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Dokumentenidentifikation DE69800771T2 23.08.2001
EP-Veröffentlichungsnummer 0968599
Titel SYSTEM ZUR INFORMATION DES BENUTZERS EINES TRAGBAREN KOMMUNIKATIONSGERÄTES ÜBER DAS EINTREFFEN EINES ANRUFS
Anmelder Ericsson Inc., Research Triangle Park, N.C., US
Erfinder OSBORN, Richard, William, Carey, US;
IRVIN, Rand, David, Raleigh, US
Vertreter HOFFMANN · EITLE, 81925 München
DE-Aktenzeichen 69800771
Vertragsstaaten BE, DE, ES, FI, FR, GB, IT, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 05.03.1998
EP-Aktenzeichen 989089719
WO-Anmeldetag 05.03.1998
PCT-Aktenzeichen US9804313
WO-Veröffentlichungsnummer 9842154
WO-Veröffentlichungsdatum 24.09.1998
EP-Offenlegungsdatum 05.01.2000
EP date of grant 09.05.2001
Veröffentlichungstag im Patentblatt 23.08.2001
IPC-Hauptklasse H04M 1/72
IPC-Nebenklasse H04Q 7/32   

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG 1. Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein das Alarmieren von Benutzern von tragbaren Kommunikationseinrichtungen über ankommende Anrufe und insbesondere ein System zum Alarmieren eines Benutzers einer tragbaren Kommunikationseinrichtung über einen ankommenden Anruf mit Hilfe einer getrennten Zubehöreinheit, die exklusiv mit einer derartigen tragbaren Kommunikationseinrichtung verbunden ist.

2. Beschreibung des Verwandten Sachstandes

Berührungs-Alarmsysteme sind in dem Stand der Technik altbekannt, um die Aufmerksamkeit einer Person ohne eine Verwendung von Sehall oder Licht zu erwecken. Derartige Systeme sind mit Türklingeln für Taube/Blinde (z. B. U. S. Patent 4,731,603 von McRae et al.) und Telefonen (z. B. U. S. Patent 4,421,953 von Zielinski) beispielsweise verwendet worden. Diese Alarmsysteme umfassen typischerweise einen Sender zum Aussenden eines Signals an eine Empfangseinheit, die gewöhnlicherweise von der Person getragen wird, woraufhin die Empfangseinheit vibriert oder ansonsten ein Alarmierungssignal bereitstellt, dass sich jemand an der Tür befindet oder ein ankommender Anruf empfangen wird. Während die voranstehend erwähnten Berührungs-Alarmsysteme für ihren beabsichtigten Zweck nützlich sind, sei darauf hingewiesen, dass sie auf eine bestimmte Stelle durch die physikalischen Einschränkungen davon begrenzt sind.

Für den Fall von tragbaren Kommunikationseinrichtungen muss das Alarmsystem die Fähigkeit aufweisen, sich mit dem Benutzer zu bewegen. Dieses Problem ist teilweise von U. S. 5,404,391 von Wavroch et al. gelöst worden, wo ein Alarmsystem für einen ankommenden Anruf für zellulare Telefone offenbart ist. Darin lässt sich ersehen, dass ein derartiges Alarmsystem physikalisch von dem Zellulartelefon, mit dem es verwendet wird, getrennt ist und damit nicht verdrahtet ist. Insbesondere ist das Wavroch et al. System abgestimmt, um ein Trägersignal zu empfangen, welches von dem Zellulartelefon oder einer Sprachkanalfrequenz auf einen Empfang eines Paging-Signals (Aufrufsignal) ausgesendet wird. Das Trägersignal wird dann verwendet, um eine Triggereinrichtung und eine damit verbundene Alarmeinrichtung zu aktivieren. Es wurde jedoch festgestellt, dass dann, wenn irgendein Sender bei einer Frequenz in dem Sprachkanal- Frequenzband, bei Frequenzen nahe zu diesem Band, oder in Harmonischen von Frequenzen in diesem Band sendet, falsche Alarme auftreten werden. Dies kann eine konstante Ursache einer Frustration für den Benutzer des Zellulartelefons sein, insbesondere in einer Umgebung, bei der mehrere andere Zellulartelefone vorhanden sind.

Ein anderes System zum Warnen von Benutzern über eine Bedingung eines ankommenden Anrufs ist in der europäischen Patentanmeldung EP-A-0 746 131 von Sato offenbart, wo eine Erfassungs- und Warnungs-Schaltungsanordnung in ein Zellenpaket eingebaut ist, das an einem Funkkommunikationsvorrichtungs-Körper angebracht und davon entfernt werden kann. Es lässt sich ersehen, dass eine Anrufeinrichtung, die zu der Funkkommunikationsvorrichtung gehört, eine Funkwelle empfängt, die von der Erfassungs- und Warnungsschaltungsanordnung für einen Anruf, der an einer Stelle von dem Funkkommunikationsvorrichtungskörper entfernt ankommt, gesendet wird, um über die empfangende Bedingung zu warnen.

Die europäische Patentanmeldung EP-A-0 740 449 von Inutsuka offenbart eine Vibrationseinheit, die in Kombination mit einer tragbaren Telefonvorrichtung verwendet wird, die einen Haltemodus umfasst. In dieser Bedingung wird eine Verbindung zwischen der tragbaren Telefonvorrichtung und einer dazu gehörigen Basisstation aufgehoben. Insbesondere signalisiert die Vibrationseinheit einem Benutzer der tragbaren Telefonvorrichtung, wenn ein ankommenden Anruf empfangen wird. Wenn sie aktiviert ist, erzeugt ein Halteschalter auf der Vibrationseinheit ein Halteanzeigesignal, das an die tragbare Telefonvorrichtung gesendet wird und diese veranlasst, in einen Haltemodus gebracht zu werden.

Demzufolge ist es ein Hauptwunsch der vorliegenden Erfindung, ein Alarmierungssystem zur Verwendung mit einer tragbaren Kommunikationseinrichtung bereitzustellen, die exklusiv mit einer derartigen tragbaren Kommunikationseinrichtung verbunden ist.

Es ist ein anderer Wunsch der vorliegenden Erfindung, ein Alarmierungssystem zur Verwendung mit einer tragbaren Kommunikationseinrichtung bereitzustellen, in der eine Zubehöreinheit, die physikalisch von der tragbaren Kommunikationseinrichtung getrennt ist, auf einen Empfang eines ankommenden Anrufs durch die tragbare Kommunikationseinrichtung hin ein Alarmierungssignal bereitstellt.

