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Dokumentenidentifikation DE69800540T2 09.08.2001
EP-Veröffentlichungsnummer 0882601
Titel Thermische Übertragungsaufzeichnungsmaterial mit einer Abziehschicht aus Wachs
Anmelder Fujicopian Co., Ltd., Osaka, JP;
Alps Electric Co., Ltd., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Sogabe, Jun, Nishiyodogawa-ku, Osaka-fu, JP;
Hoshino, Tetsuo, Nishiyodogawa-ku, Osaka-fu, JP;
Asabe, Yoshiyuki, Otsukamachi, Tokyo-to, JP;
Arauchi, Susumu, Otsukamachi, Tokyo-to, JP;
Inoue, Yasutoshi, Otsukamachi, Tokyo-to, JP;
Ogiyama, Osamu, Otsukamachi, Tokyo-to, JP
Vertreter Tiedtke, Bühling, Kinne & Partner, 80336 München
DE-Aktenzeichen 69800540
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 02.06.1998
EP-Aktenzeichen 981100332
EP-Offenlegungsdatum 09.12.1998
EP date of grant 28.02.2001
Veröffentlichungstag im Patentblatt 09.08.2001
IPC-Hauptklasse B41M 5/34
IPC-Nebenklasse B41M 5/38   

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf ein Thermotransfer- Aufzeichnungsmedium zur Verwendung in Thermotransfer- Aufzeichnungsvorrichtungen, wie etwa Thermodruckern und Faksimileendgeräten. Tnsbesondere bezieht sich die Erfindung auf ein Thermotransfer-Aufzeichnungsmedium zur Erzeugung eines Vielfarben- oder Vollfarbenbildes durch Überlagerungstransfer von mehreren unterschiedlichen Farbtinten.

Bisher wurde die Erzeugung eines Vielfarben- oder Vollfarbenbildes so durchgeführt, dass mehrere unterschiedliche Farbtinten übereinandergelagert auf einen Empfänger mittels eines Thermotransferdruckers oder dergleichen übertragen wurden, um ein Vielfarben- oder Vollfarbenbild zu bilden, welches eine Region einschließt, die eine Farbe auf Grund einer subtraktiven Farbmischung entwickelte. Als das Thermotransfer- Aufzeichnungsmedium für ein solches Verfahren wurde weitverbreitet ein Medium mit einer Struktur eingesetzt, in dem zur Verbesserung der Übertragbarkeit eine ein Wachs als einen Hauptinhaltsstoff umfassende Freisetzungsschicht zwischen einer Grundschicht und einer Farbtintenschicht eingefügt ist.

Wenn mehrere unterschiedliche Farbtinten zur Erzeugung eines Vielfarben- oder Vollfarbenbildes auf einen Empfänger durch Verwendung des vorstehend erwähnten Thermotransfer-Aufzeichnungsmediums überlagert übertragen werden, liegt die ein Wachs als einen Hauptinhaltsstoff umfassende Freisetzungsschicht auf der Oberseite der auf dem Empfänger gebildeten Tintenpunkte der ersten Farbe vor, und verursacht dadurch folgendes Problem, dass die Tintenpunkte der zweiten Farbe auf Grund der auf den Tintenpunkten der ersten Farbe vorhandenen Freisetzungsschicht nicht auf den Tintenpunkten der ersten Farbe zufriedenstellend überlagert werden können.

Die EP-A-0 689 504 offenbart ein Thermotransfer- Aufzeichnungsmedium zur Erzeugung von Farbbildern, welches wenigstens eine Region einschließt, in der zur Entwicklung einer Farbe auf Grund einer subtraktiven Farbmischung jeweils Tintenpunkte unterschiedlicher Farben übereinandergelagert sind. Das Aufzeichnungsmedium umfasst eine Grundschicht, eine gelbe wärmeschmelzbare Tintenschicht, eine magentafarbige wärmeschmelzbare Tintenschicht und eine cyanfarbige wärmeschmelzbare Tintenschicht, die nebeneinander auf der Grundschicht in einer vorbestimmten Reihenfolge angeordnet sind, und jeweils ein Wachs umfassende, entsprechende Freisetzungsschichten zwischen der Grundschicht und den jeweiligen Farbtintenschichten eingefügt sind. Die Schmelzviskositäten bei einer vorbestimmten Temperatur der jeweiligen Freisetzungsschichten, die den jeweiligen Farbtintenschichten entsprechen, werden schrittweise in der Reihenfolge kleiner, in der die jeweiligen Farbtintenschichten übertragen werden. Ein solches Thermotransfer-Aufzeichnungsmedium weist eine gute Übertragbarkeit auf und kann ein gesteigertes Punktübertragungsverhältnis ergeben.

