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Dokumentenidentifikation DE10012102A1 04.10.2001
Titel Klemmbrett für bequemes beidseitiges Beschriften mehrerer Blätter
Anmelder Höfner, Bernhard, 65929 Frankfurt, DE
Erfinder Höfner, Bernhard, 65929 Frankfurt, DE
DE-Anmeldedatum 13.03.2000
DE-Aktenzeichen 10012102
Offenlegungstag 04.10.2001
Veröffentlichungstag im Patentblatt 04.10.2001
IPC-Hauptklasse B43L 3/00

Beschreibung[de]
Anwendungsgebiet

Die Erfindung betrifft ein Klemmbrett entsprechend dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

Stand der Technik

Für die Aufzeichnung von Notizen "vor Ort" werden seit langem Klemmbretter verwendet, die erstens mit einer Hand ermüdungsfrei zu halten sein müssen, während man mit der anderen Hand schreibt und die zweitens eine feste Schreibunterlage bilden sollen. Da mit dem Klemmbrett ständig hantiert wird, müssen drittens die Blätter so fest klemmen, dass sie sich nicht unbeabsichtigt vom Brett lösen. Oft müssen mehrere Blätter beschrieben werden, so dass die bereits beschrifteten Blätter umgeschlagen oder ausgeheftet werden müssen.

Konventionelle Klemmbretter verwenden eine Klemmvorrichtung, welche meistens die obere oder linke Kante der Notizpapiere durch Klemmung festhält.

Nachteile des Standes der Technik

Bekannte Klemmbretter haben mehrere Nachteile:

  • 1. Um Blätter beidseitig zu beschriften, müssen diese ausgeheftet, gewendet und wieder eingeheftet werden. Ein Ausheften von Blättern ist in der Praxis jedoch oft riskant, weil beispielsweise beim Arbeiten in technischen Anlagen nach dem Öffnen der Klemmvorrichtung die Blätter herunterfallen und z. B. in Schächte fallen können oder im Außenbereich vom Wind fortgeweht werden.
  • 2. Um mehrere Blätter beschriften zu können, müssen die bereits vollgeschriebenen Blätter ausgeheftet werden (mit vorgenannten Risiken). Ein Umschlagen vollgeschriebener Blätter ist nicht komfortabel möglich. Der obere Teil der umgeschlagenen Blätter wird wegen der Dimension der Klemmvorrichtung außerdem in großen Bereichen auf ganzer Breite verknickt. Auch aus diesem Grund werden konventionelle Klemmbretter oft mit einer Tasche für bereits beschriftete Seiten ausgestattet.
  • 3. Vor dem Verstauen des Klemmbrettes müssen vollgeschriebene, umgeschlagene Blätter wieder zurückgeklappt werden, um sie nicht zu stark zu verknicken. Dadurch liegt die erste nicht beschriebene Seite nicht mehr oben, so dass bei der nächsten Benutzung des Klemmbrettes diese Seite erst wieder gesucht werden muss. Die Suche nach der ersten unbeschrifteten Seite kann für Menschen mit Kundenkontakt besonders unangenehm werden, wenn sie beim "nächsten Kunden" stattfindet, und man diesem damit sämtliche Kundenkontakte des Tages "vorblättert". Werden nach jedem Kundenkontakt die Blätter ausgeheftet, besteht die Gefahr, dass diese durcheinander geraten.
  • 4. Die Notizblätter werden entweder schlecht gehalten, oder die Klemmung ist nur schwer zu lösen. Das hat seinen Grund im kleinen Hebelarm der herkömmlichen Klemmvorrichtung.
  • 5. Die Klemmvorrichtung trägt durch die Anordnung des Hebels stark auf, weshalb für den Transport des Klemmbrettes mehr Platz beansprucht wird, als vom Blattstapel her notwendig ist.
  • 6. Die Klemmvorrichtung kann sich beim Verstauen des Klemmbrettes wegen ihrer auftragenden Konstruktion leicht an anderen Gegenständen verfangen und diese beschädigen.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass bekannte Klemmbretter zwar optimal für Einsatzfälle sein mögen, in denen ständig wechselnde Packlisten oder Lieferscheine ausgeheftet werden müssen (Lager, Speditionsgeschäft), dass diese Klemmbretter aber für den Einsatz als Notizblock gänzlich ungeeignet sind.

