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Dokumentenidentifikation DE10017522A1 18.10.2001
Titel Automatische Tunnelverschnürmaschine zur Weiterverarbeitung von Fleischstücken zu Rollbraten
Anmelder Hermann Wiegand GmbH, 36169 Rasdorf, DE
Erfinder Wiegand, Karlheinz, 36169 Rasdorf, DE
Vertreter Spalthoff und Kollegen, 45130 Essen
DE-Anmeldedatum 10.04.2000
DE-Aktenzeichen 10017522
Offenlegungstag 18.10.2001
Veröffentlichungstag im Patentblatt 18.10.2001
IPC-Hauptklasse A22C 17/00
Zusammenfassung Eine automatische Tunnelverschnürmaschine (1) zur Weiterverarbeitung von Fleischstücken zu Rollbraten hat eine Wickelstation (2), an der Fleischstücke mittels Bratenschnüren umwickelbar sind, eine Greifeinrichtung (4), mittels der die Fleischstücke umgreif- und in eine den Wickelvorgang an der Wickelstation (2) fördernde Querschnittsform bringbar sind, und eine Fördervorrichtung (3), mittels der die Fleischstücke der Greifeinrichtung (4) und der Wickelstation (2) zuführbar sind.
Um ein Rutschen von Fleischstücken, insbesondere von vergleichsweise kleinen oder dünnen Fleischstücken, auf der Fördervorrichtung (3) zu verhindern, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß die Fördervorrichtung (3) einen muldenförmigen Förderquerschnitt (10) aufweist, mittels dem die Haftreibungskräfte zwischen den auf der Fördervorrichtung (3) befindlichen Fleischstücken und der Fördervorrichtung (3) vergrößerbar sind.

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf eine automatische Tunnelverschnürmaschine zur Weiterverarbeitung von Fleischstücken zu Rollbraten, mit einer Wickelstation, an der Fleischstücke mittels Bratenschnüren umwickelbar sind, einer Greifeinrichtung, mittels der die Fleischstücke umgreif- und in eine den Wickelvorgang an der Wickelstation fördernde Querschnittsform bringbar sind, und einer Fördervorrichtung, mittels der die Fleischstücke der Greifeinrichtung und der Wickelstation zuführbar sind.

Bei derartigen automatischen Tunnelverschnürmaschinen zur Weiterverarbeitung von Fleischstücken zu Rollbraten hat es sich als problematisch herausgestellt, daß insbesondere bei kleinen, dünnen und vergleichsweise leichten Fleischstücken das Phänomen auftritt, daß zwischen der die Fleischstücke der automatischen Tunnelverschnürmaschine zufördernden Fördervorrichtung und den Fleischstücken Gleitreibung auftritt, mit der Folge, daß sich die Fleischstücke nicht bzw. nicht mit derselben Laufgeschwindigkeit vorwärts bewegen wie die Fördervorrichtung. Hierzu kommt es an der Wickelstation zu beträchtlichen Unregelmäßigkeiten, da der Abstand der Wicklungen des Rollbratens in unerwünschter Weise variiert, wobei darüber hinaus auch Stillstände der automatischen Tunnelverschnürmaschine nicht auszuschließen sind. In jedem Fall weist die Umschnürung des in der automatischen Tunnelverschnürmaschine erstellten bzw. umwickelten Rollbratens unerwünschte Unregelmäßigkeiten auf, die die Qualität des erstellten Fleischprodukts erheblich beeinträchtigen.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die eingangs geschilderte automatische Tunnelverschnürmaschine zur Weiterverarbeitung von Fleischstücken zu Rollbraten derart weiterzubilden, daß in jedem Fall ein geregelter und genau gesteuerter Verschnürvorgang in der automatischen Tunnelverschnürmaschine bzw. an deren Wickelstation gesichert ist.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Fördervorrichtung einen muldenförmigen Förderquerschnitt aufweist, mittels dem die Haftreibungskräfte zwischen den auf der Fördervorrichtung befindlichen Fleischstücken und der Fördervorrichtung vergrößerbar sind. Durch diese Erhöhung der Haftreibungskräfte wird auch bei kleinen, leichten bzw. dünnen Fleischstücken gewährleistet, daß die Geschwindigkeit der Fleischstücke immer mit derjenigen der Fördervorrichtung übereinstimmt, die bei der Auslegung des Wickelvorgangs an der automatischen Tunnelverschnürmaschine bzw. an deren Wickelstation zugrundegelegt worden ist.

Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung ergibt sich, wenn die Fördervorrichtung einen V-förmigen Förderquerschnitt aufweist.

In technisch-konstruktiv wenig aufwendiger Weise läßt sich dieser V-förmige Förderquerschnitt mittels zweier schräg angeordneter, mit gleicher Geschwindigkeit laufender Förderbänder ausbilden.

Vorteilhaft sind die beiden Förderbänder der Fördereinrichtung etwa rechtwinklig zueinander angeordnet.

Gemäß einer weiteren vorteilhaften Weiterbildung der vorliegenden Erfindung nimmt die Schrägstellung der den V-förmigen Förderquerschnitt der Fördervorrichtung ausbildenden Förderbänder mit abnehmendem Abstand von der Wickelstation der Tunnelverschnürmaschine zu, wodurch eine allmähliche Verbringung der Fleischstücke in eine Form erreicht wird, bei der ihre Querschnittsform bereits vor dem Umgreifen durch die Greifeinrichtung vergleichsweise wickelfreundlich ist.

Zum in einfacher Weise durchführbaren und exakten Ausgleich des Vertikalniveaus der Fördervorrichtung bei unebenem Untergrund ist es vorteilhaft, wenn die Fördervorrichtung durch zumindest einen Stützfuß auf einem Untergrund verfahrbar ist, der mittels einer Luftdruckfedereinrichtung höhenverstellbar ausgebildet ist. Im Vergleich zur bisher üblichen räumlichen bzw. seitlichen Versetzung von Rädern an einem eine Schrägfläche aufweisenden Fußteil ergibt sich durch die vorstehend geschilderte erfindungsgemäße Lösung eine erhebliche Zeiteinsparung.

Die Greifeinrichtung der erfindungsgemäßen automatischen Tunnelverschnürmaschine ist zweckmäßigerweise als in Vertikalrichtung zur Fördervorrichtung hin- und von dieser wegbewegbarer Einzelgreifer ausgebildet. Hierdurch kann im Zusammenwirken mit dem V-förmigen Förderquerschnitt der Fördervorrichtung eine optimale Formgebung für den Querschnitt der Fleischstücke erreicht werden.

Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der erfindungsgemäßen automatischen Tunnelverschnürmaschine ist die Greifeinrichtung in Laufrichtung der Fördervorrichtung hin- und herbewegbar im Bereich unmittelbar vor der Wickelstation angeordnet. Hierdurch wird die optimale Formgebung hinsichtlich des Querschnitts der Fleischstücke bis unmittelbar vor den Wickelvorgang aufrechterhalten, wobei ein Zurückfahren der Greifeinrichtung ohne weiteres während des Wickelvorgangs möglich ist.

Bei einem erfindungsgemäßen Verfahren zur Weiterverarbeitung von Fleischstücken zu Rollbraten werden die Fleischstücke einer Tunnelverschnürmaschine zugefördert, an der Tunnelverschnürmaschine gegriffen, in eine wickelgünstige Querschnittsform gebracht und umwickelt. Um Störungen des Wickelvorgangs zu vermeiden, wird bei der Zuförderung der Fleischstücke zur Tunnelverschnürmaschine die auf die Fleischstücke ausgeübte Haftreibung durch eine mulden- bzw. V-förmige Ausgestaltung einer Fördervorrichtung erhöht, wobei durch die mulden- bzw. V-förmige Ausgestaltung der Fördervorrichtung die Querschnittsform der Fleischstücke bereits vor der Greifung in Richtung auf eine wickelgünstigere Querschnittsform verändert wird.

Zur Schaffung eines besonders wickelgünstigen Querschnitts der Fleischstücke ist es vorteilhaft, wenn die Fleischstücke bei ihrer Verbringung in eine wickelgünstige Querschnittsform von oben gegriffen und in die Fördervorrichtung gedrückt werden.

