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Dokumentenidentifikation DE4013639C2 18.10.2001
Titel Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial
Anmelder New Oji Paper Co., Ltd., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Arai, Naoto, Ikeda, Osaka, JP;
Kanda, Nobuo, Neyagawa, Osaka, JP;
Nojima, Masaharu, Amagasaki, Hyogo, JP
Vertreter Abitz & Partner, 81679 München
DE-Anmeldedatum 27.04.1990
DE-Aktenzeichen 4013639
Offenlegungstag 31.10.1990
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 18.10.2001
Veröffentlichungstag im Patentblatt 18.10.2001
IPC-Hauptklasse B41M 5/30
IPC-Nebenklasse C09D 5/26   
IPC additional class // C09B 11/10,C09K 15/06,C09D 103/00,101/08,189/00,129/04,135/06,125/08  

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial und insbesondere ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial mit einer hohen Empfindlichkeit, das hinsichtlich der Retentionsstabilität der aufgezeichneten Bilder überlegen ist und einen Hintergrund hat, der weniger empfänglich für Helligkeitsverluste ist.

Wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterialien, die die farbbildende Reaktion zwischen einem farblosen oder blaß gefärbten basischen chromogenen Material und einem organischen oder anorganischen Farbbildner ausnutzen und in denen Farbbilder durch Erhitzen erzeugt werden, wobei das basisch chromogene Material und der Farbbildner miteinander in Kontakt kommen, sind wohl bekannt (s. z. B. DE 35 34 594 A1 und EP 0 324 576 A2).

Diese wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien sind relativ preiswert und die Aufzeichnungsgeräte kompakt und einfach zu warten. Aus diesem Grunde werden sie auf den verschiedensten Gebieten eingesetzt. Dennoch treten teilweise unerwünschte farbbildende Reaktionen (Nebelbildung) auf, wenn wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterialien gewöhnlich in einer Atmosphäre von etwa 40°C über längere Zeit stehengelassen werden, beispielsweise im Verlauf des Transports oder in einem Lagerhaus. Insbesondere bei hochempfindlichen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien vermindert sich die Helligkeit des Hintergrunds merklich. Deshalb besteht ein starkes Bedürfnis an der Entwicklung von wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien, in denen die Helligkeit unter dem Einfluß hoher Temperaturbedingungen über längere Zeit nicht wesentlich vermindert wird.

Gewöhnlich haben wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterialien keine ausreichende Retentionsstabilität der aufgezeichneten Bilder. Insbesondere verfärben sich die aufgezeichneten Bilder unter dem Einfluß hoher Temperaturbedingungen in relativ kurzer Zeit. Zur Verbesserung der Retentionsstabilität der Bilder sind verschiedene Verfahren vorgeschlagen worden, in denen ein Mittel zur Verbesserung der Bildbeständigkeit verwandt wird. Bei Verwendung herkömmlicher Mittel zur Verbesserung der Bildbeständigkeit wird jedoch eine ausreichende Wirkung nicht erzielt, oder ein neues Problem tritt auf, wie die Verminderung der Hintergrundhelligkeit; selbst wenn ein Mittel mit einem Einfluß auf die Retentionsstabilität der aufgezeichneten Bilder bei hohen Temperaturen verwandt wird, können die erwünschten Ergebnisse nicht immer erzielt werden.

Aus diesem Grunde besteht ein starkes Bedürfnis nach einem wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial, in dem der Hintergrund weniger empfänglich gegenüber einer Helligkeitsverminderung bei Lagerung unter hohen Temperaturbedingungen ist, und die aufgezeichneten Bilder stabil bleiben.

Ziel der Erfindung ist die Bereitstellung eines wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials, indem sowohl die Helligkeit des Hintergrunds als auch die optische Dichte der aufgezeichneten Bilder unter hohen Temperaturbedingungen stabil bleiben.

Das erfindungsgemäße wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial umfaßt eine auf einem Substrat gebildete Aufzeichnungsschicht, wobei die Aufzeichnungsschicht ein farbloses oder blaß gefärbtes basisches chromogenes Material, ein farbbildendes Material, das eine Farbe bei Kontakt mit dem chromogenen Material entwickelt, und einen Stabilisator umfaßt. Die Aufzeichnungsschicht umfaßt wenigstens eine aus der aus 3-(N-Methyl-N-cyclohexyl)amino-6-methyl-7- phenylaminofluoran, 3-Diethylamino-6-methyl-7-phenylaminofluoran und 3-(N-Ethyl-N-tetrahydrofurfuryl)amino-6-methyl-7-phenylaminofluoran bestehenden Gruppe ausgewählte Verbindung zusammen mit 3-Di(n- butyl)amino-6-methyl-7-phenylaminofluoran als chromogenes Material und wenigstens eine aus der aus 1,1,3-Tris(3-cyclohexyl-4-hydroxy-6-methylphenyl)butan, 1,1,3-Tris(2-methyl-4-hydroxy-5-tert- butylphenyl)butan und 4,4'-Cyclohexylidendiphenol bestehenden Gruppe ausgewählte Verbindung als Stabilisator.