Aufgabe der Erfindung

Aufgabe der Erfindung ist es, zuvor beschriebene Nachteile zu vermeiden, insbesondere eine beidseitige Beschriftung auch mehrerer Blätter ohne Umheften problemlos zu ermöglichen.

Lösung der Aufgabe

Diese Aufgabe wird durch ein Klemmbrett mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Ausgestaltungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.

Vorteile der Erfindung
  • 1. Die Klemmvorrichtung ist auf der Außenkante des Klemmbrettes angebracht (Fig. 1). Sie ist außerhalb des Raumes angeordnet, in dem ein zu wendendes Blatt umgeschlagen wird (Fig. 3). Dadurch können Blätter umgeschlagen werden, ohne dass die Klemmvorrichtung oder andere Teile des Klemmbrettes im Wege stehen. Zum Beschreiben der Rückseite eines Blattes wird nach dem Umschlagen das Klemmbrett gewendet. Da Vorder- und Rückseite des Brettes "gleichberechtigt" sind, wird ein bequemes Beschriften beider Seiten der eingeklemmten Blätter ermöglicht. Die Blätter müssen dazu nicht umgeklemmt werden. Ein weiterer Vorteil dieser "Gleichberechtigung" von Vorder- und Rückseite des Klemmbrettes ist, dass es ohne Umgewöhnung gleichermaßen von Links- und Rechtshändern sowie in Ländern mit Schriftweise von links nach rechts (z. B. lateinische Schrift) und von rechts nach links (z. B. arabische Schrift) verwendet werden kann.
  • 2. Das problemlose Beschriften von mehreren Blättern ist entsprechend ohne Ausheften möglich.
  • 3. Die beschrifteten Blätter müssen beim Verstauen des Klemmbrettes nicht wieder zurückgeklappt werden. Das erste unbeschriebene Blatt muss daher nicht gesucht werden, und beschriftete Blätter können mit allen geschilderten Vorteilen eingeklemmt bleiben.
  • 4. Wegen des großen Hebelarmes ist das Ein- und Ausklemmen der Blätter sehr leicht, trotz dem die Blätter sehr fest gehalten werden.
  • 5. Durch die gewählte Konstruktion verdickt die Klemmvorrichtung das Klemmbrett nur minimal. Dadurch ist geringster Stauraum gewährleistet.
  • 6. Durch die Anordnung der Klemmvorrichtung zwischen Klemmbrett und Notizpapier können sich beim Verstauen keine Gegenstände in der Spange verfangen.
  • 7. Werden die Klemmspangen stangenartig ausgeführt, können auch Blätter eingeklemmt werden, die an einer Ecke oder Kante zu einem Block geheftet sind.
Beschreibung von Merkmalen, Funktion und von Ausführungsbeispielen

Die Erfindung zeichnet sich insbesondere durch die im Folgenden beschriebenen Merkmale aus. Prinzipskizzen und Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden im Folgenden näher beschrieben.

Es zeigen:

Fig. 1: Ausführungsbeispiel 1 ohne eingeklemmte Blätter in Draufsicht.

Fig. 2: Ein Prinzipbild des neuen Klemmbrettes mit 3 eingeklemmten Blättern.

Fig. 3: Diagonaler Schnitt durch das Klemmbrett, die Klemmspangen und ein Blatt, das umgeschlagen wird.

Fig. 4: Benutzungsanleitung für das Klemmbrett, aus der die Funktion hervorgeht.

Fig. 5: Ausführungsbeispiel 2 in Draufsicht (Design).

Fig. 6a-h: Verschiedene Ausführungsbeispiele und Details.

Fig. 6a: Bei dieser Ausführung ist die fixierte Klemmspange mit zwei Blechen ≙ am Klemmbrett befestigt. Diese Bleche können gleichzeitig als Halterung für die bewegliche Klemmspange dienen (siehe Fig. 6f).

Fig. 6b: Ähnliche Ausführung wie Fig. 6a; aber die fixierte Klemmspange wird vom Befestigungsblech nur an den Blechenden gehalten (offene Ausführung), so dass die Spange ihre federnde Wirkung besser entfalten kann.

Fig. 6c: Ausführungsbeispiel, bei dem die Befestigung der Klemmvorrichtung am Brett ≙ als Clip ausgeführt ist, der durch Verformung des Randes des Brettes (dieses ist in diesem Beispiel aus Metall) entsteht.

Fig. 6d: Detailschnitt C-D durch Fig. 6c.

