur der Mine könnte z. B. am Ausgang des Ports OU 27 abgenommen werden.

Dieses Ausführungsbeispiel der Erfindung wurde mit einem passiven Schwingkreis beschrieben, der zwei Zweige Kapazität/Schmelzsicherung enthält, die an die Klemmen der Induktanz angeschlossen sind, mit einer Simulationsvorrichtung, die aus zwei aktiven Schwingkreisen besteht. Es ist natürlich möglich, einen passiven Schwingkreis zu bestimmen, der von einem auf die Mine geklebten Etikett getragen wird und mit mehren Zweigen Kapazität/Schmelzsicherung versehen ist. Solch ein passiver Schwingkreis könnte so viele unterschiedliche Resonanzfrequenzen haben wie Zweige, die eine Kapazität tragen. Man wählt eine dieser Frequenzen durch Schmelzen einer bestimmten Anzahl von Schmelzsicherungen.

Um solch einen Ablauf zu realisieren, benutzt man praktischerweise eine Programmierungsvorrichtung, die einen aktiven Schwingkreis enthält (analog zu dem am Fahrzeug verwendeten), aber der es möglich ist, die Frequenz und Stärke des gesendeten Signals zu verändern. Dieser aktive Schwingkreis erlaubt zunächst, die Schwingungsfrequenz des passiven Schwingkreises zu bestimmen. Wenn der Schwingkreis auf dieser Frequenz einmal eingestellt ist, bewegt der Operator einen Schalter, mit dem die Steuerung eines Stärkesignals zu dieser Schwingungsfrequenz gesteuert werden kann. Wie es vorher beschrieben wurde, schmilzt dieses Signal die Schmelzsicherung, die sich in dem Zweig befindet, der die Kapazität mit dem höchsten Wert hat, und modifiziert so die dem passiven Schwingkreis eigene Frequenz.

Die Vorgänge zur Suche der Resonanzfrequenz und dann der Steuerung eines Stärkesignals werden so oft wie nötig wiederholt, um verschiedene Schmelzsicherungen des passiven Schwingkreises zu schmelzen und ihm eine eigene gewünschte Frequenz zu geben.

Als Variante könnte man die Programmierung des passiven Schwingkreises dadurch herstellen, dass man mechanisch die Zweige durchschneidet, die aus dem passiven Resonanzkreis ausgeschlossen sein müssen.

Als Beispiel ist es möglich, einen passiven Schwingkreis zu bilden, der eine Induktanz L = 5uH trägt und drei Kapazitäten Ca = 10 nF, Cb = 5 nF und Cc = 1 nF. Solch ein Schwingkreis kann drei Resonanzfrequenzen haben: Fr1 = 563 kHz (wenn die drei Kapazitäten aktiv sind), Fr2 = 919 kHz (wenn nur Cb und Cc aktiv sind) und Fr3 = 2250 kHz (wenn nur Cc aktiv ist). Diese drei Frequenzen sind ausreichend weit voneinander entfernt, um eine leichte Unterscheidung der drei verschiedenen Minentypen zu gewährleisten.

Die vom Fahrzeug (oder von einer Person) getragene Simulationsvorrichtung enthält also drei aktive Schwingkreise, die auf diese drei möglichen Frequenzen eingestellt sind.

Fig. 7 beschreibt ein Ausführungsbeispiel, in dem die Minen unterschiedliche Aktivitätsdauern haben können, jede Dauer wird einer anderen Frequenz des passiven Schwingkreises zugewiesen.

Es ist möglich, eine andere Herstellungsart zu bestimmen, in der man jeder möglichen Frequenz des passiven Schwingkreises keine unterschiedliche Aktivitätsdauer, sondern eine unterschiedliche Natur der Mine zuweist.

Man könnte z. B. vorsehen, dass der passive Schwingkreis 5, der seine beiden Schmelzsicherungen 19a und 19b trägt und eine Frequenz Fr1 hat, einer Panzermine entspricht, und der passive Schwingkreis, in dem die Schmelzsicherung 19a geschmolzen ist und der die Frequenz Fr2 hat, einer Tretmine entspricht.

Die in diesem Fall verwendete Simulationsvorrichtung ähnelt der in Fig. 7 beschriebenen. Sie unterscheidet sich dadurch, dass die Ausgänge der Speicher 22a, 22b nach dem Relais 26a und 26b nicht mit dem Uhrensignal verglichen werden (Unterdrückung des Komparators 25 und des Ports OU 27). Tatsächlich wird die Information "Minentyp" (z. B. durch die Speicher 22a, 22b geliefert) verwendet, um die Signalisierungsmittel 16, 18 zu steuern. Diese Mittel könnten bei jedem Minentyp anders sein. Eine Mine "Panzerabwehr" bewirkt z. B. den Stillstand des Fahrzeugs und eine Tretmine nur ein Lärmsignal. Wie vorher können die Steuermittel die Koordinaten des Fahrzeugs und die Charakteristika der begegneten Mine übertragen.