Die obengenannten Einzelverbindungen sind zumindest teilweise auch für die Verwendung in wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien aus der DE 35 34 594 A1 oder der EP 0 324 576 A2 bekannt. Die spezielle Dreierkombination aus 3-Di(n-butyl) amino-6-methyl-7-phenylaminofluoran mit einem der drei weiteren Fluoran-Derivate und einem der drei genannten Stabilisatoren wird jedoch in keiner der beiden Schriften offenbart.

Natürlich können in der Aufzeichnungsschicht weiterhin wärmeverschmelzbare Materialien vorhanden sein, so daß ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial mit einer hohen Empfindlichkeit effektiv erhalten wird.

Studien zur Kombination von basischen chromogenen Materialien und Stabilisatoren, die in der Aufzeichnungsschicht von wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien enthalten sind, haben ergeben, daß die Retentionsstabilität von Bildern merklich verbessert wird, und dabei der Hintergrund sehr viel weniger empfänglich für Helligkeitsverluste unter hohen Temperaturbedingungen ist, wenn ein spezielles basisches chromogenes Material, d. h. 3- Di(n-butyl)amino-6-methyl-7-phenylaminofluoran und wenigstens eine aus der aus 3-(N-Methyl-N-cyclohexyl)amino-6-methyl-7-phenylaminofluoran, 3- Diethylamino-6-methyl-7-phenylaminofluoran und 3- (N-Ethyl-N-tetrahydrofurfuryl)amino-6-methyl-7-phenylaminofluoran bestehenden Gruppe ausgewählte Verbindung zusammen mit einem speziellen Stabilisator verwandt werden, d. h. wenigstens einer aus der aus 1,1,3-Tris(3-cyclohexyl-4-hydroxy-6-methylphenyl)butan, 1,1,3-Tris(2-methyl-4-hydroxy-5-tert- butylphenyl)butan und 4,4'-Cyclohexylidendiphenol bestehenden Gruppe ausgewählten Verbindung, wie oben beschrieben.

Das aus der aus 3-(N-Methyl-N-cyclohexyl)amino-6- methyl-7-phenylaminofluoran, 3-Diethylamino-6- methyl-7-phenylaminofluoran und 3-(N-Ethyl-N- tetrahydrofurfuryl)amino-6-methyl-7-phenylaminofluoran bestehenden Gruppe ausgewählte basische chromogene Material wird vorzugsweise in einer Menge von 5 bis 95 Gew.-Teilen, insbesondere 10 bis 75 Gew.-Teilen, auf 100 Gew.-Teile 3-Di(n- butyl)amino-6-methyl-7-phenylaminofluoran verwandt.

Weiterhin beträgt die verwandte Menge an oben genanntem Stabilisator vorzugsweise 5 bis 500 Gew.- Teile, insbesondere 10 bis 300 Gew.-Teile, pro 100 Gew.-Teile 3-Di(n-butyl)amino-6-methyl-7-phenylaminofluoran.