Die EP-A-0 510 661 offenbart ein Sublimationstransferverfahren und ein in der Wärme schmelzendes Transfermedium. Gemäß dem Sublimationstransferverfahren wird eine wärmeschmelzbare Tintenschicht, die einen Sublimationsfarbstoff enthält, mittels Schmelzen übertragen, um ein Original (Master) mit einem Bild der Tinte zu ergeben, und der Sublimationsfarbstoff in dem Tintenbild wird zur Erzeugung eines gefärbten Bildes auf einem Substrat mit Wärme übertragen. Gemäß diesem Verfahren wird ein in der Wärme schmelzendes Transfermedium verwendet, in dem die eine wachsartige Substanz als eine Hauptkomponente umfassende Freisetzungsschicht zwischen einer Grundschicht und der Tintenschicht bereitgestellt wird, oder in dem eine Haftschicht, die eine wachsartige Substanz als eine Hauptkomponente umfasst, auf der Tintenschicht bereitgestellt wird, oder in dem sowohl die Freisetzungsschicht als auch die Haftschicht bereitgestellt werden. Das Freisetzungsvermögen der Tintenschicht von der Grundschicht und das Haftvermögen der Tintenschichten untereinander sind verbessert.

Die US-A-5,053,267 offenbart ein wärmeempfindliches Bildtransfer-Aufzeichnungsmedium, welches einen Träger und eine auf dem Träger gebildete Freisetzungsschicht umfasst, welche als die Hauptkomponente ein wärmeschmelzbares Material umfasst und auf welcher eine transparente wärmeschmelzbare Tintenschicht aufgetragen ist, die eine Vielzahl auf der Freisetzungsschicht nebeneinander gebildeter Bereiche von wärmeschmelzbaren Tinten unterschiedlicher Farbe umfasst. Die Schmelzviskosität der wärmeschmelzbaren Tintenschicht ist größer als die Schmelzviskosität der Freisetzungsschicht.

Hinsichtlich des vorstehend angesprochenen Problems des Stands der Technik, ist es eine Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren zu schaffen, in dem Tintenpunkte einer zweiten Farbe zufriedenstellend auf Tintenpunkte der ersten Farbe übertragen werden, wenn ein Farbbild durch die Verwendung eines Thermotransfer-Aufzeichnungsmediums gebildet wird, das eine Struktur aufweist, in der eine ein Wachs als einen Hauptinhaltsstoff umfassende Freisetzungsschicht zwischen einer Grundschicht und einer Farbtintenschicht eingefügt ist.

Diese und weitere Aufgaben der Erfindung werden aus der nachstehenden Beschreibung offensichtlich.

Die Erfindung stellt ein Thermotransfer-Aufzeichnungsmedium zur Erzeugung eines Farbbildes durch übereinandergelagertes Übertragen von mehreren unterschiedlichen Farbtinten bereit, das folgendes umfasst: eine Grundschicht, eine auf der Grundschicht vorgesehene Farbtintenschicht und eine ein Wachs umfassende Freisetzungsschicht, die zwischen der Grundschicht und der Farbtintenschicht eingefügt ist,

wobei die Dicke d&sub1; der Freisetzungsschicht für eine erste Farbe und die Dicke d&sub2; der Freisetzungsschicht für eine zweite Farbe die durch die Formel (I) dargestellte Beziehung erfüllen:

d&sub1; < d&sub2; < 2,0 d&sub1; (I)

In einer Ausführungsform der Erfindung liegt die Dicke d&sub1; der Freisetzungsschicht für die erste Farbe zwischen 0,05 und 0,7 um.

In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung sind mehrere unterschiedliche Farbtintenschichten nebeneinander auf einer einzelnen Grundschicht mit jeweiligen dazwischenliegenden Freisetzungsschichten angeordnet.

In noch einer weiteren Ausführungsform der Erfindung sind mehrere unterschiedliche Farbtintenschichten auf getrennten Grundschichten mit jeweiligen dazwischenliegenden Freisetzungsschichten angeordnet.

Fig. 1 ist eine schematische Schnittansicht, die eine Situation zeigt, in der ein Farbbild durch Überlagerungstransfer unter Anwendung eines Beispiels des erfindungsgemäßen Thermotransfer-Aufzeichnungsmediums auf einem Thermotransferdrucker erzeugt wird.

Fig. 2 ist eine Teildraufsicht, die ein Druckmuster von Tintenpunkten einer zweiten Farbe zeigt, das in einem Drucktest unter Anwendung des erfindungsgemäßen Thermotransfer-Aufzeichnungsmediums eingesetzt wird.

Die in der Erfindung verwendeten Begriffe "erste Farbe" und "zweite Farbe" sind folgendermaßen definiert: Wenn zwei unterschiedliche Farbtinten übereinandergelagert übertragen werden, ist die eine Farbe, die vor der anderen Farbe übertragen wird, die "erste Farbe", und die andere Farbe, die auf die erste Farbe übertragen wird, die "zweite Farbe". Falls beispielsweise drei unterschiedliche Farbtinten, gelb (hierin nachstehend in einigen Fällen als "Y" ausgewiesen), magenta (hierin nachstehend in einigen Fällen als "M" ausgewiesen) und cyan (hierin nachstehend in einigen Fällen als "C" ausgewiesen), in der Reihenfolge Y, M und C überlagert übertragen werden, ist Y eine erste Farbe und M eine zweite Farbe, wenn die Übertragung von Y und M betrachtet wird, und M ist eine erste Farbe und C eine zweite Farbe, wenn die Übertragung von M und C betrachtet wird.