Es ist noch ein anderer Wunsch der vorliegenden Erfindung, ein Alarmierungssystem zur Verwendung mit einer tragbaren Kommunikationseinrichtung bereitzustellen, bei der eine Zubehöreinheit, die von der tragbaren Kommunikationseinrichtung getrennt ist, eine drahtlose Verbindung mit einer derartigen drahttragbaren Kommunikationseinrichtung aufweist.

Es ist noch ein anderer Wunsch der vorliegenden Erfindung, ein Alarmierungssystem zur Verwendung mit einer tragbaren Kommunikationseinrichtung bereitzustellen, die Information, die die Quelle eines ankommenden Anrufs an der tragbaren Kommunikationseinrichtung identifiziert, anzeigen kann.

Noch ein anderer Wunsch der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein Alarmierungssystem zur Verwendung mit einer tragbaren Kommunikationseinrichtung bereitzustellen, die automatisch bestimmt, ob ein ankommender Anruf an der tragbaren Kommunikationseinrichtung an den Sprach-Postkasten (Voice-Mailbox) abgegeben, beantwortet oder unbeantwortet gelassen werden soll.

Ein weiterer Wunsch der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein Alarmierungssystem zur Verwendung mit eine tragbaren Kommunikationseinrichtung bereitzustellen, bei der ein Alarmierungssignal, das von der tragbaren Kommunikationseinrichtung bereitgestellt wird, automatisch oder optional abgeschaltet wird, wenn das Alarmierungssystem geschaltet wird.

Diese Wünsche und andere Merkmale der vorliegenden Erfindung ergeben sich näher unter Bezugnahme auf die folgende Beschreibung im Zusammenhang mit der folgenden Zeichnung.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Gemäß eines Aspekts der vorliegenden Erfindung wird ein Alarmierungssystem für einen ankommenden Anruf zur Verwendung mit einer tragbaren Kommunikationseinrichtung offenbart, umfassend eine erste Einheit, die physikalisch elektrisch mit einem Systembusverbinder der tragbaren Kommunikationseinrichtung verbunden ist, und einer zweiten Einheit, die sich innerhalb eines Gehäuses befindet, welches von der tragbaren Kommunikationseinrichtung getrennt ist. Die erste Einheit umfasst ferner eine Schnittstelle zum Aufrechterhalten und Abschließen der elektrischen Verbindung zwischen der ersten Einheit und dem Systembus-Verbinder der tragbaren Kommunikationseinrichtung, einen Sender/Empfänger (Transceiver) zum Senden und Empfangen von Nachrichten über eine drahtlose Verbindung exklusiv zu und von der zweiten Einheit, eine Steuerlogik zum Überwachen eines Empfangs eines ankommenden Anrufs durch die tragbare Kommunikationseinrichtung und zum Aktivieren des Senders/Empfängers zum Senden einer Klingelbefehlsnachricht im Ansprechen darauf, und eine Sprachantworteinheit zum Abspielen einer voraufgezeichneten Nachricht auf eine Aktivierung durch eine Nachricht von der zweiten Einheit hin. Die zweite Einheit umfasst ferner eine Energiequelle, einen Sender/Empfänger zum Empfangen und Senden von Nachrichten von der ersten Einheit und an die erste Einheit über die drahtlose Verbindung, einen Wandler, der ein Alarmierungssignal auf eine Aktivierung hin bereitstellt, eine Steuerschaltungsanordnung zum Aktivieren des Wandlers auf einen Empfang der Klingelbefehlsnachricht von dem ersten Einheits-Sender/Empfänger über die drahtlose Verbindung hin, und einen Signalisierungsschalter, um den Sender/Empfänger der zweiten Einheit zu veranlassen, die Aktivierungsnachricht an die Sprach-Antworteinheit zu übertragen.

Gemäß eines zweiten Aspekts der vorliegenden Erfindung ist eine Zubehöreinheit zur Verwendung mit einer tragbaren Kommunikationseinrichtung offenbart, umfassend eine Energiequelle, eine drahtlose Verbindung mit der tragbaren Kommunikationseinrichtung, einen Sender/Empfänger zum Empfangen einer Klingelbefehlsnachricht, die spezifisch an eine zweite Einheit von der tragbaren Kommunikationseinrichtung über die drahtlose Verbindung adressiert ist, einen Wandler zum Bereitstellen eines Alarmierungssignals, eine Steuer-Schaltungsanordnung zum Aktivieren des Wandlers auf einen Empfang der Klingelbefehlsnachricht durch den Sender/Empfänger hin, und einen Signalisierungsschalter zum Aktivieren einer Sprachantworteinheit, die zu der tragbaren Kommunikationseinrichtung gehört, um eine voraufgezeichnete Nachricht abzuspielen.

Gemäß eines dritten Aspekts der vorliegenden Erfindung wird eine Erweiterungseinheit zur Signalisierung einer Zubehöreinheit über eine drahtlose Verbindung, wenn eine tragbaren Kommunikationseinrichtung einen ankommenden Anruf empfängt, offenbart, umfassend eine Schaltungsanordnung, die mit einer Betriebs-Schaltungsanordnung der tragbaren Kommunikationseinrichtung elektrisch verbunden ist, eine Schnittstelle zum Aufrechterhalten und Beenden der elektrischen Verbindung zwischen der Schaltungsanordnung und der Betriebs-Schaltungsanordnung der tragbaren Kommunikationseinrichtung, ein Sender/Empfänger zum Senden und Empfangen von Nachrichten exklusiv an die Zubehöreinheit und von dieser über die drahtlose Verbindung, eine Steuerlogik zum Überwachen eines Empfangs eines ankommenden Anrufs durch die tragbare Kommunikationseinrichtung und zum Aktivieren des Sender/Empfängers zum Senden der Nachricht im Ansprechen darauf, und eine Sprachantworteinheit zum Abspielen einer voraufgezeichneten Nachricht auf eine Aktivierung durch eine Aktivierungsnachricht von der Zubehöreinheit hin.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG

Während die Beschreibung mit den Ansprüchen endet, die insbesondere die vorliegende Erfindung ausweisen und in eigentümlicher Weise beanspruchen, wird angenommen, dass diese sich auf die folgende Beschreibung im Zusammenhang mit der beiliegenden Zeichnung besser verstehen lässt. In der Zeichnung zeigt:

Fig. 1 ein schematisches Blockschaltbild einer tragbaren Kommunikationseinrichtung und eines Alarmierungssystems zur Verwendung damit gemäß der vorliegenden Erfindung;

Fig. 2 ein schematisches Blockschaltbild einer alternativen Ausführungsform für die Schaltungsanordnung des Alarmierungssystems, welches elektrisch mit der tragbaren Kommunikationseinrichtung verbunden ist;

Fig. 3 eine schematische Vorderansicht der Zubehöreinheit des in Fig. 1 dargestellten Alarmierungssystems;

Fig. 4 eine schematische Seitenansicht der Zubehöreinheit des in Fig. 3 dargestellten Alarmierungssystems;

Fig. 5 ein schematisches Diagramm der Nachrichten, die zwischen der ersten Einheit und der Zubehöreinheit gesendet und empfangen werden, einschließlich der spezifischen darin enthaltenen Felder;

Fig. 6 ein Flussdiagramm der Logik in der Steuer- Schaltungsanordnung für die erste Einheit des Alarmierungssystems; und

Fig. 7 ein Flussdiagramm der Logik in der Steuer- Schaltungsanordnung der Zubehöreinheit des Alarmierungssystems.

AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG

Nun wird auf die Zeichnungen ausführlich Bezug genommen, in denen identische Bezugszeichen die gleichen Elemente überall in den Figuren zeigen. Die Fig. 1 zeigt schematisch eine tragbare Kommunikationseinrichtung 10 und ein Alarmierungssystem 12 für ankommende Anrufe zur Verwendung damit. Während die tragbare Kommunikationseinrichtung 10 hier als ein Zellulartelefon gezeigt und beschrieben ist, sei darauf hingewiesen, dass dies nur für beispielhafte Zwecke durchgeführt wird und es sich um irgendeine Art von tragbarer Kommunikationseinrichtung handeln kann, beispielsweise ein Funkterminal, ein Personalkommunikations-Terminal, ein Satellitentelefon, einen Pager, ein kabelloses Telefon, ein tragbarer Computer mit einer PCMCIA Karte, und ein drahloses PBX Terminal. Ferner ist die vorliegende Erfindung auf Datenkommunikations- und Multimediakommunikations-Terminals anwendbar, für die eine Aufforderung eine Session anzufangen, äquivalent zu der Ankunft eines ankommenden Anrufs ist.

Es wird ersichtlich sein, dass ein Alarmierungssystem 12 eine erste Einheit 14, die elektrisch mit der Betriebs- Schaltungsanordnung der tragbaren Kommunikationseinrichtung 10 verbunden ist (z. B. über ein kurzes Kabel zu dem Systembus-Verbinder eines Zellulartelefons) und eine zweite oder Zubehöreinheit 16, die physikalisch getrennt von der tragbaren Kommunikationseinrichtung 10 und der ersten Einheit 14 ist, umfasst. Die erste Einheit 14 kann die Form einer Erweiterungseinheit annehmen, die an der tragbaren Kommunikationseinrichtung 10 anbringbar und entfernbar ist (z. B. der Gürtelhalter eines Zellulartelefons). Alternativ kann die erste Einheit 14 in eine Batteriesäule 18, die verwendet wird, um die tragbare Kommunikationseinrichtung 10 mit Energie zu versorgen (siehe Fig. 2), oder direkt in die Betriebs-Schaltungsanordnung der tragbaren Kommunikationseinrichtung 10 (nicht gezeigt) eingebaut sein. In jedem Fall ermöglicht die erste Einheit 14 der tragbaren Kommunikationseinrichtung 10 mit der Zubehöreinheit 16 zu arbeiten.

Insbesondere umfasst die erste Einheit 14 eine Busschnittstelle 20 zum Aufrechterhalten und Beenden der elektrischen Verbindung zwischen der ersten Einheit 14 und der Betriebs-Schaltungsanordnung der tragbaren Kommunikationseinrichtung 10, einen Sender/Empfänger (Transceiver) 22 zum Senden von Nachrichten exklusiv an die Zubehöreinheit 16 und zum Empfangen von Nachrichten exklusiv von dieser über eine drahtlose Verbindung dazwischen, und eine Steuer-Schaltungsanordnung 24 mit einer Logik zum Überwachen eines Empfangs eines ankommenden Anrufs durch die tragbaren Kommunikationseinrichtung 10 und zum Aktiveren des Sender/Empfängers 22 zum Senden einer Klingelbefehlsnachricht an die Zubehöreinheit 16 im Ansprechen darauf. Die Steuer- Schaltungsanordnung 24 umfasst ferner eine Steuerlogik für den Sender/Empfänger 22, so dass Nachrichten, die an die Zubehöreinheit 16 über die drahtlose Verbindung gesendet werden, Information innerhalb spezifischer Felder enthalten, die mit näheren Einzelheiten darin diskutiert werden sollen.

Wie voranstehend angegeben, kann die ersten Einheit 14 in eine Batteriepackung 18 für die tragbare Kommunikationseinrichtung 10 eingebaut sein (wie in Fig. 2 schematisch gezeigt). Es lässt sich hier ersehen, dass die Batteriepackung 18 eine Energie an die tragbaren Kommunikationseinrichtung 10 über einen Standardanschluss (d. h. ein Paar von Kupferstiften) bereitstellt. Zusätzlich würde die Batteriepackung 18 einen männlichen Systembusverbinder 19 umfassen, der an einen weiblichen Systembus-Verbinder 21 anbringbar ist, der sich auf der externen Oberfläche der tragbaren Kommunikationseinrichtung 10 befindet. Es lässt sich ferner verstehen, dass die Komponenten der ersten Einheit 14 (die Busschnittstelle 20, die Steuer-Schaltungsanordnung 24 und der Sender/Empfänger 22) mit einem erweiterten Systembus verbunden sind und in der Weise arbeiten, wie hier beschrieben.