Solch eine Herstellungsart ist vor allem vorteilhaft, weil mit einem einzigen Modell des passiven Schwingkreises unterschiedliche Minentypen simuliert werden können.

In den mit Bezug zu den Fig. 6 und 7 beschriebenen Herstellungsarten sieht man nach der Erkennung einer Mine, deren Aktivitätsdauer nicht abgelaufen ist, die Aussendung eines Stärkesignals von ausreichender Intensität durch den Generator 13 vor, damit der Strom, den er in den passiven Schwingkreis 5 leitet, die Schmelzsicherung 19 zum Schmelzen bringt. Wenn der Schwingkreis 5 mehrere noch nicht zerstörte Schmelzsicherungen enthält, wird die Dauer des Signals ausreichend gewählt, um eine Zerstörung aller Schmelzsicherungen und die Ausserbetriebsetzung des passiven Schwingkreises zu gewähren.

Fig. 8 zeigt ein vereinfachtes elektrisches Schema der Simulationsvorrichtung nach einem vierten Ausführungsbeispiel der Erfindung.

Diese Vorrichtung wird noch mit einem passiven Schwingkreis 5 verbunden dargestellt, der mindestens zwei Zweige Kapazität/Schmelzsicherung enthält, die parallel zu den Klemmen der Induktanz 6 angebracht sind.

Der aktive Schwingkreis unterscheidet sich von den vorher beschriebenen dadurch, dass die Detektionsmittel einen Wobbelfrequenz-Generator 28 enthalten, der mit einer Sendespule 29 verbunden ist. Die Wobbelfrequenz-Generatoren sind dem Fachmann gut bekannt. Sie liefern ein Signal, dessen Frequenz periodisch zwischen zwei fixierten Grenzen schwankt. Solche Generatoren werden üblicherweise in der Elektronik verwendet, z. B. zur Regelung der Radio- oder Fernsehempfängern zugewiesenen Schwingkreise.

Der Generator ist wie vorher mit einem Variationsdetektor 14 gekoppelt, der selber mit Steuermitteln 15 verbunden ist. Diese enthalten einen Rechner 30, der das Signal des Variationsdetektors (Verbindung 32) sowie das durch den Generator (Verbindung 31) gelieferte Signal empfängt. Der Rechner bestimmt so den Wert der durch den Generator 28 gesendeten Frequenz F, für die eine Kopplung mit dem passiven Schwingkreis 5 erkannt wurde.

Er ist auch mit zwei Speichern oder Verzeichnissen 22a, 22b verbunden, die jeder eine repräsentative Anzahl von theoretischen Aktivitätsdauern der verwendeten Übungsmine enthalten. Durch Programmierung des Rechners 30 hat man jedem Speicher eine bestimmte Frequenz des Generators 28 zugewiesen. Der Rechner ist auch so programmiert, dass er seinem Ausgang 33 den Inhalt des der erkannten Frequenz entsprechenden Speichers liefert. Diese Anzahl wird mit dem Signal der Uhr 21 verglichen (Komparator 25); wenn die "Aktivitätsdauer" der entdeckten Mine überschritten ist, werden die Unterbrechungsmittel 24 so gesteuert, dass die Steuerung der Signalisierungsmittel (16, 18) nicht mehr möglich ist.

Das statische Relais 24 ist z. B. normalerweise offen und seine Schliessung wird durch den Komparator 25 gesteuert, wenn die Aktivitätsdauer der Mine nicht überschritten ist. Es ist natürlich möglich, mit dieser Herstellungsart mehr als zwei Typen von passiven Schwingkreisen zu entdecken. Es ist auch möglich, keine unterschiedlichen Aktivitätsdauern zu berücksichtigen, sondern den Komparator 25 und das Relais 24 durch ein Steuermittel einer Signalisierung zu ersetzen, die dem entdeckten Minentyp (Panzer- oder Tretmine) angepasst ist.

Es ist auch vorteilhaft, ein Stärkesignal zu steuern, mit dem der entdeckte passive Schwingkreis ausser Betrieb gesetzt werden kann.