Als Entwickler, die mit den oben genannten speziellen basischen chromogenen Materialien der Erfindung eingesetzt seien können, können verschiedenen bekannte Verbindungen verwandt werden. Typische Verbindungen werden wie folgt beispielhaft genannt: phenolische Verbindungen, z. B. 4-tert-Butylphenol, α-Naphthol, β-Naphthol, 4-Acetylphenol, 4-tert- Octylphenol, 4,4'-sec-Butylidendiphenol, 4-Phenylphenol, 4,4'-Dihydroxydiphenylmethan, 4,4'- Isopropylidendiphenol, Hydrochinon, 4,4'-(1,3- Dimethylbutyliden)bisphenol, 4,4'-Dihydroxydiphenylsulfid, 4,4'-Thiobis(6-tertbutyl-3-methylphenol), 4,4'-Dihydroxydiphenylsulfon, 4-Hydroxy- 4'-methyldiphenylsulfon, 4-Hydroxy-4'-methoxydiphenylsulfon, 4-Hydroxy-4'-isopropoxydiphenylsulfon, 4-Hydroxy-3',4'-trimethylendiphenylsulfon, 4-Hydroxy-3',4'-tetramethylendiphenylsulfon, 3,4-Dihydroxy-4'-methyldiphenylsulfon, Bis(3-allyl-4-hydroxyphenyl)sulfon, 1,3-Di[2-(4- hydroxyphenyl)-2-propyl]benzol, 1-[α-Methyl-α-(4'- hydroxyphenyl]ethyl-4-[α',α'-bis(4'-hydroxyphenyl)ethyl]benzol, Hydrochinonmonobenzylether, Butylbis(4-hydroxyphenyl)acetat, 4-Hydroxybenzophenon, 2,4-Dihydroxybenzophenon, 2,4,4'- Trihydroxybenzophenon, 2,2',4,4'-Tetrahydroxybenzophenon, Dimethyl-4-hydroxyphthalat, Methyl-4- hydroxybenzoat, Ethyl-4-hydroxybenzoat, Propyl-4- hydroxybenzoat, sec-Butyl-4-hydroxybenzoat, Pentyl- 4-hydroxybenzoat, Phenyl-4-hydroxybenzoat, Benzyl- 4-hydroxybenzoat, Tolyl-4-hydroxybenzoat, Chlorphenyl-4-hydroxybenzoat, Phenylpropyl-4-hydroxybenzoat, Phenethyl-4-hydroxybenzoat, p-Chlorbenzyl- 4-hydroxybenzoat, p-Methoxybenzyl-4-hydroxybenzoat, Novolakphenolharz und Phenolpolymere; aromatische Carbonsäuren, z. H. Benzoesäure, p- tert-Butylbenzoesäure, Trichlorbenzoesäure, Terephtalsäure, 3-sec-Butyl-4-hydroxybenzoesäure, 3-Cyclohexyl-4-hydroxybenzoesäure, 3,5-Dimethyl-4- hydroxybenzoesäure, Salicylsäure, 3,-Isopropylsalicylsäure, 3-tert-Butylsalicylsäure, 3,5-Ditertbutylsalicylsäure, 3-Benzylsalicylsäure, 3-(α- Methylbenzyl)salicylsäure, 3-Chlor-5-(α-methylbenzyl)salicylsäure, 3-Phenyl-5-(α,α-dimethylbenzyl)salicylsäure und 3,5-Di-α-methylbenzylsalicylsäure; sowie Salze der oben genannten aromatischen Carbonsäuren mit polyvalenten Metallen, wie Zink, Magnesium, Aluminium, Calcium; Titan, Mangan, Zinn und Nickel; und saure organische Verbindungen. Diese Entwickler können allein oder in Kombination verwandt werden.

Das verwandte Verhältnis von basischem chromogenem Material und dem oben genannten Farbbildner wird geeigneterweise in Abhängigkeit von der Art des basischen chromogenen Materials und des Farbbildners gewählt und unterliegt keinen besonderen Beschränkungen. Gleichwohl liegt die verwandte Menge an Farbbildner im allgemeinen im Bereich von 100 bis 700 Gew.-Teilen, vorzugsweise 150 bis 400 Gew.- Teilen, pro 100 Gew.-Teile an basischem chromogenem Material.

Das erfindungsgemäße wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial hat ausgezeichnete Eigenschaften, wie eine extrem geringe Verminderung der Hintergrundshelligkeit durch Nebelbildung bei hoher Temperatur selbst dann, wenn zusätzlich ein wärmeverschmelzbares Material als Sensibilisator in der Aufzeichnungsschicht vorhanden ist, weil spezielle basische chromogene Materialien zusammen mit dem speziellen Stabilisator verwandt werden. Daher kann ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial mit einer hohen Empfindlichkeit, wie es unter Verwendung eines wärmeverschmelzbaren Materials erzeugt wird, erfindungsgemäß sehr effektiv erhalten werden.

Als wärmeverschmelzbare Materialien können verschiedene bekannte Verbindungen verwandt werden. Beispielweise können Fettsäureamide, wie Sterinsäureamid, Methylenbisstearinsäureamid, Ölsäureamid, Palmitinsäureamid und Kokosnuß-aliphatisches Säureamid; gehinderte Phenole, wie 2,2'- Methylenbis(4-methyl-6-tert-butylphenol) und 4,4'- Butylidenbis(6-butyl-3-methylphenol); Ether, wie p-Benzylbiphenyl, 1,2- Bis(phenoxy)ethan, 1,2-Bis(4-methylphenoxy)ethan, 1,2-Bis(3-methylphenoxy)ethan, 2-Naphtholbenzylether und Benzyl-4-methylthiophenylether; Ester, wie Dibenzylterephthalat und Phenyl-1-hydroxy-2-naphthoat; UV- Absorber, wie 2,2'-Hydroxy-5'-methylphenylbenztriazol und 2-Hydroxy-4-benzyloxybenzophenon; sowie verschiedene bekannte wärmeverschmelzbare Materialien als Sensibilisierer zugefügt werden. Unter ihnen werden 1,2-Bisphenoxyethan und 1,2-Bis-3-methylphenoxyethan besonders bevorzugt zur Herstellung hoch empfindlicher Aufzeichnungsmaterialien mit einer guten Anpaßbarkeit an das Aufzeichnungsinstrument verwandt, weil sie eine hohe Kompatibilität mit den speziellen basischen chromogenen Materialien und dem speziellen Stabilisator der Erfindung sowie eine niedrige Schmelzviskosität besitzen. Die verwandte Menge der oben genannten in der Aufzeichnungsschicht enthaltenen wärmeverschmelzbaren Materialien unterliegt keinen besonderen Beschränkungen, gleichwohl liegt sie im allgemeinen im Bereich von 50 bis 500 Gew.- Teilen, vorzugsweise 100 bis 300 Gew.-Teilen, pro 100 Gew.-Teile des basischen chromogenen Materials.

