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Dokumentenidentifikation DE10108134A1 06.09.2001
Titel Maschine zum Bearbeiten von Tafeln aus Holz oder dergleichen
Anmelder Biesse S.p.A., Pesaro, IT
Erfinder Bernardi, Paolo, Bologna, IT
Vertreter Dr. Weitzel & Partner, 89522 Heidenheim
DE-Anmeldedatum 20.02.2001
DE-Aktenzeichen 10108134
Offenlegungstag 06.09.2001
Veröffentlichungstag im Patentblatt 06.09.2001
IPC-Hauptklasse B27C 1/00
IPC-Nebenklasse B27C 5/06   
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Bearbeiten von Tafeln aus Holz oder dergleichen. Sie weist zwei sich in Längsrichtung erstreckende Führungsschienen auf, ferner eine Verriegelungsvorrichtung, angeordnet auf Traversen, zum Blockieren wenigstens einer Tafel.
Die Verrieglungsvorrichtung ist aus einem Schlitten gebildet, der auf der betreffenden Traverse verfahrbar ist, sowie aus zwei Klemmbacken, die vom Schlitten getragen sind und die ihrerseits im Bezug auf den Schlitten beweglich sind zwischen einer Verriegelungsposition der Tafel 2 und einer Entriegelungsposition

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Bearbeiten von Tafeln aus Holz oder dergleichen.

Auf dem Gebiet des Bearbeitens von Holz sind Maschinen bekannt, die zwei Führungsschienen aufweisen, die eine Mehrzahl von Traversen tragen, die ihrerseits mit den genannten Führungsschienen gleitend zusammenarbeiten und in einem bestimmten gegenseitigen Abstand angeordnet sind, derart, daß sie zwischen sich eine Öffnung bilden, durch welche Späne und Bearbeitungssabfälle fallen.

Zum Bearbeiten eines Umfangrandes einer Tafel müssen die Traversen mit einer Mehrzahl von Verriegelungsvorrichtungen entlang des Umfangsrandes versehen sein und jeweils einen entsprechenden Schlitten entlang der betreffenden Traverse aufweisen, um die Position der Verriegelungsvorrichtung relativ zu den Abmessungen und der Gestalt der Tafel verändern zu können, ferner ein entsprechendes Verriegelungselement, das am Schlitten montiert ist.

Das Verriegelungselement umfaßt einen unteren Klemmbacken, der an dem betreffenden Schlitten fixiert und oben eine ebene Fläche aufweist, ferner einen oberen Klemmbacken, der in Bezug auf den Schlitten und damit auf den unteren Klemmbacken beweglich ist. Die oberen Flächen der unteren Klemmbacken sind koplanar und bilden zusammen eine im wesentlichen horizontale Stützebene zum Tragen wenigstens einer zu bearbeitenden Tafel. Die oberen Klemmbacken sind beweglich zwischen einer Einspannposition, in welcher die Tafel in einer bestimmten Richtung auf der Stützebene fixiert ist, und einer Freigabeposition.

Das Bearbeiten des Umfangsrandes der Tafel wird mittels einer Reihe von aufeinanderfolgenden Arbeitsschritten durchgeführt, bei welchen nur einige Verriegelungseinrichtungen in ihre Klemmpositionen gelangen, wobei die entsprechenden unteren Klemmbacken unter die zu bearbeitende Tafel gelangen, derart, daß ein Werkzeug das Bearbeiten eines Teiles des Umfangsrandes bearbeiten kann, unbehindert von einem Verriegelungselement.

Am Ende einer jeden Bearbeitungsphase wird wenigstens ein Verriegelungselement dem gerade bearbeiteten Teil des Umfangsrandes angenähert und in seine Klemmposition mit den entsprechenden unteren, unter die Tafel verbrachten Klemmbacken angeordnet, und wenigstens eine obere Verriegelungseinrichtung wird in seine obere Entriegelungsposition verbracht und damit von der Tafel entfernt, um einen neuen Teil des Umfangsrandes freizugeben. Auf diese Weise kann der gesamte Umfangsrand der Tafel bearbeitet werden, ohne jemals die Tafel aus der Ausgangsposition verschieben zu müssen.