Der Vorteil dieser Variante besteht darin, dass man mit einem einzigen Generator 28 die Simulationsvorrichtung vielen unterschiedlichen passiven Schwingkreisen anpassen kann. Doch man bevorzugt die Variante, die mehrere Generatoren enthält, die ihre Signale auf simultane Art aussenden (Fig. 7), wenn die Simulationsvorrichtung durch ein schnelles Fahrzeug (Geschwindigkeit höher als 30 km/h) eingesetzt werden muss.

Fig. 9 zeigt eine Simulationsvorrichtung nach einer fünften Herstellungsart der Erfindung.

Diese Art unterscheidet sich von den vorherigen dadurch, dass die Detektionsmittel einerseits einen Generator 36 enthalten, der einen aktiven Schwingkreis enthält und an eine Sendespule 37 gekoppelt ist, und andererseits eine Empfangsspule 41, die mit einer Empfangsverstärkerschaltung 40 verbunden ist.

Ein Passbandfilter 38 empfängt die durch den Generator 36 ausgestrahlten und die durch die Schaltung 40 empfangenen und verstärkten Signale. Er isoliert im von der Spule 41 empfangenen Signal die Frequenzstrahlen, die vom von der Spule 37 gesendeten Magnetfeld ausgehen, um durch äussere Felder verursachte Störungen auszuschalten.

Der Filter könnte z. B. ein Synchronfilter sein, dessen Prinzip dem Fachmann gut bekannt ist.

Der Filter wird mit einem Variationsdetektor 14 verbunden, der selber mit einem Steuermittel 15 verbunden ist, das in irgendeiner der vorher beschriebenen Formen hergestellt werden kann.

Die Funktion dieser Vorrichtung ist die folgende:

Wenn die Vorrichtung in die Nähe einer Übungsmine der Erfindung mit einem passiven Schwingkreis 5 kommt, erzeugt das durch die Spule 37 erzeugte Feld einen Strom im passiven Schwingkreis 5.

Dieser Strom löst eine Veränderung des Magnetfelds in der Nähe des passiven Schwingkreises aus. Diese Veränderung zieht eine Variation der Spannungsstärke an den Klemmen der Empfangsspule 41 nach sich. Diese Variation wird vom Detektor 14 erkannt und löst die Berücksichtigung einer Mine durch die Steuermittel 15 und die eventuelle Auslösung der Signalisierungsmittel 16, 18 aus.

Der Vorteil solch einer Variante der Erfindung liegt darin, dass die Funktion "Erzeugung eines Magnetfelds" von der Funktion "Erkennung einer Störung des Felds" getrennt werden kann. Man kann also verschiedene Induktanz-Werte für die Spulen 37 und 41 wählen, die der Funktion jeder Spule gut angepasst sind.

Man erkennt so leichter durch die passiven Schwingkreise ausgelöste Ungleichgewichte des Magnetfelds, daraus resultiert eine Sensibilitätserhöhung des Detektors.

Ein anderer Vorteil dieser Variante ist, dass die Sendespule und die Empfangsspule an verschiedenen Plätzen angebracht werden können.

So plaziert man bei Einbau der Simulationsvorrichtung an einem Fahrzeug die beiden Spulen vorzugsweise im vorderen unteren Bereich des Fahrzeugs, jede Spule wird in der Nähe einer anderen Seite des Fahrzeugs angebracht.

So könnte man die Sendespule 37 in der Nähe des vorderen rechten Reifens anbringen (oder der rechten Kette) und die Empfangsspule 41 in der Nähe des vorderen linken Reifens (oder der linken Kette).

Man könnte auch die Sendespule vorne am Fahrzeug anbringen und die Empfangsspule hinten am Fahrzeug.

In jedem Fall werden die Spulen möglichst so angeordnet, dass die Sendespule 37 ihr Magnetfeld zum Boden unter dem Fahrzeug sendet, und die Empfangsspule so, dass sie einen maximalen magnetischen Strom vom Boden empfängt.

Solch eine Anordnung favorisiert die Detektion von Übungsminen, die unter dem Fahrzeug angebracht sind, also von Minen, die aus Einsatzgesichtspunkten an so einem Ort angebracht werden, dass sie normalerweise durch das Fahrzeug gezündet werden.

Mit einer angepassten Sensibilitätsregulierung wird es so möglich, nur die Minen zu entdecken, die sich tatsächlich unter dem Fahrzeug befinden und nicht die, die sich auf der einen oder der anderen Seite des Fahrzeugs befinden. Die Vorrichtung der Erfindung erstellt somit eine Simulation, die noch mehr der Einsatzrealität entspricht.

Es ist natürlich möglich, diese Ausführungsart mit den vorher beschriebenen Arten zu kombinieren.