Die Zubehöreinheit 16 umfasst für ihren Teil eine Energiequelle 26 (z. B. eine wiederaufladbare Batterie, einen Sender/Empfänger 28) zum Empfangen von Nachrichten exklusiv von der ersten Einheit 14 und zum Senden von Nachrichten an diese über die drahtlose Verbindung, einen Wandler 30, der ein Alarmierungssignal auf eine Aktivierung hin bereitstellt, und eine Steuer-Schaltungsanordnung 32 zum Aktivieren des Wandlers 30 auf einen Empfang einer Klingelbefehlsnachricht von dem Sender/Empfänger 28 von dem Sender/Empfänger 22 der ersten Einheit. Die Zubehöreinheit 16 umfasst vorzugsweise einen Signalisierungsschalter 34 (siehe Fig. 1, 3 und 4), dessen Aktivierung die Steuer-Schaltungsanordnung 32 veranlasst, eine Antwortnachricht über einen Sender/Empfänger an die Steuer-Schaltungsanordnung 24 der ersten Einheit zu senden, die vorzugsweise eine Sprachantworteinheit 36 aktiviert (natürlich kann dies eine automatische Antworteinheit sein, die eine digitale Textnachricht bereitstellt, wie für den Fall, bei dem die tragbare Kommunikationseinrichtung 10 ein Datenkommunikations- oder Multimediakommunikations-Terminal ist). Die Sprachantworteinheit 36 spielt dann eine so aufgezeichnete Nachricht ab, die den Anrufer darüber informiert, dass die tragbare Kommunikationseinrichtung 10 im Moment beantwortet wird (d. h. "bleiben Sie dran" ("please stand by")). Es lässt sich verstehen, dass die voraufgezeichnete Nachricht in Übereinstimmung mit dem Kompressionsverfahren, das von dem ursprünglichen Sprachcodierer der tragbaren Kommunikationseinrichtung 10 verwendet und in einem Nur-Lese- Speicher (ROM) gespeichert ist, digital codiert werden würde. Für den Fall einer analogen tragbaren Kommunikationseinrichtung ist das ROM mit einer bandbegrenzten Sprache vorgeladen, die auf den analogen Kanal des Systembus über einen Digital-zu-Analog-Wandler ausgelesen wird. Die Sprachantworteinheit 36 kann alternativ innerhalb der Zubehöreinheit 16 angeordnet sein, woraufhin eine Aktivierung des Signalisierungsschalters 34 die Steuer- Schaltungsanordnung 32 veranlasst, eine derartige Sprachantworteinheit 36 zu aktivieren und die voraufgezeichnete Nachricht darin an eine erste Einheit 14 über einen Sender/Empfänger 28 zu senden.

Bezüglich der Nachrichten, die zwischen der ersten Einheit und der Zubehöreinheit 16 gesendet und empfangen werden, verwenden die Sender/Empfänger 22 und 28 vorzugsweise eine HF Verbindung (z. B. ungefähr 2,0 GHz oder größer) durch Antennen 23 bzw. 25. Die drahtlose Übertragung von Nachrichten zwischen den ersten und zweiten Einheiten 14 und 16 kann in anderen Vorgehensweisen ausgeführt werden, beispielsweise durch magnetische Leitungen einer Induktion, die in dem U. S. - Patent 4,584,707 von Goldberg et al. gezeigt und beschrieben sind. Somit ist die bestimmte Vorgehensweise, mit der Nachrichten elektrisch gesendet und empfangen werden, für die vorliegende Erfindung nicht wesentlich und sollte nicht als dafür einschränkend angesehen werden, was spezifisch hier beschrieben ist. Anstelle davon ist der Typ von Information, die innerhalb derartiger Nachrichten enthalten ist, die eine Kommunikation nur zwischen den ersten und zweiten Einheiten 14 und 16 begrenzt, das Hauptaugenmerk des Alarmierungssystems 12.

Diesbezüglich lässt sich der Fig. 5 entnehmen, dass jede Nachricht (allgemein mit dem Bezugszeichen 38 bezeichnet) eine Vielzahl von spezifischen Feldern umfasst. Insbesondere weist jede Nachricht 38 vorzugsweise ein Vorspannfeld 40 (Präambel-Feld) auf, das eine Synchronisationssequenz zum Aufbauen der Verbindung zwischen der ersten Einheit 14 und der Zubehöreinheit 16 enthält. Ein Anfangsblock-Feld (Header- Feld) 42 ist in jeder Nachricht 38 vorgesehen und umfasst vorzugsweise eine erste Adresse 44 und eine zweite Adresse 46 zum Identifizieren des Ursprungspunkts bzw. des beabsichtigten Empfangspunkts davon. Bezüglich der Adressen 44 und 46 in dem Header-Feld 42 lässt sich erkennen, dass die erste Einheit 14 die Zubehöreinheit 16 befragen kann, um die Identifikationsnummer (z. B. ihre Seriennummer oder durch Verschlüsseln von einer derartigen Seriennummer) der Zubehöreinheit 16 zu bestimmen. Alternativ kann die tragbare Kommunikationseinrichtung 10 ihre Mobilidentifikationsnummer oder irgendeine andere in geeigneter Weise einzigartige Nummer in die Zubehöreinheit 16 laden, wobei eine derartige Nummer zur Zeit eines Verkaufs der Zubehöreinheit 16 oder der tragbaren Kommunikationseinrichtung 10 geladen wird. In dieser Weise wird sichergestellt, dass Nachrichten 38 exklusiv von den ersten bzw. zweiten Einheiten 14 und 16 empfangen werden.

Jede Nachricht 38 weist ferner ein Nutzlast-Feld 49 (Payload- Feld) auf, das Befehle enthält, die zwischen der ersten Einheit 14 und der Zubehöreinheit 16 gesendet werden. Derartige Befehle werden im allgemeinen einen Klingelbefehl von der ersten Einheit 14 an die Zubehöreinheit 16 umfassen, wenn ein ankommenden Anruf empfangen und ein Antwortbefehl von der Zubehöreinheit 16 an die erste Einheit 14 gesendet wird, aber eine andere Information kann optional in Abhängigkeit von den Operationen enthalten sein, die von derartigen Einheiten gewünscht wird. Es lässt sich verstehen, dass das Präambel-Feld 40 typischerweise eine minimale Länge von 64 Bits aufweisen wird, das Header-Feld 42 typischerweise eine minimale Länge von 16 Bits (8 Bits für die ersten und zweiten Adressen 44 und 46) aufweisen wird, und das Payload- Feld 48 typischerweise eine Länge von minimal 8 Bits verfügbar für Befehle aufweisen wird. Natürlich kann jedes dieser Felder größer sein, um ausführlichere Adressen auf zunehmen.