Fig. 6e: Schnitt durch das Klappgelenk ≙ eines weiteren Ausführungsbeispieles, bei dem die fixierte Klemmspange ≙ einen Umschließungswinkel von mehr als 180° um die bewegliche Klemmspange aufweist, so dass die bewegliche Klemmspange ohne zusätzliche Befestigung am Herausfallen gehindert wird aber schwenkbar bleibt.

Fig. 6e1: Schnitt durch das Klappgelenk ≙ eines weiteren Ausführungsbeispieles, bei dem die bewegliche Klemmspange ≙ einen Umschließungswinkel von mehr als 180° um die fixierte Klemmspange aufweist, so dass die bewegliche Klemmspange ohne zusätzliche Befestigung am Herausfallen gehindert wird aber schwenkbar bleibt.

Fig. 6e2: Darstellung der Klemmspange für ein weiteres Ausführungsbeispiel, bei welcher der Abstand zwischen den beiden Gelenken der beweglichen Klemmspange geringer ist als der Abstand unmittelbar ober- und unterhalb der Gelenke, so dass die bewegliche Klemmspange bei der Produktion des Klemmbrettes im Bereich der Gelenke in die fixierte Klemmspange z. B. eingeclipst werden kann und ohne weitere Befestigung am Herausfallen gehindert wird aber beweglich bleibt (Fig. 6e2).

Fig. 6f: Befestigung der beweglichen Klemmspange durch eine Blechnase, die z. B. durch das Blech aus Fig. 6a/6b oder den Clips aus Fig. 6c gebildet werden kann.

Fig. 6g: Befestigung der beweglichen Klemmspange durch einen Faden/Draht (z. B. aus Metall, Kunststoff oder Naturmaterial), der im Gelenkbereich um die fixierte und bewegliche Klemmspange geschlungen ist.

Fig. 6h: Schnitt E-F durch Fig. 6g.

Fig. 7: Ausführungsbeispiel 3: als Mappe ausgeführt.

Fig. 8: Detail: Eingeklemmter, mit einer Heftklammer ≙ gehefteter Blattstapel. Legende zu den Figuren ≙ = Brett

≙ = Bewegliche Klemmspange

≙ = Fixierte Klemmspange

≙ = Befestigung der fixierten Klemmspange am Brett

≙ = Blatt, das momentan umgeschlagen wird

≙ = Aussparung im Brett für Blattecken

≙ = Klappgelenk zwischen fixierter und beweglicher Klemmspange

≙ = Klappachse der beweglichen Klemmspange

≙ = Heftklammer

≙ = Umgebogene Blattecken

(w) = Raum, durch den ein Blatt beim Umschlagen/Wenden bewegt wird.

Das neue Klemmbrett erklärt sich weitestgehend aus den Zeichnungen Fig. 1 bis Fig. 3. Es stellt eine technische Lösung mit den weiter vorne beschriebenen Vorteilen dar. Das neue Klemmbrett stellt im Besonderen eine feste Schreibunterlage zur Verfügung, auf der leere Seiten beschriftet werden können oder beschriftete Seiten (z. B. Kopien) gelesen und bequem mit Notizen versehen werden können. Fig. 2 zeigt eine auf das Prinzip reduzierte Darstellung mit drei eingeklemmten Blättern.

Die Blätter werden im gezeigten Beispiel an der oberen linken Ecke durch eine schmale Klemmvorrichtung, die durch die bewegliche ≙ und fixierte ≙ Klemmspange gebildet wird, gehalten. Die Klemmvorrichtung ist vorzugsweise ein Klapp- oder ein Schiebe- Mechanismus. Der Blatt-Klemmbereich der Klemmvorrichtung befindet sich im beschriebenen Beispiel an der oberen linken Ecke des Brettes im Winkel von 45° zu den Brettkanten. Die Blattklemmeinrichtung kann aber auch andere Winkel aufweisen oder sich an einer Längs- oder Querkante des Brettes befinden. Die Klemmvorrichtung ist vorzugsweise auf der Stirnseite einer Ecke oder Kante befestigt (d. h. in der Ebene des Brettes) das heißt vorzugsweise nicht auf der Brettfläche (es sind aber auch Ausführungen entwickelt worden, bei denen sich die Klemmvorrichtung auf der Brettoberseite oder Brettunterseite befindet). Die Hebelarme der Klemmvorrichtung erstrecken sich im gezeigten Beispiel über einen Teil der oberen und linken Kante des Klemmbrettes (Fig. 1) (bei anderen Ausführungen können sich die Hebelarme an anderer Stelle befinden). Wichtig ist, dass die Blattecken um ca. 180° umgebogen eingeklemmt sind. Fig. 3 veranschaulicht dieses mit einem Schnitt durch das Klemmbrett und die Klemmspangen. Die Klemmbacke einer der beiden Klemmspangen kommt dabei zwischen dem Blatt und der umgeschlagenen, geklemmten Ecke (oder Kante) zu liegen. Je nachdem, ob das Blatt nach "vorne" oder nach "hinten" umgeschlagen ist, ist das die Klemmbacke der fixierten oder der beweglichen Klemmspange.