Die Begriffe "Freisetzungsschicht für eine erste Farbe" und "Freisetzungsschicht für eine zweite Farbe" sind folgendermaßen definiert: Die Freisetzungsschicht, die zwischen einer Grundschicht und einer die erste Farbe ergebenden Farbtintenschicht eingefügt ist, ist die Freisetzungsschicht für die erste Farbe. Die Freisetzungsschicht, die zwischen einer Grundschicht und einer die zweite Farbe ergebenden Farbtintenschicht eingefügt ist, ist die Freisetzungsschicht für die zweite Farbe.

Das erfindungsgemäße Thermotransfer-Aufzeichnungsmedium besitzt die Struktur, in der eine ein Wachs als einen Hauptinhaltsstoff umfassende Freisetzungsschicht zwischen einer Grundschicht und einer Farbtintenschicht eingefügt ist. Das erfindungsgemäße Thermotransfer-Aufzeichnungsmedium schließt zwei Ausführungsformen ein: In einer Ausführungsform sind mehrere unterschiedliche Farbtintenschichten nebeneinander auf einer einzelnen Grundschicht mit dazwischenliegenden jeweiligen Freisetzungsschichten angeordnet; und in einer weiteren Ausführungsform sind mehrere unterschiedliche Farbtintenschichten auf getrennten Grundschichten mit dazwischenliegenden jeweiligen Freisetzungsschichten angeordnet.

Das erfindungsgemäße Thermotransfer-Aufzeichnungsmedium ist dadurch gekennzeichnet, dass die Dicke d&sub1; der Freisetzungsschicht für eine erste Farbe und die Dicke d&sub2; der Freisetzungsschicht für eine zweite Farbe die durch die Formel (I) dargestellte Beziehung:

d&sub1; < d&sub2; < 2,0 d&sub1; (I)

und bevorzugt die durch die Formel (II) dargestellte Beziehung erfüllen:

1, 1 d&sub1; < d&sub2; < 1,5 d&sub1; (II)

Auf Grund des Merkmals, dass die Dicke d&sub1; der Freisetzungsschicht für die erste Farbe und die Dicke d&sub2; der Freisetzungsschicht für die zweite Farbe die durch die Formel (I) dargestellte Beziehung und bevorzugt die durch die Formel (II) dargestellte Beziehung erfüllen, kann die gewünschte Wirkung, dass die Tintenpunkte der zweiten Farbe zufriedenstellend auf die Tintenpunkte der ersten Farbe übertragen werden, entfaltet werden.

Der Grund, warum die vorstehend erwähnte Wirkung entfaltet wird, wird unter Bezugnahme auf die Zeichnungen erklärt.

Fig. 1 ist eine schematische Schnittansicht, welche die Situation zeigt, in der ein Farbbild durch Überlagerungstransfer unter Anwendung des erfindungsgemäßen Thermotransfer-Aufzeichnungsmediums auf einem Thermotransferdrucker erzeugt wird.

In Fig. 1 kennzeichnet das Bezugszeichen 1 ein Thermotransfer-Aufzeichnungsmedium, das die Struktur aufweist, in der eine Farbtintenschicht 4 auf einer Grundschicht 2 mit einer zwischen der Grundschicht 2 und der Farbtintenschicht 4 gelegenen Freisetzungsschicht vorgesehen ist. Das in Fig. 1 gezeigte Aufzeichnungsmedium 1 ist an die zweite Farbe angepasst und deren Freisetzungsschicht 3 besitzt eine Dicke d&sub2;. Ein Tintenbild für die erste Farbe wurde auf einem Empfänger (Papier) B durch Verwendung eines Aufzeichnungsmediums für die erste Farbe erzeugt (in Fig. 1 ist wegen der einfachen Erklärung nur ein Tintenpunkt A abgebildet). Tintenpunkt A ist aus einer an den Empfänger B gebundenen Farbtintenschicht 4a und einer auf der Farbtintenschicht 4a vorhandenen Freisetzungsschicht 3a aufgebaut.

Das Aufzeichnungsmedium 1 für die zweite Farbe wird auf dem Empfänger B, der darauf den Tintenpunkt A aufweist, überlagert. Die Kombination aus Aufzeichnungsmedium 1/ Empfänger B wird von der Seite der Grundsschicht 2 aus mit einem Thermokopf (in Fig. 1 ist nur ein Heizelement T abgebildet) erwärmt.

Die Dicke d&sub2; der Freisetzungsschicht 3 für die zweite Farbe ist größer als die Dicke d&sub1; der Freisetzungsschicht für die erste Farbe und folglich größer als die Dicke der Freisetzungsschicht 3a des Tintenpunktes A für die erste Farbe. Im Allgemeinen ist die Dicke der Freisetzungsschicht eines thermisch übertragenen Tintenpunktes gleich oder ein weniger kleiner als die ursprüngliche Dicke der Freisetzungsschicht im Aufzeichnungsmedium. Nachdem die Kombination aus Aufzeichnungsmedium 1/Empfänger B mit dem Heizelement T in diesem Zustand erwärmt worden ist und die Freisetzungsschicht 3 und die Freisetzungsschicht 3a geschmolzen sind, wird die Freisetzungsschicht 3a des Tintenpunktes A für die erste Farbe schneller als die Freisetzungsschicht 3 für die zweite Farbe abgekühlt. Demgemäß ist, wenn das Aufzeichnungsmedium 1 für die zweite Farbe vom Empfänger B abgelöst wird, die Kohäsionskraft F&sub2; der Freisetzungsschicht 3 kleiner als die Kohäsionskraft F&sub1; der Freisetzungsschicht 3a und daraus ergibt sich, dass die Farbtintenschicht 4 auf der Seite der Freisetzungsschicht 3 abgelöst wird, so dass ein beinahe perfekter Tintenpunkt für die zweite Farbe auf den Tintenpunkt A für die erste Farbe übertragen wird. Das heißt, dass der Tintenpunkt für die zweite Farbe beinahe gleich groß wie der Tintenpunkt A für die erste Farbe ist.