Wie oben beschrieben, ist es erfindungsgemäß nötig, die speziellen basischen chromogenen Materialien einzusetzen. Jedoch können auch andere basische chromogene Materialien mit ihnen in einem Umfang verwandt werden, in dem die erwünschten Vorteile der Erfindung nicht beeinträchtigt werden.

Unter den weiteren basischen chromogenen Materialien befinden sich Fluoranverbindungen, wie 3-Dimethylamino-7-methoxyfluoran, 3-Diethylamino-6-methoxyfluoran, 3-Diethylamino-7-methoxyfluoran, 3- Diethylamino-7-chlorfluoran, 3-Diethylamino-6-methyl-7-chlorfluoran, 3-Diethylamino-6,7-dimethylfluoran, 3-(N-Ethyl-p-toluidino)-7-methylfluoran, 3-Diethylamino-7-n-acetyl-n-methylaminofluoran, 3- Diethylamino-7-n-methylaminofluoran, 3-Diethylamino-7-dibenzylaminofluoran, 3-Diethylamino-7-n- methyl-n-benzylaminofluoran, 3-Diethylamino-7-n- chlorethyl-n-methylaminofluoran, 3-Diethylamino-7- n-diethylaminofluoran, 3-(N-Ethyl-p-toluidino)-6- methyl-7-phenylaminofluoran, 3-(N-Ethyl-p- toluidino)-6-methyl-7-p-toluidinofluoran, 3- Diethylamino-7,2-carbomethoxyphenylaminofluoran, 3- Pyrrolidino-6-methyl-7-phenylaminofluoran, 3- Piperidino-6-methyl-7-phenylaminofluoran, 3- Diethylamino-6-methyl-7-xylidinofluoran, 3-Diethylamino-7-(o-chlorphenylamino)fluoran; 3-Di- butylamino-7-(o-chlorphenylamino)fluoran, 3- Pyrrolidino-6-methyl-7-p-butylphenylaminofluoran, 3-(N-Methyl-N-n-amyl)amino-6-methyl-7-phenylaminofluoran, 3-(N-Ethyl-N-n-amyl)amino-6-methyl-7- phenylaminofluoran, 3-(N-Ethyl-N-isoamyl)amino-6- methyl-7-phenylaminofluoran, 3-(N-Ethyl-N-n- hexyl)amino-6-methyl-7-phenylaminofluoran, 3-(N- Ethyl-N-n-hexyl)amino-6-methyl-7-phenylaminofluoran, 3-(N-Ethyl-N-β-ethylhexyl)amino-6-methyl- 7-phenylaminofluoran und 3-(N-Ethyl-N-cyclopentyl)amino-6-methyl-7-phenylaminofluoran.

Wenn weitere basische chromogene Materialien verwandt werden, wie oben beschrieben, wird ihre Menge vorzugsweise auf nicht mehr als 20 Gew.-%, auf Basis der Gesamtmenge an in der Aufzeichnungsschicht enthaltenen basischen chromogenen Materialien, eingestellt.

Die Aufzeichnungsschicht des wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials wird im allgemeinen durch Aufbringen einer Überzugszusammensetzung auf ein Substrat erzeugt. Die Überzugszusammensetzung kann durch getrenntes oder gemeines Dispergieren des basischen chromogenen Materials, des Farbbildners und des wärmeverschmelzbaren Materials in Wasser unter Verwendung eines Mischers oder Pulverisators, wie einer Kugelmühle, eines Attritors, einer Sandmühle oder dergleichen, hergestellt werden.

Die Überzugszusammensetzung umfaßt im allgemeinen ein Bindemittel. Als Bindemittel können solche verwandt werden, wie Stärken, Hydroxyethylcellulose, Methylcellulose, Carboxymethylcellulose, Gelatine, Casein, Gummiarabicum, Polyvinylalkohol, verschiedene modifizierte Polyvinylalkohole, wie carboxygruppen-modifizierte, sulfongruppen-modifizierte, acetoacetylgruppen-modifizierte und silikon-modifizierte, Salze von Styrol-Maleinsäureanhydrid-Copolymer, Salze von Styrol-Acrylsäure- Copolymer und Styrol-Butadien-Copolymeremulsionen. Das Bindemittel wird vorzugsweise in einer Menge von 2 bis 40 Gew.-% eingesetzt, besonders bevorzugt 5 bis 25 Gew.-% auf Basis der gesamten Feststoffmenge. Das Bindemittel kann in Kombination verwandt werden.