Vom Zeitpunkt an, zu welchem die unteren Klemmbacken relativ zu den schlittenfesten Positionen montiert sind, weisen die bekannten, oben genannten Maschinen einige Nachteile auf. Der Hauptnachteil besteht darin, daß die oberen Flächen der unteren Klemmbacken in einer Höhe über dem Fußboden liegen, der gleich der Höhe der Stützebene ist und daher gleich der zu bearbeitenden Tafel. Hieraus folgt, daß das Einführen der unteren Klemmbacken unter die Tafel relativ schwierig oder geradezu unmöglich ist aufgrund einer Kollision, die zwischen den unteren Klemmbacken und der Tafel auftreten kann.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Maschine anzugeben, die Holztafeln oder dergleichen bearbeitet und die frei von den genannten Nachteilen ist.

Diese Aufgabe wird durch die Merkmale von Anspruch 1 gelöst.

Weitere erfindungsgemäße Gedanken gehen aus den Unteransprüchen hervor.

Auf diese Weise kann die Höhe der Bezugsebene nicht mehr verändert werden, wenn die beiden Klemmbacken sich in ihrer Einspannposition befinden.

Die Erfindung ist anhand der Zeichnung näher erläutert. Darin ist im einzelnen folgendes dargestellt:

Fig. 1 zeigt schematisch in perspektivischer Ansicht eine bevorzugte Ausführungsform einer Holzbearbeitungsmaschine.

Fig. 2 ist eine perspektivische Ansicht einer Einzelheit aus Fig. 1.

Fig. 3 ist eine Seitenansicht der Einzelheit von Fig. 2, wobei Teile weggeschnitten sind.

Fig. 4 zeigt den Gegenstand von Fig. 3 in einer anderen Arbeitsposition.

Die in Fig. 1 gezeigte Maschine zum Bearbeiten von Holztafeln 2 (Fig. 3 und 4) umfaßt ein Fundament 3, das sich in einer Richtung 4 erstreckt. Das Fundament 3 ist - im Querschnitt gesehen - im wesentlichen U-förmig. Es weist zwei seitliche Führungsschienen 5 auf, die parallel zur Richtung 4 verlaufen, ferner ein Band 6 zwischen beiden Führungsschienen 5 zum Abtransport von Spänen und Bearbeitungsabfällen.

Die Maschine 1 weist unter anderem einen Brückenwagen 7 auf, der seinerseits eine vertikale Stütze 8 umfaßt. Die Stütze 8 ist in bekannter Weise an das Fundament 3 angeschlossen, um entlang dem Fundament 3 und unter dem Schub eines nicht gezeigten Antriebes rechtwinkelig zur Richtung 4 verschoben werden zu können. Die Stütze 8 trägt an ihrem freien Ende eine Traverse 9, die sich über das Fundament 3 in einer Richtung 10 hinaus erstreckt, die horizontal und quer zur Richtung 4 verläuft.

Der Brückenwagen 7 trägt einen Arbeitskopf 11. Dieser ist in bekannter Weise an die Traverse 9 angeschlossen, um entlang der Traverse 9 quer zur Richtung 10 verschoben zu werden. Er umfaßt wenigstens einen nicht gezeigten Werkzeugträgerdorn, der in bekannter Weise am Arbeitskopf 11 befestigt ist, um in einer Richtung 12 verschoben zu werden, die vertikal und quer zu den Richtungen 4 und 10 verläuft.

Maschine 1 ist unter anderem mit einer Mehrzahl von Traversen 13 ausgestattet, deren jede einen im wesentlichen rechteckigen Querschnitt aufweist und im folgenden mit "Arbeitsebene" bezeichnet ist. Jede Arbeitsebene 13 erstreckt sich zwischen den Führungsschienen 5 in Richtung 10 und ist an die Führungsschienen 5 in bekannter Weise angeschlossen, um von Hand oder mittels eines hier nicht gezeigten Antriebs entlang der Führungsschienen 5 bewegt zu werden.

Die Arbeitsebenen 13 tragen eine Mehrzahl von Verriegelungsvorrichtungen 14, deren jeweilige Positionen in Bezug auf die Arbeitsebenen 13 im wesentlichen von den Abmessungen der zu bearbeitenden Platten 2 sowie von den an diesen Platten 2 auszuführenden Arbeiten abhängt.