Deshalb werden erfindungsgemäß Tintenpunkte für die zweite Farbe überlagert auf die Tintenpunkte in einer vorbestimmten Region eines ersten Farbbildes übertragen, was zu einer gewünschten subtraktiven Farbmischung führt, um so ein Vielfarben- oder Vollfarbenbild mit guter Reproduzierbarkeit zu ergeben.

Wenn d&sub1; ≥ d2 ist, werden die Tintenpunkte für die zweite Farbe nicht zufriedenstellend auf die Tintenpunkte für die erste Farbe übertragen, was eine schlechte Farbreproduzierbarkeit ergibt. Wenn d&sub2; ≥ 2,0 d&sub1; ist, ist es schwer die Tintenpunkte für die zweite Farbe mit einer Druckenergie vom gleichen Niveau, wie für die Übertragung der Tintenpunkte für die erste Farbe erforderlich ist, zu übertragen, was die Einstellung der Druckenergie erschwert. Erfindungsgemäß ist es in dieser Hinsicht bevorzugt, dass d&sub1; und d&sub2; die durch die Formel (II) dargestellte Beziehung erfüllen:

1,1 d&sub1; < d&sub2; < 1,5 d&sub1; (II)

Erfindungsgemäß liegt die Dicke d&sub1; der Freisetzungsschicht für die erste Farbe bevorzugt zwischen 0,05 und 0,7 um. Wenn die Dicke der Freisetzungsschicht für die erste Farbe kleiner als der vorstehende Bereich ist, ist das Freisetzungsvermögen der Freisetzungsschicht leicht ungenügend. Wenn die Dicke der Freisetzungsschicht für die erste Farbe größer als der vorstehende Bereich ist, wird während der Übertragung der Tintenpunkte für die zweite Farbe auf die Tintenpunkte für die erste Farbe die Freisetzungsschicht für die erste Farbe nicht schneller als die Freisetzungsschicht für die zweite Farbe abgekühlt und Kohäsionsdefekte treten wahrscheinlich innerhalb der Freisetzungsschicht für die erste Farbe auf, was in einer unbefriedigenden Überlagerungsübertragung der Tintenpunkte für die zweite Farbe resultiert.

Wenn drei Farben, Y, M und C, in der Reihenfolge Y, M, und C übertragen werden, liegt die Dicke d&sub1; der Freisetzungsschicht für eine erste Farbe bevorzugt innerhalb des vorstehend erwähnten Bereichs, sowohl wenn eine zweite Farbe M auf eine erste Farbe Y übertragen wird, als auch wenn eine zweite Farbe C auf eine erste Farbe M übertragen wird.

Hinsichtlich der anderen Bestandteile des erfindungsgemäßen Thermotransfer-Aufzeichnungsmediums können ohne eine besondere Beschränkung herkömmliche Bestandteile verwendet werden, so lange die Freisetzungsschichten die jeweiligen Dicken aufweisen, so dass sie die vorstehend erwähnte Bedingungen erfüllen.

Als Farbtintenschichten werden gewöhnlich gelbe, magentafarbige und cyanfarbige Schichten verwendet. Eine schwarze Tintenschicht wird wahlweise verwendet.

Gewöhnlich wird jedoch die schwarze Tintenschicht nicht auf andere Farbtintenschichten überlagert. In diesem Fall muss die der schwarzen Tintenschicht entsprechende Freisetzungsschicht nicht die vorstehend erwähnte Vorraussetzung erfüllen.

Diese gelbe, magentafarbige und cyanfarbige Tintenschicht und wahlweise eine schwarze Tintenschicht können entweder auf getrennten Grundschichten oder auf einer einzelnen Grundschicht angeordnet sein.

Gemäß einem Beispiel des Thermotransfer-Aufzeichnungsmediums, in dem die jeweiligen Farbtintenschichten auf einer einzelnen Grundschicht angeordnet sind, sind eine gelbe Tintenschicht, eine magentafarbige Tintenschicht, eine cyanfarbige Tintenschicht und wahlweise eine schwarze Tintenschicht, von der jede bevorzugt eine konstante Größe aufweist, wiederholt nebeneinander auf einer einzelnen Grundschicht in einer periodischen Einheit angeordnet, wobei die gelbe, magentafarbige und cyanfarbige Tintenschicht und wahlweise die schwarze Tintenschicht in einer vorbestimmten Reihenfolge angeordnet sind. Die Reihenfolge der Anordnung dieser drei oder vier Tintenschichten in der periodischen Einheit kann willkürlich in Anbetracht der überlagerten Reihenfolge der jeweiligen Farbtintenschichten oder dergleichen bestimmt werden. Die jeweiligen Freisetzungsschichten, die zwischen der Grundschicht und den Farbtintenschichten in Übereinstimmung mit der gelben, magentafarbigen und cyanfarbigen Tintenschicht und wahlweise der schwarzen Tintenschicht angeordnet sind, werden mit den jeweiligen Dicken gebildet, so dass sie die vorstehend erwähnte Bedingung hinsichtlich der Übertragungsreihenfolge der jeweiligen Farbtintenschichten erfüllen.