Weiterhin kann die Überzugszusammensetzung verschiedene Arten Additive enthalten, wie Dispergiermittel, z. B. Natriumdioctylsulfonsuccinat, Natriumdodecylbenzolsulfonat, das Natriumsalz von Laurylalkoholsulfat, Metallsalze von Fettsäuren und dergleichen; Antischaummittel; Fluoreszensmittel; und Farbstoffe.

Um klebende Rückstände auf einem Aufzeichnungskopf zuverlässig zu verhindern kann die Überzugszusammensetzung auch anorganische Pigmente enthalten, z. B. Kaolin, Tonerde, Talk, Calciumcarbonat, calcinierte Tonerde, Titandioxid, Diatomeenerde, feinkörniges wasserfreies Siliciumdioxid und aktivierte Tonerde. Weiterhin kann die Überzugszusammensetzung eine Dispersion oder Emulsion einschließen, die Stearinsäure, Polyethylen, Carnaubawachs, Paraffinwachs, Zinkstearat, Calciumstearat oder Esterwachs enthält, um bei Kontakt der Überzugsschicht mit dem Aufzeichnungskopf oder dem Aufzeichnungsinstrument das Klebenbleiben zu verhindern.

Erfindungsgemäß unterliegt die Art der Bildung der Aufzeichnungsschicht keinen besonderen Beschränkungen. Die Aufzeichnungsschicht kann nach verschiedenen wohl bekannten Techniken gebildet werden. Beispielsweise kann die Aufzeichnungsschicht nach einer Methode gebildet werden, gemäß der die Überzugszusammensetzung für die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht auf ein Substrat aufgetragen und dann getrocknet wird. Ein Schlitzdüsenbeschichter, Messerbeschichter, Stabbeschichter, Tiefdruckbeschichter oder Vorhangbeschichter können als Vorrichtung zum Beschichten verwandt werden.

Die Menge an aufgebrachter Beschichtungszusammensetzung unterliegt ebenfalls keinen besonderen Beschränkungen, wird jedoch im allgemeinen im Bereich von 1,5 bis 12 g/m2, vorzugsweise 2,5 bis 10 g/m2 auf Trockenbasis gehalten.

Als Substrat kann beispielweise Papier, Plastikfolie oder synthetisches Papier verwandt werden. Die Verwendung von Papier ist wegen der Kosten und der Eignung für die Beschichtung am meisten bevorzugt.

In dem so erhaltenen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial der Erfindung bleibt sowohl die Helligkeit des Hintergrunds als auch die optische Dichte der aufgezeichneten Bilder ohne ernsthafte Verschlechterung stabil, selbst wenn das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial hohen Temperaturen ausgesetzt wird, weil die Aufzeichnungsschicht die speziellen basischen chromogenen Materialien zusammen mit dem speziellen Stabilisator enthält. Die ausgezeichneten Wirkungen können insbesondere in einem hoch empfindlichen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterial erzielt werden.

Falls notwendig, kann eine Schutzschicht auf der Oberfläche und/oder der gegenüberliegenden Oberfläche des wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials gebildet werden sowie eine Unterschicht zwischen dem Substrat und der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht. Weiterhin können verschiedene wohlbekannte Verfahren zur Erzeugung des wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials eingesetzt werden, wie die Aufbringung eines Klebstoffs.

Die nachstehenden Beispiele dienen der eingehenden Erläuterung der Erfindung, wobei die Erfindung nicht auf die Beispiele beschränkt sein soll. Sofern nicht anders angegeben, bezeichnen Teile und % Gewichtsteile bzw. Gewichtsprozent.

Beispiel 1 1. Bildung einer Unterschicht

Die folgende Zusammensetzung wurde unter Rühren zur Erzeugung einer Überzugszusammensetzung gemischt. Die Überzugszusammensetzung wurde auf ein holzfreies Papier von 50 g/m2 in einer Gewichtsmenge von 10 g/m2 auf Trockenbasis aufgetragen und unter Bildung einer Unterschicht getrocknet. calcinierte Tonerde (AnsilexT) 100 Teile Styrol-Butadien-Copolymer Latex (Feststoffgehalt: 50%) 15 Teile 10%ige wässrige Polyvinylalkohollösung 30 Teile Wasser 200 Teile

2. Herstellung von Dispersion A

Die folgende Zusammensetzung wurde durch eine Sandmühle geführt, wobei die Pulverisierung bis zu einer durchschnittlichen Teilchengröße von 2,0 µm fortgesetzt wurde. 3-Di(n-butyl)amino-6-methyl-7-phenylaminofluoran 7,5 Teile 3-(N-methyl-N-cyclohexyl)-amino-6-methyl-7-phenyl-aminofluoran 2,5 Teile 1,2-Bis(3-methylphenoxy)-ethan 25 Teile 5%ige wässrige Methylcelluloselösung 30 Teile Wasser 20 Teile