Es soll im folgenden auf die Fig. 2, 3 und 4 Bezug genommen werden. Jede Verriegelungsvorrichtung 14 umfaßt einen Schlitten 15, der in bekannter Weise an die betreffende Arbeitsebene 13 angekoppelt ist, um von Hand oder mittels eines bekannten, nicht dargestellten Antriebes entlang der betreffenden Arbeitsebene verschoben zu werden, ferner ein Verriegelungselement 16 mit einer Klemme, getragen vom Schlitten 15.

Schlitten 15 hat eine im wesentlichen parallelepipedische rechteckige Form, oben begrenzt von einer ebenen Fläche 17 und mit einer oberen Aussparung 18 sowie mit einer unteren Aussparung 19 versehen. Die Aussparungen 18, 19 sind koaxial zueinander angeordnet - siehe die Achse 20, die im wesentlichen senkrecht zur Fläche 17 sowie parallel zur Richtung 12 verläuft. Aussparung 19 ist im wesentlichen zylindrisch und nach oben offen, somit gegen die Fläche 17 hin. Sie ist ferner oben von einem Ringflansch 19a begrenzt, der sich in radialer Richtung gegen das Innere der Innenfläche der Aussparung 19 erstreckt. Aussparung 18 ist eine ringförmige Aussparung zwischen zwei hülsenförmigen Körpern 21, 22. Dabei befindet sich Hülse 21 innerhalb der Hülse 22 und erstreckt sich von der Fläche 17 aus koaxial zur Achse 20.

Element 16 umfaßt einen unteren Klemmbacken 23 sowie einen oberen Klemmbacken 24. Klemmbacken 24 ist in Bezug auf den Schlitten 15 unter dem Schub eines Aktuators 25 (der im folgenden genauer beschrieben werden wird) in Richtung 12 verschiebbar zwischen einer Freigabeposition (Fig. 3) und einer Verriegelungsposition (Fig. 4), bei welcher die beiden Klemmbacken 23 und 24 mit den Klemmbacken 23 und 24 der anderen Verriegelungselemente 16 zusammenarbeiten, um die Tafel 2 entsprechend einem Umfangsrand 26 einzuspannen.

Klemmbacken 23 ist aus einem hülsenförmigen Kolben 27 gebildet, der gleitend entlang der Ausnehmung 18 montiert ist, um zusammen mit der Ausnehmung 18 eine Ringkammer variablen Volumens zu bilden, mit einer inneren, gestuften Fläche 27a, und oben von einer ebenen Fläche 29begrenzt zum Auflegen der Tafel 2 im wesentlichen parallel zur Fläche 17. Klemmbacken 24 umfaßt einen Kolben 30. Dieser ist von langgestreckter Gestalt und umfaßt seinerseits einen unteren Teil 31 sowie einen oberen Teil 32.

Teil 31 weist eine zylindrische Hülse 33 auf, die in einer Bohrung 34 des Körpers 21 gleitend gelagert ist und die an ihrem freien unteren Ende in einen Flansch 35 übergeht. Dieser erstreckt sich in radialer Richtung von der Außenfläche der Hülse 33 nach außen, um sich verschiebbar in die Aussparung 19 einzufügen und zusammen mit der Aussparung 19 eine obere Ringkammer 36 variablen Volumens zu bilden. Teil 36 umfaßt außerdem einen zylindrischen Schaft 37, der sich in Hülse 33 befindet und der mit der Hülse 33 sowohl in axialer Richtung als auch drehfest verbunden ist.

Teil 32 umfaßt einen Auflagekopf 38, der sich quer zur Achse 20 erstreckt, von im wesentlichen halbzylindrischer Gestalt ist, und der unten von einer zur Fläche 29 parallelen Fläche 39 begrenzt ist. Er ist am oberen freien Ende einer Hülse 40 montiert. Diese ist ihrerseits an den Schaft 37 angeschlossen, und zwar mittels einer Schraubverbindung 41, mit welcher die Position des Kopfes 38 entlang der Achse 20 einstellbar ist.