Die um einen Winkel von 180° gewendete Einklemmung der Blätter ("Eselsohr") ist ein wesentliches Merkmal der Erfindung. Dadurch sind "Vorderseite" und "Rückseite" des Brettes absolut gleichgestellt und entsprechend ein Beschriften der Vorder- und Rückseite der eingeklemmten Blätter komfortabel möglich. Ob ein Blatt nach vorne oder nach hinten - das heißt um 360° - umgeschlagen ist, jedes Mal ist die Einklemmebene um 180° dazu "geklappt" (einmal um +180°, einmal um -180°). Im Gegensatz dazu erfolgt die Klemmung bei herkömmlichen Klemmbrettern in Blattebene (= 0°) bei nach vorne geschlagenem Blatt. Schlägt man bei diesen herkömmlichen Klemmbrettern ein Blatt um (= 360°), dann liegt auch die Einklemmung um 360° geklappt dazu. Eine Gleichstellung von Vorder- und Rückseite liegt also nicht vor.

Durch die äußerst kompakte Konstruktion der Klemmspangen wird bei der Erfindung gewährleistet, dass dem Wenden der Blätter nichts im Weg steht.

Vorzugsweise weist das Brett im Bereich der Klemmbacken der Klemmvorrichtung eine Aussparung auf ≙, in der die umgebogenen Ecken bzw. Kanten ≙ der geklemmten Blätter zu liegen kommen. Die Blattecken können aber auch bei Brettern ohne Aussparung auf oder unter dem Brett zu liegen kommen.

Fig. 4 zeigt eine Einklemmanleitung, aus der die Funktion des Klemmbrettes hervorgeht.

Fig. 5 zeigt eine weitere Ausführung, bei der die Klemmvorrichtung noch kompakter aufgebaut ist und die Drahtenden der Spangen so gebogen und in das Brett eingebettet sind, dass keine Spitzen herausstehen. Dadurch können sich beim Verstauen des Klemmbrettes keine Gegenstände in den Spangen verfangen.

Fig. 6a-h zeigt mehrere Varianten zur Befestigung der Klemmvorrichtung am Brett.

Fig. 7 stellt eine Lösung in Mappenform dar, die nach dem selben Prinzip funktioniert, aber im zusammengeklappten Zustand die Blätter schützt.

Fig. 8 zeigt als Detail einen eingeklemmten und mit einer Heftklammer gehefteten Block. Das ist z. B. zum Bearbeiten von kopierten und gehefteten Zeitschriftenartikeln sehr praktisch.

Es sind auch Lösungen entwickelt worden, bei denen nicht eine Ecke, sondern eine ganze Kante oder Teile der Kante des Blattes eingeklemmt wird.

Das Brett kann eine beliebige Form haben, also z. B. auch rund oder oval sein.

Die fixierte Klemmspange muss kein separates Element sein, sondern kann Teil des Brettes sein, bzw. das Brett kann selbst die Funktion der fixierten Klemmspange übernehmen. Entsprechende Ausführungen sind entwickelt worden.