Für die Quelle eines ankommenden Anrufs an der tragbaren Kommunikationseinrichtung 10 ist es höchst wünschenswert, identifiziert zu werden, so dass der Benutzer eine informierte Entscheidung darüber treffen kann, wie ein derartiger Anruf behandelt werden sollte. Dies wird für den Fall erreicht, dass eine tragbaren Kommunikationseinrichtung 10 ein Zellulartelefon oder irgendeine andere ähnliche Einrichtung über Dienste, die typischerweise von lokalen Anbietern angeboten werden, ist. In einem derartigen Fall ist die Quellenidentifikationsinformation (die allgemein als eine Anrufer-ID) bekannt ist) vorzugsweise in dem Payload-Feld 48 während des Verlaufs einer Nachricht eines Klingelbefehl-Typs von der ersten Einheit 14 an die Zubehöreinheit 16 enthalten. Eine Zubehöreinheit 16 wird für ihren Teil vorzugsweise eine Anzeige 50 (z. B. eine Flüssigkristallanzeige oder dergleichen) enthalten, auf der die Quellenidentifikationsinformation gesehen werden kann. Es ist aber auch verständlich, dass ein Payload-Feld 48 größer sein muss, um eine derartige Quellenidentifikationsinformation (typischerweise mit einer minimalen Länge von 64 Bits) aufzunehmen.

Die Steuer-Schaltungsanordnung 32 der Zubehöreinheit 16 kann auch optional einen Speicher zum Speichern einer Liste von bestimmter Quellenidentifikationsinformation umfassen, wobei die bestimmte Quellenidentifikationsinformation, die für einen gegebenen ankommenden Anruf an der tragbaren Kommunikationseinrichtung 10 empfangen wird, damit verglichen werden und automatisch in Übereinstimmung mit vorgegebenen Befehlen, die sich darauf beziehen, abgegeben werden kann. Zum Beispiel können derartige Befehle das Senden des ankommenden Anrufs an eine Sprach-Mailbox (Voice-Mailbox), das Beantworten des ankommenden Anrufs oder das Ignorieren des ankommenden Anrufs umfassen. Minimal wird bevorzugt, dass die Steuer-Schaltungsanordnung 32 automatisch den ankommenden Anruf an eine Voice-Mailbox abgibt, wenn ein Signalisierungsschalter 34 nicht innerhalb einer vorgegebenen Zeitperiode aktiviert wird.

Es lässt sich verstehen, dass der Wandler 10 der Zubehöreinheit 16 einer von mehreren Formen sein kann, so dass das Alarmierungssignal, welches bereitgestellt wird, sichtbar, hörbar und/oder in der Art empfindbar ist. Da die Absicht eines Alarmierungssystems 12 darin besteht, den Benutzer der tragbaren Kommunikationseinrichtung 10 zu alarmieren, wenn ein ankommender Anruf empfangen wird und der Benutzer sich in irgendeine Anzahl von Umgebungen oder Umständen befinden kann, umfasst der Wandler 30, ist aber nicht darauf begrenzt, derartige Teile wie ein Vibrationsmechanismus, eine LED, eine Klingeleinrichtung, eine Klingel oder dergleichen. Wegen der begrenzten Effektivität von visuellen und hörbaren Alarmierungssignalen außerhalb der normalen Situation ist die bevorzugte Ausführungsform des Wandlers 30 eine Vibrationseinrichtung.

Ferner sei angenommen, dass die tragbare Kommunikationseinrichtung 10 irgendeinen Typ von Alarmierungssignal umfassen wird, das sie bereitstellt, wenn ein ankommender Anruf empfangen wird. Um die Batterie zu sparen, die zum Bereitstellen von Energie an der tragbaren Kommunikationseinrichtung 10 verwendet wird, und um außerdem irgendwelche Verwirrungen zu vermeiden, die daher stammen, dass mehrere Alarmierungssignale bereitgestellt werden, kann die erste Einheit 14 verwendet werden, um ein derartiges Alarmierungssignal einer tragbaren Kommunikationseinrichtung 10 automatisch abzuschalten, wenn ein Alarmierungssystem 12 eingeschaltet ist. Alternativ kann die erste Einheit 14 die Fähigkeit aufweisen, optional ein derartiges Alarmierungssignal der tragbaren Kommunikationseinrichtung 10 abzuschalten.

Um den Betrieb der ersten und zweiten Einheit 14 bzw. 16 besser zu verstehen, sind die Flussdiagramme der Fig. 6 und 7 vorgesehen und werden hier erläutert. Wie in Fig. 6 ersichtlich, überwacht die Steuer-Schaltungsanordnung 24 der ersten Einheit 14 kontinuierlich den Systembus der tragbaren Kommunikationseinrichtung 10 nach einem Klingelbefehl über die Bus-Schnittstelle 20. Sobald ein Klingelbefehl für eine tragbare Kommunikationseinrichtung 10 erfasst wird, aktiviert die Steuer-Schaltungsanordnung 24 den Sender/Empfänger 22 und der Sender/Empfänger 22 sendet dann eine Klingelbefehlsnachricht an eine Zubehöreinheit 16 über eine Antenne 23. Es lässt sich ersehen, dass dann, wenn verfügbar, eine Anrufer-ID oder eine andere Quellenidentifikationsinformation an die Klingelbefehlsnachricht in einem Payload-Feld 48 davon angehängt werden kann.

Nachdem die Klingelbefehlsnachricht gesendet worden ist, überwacht die Logik der Steuer-Schaltungsanordnung 24 den Sender/Empfänger 22, um zu bestimmen, ob sie durch eine Antwortbefehlsnachricht unterbrochen ist, die von der Zubehöreinheit 16 zusätzlich an den Systembus für einen Klingelbefehl wie oben zurückgegeben wird. Ein Zeitnehmer wird ebenfalls darin gestartet, um diese Aktivität auf eine bestimmte Zeitperiode (z. B. 10 Sekunden) zu begrenzen. Somit ist ersichtlich, dass die Steuer-Schaltungsanordnung 24 zunächst bestimmt, ob die bestimmte Zeitperiode abgelaufen ist. Wenn die Antwort ja ist, dann veranlasst die Steuer- Schaltungsanordnung 24 den Sender/Empfänger 22, in einen inaktiven Zustand zu gehen. Wenn die Antwort nein ist, dann bestimmt die Steuer-Schaltungsanordnung 24, ob ein Klingelbefehl erfasst worden ist. Wenn die Antwort ja ist, dann veranlasst die Steuer-Schaltungsanordnung 24 den Sender/Empfänger 22 zum erneuten Übertragen einer Klingelbefehlsnachricht an die Zubehöreinheit 16. Wenn die Antwort nein ist, dann bestimmt die Steuer- Schaltungsanordnung, ob eine Unterbrechung an dem Sender/Empfänger 22 erfasst worden ist. Sollte der Sender/Empfänger 22 eine Antwortbefehlsnachricht von der Zubehöreinheit 16 empfangen und dadurch unterbrochen werden, wird die Steuer-Schaltungsanordnung 24 dies erfassen und einen Antwortbefehl an den Systembus der tragbaren Kommunikationseinrichtung 10 schreiben. Die Steuer- Schaltungsanordnung wird auch vorzugsweise die Sprachantworteinheit 36 aktivieren, um die voraufgezeichnete "bleiben Sie dran" Nachricht abzuspielen. Danach veranlasst die Steuer-Schaltungsanordnung 24, den Sender/Empfänger 22 in einen inaktiven Zustand zu gehen und auf die anfängliche Bedingung einer Überwachung des Systembusses für einen Klingelbefehl zurückzukehren.