Ein Beispiel des Thermotransfer-Aufzeichnungsmediums, in dem die jeweiligen Farbtintenschichten auf getrennten Grundschichten angeordnet sind, umfasst eine Kombination von Thermotransfer-Aufzeichnungsmedien, die ein erstes Thermotransfer-Aufzeichnungsmedium mit einer gelben Tintenschicht auf einer ersten Grundschicht, ein zweites Thermotransfer-Aufzeichnungsmedium mit einer magentafarbigen Tintenschicht auf einer zweiten Grundschicht, ein drittes Thermotransfer-Aufzeichnungsmedium mit einer cyanfarbigen Tintenschicht auf einer dritten Grundschicht und wahlweise ein viertes Thermotransfer-Aufzeichnungsmedium mit einer schwarzen Tintenschicht auf einer vierten Grundschicht umfasst. Die jeweiligen Freisetzungsschichten, die zwischen den jeweiligen Grundschichten und Farbtintenschichten in Übereinstimmung mit der gelben, magentafarbigen und cyanfarbigen Tintenschicht und wahlweise der schwarzen Tintenschicht eingefügt sind, werden mit den jeweiligen Dicken gebildet, so dass sie die vorstehend erwähnte Bedingung hinsichtlich der Übertragungsreihenfolge der jeweiligen Farbtintenschichten erfüllen.

Jede von diesen Freisetzungsschichten umfasst ein Wachs als deren Hauptinhaltsstoff und kann, falls erforderlich, ein thermoplastisches Harz beinhalten.

Beispiele spezieller Wachse schließen die Folgenden ein: Natürliche Wachse wie etwa Lanolin, Carnaubawachs, Candelillawachs, Montanwachs und Ceresinwachs; Petroleumwachse wie etwa Paraffinwachs und mikrokristallines Wachs; synthetische Wachse wie etwa oxidiertes Wachs, synthetisches Esterwachs, Polyethylenwachs mit niedrigem Molekulargewicht; Wachs aus α-Olefin/Maleinsäureanhydrid- Copolymer, Urethanwachs, Fischer-Tropsch-Wachs, und synthetisches Petroleumwachs. Diese Wachse können entweder alleine oder in Kombination verwendet werden.

Beispiele spezieller thermoplastischer Harze schließen die Folgenden ein: Ethylen/Vinylacetat-Copolymer, Ethylen/Alkyl(meth)acrylat-Copolymer, Vinylchlorid/Vinylacetat-Copolymer, Polyester, Polyamide, Epoxidharze, Petroleumharze und Rosinharze. Diese Harze können entweder alleine oder in Kombination verwendet werden.

Die erfindungsgemäß erwünschte Wirkung kann effektiv entfaltet werden, wenn die Freisetzungsschicht für die erste Farbe und die Freisetzungsschicht für die zweite Farbe in ihren Zusammensetzungen und/oder physikalischen Eigenschaften einander gleich oder ähnlich sind. Zum Beispiel ist es hinsichtlich der physikalischen Eigenschaften bevorzugt, dass der Schmelzpunkt und/oder die Schmelzviskosität der Freisetzungsschicht für die ersten Farbe zu dem Schmelzpunkt und/oder der Schmelzviskosität der Freisetzungsschicht für die zweite Farbe gleich oder ähnlich sind, und zwar innerhalb des Bereiches für den Schmelzpunkt von 60ºC bis 90ºC und des Bereiches für die Schmelzviskosität von 1 mPas/ 100ºC bis 1 Pas/100ºC (1 bis 1000 cps/100ºC).

Jede der erfindungsgemäß verwendbaren Farbtintenschichten ist eine wärmeempfindliche übertragbare Farbtintenschicht und umfasst ein färbendes Mittel und ein thermoplastisches Bindemittel als Hauptinhaltsstoffe. Das thermoplastische Bindemittel umfasst ein Wachs und/oder ein thermoplastisches Harz. Die erwünschte erfindungsgemäße Wirkung kann sich hervorragend entfalten, wenn die Farbtintenschicht eine Schicht ist, die eine relativ hohe. Kohäsionskraft besitzt, wobei deren Bindemittel ein thermoplastisches Harz als einen Hauptinhaltsstoff umfasst. Von diesem Standpunkt aus, besitzt jede Farbtintenschicht bevorzugt eine Schmelzviskosität von 1 bis 1·10³ Pa·s/160ºC (10³ bis 10&sup6; cps/160ºC).