Der Aktuator 25 umfaßt einen pneumatischen Aktuator 42. Dieser umfaßt seinerseits die genannten Kammern 28 und 36 sowie pneumatische Kanäle 43, von denen lediglich ein Teil in den Fig. 3 und 4 dargestellt ist. Die Kanäle befinden sich im Schütten 15, um die Kammern 28 und 36 an eine hier nicht dargestellte, an sich bekannte Druckquelle anzuschließen. Die Druckquelle dient zum Einleiten von Druckluft in die Kammern 28 und 36, um die beiden Klemmbacken 23 und 24 zu verschieben, und zwar in deren Klemmpositionen, in welcher sich der Kolben 27 mit einem Anschlag in Kontakt befindet, gebildet aus einem Flansch 44, der sich in radialer Richtung von der Außenfläche des Körpers 21 nach außen erstreckt, und in welcher die Fläche 29 eine Bezugsebene P zum Bearbeiten der Tafel 2 bildet.

Kolben 27 des Klemmbacken 23 und Flansch 35 des Klemmbackens 24 sind derart gestaltet, daß die Oberfläche des Querschnittes der Kammer 28 stets größer als die Oberfläche des Querschnittes der Kammer 36 ist. Deshalb übt die den Kammern 28 und 36 von der genannten Druckquelle zugeführte Druckluft einen Schub nach oben aus, der größer ist, als der Schub, der von der Druckluft auf den Flansch 35 nach unten ausgeübt wird. Hieraus ergibt sich folgendes: Befinden sich die beiden Klemmbacken 23 und 24 in ihren Klemmpositionen, so vermag das Verriegelungselement 16 sich nicht nach unten zu verschieben, und deshalb wird die Höhe des Niveaus der Ebene P in keiner Weise verändert.

Wird die genannte Druckquelle abgeschaltet und gelangt keine Druckluft in die Kammern 28 und 36, so werden die beiden Klemmbacken 23 und 24 iri ihre entriegelte Position verschoben, in welcher sich die Fläche 29 in einem bestimmten Abstand von der Ebene P befindet, und zwar mittels einer elastischen Rückholvorrichtung 45, umfassend eine Mehrzahl von Federn 46, die gleichmäßig um die Achse 20 verteilt sind. Die Federn erstrecken sich parallel zur Achse 20 und sind zwischen dem Kolben 27 und dem Flansch 44 angeordnet. Eine Feder 47, die sich ebenfalls parallel zur Achse 20 erstreckt, ist zwischen dem Stab 37 und dsm Boden der Aussparung 19 angeordnet.

Aus Fig. 3 erkennt man im einzelnen folgendes:

Schlitten 15 weist zwei Anschläge für die beiden Klemmbacken 23 und 24 in deren entriegelten Positionen auf, definiert durch eine Fläche 17 beziehungsweise dem Flansch 19a. Hülse 33 bildet unter anderem ein Anschlagelement quer zur Bezugsebene P, um ein genaues Positionieren der Tafel 2 an der Ebene P zu ermöglichen.

Die Arbeitsweise der Maschine 1 ergibt sich aus dem oben gesagten ohne weiteres. Es sei nur nochmals darauf verwiesen, daß die Bearbeitung der Umfangsfläche 26 der Tafel 2 mittels einer Folge von Arbeitsschritten durchgeführt wird, wobei jeweils nur einige Verriegelungsvorrichtungen 14 in ihre Verriegelungspositionen gelangen. Dabei befinden sich die unteren Klemmbacken 23 unterhalb der Tafel 2, derart, daß ein bestimmter Teil der Umfangsfläche 26 frei bleibt. Am Ende eines jeden Bearbeitungsschrittes wird wenigstens eine Verriegelungsvorrichtung, die sich in ihrer Entriegelungsposition befindet, der Tafel 2 angenähert, derart, daß der untere Klemmbacken 23 unter die Tafel 2 gelangt und somit in die Klemmposition verschoben wird.

Sukzessiv wird wenigstens eine weitere Verriegelungsvorrichtung 14 in die Entriegelungsposition verbracht und damit von der Tafel 2 entfernt, um einen weiteren Teil der Umfangsfläche 26 freizugeben. Auf diese Weise läßt sich die gesamte Umfangsfläche 26 der Tafel 2 bearbeiten, ohne daß die Tafel 2 aus ihrer Ausgangsposition verschoben werden muß.

Die Beweglichkeit des Klemmbackens 23 in Bezug auf den Schlitten 15 erlaubt es daher, die betreffende Fläche 29 auf eine Höhe der Sohle zu verbringen, die niedriger ist; als die Höhe der Sohle der Ebene P und damit der Tafel 2, und ferner den Klemmbacken 23 unter die Tafel 2 zu verbringen, ohne in Konflikt mit der Tafel 2 zu gelangen.