Bezüglich der Zubehöreinheit 16 lässt sich in Fig. 7 ersehen, dass eine Steuer-Schaltungsanordnung 32 davon einen Sender/Empfänger 28 nach dem Empfang einer Klingelbefehlsnachricht (über die Antenne 25), die von dem Sender/Empfänger 22 der ersten Einheit 14 gesendet wird, überwacht. Nachdem die Klingelbefehlsnachricht erfasst wird, schreibt die Logik der Steuer-Schaltungsanordnung 32 vorzugsweise die Quellenidentifikationsinformation des ankommenden Anrufs (Anrufer ID) an eine Anzeige 50 der Zubehöreinheit 16. Die Steuer-Schaltungsanordnung 32 aktiviert dann den Wandler 30 für eine spezifizierte Zeitlänge, so dass das Alarmierungssignal, welches dazu gehört, bereitgestellt wird.

Die Steuer-Schaltungsanordnung 32 überwacht dann, ob ein Signalisierungsschalter 34 im Ansprechen auf das Alarmierungssignal aktiviert wird, wobei eine Unterbrechung (ein Interrupt) an den Sender/Empfänger 28 für eine Übertragung an eine erste Einheit 14 auf eine Erfassung davon hin gesendet wird. Dies ist zusätzlich zu der Steuer- Schaltungsanordnung 32, die eine Überwachung des Sender/Empfängers 28 nach einer Klingelbefehlsnachricht fortsetzt. Ferner wird darin ein Zeitnehmer gestartet, um die Länge der Zeit zu messen, die benötigt wird, bevor eine dieser Aktionen auftritt. Demzufolge bestimmt die Steuer- Schaltungsanordnung 32 zunächst, ob die bestimmte Zeitperiode (z. B. ungefähr 10 Sekunden) abgelaufen ist. Wenn sie abgelaufen ist, veranlasst die Steuer-Schaltungsanordnung 32 eine Löschung der Anzeige 50 und kehrt auf die Überwachung des Sender/Empfängers 28 zurück. Wenn die Zeitperiode nicht abgelaufen ist, bestimmt die Steuer-Schaltungsanordnung 32, ob eine Klingelbefehlsnachricht erfasst worden ist. Wenn dem so ist, veranlasst sie, dass der Wandler 30 wieder für ein anderes Alarmierungssignal aktiviert wird. Wenn nicht, bestimmt die Steuer-Schaltungsanordnung 32, ob der Signalisierungsschalter 34 aktiviert worden ist. Wenn der Signalisierungsschalter 34 aktiviert worden ist, sendet der Sender/Empfänger 28 die Antwortbefehlsnachricht an die erste Einheit 14, so dass die Steuer-Schaltungsanordnung 24 darin in der Lage ist, den ankommenden Anruf zu wichten. Ansonsten startet sie wieder mit einer Bestimmung, ob die bestimmte Zeitperiode abgelaufen ist. Nach dem Senden der Antwortbefehlsnachricht durchläuft die Logik der Steuer- Schaltungsanordnung 32 eine Zeitverzögerung und löscht die Anzeige 50 der Zubehöreinheit 16. Die Steuer- Schaltungsanordnung 32 kehrt auf die Überwachung des Sender/Empfängers 28 nach einem Empfang einer Klingelbefehlsnachricht von der ersten Einheit 14 zurück.

Nachdem die bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung gezeigt und beschrieben worden ist, können weitere Anpassungen des Alarmierungssystems für einen ankommenden Anruf für eine tragbare Kommunikationseinrichtung durch geeignete Modifikationen von einem Durchschnittsfachmann ausgeführt werden, ohne von dem Umfang der Erfindung abzuweichen. Insbesondere sei darauf hingewiesen, dass mehr als eine Zubehöreinheit 16 mit einer einzelnen ersten Einheit 14, die elektrisch mit einer tragbaren Kommunikationseinrichtung verbunden ist, verbunden sein kann, wobei mehr als ein Benutzer davon über einen ankommenden Anruf alarmiert werden kann.


Anspruch[de]

1. Alarmierungssystem (12) für einen ankommenden Anruf zur Verwendung mit einer tragbaren Kommunikationseinrichtung (10) mit einer ersten Einheit (14), die elektrisch mit einem Systembus-Verbinder (21) der tragbaren Kommunikationseinrichtung (10) verbunden ist, und einer zweiten Einheit (16), die sich in einem Gehäuse befindet, welches von der tragbaren Kommunikationseinrichtung (10) getrennt ist, wobei die erste Einheit (14) ferner umfasst eine Schnittstelle (20) zum Aufrechterhalten und Beenden der elektrischen Verbindung zwischen der ersten Einheit (14) und dem Systembus-Verbinder (21) der tragbaren Kommunikationseinrichtung (10), einen Sender/Empfänger (22) zum Senden und Empfangen von Nachrichten (38) über eine drahtlose Verbindung exklusiv an die zweite Einheit (16) und von dieser, und eine Steuerlogik (24) zum Überwachen eines Empfangs eines ankommenden Anrufs durch die tragbare Kommunikationseinrichtung (10) und zum Aktivieren des Sender/Empfängers (22) zum Senden einer Klingelbefehlsnachricht im Ansprechen darauf, wobei die zweite Einheit (16) ferner eine Energiequelle (26), einen Sender/Empfänger (28) zum Empfangen und Senden von Nachrichten (38) von der ersten Einheit (14) und an diese über die drahtlose Verbindung, einen Wandler (30), der ein Alarmierungssignal auf eine Aktivierung hin bereitstellt, und eine Steuer-Schaltungsanordnung (32) zum Aktivieren des Wandlers (30) auf einen Empfang der Klingelbefehlsnachricht von dem Sender/Empfänger (22) der ersten Einheit hin über die drahtlose Verbindung umfasst, wobei das Alarmierungssystem für einen ankommenden Anruf gekennzeichnet ist durch:

(a) eine Sprachantworteinheit (36) zum Abspielen einer voraufgezeichneten Nachricht auf einer Aktivierung durch eine Nachricht von der zweiten Einheit (16) hin; und

(b) einen Signalisierungsschalter (14), um den Sender/Empfänger (28) der zweiten Einheit zu veranlassen, die Aktivierungsnachricht an die Sprachantworteinheit (36) zu senden.