Die besonders wickelgünstige Querschnittsform der Fleischstücke wird bis unmittelbar vor den Wickelvorgang zwangsweise aufrecht erhalten, wenn sich ein Einzelgreifer in Laufrichtung der Fördervorrichtung in Greifstellung mit dieser und dem auf bzw. in ihr befindlichen Fleischstück bis zu einer Wickelstation mit- und danach außer Eingriff gegen die Laufrichtung der Fördervorrichtung zurückbewegt.

Im folgenden wird die Erfindung an Hand einer Ausführungsform unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert.

Es zeigen:

Fig. 1 eine Prinzipdarstellung einer erfindungsgemäßen automatischen Tunnelverschnürmaschine zur Weiterverarbeitung von Fleischstücken zu Rollbraten;

Fig. 2 einen Querschnitt durch eine Fördervorrichtung der in Fig. 1 dargestellten automatischen Tunnelverschnürmaschine zur Weiterverarbeitung von Fleischstücken zu Rollbraten; und

Fig. 3 eine Seitenansicht der in Fig. 2 im Schnitt dargestellten Fördervorrichtung der erfindungsgemäßen automatischen Tunnelverschnürmaschine zur Weiterverarbeitung von Fleischstücken zu Rollbraten.

Eine in Fig. 1 im Prinzip dargestellte automatische Tunnelverschnürmaschine 1 dient zur Weiterverarbeitung von in den Figuren nicht dargestellten Fleischstücken zu Rollbraten. Mittels derartiger automatischer Tunnelverschnürmaschinen 1 wird das mühsame Umwickeln von Fleischstücken mit Bratenschnüren von Hand ersetzt.

Die erfindungsgemäße automatische Tunnelverschnürmaschine 1 hat eine Wickelstation 2, an der die Umschnürung der Fleischstücke vollautomatisch durchgeführt wird.

Hierzu wird ein Fleischstück der Tunnelverschnürmaschine 1 bzw. deren Wickelstation 2 mittels einer Fördervorrichtung 3 zugeführt. Unmittelbar bevor das auf der Fördervorrichtung 3 befindliche Fleischstück die Wickelstation 2 der automatischen Tunnelverschnürmaschine 1 erreicht, wird das in den Figuren nicht dargestellte Fleischstück mittels einer in Fig. 1 lediglich prinzipiell dargestellten Greifeinrichtung 4 erfaßt.

Die Greifeinrichtung 4 ist als Einzelgreifer 4 ausgebildet. Der Einzelgreifer 4 ist, wie in Fig. 1 durch einen Doppelpfeil 5 dargestellt, in bezug auf die Fördervorrichtung 3 auf- und abwärts bewegbar. Darüber hinaus ist der Einzelgreifer 4, wie durch den Doppelpfeil 6 dargestellt, in Laufrichtung 7 der Fördervorrichtung 3 mit derselben und einem auf der Fördervorrichtung 3 befindlichen Fleischstück bis zur Wickelstation 2 und von dort wieder zurück hin- und herbewegbar.

Die an Hand der Fig. 2 und 3 näher gezeigte Fördervorrichtung 3 wird durch zwei Förderbänder 8, 9 gebildet, die, wie insbesondere aus Fig. 2 hervorgeht, einen V-förmigen Förderquerschnitt 10 der Fördervorrichtung 3 bilden.

Die beiden Förderbänder 8, 9 der Fördervorrichtung 3 laufen auf zueinander schrägstehenden Rollen 11, 12, die ihrerseits in geeigneter Weise an einem Gerüst 13 gehaltert sind.

Die Rollen sind, wie insbesondere aus Fig. 2 hervorgeht, in einem etwa rechten Winkel zueinander angeordnet.

Das Gerüst 13 ruht auf zumindest einem Stützfuß 14, der seinerseits an seiner Unterseite Räder 15, 16 aufweist, auf denen die gesamte Fördervorrichtung 3 verfahrbar ist.

Auch eine in Fig. 1 lediglich prinzipiell dargestellte, der automatischen Tunnelverschnürmaschine 1 nachgeordnete Fördervorrichtung 17 kann mit einem oder mehreren Stützfüßen 14 versehen sein.

Der Stützfuß 14 hat eine Luftdruckfedereinrichtung 18, mittels der das Vertikalniveau der Förderbänder 8, 9 der Fördervorrichtung 3 an Schwankungen des Boden- bzw. des Tunnelverschnürmaschinenniveaus ohne weiteres anpaßbar ist.

