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Dokumentenidentifikation DE19963884A1 16.08.2001
Titel Jahresplaner, der, ohne Austausch von Teilen, weig benutzbar ist
Anmelder Ritzheim, Peter, 56068 Koblenz, DE
Erfinder Ritzheim, Peter, 56068 Koblenz, DE
DE-Anmeldedatum 30.12.1999
DE-Aktenzeichen 19963884
Offenlegungstag 16.08.2001
Veröffentlichungstag im Patentblatt 16.08.2001
IPC-Hauptklasse G09D 3/02
Zusammenfassung Technisches Problem der Erfindung = technische Aufgabe und Zielsetzung
Der neue Jahresplaner wird ohne neue Teile mit wenigen Handgriffen auf das folgende Jahr umgestellt und feste Daten (Geburtstage, Jubiläen usw.) bleiben erhalten. Außerdem bieten mindestens zwei in der Zukunft liegende Monate Gelegenheit zum Eintragen und somit Vorplanen an. Feste Daten werden mit einem permanenten Stift aufgetragen. Variable Daten (Urlaub, Ferien usw.) mit nicht permanenten Stiften eingetragen und können am Ende des Jahres einfach weggewischt werden. Es gibt zwar schon Jahresplaner, bei denen Daten erhalten bleiben, jedoch muss am Ende des Jahres das alte Kalenderblatt ausgetauscht werden.
Lösung des Problems bzw. der technischen Aufgabe
Auf der massiven, teiltransparenten Vorderseite (Jahresblatt A) sind die Monatsangaben (b) und die Datumszahlen (c) (1-31 bzw. bis 30 und 29) aufgetragen. Die Bereiche, in denen sich die Datumszahlen befinden, sind transparent.
Auf der aufrollbaren Rückseite (Wochentagsbahn E) sind die Wochentage (i) eingetragen (Mo, Di usw.). Die Wochentage (i) auf der Wochentagsbahn E liegen hinter dem transparenten Teil des Jahresblattes A und sind so von vorne sichtbar. Durch die vertikale Rollvorrichtung (f u. g) lässt sich nun jeder Datumszahl (c) ein bestimmter Wochentag (i) zuordnen und somit jedes beliebige Jahr einstellen.
Ist z. B. der 1. Januar ein Montag, wird die Rollvorrichtung (f u. g) solange betätigt, bis hinter der transparenten 1 des ...

Beschreibung[de]

Der ohne Austausch von Teilen ewig benutzbare Jahresplaner besteht aus zwei hintereinander angebrachten Seiten (Jahresblatt A, siehe Zeichnung 1 und Wochentagsbahn E, siehe Zeichnung 2).

Auf der massiven, teiltransparenten Vorderseite (Jahresblatt A) sind die Monatsangaben (b) und die Datumszahlen (c) (1-31, bzw. bis 30 und 29) aufgetragen. Die Monatsangaben (b) und Datumszahlen (c) sind wie bei einem herkömmlichen Jahresplaner umrandet. Die Bereiche in denen sich die Datumszahlen (c) befinden, sind transparent. Die Bereiche außerhalb dieser Areale sind nicht transparent. Auf diesem Bereich sind in herkömmlicher Weise die Monate Januar bis Dezember (Monatsangabe b) aufgetragen.

Auf der vertikal aufrollbaren Rückseite (Wochentagsbahn E) sind die Wochentage (i) in fortlaufender Folge eingetragen (Mo, Di, Mi, Do, Fr, Sa, So, Mo . . .). Um alle möglichen Einstellungen zu ermöglichen, werden pro Monat je 37 Wochentage aufgetragen. In Zeichnung 2 sind nur sechs Wochentage (i) beispielhaft eingetragen. Diese Wochentagsbahn E ist so an einer Rollvorrichtung (f + g) befestigt, dass von vorn gesehen, die Wochentage (i) direkt rechts neben den Datumszahlen im transparenten Bereich des Jahresblattes (A) sichtbar werden. Die Rollvorrichtung (g + f) ist oberhalb und unterhalb des transparenten Bereiches des Jahresblattes (A) befestigt und besteht an diesen Stellen aus je einer Drehachse (f) und Drehknöpfen (g) an den Seiten. Durch Betätigung der Drehknöpfe (g) kann nun die Wochentagsbahn (E) auf- bzw. abgerollt werden und auf das entsprechende Jahr fest eingestellt werden. D. h., die Wochentage (i) lassen sich vertikal verschieben und somit kann einer bestimmten Datumszahl (c) ein bestimmter Wochentag (i) zugeordnet werden.

Da auf den letzten Februar (z. B. Sonntag) aufgrund eines möglichen Schaltjahres nicht immer der gleiche Wochentag am 1. März fällt (Montag bei normalem Jahr, Dienstag bei Schaltjahr), gibt es zwei getrennte Wochentagsbahnen (E1 und E2). Eine für die Monate Januar und Februar (E1). Eine zweite für die Monate März bis Dezember (E2). Beide funktionieren nach dem selben Prinzip und besitzen jeweils eigene Rollvorrichtungen (f + g).