2. Alarmierungssystem (12) für einen ankommenden Anruf nach Anspruch (1), wobei die Sprachantworteinheit (36) sich innerhalb der ersten Einheit (34) befindet.

3. Alarmierungssystem (12) für einen ankommenden Anruf nach Anspruch 1, wobei die Sprachantworteinheit (36) sich innerhalb der zweiten Einheit (16) befindet und die voraufgezeichnete Nachricht über die drahtlose Verbindung an die erste Einheit (14) übertragen wird.

4. Alarmierungssystem (12) für einen ankommenden Anruf nach Anspruch 1, wobei die erste Einheit (14) einer Erweiterungseinheit ist, die getrennt an der tragbaren Kommunikationseinrichtung (10) anbringbar ist.

5. Alarmierungssystem (12) für einen ankommenden Anruf nach Anspruch 1, wobei die erste Einheit (14) in einer Batteriepackung (18) integriert ist, die zur Energieversorgung der tragbaren Kommunikationseinrichtung (10) verwendet wird.

6. Alarmierungssystem (12) für einen ankommenden Anruf nach Anspruch 1, wobei die erste Einheit (14) in eine Betriebs-Schaltungsanordnung der tragbaren Kommunikationseinrichtung (10) integriert ist.

7. Alarmierungssystem (12) für einen ankommenden Anruf nach Anspruch 1, ferner umfassend eine Steuerung (24, 32) für jeden der Sender/Empfänger (22, 28), wobei Nachrichten (38), die über die drahtlose Verbindung von der ersten Einheit (14) und der zweiten Einheit (16) gesendet werden, eine bestimmte Information innerhalb von spezifizierten Feldern enthalten.

8. Alarmierungssystem (12) für einen ankommenden Anruf nach Anspruch 7, wobei jede Nachricht (38) ein Präambel-Feld (40) umfasst, welches eine Synchronisationssequenz enthält.

9. Alarmierungssystem (12) für einen ankommenden Anruf nach Anspruch 7, wobei jede Nachricht ein Header-Feld (42) umfasst, dass eine Adresse enthält, die ihren beabsichtigten Empfangspunkt identifiziert.

10. Alarmierungssystem (12) für einen ankommenden Anruf nach Anspruch 7, wobei jede Nachricht (38) ein Payload-Feld (48) umfasst, das einen Befehl enthält, der zwischen der ersten Einheit (14) und der zweiten Einheit (16) übertragen wird.

11. Alarmierungssystem (12) für einen ankommenden Anruf nach Anspruch (10), wobei das Payload-Feld (48) Information enthält, die eine Quelle des ankommenden Anrufs identifiziert.

12. Alarmierungssystem (12) für einen ankommenden Anruf nach Anspruch 10, wobei die zweite Einheit (16) ferner eine Anzeige (50) umfasst, um die Information zu zeigen, die die Quelle identifiziert.

13. Alarmierungssystem (12) für einen ankommenden Anruf nach Anspruch 10, wobei die Steuer-Schaltungsanordnung (32) der zweiten Einheit (16) die Quellen- Identifikationsinformation mit bestimmter gespeicherter Information, die eine Quelle identifiziert, vergleicht und automatisch den ankommenden Anruf in Übereinstimmung mit vorgegebenen Befehlen, die sich darauf beziehen, weitergibt.

14. Alarmierungssystem (12) für einen ankommenden Anruf nach Anspruch 1, wobei die Steuer-Schaltungsanordnung (32) den ankommenden Anruf automatisch an eine Voice-Mailbox übergibt, wenn der Signalisierungsschalter nicht innerhalb einer vorgegebenen Zeitperiode aktiviert wird.

15. Alarmierungssystem (12) für einen ankommenden Anruf nach Anspruch 1, wobei das Alarmierungssignal sichtbar ist.

16. Alarmierungssystem (12) für einen ankommenden Anruf nach Anspruch 1, wobei das Alarmierungssignal hörbar ist.

17. Alarmierungssystem (12) für einen ankommenden Anruf nach Anspruch 1, wobei das Alarmierungssignal empfindbar ist.

18. Alarmierungssystem (12) für einen ankommenden Anruf nach Anspruch 1, wobei ein Alarmierungssignal, welches von der tragbaren Kommunikationseinrichtung (10) bereitgestellt wird, automatisch abgeschaltet wird, wenn die zweite Einheit (16) eingeschaltet wird.

19. Alarmierungssystem (12) für einen ankommenden Anruf nach Anspruch 1, wobei ein Alarmierungssignal enden Anruf nach Anspruch 1, welches von der tragbaren Kommunikationseinrichtung (10) bereitgestellt wird, optional abgeschaltet wird, wenn die zweite Einheit (16) eingeschaltet wird.

20. Alarmierungssystem (12) für einen ankommenden Anruf nach Anspruch 1, wobei die tragbare Kommunikationseinrichtung (10) in einer Klasse ist, die ein Zellulartelefon, ein Funkterminal, ein Personalkommunikations-Systemterminal, ein Satellitentelefon, einen Pager, ein kabelloses Telefon, einen tragbaren Computer mit einer PCCMIA Karte, und ein drahtloses PWX Terminal umfasst.

21. Alarmierungssystem für einen ankommenden Anruf nach Anspruch 1, wobei die drahtlose Verbindung ein RF System ist, welches bei einer Frequenz größer als 2,0 GHz arbeitet.