Man könnte vor allem mehrere Paare Sender (36)/ Empfänger (40) vorsehen, die jedes an eine andere Detektionsfrequenz gebunden sind, um Minen von unterschiedlicher Natur oder Aktivitätsdauer zu erkennen (Kombination dieses Ausführungsbeispiels mit dem aus Fig. 7).

Man könnte auch für den Generator 36 einen Wobbelfrequenz-Generator vorsehen (Kombination dieses Ausführungsbeispiels mit dem aus Fig. 8).

Gegenstand der Erfindung ist auch eine Simulationsvorrichtung eines Minenräumgeräts. Solch eine Vorrichtung wird mit Bezug auf Fig. 9 beschrieben.

Diese Simulationsvorrichtung wird mit den Übungsminen der Erfindung hergestellt, d. h. die mit einem passiven Schwingkreis ausgestattet sind, der eine oder mehrere Kapazitäten (7a, 7b) enthält.

Er enthält einen Generator 13, der mit einer Sendespule 29 gekoppelt ist. Die Frequenz des Generators könnte vorzugsweise durch Steuermittel 15 (Verbindung 34) geregelt werden. Der Generator wird noch mit einem Variationsdetektor 14 verbunden, dessen Ausgangssignal auf einem Rechner 30 der Steuermittel 15 angebracht ist. Die Speicher oder Verzeichnisse 22a, 22b empfangen jeder eine repräsentative Anzahl einer theoretischen Aktivitätsdauer der verwendeten Übungsmine.

Der Rechner überprüft, ob eine entdeckte Mine aktiv ist oder nicht und steuert eventuell die Signalisierungsmittel 16a, 16b, wenn die Mine "aktiv" ist.

Die Intensität des vom Generator gesendeten Signals wird ausreichend hoch gewählt, damit die vom passiven Schwingkreis getragene(n) Schmelzsicherung(en) geschmolzen wird (werden). Obwohl die Intensität ständig ausreichend hoch ist, um die passiven Schwingkreise zu neutralisieren, löst die Annäherung solch eines Schwingkreises in der Praxis eine Störung des gesendeten Signals aus, das ausreicht, um eine Detektion zu gewährleisten und die Sendung eines (z. B. sonoren) Signals zu erlauben, das die Zerstörung einer Mine anzeigt.

Auf mit Bezug zu Fig. 7 beschriebene analoge Weise könnte man mehrere Generatoren vorsehen, die verschiedene Sendefrequenzen haben, damit die Erkennung mehrerer verschiedener Minentypen möglich ist.


Anspruch[de]

1. Übungsmine (1), die mindestens einen passiven Schwingkreis (5) enthält, der auf einer bestimmten Frequenz eingestellt ist und dazu dient, durch mindestens einen aktiven Schwingkreis erkannt zu werden, der durch eine Person oder ein Fahrzeug getragen wird, dadurch gekennzeichnet, dass der passive Schwingkreis (5) mindestens ein schmelzbares oder zerstörbares Teil (19) enthält.

2. Übungsmine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der passive Schwingkreis (5) mindestens eine Klemmeninduktanz (6) enthält, an der mindestens zwei Schaltungszweige montiert sind, jeder Zweig wird durch eine Kapazität (7a, 7b) und ein schmelzbares oder zerstörbares Teil (19a, 19b) gebildet, die in Reihe geschaltet sind.

3. Übungsmine nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der passive Schwingkreis (5) in Form einer starren gedruckten Schaltung hergestellt wird, die auf der Mine (1) befestigt wird.

4. Übungsmine nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der passive Schwingkreis (5) in Form einer biegsamen gedruckten Schaltung hergestellt wird, die auf der Mine befestigt wird.

5. Übungsmine nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der passive Schwingkreis (5) durch Serigraphie einer leitenden Farbe gebildet wird.

6. Übungsmine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Serigraphie von einem auf die Mine geklebten Etikett (4) getragen wird.

7. Programmierungsvorrichtung einer Mine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen aktiven Schwingkreis enthält, der ein Signal mit regelbarer Frequenz und Intensität erzeugt und durch den die Schwingfrequenz des von der Mine getragenen passiven Schwingkreises (5) erkannt werden kann und der einen Schalter enthält, durch den die Erzeugung eines Leistungssignals auf dieser Schwingfrequenz gesteuert werden kann, das Signal dient dazu, die mit dem passiven Schwingkreis (5) der Mine verbundene Schmelzsicherung (19) zu schmelzen.