Aufführungsbeispiel

Ist z. B. der 1. Januar ein Montag, wird die linke Rollvorrichtung (f1, g1 und f2, g2) solange betätigt und damit die Wochentagsbahn E1 vertikal verschoben, bis rechts neben der transparenten 1 des Januars Mo für Montag erscheint. Alle folgenden Wochentage (i) sind so auf der Wochentagsbahn E1 angeordnet, dass sie für Januar und Februar übereinstimmen. Dies ist möglich, da bei einem 1. Januar, der ein Montag ist, der 1. Februar immer ein Donnerstag ist.

Ist dieses Jahr kein Schaltjahr, so ist der 1. März ein Donnerstag. So wird nun die rechte Rollvorrichtung (f3, g3 und f4, g4) solange betätigt und damit die Wochentagsbahn E2 vertikal verschoben, bis neben der transparenten 1 des März Do für Donnerstag erscheint. Ist das Jahr ein Schaltjahr, so ist der 1. März ein Freitag. Wie oben beschrieben, wird die Wochentagsbahn E2 dann entsprechend eingestellt. Auch hier sind nun alle Wochentage auf der Wochentagsbahn E2 so angeordnet, dass sie bis Dezember übereinstimmen. Jetzt ist der Kalender für auf das neue Jahr eingestellt und alle alten Termine können ausgewischt werden. Es bleiben z. B. die Geburtstage erhalten, wenn sie mit einem wasserunlöslichen Stift aufgetragen wurden.

Ein Vorteil der geteilten Wochentagsbahnen E1 und E2 besteht darin, dass am Ende des Februars der Kalender für Januar und Februar schon auf das folgende Jahr umstellt werden kann. Somit ist ein Vorausplanen um mindestens zwei Monate jederzeit gewährleistet.

Der 29. Februar ist bei nicht Schaltjahren mit einer am Ende des Februar angebrachten Abdeckung optisch dem nicht transparenten Bereich anzugleichen. Bezugszeichen A Jahresblatt

b Monatsangaben

c Datumszahl

d Aufhängung

E Wochentagsbahn

f Drehachse

g Drehknöpfe

f + g Rollvorrichtung

h Halterung der Drehachse

i Wochentage



Angaben zu den Zeichnungen

Zeichnung 2 zeigt die Wochentagsbahnen E1 und E2 von vorne.

Zeichnung 3 zeigt das Jahresblatt und die Wochentagsbahnen E1 und E2 von hinten.

Zeichnung 4 zeigt das Jahresblatt und die Wochentagsbahnen E1 und E2 von der Seite.


Anspruch[de]
  1. 1. Massive, teiltransparente Vorderseite (Jahresblatt A), auf der nur die Monate Januar bis Dezember (b) mit den entsprechenden Datumszahlen (c) (1.-29. bzw. 30. und 31., je nach Monat) eingetragen sind. Die Anordnung der Monate kann vertikal oder horizontal sein.
  2. 2. Wie 1., nur Feiertage, die jährlich wiederkehrend einem bestimmten Datum zugeordnet sind (z. B. in unserem Kulturkreis der 1. Januar, der 25. und 26. Dezember) sind farbig transparent markiert.
  3. 3. Aufrollbare Rückseite (Wochentagsbahn E, bzw. auch geteilt in E1 und E2), auf der die Wochentage Montag bis Sonntag in fortlaufender Folge, so angeordnet sind, dass sie neben den Datumszahlen (c) hinter dem Jahresblatt A sichtbar werden und sich durch Drehen an der Rollvorrichtung (f + g) auf jedes beliebige Jahr einstellen lassen.
  4. 4. Rollvorrichtung (f + g), die so befestigt ist, dass sich die Wochentagsbahn (E) auf- bzw. abrollen läßt. Dabei rollt sich der nicht benötigte Teil der Wochentagsbahn oben bzw. unten (bzw. rechts und links bei horizontaler Anordnung der Monate) auf die Drehachsen (f) auf. Die Rollvorrichtung ist feststellbar.
  5. 5. Geteilte Rollvorrichtungen (f + g), die aus zwei nebeneinanderliegenden, funktionsgleichen Rollvorrichtungen mit getrennten Wochentagsbahnen (E1 + E2) bestehen. Die Monate Februar und März trennen beide voneinander. Sie können unabhängig voneinander bedient werden.
  6. 6. Jahresplaner mit nur einer Rollvorrichtung (f + g) und einer Wochentagsbahn (E). Der Jahresplaner beginnt dann mit dem Monat März und endet mit dem Februar.
  7. 7. Abdeckung, mit der sich der 29. Februar bei nicht Schaltjahren dem nicht transparenten Teil des Jahresblattes A optisch angleichen läßt.






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