Beispiele spezieller Wachse schließen die Folgenden ein: Natürliche Wachse wie etwa Lanolin, Carnaubawachs, Candelillawachs, Montanwachs und Ceresinwachs; Petroleumwachse wie etwa Paraffinwachs und mikrokristallines Wachs; synthetische Wachse wie etwa oxidiertes Wachs, synthetisches Esterwachs, Polyethylenwachs mit niedrigem Molekulargewicht; Wachs aus α-Olefin/Maleinsäureanhydrid- Copolymer, Urethanwachs, Fischer-Tropsch-Wachs, und synthetisches Petroleumwachs. Diese Wachse können entweder alleine oder in Kombination verwendet werden.

Beispiele spezieller thermoplastischer Harze (einschließlich von Elastomeren) schließen die Folgenden ein: Ethylencopolymere wie etwa Ethylen/Vinylacetat-Copolymer, Ethylen/Vinylbutyrat-Copolymer, Ethylen/(Meth)acrylsäure- Copolymer, Ethylen/Alkyl(meth)acrylat-Copolymer, wobei Beispiele des Alkylrests Reste mit 1 bis 16 Kohlenstoffatomen wie etwa Methyl, Ethyl, Propyl, Butyl, Hexyl, Heptyl, Octyl, 2-Ethylhexyl, Nonyl, Dodecyl und Hexadecyl sind, Ethylen/Acrylnitril-Copolymer, Ethylen/Acrylamid- Copolymer, Ethylen/N-Methylolacrylamid-Copolymer und Ethylen/Styrol-Copolymer; Poly(meth) acrylsäureester wie etwa Polylaurylmethacrylat und Polyhexylacrylat; Vinylchloridpolymer und -Copolymere wie etwa Polyvinylchlorid, Vinylchlorid/Vinylacetat-Copolymer und Vinylchlorid/Vinylalkohol-Copolymer; Polyester, Polyamide, Epoxidharze, Celluloseharze; Naturkautschuk, Styrol/Butadien- Copolymer, Isoprenpolymer und Chloroprenpolymer;

Petroleumharze, Rosinharze, Terpenharze und Cumaron/Inden-Harze. Diese Harze können entweder alleine oder in Kombination verwendet werden.

In den jeweiligen Farbtintenschichten verwendbare färbende Mittel für gelb, magenta und cyan sind transparente Mittel bevorzugt.

Beispiele von speziellen transparenten färbenden Mitteln für gelb schließen die Folgenden ein: Organische Pigmente, wie etwa Naphtholgelb S, Hansagelb 5G, Hansagelb 3G, Hansagelb G, Hansagelb GR, Hansagelb A, Hansagelb RN, Hansagelb R, Benzidingelb, Benzidingelb G, Benzidingelb GR, Permanentgelb NCR und Chinolingelb-Lack, und Farbstoffe wie etwa Auramin. Diese färbenden Mittel können entweder alleine oder in Kombination verwendet werden.

Beispiele von speziellen transparenten färbenden Mitteln für magenta schließen die Folgenden ein: Organische Pigmente, wie etwa Permanentrot 4R, Brilliant-Echtscharlach, Brilliantkarmin BS, Permanentkarmin FB, Litholrot, Permanentrot F5R, Brilliantkarmin 6B, Pigmentscharlach 3B, Rhodaminlack B, Rhodaminlack Y und Alizarinlack, und Farbstoffe wie etwa Rhodamin. Diese färbenden Mittel können entweder alleine oder in Kombination verwendet werden.

Beispiele von speziellen transparenten färbenden Mitteln für cyan schließen die Folgenden ein: Organische Pigmente, wie etwa Victoriablau-Lack, metallfreies Phthalocyaninblau, Phthalocyaninblau und Echthimmelblau, und Farbstoffe wie etwa Victoriablau. Diese färbenden Mittel können entweder alleine oder in Kombination verwendet werden.

Der Ausdruck "transparentes Pigment" bezieht sich hierin auf ein Pigment, welches eine transparent gefärbte Tinte ergibt, wenn sie in einem transparenten Bindemittel dispergiert ist.

Beispiele von färbenden Mitteln für schwarz schließen Pigmente, wie etwa Ruß und Anilinschwarz, und Farbstoffe wie etwa Nigrosin ein. Diese färbenden Mittel können entweder alleine oder in Kombination verwendet werden.

Der Gehalt an dem färbenden Mittel in jeder Farbtintenschicht liegt bevorzugt von ungefähr 5 bis ungefähr 60 Gew.-%. Jede Farbtintenschicht kann erforderlichenfalls mit einem Dispersionsmittel, einem Antistatikmittel oder dergleichen vermischt sein. Die Dicke einer jeden Farbtintenschicht beträgt bevorzugt von 0,5 bis 2,0 um.