8. Simulationsvorrichtung der Wirkungsweise einer Mine, die Mittel zur Erkennung mindestens eines passiven Schwingkreises enthält, der von einer Übungsmine getragen wird, die Mittel enthalten mindestens einen aktiven Schwingkreis (11, 12, 13), dadurch gekennzeichnet, dass sie einen Variationsdetektor (14) enthält, der die Ausstrahlung eines Leistungssignals durch den aktiven Schwingkreis steuert, das Signal dient dazu, mindestens ein schmelz- oder zerstörbares Teil (19), das mit dem von der Mine getragenen passiven Schwingkreis (5) verbunden ist, zu schmelzen.

9. Simulationsvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Erkennungsmittel mindestens eine Empfangsspule (41) tragen, die mit Verstärkungsmitteln (40) und einem Passbandfilter (38) gekoppelt ist.

10. Simulationsvorrichtung nach einem der Ansprüche 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Erkennungsmittel mindestens zwei aktive Schwingkreise (11a, 12a, 13a und 11b, 12b, 13b) tragen, jeder Schwingkreis ist auf einer anderen eigenen Frequenz eingestellt oder einstellbar und erlaubt es so, mindestens zwei passive Schwingkreise (5) zu erkennen und zu unterscheiden, die von zwei verschiedenen Übungsminen getragen werden.

11. Simulationsvorrichtung nach einem der Ansprüche 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass der aktive Schwingkreis (28, 29) so entworfen wird, dass er ein Wobbelfrequenzsignal in einem solchen Frequenzband liefern kann, das die Erkennung mindestens zweier passiver Schwingkreise ermöglicht, die von zwei verschiedenen Übungsminen getragen werden.

12. Simulationsvorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der aktive Schwingkreis (11, 12, 13) oder der Filter (38) mit einem Variationsdetektor (14) verbunden ist, dessen Sensibilitätsschwelle so bestimmt ist, dass eine Positionierung dieses aktiven Schwingkreises auf einer durch einen mit der Mine verbundenen passiven Schwingkreis (5) gegebenen Entfernung erkannt wird.

13. Simulationsvorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Variationsdetektor (14) ein Signalisierungsmittel (16, 18) steuert.

14. Simulationsvorrichtung nach einem der Ansprüche 12 oder 13 und einem Fahrzeug angepasst, dadurch gekennzeichnet, dass die Signalisierungsmittel Trennungsmittel (18) enthalten, die in einem Energieversorgungsstromkreis des Fahrzeugs angebracht sind, der Variationsdetektor (14) bewegt diese Mittel so, dass ein Anhalten des Fahrzeugs gesteuert wird.

15. Simulationsvorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Kontrollvorrichtung (20) mit mindestens der Aktivitätsdauer einer Übungsmine enthält, die Vorrichtung trägt eine Uhr (21) und mindestens einen Speicher oder ein Verzeichnis (22) zum Empfang mindestens einer repräsentativen Anzahl von Aktivitätsdauern, diese Kontrollvorrichtung steuert Unterbrechungsmittel (24) so, dass die Steuerung der Signalisierungsmittel (16, 18) durch den Variationsdetektor (14) nicht mehr möglich ist, wenn die dieser erkannten Mine zugewiesene Aktivitätsdauer abgelaufen ist.

16. Simulationsvorrichtung nach Anspruch 15 zur Verwendung mit einer Mine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Kontrollvorrichtung (20) mit mindestens zwei Aktivitätsdauern einer Übungsmine trägt, die Vorrichtung enthält Mittel, mit denen die Übereinstimmungsfrequenz des erkannten passiven Schwingkreises bestimmt und dieser Frequenz eine der gespeicherten Aktivitätsdauern (22a, 22b) zugewiesen werden kann, so dass die Steuerung der Signalisierungsmittel durch den Variationsdetektor nicht mehr möglich ist, wenn die der erkannten Mine zugewiesene Aktivitätsdauer abgelaufen ist.

17. Simulationsvorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 16 und einem Fahrzeug angepasst, dadurch gekennzeichnet, dass der aktive Schwingkreis eine Spule trägt, die auf einem vorderen Teil des Fahrzeugs befestigt ist und von diesem durch einen Schirm aus einem Material mit hoher magnetischer Permeabilität und hohem spezifischem Widerstand isoliert ist.

18. Simulationsvorrichtung einer Minensäuberungsaktion, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen Signalerzeuger (13) mit einer bestimmten Frequenz enthält, dieses Signal hat eine so gewählte Intensität, dass die Schmelzsicherung(en) (19), die mit einem durch eine Übungsmine getragenen passiven Schwingkreis (5) verbunden ist (sind), schmilzt (schmelzen).







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