3. Herstellung von Dispersion B

Die folgende Zusammensetzung wurde durch eine Sandmühle geführt, wobei die Pulverisierung bis zu einer durchschnittlichen Teilchengröße von 2,0 µm fortgesetzt wurde. 4,4'-Isopropylidendiphenol 30 Teile 5%ige wässrige Methylcelluloselösung 30 Teile Wasser 70 Teile

4. Herstellung von Dispersion C

Die folgende Zusammensetzung wurde durch eine Sandmühle geführt, wobei die Pulverisierung bis zu einer durchschnittlichen Teilchengröße von 2,0 µm fortgesetzt wurde. 1,1,3-Tris(3-cyclohexyl-4-hydroxy-6-methylphenyl)butan 5 Teile 5%ige wässrige Methylcelluloselösung 5 Teile Wasser 10 Teile

5. Bildung eines wärmeempfindlichen Aufzeichungsmaterials

85 Teile Dispersion A, 130 Teile Dispersion B, 20 Teile Dispersion C, 30 Teile Siliciumdioxidpigment, 150 Teile einer 20%igen wässrigen Lösung von oxidierter Stärke und 55 Teile Wasser wurden unter Rühren gemischt, wobei eine Überzugszusammensetzung erhalten wurde. Dann wurde die so erhaltene Überzugszusammensetzung in einer Menge von 4,5 g/m2 auf Trockenbasis auf die oben angegebene Unterschicht aufgetragen und getrocknet, wodurch ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial erhalten wurde.

Beispiel 2

Ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 erhalten, außer daß 9 Teile 3-Di(n-butyl)amino-6-methyl-7- phenylaminofluoran und 1 Teile 3-Diethylamino-6- methyl-7-phenylaminofluoran anstelle von 7,5 Teilen 3-Di(n-butyl)-amino-6-methyl-7-phenylaminofluoran und 2,5 Teilen 3-(N-methyl-N-cyclohexyl)amino-6- methyl-7-phenylaminofluoran zur Herstellung der Dispersion A und 1,1,3-Tris-(2-methyl-4-hydroxy-5- tert-butylphenyl)butan anstelle von 1,1,3-Tris(3- cyclohexyl-4-hydroxy-6-methylphenyl)butan zur Herstellung der Dispersion C verwandt wurden.

Beispiel 3

Ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 erhalten, außer daß 6 Teile 3-Di(n-butyl)amino-6-methyl-7- phenylaminofluoran und 4 Teile 3-(N-ethyl-N- tetrahydrofurfuryl)amino-6-methyl-7- phenylaminofluoran anstelle von 7,5 Teilen 3-Di(n- butyl)amino-6-methyl-7-phenylaminofluoran und 2,5 Teilen 3-(N-Methyl-N-cyclohexyl)amino-6-methyl-7- phenylaminofluoran zur Herstellung der Dispersion A, 4-Hydroxy-4'-isopropoxydiphenylsulfon anstelle von 4,4'-Isopropylidendiphenol zur Herstellung der Dispersion B und 4,4'-Cyclohexylidendiphenol anstelle von 1,1,3-Tris(3-cyclohexyl-4-hydroxy-6- methylphenyl)butan zur Herstellung der Dispersion C verwandt wurden.

Beispiel 4

Ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 erhalten, außer daß 4-Hydroxy-4'-isopropoxydiphenylsulfon anstelle von 4,4'-Isopropylidendiphenol zur Herstellung der Dispersion verwandt wurden.

Vergleichsbeispiel 1

Ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 erhalten, außer daß 10 Teile 3-Di(n-butyl)amino-6-methyl-7- phenylaminofluoran anstelle von 7,5 Teilen 3-Di(n- butyl)amino-6-methyl-7-phenylaminofluoran und 2,5 Teilen 3-(N-Methyl-N-cyclohexyl)amino-6-methyl-7- phenylaminofluoran zur Herstellung der Dispersion A verwandt wurden.

Vergleichsbeispiel 2

Ein wärmeempfindliches Aufzeichnungmaterial wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 erhalten, außer daß 3-Dibutylamino-7-(o-chlorphenylamino)fluoran anstelle von 3-(N-Methyl-N- cyclohexyl)amino-6-methyl-7-phenylaminofluoran zur Herstellung der Dispersion A verwandt wurde.