Es ist möglich, die Fördervorrichtung 3 so zu gestalten, daß die Schrägstellung der Rollen 11, 12 mit abnehmendem Abstand zur Wickelstation 2 der automatischen Tunnelverschnürmaschine 1 zunimmt, so daß der durch die beiden Rollen 11, 12 eingeschlossene Winkel am Grunde des V-förmigen Förderquerschnitts 10 der Fördervorrichtung 3 mit abnehmendem Abstand zur automatischen Tunnelverschnürmaschine 1 kleiner bzw. spitzer wird.

Vor einer Inbetriebnahme der erfindungsgemäßen automatischen Tunnelverschnürmaschine 1 werden zunächst die eingangsseitige Fördervorrichtung 3 sowie eine in Laufrichtung der Fördervorrichtung 3 stromab der Tunnelverschnürmaschine angeordnete weitere Fördervorrichtung 17 mittels der Luftdruckfedereinrichtungen ihrer Stützfüße 14 so ausgerichtet, daß sich ein stufenfreier Förderpfad für in der automatischen Tunnelverschnürmaschine 1 zu verarbeitende Fleischstücke ergibt. Dies geschieht durch entsprechende Beaufschlagung der in den Stützfüßen 14 vorgesehenen Luftdruckfedereinrichtungen 18.

Die in der automatischen Tunnelverschnürmaschine 1 zu verarbeitenden, in den Figuren nicht dargestellten Fleischstücke werden auf der Fördervorrichtung 3 dem Einzelgreifer 4 bzw. der Wickelstation 2 der automatischen Tunnelverschnürmaschine 1 zugeführt. Während dieses Fördervorgangs werden die Fleischstücke aufgrund des V-förmigen Förderquerschnitts 10 mit vergleichsweise großen Haftreibungskräften beaufschlagt. Darüber hinaus erfahren die Fleischstücke bereits bei ihrer zuförderung zur automatischen Tunnelverschnürmaschine 1 auf der Fördervorrichtung 3 eine Formgebung, in der ihre Querschnittsform vergleichsweise wickelgünstig vorgeformt wird.

Auch vergleichsweise kurze Fleischstücke oder ein vergleichsweise niedriges Gewicht aufweisende Fleischstücke werden durch die Fördervorrichtung 3 bzw. deren zueinander schräggestellte Förderbänder 8, 9 zuverlässig weitergefördert. Irgendwelche Rutschungen werden weitestgehend bzw. vollständig vermieden.

Wenn das betreffende Fleischstück den in Vertikalrichtung auf- und abwärts bewegbaren Einzelgreifer 4 erreicht, drückt der Einzelgreifer 4 den unter ihm befindlichen Abschnitt des Fleischstücks in den V-förmigen Förderquerschnitt 10 der Fördervorrichtung 3. Daraufhin bewegt sich der betreffende Abschnitt des Fleischstücks auf der Fördervorrichtung 3 mit dem in seiner Greifstellung befindlichen Einzelgreifer bis zur Wickelstation 2, wo der Verschnür- bzw. Wickelvorgang durchgeführt wird. Beim Erreichen der eigentlichen Wickelstation 2 löst der Einzelgreifer 4 seinen Eingriff und fährt, wie durch den Doppelpfeil 6 in Fig. 1 gezeigt, gegen die Laufrichtung 7 der Fördervorrichtung 3 in diejenige Position zurück, in der er durch vertikale Abwärtsbewegung den nächsten Abschnitt des Fleischstücks greift und in die Fördervorrichtung 3 bzw. deren V-förmigen Förderquerschnitt 10 drückt.