Als die Grundschicht für das erfindungsgemäße Thermotransfer-Aufzeichnungsmedium können Polyesterfilme wie etwa Polyethylenterephthalat-Film, Polyethylennaphthalat- Film und Polyarylatfilm, Polycarbonatfilm, Polyamidfilm, Aramidfilm und andere verschiedene gewöhnlich für die Grundschicht von Farbbändern dieser Art verwendete Kunststofffilme verwendet werden. Dünne Papierblätter von hoher Dichte wie etwa Kondensatorpapier können ebenso verwendet werden. Eine herkömmlicherweise bekannte Verklebungsschutzschicht kann auf der Rückseite (die Seite, die angepasst ist, dass sie in engen Kontakt mit einem Thermokopf kommt) der Grundschicht vorgesehen sein. Beispiele der Materialien für die Verklebungsschutzschicht schließen die Folgenden ein: Verschiedene wärmebeständige Harze, wie etwa Siliconharze, fluorhaltige Harze und Nitrocelluloseharze, und andere mit diesen wärmebeständigen Harzen modifizierte Harze, wie etwa siliconmodifizierte Urethanharze und siliconmodifizierte Acrylharze, und Mischungen aus den vorhergehenden wärmebeständigen Harzen und Schmiermitteln. Die Dicke der Grundschicht beträgt gewöhnlich von 1 bis 10 um. Hinsichtlich der Herabsetzung der Wärmespreizung beträgt die Dicke der Grundschicht bevorzugt 1 bis 4,5 um, um die Bildauflösung zu erhöhen.

Die Erzeugung eines Farbbildes mittels der Verwendung des erfindungsgemäßen Thermotransfer-Aufzeichnungsmediums wird bevorzugt folgendermaßen durchgeführt: Unter Verwendung eines Thermotransferdruckers wird die gelbe Tintenschicht (einschließlich der Farbtintenschicht und der entsprechenden Freisetzungsschicht, die hierin nachstehend das Gleiche sind), die magentafarbige Tintenschicht und die cyanfarbige Tintenschicht selektiv auf einem Empfänger in einer vorbestimmten Reihenfolge gemäß der jeweiligen Signale für getrennte Farben eines ursprünglichen Farbbildes, d. h. die Signale für gelb, die Signale für magenta und die Signale für cyan, schmelzübertragen, um gelbe Tintenpunkte, magentafarbige Tintenpunkte und cyanfarbige Tintenpunkte auf dem Empfänger in einer vorbestimmten Reihenfolge zu erzeugen, was ein separiertes gelbes Bild, ein separiertes magentafarbiges Bild und ein separiertes cyanfarbiges Bild in überlagerter Weise auf dem Empfänger ergibt. Die Reihenfolge der Übertragung der gelben Tintenschicht, der magentafarbigen Tintenschicht und der cyanfarbigen Tintenschicht kann wie gewünscht festgelegt werden. Wenn ein gewöhnliches Farbbild erzeugt wird, werden alle drei Farbtintenschichten gemäß den Signalen für die drei Farben selektiv übertragen, um auf dem Empfänger getrennte Drei-Farbenbilder zu erzeugen. Wenn es nur zwei Farbsignale gibt, werden die entsprechenden zwei der drei Farbtintenschichten selektiv übertragen, um getrennte Zwei-Farbenbilder eines separierten gelben Bildes, eines separierten magentafarbigen Bildes und eines separierten cyanfarbigen Bildes zu erzeugen. Deshalb wird ein Vielfaben- oder Vollfarbenbild erhalten, das eine Farbregion beinhaltet, in der eine Farbe auf Grund von einer subtraktiven Farbmischung der überlagerten zwei oder drei Farbtinten entwickelt wird.

Natürlich kann das erfindungsgemäße Thermotransfer- Aufzeichnungsmedium ebenso zur Erzeugung eines Farbbildes angewandt werden, in der eine übereinandergelagerte Übertragung mittels einer anderen Heizeinrichtung als einem Thermokopf beispielsweise durch Belichtung mit einem Laserstrahl durchgeführt wird.

Die Erfindung wird ausführlicher durch Beispiele beschrieben. Es ist so zu verstehen, dass die Erfindung nicht auf die Beispiele beschränkt ist.

Beispiele 1 und 2 und Vergleichsbeispiele 1 bis 3

Ein 2,5 um dicker Polyethylenterephthalat-Film, der auf einer Seite mit einer 0,2 um dicken aus einem siliconmodifiziertem Acrylharz bestehenden Verklebungsschutzschicht versehen ist, wurde als eine Grundschicht verwendet. Auf der in Bezug auf die Verklebungsschutzschicht gegenüberliegenden Seite der Grundschicht wurde eine Beschichtungsflüssigkeit für die Freisetzungsschicht mit der folgenden Formel aufgetragen und getrocknet, und dadurch wurde eine Freisetzungsschicht mit einem Schmelzpunkt von 75ºC, einer Schmelzviskosität von 12 mPas/100ºC (12 cps/100ºC) und mit der in Tabelle 2 angegebenen Dicke im getrockneten Zustand gebildet.

Beschichtungsflüssigkeit für die Freisetzungsschicht

Komponente Gewichtsteile

Paraffinwachs 8

Toluol 92

Auf der so gebildeten Freisetzungsschicht wurde eine Beschichtungsflüssigkeit für eine Farbtintenschicht (magenta oder cyan) mit der in Tabelle 1 angegebenen Formel gemäß der in Tabelle 2 angegebenen Kombination aufgetragen, und dadurch wurde eine 1,5 um dicke Farbtintenschicht mit einem Erweichungspunkt von 65ºC und einer Schmelzviskosität von 1,4.102 Pas/160ºC (1,4 · 10&sup5; cps/160ºC) gebildet.