Vergleichsbeispiel 3

Ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 erhalten, außer daß 6 Teile 3-Di(n-butyl)amino-6-methyl-7- phenylaminofluoran und 4 Teile 3-(N-Ethyl-N-isoamyl)-amino-6-methyl-7-phenylaminofluoran anstelle von 7,5 Teilen 3-Di(n-butyl)amino-6-methyl-7- phenylaminofluoran und 2,5 Teilen 3-(N-Methyl-N-cyclohexyl)amino-6-methyl-7-phenylaminofluoran zur Herstellung der Dispersion A verwandt wurden und Dispersion C nicht verwandt wurde.

Vergleichsbeispiel 4

Ein wärmeempfindliches Aufzeichnungmaterial wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 2 erhalten, außer daß 10 Teile 3-Di(n-butyl)amino-6-methyl-7- phenylaminofluoran anstelle von 9 Teilen 3-Di(n- butyl)amino-6-methyl-7-phenylaminofluoran und 1 Teil 3-Diethylamino-6-methyl-7-phenylaminofluoran zur Herstellung der Dispersion A in Beispiel 2 verwandt wurden.

Vergleichsbeispiel 5

Ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial wurde auf die gleiche Weise wie in Vergleichsbeispiel 4 erhalten, außer daß 4,4'-Cyclohexylidendiphenol anstelle von 1,1,3-Tris-(2-methyl-4-hydroxy-5-tert- butylphenyl)butan zur Herstellung der Dispersion C in Vergleichsbeispiel 4 verwandt wurde.

Vergleichsbeispiel 6

Ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 3 erhalten, außer daß die Dispersion C in Beispiel 3 nicht verwandt wurde.

Vergleichsbeispiel 7

Ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 erhalten, außer daß 3-(N-Ethyl-N-isoamyl)amino-6-methyl-7- phenylaminofluoran anstelle von 3-Di(n-butyl)amino- 6-methyl-7-phenylaminofluoran zur Herstellung der Dispersion A verwandt wurde.

Vergleichsbeispiel 8

Ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 3 erhalten, außer daß 3-(N-Ethyl-N-isoamyl)amino-6-methyl-7- phenylaminofluoran anstelle von 3-Di(n-butyl)amino- 6-methyl-7-phenylaminofluoran zur Herstellung der Dispersion A in Beispiel 3 verwandt wurde.

Vergleichsbeispiel 9

Ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 3 erhalten, außer daß 10 Teile 3-Di(n-butyl)amino-6-methyl-7- phenylaminofluoran anstelle von 6 Teilen 3-Di(n- butyl)amino-6-methyl-7-phenylaminofluoran und 4 Teilen 3-(N-Ethyl-N-tetrahydrofurfuryl)amino-6- methyl-7-phenylaminofluoran zur Herstellung der Dispersion A in Beispiel 3 verwandt wurden.

Vergleichsbeispiel 10

Ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 2 erhalten, außer daß 9 Teile 3-Di-(n-butyl)amino-6-methyl-7- phenylaminofluoran und 1 Teil 3-Dibutylamino-7-(o- chlorphenylamino)fluoran anstelle von 9 Teilen 3- Di(n-butyl)amino-6-methyl-7-phenylaminofluoran und 1 Teil 3-Diethylamino-6-methyl-7-phenylaminofluoran zur Herstellung der Dispersion A in Beispiel 2 verwandt wurden.

Vergleichsbeispiel 11

Ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 3 erhalten, außer daß 6 Teile 3-Di(n-butyl)amino-6-methyl-7- phenylaminofluoran und 4 Teile 3-Dibutylamino-7-(o- chlorphenylamino)fluoran anstelle von 6 Teilen 3- Di(n-butyl)amino-6-methyl-7-phenylaminofluoran und 4 Teilen 3-(N-Ethyl-N-tetrahydrofurfuryl)amino-6- methyl-7-phenylaminofluoran zur Herstellung der Dispersion A in Beispiel 3 verwandt wurden.

Vergleichbeispiel 12

Ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 erhalten, außer daß Dispersion C nicht verwandt wurde.

Vergleichsbeispiel 13

Ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 2 erhalten, außer daß Dispersion C in Beispiel 2 nicht verwandt wurde.

Vergleichsbeispiel 14

Ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 2 erhalten, außer daß 9 Teile 3-(n-Ethyl-N-isoamyl)amino-6- methyl-7-phenylaminofluoran und 1 Teil 3-Diethylamino-6-methyl-7-phenylaminofluoran anstelle von 9 Teilen 3-Di(n-butyl)amino-6-methyl-7- phenylaminofluoran und 1 Teil 3-Diethylamino-6- methyl-7-phenylaminofluoran zur Herstellung der Dispersion A in Beispiel 2 verwandt wurden.