22. Zubehöreinheit (16) zur Verwendung mit einer tragbaren Kommunikationseinrichtung (10) mit einer Energiequelle (26), einer drahtlosen Verbindung mit der tragbaren Kommunikationseinrichtung (10), einem Sender/Empfänger (28) zum Empfangen einer Klingelbefehlsnachricht, die spezifisch an der zweiten Einheit (16) von der tragbaren Kommunikationseinrichtung (10) adressiert ist, und zum Senden von Nachrichten (38), die spezifisch an die tragbare Kommunikationseinrichtung (10) adressiert sind, über die drahtlose Verbindung, einem Wandler (30) zum Bereitstellen eines Alarmierungssignals, und eine Steuerschaltungsanordnung (32) zum Aktivieren des Wandlers (30) auf einen Empfang der Klingelbefehlsnachricht von dem Sender/Empfänger (28) hin, wobei die Zubehöreinheit (16) gekennzeichnet ist durch:

einen Signalisierungsschalter (34) zum Aktivieren einer Sprachantworteinheit (36), die zu der tragbaren Kommunikationseinrichtung (10) gehört, um eine voraufgezeichnete Nachricht abzuspielen.

23. Zubehöreinheit (16) nach Anspruch (22), wobei die Sprachantworteinheit (36) in der tragbaren Kommunikationseinrichtung (10) angeordnet ist.

24. Zubehöreinheit (16) nach Anspruch (22), wobei die Sprachantworteinheit (36) innerhalb der Zubehöreinheit (16) angeordnet und die voraufgezeichnete Nachricht über die drahtlose Verbindung über die tragbare Kommunikationseinrichtung (10) übertragen wird.

25. Zubehöreinheit (16) nach Anspruch 22, ferner umfassend eine Anzeige (50) zum Zeigen von Information, die eine Quelle eines ankommenden Anrufs identifiziert, an der tragbaren Kommunikationseinrichtung (10) auf einen Empfang der Information von der tragbaren Kommunikationseinrichtung (10) hin.

26. Zubehöreinheit (16) nach Anspruch 22, wobei die Steuerschaltungsanordnung (32) der Zubehöreinheit (16) die Information, die die Quelle identifiziert, mit bestimmter gespeicherter Information, die die Quelle anzeigt, vergleicht und den ankommmenden Anruf automatisch gemäss der vorgegebenen Befehle, die sich darauf beziehen, übergibt.

27. Zubehöreinheit (16) nach Anspruch 22, wobei die Steuerschaltungsanordnung (32) den ankommmenden Anruf automatisch an eine Voice-Mailbox übergibt, wenn der Signalisierungsschalter (34) nicht innerhalb einer vorgegebenen Zeitperiode aktiviert wird.

28. Zubehöreinheit (16) nach Anspruch (22), wobei das Alarmierungssignal sichtbar ist.

29. Zubehöreinheit (16) nach Anspruch (22), wobei das Alarmierungssignal hörbar ist.

30. Zubehöreinheit (16) nach Anspruch (22), wobei das Alarmierungssignal empfindbar ist.

31. Eine Einheit (14) zum Signalisieren einer Zubehöreinheit (16) über eine drahtlose Verbindung, wenn eine tragbare Kommunikationseinrichtung einen ankommenden Anruf empfängt, wobei die Einheit (14) eine Schaltungsanordnung (24), die elektrisch mit einer Betriebsschaltungsanordnung der tragbaren Kommunikationseinrichtung (10) verbunden ist, eine Schnittstelle (20) zum Aufrechterhalten und Abschließen der elektrischen Verbindung zwischen der Schaltungsanordnung (24) und der Betriebs- Schaltungsanordnung der tragbaren Kommunikationseinrichtung (1), einen Sender/Empfänger (22) zum Senden und Empfangen von Nachrichten (389 exklusiv an die und von der Zubehöreinheit (16) über die drahtlose Verbindung, und eine Steuerlogik (24) zum Überwachen eines Empfangs eines ankommenden Anrufs durch die tragbare Kommunikationseinrichtung (10) und zum Aktivieren des Sender /Empfängers (22) zum Senden einer Klingelbefehlsnachricht im Ansprechen darauf umfasst, wobei die Erweiterungseinheit (14) gekennzeichnet ist durch:

eine Sprach-Antworteinheit (36) zum Abspielen einer voraufgezeichneten Nachricht auf eine Aktivierung durch eine Nachricht von der Zubehöreinheit (16) hin.

32. Einheit (14) nach Anspruch 31, wobei die Einheit (14) eine Erweiterungseinheit ist, die getrennt von der tragbaren Kommunikationseinrichtung (10) anbringbar ist.

33. Einheit (14) nach Anspruch 31, wobei die Einheit (14) in einer Batteriepackung (18) integriert ist, die zum Versorgen der tragbaren Kommunikationseinrichtung (10) mit Energie verwendet wird.

34. Einheit (14) nach Anspruch 31, wobei die Einheit (14) in eine Betriebs-Schaltungsanordnung der tragbaren Kommunikationseinrichtung (10) integriert ist.

35. Einheit (14) nach Anspruch 31, wobei die Nachrichten (38) spezifisch an die Zubehöreinheit (16) adressiert werden.

36. Einheit (14) nach Anspruch 31, wobei die Erweiterungseinheit (14) ferner eine Steuerung (24) über den Sender/Empfänger (22) umfasst, wobei die Nachrichten (38), die über die drahtlose Verbindung gesendet werden, bestimmte Information innerhalb spezifischer Felder enthalten.

37. Einheit (14) nach Anspruch 36, wobei jede der Nachrichten (38) ein Präambel-Feld (40) umfasst, welches eine Synchronisationssequenz enthält.

38. Einheit (14) nach Anspruch 36, wobei jede der Nachrichten (38) ein Header-Feld (442) umfasst, welches eine Adresse enthält, die die Zubehöreinheit (16) als den beabsichtigten Empfangspunkt identifiziert.

39. Einheit (14) nach Anspruch 36, wobei jede Nachricht (38) ein Payload-Feld (48) umfasst, welches Befehle für die Zubehöreinheit (16) enthält.

40. Einheit (14) nach Anspruch 39, wobei das Payload-Feld (48) ferner eine Information enthält, die die Quelle eines ankommenden Anrufs an der tragbaren Kommunikationseinrichtung (10) identifiziert.

41. Einheit (14) nach Anspruch 31, wobei die tragbare Kommunikationseinrichtung (10) unter einer Klasse ist, die ein Zellulartelefon, ein Funkterminal, ein Personalkommunikations-Systemterminal, ein Satellitentelefon, einen Pager, ein kabelloses Telefon, einen tragbaren Computer mit einer PCMIA Karte und ein drahtloses PBX-Terminal umfasst.







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