Anspruch[de]
  1. 1. Klemmbrett, ausgestattet mit einer Klemmvorrichtung zum Halten von Papier und anderen, faltbaren Materialien, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmung der Blätter nicht in der Ebene der Hauptblattfläche erfolgt, sondern um einen Kippwinkel von ca. 180° dazu an einer um den gleichen Winkel umgebogenen Ecke ("Eselsohr") oder Kante des Blattes.
  2. 2. Klemmbrett nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Brett im Bereich des Klemmspangen- Klemmbereiches eine Aussparung aufweist, in der die umgefalteten Ecken bzw. Kanten der geklemmten Blätter zu liegen kommen (Fig. 1).
  3. 3. Klemmbrett nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmvorrichtung sich vorzugsweise auf der Stirnseite der Kante bzw. Ecke des Brettes befindet (d. h. in der Ebene des Brettes).
  4. 4. Klemmbrett nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Klemmvorrichtung an einer beliebigen Ecke oder Kante oder auf der Ober- oder Unterseite des Brettes befindet.
  5. 5. Klemmbrett nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Klemmbereich der Klemmvorrichtung einen Winkel von 30-60°, vorzugsweise 45° zu den Kanten des Brettes bildet (Ausführung: Klemmung der Ecke, Fig. 1), oder parallel zu einer Kante des Brettes verläuft (Ausführung: Klemmung einer Kante).
  6. 6. Klemmbrett nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmvorrichtung zangenartig aufgebaut ist. Das Hebelverhältnis zwischen "Zangenbacken" und "Zangengriff" ist groß.
  7. 7. Klemmbrett nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmvorrichtung nicht durch einen Klappmechanismus geöffnet bzw. geschlossen wird, sondern durch einen anderen Mechanismus, vorzugsweise einen Schiebe-Mechanismus ähnlich einem Türriegel.
  8. 8. Klemmbrett nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Konstruktion der Klemmspangen es erlaubt, auch an einer Ecke bzw. Kante zusammengeheftete Blätter einzuklemmen und beidseitig zu bearbeiten (Fig. 8).
  9. 9. Klemmbrett nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmvorrichtung mit einem Faden oder Draht (z. B. aus Metall, Kunststoff oder Naturmaterial) am Brett befestigt wird (Fig. 6g).
  10. 10. Klemmbrett nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmvorrichtung durch ein passend geformtes Befestigungselement (z. B. U-förmig gebogenes Blech oder Kunststoff) am Brett befestigt ist, das die eine Klemmspange auf großer Länge oder nur mit dem Randbereich des Befestigungselementes umschließt und damit am Brett fixiert (Fig. 6a u. 6b).
  11. 11. Klemmbrett nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigung der Klemmvorrichtung am Brett als offener Clip oder geschlossene Öse ausgeführt wird, welcher vorzugsweise entweder durch eine spezielle Verformung oder Form des Randes des Brettes ausgebildet wird (z. B. möglich, wenn das Brett aus Metall oder Kunststoff besteht) oder wiederum am Rand des Brettes befestigt wird (Fig. 6c u. 6d).
  12. 12. Klemmbrett nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die bewegliche Klemmspange durch eine Blechnase gehalten wird (Fig. 6f) oder durch einen Faden/Draht (z. B. aus Metall, Kunststoff oder Naturmaterial), der im Gelenkbereich um die fixierte und bewegliche Klemmspange geschlungen wird (Fig. 6g + 6h).
  13. 13. Klemmbrett nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die fixierte Klemmspange im Bereich jedes Gelenkes mit der beweglichen Klemmspange einen Umschließungswinkel von mehr als 180° um die bewegliche Klemmspange aufweist, so dass die bewegliche Klemmspange ohne zusätzliche Befestigung am Herausfallen gehindert wird aber schwenkbar bleibt (Fig. 6e).
  14. 14. Klemmbrett nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die bewegliche Klemmspange im Bereich jedes Gelenkes mit der fixierten Klemmspange einen Umschließungswinkel von mehr als 180° um die fixierte Klemmspange aufweist, so dass die bewegliche Klemmspange ohne zusätzliche Befestigung am Herausfallen gehindert wird aber schwenkbar bleibt (Fig. 6e1).
  15. 15. Klemmbrett nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Geometrie der beweglichen Klemmspange der Abstand zwischen den beiden Gelenken geringer ist als unmittelbar ober- und unterhalb der Gelenke, so dass die bewegliche Klemmspange bei der Produktion des Klemmbrettes im Bereich der Gelenke in die fixierte Klemmspange z. B. eingeclipst werden kann und ohne zusätzliche Befestigung am Herausfallen gehindert wird aber beweglich bleibt (Fig. 6e2).
  16. 16. Klemmbrett nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die fixierte Klemmspange Teil des Brettes ist oder ihre Funktion durch das Brett selbst übernommen wird.
  17. 17. Klemmbrett nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Klemmbrett eine beliebige, auch nicht rechteckige, also z. B. runde oder ovale Form hat.
  18. 18. Klemmbrett nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es als Mappe ausgeführt ist (Fig. 7).






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