Bei Verwendung der so erhaltenen Thermotransfer- Aufzeichnungsmedien wurde ein übereinandergelagertes Drucken durchgeführt, um das Übertragungsverhältnis der Tintenpunkte der zweiten Farbe zu bestimmen.

< Auswertungsverfahren>

Bei Verwendung des Thermotransfer-Aufzeichnungsmediums für die Farbe cyan (die erste Farbe) wurde ein Volldruck auf einem Blatt Normalpapier unter den gleichen Druckbedingungen wie vorstehend erwähnt durchgeführt. Dann wurde ein Ein-Punkt-Druck in dem in Fig. 2 gezeigten Muster unter den gleichen Druckbedingungen wie vorstehend bei Verwendung des Thermotransfer-Aufzeichnungsmediums für die Farbe magenta (die zweite Farbe) durchgeführt. In Fig. 2 kennzeichnet das Bezugszeichen 10 den voll bedruckten Bereich für die erste Farbe und das Bezugszeichen 11 kennzeichnet die Tintenpunkte der zweite Farbe.

Thermotransferdrucker: PCPR 150 V, hergestellt von NEC Corp.

Druckenergie: 18 mJ/mm²

Druckgeschwindigkeit: 100 Zeichen pro Sekunde

Größe des Heizelements: 80 um · 80 um

Bezüglich des erhaltenen gedruckten Gegenstands wurde das Übertragungsverhältnis der Tintenpunkte der zweiten Farbe, das durch die folgende Formel definiert ist, und die Überlagerungseigenschaft gemäß dem folgenden Kriterium ausgewertet. Die Ergebnisse sind in Tabelle 2 gezeigt.

A: Übertragungsverhältnis ≥ 90%

B: 80% ≤ Übertragungsverhältnis < %

C: Übertragungsverhältnis < 80%

Tabelle 1

*1 Gehalt an Vinylacetat: 28 Gew.-%,

Schmelzflussindex: 150/190ºC

Tabelle 2

Zusätzlich zu den in den Beispielen verwendeten Materialien und Inhaltsstoffen können in Beispielen andere Materialien und Inhaltsstoffe verwendet werden wie in der Beschreibung dargelegt ist, um im Wesentlichen die gleichen Ergebnisse zu erhalten.

Das erfindungsgemäße Thermotransfer-Aufzeichnungsmedium besitzt die Struktur, in der eine ein Wachs als Hauptinhaltsstoff umfassende Freisetzungsschicht zwischen einer Grundschicht und einer Farbtintenschicht eingefügt ist. Da jedoch die Dicke d&sub1; der Freisetzungsschicht für die erste Farbe und die Dicke d&sub2; der Freisetzungsschicht für die zweite Farbe die spezielle Beziehung aufweisen, können die Tintenpunkte der zweiten Farbe zufriedenstellend auf die Tintenpunkte der ersten Farbe übertragen werden, was zu einem Farbbild mit guter Reproduzierbarkeit führt.

Ein Thermotransfer-Aufzeichnungsmedium zur Erzeugung eines Farbbildes durch überlagertes Übertragen von mehreren unterschiedlichen Farbtinten umfasst eine Grundschicht, eine auf der Grundschicht vorgesehene Farbtintenschicht und eine ein Wachs umfassende Freisetzungsschicht, die zwischen der Grundschicht und der Farbtintenschicht eingefügt ist,

wobei die Dicke d&sub1; der Freisetzungsschicht für eine erste Farbe und die Dicke d&sub2; der Freisetzungsschicht für eine zweite Farbe die durch die Formel (I) dargestellte Beziehung erfüllen:

d&sub1; < d&sub2; < 2,0 d&sub1; (I)


Anspruch[de]

1. Thermotransfer-Aufzeichnungsmedium (I) zur Erzeugung eines Farbbildes durch überlagertes Übertragen von mehreren unterschiedlichen Farbtinten, das folgendes umfasst: eine Unterschicht (2), eine auf der Unterschicht vorgesehene Farbtintenschicht (4) und eine Freisetzungsschicht (3), die ein zwischen der Unterschicht und der Farbtintenschicht eingefügtes Wachs umfasst, wobei die Dicke d&sub1; der Freisetzungsschicht (3a) für eine erste Farbe (A) und die Dicke d&sub2; der Freisetzungsschicht (3) für eine zweite Farbe die durch die Formel (I) dargestellte Beziehung erfüllt:

d&sub1; < d&sub2; < 2,0 d&sub1; (I)

2. Thermotransfer-Aufzeichnungsmedium nach Anspruch 1, wobei die Dicke d&sub1; der Freisetzungsschicht für die erste Farbe zwischen 0,05 und 0,7 um liegt.

3. Thermotransfer-Aufzeichnungsmedium nach Anspruch 1, wobei mehrere unterschiedliche Farbtintenschichten nebeneinander auf einer einzelnen Unterschicht mit dazwischenliegenden jeweiligen Freisetzungsschichten angeordnet sind.

4. Thermotransfer-Aufzeichnungsmedium nach Anspruch 1, wobei mehrere unterschiedliche Farbtintenschichten auf getrennten Unterschichten mit dazwischenliegenden jeweiligen Freisetzungsschichten angeordnet sind.







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