Die Verwendung der Verriegelungsvorrichtung 14 ist insbesondere vorteilhaft bei einer Tafel 2, die eine langgestreckte Form hat, eine relativ kleine Auflagefläche, und die entlang wenigstens zweier einander gegenüberliegender Seiten der Umfangsfläche bearbeitet werden muß.

Dies gilt insbesondere dann, wenn solche Tafeln 2 (im vorliegenden Falle Elemente zum Klemmen) nicht geeignet sind, auf der Ebene P mittels eines Verriegelungssystems blockiert zu werden, umfassend Stützblöcke, die die Ebene P definieren und mit einer pneumatischen Verriegelungsvorrichtung kommunizieren, um die Tafeln 2 durch Ansaugen an der Ebene P festzuhalten. Das oben genannte Blockagesystem ist in jenem Falle ineffizient, in welchem eine Tafel 2 eine verringerte Auflagefläche aufweist, so daß es nicht möglich ist, zwischen der Tafel 2 und dem Auflageblock ein genügendes Festhalten zu verwirklichen, um einer einwandfreien Blockage der Tafel 2 auf der Ebene P zu genügen.


Anspruch[de]
  1. 1. Maschine zum Bearbeiten von Tafeln aus Holz oder dergleichen, mit den folgenden Merkmalen:
    1. 1. 1.1 mit sich längs erstreckenden Führungsschienen (5);
    2. 2. 1.2 mit wenigstens zwei Traversen (9), die auf den Führungsschienen (5) angeordnet und entlang dieser positionierbar sind;
    3. 3. 1.3 mit wenigstens einer Verriegelungsvorrichtung (14), montiert auf jeder Traverse (9), zum Blockieren einer zu bearbeitenden Tafel (2);
    4. 4. 1.4 die Verriegelungsvorrichtung (14) umfaßt einen Schlitten, der relativ zur Traverse (9) beweglich ist;
    5. 5. 1.5 der Schlitten (15) trägt Verriegelungsmittel (16) mit einem ersten und einem zweiten Klemmbacken (23, 24);
    6. 6. 1.6 der erste Klemmbacken (23). weist eine ebene Stützfläche für die Tafel (2) auf;

      gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale:
    7. 7. 1.7 die ersten und die zweiten Klemmbacken (23, 24) sind in Bezug auf den Schlitten (15) beweglich;
    8. 8. 1.8 es sind Aktuatoren (25) vorgesehen, um die beiden Klemmbacken (23, 24) relativ zueinander in eine Verriegelungsposition beziehungsweise aus dieser Verriegelungsposition der Tafel (2) zu verschieben.
  2. 2. Maschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale:
    1. 1. 2.1 der Schlitten (15) weist einen Anschlag (44) zum Arretieren des ersten Klemmbackens (23) in der Verriegelungsposition auf, in welcher die betreffende ebene Fläche (29) eine Bezugsebene (P) zum Bearbeiten der Tafel (2) aufweist;
    2. 2. 2.2 der Aktuator (25) weist erste Aktuatormittel (42) zum Verschieben der beiden Klemmbacken (23, 24) in ihre Verriegelungspositionen mittels eines ersten beziehungsweise eines zweiten Schubes auf;
    3. 3. 2.3 die beiden Klemmbacken (23, 24) sind derart gestaltet, daß die erste Schubkraft größer als die zweite Schubkraft ist.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Klemmbacken (23) ein unterer, und der zweite Klemmbacken (24) ein oberer Klemmbacken ist.
  4. 4. Maschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Klemmbacken (23) ein oberer, und der zweite Klemmbacken (24) ein unterer Klemmbacken ist.
  5. 5. Maschine nach einem der Ansprüche 2 bis 4, gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale:
    1. 1. 5.1 der Schlitten umfaßt eine erste und eine zweite Aussparung (18, 19), die dem ersten beziehungsweise dem zweiten Klemmbacken (23, 24) zugeordnet sind;
    2. 2. 5.2 die ersten Aktuatoren (42) umfassen eine erste und eine zweite Kammer (28, 36), gebildet aus dem ersten Klemmbacken (23) und der ersten Aussparung (18) beziehungsweise aus dem zweiten Klemmbacken (24) und der zweiten Aussparung (19), sowie pneumatische Kanäle (43), die im Schlitten (15) enthalten sind, um die beiden Kammern (28, 36) mit einer Druckluftquelle zu verbinden.
  6. 6. Maschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Aussparung (18) oberhalb der zweiten Aussparung (19) angeordnet ist.
  7. 7. Maschine nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Aussparung (18) eine im wesentlichen ringförmige Aussparung mit einer Längsachse (20) ist, und daß die zweite Aussparung (18) aus einer ersten und einer zweiten Hülse (21, 22) gebildet ist, die im wesentlichen koaxial zueinander sowie zur Längsachse (20) angeordnet sind.
  8. 8. Maschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Klemmbacken (24) einen Kolben (30) aufweist, der entlang der ersten Hülse (21) beweglich ist, ferner einen Auflagekopf (38), der sich quer zum Kolben (30) erstreckt und eine Kontaktfläche mit der Tafel (2) bildet.
  9. 9. Maschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (30) einen ersten Teil (31) aufweist, der entlang der ersten Hülse (21) beweglich ist, einen zweiten Teil (32) der vom ersten Teil (31) getragen ist und den Auflagekopf (38) trägt, sowie eine Kopplungseinrichtung (41) zum selektiven Einstellen der Position des zweiten Teiles (32) entlang dem ersten Teil (31) und um diesen herum.
  10. 10. Maschine nach einem der Ansprüch 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Aktuator unter anderem zweite Aktuatormittel (45) aufweist, um die beiden Klemmbacken (23, 24) in Abwesenheit des ersten und des zweiten Schubes aus der Verriegelungsposition zu entfernen.
  11. 11. Maschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die zweiten Aktuatormittel (45) elastische Mittel sind.
  12. 12. Maschine nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten Aktuatormittel (42) dazu dienen, die beiden Klemmbacken (23, 24) in einer zur Bezugsebene (P) im wesentlichen senkrechten Richtung zu verschieben, daß die zweiten Aktuatormittel (45) wenigstens zwei Federn (46) umfassen, die zwischen dem ersten Klemmbacken (23) und dem Schlitten (15) angeordnet sind sowie eine weitere Feder (47), die zwischen dem zweiten Klemmbacken (24) und dem Schlitten (15) angeordnet ist, und daß die Federn (46) und die weitere Feder (47) parallel zur Richtung (12) angeordnet sind.
  13. 13. Maschine nach einem der vorausgegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitten (15) weitere Anschläge (17, 19a) zum Fixieren der beiden Klemmbacken (23, 24) in einer von der Entriegelung der Tafel (2) entfernten Position einstellt.
  14. 14. Maschine nach einem der Ansprüche 2 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Klemmbacken (24) unter anderem einen Anschlag bildet, der quer zur Bezugsebene (P) verläuft, um ein genaues Positionieren der Tafel (2) an der Bezugsebene (P) zu ermöglichen.
  15. 15. Vorrichtung zum Blockieren von Tafeln aus Holz oder dergleichen, mit den folgenden Merkmalen:
    1. 1. 15.1 mit Mitteln (16) zum Verriegeln wenigstens einer Tafel;
    2. 2. 15.2 mit Mitteln (15) zum Tragen der Verriegelungsmittel (16);
    3. 3. 15.3 die Verriegelungsmittel (16) umfassen einen ersten und einen zweiten Klemmbacken (23, 24);
    4. 4. 15.4 der erste Klemmbacken (23) weist eine ebene Stützfläche (29) für die Tafel (2) auf;

      gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale:
    5. 5. 15.5 die beiden Klemmbacken (23, 24) sind in Bezug auf die Tragmittel (15) beweglich;
    6. 6. 15.6 es sind Aktuatoren (25) vorgesehen, um die beiden Klemmbacken in Bezug zueinander in eine Verriegelungsposition beziehungsweise aus einer Verriegelungsposition der Tafel (2) zu bewegen.
  16. 16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragmittel (15) einen Anschlag (44) zum Arretieren des ersten Klemmbackens (23) in der Verriegelungsposition umfassen, in welcher die betreffende ebene Fläche (29) eine Bezugsfläche (P) zum Bearbeiten der Tafel (2) aufweist, daß der Aktuator (25) Aktuatormittel (42) zum Verschieben der beiden Klemmbacken in die Verriegelungsposition mittels eines ersten beziehungsweise eines zweiten Schubes umfassen, und daß die beiden Klemmbacken (23, 24) derart gestaltet sind, daß der erste Schub größer als der zweite Schub ist.
  17. 17. Vorrichtung nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Klemmbacken (23) ein unterer, und der zweite Klemmbacken (24) ein oberer Klemmbacken ist.
  18. 18. Vorrichtung nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Klemmbacken (23) ein oberer, und der zweite Klemmbacken (24) ein unterer Klemmbacken ist.
  19. 19. Maschine nach einem der Ansprüche 16 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragmittel (15) eine erste und eine zweite Aussparung (18, 19) aufweisen, die den ersten beziehungsweise den zweiten Klemmbacken (23, 24) zugeordnet sind, daß die ersten Aktuatormittel (42) eine erste und eine zweite Kammer (28, 36) umfassen, gebildet aus dem ersten Klemmbacken (23) und der ersten Aussparung (18) beziehungsweise dem zweiten Klemmbacken (24) und der zweiten Aussparung (19), sowie pneumatische Leitungen (43), die von den Tragmitteln (15) getragen sind, um die beiden Kammern (28, 36) an eine Druckluftquelle pneumatisch anzuschließen.
  20. 20. Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Aussparung (18) über der zweiten Aussparung (19) angeordnet ist.
  21. 21. Vorrichtung nach Anspruch 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Aussparung (18) eine im wesentlichen ringförmige Aussparung mit einer Längsachse (20) ist und aus einer ersten und einer zweiten Hülse (21, 22) gebildet ist, die im wesentlichen koaxial zueinander sowie zur Längsachse (20) angeordnet sind.
  22. 22. Vorrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Klemmbacken (24) einen Kolben (30) umfaßt, der entlang der ersten Hülse (21) beweglich ist, sowie einen Auflagekopf (38), der sich quer zum Kolben (30) erstreckt und eine ebene Kontaktfläche (39) mit der Tafel (2) bildet.
  23. 23. Vorrichtung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (30) einen ersten Teil (31) aufweist, der entlang der ersten Hülse (21) beweglich ist, sowie einen zweiten Teil (32), der vom ersten Teil (31) getragen ist und der den Auflagekopf (38) trägt, und das Kopplungsmittel (41) vorgesehen sind, um selektiv die Position des zweiten Teiles (32) entlang des ersten Teiles (31) sowie um diesen herum selektiv einzustellen.
  24. 24. Vorrichtung nach einem der Ansprüch 16 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß der Aktuator (25) unter anderem zweite Aktuatormittel (45) aufweist, um die beiden Klemmbacken (23, 24) in Abwesenheit des ersten und des zweiten Schubes aus der Verriegelungsposition herauszubewegen.
  25. 25. Vorrichtung nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß die zweiten Aktuatormittel (45) elastische Aktuatormittel sind.
  26. 26. Vorrichtung nach Anspruch 24 oder 25, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten Aktuatormittel (42) dazu dienen, die beiden Klemmbacken in eine Richtung (12) zu bewegen, die im wesentlichen senkrecht zur Bezugsebene (P) verläuft, daß die zweiten Aktuatormittel (45) wenigstens zwei Federn (46) umfassen, die zwischen dem ersten Klemmbacken und den Tragmitteln (15) angeordnet sind, sowie wenigstens eine weitere Feder (47), die zwischen dem zweiten Klemmbacken (24) und den Tragmitteln (15) angeordnet ist, und daß die Feder (46) und die weitere Feder (47) parallel zur Richtung (12) angeordnet sind.
  27. 27. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 15 bis 26, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragmittel (15) weitere Anschläge (17, 19a) aufweisen, um die beiden Klemmbacken (23, 24) in einer Position zu arretieren, die von der Entriegelungsposition der Tafel (2) entfernt ist.
  28. 28. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 16 bis 27, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Klemmbacken (24) unter anderem ein Anschlagelement bildet, das quer zur Bezugsebene (P) verläuft, um eine genaue Positionierung der Tafel (2) auf der Bezugsebene (P) zu ermöglichen.






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