Vergleichsbeispiel 15

Ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 erhalten, außer daß 10 Teile 3-(N-Ethyl-N-isoamyl)amino-6- methyl-7-phenylaminofluoran anstelle von 7,5 Teilen 3-Di(n-butyl)amino-6-methyl-7-phenylaminofluoran und 2,5 Teile 3-(N-Methyl-N-cyclohexyl)amino-6- methyl-7-phenylaminofluoran zur Herstellung der Dispersion A, Benzyl-4-hydroxybenzoat anstelle von 4,4'-Isopropylidendiphenol zur Herstellung der Dispersion B verwandt, die eingesetzte Menge an 1,1,3-Tris(3-cyclohexyl-4-hydroxy-6-methylphenyl)butan auf 10 Teile zur Herstellung der Dispersion C und die eingesetzte Menge der Dispersion C auf 25 Teile bei der Bildung einer wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht erhöht wurde.

Vergleichsbeispiel 16

Ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial wurde auf die gleiche Weise wie in Vergleichsbeispiel 15 erhalten, außer daß 3-Dibutylamino-7-(o- chlorphenylamino)fluoran anstelle von 3-(N-Ethyl-N- isoamyl)amino-6-methyl-7-phenylaminofluoran zur Herstellung der Dispersion A in Vergleichsbeispiel 15 verwandt wurde.

Die so erhaltenen 20 wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien wurde durch ein thermisches Hochgeschwindigkeitsfaxgerät (Panafax® UF-60) geführt, um Farbbilder zu entwickeln. Die erhaltene optische Dichte der entwickelten Farbbilder und der Hintergrund ohne Farbbilder (bildloser Teil) wurden mit einem Macbeth®-Densitometer vom Typ RD-914 gemessen. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 wiedergegeben.

Weiterhin wurden die wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien nach der Entwicklung der Farbbilder 3 Tage an der Atmosphäre bei 40°C und 40% relativer Luftfeuchtigkeit stehen gelassen, wonach die optische Dichte der entwickelten Farbbilder und der Hintergrund ohne Farbbilder mit dem Macbeth®- Densitometer zur Bewertung der Retentionsstabilität unter hohen Temperaturbedingungen gemessen wurden. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 wiedergegeben.



Wie in Tabelle 1 gezeigt, ist jedes der nach den erfindungsgemäßen Beispielen erhaltenen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien hinsichtlich der Retentionsstabilität seiner Bilder und der Helligkeit des Hintergrunds unter hohen Temperaturbedingungen überlegen.


Anspruch[de]
  1. 1. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial mit einer auf einem Substrat gebildeten Aufzeichnungsschicht, wobei die Aufzeichnungsschicht ein farbloses oder blaß gefärbtes basisches chromogenes Material, ein farbbildendes Material, das bei Kontakt mit dem chromogenen Material eine Farbe entwickelt, und einen Stabilisator umfaßt, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufzeichnungsschicht wenigstens eine aus der aus 3-(N- Methyl-N-cyclohexyl)amino-6-methyl-7-phenylaminofluoran, 3- Diethylamino-6-methyl-7-phenylaminofluoran und 3-(N-Ethyl-N- tetrahydrofurfuryl)amino-6-methyl-7-phenylaminofluoran bestehenden Gruppe ausgewählte Verbindung zusammen mit 3-Di(n- butyl)amino-6-methyl-7-phenylaminofluoran als chromogenes Material und wenigstens eine aus der aus 1,1,3-Tris(3-cyclohexyl-4-hydroxy-6-methylphenyl)butan, 1,1,3-Tris(2-methyl-4- hydroxy-5-tert-butylphenyl)butan und 4,4'-Cyclohexylidendiphenol bestehenden Gruppe ausgewählte Verbindung als Stabilisator umfaßt.
  2. 2. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein basisches chromogenes Material, ausgewählt aus der aus 3-(N-Methyl-N- cyclohexyl)amino-6-methyl-7-phenylaminofluoran, 3-Diethylamino-6-methyl-7-phenylaminofluoran und 3-(N-Ethyl-N-tetrahydrofurfuryl)amino-6-methyl-7-aminofluoran bestehenden Gruppe, in einer Menge von 5 bis 95 Gew.-Teile auf 100 Gew.- Teile 3-Di(n-butyl)amino-6-methyl-7-phenylaminofluoran vorhanden ist.
  3. 3. Wärmeempfindliches Aufzeichnungmaterial nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stabilisator in einer Menge von 5 bis 500 Gew.-Teilen auf 100 Gew.-Teile 3-Di(n-butyl)amino- 6-methyl-7-phenylaminofluoran vorhanden ist.
  4. 4. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das farbentwickelnde Material in einer Menge von 100 bis 700 Gew.-Teilen pro 100 Gew.-Teile der Gesamtmenge an basischem chromogenem Material vorhanden ist.
  5. 5. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufzeichnungsschicht weiterhin ein wärmeverschmelzbares Material enthält.
  6. 6. Wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das wärmeverschmelzbare Material in einer Menge von 50 bis 500 Gew.-Teilen pro 100 Gew.-Teile der Gesamtmenge an basischem chronogenem Material vorhanden ist.






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