Anspruch[de]
  1. 1. Automatische Tunnelverschnürmaschine (1) zur Weiterverarbeitung von Fleischstücken zu Rollbraten, mit einer Wickelstation (2), an der Fleischstücke mittels Bratenschnüren umwickelbar sind, einer Greifeinrichtung (4), mittels der die Fleischstücke umgreif- und in eine den Wickelvorgang an der Wickelstation (2) fördernde Querschnittsform bringbar sind, und einer Fördervorrichtung (3), mittels der die Fleischstücke der Greifeinrichtung (4) und der Wickelstation (2) zuführbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördervorrichtung (3) einen muldenförmigen Förderquerschnitt (10) aufweist, mittels dem die Haftreibungskräfte zwischen den auf der Fördervorrichtung (3) befindlichen Fleischstücken und der Fördervorrichtung (3) vergrößerbar sind.
  2. 2. Automatische Tunnelverschnürmaschine nach Anspruch 1, bei der die Fördervorrichtung (3) einen V-förmigen Förderquerschnitt (10) aufweist.
  3. 3. Automatische Tunnelverschnürmaschine nach Anspruch 2, bei der der Förderquerschnitt (10) der Fördervorrichtung (3) mittels zweier schräg angeordneter Förderbänder (8, 9) ausgebildet ist, die den V-förmigen Förderquerschnitt (10) bilden.
  4. 4. Automatische Tunnelverschnürmaschine nach Anspruch 3, bei der die beiden Förderbänder (8, 9) der Fördervorrichtung (3) etwa rechtwinklig zueinander angeordnet sind.
  5. 5. Automatische Tunnelverschnürmaschine nach einem der Ansprüche 2 bis 4, bei der die Schrägstellung der den V- förmigen Förderquerschnitt (10) der Fördervorrichtung (3) ausbildenden Förderbänder (8, 9) mit abnehmendem Abstand von der Wickelstation (2) der Tunnelverschnürmaschine (1) zunimmt.
  6. 6. Automatische Tunnelverschnürmaschine zur Weiterverarbeitung von Fleischstücken zu Rollbraten, mit einer Wickelstation (2), an der Fleischstücke mittels Bratenschnüren umwickelbar sind, einer Greifeinrichtung (4), mittels der die Fleischstücke umgreif- und in eine den Wickelvorgang an der Wickelstation (2) fördernde Querschnittsform bringbar sind, und einer Fördervorrichtung (3), mittels der die Fleischstücke der Greifeinrichtung (4) und der Wickelstation (2) zuführbar sind, vorzugsweise nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördervorrichtung (3) durch zumindest einen Stützfuß (14) auf einem Untergrund verfahrbar ist, der mittels einer Luftdruckfedereinrichtung (18) höhenverstellbar ausgebildet ist.
  7. 7. Automatische Tunnelverschnürmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 6, bei der die Greifeinrichtung (4) als in Vertikalrichtung zur Fördervorrichtung (3) hin- und von dieser wegbewegbarer Einzelgreifer (4) ausgebildet ist.
  8. 8. Automatische Tunnelverschnürmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7, bei der die Greifeinrichtung (4) in Laufrichtung (7) der Fördervorrichtung (3) hin- und herbewegbar im Bereich unmittelbar vor der Wickelstation (2) angeordnet ist.
  9. 9. Verfahren zur Weiterverarbeitung von Fleischstücken zu Rollbraten, bei dem die Fleischstücke einer Tunnelverschnürmaschine zugefördert, an der Tunnelverschnürmaschine gegriffen, in eine wickelgünstige Querschnittsform gebracht und umwickelt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die bei der Zuförderung der Fleischstücke zur Tunnelverschnürmaschine auf die Fleischstücke ausgeübte Haftreibung durch eine mulden- bzw. V-förmige Ausgestaltung einer Fördervorrichtung (3) erhöht wird, wobei durch die mulden- bzw. V-förmige Ausgestaltung der Fördervorrichtung (3) die Querschnittsform der Fleischstücke bereits vor der Greifung in Richtung auf eine wickelgünstigere Querschnittsform verändert wird.
  10. 10. Verfahren nach Anspruch 9, bei dem die Fleischstücke bei ihrer Verbindung in eine wickelgünstigere Querschnittsform von oben gegriffen und in die Fördervorrichtung (3) gedrückt werden.
  11. 11. Verfahren nach Anspruch 10, bei dem sich ein Einzelgreifer (4) in Laufrichtung der Fördervorrichtung (3) in Greifstellung mit dieser und dem auf bzw. in ihr befindlichen Fleischstück mit- bzw. zu einer Wickelstation (2) und danach außer Eingriff mit dem Fleischstück gegen die Laufrichtung (7) der Fördervorrichtung (3) zurückbewegt.






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